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Hammer und Ambos min port damit treiben, den Klang von diesem liebreigenden Drte lange verteilt, wenn wir uns nicht Pleines Char, über welches das Auge zuerft hinregledohc an der

heiligen Fefttag ununterbrochen zu arbeiten. Da in deine Ruhe Blumen eingeldtoen, dod tonnten wir den in den bedsten auf den Straßen, teine Raft får Mensd und Biehdie Ladeni. Zweigen rauidhen horen, wdhrend das Zirpen des munteren find offen, die Pferde múffen ziehen, die Maurer, die Mühlen, Grashüpfers und das Sumsen von Myriaden Insekten ein Beiden die Soieferdeder, die Kärrner hammern und klappern wie ges war von dem tausendfältigen Leben, das rings um uns herum wöhnlid ia, in Havre deinen fie am Sonntag fast nod mehr webre. Wir hatten mehr als einmal ausgerufen, wie idón!! Speltafel als an einem anderen Tage der Wode 34, maden. als eine belle Mannsstimme die kleine Volks- Ballade ,,Ma Nor. Id babe Weiterinnen in ihren Fasern an den offentlichen mandie!" anhob. Auf diesem Fleck madre sie einen besonderen Brunnen widen sehen, während die Gloden der Notres Dames Eindruck, und im Chor von dem Bauernhaufen gesungen, würde Kirche zum Gebet riefen. Mogen sie lieber den Sabbath ganz sie überall ihren Eindruck nicht verfehlt haben. Wir , als

Wald zu vermischen; die Sorgen und Geschäfte des Lebens mit seinem Hügel hinabsteigen mußren, ehe wir unsere Wagen erreidten. Feilschen und Markten befommen so sehr dadurch die Oberband, Der Weg, den wir nahmen, wand fich an hohem Boden hin, daß mir diese Entweihung des Sabbaths in Franfreich mehr uns und lints erblidten wir dann und wann im Vorbeigehen blús angenehme Srinnerungen erregt,

als irgend etwas Anderes, was hende Thaler und glänzende Stornfelder, die in der untergehenden indem bene in

fremden Ländern gesehen habe. Erft gegen Abend Sonne wie Goldblattden glángten; die grünen Spedite liefen die

picfend an den Buchen hinauf, und hier und da hüpfte der helle, fid), und nur Einer bleibt im Laden zurúc. Männer und Weiber runde Kopf oder der buidige Sdywang eines Eidshorndens aus) traben hinaus mit fröhliden, heiteren Gesichtern. Dann fann dem Sonnenschein hervor und verschwand sogleich wieder im man nicht umhin, sich mit ihnen zu freuen und zu wünschen, Laubwerf. Vogel járecten wir nicht viel auf, so wie in dab dieses wantelmüthige Bote aud den Morgen des Tages England, wo ihr Gefieder und ihr Gesang jo viet zur Schönheit jener Kuhe widmen möchte, die zum Denten einladet. 3chers der Landschaft beitragt, waren die Bauinheden nicht von ihnen innerte mich an die ruhigen, stillen. Sabbath«Morgen Englandó bevollert; doch eine plohliche Wendung des Weges brachte uns und wünschre, sie möchten aud hier immer zu unsduldigen, froh, zu einer Gruppe, deren Studium mir viel interessanter mar, als liden Abenden führen.

alle Drnithologie: auf einem Preisförmigen Rajenbúgel unter Unsere Freunde hatten eine Erfursion nau einem Drt, Nas dem Schatten einer großen Eiche ia ß ein Hauflein moissonneurs mens Gourlan, hinter der alten Stadt Harfleur verabredet, deren (Sanitter), Alle wohlgefleidet, und mit dem Sonntagopus hatten Kirche eine der schonsten ist, die ich je gesehen, und zugleid für sie aud ihre Sonntagsgesichter hervorgesucht – die Männer und uns in jeder Rücficht interessant wegen ihres Zusammenhangs Frauen waren von Arbeit gebräunt, und wiewohl sie an Alter mit der Englischen Geschidre. Die Stadi ist húbid gelegen; Tehr verschieden waren, lo schienen sie doch alle von demselben die Franzosen, die gleich bei Allem in Ertaje gerathen, nennen Geist der Freude und Geselligteit durchdrungen; fie grúften uns fie superbe! magnifique!" und charmante! Dod verzeibt man mit mit herzlicher Freundlicleit, und wir wurden alle wie bejaubert Recht eher Leuten, die zu schnell, als solchen, die niemals zufries von der gesunden Schönheit eines Púppchens, das fein ladendes den find; und wenn Zene ihr Entzúden icide übertreiben, ro Rosengesicht an die Schulter seiner jungen Mutter Plammerte, muß man gesehen, das wir wieder dem anderen Ererem zu viel den Großvater des Kleinen schien unsere Aufmertíamleit zu nadgeben und davon fact Rosen nichts als Dornen in der Welt freuen, und die falante Großmuirer, die noch nicht vierzig Soms pflåden.

mer hinter sich zu haben dien, war augenidyeinlid die Derrin Die Stadt Harfleur also ist, wie id verbessert habe, nur und Leiterin der Gesellidaft, von der fie la Mère Françon titus húbrdı. gelegen: der Kirdthurm allein verdient eine halbe Lages lirt wurde. reise über die schlechten Straßen der franzosen; unsere Alters ,,Ein schöner Abend, Wesdames", sagte fit mit der eigens thumsliebhaber wurden fich über seine edie und ehrwürdige Bauart thúmliden Betonung der Normandie; ,,das ist für uns ein Ger sehr freuen, obgleich das Deußere viet rooner ist als das Innere; nuß, die Sonne giebt uns die ganze Wode Arbeit, und indeß find audzu viel duser in der Umgebung ein só Dergnügen an diesem Festtag; dod hab ich gehöri"fügte vollenderes Gebäude muß Kaum haben, daß man es von allen sie fragend bingu, indaß fie - in fremdem Lande nicht To glänzend Puntten betrachten kann. Die Gemeine ging eben aus einander, ideint. als wir die Kirche berraten, und der reiche Duft des Weihrauchs 3d antwortete natürlich mit einem wohl verdienten Soms , war für uns, die wir aus so reiner Luft bertamen, faft erfridend; pliment für ,, die Franzófische Sonne', der ich den Vorzug, gab das lebte Glódchen (dutete, der Segen warb gesprochen, und die vor allen anderen Sonnen, die id jemals Pennen gelernt, und Menge zerstreute fidh; da lagen Banner und Trophäen, alte Mos die gure Dame nahm das wie eine Königin hin, nicht anders numente und Aldre mit dem gerdhnliden Aufsatz von Stergen, als wenn dies ihrem Lande gebührte; etwas entfernt von den Blumen, Bildern und Gaben aller Art, aber Peine so rúhrend, anderen Sanirrern faß, an den Stamın einer jungen Eide gelehnt, als die in der Stapelle unserer Gnadenmutier zu Honfleur. ein junges Paar; Bursche und Dirne, doch lo außerordentlid

Nachdem wir uns umgesehen und umbergeranders, bestiegen ähnlid), daß man sie auf den ersten Blid hätte für Zwillinge wir wieder unsere Wagen und fuhren von Harfleur ab nach dem balten mögen; dieselben großen, fdwarzen Augen, dafelbe Kas Solofie Gourtan, in deffen umgegend wir den Tag zubringen benhaar, ein gleich úppiges Roth auf ihren Wangen so laßen follten. Ein Herr unserer Gesellschaft fáhtre fich von der Sonnens fie da, die Hände in cinander geschlungen, die großen Augen weit hibe lo úbermannt, daß er am Thor fängelte und die Dienerin offen bei dem Anblid einer besonders fashionabeln Toilette, die um ein Glas Wasser: bat: - die Bitte ward abgesdlagen; fie ein Mitglied unserer Gefelidaft trug und über deren Form und ineinte; ihre Herrin tönnce gürnen, wenn sie einein fremden Qualitdi mehrere leise zeiden des Erstaunens zwijden ihnen Waffer gabe!

wedselten. ,,Gewiß Bruder und Schwester'', meinte einer von Gewiß, das war sebt angastfreundlich und boo den Englans den unsrigen, indem er dabei ládelte, als hätte er wer weiß was dern der Partie eine Gelegenheit, nad Herzenslust auf Frantreich für eine herrlidhe Entdeckung gemacht oder ein Fohweres Problem zu idmahen, - dadaro wurden fie lebendig und aufgeräumt und gelón. 3d Ponnte nidt umhin zu laden, aber Winner Find eins betamen einen vortrefflichen Apperit für das deridwenderische mal in Tiebesraden sehr gurúd. 30 wunschte, die Rejer håeren Mahl, das in dem Obstgarten einer hübschen Meierei von einem den freudigen Ausdruck auf dem Gesicht der Jungen seben fons guten und braven Franzosen aufgetragen wurde, deffen Pafteren, nen, als er mit allem Eifer der Wahrbeit antwortete: „Non, Konfekte, Früchte und Champagner den eingefleischtesten John's Dieu merci!" Bull : Mann der Gefellschaft zu dem Gest&ndniß swangen, hier Die Mutter Françon betradrete das junge Paar und fadelte, len er in der Phantasie nad England verset. In der That, id er hatte den Arm um das Wdodhen

gerdlungen, als wollte er glaube, es war das erste Mal, daß ich erfuhr,

der gure Wann fie nod dichter an d siehen, und fie Fah errothend nieder und befiße das, was man Phantafie nennt. — Nach Beendigung des versuchte, no Coszumachen. ,,Schau auf, Marie, Du Sleine" Mahis eitten wir hinaus ins Freie und durchídritten juert ein sagte die Mutter Françon, dau auf, Du darfit Did nicht das Feld, wo die foweren“ goldenen Storndoren die Haime bis auf men, auch in England wissen fie, was fiebe ist nicht wahrpuas die Erde berabbogen. Wir pafsirren das, was man dort die Lands Ihre Augen nahmen einen eigenen Ausdrud des Unwillens and ftraße zu nennen beliebt, und dann gingen wir langs eines frums als fie unseren ernftblidenden Freund gewahrte, der mit fó adres men, eingeldlosenen hin, der uns auf cinmal eine Auss lidhen Gefühlen ganz unbekannt sdien: Nicht wahr', fågle dem Gipfel eines Pleinen Hügels mit dichtbemalderen Abhängen: bei uns zu Lande ?" die ichlanten Budenstamme glänzten wie filberne Sidbe, und ihre 3d verfiderte-fie, das id dies nid mußte, weil id in Frans Bldier zitterten teise im sanften Abendhauch. Unter uns war ein sdfischer Liebesweise noch Petne Erfahrung gemacht hátte; dod so

viel fey gewiß, daß man es auf eine oder die andere Weije in bemerken, To poftlich war die Aussicht, welche die Unbohé an der allen Ländern verstehe. Sie dien, meine Versicherung zu bes entgegengejeften Seite begránigre: die Aefte der (dlanten Bäume zweifeln, indem fie meinte, die Franjojen fenen das galanteste veridlangen fich zu den wunderlidiften Begenformen und bildeten Doll der Welt. Der Kredit ihres Landes lag ihr augensd eintlio so eine Art unna drahmlicher Wald Arditetrur; das Sønnentidot, am Herzen, darum widersprach ich ihr nicht, und die Riner das zwischen den Bäumen hindurchlimmerte, zeigte hier und da Françon glaubte, idie viele andere, weil id filt blieb, daß id Gruppen von Reiseuden, die ich mit Wein und Fracten erquics ihr Nedt gabe. ren, oder Haufen iderzender Bauern, deren fröhlicher laden von

3 Ichaute mid nad dem jungen Paar um, fié waren auf di dea Edo's dieser lieblichen Lidhtungen wiederholt wurde. wir in das Fleine That binubftiegen, dnderte id der Charakter tiebren; Ke waren Beide reizend und hübsch, besonders.er: tein

Wie gestanden; des Maocheng Hand ruhie auf dem Arm ihres Ger der Scene: fic par nod sebe rohón, aber nidt mehr so, mie

Gelidae war vou fo dunkler. Färbung, wie ein Spanischer sinabe zuerst, als sie uns wie das Baberfoloß eines Feens mehrchene

von Murillo, und Marie war nur die mildere Kopie von ihm; brendese; das Gras im Thalel mar weld und grün wie Sammet rifle sind verlobe", jagie die bonne Mere (wie fie die Sprecherin

2!

Gegentbeit von dein fer, was der

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tament.

ter ein, und das mir zu Boden bei der

eine Baueri haft ohne Armenerung an Seit den dheften Zeiten bestand bei den Slawen die, wie es fung und Äufldfung des Reichstags geldab opurde. Die Berus

behielt man in den Reichstage Yus wünschten den jungen Leuten tad ung boten der Dirne Gets 14 Berfdieden von dieser Beratungen 'waren diejenigen, durch an, aber fie dlag's aus inte der artigen Berfidherung, das fle welde der Monard in Verbindung mit den Prdlaren und den es nicht brauche. Wir fielen die verhungernden Grifden Sdnits das pertieste, was für das ganze Land ober einzelne ; to König felbft aucs bei der Gemeinde, Beriammlungen. Den

dard gut gefleidci't nach Verháttniß ihres Klima), so gut gendhri und legtere erlafenen Bestimmungen Ourfte, damit sie Gelegestrafe viel zufriedener als unsere Englischen Laholeure;

freilid war ich besaßen, die" Sanction des Monarchen nicht fehlen. Die Bestims in der Normandie, und dies ist eine der reichsten Provingen Frants mungen der Pralaren und Staatsbeamten erhielten diese Straft reiche; doch die Erinnerung war jo merzlid, und un mid seidon dadurch, daß fie sur Seite des Königs mit seinem Wissen trójten, wandte ich mit an die bonne mere. Das Tageslidt und nach seinem ausdrůdlichen Willen erfolgt waren. 3a, oft fant immer ticfer zum Vorspiel eines herrliden Sormen unters gange, und die Gesellschaft ichien geneigt, ihren Heimweg anse Gemeinderath ertaifen hatte. jutreten. „Allez, mes enfans", sagre die Mutter zu den Verlobist? Dagegen Painen auch icon im Jahre 1481 uud 1456 in den ten - und Gore jegne Euch aber vergeßt mir nicht das offentligen Zusammenfanfien der Prataren und Beamten Bes Schidai Pierre's und Josephinens." ... Pierre und Josephine !" Totalje ga Srande, die mit dem Willen des Monarpen midt im wiederholte der Großvater, der sein lachendes Entellino aus den Einelange waren. Dies geidah daduro), Daß diese Verfamms Armen seiner Tochter genommen. „Eh, mon dieu! Mère Fran lung an der Rinerfdafr einen magtigen Bundesgenossen fand. çon, warum dentst Du gerade an diese, oder warum erinnerst Ats namlid im Anfange des 15ten Jahrhunderts die Rittericafe Du Marie daran Josephine war ihre Tanie. Sieh! fie bar von Polen und Majowien, durch Neugier angerieben, bei den Thránen in den Augen, -ei, ma bonne Mère, da hast Du eins. Offentlichen Berathangen eridien, begehrte Wladyslaw Jagiello, mal Unrecht gethan." - ,,Das hab' ich nicht"eriviederte fie damals in die Kaipfe mit den Kreuzrittern verwidett, von der freng; , fie thun iqon io, als wenn sie nur allein auf der Welt, amwesenden Ritterfoaft unbedadisamer Weise Rath in Betreff lebten, und das ist nicht der rechte Weg, glüdlid, su werden. der Botle und Abgabeu (1404), und von da an begann auch der Ei! ihr Manger babe's nie gern, wenn junge Mädchen von uns . Adei an den öffentliģen Versammlungen Theil zu nehmen. Nun weifen Frauen die Wahrheit" hören, weil wir sie warnen, Nies gedachte er auch nicht, wieder zurückzutreten, sondern erlangse manden ihr Hero su sehr hinzugeben. Schi! hier bin ich die immer größeres Ansehen, zumal da die Herren gerade mit Haife Mère, Françon, und id) weiß bis zu dieser Stunde nicht, welden dieses Adels die Macht ocs Monarden einguidranten gedachten, von meinen beiden Gatten ich am meisten liebte!"

Du noúrs

was ihnen aud vollstándig gelang. Spáter, insbesondere von dem dest wohl dem dritten am besten fenn, wenn Du ihn hattest, niot Reichstage zu Neusstorczyn an, da die Depurirreni oder Landboren. wahr?" fragte der Mann. Ja oder nein, wie Du willst"; Kaminer entstand (1468), begann die Mitterschaft, die Bedeutung antwortere fie íderzend, paber Kinder, ido rag's Euch, liebt eins der Prálaren bei den offentlichen Berathungen zu roomdlern, und ander nicht zu sehr, denn Ihr mögr sagen, was Ihr wollt; viel that ihnen an, was diese einst dem Monarpen angerhan batten. Liebe erzeugt viel Summer, ein freies Hery ist immer am Endlid, vorzüglich in den Jahren 1648 bis 1761, eridátcerie glüdlidsten." Die Liebenden jahen einander ins Gesicht und der Uebermuth des Adcls auch den Thron und sog attes in den i dåttelten den Kopf. (Soluß folgr.)

Abgrund hinein.

Von diejer Zeit angewann die legislative Gewalt in Polen Bibliographie.

eine andere Geftalt und wechselte fogar den Namen. Sie hieß Souvrire de Mr. Berryer, doges des evocate de Paris, de 1774** 1830.

nun generale parlamentum,' conventio, dietae, Polnijo seym. Je Bwei Bande

naddem es die NothwendigPeit erheildre, wurden von nun an Histoire de la condition dos femmes chez les peoples de l'eatiquité. Bon- bald die Deputirren des ganzen Landes zu einem ,,Reichstager

M. Martin.
Fatroduction historique et critique aux livres de l'ancien et du sonrcau tets.

(seym walny) susammenberufen, bald nur die Depuritien eingels Bon Otatre.

ner Landidaften zu einem Provinzialrage, und zwar bald zu der Rénovation philosophique, ou exposé des vrais principes de la philosophie, vom Gelene beftimmten Zeit, bald zu einer anderen; daber unters

déduits de l'observation. Von Girard de Cauc eniberg. La belle au bois dormant. Roman von Arfene Houffage."

dhted man gewöhnlide und außerordentliche Bersammlungen. L'ideowstance - Roman von Hippolyte Bucas.

Der Widhrigfeit der gar Berathung vorliegenden Gegenstande ges

maß, dauerien die Reichstage bald lángere, balo túrgere Zeit, bis Polen.

im Jahre 1768 die Bestimmung erfolgte, daß die gewohnliden Reichstage sechs Wochen, die außerordentliden vierzehn Tage

dauern sollten." Der gewöhnliche Reidsag fam alle zwei Jahre Die legislative Gewalt bei den Polen.). jusammen, dies verlangte die nach Sigismand Auguft's Code ers

, die

durch Monarden fdeint, , alles, und nur zweimal, unter Sigismund ni. und August II. vou was das Gemeinwesen berraf, dem Bolte in Offentlichen Bers: Sadsen, fonftituirie fich der Reichsrag wider Wiffen und Witten sammlungen mitgetheile werden mußte. Da wurden die Bedüris des Sónige. Die Provincialiage hielt der Stónig mit jeder Pros nisle des Landes berarben und die wichtigeren Zwistigteiten der din besonders ab, in Groß Polen geincmiglid) zu Kolo, in Kiein: Privatpersonen geidlidtet. Dieje Zujammenfúnfie murder aber Polen zu forcinn, mit den Landboten der Nus zu Wisnici, von auch Mittelpunkie gur Berbindung der vereinzelten Bürgersund. Eithagen zu Wolfownizel, später zu Stonim. Xud harren mai der verschiedenen Slawijden Voiterioaften. Bu Bersammlung sowien und Preußen ihre besonderen Tage. Der Zwed dieser orten dienten die Tempel der Götter, wie dies die Chronifen von: Provinzial: Bersammlungen, die aber nach und nad eingingen, Rugien ausdrücklich erwähnen.

war, fid, über dasjenige zu verstandigen, was auf den aligemets Mit dem Untergange der Gemeindeberridaft mußte aud nen Reichstag gebracht werden sollte, zugleich aber aud

feftau: diere. Art der Berathung fallen. Doch war jie zu tief in der seger, was das Wohl der Provinz 'erheidjie. In der Bandites Slamisden Nationalitat gewurzelt, als daß fie Fid ganz hatte ichen Gesebjammlung finden sich einige Beichlifte der Art. verlieren können; vielmehr wurden spáter bei mauden Gelegens Der Reidysrag verjammette fich gewohntid in. Diorrfómo (Pes heiten neben anderen alterthümliden Einridtungen audioiefe," erilau); ipdter, nac voustandiger Vereinigung Polens mit Ei gemeinschaftliden Berattungen ins Leben zurücgerufen.

thauen, zu Waridau. Zur Zeit des Königs Kidael würde 'bes In Polen famen die aus den Zeiten der Gemeindeberridaft stimmt, daß zwei Reichstage zu Waridau, der dritte 'su Grodno herrammenden Berathungen unter den ersten Königen nicht jos itattfinden sollten. wohl in Bergeffenheit, als sie vielmehr nur eingescbrdnet wurden. · Ein jeder Bürger, der einert Grundbcfio bane, fonnte zum Dodo gewannen fie mit der Zeit wieder so sehr an Bedeutung Landboren ermählt werden und Garte als solder Zurriei zu dem daß sie das Forum der bodoften Gerichtsbarkeit und der Legislatar Reichsrage. Doch war das Ansehen der berashenden Bürger murden. Sie theilten fich in gewohnliche Berathungen (colloquia niot gleich. In früherer Zeit genoten der Erstidof Don Gnejen provincialia) und in allgemeine (walne, colloquia generalia), auf und der Bischof von Stratau fowohl auf dem Keidybrage als bei den legten wurden die Sefebe odtiri. Denn Stromer irriz wenn allen Berarhungen das großte Ansehen; als aber deshalb unter er behauptet, daß die Polen bis auf Kasimir den Groben feines der beiden Prštaten Ziviftigreiren entflandeil io bestimmte der geschriebene Gelege gebabt bátren; in den Quellen der Geschichte. Sónig Stajimir, aus dem Hauje Jagiello, daß fie 'nur abwedielno werden die früheren Štónige auch als Gefeßgeber aufgeführtund an den Bersammlungen theilnehmen sollten, mit dem Vorbehalt, viele Brudostúde von Gelegen sind neben Privilegien, die eins daß; wahrend der Eine in Mathe vid befand, der Andere in zelnen Personen oder ganzen Körperioaften értheite worden sind, sejner Wohnung verbleiben sollte, um in zweifelhaften Fällen die in den Chroniken enthalten.

nodigen Uufiolaffe ertheilen zu tóniten. Die Landboren der Derselbe Geschichtschreiber: bchauptet irrchimlid;' daß nur Sidore harren auf den Reichsragen nur eine febr“ geringe Bedeus der Wille des Herriders in Polen Gejeb gewesen sen, vietinetyr "cung; in der Folge búßten sie aud) diese ein und wurden von den fanden bis in den Anfang des Jsten Jahrhunderts bei den Polen Reichstag8: Bersammlungen gánglich ausgeschlossen. die öffentlichen Berathangcu nadi atter Weije Rare. Die geregs Je mehr die Bedeutung der Seddie auf den Keidsagen gang bei denselben. Es versammelten sich die Gemeinden unter Stanimir Zeiten verglich man die Wade des outien Adele! dem Boreritt- ihrer Dignitare oder Melrejien; Durch einen der mit der der Kömtiden Tribünen und Sparranijden Ephoren. Verfammetten erfolgte der Gejetesvorschlag, welche riun durch Sónig Alerander ging úberdies für sich und feine Nadyfommer ** Stimmenmehrheit entweder angenommen oder verworfen wurde. dic Berpflichtung ein auf der Reiditragen Nichis ohne Willen***

der Landboten. (nuncii terrestres) vornehmen zu wollent. Dod *) Auf dem dritten Eheile der Merteb: „Hlatorya Prawodawstw słowiań. aude A. Mariejowfi. Waridu.

Dies oder genes fergejebe babe. Konig Sigismund l. verords

nete (1510), daß, wer eine Person, die fide mit Vollmade auf fernen und felbst die Berathenden einen Eid ablegen, 096 fie den Reichstag begiebt, verlege, ein Majeftats: Derbrechen begebe, die ihnen mitzutheilenden Geheimnisse nicht derrathen würden. und daß die unverleßbarteit der Landboren vier Woden vor dem Besondere Kommissionen prüfien indessen die einzelnen Zweige Beginn der Berathungen und eben so lange nach dem Schlusse der Landes s Adminiftration; wenn Alles in dem gereßmaßigen derselben gelten sollte. Aud waren den Senatoren und Lands Zustande vorgefunden wurde, so wurde den Ministern Zufriedens boten sogenannte ,,Suspenia" zugestanden, d. b. file durften bei bezeugt und über deren Wirtsamteit quittirt. Alle Bes binnen redes Woden vor und nach dem Reichstage nicht vor rathungen mußten bei Tage geldehen. Geridht gefordert werden.

Mit dem Jahre 1761 tam die Gewohnheit auf, daß die Zueri abte man im Jahre 1539, unter der Regierung Sigiss Keidstagss Beschlüffe dur den Drud bekannt gemacht wurden. muno's I., in Maffe das Recht aus, den Reidstag aufzuheben und Daraus entstanden die Diarien der Reidstage, eine vorzüglide, die Berachungen zu zerreißen. Erf 1652 wagte ein einzelner dod bis jest wenig benußte Quelle für die Polnische Redoto's Landbote, indem er das Veto der Römisden Tribunen im Sinne geldidate. Seit 1766 wurden aud die Gefeßes Vorldlage ab. hatte, dasselbe durdo sujeßen. ") Man tadelte den Sdritt, ahmte gebru&t und zwei Tage vor der Abstimmung den Landboren eins aber idon 1634 und dann noch oftmals dem Beispiele nado, gebändige. obgleich 1672, in der Landbotens Sammer feierlidt dagegen pror testire und wiederholt wurde, daß die Gewohnheit, den Neids

Ma n nigfaltige 8. rag aus einander zu reißen, auf seine gesebliche Bestimmung bes gründet sen., Im Jahre 1764 wurde endlich der Gebraud des

- Pauline Garctd. Wir haben diese liebenswürdige Veto förmlich verboten, aber auch diese Verordnung behielt nur Sångerin verfloffenen Sommer in Deutschland gehört, wo fie vier Jahre hindurch, der belannten Ursaden wegen, ihre Geltung.

durd ihre so früh icon erreichte Birtuositdt, fie ist erst Einige Reid stage hatten besondere Namen, den Angelegens

17 Jahr, die Bewunderung des größeren Publitums erregte heiten nad), die auf denselben vorgenommen wurden. So gab

und durch ihre außerordentliden Anlagen nod mehr die Mufiter es Siapturtage, durch welche während des Interregnumns Ordnung im Lande erhalten werden sollte; dann Convocationss, Elections

selbst für fich einnahm. Wer da glaubte, daß der Name hier

viel thue, und daß man sie minder beachtet hatte, wenn man und Strönungstage, zu denen sich das Volt behufe der Erwahlung und Krónung der Könige in Krakau susammenfand. Nod gab gewiß das úrtheit der Parijer, denen die verstorbene große

niot gewußt, daß sie die Schwester der Malibran ren, den wird es Inquisitionstage, zu welden der König citirt wurde, um rio wegen seiner Handlungsweise zu verantworten, was in Polen eins

Sångerin noch in frischem Andenken ist, von jener Meinung mai, unter Sigismund III., stattfand. – Bu den Wahltagen wurs

zuruđbringen. Pauline Garcia har in Paris, wo sie erft jest

zum erstenmale aufgetreten, eben folde Anerkennung gefunden, den nach Heinrich's von Valois Regierung keine Depuiirien weiter

wie bei den Deutschen, die ihre Schwester nid)t gefannt. Dort erwahil, jondern das Voit versammelie sich massenwcije nad Art der Römer, und nur den Kriegsleuten war es verwehrt, bier jüngere Schwester dadurch nicht verdunkelt. In einem der Bes

lag der Bergleid mit dieser nod) nabe, und dennoch wurde die zu erscheinen. Diese Versammlungen wurden auf offenem Felde

richie über ihr erstes Auftreten heißt es: 1, Das Theatre de la an einem mit Wall und Graben umgebenen Orte abgehalten, Renaissance war am Sonnabend gedrängt voll; die ganze fashios der eine große Aehnlichkeit mit dem Lager der Quiriten hatte. Es führten zu demselben nur drei Eingange, der eine nach Dsten den, in welchem die Schwester der unvergeblichen Malibran debus

nable Welt von Paris hatte fid) zu dem großen Konzert eingefuns gelegen für Groß-Polen, 'der andere gen Súden får Klein Polen, und der dritte gen Westen für Lithauen.

tiren sollte. Dile. Garcia wurde mit enthusiastischem Applaus Der Geid'aftsgang bei den gewöhnlichen Reichstagen war

empfangen, der zu Anfange freilich noch allein dem Andenken deries folgender. Den von den Kreisen und Landidaften gewählten

nigen galt, deren Tod durch ganz Europa einen jo traurigen Ein Deputirten Tandte der König, in Gemáfheit eines Geiebes vom

druck machte, wie vielleidt der Tod feines Künstlers seit Maphael.

Die Debütantin bat in ihren Zügen so wie in ihrem gangen Jahre 1521, sogenannte Injtruccionen zu, damit sie eine genaue Wesen etwas von ihrer Schwester; ihre Stimme erinnert uns Kenntniß von den Sachen erlangten, auf die es bei den Berathuns gen vorzüglich anfam. Der erite Aft der versammelten Landbos

noch mehr an unseren Verlust; sie gehört zu den ungewöhnlichen

Stimmen, die den Sopran und Skontras Ult in fid) vereinigen!; ten war die Erwählung eines Marsdalls oder Präsidenten. Nad einander wählte man einen Marschall aus Groß-Polen, Stlein: Pos

was indeß noch mehr werth ist, die Künstlerin befint musikalisches len und Lithauen; er empfing cine Gratification aus dem Sdaße,

Genie, Seele und Begeisterung in einem seltenen Grade. Das

Blut der Garcia's rinnt in ihren Adern: sie ist ein neuer Sproß außerdem aber wurde nur weniger bemittelten Deputirten freie

dieses berühmten und fruchtbaren Künstlerstammes. Ihre Stimme Wohnung bei nichtadligen Bürgern überwiesen. Sobald die Landboten unter Vortritt ihres Marsdalls in den

hat zwar noch nicht all den Glanz und die Geldmeidigkeit, Sißungssaal getreten 'waren und den Monarchen begrußt batten,

weldie Duro Idngere Uebung, erlangt werden; aber wie wir begann der Reichstag mit Verlesung der Pacta conventa. Dars

hören, fingi fie auch nod) nicht viel über ein Jahr; defienunges

achter rührt und eletorisiri fle die Zuhörer don. Gerviß, wenn auf wurden die Stoniglichen Gesebes: Doridoláge, welche die Lands boten bereits aus den an sie erlassenen Instructionen fannten, noch:

auch der Zauber ihres Namens nicht wäre, sie wurde durch ihr mals vorgelesen. Dann ließ der König die auf dein vor:

erstaunenswerthes Talent dennoch die größte Wirkung herbors hergegangenen Reichstage gefällien heimlichen Beschlüsse aus

bringen." Pauline Garcia hat von ihrer Sdwester auch ans

Was dem Urchiv herbeiholen und veröffentlichen, bejonders" dann,

dere Vorzüge des Geistes und des Herzens geerbr. wenn tein Grund für die Verheimlidung mehr da war.

die Fama uns don Lesterer berichtere, fanden wir in Erftes Nun folgte eine Prüfung darüber, ob alle #emter

gelebmafig Führung des Crayons in Stijgen und Portraitirungen, das feinste

rer ebenfalls: ein ungemeines Sprachtalent, eine geniale besege worden waren, und dann erst gab der Senai seine mufitaliide Gehör, Gedächtniß und Gefühl, eigene schöpferis

de Stimme über des Königs Vorschläge ab. Dieser Senat bestand aus dem Erzbischof von Gnesen, der

Straft in dieser Sunft, endlich ein schönes, flares Gemüth, boll

Naivetat, Ánmuth und Bescheidenheit. Erst seit einem Jahre princeps Senatus war, aus den Bischofen, Wojewoden, Kaftellas nen und einigen anderen hohen Beamten des Reichs. Der Kos

bat fie fich ganz dein Gefange gewidmet; früher war fie vont

den Heliern für das Piano bestimmt, auf dem sie auch bereits nig hatte allein das Recht, die Senatoren 8u ernennen; die Würde wurde auf Lebenszeit ertheilt. Ein Ausschuß, anfangs

eine große Fertigkeit erreicht hatte. Ihr Vater, einst ein berühms von 16, spåter von 18 Senatoren, stand dem Stónige außer den

ter Baryton, derselbe, der dem Verfasser der Phantasiestúce in Ministern beständig zur Seite, und in leiner widrigen Angelegens

Callot's Manier bei seiner Schilderung des Don Juan yor's · heit, die nicht gerade auf den Reichstag, gehörte, durfie obne

rowebte, starb vor einigen Jahren; ihre Mutter, ebenfalls früher Genehmigung dieses Ausiduses, ein Beschluß gefaft werden.

eine ausgezeichnete Sangerin, lebt noch und begleitet ihre zweite

Dodier und den Gatien ihrer verstorbenen Tochter, den Violins Dieser Senai befand sich auch in pleno auf allen Reichstagen. Nachdem die Landess Deputirten die Meinung des Senats

Virtuosen Charles de Beriot, auf deren gemeinschaftlichen Sunsts

reisen. Beibe Aeltern waren in Madrid geboren, Pauline Garcia vernommen hatten, begaben sie fich in ein besonderes Zimmer,

aber ist, der Geburt nad), eine Pariserin; fie lam als Sind um sich gleichfalls unter dem Borsise ihres Marídails über des

mit ihren Seltern nad News Mort und dann nach Merito, wo Königs Forderungen zu berathen. Sie publizirten darauf im Sißungsiaal ihren Beschluß; Rimmte derselbe mit des

Königs lidbe Bildung erhielt fie indek spåterhin in Paris und Brüffel. 3n

21. der Vater zuerst eine Italiani dhe Oper begründete. Ihre eigent: Voridlägen sberein, so wurde er durch den

König zum Geleb

3. legterer Stadt hat die Familie jeßt ihren bleibenden Aufents erhoben, und dieser ernannte eine besondere Kommission zur Ábs Hi balcoort.

30 fassung des Geséges. Im entgegengefesten Falle aber wurde abgestimmt oder

Zunahme der Einfünfte Großbritaniens. Bei Während dieser Berathungen erfolgte eine Rechendaft aus der Regierungs- Untritte Jatob's I. im Jahre 1603 belief rid den Berichten der bei den fremden Adfen sich aufhaltenden Gesands die StaatssEinnahme von Großbritanien auf 600,000 Prd. St.; ten der Republit. Bei dieser Gelegenheit mußte sich, so oft eine zu Anfange der Regierung Karl's I., 1625, auf 896,819, beim widrige Sade zur Sprade fam, das zuhörende Publikum ents Beginn der Republit, 1648, auf 1,517,247, Ju Anfang der Res

gierung Karl's 11., 1660, auf 1,800,000, Jatob's II., 1685, auf 2 Dles gerdah durch Sicinskizden Landboten des Lithauischen 2,000,000, Wilhelm's und Maria's, 1688, auf 2,001,855, Anna's, Stadtchens llvita, der dafür noch im Code verabscheut worden ist. Er soul 1701, auf 3,895,305, Georg's I., 1714, auf 5,691,803, Georg'o II., nach der Rüdicht vom Keldi&tage vor seinem Hause vom Blike getödtet worden seyn. Der leidnam wurde nod lange Zeit als eine Art Numit

1727, auf 6,762,643, Georg's III., 1760, auf 8,523,540, Georg's IV., in dem Stadtden vorgezeigt... Wizkietics hat den berüchtigten Landbotett

1820, auf 46, 132,634, und Wilhelm's IV., 1836, auf 47, 139,818 jum Helden einer reiner vorzüglichten Balladen gemacht.

Pfund.

Herausgegeben von der Kedaction der Hag. Preuß. Staats: Zeitung.

Redigirt don 3. Bebmann.

Gedrudt bei M. MB. Sapn.

vierteljährlich, 3 Thir. für das ganze Jahr, obne Ers oohung. in allen Theiler der Preußischen Prouardie.

Orpedition (Friedrichs-Straße
Nr. 72); in der Proving lo
wie im Auslande bei den

Wobd861. Poll Hemtern,

für die

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8 r a n pre ich

führten. Unser Autor beweist, daß die Sllaverei immer empórende

Folgen nad fic zieht, daß sie alle familienbande gerstórt, alle
Die Sklaverei und der Sklavenbandel.)

Doridriften der Religion verlegt und den unglüdlichen, die ihr

anbeimgefallen, jede Hussidyt auf Lebensglúc abschneidet. Dens. Unter diesem Titel hat Herr Ugénor de Gasparin ein jenigen, welche vorídlagen, man jolle einen gunstigeren Moment Bert ans Lidii gestellt, worin er alle Schwierigkeiten und Sins und das Ergebniß der Britisden Emancipation abwarten, bes derniffe, die der Emancipation der Neger entgegenstehen, mit merft der Verfasser, jeßt eben fen Der günstige Moment, indem großer Gründlichseit erörtert, niot, um den Menidenfreund von spåter jenes Ergebniß selbst die Ereignisse übereilen fónnte und einem ro rühmtiden Ziele seines Strebens abzulenfen, sondern, der unvermeidliche Erfolg des Silaventhums idon seit hundert um der gerechten Sade durch alle Sophismen, mit denen Bors Jahren den Kolonisten háite einleuchten Tollen. urtheil und sdynode abjudis pie bekampfen, Bahn zu brechen. Viele verde!! nidhi muide, ju wiederholen, die Solonicen

Zwar sind noch in diesem Jahre von Seiten der zahlreichen fenen für Franfreich eine ergiebige Quelle von Einkünften, einer Gesellschaften, welche sich als Ziel gesteckt, einen das Christens der fruchtbarsten Zweige seines ausivartigen Handels und die chum chándenden Mißbrauch abzuidafien, beredte Mahnungen nothwendige Basis seiner Seemadt. Der Verf. antwortet hier: : an die Menschheit überhaupt und an die Britijde Großmuch auf, er wolle die Kolonieen recien und nicht ihnen ichaden; insbesondere ergangen. Áber in diesen leidenschaftlichen Ergúffen übrigens gewahrten sie feinen dieser Vortheile. Er bemerkt, es hat man nur selten der Sowierigkeiten und Gefahren gedacht, handle fich ja am Ende nur von wenig ausgedehnten BesiBuns, die mit einer solchen Reform verbunden sind. Das System der gen, auf denen 371,000 Individuen, theiis Freie, theils Sllaven, Lehrzeit in den Britischen Kolonicen bai in diesem Augenblic wohnten; und ihr vornehmster Industriezweig, die Fabrication sogar aufgehört; wir Pennen aber seine Ergebnisse nidhl. Die des Zuckers,, můsse in jedem Falle durch die Stonkurrenz mit Prügel, die stetten, der Zwang, die Arbeit ohne Lohn sind abs dem einheimischen Bufer zu Grunde gehen. In den glüdlidiften gerdafft; der Neger ist aus dem Zustande der Sllaverei getres Zeiten haben die Kolonieen, statt eine Quelle von Eintánften gu' ien; allein wir wissen nicht, ob er in den eines Freibauern übers lenn, alle ihre Grundbesißer ruinirt, und ihre Geschichte ist eine gegangen ist. Es bleibt uns noch zu erfahren, ob die Feldarbeit fortlaufende Reihe von Banferorten. Bergleiche man den Ges fortbestehen werde; denn ohne sie muß allgemeine Hungersnoth winn, welden der Kolonials Handel abrirft, init dem aus der entstehen ob die Pflanger den Negern Årbeitslohn bewilligen Französischen Industrie, der landwirthschaftlichen wie der fauf: werden; denn ohne diesen harrt des Negers nur Elend, Múßigs mannisden, resultirenden Gewinne, so ist das Verhaltniß kaum gang und Verzweiflung ob Frieden und Ruhe fortdauern wie 1 zu 500; und wenn der Kolonial. Handel fünfs bis redass werden; denn im Falle eines Aufruhrs muß es dahin kommen, tausend Matrosen beschäftigt, so dadet er eben durch das Mono: daß die ehemaligen Herren der Neger ihre ehemaligen Sklaven pot, weldes er ihnen zusicheri, ihrer Vusbildung im Seedienste. richten, wo es dann nicht an erneuten Beispielen unbarmherziger Endlich weiß

man aus Erfahrung, daß die Kolonieen, weit ents Sirenge und empórender Strafen fehlen fann. Mit nicht ges fernt, gute Militair - Stationen zu fenn, in jedem Kriege vers' ringer Besorgniß erwarten wir die Folgen eines großen Aries loren gehen. uneigennúßiget Menschenliebe, die leider nicht mit einem gleichen Das Verbrechen", sagt Herr G., „liegt llar am Tage, Grade von Klugheit verbunden war; und diese Erwartung tann und die Sühne follie zu früh fommen! Unsere Geseßbúcher find nodo Jahre lang schwebend bleiben, da die Folgen eines absos befledt, und es wäre nicht an der Zeit, diese entehrenden Fleden (uten System Wechsels bisweilen lange auf rid warten lassen, zu tilgen! Die Menschheit ist beleidigt, die Würde des Mensden ehe fie fica bemerkbar maden.

verkannt, mit Füßen getreten; das Lafter wird offen ermuthigt, Wir berühren nur flüchtig diejenigen Kapitel, in denen Herr unsterbliche Seelen werden zu Grunde gerichtet, und der günstige Gasparin die Frage entwidelt und beleudret, ohne noch auf ihre Zeitpunkt der Reform sollte nicht gekommen fenn!" Der Bers Lösung einzugehen. Man hat von der geistigen Stumpfheit der faffer will ju dieser Reform nur die erste Bahn breden; er will Neger gesprochen, als ob ein Volt erst zur Šllaverei verdammt durch sehr einfache Mittel eine vollstándige Emancipation vors werden mußte, um dieses Resultat su liefern! Der Verfafier bereiten, die in lurzer Zeit, ohne Umwälzung, ohne Unterbrechung behauptet aber, daß die geistige und moralisde Fähigkeit der der Arbeit und beinahe ohne Stosten bewertstelligt werden, aud Reger bis zur Evidend festitehe. Er zeigt uns, wie sie auf Haiti, die Pflanzer viel besser Idadlos balten könne, als das Britisde nad der gewaltigsten aller Umwälzungen, eines der i dowierigsten SnRem.Menidenwerfe vollenden, einer neuen bürgerlichen Gesellschaft .3d werde", sagt der Verf., yvon einem Gemeinplaß aus: ihr Dajenn geben. Er vergleicht die Schwarzen in allen Kolos. geben, und ich scháme mid deß nicht; denn meines Bedúnkens nieen Frankreichs mit der weißen Bevólferung und geigt, auf find die alten, bell am Tage liegenden und unbestrittenen Wahrs offizielle Berishie der Tribunale gestüßt, daß, trop des verderbs beiten nicht eben gering su adhren. Diejenige, die ich meinem liden Einfluffes der Sllaverei auf den moralijden Menschen, gangen Snítem als Basis unterlegen werde, laßt fich in folgende die Zahl der Verbreder unter den Negern verhältnismäßig ges einfade Worte fassen: „Man labente die Freiheit nar rolden ringer ist, als unter den Weißen.

Menschen, die einen zwemáßigen Gebrauch davon machen

Pónnen."
We i Be.

Herr Gasparin glaubt, diejes Uriom bedúrfe gar keines
Gunana olo.. 3,058 Freie, 3 Berurtheilungen (1 von 1686) Beweises; wir músien gestehen, daß wir etwas verschiedener
Martinique . . 37,955

20

(1 von 1897)

Meinung sind. Hat man das Recht, Jemanden seine Freiheit Insel Bourbon 35,623

22

(1 von 1619) zu rauben, weil er keinen zwemáßigen Gebrauch davon macht? Guadeloupe . . 31,252

26

(1 von 1202) Dari man dem Nadsten die Freiheit eines denkenden, eines der 109,888 Freie, 71 Verurtbeilungen (1 von 1547)

Gottheit verantwortliden Weiens darum entziehen, weil man

glaubt oder vielleicht wähnt, daß er fie mißbrauchen fónnte? Neger.

Hann ein Individuum jemals ein Recht des Besiges auf ein ans Guyana . . . . 16,898 Sllaven, 12 Verurtheilungen (1 von 1408) deres Individuum haben? Wenn der Befin eines Sllaven einem Kartinique 78,076

(1 von 1774) Raube oder Diebstahl gleich zu achten ist und also feinen Herrn Insel Bourbon 70,406

26

(1 von 2700) zum Verbrecher macht, fann da die etwanige geistige Inferioris Guadeloupe . . 96,322

19

(1 von 5070) idt des Sllaven das Verbrechen rechtfertigen? Wir glauben dies 261,702 Sllaven, 101 Verurteilungen (1 von 2591)

nici, uno dod tommen wir auf dasselbe Resultat, wie Herr von

Gasparin, indem wir mit ihm annehmen, daß die verbrecheriide Man bat behauptet, die Sllaverei ren durch die Sitren ges Berfahrungsweise der Pflanger und der Gelegeber ihnen eine mildert; Re bestehe in der That gar nicht mehr und fen nur ein Derbindliditeit gegen die Sowarzen auferlegt hat. Sie sollen: (eeres Wort, gegen, welches die Anhänger der Emancipation Strieg nicht allein das Sie unterlaffen, sondern auch den von ihnen

angeridreten Schaden wieder gut maden. Sie haben in ihren *) Esclavage et Traité d'Esclaves, par A. de Gaspario, maitre des requdtes.

Sllaven die menschlide Einsicht unterdrůdt und find also ges 1 Bard. Paris, 1898.

balten, wieder Meniden aus ihnen zu machen, ehe sie ihnen aus

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6

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svidja ber neuen, von ibnen gebildeten Geleli daft verans băto, maßt ihm arbeitet vid entbehrliber. Begable man den

muthen

Sie

, der ers wortti und sollen daher diejenigen, denen fie ihre Rechte ents. Pransern den vollen Werth ihrer Stlaven, so hat man in se zogen haben, vor der Rückstellung dieses Eigenthums in den wifiem Betracte ihre Pflanzung angetauft; der Feldbau ift Stand jeßen, fide derselben mit Klugheit und Nabigung zu nidir mehr Gegenstand ihres Eigennutes, und sie endjagen bon bedienen.

Herzen gern einem Erwerbsmittel, das ihnen niemals am Hoc Nun aber wurde eine allgemeine, an einem bestimmten sen gelegen. Wirtlich haben die meisten PAanger in Jamaita Termin erfolgende, ganz unvorbereitere Freilassung wahrideins ihre Redinungen in Ordnung gebracht, um die Insel im Jahre lich die Folge haben, daß die Neger, durch zu großen Mißbrauc 1840, als dem Termin der aufhörenden Lehrzeit, verlassen zu ihrer Freiheit, ihre Lage nod olimmer madren, als sie bis das Pönnen. Sie werden zwar ihrem Grundbesibe nicht entsagen, bin gewesen.

wohl aber um geringen Preis ihn verlaufen. Den ståufern Herr von G. Icheint besonders einen unmittelbaren Sampf, wird es an Geld fehlen, um ihre Siter nabbar zu machen; und einen Bertilgungsfrieg imidhen den beiden Naçen als die Folge gewiß werden fie nur solche Produtse ziehen, deren Anbau mit einer übereilten Emancipation zu bejorgen. Der Neger, 10 den geringsten Kosten verbunden ist. meint er, wird nie das Bose vergessen fónnen, das man ihm Um die Handlungen der Menschen vorherzusehen, muß man angethan, und diese Voraussegnng wird den schuldbewußten oft ihre Leidenschaften mehr in Erwagung siehen, als ihr Inters Europäer gegen seinen idwarzen Vitbürger immer argwöhnisd este. Nun aber ist die Arbeit um Lagelohn, von der man die machen. Mit diesen Befürchtungen motivirt er auch die empos Eriften; aller dwarzen Individuen abhängig machen módre, renden und leidenschaftlichen Déclamationen gegen die Emancis den Negern, die um folden Lohn arbeiten sollen, nidt minder pation, welche befonoers in den Versammlungen der jüdliden verhaßt, als den Prangern, denen man gunuther, ihre ehemali: Staaten der Amerikanischen Union gehalten werden. Allerdings gen Sklaven als freie und besoldete Arbeiter zu behalten. Pónnte die Somach und unbill, welde unsere Towarzen Mits Die weißen Befißer der Pflanzungen fürchten die Emanci: mensden in so ungeheurem Grade erleiden müssen, den unvers pation nicht allein; fie bassen aud die Wortführer derselben und söhnlichten Haß gegen alle Weißen entschuldigen; dennoch glau: ' die Neger dazu. Sie wüniden den Abolitionisten jede Demúchi. ben wir, daß ein folder Rachedurft von Seiten des Negers gung und den freigelassenen Sllaven so viel Noch und Elend, nicht historisch begründet werden Pann. Wie manches schmählid daß sie gern zu ihrer Sétavens Arbeit zurúdlehren möchten. Wie unterdrúdre Bole in Amerika und in Asien hat nicht gern zum viele Pranger werden am Tage der beendeten Lehrzeit zu ihren endlichen Frieden mit seinem Unterdrücker die Hand geboten und Schwarzen gesagt haben: ,, Pacet euch, wir wollen eud nicht forthin diejenigen geehrt, die 'es vormals fürdotete? Wenn der ferner auf unserem Gute beherbergen, raumet eure hunten, Weiße gegen den Schwarzen als Christ, als Bruder sich bes laßt eure Kleider und Geráthidaften zurück, die unser Eigens nimmt, ro zweifeln wir nicht, daß Legterer die Brúderídaft mit thum sind, und genießer dunn nach Bergenslust eure Freiheit. Freude und selbst mit Stols annehmen werde.

Mander Kolonist, der seine Landwirthschaft fortiefen will, hat Laffen wir aber die mögliden Rachegedanfen bei Seite, so idon jeßt geđußert, daß er feine Neger zu Feldarbeiten dingen bieter uns die Organisation der neuen Gejellidaft, auf unmittels werde; überall berdirbt man sich um Tagelöhner aus Europa, bare Emancipation gegrúndet, noc manche schwer zu belampfende von der Insel Malta und aus Bengalen, um die Schwarzen Hindernisse. Die neue Gesellsdaft soll gedeihen, joll mit Nah: entbehren zu können und bei Auszahlung des Tagelobns an feine rung, Kleidung und Wohnung versorgi werden; fe muß alio Tare gebunden zu senn. ein Éintommen haben, und wie Pann fe dies, wenn nicht jedes Der Plantagen Befiber ift aber dem Reger nider bloß abges Individuum seine Arbeit und Beschdfrigung hat? Noch mehr, neigt; er befiht oft nicht einmal Umsicht und Energie genug, um die vornehmte Grundlage des Lebensunterhalts ist die Bestellung ihn als freien Lohnarbeiter mit Nugen gebrauchen ju tonnen. der Felder; Industrie und stadiisde Gewerbe machen das Leben Despotismus und Soreden find ichiedere Mittel, um sich Ges angenehmer, comfortabler, allein fie id affen keine Nahrung. horsam ju peribaffen, aber es find wenigstens sehr einfache Nun aber hat der erste Vortheil, den die Freilassung eines Nes Wittel, deren Anwendung tein Caleng erfordert. Die Peitsche gers bio jeße mit sich führte, darin bestanden, das man ihm die madr viele Maßregeln der Klugheit überfüffig. Der weidlich Feldarbeiten erließ; die wahrscheinliche Wirkung einer allgemeis lebende, durch sein Klima entnerdre Pfanger fliehe vor dem nen Freilassung were also das Aufhören aller Feldarbeit. glúbenden Sonnenftrahl und ist unfchig, die Arbeiten seiner

Ran begreift leicht, daß der Reger, sobald seine Feifeln ges Leute selbst zu beaufsichtigen. Er übertrage diejes Amt dem brochen sind, heftig danach verlangen müsse, dem Schauplaß schwarzen Zuormeister, der hinwiederum durch Schrecen und reines Eiends Lebewohl zu sagen, die Hade wegzuwerfen, die Zúdrigungen regiert wird. Bon der obersten Staffel bis zur er niemals geführt, ohne die Peitsche des Aufsehers über seinem untersten maltet die Peitsde, wie auf einer Túrtijden Galeere, Haupte knallen zu hören, und einer Gegend den Rüden zu lebs wobei denn sehr viel Kenntniß, Einfidi und Langmuth erspart ren, wo der bloße Anblid dessen, der ihn mißhandelt hat, sein wird. Wenn nun die Emancipation jahlings erfolgt, so ift zur Blur in Wallung bringt. Es darf uns also nicht Wunder nehs Bildung einer Mitteltasse Peine Zeit mehr, und wo soll man da men, wenn soon am ersten Tage der Emancipation alle Neder Leute finden, die über den Lohnarbeiter wachen und seine Bes verlaffen werden; und alsdann ist eine Hungersnoth lo bedrohlich daftigungen leiten? im Anzuge, daß der glühendste Åbolitionist den Strebsgang gehen Wir fúrdren also gewiß nicht ohne Grund, daß die Sutes muß. Das Defret vom 16. Pluviose des Jahres II. lautete; », Die befißer weniger als die Hälfte der vorigen Arbeit von den Freisi Sllaverei ist in allen Französichen Solonieen abgeschafft."-" Als gelassenen verlangen und nur au sehr geringem Lohne fide vers aber der Sommissar des fondentes rah, daß alle Neger ihre Urs itehen werden; daß sie ihnen bei jeder Selegenheit Haß und Abs beit verließen, erklärte er sofort jedes Individuum ohne Eigens neigung zu erkennen geben und dabei selten fähig senn werden, thum und ohne regelmatigen Brods Erwerb für einen Vagabunden. über ihre Berdaftigungen auf den Plantagen zu wachen. Geben Sin ferneres Defret des stondenis (vom 6. Prairial des Jahres III.) fie dem Neger gleid in der Jahreszeit der großen Feldarbeiten besagte, daß alle Búrger und Bürgerinnen, deren Gewerbe die Beschäftigung, lo werden sie ihn gewiß in den sogenannten todo Feldarbeit jen, zur ndoren Lerndte microirten sollten.“ Jede ten Jahreszeiten feinem Soidjal überlaffen und vielleicht eine Weigerung war mit der Strafe antirevolutionnairer Verbredyen håmijde Freude darüber empfinden, wenn die Freiheit ihn brods bedroht. Endlid, am 3. Thermidor des Jahres III., detretirte los und elend madr. man, daß die Uferbauer in allen Französischen Kolonieen gehals Aber aus den freigelassenen Reger muß der Gebante emns ten jenen, das fand zu bauen." Es war dies eine Wiederhers poren, fich seinem alten Herrn als Tagelöhner zu vermierhen. stellung der Sllaverei unter einem anderen Namen.

Die erste goee der Freiheit ersoeint ibm als das absolute Aufa Gefeße aber nun, der Neger hátte mehr Patriotismus und hören einer Arbeit, die für ihn ein Gegenstand des Graufero eiren helleren Blid in die Butunft, als man von ihm zu ermars geworden ist. Nur die dringendste Noch wird ihn bewegen ten berechtige ist, was wird er thun, wenn er Återbauer bleiben können, den Drt wieder aufzusuchen, an welchem er so viel ges will? Wird er auf eigene Rechnung die oden Strecken im Innern litten hat; er arbeitet, um zu effen, zu trinken, oder sich zu bes Mehrerer Inseln anbauen, welde den Maro: Negern als Zus rausden; ist aber das Bedürfniß des Augenblics befriedigt, so fluchtstatte dienen? Vielleicht werden Einige den Bersud dßt er die Arme wieder finten. Wo sollte er auch gelernt haben, machen; allein tros des günstigen Silimas und frustbaren Bos an die Zulunft zu denken? Der Quafis Kontrale des Sllavens dens der Antillen durfte ihre Eristeng damit nidi gesichert fenn. Randes überhob ihn diefer Mühe, denn er fiderte ihm Rah: Der Feldbau bedarf langer Borarbeiten und der Garantie der rung und Wohnung, mooie man nun seiner Arbeit bedürfen Gesellsdaft, um den Baucr zu ernähren. Wie groß auch die oder niot. Die Pflanger baben mit erfinderischer Grausamkeit Ergiebigkeit einer Platanen, Pflanzung ren, lo har fie doch alle Naturtriebe, die auf Sorge für die Zukunft hinzielen, in mandes Jahr nochig, um Erirag zu liefern; und es erfordert ihren Sllaven eriódtet; sie befinen teine Ure von Eigenthum eine unabläffige Arbeit von mehreren Monaten, um den Wais und nids einmal eine Familie; die Meisten haben keine Frauen, und Wanid zu ziehen und den Hühnerhof der neuen Wirthschaft und ihre Kinder gehören ihnen gar nicht an! qu versorgen. Die Europäer haben sich die fruchtbarsten Láns ! Das die Neger am tiefsten entwürdigt, ist der Umstand, dereien angeeignet; dic Diften, welche dem Neger allein geblies daß fie enemeder unverheirathet oder doch von dem wahren ben find, mollen lange urbar gemacht regn, ehe vie ernas hervors häuslichen Glúde ausgeschlossen bleiben. Nur die pianger und bringen; und wenn nun die lang erwartere, theuer erlaufte das Gouvernement haben ditres Uebel períduldet; denn der Frucht endlich zur Reife fommt: wird fie der Befiger gegen

die neger verheirathet fic gern; er rühmt sich seines ehelichen Stans Menge ausgehungerter unb vagabundirender Menschen bewachen des, als wär' es eine årt von Adel, und, was besonders inerts Pönnen, welde, Dane der allgemeinen Emancipation, über das roürdig, er wahit fast immer eine Lebensgefährtin, die alter ist, Land ausgegoffen find?.

als er selber. Das

Verhältniß der verheiratheten Neger zu der Die Xbolitionisten haben darauf gerechnet, da die Weger ganzen Rohwarzen Bevotterung ist aber außerordentlid gering. an den Pfangern zurücklehren würden, um Arbeit von ihnen zu Žn vier Solonicen fann man auf das Jahr nur 60 Neger s Speis.

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