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Minnesångern, die im Mondensdein oder im Sdinee umhers wenn audy Vieles ganz unbestreiibar eben so ist, wie bei uns zu wandeln, unter den Ballonen ihrer Kastilianisden Gebieterinnen Lande, g. B. daß die Sonne nicht Morgeris unter: und. Abends Serenaden bringen und die Luft mit ihren Füßen von der Mans aufgeht, und daß die Bắume nicht in der Luft wachsen und die doline begleiteten Gesangen erfüllen. Diese harmonische Mans Hauser nicht auf dem Dache stehen, so hat man doch, tros doline ist nichts als eine Guitarre ohne Boden, mit zwei quits Nicolai, cinige Annehinlichkeiten voraus, wie etwa, daß man am ichenden Darmseiten bespannt; die nachtlichen Minnesanger ind 1. Dezember unter den Rosengebäiden und blühenden Drangen Gallego's, eine Art Auvergnaten, weldie mit einem Stúde Holz der Villa Mattei (Godon) im frad spazieren gehen und Veilchen auf den Darmsaiten der Guitarre umherfraßen und Almojen, suchen oder die Sonne hinter den Thermen Antonin's untergehen wenn nicht gar die Börse, verlangen. Nun sage man noch, daß sehen und dabei fid, aud die Zähne stochern fann vom Mahle, der Spanier ein geborener Mufifer sen.

welches im Falcone (piazza d. Eustachio No. 56), troß Nicolai, Die Schwester der unvergleichlichen Grisi gab vor einiger gut und gar night theuer ist. 3a, ren auch Alles hier das Alie Zeit die Hauptrolle in Anna Bolenn; sie war die Perle des und dies Ulte lángst und unzáhlige Male geschildert und besdries Theaters und gefiel außerordentlich; andere nicht 10 ausgegeio: ben, zum Glúde für den neuen Beschreiber ist hier das Alte nete Sängerinnen wie sie, doch mit recht hübschen Šimmen auss immer neu und frisch, eine Práfrige Wurzel, aus der ein lustig gestattet, iraten mit Beifall in den Hauptrollen der vorhin anges grüner Yufichlag in unermüdlichem Keimen hervorbricht; das Alte fúirten Dpern auf. Was die Sanger anbetrifft, so verdient nur ist hier wirflidi nod lebendig, und die alte Roma ist auch in ein einziger genannt zu werden, ein Frangoje, der seinen Namen dieser Weise immer noch die Ewige. Die Elemente, Strafte und italianisirt und durch diese List, so wie durch seine glúdlide Triebe, aus welchen und innerhalb deren dies in sich selbst ge: Italianiide Aussprache und sein Calent, es dahin gebracht hat, gründete und beschlossene Leben verläuft, find so yarinoniíds ges als Kind Jtaliens mit Beifall übersdůrtet zu werden; wahr: mischt und vertheilt," so richtig, gegen einander abgewogen und dheinlich ist er auch jeden Augenblic Darauf gefaßt, Zeugnisse fo fein gegliedert, daß kein Feindliches, faum irgend einem vorzulegen, die feine Siege auf den großen Theatern Mailands mendes fich einzulörpern und, wo es irgendwo bestånde, fic und Neapels bestätigen, die er doch wohl nie mit einem Fuß geltend zu machen vermag. betreten hat.

Und wie in der äußeren Gestalt der Stadt mit den bewohns Die Italianische Oper wird wenig besucht; bei einer Vor: ten Straßen die Ruinen, mit den vom Verkehr des Tages er: stellung der Norma und der Stummen von Portici zúhlte id füllten Vierteln die Einsamkeiten der Weinberge, und mit diesen nur ungefähr 50 Personen im Theater del Prinzipe. Entsteht wiederum die Ruinen, und mit dem Allen überall verstreut uns diese Gleichgültigleit gegen die Italianische Mufit daher, weil sdhlige Kirchen sich verweben und zu einem in der Welt gewiß diese Art nicht in Spanien gefällt, oder weil fie schlecht ausges einzigen Gesammtbilde verschmelzen, io fließt das eigenthámlide führt wird? Keinesweges, der Spanier liebe weder Zralianischen Leben der Stadt aus gesunder und üppiger Natürlid)feit, aus nod Französische Musif, er ist eben so gleidgültig gegen Norma Rejien antifer Sitte, vom Christenthum gewandelt, aus einer in wie gegen die weiße Dame, gegen Bellini und Rossini, wie ges jedem Sinne abgeichiedenen Gelehrsamkeit, aus halbvergorenen gen Guber und Boneldieu. Der Spanier liebt eine Boleros oder modernen Stoffen und aus dem alles dies durchdringenden Aether Fandango , Melodie, eine patriotiide Hymne mit Castagnettens der frommen Devotion wunderbar zusammen, indelsen gar viel und Tambourin - Begleitung, auf einer Lener in einem Kaffees Fremdenwirthschaft ftets oben auf, doch immer fremd gehalten bause ausgeführt; spieler ihm sonst etwas vor, und er wird gåhs und eben nur oben auf iawimm:. Die inneren Segen dine, lo nen, er wird die schönste Musie, wie er fich ausdrúdt, al carajo ohroff sie ihrer Natur nach, und diese mit dem Maßftab unserer wünschen. Die Spanische Oper, die man in Madrid nicht fennt, nordischen Natur gemessen, ideinen mögen, fie tommen in jo soll in Sevilla, Cadir und Malaga mit großem Beifall aufges fanften Uebergången zu einander, daß auch wir Barbaren nicht führt werden. Die beliebtesten Franzöfidhen Opern werden, ins einmal uns zum Erstaunen berufen finden, vielmehr ganz ges Kastilianische übertragen, ebenfalls nur in diesen drei Stadten machlid mit dem Strome treiben. Es macht sich sehr von selbst, Spaniens gegeben. (Schluß folgr.)

daß gerade aus diese ersten Berichte gleid unter der Influenz folcher behende in einander rinnenden Doppelfterne stehen. Die

Theaters Saison ist nämlich zu Ende gegangen, indem wir uns g tali e n.

vermerkt in die Udventszeit eingetreten find. Die Pifferari,

welche noch Jahr fúr Jahr die alte Freude der Hirten bei der Römische Berichte eines Deutschen.

Strippe des Christiindeb hier erneuern, haben schon langst von

vorläufigen Lodronen und von den originellsten Dudeladt's und I.

Klarinett: Pañagen die Straßen eridhallen lassen, während die 1. Dezember 1838.

lebte Oper des Jahres und der lesie diesjährige, rielleicht, wie Politische Offenbarungen irgend einer Art, wie sehr audy man fürchtet, liberhaupt der Sdwanengefang der beliebten Grisi in den gegenwärtigen Verhältnissen Unlaß au folchen zu liegen die musikalischen Enthusiasten im Theater della Valle daari. scheint, dürfen doch von hier aus am wenigsten erwartet werden, Die Gespräche und die Gezwitscher ocr Conversazioni und der idon aus billiger Erwägung eben dieser Verhältnisse. Es ist Trattorien drehen sich noch immer um die Grift und die Capuleti aber auch einzugestehen, daß wir hier in Bezug auf Fragen, die und den Belisar und die Donna vom See und die Montecdi für uns mehr oder minder sogenannte Lebensfragen sind, spater und die Grisi, während die endlosen Thurmgeläute, die Messen vermuthlich, als Ihre leser, Furcht oder Hoffnung idöpfen, denn der Sistinischen Stapelle, die Veípern, Prozeijionen und gehstuften unser Bronn springt nirgend als in der Augsburger allgemeinen Stirchenfeste das Eintreten der heiligen Zeit auf alle Weise merfZeitung. Wer vollends über hiesige Stimmung und allgemeine lidh bezeichnen. Opern und Pifferari, Deipern und Sistinische Meinung, über wichtige offentliche Ängelegenheiten Aufidluß vers Kapelle! Sie sehen, daß zunadsst von nid 18 Anderem als Mufit langte, der ginge aufs Fischen im Sande aus und verlore sich in zu handeln senn wird. ein Feld, darauf nicht der Saiser nur, nad dem Sprúdwort,

Do sondern selbst auch die Stirche Rein Kedt mehr 311 haben mußte. Diese Romilden Mittheilungen, deren fid hiermit eine Pleine Folge ankündigt, thun deshalb ein wenig berídámt und wollen Margherita Pufterla, Roman von Gefare Cantù. fich nicht ins Freie wagen, ohne zuvor wegen einiger Zugestand: nisse Papitulirt zu haben. Es moge ihnen zu Gute gehalten wer:

(Solub.) den, wenn sie allerlei Trivialitdten des Tages mit einschmerzen. Aber der imeichelnde Traum ist bald vorüber, und die Uns Vielleicht wird wegen dessen Entschuldigung nicht einmal begehrt. glüdliche weint noch heißere Chránen, bis die Hoffnung ihr Denn es gilt ja nicht eine umfassende Charakteristik, welche sich wieder mit einer Engelstimme ins Ohr flüftert: „Sie leben allerdings von der Physiognomie einer Stadt nicht geben låßt, Du wirst sie wiedersehen.“ – Aber wann? Wie jeder Leidende ohne ihre feften Formen, ihre Naturs und Eristenzverhaltnisse zu zum Aberglauben sehr geneigt ist, fo zicht aud Margarete aus schildern. Es ist vielmehr um Sliggen desfen zu thun, das man den natürlichsten Phänomenen tausend Porbedeutungen: ein ihr Temperament nennen könnte, und dies giebt sich in ihrem Traum ist ihr eine Weisságung wenn jene Spinné ihr Ges Mienens und Geberdenspiel zu erkennen, in den leichten und webe vollendet hat, wird die Stunde der Befreiung fdlagen flüdtigen Erscheinungen auf der Oberfläche ihres Gesammtlebens. ieder neue Monat, iede neue Woche, der wedle der Jahres: Es moge jedoch auch erlaube fenn, des alten Roms und seiner Seiten, die trüben und die heiteren Cage gaben ihrer franten Trümmers Herrlisleit wenigstens nicht zu schweigen, wiewohl Einbildungsfraft Stoff zu Träumereien, su frohen Erwartungen fich Neues

darüber, wenn nicht etwa durch Zufall das Resultat oder bangen Besorgnissen. Besonders wenn ein Feiertag heran, einer neuesten Uusgrabung, sowerlich wird beibringen (afien. naht, romeichelt sie fich mit der Hoffnung, dieser werde ihr Ers

Neues überhaupt, wer wollte es in Rom suchen, wer von Issung bringen; lie zahlt die Stunden, bis er anbricht. Da ers dort dergleiden erwarten? Ulte, ausgefahrene Geleise sind es, inneri fie das fröhliche Geldure der Gloden und das Getůmmel in denen der Wagen des bürgerlichen und religiosen Lebens freist

, der Kirchengånger an die Zeit, wo fie mit unaussprechlichem darin dem Sonnenwagen &hnlich, daß er cag für Tag duro Seelenfrieden diesen Festen beiwohnte: ein Priester":ffnete die undenkliche Zeiten die feste, gemessene und immer, felbft in Sgabe des Wortes, erklárte die Vorschriften der Liebe, der Ummöllung nod), leuchtende' Bahn miße, auch darin, daß er im Sanftmuth und Geduld: ein majestatischer, von den vollen Chos

Jahreslauf den regelmäßig wiederkehrenden Eyklus von Seiten ren angestiinmter Koninus, die feierliche Harmonie der Orgeln und Festen' durchläuft, und darin, daß er fårwahr in Lüften geht; gob himmlijde Heiterkeit in ihre Seele, wie sie keinen irdisden. denn wer modre es für eine Fahrt auf dem Boden dieser unferer Genuß begleitet. Aber diese schönen Lage sind jeht für Margas heutigen Wirklichkeit erkennen? Dabei Pann wer will, no reten umwritt und dufter. Sie stüzt ihr Haupe und ihre Hande

an das Gitterfenster des éden Kerters und lente den chránen: zu gehen ideine. Es grüßt uns das alte, aus unzähligen Pors weren

Blic auf jene festlich gefleideren Menschen, die sich in traiten längst bekannte Gesicht, wenn wir Nom zum erstenmal frohem Gewúhle nach der Kirche begeben, als wollte sie errathen, fehen; aber es verlobuit fid), tros Nicolai, doch des Sehene. Und

wer diese Leute jenen, und von wem sie wohl spredoen mögen.

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,,Jene Anderen Pehren, nachdem sie Gott gedient, in ihre idwanfie girijden diesem und jenem Plane, um das liche!, das Häuser zurück. Das Haus, die Staire des traulichen Zus fein unfluges Benehmen angeridtet, wicder gut zu maden. Tammenlebens! 0, wie viele freundlide Bilder beschwört dieses Den Ludhino verrätherisch zu tódten, litt sein Gewissen nicht; Wort herauf! wie viele Qualen für den Einsamen, den Verlasses dagegen wußte er es dahin zu bringen, daß der Fürst ihn, als nen! Sieh dort jene Mutter init ihrem Stn blein; vielleicht lehrt einen verdächtigen Menschen, in der Sterler der Pusteria Recen fie cs, zu Gott beten; vielleidyt giebt sie ihm einen weisen Rail), ließ. Dort bestach er init Gold Macaruffo, den Schließer, und oder einen zärtlichen Verweis. Audy ich hatte vordem ein liebes madre, unteritust von Buonvicino, einen Versuch, die Einge: Sind, das mit Mutter nannte, und es war so don, so lieblid, ferferien in Freiheit du segell. Margherita umarmie ihren jo uniculdsvoll! Ad, es ware herangewadjen, ein süßer Trost Francesco und drückte den kleinen Venturino ans Herz. unserer alten Tage! .... Entfeßlid), vielleicht roll id) es nimmer ,,Sdon ist der erste forridor zurúdgelegt, und die Fliehens wiedersehen! Heilige Jungfrau, befreie mid von dieser Qual; den gelangen durch einen engen und finieren Gang in die Küche gieb mid, meinem Garten, meinem Sohne wieder!"

des Keriermeisters, der die Pforte hinter fic, guidyldyt und dann Hlte man die Unglüdliche doch wenigstens der Einsamkeit einen tiefen Athem3ig thui, als wire der it wierigite Theil des ihres Kerkers, ihren Gedanken, ihren Erinnerungen überlassen! Unternehinens schon vollbracht. Eine andere Pforte fülre nads Der machtige Bösewicht tam, um Margaretens Tugend node einem inneren Hofe: man oinet sie; nur fünf Sdritte gegenüber ein lestes Mal zu erproben; allein er idadete sich selbst, indem befindet sich die dußerste Thür: ist diese aud durdsdriiien und er ihr offenbarie, daß ihr Gemahl mit dem Kleinen entflohen der kleine Graben draußen übersprungeil, so ist man in Sider: fen; denn dadurch wurde die ftarfe Seele des Weibes ganz uns heit. Die Flüd)tlinge lauíchen an der Sdweile • : • rings umber besiegbar und der Schmers, der auf ihr lastete, etwas ertraglider. vernehmen sie feinen laut. Auf einer Pleinen Seitenmauer liegt

Die Leser diejes Romans werden bei ail’ der lebhaften eine Sdildwad)e ihrer linge, niad, auf dem Baude und idyllit, Theilnahme, die Margaretens Shirtjal erregt, die arme Rojas den Kopf mit den Armen stúpend. Sie idhlúrfen leise hinaus tia, Kamengo's verstofene Gattin, nicht vergejjen haben. Uns und fieigen drei Stufen hinab; Margarete fommt julett mit fere Sehnsucht, jeden leisen Verdad, der auf Rosaliens uns Venturinio. Jeßt bridt der Mond pard, den Wollenflor, 9:10 fchuld ruht, gehoben ou wissen, befriedigt der Verfasser sehr Einer erkennt des anderer, Züge in seinem hellen Scheine. glüdlich. 31 der Goffnung, den flúchrig gewordenen Pusteria Francesco und Alpinolu werfen einen Blic voll Liebe, Mitleid verderben zu Pónnen, eilt Ramengo fcinen Spuren nach und und inniger Berehrung auf die arme Margarete, die bleidund wird auf der Reise durch einen Drian gendthig, in eine Müllers abgezehri vor ihnen nicht. Ihr verworrenes Haar

fáilt auf die hütte einzulehren. Von den biederen Bewohnern dieser Hütte halb entbidhten Sdultern; aber nod, immer ist sie idón und erführe er, daß Alvinolo erst kürzlich hier gewesen ren, und daß Ehrfurdt gebietend."'. fie ihn idon als Stind mit seiner Mutter, die im hálflosesten Uud der fleine Venturino fireiit seine blenden Locken zu: Zustande bei ihnen anfam, aufgenommen hatten. Die Mutter rúcf, um seine liebevolle Trágerin 3!1 leheil - er erfennt sie, war bald nach der Ankunft ihren Leiden erlegen; aber ein Dias (threit voll Entzücken: D Mutter, Mutter! - und idlingt ihr mantring und eine fleine Börse mit zwei Briefen darin übers jeine Aermcen uin den Hals. Das durchdringende Geschrei geugen Namengo, daß jene Unglücflicte seine duldlose Rofalia des Kleinen zerstört die legte Hoffnung der Inglúdliden. Sie gewesen, und zugleid erfahre er, daß Alpinoio sein Sohn ist. werden entdeckt, ergriffen und zum Tode verurtheilt. Stati nun fich selbst anzuflagen, lid selber zu fluden, Pehrt er, Wir Pónnen nidi umhin, folgende Betrachtungen mirzus als ein verstodter Bajewidt, seine ganze Erbitterung gegen theilen, die Herr Cantù bei dieser Gelegenheit seinem Romane Pusterla.

einivebr: Der landfachtige Pusteria fommt nach Avignon, wohin ,,Wer nadi (anger und schmerzhafter Frankheit aus den Papst Clemens V. (im Jahre 1305) seine Residenz verlegt hatte. Worten oder Handlungen der Personen, die zu seiner Umgebung Ér erfährt hier, daß Luchino und der Papst wieder versöhnt sind, gehören, abnehmen fann, daß er bald die Reise antreten musie, und muß an dem Sdube Seiner Heiligteit verzweifeln. Es ers von welcher Peine Ridfehr starfindet, der fährt in diejem greift ihn eine unwiderstehlide Sehnsucht, heimzukehren, oder Augenblic cine glühendcre Liebe zum Dajeni. Wie ein Schrifts wenigstens wieder in der Ndhe des heimatlichen Bodens sich zu ftelier, wenn er zum Ziele seines Wertes gelangt ist, daselbe wissen; und er sollte wirflich seine Paterstadt wieder berreten, Blatt für Blare und Beile für Zeile wieder Durdliest und durch: aber in welcher unglüdseligen Lage! – verrarhen von Kamengo, denft, lo úberdenfe und mustert der Mensch am Ziele seines Das der sich in Avignon sein unbedingtes Vertrauen erschlichen hatte, fenns den vollbrafien Lebenslauf; er ruft fide alle die theuren um ihn rettungslos zu verderben?

Personen, alle die freundlichen Drte vor die Seele, von denen Das Schiff, welches Pusteria von Frankreich zurüdbrachte, er in Purjem sido losreißen soll. Er fann entsagen, kann seinen hatte manderlei Soidjale zu bestehen: Regengifle, Windsbrdute Geist in die Hunde des ewigen Vaters befehlen; aber die Natur und furchtbare Stürme idienen die Unglúciiden von der ersehns verlange ihre Rechte, und mie dymeichelt der ermatteren les ten und unheildrohenden Küste zurüdhalien zu wollen. Der kleine bensfraft der dywediste Hoffnungsstrah!! Eine augenblickliche Venturino fragt seinen Vater angstlido: ,,D Vater, warum haben Starfung nad cingenommener Arznei; ein paar Minuten er: wir jenes Lanð verlassen? dort standen wir auf Festern Boden, quideriden Salafes; ein nachlasíender Strampi, ein tróstlides und das Sdiff hier wandt so erschrecklic!"! - Puferla antwor's Wort des Arztes, ein romeichelhafter Glückwunsch besuchender

et: Das Land, weldes wir verlassen haben, ist nicht unser Freunde reiden ihon hin, um in seinem Busen den festen Glaus Baterland.101

,, Wo fahren wir aber jest hin?" 1. Wie, ben an seine Gaejung zu wecfeii. Schon malt er sich wieder das weißt Du nicht mehr? Wir gehen ia nad Jialien." frohen Sinnes eine irðische Zufur:ft aus .... Bedauernswürdis ,,Nad Italien ? aljo nadj unserem lieben Vaterlande, nidt wahr? ger! im nadsten Augenblick veridhlimmert sich sein Uebel: die Dort finden wir ja Leute, die eben so spreden, wie wir? Dort Enteraftung, das Steuchen und Rocheln des legten Kampfes wird. Jedermann uns kennen. Und die Mutter, werden wir auch machen ihn wieder fühllos gegeil alles Irdische, und sein ganzes mit ihr gleich zusammen seyn?" - m, Die arme Mutter, übriges Schnen ist dem stillen Grabe zugewandt." verschi Francesco seufzend und mit dem blonden Lockenhaur des Wenn at er der Mensch im Vollgenufle förperlicher und Kleinen spielend,, -uvia, wir werden sie sehen, wenn Gott geistiger Kraft, die ihm langes Leben und ein idónes Alter will. Jegt bete får fie...."

zu verbärgen deinen, problid hören muß, daß Andere ihn zum ,, Endlid, an einem heiteren frühmorgen, erschien Staliens Tode verdammt haben, wenn er an einem bestimmten Tage, su Küste im werdenden Sonnenstrahl. Francesco betrachtete sie mit einer bestimmten Stunde unwiderruflich aus dem Dajeni dheis einer Art von Andacht, und seine Einbildungskraft, der idmarzen den roll.... po ist das eine Qual, die von der dwarzesten Eins und traurigen Vorstellungen måde, malte ihm nur die freundlidite bildungsfraft nicht überboten werden kann. So ist es nicht auf Vergangenheit, die schmeidelndfte Zukunft. Benturino ftelite ihm dem blutigen Schlachtfelde, wo das wogende Gewühl, das vers unterdeß in seiner lindischen Neugier unzählige Fragen: worrene Setúmmel der Sámpjenden, ein von Born und edlem ? Was ist das für ein Berg, der dort ins Meer vorspringt? und Wetteifer gendhrter Muth alle Sinne und Lebensgeister in joldom jener andere, der so hoch und spiß ist? Und jener Gipfel, der Grade berauschen, daß man die Gefahr veradret – wo der Tod wie beguderi aussieht. Liegt eima Pija in jenem Meerbusen? felbst ungewiß, der Widerstand möglid); wo die Uneridrockenheit Ei, dort lommt ja ein Schiff auf uns zu; sein Segel ist mit Ruhm, die Feigheit und Berzagtheit Schande árndtet — wo der einer großen Schlange bemahlt, wie die Fahnen in Mailand!'' Točcsstreid) urplöglid fålle, wenn er ja fallen soll. *) Diel wes

..So verhielt sich's wirklich: was aber dem Kleinen Freude niger schrecklich kann aud) der Zustand des Seefahrers heißen, machte, das ermette in Francesco finstere Ahnungen. Alle der in seinem leck gewordenen Sdiffe auf den sturmbewegten Pasjagicre eilten auf's Verded, um das herannahende Fahrzeug Wogen herumtreibt. Eben die unermeblichkeit des Meeres und des zu rehen; und bald erfannte man das Wappen von Pija neben Simmels halt seine Hoffnung flott; die Geldhaftigkeit der Mann Dem der Visconti. Als die Schiffe einander so nahe waren, Ichaft, welde hier Ballast auswirft, dort ein leo ftopft oder die daß man sich gegenseitig verstehen konnte, erfuhr die Mannsdart Pumpen in Bewegung lett, hat ermas Stárlendes - der Ges des Caspio, Pisa babe sich mit den Disconti's von Mailand danie, von vielen leiðensgefahrien umgeben zu fenn, ist wohls verbundet, und aus dem Hafen dieser Stadt gingen täglich thatig gerstreuend. lindidwindet jede andere Hofnung, so sehen Shiffe nach Sardinien ab, wo Luchino den Distritt Gallura wir noch die machtige Hand desien, der über die tobenden Eles durch Erbidhaft erhalten habc."

mente gebieter und jedes Ding zum Besten seiner Gefdépfe lenkt." Francesco Pusteria wurde von Ramengo mit teuflischer Aber in der slummen Dede eines Gefängnisses mit dem Freude den Seridisboten des Visconte úberantwortet, die ihn Bewußtsenn (eben, daß jeder Athemzug dem Tode naher bringt, nach Mailand führten und in den Serler Porta Romana eins jeden Fuftritt des heranschreitenden Todesengels vernchinen, ohne sperrten, wo Margarete seit vielen Monaten schmachtete. ihm wehren oder seine Unfunft vertagen zu Pónnen - das Bes

Unter den Vielen, die sich jenen Opfern in der Zeit ihres wußtsenn in fide tragen, daß die Stunde unwiderruflid, bestimmt Glides dienstbar gezeigt, unter den Vielen, die alle von ihnen empfangene Wohltharen vergessen hatten, dachten nur zwei an fie. Der befreundete Mond Buonvicino berete, und Alpinolo

*) Sofite dem bekanntlid mit der Deutschen Literatur sehr vertrauten Verfalier hier nicht Egmont's legter Monolog vorgeschwcbt haben?

ist, in welcher ein dir unbekannter Mensd deinen Nacken ents fasser die bis dahin zerstreuten Elemente seiner literarischen Chas bloßen und dich in der Zeit eines Augenblicks in eine entstellte tigkeit; fie ist, wenn wir uns so ausdrücken dürfen, das Vorges Leiche verwandeln wird.... das ist eneseblich, grauenvoll! In fühl der Sdicale der Literatur, welche jebt, naddem der Sinn unserem aufgeklärten und mensdlicher gewordenen Zeitalter hat für episde Poesie untergegangen, in das Gewand des historisden die Menschheit darüber nachgedadt den phyfisden Schmerz des Roman's und des historischen Drama's fich Pleidet. Allein diese Verbrechers beim Afte der Hinridtung zu lindern und abzukürs beiden Gattungen der Literatur sind wegen ihrer ueberladung mit. zen; man hat darüber gestritten und erperimentirt, welche Todess einer Menge unnüber, theils rein historiscer, theils entstellter oder art wohl mit der gelindeften Dual verbunden feyn dürfte – das nur aus der Phantasie hervorgegangener Nebenumstànde nur uns Erdrosseln, das Erichießen oder die Enthauptung; mit zarter Bes vollkommen geeignet, ihrem erhabenen Zwede zu entsprechen, forgnis prüfte man die Starle und Geschmeidigkeit des Strices, und deinen in der wahren Geschichte wieder untergehen zu müssen. die Nervenforte der Serieger, welche nach der unbeschüßten Brust ,,Ohne gemeinsamen Beruf", - jo sagt Herr Cantà in reis ihres Kameraden zieten, die Schärfe des Beiles, bas, durch ner Vorrede – ,,ohne gemeinsamen Swed und ohne Einheit der einen menídlichen Naden fahrend, in einen Kloß eindringen Prinzipien ist Peine Literatur möglid. Finden wir diese Eins soll

. O grausame Ironie! scheinheilige Empfindsamkeit! Wenn heit in seiner Erzählung wieder? Welches ist das vorwaltende der Henker nicht Erfahrung und Gewandheit genug befibt, wenn Prinzip in derselben -, welches Ziel hat er fich gestedt? Sollte er das Opfer ein paar Augenblicke langer martert, so hört man er nichts anderes beabsichtigt haben, alo, denen zu Hülfe zu das versammelte Vott murren; es giebt seine Entrüstung und sein kommen, die ernste historische Studien (deuen, damit sie durch Mitleid auf alle Weise zu erkennen; aber fein Menso denkt an Bekanntschaft mit einigen der vornehmsten und vielen minder die viel qualvollere Zeit von einem Tage oder dreien, welde erheblichen Chatsachen die wahre Phnsiognomie einen sehr kurzen zwischen dem Urtheilsspruche und der Vollstreckung des Urtheils Zeitraums Pennen lernen? Oder hatte er gar nur den Zwed ges liegt, an jene Zeit, deren einzelne Augenblide so furchtbar lang habt, seinen Lesern Thränen über das Schidjal eines einzelnen sam sind, wihrend sie voråbergehen, und doch wieder so furots Individuums zu entlocken? Sollen wir nicht vielmehr aus der bar schnell, wenn man sie zabit, uandem sie vorübergegangen." individuellen Sphäre zur sozialen Idee uns erheben bon

Man wendet ein, dieser Schmerz sein unvermeidlich und der einzelnen Chatsache zur allgemeinen Formel, zu dem moras die Gesellsbaft habe das Recht, ihre angestedten Glieder abzus lischen Gedanpen, den der Schriftsteller ausdrüden wollte, hinges schneiden; aber schon vom Standpunkte der Vernunft beurtheilt, leitet werden? Bediente sich unser Verfasser der Individualität sprechen gewiß eben so viele Gründe gegen die Todesstrafe, als als Mittel, oder als 3 we&? Sollen wir, von der Erzählung für dieselbe. Wie aber, wenn Menschlichkeit und Religion noch ausgehend, das arme Opfer nur unter dem Namen Margarete hinzukommen, die Sache des Unglúdlichen zu führen? wenn man uns denken? Wir glauben dies nicht. Das Thema scheint dern die Hoffnung nahren darf, daß derjenige, deffen Haupt unter Schriftsteller von der Humanitát selbst und zur hodisten Bereds dem Mordbeit bluten soll, ein waderer Bürger und Familienvas lung der Humanitat eingefloßt. Unschuld und Tugend, dard rohe ter werden könnte, nachdem er gebessert worden durch die harte Gewalt auf die fürchterlichsten Proben gestellt – dies ist der Lection des lingluds und die liebevolle der Verzeihung? Und Grundton des Ganzen, das fruchtbare Thema, von welchem wendet ihr mir ein, daß die Codesstrafe fo nothwendig len, wie Herr Cantù eine so reid haltige und heilsam wirkende Anwens der Krieg und manches andere Uebet – nun, dann verzeiht mir, dung gegeben.

(Rivista Europea.) wenn ich die Fortschritte einer Gesellschaft, der folche Heilmittel Bedürfniß bleiben, nicht eben bewundern fann.' So lange wir

England. noch einen Menschen besolden, damit er einen anderen todts ichlage, so lange die Hinrichtung eines Mitburgers zu den Gegens Bibliographie. stånden der öffentlichen Schau gehört, scheint mir unsere gepries History of Denmark, Sweden and Norway. Von S. A. Dunham. sene Civilisation noch sehr im Ků&ftande."

Erster Band. Bon Pater Buonvicino mit geistlichem Troste unterstůst,

Holyday house. Eine Reihe von Erzählungen von mif 6. Sinclair,

51 Sh. hatten Pusterla und sein zarter Sohn dem Geset schon Genüge On the diseases of horses, horned cattle and sheep. — 10; Sh. gethan. Als der Sdlag des Hammers auf die Glocke Margas Tales of shipwrecks. - Bon Bingley. 4 Sh. reten ihre legte Stunde verländere, wollte fie aus Buonvicino's

Elements of the praetice of medecine. Von Dr. W. Reid. 15 Sh. Händen noch einmal Absolution empfangen. Niederknieend und

Gleanings from Germany,

from the German of J. D. Haas, - 9 Sh.

Germany, Hungary and Bohemia visited in 1837. - Von dem Prediger * die Arme auf der Brust freuzend, hörte sie mit zerfnirsdter Nes G. R. Gleig. 3 Bde. 31 Sh. signation die hehren und trostreichen Worte, welche der ehrwürs

Peter Pilgrim. - Bon Dr. Bird. 2 Bde. 12 Sh. dige Geistliche, feine Hände über ihrem gebidten Haupte auss breitend, feierlich aussprach. Seine emporgerichtete Stirn war

Mannigfaltige s. bleidy; aber man lgs auf ihr die verilerte Heiterkeit dessen, der mit nie wantendem Vertrauen einer höheren Welt jenseit des Italianifde und Deutsde Gespräche und unters Grabes lebt. Die Laterne auf dem Bánfchen, ihrem Erlöschenredungen *). Unter diesem Titel liegt uns ein Buch vor, das nahe, umgoß das Haupt der schönen Betenden von Zeit zu Zeit zu den wenigen Erscheinungen auf diesem Gebiete gehört, die bei mit einem Heiligen deine zitternder Strahlen.

weitem mehr halten, als sie versprechen. Wer kennt nicht eines Unterdeß eili das Vole, und mit ihm vornehme Herren und von den vielen Sprachlehrbüchern, die als „, Trichter", oder als Damen, zu dem blutigen Shauspiel, als war es ein Freudens Kunst, in wenigen Stunden Franzófifd), Itali niso und alle feft. Didt gedrängt um die Richtstätte und voll peinlicher Uns andere Sprachen zu erlernen", eine trefflide Speculation für geduld, verkürzt man sich die Zeit mit großem Geplauder, bis die die Buchhandler, eine um so fdylechtere aber får die Kdufer zu Unkunft der schönen Verurtheilten eine allgemeine hehre Stille feon pflegen? Doch nicht bloß von solchen Mausefallen, deren erzeugt. Nur ein Augenblic, und der Henter bietet das abges ausgehängtes Stückchen Speď nur die itnerfahrenen nodi ans schlagene, noch trampfhaft zuckende Haupt des unglücklichen zieht, sondern auch von anderen Büchern, die unter ganz dhns Weibes zur Schau. Buonvicino, der Margareten die legten lichen Formen, wie das vorliegende, fich anfúndigen, unterscheidet Trostesworte zugeflüstert hatte, blieb, als Alles vorüber war, uns fico das leßtere zu seinem Vortheil, wie dies wohl aud don der beweglich auf den Knieen liegen. Man rüttelte ihn - Teine

seine Name des Verfassers verbúrgt, der nicht bloß zu den geachtetsten Seele war entflohen. So kehrt der Schußengel des Mensden, Kennern der Zialidnischen Sprache und Literatur in Deutschland wenn dieser zu leben aufgehört, in die

seligen Wohnungen zurúc, gehört, sondern aud seine Studien stets mit Rücksicht auf den alls weil seine göttliche Sendung erfüllt ist.

gemeinen Standpunkt der Sprachwissenschaft betreibt. Herr Prof. És blieb noch ein lebtes Opfer, Alpinolo, der seine Hande, Valentini hat in seinen „Dialoghi e Colloquj”, denen eine durchs nachdem man sie von den jóweren Felseln befreit, an die Lippen gehends populaire und zugleid gewählte Deutsche Uebersebung ges drůdte und mit der Miene eines Menschen, der sich von seinem genübergestellt ist, einen wahren Hausschaß von wissenswürdigen theuersten Gute trennt, einen am Finger stedenden Ring lufte. Dingen geliefert. Mit Gott und der Soopfung beginnend, gehen Ramengo, der in der Verkappung eines barmherzigen Bruders die unterredungen zu dem Menschen und feiner Chårigleit åber, mit teuflischer Lust die Hinrichtung Margareten's angesehen, ers wonachst dann eine Befdreibung der drei Naturreiche überhaupt Pennt an dem Ringe feinen Sohn Alpinolo. Sogleich eilt er in gegeben wird. Nur der Abschnitt: „Der Mensch in Gesellschaft" heftiger Bewegung auf das Blutgeraste und wiðersebt sich leb: umfaßt die Gespräche, deren Inhalt auch in anderen gewohns haft der Hinrichtung, indem er prahlerijo ausruft, er besiße ein lichen Lehrbüchern dieser Art fich findet; die übrigen Abschnitte Begnadigungs: Breve für diesen Verurtheilten. Aber Alpinolo dagegen, namentlich der über den Menschen im geselligen Les fühite Peinen Beruf mehr zum Leben; er raffte, sobald er seinen ben' so wie die Unterredungen über Poesie und Rufil, liber Vater erkannt hatte, feine lebten Sträfte zusammen und legte Wissenschaften, Künste und Gewerbe, sind wohl nirgends ó dhns sein Haupt mit wüthender Ungeduld unter das Beil.

lichen Werfen don behandelt und dabei auf fo belehrende und Cesare Cantù ist keiner von denjenigen Shriftstellern, die fast er dypfende Weise redigirt worden. Allerdings wird man fich damit begnügen, über den ersten besten Gegenstand, der ihnen an ein solches Buch

nicht den Anspruch machen, eine Encyklopädie tauglich scheint, ein Bud in die Welt zu schicken: er fühlt, daß aller Künste und Wissenschaften zu feyn; aber für denjenigen, die Literatur dem Gefeße der fortidhreitenden Entwidelung Ges der sich in der Italianischen Sprachweise unterrichten will, it es nüge leisten, daß derjenige, der fie anbaut, eine Norm, und die gewiß Peine uninteressante Zugabe, bei dieser Gelegenheit über Stunft einen Glauben haben müsse. Darum stehen seine, mannig Vieles belehrt zu werden, was er sich sonst in hundert anderen fachen Leistungen in einem verwandtschaftlichen Verhältnisse zu Werken erst zusammenfuden müßte. einander, fie finden einen harmonischen Anklang in feiner Inteliis genz. In der Historischen Encyklopädie" konzentrirt der Vers

*) Vom Professor, Dr. Balentint. Berlin, Amelang, 1839.

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vierteljährlid), 3 Iblr. für das ganze Jahr, obne Eri böhung, in allen Theilen der Preußischen Monardie.

Erpedition (Friedrichs-Straße Nr. 72); in der Provinz so trie im Auslande bei den

Wohllöbi. Pest: Qenitern.

für die

Literatur

des Ausland e s.

N 12.

Berlin, Montag den 28. Januar

1839.

England.

mán so theuer, daß selbst ein unbedeutender Obras reichen Ges

winn bringen mußre. Man vergleide nur einmal die Kosten Die Englische Literatur im Jahre 1838.

und den Ladenpreis eines Bandes der ,,Pennns Enclopádia" oder

von „lardner's Enclopádia" mit denen eines Mode - Romans. (Nad dem Atlas.)

Den einen bekommt man, eng gedrudt und voll núblicher Bes Die Zahl der im Jahre 1838 in England erschienenen Bücher lehrung, fúr wenige Stillinge; der andere, mit seinen weiten war mindestens eben so groß als in irgend einem früheren Jahre. Spazien, großen Tnpen und gewaltigen Mindern, Poftet erma Der Eifer der Schriftsteller har nicht nachgelassen, wenn sich auch fünfmal so viel. die Leselust des Publikums neben so vielen anderen Gegenstanden, An Gedichten war das Jahr jo fruchtbar wie irgend eines; die reine Aufmerksamkeit in Anspruch nahmen, etwas ablúblie. fie sind so allgemein wie die tuft und werden auch in jeder Bes Die Empórung in Kanada, die innere poliriide Aufregung, welde ziehung mit derselben Gleichgültig feit genossen. Die Zahl der das neue Armens Gejes verurja die, die Irlandisden Angelegens Gedichie, die im Laufe eines Jahres gedrudt werden,

ist der heiten und die lebhafte Bewegung unter den arbeitenden Staffen, klarste Beweis von dem unfaufmánnisdem Geifle der Digter, die schnellen Fortschritte der EisenbahnsSpeculationen, der Acriens denn es ware ein enthusiastischer Irrthum, wenn man wähnte, Compagnieen, der mecanischen Erfindungen in allen Zweigen daß eines unter hunderten seine Kosten gedegt hátte. Aber auf der Gewerbe und Kúnste, endlid die Ausdehnung der Dampfs dergleiden achet fein Dichter. Für Zinern hat 'er feinen Sinn. Ichifffahrt über die Gerdiler des Utlantischen Oceans jammt den Er ist ein Licht wie andere Lidhter, die fiche selbst vergehren, wdhs mannigfachen Plánen zu ähnliden Unternehmungen in der Süds reno fie die Welt erleuchten. Unter der Marie von Versfúngis. fee und auf den Indisden Meeren, welde im vorigen Jahre auf lern, die uns im vorigen Jahre mit ihren Søópfungen beglådt das Tapet gebracht worden und jebe ronell zur Reife gedeihen, habeil, befinden sich nur zwei, die auf literarischen Ruhm wohl dies Ailes mußte natürlid von der Literatur abziehen und die änspruc macen tónnten: Dartin Farquhar Cupper und Monds Muße zur gelehrien und unterhaltenden Leftúre vermindern. Doch ton Milnes. Dod aud diese glánzenden Talente sind nicht ohne ungeacotet diejer anscheinenden Hindernisse floß der Stroin der Malel davongekommen: der Erstere ist von ,,Bladwood's Mas neuen literarijden Ericeinungen ro voll und rauschend wie jes gazine" gegeißelt worden, weil er sich unterfangen, Coleridge's mals, wenn er nicht gar seine frühere Hohe noch überstieg. ., Christabel zu vollenden, und der Lepiere wird der ,,Eclectic

Die periodii de literatur hat ohne Frage zugenommen. Review“ für die besondere Aufmerksamkeit, die sie ihm gedenkt Mehrere neue Magazine wurden im Lauf des Jahres begründet hat, nicht sehr zu danten haben. Nicht zu úbergehen ist bei dies und herausgegeben. Wie pe alle befteben fónnen, ist id wer zu fer flúchrigen uebersicht die trefflide Uebersegung des 1, Mabinos begreifen, zumal da die Mehrzahl von sehr zweideutigem Werthe gion" von Charlotte Guest'), als ein wohlgelungener Berjud, ist. Nidt minder inuß es auffallen, daß bei so zahlreichen Ges die alte Waliide Poesie der Vergessenheit zu entreißen. Eben burten dode so wenig Todesfalle farigefunden haben. Das Súns so wenig fónnen wir die Didier vorüberlassen, ohne ein Wort denregister war start genug, aber nur sehr wenige der Shuldigen jum Andenken 4. E. L.'8 **) zu sagen. Ihr Tod bat in den lites haben für ihre Vergehen mit dem Tode gebúßt.

rarijden Kreisen allgemeines Bedauern erregt, und die Umstände, Das unerhörte Glút, weldes die Romane des Herrn unter denen er erfolgre, kann man nicht ohne Somerz betrados Didens (Bog) machten, war für andere Shriftsteller eine Aufs ten. Daß fie als Dichterin úberidábt worden, und daß der munterung, sich in demselben Geleise derber Skizgirung und falsche Geidmad und die lacherliden Someicheleien ihrer Stris humoristisder Darstellung zu versuchen. So haben wir drei bis titer ihr Talent irregeleitet haben, laßt fich nicht leugnen, aber vier Dideng statt eines Einzigen erhalten, und fie arbeiten frisch fie bejas viele Eigeni daften, die fe über die gemoohnlidé Linie darauf los, fo gut es geht. Finde fich doch immer eine Menge ihrer Zeitgenossen erhoben: außerordentliche Leichtigteit, eine von Bearbeitern, um die Stúden Era berauszufördern, wenn reide Phantafie und lebhafte Empfindung. Der größere Theil irgendwo eine neue Metall. Ader entdedi ist, und das gierige ihrer Gedichte ist nur leider durch frånlliche Lebensansicien ges Publikum nimmt fie alle in Sauf. Freilidh tónnen die Nad zugler trůbt, noch mehr aber durch eine thórichie, eben so ausidweis leine so glúcliche Ausbeute mehr maden, wie die ersten Finder. fende als unwahre Leidenschaftlichleit. Doch hatte sie eben erft Manchem Abenteurer geht es auch wie Uli Baba: er wird in die Jahre erreicht, wo etwas Beñeres von ihr ju boffen war, der Höhle begraben, die er zu betreten wagte, denn es fehlt ihm und wo man erwarten fonnie, daß ihr Seift, der bei gehöriger der Talisman, der Genius, um ibn fammi den Schaben wieder Leitung und Ausbildung das Edelste ju leisten vermodie, einen berauszugeleiten.

dauernden Ruhm erringen werde. Wenige Sorifißelter ihrer Im Gangen aber iß das Feld des Romans nicht so emig Zeit find mit solchem Beifall aufgenommen worden und haben bebaut worden, wie es vor fünf oder sechs Jahren zu geldehen so done Hoffnungen erregt. pflegte, als Mistreß Gore im Zenith ihrer Productionskraft stand Zu den literarischen Erídeinungen des verflossenen Jahres und Morier, Bulmer, d'Israeli, Banim und andere beliebte gehören auch eine Menge neuer Ausgaben dtterer Werte. Schriftsteller raid ein Wert nach dem anderen lieferten. Die Die interessanteste darunter módite eine Sammlung ausgewohls Begierde nach Erzahlungen aus der feinen Welt und nach histos ter Stúde" aus den Schriften des berühmten Jeremy Collier rischen Romanen scheint fast erstorben zu renn, und selbst Sir fenn, jenes wilden, verwegenen Satiriters aus der Zeit Starl's II. £ntton Bulmer, der geiftreidefte und talentvollfie Novellist anses Audi von Milton und Locke find einige ihrer unbelanntesten rer Zeit, hat lange zwisdenrdume zwisden reinen Romans Didys Schriften von neuem aufgeweckt worden, und die vergesienen tungen verfließen lassen und seinen Senius einem anderen Dienste Gedichte Ben Johnson's, eine Masfen, Unterhaltungen und ans gewidmet, der periodiiden Literatur und der Bühne. Der Buchs dere Stúde, haben in eine neue Ausgabe seiner Werte wieder handler Bentlen, der als Berleger vermoge seiner Erfahrung in dies Aufnahme gefunden. Bon allen diesen Abdrüden verdient jedoch ser besonderen Klasse von Werten ein guter Gewähremann für die Peine so allgemeine Aufmerliamkeit und zeugt so sehr von dem Beurtheilung

des Werthes is, in weldem sie stehen, hat fúrzlich den Wiederaufleben des Geschmads unter dem Englischen Publifum, Preis neuer Romane um 20 pEr. herabgelebt, woraus man ersehen wie die neuen Ausstattungen, in denen Shaleipeare erschienen lann, daß dieser Artitel, um cinen Handelsausdrud zu gebrauden, in seinem Cours sehr gefunten ist. Indeß der frühere ladens preis der Romane war audio úbertrieben, daß man sich eher wuns

.) S. Nr. 146 des Magazins vom vorigen Jahre.

**) Unter dieser Chiffre drieb die ehemalige Mit Landor, nadiherige Mistrefi dern muß, wie er sich so lange erhalten fonnte. Das theuerste Buch, Maclean, die vor tur;em ju Cape Toat:Caftie an der Ufritantroben Guste, 100 das ie aus der Presse hervorging, war ohne Vergleich ein neuer

bin kie ihren Gatten begleitet hatte, nad einer Ehe von wenigen Monaten an Roman. In jedem anderen Fache der Literatur fonnte man eben

einer Vergiftung ihr Leben endete. Nodi (diwebt ein geheimnisvolles Duntel

über ihrem Tode. Man spricht von getäusditen Hoffnungen, Eiferíudit, tör: so viel Dru& und Papier zu der nälfte des Geldes haben, und perliden Leiden, von voríaslid genommenem, von beigetradtem Gift. Die während die wichtigsten Werte der Forschung, der praktischen

gerite baben nadigewieren, daß sie ihr teine bei unvorlidtigem Gebrauc le: Belehrung und der fleißigen Sammlung täglich zu dem wohls

bensgefahrlice Arinei verordnet. An trüben Ahnungen und Vorboten des To

des bat es ridt gefehlt, wenn auch andererseits wieder Zeugnisse scheinbarer feilsten Preise eridiener, bei dem, wenn der Verkauf sehr start Gemüthsruhe und Unbefangenheit vorliegen. 3u den ersteren gehört berons war, bóøstens die

Dedung der Kosten und ein ganz geringer iide Dichterin turi vor ihrem Ende an ihre Freunde in England riditete, Ueberí buß für den Autor gewonnen werden fonnte, war der Nos und die von den Öfentliden Blattern jeßt mitgetheilt wird.

ift. Es find in diesem Augenblid nidt weniger als drei bis lore Berduldigung der lingenauigkeit erhebt oder indem er zu vier veridiedene Ausgaben von Shakespeare's Dramen unter dem Prinzip der Doppels Eriftens jedes Gehirns Organs die Zus der Presse; obenan steht der „Shalespeare mit Kupfern" (picto. Auct nimmt, einem Prinzip, das bei einem so unfideren Gegens rial Shakespeare), nichi nur wegen seiner Sodnheit und Softbars stand, wie die Physiologie des Gehirns, von sehr zweifelhafter teit, sondern auch wegen der ralentvollen Kritif, .durd die fid Anwendung ist. 1.3eder fühlt, daß er vermittelst seines Gehirns die darin vorgenommenen Verbesserungen ausgeichnen. Der denet": damit foll uns bewiesen werden, daß das Gehirn das Herausgeber hat entdeckt, oder vielmehr, er hat die leser darauf Drgan des Denkens ift; aber wir zweifeln sehr, ob irgend Einer aufmerljam gemacht, daß Shalespeare seinen Namen Shalespere von Natur dies Gefühl hat. Die besten Gründe, die man får idrieb, ohne a, und er hált' fidh an diese Orthographie, die nun den Saß anführt, daß die verschiedenen Fähigkeiten des Geiftes auch anderweitig schon angenommen worden. Indeß durfte doch durch versdiedene Theile des Gehirns reprdjentirt werden, find wohl, truß dem Britischen Museum, die vollere Sdreibart von der Analogie entlehnt. Nun ist die Analogie nur ein ungubers den Meisten beibehalten werden. Zu der erneuerten Popularitat lessger wegweiser zur Erlenniniß unbekannter Kräfte und Dpes des Shakespeare Pann England sich nur Glad wünschen. Vor rationen der Natur, am wenigsten aber ist sie allein geeignet zur einiger Zeit erschien ein Buch zur Erflärung der geheimnißvollen Begründung eines umfassenden Systems. Aus den Chatsachen, Bezúge in den Sonnecten, und seitdem hat sich die Foridung die wir mit Siderheit in dem einen Gebiet der Natur Pennen, auch auf manche andere Punkte in dem Leben, Charatter und laßt fich vermittelft Analogie höchstens vermuthen, wie es in Genius dieses Didiers gewendet, die bishet entweder unbeats dem anderen Gebiet möglicher Weise aussehen mag; aber ans tet vorübergegangen oder nicht hinreichend ergründet worden. *) nehmen, daß eine solche Analogie gleichen Werth habe mit dem Unter diesen Versuchen ist einer der scharfsinnigsten eine Reihe positiven Beweis, der sich nur aus diretter Beobachtung ergiebt, von Aufsagen, die fürzlich in einer Zeitschrift eröffnet wurde, ist eine grobe Derlegung der Logil, obgleid folde Annahmen und worin die unentipidelten Charakterer aus Shafeipeare's es find, worauf die Herren Hall und Spurzheim ihre Fundamens Stúden hervorgehoben und betraciet werden, - die Personen, talláße zu gründen wagten.“ welche nicht auf der Bühne erscheinen, nicht mit agiren, sondern Die Phrenologie hat das Eigenthúmlide, daß der, welcher von denen nur im Verlauf des Studs nebenbei gesprochen wird, zum ersten Mal an sie berantritt, sich nicht ůber ihre Schwierigs und die also gleidjam in den Falten von Shakespeare's Didiers teiten, sondern über die Leichtigleit wundert, womit sie jede Ers mantel verborgen liegen. Dieses Unternehmen ist vielleicht die deinung erllárt. Wie geschmeidig ihre Doterinen sind, beweiß fdwierigste und anziehendste von allen Shakespeare s Stritifen. besonders der Einfluß, den wir der Gewohnheit oder Erziehung

Das Fach der Reifen aber übertrifft alle andere Klassen auf die natürlichen Anlagen zuídreiben dürfen. Die verschiedene der Literatur an Fülle und Ergiebigkeit. "Sehr natürlich, denn Große der Drgane láßt nicht die erworbenen, sondern die narúrs mit dem Dampf und den Eisenbahnen ftreden wir unsere Arme liden Fähigkeiten und Neigungen erlennen, während der Mensch über die Welt aus und finden überall neue Gegenstände zu unters das, was er im Leben wirklich ist, erst wird durch die fittliche suchen und zu beschreiben. Der Drient wird uns bald betannt und intellektuelle Ausbildung, die den lebteren geworden. Wann fenn wie Boulogne; Afghanistan ist jetzt an die Reihe gefoms tónnen wir aber die Geschichte der geistigen Entwicelung eines men, nach allen Winkeln bin durchidbert zu werden. Persien Individuums so ins Einzelne verfolgen, daß wir zu bestimmen uno Uegopten sind und nicht fremder als der Rhein und die vermogen, in wie weit Leben und Erzichung auf die Kraft und Soweis; und die Freistaaten am Stillen Ocean, die aud ndos Deußerung jedes Organs eingewirkt bat, oder nad welchen phos fens von Dampfbdren berührt und von Straßen durdid nitren filden Striterien tónnen wir die lebendig wirkende von der bloß werden jollen, důrften nidt dahinter surúdbleiben. Wohin mogliden und verborgenen Fähigleit eines Drgans untcríbeiden? irgend die Winde eine Feder wehen tónnen, da führen sie auch Sobald wir diese Untersdiede nidt mit Genauigkeit angeben Reisende hin, und wohin Keifende lommen, bringen fle Papier tónnen, ist es llar, daß der Boden aller franiostopisden Beobs und Dinte mit, und wo es Papier und Dinte giebt, werden adtung unter unseren Füßen schwinder. Man tónnie zwar an Bücher geschmiedet, daß die Repositorien fuarren und die Biblios fúbren, daß in jeder Lebensperiode und jelbst dann, nachdem die theten anschwillen. Mit dem neuen Jahre hat die Søriftstelles Snoden des Soádels fide fonsolidirt haben, die Drgane an ums rei nicht nachgelassen; in Gegentheil, mit jeder neuen Sonne fang zus oder abnehmen, je nad der Uebung oder Vernadlajsis tauchen neue Bücher empor, wenn nicht eben so glanzend, so gung der damit verbundenen Fähigkeiten, und in der That, wenn doch eben so unausbleiblidh.' Nur die Geschichtsschreiber, wenn dies der Fall wäre, würde unsere Erfahrung auf viel festerer es deren in England überhaupt noch giebt, sind träge und res Grundlage ruhen, als wenn die Form der Organe nur das urs gungslos, wahrend Didier, Novellisten, Reisende, Sammler und sprüngliche von der Natur ibnen mitgegebene Gepräge beibes Bücherfabrilanten aller Art mit einer Emsigteit idaffen, wie die hielte. Über die Annahme, daß die Gehirnorgane durch die Bienen in ihrem Korbe. Módten fie uns nur auch eben so rei: úebung ihrer natürlichen Fahigkeit neue Stärke erwerben, wurde nen und süßen Honig bringen.

pon Dr. Spurzheim ausdrúdlid als unbalıbar verworfen, wie auch alle Phrenologen dagegen find.

Es ist nice rower, die Fortschritte zu eckieren, welche die

Phrenologie unter der zahlreiden Klasse von Personen gemacht Resultate der Schädellehre.

hat, die darin eine Quelle angenehmer Beidäftigung finden;

denn erstens übe fie ihren Wiß in der Auffindung treffender zu dem Besten und Geistvollsten, was in neuerer Zeit ges Aehnlichkeiten, und zweitens someidelt sie ihrer Eigenliebe duro gen die Anhänger der Schadellehre geschrieben worden, gehören die Einbildung, daß ne tief in die Geheimnisse der bologie zwei eben in England erschienene fritische Würdigungen dieser eindringen. In den lebten zwanzig oder dreißig Jahren haben Doftrin, die eine von dem Englander Dr. Koget, die andere von verschiedene populare Schriftsteller und zahllose Vorleser die Dots dem Amerilaner Dr. Semall, die von der Art sind, daß man trinen der neuen Philosophie vor ftaunenden und bewundernden Jedem, der nach ihrer Durdlejung nod ferner auf die Theorieen Versammlungen entwideli, der vielen Sdriften zu geldweigen, jener phantastischen Wissensdaft schwóri, in seinen eigenen Jar's 100 sie ihre Herebíamleit úber denselben Gegenstand glángen gon eingehend, das sogenannte sau alitdis: Organ gang absprechen lieben, und der Falle, wo fie Gelegenheit hatten, ihr Geidid in und dafür ein anderes in defto hoberem Grade guidhreiben muß, der Charafteriftif veridicdener Sodel zu üben. Bei dem Allen das aber zu unserem Erstaunen unter den geistigen Fadwerten ist es ein Wunder, nicht daß die Phrenologie den Beifall gefuns der Phrenologen nicht figxriri, námlich das Organ der Leiches den hat, von dem so viel Kúbmens gemacht wird, sondern viels glaubigteit. Dr. Koget dußeri fich unter Anderem so: „Wir mehr, daß fie nidr raid eine allgemeine Anerkennung gewonnen; wollen nicht die Waffen des Spoties gegen ein Syftem zu Hülfe denn ware pe eine reelle Wifieni daft, wie die Chemie und ans nehmen, das demselben so viel Bloßen giebt, daß Swift darin, dere Zweige der Naturwiffenídaften, so hatte es ihr nidt fehs neuen Stoff für seine Geschichte der Philosophen von tagada ges len tonnen, daß man sie allgemein für wahr anerkannt. Unsere funden hárie. Die einfade Bejchreibung des fandigen Bodens, Zeit geidonet fich gerade nicht durd Mangel an Leidiglaubigteit der den Bau des Systems trági, der schwaden Materialien, aus aus, nod ist sie eine solde, wo eine Doktrin wegen ihrer Neus denen es besteht, und der unhalibaren Weise, in der čieselben zus beit oder Extravaganz verfolgt wird, und daher fónnen wir nur sammengeseßt sind, dird den Leser in Stand leben, von selbst lächeln, wenn wir hören, wie sich die Anhanger des Gallsden auf die Brauchbarkeit und Soliditde des Gangen zu foließen. Systems über Verfolgung bellagen und unjere Zeit in dicser Zuvorderst ist lein diretter Beweis dafür gegeben, daß irgend ein Hinsicht mit dein Jahrhundert vergleiden, wo Galileo duro besonderer Theil des Gehirns bei der Operationen des Geiftes seine großartigen Speculationen in die mande der Inquisition unentbehrlich ist. Vielmehr giebt es keinen Theil im Entephas gerieth, oder gar, wenn sie es versuchen, die Dogmen der Phres lon, den man nidt geschmacht, zerstört oder gang abwesend ges nologie den Entdedungen über den Blutlauf und die Analnie funden, ohne daß zugleich in dem Empfindungs, dem Denlvers des tidlo an die Seite zu regen, wodurch die Namen Barvey's mogen und dem Sharafıer eine mertbare Veränderung farges und Newton's unfterblic geworden." funden hatte. Şall hat uns eine reiche Sammlung von Beobs Bon diesen gemidrigen und eindringliden Bemerkungen achtungen gegeben, die fid hierauf beziehen und deren Ergebniß wenden wir uns jebe zu den nicht weniger idarfen anatomisdeu uns genügend scheint, den Fundamentaljan der Phrenologen ums Forschungen des Dr. Sewall. Diefer giebt uns die phredolos gustoßen. "Spursheim fudor vergebens dies Resultat zu umgehen, gijde sante des Soddels mit seinen pierunddreißig Organen, indem er gegen die Beobachter jener Falle die allgemeine, grunds námlich neun Neigungen, fiebzehn Anjdauungsorganen und adt

Verstandesdußerungen, wobei das Sprachorgan im Auge, Fatt *) Gewiß darf rich Deutrdland einen nicht geringen Antheil an dieser Rückkehr der Engländer ju ihrem lange Zeit vernadilälligten Shatespeare bei:

im Munde, Schlagferrigleit hinter dem Dhr, ftatt in der Fauft, meijen. Man modte am Ende dod darüber errörben, die Bewunderung und

zu finden ist, u. P. m. Sodann giebt er die Gedichte der Phres geislige Durdidringung des größten unter den eigenen Nationaldicitern nur nologie und die phrenologisden Definitionen jener vierunds einen verwandten Boltsstamme zu überlaien, der nod inimer fortrährt, diese unverfiegbare Duelle der Poelie tür lidausjubeuten, theils, wie Regis,

dreißig Organe, deren es früher zwei und drcißig gab und zu Kalimann und andere, in neuer Uebertragung und Erklärung, theils, ipie

denen man noch neue vorgesdlagen hat als Erweiterung dieser

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