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tosmopolisirten sidster gurúdjusiehen. Es ist dußerit selten, irgend auf dem Stremt um zwei Strafter übertreffen soll. Zuweilen lassen einen einigermaßen bedeutenden Namen in den Nonnen: Registern die Staufleute den Kióstern die Stuppeln ihrer Kirchen vergolden. zu finden. Priester:Códier, Offiziers: Waijen, Bauern-Siinder fino Zuweilen (denft Einer Geld, um alles auszumalen; ein Ailderer, das Adufigste.

um eine neue Kirche zu bauen n. 1. . Den Staufleuten ist es Wider seinen Willen indeß muß auch jebe noch mandes daher besonders zu danken, daß noch jei die Kufiiden sidster schöne Auge in den Klostern weinen und bereii. So g. 3. node ein lo stattliches Unsehen haben. Sie haben gewöhnlich eine rehr ganz neuerdings das der húbiden Gräfin'

Im-, die zu hübsche Lage an den üfern der Flüsse, auf Anh8hen. Die meisten den doppelherzigen Frauen gehorre; denn obgleich sie schon das sdhlen mehrere Kircen, oft fünf bis sechs in ihren Ringmauern, eine an ihren Gemahl verídenft hatte, fand sie doch noch eines und geben daher mit ihren unzáhligen Thürmen und Thürmden, für den Grafen –3-, einen Polen. Dieser seinerseits ermięs besterien und vergolderen Kuppeln gew shnlich den Anblic einer derne diese Ariigleit mit Gleichem, obwohl er, als verheiratherer tieinen Stadt. Auch halten sie sich, trog der oben berühren Mann auch schon langit Pein Herz mehr zu vergeben hatte. Und Beschránlung von Seiten der Regierung, sehr brav und haben beide Liebenden aben eben in der schönsten Reise: Staleide der meistens Alles in gutem Stande, und es ideint, daß ihre Kirs Welt, um von jenseits der Gränze herüber init ihren biniers chen und Geblude weniger darben, als die darin wohnenden lassenen respelriven Ehehälften zu unterhandeln, als sie duro Personen. einen recht ungeiiigen Zufall auf einer Station dem Generals Gouverneur der Proviriz begegneten, der ihnen, nach Senninißs

No r d - A me r i I a. nahme der Sache, denn rieth, einen so wichtigen Schritt dou erst einige Jahre recht christlich und reiflich in zwei eiwas weit von einander entfernten Silbitern zu überlegen, zu denen sie auch

Eine Fahrt von Havre' nach Netv - York. alsdann unverzüglich abgeführt wurden.

(Soluß.) Uebrigens sind die Stóster nicht nur fúr lose Vogel dieser

30. Juli. Art wohlihårige Künge, sondern auch noch in vielen anderen Heute noch oder morgen Vormittag gebe ich diese Zeilen an ähnlichen Fällen wird auf Einsperrung in ein Fitoster erfannt, meinen hiesigen Korrespondenten ab, damit diejelben úbermorgen, auf geitweilige, lange, furje, lebenslunglide; auf Arbeit im am 1. August, mit dem Parecidiffe nach Havre gehen. Die Kloster, auf bloßes Bewohnen einer Zelle u. s. w.

lind givur Fahre vun Umerilu nad Europa duueri, der günstigen Windo nidhi bloß gegen die Geijiliden, sondern auch gegen Mitglieder halber, fúrgere Zeit als die enigegengejebre, und meine Briefe, anderer Stunde. Daher findet man denn in den einen einen die id von hier absende, werden daher idneller nach Berlin ehemaligen Soldaten als Thurmwa bier, in dem anderen einen gelangen, als die von dori an mich geididten. Man rechnet für frúberen Weltpriester als Glodenläuter, oder einen Bisdof als en Paleistiff von New Yorf nach Havre gewöhnlich 20, 18chstens stillen Zellen: Beivoiner..

25 Tage. Wein Brief Pulit alio, wenli feine Hindernisse eins Die Einsiedler find jest ganz aus Nufland verschwunden, in treten, ungefähr in einem Monat in Berlin renn und bestimmt dody dessen rauher Natur man dieje Menftentlasse faum für möglich gwisden dem 1. und 8. September. Eine Pleine Kiste mii Naturalien gehalten hatte. Dod sieht iman in veritiedenen Gegenden noch werde ich in vierzehn Tagen direlt nad Hamburg diden und ziemlich frijde Spuren von ihnen, wo nlod) alte leuse rich folder bei dieser Gelegenheit wieder idreiben. Bis dahin hoffe ich ju erinnern wissen - und wo ihre Hohlen noch jest in so gurem auch über meine weitere Reise, in Betreff deren ich bis jebe immer Zustande sind, als hätten sie sie laum verlassen. In den festen noch auf den nobigen, Bodeid warie, 048 Náhere anzeigen Thons, Lehm und Kalfichidien, aus denen fast der ganze Estric)

zu Pónnen. des Rusijden Reichs zusammengeschlagen ist, haben diese Eins 3 babe zur Vervollståndigung meines Reisebericho jest fiedler ihre langen Gunge und unterirdiiden Zellen mit Leichtigs auch noch die zweite Sajúte und das zwijdended ju idildern. Peit eingegraben. Besonders da, tvo tiefe Flußiháler diese Schich: In jener befanden sich nur zwei Passagiere, ein Französischer . ten durchfurthren und an den Kindern der Thuler lo wald, Hóhe HandlungssCommis und ein Bruder des Compagnons meines Srus und Ausfidh enestand. Man sieht soldher EinsiedlersHohlen mehrere benfameraden, ein Schneider oder, besser geiagi, tailleur artiste, an der Dolga, in der Ukraine, im Kierdiden u. i. w., gang in denn mein Gesellschafter sette mir aus einander, daß zwar ein der Urt des Irrgarieng von Gången bei dem Siewichen Ashlens Souhmacher nur ein Handwerfer, ein Schneider aber ein Stúnsts Kloster. Man findet in vielen dieser Einsiedeleien noch die Besten, ler sen, weil es große Kunst erfordere, den Klcidern einen guten Bante, Tische, Heerde, Kruzifire, Todienfópfe ihrer früheren Bes Sonirt zu geben, und weil ein Schneider auch Erfindungsgabe wohner,, Alles in den festen Thon des Bodens eingemeißelt. besten múse, woduro er sich gum Künstler made. Diese zweite Sehr häufig arbeiteten sie sich aus einen Gang ju irgend einer Stajúte nun ist eigentlich feine Kajüte, sondern nicht viel mehr als benadbarien Kirche, wo sie dann unter dem geweihien Boden ein besonderer Verídlag auf dem Zwildended, von wo aus man derselben wohnten. Die Eingänge sind wie in ein Bergwerf hineingelangt. Ein Pasjagier jahli für dieses Lod 375 Franten, und die Gange ro rahmal, daß le Paum für ausgehungerre Anachos wofür er noch einen Korb mit Lebensmitteln erhalt und sich sein reten breit genug erscheinen. Bei Poliama fiehe man eine solche Essen mit Streti und Pleri zusammen brauen muß, wenn er dem Höhle, wo die den Meijenden mit Fadeln begleitenden jungen Soch nicht noch für die Besorgung besonders bezahlen - will. Månner versicherren, daß ihre Geltern ihnen noch erzihli hårren, Uud

hat er nicht die mindeste Bedienung. wie sie sonst den alten frommen Bewohner derselben mit Speise Nun pomme das Zwischended an die Reibe. Ein Familiens und Trane gefütrerr.

haus im Berliner Voigilande ist gewiß golden dagegen. In der Viele dieser feute glaubten noch nicht genug zu thun, wenn Mitte des Dedo hat man einen Gang für die Passage frei gei fie auf die gange außer ihrer Höhle liegende Delt verzichteten, lassen; auf beiden Seiten befinden sid, gwei Neihen don Betten, und fannen daher noch auf ganz besondere Kafteiungen. Erwas die eine Aber der anderen. Ein folder Passagier zahlt 90 bis Gewöhnlides war es bei ihnen 3. B., ein eisernes Hemd zu tras 120, ja wohl bis 150 Franken, je nachdem viel oder wenig Nadir gen, d. h. fie 'umschnúrten fich Schullern, Brust und Leib mit frage ist. Für dies Geld haben sie nichts als die Sielle, diden eisernen Kerten, die dann zum Theil ins Fleisch eindrangen wo sie solafen, und zwar werden immer fünf in Ein Beit plas und mit diesem berwuchsen. Diese Kesten - Falire sind das Eins: cire; Matragen und was sonst zum Lager gehåre, mússen sie fio zige, was noch der Art auch selbit auf das heutige' Rußland ges selbst besorgen, eben so auch die Lebensmiitel; man giebt ihnen tominen ist. Nidt bloß bei Novgorod, wo wir selber einen nur Holz und Wasser. Beim Unblic des Einganges in die8 Zwildens solchen Fahen, sondern audy in anderen Gegenden sollen sie vors der hat man den genug; in einer Diebeshöhle Pann es nicht so mies kommen. Sie haben fich aus ihren Höhlen hervorgethan, wahrs riger und efelhafter aussehen als hier, wo diesmal 307 Mensden,

deinlich weil ihnen da Niemand etwas mehr bradste, und suchen meistentheils Landleute aus Würtemberg, Rheinbanern und dem jebe auf Wanderungen ihr Brod. Es sind herumstreifende Bettler, Eljas, logirt, waren. Man wird fich Teichi all' das Widerlide die von Kloster zu Kloster ziehen, halb verrüde ideinen, aber vom vorftellen, was die Ausdünftung und das Beisammenseyn so vies Volle nodo fúr eine Art lebendiger Heiligen angesehen werden. Leran fich foon oft unreinlicher Meniden verursador. Diese Ihre Sette, eine redi bandfefte, von der Sidrfe derer, mit denen Leurdhen lebten indeß, wie der Froid im Sumpfe, ziemlid à man die Pferde an die Krippe bindet, baben sie ein Mal um den leur aise und brauten sich am Tage ihr Mahl, welches fie mit Hals, ein Mal um den Leib und freuzmeise über Brust und Núden demselben Behagen verzehrten, wie wir die Steule eines Druts geldlungen. Sie solafen dabei auf nadien Brettern, nehmen hahns, und ihr Wasser oder Brandy mag ihnen eben so gero meds einen Holzblod sum Topfeiffen und versichern, so weit angenehs haben, wie uns ein Glas Burgunder oder Champagner. Diese mer zu träumen, als in den weichen Betten, in denen ihnen armen Auswanderer werden nun noch für ihr soweres Geld bes ůbel wird, und die fie nicht annehmen, wenn ein Mitleidiger fie handelt wie das liebe Vieh. Die Matrosen geben ihnen Fußiritte, ihnen anbieter. Man findet zuweilen solche Selbstpeiniger, die wenn fie ihnen im Wege find, und erlauben sich gegen das weibs den Selbstern als Boten dienen oder für sie Heiligenbilder u. F. ry. liche Personal das frediste Betragen. Eines Tages Pam ein verlaufen. Diese find also die lepien Nachlommen iener wuns Deutscher mit einem ganz aufgedwollenen Gesicht zu mir und berthårigen Hohlenbewohner, deren Segen nodo alle Cage in den bellagte fid, daß ein Marroje ihn so gesdlagen habe, weil er Ruffiiden Kircen erfleht wird.

gegen ein Liebesverhältniß protestirt, welches dieser mit einem Die Russischen Kaufleute, in denen sich das Haupts Stapital Madchen angelnüpft. 3d rief einen Englander herbei und verdols GriechischsPatholisder Frömmigkeit niedergelegt finder und die das meridie ihm die Antlage, worauf dieser es dem ersten Dffisier mit gemshalid ein eben lo dagenswerthes Kapital von Kaisers sagte. Der Deutsche rollte den Matrosen berbeischaffen. Er fam lid Rusfilden Silber:Rubeln verbinden, find ohne Zweifel die zurück und erllárie, der Matrose habe sich versteckt. Der Offigier Hauptgånner der Sidster, von denen diese in der Regel die lachte, selbst alle Deutsche fingen an, mirzuladsen, und fo lehrte meisten milden Gaben beziehen. Fast áberall, wo man etwas der Landsmann ohne Genugthuung, ia noch obenein verböhnt, in Neues in einem Kloster entstehen fichi, har ein Kaufmann seine die Mine reiner Kameraden jurúd. Ein andermal warf ein fromme hand im Spiel. SO X. B. wird nod jeßi auf Sosten Matrose vom Maste ein dickes Seil herab, das einen Deutschen eines Kaufmanne Ignatiew im St. Simons Kloster in Moskau ein fall todigeschlagen hátre. Man brachte ihn zu uns. Einer aus

eine Portion idwarzen geronnenen Blutes abgezapft, feinen daß wir uns nur 10 Englische Meilen von dem Drte befanden, Körper mit belebenden Essengen eingerieben und ihm einige wo wir die Brigg in den Grund gerannt hatten. Man dente Starlung eingefld bt hatte, wurde er in sein Loch gebracht, und sich also, wie wir gefreuzt seyn mußten. Auch sind wir bis zum die Geschichte war vergessen.

58sten Grad nordlider Breite gewesen und haben große Eisídollen Was Menidenleben heißt, wisien die Amerifaner nicht zu angetroffen, Alles der widrigen Winde halber. Bisher katte (ddben; auf einen Schiffsnagel wird mehr Aufmerksamkeit vers der Capitain uns immer gesagt, wie viel Meilen wir noch zu: wender! Stommen doch beim Auffliegen eines Dampfboors hier maden bdiren; jest beobachtete er die Politif, uns nidis mehr zu Ofters gleich an die Hundert von Menschen ums Leben! Don sagen, damit die Leute im Zwischendeck nicht ally ihre Provision der: phantastijden Traumen über das freie land der Nords verzehren sollten und dann im Fall eines ungünstigen Windes Amerilaner, dessen Zustand von manden Verzůdten on jest Peine Lebensmittel mehr hätten, denn ihrer funfzig hatten don fast über die Europäilde Kultur erhoben wird, kommt man hier Alles aufgegessen und fingen an, die Anderen zu beláftigen oder sehr bald gurúd. So viel glaube ich bereits nach meinem Purjen gar ju bestehlen. Aufenthalie sagen zu können, daß hier nur ein einziges Prinzip Es waren indeß alle Anzeichen da, daß wir nicht mehr weit regiert, das Geld. Sowerlich beruhe in irgend einem Lande vom Lande renn konnten. Soon einige Tage barien wir' viel Alles so gang auf dieser Basis. Alles will nur Geld maden! Sdiffe gesehen, und jebi, Sonntags den 7. Juli, bemerkten wir

Vielen Zeitvertreib gewahrten uns auf der Reije die Delphine, auc, in der Ferne unter anderen Soiffen eines, welches von den welde ofe zu Hunderten an unser Schiff heranjo wammen und Seelundigen für einen Loossen gehalten wurde, den der Capis die luftigsten Sprunge im Wasser machen. Zuweilen saben wir tain sehnlidist erwartete. Es war 11 Uhr Vormittags; Alles aud großere Arten, wohl von der Länge eines máßigen Wohns daute Durdos Fernrohr, und unsere Vermuthung ward zur Ge: zimmers, und einigemal bemerlten wir in der Ferne die von node wißheit. Bald erfannten wir durch das Glas eine große roche gewaltigeren Meerbewohnern hervorgebraten Fontainen.

Un Sieben, die. Looisen führen Nummern, bald laben wir einigen Abenden, besonders wenn es recht finster war, hatten diese Sieben auch mit bloßen Augen und von Moment zu Mos wir das herrlide Sdauspiel des phosphorescirenden Meeres. ment immer deurlider. Der Piloi nahm die Richtung auf unser Wenn wir dann über Bord sahen, dien es uns, als schwammen Soiff, und um ; auf 12 uhr war er an Bord, nachdem er mit poir in einem Flammenstrom; das Schift, mit Gewalt die Wellen feinem Fleinen windidneil sigenden Schiffe im Nu einigemal um gertheilend, rührte das Wasser zu Schaum auf, und dieser Sdaum unser großes herumgefahren. Seit mehreren Tagen hatten wir leudiere wie Feuer, Eben so schien das ganze Meer stelleurpeise Holz und Strauter auf dem Meere idwimmend vorgefunden, aber in Flammen aufzulodern, denn ivo nur zwei Wellen sich brachen nichis gab uns eine soldie Gewißheit von der Nähe des Landes und Sbaum hervorbrachien, oa entstand aud dieser Fellerglang. als das Erscheinen des Pilorer. Der Capitain harte nun für Ich begab nich an das Vorderibeil des Scisis, und hier, do diese Feije jein Seicari verrichtet, der Pilot nahm seine Stelle der Kiel die Wellen mit jolcher Madr durchschneider, daß das ein, und alles ging nach dessen Kommando. Wasjer gänzlich zu Scaum gerstiebt und mehrere Fuß hoch ge Wir stiegen hinunter, um ein wenig zu efsen, und als wir peitsche wird, hier war in finsterer Nacht die ganze Prora des gegen i Uhr auf das Verdeď juruclehrten, Faben wir in der Schiffo hell wie von Lichtschein erleudoret. Die Sirabe, von wo Ferne die Küste von Amerila. Mehr und mehr ndherten wir unser Schiff berlam, glich auf eine weite Sirede einem glühens u118 dem Lande, Uller Augen waren nach demselben Punele ges den Lavastronie Solda ein Schauspiel ist erhaben und einzig in ricret, man bemühte sich, Bäume und Häuser zu unterscheiden. seiner Ari.

Es war eine ganz eigene, erhabene Stimmung, in der man fich Auch einen Sturm erlebren wir. Es war am 3. Juli; wir befand. In Gedanten einige Jahrhunderte zurüdgehend, Ponnte saßen auf dem Berdedt und sahen dunkle Wolfen am westlichen u nich der lebhaftesten Rührung nicht erwehren, als ich Horizonte aufsteigen; sie náherien sich mehr und inehr, und ein mir das Gefühl reci Plar zu macen suchte, welches der Held plóblicher Regen, von heftigem Sturmgebraus begleitet, brad Columbus gehabt haben mag, als er nach einer halbjährigen los. Obgleiti alle Segel beigelegt wurden, hing das Schiff doch Reise zum erstenmale die heiß ersehnte Küste des neuen Welts ganz nach der einen Seite, uno wahrend wir auf der anderen Theils lah! Weld,' paradiesicher Genuß mußte ihm fein hohes mehr als 16 Fuß hoch Bord harten, blugen auf jener die Wellen Selbstbewußerenn in diesem Momente gewahren, das Bewußts fajt ins Soiff

. Indeß' lief Alles noch gut und ohne Lebenss lenn, durch Beharrlid leit und Kraft, ohne wanlend zu werden, gefahr ab.

seinen Willen durchgelegt zu haben und ihn nun so herrlich ges Den Dag darauf war das Amerifanisde Unabhängigkeitos front 34 jehen! Solde Augenblide lappen fic nur fühlen; Worie feft, und wir bedauerten sehr, nicht schon in New Yort zu senn. dafür zu finden, ist unmöglich. Insere Tafel war an diesem Tage feftlicher als je servirr, und Nun saben wir das Land foon ganz deutlich und konnten beim Desieri floß der Champagner reidliq. Man ftieß auf das die Bäume und Adujer, jo ivie die Berge und den Sand am Wohl der Vereinigten Staaten an, wobei id die Deutide Nation. Ilfer, unterscheiden. Es war Long:Jsland, eine Insel von 120 Eng: a!! reprijentiren hatte, denn der zweite Deutsche unserer Gesells lijden Meilen Lange, also noch nicht das feste land. Der Sands idafe lag noc jeefrane im Bedt. Alles war heiter gestimmt, bánte wegen gingen wir aber jebe nach Süden und verloren das und man dlug vor, daß jeder ein Lied singe. Die schöne Land bald wieder ganzlich aus dem Gesicht. 36 battte nod Deuisde Sirce, bei fröhliden Mahlen einen Kunogesang mit feinen Sonnenaufgang auf dem Meere gesehen, und wir verabs Chur anzustimmen, deinen Engländer und Franzosen nicht zu rederen uns, den anderen Morgen frúh auf zu renn, aber es ers; Pennen. Mein Stubentamerad, der Frangoje, lang eine Romanje, (dien Niemand weiter, als der andere Deutsche, und wir Beide die ich vor meiner Abreise aud in Berlin fingen hörte. Jebi genossen das Schauspiel allein. Inden Pann ich nicht sagen, daß war die Reihe an mir. Meine çdwadhite Seite war berührt, der Eindrud idóner wdre, als bei einem Sonnenaufgang im denn meine Berliner Freunde haben nie die Tonarı finden fónnen, Gebirge. Die Sonne ging hier, in jüdlicheren Graden, in dieser aus welcher ich eigenilio finge. Da man nicht nacließ, in midi Zeit der lengsten Tage erft Purz vor balb 5 Uhr auf, und des zu dringen, und meine Weigerung wahrscheinlid nur für Stúnstlers Ābendo um halb 9 Uhr war es schon ganz finster. Jest belamen Boícheidenheit hicit, stimmie

ib endlid an: ,, Das Jahr ist gui, wir auch das Land wieder zu Gesicht, und da wir den ridirigent Braunbier ist gerathen!" Meine Zuhörer Ponnten sich des hergs Weg hatten, ging es nun gerade darauf los. Rediis hatten wir lidften tagens nicht enthalten, und ich mußte mehreremaie abs Long:Joland, lints die Küste von Nero:Jersen. Wir beschafrigien brechen, uin mirzulachen. Man wollie indeß mehr hören und uns heute fast mit nidis Anderem, als nach dem Lande zu schauen, begwang fish, so gut als möglich, das Laden zu verbeißen, bis welches immer deutlicher juin Vorschein tam. Saum daß wir id geendet hatte. Der Zwed meines Gesanges, nag derselbe um drei Uhr Ruhe genug hatten, uns zu Tisch zu leben, denn aus Fis- oder Dis-moll gewesen senn, war erreidt, ich hatte wir waren schon ganz nahé. Der Capirain rief uns vom Effen

dazu beigetragen, die Luftigkeit zu erhöhen. Das Caden von hinweg, um das nach liverpool abgehende Palermiff zu seher:. -- Deutichen hatte mid in diesem Falle vielleicht gefranet i aber Zum zweitenmal wurden wir abgerufen, als wir bei der tills

hier war aud nigt das mindeste idadenfrohe oder spåtrische fahrt in den Hafen angelange waren. Jebe harren wir von beis. Element darin zu finden, es war nur der Ausdrud einer heiteren den Seiten die herrlichsten Landschaften vor uns liegen. Wir Stimmung: Von der hohen Bedeutung des Festes durødrungen pasfirien die Foris des Hafens und sahen die schönsten Baum: und begeistert, oder, das ich mich nicht duide, die verídies gruppen, Waldige, Hügel und Bergleiten, mit gerdmadvoll ges denen Weine modten wohl einen gebührenden Antheil an unserem bauren Billen beider. Enthusiasmus haben, stiegen wir idmmrlich, mit unseren Dops Endlich gelangten wir zur Quarantaine, wo viele Sciffe vor pelflinien bewaffnet, aufs Verded, und zwei, drei Ladungen in Anler lagen und wir die ärztliche Untersuchung abwarten mußten. jeden Lauf lebend, damit der Knall starler len, feuerten wir zu Diese Quarantaine ist die Insel StaatensJsland, welche den mas Ehren des Tages mehrmals unsere Gewehre ab.

lerischften Punft des Hafens darbot. Die natürliche Landschaft Die Seeoffisiere hatten uns gesagt, daß wir am Abend des wird auch hier durch die elegantesten Landhauser noch verschoni, 8. Juli in New Yort seyn würden, doch leider war nach dem die meistens mit Sdulen und Gallerieen und Thúrmden versehen Sturm des vorhergehenden Tages eine vollige Windstille einge: find. Der Urge Pam, und die Untersuchung ging vor fich, das treten, und wir blieben fast auf derselben Stelle. Mitunter harten beißt, die Passagiere der Kajüte wurden gar nici untersucht, da wir Eage auf der Reise, an welden wir jede Stunde 12 Englis man' bei Leuten, die so gut aßen und tranten, wohl Gefundheit de Meilen zurücklegien, und der Capitain dußerie, daß wir mit vorausseben Ponnte. Die Zwisdended Passagiere mußten einer dem besten Winde im Siande waren, an einem Lage 7 geogra: nach dem anderen vor dem Arzte vorbeigehen und ihm die phiide Grade, also über 100 Deutsche Meilen, weiterzufommen. Zunge zeigen. Wer etwa frant oder blaß war, den madte die Wir hatten aber freilio oft aud sehr sálechten Wind und fahen uns Angst vor der Untersuchung roth, und alle paffirten får gesund. gendthigt, bald gegen Norden, bald gegen Såden zu regeln, was Ein Theil unserer Gefellidaft begab fich nun auf die Insel, uns nicht viel förderte. Sinen Fall in

will is hier nur anführen. um noch heute nad New Port zu fahren. Ich, der id nidis Nachdem wir nad dem Unglüd mit der Brigg drei Lage geregelt zu versaumen hatte, blieb jurúd und genoß mit den üebrigen waren und wir Passagiere uns freuten, wie gut und raid wir der idónen Aussicht. Es war ein herrliderr Abend, und die in dieser Zeit bestandig fortgekommen, erfuhren mir vom Capitain, fandluft mit Enezúden einjolúrfend, ergógten wir uns an dem

Anblid der fandichaft und der vielen Schiffe, welche hier in heit der Mannschaft fic &berzeugte, ehe fie die Erlaubniß erhielt, Quarantaine, lagen, und von denen hin und wieder Hornmusik Ünfer su werfen. Jebe findet diese arglide Untersuchung vor ertonren

James - Town statt, nachdem das Sdiif Unter geworfen, und Am adorunddreißigsten Tage also hatten wir glüdlid und erhält die Mannichaft ein Gesundheitss Airest, so wird in den unversehrt den Hafen erreidi; mein Befinden war vortrefflich, ersten 24 Stunden ihrer Anwesenheit eine Pleine weiße Fahne denn ohne anstrengende Arbeit und bei guter Kost muß man ivohi vom Mastforbe aufgehißt; eine gelbe Fahne geigi an, daß frante fórperlic gedeihen. Den nádsten Vormittag gingen aud) wir Personen an Bord sind. auf die Insel hinüber, und id betrat gum ersten Mal den Xmés Hat das Auge an dem Anblic von Barnessfort fich erfätigt, ritanisden Boden. Nicht lange, so hatte ich auch soon die Bes rubi es dann mit größerem Behagen auf dem Hafen, der lanniaft einiger Amerikanischen Bogel und Schmetterlinge, ges i; Miles weiter ab und James Town gegenüber fide ausdehnt. madt. Die Pflanzenwelt gleicht in Vielem gang der Europäischen. Die vielen Schiffe von verschiedenen Nationen, welde hier Nad Dilde fubren wir init dem Dampfbooie nach New York anferten, und die treinen mit Soiffsgütern oder Waffervorrath und begaben und dort in einen Gasthof, der ung empfohlen war. bin und her rudernden Bdie belebten diese Scene ungemeia. Bon jebe an mußte man wieder aus seiner Taide leben, und id Hier, wie an allen Drien, wo die Küste steil und voller Uns bedurfte gar leiner langen Zeit, um mid zu überzeugen, daß tiefen ist, wedselt der Antergrund jdblings. Ein halbes Stadium Alles hier fehr theuer sen. Die Gasthauser sind wie in Europa, voin tande findet man eine Tiefe von 10 bis, 12 Faden, die aber das Bezahlen ist anders. Wer in einem solchen Hotel los ftufenweise zunimmt, bis file in der Enifernung einer (Enge) girt, ist so zu sagen wie in Pension. Man fpeist, was da ift, Meile 28 Faden betrage. Noch weiter hinaus laßt fich die Diefe, und bezahle tagweise, man mag gegessen haben oder nidi. Nur der wegen idhen Abfalls des Dammes, nide mehr ermeffen. An Wein und andere geistige Getrante wurden noch besonders bejabli. dem Damme ist ein ficherer Grund zum Anfern; allein man muß In unserem Gasthause aß man viermal: Morgens um 8 Uhr die Schiffe immer dicht vorlegen, damit ihnen die plobliden das Theesfrühstüd mit einem Dußend veridiedener Gerichte; um Windsbrdute, welde oft von den Bergen durch das Thal Caings balb 4 Uhr das Mitragsmahl, wieder sehr gute Lafel, zum Dess. James ftúrmen, feinen Schaden thun. Saifiide sind hier ro sert Ananas, Eis-Creme und dergleichen; um 7 Uhr die Vesper, sahlreid, rolblau und gefragig, daß ein Menido, der das un, das heißt Thee mit Badwert und Dbt, und von 9 bis 12 Uhr glad hai, über Bord zu fallen, fo gut als verloren ist. Selbre dus Souper, aus lalien Speisen bestehend. Man jahlte hier tags ier didi an der Stäfte badet, schiebt noch in Gefahr, da man lid 27 Dollare, ungefähr 3 Thaler. Den Tag darauf wurde uns Beispiele hat, daß die ungeheuer im seidresten Wasser, wo fle ein frangonides potel, als das billigste, retommandirt, wo man Paum sowimmend vorwerts fonnten, ihre Dpfer úberfielen. modentlich 10 Dollars zahlt. Wir bezogen dasselbe, und morgen Der einzige regelmäßige Landungsplan in gur tinten des find es nun drei Woden, daß id in demselben wobne, nod nicht Thales, vom Meere aus gesehen; er befindet sich dicht unter' wissend, wann ich weiterreifen werde.

einer idweren Saiterie, die eine redi günftige Lage bat, um Nad meiner Untunft habe ich mich ein wenig à l'Américain den vornehmsten Zugang der Insel gu beberriden. Von hier bisi sugestuft. Soon auf dem Schiffe lagre man mir, daß ich meis zum See-Tbore führt der Weg langs dem Strande, besdist von nen Sonurrbart und Wallensteiner abnebmen müsse, wenn einer forbredien, mehrere hunder Fuß hoben Felsenwand und mir in New York nidt die Straßenbuben nachlaufen sollten, weil an einigen Stellen von Blumnen besdattei, unter deren Zweigen es dort durchaus nicht Mode sey, andere als Badenbarte su tras Bootsleute, taftırdger und Músiggånger von allerlei Nation und gen. Das mag fenn, dadte ich, es ist bei uns auch nicht eben Gesichtofarbe zu jeder Stunde des Tages ride gültid thun. Drei Rode, 'aber deshalb hindert uns in der Heimath doch Niemand bis vier Schildwaden stehen gnisden dem Pandungsplaß und daran, von der Mode abzuweichen, und wer an einem Bart Gesi dem Sees Thore, und eine an dem legterett, deren Ordres zum fallen findet, tann unangefochten und unbemerle damit durd die Theil dahin (auten, daß fie feine Güter oder Palete in die Stadt Straßen gehen; und in dem gepriesenen Lande der Freiheit ist lasse, bevor fie durd einen Zoll Beamten visitirt worden. Das folcher Modem ang! 34 dnitt alio, mich der Gitte fügeno, See: Thor ist eine tieine Barrière mit einer Zugbrøde, und an meinen Bart ab. úud laufte id mir får 3 Dollars einen Strohs den Mauern des Durdgangs find Schießidarten für Pleines Ger hut, da man behaupiete, mein Filzhut req nidh fein genug. wehr angebracht. (Forijebung folgr.) Mir gefällt das abgemessene Ameritanische Weren ebenso wenig als die geledte Außenseite der Frangoren, die beim Anblick einer

Ma nnigfaltige 8. ionen Pandidaft Peine andere deußerungen haben als: joli, charmant, gentil, deren Klange man es, doon anhört, daß ihnen Souler's Geldidre der S d weid. Einzelne Mos das innere Gemüth abgeht. Doch ein jedes Voll hat neben reis mente der Schweiger Gedichte, wie der Rütlibund, die kampfe nen. Sowden und Mängeln au sein Gutes, und dies von der Eidgenossen gegen Desterreich und Burgund, find allerdings, ihnen fich angueignen, ist der Vortheil, den eine Reise darbietet. wenigstens ihren umrissen naco, allen Gebildeten mehr oder wes 3d warte nun einstweilen hier ab, welde Nadridien id von niger bekannt; wie jedod der Bund der Soweizer Santone das Charlestone erhalten werde, um mid dann entweder direlt oder geworden, was er heutzutage ift, welcherlei : Volles und Staatos über Wirginia Springs, einen Badeort im Staate Virginien, leben dort zur Erscheinung fam und fid gegen alle Stirme hielt, dorthin zu begeben. In meinen ndoften Briefen hoffe ich idou während ringe herum madhrige Reide entstanden und wie einiges Náhere über das Land felbst und seine Bewohner mits Venedig oder Genua untergingen, das wissen die Wenigsten tbeilen zu können.

3.-.

Bu fagen und dod ist das Soweizer Doll ein Deutider

Stamin und die Soweiz mitteninne von drei der historild wider a fri fa.

rigften fånder Erropa's geleger!. Zwar ist ein Meister Deutscher

Geldichts í dreibung ein Schideiger gewesen, und er selbst hat eine Sanft Helena und Napoleon's Grab.

crefflide Darstellung der Anfänge seiner vaterländischen Historie 1838.

uns hinterlassen, aber Johannes v. Müller ist nur in die Bir

bliotheten, nicht ins Boll übergegangen. Besonders in der Am 23. Dłtober, mit Tages: Anbrud, erblidten wir Santo Soweis selbst fühlte man dies, wo eben die neuere und Spezials. Helena in einer Entfernung von ungefähr zehn Sees Meilen gegen Geschide des Landes, die Johannes v. Måller's großartige Dars Nordwesten. Indem wir uns der Insel ndberten, wurden ihre stellung von fidy ablehnte, am meisten zur Erfidrung der heutigen unregelmäßigen Umrisse sehr bald deutlider; die azurne Bldue, Zustande erforderlich schien. Diesem Bedürfnisse lăm Melcior welde ung aus der Ferne entgegenschimmerte, verwandelte fid Sculer entgegen, indem er ,, die Thaten und Sitten der Eids nad und sach in ein unfreundlides Braun, das geringe Frudols genoften" beforieb von welchem Werte feßt, die beiden ersten barkeit des Bodens verhieß, und die Lichts und Spatienwedsel Bande, die Geschichte der Schweiz bis zur Reformation und die perdantren nur den Buten, Vorbergen und vielgefaltigen Klips Geldichre derselben im fedhjehnten Jahrhundert enthaltend, in pen ihr Dasenn. Nirgends erípåhte das Auge einen fled mit einer wohlfeilen (dritten) Ausgabe bei Friedrid Soultheb in 2&s grüner Vegetation, oder irgend einen milderen Zug der Lands rid eridienen. Wir lernen daraus die genetisde Entstehung des daft; die gange Insel ersdien als eine unfórmliche, über dem Bundes lennen, der, duerft von drei Begirten gefifter, zunddist Wapfer aufgethúrmte Felsenmaffe. Um 11 Uhr Vormittags steuers über die nacht alten Drteri nd erstredte und fpåter einen immer ten wir, eine (Engl.) Meile von der Küste uns halreno, um die größeren Kreis von nahegelegenen Stadten und Gauen in sein nordlidíte Spige, den von seiner Form so genannten Bu derhut Interefe sog. Wir leben den Zwiespalt, der noc jebe amirden Berg, dessen rdroffe Felsenwande bis an tausend Fuß und dar. dem sogenannten Siebenersstonlordat und dem Sarner Bündniffe über emporftarren. "Sie bestehen aus einer Strata, die alle ers beftehi, Toon im redusehnten Jahrhundert sich entwideln, und wir dentlide Abdadungen von der horizontalen bis zur sentredien erkennen die Ursachen, welche in einigen Stantonen das Wert Linie zeigt; im Allgemeinen ziemlid regelmäßig gruppirt, an der Kirchen:Reformation begünstigten, wdhrend in anderen, wie eingelnen Stellen aber daotiso susammengeworfen, laffen diese Felfen einen bultanisden Ursprung des Eilandes bermuthen,

noch heutiges Tages, die Sitten wie der Glaube der Varer unans melde Bermuthung duro den geologijden Charalter Santt

geraftet von den Einfassen der Zeit blieben. Selbst was in den

iebren Wochen erf im Kanton Zürich vorging, die Reaction der Helena's beinahe Gewil heit erhålt. Hat man den Zuderhut lånbliden unb ftreng religidsen Beostferung gegen die Neueruns umsegelt, so ist Barnes-Fort, eine Pleine, ungefähr 150 Fuß über gen der Freidenfenden Stade, finder in früheren gang shnliden dem Meeresspiegel in den Felsen gehauene Gatterie, der nádste Vorgängen genügendere Ertlarung, als in den vom Parteigeift Gegenstand, welder die Aufmertiamleit felfelt. Áls die Insel ditritten Zeitungsarciteln der einen wie der anderen Unsicr in der nod unter der Geridtsbarleit der Ditindischen Compagnie stand, heutigen Schweiz. Es scheint uns daber auch softlommen an mußte jedes antommende Schiff vor diesem Plage anhalten, der geit, einmal auch in Deutidland auf ein Bud, wie das von worauf ein Urst an Bord des Schiffes lam und von der Gesunds Weldior Souler, aufmerksam zu machen.

pierteljährlich, 3 Thlr. für das ganze Jahr, obne @r: Döbung, in allen Theilen der Preußischen Monarchie.

Expedition (Friedrichs-Straße Nr. 72); in der Provinz ro wie iht Auslande bei den

Wobdobl. Poft: Aemtern.

für die

Literatur des

des Ausland e s.

N. 126.

Berlin, Montag den 21. Oktober

1839.

8 r a n tre i dh.

er file zu Eurer Berfügung, zwar nicht bei fich, aber bei einem

Betannten. Made nur Peine Umfånde; wenn Ihr jahlungos Gläubiger und Schuldner.

fahig seno, so leibt er Eud, was Ihr wünscet; im Fall Ihr

es nicht send, wird er seine Borsidhismaßregeln treffen, um nicht von Raspail.')

ju viel dabei zu verlieren; unterzeichnet ihm nur erst den kleinen Das Souldgefängniß ist eine PfandsNiederlage, eine Depos Wiro pon. Souloidein, und er sahte Eudo sogleid den Betrag Aren Stammer. Wer hier beberbergt wird, ift tein Gefangener,

aus. Geht raid ju Werte, denn der Aermste leidet unendlid, er befindet fich hier gar nidi als Mensd, sondern als eingefels

indem er' fid Eud verbindlich seigi; haltet ihn nidt zu lange

auf, er würde sonst ohnmádrig hinfinten und dadurd nur den tes Unterpfand, fraft einer von dem Herrn CivilsPrandenten får

Spott seiner Feinde erregen, die seine Erben find. gültig erllarren Forderung. Dies Gefängniß ift das Leibhaus

Wer Schulden halber fich in Baft befindet, if nur ein Uns der Gläubiger, die hier eine gleidförmige Abgabe eniridlen, welden Werth aud das Pfand baben mag; das Pfand ist der

terpfand, lein Gefangener; so betradret ihn das Geset. Wenn

er fich aber selbst über seinen Zustand Recenidafe ablegt, ro. Souldner selbst, eine Person vertritt die Stelle der Maare, die

wird es ihm dod llar, daß er eigentlich nichts anderes als ein nirgends zu finden. Der Gläubiger nimmt eines Tages den Gouldiger beim

Gefangener ift, ein Straffälliger, dem feine Einterferung Sdmad Schopf und sagi ju ihm: Zahle. Der Souldner antwortet:

und Summer bereitet; er leidet jo viel und vielleicht selbst mehr Vifitire mio, ich habe nicis; wo nidis ift, hat der Staiser sein

als ein wegen Diebstahls Verurtheilter; seine Leiden sind eine Kede verloren. Nicht doch, erwiedert der Gldubiger, id idließe

unmittelbare Folge seines Mangels und sein Mangel eine unmits nido so, wie die Kaiserliche Gnade; wenn id Dein Substans

telbare folge reiner früheren Genusie. War er reid und anges tielles nicht habe, so hab' ich doch Dein Personelles, id bemados

fehen, so wird diese Demüthigung bestandig an seinem Herzen tige mid Deines Leibliden im Namen des Gejebes, und in Ers

nagen; war er arm, so erwartet ihn bei seiner Befreiung aus mangelung eines Besseren will id Dein Leiblides nod sorgfäls

der Daft der Hunger, denn er hat das Redi perloren, fio seinen

Lebensunterhalt durch Arbeit zu erwerben; wer wird wohl einem riger verwahren, als id es vielleicht mit dem Dingliden geihan hdtre; bemühe Did, mit mir diesen Fialer zu besteigen, und

Soulogefangenen Arbeit geben? tomme mit zum Präsidenten des Gerichtshofes erfter Instang;

Das Schuldgefängniß ift Peine Leibesstrafe, und doch beraubt auf sein Visa wirst Du in das Magazin einpassiren, bis Du

es der Freiheit! Es ist leine entehrende Strafe, und doch fann Mittel gefunden, Dido mir in Valuren, in Baarsdaften oder

man es nicht betreten, ohne seinen guten Ruf draußen zurüdju? in annehmlichen Waaren zu prafentiren.

lassen, den man nur mit großer Múhe nad der Befreiung wie

der erlangt. Uebrigens ist der Glaubiger, in physiider wie in moraliser

30 bediene mich hier der Worte Sduld, Debitor und Hinsicht, keinesweges dem Schuldner stets überlegen; bewahre,

Sduldner, aber nidr Alles, was man zu bezahlen hat, ist eine meistentheils sogar ist dies der Fall nicht. Sielli Euch einen

Schuld, und nicht jeder Debitor wird darum auch ein Sduldner. idonen jungen Mann vor, den liebenswürdigsten aller Stußer, den besten Reiter und Tanjer, der sich trefflich auf's Fedten per:

Ihr Pónnt hunderttausend Franéen, ja selbst vier Millionen ges steht und sehr streng im Punfte der Ehre ist, Courmacher nach

liehen haben, ohne daß dem Gläubiger das Recht gusteht, rid der Mode, Sh dureðner und Mann von Geist und Wiß, der von

an Euren Leib zu halten, und wiederum giebt es Fälle, wo Euer den Männern beneidet und von den Damen geliebt wird, die uns

Körper icon für funfzig Franken als Unterpfand dienen muß.

Wenn man etwas geliehen, selbst in der Absicht, es nicht wieder entbehrlidiste Zierde der rodnften Promenaden und der reidsten Geselli afissale, Advolat oder Offizier, der in der Robe oder

zu bezahlen, so ist man deshalb nod fein Sduldner, und das mit den Epauletten gleid viel auf fic selbst halt, der Eu tobt, in eine und dieselbe Klaffe mit dem Diebstahl zu bringen. Soulds,

Gefeß hat nicht einmal die Madhe, diese Arien von Schulden ohne um Entíduldigung zu bitten, der Eud mit seinem Dilburn úberfahrt, ohne Eud anzurufen, der Eud, ganz unbefúmmert

ner ist nur derjenige, welder seine Sduld unterzeichnet und ders um Eure Fühneraugen, auf den Fuß trite'

, der trallernd eine geftalt føriftlich anerPannt hat, daß er die Verpflichtung, zu zahlen, Dame lorgnertirt oder sich aber einen Bewohner der Proving

eingegangen ist

. Hat er am Verfalltag Mittags Punto modif Uhr lupig macht, ein Mann aus guter Familie oder von berühmtem

seinion Gläubiger nidi befriedigt, so ist er ihm-von drejem us Namen; so ist der Schuldner beschaffen, so hat er zu allen Zeiten

genblick an verfallen; jener lauert ihm auf, bemachtigt fide reis den Gelengebern vorgeibwebt, welche die Satuten úber

, die fór:

ner, padt ihn auf dem benacibarten Plaze in einen Wagen, perliche Haft zu revidiren hatten. Wenn er sich unter einer

führe ihn vor den Präsidenten des Civil:Gerichte, um seine Joens bemüthigeren Gestalt und mit weniger berführeriidem deußern

titat zu beweisen, und von da nad einem Gefängniß, wo er darstellt, so ist das nur eine Ausnahme; das Gefeß aber hat es

dann völlig zu Grunde gerichtet wird und der Anspruch des Gláus nide mit den Ausnahmen zu thun, diese betráfrigen nur die alls bigers nicki minber; dadurch verliert dieser nun gwar Alles, aber er gemeine Regel.

troftet fich darüber, denn er besigt noch vieles Ändere. Von dem Der Glaubiger hingegen ist in dem, was an ihm das Wesentliche

Tage an hat der Schuldner gar nichis mehr, nidis als einen und nicht die Ausnahme bildet, gerade das Gegentheil von dem

Adrper, der ihm zur Last ist und leiden muß, um dem Glaubiger, Sduldner. Stellt Euch einen unsauberen Kauf vor, der über und

dessen ausbliebliches Eigenthum er ist, als Unterpfand zu dienenį åber von Schmus Plebi, der sich die Nase am Aermel abwischt, um

dieser ist nun Besiger eines Menschen, welchen er, seinem Rechte fich die Mühe zu ersparen, das Schnupftuch aus der Tasche zu

nach, in einen Kdfig sperren und auf seine Kosten fúrtern Pann; ziehen, der Euch nie grüßt, aus Furdi, daduro seinen Hut abs

hält man nicht aus zu seinem Vergnügen Papageien, die nicht zunußen, durch den er noo einiges Ansehen behält; der arme

mehr Vortheil bringen und dem rechtmäßigen Besiger eben so Teufel lebt nur von Snoblauch und Zwiebeln; es fehlt ihm an

viel Poften? Brod, er hat nur Valuten in seiner Stasse; er tann Eudy Pein

Der Gläubiger muß die Unterhaltungskosten wenigstens får Glas Wasser anbieten, wenn Ihr aber Millionen verlangt, so hat

einen Monat vorausbezahlen; erneuert er nicht am legten Tage

des Monats bis Punle Mitternacht die gereblich vorgeschriebente *) Aus dem eben erschienenen iweiten Bande der Lettres sur les prisons

Summe, so ist der Gefangene frei und darf entlassen werden. de Paris, einem Werke, worin der Berfaffer, Herr Raspail, nicht sowohl eine

Dreißig Franten, also täglich 20 Sous, betragen die Zehrungos historische Darstellung von den Pariser Gefängnisfen giebt, als vielmehr die

Poften. Dat ein Schuldner Familie, fo fonnte er fie dafür gerade auf dieselben bezüglichen Ereignisse erzählt, welche fich feit der Juli-Revolution zugetragen, mit Rüdlicht auf den Einfuß der politischen Parteien. Er bez

mit Brod versorgen; es bleibt ihm gar Pein Mittel übrig, etwas rührt bei dieser Gelegenheit eine Menge mehr oder minder wichtiger Social:

für fie zu erwerben. Er verliert seine Stundidaft, es gehen feine Berhältnisse. Die Form des Budes ist zwar munter und ratirisch, die Grunds Bestellungen, ia felbst keine Zahlungen inehr ein;

es steht nicht lage jedod ernst genug, um die Aufmertsamtelt atler Denkenden zu verdienen. Die Briefe über die Pariser Gefängnisse'l fotten vier Bände bilden, wovon

in der Madt des Sculdners, seine ausstehenden Schulden eins die beiden leßten, nodi nidt beendigten die Studien des Verfaffers über den

guziehen; er hat es außer Ach! gelassen, von Anderen die Erfils Zustand der Gefängnisse von Versailles und der umgegend von Varis in lung einer Förmlichkeit zu verlangen, der er id selbst aus freien Jahre 1832, über den von St. Pelagie im Jahre 1833, über den von La Force und anderen Pariser Gefängnissen im Jahre 1835 und schließlich eine Ausein.

Stúden unterzogen; nur mit Hilfe der Freiheit fasiirt mari sein anderseßung des Strafsystems, wie es ießt tit, und wie es nach Herrn Ras:

erworbenes Geld ein, får eines Mann aber, den die Mauern pail's Meinung reyn soute, enthalten werden.

eines Sterfers von der Welt trennen, ist Niemand zu Hause.

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bud; er hat seine Seebieha paufer,

richtiger als das große Hypothekens

Das Sduldgefängniß fann freilich nach der Art seiner Eins zu erhaschen, doch eine eiserne Mauer hält ihn zurück, und an ridrung und den darin befolgten Grundsägen nidt wie ein

Strafs dieser starren Klippe zeridellt seine lebte Tdusdung. Doch was oder Befierungshaus betrachtet werden; davon ist es weit entfernt, gewinnt der Gldubiger dabei, daß er seinen Shuldner ganzlid denn nur in einer Beziehung ist es ein Gefängniß, im Winter zu Grunde richtet? Er verliert sein Geld, aber er racht sich auf nämlich treibt man Euch bei Sonnenuntergang und im Sommer gejegliche Weise; für zwanzig Franken monatlich hat er die Gunft um neun Uhr Abends vom Hofe fort, dessen Sitter sid Euc erst erlauft, einen Wenden mit seinen Krallen festsupaden und mit wieder in der schönen Jahreszeit um sieben und im Winter um desien Somerzen zu spielen. adt uhr Morgens Öffnen; auch verwehrt man es Eud streng, Die förperliche Haft ist kein Mittel, den Reichen zur Bezahsdie Straße zu betreten. Abgesehen von dieser Hausordnung tann lung zu nöthigen, und den Armen madt fie gang unfdhig, zu man das Schuldgefängniß in ein Schlaraffenland umwandeln, zahlen. Dem Unredlichen ist sie von großem Nußen, da er fid wenn man dasselbe nur reid betritt, denn hier wird mit vollkoms daduro von seiner Verpflistung befreit, daß er seinem Gldubis mener Freiheit gespielt, gegessen und getrunfen; man empfängt ger fünf bis zehn Jahre zur Last fallt; den redlichen Mann seine Freunde entweder bei fich oder in der Restauration, die ein Ges hingegen ruinirt fie gang und gar. Wenn sie einigen Gidubigern fangener in einer Ede des Korridors eingerichtet hat, der an das Nuben bringt, so ist das gewiß nur der Fall bei idamlosen politische Gefángniß angränzt. Der booste Lurus wird nur durch Wucherern, die sehr wohl wissen, wem sie leihen, und die ihren eine Wand von dem hóften Elende geschieden, und so mancher Schuldnern das Geld fast wieder aus der Tasche stehlen, denn Gefangener wird nicht wenig durch den Kontraft seiner Nachs fie leihen nur mit großem Vorbehalte und verstehen es, fich das baridaft gequält.

Hundertfache selbst von dem wiedergeben zu lassen, was sie gar Shwarzes Brod und Wasser, Sohlsuppe, mit Fett und mit nidt geliehen haben. Butter zubereitete Gemüse; lein besseres Getránt, selbst nicht Sold' ein redtlicher Darleiher loďt Euch durch seine Arguffe einmal für Geld; Pein Besuch, felbft nicht einmal der Verwands alle Familienföhne, Modeherren und Generalversowender an; er ten, der Gattin oder der Kinder, anders als hinter einem dops kennt das Vermögen des Vaters so genau wie der Haus-Anwalt; pelten Gitter, an weldem der Kerfermeister umhergeht, und Alles sieht und hört: so ist das Schidfal der Gefangenen beschafs

der Reihe nac alle fen, die sich diche neben dem Souldgefängniß befinden. Hier iene verschuldeten Junglinge zuführen, die schnell Geid brauchen, hingegen giebt es die auseriefensten Seridhie, geistige Getrdnfe weil sie fonell genießer wollen. „Wie viel bedürfen der Herr aller Art, Champagner, frohe Gesange, lustige Reden, wie sie der Rausch mit sich führt, Spiel um Gold, Mufil, Gesellschaft, ist eine etwas höhe Summe, 2900 Franten, Herr Marquis; es Familienfreuden, unbeaufsichtigte Beiude bon från bis spät,

find føwere Zeiten, die Vergnügungen gehren Alles auf. Wer Pradt und Berguigen hinter veriblossenen Thüren; der reiche

weiß, :

wie lange auf die Radzahlung zu warten feyn mochte?" Šouldgefangene unterscheidet sich durch nichts von dem Offigier, Nicht langer als ein halbes Jahr." - ,,Nun, ich will Ihnen der Stubenarrest hat. Da nun geder gleidbei seinem Eintritt ein Jahr Zeit laffen, Herr Marquis; aber id weiß nicht, wie oder doch einen Monat darauf idon ungefähr weiß, wie lange viel ich dabei riskire. 3d muß alle falle und Moglich feiten bei feine Haft dauern wird, so forgt derjenige, welder Gold vor unserer Handel in Anschlag bringen. Geben Sie mir eine seinem Gläubiger zu verbergen wußte, wohlweislid dafår, fic Sduloverjoreibung über 10,000 Franken, so will ich Ihren in feine Zelle in einen Gesellschaftssaal oder in einen Palast umgus Baluten oder in barem Gelde die 2000 Franten zahlen, deren wandeln; er verschafft fid Gemdder, indem er eine ganze Reihe Sie, wie es ideint, fo dringend bedürfen." Ei so mögest von Zellen miethet, er lebt fie tafeln, tapijfiren und aus domůden, Du an Deinem Gelde erstiden, alter Geier; hier ist die Vers die Šisenst&be werden durch Vorhänge und Frangen verstedi, reibung.".

dreibung." ,,Und hier, Herr Marquis, haben Sie dagegen und auf dem Pflaster feines Fußbodens breitet er Postbare Teps

eine , pide aus; Piano's, Armsessel, Divane, die elegantesten Betten, Safe erheben können; sie ist nicht weit von bier; bemühen Sie die lururidsesten Møbel, alles dies pafsirt frei in das Gefängniß fio gefälligst dahin; man wird Sie nicht warten lassen." ein, und ein Schuldner, der sich hier wegen elender 10,000 Frans Der arme Marquis, oder Baron, oder Graf, oder Ritter, Pen in Hafe befindet, Pann in seinem Serail ein Mobiliar von oder vielleicht auch nichts von alledem! Er eilt nach der Stasie, 20,000 Franken an Werth um fic haben, ohne daß der Glaubis mo ihm, nad Vorzeigung der Anweisung des Herrn, der Commis ger auch nur das geringste Ret hat, dieses Eigenthum seines einen Wechsel von 500 Franken úbergiebt, dann eine Portion Shuldners mit Beschlag zu belegen; diefer muß nur die einzige Dopfergeschirr zum Werth von 500 Franfen, ferner eine Portion Vorsicht anwenden, Niemanden auch nur das geringfte unterzeichs Strohhüte gu gleichem Werth, endlid, eine Portion Serdthschaften nete Papierzettelchen in Händen zu lassen, was zum Beweise aller Art und Gestalt, von Éisen und Messing, neu und renovire, dienen konnte, daß ihm das Alles zugehört.

die mit dem Anderen zusammen die Summe von 2000 Franken Seit dreißig Jahren befindet sich hier ein Fremder, ein Ames voll machen. Der Marquis fluct, er joidt die ganze Sippi daft rifaner, Soulden halber eingeferlert und wird eben so zahlungss zum Teufel, er würde um alles in der Welt dies Zeug nicht mit unfähig daselbst sterben, wie er die Haft betreten bat, wenn den Fingerspigen berähren, ja, sie nicht einmal eines Seitenblics man sich nicht beeilt, unsere ungaftlichen Gefeße gegen den würdigen; er nimmt seinen Wechsel iber 500 Frampen, der ja fremden Schuldner zu reformiren. Dieser Fremde, der in Ames für diesen Tag wohl ausreichen wird; den übrigen abscheulichen rifa ein großes Vermogen besist, will feinen Franzöffden Gldus Tródel mag nehmen, wer da will. Nad Verlauf von Jahr und bigern durchaus feinen Heller bezahlen, weil er fie beschuldigi, rufen ihn bestohlen zu haben; nun nimmt aber die körperliche Haft niß zurůd, indem sie ihm den von ihm ausgestellten, nunmehr Pein Ende, wenn ein Fremder der Gegenstand derselben ist; fälligen Wedsel über 2000 Franken präsentiren. Aber Paum hat seine Person bleibt feinen Glaubigern bis zu seinem Tode als der junge Herr die ersten vierzehn Tage in Ste. Pelagie gesessen, Unterpfand. Besagter Ehrenmann hat fid endlich darein gefunden; fo macht der Vater oder Onkel die Jugendthorheit wieder gut. für Spaziergånge, Mahlzeiten, Lefrúre, Ruhe und Besuche hat Der Wucherer entfernt sich dann von Hause, um den Somdhuns er feine festgelegten Stunden, und feit dreißig Jahren hat er sich gen zu entgehen, und fein Stassirer darf nur Valuten annehmen; fo an diese Lebensweise gewohnt, fie ist ihm jo zur zweiten Natur io haben 500 Franken Darlehen in einem Jahre 9500 Franken geworden, daß er fürchten muß, mit der Wiedererlangung seiner Zinsen getragen. Die körperliche Haft ist das Palladium der Freiheit Alles zu verlieren; die Aufhebung des gerichtlichen Bes Gläubiger und der Handels: Interessen, denn fie nothigt nur denen dlages wäre får ihn eine Art von Todesurtheil, denn draußen Zahlung ab, die bestohlen werden, aber fast niemals denen, die findet er gar nicht das Klima,, die Luft, den Boden, das licht gestohlen haben. wieder, worin er zu leben gewohnt ist.

Es giebt unter diesen ehrlichen Wucherern einen, der seinen Får den Reiden ist also das Sduldgefängniß Peine Strafe; Laden in Juftig: Palajt hat, an der Sowelle des Saales der der Keide gewinnt dabei; er entbehrt weiter nichts als die Ges Pas-Perdus; er ist zugleid Polizeis Inspefter, Pfandleiher und wohnheit, die Pothigen Straßen von Paris zu durchstreifen; das Kerfermeister. 3hr würdet ihm gern einen siard als Almosen Glúd folgt ihm in seinen Kerfer; freilich kommt der Reiche, der in die Hand drůden, und er würde ihn auch nicht verschmähen, fic einsteden låbt, weil er nicht bezahlen will, dem wegen 686 denn er weiß zu gut, daß ein liard und noch ein Liard zwei lichen Betruges Verurtheilten sehr nahe. Nur den Armen, den Liards machen, zwei Liards und noch zwei Liards einen Sou ehrlichen Mann, der gern bezahlen möchte und es nigr im Stande und so weiter bis zu einer Million. Nun, dieser Arme giebt jeder ift, ihn, dessen sich der Gidubiger vielleidt am Vorabend des seiner Tochter 500,000 Franfen Mitgift; find fie erft verheirather Tages bemachtigte, wo die Wedselfalle des Handels ihn wieder und unter der Gewalt eines Anderen, so leiht er ihnen auf Wucher, begünstigt hatten, nur den rechtlichen Søuldner trifft die lörperlide um, wo möglich, seine Thaler wiederzubekommen. Die Aussteuer, Haft mit ihrer ganzen Somad, mit ihrer Strenge und Verzweifs die er seiner Tochter giebt, ist eigentlich nur ein Darlehen auf lung. Er schdmt sich zu sehr seiner Einterferung, um aus seinem Wuderwelches er seinem Sowiegersohn gemdhrt, und nad Gefängniß einen Aufenthalt der Luft und des Vergnügens zu Verlauf von fünf Jahren findet es sich, daß der Herr Søwiegers machen, er verliert zu viel durd feine Haft, um darin etwas sohn die Tochter umsonst geheirathet hat. Anderes als feinen völligen Ruin und das Verderben seiner Fas milie zu erbliden. Er ift unsduldig, denn nicht durd seine Sduld blieb er im Rüdftande, und er denkt an nidots, als wie er fid mit Ehre aus dieser unglüdseligen Angelegenheit ziehen Pann;

Sanft Helena und Rapoleon's Grab. er ist nur eine geringe Summe duldig, vielleicht tausend Franfen; er, der bis jebt tausend Franfen am Verfalltage so leidt wie

(Fortsegung.) einen Heller auszahlte! Nur für ihn ist es ein Strafgeleb, nur Das That, in welchem die Stadt liegt, erstreckt fic in Jants er wird den ganzen Tag dadurd in Allem, was ihm nach der ter Erhebung wohl 1: Miles weit nach dem Innern der Insel Ehre, nad seiner Familie am theuersten ist, gePrdnet und gequáli. und endet jählings in einem großen Behälter oder Beden, das Durd seine Eisendbe hindurch fiebt er in jener fernen Welt eine 50 bis 60 Fuß hoch herabfallende pleine Stadlade bestandig einen Hoffnungsstrahl aufbligen; er fürge vorwärts, um das Grúd

mit dem reinften, aus zahlreichen Bergquellen zusammenftromens

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