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vierteljährlich, 3 Thlr. für das ganze Jahr, ohne Er: dhung, in allen Theilen Der Preußischen Monardie.

Erpedition (Friedrichs-Straße Nr. 72); in der Provinz so wie im Auslande bei den

Bo¢11061. Poft- Xemtern.

für die

literatur des Auslande s.

N 124,

Berlin, Mittwoch den 16. oktober

1839.

8 r a n tre i .

der Universitár“ nennen lönnte. Aber, man muß es sagen, ohne

dem Verdienst dieser Arbeiten zu nahe ju, treten, der ganze lites Die foon sliteratur der Franzosen.

rarische Kuhm einer Nation ist nicht in ihnen. Das rege Leben

sucht fich frei und fühn außerhalb Nahrung für die Einbildungs Sdon seit Jahren seufzt der Budbandel in Frantreid unter fraft und Aussichten zur Anwendung eines geistigen Bermögens. Verlegenheit und Mißgedict; seit einigen Monaten ist das Uebel Dieses freie Feld außerhalb der Spranten einer Alademie und nod gestiegen. Die Angelegenheiten der Literatur (worunter wie einer Univerfitdo war freilidh gu jeder Zeit ein Dummelplag får hier besonders Werte der Didrung und Funk verstehen) kommen alle Bestrebungen des Geisles; verschiedene Gestalten des Idlechs idglid mehr ins Gedrange, und zwar durch eigenes Verschulden. ten Gerdmads, felejamer Moden und laderlicher Philosophieen Eine pidblide Revolution hat vor zehn Jahren den Zusammens gogen unter bunten Farben darüber hin; aber niemals ist es so hang des Wiliens und des Sedanfenis gerrillen, die eben in voller von Banden bejebe und verwijtet worden, wie jehl, von fast Entwicelung begriffen waren; eine lange Ynardie folgte, in organisirten Banden, die es alo ihr alleiniges, rechimaßiges deren Schoß fido wenigstens neue Talenie erhoben neben den Eigenthum beradren und ausbeuten, und die auf ihrer Fahne nod fortlebenden alten. Man glaubte, im Gefolge der

sich wier die Inschrift haben: Vivre en écrivant." Selbst ernsthafte, derherstellenden Ordnung aus eine neue literarische Richtung, ruhmreiche Manner nehmen Theil an diesem Treiben, muntern woblihuend für das Herz und den Rubm, gu erbliden; allein in es auf oder schweigen wenigstens. Wenn hier und da eine ehrs der Literatur, wie in der Politit, geigen sich immer die inneren liche Stimme protestirt, so wird sie duro das allgemeine Ges Bidben und tiefen Zerstörungen erst dann red deutlich, wenn rduid erstidt, und (lollte man's glauben?) der Seist und die von außen die Aufregung gestillt ift.

Laune Janin's find die einzigen nod ábrigen Påhnen ddoter Unter der Restauration ist gewiß viel und Mannigfaltiges in den berrsbenden und lebhafien Fragen der Literatur. geschrieben worden. Neben wahren Meisterwerten taudien eine Die geistvollen, Penntnißreiden und gemisienhaften Schrifts Menge von Werken, besonders in Gedichte und Politil, empor, steller, welche in den legien Jahren der Restauration eine jo die mehr oder weniger groeiten Kanges find. Damals verlieh idóne Rolte gespielt haben, sind mit der Julis Revolution zur eine ulice gdee, ein ideinbarer Parriotismus den Schriften Politit úbergegangen und wurden hierduro der Literatur untreu. eine Art von Hoheit, von welder geblendet das Publikum, der Die ehemaligen Mitarbeiter des Globe sind jebe Deputirte, Staatsa Scrifisteller und selbst der Kompilator die innere Triebfeder råthe und Binister. Ob der Staat durch diesen ueberrrist ges nide jahen. Beim Sonnenuntergang der Restauration icon wonnen hat, ist eine Frage, auf die wir hier nicht einzugehen waren jene moralischen 3deen geflohen, die während des Tages brauden; gewiß aber ist's, daß die Kritif dadurch viel verloren geblendet hatten; der größte Cheil der Schriftsteller und der Lejer hat. Die philosophisde Tribüne, von der herab sie ihr gediegenes fühlte in fide die wahren Triebfedern und legie fie auch anderen úrtheil (praden, ist nun nicht mehr ein idoner Sammelplaß får bei; man verhehlte sich und der Welt nide inehr, daß ungebuns Neue Talente, får aufblühende Hoffnungen; diese fudhen vielmehr dener Wetteifer der Eigentiebe,, dar drångende Bedürfniß, du jeder seinen eigenen Weg, auf welchem sie den Verirrungen auss leben, die eigentliden Beweggrunde des Schreibens mdren; die geregt bleiben, die man uns mit Recht zum Vorwurf machi. tohnstiteratur stand in ihrer Nattheit da.,

Aus diesem Zustand der Dinge muß man die abichreckende Ges Indessen millen wir, um das Uebel fráfriger belámpfen zu ftalt der Literatur erlláren. Ju einem bellagenswerthen Wetts fdunen, zuvorderst die Bedeutung des abschredenden Worres naher eifer, einem unlauteren Ehrgeiz begriffen, ist sie fiets geschafrig, angeben und uns vor uebertreibung húten. Die kobnéficeras verwegen, dringt den verfeinerten Leidenschaften der Civilisation tur ift idon alt; ou allen Zeiten gab es eine solche. Der grobie die zügellosen deußerungen des rohen Naturzustandes auf, bers Theil der gedructen Búder verdant: feine Entstehung dem obigen nidiet jeden Anflug von Edelmuth in dem Abgrund des Egoiss Beweggrunde.' Mit den Leidenschaften, den Ueberzeugungen und mus und verdinge ihr bischen Talent (chimpflicher Habsur. dem Talente verbunden, hat die Armuth ihren Antheil ofi an den Jeden Tag wird auch das Schreiben und Druden eine ges edelsten Werfen, ia an solchen, die sich als die uneigennúsigsten ringere Auszeichnung. Bei unseren neuen Gewohnheiten der darstellten. „Paupertas impulit audax”, sagre Horag, und Le Sage Deffentlichfeit, bei den Wahlen und anderen Zusammenfünften drieb seinen Gil Blas für den Buchåndler. Indessen waren findet Ad) fúr Jeden, einmal wenigstens in seinem Leben, eine die idónen Werte des 17ien und 18ten zahrhunderts im Allge: Gelegenheit zu einem Toast, einer Rede, ju einer Aufforderung, meinen, besonders in Frankreid, Zeugen von Uneigennúßigteit; furg, fidi gebrudt zu fehen. Man ist jept Autor. Hiervon bis und es war eine Art von Zugeständniß im Gegensaß der Ges öll einem Feuilleton ist nur ein Schritt. Sit dieser gemacht, ro wohnheiten, welches Boileau dem Racine madre, indem er von will man auch schon im Kreise der Familie, der Freunde durch ihm sagte:

Prosa und Poesie glänzen, und endlich will man gar diese Je sais, qu'un noble esprit peut sans honto et sans crime

Familie damit ernähren. Únd, aufrichtig gesagt, wer Pann in Tirer do son travail un tribat légitime.

unserer Zeit von fid fagen, daß er nicht eine materielle Neben: Er selbst machte dem Budhåndter Barbin ein Geschenk mit ablicht beim Schreiben habe? Pascal, als er von der Ruhms seinen Versen. Bei Bossuet, Fénélon, La Brunére, bei Montess sucht spridi, reße hinzu: „und ich, der id dagegen schreibe, bin quieu und Buffon und ihres Gleichen mird man Peine Thür ents gang frei davon?" Und id, der id gegen Lohns£iteratur deden, die zum Magazin der Budhandlers führt. Voltaire vers

Toreibe....? nadldffigte seine Bücher zwar nicht, aber dennod bereicherte er Der gegenwartige Zustand der Tagespresse in Bezug auf die fish midi durdo fie, sondern duro andere Speculationen. Der Literatur ift, um die ganze Wahrheit zu sagen, unheilvoll. Es durftige Diderot verldenlte aud

lieber seine Arbeiten, als das ist dahin gelommen, daß hatt der moraliiden goee der einges er fie verkaufte. Bernardin de Saint-Pierre war der Erfte, ftandene rohe Gewinn das Ulpha und das Omega der verschiebes welcher das Schauspiel eines großen Geistes in Handeln mit nen Journale ist. Die Annonce ist die Seele der Blätter! dem Berleger gab. Beaumarchais fing zuerst an, mit Editionen Die Annonce, von der fie eigentlid leben, macht sie gefallig lluge Geldafte zu maden. Im Gangen war die Würde der gegen das annoncirte Bud. Die Annonce ist auch Mitschuldige Literatur groß genug, um rolde einzelne Fleden zu deđen. Unter an dem Todtídlag des Buchhandels. Sie toget får jedes neue dem Kaiserreide ohrieb man verhältnißmäßig wenig; unter der Werl 1000 Franken, bevor der Verleger noch einen Pfennig eins Restauration schrieb man viel, aber man folgte, wie wir oben jagien, einer edleren Inspiration, oder glaubte ihr zu folgen.

genommen hat. Deshalb muß auch, auf unbarmherziges Drans

gen des Verlegers, jedes Werl zu 2 Banden, zu größerem Fors') Erst ießt ist die Lohnsliteratur in ihrer rohften Gestalt zu sehen. mat ausgeredi werden, weil die Gebühren der Untándigung

Dieser Literatur ist es gelungen, die Scritit gang aus ihrer diefelben bleiben. Die Budhandler machen so aus einer Aneřdote Stelle zu sagen, fid darin festzuleben und so zu thun, als wäre eine Novelle und aus einer Novelle einen (angen Koman. fie, ganz allein da. Freilid, wer die Erzeugnisse der Zeit mit Seit der Einführung der 40 Franten Presse hat sich die ficts Acherem Ueberblide beherrscht, der wird auch nod daneben be: liche Stellung der Journale um vieles verídlimmert. Die Pers Atehende Literaturen gewahr, welde ernsthafte und ehrenvolle fonnage, von welcher diese fühne gdee ausging, ist von unbestreits Arbeiten in fid fassen; 8. B. jene, welche man die titeratur der barem, aber übel geleitetem Calente. Der Urheber bat andere Ulademie der ini driften, und jene, die man , literatur Journale und das einige dadurd nur nod mehr von der Annonce

abhängig gemacht. ). Wenn man ießt ein Bud gelobt findet, Die Société des Gens de Lettres hat fich aber auch node vor und der Name des Rezensenten búrgi nidhi für Unparteilidhleit

, anderen Radtheilen zu bewahren. Die Mehrheit entscheidet in fo darf man annehmen, der Verleger oder der Autor haben solden Gesellschaften, allein was heißt eine literarische Majoritat? etwas beigetragen, die Kosten der Drudersc w drze zu deden. Die Société madt fic anheijdig, dem einzelnen Mitgliede beis Als dieses Unweien anfing, erhob sich nur eine Stimme dagegen, dufteben, seine Werte unterzubrigen und jungen Mitgliedern die es war die von Armand Carrel, die Anderen, und felbst das die literarisde Laufbahn gu eröffnen. Aber wo find die literarischen Presse beherrschende Journal des Débats, folgten der verderblichen Bedingungen und die Bürgsdaften für Bulassung als Mitglied ! Eingebung des Eigennußes; leider folgien selbft die tugendhaften Literat fann fich jeder nennen, und die Gesellschaft fann und wird Männer der damaligen Verwaltung der jdmachvollen Ritung nicht enijcheiden, ob er des Namens wúrdig ist. Wer da fommen und unterstükren ein System, das ohne alle Nussicht auf legitimen wird, um filo anauídließen, wird aufgenommen, und man darf Erfolg nur der Corruption Chůr und Chor Offnete. Gewiß iRs, ficher senn, daß die unbedeutendsten und die am wenigsten berechtige daß die Moralitat der Presse feit dieser Zeit außerordentlich ges ten Soriftsteller am lauteften dreien, und daß diese die Majorirdt funten ist. Balzac hat neuerlich viele Gemeinheiten auf diesem bilden werden. Die Gesellschaft wird demnad bald eine Sdrifts Felbe gesammelt und sie in seinem Romane: Un grand homme Reller: Berficherunge: Anstalt leyn, die den Eadel verfolgt und Lob de province, auf seine phantastisde Weise erzahlt. Daß es in der erzwingt. Son fieht man Journale, die sich teglich die grobften Theater Literatur nicht beffer aussieht, braucht man wohl nicht Injurien sagen, wenn von Politik die Rede ist, in diesem Punkte erft zu sagen.

eng verbundet und im Feuilleton mit einander fraternifiren, wähs Das Uebel hat soon alle neue Bücher ergriffen; feit zwei rend fie fich oben gegenseitig beschimpfen. Jahren wird nichts mehr verfauft, und der Buchandelt verhuns Wenn ich hier so von dieser Societat sprede, so ist es nicht gert. Man hat das Publikum so sehr mißbraucht, hat ihm so ohne Gefahr. Der ehemalige Gerant der Revue des deux mondes, viel leeres Papier, fo viel Altes für Neues, jo viel Geldmadlos Herr Bulog, madre vor kurzem den Sberg, er habe es mit zwei fes und Plattes vorgesetzt, daß es buchstablich stumpf geworden Klassen der untentiam ften Mensden zu thun, mit Komödianten ift. Die Lesés Kabinette Paufen fchon nichts mehr. Reulich las und Schriftstellern. Darauf erschien eine Anzeige in zwei font man die Reclamationen eines Autors gegen den Gebrauch einiger Feindlichen Bidirern, daß das Comité der Societ&t fid) zu dem folder Kabinette, die aus Sparsamkeit die Romane der Feuilles bosen Spotter begeben habe, um von ihm einen förmliden fons aus den Journalen schnitten und sie jo binden ließen, um niot Widerruf zu erlangen! Wir dürfen also nicht mehr sagen, die das Bud noch einmal Paufen zu müssen. Der Verfasser schrie Literaten leven indisciplinables, wir müssen vielmehr gestes laut aber diese Defonomie. Aber was soll man von einer Zeit hen, daß fie zu sehr disziplinirt sind. Wir haben indessen das halten, wo die leser schon wissen, daß der Roman, den sie jeßt Vertrauen, daß viele Mitglieder jener Gesellschaft unsere Meinung als Ladenbußer eines Journals vor fim haben, sicher als selbststheilen, und daß fie fid dem Umfidhgreifen des Gemeinen wohl standiger Herr bald um freundliche Aufnahme bitten wird? und widerieben werden. 3 nenne nur den ersten Präsidenten der was von einem Shriftsteller, der die Leute öffentlich anklagt, Gesellschaft, den erleuchteten Villemain. Er hat diese Würde weil fie fich gegen eine Prellerei, die sich von selbst versteht, nach wahrideinlich nur deshalb angenommen, um in der literarischen ihrer Weise ein Auspunftsmittel fuchen?

Demofratie mit seiner gewohnten Gewandtheit die Grundlage Man werfe einen Bli& auf die Journale, wie in ihren Feuille: der Unabhdngigkeit und des guten Geschmads aufrecht zu erhals tons Alles bis zum Lacherliden breit ist; welde Mannigfaltigsten. Schade, daß er durd eine hohe Stellung") der schonen Peit an gesuchten Phrasen, welche Gezipungenheiten, bombastische Gelegenheit entriffen ist, auch hier Gutes zu stiften und Boses Beschreibungen und Langweiligteiten! Es giebt Schriftsteller, zu verhuren. die ihre Romane in Feuilletons nur in Dialogform schreiben, Herr v. Balzac, der einstimmig an der Stelle des aufgeflers weil auf diese Weise bei jedem Gedanfen, oft sdon bei einem ten Ulademifers zum Presidenten gewahlt worden ist, er&gt seine Worte, eine neue Zeile angefangen werden muß. Nun fenne ich starte Phantasie und Einbildungsfraft auf diese ernfte Sade über. einen Schriftsteller, der, wenn er sid) zu einem Journal herablaßt, Sein oben berührter Brief aber das literarische Eigenthum grange für die Zeile durchaus zwei Franpen haben muß und dabei nod ang Fabelhafte. Er folágt allen Ernstes der Regierung vor, die Plagt, das er nicht so viel wie Lord Byron erhalt. Alio oft für ein Werte der 10 oder 12 Marid alle von Franfreich, mit einziges Wort zwei Franken; das nenne ich doch einmal den wabs denen des Verfassers selbst anfangend, zu Paufen. Seine Werke ren Werth der Wiffenfchafi zu schågen misfen! So seufzt der dáßi er, auf 2 Millionen. Wir können nicts Besseres thun, als Budhandel zwischen den Anmaßungen der Autoren, feinem eiges zu glauben, Herr v. Balzac wollte sich über die Tendenz der nen Charlatanismus und dem ausldndisden Nachdruck und muß Gesellschaft selber luftig machen. in feinem Verderben noch weiter for foreiten, wenn den genanns Wir wollen zum Solusie einige Worte der Hoffnung aus:

ten Uebeln nicht radifal entgegengearbeitet wird. Nur die drei spreden. Wie groß auch die Anstrengungen der Lohns Literatur - Falultaten der Universitát: Jurisprudenz, Medizin und Theologie, find, wie sehr file auch leider berühmte

Namen zu Reprdsentanten maben noc, måßige Berlagsgescáfte.

haben mag, triumphiren wird sie doch nicht. 3hr fehle die Ins Zunadist gegen den ausländischen Nachdrud, der wohl eine spiration, um auf die Wissens@aft zu wirken. Die Vernichtung Mitiduld, aber feine Hauptsduld beim Ruin des Buchhandels ihrer Plane hat man roon an mehreren Unternehmungen ges ift, hat sich die ,, Société des Gens de Lettres" gebilder. Die leben. So bei dem gigantisden Werle L'Europe littéraire, bei erste Idee dagu ist von Desnoners ausgegangen. Dieser der neuen Chronique de Paris und bei der Preise zu 40 franfen. Sdriftsteller von Geist hat, inmitten der allgemeinen Verderbts Diese Literatur hat Kapitale und Talente, aber die moralische heit, sein thatiges Streben rein von unedlen Absichten zu erhalten gdee ist ihr fremd, und der Egoismus der einzelnen Mitglieder gewußt, und sein Name dient der Gesellschaft gewiß zur Empfehs führte baló den Ruin des Vereins herbei. Indessen múffen bei lung. Niðis ist gerechter, als die Verstandigung gelehrter Manner jedem neuen Versuche diejenigen wadam Tenn, welchen das zu gemeinschaftlichen Schritten über ihre Interessen. Den auss Schicksal der Wiffenídaft am Herzen liegt. Die Redliden wärtigen Nachdrud kann aber eine Privat Gesellschaft nicht ers müffen, jeder in seiner Sphdre und Würde, zusammenhalten, reichen; sie muß auf den inländischen Jagd machen, muß die dies fico ourd sympathetische Eintracht unterftigen und so Muth ges bijden Journale 3. B. gerichtlich zu einem Tribut zwingen. Da winnen, um dem Schlechten zu begegnen. Die Lohn Literatur aber der einzelne Gelehrte fich mit Verfolgungen der Urt nicht mag fortbestehen sie Pehre in ihr Fußbett zurúd, wo fie ihren befaffen kann, da ihm Zeit, Kraft und oft die Befanntschaft mit langsamen Lauf fo lange fortsegen mag, so lange sie Quellen den Schifanen fehlt, so muß ein Ugent oder ein permanentes har; aber man baue ihr Damme, daß fie nidt Feld und Garten Comité da fenn, feine Ängelegenheiten zu vertreten. Aber ift es aberid memme und den Postlichen Fleiß der gerechten Arbeiter nicht traurig für die Literatur, daß man zu einer förmlichen Orgasserstore.

Saintes Beube. nisation wie die Coalition der Schneidergesellen kommen mußie? Bisher dagte ich mir das literarisde Eigenthum ganz einfach fo: Man schreibt ein Buch, verhandelt mit dem Verleger, erfúlt

Die Pariser Fruchthändlerin. gegenseitig die eingegangenen Bedingungen und genießt fein Eigenthum. Wird unterdessen das Buch in Belgien nad gebrudt, Wenn man Paris durchwandert und jene prachtigen laden so ift es ein Unglück und eine Ehre, die der Herausgeber vorher's mit verguldeten Bierrathen, Postbarem Marmor und herrlichen gesehen hat. unftate eines Buches dreibt man Auffage in einem Spiegeln angeftaunt hat, prunkvoll wie Gesellschafts Såle, so Žournale; wird man von einem Blatte nachgedrudt, so ift's die dag der verlegene Kaufer gar nidt einzutreten wagi, sondern fió Sache des Journals, fein Recor zu fuchen. Diese einfache Polts mit seinem Gette wieder entfernt, dann bleibt man mit Vergnas til des literarisden Eigenthums erregt aber das Mitteiden vieler gen vor dem berdheidenen Stram der Obfhandlerin stehen. vornehmer Autoren, mehrere unserer 12 (literaris den) Ungeachtet des scheinbaren Gewirrs in dem einfaden Laden, Marid alle von Frantreich, wie fie der gegenwärtige Profis waltet bod eine geheime Ordnung in der Aufstellung der Fridte dent der Société des gens de Lettres in einem Briefe Bffentlich und Gemüse; fie hängen in Buídeln oder stehen in Garben nennt *), werden die Uhseln zuđen. Aber so lange unsere Anfidt umher, thürmen sich au Poramiden auf oder liegen bunt durch node bei den Schriftstellern herrschte, so lange noch keine Coms einander. Glångende Mohrråben, Zwiebeln und lange weiße und pagnie bestand, hat auch das Publikum Peine Gelegenheit gehabt, grüne Porree: Bollen fdmåden den

Eingang in úppigen Gewing einen jo tiefen Blid in das Elend der Literatur zu thun. den; weiter unten find je nach der Jahreszeit Bündel von Rüben

und Spargel, Gurlen und große Kohllbpfe ausgestellt, die gegen •) Der Berf. spricht hier von Emit v. Girardin, der im Laufe ihren ariftofratischen Bruder, den sterlichen Blumenkoht, fich sehr feiner politisden Abenteuer durd ein Duett mit Armand Earrel, in welchem ungeoidt ausnehmen. Geschüßt dardh diese Art von Wall, ere dieser fiel, durd zweideutigen Actienhandel und quiet durd feine beroidete Thätigkeit bei den Wahl umtrieben eine traurige Berühmtheit erlangte. 418

bliden wir hinter demselben die Schoten und Bohnen in ihrer Staatsmann hat er durch den Erfolg der Wahlen aufgehört, glücklid) zu ers leidt zu sprengenden Hülsen, die Stachels und Johannisbeeren, deinen; als Ehemann kann er es poohl an der Seite der lebenswirdigen Delphine Gay nod fenn.

(ameri. d. ueberf.) " Man sebe die Journale La Presse und Le Siecle vom 18teu und 19tet 2. Er ifte feit einigen Monaten bekanntlich Miniger des öffentliden lle

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die Stiriden und die Himbeeren, und draußen vor der Thúr rubi Zufluar ne men und erfaunen, daß file so gut darin bedient auf einer alten Bant, als fummer und unzuverldfliger Wädter, werden. ein werf&lliger Kürbis mit seiner Falstaffs Mafie.

Begreift Ihr jebe die moralisde Wichtigteit der Frudus Alle diese sodbe find offen und frei vor den Bliden der håndlerin? Niemand kommt zu ihr, der niot einige Worte mit Porübergehenden und so redor handgreiñido für die Diebe ausges ihr wedselte; hier ist der Lieblings Sammelplas aller Diensts breitet, an welde die Frucibandlerin gar nicht zu denten scheint; mádden; durch diese aber werden die Familien Geheimnisse auss ihr edles Vertrauen beidami die Borridrsmaßregeln der Staufs geplaudert und kommen zu den Dhren unserer Freundin. Auf leute, die ihre Edden mit geheimen Schubfadern und verstedten der Straße, am Fuße jener hohen Hauser figend, die eine gange Pappiditden versehen, und die fio mit ihren Waaren hinter Welt in fic fassen, sieht und weiß ħe Alles; siebidaften, Zantes Eisenstabe und Drahtgitter flúdten, während die Frudth&nblerin reien, Standale aller Art, nichts enigeht ihr, denn die Stunden, die ihrigen auf offener Straße feilbierei, denn sie benußt Alles welche ihr ihren Tribut an Liards und Neuigleiten entridien, zur Ausbreitung ihrer Frůdre: die Fensterbretter, die Thürid melle, erzahlen ihr selbit Dinge, die fico außerhalb ihres Horizontes, die vor dem Eaden tehenden Stüble. Serdafrig wandert fie in den anstoßenden Vierteln zutragen; aud ist sie die Vertraute gwilden ihren Soßen umber und weiß überall Beldeid in aller Kinderfrauen. Die Fruchthåndierin ist aberaus gutmåthig, diesem Gemüses Labyrinth; lo rebr auch Alles durch einander ihre Freundidaft ist treu und ihre Gefälligkeit erprobt; mit Eifer geworfen ist, greift fie dod blindlings nach dem Berlangten, und leistet sie jeden Pleinen Dienst, den man nur verlangen fann. ihr Fuß ftrauselt nie; und was tonnte ihr audi Uebles daraus Obgleich ihr Handel, der mehr als jeder andere ins Detail gebe, ermadien? Nur für ihre Eier fürchtet sie das Zerbreden. Peinen langen Kredit gestattet, so borgt fie doch mander armen

Die Fruchåndelerin ist ein ganz besonderer Menschendlag Nad barin einige Liarde, ja wohl selbit einige Sous, die får fle von Paris; freilich muß man sie nicht im vornehmen Theile der den Werth von Franken haben, und dem dúrftigen úrbeiter, den Haupstade juden. Auf der Chauffée d'Antin, in der Nabbars Witwen und Waisen giebt die gute Seele reichlides Maaß; ein Daft der Börse und des Vendome plaßes giebt es auch Gemüses bones Almojen, das auf edle und garte Weise verstedt wird, frámer, die fica pompbaft verduriers nennen; so hießen namlid wovon Niemand etwas erfdhrt und wofür ihr nicht einmal ein früher diejenigen Königlichen Kúdenbeamten, welche den Salardón Dant" zu Theil wird, weil diejenigen, denen fe es spens zu liefern barren; eine echie Fruchthandlerin aber, wie wir fie det, es gar nici bemerten. im Sinne führen, findet man in den Vierteln von Montmartre und Poissonniere, St. Denis und Si. Marcin; he liebe gang

Nord, A meri a. besonders den Marais und die Vorstadre; dort gedeiht und blühi sie in ihrer appigten Driginalitat; ihr wie ihren Gemasen ist die

Cine Fahrt von Havre nach New-York. Feuchtigkeit der engen Straßen zutraglich. Sie ist über die Mittel: jahre des Lebens hinaus, von treuherziger Physiognomie, was los

(Fortsefung.) gleich für sie einnimmt, und von ziemlid ansehnlider Beleibtheit. Auf dem Verded angelange, fand id das Meer ziemlid ber Sie hat keine ro blühende Farbe wie die Austernhåndlerin und die wegt und in einen so starten Nebel gehüllt, daß man Paum mehr Damen der Halle, Peinen lo festen Blict, feine To mannliche als hunders Schritt weit sehen Ponnte. Dieser Nebel war denn Stimme und fein so herausforderndes Wesen wie diese; fie siehe auch die Ursache unseres Ungjúce. Sine Brigg, Namens ,,James mehr ländlich und wirthidaftlich aus. Uebrigens ist sie eine Deniston", mit Holz aus dem Si. Lorenzbufen beladen, war, in Frau von Verstand, thdtig und hinreichend gewißi; doo verwens der Richtung nach Südof legelnd, vor unser Soiff gefommen, det fie weder auf ihre Person nod auf ihre Sprache solche Sorg: weldes nach Westen segelte, und da man sie des dicien Nebels falt; sie ist nur auf die Soonheit ihres Waaren s Vorratheswegen nicht eher bemerese, als bis sie ganz nahe war, konnte bedacht. Ihr Kleid hebt ihren Wuds niot zum vortheihaftesten man nidt verhindern, daß unser Schiff mit vollen Segeln gegen hervor, das kommt wohl daher, weil sie eigentlich gar Peine sie anlief. Unser Hugípriet, die Siange, welche vor dem Soiffe Taille hat und jedes Einionůren umsonst ware; ihre Mermel in und an welcher aud zwei Segel angebradt sind, war groisden ftreift fie bis zum Ellenbogen herauf, so daß man ihre roths die beiden Masten der Brigg gerathen, und beide Soiffe hatten braunen Arme gewahrt; eine weite Sdůrze, dcren blendendes fid mit den Tauen und Segeln so in einander verwidelt, daß Weiß man gerade nicht rühmen Pann, hülle mit ihrem mdorigen sie nicht zu trennen waren. Mit jedem neuen Wellenrdlage fuhr Faltenwurf Rie ein. Und diesen alltägliden Puß liebt unsere unser Schiff gegen das andere, und mit schrecklichem Gelrad Fruchthåndlerin jo sehr, daß sie ihn auch des Sonntags anbes fing unser Bugipriet an, das ganze Verdest der Brigg gu rafiren. balt; nur eine reine Haube lege fie auf, die Stolerte!

Noch einige fúrdierlide Stoße, und der Haupimajt der Brigg Hat man wobl soon bedadt, wie weit ihre Beziehungen fich brade jusammen und stürzte init allen Segeln ins Wasser. Jest erstreden, welchen wichtigen Einfluß sie auf die Sittlid leit und ging es an den anderen Maft, und auch dieser sanfte schon. den Handel eines Vierrels ausúbi? Sie Reht mit allen in Bers Die Mannidaft der Brigs batte fich unterdessen glådlid gerettet bindung, Alles berlehrt mit ihr. Dhne fie modre das Bieriel gar und auf das Bordertheil unseres Soiffes gefudier. nicht bewohnbar; wo sollte man sonst alle Wirthidafts:Vorrdihe, Die Deutiden Uusipanderer, die sich auf unserem Zwischens alle die tausend treinen Lebensbedürfnisse hernehmen und die Ta. dect befanden, lamen Einer nach dem Anderen, bleid wie der gesneuigkeiten erfahren, von denen man doch so gern , etwas Tod, aufs Verded, und Alles legie Hand an, we es nothig war. weiß? Wie würde es wohl um das Frühstůd der Grijesien, des Unser Sugiprier, so wie alle Seile am Vorderrheil unseres Studenten, des Handiverters von jedem Stande und jedem Ges Shiffs, wurden abgebauen, um nur die beiden Schiffe zu trennen. werbe stehen, ohne das Siúd stare, ohne die Frúdie und Nüsse, Endlid, nadidem das Aneinanderstoßen derselben wohl eine Viers welde fie ihnen mit freigiebiger Hand zumißt oder quzdhit? telstunde gedauert hatte, war die Brigg, losgelsst und sowamm Wie würde das Mittagemahl der Pleinen Hauswirthschaften wohl davon. Dies Alles mit anzusehen, war ein erhabenes Sdauspiel, ausfallen, ohne die Möbrråben, den Kohl und die Zwiebeln, welche aber freilich auch der dafir eingelegte Preis Pein geringer. 3o dem Geschmad des Freides fo práctig aufhelfen und der Pann Pein Bild finden, um den Eindruď ju dildern, welchen Brühe Farbe und Würde geben? Der Einwohner von Paris, die Brigg auf midi macie, als sie so ganz verwaftet dahintrieb, der nur seine Stadt Pennt, der nicht weiß, wie das Storni rödditihre Maften, die noch furz vorher mit vollen Segeln folg in die noch wann Verndte und Weinlese vor fid geben, belebri fich Lüfie ragten, im Wasser hinter side her dleppend, ohne Rannsdaft, über das Vorsdreiten der Jahreszeiten, indem er den Laden der ohne Führer, ganz den Wellen überlassen. Als wir uns in einige Fruchthandlerin betradret.

Entfernung von derselben gelebt hatten, um nicht nod einmal Dod verlauft sie auch nod viele andere Dinge; ihre frisde mit ihr ju faramboliren, wurde ein Boot ausgeldidt, auf wels Butter, ihr weißer Sdie und ihre Eier find berühmt, und mit dem dem ich der fremde Capitain mit seinem Steuermann an Bord Gewürztramer theilt nie die Ehre, die so beliebten Pfeffergurten seines Soiffes begab, um deffen Zustand zu untersuden. Es zu bereiten. Seher Euch nur um! Hier hangen Flederroisde war får immer verloren! Das Steuerruder zerbroden, das und Besen, hier Reben Covfe von jeder Gefalt und Farbe, hier Sdiff led; nur der Umstand, daß es mit Holz, beladen war, ders würde aud der gute Lafontaine alles Ndihige finden:

hinderre sein Untersinfen. Der Sapirain nahm die ndihiggen De quoi faire à Margot pour sa fète un bonquet.

Effetten, die Kleider und Lebensmittel der Mannsdaft, und als

diese an Bord unseres Schiffes waren, lehrte man noch einmal SelbR får die treinen Begel in gesorgt; außer dem Bogettraute, zu dem verlassenen gurud, um dasselbe in Brand zu Reden, weil

und was sollte wohl ohne Vogeltraut aus Paris werden? es aus der angegebenen üriade nidi untergehen konnte und das hangen nod außerhalb des Ladens lange Hirjes ehren und runde ber im Nebet nog gegen andere Spiffe harte laufen lønnen. Brooden, die einige Lehnlich leit mit unseren Butterladen baben. Ein neues Stauspiel bot ich nun unis dar, gleid falls eine Bei der Frusthandlerin fauft man audiene tteinen gebrannten sig in seiner Art. Eine Raudsdule frieg auf; balo saben wir Thons Gefäße, aus deren romaler Deffnung man das einmal die hellen Flammen hodidlagen, und gern hatte id diesen Uns Hineingesteckte nicht wieder berausnehmen tann, die Spars blid no longer gehabı, aber man spannte die Segel, und wir büdsen, melde der Srisette, dem Ladenmdodhen, den Kindern entfernten und von dem Plaße. Bei dieser Gelegenheit fonnte und den fleißigen Handwertern so merth find, diese Sparbidien id den Charafter der Seeleute Rudiren. Der fremdé Capitain, su uníduldigen Vergnügungen, welde dte Frudhandlerin für deffen Physiognomie auf den ersten Blich einen gutmüthigen einen Sou dertauft, und mit denen zu handeln eine so vernünfs Meniden

zeigte, fand auf unserer Sajdre und fah nad seinem tige und sparsame Frau allein würdig in.

diff; indem id ihn betractere, fiel mir die Stelle aus o diller's Blumen und Früdre, Stare; Butler und frische Eier, alles Glode ein: Einen Blic nad dem Grabe

seiner Habe sender dag, werdet Ihr Tagen, tann man auch in der Halle laufen; noch der Mensch zurüd", und ohne seine Miene ju derdndern, aber die Halle ist so weit, und die Zeit in in Paris so tofbar! Rieg er herunter, als uns das Soiff aus den Augen war. Diefe Der faden der Fruchhandlerin ist eine feine in jeder Straße aufs fertigteit, diese Selbstverleugnung war zu bewundern. 30 geldlagene Halle; fir jeden HausRand werden hier die Tage6 babe über den Tod eines Kanarienbogels mehr jammeru hören bedürfniffe eingebolt, und selbit die Rolzen Palare muren oft, als hier! wenn die Halle fie im Siid ließ, zu dem einfaden Laven ifre Cern mode is nod mehr von dieser Begebenbeit erzahlen,

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vierteljährlid), 3 Thlr. für das ganze Jahr, ohne Eri bobung, in allen Theilen der Preußisinen Monarchie.

Erpedition (Friedrichs-Straße Nr. 72); in der Provinz io wie im Auslande bei den

Woblöbl. Post: Nemtern,

fů r die

Literatur

des Ausland e s.

N 125.

Berlin, Freitag den 18. Ditober

1839.

ruhenden Geldiedenen und deren Monumentert, die überall in Ruf I a 'n d.

malerischen Gruppirungen sich theils dicht um ihre Kirchen herum,

wie die Schaden um den Hirten, lagern, theils in langen Reihen Die Russischen Klöfter.

fidh an der inneren Seite der schůbenden Mauern daaren, theils Von 3. O. Stohl.

unter den Rainen frauernder Dangebirten fidy labenden Scattens

erfreuen... Ach ja, Viterden, für alle die lebendigen Seelen (Leibs Für die Spisfter ging in Rußland auch, wie für so vieles eigenen), die wir hatten, sind uns nun nur dieje todien Leiber ges Alle, die goldene Zeit mit Perer dein Großen zu Ende. Er und worden, Großer Goul! wir befommen 24 Rubel Gehalt; wir můbien nachher spätharina besdrantien die Kidster so viel als möglich, jos verhungern, wenn der Senjenmann uns nicht fümerie. Die Todten wohl ihrer Zahl, als ihrem Ansehen und Reichthum nach. Das sind unser einziger Troft", jagte mir eine Nonne im Demiridhis Land: éigenibum wurde ihnen völlig genommen, der Seño von Monastir (Midden: Siiojier) 30. Musiau. Und it) vedanierie die Leibeigenen verboten, die Mönche auf bestimmten vom Staat zu Armei denn das heißt wahrlid Zurüdflommen, von solchen Schals empfangenden Sold gereße und ihre Madi dadurch so sehr ges gräbern, wie jene Mönche früher waren, lo armjelige Codien, omilert, daß die alten Zaaren, wenn sie wiedertámen, jest graber zu werden, wie sie nun sind. Sie haben doch immer leine Spur von einem Soloweslui:stloster finden wurden, weldes, noch ju viel, insofern sie für das Wenige dod nod weniger aufrührerisd gegen ihre Befehle und iroßend auf seine zahlreichen thun. Muße und leibliche Pflege ist das, dem die Ruffiden Unterthanen, ihren ausgejandten Heeren Jahre lang Widerftand Monde am meisten buldigen, d. h. die, welde, wie die Mehrs Teifen Ponnte. Aber auch die eindringenden Polen würden Pein jahl, in den Klostern altern, oder die rich in ihrem Alter aus Troißlois Kloster mehr finden, das heldenmútbig mit ungeheurem dem Siande der Weltgeistlichen dahin zurückziehen. Die Talente, Aufróande und gewaltigen Mitteln das Vaterland veriheiðigre und welche zu höheren geistliden Chargen úbergehen, und zum grobien einer der festesten Unter Rußlande im idhlimmsten Siurme war. Theil die Nonnen, haben freilich audy ihre Gejchafte. Wie fleißig

Früher waren die sidster die festesten und fast die einzigen die Legieren für ihr raglides Brod spinnen und weben müssen, feftungen, die Rußland hatte, in deren Mauern die Vertheidiger ist indessen leicht wahrzunehmen. des Vaterlandes gegen Tutaren, Polen, Túrten Schuß und Reis Die Ruillidhen Sióster waren in ihrer Art aud),, wie die tung sucten. Seit einem Jahrhundert Anten fie immer mehr Wests Europäischen Kloster, in früheren Zeiten Siße des Lichts uno mehr vor der rasch weiterschreitenden Zeit, binier der sie und der Gelehrsamkeit, und all 018 Wenige, was das alte jurådgeblieben, su voiliger Unbedeutendheit herab - unbedingt

unbedingt Baaren: Heidy an Gelehrsamkeit und Bildung hare, ging 9116 wenigstens ou politischer. Denn ihre Pirolide Bedeutung als den Klostern hervor, in denen nicht nur Neftor's úl Ruinste Prangidulen får die höhere Geistliditeit werden sie nod lo tange Geschichie, sondern auch nod mandes andere får Rußland wichtige behalten, als die jebige Drganisation der Geiftlichleit bestehi. Budi geschrieben wurde; und erst in neuerer Zeit find fie, den Doch werden sie wohl immer mehr bloßen Klosteríbulen ahulio Üniveriidten, Spulen, Seminarien und geistliden Afademieen werden und ihren Charakter als Šiße mißiger Einsiedlers Gejelis gegenüber, verdunfelt worden, wie eine Deilampe Dunfelt und roaften verlieren.

erblaßt, wenn eine belle Gasflamme neben ihr auffladeri. Die drei jebe noch größten und berühmtesten Strofter find: Die Ruffiidhen stloster sind nie in solchem Sinne abges das uralte Höhlen Kloster in Kiew, das Dreieinigleiios Kloster schloffene claustra geweseil, wie die so vieler Rómisdi.farholischer bei Moslau und das üleranders Newsky Kloster in Petersburg. Drden. Sie huldigen alle der nicht sehr strengen Regel des Sie haben alle drei den Ehrentirel „lawra" (Slofter erí Ranges), heiligen Bafilius, die – wenn man die Ehelosigleir ausnimit wdhrend die anderen bloß „inunastir" genannt werden, und ein eben eine besonders unerträgliche Entjagungen und Stafteiungen jedes von ihnen wird als die Residenz eines der drei Metropoliteni auferlegt. Sie haben daher, wenn auf der einen Seite ihnen betra dtet. Das reichte von allen ist das Dreieinigleits- Slofter auch nicht so große Verdienste und ausgezeichnete Leistungen für (Troitzkaja lawra) bei Moslau. Es hat einen großen Scan die Menscheit zu preditiren sind, auf der anderen Seite auch alter ererbter Juwelen und Raritdten und widriger historischer nicht solide Unmenídibleite!, Mifgeburien und Verbrechen in Erinnerungen, die ihm noc jeßt viel cintragen, da rein Nuf ihrem Debet feben. Es lebe sich vielmehr zum Theil in ihren duro gan; Kußland gehe und viele Pilgrime aus den entfern's Po ganz con amore dummerig und muntlig fort, und sie veges teften Gegenden heranlockt. Das Höhlen's Slofter in Kielo (Pet riren lo bis ans Lebens Ende hin, ohne für sich und ihre Mits scherskaja lawra) übertrifft indeß das vorige noch an Ulser und menschen das Leben zu einer besonderen Piage zu machen. Rang, und wenn auch nidt an Postbaren Raridien es war Besonders weiden die Schl8ffer der Frauens Kloster leicht immer den Tararen ju nahe dod, an heiligen Reliquien und vor jedem leijen Druf, und es muß einem Fremden, der in Leidynamen der Mdriyrer und Anadoreten, von denen noch jeßt den Parholischen Klostern Paum bis zum Sprechgiter vordringen seine Starakomben gefüllt sind, weil die Cararen sie alle darin Ponnie, rechi angenehm auffallen, von den freundliden Ruifiiden ließen. Das Newsło Klofter, das jảngste der Lawra's, wurde Nonnen überall, selbst zu den geheimsten Winféin ihrer Zellen, gerade durch jene bei den übrigen Selostern nidi eben sehr bes so gallfreundlid berumgeführt su werden. Der Reijende fomint liebte Namen groß, die sich, obgleich fie viele Kloster aufhoben, in fein Russides Nonnenflofter, wo er nicht selber die Zahl der dod in die Nothwendigkeit verfeBe sahen, für ihre neue Haupis Nonnen dar'd 3Shlung ihrer Beitstellen ausfindig macen fonnte; ftadt wieder wenigstens etwas der Art zu schaffen. Von Peier freilich geht dann die alie Igumena jelber immer mir, als meis befißt es den leidnam des heiligen Ålerander Newsln, und von disce ustrerin der Sinsamleit. Db diese nun deswegen mehr Katharina ein gewaltig großes ihm ou Ehren erridreres massiv in Gefahr ist, als bei den zweis und dreifati verriegelien Pathos filbernes Monument, dessen gange Musse auf 40 Ceniner reines lisden sidstern, ist nod die Frage. Doch so viel ist gewiß, daß Silber gelddbe wird und darin alio das fiiberne Grabmal des das; ivas iman etwa der Art von Ruiisten Nonnen hier und heiligen Nepomul in Prag noch bei weitem úbeririffe, obgleida da andeuten hört, nicht der Wiedererzdhlung lobni, da wir das nidi in der Soonheit der Arbeit. Das Newsln Kloster giebt in Wert: Europa Alles hunderttausendmál pilanter und standar seine Haupts Einfünfte ebenfalls, wie das Höhlen s Siofter, von Idjer haben. den Codren, wenngleich von weit weniger beiligen Todten, die Die berahmtestent Nonnent, roster find das Wegnerensliide er mit ihrem Tode Anadoreren wurden. alies Bornehmste, auf dem freinl, in welchem alle Gemahlinnen der früheren roas in Petersburg reine irdijde Rolle zu Ende gespielt bar, Zaaren begraben liegen, und das Madden - Kloster, in welches pflegt ride theils in den Kirden, theils auf den hören dieses lich die inxrigante Somster Peter's des Großen zurüdjog, die Strofters zur Ruhe zu legen. Und da svird dann eine Zelle fiir wohl wenig die Bedeutung der schönen Nameno Sophia Pannte, einen folden Einfiedler mit ungeheuren Preisen bezahlt.

der ihr bei der Laufe als ein unberáhries Prognostifon gegeben Don allen Moslausden Silostern gilt dasselbe. Xudo sie ziehen murde. - Früher mar es häufig, daß fid Prinzessinnen und den größten Theil ihrer Einlinfie von den Gestorbenen, die sich Baarinnen so in die Stiofter jurúdfyogen. Jede hun es nicht eins unter die Scaiten ihrer Birlendume und Glodenthürme Audis mal mehr die Tochter der bedeutenden Uutershanen. Die Bils cen. Der Tod if der Haupiförderer ihres Lebens, und er, der dung des Adels ist zu raío Europdisch geworden, als das feine Alles fons ro hablich und wúst machi, roomúdi dieje Soloiter mit Stinder nodo auf die goee Pommen 18mien wie es doch in dem freundlidoften Smud, den sie haben, mit den in Frieden Parbolisden Landen noch bidufig vortommr — fid in die so wenig

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