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pirrteljäbrlid, 3 Thlr. für bas ganze Jabri odne Er. Dobung. in allen Ebeiten der Preußisden Monardie.

Erpedition (Friedrich-Straße Nr, 72); in der Provinz in wie im Auslande bei der

Wobubbl. Poft. Xemtern.

für die

Literatur des Ausland e s.

No 20.

Berlin, freitag den 15. februar

1839.

Me fi .

dic fic in dunfelblauen Linien am herrlichen Azur dieses tropis

den Himmels fortzieht. Seit ungefähr funfzehn Jahren vors San Juan de Ulloa und Vera - Cruz.

züglich ist dies Panorama besonders traurig und unbelebt; die

Festung war zwar immer noc, in ziemlid gutem Zustande, denn Das Fort San Juan de Ulloa, auf weldem die Französische die Spanier bauten für Jahrhunderte, im Hafen aber befanden Marine vor turiem die dreifarbige Fahne aufpflangie, ist das sich Paum fünf bis sechs Goeletten und drei bis vier Briggs oder ausgedehnteste Feftungswerl, weldes die Spanier in Amerita Dreimaster, neben den Kumpfen einiger frúheren Kriegsitiffe, erbaut haben. Es ist gang vom Meere umgeben und liegt der wie die eniwaffneten und abgetafelten Afia" und ,,Guerrero, Stade Veras Cruz gegenüber; im Mittelpunkt des Raumes, den die theils in Gefängnissc für die Galeerenstlaven" vermandelt es jest einnimmt, war früher eine kleine Jusel. Hier legie sind, theils halb unter Wasser zwischen Slippen liegen. In der

Juan de Grijalva an, der erste Spanier, der, idon cin Jahr vor Mirie des Hafens, in der Richtung nach dem Staftell 34, sieht Cortez, in Micrifo (andere und der dieser Insel auch den Namen man die Ueberreste eines fast gang vom Meere zerstörren Hafens gab.

Er fand daselbst die Ueberreste' gweier Unglüdlichen, die damms, welchen die Behörden des unabhángigen Merifo's nie man den Göttern gejoladoret harte, und erhielt auf seine Frage, ausbessern ließen. Die Mauern, welche die Stadt umringen, warum man Meniden opfere, die Antwort, dies geschehe auf gestatten feinen Blick in die Straßen derselben, die übrigens Befehl der Könige von A folhua, wie damals ein Theil der ganz ode find. Außer einer oder zwei Sdildwagen, die mit Meritanishen Hochebene genannt wurde; aus diesem Worte nun abgemessenen Schritten auf und nieder gehen oder aus den“ bildete er sich die Benennung Ulua oder Ulloa, weil er glaubre, Shiebicharten der Festung hervorlugen, find die einzigen lebens dies ren der Name des Eilandes. Das fort beherricht die Stadt, den Wejen, die man gewahr wird, unermeßlice Staaren von welde nur einen halben Kanonenschuß davon entfernt liegt und Geiern, welche die Kuppeln der Kirden von Vera:Cru; belagern; auf dieser Seite nur durch zwei kleine Redouten vertheidige wird; die Einwohner sehen ihrer Vermehrung ruhig zu, weil diefe noo befjer aber beherrscht es den Hafen, denn alle Stiffe múffen Raubvogel die Straßen von dem Unrathe und den Aasstaden zwijden dem Fort und der Stadt antern, und die Kriegsschiffe reinigen, die sich sonst darin anhaufen würden, da Niemand als werden an mcallene Kinge angeferrer, weldie in der Feftungos fie für die Straßen : Polizei Sorge tragt. Der Reijende würde: mauer zu diesein Behuf angebracht sind. Das Fort von San lids für getauscht halten und glauben, der Schiffer habe sich vers Juan de Ulloa ist mit jenein Aufwand von Festigleit gebaut, irrt und ihn irgend wo anders hingefährt, als nad; Merito, wodurch sich alle, sowohi die bürgerlichen wie die militairischen, jenem bewunderten Lande, wo der Boden lo úppig, dic Natur Hauten der Spanier in der Neuen Welt ausgeidjneten und lo majcstátisch jern soll, wenn er nidt zu seiner Rechten die herrs weldie uns nodi ein Zeugniß von der chemaligen Größe dieses lide Spige des Bullang von Drizaba erblickter, der seinen jebe so gesundenen Voltes geben. Die Spanischen Ingenieure, schnecigen Gipfel zu den Wollen emporhebt, seine waldbewachs damals die geldiftesten in Europa, hieiten diese Festung für uns fenen Seiten weit hin ausdehnt und wie ein von der weiten Gods überwindlich; fie veríahen dieselbe mit gerdumigen Speidern, ebene Merifo's, dem wahren gelobten Lande, nach dem Meere und um ihr auch eine hinreichende Menge süßen Wassers ju bin vorgesdobenies Fort erscheint. fichern, wurden mit großen Kosten ungeheure Brunnen gegraben, Die Stade Vera : Crus, deren die Französischen Truppen die der Bcjagung ein viel gejûnderes Geirant liefern, als es die durd die Einnahme des Forts von Ulloa jebe Meister find, war Einwohner der Stadt den Rehenden Simpfen, welche dicjelbe vor der Unabhängigkeit der einzige Hafen, der dem Meritanijden . umgeben, abzugewinnen vermogen. Das Sastell von Ulloa roll Handel auf dem Atlantisden Weere offen stand. Hier landete dem Spanisden Spaße 40 Millionen Piaster geloftet haben, Cortez den 21. April 1519 mic 500 Mann, um das Reich Mons' und man begreift sehr wohl, daß eine ungeheure Summe erfors tezuma's zu erobern, weldes von einem ungdhibaren und tapfes derlid war, um Feftungswerte unter dem Wasser zu gründen, ren Heere vertheidigt ipurde. Die Spanier, die fiche sehr gut fie durch Feisblócfe zu idúßen, damit sie der oft sehr furchtbaren auf die Kunst, Kolonieen zu organisiren, verstanden, und die das Semalt des Meeres roiderstanden, und dann darauf eine Citas von Musters Ansiedelungen zurücgelassen haben, welde bis icßt delle im Spanisden Siple, der an den Komisden erinnert, ju nod voli feinem der Bilter übertroffen worden, die ihnen den erbauen.

ersten Rang streitig gemadt und entriffen haben, glauben, daß Wie groß aber auch der Ruf der Ferung Ulloa in Amerita ihr in der Thar sehr" beidrantendes Handels:Snitem es durchaus semn mag, ihr Anblid hat durchaus nid:s Imposantes. Das nöthig made, alle Geidäfte Merito's mit Europa nur durch lleine Eiland, auf deflen ganger Ausdehnung fie erbaut ist, und zwei Háfen zu betreiben', auf der Ostseite durch Beras Cruz und über welches sie fich noch hinaus erstredt, ist gerade wafferpas; auf der entgegengelegten Seite der Neritanijden hodebene die Mauern steigen sentrechi aus den Wellen empor und find nur durch Afapulto. Diese Anordungen, welche von dem Augenblick von mittelmäßiger Höhe, denn sie brauchen nicht hod zu senn, an verderblich wurden, wo Merito eines lebhafteren Vertehrs um mit ihren Kanonen die Batterieen der sie angreifenden Schiffe mit der alten Welt beðurfre, haben jedoch für Beras Crus felbft oder die sehr tief liegende Meereskúste bestreichen zu fónnen. Einridrungen und Sdópfungen zu Wege gebracht, wie man file Die reichlich mit Schiebidarten verschenen Mauern werden nur in feinem anderen Meriranijden Hafen antrifft; die unabhangis von zwei Thürmen, dem Scavalier (Caballero) und dem Signals gen Meritanijden Behörden verstanden sich nur aufs Zerstoren thurme, überragr; auf legrerem befand sich der Leuchthurm, und und waren unfähig, ciwas zu granden. Dera Cruz in der eins von dort aus Ponnte man die Schiffe auf der offenen See ents sige Meritanische Hafen, der durch eine fahrbare Straße mit dem deđen; beide wurden von dem Französisden Geschäße niederges Junern des Landes in Verbindung steht. Der Consulado von fdoffen. Ueberhaupt hat die ganze Stúfte nichts erhabenes. Bera:Cruz, eine Stadıbehörde, weide einige wenige polizeiliche Lines vom Kafteil, ungefdhr eine halbe Meile von demselben-ents Obliegenheiten neben den Funcionen einer Handelsstammer und .fernt, bemerki man noch ein anderes langliches, unfruchtbares eines Handelsgerichts aufzuúben hatte, ließ von 1800 bis 1810, und des Eiland, Sacrificios nad den Menidenopfern genannt, aus seinen Einnahmen und durch gesammelte Subicriprionen, welde dort unter der Regierung der Azietischen Kaiser vollzogen von Bera's Cruz bis auf die Bergeshohen eine Straße bauen, wurden, die den blutdårstigen Gegen Merili anbeteren and welche der über den Simplon weder an Styönheit nod an Lange mit Montezuma erloschen. Nedis und lints von der Jusel naditeht. Um von den anderen Hafen nad Merilo zu gelangen, Sacrificios, fo weil das Auge nur reiði, breiter fich eine sans muß man auf Fußpfaden, wo laum zwei Mauleigl neben einans dige Küste aus, auf der man hin und wieder einige jener Saltus der gehen fónnen, Berge von der hohe des Montblanc erflims (nopals), die in der Rerifanischen Begetation eine so große Rolle men. Die Vera: Cruzer Straße hingegen bietet oder bot viets spielen, so wie hier und da einige tahle Baumstamme enideđi, mehr zur Zeit der Spanisten Herrschaft einen prachtigen Weg welche die Wogen angeschroemmi haben und die wahrideinlic dar; ein dreißig Fuß breires, sum Theil aus regelmdßigen von jener unendliden Renge Ereibholz herrühren, das der Bafalıplarren bejtehendes, theils gemauertes Planter bildere die Misisippi und der Dhio nad ihren periodisden großen Uebers Mitte desselben, und wie die Römischen Heerftraßen schien auch rowemmungen dem Meere auführen. Hinter dem Fort erblidi dieje den Zerstörungen der Zeit Trop bieten su lønnen. Uber man die Stadt Deras Erus mit ihren Suppeln und Glodens wahrend die Unabhangigkeits Krieges rik man sie an verschien thårmen; einige Meilen binter derselben beginnt jene Bergterie, derer und gerade an den fawierigsten Stellen auf, uin den

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Truppenzugen, welche der Befaßung der Hauptstadt aus Spanien mitten unter diesen Dünen, am Fuße derselben, befinden fidy zu Hilfe famen, den Weg zu veriperren. Weil nun das Land große Strecken jumpfigen mit Gestrúpp bewachsenen Bodens, seitdem beständig

eine Beute der Anarchie und Empórung war, und die Ausdúnstungen dieser stillstehenden schlammigen Gewässer lo har Niemand Sorge getragen, diese Straße wieder ausbessern erfüllen die Lufi mit verpesteten Miasmen. Diese Meganos, in zu laffen; die machtige Vegetation der Tropen vereinigte ihre denen fich, wie Herr von Humboldt bemerkt, die Hiße Festlegt, Macht mit dem Vandalismus des Bürgerkrieges, und so versiel verwandeln Veras Erug und die Umgegend in eine Art von Ofen dies schône Werf immer mehr und mehr. Hier und da find und entwideln alle strankheitsleime. Wenn jedoch im Monat Bếume, dhnlid, der mala ficus des Dichters, aus der Mitte des November die Nordwinde' zu wehen anfangen, hört das gelbe Weges emporgeschossen; die Maulejeltreiber, fast die Einzigen, Fieber fast gänzlich auf und beginnt erst wieder nach dem Aufs die jest, außer einer Art von erbärmlichen Diligencen, diejen hören dieser Winde, im Monat April

. Nad dem berühmten Weg benußen, dachten nicht daran, diese Bäume in ihrem Ents Verfasser des Essai sur la nouvelle Espagne, war im Jahre 1803 feinem niederzutreten, und so wudsen fie hoch empor.

die Sterblido feit im St. Sebastianos Hospital zu Beras Cruz nur Vera Cruz ist eine ansehnliche Stade; die Straßen sind breit, vom Mai bis September bedeutend, im Dezember kam gar kein gerade und gut gebaut; sie hat mehrere Kirchen, einen schönen Todesfall vor, im Januar nur einer und im Februar zwei. RegierungssPalast und große Stasernen. Im Sommer ist hier Merito ist ungefähr 60 Deutsche Meiten von Vera Cruz ents eine brennende Hiße, die durch nichts gemäßigt wird, denn die fernt; man

gelange dahin, wenn man die Cordilleren auf der Spanische Race, einen unüberwindlichen Absdeu gegen an der Ringmauer der Stadt angelegt. Vor dreißig Jahren ebene und dem Meere ist. Bei Vigas ist man auf der Hod herrsdte großer Wohlstand in Vera Cruz; die stehende Bevolles ebenie angelangt, und man befindet sich dann ungefähr 7,200 Fuß rung wurde auf 20,000 Seelen angenommen; dazu famen noch über der Meeresflåde. Von Peroto nad Merito lommt man ungefähr 4000 Seeleute, 7–8000 Maulefeltreiber, welche die durch die Stadt la Puebla de los Angeles, die auf 70,000 Sees Europäisden Waaren ins Innere des Landes, und die Produfte len geschaßt wird, und deren Einwohner fic fest einbilden, daß desselben wiederum nach dem Hafen führten, und 4-5000 ihre Stathedrale von den Engeln erbaut wurde. Zwischen Fremde, Reisende und Soldaten ; im Ganzen also hatte die la Puebla und dem Bassin von Merito muß man über Rio Stadt gegen 35,000 Einwohner. Die Eins und Ausfuhr belief Frio und über einen etwa 10,000 fub hohen Paß. In einem fich bis auf 200 Millionen, und 4-500 Fahrzeuge liefen im Tage kann man vom Gestade, wo im Sommer die drůđendste Hafen ein. Während der Unabhängigkeit hat Beras Cruz viel Hibc herrscht, bis zur ewigen Soneeregion gelangen. Wenn auszustehen gehabt; die Spanier blieben noch mehrere Jahre, man von Vera - Cruz nach Peroto zu hinaufsteigt, wechseln bei nachdem sie das feste Land geräumt hatten, Herren des Forts iedem Schritt die Phyfiognomie des Landes, der Anblic des von Ulloa, und aller Handel zog sich nach dem nahgelegenen kleis Himmels, die Vegetation, die Sitten der Einwohner und die nen Hafen

von Alvarado; erst als die Spanier der Behauptung Bearbeitung des Bodens. Man bekommt da einen schnellen ron San Juan de Ulloa müde wurden, hob sich Vera Cruz von Ueberblick über das ganze Pflanzenreich, von der Kaffeestaude, neuem, und in diesem Augenblick ist es der wichtigste Merifas dem Zuderrohr, der üppig fich vermehrenden Banane, der Agave, nijde Hafen. Aber die Freiheit war nicht ersprießlich für die - einer Aloes Art, die feit undenklichen Zeiten den Einwohnern der Merikanischen Provinzen, sie haben sich einer Politik untermors Hochebene den Europäischen Weinstod erlebt, der zwar auch bei fen, die fie au Grunde riditete, deren Verantwortlid leit aber ihnen gedeiht, – bis auf die Bdume und Gewachse unserer Hims nicht allein auf die Merikaner jurådfállt. Sie wollten eine Mos melsstriche und von diesen bis su der Fidte des Nordens und nardie bilden, und der berühmte Plan Iguala's, dem sie alle den Moosen der Polarlander. Nirgends findet man auf fo tleis mit Enezúden beistimmten, berief Ferdinand VII. oder ftatt feis nem Raume eine solche Mannigfaltigteit und einen ähnlichen Reidys ner einen seiner Brüder auf den constitutionnellen Chron des Meris thuin vereinigt. Von dort kommt eine durch ihre Feinheit und kanischen Reiches; aber dieser Fürst schlug die dargebotene Krone Weiße berühmte Baumwolle, da findet man einen Kakaobaum für sich und die Seinigen aus. Nach den ohnmachtigen Anstrens von vorzüglichster Art; am Fuße der Cordilleren, in den immers gungen des Don Augustin Iturbide, eine Kaiserlide Dynastie grånen Wäldern von Papantla und Nautia, in deren Schatten zu Gunsten seiner Familie zu stiften, folgten sie unflugen oder sich noch alte Denkmäler des Neritanischen Gögendienstes erhes verrätherischen Rathgebern, die ihnen vorschlugen, die republikas ben, wádst die Liane, reift die kostlide Frucht der wohlriechens nische und fóderative Verfassung der Vereinigten Staaten zum den Vanille. Bei den Indianisden Dörfern Colipa und Mis Dorbilde zu nehmen. Neus Spanien wurde also in freie und fantla blüht die schöne Convolvulacee, aus deren Inolliger Wurs souveraine Staaten eingetheilt, mit einem Föderativ : Distrifte *) jel die Jalappe gewonnen wird. Mehr nad Westen zu zieht und zwei Stammern, und diejenigen, weldoe sowohl durch ihre man auf dem Saprus die berühmte Cochenille von Daraco. Mit Borzůge wie durch ihre Fehler wahre Antipoden der Anglos Roggen befdete Felder, die drei bis viermal so viel tragen, wie Amerikaner sind, ließen sich verleiten, die Regierungs-Verfassung unsere besten Europ&ijden, wechseln mit Maisfeldern, Orangens der Union fflavisd nadyzuahmen. Und was war der Erfolg dies gårten und Zuderrohrs Pflanzungen. Si man bis zu einer Höhe fer unglideligen Einrichtung, die man vergebens durd) einen von ungefábr 3600 Fuß gelangt, so trifft man die Merikanische neuen Centralisations ? Versuch zu verbessern hoffte? Auf diese Eiche, deren Anblid den bei Vera Cruz gelandeten Reisenden bes Frage giebt die düstere Verdbung von Vera: Cruz dem dort lans ruhigt, weil sie ihm anzeigt, daß er nun die Gränzen der Herrs denden Fremden hinreidhende Antwort.

fchaft des gelben Fiebers åberschritten hat. Und dieser so bevors Der Hafen von Vera Cruz ist der beste oder vielmehr der zugte Meritanisde Boden birgt in feinem Schoße die herrlid sten mindest slechte an der ganzen Offüste von Merifo; er kann Silbergruben der ganzen Welt

. Die Stadt Xalapa, 4000 Fuß zwar Linienschiffe aufnehmen, ist aber sehr eng und das Landen über der Meeresfeche, in der sogenannten gemäßigten Region mit Gefahr verbunden. Die Leute des Cortez verglichen ihn mit erbaut, wo ein ewiger Frühling herrscht, ist ein wahres irdisches einer durchlöcherten Larde. Die Insel Sacrificios, die Niederuns Paradies. Um fie herum berühren fich und verschmelzen mit gen Arecife del Medio, Jola Berbe, Anegada de Dentro, Blans einander alle Vegetationen; auf demselben Orangenbaum sieht quilla und Gallega bilden mit dem Festlande zusammen eine Art man da su gleicher Zeit Blüthen,

gråne und goldgelbe Früchte. Bucht, in die an der einen Seite der Nordwestwind, der hier In zwei Etappen könnte ein Regiment von Vera Cruz nach Xas der stürmischste ist, offenen Zugang hat, und die an der entgegens lapa gelangen, denn zwischen diesen beiden Städten trifft man, gelebten ebenfalls einen freien Durchgang gewahrt, so daß ein Dank der duró das Consulado gebahnten Straße, nur auf zwei Schiff, welches der Nordwestwind vom Anfer losriffe, bis nach dwierige Punkte, bei Puente del Ren, ießtPuente national ges Campeche binunter treiben würde. Gegen Ende des vorigen nannt, und bei Plan del Rio; aber auch dieje beiden Punkte find Jahrhunderts riß einmal ein wüthender Sturm das Linienschiff nur ganz leidyt befestigt und können durch einen Handstreidh im la Castilla", welches mit neun Lauen an der Bastion von Ulloa Vorbeigehen genommen werden.

(J. d. D.) befestigt war, fammt den erzenen Ringen von der Mauer los, so daß es an der Küste im Hafen selbst scheiterte. Auf jenem Schiffe ging durch dies fast unglaubliche Mißgeschid der große Quadrant verloren, dessen sich der unglücklide Chappe zu seinen astronomischen Beobachtungen bedient hatte, und den die Ålades Meltere und neuere Runft in der Lombardei. mie der Wissenschaften zu Paris zurücverlangte, um die Eintheis Lungen desselben beridtigen zu lassen. Die anderen Merikanischen

(Fortsegung.) Hafen am Atlantischen Meere, die sich in dieser Hinsicht sehr von Nicht erft feit heute sind die Bewohner diefes Landes so dem prachtigen Hafen von Afapulto am Stillen Ocean unterschei: geartet, davon liefern uns die Malereien ihrer alten Soule den den, haben feine bessere Ankerplåße und find so feidht, daß ein besten Beweis. Ein Künstler, der gegen Ende des funfzehnten Striegsfciff fio nidt hineinwagen darf.

Jahrhunderts unter ihnen lebre, der fie aljo in unmittelbarster So hat Beras Cruz zwar aufgehört, ein blühender Hafen zu Náhe studirte, hat uns von ihnen ein 3deal gurútgelassen, das fenn, obgleid) es nod, immer der erste Hafen von Merito ist; gang mit der Meinung übereinstimmt, die man nød in unserem dagegen blieb es bestandig der Hauptfis des gelben Fiebers. Žahrhundert von ihnen hegen fann; dieser Sünstler

ift Leonardo Diese Plage aller Hafen des mittleren Amerika hat fid Vera: da Vinci. Bevor man Mailand gesehen, kann man sich das vers Cruz gum Hauptquariier auserlesen. Die Ebene, in welder Beras liebte Lächeln, welches auf den Lippen aller Figuren dieses Ma. Eruz liegt, ist mit sehr lleinen, eng an einander gedrängten Das lers fowebt, so wie die eigene herausfordernde Grazie, die über nen (Meganos) bededt, was ihr beim ersten Anblid das Ansehen ihre ganze Person verbreitet ist, nicht mohl erklären. Diejer Zug einer Sand - Region giebt, gleich den Wüsten Afrika's. Aber geistvoller, oft sportijd feiner Sinnlichfeit, den Leonardo darin

wiedergab, ist das natürliche Erzeugniß des Bodens, auf den ihn 9 Nad Art des Distrittes Columbia in den Vereinigten Staaten, in

Ludovico Sforza von Florenz berief und der sein zweites Vaters weldem Washington, der eis der Söderativ sNegitung und der Berjamnu land wurde. Nirgend anderswo in Italien findet man das liri Inngfort des Sougreffes, liegt,

bird diejer Panier. Wem man die Apenninen überí dritten,

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nimmt die Schonheit ernftere Formen an, hat die Leidensaft Mailand nad Floreng begab, ließ er in seinem zweiten Vaters glühendere Laute, das Vergnågen einen ungebundeneren, feurigeren lande geschidte Künstler surúd, die seine Ranier fortjegien und Charakter. Uber in den Kopfen Leonardo da Vinci's ist die úps sie mit vielem Geschmade modifizirten; die ausgezichnersten uns pige Sinnlid leit, Italiens mit dem anziehenden Geiste der ier ihnen waren Bernardino Luini, Marco O'Dggionne, Cesare Franzósinnen veridmolzen, und diese Mildung ist feinesweges da Sefto, Beltraffio, Pedrini, Andrea Saliani. eiie dieje Maler, eine Erfindung des Malers; er fand sie iin Deáilándisden doon die in der lebten paifte des funfsehnten Jahrhunderts geboren fertig vor.

wurden, starben um die Mitte des sedygehnien, mehrere Jahre Wenn man so diesen Maler hier an seinem Drie betrachtet, nad Leonardo. fann man sich ihn erst vollfoin men erflaren. Glaubie man früher, Bernadino Luini ist zweifelsohne der bedeutendste von Allen; er sen der Florentinischen Sdute beizuzahlen und alle seine er hatte auch in seiner Manier am meisten Aehnlidfeit mit Leos Werfe, wenn gleid

hier und da gemalt, idrieben fich doch alle nardo, welder oft die Gemälde nur entwarf und sie dann von aus der Stadt der Medicáer her, in der' ihn wohl das Studium Luini ausführen ließ. Biele der Gemálde, die man jenseits der der Antile, eiwa besonders ein Bachus oder ein Apollo, ju dies Alpen für Werte des Meisters halt, sollen, wie man in Mailand sem vorherrschenden Zuge ladender Anmuih und Fronie stims versichert, nur vom Sdåler herstammen, was hauptsächlich mit men konnte, so wird man jebt sehen, daß, wenn die eine Dalfter denen der Pariser Galerie, obgleid, Leonardo in Frankreid, ges von Leonardo's Genius der Stadi Floreng gebórt, doch Mailand storben ist, der Fall jenn soll. Aber nicht immer war Luini ein gewiß auf die andere Ansprud machen darf, und daß man irl flaviider Nachahmer, er drückte seinen Werken auch einen eiges diesem großen Manne nidi bloß den Erben Masaccio's, sondern nen Stempel auf und verstand es vortrefflich, Leonardo's Mas and den wirfliden Stifter einer Lombardijden Soule zu ers nier mit der Kaphael's zu verschmelzen, wovon seine herrlidhen bliden hat, deren Heerd von ihm zu Mailand begründet wurde ir veridiedenen Klostern Mailands und Luini's (jeiner kleinen, am und die ihre Verzweigungen dann weiter, nach der anderen Lago Maggiore belegenen Geburtsstadt, 110d welder er fids Seite des Po's, erstredie.

nannte) vorgefundenen Freslen ein glücklicher Beweis find. Man fann in Mailand selbst die beiden Richtungen von Leos Man hat diefelben sehr geidhidt abgenommen und in den Vors nardo's Geist sehr wohl unterscheiden. Dus berühmie Freslo des ballen des Museums angebradt; fie find ein kostbarer Sdas Klosters Santa Maria delle Grazie gehört offenbar gang der Flos der Mailandisden Schule und verdienen die gróbie Beachtung. rentinijden Sdule an. Dieses bewundernswürdige Abendmahl, Die vorzüglidste unter diesen Fresten ist eine von drei Engein über welches icon so viel, aber dod immer nod nicht erschöpfend in ihr Grab getragene heilige Katharina: das Grab, steht offen, geschrieben ward, erwcdt, ungeachtet aller erlittenen Berandes und die Engei idweben mit

dem heiligen Leichnam über demjela rungen, eine so hohe und reine Bewunderung, daß der Geist, ben. *) In den Saten des Museums find noch zwei Hauptwerte durdleinen Gedanken an individuelle Manier gestórt, Danielbe von Luini; das eine stellt eine von Heiligen und Stiftern umges unter die kleine Zahl derjenigen Werle reihe, die das lebendige bene Madonna vor und ist fo in Leonardo's Manier gemalt

, daß Abbild der Natur und die allgemeinste Offenbarung der Soon: man davon unterridtet fenn muß, um sich nicht zu sdurden; auf heiro Jdee darstellen. Und dies ist eben der Charafier der Florens dem anderen sieht man einen berausdren Noah, der von bewuns sinischen Soule, daß fie mehr die Lehrmeisterin aller anderen ger derungswürdiger Fárbung ist, und an dem man alle Vorsúge wesen, als selbst ein bestimmtes Geprage cråge, welches, indem der Mailandiiden Soule ertennt, die mitten inne steht zwischen es eine gewisse besondere Eigenthümlidhteit seigt, zugleid auch der Venetianisden und Florentinisden; von der einen entlehnte der Große, Wahrheit und Erhabenheit des Wusdrucs engere fie die Zeignung von der anderen das Solorit. Leonardo's und Gréngen ießt. Durd die Kupferstiche, welche man von diesem leiner Sdúler Färbung is in der That fast Benetianiid, fie ist Neisterwert sieht, betómmt man nidi nur eine unvollftandige, nicht so glühend wie die Giovanni Bellini's, aber jurter und fondern and eine falide Dorftellung von demselben. Die Pro: leichter als die Giorgione's und Titian's. porcionen der Freste sind ganz anders; Ratt des langen und Auf {uini folge Marco d'Oggionne, von dem fid in der Pis dånnen Blattes, durch dessen Enge die Personen beinahe erdrůct nafothel Mailands mehrere Fresten und eine Menge Gemdide werden, ist das Gemälde hier von ansehnlider Hobe, wodurd vorfinden, wovon aber lepiere. den Vorzug verdienen, weil die Freiheit, der Adel und die Würde der Figuren erhöht werden. fic von ausgesuchter Feinheit des Pinsels und zartem Ausdruck Die Schönheit der Zeidnung, die majestátisde Einfadheit der find. In einer von Heiligen umgebenen Madonna, zweien Heis Comp o sition, die Erhabenheit der Charaliere und des Ausdrufes, ligen mit den Stiftern und einem heiligen Midael, der den Satan von allem dem bemerkt man wenig auf den Kupferstichen, dies zu Boden wirft, finden wir das Ladeln Leonardo da Vinci's Alles aber ftrahlt in unerreichbarer Bullendung von jener undanks wieder; eine große Fresko Studie dagegen, eine Nachahmung des baren Mauer herab, die jo rolecht die Zuge der gouliden Hand Abendmahls im Kloster delle Grazie, erinnert an die Erhabens aufbervahre har, ourd welche sie verherrlict ward. Rod immer heit des Florentiners. Der Schüler hat auf diese Weise beiden Pann man jd recht gut nadi den vorhandenen Fóftlichen Spuren Richtungen seines Meisters gefolgt; iri einer Himmelfahrt Maria vorstellen, wie schön, wie einfach, sanft und doo Práfrig einst ließ er fich aber nur von seinem eigenen Genius leiten und lieferte das Kolorit war. Bedenkt man nun, daß dieses Abendmahl noch ein vortreffliches Werl, in welchem die Erhabenheit der Composition beinahe zwanzig Jahr vor Raphael's Schule von Athen gemalt noch durd die Zartheit des Pinsels an Große gewinnt. wurde, io modre man vor dem Andenfen Leonardo da Vinci's Don Cesare da' Sefto sieht man gwei Madonnen und ein niederknieen; es herricht in seiner Composition eine ro erhabene Bildniß; von Andrea Saliani, dem jủngsten aller Schúter feos Einfachheit vor, daß man bei einem Vergleid mit dem ebenges nardo's, drei Jungfrauen; von Pedrini eine búßende Magdalene nannten Werke Kaphael's an den Untersdied erinnert wird, und von Beltraffio einen sehr schönen Johannes den Taufer; welcher zwischen der natürlichen Majestá des Aesonlus und alle diese Gemälde gereiden der Scule Leonardo da Vinci's zu der gebildeteren, aber faum so ináchrigen Sdönheit des Sophos großer Ehre. fles statifinder. Diese beiden Meisterwerke des Pinsels hätten Xud Gaudenzio Ferrari fann man zu den Malern rechnen, noch mehr zur Nachahmung ansporneu folien, denn sie öffneten die fid unter dem Einflusse Leonardo's bildeten; er wurde 1484 der Malerei eine philojovbilde Bahn, auf welcher die bloße zu Valduggia, nahe bei Novara geboren, wenige Jahre vor der Kraft der Wahrheit zur Schönheit und Große führte.

Berufung da Vinci's nad Mailand. In seiner ersten Zeit schloß 3m Maildndischen Museum, welches sich im Palaste Brera bes er sich nicht sogleich der Mailändischen Sdule ani, sondern bes. finder und gewiß eine der schönsten Sammlungen Italidnijder Ges gab sich vielmehr nach Rom, wo er trefflide Siudien madre málde in Europa int, find nur zwei und nicht besonders bedeutende und seinen Ruf begründete. Soon als ausgezeichneter Künstler Stúde von Leonardo; ein Christuskopf mit rother und so warger ging er nad Mailand, wo Leonardo fich zwar nicht mehr auf Streide und einem leidten Hauche von Weiß gezeichnet, den man für hielt, aber doch in seinen bewunderungswurdigen Werten und die Studie des im Abendmahl befindliden

Kopfes balten möchte, zurückgelaffenen Schülern fortlebte. Gaudenzio Ferrari war so weil in der That zwisden beiden mande Mehntichkeit vorwaltet; úhn, eine neue Mailándische Schule stiften zu wollen, aber war indeß fehlt doch ersterem, so don er auch immer ist, und obs es die Natur und der Geist des Landes, oder das allmadrige gleid er ebenfalls der Florentinischen Schule angehört, der er: Andenten Leonardo's, welche ihn beherridoren, er fonnte diesen Haben pathetisde Ausdruck des lebteren; und dann eine Jungfrau beiden verführerischen Einwirkungen nicht widerstehen, und dem mit dein Stinde und einem Lamm. Die Figuren dieses zweiten Charafter seiner Werte nadh würde man ihn für einen Schüler Bildes, das seiner Idchelnden Grazie wegen gang der Mailans da Vinci's halten. Im Museum von Mailand sind von ihm ges disden Schule angehört, sind in halber Lebensgroße gemalt. Als gen sehr Fresfen und ein herrliches Gemälde vorhanden. Bes Erias får die wenigen Gemáloe Leonardo da Vinci's finder man merkenswerth ist an seinen Gemdiden, daß fie, obgleich Nados im Palaste Brera eine große Anzahl von seinen Schülern, die sonst ömmlinge der 'echten Schule Leonardo's, dod noch sehr an den nirgend gelannt sind, hier aber in großer Ucung stehen. Éinis Geldmad einer früheren Epode crinnern; sie sind trockner und ges Náhere über ihre Leistungen våre vielleicht nidt ganz unins tragen in ihrer gangen Anordnung nod mehr die Spuren jener iereñant, weil man die Geistestraft des Meisters erst recht nach geiftreichen Naiverát, welde die Italianischen Kúnstler des funfs der seiner Sdåler abwägen kann, und in dieser Hinsicht wes zehnten Jahrhunderts den Deutschen annahert. Als Ferrari in nigstens stebe Leonardo da Vinci gewiß über Raphael. Was Rom studirte, war Raphael noch nicht dort, und der don seit murde aus der Soule des Urbinischen Malere nach dem Eode langerer Zeit aus Florenz verbannte gothische Sint herridhte noch ihres Meisters? Der ausgezeichneifte Schüler derselben, Giulio dajeibft, und als der Mailander in sein Vaterland zurücklehrre, Komano, fúbrte im Palafte Le gu Mantua Fresten aus, in fand er auch dort noch die Spuren jener halb Deutiden Sunft welchen es fast scheint, alo haute reine ungeregelte Einbils des funfzehnten Jahrhunderts vor. liberale Bevilacqua, der vor dungsfraft und eine geidymadloje Begeisterung fich fúr die schönen Linien raden wollen, die sein Meister ihn zu zeichnen ges

da Vinci in Mailand glangie, gehörte gang dieser Schule an.

(Sdlus folgt.) anungen; seine anderen Kameraden acigien noch mehr als er, daß fie nidi Schüler, sondern nur Berlieuge Hapbael's gewesen waren. Die Sdule Leonardo's bingegen hat sich mehr hervors

) Der erinnert fichi blerbei nidit ses treflichen Memäldes Url Heinrido gethan, denn als er nad der Invasion der Franzosen pico von

Müce in Dübeldort, welded wir hier auf einer der teßten Ausilekungen rabeu und das denselben Gegen Hand darfelic.

fra nlre i dh.

Rodjdo gerren, an ihm hinauftlettern, ihm die Uhr aus der

Laide reißen. Wabrend ihm nun rein feinstes Kleid zerrissen Die Runft, ein Schmaroßer zu reon.)

und seine Perrude geriaust wird, während seine Repetiruhr in der

boosten Gefahr idwebt, muß der Somaroßer die Angit seines Der Somaroßer mit diesem Namen bezeidnen wir einen Herzens und seiner Tasde unterdrücken. Die Kinder find Ihnen Zünger der gastronomijden Kunst voll mannigfaltiger und idóner wohl làstig",, lage die Mutter mit romager Stimme; der Kenntnisse einen Wensben, der feine Sorgen bar. Sennt er Somaroßer aber nimmt den Ausdrud des höchsten Enızúdens I wirklich eine, so ist es die, daß dem Mensden doch gar zu viel an und sagt mit einem berzgewinnenden Lächeln zu der beuns

im Leben zustoßen fann; gleid wohl aber wird er nie von einem rubigten Mutter: ,,d, die lieben Kleinen, sind allerliebst!" tiefen Somery, von cinein innigen Dirgefühl für mensolides Indepen giebt es Hauser traurige Drie wo teine Kinder Leiden durddrungen. Er badet sich in den kraftigen Brúben aus find. In diesem Falle liebt der Somaroßer das Scoßhundden; der Suche seines Nachbars, ftárti fide an dem Wildprei seiner ist lein und da, so liebt er die Sabe. 3n Ermangelung einer jablreichen Freunde und sowebt, durdo den Portwein, den Chams Sabe bdit fid der Samaroßer an den Papagen; ist aud tein pagner und Burgunder seiner lieben, portreffliden Betannien Papagen da, an den Stanarienvogel. Wenn es endlid im Hause verjüdt, über den licinen Bufélligteiten dieses Jammerthales, weder Dhier nod Bogel giebt, an dem er seine Zärtlicleit aus. welches die Menschen Erde nennen. Die feiden des Lebens gleis lassen lann, so wird er fich in das Porzellan oder in ein Stád ten an ihon berab, ohne daß er davon mehr empfindet, als der Möbel verlieben. Wir haben einen inertmürdigen Sdmaroßer Elephant von den Hagelförnern, die auf ihn herunterfallen. Er getannt, der gewiß ein Genie war, und der es dahin gebrado geht unverwundbar einber, geidúßt duro die wohlwollenden batte, in einer einzigen Familie funfzigmal jährlich eingeladen Contributionen jener besten und großmuthigsten aller Menschen, zu werden; und warum? es war ihm gelungen, fid in den welde Diners zu geben pflegen; er ist zu gleicher Zeit das Kind Feuerungs Apparat im Saale sterblid zu verlieben. So oft ein und der Gipfel der Gastfreundidaft, das urbild und die Verkórs Fremder zugegen war, brachte der Shomaroßer die Unterhaltung perung aller gaftlichen Tugenden, ein lebendes Zeugniß von dem immer geschickt auf die Dfensdaufeln und Feuerzangen und vers Wohlwollen des Menidengeidledts, ein zweibeiniger Fastnadjies schaffte irgend einem Familiengliede Gelegenheit, eine Familiens Ochie, den die Freigebigleit von seines Gleiden mit Kuden, geidiote zu erzáhlen, in welcher sich auf die merkwürdigste Art Del und Honig vollstopfr.

ver Muth einer Großmutter eniwidelte, ciner feinen Dame, die Die häusliche Einridrung des Samaroßers ijt dürftig, sein zu der Zeit der Begebenheit laum 22 Jahr alt war und als Einkommen beschránft; wie er cineríciis wenig Gefühls : Anres jarte Jungfrau mit einer Feuerzange die Budringlid)feit cines gungen hat, so hat er andererseits auch wenig, Bedürfnisse. unbewaffneten Fremden abwehrte, der allgemein für einen Dieb Neunundneunzig Mal unter hundert ist unser Somaroßer ein gehalten wurde, aber den die Dame selbst im Verdacht eines Hagestols, der die Zinsen eines kleinen väterlichen Erbihcils ges viel rowerzeren Freveló hatte. nießt. Da er iveder Frau noch Kinder bat, lo besigt er eben Der Sd marober muß bei allen Gelegenheiten zu verstehen genug, um außer dem Hause seine Vergnügungssucht zu befrie: geben, daß er mir vornehmen Personen in Verbindung stehe. digen. Da er den freundliçen und liebevollen Con einer Gattin Žm Fall er wirilidh feinen Grafen fennt, muß er es möglich zu niemals hórt, so muß er fich durch die Tone der Oper idadios machen suchen, joide Bekanntschaften zu machen, win perjóns balten, und da er feine Kinder zu ernähren, zu bekleiden und in lichen Nugen davon ju siehen. die Schule zu Ichiden braucht, lo fann er sich seiner Leidenschaft Der Sømaroßer war mit Sorgfalt über den Theil seiner für gelbe Handicuhe ganz hingeben. Er macht sid, rein Jungs Toilette, der jo su sagen mit seiner Profession zusammenhängt. gejelenleben auf alle moglide Weise zu Nube, und da er nun Sein Anzug muß tadellos renn und nach der neuesten Mode; er einmal feinen eigenen Heerd, Peine Pánaten hat, an denen sein muß genau wissen, ob man die Aufidláge groß oder flein, die Herz hángt, ro irágt er draußen in Regentstreet die verschiedenen Rodičobe breit oder schmal, die Beinfieider weit oder faltig Nuancen seiner Móde zur Schau.

tragi. Er sieht die mensdliche Natur nur von ihrer freundlidsen Sicherlid treibt der Somaroßer eine der sowersten Künste Seite, denn die schönsten Triebe des Hersens geigen lid gewiß des Lebens; denn so viele seines Gleichen es auch in der guten während oder nad der Mahlzeit. Stadt London giebt, so glángen fie dod, immer nur sehr kurze Mittagsmahl! das ist ein Wort, das sich dem Geiste von Zeit, etwa wahrend einer Saison oder zwei, worauf sie, wie die Tausenden umgeben von Furcht, Angst und peinlichen Sorgen Sowalben, foriziehen, man weiß nicht, wohin.

zeigt; cin Wort, das die Rechnungen der Schládter, der Fisch Ein edter Šeimarober muß ein Mensch von nicht allzus håndler, der Bader, der Brauer, Purs Rechnungen aller Art in großem Verstande und darf nur unter gewissen Bedingungen fidh dließt. über alle diesc traurigen, gefahrdrohenden Wirllidos wibig seyn. Zur hauptsächlichen Sorge muß er es fich maden, feiten sind für den Somaroger nur Poesieen; er hórt davon fid den Ruf eines prichtigen Steris, eines angenehmen Gesells spreden, aber er Pennt sie nid)t. Muß der Schmaroger nicht idafters zu erwerben und zu erhalten, wenngleich diejenigen, die durchaus ein guimuthiger Mensch renn? Sann wohl die narte, ihn loben, sich den eigentlichen Grund dieses Lobes selbst nicht zu die Bosheit, der Neid des Gastgebers in sein Herz dringen? Er erklären wissen. Während einer Saison oder zwei har man wohl fann sich den Magen verderben, das ist möglid; die Gidt fann aud soon gewisse glángende und funtenspruhende Scôngeister ihm zuweilen einen Angitidrei entlocfen, das kann sidy Butragen; an Tafeln gesehen, wo man die seitensten Délitaressen der Jahs aber wenn verdriebliche Menidenfeinde von der Kinfalligkeit der reszeit, sowehl an Speisen und Wild, als an Mensden und menídliden Natur, von der Niedrigleit und Grausamleit spreden, Kleidertrachten, die erste Unanas und den Verfasser des neuesten die man in dieser Welt antrifft, so wird unser Somaroßer mit Romans beisammenfindet; soldbe radne Geister erhalten jedodo einem Blid unendlider Menschenfreundlicteit die Hand auf seis höchstens ein paar Einladungen, während unser Mann, der nen runden Baud legen und ernsthaft erklären, daß er fest übers Schmaroßer er professo, bei teinem Gastmahle fehlt. Er muß zeugt jed, alle Meusden regen gur. fic alio bemühen, ein wenig unbedeutend zu erscheinen, liebenss würdig ohne Aufiehen und ohne überhaupt viel von fido ju

Mannigfaltige s. maden. Hatte er aud das glángendste Bonmot auf der Zunge, so muß er es doch verídluden, sobald es nur das Ansehen hat,

Artiftisdes. Die Englander lassen fic von Deutsches daß es gegen irgend Zemand in der Gesellschaft gerichtet fenn land ihre eigenen Sängerinnen empfehlen. In einem der neuesten fónnte. Dieser Šemand besikt vielleide gerade eine ausgezeichs Blatter des Atlas liest man in dieser Beziehung: Die philhars nete Küche, einen reichen Weinfeller; es ist daher ungemein nos monijde Gesellsafe in London wandie sich an Felir Mendelss thig, ihn mit der größten Schonung, ia, mit der aufmerksamsten john mit der Bitte, ihnen fur die bevorstehenden Sonjerte einige Hofíichleit zu behandeln, die dem Somaroßer wohl noch die Sängerinnen zu empfehlen. Der Deutiche Komponist erwiederie rconsten Einladungen als Früchte tragen kann. Der Schmaroßer darauf: 31 Deutidland gibe es jebe Peine, die so gut waren, darf nie eine Anzüglid leit auf Kosten eines Mannes wagen, der wie Wiß Clara Novello und Mistreß Sham. Dieses Zeugnis, Diners giebt. Er darf von Zeit zu Zeit mit einen Worispiel und von cinem jolden Manne, ist wohl werth, von uns bes hervortreten, aber es muß nie das Unjehen gewinnen, als were herzigt zu werden." er ein Wißling; ihm muß es genug seyn, die Spredenden mit

Boeriidee. einer gewissen Guimuthigleit anzusehen, als wenn er ciner Uns

Die idon vielfac poetisch behandelte terhaltung in Malaisder oder Japanesi der Sprache zubdrie; er

biblisde Episode von der Liebe der Engel zu den Codiern der mag Núñie fnacen, während der Wirih und die Gäste über den

Sterblichen, eine Episode, die namentlich duro Lord Byron's Ruf des Nachften herfallen. Soweigen und gut verbauen können,

Himmel und Erde" und durch Thomas Moore's „liebe der das ist die Haupesade, auf die es bei dem Samaroßer von Pros Engel" ein Lieblings-Thema der Englijden Poesie geworden ist, fession anfommi. Es ist dem Sdmaroßer erlaubt, zu fingen,

bat neuerdings einen Bearbeiter in Herrn John Edmund Reade wenn er nidt etwa so gut finge, daß dadurd die Garigeber, die gefunden. Sjerr Reade hat daraus ein Drama in zm81f Scenen aud eine gute Stimme baben, verdunkelt werden, oder wenn er

geinadt und es die ,,Sundfath" genannt.) Zwei Entelinnen fide daden könnte, indem er zur Unzeit rein Talent enriidelt;

&ain's find c$, Azoara und Aftarie, welche die Liebe der Engel er darf also fingen, wenn er nicyt sehr gut fingt. Kinder muß

erregren und die mit den fúndigen Meniden untergingen, als die der Schmaroger zártlid lieben; er muß sido lo gegen sie beneh: Fluch alles Irdijde bedecie. Die zwölf Scenen find mit Aufs men, daß, wenn sie ihn nur nennen hören, alle Stleinen des

bietung einer wahrhaft Miltonischen Phantasie ausgeführt, und Hauses mit einem Freudengeidrei auf ihn zu Rúrgen, ihn am

aud die Sprache des Gedidyrs verrdth ein riefes und poerides

Gemüth. 2 Aus einem Französirdsen Slijzenbude, das im vorigen Jahre unter • The Deluge. A drama to twelve scenes. By, Jobe Edmund Reade, Hem Titel ,,Les Anglais peints par eus - kuénien" erschienen in.

Author of „Italy" etc.

erteljäbrlid, 3 Thlr. für as ganze Jahr, obne Er: öhung. in allen Theilen der Preufisden Monarchie.

Erpedition (Friedrichs-Straße
Nr. 72); in der Provinz le
wie im Auslande bei den

Mehuobl. Poft. Aemteru.

für die

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Rußland.

und meinem Zweck näher zu fommen. 1,3a, id war in Ges

fangensdaft; es war schon im Jahre 18**, nod ießt aber, nadas Der Gefangene unter den Ticherkessen.

dem ich mich körperlich erholt, leide id geistig." - ,, Berzeihen Nad einer wahren Begebenbeit.

Sie meine Neugier. Gern würde ich das Náhere dieses Ereig,

nisjes lennen lernen." ,,Es wird mir sower, midi in jene Wir tehrten von einer im Jahre 18** jenseits des Kuban Zeit zurück zuverseßen; indessen bin ich bereit, Ihren Wunfo zu gegen die Bergvóller unternommenen Erpedition jurúd. Es erfüllen, jedoch unter einer Bedingung, die Ihnen vielleicht selts var bereits im Monat Dktober. Die Kautafide Natur sdien sam erideinen wird: sehen Sie mid), modhrend id erzahle, nidt u trauern wie eine Sdóne, die das Herannahen ihres Herbstes an! Ich will nicht, das Sie auf meinem Gefichre die Gefähle Fühit. In Plagenden Cónen durch die Felfen siebend, rig der lesen, die ich nicht verbergen Pann. Ueberhaupt will id nicht, ind die legten gelben Blätter von den Baumen. Der Himmel daß meine Leute auf meinen bleichen Wangen Chránen erbliden, umzog sich, die Sonne ward bidsser. Unjere Truppen Abtheilung die ich nicht im Stande bin jurudzuhalten und die sie in ihre batterio auf dem ichmalen Damm des 15 Werft vom linken gefühllose Sprache übertragen würden! Jebt hören Sie: Kubans üfer belegenen Kunipstijden Waldes vertheilt; id ftand 1. Nicht weit von Terel, an einem reißenden, aber schmalen im Hintertreffen mit zwei Stanonen und einem Bataillon des Flůßden, ward von uns vor nid)t langer Zeit die Pleine Festung St .... den Infanterie: Regimentes und war sehr verdrießlich, u*** erbaut; dort stand ich mit einer Compagnie des S.... (den gulegt erft den reißenden Stuban ju fehen, der uns so lange von Regimenis in Garnison. Sie haben im Gebirge unsere Bes unserem geliebten Baterlande getrennt hatte.

festigungen gefehen; fie find fich alle gleich. Eben fo gleich in Wir maridirten rehr langiam, madoten nur selten Halt, um fid das Leben, welches ihre Bejabungen führen; ein hocht ers einen Blick auf unsere Verfolger, die Diderlessen, zu werfen, bärmliches Leben, - Borfiche und Einterterung zwischen Erbs die uns in der Ferne das Geleit gaben, bald mit durchdringens wallen, Abgeighiedenheit von Welt und Meniden und allé fanges dem Kriegsgeidrei, bald mit pfeifenden Stugeful

, an die wir uns weile des einförmigften Dasenne. Zu beneiden i ein foldes übrigens schon gewohnt hatten. Mehreremal idaute ich um mich Dajenn wahrlich nic; und doch, woran gewöhnt fich die Seele ber, um Ábidbied von den Bergen des Stautasus zu nehmen, die nichi? Sie ist hart wie ein Feuerstein, so lange sie noď einen fid in blauer Ferne erhoben und nidt ganz ohne Grund wie mit Funfen Religion in fide tragt. unwillen und nachblidten; inehr als ein úppiges Chal zivisden unter der von mir befehligen Befagung befanden fide ihren Felsenwanden ward zur Búfte, mehr als ein Gehege alter 100 Liniens stojalen; gewandte, verwegene Keiter, die an Chas von Weinreben umrantrer und von Epheu fest umidhlungener ralter den Bergvöllern gleiden. Mit folden Kriegern lannte Eichen ward in Aiche verwandelt; abgebrannte Baumstämme und ich feine Furci und ladie der Gefahr. Dit trug dieses Nos zusammengefallene Räuberhütten erinnerten an ihre furchtbaren hier mid den Feinden entgegen, und selten enttamen diese den afte. Gern und ungern verließen wir diese wilde, hinreißende spigen Langen meiner Stojaten. Man kannte Natur; dod jeder Schritt bradie uns Rußland näher, und dieser

wanita bisweilen besuchten mis pärften deres in der Birgen, Gedante überwältigte jedes andere Gefühi!

nöhnlich, unter nichtigen Vorwanden, tald um Gefangene, die 3d fühlte das Bedürfniß, mid Jemanden mitzutheilen. Als wir gemacht hatten, auszuwechseln, am háufigsten aber aus Neus mein Auge nach einem bereitwilligen Zuhörer unter den Unsrigen gier. Oft begab ich mið auch nach benachbarten Aulen, die den umherscaute, beinerfte ich in der Nabe einen Gefährten unserer Namen friedlide Aulen führen, und die gaftfreundlichen Bes Bivouals im Stautasus, den Lieutenant B-1; er war rdowers wohner bewirthesen mich mit dem Besten, was fie hatten. müthig, wie immer, doch zeigte sein Gesicht Ruhe und eine aufs „Zu jener Zeit war in den Bergen der Name Chamurs Fallende Gleichgültigkeit gegen Alles, was ihn umgab.. Soon jin berühmt. Man hatte ihm den Beinamen 4brel geges lange wollte ich mich bei ihm nach einer Gefangenjoaft ertuns ben, was einen mit Stühnheit und allen triegerischen Eigens dafs digen, von welcher man fido unter uns Allerlei erzählte. Jest ten ausgestatteten Helden bedeutet, der sein Leben dem Raube war eine gute Gelegenheit da, und ich benubie fie. Id ritt gu widmete. Mit einem aufen ihm gleichgesinnter K&uber durch ihm. Bald war das Gespräch eingeleitet, wie sich auf dem 309 Chamursin, wie ein Romade, die Berge und machte häufige Warid ein Gespräch gewöhnlich einleitet mit dem Lobe des Ausf&ile nad dem Deret ju. Colltábne Tapferkeit verschaffte Keitpferdes. ,,Sie haben ein treffliches Pferd", sagte id. ihm reiche Beute und náhrie feinen Hochmuth. Grob, idon ges ..30 beneide Sie darum! Bon welcher Raçe ist es au

madosen und breit ulterig, wie alle Bergbewohner, hatte er ist aus der Sabardei", antwortete B***. Es dient mir idon eineri ungemöhliden rollenden Blid, der, wie bei einem wilden lange; oft idon hat es mid gerettet, und wenn es mich gewesen Thter, aus diden, idmarjen, mitten auf der Stirn zusammenges ware.

wadsenen Augenbrauen herausfunkeltei dieser Blic und sein B*** idmieg und seufzte. Da ich ihn so bewegt fah, hielt darfgezeichnetes brongefarbenes Antlig verlichen seiner Pons id meine Fragen zurúc, und wir ritsen idweigend weiter. Es fiognomie einen Ausdrud, vor weldem vielleicht Mephistopheles giebe Augenblicke, wo das Gemüth, ohne zu wissen, warum, felbft fich entsegt haben würde. Wehe den forglosen Rogaistijden traurig ist

, wo Alles in der Welt auf und lastet, und unerträglid Staufleuten, wenn sie ohne starte Bededung dem Chamurfin auf ideini; in solchen Augenbliden flieht man die Menschen, Kieht der Landstraße begegneten! Ihr Eigenthum ward das einige und Alles und findet Beruhigung nur in eigener Brust. Es giebt ihr Leben sein Spielwert. Wehe auch den Sofatenposten, wenn sie aber auch Augenblice bitterer Erinnerungen; auch diese bringen fich der Sorglosigkeit überließen. Eine duntele Nacht benußend, Leiden, aber folche, die man jederzeit bereit ist, einem anderen dolid Chamurfin mit den Seinigen wie eine Schlange bis zum mitzutheilen, um sich selbst zu erleichtern. In dieser Lage befand Posten und fürzte plóßlich auf ihn los; Alles fiel unter den sich jeße B*** 3 dwieg, um ihm Zeit zu lassen, sich zu Streichen seiner wilden Bande, bis er durd Beute gesättigt, Sammeln; als 'aber sein beständig difterer Blid erwas heiterer wie ein Bliß veridwand. Seine Ueberfalle' waren immer plobs mard und seine Bruft fich duro einen schweren Seufzer Luft ges. lich, und Blut bezeichnete ihre Spuren. Sie werden fich daher madt hatte, fagte ich: Der Gedanke an die Vergangenheit nicht wundern, wenn ich Ihnen fage, daß auch id, meiner tapfes lastet omer auf Ihnen; leben Sie mit der Gegenwart: auch ren Leuten ungeadoret, dußerst vorsichtig war. Nachts vertoppelte Ihnen iddelt sie!" „Für mich hat die Gegenwart Peine id die Waden in der Festung, und nach dem Zapfenftreid wurde Freuden. Mir in Alles gleichgültig geworden; ja, für mio giebe Pein Bergbewohner mehr eingelassen. Wie Sie wissen, reist man

gewissermaßen teine Gegenwart mehr, weil ich nichts wunjde. von Zeťaterinograd bis zur Festung Wladitautas, d. h. auf der Und konnte ich noch irgend etwas wünsben, ia, darf ich von der Straße, die über die Berge nad Gruffen führt, gewöhnlich mit Vorfebung noch etwas wünschen, da fie mir zum zweites mal das einer Begleitung, die man von den an dieser Straße liegenden Leben schentre? Nein, id lebe nur in der Vergangenheit, indem Festungen erhalt; zu diesen gehörte auch mein Wohnort; Felten ich den Schöpfer pretje;

aber von Meniden erwarte id nur einen ward er durd, Reifende belebi, und dann jog die alte Dede und

Grabe ein hötzernes ." Stille wieder ein.
Ihren

,,Es war schon Winter; leichter Schnee bedeckte die Erde, aus der Gefangensdatt befreit f" fragte ich, mit der Übriše, die dúnnes Eis sog fid langs den Ufern des Flübdens und sitterie Sawermutb meines Gefährten auf freundlichere Bilder zu leiten oft duro das raide Dabinstromen der Wellen. Hin und wieder

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