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vierteljährlich, 3 Thlr. für
das ganze Jahr, ohne Er:
h8húng, in allen Theilen
der Preußischen Monarchie.

Expedition (Friedrichs-Straße Nr. 72); in der Proving jo mie im Wuslande bei den

Woblöbl. Post - Aemtern.

für die

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8 r a n tre i Ch.

Es hat fld eine Begebenheit zugerragen, welche gang Frants

reid berdafrigt. Der Prinz von Condé, einer der Pringen von Safob Sobieski in Paris.)

Geblút, ift nad den Niederlanden entflohen und hat sich nach

Brüssel an den Hof des Erzherzogs Albert begeben, der diese Antunft und Aufenthalt.

Proving des Königs von Spanien derivalter. Es giebt verídies Pario ist ein Wunderwert; diefe Stadt ist nicht bloß die dene Deutungen dieser Fludar; die Einen sagen, er hatte fich mit grobie des Sónigreidos, sondern auch

die größte in ganz Europa, den Spaniern gegen seinen König verbindet; Andere meinen die größte des ganzen Weltalls. Die Zahl der Bedditerung wieder, es jen aus Verzweiflung gesehen, aus

Eifersucht auf entspride der Größe der Stadt; Paris umfaßt drei Siddie, die den Stónig, der fidh noch in seinem Alter in der Prinzen junge Stadi, die Cité und die Universitat. Der Palast des Königs

und ich die Frau verliebt habe. Die Prinzessin von Condé ist die Reht in dem Theile, welcher die Stadt genannt wird; da find

Lochier des Fürften von Montmorency). Die Montmorency's sind auch die Hotels der vornehmen, und es haben sich die vor: eine der lresten Familien in Franfreich und im Katholizismus auglido ften Staufleute und Handiverfer daselbst niedergelassen. die eifrigste. Der Vater der Prinzessin von Condé war Konnes Mehrere große und reiche Stirden befinden fide auch in diesen

table, das heißt der Erfte im Königreid nad dem enige. Man Viertel, und zu Ostern empfangen hier mehr als achisiglaufend glaubt allgemein, daß der Prinz von Condé gefürchtet habe, der Personen das Abendmahl.

König werde ihm seine Frau entführen, und er hatte gewiß Urs Man behauptet, die Italianer wdren den frangosen in der fade ju folcher Furdt, denn Heinrich bor alles auf, um ihr zu Bautunst Sberlegen, doch Pann man nidro Sdóneres als das gefallen und fie an sich zu ziehen. Condé fonnte einen rolden Louvre (Lateinid Lupara) sehen; aud das Palais Ronal it, Schmerz und folohe Besorgniß nicht ertragen, und da er jeden tros seines Auers, nodo prádrig. Der König Heinrich IV. bat Augenblid befärdhten mußie, gerodret oder vergiftet zu werden, es verschönern lassen; er ließ lange Galerieen erbauen, die von so jog er es vor, fid in die Fremde zu rerren. Man verfolgre Innen und Außen sehr reich verziert find. Dieser Palast ist ihn, aber er eitté so schnell, daß man ihn nicht erreiden konnte. mit schönen Italianijden und Niederländischen Malereien ausge:

Bis juin Tode des Königs blieb der Prinz von Condé am Hoje fomůct. Id rathe allen Reisenden, das Palais Ronal zu bes des Erzherzogs, dann lehrre er nat Franêreide jurad. luchen. Heinrich iv. hat einen hübiden Garten hinzugefügt, und die neu erbauten Zimmer verdienen es, gesehen zu werden.

Borbereitungen zu einem Striegsjuge Reinrid's IV. Die Bastille ist ein altes Soloß, wo man widrige Gefangene

und Stronung der Königin zu Ši. Denje. bewacht; dort ist aud der Schas des Königs und das Zeughaus.

Der Monat Mai des Jahres 1610 wird in Franfreiche Ans Heinric IV. har gmijden der Bastille und der Seine einen nalen ewig denkwürdig bleiben. Man rúftere fich zum Striege, großen Palast für die Kaufleute und die Arbeiter erbauen taffen. man fronte die Königin, und endlich wurde Heinrido IV, im Mos És soll überhaupt unter ihm sehr viel zur Verichonerung von nat Mai verratherisder Weise ermordet. Paris gethan worden senn.

Es gab verschiedene Meinungen iber diesen Krieg; die Einen

fagien, daß der König fic vorbereite, die Spanier in Jialien zu Die Königlide Familie und der Prinz von Condé. beřámpfen, die Anderen, er wurde nach den Niederlanden ziehen;

Zur Zeit meiner Unlunft erfreute sich Frankreid eines tiefen und noch andere, er wolle nach Deurídland gehen, um sich zum Friedens; Heinric IV. war ein großer König, Gott hatte ihn Kaiser ausrufen zu lassen; so viel ivar gewiß, daß er gegen das mit hohem Geist begabt; er besaß viel gefunden Verstand, Haus Desterreich ins Feld 309. Bei Chalons wollie der König Menschenliebe und Herablassung; fein deußeres war leutselig die ganze Armee mustern und sich von da nach Deutschland wens und seine Sitten fanft. Der König, e8 jen mir erlaubt, mid den; doc.ging diese Ausrüstung ganz im Geheimen vor fic, so auszudrůden, machte großen Anspruch auf Sdlauheit, und der Konig wollie įeine wahre Absicht nie mittheilen. Auf der feine Politik empfand die Folgen davon. Mit löblichem Eifer Seine sah man Sciffe mit Kanonen beladen und es warde bewadite er die Geschäfte seines Königreichs und selbst die aller gang unmöglid, fenn, die Menge von Kugern, Pulver und Krieges anderen Staaten der Welt; doch trog aller dieser fdonen und

vorrdhen abzuschagen, die man für diesen Feldzug herbeischaffe. erhabenen Eigenschaften beherrschte ihn der Geigi er besaß ein Der Sonig, der fich gegen mich sehr gnidig bezeigre, forderte uneridttliches Verlangen, sich Geld zu verschaffen, und zu diesem mid auf, an dem nahen Feldzuge Theil zu nehmen; er empfahl Zwecke dånete ihm jedes Mittel gut, Auflagen, Erpressungen und mich dem Hauptmann der Königlichen Garden, Herrn de Vitro, was es sonst renn mochte. Die Auflagen sind die Erfindung

den ich überall hin begleiten sollte. Der Auegang des Krieges eines nicht sehr tugendhaften Mannes, des Marquis von Rosnn, war ungewiß; Seinrich IV. fonnte bei dieser Erpedition rein Fürsten von Sully. Heinrid IV. riß ihn aus einer sehr bedrängs Leben einbußen, und dann war das Leben eines zehnjährigen Kins ten Lage und überschüttete ihn mit Gnadenbezeugungen und Vers des die einzige Garantie des Königreios. Daher berbloß der trauen; lein Franzosischer Großer wurde fo ausgezeichnet wie Konig in seiner Weisheit, die Königin feierlich frånen zu lassen, Sully; doch liebte ihn das Vole nicht, und das zog dem König denn das war das minel, alle ehrgeizige Pidne 34 vernichten einen Hab su, der mit eine der Ursachen seines codes wurde. und die Ruhe des Königreichs zu erhalten. Wenn die Königin Die Königin Maria von Medicis wurde vom Könige nur wenig Regentin war, ro Ponnte sie das Land vor allen Den Unruhen bes beadtet, obgleich, er Kinder von ihr hatte; der König batte wahren, welche eine minderjährige Regierung immer herbeiführt

. Maitreifen und führte, tros feines Atters, ein unregelmäßiges Der 12. Mai 1610 wurde zur Krónungsfeierlichkeit festgesetzt, Leben; seinem Antlig sah man die Spuren der Aussdimeifungen die in der Kirche pon St. Denis ftatefinden sollte; dore begrabe an, und seine Gesundheit war sichtlich gerrättet. Nach diesem

man auch die Könige von Frankreid. In dieser Kirche, wo die Alien wird man leidyt begreifen, daß er nicht sehr fromm war,

Benediktiner den Dienst versehen, sind viele heilige Keliquien, dod empfing er das Abendmahl mit einer so demüthigen Miene

Shabe und Aterthümer. An dem Wege nach St. Denis, und unter so viel Chránen, daß felbst die Monche von den

welder durchweg gepflasterç ift, stehen hin und wieder Kreuje; strengsten Orden gang erbaut davon waren.

neben einem derfelben erblickt man die Statue des heiligen Dios Was die Kriegskunft anbetrifft, so war der König darin nnflue, mit seinem Kopf unter dem Arm, fich von der Ermüdung Allen überlegen, und man fann ihn ohne Hebertreibung den

des Weges ausruhend. Die Strönungsfeierlichteit war hodit größten Feldherrn feiner Zeit nennen.

imposant. Für die Polen harte man eine Eribune bestimme,

von der wir Alles sehen Ponnten. Die Kirche war mit Damast *) Die erste Lieferung eines - unter der Seitung Leonhard Chodzko'$ 3!!

ausgeslagen und Schiff und Chor mit goldgeflicten Teppiden Paris erscheinenden Wertes: La Pologne illustrée, weldies in 50 Lieferungen,

behangen. Prachtig gelieidere Herolde, die Erompeter und die mit Stahlstidien geldmückt, eine jede su 25 Centimes, bestehen und in unges fähr anderthalb Jahren beendigt reynt rou, enthält ein Tagebuch Jakob

Königlichen Mufiter, alle in blauen Sammet gefleidet, gingen Sobie sti's, Baters des Polnischen Königs und Türkenbesiegers Johann

vor der Königin her. Zu beiden Seiten dersetben gingen die Sobieski, woraus obiges Brudhiftück entfehnt ist. Dieser Polnische Nagnat Adeligen mit goldenen Hellebarben in den anden und Feders madyte nämlidi 34 Anfang des 17ten Fahrhunderts eine Reise nad Deutsch land und Frankreich und hielt fid mehrere Jahre, von 1607 bis 1611, also

búrden auf dem Kopf, didor por ihr Pamen die Ritter des heis gerade in der lesten Lebensjeit Heturtd's IV. und bei deffen Ermordung, in

ligen Geift. Drdens. Dann folgten die Pringen von Gebíåt, Paris auf.

der natürlide Sohn des Königs, Herzog von Vendome, rein

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Bruder, der Prinz von Conti, Malteser - Ritter, du Perron, Es ist sonderbar, daß in einem an Pferden so sehr reiden Soissons, Nevers, Guise und andere vornehme Herren des Mofes. Lande, wie die Súdrusfischen Sieppen find, die ohne Zweifel die Die Königin war in einen großen braunen mit goldenen Lilien großen Pferdeheerden haben, welche ein Land in Europa aufs gestickten und mit Hermelin gefütterten Sammet: Mantel gefleider; weisen kann, die unerschöpflichen Gestúte für die Russide las zwei Kurdindle fübrien sie. Neben der Konigin ging die Könis vallerie besigen und von jeher, zum Theil aud no jebi, von gin Margarethe, die geschiedene Gemahlin Heinrich's iv., Lodos Reitervollern bewohnt werden, daß gerade hier das Pferd von ier Heinrid's II. und

Schwester Karl's IX., Heinrich's III. und, den wichtigsten Arbeiten, die es sonst überall in Rußland und in Franz des Zweiten. Margarethe trug denselben Anzug wie die anderen Ländern für den Meniden ibernimmt, ausgeschlossen Königin, nur hatte sie eine Strone auf dem Haupt; did hinter und der Dðle in so vieler Hinsicht an seine Stelle getreten ist. den beiden Königinnen famen die Prinzessin von Conti, die Jin ganzen Russischen Súden verridret der Dobje nicht nur die Herzogin von Möncpensier, die Prinzessin von Condé, die Hers gewöhnliden Gerdafie des Ackerbaus, das Pfågen, Getraides zogin von Mayenne, die

Herzogin von Nevers und andere. Sie Einbolen u. l. w., sondern dient auch als Laftihier dem weit ges bairen såmmilid) fleine Kronen auf dem Haupi, doch waren ihre henden Handel und vollbringt so weite Transporte, wie sonst Mäntel nido so weit und lang als die der Königinnen.

diesem Thiere nirgends mehr zugemuthet werden. Das Pferd Der Sardinal von Joyeuse sang die Messe und frónte die dient fast nur zum Reiten, zu Spazierfahrten und deine übris Königin; vier Bischofe standen ihm bei. Die Herzogin von gens nicht als Hausthier erzogen, sondern in den großeu Tabus Mayenne reichie der Königin das Gebetbuch, und die Herzoginnen nen (wilden Pferdeheerden) als bloße Handelswaare erzielt zu von Vendoine und von Suise hielten die Siergell, während man werden. Man lagi, die Stieinrussen hdren für den Dosen eine die Konigin mit Weihwasser besprengte. Der Prinz von Conti eingewurzelte Vorliebe und gegen das Pferd als Hausthier einen trug die Krone, und der Herzog von Vendome hielt das Scepter. undberwindlichen Haß. Der boje lommt bei ihlechten Wegen Der König jaß oben auf einer Tribune und fonnte die ganze in dem erstaunlich sehen Schlainn der Steppenoberflåde beffer Ceremonie init ansehen, ohne selbst gesehen su werden. Der fort, er erirágt die trocene Hiße und den Stuub des Steppens Päpstliche Nuntius, die Gejandien von Spanien, Venedig und jonimers leidier. Er náhrt sich in den grasreichen Steppen Florenz wohnten der Feierlichkeit bei.

billiger, wo das Gras umjonit, der Hafer für das Pferd. theurer Nach der Krónung begab sich der König in das Stiofter und ist. Dies sind indeß doch nur eingelne Kleinigleiten, es liebe war Zeuge eines ziemlich sonderbaren Aufuriiles, den ich berichten sich eben so viel wieder gegen den Dihsen, der bei Regen und will. Die Gejandien von Spanien und Venedig waren Sr. Ma: Stilte gar nid ju gebrauchen ist, so wie für das Pferd unfahs jestoie ins Kloster gefolgti fie fingerl, aus id) weiß nici welder ren, und es bleibt bei der Sade immer etwas Sonderbares Urjad, Streit init einander an, es pam von Beleidigungen zu Ber und unerfidrlides. leidigungen so weit, daß der Spanisde Gejandie nach dem Des Das Leben der Dichumal's und die Bewegung ihrer Wallen gen griff; unglüdlicher Weise war der andere Gejandre unbe: ist eine ganz andere als die Erideinung der Doojen und der sie waffner, er beináchrigte sich daher eines eisernen Feuerbeckens und führenden jámídiidiil's. Da die Düsen sich weit langsamer wollte auf seinen Gegner losjchlagen, als man sie endlich irennte. bewegen als die Pferde, lo idleppen sie sich weit langer auf den und bei diesem Zwiste war der König zugegen und inade den Wegen umber. Der Ponnie Handel jest daher im Siden weit Vermiller; doch während er begütigende Worte ausspruch, lacre mehr Wallen und Objen in Beidegung, 918 der Baltijde Pierde er beständig ans vollem Herzen. Ji begegnete ihm, als er das und Obojell, und ein Reisender finder des Sommers die Sieppen Kloster verließ; er ladite noch immer und erzehlte mir das Abens miót wenig von ihnen belebe und Gelegenheit genug, she zu bes teuer. Gegen Abend reiste der König nach Paris 3!ırück, und die obachien. Die Stleinruifiiden Tidmat's sind, wie alle Stleins Königin begab sid, ebenfalls inkognito dahili, weil ihr feierlicher rufen, magere große Leute, mir kleinen jruppigen Slusbárien Einzug erst den nadsten Sonntag stattfinden sollte.

und langem soligen Haaridopf. Sie regieren ihre Dojen ohne (Sdluß folgr.)

Zügel und Peilide mii langen Siåben und mit „obbe!" und Bibliographie.

„Zebä!", weldes in der Düsenfuhrleute - Sprache rechts und Relation du voyage de la commission scientifiqne du Morée, dans le Pélo lippe" bedeutet, und das sie ihren Chieren bestandig zurufen.

pounèse, les Cyclades et l'Attique, Von Nerv de St. Bincent. 26. zwei Dubien ipannen sie, vor jeden Wager und vereinigen ges i u. 2. Mit fitufrn. u. tl. 611 Fr.

wöhnlid 30 bis 40 ju einer ein Gangro bildenden Walte, die Eti uue ou l'echelle du mal. - Bon Ph. Marville. 2 Bde. 15 Fi. L'ainé de la famille. Bon A. de Lavergne. 2 Bde. 15 Fr.

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ihre Sieppenreijen vollbringt. Jedem Paar Dubien, iperden La loge et le salon. Von Guérin und von Bilderbeck. 2 Bde. 15 Fr.

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niß bei jeder Walte ist aus ein Hahn, der seinen bestimmten

Siß auf dem vordersten Wagen 'hat und ihnen des Nachts statt # u 6 l an d.

der Uhr dient. Diejer, Hahn ist so an die Walle, gewöhne, daß

er nie seinen Herrschersg auf dem vorderen Wagen verläßt, außer Handelsbahnen und Waaren - Transporte in Rußland. wenn es guin Speijen geht, wo er immer mit seinen Herren, (Schluß.)

den Tidumal's, gemeinschaftlid) dinirt, die ihm gewöhnlich außer's

ordentlich zugethan sind und ihm idmeid,eln und Gutes thun. Wir sprachen bisher nur von dem Land Transporte, wie er Des Abends gegen Sonnenuntergang sieht man dion iminer 'in Mittel und Nord: Rußland, überhaupt in dem großten Theile aile Walfen auf den breiten Wegen der Steppe fiill stehen. Die des ganzen Reichs, vorzugsweise nur von den Großrussen bes Wagen sind zu einer Art Wagenburg in ein Quarré regeliebig trieben wird. - 3m súdiichen Europäischen Rußland, innerhalb gujammengefahren, in dessen Mitte sie ihre Steñel aushingen, die der oben bezeichneten Grangen, so weit die Sieppen reiden und gewöhnlidi nidis als ihre Nationals Gericte ,,Borici" (eine wohin die dauerhafte Winterbahıı fic nidt mehr erstredt, ges Kreutersuppe) oder ,,Mamaliga" (eine Art Polenra) enthalten. (dieht der Verfehr auf andere Weise, mit anderen Vebileln, von Ueberall fiebi man dann des Abends in den Sicppen die Feuer der anderen Leuten, zu anderen Zeiten.

Lidumal's aufleudien, die friedlid unibergelagert ihre Gesonge Die oft vollige Bahnlosigleit der Steppe im Winter, wo bei weit und breit errónen lasien. Die Dosen wijen sie in die bes Nebelli, Stúrmen und Schneegestöbern fein Wald, fein-Baum, nachbarte Steppe hinaus, wo immer ein Produterreidjer für Jeders fein Hügel den Weg bezeichnet, wo haufig alle Spur von Phn's man bereiter Tisch fúr sie gedeite ist. Gegen Sonnen: Uufgang fiognomie der Landschaft verio winder, die vielen tiefen, in ihrem fangen sie sie ein und schleppen fich dann mit „zobbe” und „zeba platten Boden von Regen und Flusien ausgewassenen Thaler wieder ihre Lagereiie von 3 Meilen zu einem anderen Weide und Sbludren (die von allen in den Steppen Reifenden so ges plaße weiter. Nició gleich der Geduld und Weniges der Preis fúrdreten „Balli" und „Wuipoloisch" oder Ruitwina''), dies terleit, init der diese Dibumal's und Ohren ihr Handwert treis Als macht de:1 Winterverfehr in den Steppen außerst gefährs ben. Freilich verlehren auf die Großrussen mit ihren rascheren lich, ohne daß durch eine gute Sdneebahn solden Gefahren auch Pierden und bewegliceren Dbosen im Steppensúden, doch find große Vortheile zur Seite sianden. Es sind daber die Sommers es nicht sowohl die gewichtigen Produfte des Landes, Geiraide, Nonate die Zeit des Hauptverkehrs in den Steppen, der gewöhns Calg u. 1. n., die sie verfahren, als die verderblideren Waaren lidh um Ditern beginnt und im Anfange Dlrobers endigt, ohne des Südens, die für den Norden bestimmt sind, die Griesilden daß derum dann allem und jedem Verlehren vollig ein Ende und Strimidhen Weine, die Trauben und anderen Frúdie Tauriens gemade würde.

und Konstantinopele. Es find hauptsachlich nur Kleinrussen, welche diesen Sads Die beschricbenen Transportweisen sind entschieden die haupts rufliden Sommers Verkehr zwischen der Wolga und den Karpas fichlidsten des Ruifischen Reichs, welde die Waaren zwischen then, zwischen dem Naufasus und Pontus iin Süden und dem den verschiedenen Siddien des Landes und von einer Grange Moolauschen Hügellande im Norden, unter den Stdoren Stiew, desselben gur anderen spediren. Der Transport durch lasttragende Doeffa, Charloff, Atracan, Saratoff, Taganrog, Strementichan Pferde und andere Saumthiere hat ein verbálmißmafig nur ges u. . w. treiben und leiten. Die Verschiedenheit dieser Kleins ringes Verbreitungsgebiet in den Taurischen und Stautasijden rusliiden Fuhrleute und der Großrussischen ist groß und besteht Bergen, io wie in den Armenischen Gebirgen. Eben lo der in allen Spleinigleiten der Einrichtung ihres ganzen Angespanns durch das Kameel in der Nogaijden Steppe und den an die und aller bei ihnen gebrsuchlichen Benennungen. So wie jene fidy Bucarei gringenden Provinzen, so wie endlich gud der' duro relber ,,Jámídischile'', ihre Karamanen „Obojen" nennen, sich die Kennthiere und Hunde in áußersten Norden. der Pferde, der Soliten, des Winters und leichtgebauter Wagen Von erstaunlicher Widytigkeit dagegen für das Reid and bedienen, io diennen flich diese Tibumats", ihre Karawanen, feine großen Wasserstraben und die daðurd möglist gemachte

Wallin, bedienen sich der Dosen, des Sommiers und leiner außerordentlich großartige Fluidifffahrt. Die Ruijsden Schliden, sondern plumpgearbeiteter Wagen, mit denen sie nur Flúise und Strome haver durchweg einen weit ruhigeren und viel

find weiter hinauf als die Flüsse irgend einer Weltgegend, wodhrend die Meere, welche ihr Land umgeben, theils verlig uns das nördlide Amerika etwa ausgenommen, fast bis zu ihren schiffbar, theils nur Plein und unbedeutend find, haben sie Fluffe Quellen bin ichiffbar. Da sie meistens in Ebenen fic enespins erfter Große und aben sich in ihrer Befahrung bestandig und in nen, jo sind viele von ihnen gleich bei ihren ersten Anfängen den größten Distancen. Man muß die Barfens Fronte der Wolga zu benußen, wo nur icon des Wassers genug ist, ein Schiff, au bei chwierigen Flußstellen, oder auch die der mesta bei Passirung tragen. Alle Uebergánge der Waaren aus dem einen Flußgebiet der Wisdneis Wolotschofsmen Sanal: Anstalten gesehen haben, um ins andere find daher außerordentlich leicht, indem zwischen den einen Begriff zu bekommen von der Energie, Tharigleit und awei Anfangspunkten der Soiffbarkeit der beiden verschiedenen Geistesgegenwart dieser Ruf den Ploinito (Floßs und Schiffs Strome gewöhnlich nur eine sehr lurpe Distanz bleibt. Es giebt fübrer). daher eine Menge sogenannter ,,Portages" oder Tragpldge in Die ó dhiffe, deren man sich auf den Nuffisden Flüffen bes Rußland, auf denen die Waaren aus dem einen Fluß in den ans dient, sind zwar nicht überall gang dieselben und haben auch vers deren hinübergetragen werden. Man nennt in Rußland folde schiedene Benennung. Auf einigen Flüssen beißen fie , Barlin Eragplåse ,, Wolof's", und viele Russische Marlis und Handelds auf anderen ,,loili", auf anderen, der Dúna, dem Niemen plage verdanken folden Wolol's ihren Ursprung. Diese Wolot's u. . w., ,,Siruri", wieder auf anderen, dem Dniepr, Bug, find gewöhnlich von Kandlen Ourdoidonitten, ja zuweilen sogar Dniefri Baidali". Im Ganzen aber herridi dod in bildet welches Phänomen doch in anderen Landern sonst dußerst ihrer Bauart bei weitem nidi die Verídiedenheit, die man auf felten ift die Natur selber solche Stanåle, indem 3. B. aus unseren Flüssen wahrnimme, wo fast auf jedem Strome v8llig einem eleinen See givei Mushuise in verschiedenen Nigrungen verschiedene Bildungen und Formen ersdeinen. hin starefinden, oder indem bei hohem Wuferstande eine gange Das Wesentliche bei den meisten reduzirt fich auf Folgendes. bofliegende Gegend weit und breit úberschwemme wird und ihre Die Bóre find gewöhnlid ungemein groß, und in der Regel ist Gendiser zu verschiedenen Fluksnitemen abfließen ldet. Es finder so wenig Kunst daran verídwender, daß sie mehr ein Natur's auf dieje Weise zur Zeit des bohen Wasserstandes bei mehreren als ein Kunst - Produkt zu jenn scheinen. Die Basis bilden dide Ruiniden Flußiniternen eine Schifffahri ftalt, die ungehindere, die Fichien Slámıne, an denen man die startsteur Seiten Wurzeln Waaren aus einem Gebiet ins andere hinüberführt.

pigen ließ, die als Rippen des Boots emporragen. Die Bretter, Früher war Rußland, als es nur noch den inneren Sterii seis mit denen dieje Wurzel - Rippen überfleidet sind, find nur mit 11e8 jezigen Reichs, die Quellengebiete feiner Flüsse, beherrschle, dem Beile jugehauen und mit starfen Holzpfloden befestigt. von allen Mündungen diejer Stróme ausgeid lorien, im Norden Die Ladung ist mit einem aus jungen Birlenb&umen, an denen Durch die Poleil, Deutiden, Finnen, im Súden durch die Stojas man jur bequemeren Verflechtung alle Zweige ließ, verfertigten ten und Tartaren. Seit Peter's des Großen und Katharinens hohen Dad versehen, das man noch zuweilen mit einer getheers Zeiten beherrste es jefe aile große Strome seines Landes von ien feinwand bededi. Rund um den Fuß dieses Daches führt der Quelle bis zur Mündung mit den wenigen Ausnahmen eine Galerie herum, auf welcher die das Schiff leitenden B00185 der Weichsel und des Niement und gewihrt in dieser Hinside leute gehen. In der Mitte des Schiffs und Dachs, die beide ein Schaujpiel, das faum ein anderer Staat der Welt bieter. Dadurch in groei Theile getheilt werden, befindet sich das aus Die großen Riejenitróme Sibirieno beherrscht es von ihrem Ans Brestern zusammengenagelte und mit bunten Tapeten flicten und fange bis zu ihrein 500 Meilen enifernten Ende, die gange Heiligenbildern ausgeschniúdre Zimmer des Schiffsherrn oder die Wolga, die ganze Důna, Dwina, den ganzen Don und Dniepr Kajúce. Ein Fichienstamm in der Mitte trágt als Mast ein ges desgleichen. Auf allen diesen Flüssen Fildei jent eine durch lein waltiges Segel, und zwei andere Fidjienstamme, am vorderen einziges poliliiches Hinderniß gehemmte Schifffahrt ftatt. Daher wie am hinteren Ende angebracht, dienen als Steuerruder, die ist es diejem Staare dein auch inehr als irgend einem anderen meistens noch langer als der Mast find. Die Schiffe find ges Štugte moglich, allgemeine Maßregeln für die Schifffahrt zu wöhnlich von sehr wenig fester Bauart, und bei weitem die nehinen und bleibende und durdygreifende Veranstaltungen ju meisten gehen nur stromabwaris und werden als Brenns oder treifen. Das Departement der Walter . Communication, eine Bauholz an Drt und Stelle verlauft, indem die Waaren, welche bódít wichtige Abtheilung des Ministeriums des Junern, steht ftromaufwdris gehen sollen, dann im Winter auf dem Éise und an der Spitze der riejenmäßigen Arbeiten, die in Bezug auf Rus Schnee transportirt werden. tifizirung und Verfnủpfung der Flugbahnen in diejem Reiche Die Leidrigpeit, mit der man in Rußland alle diese verschies vorgenommen werden. Wie überhaupt Pein Staat der Welt in denen Solittens, Wagens und Shiffs: Transporte unternimmt und seiner inneren Entwicelung; in Vermehrung jeiner Population, ausführe, muß in der That Jeden, der aus unseren Weft: Euros in Verdoppelung aller seiner Strufie in neueren Zeiten so große pdischen Königreichen Pommt, die man zum Theil zwischen Sons Forijdritte gemacht hat als Rußland, so ist nun natürlich aus nens Untergang und Aufgang oder doch in wenigen Tagen durchs die Flußschifffahrt auf eine außerordentlide Weise gestiegen. streift, in Erstaunen regen, um fo mehr, da der Entbehrungen

Der Dniepr, Dniestr, Don, die im gangen Mittelalter und und Strapaßen in diesem Lande so außerordentlich viele und der selbst in der neueren Zeit wenig benußt waren, find jege von Gemachlichkeiten und Comforts ro erstaunlich wenige find. Ein einer Menge Flußidiffe befahren. Jahrtausende lang walzten Ruffe übernimmt eine Reise zum Äliai oder Ural mit so wenig die Strome Sibiriens mißig ihre unbenubieni Wellen zum Ocean Umständen, als gálie es nur auf der Eisenbahn von čiverpool bin, ja, es mögen vielleiche idon mehr als einmal alle Ges nad Manchester zu fahren. Stein Voll haftet mit so wenigen willer des Erdglobus durch diese Siróme sirpulire haben und abs Wurzeln an dem Boden feiner Heimat als die Russen, und durch geführt worden senat, bis endlich Rußland ihre wilden Götter får alle Stande, von den vornehmsten bis zu den geringsten, magt die Menidheit in Dienst nahm. Jesse fördern mit ihren gewals sich eine Beweglichleit und Verseßbarleit bemerklich, die man nos rigen Verzweigungen, die sich unter einander die Hand bieten, madiso nennen möchte. Der Ruffiche Jowoschischit (Fiater), den Handel jivilben Peling und Peiersburg und ídlingen der in den Straßen von Petersburg seinen Erwerb rudt, hat zivischen diesen beiden enifernten Residengen vom Ural bis an rasch seine Droichle gewendet, wenn der Hafer im Norden theus den Fuß der Chinesischen Mauer eine Kette, deren Widrigkeit rer wird, und fährt nach Mosiau, wo er auf mehr Gewinn glaubt mit jedem Jahre steigt.

hoffen zu können. Der vornehme Reiche, der seiner Darsche Die Wasserverbindungen Rußlande find jebe der Art, daß (Villa) am Finnisden Meerbusen úberdrüffig ist, padt fid fine man aus der Baliijchen See in das Eismeer, aus diesem in den Familie und Dienerschaft schnell entschlossen auf und rolli mit Pontus úbergeht, ohne daß auf der ganzen Strede ein Umladen seiner Karawane von Viers und Sechsspånnern zu seinem Churer der Waaren nöthig ware, ia daß man von Petersburg big in (Landhaus) in der Strim, um die Seebader an der Pontischen Küfte die entfernresten Wintel Sibiriens 1000 Meilen weit auf Flufsen zu gebrauchen. Viele Familien verbringen den Sommer in der schiffen kann, ohne mehr als ein oder zwei Mal die Ladung über ufraine, den Herbst am Ural, den Winter in der Residenz. Die Wolofo transportiren zu müssen.

Moslauer Staufleute ididen ihre Podaídlichils (Sommis) mit Daß die erfaunlichen Vortheile, welche die Kuffischen Flußs allerlei Auftragen in die Welt hinaus, vernehmen Jahr und Tag verbindungen gewähren, don bereits alle benußt und in Chatigs fein Wdridhen von ihnen, sind aber sider, daß fie nad 24 Mos Peit gelebt waren, wird Niemand zu behaupten wagen. Wer bes naten an Drt und Stelle wieder anfanden werden. „Iwan denli, was es heißt, einen Fluß zu refrifiziren, seinen fauf zu Waffiljeviird", fprad einst ein General I..., der mit seinem bewachen und sein Bett zwe&mdßig, zu gestalten, wird leicht ers Regimente am Fuße des Kaulasus den tiderteffen gegenüber rathen, wie weit die Ruji.ben Fiúšie noch von diesem 3deale ftand, zu seinem Dentíbul (Diener), ,,nimm unsere beiden Braus entferne find. Aber auch aus anderen Ursachen Rehe der Wassers nen, spanne fie vor die gelbe Britídle und fahre damit auf unser Transport in Rußland in einem nachtheiligeren Verhältnisse zur Familiengut S ..... in Kurland zu meinem Bruder Wilhelm, Landfracht, als in anderen Låndern. Die Ruifischen Gemdißer bitte ihn um 6 gute Jagdhunde, mit denen ich mir hier die Zeit find fast, duroweg wdhrend der einen Hälfte des Jahres unter bertreiben kann. Laß dir auch einige gute Kurisde Sinappidie einer sechsmonatliden éisdecke erstarrt und der Benubung zumn geben, die ich sehr liebe. Morgen früh um 9 Uhr mad did auf Waaren Transport unzugänglich. Derselbe Umstand, der fie den Weg. Da es Frühling ist, werden dich die ausgetretenen Daher unbrauchbarer -macht, diese anhaltende Sonees und Eios Gewässer ermas aufhalten. Du kannst aber doch immer noch vor dede, macht zur gleichen Zeit die dadurch gegláttete Festlands dem Herbste wieder zurüd renn." - Jian Wafflljemitsch antwoors Dberfld me brauchbarer, To daß wahrend der Halfte ocs Jahres tete nichts darauf, als „Sluschu" (ich gehorche), und führte den Aufs auf dem Festlande der Transport eben so leicht und billig in, trag seines Herrn pånlilich aus. Täglich werden von Peterss wie auf der Wassers Dberflache. Es l&bt fich daraus abnehmen, burg Boten, Couriere und Feldjager ausgefandt, die 12 Erogonen daß unter diesen umftanden die Ruff den Fluffe etwas weniger zu durchftreichen haben, ehe sie ihr Ziel erreichen, und ein Dubend benuft find, als sie es unter einem anderen Himmelsftride reon Flußinsteme durdwandern müssen, bis sie zurüd find. würden.

Viele Waaren, besonders natürlich die fdweren und volus So wenig die Rufen fich, nad dem Urtheil der Englander, mindsen, wandern labrelang auf ihren Bahnen im Lande amher, in der Stunst, die großen Dceane ju befahren, auszeichnen, so tis fie ihren Markt erreiden. So werden die großen Maften außerordentlich gewandie, erfahrene und fühne Flußfahrer find Mohilero's und Volhonien's, welde die Englander in Riga fie, - wenigstens die Großrußen. Es ist dies natürlich. Denn laufen, im Sommer auf dem Proper abrvárro und auf dem

Dniepr aufwärts gefdaffe und im folgenden Winter auf dem Sonee bemerken; er benahm sich gegen 3edermann mit einer Merab, zu Lande an die

Dúna gezogen, welche sie dann im zweiten laffung, die ihm alle Bergen gewann. Von warmem, wohlwols Sommer an die Ufer der Dilee tr&gt. Der Chinesische Chee, lendem Gefühl, seigle er sters die lebhafteste Sympathie für die die Nerdinglischen Metalle, Sibirisden Pelze u. f. w. gehen

zu Lerden seiner Mirmensden, seine Hand war dem Armen immer Wagen nade 3rfußl, úberfråhlingen hier, bis die Gewdiler völlig geöffnet, und der Strom feiner Wohlthätigteit ergob fid in gahls vom Eis geldst, und arbeiten fid dann auf den Sibirischen Haupts reidie Sandle, einheimische und fremde. Er war der bewahrte und Nebenstromen bis nad Tobolel hin, wo sie áberherbften, um Freund der verlassenen Witwe, der armen Waise und des braven dann im folgenden Winter auf glatten Eisbahnen fich in den Soldaten. Europdischen Stdden zu bertheilen. Mande Waaren konnte Vor leiner Mad fide beugend, modelle der Herzog reine man nennen, die fich fo langsam vertreiben, daß die Jahreszeiteit Grundlage nie nach den wechselnden Umftanden. Er blieb viels ihren Canz awei und dreimal vollendet haben mögen, ehe jene mehr immerdar feft, und beharrlich bei den liberalen Prinzipien, den Käufer gefunden haben, für den fie bestimmt waren. - Ja, du deren Annahme ihn die innigste Ueberzeugung bervogen hatte, es giebt Distangen in Rußland, die selbst der fønellste Courier und weder rein Bruder, der Prings Regeni, noch irgend eine nur im Verlauf eines Viertels Bahres dur deilen Pann, obgleid andere Person auf Erden, wie hodo fie audy gestellt regn modote, diese Ruffischen Feldjager wohl sonst Alles übertreffen, was man war im Siande, ihn in seinen Gesinnungen auch nur auf einen von einem Couriere an Sdnelligkeit

, unermüdlichkeit, Ausdauer Augenblic wanlend zu machen. Jede mildtharige Anfalt der und Unverwüstlichkeit erwarten kann. Durch diese Feldidger ers Stade London, um deren Berdúßung dieser Konigliche Prinz ers fahrt z. B. die hochste Staatsgewalt in Petersburg den 6ten oder sucht wurde, förderte er aus allen Kräften, duro Beredíamkeit, 7ten Tag, was am Shwarzen Meere geschah. Den Sten oder Einfluß und Freundlichkeit; ja, er war ihr eigentlicher Lebens Sten Tag weiß man in Petersburg, wie die Sachen in Konstan: quell, ihre Seele. So oft er den Vorfiß in einer Versammlung tinopel stehen!

dieser Anstalten führte, gelang es ihm, durch seine eindructs

vollen Reden die Herzen und Geldbörsen aller Zubdrer zu öffnen, Bibliographie.

und die Meisterschaft, womit er über jeden ihm vortommenden Italiani(d) - Ruffisches Wörterbuch von Þ. striworotoff.

Gegenstand zu sprechen wußte, erregte allgemeine Berounderung. Neues Besebuch für Kinder unter der Leitung vou Nicola u 8 Oretic. ilmriß der Tedinologie von Hermostädt ins Rufiifdhe überseßt.

Bis zu seinem Tode unterhieli der Herzog von Kene einen Phuli(die Geographie von Alexander Obodoffs 11).

lebhaften Briefwedsel mit vielen der edelsten Männer, nament3 wolf Fabeln von 4. fatowieff.

lid aud mit dem Staiser Ulerander von Rußland und mit seinem Der Egoist. Bon N. Newerin. Attertei. Geoidite von M. Demidoff.

von ihm sehr hoch geschåbten Freunde, dem Herzoge von Orleans, Das Geld. Konisdues Gedicht von S. Dia tidfoffa

iesigen Könige der Franzosen, und seine Bemühungen für die Ruffifche National feste und abergläubisde Gebraucie. Bon N. Sniggreff: große Sade des Voltsunterrichts, sowohl in England wie auf Ubrie der Nuffischen Geschidyte fiir Lehr: Anstalten. on n. ustråloff.

dem Kontinent und auf dem ganzen bewohnten Theile des Erds

balls, haben ihm die volften Ånsprüde auf den Dant der Nadas England.

welt erworben.

Bibliographie. Der Herzog von Kent, Vater der Königin Victoria.

Black's picturesque tourist of Scotland, with maps and views, -7 Sh. von W. Rae Milfon.

The faws, customs etc. of the island of Jersey, with aotices of Guernsey.

Bon A. Jones Le Cras. 6 Sh. Der Charalter des verstorbenen Herzogs von Stent war von Manchester as it is. - 4 Sh. feltener Art. Er besaß einen darfen Verstand und ein energis Memoir of the rev. James Smith, Bon George Pritoard. 3 Sh. des Gemüth; hohe Unabhängigkeit des Geistes, Peine Furcht lens

Sketches of missionary travels in Egypt, Syria, West Africa etc. Von

R. Marwell Macbriar. 75 Sh. nend, gab jenen Eigensdaften den freisten Spieiraum, und was The valley of the dove, with illustrations. 11 Sh. seine Hand irgend zu thun fand, das vollführte er mit der uners Jones's book-keepiog. 21 Sh.

The cloud of witnesses; a series of discourses. Vom Prediger Jame} madlidsten Anstrengung, Uusdauer und mit all seiner Machi, des

Anderson. 10} Sh. Spottes und Stirnrungelns nicht aciend, womit ihm mandes The churches of London. Bon George Godwin. 2 Bde. 1 Pro. 12 Sh. Mitglied feiner eigenen Familie sowohl wie andere Personen bes Traverse tables, Bom Capitain 3. T. Boileau. 8 Sh. gegneten, die auf eine geistige Ueberlegenheit und steigende Pos pularirdi eifersüdrig waren. Alle, die den Herzog für die Verbreitung des göttliden

ma nnig fattige 8. Worres und für die Armen und Nothleidenden (preden hörten, deren er sich stets aufs eifrigste annahm, músien fich erinnern,

Bralidnilde Geididorsforidung. Seit einigen wie sehr ihm beide Gegenstande am Herzen lagen, wie tiefen Eilis

Jahren sind die historischen Studien in Fralien wieder in Cebhafte

Aufnahme gekommen; mehrere ausgezeichnete S driftsteller haben drucf feine glühende Beredsamleit auf Jedermann hervorbrachte, und welche Sympathie er ringsum für die vertheidigie Sade

fico Muratori gum Vorbild dienen lassen und bedeurende Ges ermedie. Niemand stand höher in der Uchung der dentenden

dhidrswerte zu liefern angefangen. Die Sardinische Regierung Klafie, Niemand gab allen Standen ein glangenderes Beispiel

fordert diese Únternehmungen ganz besonders und laßt unter dem als der Herzog von Keni. In ihm war leine Doppelgúngigleit,

Titel: Monumenta patriae eine große historische Sammlung hers Peine westliche Klügelei, sondern opene, edle Freim åthigkeit und

ausgeben, wovon die ersten Bande foon die Preise verlajien Geradheit zeichneten rein Benehmen bei allen Gelegenheiten aus.

haben. Unter den Gelehrien, welde in ihrer Sphire ju diesem Die Lebensweise dieses Prinzen war hodist regelmaßig, ja

Aufswung am meisten beitragen, seidynen fich zwei Piemontes instematisch. Er war das Gegentheil eines Bonvivants, Wohl

fide Grafen aus, Cesare Baibo und Sclopis. Ein sehr geidats idmeders, Spielers und Wetirenners. Wie er selbst fid, nad

les Wert des Legteren ist namentlich seine .,Geschichte der Pies dem Beispiel seines Vaters, durch Maßigleit auszeichnete und

montefiiden Gefeßgebung", vom 12ien Jahrhundert bis auf Phis fid in der lußigten Tischgesellschaft vor dem geringsteu Uebers

libert Emanuel. Der Erstere hat seine Studien, angeregt durd maß im Genusse hitete, lo růgte er auch solche faster, wenn er

die Briefe des Franzosischen Historifers Augustin Thierrn úber fie bei Anderen antraf. Niemals pflog er Umgang mit liederlis

die Emanzipirung der Gemeinden, vorzugtid den Munisipal: den und unmoralischen Personen, sondern Luchie vielmehr die

Verfaffungen zugewandt. In einem zu Turin im vorigen Jahre Gesellschaft aller derer auf, die als Wohltheter der Menscheit

erídienenen Bude: Opuscoli per servire alla storia delle città belannt waren, die der Welt fic núblich erwiesen und dereit

e dei communi d'Italia, rest Balbo das bei dem Studium des Namen einen guten Klang hatte. So oft er mit jemand in

Italiánisdien Gemeindewesens zu beobachtende Verfahren aus

einander. ndhere Berührung kam, war sein Erstes, daß er sich bei Underen

Zwei Fragen beschäftigen ihn haupisachlids, der nach deifen Sitten erfundigie; horre er, daß dieselben locker und

Griechische Einfluß nad dem Goihijchen und die Rolle, welche die unmaßig jenen, so gog er id auf der Stelle von ihm zurück

.

Bildhofe bei der Entwicelung der Gemeinden in Italien gespielt, Gteidh feinem ehrwürdigen Vater, stand auch der Herzogibidisforidher alles, was außerhalb Italiens über ähntiche Ge

Außer den eigenen Foridungen beachtet und prüft dieser Ge: Des Morgens icon sehr früh auf und arbeitete an einem Bure genstände ericheint, und daß er fit and mit der Deutiden lo emsig wie ein Büreaubeamter. In seiner Korrespondenz übers iraf er alle Andere an Prinftlichleit. Es wurde allgemein aners

Sprache und Literatur gründlich vertraut gemad, davon zeugt Pannt, wie gewissenhaft er in dieser Hinsicht war; obgleid ihm

seine Üeberlegung des Wertes von Heinrid leo iber die Ber: tdglid ganze Haufen von Depeiden vorgelegt nourden, lo bes fassung der kombardischen Stadte. antwortete er fie doch sammulid auf der Stelle, und wenn es

Polnii de Stanzelreoner. Bei Ernst Günther in Liffa auch das Gefrißel der niedrigsten Soldaten: Witwe oder Mutter ist so eben das erste Heft einer von dem dortigen Propit Tien vers war. In dem Jahre vor seinem Lobe sorieb er åber 500 Briefe, anstalteten Sammlung von Original - Predigten der besten diteren die mannigfadften Gegenstande betreffend, theils in Angelegens und neueren Polnischen Stanje:redner (Wybór kazań oryginalnych, heiten seines Regimenis, theils in Sachen der vielerlei wohithas 2 naylepszych naszych dawnieyszych i nowszych kaznodziejów tigen Anstalten, die er im Ins und Auslande beidúbie, theils in zebrany) erschienen. Man findet darin die auserlesensten Neden feinen eigenen oder seiner Freunde Interessen. Alle diese Briefe bon Starga, Wujel, Biertowski, Bialobrgesli, Woronica, Linomosti, wurden mit laufmännisder Regelmatigleit in ein Bud Popirt. Dobrowolsti und Änderen. Fast alle diese Kangelredner waren Rie Pann es einen aufridrigeren upd treueren Freund geges

aud Dichter und Schriftsteller und werden großentheils zu den ben haben, als der Herzog von Kent es mar, der nimmermehr Polnischen Klafftern geschir. Berühmt find unter den in der Jemanden verlassen hatte, dem er einmal die Freundeshand ger Sammlung, befindliden Predigten besonders die, welche Sfarga reicht. Der Zugang zu seiner Person war jederzeit leidt zu ers auf den Reidsragen gehalten, To wie seine Reden über die Barini langen, und von Slots fonnte man an ibm nider das Geringste herzigkeit.

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vierteljährlich), 3 Thir, für
das ganze Jabt, ohne Er:
höhung, in allen Theilen
der Preußischen Monarchie.

Expedition (Friedridb-Straße Nr. 72); in der Proving ro wie im Auslande bei den

Webudbl. Poft- Hemtern.

to be brox

für die

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pani e n.

die aus einer langen und breiten, mit einer doppelten Reihe

Bäumen bepflanzten Straße besteht; die Gegend ift bier ladend Cordova, feine Geschichte und seine Denkmäler. und maleriid, dod laum drei Meilen weiter, in der Nahe von

Mango, Negro, nimmt sie gang pld Blich einen anderen Charatter (Pus Bentley's Miscellany.)

an; man fiehe nidiis als důrre, Pahle Flåden, welche am Horis Der Weg von Sevilla nad Cordova führt zuerst duro eine sont von der Sierra Morena, jenem braunen, von Cervantes tornbewadlene spodebene mit derftreusen Ølivens und Fructs perherrlidien Gebirge, begränzt werden. Als wir Mangos Negro baumen; neden von Hagedorn falsen die Landstraße ein. Als laum verlaffen harren, erblidten wir in geringer Entfernung auf wir den Berg erreicht hatten, dessen Gipfel die Ruinen des einer Höhe mehrere bewaffnete Manner, wodurde die Reisenden Maurischen Solofjes von Alcala de Guadaïra frånen, blidien und selbst unsere heldenmuthige Esporte sehr beunruhige wurden; wir in ein enges Thal oder vielmehr in einen Abgrund, Durdo legrere rúftete sich jedoch zur Vertheidigung; zum Glúd aber welchen fiche mie ein Silberfaden, ein Fluß hinduro sog,

defien wurde ihr Muth nicht auf die Probe gesebi, wir tamen unges ufer mit Feigens und Drangenbaumen, mit Ulloën und Binsen fährdet vorbei. Auf der Hobe des Augels breitere fich ein herrs eingefaßt waren, deren grüne, blaue,, gelbe und braune Schats lides Sdauspiel vor unseren Blicken aus; por uns erstreďte fid tirungen wunderbar gegen die rothlide Farbe des darüber hans ein weites tiefes Chal mit der üppigsten Vegetation, durd wels genden ungebeuren felien abftaden. Vor uns lag eine weite des der Guadalquivir fid idlangelie; am Horizont tauchten die wellenförmige Ebene, die immer fruchtbarer wurde, je mehr wir grúnen, mit weißen Hausern belaubien Bergråden der Sierra. uns Carmona ndherten, wo wir zu Mittag speisen wollten. Norena auf, die ungefahr 2–3000 Fuß hoc fide erhebt, und zu Die Posada dieses Dres war eben so erbarmlid und eben so uns unseren Füßen, am jenseitigen Ufer des flufies, lag mitten unter behaglich wie alle andere in Spanien; fein freundlicher Wirib, herrlichen Baumgruppen eine Stadt. Es war Cordova mit seinen tein geschäfriger Diener, feine lachende Mago treten dem Reis von tausend amphitheatralischen Garten umgebenen Hausern, welss senden entgegen und bieten ihre Dienste an; man ist nad der des durch seine weite Ausdehnung das Ansehen einer Haupstadt allgemein herrschenden Gewohnheit fich durchaus selbst überlassen. gewinnt. Das rechts von nachten, dúrren Feljen begrängte Chal In Carmona verschaffte man uns dod wenigstens eine Bürste, breitet sich lints mehr aus, verengi sich aber bald wieder zwisden ein Beden mit Wasser und für die ganze Gesellidaft ein einziges den umliegenden Hohen und bildet eine Art Trichter, an dessen Handtudo; nad eingenommenem Puchero madren wir uns wieder dußerstem Ende das Gebirge von Ulmodovar fic erhebt, welches auf den Weg, doch nur die Damen und ein Priester bestiegen ro rentrecht und regelmäßig in die Hdhe steigi, daß es von fern die Landlutide, wir Mánner hingegen llimmien zu Fuß eine wie ein ausgegadter Thurm ausfiebt. fteile, enge Straße hinauf, an deren Ende sich eine Mauer und Je mehr man sich der Stadi nábert, desto mehr verliert fle ein Thor von Maurischer Bauart befinden, und nun waren wir an Bedeutsamfeit. Eine verworrene, uninmmetrisde Malle von auf dem Gipfel eines hohen Berges, der eine weite úppige gelben, weißen und grauen Hausern, ein Gewirr von Dharmen Ebene beherridt, die Vega de Carmona, welde idon zu den uno Spigen, in deren Mitte sich die Sathedrale erhebt, serborstene Römerzeiten durch ihre Fruchtbarleit und ihren vorzüglichen Walle, einftürgende Thürme und vor Álter eingefuntene Thore, Waizen berühmt war. Dieser Waizen, der von einer sehr diden, das ist das beutige Cordova, reines alten Glanges ganz beraubt. nur dieser Halbinsel eigenen Art ist und durch seine langen Es ist nicht mehr die Stadt mit den Maurisden Paläften, der Spißen dem Roggen gleidt, ftand legt gerade in voller Reife; Hauptort eines machtigen Stönigreichs, aber in seinem alten, die Landschaft betam dadurch das Ansehen einer großen Sands ehrwürdigen Aussehen, in dieser Zerfallenheit selbst liegt ein wuste, und als der Wind über die Lehren strid, ro daß fie Wellen Zauber, der die Seele des Reisenden anzieht und ergreift. Von Idlugen, wurde die Causdung so vollftandig, daß man fast in den Palmbäumen, die durch den ersten Abderrahman nad Afrifa zu reisen glaubte, hatten nicht das Grun der Delbäume Spanien verpflanzt wurden, ist auch nici ein einziger mehr vorbans und die fernen blauen Berge uns von Zeit zu Zeit an das idone den, sie sind mit den Mauren verschwunden. Der Weg geht Andalusien erinnert. Am Fuß des Berges legten wir uns wieder immer bergab bis zum fluste, über den eine alle Bride führe, in den Wagen und fuhren durd diese Storn Einode, auf welche deren Brüdenlopf durd, einen Maurisden Thurm veriheidige eine endlose Haide folgie, ein Lieblings: Aufenthalt der Banditen. wird; am entgegengesebren Ende der Brücke ist ein Römisches Ungefährder erreichten wir die Venta de la Portuguesa, ein einsas Thor, das ehemals den Namen Morgenthor führte und durch mes Haus, zehn Meilen von Carmona, wo die Maulefel gemetselt weldjes man endlich in die Stadt selbst gelangi. wurden; bon da Pamen wir in einen diden Olivenwald. Nidors Eben so wie in Sevilla, intereffiri aud in Cordova die ift trauriger und ermúdender als der Anblid dieser Bäume, deren Stathedrale am meisten; in Sevilla erstaunt man über ihre Größe dústeres und unschattirtes Laubwert den Blid eher ermüdet als und ihre erhabenen Verhältnisse, in Cordova, wo die Kathedrale erfrijdt; und ich, der ich mir von einem Dliven s Gehölz eine weniger großartig ist, wird man durch die in ihrer Art einzige ladende, malerische Vorstellung gemacht hatte, wurde eben so droiteltur und durch die erste Bestimmung des Gebäudes anges enttäuscht wie die Reisenden, welche zuerst einen Frangsfrden zogen. Sie war eine Moschee, die dritte der Welt, die nur Weinberg sehen.

wenig der Kaaba in Mella und der Kibbla des Moses in Jerus Kurz vor Luisana gesellten fid zwei Reiter zu unserem falem nadstand, ja vielleicht sogar denselben Rang, einnahm, Wagen; diese neuen Gefährten, eine Art Wilder, waren mit und die ihr Erbauer, Abderrahman I., felbft über diese beiden idledten Schafsfellen belleidet und hatten Tücher um den erheben wollte. Das deußere derselben bietei einen sonderbaren, Kopf gewunden, deren Zipfel im Winde flatterten; die Muskete dem Auge nicht wohlgefälligen Anblid dar; es sind dide Mauern hing hinten auf dem Pferde, die Pistolen am Satiel, der Sabel von gelbliden Steinen, ungefähr etwas über dreißig Fuß body, am Gürtel; sie waren als Ergånzungo Mannschaft von den Dis mit dweren vieredigen Pfeilern, unregelmäßig hier und dort reltoren des Portwesens abgelandt, um uns vor den immer gus angebradt und im Kleinen der Facade eines Flamandisden nehmenden Gefahren unseres Weges zu süßen, wozu die zwei Hauses nicht unáhnlich; zwischen diesen Pfeifern. If hin und Helden, die fdon feit unserer Abreise bei uns im Wagen fid bes wieder eine gewölbte Chúr. Eine dieser Pforten führt in einen fanden, wobl nidhi þinreichend renn mochten. Der Norden von großen mit Orangenblumen bepflanzten Hof, der patio de los Andaluften wird durch eine Rduberbande beunruhigt, welde den Naranjos genannt, und durch eine andere Thür gelangt man Namen der fiehen Kinder von Ecija führt, weil diefelbe nie mehr dann in die Moidee. Hier befand id mich nun in einem oder weniger als sieben Mann adhtt; mir tamen fedod glüdlid wahren Walde von Säulen, unzählige lange und enge Galerieen und wohlbehalten an den gefdhrlidsten Stellen vorůber und langten bildend, die in allen Richtungen auf belle Punkte fießen, welches um gehn Uhr in Ecija an, wo wir übernachten wollten. Doc eben so viel offene Thüren waren. 34 erstaunte über die ges gönnte man uns laum zwei Stunden Ruhe, da stand schon wies ringe Erhabenheit dieses Denkmales; To weit, hell und hoc mir der der Paftwagen mit Maulthieren, die auf edhe Andalufide die Wdibungen der Kathedrale von Sevilla vorgelommen waren, Weise bebåndere waren, zur Abfahrt bereit; diďt hinter der eben so niedrig, finster und gedrůdt (dienen mir diere, die nur Stadt fuhren wir über eine Brüde des Xenils, dieses in den 60 Fuß hoc find. Die Höhe der Stathedrale fteht gar nicht im Dolfsgefangen und in der Geldidte lo berühmten Fluffes. Bei Verhältniß zu ihrer unermeßlichen Ausdehnung, welche einen Tagesanbruch Pamen wir nach Carloia, einer hübiden Stadt, redten Windel bon 150 Sbritt Långe und 138 Sariri Breite,

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