Billeder på siden
PDF
ePub

gesprochen und würde auch ohne Zweifel große objestive Wahr: To muß die Verantwortung hauptsächlich auf früheren Generas beit haben, wenn der Verfasser am Eingang seines Kaisonnes tionen ruhen. ments nur wenige Worte nod gesagt und etwa so begonnen Shon die ältesten Europäisden Reisenden sprechen mit wahrer båtte: „Die Weiber, mit denen im Befanrifdaft ges Empörung von den [chamlosen Ergessen, welche Abendländer auf madt u. s. w.

ihren Wanderungen im Osten begehen. Derry, welcher im Jahre Wenden wir uns nun zu einem Autor, dessen Zeugniß wegen 1615 nach Indien ging, war vielleicht der idarfsinnigste Reis seiner vieljährigen genauen Befanntschaft mit dem Leben der sende seiner Zeit; seine Beobachtungen find anmuthig und unters Bewohner Hindoftans gewiß höher zu sqagen ist, als die Gud: haltend, seine Raisonnements geistvoll und feine Folgerungen Pasten Berichte anderer Reisenden. Der Abbé Dubois, von dem richtig, wahrend seine Erzählung den Stempet der unbesteds wir die belannten Briefe und die Beschreibung der Sitten und sidsten Treue trägt – ein um so růhmenswertheres Verdienst, Gebrá udhe des Indischen Voiles" haben, war in der ersten Zeit als es bei den damaligen Neijenden sehr selten anzutreffen ist. seines dortigen Aufenthalts nahe daran, in den Ton des großen Dieser Mann erzählt und folgende Begebenheit, von der er auf Haufens der Reisebeschreiber einzustimmen; aber bald fielen ihm seiner Reise nach Indien am Stap der guten Hoffnung Zeuge die Schuppen von den Augen, und er farieb, wie folgt: 30 gewesen. In der Bai fanden wir ein Hollandisches Stif, glaube dreist behaupten zu können, daß Europåer nur selten zu deljen Bestimmung nach Bantam lautete. Dasselbe brachte ein einem gültigen Urtheil über das weibliche Geldlede in diesem Pleines nao Angola bestimmtes Portugiesisches Shiff mit, welches Lande beredrigt find; denn es wird ihnen schwer, wo nie uns gehn Portugiesische Madchen, die in der erwähnten Kolonie fich möglid), mit achtungswürdigen Frauen nahere Bekanntschaft zu verheirathen sollten, am Bord hatte. Die Madchen waren Alle Inupfen. Ihre ganze Erfahrung in diesem Punkte gründet sich recht håbro und in seidene Stoffe gekleidet; aber die Galanterie auf ihren verbrederijden Umgang mit Buhldirnen, die gewohns der Hollander ging so weit, daß sie nicht bloß die ganze werths lid aus den niedrigsten Kaften find, oder anderen ungebildeten volle Befractung des Schiffes, sondern auch allen Soinucf, den Weibspersonen." Der Abbé hatte, wie er selbst sagt, das seltene jene Mđodhen am Leibe trugen, wegnahmen und sie dann in Slúd, mit Frauen aus respektabeln Kasten, auf dem Fuße vdters ihrem leden, jolecibemannten und Fast aller Lebensmittel bes licher Vertraulichfeit" umzugehen, und er spricht seine Uebers raubten Soiffe der Willfår des Oceano preisgaben. Die zeugung dahin aus, daß ,, die vornehmeren Hindustanischen Frauen brutale Rohheit dieses Betragens mußte in einem Zeitalter, wo im Allgemeinen und verheirathete Frauen insbesondere den Ins der Geist der Chevalerie noch nicht untergegangen war, doppelt dividuen ihres Geschlechts in viel aufgefldrteren Ländern als empórend feyn. (Soluß folgt.) Muster der Steufdheit und eheliden Treue empfohlen werden Ponnten." Diese Hyperbel wollen wir dem ehrlichen Abbé, der

M a n nigfaltige $. die Frauen Indiens vielleicht besser als seine eigenen Lands: manninnen Pannte, gern zu Gute halten. Er fahrt fort: „30 will nicht gerade behaupten, daß die Indische Frau aller

Deutides Sprac Element in Belgien. Wir Sawaden ihres Gejaledis ermangele. Hier, wie anderwärts, fid jeßt in Belgien giebt, die alte Flamándifde Sprache wieder

haben bereits vor einiger Zeit der Bemühungen gedadt, die man liebt sie Puß und Gepränge, if eigensinnig, reizbar, rados süchtig, Cauniid, plauderhaft, gantisd und zu Klatídereien ges

zu Ehren zu bringen und ihr eine literarische Eristeng nidt bloß neigt. Hier scheint der Herr Ubbé aber mehr an seine eigenen

in der Gegenwart, sondern aud zu einer Zeit au vindiziren, wo Landsmånninnen insbesondere, als an die Frauen überhaupt ges hatten, ihre Sprade aud in Schriftdenkmaten zu begründen und

die benachbarten Stamme und Volper noch wenig dafür gethan dacht zu haben.

Lassen wir nun die Zeugnisse der Reisenden auf fich beruhen gu hinterlassen. Es wäre unrecht, wenn man in Deutschland und zeigen wir dem Leser aus einigen Beispielen, wie Indische jenen Bemühungen Peine Aufmerksamkeit idenfte, denn sie haben Frauen sich benommen haben, deren Handlungsweise duro eine

ein uns sehr nahe liegendes Interesse: die Sprache, der sie ges seltsame Fügung des Schicksals den Bliden Europäijder Beobs midmet sind, deren Laute dort, wiewohl im Munde eines ganzen achter offen vorlag.

Sin junger Britischer Künstler, der vor ungefähr funfaig täglich mehr verbrángt werden, ist Deutid; Deutid find aud Jahren in Hindoftan wanderte, fühlte sich an einem idónen

die Regeln und Abstammungen, auf welche diese Sprade gurude Morgen bewogen, dem schreckliden Sdauspiel einer Wilmen: zuführen die jest unter den Auspisien des Königs Leopold gegrüns Verbrennung beizuwohnen. Die bezaubernd fdone junge Frau

dete Kommission bemüht ist. Ein Mitglied dieser Kommission, hatte, der Sitte gemdß, den Holzstoß fdon dreimal umgangen Zeitschrift in Flamåndischer Sprache gegründet, die es fich zur

Herr 3. F. Willems in Gent, hat bereits im Jahre 1837 eine und stand eben mit heiterer Miene auf der Stufe zu ihrem Aufgabe madı, dem Deutigen Element in Belgien fein altes Flammen: Bett, ihren Freundinnen ein zdrtliches Lebewohl zu: winfend. Der Engländer stürzte aus dem Haufen der Gaffer

Redt wieder zu verschaffen und es wenigstens gleichzustellen mit hervor, und ehe noch die Brahmanen von seinem Vorjah etwas

dem Französischen, dessen überwiegenden Einfluß der Wallonische mertten, hatte er das Opfer schon gerettet. Durd die Berührung den Titel ,,Belgisches Museum für Niederdeutsche Sprache und

Theil der Bevölkerung durdgesetzt hat. Jene Zeitschrift führe eines Franfen beflect, konnte die junge Frau nidt mehr geopfert Literatur, so wie für die Geschichte des Vaterlandes.') Herr werden. Wenige Monate nach dieser Begebenheit führte der junge Mann die von ihm Gerettete als feine Braut zum Altare; disden und des Hollandisden als unbezweifelt hinzuftellen, fons

Willems geht darin so weit, nicht bloß die Identit&t des flamans und nun wollen wir dem Leser mittheilen, was ihr Landsmann, dern auch zu behaupten, daß das Plattdeutsde, weldes von Mirja Ebn Talib Chan, der mehrere Jahre fpater England be: suchie, von ihr urtheilt. Vor allem muß der Leser wissen, daß Mitja Ebn Calib ein Muselmann war und also gewiß ' nidhi an den Nordsund oftree- Kåften durch gang Hannover und

Mecklenburg, bis nach Pommern und Danzig hin gesprochen eben großen Beruf fühlte, ein Weib aus Hindusdem Stamme

werde, Pein anderes Idiom ren, als das „Nederduitsche". Jeder Aufenthalts in London war id so glüdlich, mit einigen Hindus fprache, wenn er fle nur nach einer gewissen feststehenden Orthos, stanisden, an Englander verheiratheten Damen belannt zu wers den. Die Ausgezeichnetste unter ihnen war Mistres - 1. graphie ausspreche, verständlich machen. Der Brabanter und Man fagt allgemein, fie ren eine vornehme junge Witwe gemes der Limburger, den man fragt, welche Sprache er verstehe,

antwortet aud immer ganz einfach: 3d spreche Deutsch. fen, die ihr jebiger Mann vom Sdeiterhaufen befreite und, nachdem sie Christin geworden, heirathete. Sie ist sehr son Niederdeutide, im Gegensaße zu der seit Luther über gang

Mit einem Hinblick auf den großen Landstrich, den das und liebenswürdig und mit Englands Sprade und Sitten jo innig vertraut, daß es mich einige Mühe Postete, fie als meine

Deutschland verbreiteten nochdeutiden Schriftsprade, cinnimmt, Landsmannin zu erkennen. Sie fiellte mir ihre Kinder vor, die

meint nun Herr Willems, es fen zu hoffen, daß die fprachs 16 bis 18 Jahre alt sind und ganz wie junge Europder sich aus:

lichen Bemühungen der Flamander auch außerhalb ihres kleinen nehmen.''

Landdiens Anfang und Unterstüßung finden würden. Vor allen Dieses Beispiel einer achtungswürdigen Gildisdsen Frau, die Dingen aber fen es nothwendig, fid über die Orthographie zu unter 50 Millionen ihrer Landsmanninnen gleichsam aufs Gerathe: wohl aufgegriffen war, mag får ungdhlige andere Beispiele der Regierung Maria Chereffens die Sáreibung des Antwerpės stehen, deren Authentizität wir berbürgen Ponnten.

ner Dialekts in Belgische Schulen einführte. Diesem fer Es sey fern von uns, die in Hindoftan angeseffenen Euros

entgegen

zu arbeiten, indem man sich wieder der Schreibung der påer eines loderen und fitrenfofen Lebenswandels za belduldigen;

in den Jahren 1653, 1696 und 1777 in Antwerpen gedructen aber fo viel wird Niemand leugnen pånnen, daß ihre Begriffe Flamandisden Bibeln bediene. Zwar werde darauf eingewandt, von Sittlichleit weniger streng find, als man sie in Alt-England

man nähere fid dadurch allzu sehr dem Holländischen; aber unter den mittleren Stånden antrifft; aud darf uns dies nidot

warum sollen wir eine solde Anndherung vermeiden ? fragt Hert

Willems. Haben doch die Hollander selbst erst aus den Regeln ger Wunder nehmen, wenn wir ihre Stellung ins Yuge faffen und den Einfluß des Klima's nicht zu gering anidlagen. Diese Unter:

schöpft, die früher von Belgischen Sprachs und Schriftkundigen fudung ist jedoch unserem Gegenstande fremd; wir wollen eigent: aufgestellt worden. Uud denke id), int es kein Verbrechen, dahin lich darthun, daß, wenn die fittliche Schlaffheit, deren man In: zu arbeiten, daß sich die Flamandisde Literatur mit der unses diens Frauen so gern bezúdstigt, bei den niedrigen Staften, mitrer nordisden Nadbarn ausföhne; denn fonst hatten auch die

Wallonen ein solches begangen, als sie die Sprache des Franzos wenigstens ein Cheil ihrer Verberbtheit von dem böjen Beispiel fifden Volles in Belgien adoptirten." der Europäer fid berschreibt. Da nun moralische Revolutionen 2 Belgisch Museum voor de Nederduitsehe Tael en Letterkunde, en de midt die Geburten eines Tages oder einer Pürzeren Periode find, Geschiedenis des Vaderlands. Gent, 1837-39.

[graphic]
[ocr errors]

Nummern. Pränumerations: Prei$ 22; Sgr. ( Thlr.) viertcljährlich, 3 Ohlr. für das ganze Jahr, ohne Er: Dobung, in allen Theilen der Preußischen Menarchie.

Beiblatt der Aug. t'r. Otaats,
Zeitung in Berlin in der
Erpedition (Friedridsa-Strada
Nr. 72); in der Provinz ro
wie im Auslande bei den

Woblöbl. Post: Hemtern.

für die

literatur des

des Ausland e 8.

M 123.

Berlin, Montag den 14. Oftober

1839.

26. Jult. NOED s Ameril a.

Ebe ich weiter erzähle, wie es mir in meiner Seefrankheit

erging, will ið vorber mein Zimmer bedreiben. Die Sajúce Eine Fahrt von Havre nach New-York.

nimmt auf dem Paterboor die halbe Länge des Fahrzeuges ein;

unser Schiff aber ist ein Dreimaster von wenigstens 150 Fuß Lange. (Aus den Briefen eines jungen Deutropeo.)

Am Ende der Kajute, die hincen vom Steuerruder anfängt, also

New York, 22. Juli 1839. in der Mitte des Sdiffe, in nod eine besondere Abtheilung ges Seit vierzehn Tagen befinde id mich in dem großen Empos made, von der Größe eines kleinen zweifenftrigen Zimmers und rium der nördlicen Hälfte der Neuen Welt, in der eigentliden sehr elegant eingeridret, miten cirl Liid und an den Seiten Hauptstadt der Vereinigten Staaten; denn wer denle in Europa Sopha's. Man nennt diese Abtheilung chambre des dames, weil niør querst an New Yort, wenn von Nord: Amerila die Rede ist? für den Fall, daß viel Damen miireise!!, dieselben fich hier Hierber firómt fast Alles zusamman, was von Europa femme, aufhalten. Bil dem anderen, größeren Theile der Stajúre befindet und was die Union dorthin render. Hier münden die größten fich, der ganzen Långe nadh, eine Tafel, an welder gespeist wird. Communicationslinien des inneren Landes. Der fremde, der An den beiden Seiten dieser Stajúre sind nun die besonderen zims bier landet, empfängt sogleich den großartigsten Eindruck von der mer oder Schlafgemacher der Pasiagiere, jedes von dem anderen Madt und dem Reidthum dieses jugendliden Staatenbundes. durch eine Wand getrennt und mit einer Thúr nach der Sajúce Und will er so redor mitten hinein kommen, so inuß er seine versehen. Wer zum erstenmal in die Kajüte eines solden Palets Wohnung in Broadway nehmen, auf dem Breiten Wege, der boots critt, muß úber die Pradt und Elegang erstaunen. Der belebtesten und wahrhaft majeftaiisden Straße von News Vorl. Fußboden ist durchgehends mit Teppichen belegt, und die gangen Hier logire id jebi, in einem Frangdisden Hotel, und betracte Wande, welde durch die Eingänge in die besonderen Gemacher dies raide, hastige Treiben als múßiger Zuidhauer. Gewiß haben gebildet werden, sind mit verschiedenen der feinsten Holger ausges diejenigen, welche mich in Gedanten auf meiner Reise begleiten, "legi, wie sie Amerila nur liefern fann. Jedes Pleine Zimmer idon ausgerechnet, daß ich spdteftens Wine Juli in Charleston, hat ein Fenster mit Jalousieen; die Thürelinien find von Glas dem Orte meiner Bestimmung, angelangt lenni másle; unvorhers mit einer silbernen Platte, auf welder die Nummer des Zimmers gesebene Umstande aber halten mich wider meinen Willen noch angebracht ist. hier gurúd, und so lann ich denn einstweilen nichis Besseres thun, Jebi die Beschreibung der lleinen Zimmer: ein solches hat als meinen Freunden in der Heimath eine Sbilderung von meiner freilich nur etwa 5 Fuß im Quadrat, ist aber jehr bequem einges Reise maden, auf der ich ein Ereigniß erlebte, welches gewis richtet und mindestens 8 Fuß hoch. Alles ist hier niet und nagels zu den seltensten gehört, die auf einer Seefahrt vorlommen. 30 fest, wie im ganzen Schiffe, weil sonst beim Schwanken des les glaube aber fast, daß die dricende Hibe, die hier schon seit teren die Gegenstande hin und her rutidhen würden. Der Fußs meiner Antunfi herridit, godischen 23 und 26 Grad Reaumur boden hat ebenfalls einen Teppic; die Wände find mit weißer abwechselnd, - 'mir nicht gestatten wird, meine Erzählung in Delfarbe angestrichen, und das Licht fälle von oben herein, wo Einem Buge zu beendigen. Bei einer Reisebeschreibung Pann man zwei Pleine langliche Spalten mit didem geschliffenen Glase ohnehin eine etwas dejultoris de Form immer erlaubt werden, ausgelegt hat. Das Zimmer ist nichtsdesto weniger gang heil. und so will ich denn die einzelnen Bilder in bunter Abwechselung Es hat einen Tijd mit zwei Schubkasten, in welchen sich das wiedergeben, wie sie vor mir aufsteigen und wie mir eine günstige Waschbecken und dergleichen befindet. Ueber dem Dijd ist ein Stunde fommt.

Spiegel. 2. der Wand des Schiffes sind die beiden Betten, Mein Brief von Havre ift, glaube ido, noch später von da zwei Kasten, einer über dem anderen befestigt. 311 diesen lastens abgegangen, als ich selbit, der ich bis zum 1. Juni dors vers áhnlichen Betten liegen zwei Matragen, einige Decken und ein weitre. I hatte einen Plaß in der ersten Sujúte des Palets Kopffisjen, alles sehr gut und stero hocht reinlidh; auc haben idiffe ,die Herzogin von Orleans" genommen, welches an dies beide Berten Pleine Gardinen, und die feinen Hölzer fehlen hier sem Tage amisden 12 und 1 Uhr Mittags die Anler lichtete. ebenfalls nicht. It war der Einzige, der mit jemand guiams Auf der Jetée, einer Promenade, die eine Strede ins Meer men logiren mußie, weil die übrigen Zimmer (don alle besede hineingeht, winkte mir der lebie Belanrite den Abidied 34, und roaren. Sind viel Paliagiere, so werden immer zwei in ein Zimmer bald rah. id Europa's Küsten immer mehr und mehr sich vers logirt. Mein Kamerad hatte das untere Beit in Beschlag genoms lieren. Die Trennung von Europa ftimmte mich nicht traurig, men, und ich mußte daher in das obere llettern, was bei dem vielmehr madre der Gedanke einen erhabenen Eindrud auf mich, Schwanten des Schiffs einige Virtuositat erforderte. einen ganzen Welitheit hinter mir zu lassen, einen Welttheil, auf Glücklich in mein Beri gelangi, hatte ich Muße, meinen welchem Millionen von Menschen leben und sterben, ohne dessen unglücklicheri Kazenjammer abzuwarten, denn weiter ist die Sees Orangen gesehen zu haben. Welutheil! Erit jeßt habe ich den frankheit nicht, und zwar noch dazu ohne Kopfschmerz. Ein Begriff dieses Wortes recht gefaßt; diese gewaltige Landermasse Mujenjohn aber hat eine zu vielseitige Bildung erlitten, als daß ist für mid jebe nur ein Theil der Welt, während Wandem die ihm dies erwas Neues lenn jollie, und die Dhren zarifůhlender Landschaft, ia die Stadt selbst, in welder er geboren, schon die Leser will ich hier nidi weiter mit einer ndheren Schilderung gange Welt zu feyn ideint.

dieses Leidens belástigen. Zur Bedienung hatten wir Sowarze Die Passage ist theuer genug; fie foftet volle 200 Thaler oder vielmehr gens de couleur, Farbige, gewöhnlicher Mulatten Preußisch Courant; indeß lebo man dafür auch lo angenehm und genannt. Es war Mittagszeit, man brachte uns Suppe, bald bequem, wie man es auf einem Schiffe wohl nicht erwartet.

aber remiuirien wir dieseibe. Nad, einigen Stunden hatten wir Auf den Englisden Dampfboren berrage der Preis noch mins Ruhe, und den anderen Tag, einen Sonntag, war uns ganz wohl. destens 50 Thaler mehr, wofür man freilidh den Vortheil hat, 35 aß mit Appetit, dachte dabei viel an Deutídland und nur halb so lange unterweges zu feyn. Kaum hatten die Marros bane lieber eine fandpartie gemacht, als hier so abgeschieden auf sen unter gang eigenthümliden Gejángen die Segel aufgespannt, dem Schiffe zu liegen. Tages darauf, als wir den Thee einges und laum war die Küste vor unseren Augen verídwunden, ich hatte nommen hatten hier wird Morgens und Abends Thee gerruns nod nidt Zeit gehabt, die Einrichtungen des Schiffs mir ans tent und uns ganz behaglich fühlten, glaubten wir die Sees zusehen, To befand id mich schon in einem Zustande, der mich frantheit überstanden ju haben und erhoben uns von unserem fager. fast alles vergessen ließ, es war die Seefrankheit! Auf einen Über die folgende Stunde fand uns schon wieder im Bett und unbetheiligten Beldauer mubie' der Anbiid eines solchen Schiffes in dem alien Zustande. Die Schwarzen, wenn wir sie fragten, einen gar wunderlichen Eindruck maden: wenn er rahe, wie von wie lange dein die Geschichre Daure, antworteten uns immer, beiden Seiten des Fahrzeuges so gwanzig bis dreißig Meniden übermorgen ren Alles vorbei; dies sagren fie jeden neuen Tag, und die Köpfe über Bord halten und mit bleiden Gefidiern wieder jeden uebermorgen saben wir uns gerdufol. Von uns 13 Pafías von Ad geben, was sie eben noch mit großem Appetit gegelsen. gieren der Kajdie waren indeß nur drei lange Zeit seetrane, und Da id Erleichterung hoffre, wenn ido mid gu Beti legie, To Rieg von diesen dreien war ich noch der gesundefte. 3t hatie mir ido hinunter in mein Zimmer (cabane), wo ich meinen Stubens heraus. Pa! Pulirt, daß man, um die Seefrankheit zu vermeiden, im genojen, finen jungen Franjofliden Staufmann, iqon auf jeinem Sent bieibeni mujie, uno legte mid daher, wenn ich einmal aufs Lager sorfand..

geftanden war und mid unbebaglid fühlte, fogleid nieder

Mein Stubengenioffe, der länger aufblieb, war dafür nasher Die Wärme und Offenheit, womit er dies thut, lafen uns an seefrant, während id mit frohem Muthje mein Morgens und der Wahrheit seiner Beridie feinen Zweifel. Er dreibt: Abendbrod genoß. So hatte ich Tage, wo mir ganz wohl war muß jeden fühlenden Menjden bitter tranfert, daß vieie Naturs und wo id, die Seefrankheit iberivunden zu haben glaubie. finder und ungläubige Heiden mehr Treue und Wahrhafrigteit, Dies Pam aber mehr daher, weil wir wenig Wind hatien; an mehr Nedlich feit und Ehrbarleit, mehr Diensdenliebe und Barms Tagen, wo der Wind heftig blies und das Schiff stare schaufelte, herzigleit besigen, als eine Menge von Damen, die sio gur febre ging das Lied wieder von vorn an. So blieb es bis zum zwölften Jesu belennen.“ Tage, und ich hatte nach gerade darauf verzichtet, am Bord ges 311-der Periode von 1660 bis 1700 haben verschiedene Keises sunid ju reon: da heißt es, heute jen sehr idónes Wetter; ich beforeiber des abscheulichen Lebensmandels gedadt, den die Euros fleide mich an und bleibe auf, ohne die geringste Anwandlung påer in Ditindien zu führen pflegten; besonders reich an bertus zu verspüren. Zum erstenmal nahm ich an diesem Tage das benden Beispieten dieser Art find: Souza's Geschide der Porrus Diner an der Tafel ein. Indeß wurde ich nochmals franl und giesen in Indien die Reisen der gesuiten, des Herbert, Bers bürere wieder aus Furcht mehrere Tage das Beit, indem ich es nier und Tavernier – und Hamilton's Neue Bedreibung von borgog, auf meinem Lager zu bleiben und gejund zu seyn, als Ditindien. Der lebigenannte Autor erzählt uns unter Underem außer dem Bett mich unbehaglit ju fühlen. So war ich in eine Begebenbeit, die jeden Menschenfreund mit Grauen erfüllen den Zustand gerathen, in welchem sich Menschen befinden, von muß. Senhor Thoma Perewra, ein Portugiesider Abenteurer, denen man sagt, sie senen Jahr aus Jahr ein frank. Dod Pann erwarb sich durch seine Sdlauheit und Gefügigkeit die Gunst id jeßt aus eigener Erfahrung bestårigen, daß dies bei der Sees des Königs von Pegu in soldem Grade, daß diejer ihn zu seinem Prantheit wohl meist die eigene Schuld des Kranten ist; denn ersten Feldherrn machte. Er hatte seine Pradot: Elephanten und Leute, die dabei so viel als möglid auf dem Verdeck bleiben und eine eigene Leibgarde, die ebenfalls aus Portugiesen bestand. fid nior legen, find gewöhnlich in einigen Tagen von dem Uebel Als diejer glüdliche Emporfómmling eines Tages auf einem befreit, während ich aus Bequemlichkeit lieber im Bett lag und großen Elephanten in Gala von Hofe fam und feinem eigenen daher, wenn id aufstand, des Aufbleibelis ungewohnt, mid trane Palaste gurit, hórre er im Hause eines Birgers Musil. Die fablte. Am fiebzehnten Tage war id den ganzen Tag auf und Codier dieses Burgers, ein sehr scones Mdodhen, war selbigen lo aud die folgenden; obgleid mir auch da anfangs nicht Morgen einem Júngling aus der Nachbarichaft angetraut wors ganz wohl zu Muihe war, fúhle ich mich doch von Tag zu Tage deli. Der General deriveilte vor dem Hause und ließ den Uels besser, und der Seefraufheit folgte eine vollkommene Gesundheit tern sagen, sie möchten ihm die Braut vorstellen. Beide Heltern mit einem wahren Lómenapperit, welden ich, aus langer Weile fablien sid sehr geehrt und beeiferien fich, Teinem Wunsche nach und durch eine sehr gut belebte Tafel aufgemuntert, auch ohne jupommen; laum aber hatte das Madden die Schwelle ihrer Zurüchaltung in vollem Maße befriedigre.

Wohnung úberishritren, als Perenra, von wilder fuit entbrannt, Da id nun gerade auf das Kapitel vom Effen gekommen fie ergreifen und nach seinem Haufe ichleppen ließ. Der unglúds bin, so wäre es wohl an der Zeit, die Are gu soildern, auf lide Bräutigam nahın fich aus Verzweiflung das Leben; die welche wir am Bord genáhri worden sind; id will dies troftlosen Ueltern aber gerrisen ihre Kleider und tiefen heulend

aber noch ein wenig versparen und gelegentlich beibringen, da und webflagend durch die Straßen bis zum Palake des Königs es dod alle Lage so ziemlich dasselbe war. Dagegen mag hier und flehren ihre Górrer und Mubürger an, den Bójemidt zu bes die Erzählung eines Ereignisses folgen, welches wir nur einmal strafen. Gange. Haufen Volles versammelten fid) und erhoben auf der Reise erlebren und das beigabe dasselbe geworden wäre, ein Zetergeidrei, das bis zu den Ohren des Königs drang. Dies was man nur einmal im Leben erfährt, und zwar am Ende der Per ichidie sogleid einen Boren, um die Ursache des Lumultes Lebensreise: der Dod. Diesmal war es aber nicht der Tod fels zu erfahren, und forberre, jobald er von dem Borfall unterrichret ber, sondern nur seine gute Freundin: die Lebensgefahr. Doch war, den General gur Rechenschaft. Perenra, der die Fruct id eile lieber ohne viele Andeutungen in medias res,

seiner Frevelthat ungeftórı genießen wollte, entschuldigte sich mit Am 17. Juni also hatte ich die Seefrankheit glüdlich über Unpaßlichkeit. Der Konig geriech úber diese Ausfluchi in Wuth: ftanden und fing an, mid wie alle andere Passagiere zu verhals er befahl jámmtlichen Bürgern, die Waffen zu ergreifen und jeden ien. Um 19:en Morgens nad 8 Uhr, – man hatte zum Auf: Portugiesen ohne Gnade niederzustoßen, und sein Befehl wurde stehen gellingeli, denn um 9 Uhr wurde das Frühstück eingenoms ro idleunig vollstredt, daß in wenigen Stunden fast lein Portus men, alio gwiiden 8 und 9 Uhr, lag id nod im Bett und giese mehr am Leben war. Der rudlose Perenra rourde lebens wendete mich, wie man ju sagen pflegt, gum leprenmale um, dig ergriffen und, an die Dinterfüße eines Elephanten gefeffelt, halb wadend, halb traumend, als ploBlich ein befriger Strady durch die Straßen geshleifi, bis Pein Fleisch mehr an seinen geldab, auf welden bald neue Stoße folgten, so daß id, emas Knochen war. Drei Mann von seiner Leibwade, die sich zus unsanft im Bett gerúttelt, gur völligen Besinnung, fam. Die fillig in den Vorstadien am Fluffe befanden, entfamen bei nachts Sidbe, von Krachen begleitet, wahrien fort, und über uns auf lider Weile in einem Pleinen Boote. Sie rooiffien die westlide dem Berdedenistand ein kærmen und Geldrei, als stalen Alle Sijte entlang, bis sie Malalla erreichen. am Spieße; man hörre hin und her laufen und schreien, dazwisden Aud Tennant, der im vorigen Jahrhundert nad Indien Kommandoworte, das Rollen der Leitern mit Kadern und andes reifte, war Zeuge von der stráflichen und schamlosen Auffåhrung res Getose. Alles deutete auf etwas Außergewöhnliches; ich der Europäer im Diten. Er sagt: Ueberall fand ich in ihren horie, wie Einer nad dem Underen aus der Kajúce die Treppe Sitten eine Miidung von Habiuchi, Grausamfeit und ungezüs hinauflief aufs Verded, und noch zweifelnd, ob man nur die gelier Sinnenluft. Die Meisten batien sieben bis acht Sponlubinen, Segel anders ridhre oder dergleiden, kam mir doc nad gerade die sie mit imrannider Strenge zur Arbeit anhielten, um den Ers der Gedante an eine Gefahr: wie, wenn das Soiff auf eine trag diejer Årbeit zu verprasjen." Der Ubbé Dubois urtheilt im Sflippe gerannt ware! Da id jedoch wußte, daß wir auf offenem Gangen, wie Terrn und Tennant; aber fein Naisonnement ist Meere waren, so wollte ich mich schon wieder beruhigen und nicht frei von Vorurtheilen, rein politisder Eifer verleiter ihn zu auf den Lärm nicht adren. Jebe steig, aber ein Pasagier, ein mander ungerecrigleit, und wir móden ihn daher nicht gern zu Frangore, der mit seiner Frau und Tochter die Reise madre, unserem Verbündeten machen. Nur Eine Stelle seines Buches die Treppe herunter, und indem seine Gattin ihn angstlich fragi, erlauben wir uns hier anzuführen, weil wir im Voraus übers was denn sen, höre id ihn hastig sagen: O mon dieu, nous geuge find, daß ihre Wahrheii jedem unparteiischen Leser einleuds sommes perdus, le pavire sombre! Das wir verloren jenn follien,

ten wird.

„Wenn Du einem verstandigen Hindu von unserer batte ich ihn verstanden, aber der Grund blieb mir unflar, denn bóheren Moralide und Civilisation Ermas vorfagst, jo made Did ich wußte damals noch nicht, was sombrer hieß. go ridtete darauf gefaßt, daß er Dir folgende Fragen Mellen wird. 3hr mid auf, um von meinem Stubentameraden Aufidluß zu ers rúbmt Eude Eurer moralisden ueberlegenheit; wie soll id aber halten, der mir indeß nur durch seine Geberden wurde, denn er damit in Einklang bringen, daß in Euren Haupiftdoren Paris sprang aus dem Bett, fuhr in die Kleider und sprad ganz uns und London, wie Ihr selbst in Euren Zeitschriften freimuthig eins zusammenhangend, nur darauf bedacht, jo bald als möglid die gesteht, gegen 40,000 offentlide Buhldirnen leben? Erlundige Stajüte ju verlassen. Der Lärm nnd das Šrachen währien immer Did einmal in falfutta, Madras uno Bomban, ob die moras fort. Jelle magte auch id mich aus dem Bett, und im Nu war lische Entartung unter der dit gedrängten Bevotterung dieser id angekleidet

. Während it raid vor dem Spiegel meine Kras großen Sidote aud nur in gleidem Mate um fide gegriffen hat vatte umlegte, um nicht anordentlich auf dem Verðed zu erí deis und dann lafie uns weiter von der Sade reden." nen, dachte ich ganz ernflid an den Tod und warf mir die Frage So viel liege flar am Lage, daß der fttrtice Werth des auf: Sour du wirllid jeßt sterben. Es ist ein ganz eigen Ding, weiblichen Geldledts in Ditindien da, wo Europder fid nieder's der Tod

und nod dazu so plåblid, aber id fann dod fagen, gelaffen haben, am riefften gefunten ift; und mit Rede tónnen daß io bei weitem nidi das Gefühl hatte, wie man es gewohn: He ausrufen: Vae nobis iniseris, ad quos . Paganorum vitia lid Idildert; id war auf Ulles gefaßt, verlor aber die Hoffnung transierupt!

(Asiatic Journal.) nod nidt, und in dem Moment, wo id aufs Berbec stieg, um zu sehen, ob id verloren ren oder nicht, dacore id mehr an meine Berwandten und Freunde, als an mid felb A.

ů r fe i. (Fortsegung folgt.)

Die Raja's in der Türkei.
ft i noi e n.

Bierter Artitel
Die Frauen der Hindus.

Die Griechen.

3milden den Mufelmännern und den Armenisiten oder (Solub.)

jadidcn Raja's haben wir binfidilid der Religion und der Gleich bei seiner Antunft in Indien findet derselbe Reisende Sitten manche Berührungepunkte wabrgenommen; gmifchen den Veranlassung genug, die fráfliche Aufführung der Europser, im Muselmannern und Grieden werden fich dagegen nur Bersdies Kontrafte mit dem Flutliden Betragen der Eingeborneni

, ju rúgen. denbeiten aufzeigen lafen. Die Griechen, die durch ihre Eriants

rungen mit dem alten Hellas, durch ihre Sympathieen mit dem haben eine bequeme Wohnung, ein gutes Bett, Wein; Gemüse Abendlande verknüpft sind, buben von den Hellenijden Republiken und oft auch Fleisch. die Poesie und die Beweglid Peit, vom Dits Romilden Kaiserthum Es ist idon angemerft worden, daß der oligarcide Geist die Sdlauheit und den Åberglauben, von Europa das Streben feit der Griechisden Revolution fehr herabgestimmt worden ist. nad Forestritt úbertommen. Sie haben traurige Zeiten durchs Zwei Ursachen haben vorjüglich diese Umwandlung bewirft

. lebt und der Barbarei, die sie von allen Seiten umgab, widers Zuerst das Herabfemmen der vornehmen Familien, welche vor: ftanden; sie haben ihre Nationalitat inmitten einer mädtigen zugsweise unter der Verfolgung der Cůrfen zu leiden hatten, und Nation bewahre und fónnen jegt vielleicht Europa bei der Reors dann die Verbreitung des Unterrichts durd) die Eröffnung vieler ganisation des Osmanischen Reid)s behülflich fenn. Die Gries neuen Schulen in den Städten und auf den Dörfern. den verdaufen ihre Vorrechte theils der muselmannischen Dulds Alljährlich versammeln fich die Griechen zu Ostern in den famleit, theils ihrem eigenen Verstande. Die Erhaltung ihrer Kirder der Städte und Dörfer, um die Abgeordneten zu wählen, Nationalitat ist die Frucht der unbeugsamen Strenge ihrer relis welche sie bei den Türkischen Behörden repräsentiren und die giösen Einrichtungen und des patriotisden Sinnes ibrer Geistlids Kirchengüter und die Hospizien verwalten. Nimmt man etwa die feit. Dieje har fich freilid, dem nadtheiligen Einfluß einer inehrs Wahlen zu Konstantinopel aus, so zeigen die Griechen fonft hierbei hundertjáhrigen Knedlíchaft nicht entziehen können und viele einen großen unabhängigteitsfinn. In diesen Versammlungen

after angenommen, aber ihre Shattenseiten treren in den Fins kann man die ganze unruhige Beweglid Peit des Nationals Chas tergrund, wenn man bedenli, daß fie vier Jahrhunderte hindurch rafters Pennen lernen. Ich wohnte einer Sibung bei, wo einer ihren unglüdlichen Landsleuten Worte des Croftes gespendet und der austrerenden Abgeordneten wegen seiner zu großen Unter's einen rühmlichen Antheil an der Befreiung des Vaterlandes ges würfigkeit gegen die Türkische Regierung geradelt werden sollte. nommen har. Man hat vielleicht die unbeugsamkeit verdammen Als ich dieje Menschen ihre Beschwerden mit so vieler Energie, mit können, welche einen abtrünnigen Grieden gurudwies, wenn er so vieler Berediamkeit auseinandersegen hörte, da wurde es mir Plar, wieder reuig an die Chůren der Kirchen Plopfte und wieder in wie dieser bevorrediere Vollsstamm so viele Revolutionen harte die Gemeinschaft der Christen aufgenommen zu werden wünschte, durdmaden, so viel Stend ertragen Pönnen, ohne unterzugehen. aber ohne dieje Sirenge würde es jebt Peine Griechen mehr Der lebhafte und poetisde Charafter der Griechen tritt aud in der Túrlei geben.

bei ihren Festen und religiosen Feierlichkeiten hervor. Ihre Ges Als die Dörfen triumphirend in Konstantinopel eingogen und fånge und Tänze haben einen ganz nationalen Ausdruck. Ihre ihre Macht über alle Länder ausbreiteten, welche der Grietischen Heiterfeit durchbriót alle Feffelni. Man sollte taum glauben, daß Birdie unterworfen waren, ehrten sie die Religion der Besiegten dieses Volf einer fremden Tyrannei unterworfen ist, wenn man und ließen diesen fast alle Kirchen. Nicht nur gestarteten sie dens fröhliche Gruppen auf den Straßen Weins und Liebeslieder fingen relben die freie Ausübung ihrer Religion, nicht nur úberließen fie hört. Jedes Dorf steht unter dem Schuße eines Heiligen, und den aus der Mitte der Griechen gewählten stádrisden Behörden wenn dejjen Fest gefeiert wird, jo stromen Tausende von Griechen die Anordnung der inneren Angelegenheiten, sondern sie übertru: aus allen Gegenden herbei

. Man beter, man fingt, man tanzt, gen auch den Griechen aus den vornehmeren Familien majdhtige und die Důrtische Behörde mischt sich nur in so weit ein, als es Štellen in der Diplomatie und in der Verwaltung. Die Griechen gur Aufrechthaltung der Ordnung erforderlich ist. waren allerdings gestigter zur Führung der Geldhafte als ihre Eines der schönsten Schauspiele, welches ich je gesehen habe, Herren. Da sie von Jugend auf in die Geheimnisse der Diplos wurde in der Metropolitan - Kirche des heiligen hotinius ju matie eingeweiht wurden, da sie ferner in den alten und neuen Smyrna in der Nacht vor Ostern veranstalter. Mehr als 5000 Gldus Sprachen bewandert waren, so mußte ihre Stimme bei den Bes bige jedes Geschledis und jedes Alters drångten sich vor den Thüren rathungen ein großes Gemide haben, und die Türfen, welde der Kirche und füllten den glänzend erleuďteten Hof. Drei Stuns besser mit dem Schwerte als mit der Feder umzugehen wußten, den nach Mitternacht trar die Seiftlid Peit, mit ihrem glänzendsten ůberließen gern den edlen Funarioren die Leitung der Verwaltung Soinuđe angethan und unter Anstimmung des Tedeums, aus den und der Beziehungen zu den fremden Mächten. Die vornehmen Thüren der Kirche. Liefes Schweigen wurde von der Menge Fanariotijden Familien übren von jeher dadurch einen großen Eins beobachtet, und alle Augen richteten sich nad der Tribune, auf fluß, daß aus ihnen die ersten Dolmetider und die Gesandtschafies welcher der Erzbisdof, umgeben von der Geistlid Peit, stand. Secretaire gewählt wurden. Der aristokratische Sinn war unter den Próblic fprad der Bildhof mit lauter Stimine die Worte: Griechen tief eingewurzelt

, und erst seit 1821 hat die Masse der „Christos anesti” (Christus ist auferstanden). Hierauf zündeten Nation wieder Bedeutung erhalten. Früher waren die Reichen alle Anwesenden Kerzen an, idiwenleen fie in der Luft und widers allein gebilder, und das Voll idmadytete in der tiefsten Unwissenheit. holten begeistert die Worte: ,,Christos anesti". Die Ceremonie Selbst die städtischen Behörden waren nur ein Werkzeug ber Uns dauerte noch eine Viertelftunde, worauf fich die Menge in die terdrůdung, weil die machtigen Familien es durchzufeten wußten, Straßen ergob, nidt mehr traurig und schweigend, wie fe gefoms daß die Archonten nur aus ihnen gewählt wurden. Vermoge men war, sondern frohlid und freudig; die Freunde stürzten ffo des Schußes, den ihnen die Türkische Regierung verlieh, drůdten in die Arme; Einer rief: „Christos anesti”, und der Andere ants fie dann das Voll auf die unerhörteste Weise. Als Beispiet fann wortere: ,,alitina anesti” (er ist in Wahrheit auferstanden). der frühere Zuktand von Chios dienen. Diese Insel war eine Die Gridischen Frauen sind sehr fleißige Kirchengångerinnen. Apanage der Mutter des Sultans und erfreute sich in Folge deffen Sie dürfen nur die vergitterten Galerieen besuchen, wo sie nicht vieler Begünstigungen. Die Insel gewährte Peinen großen Ers gesehen werden konnen. Daraus darf man indeß nicht schließen, trag, aber die Einwohner waren sehr reich; die dltesten Söhne daß die Griechisden Frauen fich dem Anblid der Männer entires der Familien ließen fich gewöhnlid in den bedeutendsten Städten hen, sondern sie er freuen fick derselben Freiheit wie die Euros des Domanischen Reichs nieder und errichteten dafelbft Comp päischen Frauen und bilden durch ihre Anmuth und sprubelnde toire; nach Jahren überließen sie dann diese ihren jüngeren Brús Heiterfeit die Zierde der Gesellschaften. Vor der Revolution dern und Pehrteni, mit Reichthümern beladen, in ihr Vaterland zus wurden allein die reichen Mädchen unterrichtet; die Fanariorinnen růck, wo sie sich verheiratheten. Es gab auf der Insel vier oder maten sich mit der alten Griechischen Sprache unð Literatur fünf Familien, melde, vermoge ibres

alten ursprüngs
, die hofje befannt in den anderen

Städten lernten die Frauen nur neu: und blidten auf alle andere mit Geringsdagung nieder. Die fie auch das Franzófisiche, und durd die Bemühungen protestans Griechen von Chiog unterhielten in Konstantinopel und in den tifcher Miffondre find in den Städten und Dörferir viele Schus anderen Städten des

len errichtet worden, in weld en die Elemente einer guten Ergies das Betragen der daselbst wohnenden Chioten zu über': hung gelehrt werden. Der Fanatismus und die unduldsamfeit waden. Regre fide in diesen ein Freiheitsgedanke, fo braden haben die Griechische Geistlichkeit verleitet, diese Shuten zu vers ibre Landsleute augenblidlich alle Verbindung mit ihnen ab. bieten, aber der Anstoß ist gegeben, und die Gemeinden haben Wollte ein junger Chiore eine Frau heirathen', die nicht von der 'don angefangen, öffentliche Sdulen zu gründen, bei welchen die Insel gebürtig war, so ließen ihn die Deputirten festnehmen und von der Proteftanten eingerichteten als Muster gedient habent

. dicten ihn gefeffelé nad Chios. Nach der Griechischen Revolu: Es ist zu hoffen, daß die Griechisoen Frauen, je mehr fie der tion verlor die Oligarchie ihre Macht.

Wohithaten der Bildung theithafrig werden, auch desto mehr Die Griechen find sehr bildungsfähig und geigen in Allem, ihren Männern die Achtung einzuflo ben wijfen werden, welche wat sie unternehmen, eine bewunderungswürdige Thdrigleit. Da diese ihnen in der Regel jest nidt bezeigen; mit der Zeit werben fie máßig, geldjioft und unternehmend find, so haben fie Glück fie gewiß eine würdigere Stellung in der Familie einnehmen. im Handel. Der Vorwurf der Unredlid leit, den man ihnen ungeachtet ihnen viele Freiheit gelassen in, würde man dennode macht, ist night unbegründet. Die Griechen verdanten ihre Reich sehr irren, wenn man glaubte, daß sie mit den Männern auf thümer nidht nur dem Handel, sondern auch dem Aderbau und gleider Fuße ffanden. Der Beweis vom Gegentheile liegt darin, den Seefahrten. Die Griedischen Matrosen find dußerst mäßig, daß ihre Maimer fie unter dem geringfügigsten Bormande yere und da die ganze Mannsdaft, vom Capitain bis zum Schiffes froßen

Pannen, d. B. wenn sie einen åbelriedienden Athem baben. jungen herab, einen verhältnismäßigen Antheil am Servinne bat, Die Poesie, welde die Feste der Griechen versdönert, tiit so entfalten alle einen außerordentlichen Eifer und eine große auch in den religiffen Ceremonien hervor. Die Hodgeit wiro Ch&igfeit. Indeß Pðmmt die Bläche der Griechischen Marine nicht in der Kirde, sondern im Haufe der Braut gefeiert. Dort der Türlei wenig zu Gute, denn – wunderbar genug die wird ein Altar errichter, auf welchem Kergen, Bilder, Weihraud Schiffe unter Eurfischer Flagge haben in den Türkisden Hafen Rehen. Die Braut ist sehr geschmadvoll getleidet; fie tragi Blus mehr als alle andere zu zahten, und die Grieden diffen daher men in ihrem Gärtet, und ihr Saarin mit einer Menge von gemshnlich unter fremder Flagge. Auch der Aderbau it für die Golonären umrunden, welche auf ihre Brust nieberfallen; Griechen eine große Quelle des Reidíthums, um fo mehr, als sie während der ganzen Ceremonie Reben ihr zwei Freundinnen jur

vies Seite, dem Šatren ein Freund. Rad den iblichen Gebeten len Pladereien ausgelebt, und die Habjudit der Statthalter vers spridt der Haupipriester der Gemeinde die Trauungsformel, mer dlingt einen bedeutenden Theil der Einfünfte, aber dennod hat rauf die Brautleute die Ringe wechseln. Die Parhen befranger der Griechifdhe Bauer eitt sehr glüdlidhjes koos. Alle Bauern danit ihr Haupt inir gwei Biumengewinden, welche nad einiger

[graphic]

Zeit von den Neuverehelichten ausgetauscht werden, zum Zeichen, unglüdliche Jungling gezwungen, alle Tage fein Brod bei den Daß dus leben der beiden Gatien von nun an in einander aufs Europduiden Familien su erberrein. gebt. Sodann werden Stergen angezündet, Weihrauch verbrannt, Das Haupt der Griedisden Kirche ist der Patriarch in und die Priester stimmen eine Hymne an, wobei sie dreimal den Konstantinopel; er wird von gwolf Erzbischofen und Bijhofen Altar umidreiren. Ferner werfen die Unwesenden Zuderwert erwählt und bedarf der Bestarigung der Pforte. Von der Geists du den Fúben der Garten, es werden Erfrischungen herumgereicht, lid Peit und den Grieden erháti er Postbare Gergente, und wenn und die Neuvermúblie Theilt unter die Júnglinge und Jungs er sein Amt aufgiebt, bewabre er den Titel Ers Patriardy. Er frauen Goloidhnúre aus.

giebt noch zwei andere Patriarden im Túrlischen Reide, den Die Griechen taufen ihre Stinder wenige Tage nach der Ges ju Jerusalem und den zu Stahira. Man sáhli fast 120 Erys burt; stúrben pe vorher, fo, glauben sie, wurden ihnen die Thore bildofe und Bischöfe. Die Geistlich leit zerfällt in zwei Klaffen, des Paradieses verschlossen. Bei der Taufe wird das Kind ins die Mönche und die Laienbrúder. Den ersteren verbleiben alle Wasier getaucht; nadher wird es mit geweihtem Del auf der hohe geistliche Aemter; diese Pónnen auch nach ihrer Verheis Stirn, dem Munde, den Augen, den Ohren, der Nase, den rathung no$ die Aufnahme erhalten, aber sie dürfen auf feine Hånden und den Füßen gejalbi.

Beförderung Ansprud maden, und wenn sie ihre Frauen durdo Die Religion, welde das sind mit so vieler Feierlich leit in den Tod verlieren, ist es ihnen untersagt, eine groeite Ehe eingus ihren Schoß aufnimmt, enifaliet eine nidt geringere Pradt, wenn gehen. Dieses Verbot wird auf folgende Weise motivirt: Die fie den Meniden am Rande des Grabes empfange. Mit Blumen Griechische Stirde geftattet ihren Glaubensgenossen nur, fich dreis geldmádt, ruht der Todte in einer offenen Babre; er ist mit seinen mal zu verheirathen, und diese Vorlarifi wenden die Priester besten Kleidern angethan und sein Gesicht nicht verhúlli. Die aud auf ihr Verhältniß an. Die erste Ebe des Priesters in Bahre wird von den Freunden des Verstorbenen getragen; eine diejenige, welche er bei seiner Ordination zum Diatonus mit Menge Priester siehen vorauf und fingen Anmnen. Der Sarg Christus eingeht, die zweite seine Weihe zum Priester und die wird querft nad der Kirde gebracht und dort eine Mellie gelesen; dritte die Ablegung der Mönchsgelübde. Stirbt seine Frau, ro hierauf umringen ihn die Verwandten und Freunde, "füßten die tann er also nich noch eine vierie Ehe eingehen. Stirn des Verstorbenen und tragen ihn nach dem Grabe. Die Im Griechischen Ritus sind drei Merien taglich verordnet; Todtenmesse ist sehr schon; fie mag deshalb mitgetheilt werden: die beiden ersten werden Morgens um 4" und um 7 Uhr, die

Rommet, Brüder, Pommet, Brüder, und laßt uns dem dritte um 12 úhr gehalten. Alle Gebete werden in Altgriechischer Zodien einen lebten Kuß geben, indem wir Gott danten. Sprache verrichtet. Die Priester múffen idglid vierzig Stnrie hat die Heltern verlassen; er ist auf dem Wege zum Grabe und Eleison's hersagen und einmal modentlich die Psalmen abbeten. frage nicht mehr nach der Eitelleit der Erde und dem Gelüste des Verheirathete Priester dürfen an den Tagen, wo sie ihren Frauen Fleirdes. Wo find ießt die Verwandten und Verbrüderren Wir beigewohnt haben, nicht die Messe lefen. find getrennt! ah! wir sind getrennt. Bitten wir Gott, daß er Hiermit mag diese Berradtung der Sicren und Einrichtuns ihn zu seiner Ruhe eingehen idr.".

geu der Raja's abgebroden werden. Sie hatte Peinen anderen 1. Welde Trennung, o Bruder! welde Trauer! welche Salas žmed, als den eigenthümliden Charakter einer jeden dieser Vols gen ob der Veränderung! Auf, umarmen wir ihn, der vor kurzem Beriaften hervorzuheben, die Berührungspunkte zwischen ihnen noch bei uns war. Er ist dem Grabe verfallen, er rubt unter und den Muselmannern aufzuzeigen, so wie auf die Haupivers. einem Steine reine Wohnung ist in der Finsterniß, er folum. (diedenheiten aufmertíam zu machen, welde fie gegenseitig von mert bei den Dodien, wir sind getrennt. Birten wir Gott, daß einander trennen. So viel ist sicher, daß, wenn alle Raja's dens er ihn zu seiner Ruhe eingehen laßt.“

selben religiösen Glauben hatten und unter dem Einflusse defels , Atle Uebel und alle eitlen Freuden der Welt ind 'zu Ende; ben Prinzips ftanden, fie eine festgeldloffene Mafie renn würden, warum hat der Geist seine Zelle verlassen? Ift der Chon chwarz welche einen Staat im Slagte bilden und die Grundpfeiler der geworden oder das Gefdß gerbrochen? Er ist flumm, fühllos, Domaniiden Herrschaft untergraben könnte. Über der religible rodt, unbeweglid. Indem er dem Grabe anheimsállt, bitten wir Haß, welcher die Griechen, die Patholijden und schismatiden Goit, daß er ihn für immer zu seiner Ruhe eingeben Idßr." Årmenier und die Juden ideidet, bedinge nicht nur die Dbers

,,Unser Leben ist in der That wie eine Blume, wie ein, herrsoaft der Muselmanner, sondern lefi sie sogar als vortheils. Dunft, wie ein Morgenthau. Sehen wir aufmerliam in das haft er deinen. Wollte die Türkische Regierung, die Anfordes Grab. Wo ist die Anmuth des Körpers? Wo die Jugend? Wo rungen der Zeit berúcsidrigen und den Raja's bürgerliche und die Augen und die Schönheit des Fleisches? Alles ist vertrodnet politische Freiheit zugestehen, so würden dieselben ein machtiger wie das Gras des Feldes, Alles hingeid wunden. Sommet doo Rebel zur Wiedergeburt und Wohlfahrt des Túrfisden Reiches und weinet zu den Fúßen Christi.i

feyn.

Dr. V. Worpurgo. „Stommet doch, o Söhne Adam's! Seher den, der nad unses rem Bilde geformt war, der Erde übergeben. Alle seine Anmuth ist

Ma nnigfaltiges verschwunden; sie ist im Sarge gerflossen, fie dient den Würmern zur Speise, sie ist in Finsterniß begraben. Jebt sind wir getrennt;

us Denemarl. Unter den jungeren Danisden Didys bitten wir Gott, daß er ihn zu seiner Ruhe eingehen lagt.“ tern, die den Fußstapfen Baggesen’s und Dehleníoldger's folgs

Die Grieden sind großentheils sehr aberglaubisd; fie glaus ten und namenilid die alınordiiden Stoffe, mit denen uns die ben an Zauberei und nehmen gern zu Herenmeistern ihre Zus verdienstvolle gelehrte Gesellid aft in Stopenhagen stets vertrauter flucht. Die unterste Voitollasse ist wild und radlüchrig; die madh, auf poeriide Weise zu benugen verstanden, wird mit Auss Reliquien hält sie in hohen Ehren. Diese Präftigen Seelen bes seichnung der Name Henril Her genannt. Zuerst war er dürfen einer Anregung, und eben so glühend wie sie nach dem anonym als Verfasser von „Briefen eines Verstorbenen" aufge: Besibe einer Reliquie (treben, eben 10. hißig verfolgen sie aud

treten,

die jedod, Peine Nachahmung der Epifteln von Muslau den Gegenstand ihrer Rache, deren Erfüllung sie für eine heilige waren, sondern sich als Briefe des verstorbenen Dichiers Bagge: Pricht halten. 36 erinnere mich eines Jünglinge, dessen Bruder sen úber die neuesten Erscheinungen der Danijchen Literatur dars in einem Streite gerddtet wurde. Er íšhnte sich mit dem Mörs stellen. Diese Briefe machen so viel Aufsehen und gefielen in der aus und idiour, ihm zu verzeiben; er wurde sogar scheinbar Danemare jo allgemein, daß der König dem jungen Verfasser, dessen Freund. Ein Jahr lang brúteie er Rade. Als endlich naddem er ermitielt worden war, ein Reisestipendium bewilligte, der Jahrestag des Mordes geřommen war, da führte er den das ihn in den Stand jetre, Deuischland und Italien zu besuchen. Mörder' in eine Schente, unð als die Stunde rolug, in welder Nad feinem Vaterlande surůdgelehrt, hat er demnächst einen sein Bruder gerddiet worden war, stieß er den Dold in das Enllus von Dichtungen nad Thorvaldsenschen Basreliefs: ,,Amors Herz seines Mörders.

Genießreiche und endlich eine Sammlung Pleiner Lustspiele ers Die Griechen glauben, daß die Armenier verdammt find. (cheinen lassen. Als seine gelungenfte Arbeit wird indessen eine Von den Katholisen und Proteftanten haben sie diere Meinung romantische Tragödie genanni, die den Titel führt: „Das Haus des nidr. Ihre Kirche nimmt groftentheils die Lehre von der Gnade Svend Dyring" und deren Stoff den altnordischen Vollegesängen an, wie sie Johannes Caffianus, der Schüler des Johannes (kiempeviser) entlehnt ist. Man bar dieses Trauerspiei bereito Chrnfoftomus, gelehrt hat; es ist eine semi spelagianische Lehre. mit glúdlichem Erfolg auf die Stopenhagener Bühne gebradi, und Sie glauben, daß der erste Anstoß zum Guten vom freien Willen namentlich sollen die darin eingestreuten Lieder und Chöre von ausgeht, den die Gnade dann erleuchtet. Den Papst verabscheuen großem Effelt fenn. Eine Deutsche liebersebung derselben ift so die Griechen; ferner (eugnen sie das Fegefeuer und erlennen nur eben in Hamburg und Kiel von einem ungenannten erschienen. die Bibel und die sieben erften Konzilien an. Sie behaupten,

Unterricht in Frantreid. Die Anzahl der Frangos daß der heilige Geist nicht vom Vater und Sohne, sondern bloß fischen Unterrichtss Anstalien hat sich in den lebten Jahren sehr vom Vater ausgeht. Sie nehmen das Abendmahl unter beiderlei vermehrt; dieselben sollen fido jeße auf etwa 400,000 belaufen, und Gestalten. Bildsaulen nehmen sie in ihre Kirchen und Hauser die Zahl derjenigen, die darin Unterricht erhalien, wird auf vier nidot auf, weil sie glauben, daß dies dem gweiten Gebote zuwider Millionen berechnet. So groß nun diese Zahl aud deint, und Ten. Dagegen stehen die Bilder bei ihnen in großer Verehrung. To sehr sie die effektive Anzahl der Lernenden in der That übers Sie verehren die Heiligen und besonders die Jungfrau.

steigen mag, denn der Ueberschlag ist ein sehr summarisder und Die Griechische Geiflidleit ist im Allgemeinen sehr fanas wahrscheinlich nur der runden Summe wegen in dieser Weise tlfde, und fie erhalt das Voll im tiefften Åberglauben, um es angegeben, so erreide sie doch nicht das Verhältniß der Lernens desto besser leiten zu tannen. In Budida, einem Dorfe bei den ja der Bevöllerung, das in Preußen stattfinder. Während Smnrna, habe id gesehen, daß Griechische Priester einen Júngs hier nämlid joon ein Lernender auf jedis bis Rieben Seelen ting in den Bann tharen, weil er eine Starholitin geheirathet (3 auf 20) lomme, würde in Frantreid haditens Ejner auf barie. Den ladenbesigern war berboven worden, ihm eiwas zu Ude zu rechnen senu. In Rußland zahlt man, den lebten amus berlaufen, und da diese hier fämmtlid Griechen sind, so war der liden Berichten zufolge, einen Lernenden auf 43 Seelen.

« ForrigeFortsæt »