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Rußland.

die weisen Männer! Was geroinnt Ihr nun wohl? Wo rend

Ihr! Ewig bleibt Ihr zurüd. Man Reht es ja: unaufhörlid Segeliel, oder der Don Quirote des 19ten Jahrhunderts. erwagen -- endlos grübeln – Das Wetter, Freund, wirst Du vom

Grafen bekommen! So lange die Vorstellungen liegen zu (Soluß.)

lapsen - Die Vorstellungen um Belohnungen!.. Secret. Aber die Sørift über die Gufhebung der milden wirst Du's-nicht lange treiben! Gesellen Deinesgleiden find allzu Stiftung ideint eine ganz nidrige Arbeit.

gefahrlid - mit solchen braut man tein Bier .... Man höre Segéliel. Nidrig? Dieser Auffas ir von der drgften fie nur: Bereinfadung der Arbeiten Abfúrgung Ubgeldmagtheit und von hölliider Bosheit diftirt! Während des Geld aftty) (---Unruhige Querfopfe, 3hr! Ging's ihr Verfasser bei Freudenmahlen rowelgi, werden Tausende von nad Eud, fo háiren wir beim Jahres:Solufe ridrig die Haifte Meniden rein Dboad baben, Tausende von Kindern ohne Ers Nummern weniger ... So wollie ich dod, daß Du, je eber, zichung bleiben, ohne duffidi, der Urmuth und Verwahrlosung je lieber, auf und davon gingit! ju Dpfern!.... Wenigste118 eine Wode. braud id, um alli die (Die Sdıristen durchblätternd). Wie er die Sachen jugeridtet har! veriamibien Beweise, all die verfängliden Berednungen zu 3d will fie aber doch einmal genauer ansehen: Abhandlung widerlegen, womit der Verfaffer seine teuflisde Abfidt zu ums. über den Vorídlag des Dofiors ?c. Erfter Theit: büllen verftanden har.

Ueber die Wirfung der uranfängliden Elemente auf Secrer. Ja, verzeihen Sie, id verstehe noch nicht redor. den Drganismus oes Menschen und....!" Ueber die - Was haben sie denn mit dem Allen zu robaffen? Das Ungereimtheiten!.... Volle 20 Seiten! Hi, hi! Ja ja, er ist braucen Sie ja gar nidt zu veranıworten.

ganz einfach wahnsinnig. Da haben wir die weijen Nenner Segeliei. Wie so?

woju find fie gui? Am Ende nimmt aber der Graf selber Secret. Was Sie nicht dreiben, beantworten ja dod Un. noch reine Raijons an! Nun, gesondhe dies wirllid, jo gåb's dere; folglich sind Sie immer außer Sduld .... Bringt der auch lider ein llnglick! Ja gewiß, das gehe ibm nicht so uins Dottor die Leute um lo lonnen Sie doch dreift sagen: ,,Mich sonst bin: Wer weiß, wird er nicht auch einmal entlassen - dann trifft feine Soulo!" Willigten Andere in die Aufhebung der lann er hierüber und über alles Andere nachdenken, so viel er will. miiden Stiftung ro fagen Sie wiederum mit Fug und Rechi: Dann, Ew. Erlaude, nit es vergeblich, daß Hochdiefelben 30 habe dabei Peine Sould; Andere haben es ja befohlen!".... uns nicht trauen und alle eintraglide Arbeiten diesem News Bleiben aber bei Ihnen die Saden liegen, so sind Sie Sduld linge geben. In uns halte fic & w. Gnade!!, ia an uns! daran und fein Anderer.

Wohin wollen Sie fich nad uns wenden? Bei uns läuft Segeliel. Nun, ic Pann doch nicht eine Arbeit abgeben, jede Sade gwanzig Mal duro die Finger, und verydhlige bevor ic fie vollftandig eingesehen habe, wenn fich in ihr Hins Nummern fommen auf die Liste, che dieje hodweijen Mánner dernisse offenbaren, welche Früher nidi bekannt waren. Wie Euch nur ein einziges fleines Blåtiden 110 hourfrig vollidreiben.... Pönni’ ich dies auf mein Gewissen laden?

Ei, siely doo: Die Behörde betrügen!"... Einfalte Secret. Ud, Gewissen! Was soll das hier? Hier fommt es pinsei! . Man muß fid, aber doch einmal die Mühe nehinen, nicht auf das Gewissen an, sondern einzig darauf, die Sache raído diesen groven Dummiopf zurechuzurüđen, und daju wollen wir aus den Händen loszuwerden. Dies ist 8, wodurch ein pralii: guerst Bajúr sorgen, daß er weir und breit bekannt werde mit scher Beamter fich auszeidinci. Hören Sie midy jest einmal

seiner

Abhandlung, uber die uranfongliden Eles an: Sie dauern mid - wahrlich, Sie dauern mid von Bergen menteri Hi, hi, hi!

(K. B. 0.) Sie sind ein junger Mann, erst fúrzlich in den Dienst getres ten; und wie ich rehe, arbeiten Sie ununierbrod on eifrig, ohne

Po 1 e n. fid ou schonen, ohne Ihre Gesundheit zu bedenken. Sie erwagen jede Sade umstàndlicst, Sie mühen sich, das Rechte zu bes

Isabella Czartoryista.) duben. Ja, Sie grübeln auf eine ganz liderliche Weise, um die Deutlid Peit und Sauberkeit der dreibart auf's peinlichste Zu denjenigen Polinnen, welde fide durd ihren Wis, durd besorgt. Nun hören Sie ferner auch den Rath gesunder Ers ihre Umuth und ihre Vaterlandsliebe einen weiten Ruf erwor's fabrung: Sie qudlen sich rein umsonst; ob Sie idoleche oder ben haben, gehört die Fürstin Sabella Czartornijfa, geborene gut das Papier voll (chreiben, das ist ganz gleidgültig, das hilfe Grafin Flemming, Gemahlin des im Jahre 1823 als Kaiserlich Ihnen zu gar nidrs, das empfiehlt Sie bei Niemanden darauf Desterreidilder Feldmarídall verstorbenen Fürsten Adam Egars tommt es nicht an. Man muß nur die Samen raich aus der tornisti. In frühen Jahren wurde sie während ihrer Reisen durch Dand bringen - dies ist die Hauptsache, und bierfür giebt es fremde Länder an vielen HSfen und in den Residenzen gern ges gar mannigfade Mittel. Da seht einmal mich an, wie ich's fehen. In der zweiten Hälfte ihres Lebens, als mit dem Zauber made: Belomm' id eine Arbeit, so richte ich mein Augenmert der Jugend für fie jugleid alle Aussichten auf ein neues Ers por Allem zuerst darauf, ob es erwog möglich ist, die Sade einem blühen ihres Vaterlandes dahindwanden, 30g fie fich auf den Underen zuzurdangen

Landfiß Pulawn gurúd. Hier stellte fie fich zwei Aufgaben får Segeliel. Áber wenn das nun der Andere eben fo.... ihr ferneres Leben; die erste war, eine möglid große Samms Secret. So giebt er sie eben dem Dritten.

lung von Denkmålern, welche auf das untergegangene Polen Segeliel. Und wenn nun auch dieser Dritte ....

Bezug hatten, zusammenzubringen, die zweite, den Zustand des Secret. So empfängt sie ein Bierter.

ihr untergebenen Landvolis zu verbessern. 3n Folge großer Bes Segeliel. Wie lange roll sie denn so aus einer Hand in mühungen und Kosten gelang es ihr, in dem sogenannten Sybillens die andere wandern

Tempel zu Pulawn, welder nad dem Mufter eines At Romilden Secret. So lange, bis fid irgend eine gute Haut findet, Tempels eigens dazu erbaut war, die mannigfaltigften Ueberreste welde die Sache glüdlich in Gang bringt - wenn diese nicht und Denkmåler aus den glorreichsten Zeiten der Polen zusammens eina ...

von selbst inzwisden irgendwie abhånden tommi – 0. b. zubringen. Von da an gerdahen aus allen Gegenden Polens so unter der Hand.... verídwindet was freilidh immer das patriotide Wanderungen nad Pulawn, diefem glángenden Mausos allerbeste. Dann Gott mit ihr!

leum der Polnischen Borgeir. Segeliel. Aber wenn es, zum Unglid, einmal nicht mögs Dem Landbolte, insbesondere dein in der Nahe ihres Guies lich ist, die Arbeit einem Anderen gugusdangen wie Sie wohnenden, wurde sie eine wahrhafte Mutter, und obgleid in Aid ausdrůden?

ihren Bestrebungen ein fleinlides Selbstgefallen

nicht fehlen mode Secret. In foldem Falle siehen Sie, wenn die Arbeit und fie fich mehr mit der Verbesserung von Deußerlisleiten als sowierig in, Erfundigungen, Ertlarungen ein - das giebt nicht des Zustandes desselben selbst befaßte, so erreidte fie dodo aud nur eine Piece mehr, sondern sieht zugleid die Sache in die hierbei ein gewisses Ziel. Der Pulawner Landmann erlangte zwar Långe und mador nod obendrein Ihre Chátigteit und Ihre Bors aud nidr die für den Polnischen Landmann nothwendigste Eigens fidhi der Behörde bemerkbar.

daft, das ist einen inneren Antrieb zu eigenthümlider Thårigs Segeliel. Aber nadher!...

teit, verblieb vielmehr in seiner angeborenen Nadldssigkeit, vers Secret. Nadher miro fid schon wieder ein neues Kinders ließ sich auf seine Pflegerin und lernte niche, erwas für rid niß finden lassen, das wieder neue Anfragen nöthig madi; oder selbst.gu senn; so viel ist aber gewiß und mußte jedem Antomms es tann fide aud wohl ein glúdlider Bormand darbieten, die ling auffallen, daß das áußere Leben des Pulawner Landmanns, Sade an einen anderen Ort zu versenden.

seine Sütte und fein Gehöft in großerer Ordnung und Reinlich's Begeliel. Und dann?....

teie fido befanden, als die in anderen Polnisden Dörfern. Es Secret. Nun, dann, wenn alles dieses niďt angebt, so gewahrte einen liebliden Anblick, wenn die Fürstin ihre Lands übernehme 3hr eben die Arbeit, topire fie von A bis 3, damit leute besucre, mit eines jeden Namen, Neigungen und selbre die Behörde aud rehe, daß Ihr wirtlid arbeitet, und hangt an reiner Berwandisdafi veriraut war. Und wdre dies aud nur eine das Ende ein paar Redensarten an, drei Ellen lang mit fünf Vers fie funfzig Jahre bindurd unterhaltende Zerstreuung gewesen, so gleidungen, eben so vielen Ermågungen und Begrebuns PR dod aud iqon eine solde ebrenwerth und der Nachahmung sen, so daß man, nad hohem Befinden urtheilen Pon'ne." Würdig.

Auf diese Weise, Herr, lebt Ihr ruhig, ohne Euch vergeblico Außer diesen beiden hauptsachlichen Lebensridrungen hatte ju Grunde ju' ridien; fo lommen Tausende von Sachen unter die Fürstin Czartornisfa einen mådligen Hang gum Gartenbau Euren Händen zusammen und habe Ihr dabei dennoch wenig und zur Obstbauingud. Sie legie in Pulawn einen sehr großen Arbeit, gar teine Verantwortlidreir, erlange überdies den Ruf Englijden Sarten an, melder sich an die Weible lehnte und eines fertigen Arbeiters und findet jede Thår su Eurem Eintriti in dem der üppige Untouchs alter Baume und die gerdidie und geöffnet.

gedmadvolle Benufung der natürliden Schönheiten mannigs Degeliet (aufer fich vor Entrüftung). Und 3hr foeut Eudo faltige und reisende Ausfidten gewahrten. Das lebhafte Bers nicht, die Behörde so zu betrügen? (Er fürst aus dem Zimmer.) langen nach Verbreitung eines besseren Gerdmads der Gartens

Secret. Was war das „Betrügen....!" Ja ja, er ist ridlig åbergeldnappe-hi, hi, hi! So find die.... Entsprungenen *) Mus der „Mała Encyklopedya polska”, Heft 2.

Punft im Vaterlande bewog die Fürstin außerdem, im Jahre 1806 faftigungen funfzig Lebensjahre in ländlicher Zurüdgezogenheit
ein sehr schäßbares Werl über diesen Gegenstand herauszugeben. in Pulawy zugebradt hatte, mußte fie, fchon fünfunda chizig
Es giebt niches Treffenderes und Verstandigeres, als die in dem Jahre alt, während der Verwirrangen des Jahres 1831 ihren
selben enthaltenen Fathídlage und Vorschriften. Sie passen zu Aufenthaltsort verlassen. Sie suchte in Galizien eine Zuflucht,
jeder Dertlich Peit, umfassen alle Verhältnisse, in welchen fich ein wo fie, nad)dem sie no einige Jahre eines berben und freudens
Besiber eines Parfs oder eines Gartens befinden fann, und neben leeren Alters verlebt hatte, im Jahre 1834 ftarb.
der Rücksicht auf Annehmlidfeit für die Sinne verliert audy die
Verfasserin den materiellen Nußen nicht aus den Augen. Dieses

M a n nigfaltige s.olsa
Wert, welches den Titel führt: „O ogrodach”, war, da es in
einem ausgezeichnet lieblichen Style geiðrieben ist, der Zeit nach
das erste Wert, das, von Frauens Hand berrührend, den Polen

- Calderon und der Nachdruc. Calderon's Verse: ein foldes Maß von Annehmlid Peiten bor.

Wie fie der Berfalter (drieb,

Nicht wie fie der Diebstahl dructe,
Der Abonitt über die Anpflanzung der Bdume schließt mit

Dessen Müh ist, daß er richte
folgenden Betradtungen: „Die Garien, die Bäume, die Strauber

Mudrer Muhe ftets zu Grunde" und deren Anpflanzung haben viel zur Erheiterung meiner Tage die fich befannelich das Brodhauside Conversations: Lexifon cum beigetragen. Mehr als einmal wurden meine Sorgen und Somers Motto genommen, haben weder das lettere noch den Spanischen sen gelindert, wenn id mid unter die foartigen Gänge begab, Didrer selbst vor Naddrud zu düzen vermocht. Bereits in und zwischen blühenden Pflanzen

idienen mir die Tage lieblider Jahre 1827 erschien in Wien (bei 3, P. Sollinger) eine Samms bingufließen. Als mir Vaterland und Hoffnung verloren gegants lung von Calderon's Sdauspielen, die ein Naddrud der besten gen, da hatten andere Bergnügungen und Zer treuungen Peinen Deutschen Ueberjebungen (von u. w. Sólegel, 3. 6. Gries, Keij mehr für mich; diese blieben mir immer iheuer und unters D. D. d. Malsburg, G. N. Bármann, Ant. Soumacher, Wils brachen die traurigen Erinnerungen. Mehr als einmal mahns helmine Samide geb. Nauen u. 4.) war. Diese Ausgabe barte ten mich die alten Blume an glúdligere Zeiten, und wenn ich jedoc wenigstens den Sdein einer gewissen Redimasigleit fär junge Bdume pflanzte, eridien mir die Zukunft unter beitererm fich; denn erstlich war damals der Deutide Bundesbejdluk, in Himmel." Diese und dhntide Stellen, in welchen ein tiefes Gefühl brud untersagt wurde, nod nicht eridienen; zweitens waren die

Folge desjen aud in den Desterreichischen Staaten aller Nachs fica Pundgiebt und welche in einer fliegenden und anmuthigen Ueberseker gewissenhaft genannt und ihre zum Theil fehr bers Sprade abgefaßt find, sichern dem Werte der Fürstin Ezartornilla dienstvollen Arbeiten unverfümmelt wiedergegeben; drittene ends für immer einen Ehrenplaß unter den Schriften der damaligen lid mar bei der Zusammenstellung dieser Ausgabe eine gewille Epoche. Des großen Formais, der bedeutenden Anzahl der Kupfer. Verständigkeit der Auswahl und aucoein positives inguthun der Mide und des hieraus folgenden hohen Preises ungeadret, ver: Redaction nicht zu verkennen: denn jedem Stúde gingen wei. breitete fid dieses Wert durch das ganze Land, wedie überall

erklarende und meistens sehr ansprechende Sonnette des Wiener den Sinn für Garten : Antagen und erreichie fomit aufs gläds Poeten 3. 6. Seidt und einige Worte über die bisherige Ses lidste sein Ziel.

dichte des betreffenden Dramas voran. Alles dies lann nun der Nachdem durch den Kaiser Alerander das neue Königreid neueste Deutsde Naddruc, von dem fo eben unter dem Titel: Polen begründet worden war, wähle fich die Fürstin Czartornista Calderon's gefammelte Werke (Stuttgart, 3. Scheible's nod einen neuen Wirkungsfreis, indem sie den ,, Pilgrim in Buchhandlung, 1840) die erste Lieferung erschienen ist, nicht für Dobromil" herausgab. Hier ist ihre Absicht nod menschenfreunds fich anführen. Dieser ndmlid

veridweige erstens die Namen der lidher. Es sollte dies ein Buch für das Landvole seyn, in welchem Ueberseber, deren Arbeiten er benůßt, und giebt fid als Driginal dalselbe Alles, was ihm außer der heiligen Sorift zu wissen Uebertragung aus; zweitens verstummelt er fie obendrein, wie julomme, finden ténnie. Die Verfasserin stellte daher in der es z. B. bei dem Leben ein Traum" der Fall ist, wo gwar die Gestalt eines Pilgrims einen nur um Weniges höher als das

Griessde Uebersebung

zum größten Theil gegeben wird, einzelne Landvoll stehenden Mensden dar, welcher den Landlindern allerlei

Scenen iedod von Bårmann eingesdoben find, so daß das Begebnisse cradhlt und insbesondere ihnen die Regierung der

Gange als ein Flidwert er beint; drittens endlid ift jebi in Polnischen Könige in der Kårze und ihrer Fassungos Kraft ange: Stuttgart, eben so gut wie im übrigen Deutidland, der

nachs messen beschreibt. Es traten aber hier der Absicht der Fürstin drud verboten,

so das feinertei Redifertigung, die Herr Sollins mande Schwierigkeiten entgegen. Die Pulawyer Bauern vers ger für seine Ausgabe anführen konnte, von der Scheiblerden fanden das Lesen noch halbwege, die in dem übrigen Lande jedoch Budhandlung getrend gemadt werden kann. Außer dem ,, Leben verstehen es nicht, und wenn sie auch am Ende bis auf diesen

ein Traum" befindet fich in der ersten Lieferung des neuen Cals Punkt der Bildung fortgeschritten waren, fo Pann es den Bauern

deron auch noch das Haus mit iwei Thüren"; dieses ist, fo in dein Zustande, in welchem ihn Jahrhunderte lang die Vorur: weit es vorliegt, ein wörtlider Nachdruck der bereits im Jahr theile der Polniiden Herren gelassen haben, wenig interrefsiren, 1821 in Altona eridienenen Bårmann'schen Ueberfeßung, und von welcher Art die Regierungsweise oder das Sdidjal eines zwar wiederum ohne Nennung des Bearbeiters. Indeifen können Polnisden Königs gewesen, und daher find die Lefer für diesen sich die Kaufer, deren die neue Uusgabe hoffentlid nur wenige Pilgrim in höheren Staffen, als der des Bauern, su luden finden wird, folden wörtlichen Abdruck dod noo eher gefallen Dem Werke find Idndliche Scenen beigegeben, welche die Vers lassen, als den verstümmelten des ersten Dramas. 3m, Leben befferung mandes eingewurzelten Fehlers und Überglaubens zum ein Traum" Pommt es z. B. Dor, daß Herr Scheible in der Zwede haben. Diese sind sehr gut aufgefaßt und bezeugen, wie dritten Scene die Rosaura folgendermaßen nad Gries spreden genau die Verfafferin fich mit den Verhátinissen des Landmanns bekannt gemacht hat. Ilnd fo befundet dieses Wert, wie Alles,

Hier mein Degen; denn ich fann was aus der Feder der Fürstin gefloffen ist, ihr eindringlides

Dir allein ihn überlassen,
und treffendes Urtheil.

Weil du unter allen Dieren
Ein Jahr spåter ließ die Fürstin Egartornista den zweiten Bald darauf- fåtte es ihm jedoch ein, einige Beilen von Bars

Scheinst der Erste."
Theil des Pilgrims er deinen. Außer áhnlichen und eben fo
gut dargestellten Idridliden Bildern finden sich hier neben der

mann zu bemůben, und nunmehr sagi dieselbe Mofaara:
Fortsegung der Gefdichte der Sonige Lebensbeschreibungen der

Muß id sterben - nun wohlan!

Deiner Huld vertrauend, laß ich
Polnisden Heiligen, die offenbar weit mehr dem Gesichtetreise

Dir dies Swert als theures Pfand ic."
des Polnischen Landmanns anpassend find. Die Erzählungen, die Uus dem Degen ist also mit einemmale ein Schweri gemor:
der erste Cheil enyhdit, find nicht von der Hand der Fürstin Czars den. Ein

ueberreger beider Stellen würde es unstreitig vermies
torpiffa; deren Verfasserin ist vielmehr ihre Todorer, die Herzogin
von Württemberg, von weidher der allgemein befannte Roman brauchen; denn wenngleid) in poetij per Sprade der Degen auda

den haben, die beiden Worte so unmittelbar hinter einander zu ges
,,Malwing" berrührt.

Es muß mit Rede bedauert werden, daß die Fürstin Czartos' dersim Munde einer Frau, ein lächerlicher Klimas. Gries
rmista, eine sehr aufmerksame Zeugin der mannigfaltigsten Ereig: åbersebt darum auc:
nisse, ibre Memoiren der Nachwelt nicht hinterlaffen hat. Diese

„Wenn ich sterben muß, so laß to,
svůrden gewiß von historischem Werthe seyn. Wenn sie etwas

Im Bertrau'n auf deine Huld, entschuldigen kann, so ist es dies, daß die schwierigen Berhältnisse,

Dir ein Pfand, nicht klein zu achten 20:" welche ihre ganze Familie durchleben mußte, ihr jede Veröffents Nidt minder seltsam ersdeint eine andere Variation in dem tidung folder Memoiren fast unmöglich machte und ihr daduro eingeschobenen Bdrmannsden Theile der Uebersebung wird nams aud die Luft zur Abfassung von Erinnerungen nahm, welche erst lid der Name Sigismund immer Sigismundo ausgesproden, der (paten Radwelt sich geigen Ponnten. Indessen war die Fürs so daß der Leser icon aus dieser Bersdiedenheit immer abnebs ftin auch in diefer Rudsid nicht ganz unthårig. unter dem čitel men Pann, ob er eben die Grieside oder

die Bármannide eines » Catalogue raisonné”, über die Sammlungen in Pulawn Ueberfeßung lieft. Einen großen Vortheil dürfte indeffen der bat die fårstin in Franzosischer Sprade die Umstände erzählt

, Sdeibles de Nadhdrud für das Publikum haben. Wir hören
unter welchen fie während ihrer mannigfaden Reisen duro udmlich, daß die hiesige Nicolaisde Budhandlung fio daburo
Europa diesen oder jenen Gegenstand acquirirte, und viele Anels veranlaßt sieht, eine neue, áberaus wohlfeile und, wie fio von
doten und Beschreibungen von Personen, mit denen fle zusammen, selbst versteht, rechtmatige Ausgabe der Griessden Hebersebang
tam, beigefügt. Die Handschrift dieses, bis jebe 1100 nicht vers des Calderon zu veranstalten. Hier wird man also Gelegenheit
Offentlichen Wertes befindet fich gegenwärtig in den Händen der haben, die trefflide Bearbeitung unverstůmmelt und zu einer
Familie Egartorpilla.

Preise zu erhalten, der dem des berftümmelten Nadbrudes siers
Naddem die Fürstin auf diese Weise unter wohltharigen Bes lid gleichkommen wird.

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vierteljährlic, 3 hlt. für das ganze Jahr, ohne Er. höhung, in allen Theiler: der Preußischen Monardis.

Expēdition (Friedrichs-Croite Mr. 72); in der Provinz 10 hin: 11 Bande bei dra

Bobuobl. Peit demtern.

für die

Literatur des Ausland e 5.

s

N 137.

Berlin, Freitag den 15. November

1839.

en

A' s i e n.

der, eine gange Fluth von Phrasen mit einem einzigen idretid bedeutungsvollen Worte zu dámmen und aufzuwiegen.

Man weiß, daß der foran in abgerissenen Suiden, von gwei Der Roran.

bis wenigftens hundert Zeilen, wie die Gelegenheit fe eingab,

dileirt wurde. So oft ein neuer Einwurf beantwortet, ein Zweis (nad der Foreiga Quarterly Roview.)

fel geldr, oder eine neue Sagung betannt gemade werden sollte, Wie tomme es, daß man den Soran so wenig lieft? Unsere bare der Prophet eine Pürgere oder långere Offenbarung. Diese poltsthümlidften Wahroen Rammen aus dem Drient; unsere einzelnen Dffenbarungen ließ man, je nad Mubammed's Anweis vollsthúmlidite Poefie hat morgenlandische Färbung; und eines sung, bald besondere Kapitel für sid, bald integrirende Theile der merkwürdigsten Büder des Diene, ein Budo, das Millionen langerer Kapitel bilden. Der Prophet (beint aber bei dieser begeistert und entzainder has, bleibi vergleidungsweise so gut als Anordnung oft vergeffen su haben, was icvon gejage war, und unbeadret. Die Radforidungen des Hiftorilers find den erstauns oberhaupe Peiner bestimmien Methode gefolge zu senn. Daberliden Revolutionen gewidmet, die aften einft beftanden, und

doo ertları fid's, daß die Kapitel jede erdentliche Ausdehnung (von Idbt man die Berediamteit, welde der gewaltigften dieser Revos iwei oder drei, bis 1200 oder 1500 Zeilen) haben; daß die mans lutionen ihr Dasenn gab, auf Büderbrettern einidlummern. In nigfadften Materien ohne, fidtbare Bertnúpfung durd einander einem Zeitalter, wo die Philosophie alle Arten und Abarten der gemengi find und die' namtiden Sentenzen mit unbedeutender menídliden Ueberzeugung präft, und die Religion alle mit eins Beridiedenheit des Ausdruds an verschiedenen Drten 'ungdhlige ander zu versohnen judi, identi man einem Bude, dessen Inhalt Male wiederlehren. Die große Uebereinstimmung, man modie nod ein gutes Biertheil der Mensdheit als beilig und unverless faft sagen, die Jdentitet vieler Kapitel in Form und Materie fann lid verehrt, laum die oberfldolidite Aufmertfamleit!

vielleicht nur der Untoiflenheit des Propheten und seinem durd Mit folden Setradrungen foreiret wohl mander Neuling bestandige Wedsel von Ertase und übspannung geld wachten jur Leftúre des Sorans; sobald er aber einige Stapitel gelesen hat, Gedisdeniß zugesdorieben werden. Keiner, der seine Gedanken finder er idon die Antwort auf seine Berd werden und muß zu niedersöreibe und das Geschriebene wieder durchließt,

würde io seiner Berddmung dieselbe Apathie, die er bei Anderen verdammt vieler Wiederholungen fid iduldig maden; aber Muhammed hat, bei fide selbst niederlämpfen. Ein Gewebe urijusammenhan: Ponnie belanntlich weder dreiben noch lesen; und die blinde Ber: gender, oft fich wiederholender Declamationen, mit unverstand; ehrung seiner Anhänger ging ohne Zweifel so weit, daß fie auch lidhen Anspielungen vermischt - Verordnungen, deren Zwed Wiederholungen, wenn der Ausdrud nur einigermaßen nuanciri und Nothwendigleit man nicht absehen kann eine ganz fremos war, får ganz neue Offenbarungen hinnabinen. Ein Theil die artige Phraseologie und stiliftijde Eintleidung find alles, was fer Månget fommt auch wohl auf Neonung Anderer: die Drigi: der aufmerksamfte Leser beim ersten Durdlesen zu entdeden vers nal: Dittate Muhammed's wurden, naddem fie unter seinen eins mag. Liest er aber das seltsame Buch gar in einer Uebersegung, hängern die Runde gemacht hatten, in einem Kaften verwahrt; so wird seine Geduld nod hårter gepräft; die einzige erirdglide aber viele Zerrel mogen verloren gegangen oder an die unredte Uebersegung in die von Sale; einem gründliden Senner der Sielle geraihen renn, sonst würde Ebubelr, als er ein Jahr nade Arabisden Sprade, der aber aus übergroßer Gemissenhaftigleit des Propheten Code den Koran im Zusammenhang herausgab, mehr die Worte als die Gedanken wiedergiebt. In beiden Fållen gewiß nicht alle stopieen einzelner Stellen, deren er habhaft ir das Ergebniß gemdhnlid dasselbe: der Studirende wirft die werden fonnte, gesaminelt und Vieles, was er vermißte, aus dem unerquidlide und langweilige Leftúre von fido und findet es hins Gedaciniffe der ditesten Glaubigen ergangt haben - sein Bettels Führo bequemer, von den Soonheiten des Sorans sprechen su Safen hatte ihm voulommen genügt. hören, als im Buch selbst ihnen nadzugehen. Sit aber sein Bei der Anordnung der Stapitel oder Suren ideint man Vorsag start genug, um den Sowierigleiten Troß zu bieten, lo gang aufs Gerathewohl verfahren zu seyn, was damals um jo ließt er bis ans Ende, thut einen tiefen Athemzug und fühlt eber zu enisduldigen war, als jeder Moslim die dronologische fidh ro Plug, wie zuvor. Diele Sapitel, die nur ein matter üb: Folge derselben und die Umstande, unter denen fie offenbart glans, eine salglose Wiederholung von anderen ihres gleichen wurden, genau Pennen mooie. Kapitel vom fångsten Datum, in find, haben in der Thai hódítens sprachliden Werib; und ges denen alle wesentliche, die innere Verwaltung betreffende Berords oer, der ride nicht um TerressStritie belůmmert, mag sie getroft nungen fich drångien, ivurden zuerst gesude, zuerst vervollfandige über dlagen.

und an die Spiße der übrigen gestellt. Andere aus früherer Wir hoffen demnado, mehr als Einer Klasse von Lesern einen Zeit, die man leider haben Ponnie, tamen zwisden die übrigen, angenehmen Dienst zu erzeigen, wenn wir den Stil, den Stoff und bei Vertheilung der großen Maße, die nichts besonders Merts and die allgemeinen Eigenthúmlidleiten dieses außerordentliden würdiges enthielt, ließ man sich von dem Prinzip der Lange Wertes einer furforisden Betrachtung unterwerfen und die vors und Kürge leiren. nehmen Abidnitte mit Ereignissen zusammenhalten, welche ihren Die ersten Berse des 73ften und 74ften Sure Darf man als Inhalt erfldren.

den wahren Anfang des Korang berradren. Hier lesen wir, wie Schon beim ersten Schritte wird die Untersuchung sehr ernst: der Erzengel Gabriel den Propheten ermahnt, zu seinem heiligen haft. Mit Ausnahme einiger wenigen Gebete ist der ganze Koran Berufe fich anzuídiden jene behren Worte, die Muhammed, im Namen des hódften Wesens als unmittelbar göttliches Wort als er sie zu hören rodhnte, folden Sorecen einjagten,

daß er niedergeldorieben. Borhaltungen und Lehren, Berbeißungen und in den Soß seines Weibes. Chadidiché Aucurete! Das Muhams Drohungen, Fluo und Seegen: Alles geht direkt von der Gotts med in jener Periode oft an geistigen Berrůttungen folder Art heit aus. Und wenngleid der Strom der Begeisterung oder des laborirte, war idon sehr früh die Meinung der Christen des Ünvillens dann und wann seinen heiligen Urqueil aus dem Gefichte Driente. Seine Anhänger wollen dies zwar, wie man sich dens zu verlieren ideint, fo wird und dieser Urquell am Ende der Pen tann, nicht zugeben; da uns jedodo, um Muhammed's Verfahs Periode doch immer wieder ins Gedächtniß gerufen. Die erfen rungsweise zu erlldren, nur groisden tranthaftem Enthusiasmus Stapitel (Suren) des Korans und noch mehrere gerstreute Stellen in und wirllider Inspiration die Wahl bleibt, so ergiebt fide don den übrigen Kapiteln haben unverkennbar edi poetisden Gehalt; selbst, für weldes von beiden wir stimmen werden. Die Guren aber im Gangen ist das Wert nur tlangreide gereimte oder asso: aus spåterer Zeit enthalten übrigens Ridio, woraus man auf nirende Profa. Um die Affonang am Schlusse nicht zu unterbreden, solde Zuftáride dlieben tönnte; und räumen wir aude ein, daß auf analoge id

eine Muhammed den gangen foran für eine ihm gewordene göttlide große Berlegenheit für den Ueberseger, der eine Art von Mittels Offenbarung hielt, so ist doch jedenfalls die abgótisde Ehrfurdt weg zwisden Metrum und folidier Profa einfdlagen muß, der Muhammedaner vor diesem Buche in dem Terte idledt bes wenn er die Form nicht ganz bei Seite leben will. Die Perio gründet. Außer der allgemeinen Bemerlung, daß es von Allah den des Korans find von sehr ungleider Lange; dies ist aber eingegeben ren, und der am Soluß des 85sten Sapitels stehenden teine Folge der Nadlásigkeit, fondern eines inneren Dranges, jufdaigen Errodhnung eines im Himmel aufbewahrten Driginales einer Begeisterung, die allen Regeln Trop bietet. Burdeilen reiße finden wir Nidors, was den moitischen Rimbus, womit man den den Propheten der Strom feines Enthusiasmus weit über die Storan umhüllt hat, redtfertigt. Der Soluß des 42ften und der geros bnliden Grdngen fort; ein anderes Mal versteht er es wies Anfang des Buiten Kapitels geigen uns übrigens zur Genüge, daß

dieser Widersprud leider gehoben werden lannt. Die muselmans sammeln, mit denen er die Hälfte der Nachte in Gebeten und nischen Ausleger haben diese Stellen mit gláubiger Befangenheit frommen Unterhaltungen jubradie. Diejenigen Suren, welche gelesen und ihnen demzufolge einen engeren Sinn untergelegt. man in jene Periode versehen darfe handeln baudiíidlid von Der Lateinische Ueberseßer Marucci war su feindselig polemija, der Wahrheit des Korans, der Allmadi und Gnade Gottes, der und der Englische Ueberseger Sale ist gu gewissenhaft, um in Sürecniffen des jüngsten Tages und der ewigen Vergeitung. den bezeichneten Stellen etwas Underes zu finden; wir überleben Die Wahrheit des Sorang wird gewShnlich init ocm Eide des fie daher von neuem:

Allmächrigen belrafrigt. „Bei Allem, was erzeugt, bei Allem, „Bei dem Sterne, wenn er fållt! Euer landsinann ist nicht

was trági – bei Allem, was bewegt diese Verheißung lomme im Irrthum, not sprid. er aus eigenem Antriebe, es ift Nidte, vom Himmet!" (Sure 51.) Die Sbilderungen des jüngsten als Difenbarung, was er reder. Der Allmachtige har's ihn ges Lagen haben viel Erhabenes, obldon fie augens deinlid auf lehrt; er hur seinem Knedle Alles eingefloßtí seine Einbildung biblijde Reminiscenjen bafire find. hat ihn nicht berúgt in dem, was er gesehen; warum gweifel ,,Wenn einst die Erde gewaltig erbebe und ihre Laften ab. ghr also an dem, was er siehi? Er hat fürwahr einen anderen idütte!

da wird der Mensd sagen: Wehe, was ist ihr jus: Niedergang geidaut didi neben der (die Wege) roeidenden gestoßen? Dann wird sie den Auftrag derlúnden, den ållah ibr Ceder ist die Wohnung des Paradiejes. Wo die Ceder ihren gegeben hat." (Sure 79.) S banen virfi rein Auge ward nicht geblendet und blicte ,, Wenn die Sonne einst erzittert, die Sterne erbleiden und nichi unsuit er hat fürwahr gewaltige Zeichen seines Herrn die Berge dianten wenn die Kameelstuie ihre Jungen vers gesehen!"

gibt und die Kaubchiere angstvoll sich zusammendrangen - wenn ,,Es ist nicht möglich, daß der Gerr zu dem Menschen das Meer aufwallt und die Seelen sich vereinigen wenn der spreche, aufer hinter einem Sdleier, oder durch einen Boten, Himmel hinweggenommen, die Hölle angefadhi und das Paradies der ihm cilindbe, was ihm (dem Herrn) gefüllt. So haben wir

(der Erde) nahe gerudi wird.“ (Sure 82.) Dir im Geiste offenbars, was wir verordneri. Du wußtest nicht, ,,An jenem Tage werden die Augen der Menschen grablid was Shrift oder was Glaube ist; allein wir haben es Dir ju vor fich hinftarren; lein Augenlied wird zuđen; ihre Hergen einem sidrie gemadi, uin durdy dasselbe jeden unserer Knedie, iverden ohne Blus jenn." (Sure 14.) den wir leren wollen, ju leiren; denn gewißlich, Du führest auf Die vollständigen Sbilderungen des Paradieses und der den rechien Piad."

Hólle finden wir in der 32sten und 37sten Gore. Muhammed Aus diesen Worten ergiebt fidi Zweierlei: erstens, dab derweilt mit besonderer Lust bei den Qualen der Verdammten, Muhammed Durdaus nicht vorgiebe, jede Offenbarung ren von und was ihm nod weniger zur Ehre gereicht er ligt die einer übernasúrliden Srideinung begleitet, sondern im Gegen: ieligen Bewohner des Paradiejes an diesen Qualen vid meiden. theil es fiir hinreichend hält, auf fruibere. Offenbarungen si ju Ohne Zircisei hatten die Sirántungen, denen er Rundlich ausges berufen, ein Allem, was er jagi, Geivice gu geben; gideirens, jetzt war, und das angejiaminie Radegerunt. des Arabers an daß er anerfenn, die Offenbarung gebendi ourd ficdibare lolden Verirrungen seines Geistes den größten Anheil; denn Miriel, wondern imeriid und unsichtbar von Sigtren. . Node deur: wir werden in der Folge sehen, daß Muhammed fein Mann von licher lehre und dies eine eridas drollige Stelle des 75sten Kapi: tüdischer und dadenfroher Sinnesart war, oder dat er dieses iels, wo der Prophet ermahnt wird, die Worte des Korang niche Eleinene, wenn es ja in ibm lag, gu beherriden wußte. io hastig auszusprechen, sondern zu warten, bis die innere Einges

(Forrsebung folge.) bung boilitindig len. Wenn Muhammed, übrigens sein geistiges Schaffen aus subjefliver Ueberzeugung für Offenbarung hielt, ro war seine Beibeuerung, der foran ren offenbart, lein Betrug; und wenn ferner sein Eifer, Anderen dieselbe Ueberzeugung bei:

3 t 4 [ i < n. zubringen, ihn dazu beitinmse, die Gegenwart dessen, von dem er sich geleirei glaubre, sinnlid fühlbarer ju ibildern, als er selbst

Die Italiänische Gesellschaft. fie fúblie: 10 ließ er șió nur eine jener selbstbewußier Ueber:

(Soluc.) ireibungen zu Soulder kommen, denen seine befrigsten Gegner um meisten ausgejege find.

Der Name der Ankommenden wird dreimal sehr laut ausgerusi Der Prophet war vierzig Jahre alt, als er sich zu dem fen, erst in dem Vorzimmer der Fußbedienter, dann in dem der sam. inúbiamen Geichifre, den verjahrten Glauben vieler nen merdiener und endlich in dem Salon, der unmittelbar an den grúngi, ju ändern, so feierlich berufen fühlte. Die zúrilice Zuneigung wo der Gejandie und die Gejandiin sich befinden; nun erst Pomme seiner Gattini Chadididhé, der findijde Enthusiasmus seines Neffen ein Huijjier in idwarzem Frad, seidenen Strümpfen und goldes Ali und die blinde vingebung seines Dieners Seid mag man nen Sonallen an den Schuhen, den man in Rom il gentiluoino als leithre Eroberungen berradien. Uber die Belehrung icines

d'onore nennt, mit dem Hur in der Hand auf Did los, made Freundes Ebubefr, eines Mannes von reifem Alter und folger Dir eine riefe Verbeugung und geht dann gu dem Hausherrn, Sinnesart, fann nur mit der Gehaltlosgleit des Glaubens, dem um ihm leise ins Dyr Deinen bei der Passage durd drei ver's er entjagie, erllárt werden. Durch ihn lieben sich gebu der ge: schiedene Zungen schon mehr oder weniger verstuinmellen Namen adierften Einwohner Meffa’s bewegen, den Propheten allzuhören; ju wiederholen. Nie har man mehr Gelegenheit, ju bernerien, und eine Aufmerksamleit, die anfänglid bluße Frucht der Neus wie sehr es einem Namen an Wohlflang und Adel fehlt, als in gier und Arrigpeit jenn mochte, verwandelte fich zulepe in Ueber: dieser glángenden Probe, welche die meisten mit der Juli

: Revos jeugung. Drei Jahre lang blieb das heilige Geheimniß in dem lution emporgekommenen Namen soled aushalten. Der andere Streise der erwähnten vierzehn Personen, und die erhabene Ans Grund jener Langemcile liegt in dem Lofal, das aus einer Reihe dachi ihrer frúbeften Zusammenfanfte gab dem diuen Gebere langer Galerieen und großer, idlechi möblirier und idleds ers fein Dalemn, welches die erste Sure des Korans bilder:

leudrerer Zimmer besteht, wo sid nide jene traulichen Gruppen ,, Preis ren Allah, dem Herrn der Welten Dem Barinheri von vier oder fünf Perionien bilden fónnen, die, Thee irintend, zigen und Gnädigen dem Herrscher ain Tage des Gerichis!" mit einander plaudern und ihre lleinen engeren Gesellsdaften

„ Dich beten wir an – Dio Plehen wir um þilfe -- führe misten in der großen bilden. uns auf den geraden Weg."

Was aber diese Soireen besonders unheimlich made, das ,,Quf den Weg Derer, denen Du Quld bewiesen nicht ist die Menge der rochen und idivargen stappen, die unter den Derer, denen Du gúrnest noc Derer, die in der Irre gidnzenden Toileren der Damen herumsputen. Die Monsignori wandern!" *)

und die Lardindte kommen sehr früh und entfernen fido rehr Wir besigen, feine andere Sure aus jener altesten Zeit, und {pdt; sie werden mit einer Aufmerliamkeit behandelt, die man bermuihlich ist auch dama's Peine geoffenbart worden facit sonst nur Pringen von Königlichem Geblůt zukommen ldbe; man indignatio versus, oder, 'wie Muhammed felbst sage: ,,Nur im erhebe fich, wenn sie vorübergehen, verneige, fide vor ihnen, Sturme rollen Donner und leudten Blige... &s war ston: raumt ihnen seinen Plan ein; die Frauer verlassen 'ibre Sibe, Fift der Leideni dhaften nothig, um den Soran ing Dasenn du um sie ihnen anzubieten; die Hausherrin jebe fich neben fie, bes rafen."

zeuge iluen ausi ließlide Aufmerliamleit und verlákı fie nider Err im A4jten Jahre jeines Lebens verländete Muhammed eber, als bis sie bei einem Spieltijd untergebracı sind, denn öffentlich seine erhabene Sendung. Die große Mehrheit seiner die Sardindle spielen Whist oder Soad, wie gewohnlide Witbürger horie ihn mit Staunen und Verabrung; es gelang Sterbliche. Bei einem Ball zichen fie lid gewohntic - in den ihm nur, ein Pleines Hauflein treuer Unhdnger um fica su vers Spieljalon gurúd, ehe lid die Quadrillen im Langsalon bilden,

und hören da mit Bergnügen aus der Ferne der profanen Mufié *). Wir lasien hier den lirtert dierer Sure folgen, um dem vidt des ou, die sie übrigens bon aus der Stirohe tennen. Die Monngs Aratiiden tundigen berer wenigstens einen Begriff von der eigenthümliden nori oder Prélaten dagegen, die nicht so abgeschlossen gegen die mhnythmit des Originals zu geben: BI bhamdu lillāhi, rabbi Jälamina,

Beli ju jenn brauden, obgleid die ebenfalls roshe oder violette Errathmaui'rrahi ini,

Strümpfe haben, miden lid unter die Tanger, lorgnettiren die
Maliki yanmi'ddiui.

Damen, geben mir lideln und Artigkeiten von einer zur anderen,
Iyyake baboda, wo iyyake nesitain..
Hidina 's sliräta 'Imusstaki ma,

hebren cin Bouquet oder einen Fåder an sich und begeben die Srirata 'lladspa en annta alaihim,

ariigiten Sünden von der Welt ohne die geringsten Gewissenss Ghairi 'lmaghdhubi alaibim,

bijie. Die Fremden, selbft die Protestanten, gewohnen fide mit We lá 'd hd hålljua.

Ribe daran, ou sehen, wie die Diener der Religion dergestalo Das bh foti nidit unrer Altemaniidbesch, sondern ein bloßes Märter ge; haud) 8 h pertreten. Das a oder e des artifels (al, el) wird immer von

an Vergnúgungen Theil nehmen, die mit ihrem siteid und ihrer bem Solut: Vokale des vorhergehenden Wortes verdränat (4. 3. yaktulu

Wirde unvertraglido find; besonders aber iind die Frauen, sumal 'melik, er tooret den koniy, für yakiulu elmelih), und das 1 des Artikels die, welche weder der Geburt, noch der Erziehung nad Komerinnen ajiulirt rid) den rolgenden Sonsonanten, wenn er ein r, ein Zungenlaut oder ein Sibilant ist; alio 1. B. rrr sf (der fovi) für clrasl; elsd sahab

find, sehr befangen i Gegenwarı von Leuten,

die jur Norh risti edabad (das (1010) piir old-abals, aldaha!. Der Initialt udfab wird

Beidheiter leon fondsen; die Gegenwari dieser Welıpriester also

Die Rómiiden Damen, die sich gar nicht deuen, die Duls plündert und fetirt. Herr Meuricofre madhe nido so viel Aufs digungen eines feurigblidenden jungen Geifliden anzunehmen, ers wand, als sein Rómiíder Stollege; er bestelli feine Siatuen, Peine scheinen felten in den Soireen der Gefandien; ne fúhren fast alle Semnálde und Stapellen, aber er weiß die Leute durd seine wahre ein jurúdgezogenes Leben, das man får langweilig halten mußte, oder erheuchelte Bonhomie su fesseln. Er hat einen fters offenen wenn sie großen Eifer zeigten, es ju verlassen. Es ist in der Salon, in wetdem eine Freiheit und Beweglid leit herrscht, die, Thai unerelárlid, wie diese Frauen ihre Zeit verbringen. Die sergliden mit dem zwang und der Erilerie der meinen Italids Sesellidait lieben sie nicht, denn sie verstehen die Sunft nidhi, nisben Salong, sehr wehi thut. Herr Meuricofre nimmt von ju glángen; daß fie sich geistig du Hause beidefrigen, davon den Summen, die er gegen Wedset auk London, Paris oder Pes kann bei Italidnis den Frauen gar nicht die Rede jenn, und aud tersburg giebi, fünf bis redos Progent, was nur einen jährlichen die Wirthibafo fann ihre Zeit nicht ausfüllen, da fie derselben Zins von 50 bis 60 Prozent mar; dagegen Iddi er seine Korres gerade durd die Ehe überhoben werden. Zwar wiffen fido einige spondenten zum Diner, nimmt fie in eine Theaterloge mit, von ihnen auf eine fromme Weise gu berdafrigen: diese besuchen bewirthet die auf feinem Landhause und ist fortrodbrend berglid die Sirden, wo es Åblaß zu holen giebi, Inieen daselbst auf das und guter Dinge; bei ihm tanze, fingi, plaudert und amdart man ftaubige Steinpflaster nieder neben Ausdrigen und Bettlern, fide viel bürgerlicher als jongt in einem Neapolitaniiden Salon; füssen und beneßen mit Chránen die Kruzifire, die Madonnen da ist man weder pretentios, nod liderlich, denn Jeder fühle und die wunderthätigen Reliquiensdranten, verídleiern fid wie fid wohl und seiner bedauert sein Geld. Nonnen, binden ideußliche Wunden in den Dospitalern gu, bes Daß die Venetianische Gesellschaft nicht so heiter und froh suchen die Anftalten für Waisen und Greise, halte: neuntágige ist, als die des Herrn Meuricofre, Pann man sich denken; fie Andacht, erbauen sich an Predigten und was dergleiden mehr irág, die Melancholie und das Mysterisse an hid), was diere gange ift. Doch das sind nur Ausnahmen von der Regel; gwar haben Stade daralterisire, die sid, die Phantasie gern so vorstellt, wie jie alle ihren Beichevarer und wirden sich für verdammt halten, fie in ihren (dónen Tagen und besonders in ihren do dnen Nidos wenn sie Sonntags zur Messe fehlien. Aber nidi Alle haben ien war. In Venedig, hat sich die Gesellsdaft mit dem Reidthum des Tages Hospieder zu bedienen, oder des Abends an frommen jeríúdels; was aber nod davon übrig ist, im Schatten dieser Zusammenfúnfren Theil zu nehmen; in den Salons zeigen sie dußerlich jo stillen Palaite, ist hinreichend, um das reizende Fans jis nie, und selten auf den Promenaden, sondern bleiben bestan: com der Venezianisten Sinen heraufzubeidwören. Auf diesen dig zu Hause, ipo sie weder lejen, nod nahen, 1100 fid mit der Maurijden Balfons, welde die Lagunen beherrschen, versammelt Dirihichaft, ihren Stindern und noch viel weniger mit ihren man sich des Abends, um die frische Luft vom Wasser einzuaths Garten beschäftigen. Im Sommer schlafen pie den größeren men, die dufteren Gondeln vorübergleiten zu sehen und Liebesges Theil des Tageo; im Winter aber ichlafen fie nur des Nachis, ståndnisse auszurauichen. Die Geseilichaft halt im Sommer ihre Ind der Tag Hui in Italien, io gut wie andere wo, didolf bis halbftuinmen Sißungen beim Mondichein, und in den Winter: funfzehn lange srunden. Was thun nun diese schönen Múbigs ballen giebt man sich ganz der rausdenden Fröhlichkeit des Stars gångeriynen diese funijebu srunden? Woran denilen pie, wenn nevals hin, der in Venedig seine Heimath hat. Die überhaupt denken! Ein Jialianer antwortet einem darauf gang Unter den großeren 3talidniiden Stadten find vorzüglide einfach: Che sare di meglio che fare l'anore?

zwei, von denen man sagen kann, daß sie eine Gesellschaft haben: Literariide, mujifaliche und finflerijde Gejellidafien giebs das find Floreng und Genua. Die Florentiner sind nicht so abs es nirgends in Rom, das feine eigene Künstler und Literaten stoßend und mens denideu, wie die meisten Jialidner, sondern im mehr hervorbringi, jondern sie aus allen Theilen Europa's Gegentheil sehr aufgeraumte, eit.nehmeride Ceute. Zwar empfans befómmi. Diese finden sich gang ijolirt unter den moderuen gen fie nidt bei sich und groar aus Sparsamleit, aber fie lom Rómern, welche die personifigirte Gleidgültigteit in Sachen der men, wohin sie eingeladen werden, zu den prachtigen Festen, Kunst iind und taum ihre Wonumente und die Geidishie ihrer die der Großherzog, giebt und die an die Epoche der Medicis ers großen Männer Pennen. Sie wissen bloß, daß ihre ewige Stadt innern, in die diplomatischen Salons, wo man die höchste Ger die Heimath des Sadnen ist, und daß sie um dieies Sdónen sellschaft von Florens findet, eine liebenem úrdige, geistreide, für willen immer besude jenn wird; fie wisien auch, wie viel Thaler die Fremden höchst einladende Gesellschaft! Unter den diploma, durch den Aufenthalt der Fremden in Umlauf gelegt werden, silden Salons ist der des Englischen Konsuls am befud teften. und mehr verlangen sie nie. In den Salong der Gesandien Da glánge laon Augusta F., die in England geboren, aber in oder der Fremden, die ein Haus halten, wo man dinirs, trifft man Zralien mit großer Sorgfalı erzogen worden ist und in ihrer zuweilen einen Improvisaior, der nicht improvifirt, und zwei Bildung wie in ihrem Charalier ein pilantes Gemisch des nor: oder drei Archologen, die sich den Reisenden als Ciceroni für dijden und des südlichen Weibes darbietet, und zwar vereinigt fie Rom und die Umgegend anbieten. Sie wissen vortrefflich die in fich das Angiehende Beider. In Florens, giebt es aud Affem: Gebäude zu beldreiben, von denen tein Stein mehr übrig ist, bleen, wo die Wiffenídafien und Kunste würdige Reprdsentanten und geben Einem endlose hopothetische Abhandlungen, die mehr haben, selbst unter den Frauen, welche die neuefte Franzófilde Poften als ein Morgen von dem Boden, wo die donen Saden Literatur kennen, und die, wie man erzahlt, vor zwei Jahren den ftanden, die sie in ihrer Phantasie gesehen haben. Sobald fie sonderbaren Einfall hatten, einen Liebeshof zu bilden zum Ems nicht als Sicerone fungiren, find diese Antiquare, die fido Mits pfang Herrn Balzac's. glieder

aller Pralidniiden Alademieen nennen, sehr sparjam mit ile Winter lassen side fremde Familien von Uusjeidnung thren Worten, denn sie geben ihre Wissenschaft nicht umsonst weg. in dieser donen Stadi nieder und vermehren die Anzahl der Poeren trifft man nur in den Theaters Storridors, wo Sonnette ju Bälle, Konzerte, Improvisationen und Route, die ihr eine so lebens Ehren der Prima Donna oder des Tenors, der gerade en vogue ift, dige und bewegliche Physiognomie geben. Mit einem Wort, das gemacht oder verkauft werden. Don Literatur hört man nidhi Leben ist hier viel angenehmer als in Mailand, wo das Haupts einmal in den ałademijden Sißungen spreden, in denen gewöhns vergnügen der Reiden und vornehmen darin beftehi, daß fie lid nur langweilige Abhandlungen über die Lotals Ulterthümer Abends oder Mittags, je nad der Jahreszeit, in ihren Kutschen vorgetragen werden. Uud in einigen Sidnern kommen Gelebrie lange der Wille promeniren, während reitende Gendarmen mit sujammen, die vou Griedildo, Debraif und Chinesisd vollges gegúcften Sábeln die beiden Equipagen: Reihen in Ordnung hals pfropft, aber im Umgang nidi so liebenswürdig sind, als Das gesellige Leben dagegen, dem in Florenz der bestáns der gelehrte Herr Drad, ein Frangoje, Bibliothefar der Propas dige Zufluß von Fremden neue Nahrung giebt, das freundlide ganda, der funfsehn Spraden versteht.

Geficht, das die Einwohner ihren Gästen machen, die Leidrig, In den kleinen Sidoren der Kirchenstaats findet man viel Peit, womit fie unter einander Verbindungen antnúpfen, die Freis mehr Sinn für Stúnfte und Wissensdaften als in Nom: in Bos heit in Leben und Gesellsdaft dies Alles ist gang daju ges logna, dieser Alademies und Univerfildisftadt, nehmen die Leute eignet, dem Reisenden Floreng zum Paradies von 3talien ju Theil an der geistigen Bewegung, die von allen Haupirtadien maden, wenn er fild nur von geripen fleinen Intriguen enis Europa't ausgeht. Man findet daselbi Frauen, die Lektüre haben, ferni hält und fide biter, den Cavalieri serventi ins Gebege zu Wanner, die fich nicht mit ihrer Unmiffenheit bräften; man bes lommen. Pommt daselor neue Werte, die den Neben der Senjur, su ent: Auch in Genua ist das gesellige Leben sehr angenehm. folüpfen willen; man liebt da ernfte, gründliche Gesprade, die zwar beroabri Genua geriffenbafi die Traditionen seiner alten mehr die Philosophie als die Poefe güm Gegenstand baben. Gesellschaft, die fic cim as mehr Ponzentrirt hat, um nicht mit Nur einen Vorwurf tann man den Bolognesen maden, dat he dem Umfidgreifen der fremden Dccupation in den offentliden du meilea pedantisch werden. In Ferrara in die Gesellschaft Sitten unterzugeben; aber durd den politisden Versand des weniger pedanrijd, weniger ernst, und dode eben so fein, eben Gouverneurs von Genua, des Grafen Paulucci, eines der ausges fo gesprédig und interesant. Die Bewohner von Ferrara seicneoften D¥ånner, den der König von Sardinien für seine find besonders gegen die Fremden febr duvorfommend, die bfidren brauden lann, ift es gerade das gesellige Leben, durd die mit der grobien Uriigteit aufnehmen und in ihren gaftlichen iveides fide die Dccupation befepigt und auf dem Boden der Ansprüden für die übrige Keife empfindlider und ftrenger maden. ehemaligen Republie Wurzel faßt. Der Graf Paulucci, der so Hier Pann man einen Begriff davon bekommen, was die alte gebildet wie ein Franjoje" und ro idlau wie ein Italidner ist, Žralidnilde Oesellidaft war, die man immer mehr vermißt, je Tab ein, daß das Widerte und lonelifte Mittel zur Bersameljung mehr man fd Neapel ndheri. Neapel bat gar keine Gesellidafi; des Genuefisden mit dem Piemontesilden ren, die, Sllaven man lebt da mehr in freier Luft, als im Innern der Hauser, und die „Herren' in dfteren geselligen appori ju bringen, und die nids einmal für die Aufnahme von Gesellschaften eingeridret zu diesem Zwed giebt er glanzende feten, wo der folgende Adel find. Die Zimmer And fall ohne Möbel, die Beleudung ist nid! zu erideinen verfomaht und nich so allmdlig an die Herra ebenfallo schlecht, aud paßt das lebendige Neapolitanisde Natus idaft der Fremden geipöhnt. Jeni lonspirirt man nicht mehr rell nidr für ein ruhiges, geordnetes Gesprád, wo die Zuhörer auf den Billen, uno der Eon der Violinen überrdube jede Aufs oder Redner einer geldloffenen Kreis bilden, der enger oder wallung von Nationalhaß. Sein Genueser in Rart genug, eine weiter wird, ohne side aufzulösen. In Neapel giebt es ein Ban: Einladung des liebenswürdigen Grafen Paulucci auszuschlagen, quierhaus, das dori dieselben Redfie genießt, wie sie der Herzog besondere wenn er felbft fie giebt mit jener Galanterie, die der Zorionia in Hom an den Fremden gutube, indem er sie zugleid besen Zeiten unjerer feinen Gesellschaft mürdig ist.

ten.

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