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Philipp Wilhelm van Heusde wurde am 17. Juni 1778 zu Rotterdam geboren, wo einst Erasmus das Licht der Welt er blickte. Die Familie seiner Aeltern nahm daselbst eine sehr acht bare Stellung ein, und fein Vater, ein Kaufmann, war zugleich Mitglied des Stadtraths. Obgleich der Sinn für Wissenschaft in seiner Familie nicht sehr verbreitet war, so zeigte van Heusde doch schon in seiner Jugend Abneigung gegen den Handel und viel Neigung für eine wissenschaftliche Laufbahn. Er brachte es bei seinen Aeltern dahin, daß sie ihm eine wissenschaftliche Er, ziehung geben ließen. - Mit besonderem Eifer ergriff er das Studium der Sprachen, zu welchem noch das Zeichnen als eine angenehme und nützliche Zerstreuung kam. Im Gymnasium von Rotterdam, an dessen Spitze der gelehrte-Nodell stand, faßte van Heus.de eine besondere Vorliebe für die alte Literatur und für die Lateinische Poesie, welche in Holland, damals außerordentlich in Aufnahme war. Das Griechische erlernte er, obgleich später, auch bei Nodell, und in der Bibliothek seines Lehrers machte er zufällig die Bekanntschaft mit Plato's Werken. Kaum hatte er dieselben zu lesen begonnen, als sie ihn auch unwiderstehlich feffelten; jein einziger Gedanke blieb seitdem, dieses Studium zu verfolgen, und er gab sich demselben mit aller der Gluth hin, welche die edle Würde und die göttliche Schönheit der Sprache in einer Seele anfachen mußten, die fähig war, fiel zu fühlen. Nachdem er sein neunzehntes Jahr zurückgelegt, begab sich van Heusde nach Amsterdam, wo an dem Athendum damals drei Männer von außerordentlichem Verdienste wirkten, nämlich: Wyttenbach, Eras und van Swinden. Obgleich er den beiden Letzteren eine große Achtung und wahrhafte Zuneigung widmete, so war es doch vorzüglich Wyttenbach's berühmter Name, der ihn den Besuch Ansterdam's dem jeder anderen Schule vor ziehen ließ. Sein eifrigster Wunsch, bei diesem ausgezeichneten Manne die Auslegung Plato's zu hören, wurde aufs vollstän digte befriedigt; er selbst beschreibt seine Freude in einem Briefe an seinen älteren Freund Kreuzer, den dieser an die Spitze seiner „Initia philosophiae platonicae” setzte. Außer Wyttenbach's Vor lesungen besuchte er auch die juristischen von Cras und die physikalischen und astronomischen von van Swinden. Im Jahre 1801 vertauschte van Heusde den Aufenthalt zu Amsterdam mit den zu Leyden, wohin Wyttenbach berufen wurde, um den Lehrstuhl einzunehmen, den Ruhnkenius inne gehabt hatte. Unter der Leitung seines alten Lehrers setzte er hier seine litera rischen und philosophischen Studien fort und vollendete auch die juristischen, nach deren Beendigung er den Titel eines Doktors erhielt. , - Er war 23 Jahr alt, als die Kuratoren der Universität Leyden ihm den freien Zutritt zu der Bibliothek eröffneten, in welcher die Manuskripte von Ruhnkenius aufbewahrt wurden, und gegen ihn den Wunsch aussprachen, daß er fiel untersuchen und die Griechischen Scholien zum Plato, die dieser Gelehrte vorbereitet hatte, veröffentlichen möge; diese Arbeit wurde indes nicht been det. Dafür gab van Heusde fein „Specimen criticum in Platonem” heraus, in dessen Einleitung er den tiefen Eindruck aussprach, den dieser große Denker auf ihn gemacht hatte. Zu dieser Zeit fingen in Utrecht die literarischen Studien an, zu verfallen in Folge des hohen Alters der beiden Professoren Sar und Segaar. Die Kuratoren der Universität ließen deshalb im Jahre 1803 an van Heusde den Vorschlag ergehen, er möge diese beiden Veteranen unterstützen, mit der Aussicht, im Falle der Erledigung einen der beiden Lehrstühle einzunehmen. Er nahm dieses Anerbieten an und entsagte dem Reize eines ein famen, einzig den Wissenschaften gewidmeten Lebens, zu dem er sich hingezogen fühlte. Bei seiner Ankunft in Leyden fand er seine Zuhörer aufs beste für ihn gestimmt. Seine Kollegen waren ihm alle sehr freundlich gesinnt, doch zeichnete ihn de Rhoer, Professor der Jurisprudenz, besonders aus. Seitdem wurde van Heusde dreimal berufen, die Stelle eines ordentlichen Professors an der Universität Leyden einzunehmen, aber er lehnte es dreimal ab. Im Jahre 1807 war er designiert,

Luzac zu ersetzen, welcher bei der schrecklichen Feuersbrunst um kam, die durch die Explosion eines mit Pulver beladenen Schiffes veranlaßt wurde. Im Jahre 1820 wurde ihm Wyttenbachs Lehrstuhl angeboten, und als derselbe bald darauf durch den Tod Bior9er's, Wyttenbach"s Nachfolger, erledigt wurde, noch einmal, aber vergeblich. Im Jahre 1814 erhielt er nach dem Tode Raus, Pro feffers der Theologie zu Utrecht, die Stelle eines Bibliothekars. Während 25 Jahren bekleidete er dieselbe und sah in dieser Zeit die Schätze der Sammlung, welche unter seiner Leitung stand, sich außerordentlich vermehren. An der Universität lehrte van Heusde ununterbrochen die alt, gemeine Geschichte, deren Kursus gewöhnlich drei Jahre erfor derte, und die Griechische Literatur. Auch hielt er noch andere Vorlesungen mit besonderer Berücksichtigung der Geschichte, der Philosophie und der Griechischen Alterthümer; außerdem liehrte er Kunstgeschichte, Geschichte der Griechischen Poesie und Beredsamkeit, Geschichte der alten Geschichtsschreiber, Geschichte der Menschheit, Philosophie der Sprachen, Enzyklopädie u. f. w. Im Jahre 1827 hatte van Heusde noch nichts als fein „Specimen", seine „Notiz über de Rhoer“ und seine beiden „akademischen Reden“, die eine über die Liebe zum Schönen, die an, dere über den Unterschied der antiken und modernen Beredsamkeit, herausgegeben. Außerdem hatte er eine kleine Schrift: „Diatribe in civitates antiquas” verfaßt, welche in den Memoiren der dritten Klasse des König. Instituts der Niederlande steht und welche seinen Schülern als Leitfaden dienen sollte. Im Jahre 1827 gab van Heusde den ersten Band seiner „Initia philosophiae platonicae“ heraus. Dieses Werk, welches in das Studium Plato's einführen sollte, erschien in Zwischenräumen, und dem Spruche des Horaz: „monum prematur in annum" gemäß, wurde es erst im Jahre 1837 vollendet. Unterdeß beschäftigte ihn die große Angelegenheit des neunzehnten Jahrhunderts, – so nannte er später den öffentlichen Unterricht – lebhaft, während er zugleich immer eifriger bemüht war, in die Gedanken Plato's einzudrin gen. Er hielt es für seine Pflicht, über den Unterricht etwas herauszugeben, nämlich feine „Brieven over den aard ende streik. king van't hoeger Onderwys” (Briefe über die Art und den # des höheren Unterrichts), welche zweimal ins Deutsche übersetzt wurden. Fast unmittelbar darauf machte er eine Reife nach der Schweiz im Jahre 1828. Als eine neue Ausgabe der angeführten Briefe nöthig wurde, fügte er daher auch eine Schillderung der Reise-Eindrücke hinzu. Aus einer der Kuratoren der Universität Utrecht, der ihm sehr theuer gewesen, im Jahre 1829 starb, schrieb er über ihn, wie früher über de Rhoer, eine Notiz und vereinigte beide Schriften unter dem Titel: „lets over de Rhoer en Beaufort.“ Als später im Jahre 1831 die Studierenden der Niederländischen Univer, sitäten zur Verheidigung des Geburtslandes die Waffen ergriffen, lagerte die Jäger-Compagnie, welche aus den Studierenden der Universität Utrecht gebildet war und in welcher sich auch der Sohn van Heusde"s befand, zu Hilvarenbeek in Nord, Brabant. Van Heusde begab sich dorthin, um den Muth der jungen Leute zu entflammen. Bei ihrer Rückkehr aus dem zehntägigen Feldzuge ging er ihnen mit zweien seiner Kollegen, welche der akademische Senat beauftragt hatte, fiel zu beglückwünschen, entgegen. Die Reden, welche er bei diesen beiden Anläffen hielt, erschienen zu sammen. Fünf Jahre später, im Jahre 1836, traf das Jubiläum der Universität Utrecht ein. Der Professor Heringa sollte als Nestor der Universität die Gelegenheitsrede halten. Da er indes krank wurde, sprach er den Wunsch aus, daß van Heusde ihn ersetzen möge. Dieser ergab sich, obschon ungern, dem Wunsche und hielt eine Lateinische Rede, deren Gegenstand die Beziehung zwischen den Wissenschaften und Künsten, „de communi artium doctrinarumque vinculo", war. - Van Heusde begann hierauf eine Arbeit, welche das Resultat vieljähriger Studien enthalten sollte, von der indes nur ein Theil veröffentlicht wurde. Das Werk hieß: „De Socratische School, ofwysgeerte voor de negentiende eeuw” (die Sokratische Schule, oder Unterweisungen für das neunzehnte Jahrhundert). Drei Bände find erschienen, der vierte ist unter der Presse. In dieser

„Sokratischen Schule“ hatte sich der Verfasser die Aufgabe ge

lan einer Encyklopädie nach den Prinzipien der Plas

llt, d - stellt, den hilosophie zu entwerfen. Die beiden ersten Bände

tonischen

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umfassen die Künste und Wissenschaften und behandeln umstände lich ihre gemeinschaftlichen Beziehungen und ihren Zweck: der dritte umfaßt die Sprach-Philosophie; der vierte sollte die Metaphysik enthalten. Während er mit dieser großen Arbeit beschäft tigt war, veröffentlichte er auch Briefe über die Methode für das Studium der Philosophie in Holland. Sie erschienen unter dem Titel: „Over de Beoefening der wysgeerte vooral in onze tyden en in ons vaderland.” Wenige Wochen vor seinem Tode ließ der fleißige Gelehrte den ersten Band eines Werkes erscheinen, welches unvollendet bleiben wird; es heißt: „Principium philosophorum characterisni.” Der erste Band enthält das große philosophische Triumvirat der alten Welt, Sokrates, Platon, Aristoteles. Die Gesundheit van Heusde's war übrigens schon lange fehr schwach. Auf seiner letzten Reise wurde er durch einen Fieber anfall einen Tag zu Basel und einen Tag zu Bern aufgehalten. „Sein eifriger Wunsch, Genf zu sehen, schien seinen Muth auf recht zu erhalten und ihm neue Kräfte zu verleihen. Dort ange kommen, besuchte er an Sonntage die Kirche und wurde hier von der Predigt so erbaut, daß er den Prediger um eine Abschrift derselben ersuchte. Am folgenden Tage speiste er im Gasthofe in einem außerordentlich heißen Zimmer und setzte sich nachher, um sich abzukühlen, auf den Balkon, wo er einschlief. Als sein Sohn diese Unvorsichtigkeit bemerkte, war es schon zu spät. Er wurde von Seitenstichen befallen, und die Hülfe der Kunst kann zu spät. Am Sonnabend Abend erwähnte der fromme Greis in seiner Verstandesbewußtheit, daß es Sonntag Morgen fey, und er glaubte die Glocken zu hören, welche die Christen zum Besuch der Kirche einladen. ,,Beeilen wir uns“, sagte er zu seinen Kindern, die sein Bett umstanden, „die Glocken läuten, die Glocken läuten.“ In der That waren es himmlische Töne, war es der Chor der Engel, welche diesen musterhaften Menschen zur Ruhe

beriefen. Am Sonntag um 5 Uhr Abends hatte er aufgehört,

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(Fortsetzung.)

' Familie lebt in ihrer Hütte und besorgt ihr Taro-Feld; die Frauen helfen den Männern beim Ackerbau, bereiten die Nahrung und verfertigen das Gewebe zu ihrer Bekleidung. Den größten Theil ihrer Zeit bringen die Männer beim Fisch und Muschelfang zu, dessen Ertrag fiel auf den Schiffen ver: kaufen, die hier anhalten; gewiffe Tage müffen sie auch die Felder des Königs oder der Häuptlinge bestellen helfen. Doch ' diese Beschäftigungen lange nicht ihre ganze Zeit in nspruch zu nehmen, denn auf unseren Ausflügen folgten uns oft Tage lang eine Menge von Männern und Frauen. Ihr einziges Vergnügen besteht darin, sich täglich drei bis vier Stunden zu baden: früher vereinigten sie sich zu Tanz und Gejang und füllten ihre Mußestunden angenehm damit aus, jetzt

aber sind den armen Wilden diese Vergnügungen untersagt wor“

den, ohne daß man ihnen andere dafür geboten hätte. Die ge ringe Schwierigkeit, mit welcher die Missionäre die Bevölkerung unterjocht haben, die ihren oft tyrannischen Einfluß ohne Murren erträgt, ist ein Beweis, wie leicht dies Volk zu regieren und mit wie wenig Anstrengung es zu dem Ziele hinzuführen wäre, weil ches sich diese zweifelsohne vorgesteckt haben. In früheren Zeiten bildeten sich die Bewohner der Sandwichs Inseln Götter aus Allen, was ihnen Furcht erregte; sie beteten monströse Götzenbilder an, denen sie sogar Menschenopfer dar, brachten, entweder um sie beim Beginn eines Krieges günstig zu stimmen, oder um den Todesgott zu beschwören, wenn einer ihrer Häuptlinge krank danieder tag; oft wurden auch am Grabe eines Häuptlings zahlreiche Opfer dargebracht, die man unter einen vertrautesten Dienern auswählte. In Owaihi wurden der öttin der Vulkane, Pele, welche jeden Augenblick" Leben und Eigenthum der Eingebornen bedrohte, sehr viele Opfer darge bracht, und in Ovahu betete man einen mächtigen, riefen haften und zugleich auch höchst gefrässigen Götzen an, dessen gewaltige Eßluft nur durch reichliche Spenden von dem Ertrage der Aerndten gestillt werden konnte. Der Einfluß seiner Priester, welchen es durch diese Opfer an nichts fehlte, war sehr groß, und oft hielten sie das Geschick der Häuptlinge und Könige in ihrer Hand. Tanea Mea wollte in seiner Person die geistige und die weltliche Macht vereinigen, er war daher zu gleicher ett König und Oberpriester und gestattete den Missionären, die einige Zeit vor seinem Tode aus den Vereinigten Staaten an langen, durchaus keinen Eingriff in die religiösen Gebräuche des Landes, denn er fühlte nur zu wohl, daß die Macht ganz in die Hände von Männern übergehen würde, die dem Volke einen neuen Gott verkündeten, dessen Priester sie selbst waren doch ließ er etwas von der Strenge des Tabu nach, das unter der Regierung des Rio-Rio gänzlich abgeschafft wurde. Dies

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Tabu, dessen ich schon öfter erwähnte, ist ein religiöses oder bürgerliches Verbot, gewisse Gegenstände zu benutzen, zu berühren oder selbst nur anzublicken. Es gab zwei Arten Tabu, das immerwährende und das für irgend eine bestimmte Zeit; das immerwährende oder geheiligte Tabu bezog sich besonders auf die Person des Königs, auf die der Priester, auf das Haus des Königs, auf den Ort, wo er sich badete, auf die Tempel und die den Göttern dargebrachten Opfer und auf die Königlichen Begräbnißstätten. Nach und nach dehnten die Häuptlinge und die "# dieses Tabu nach ihrem Gefallen immer weiter aus; gewiffe Fische, gewisse Federn wurden als Tabu für das Volk erklärt, so daß nur der König und die Häuptlinge solche Federn tragen und solche Fische effen durften. Eine Uebetretung dieses heiligen Tabu wurde fast immer mit dem Tode bestraft, und strenge körperliche Züchtigungen bestraften die Verletzung des Tabu für eine bestimmte Zeit. Zuweilen wurde von den Priestern ein Tabu über das ganze Land, über ein ganzes Dorf, oder über ein Haus verhängt, und auch die Männer erklärten tausend Dinge als Tabu für die Frauen, wie zum Beispiel den Genuß der Bananen, der Kokusnüffe, gewisser Fische und der gleichen mehr. Alle durch den Einfluß der Amerikanischen Missionäre das Tabu vom Oberpriester selbst für gänzlich aufgehoben erklärt wurde, tönte zuerst ein Schrei des Unwillens durch alle Inseln, aber diese sanfte, gefügige Bevölkerung vergaß sehr bald ihre hölzernen Götzenbilder; sie stürzte selbst die von Menschenblut gerötheten Abgötter um und kniete, dem Beispiel ihrer Häupt inge folgend, vor dem Altare des neuen Gottes. Die Regentin Kaahu-Manu war eine der Ersten, die sich zum Christenthum bei kannten, und fiel unterstützte durch ihren Einfluß alle Bemühungen der Missionäre zur Weiterverbreitung und Befestigung der christlichen Religion.

Im Jahre 1832 aber wurden zwei katholische Misfionäre, Bachelot und Short, die sich seit mehreren Jahren in Honolulu niedergelassen und dort Proselyten gemacht hatten, ganz plötzlich auf Kaahu, Manu's Befehl aus ihren Häusern fortgeführt, an Bord eines inländischen Schiffes gebracht und ohne Lebensmittel, Wasser und Waffen an der Küste von Kalifornien ausgesetzt, wo sie jetzt sich noch aufhalten sollen. Als nun die „Bonite“ in Honolulu sich vor Anker legte, fürchtete man bei Erblickung der dreifarbigen Flagge, daß wir von der Französischen Regierung abgeschickt seien, um für diese '' Genugthuung zu fordern. *) Wenn man mit Kauikeauli über diese gegen die Missionäre verübte Gewalt hat sprach, so antwortete er, daß er

feinen Theil an derselben habe, weil sie unter der Regentschaft von Kaahu-Manu geschehen sey, er könne also auch nicht dafür verant

wortlich seyn. Uebrigens, fügte er hinzu, wisse er sehr wohl, daß alle Kriege in Europa nur deshalb entständen, weil dort zwei Religionen neben einander herrschten auf den Sandwichs-Inseln sey die presbyterianische Religion zuerst gelehrt worden, deshalb könne er die Verbreitung keiner anderen gestatten; so nur könne er die Ruhe in seinen Staaten erhalten, und Eine Religion sey auch hinreichend für 100– 150.000 Menschen. So sind also jetzt die presbyterianischen Religionslehren über alle SandwichsInseln verbreitet; das heißt, die Eingebornen besuchen Sonntags den Gottesdienst in den Kirchen der presbyterianischen Missionäre, denn leider ist die Bekehrung, mit wenig Ausnahmen, nur äußert lich, da die Eingebornen noch nicht im Stande sind, ihre neue Religion zu begreifen, und überhaupt wird sie ihnen auf eine viel zu strenge und mystische Weise gelehrt. Alle Jahr kommen die Missionäre zu einer bestimmten Zeit in Honolulu zusammen; eine Goelette, welche der Missions-Gesellschaft gehört, holt sie aus ihren verschiedenen Wohnörtern herbei. Art jährlichen Konzils, wo jeder über sein Wirken berichtet und man sich über die Zukunft bespricht. Alle Misionäre der Sand wichs, Inten sind Amerikaner und die der Gesellschafts-Inseln Engländer.

La Haina auf der Insel Mauwi kann als der Hauptort der

Mission betrachtet werden; dort ist die Haupt- Niederlassung der Missionäre und die große Missionsschule, eine Art von Pepiniere,

in der die Gehülfen gebildet werden, welche den Missionären bei

ihren Arbeiten behülflich sind. In La Haina ist eine Druckerei, in Honolulu sind deren zwei, wovon eine den Missionären, die andere aber dem Herausgeber eines Englischen Journals gehört, das von einem Amerikaner redigiert wird und sich den Missionären opponiert. Das KeKumu (Fackel, Lehrer) ist eine in Hanaicher Sprache von den Missionären wöchentlich herausgegebene Zeit schrift, welche Auszüge aus religiösen Werken und einige Notizen über die ankommenden Schiffe enthält. Unter einer bedeutenden Anzahl von Büchern in Hawaiicher Sprache, die mir in die Hände fielen, waren nur sehr wenige, die sich auf Fortschritte im Gewerbfleiß und in der Wissenschaft bezogen hätten fast alle, mit Ausnahme einiger Rechnen und Geographie - Bicber, behandelten religiöse Stoffe; es waren entweder Bibel. Kommentare, oder Katechismen für die Eingeborenen, oder Palmen, Bücher. Die Bevölkerung der Sandwichs-Inseln verkehrt fast beständig mit rohen Matrosen, mit Leuten ohne Rechtlichkeit, ja, fast immer nur mit dem Abschaum der Nationen, und vergiftet sich durch diese unselige Berührung, ohne daß man sich der ganz natürlichen wehr gegen dieses Uebel bediente, die sie in industriellen ftigungen und in einem umfaffenden, liberalen Unterrichts *) Die Französische Regierung hat auch wirklich "ää

nach den Sandwichs Infein abgeschickt, um jenen Vorfall untersuchen und die Sache ausgleichen zu laffen.

Es ist dies eine

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wesen finden könnte. Das sicherste Mittel, diesen Völkern die neue Religion werth zu machen, wäre, ihnen zu zeigen, daß ihre gegenwärtige Existenz sich dadurch nur verbeffern könne; bis jetzt haben sie aber nur Strenge und die Entbehrungen ken - nen gelernt, welche ihnen durch die ihnen aufgedrungene Religion vorgeschrieben worden; man nahm ihnen ihre Spiele und Vert gnügungen und bot ihnen dafür nur rein metaphysische Güter, die z" weder zu schätzen noch zu begreifen verstehen. Es ist frei, lich wahr, daß die Missionäre viel für die Völker des Stillen Meeres gethan, aber sie haben sich zu enge Gränzen gesteckt, fie haben das zeitliche Wohl der '' ganz und gar aus den Augen verloren bei ihren Bemühungen, fiel der geistlichen Güter theilhaftig zu machen. Aus den Schulen, welche die " Missionäre errichteten, ist die Erlernung der Englischen Sprache verbannt, um den Eingebornen den Umgang mit den Fremden zu erschweren und sie vor der Ansteckung der Laster zu bewahren. Dadurch hat man aber den Fortschritten der Bildung das größte Hinderniß in den Weg gelegt, ohne den eigentlichen Zweck zu erreichen; denn das Laster bedarf nicht der Sprache, es verführt am schnellsten durch das Beispiel. Die Regierungs-Verfaffung der Sandwichs-Inseln ist monar chisch und unumschränkt, doch hat sie seit der Entdeckung schon große Modificationen erlitten. Ehemals hatte jede einzelne Insel ihr besonderes, von seinen Nachbarn unabhängiges Oberhaupt, bis Tamea-Mea, der Häuptling von Owaihi, alle andere unter jochte. Sein Sohn Rio, Rio folgte ihm 1819, starb aber schon 1824 in England, und Kaahu: Manu, eine der Frauen TameaMea’s, führte während der Minderjährigkeit Kauikeauli's die Regentschaft, in welcher nach ihrem Tode ihre Tochter Kinao ihr folgte. Die Anhänger der Regentin, die bei Kauikeauli eini ges Streben nach '' zu erkennen glaubten und seinen Wiederwillen gegen alle Neuerungen kannten, wollen diesen im Jahre 1832 aus Honolulu entführen und nach der Insel Mauwi bringen, wo das neue System den meisten Anklang fand. Der König aber wurde insgeheim von diesem Plane unterrichtet und wendete sich um Beistand an die Residenten der fremden Mächte, die sich auch dazu bereitwillig erklärten, und so unterblieb die Ausführung dieses Komplotts. Etwas später erschienen zwei Proclamationen in Hanwaiischer Sprache, die eine von Kinao, die andere von Kauikeauli, der damals seine Volljährigkeit erreicht hatte; diese Manifeste sollten eine Art von Erklärung über ihre beiderseitigen Rechte seyn, doch war dies nichts als eine leere Förmlichkeit, denn bald beugte er sich wieder ganz unter die Herr schaft der Regentin. Kurz darauf war durch irgend Jemand in Kauikeauli der Gedanke angeregt worden, die Eroberung der neuen Hebriden zu unternehmen; wäre ihm dieser Plan gelungen, so wollte er die Sandwichs-Inseln verlaffen und in dem eroberten Reiche einen neuen Thron begründen. Zwei Briggs wurden zu dieser Expedition ausgerüstet, und Boki, Statthalter von Owahu, früher General unter Tamea-Mea, sollte sie anführen; aber das Unternehmen mißglückte gänzlich; die eine Brigg, an deren Bord sich Boki befand, wurde durch einen heftigen Südwind in die offene See verschlagen, und man hörte nie wieder etwas von derselben. Die Mannschaft der zweiten Brigg „Harrietta“, hun der Mann stark, erreichte ihren Bestimmungsort auch nicht, son: dern wurde das Opfer einer an Bord herrschenden Epidemie; man mußte von Honolulu andere Schiffe absenden, um das leere Fahrzeug von den Viti- oder Fidschi-Inseln zurückzuholen. Heutzutage stehen die Sachen fast noch ganz auf demselben Punkt wie i832. Kauikeauli scheint völlig blind zu seyn für die Abhän gigkeit, in welcher seine Schwester ihn hält, und überläßt sich rein finnlichen Zerstreuungen, während Kinao oder vielmehr die Missionäre in ihrem Namen regieren. Das Gesetzbuch von Hawaii enthält zehn Artikel; jedes Ver: brechen wird mit kürzerer oder längerer Einkerkerung oder Zwangsarbeit bestraft, doch kann man sich mit Geld loskaufen; nur auf vor setzlichen Mord steht Todesstrafe; da aber diese Absicht schwer bei wiesen und leicht beschönigt werden kann, so ist auch dieses Gesetz nur formell der Todschlag wird mit 200 Piastern gesühnt. In Honolulu find drei Richter und außerdem noch einer in jedem Distrikte, und sie erhalten von jeder Geldstrafe den dritten Theil, wodurch ihnen kein unbedeutendes Einkommen gesichert ist. Die Fremden werden durch eine aus Fremden und Eingeborenen zusammengesetze Jury gerichtet; selten wendet sich aber Jemand an diesen Gerichtshof, alle Streitigkeiten werden durch das Recht des Stärkeren geschlichtet. Der König ist unumschränkter Gebieter über den Boden und die Produkte desselben; nur mit seiner Erlaubniß darf der Sohn die Hütte und das Feld des Vaters erben, das, dem Gesetze zufolge, nach dem Tode des Besitzers dem Könige zufällt. Jeder Eingeborene muß eine Kopfsteuer entrichten, die sich auf einen Piaster für den Mann und auf einen halben für jede Frau und jedes vier Fuß große Kind beläuft; kleinere Kinder sind frei von dieser Abgabe; von jedem Verkauf muß auch den Könige die Hälfte als Steuer abgegeben und zwei Tage in jeder Woche muß auf seinen und der Häuptr linge Feldern gearbeitet - Der Handel der Sandwichs I Bedeutung, er wird fast ausschli und Ame - , die iheils direkt nach Honolulu kommen, eheils auf der Fahrt von den Freistaaten der Südsee nach dem Chinesischen Meere oder auf der Fahrt nach Kalifornien und dem nordwestlichen Amerika diesen Hafen berühren. Einige laden hier ihre ganze Fracht zum ' für die Inseln aus, andere warten bloß "günstige Konjunkturen ab, um ihre

ist noch von sehr geringer in einigen Englischen

Ladung nach Kalifornien “ ent. Seit einigen Jahren haben vier oder fünf Amerikanische Häuser in ' ' Etablissements errichtet, sie machen aber nur sehr wenig Geschäfte. Von den Engländern ist nur ein einziges Haus hier etabliert, und auch dies eine ist sehr unbedeutend." Der Französische Handel hat nur in langen Zwischenräumen auf den Sandwichs, Inseln von sich hören lassen, immer nur durch Zufall, nicht in direkten

Geschäften, mit Ausnahme der Unternehmung eines Bo r Hauses, die auf Betrieb von Tamea-Mea's Arzt, Herrn s, geschah, von welchem Rio Rio nach England begleiter"

- – - - - (Schluß folgt.) A e g y p t e n. - Badegebräuche des Orients.

- Nach A. Dumas und A. Dauzats. Die Bäder sind nach den Moscheen die schönsten Zierden der orientalischen Städte. Dasjenige, in welches man mich führte, war ein großes Gebäude von einfacher und finnreicher Architektur. Man tritt zuerst in einen großen Vorhof, wo rechts und links Zimmer liegen, in denen max den Mantel ablegt; im Hinter P", dem Eingang gegenüber, ist eine hermetisch verschlossene Thür: hat man diese überschritten, so befindet man sich in einer Atmosphäre, die wärmer ist als die äußere Luft. Hier hat man noch Zeit, sich zurückzuziehen; so wie man aber den Fuß in eines der Zimmer gesetzt hat, welche an diesen Flur gränzen, ist man feiner nicht mehr Herr. Zwei Bedienten packen Einen, und man gehört jetzt ganz der Anstalt. - So ging es mir zu meinem großen Erstaunen; kaum war ich eingetreten, als zwei kräftige Bade-Aufwärter mich anfaßten und meiner Kleider beraubten; dann band mir der eine von ihnen einen Leingürtel um die Lenden, während der andere mir ein Paar gigantischer Schuhe, die mich einen ganzen Fuß größer machten, an die Füße schnallte. Diese ungewöhnliche Beschuhung machte mir nicht bloß jede Flucht unmöglich, sondern da ich das durch ungewöhnlich erhöht war, hätte ich nicht einmal meinen Schwerpunkt behalten können, wenn mich nicht meine beiden Sklaven, jeder unter einer Schulter, gestützt hätten. Ich war gefangen, an Flucht war nicht zu denken; ich ließ mich führen. Wir traten in ein anderes Zimmer, in welchem der Dampf und die Hitze so intensiv waren, daß ich bei aller meiner Resig: nation zu ersticken fürchtete. Ich glaubte, meine Führer hätten sich verirrt und sehen in einen Backofen getreten; ich wollte mich losmachen, aber mein Widerstand war vorhergesehen worden. Ueberdies war ich weder in einem Kostüm, noch in einer Situation, den Kampf durchzuführen, und ich erklärte mich für besiegt. Einen Augenblick darauf fühlte ich mit Erstaunen meinen Athen wiederkehren und meine Lungen sich erweitern. So durch schritten wir vier bis fünf Zimmer, deren jedes eine höhere Temperatur hatte, als das vorige, bis wir endlich in die Badestube kamen, wo der Dunst so dicht war, daß ich in ersten Augenblick nicht zwei Schritte vor mir sehen konnte, und die Hitze so uner: träglich, daß ich mich einer Ohnmacht nahe fühlte. Ich schloß die Augen und überließ mich ganz der Gewalt meiner Führer, die mich noch einige Schritte gehen ließen, dann mir meinen Gürtel nahmen, die Schuhe losmachten und mich auf einer in der Mitte des Zimmers befindlichen Estrade hinstreckten, die der Marmortafel eines Amphitheaters glich. Auch diesmal gewöhnte ich mich nach einigen Minuten an diese höllische Temperatur. Ich benutzte die allmälige Wieder, kehr meiner Kräfte, um einen bescheidenen Blick um mich herum zu werfen. Wie die übrigen "#" gewöhnte sich auch das Gesicht bald an die umgebende Atmosphäre, so daß ich, trotz des Nebels, die rings herum befindlichen Gegenstände deutlich enug sehen konnte. Meine beiden Henker schienen mich einen Augenblick vergessen zu haben; ich sah sie an anderen Ende des Zimmers beschäftigt und gedachte die Frist, die sie mir verönnten, zu benutzen. Ich orientierte mich nach und nach und fand, daß ich in einem großen viereckigen Salon lag, welcher bis auf Manneshöhe mit Marmor Arten von verschiedenen Farben bekleidet war; aus offenen Hähnen strömte fortwährend heißes Waffer nach den vier Winkeln des Saals in große Baffins oder Keffel, aus welchen geschorene Köpfe hervorragten, die durch die droiligsten Geber den ihre Seligkeit ausdrückten. Dieser Anblick beschäftigte mich so sehr, daß ich die Rückkehr meiner beiden Badediener nur wenig beachtefe. Der eine trug ein großes hölzernes Gefäß, in welchen Seife aufgelöst war, und der andere ein Päckchen feiner gekämmter Wolle. Auf einmal kam es mir vor, als wenn man mir Tausende von Nadeln in Kopf, Augen, Nafe und Mund steckte; nein Bade Aufwärter war es, der mir das Gesicht mit diesem Präparat übergoß und, während sein Gen fährte mich an den Schultern hielt, mir Gesicht, Haare und Brust einrieb. Der Schmerz war so unerträglich, daß ich meine ganze Energie wiedererlangte; es schien mir lächerlich, mich so ohne '' ung martern zu laffen, ich entfernte den einen mit einem '' , den anderen mit einem Faustschlag, und da ich für meine Schmerzen ' fand, ' eine vollständige Eintauchung, fo sprang in eines von den vier '' #" Das er war siedend heiß; ich schrie wie ein "Verbrannter, und mich an meinen Nachbarn haltend, die meinen Schmerz nicht begreifen konnten, sprang ich eben fo rasch über den Rand des Kessels zurück, als ich hineingesprungen war. Doch so kurz auch die Taufe gewesen war, war sie nicht ohne Wirkung geblieben; ich hatte den Körper so roth, wie ein Seckrebs. Ich stand einen Augenblick betäubt da und glaubte mich unter dem Druck eines Aips. Ich sah Menschen vor mir, welche in einer Art Brühe kochten und sich darin sehr '' fühlen schienen. Das stürzte alle meine Vorstellungen von Bergnü en und Schmerz über den Haufen, da dasjenige, was für mich Schmerz war, ihnen Vergnügen machte; daher faßte ich auch den Entschluß, meinen Empfindungen nicht mehr zu trauen und Alles ruhig mit mir machen zu lassen; meine beiden Henker fanden mich also vollkommen resigniert, als sie zu mir zurückkehr ten, und ich folgte ihnen ohne Widerstand nach einem der vier Baisins. Als wir die Stufen erreicht hatten, gaben sie mir ein Zeichen, hinabzusteigen; ich gehorchte geduldig und befand mich in einem Waffer, das mir 35 bis 40 Grad zu haben schien. Ich hielt dies für eine sehr gemäßigte Hitze. s Aus diesen Basisin ging ich in ein anderes von höherer, aber noch erträglicher Natur. Ich blieb darin, wie in dem ersten, ungefähr drei #" dann führten mich meine Leute in ein drittes, das zehn bis zwölf Grad mehr haben mochte, als das zweite; aus diesem dritten endlich brachten sie mich in das vierte, wo ich vorhin meine '' abgelegt hatte. Ich näherte mich ihm mit dem größten Widerstand, obwohl ich beschlossen hatte, Alles zu ertragen. Als ich an der untersten Stufe ange langt war, befühlte ich erst das Waffe mit der Fußspitze; es schien mir noch iehr heiß, aber nicht in dem Grade, als ich es vorhin kennen gelernt. Ich wagte ein Bein, dann das andere, endlich den ganzen Körper hinein, und ich war sehr erstaunt, nicht mehr dasselbe Brennen zu empfinden. Es kam daher, weil ich diesmal durch die anderen Bafins auf das letzte vorbereitet war, weil ich erst die Uebergänge durchgemacht hatte. Nach einigen Sekunden war ich ganz daran gewöhnt, und doch glaube ich versichern zu können, daß das Wasser 60 bis 65 Grad Hitze hatte; nur war meine Haut, als ich herausstieg, immer noch dunkel: vom Purpur war sie ins Karmoisin übergegangen. Meine beiden Henker faßten mich aufs neue und banden mir wieder einen Gürtel um die Lenden; dann wickelten sie mir einen Shawl um den Kopf und führten mich durch die schon durch wanderten Säle wieder zurück, indem sie mir bei jeder Verän derung der Atmosphäre einen neuen Gürtel und einen neuen Turban anlegten. Endlich erreichte ich das Zimmer, wo ich meine Kleider zurückgelassen hatte. Ich fand daselbst einen guten Teppich und ein Ohr kiffen; man nahm mir noch einmal meinen Gärtel und meinen Turban, um mir den ganzen Körper in einen großen wollenen Mantel zu hüllen, dann legte man mich wie ein Kind nieder und ließ mich allein. - Jetzt empfand ich eine unaussprechliche Behaglichkeit, zugleich aber fühlte ich mich so schwach, daß man mich nach einer halben Stunde, als man die Thür des Zinners wieder öffnete, ganz in derselben Stellung fand, in der man mich verlassen. Die neue Person, die jetzt auftrat, war ein junger, kräftiger Araber: ich sah ihm mit einem Schrecken entgegen, wie er bei einem Menschen, der solche Proben bestanden, natürlich ist; aber ich war so schwach, daß ich nicht einmal auf den Gedanken kann, mich zu widersetzen: er faßte zuerst meine linke Hand, der er jämmtliche Gelenke knacken ließ; dann ging er zur Rechten über, mit der er es eben so machte. Nach den Händen kamen die Füße und Kniee daran, und endlich die Wirbel. Hier stieß ich einen Schreckensruf aus; ich glaubte, man wolle mir die Wirbel jäule zerbrechen. Nachdem dieses erste Exercitium zu Ende war, ing mein Peiniger zu einem anderen über, indem er mir Arme, eine und Schenkel mit bewundernswürdiger Geschicklichkeit kne, tete; dies dauerte ungefähr eine Viertelstunde, dann verließ er mich. Ich war noch schwächer, als vorher; dazu schmerzten mich alle Gelenke. Ich wollte meinen Teppich heranziehen, um mich wieder zuzudecken; ich hatte nicht die Kraft dazu. Ein Bedienter brachte mir Kaffee, einen Tschibuk und Gefäße, aus denen wohlriechende Wasser, dampften; dann ließ er mich den Taback und die Düfte ein schlürfen. So brachte ich eine halbe Stunde zwischen Schlaf und Wachen zu, in einer Art seligen Rausches, um die äußere Welt unbekümmert. Endlich kam man wieder, ich gab ein Zeichen, daß ich fort volle; man kleidete mich wieder an und führte mich in das Zimmer, das auf den Vorhof hinausgeht, wo ich meinen Mantel wiederfand; dann

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bezahlte ich für das ganze Bad mit Bedienung, Kaffee, Pfeife

und Wohlgerüchen anderthalb Piaster, d. h. eif Sous von unser ren Gelde (44 Silbergroschen) Billiger braten kann man ger wiß nirgends. An einem anderen Tage fuhren wir den Nil hinauf nach Kahira, als uns jener tödliche Wind überraschte, den die Araber Kramfin nennen. Als der Kranfin zu Ende war, sprangen uns sere Matrosen vor Freude, daß sie diese Gefahr überstanden, und tauchten Gesicht und Arme in den Nil, um sich zu erfrischen. Mit dieser Europäischen Badeweise war ich besonders vertraut; ich ließ daher das Fest nicht vorübergehen, ohne daran Theil zu nehmen. Mit der größten Aufmerksamkeit betrachtete die ganze Mannschaft alle meine Bewegungen j ich wußte, daß es in Mil nur oberhalb der ersten Katarakte Krokodile gebe - und konnte mir daher jene Theilnahme nicht anders als auf eine für meine Eigenliebe sehr schmeichelhafte Weise erklären. Dieser

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- - - - - - - - - Herausgegeben von der Redaktion der Aug. Preuß. Staats-Zeitung, zu Fiairt von J. Lehmann.

steigerte meine Beweglichkeit und Gewandtheit, ich gab den Leu ten alle meine Schwimmerkünste zum Besten, als ich auf einmal am rechten Schenkel einen elektrischen Schlag bekam, der so hef tig war, daß ich die Hälfte des Körpers gelähmt fühlte; ich legte mich sogleich auf den Bauch, um nach dem Schiff zurückzuschwimmt men, merkte aber bald, daß ich es ohne Hülfe nicht würde erreichen können. - Halb lachend, halb Wasser schluckend, verlangte ich die Stange, indem ich den rechten Arm aus dem Waffer streckte und mich mit dem linken zu stützen versuchte; das rechte Bein war ganz ohne Empfindung und versagte jeden Dienst. Zum Glück hielt Mohamed, unser Steuermann, als ob er den Unfall, der mir begegnet, vorhergesehen, am Rand der Djerma einen Strick bereit, den er mir zuwarf; ich faßte das eine Ende, er zog mich am anderen, und so betrat ich das Fahrzeug in einer viel weniger triumphierenden Weise, als ich es verlassen. Doch aus der sorglosen Heiterkeit, mit der meine Araber mich umringten, schloß ich, daß das Abenteuer, nichts Beunruhigendes habe; doch wünschte ich die Ursache desselben kennen zu lernen, wäre es auch nur, um mich künftig davor zu hüten. Mohamed erzählte mir, daß man außer einer Menge von Fischen, die sehr angenehm zu effen und sehr interessant zu studieren seyen, eine Art Zitter roche im Nil fände, dessen elektrische Eigenschaften unseren Arabern so wohl bekannt sehen, daß sie, um nicht jenen Schmerz zu empfinden, den ich erfahren, sich, wie ich vorhin gesehen, damit begnügt hatten, vorsichtig Gesicht und Hände im Fluß zu waschen. Was mir hierbei besonders deutlich wurde, war, daß, wenn die Elektrizität ihnen selbst unangenehm war, fiel doch sehr gern ihre Wirkungen am Europäer studierten; übrigens war diese Erläuter rung kaum zu Ende, als der Schmerz aufhörte und Arm und Bein wieder ihre gewohnten Dienste verrichteten.

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- Zur kirchlichen Statistik von Frankreich. Vor der Revolution von Jahre 1789 gab es in Frankreich 18 Erzbis thümer und 108 Bisthümer, ohne die fünf bischöflichen Sprengel, die zu ausländischen Diözesen gehörten, und ohne die fünf Bis hüner in Korsika. Ferner zählte man 132,008 Abteien, Priorate, Pfarren und Kapellen. - Die Zahl aller katholischen Geistlichen belief sich auf ungefähr 400.000 und die Einkünfte derselben bei rechnete man auf 118 Millionen Livre. Gegenwärtig giebt es in Frankreich 14 Erzbisthümer und 66 Bisthüner, zusammen 80 Diözesen, von denen einige erzbischöfliche zwei Departements zu gleich umfaffen, während alle übrige Departements (es giebt deren bekanntlich 86) immer eine Diöcese für sich bilden. "Die erzbischöflichen Sitze find: Paris, Lyon, Rouen, Sens, Rheims, Tours, Bourges, Albi, Bordeaux, Auch, Toulouse, Air, Besançon und üvignon Sämmtliche 80 Diöcesen zählen 3302 Pfarrkirchen, 26.777 Filialkirchen und 6135 Vikariate. Der katho: lische Klerus bestand zu Anfang des Jahres 1832 aus 39,600 aktiven Geistlichen, wozu man noch ungefähr 2000 emeritierte oder durch Krankheit an der Verrichtung ihres Amtes gehinderte Priester zählen muß. - Jede Diöcese besitzt ein Seminar und mehrere Secundair, Schulen, kleine Seninarien genannt. Außer dem giebt es in Frankreich eine große Anzahl kirchlicher Damen

Stifte, so wie einige Mönchs-Klöster, unter dem verdeckenden Namen „communautés religieuses d'hommes", welche die Regie

rung toleriert, obwohl sie von den Gesetzen nicht geduldet wer. den. – Die Kirchen der Augsburgischen Konfessions-Verwandten

stehen unter der oberen Leitung eines General Konsistoriums, welches in Straßburg seinen Sitz hat. Jede Kirche hat ihren besonderen aus Pastoren und angesehenen Laien gebildeten Vorstand, welcher ebenfalls Konsistorium heißt. Außerdem giebt es Inspektoren (Superintendenten), die immer fünf Konsistorial Kirchen unter ihrer Aufsicht haben. Man zählt im Ganzen 228 Prediger der lutherischen Kirche. Die reformierten Gemeinden haben, was ihre Pastoren und Konsistorien betrifft, eine ganz ähnliche Einrichtung, doch statt der Inspektoren und des Generale Konsistoriums sind es die Synoden, von denen die obere Leitung ausgeht. Die Anzahl der Prediger der reformierten Kirche bei läuft sich auf 345. Außerdem giebt es noch einige Tempel oder Kapellen für protestantische Dissidenten und namentlich im Nord

Departement einige Niederlassungen Mährischer Brüder. – Die

Israeliten haben in Frankreich ein Central-Konsistorium, welches in Paris seinen Sitz hat, 6 ''''' und 60 Gemeinde Synagogen, bei welchen zusammen 63 Rabbinen ange stellt sind. – Man schätzt die Anzahl aller nicht katholischen Franz zosen auf 2,100,000, während sich die der katholischen auf etwas mehr als 30 Millionen beläuft. In der Charte von 1830 heißt es in Bezug auf die katholische Konfession bloß, daß die Mehr heit der Franzosen sich zu ihr bekenne; seitdem erhalten nicht nur die Geistlichen dieses Kultus, so wie der beiden protestantischen Kirchen, sondern auch die der Israeliten ihre Besoldung aus den Staatskassen. (La France, Tableau géographique etc.)

Das mit dem 30fen d. M. zu Ende gehende Abonnement wird. Denjenigen in Erinnerung gebracht, die in dem regelmäßigen Empfange dieser Blätter keine Unterbrechung erleiden wollen. - –

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für die

Expedition (Friedrichs-Straße - Nr. 72); in der Provinz so wie im Auslande bei den

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O t i n di e n. Das Britische Reich in Indien.

Von dem Schwedischen Gesandten, Grafen Björn stjerna. *)

Das Britische Reich in Ostindien gehört unstreitig zu den merkwürdigsten Phänomenen der Weltgeschichte. Dieses ungeheure Reich ist innerhalb eines Jahrhunderts aus einer fast unscheinbaren Handels-Kolonie erwachsen. Es zählt hundert Millionen Menschen, die dem Britischen Scepter unmitt telbar, und eine fast gleiche Zahl. Anderer, die ihm mittelbar und terworfen sind. Sein Areal beträgt 1,250.000 Englische Quadrat meilen des fruchtbarsten Theiles der Erdoberfläche 5 feine Ausdeh nung von Norden nach Süden ist dieselbe, wie von Messina bis Tornee; und zwischen den äußersten Gränzen in Ost und West liegen eben so viele Längengrade, wie zwischen Smolensk und Lissabon. Man erfieht hieraus, daß Ostindien in statistischer, wie in klimatischer Hinsicht mit keinem einzelnen Lande unseres Welttheils verglichen werden kann, sondern mit Europa in seiner Totalität verglichen werden muß. Die Alpengebirge Gaht und Hit malaja, von denen ersteres 13,000 und letzteres bis an 27.000 Fuß über den Meeresspiegel sich erhebt, liegen innerhalb der Gränzen dieses Riesenreiches, und den nördlichen Theil desselben durchschneit den Ströme, wie der Indus, Djchemna, Setledsch, Ganges und Brahmaputra, von denen jeder wenigstens 1200 Englische Meis len weit befahren werden kann und die beiden letztgenannten in gewiffen Monaten des Jahres stündlich eine Waffermaffe von mehr als tausend Millionen Kubikfuß dem Bengalischen Golfe zufüh ren. Ein vortrefflich diszipliniertes stehendes Heer, welches vor wie nigen Jahren, im Verlauf des Birmanen Krieges, beinahe 400.000 Streiter zählte, vertheidigt die Gränzen des Britischen Ostindiens, und die jährlichen Einkünfte sind um eine gute Hälfte bedeutender, als die der Rufüschen Monarchie. *) Die Stadt Kalkutta wird von einer Million Menschen bewohnt; andere große Städte, wie Delhi, Agra, Benares, Lucknow und Puhna, haben 300.000 bis 500 000 Einwohner. Madras und Bombay sind bedeutendere Handelsstädte, als Venedig und Genua in ihrer blühendsten Periode gewesen. Der Indo- Britische Staat hat Vasallen, deren Reiche mehr Bewohner zählen, als das Königreich Neapel, und deren Dyna stieen älter sind, als das Haus Bourbon.*) Selbst der ei-devant Groß-Mogul, ein Nachkomme des Wetterschütterers Timur, sitzt auf seinem goldenen Throne in Delhi, umgeben von allem Glanze des Ostens, als höchster Staats- Gefangener Britaniens. Und wer sind die Eroberer, wer die Beherrscher dieses eine Welt für sich bildenden Reiches, das wie durch Zauber auf Asiens Kontinente entstanden ist und mit den Welt: Monarchieen eines Alexander, Tamerlan und Nadir Schach in die Schranken treten kann? Auf einer Insel im fernen Westen, in einer engen Straße, wo die Strahlen der Sonne nur selten fähig sind, den dichten Steinkohlendampf zu durchdringen, hält eine Gesellschaft friedlicher Kaufleute ihre Sitzungen - diese sind die Eroberer Indiens, die unumschränkten Beherrscher der gewaltigen Ländermasse. Die erstaunenswürdige Schnelligkeit, womit diese Macht zu ihrer gegenwärtigen kolossalen Höhe emporstieg, hat in den Annalen der Welt keine Parallele. Rom ä4 einer Zeit von zehn Jahrhunderten, um einen höchsten Gipfel zu erreichen; die Britische Macht in Indien ist in weniger als Einem Jahrhundert fast eben so hoch gestiegen; aber noch merkwürdiger erscheint uns diese Macht, wenn wir bedenken, daß ihr Wachsthum keines weges von kriegerischer Ueberlegenheit oder religiösem Fanatismus bedingt war. Ein kleines Häuflein Briten erhielt durch wohlberechnete kaufmännische Speculationen Zutritt in dem fernen Lande,“ errichtete daselbst Faktoreien und vergrößerte sein Gebiet durch Ausübung der Römischen Maxime: „divide et impera!” bis ein

') Vgl. Nr. 108 des Magazins, Art-Mann *) Die Einkünfte Rußlands belaufen sich na 300 Millionen Rubel, welche Summe etwa 12 Millionen Pfd. Sterl. gleich kommt. Die Einkünfte Indiens betragen mehr als 19 Millionen Pfd. Str. jährlich. - (Anmerkung des Originals.) *) Der König von Audi (Oude) z. B. hat 600.000 und der Nisam von Heiderabad 10.000.000 Unterthanen. -

faltiges.
neuesten Berichten auf

kriegerischer und kampfgeübter Staat nach dem anderen zu seinen Füßen sank. Wir erinnern hier nur an die Mahratten, deren Heer 200.000 Streiter zählte, von Französischen Offizieren organi, firt und mit einer zahlreichen Artillerie versehen war. Wann ist jemals mit so geringen Mitteln. Größeres geleistet worden, oder wann hat jemals die Europäische Civilisation über die "Halb, Kultur des Ostens einen glänzenderen Sieg davongetragen? Indien mit seinem Sanskrit, welche Sprache so trefflich zum Ausdruck metaphysischer Begriffe sich eignet – mit seiner Philo, sophie, aus deren Tiefen selbst Plato und Pythagoras geschöpft haben sollen – jeinen mystischen Religionslehren, deren Dogmen zum Theil in die entferntesten Weltgegenden gewandert zu seyn scheinen – Indien mit seinem poetischen Genius und seiner so vielgestaltigen Mythologie bietet dem Dichter, dem Gelehrten und Künstler ergiebigen Stoff zu Betrachtungen und Forschungen. Die ältesten Nachrichten über dieses Land gründen sich auf die Reiseberichte der Begleiter Alexanders des Großen." Diese Berichte konnten aber nur sehr mangelhaft seyn, da Alexander seine Eroberungen nicht weiter als bis zum Hyphasis (dem heutigen Setledsch) ausdehnte und also nur die nördlichste Provinz Indiens, das heutige Königreich Lahohr, durchzog. Alexander, dem es mit großer Mühe gelungen war, im An gesicht eines zahlreichen feindlichen Heeres über den Hydaspes (den heutigen F: zu setzen, rückte, nachdem er Porus, den König des Landes, besiegt hatte, über den Hydraotes bis zum Hyphafis vor, dem letzten der fünf großen Flüsse, die, auf dem Himalaja entspringend, durch Indiens nördlichste Ebenen dem Indus zuströmen. Am Hyphafis stieß der bis dahin unbesiegt ge bliebene Macedonische Eroberer auf Agranes, den König der Ganggariden, der sich ihm mit einem Heere von 20,000 Reitern, 200.000 Fußgängern und 2000 Kriegswagen entgegenstellte. Eine Empörung, die unter seinen Truppen ausbrach, zwang Alexander, nach dem Hydaspes umzuwenden, wo er Schiffe bauen ließ, den Indus stromab fuhr und, die Küsten des Indischen Oceans und Persischen Golfes entlang segelnd, nach Medien zurückkehrte. Der Widerstand, den Indiens Fürsten damals leisteten, ihre zahlreichen Heere, die Menge ihrer Streitwagen, die Trefflich keit ihrer Waffen und die Stärke ihrer Festungen zeigen uns, was für ein Land Indien schon in jener Zeit war. Diodor und Arrian ' einstimmig, dieser gesegnetste Theil Asiens sey schon zu Alexander's Zeit voll großer und reicher Städte gewejen und habe einen sehr lebhaften Verkehr getrieben. Das Land war von Heerstraßen mit Meilenzeigern und Karawanserai's durchkreuzt – kurz, die Civilisation hatte einen hohen Grad er reicht. Was Strabo und Plutarch von Indien berichten, ist hier mit im Wesentlichen übereinstimmend. Auch die Kirchenväter Clemens und Ambrosius haben einige Notizen über Indien geliefert, die jedoch nur von geringem Werthe find. Wir müssen jetzt eine ungeheure Periode der Unwissenheit überspringen, in welcher der edle Venetianische Reisende Marco Polo als einziger Lichtpunkt erscheint. Nur Schade, daß dieser so lange verkannte und als „Meister Million“ verschrieene Wan. derer gerade von Indien viel weniger aus eigener Anschauung erzählen konnte, als von der Tartarei und dem Chinesischen Reiche. Bedeutender für die Kenntniß Indiens war das Itinerar des gelehrten Arabers Ibn Battuta, der 29 Jahr lang (von 1324 bis 1353) im Orient herumreiste. Dieser Mann, gebürtig zu Tanger in Marokko, besuchte Algier, Tunis, Tripolis, Aegypten, Syrien, Arabien, Persien, Chorajan, Afganistan, Indien (zwei na), Tübei, China, Sumatra, Java und kehrte über Ormus, Schiras, Ispahan, Aleppo, Mekka, Jerusalem und Gibraltar nach Marokko zurück – eine für jene Zeit (und auch für die unserige) ungeheure Wanderung! Während seines Aufenthalts in F" erwarb sich Ibn Batuta die Gunst Muhammed's, des Kaisers von Delhi, der ihn mit einer Gesandtschaft nach China schickte. Diese Gesandtschaft welche nach seiner Angabe aus 1000 Individuen befand's Delhi im Jahr 1342. "Die für den Kaiser von China bestimmten Geschenke waren: hundert reich aufgezäumte Arabische Pferde – hundert Bajaderen von ausgezeichneter Schönheit – fünf Anzüge, mit Juwelen besetzt – ' dergleichen aus Goldstoff – tausend dergleichen aus verschiedenen anderen kostbaren Stoffen - goldene Gefäße, Schwerter mit Juwelen besetzt u. fw. u. f. w.

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