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vierteljährlich, 3 Thir, für das ganze Jahr, ohne Er: höhung, in allen Theilen der Preußisden Monarchic.

Expedition (Friedrich-Straße Nr. 72); in der Proving lo ipie im Auslande bei den

Wobdobl. Poft-Hemtern.

für die

Literatur

des Auslande 8.

N 94.

Berlin, Mittwoch den 7. Auguft

1839.

qů r fe i.

fid so weit erstredt, ein Streben nad großem Fortsdrict abs

nehmen. Die Familie Sultan Mahmud's.

Sultan Mahmud wollte sich durd die Wahl von Schwiegers

rohnen braudbare Stüßen und Gehilfen versdaffen, und gewiß (Aus d'Aubignosc'$ Turquic moderne.)

ift es ebenfalls ein merlwürdiger Foresáritt, daß er gang gegen Der Sultan Mahmud har vier lebende Kinder, gwei Söhne die alten Gebr&uche und Vorurtheile seiner Krone den Vermahts und zwei Docier, hinterlassen; im faufe des Jahres 1838 verlor ten das Zusammenleben gestattete. Sonst wahlten die Sultane fid er einen Sohn und eine Tochter. Die Krankheit, welde den zwar auch Schwiegersohne aus ihren Unterthanen, aber nur aus jungen Prinzen dahinraffte, blieb unbelannt, weil man sich aus politisden Abficien; die vaterliche Zuneigung fam dabei gar nidit einem abgeldymadien Borurtheil der Deffnung der Leide widers in Beirador. Wenn die hohe Pforte erfuhr, daß irgend ein Paída lebie, auf welde die Verzie mit um so großerem Rechte antrugen; in einer entfernten Proving grobe Sodbe aufbaufe, die vielleicht weil ein älterer Pring nahe daran war, demselben Uebel zu unter: spåter zu Aufruhrs Projetten förderlid renn konnten, welche ohnes liegen; der febrere verdantt aber, wie bekannt, reine Herstellung hin die weite Entfernung vom Siß der Regierung begånftigte, der Empirie, und man weiß, wie reid die Armenierin, melde fo wurde alsbald ein Beamter des Serails an ihn abgefandi, dies Wunder ausübre, belohnt worden ist. Ein anderes nidot der ihm vertúnden mußte, daß ihm eine ausgeseidnete Ehre, die weniger zu beklagendes Vorurtheil war einige Monate darauf Hand einer Tochter des Sultans, sugedade ren; dabei aberreichte Sould am Dode der zweiten Todoter des Sultans, der Gemahs er ihm sugleid die Fermans, einen Ehrenpelz und andere Beiden lin SardsPaída's, die durch einen zu redrer Zeit angewendeten der ihm zu Theil gewordenen hohen Gunft. Áuf der Stelle mußte Aderlaß gerettet werden konnte. Aber sie war aus Staiserlichem nun der neue Sowiegersohn seine redmdßigen Frauen verstoßen; Blute, aus jenem Blute, das so oft auf den Stufen des Thrones die Weiber seines Harems durfte er behalten, dod nur unter dem geflossen, das aber gur Kertung der Postbaren Tage eines Famis Lisel von Šilavinnen oder Dienerinnen seiner Staijerliden Ges liengliedes nicht vergoffen werden durfte. Dieje beiden Thats mahlin, die es jedoch nur dem Namen nad war, weil die Garten faden zeigen, wie groß die Madt des Widerstandes war, der nide mit einander lebten. Dann mußte er der Prinzessin reide fid dem Heformator sowohl in materieller wie in moralischer Gerdhente und eine Morgengabe in Goldmünzen zusenden, aud Hinsicht entgegenstellte.

får ihren Unterhalt durch ein ihrem Range angemessenes Jahr: Die Thronfolge war durch das Dasenn gweier Prinzen ges gehalt Sorge tragen. War der Paída so freigiebig, wie man fidert;, glúdliger Weise hat Sultan Mahmud, der in den beiden es bei dem Reidhibum erwartete, in deffen Besis man ihn glaubte, angeführten Fällen fido id wad zeigre, die Kraft gehabt, einer so betrachtete ihn der Sultan als gewonnen: er ftieg dann immer von seinen Vorgdngern nur zu oft befolgien Gewohnheit zu wis höher in der Gunft, und seine Frau befestigte ihn nicht allein derstehen, welche den Tod der jüngeren Prinzen anbefiehlt, um durd ihren Einfluß in seiner Statthalterschaft, sondern versdaffte die Nebenbuhlerschaft der Erben zu verhuren. Der alteste der ihm auch wohl eine noch bedeutendere Stellung. Zeigte er no Söhne Mahmud's, nunmehriger Sultan, ift 17, der zweite aber inišerig, so war sein Untergang besdlossen, und Schwies 14 Jahr alt. Während des Ramasans erblickte man sie zu Pferde gervater und Gemahlin trachteten nur danadi, ihn im Stillen in den Straßen, wo der Sultan seine gewöhnlichen Spazierritte bei Seite zu Idaffen; war dieser Zwed erreicht, lo fielen alle hielt, und in der schönen Jahreszeit folgten sie oft ihrem Vater feine Reichihúmer dem Fistus anheim. auf seine Lustid lofier; diese beiden Fälle ausgenommen, lah man Die Gatten schrieben einander oft; das war die einzige Ders fie jedoch sonst nirgends. Ihre Erziehung wurde im Innern der traulich leit, welche ihnen durch ihre Ehe gestattet wurde. Sie Gemacher und gang abgesondert betrieben; zuweilen wählte man sparren dabei teine Schmeicheleien und digteten einer dem ans ihnen einige Mirdiler aus den jungen Sélaven, die zu ihrem deren die größten lörperlidhen Vorzüge an; denn sie hatten flo Dienst gehörten. Der Unterricht wurde ihnen von muselmannis ia niemals erblidt, nicht einmal im Bilde, weil das Gesek des den Lehrern ertheilt, doch fann man sich denken, was sie von Propheten streng jede menídliche Abbildung untersagt; guweilen Männern lernen konnten, denen selbst jede núblide Willenschaft ging die Taufdung so weit, daß fie fido einbildeten, einander fremd ist. Das tiefste Geheimniß umgab die ersten Lebensjahre wirtlich zärtlich zu lieben. Der Zifall jedoch fonnte sie vereis dieser jo bod geborenen Kinder, die einst mit unbeschränkter Machts nigen; zuweilen gelang es den Intriguen der Frau, ihrem Garten volilommenheit über zahlreiche Vollerid aften herriden sollten. eine der vornehmsten Ehrenstellen des Reiches zu verschaffen, wie Es bor fich uns eine in ihrer Art einzige Gelegenheit dar, etwas zum Beispiel die des Großweirs oder des Sapnidan-Paida, welche Näheres åber die Unterrichts Gegenftande zu erfahren. Wir den Aufenthalt in der Resideng erfordern; in diesem Fall war waren zur ndheren Bekanntschaft eines Mannes zugelassen wors dann ein Zusammenleben gestattet. Wie arg modhte aber dann den, der, erst vor Purzem einer fast souverainen Stellung ents oft ihre Enttäuschung renn, wenn fie bei der ersten Zusammens riffen, fich nun aufs eifrigste mit der Erziehung seiner drei Söhne Punft fich nidi so idon, so reigend und so volllommen fanden, von 17, 14 und 9 Jahren beldhaftigte. Wir fanden diese gestürz: als ihre orientalisde Phantasie es ihnen vorgegaufelt hatie! ten Pringen stets von Muselmannischen Lehrern umgeben, die sie ünter der Regierung Selim's III tam ein folder Fall vor. in den religiosen Gebrauchen, im Lefen, Schreiben, in den Ans Der Parda von Erzerum war von dem Sultan zum Gemahl fangsgründen der Mathematit und im Persischen unterrichteten. einer reiner Tochter erwählt worden. Gerade in dem Augens Mehrmals machten wir den Vater, der mit unermüdlichem Eifer blic, als ihm diese Ehre zu Theil wurde, verlor er ein Auge allen Lehrstunden beiwohnte, darauf aufmerksam, wie das Studium durch die ungeschidlichreit seines Günstlings beim Dichirid, Spiel, einer Europäischen Sprache, des Frangofilden vielleicht, seinen das er leidenschaftlich liebte. Die Folgen dieses unglüdlichen Söhnen die Erwerbung von Kenntnissen sehr erleichtern würde, Zufalls wurden noch durd die Ungeschidlidfeit des Arztes vers die fie durd den Unterricht, auf welchen man sie beldrankie, nie slimmert; der linke Nasenknorpel mußte abgenommen und durch erlangen konnten; es leuchtete ihm ein; ,, aber", fügte er hinzu, eine filberne Platte ersebt werden. Kurz nach seiner Heilung ,,tann ich denn wohl etwas Befieres thun, als miš ganz nach traf er in Konstantinopel ein, um die Stelle eines Grobwefirs meinem erhabenen Gebieter, dem Sultan, gu ridhten? Der Ers zu übernehmen, zu der ihn der Einfluß der Sultanin erhoben siehungsgrundsa, den ich bei meinen Kindern befolge, ist gang hatte. Er war furchtbar hdklich, und Niemand wunderté fica der, welchen er für die reinigen festgelegt hat. Man unterrichtet über den Abicheu, den die Prinzesfin beim Anblic des Mannes mid půntilich von Allem, was er in dieser Hinsicht anordner, bezeigte, den sie sich als einen Adonis vorgestellt hatte; rogleid und id ahme ihm nach. Wenn man mit den jungen Pringen verließ fie den Palast, wo die Zusammenfunft Rattgefunden, und die Europäijden. Spraden und andere Wissenschaften vornehmen der gute Selim willigie in die Scheidung: Nidisdestoweniger wird, to follen meine Söhne ebenfalls dhnliche Lehrmeister erhals bewahrte der neue Wefir doch die Gunfe feines Herrn, und er ten. Id wiederhole es, io lann nichts Besseres thun, als einem hat ein gutes Andenken hinterlassen. Zwar wurde ihm nun der folden Führer zu folgen." Es liegt etwas Rührendes in dieser Besitz einer schönen Prinzefin nicht zu Theil, aber er entging Creue und Udrung, in dieser Nachahmung eines hohen Vorbils aud den foredlichen Prüfungen, welche ihm im Laufe dieser ded. Wenn dies oft der Fall ist, und wir haben Grund, angus Berbindung bevorgeftanden hatten. nehmen, daß es allgemein unter der vornehmen Klassen so sen, Ein grausames Gefeß verurtheilte alle Kinder, die von einer so tann man daraus bei einem Volle, wo die Subordination Prinzessin aus Kaiserlidem Blute und einem Unterthan abftanms

ten, gleich bei ihrer Geburt zum Tode. Diese Unglüdliden, jeßi Lady Bulmer, tonnte es nicht ertragen, daß ihr Mann so bes welchen Geschledis fie aud immer waren, traten nur ins Leben rühmt und unbestraft, daß Don Juan vermahli bliebe, Lovelace ein, um aus den Händen der Hebamme sogleid in die des mit ohne Räder, mit dem Vollblorbeer befrånzt, ein untreuer Gatke, ein ihrem Code beauftragten Stummen überzugehen. Durd diese bewunderter Moralist, ein stolzes Parteihaupt, ein Philosoph ohne unmenschliche Vorsichi wollte man allen ehrgeizigen Bestrebungen Gegner. Sein jou werftes Vergehen in den Augen der Madame

Sie vorbeugen, welche dergleichen von Kindern gesegnete Verbins Buiwer war, daß er sie selbst sehr vernadoldirige hatte. dungen mit dem Domanijden Blut hatten erzeugen tonnen. trennte sich von ihm und suchte Radhe. Ob sie sich durch eine Dem Sultan Mahmud gebührt die Ehre der Aufhebung dieses heimliche, weiblide That redre, erzahlt die Geschichte nid, absmeuliden Verfahrens. Sein erster Sowiegersohn Halil: Pasda obgleid dies Madame Bulwer selbst in ihrem Wert anzudeuten - besaß von seiner Gaitin einen Sohn, der sechs Monaie lebie und ideint. Deffentlid aber nahm sie Rade in diesem Roman, von dann eines natürlichen Todes ftarb.' Halil, der früher ein Geors dem man seit zwei Monaten in allen drawing-rooms Englands gilder Sllave war, verdante die außerordentlide Gunft, vom spridt und der den Titel führt: Chevelen oder der Mann von Sultan zum Gemahl reiner dhesten Tochter gewählt du renn, Ehre, ein Roman voller Skandal und eine Protestation gegen nur der Liebe, welde der alte Seriasler Chosrewos Paída, defien Maltravers. Günstling er war, für ihn begre, da dieser selbst fid der Günst Der Roman des Mannes wird durch den der Frau total des Sultans in hohem Grade erfreute. Die Ursache zu der gleis umgestürzt; sie nimmt die Personen, die ihr Mann auftreten láßt, den Auszeichnung, welche Saïds Pardha zu Theil wurde, der im von der verlehrten Seire; sie zeigt sie weiß, wenn er fie idowarz Jahre 1837 die zweite Tochter des Sultans ehelichte, haben wir gemacht hat, blau, wenn sie bei ihm grún sind, Plein, wenn er nidt auffinden ponnen. Es lebt auch noch eine Schwester Sulian fie groß darstelle, jenen optischen Spiegeln ähnlid, melde die Mahmud's, die nahe an sechzig Jahr alt ist; sie hat es verstanden, Gefichier verkleinern oder verlängern. Diese doppelte Portraitis die weniger strenge Beobachtung der Erilette zu benußen und sich rung, wo das, was redis haßlich ist, lints idón wird, wo Alles, unter dem Soube der Reformen mehr Freiheiten zu verschaffen, was auf der einen Seite gut ist, auf der anderen rolet ers als sie ehemals genoß. Sie bewohnt einen herrlichen Palast am deint, macht Einem viel Spaß; besonders aber freut fid Alts Bosporus, liebt sehr die Bewegung und besorgt sich gern selbst England daran, das nach diesen Standalositaren so lústern ist, alle ihre Gerdafie und Einfdufe, daher man ihrem Harem sehr das sich an diesen häuslichen Sünden wie eine neugierige Ges oft in den Straßen von Stonstantinopel begegnét. Bšie Zungen vatterin ergose, die nidis zu thun hat. Man vergleidhi Chevelen sagen von ihr, fie verstande es, sich die Langeweile des ehelojen mit Maltravers, und umgekehrt. Man finder Somdden bei Standes zu verscheuchen; das Publifum lachi darúber und vers Mann und Frau; man lacht im Srillen und tadelt offentlich. geihe ihr solde Zerstreuungen, weil sie übrigens eine gute Dame ist. Jene eigenthúmliche Welt Englands, die in Prüderie und Ges

wohnheiten so erstarrt ist, fühlt sich glúdlich, wenn eine uner: England.

warteie Bewegung ihre matten Wellen etwas aufregi. Auf

Seiten des Mannes ist viel Talent, auf Seiten der Frau viel Philarète Chasles über den Roman der Bulwerschen

Streben nach Malice. Wenn der Mann seine Liebeseroberungen

eingesteht, indem er sie ju platoniiden macht, so enthüllt die Ebe).

Frau ohne Scheu die Vorgänge ihrer Seele und ihre lebhafte Hier haben wir einen häuslichen Zwist in sechs Bånden, Neigung für Loro Chevelen. Er gesteht, daß Maltravers lange mit dem fid gang England, wenigstens das Lesende, berdafs mit einer ländlichen Agnes Sorel gelebt hat, die er in Mufit tigt hat.

unterrichten ließ sie beschreibt ohne Radhalt einen einsamen Herr Bulwer, der durch die Gnade der Sönigin Vittoria

Abend in Venedig, während dessen Lord Clifford (der Maltravers zum Baronet erhoben worden, nicht Henrn Bulwer, der ein der Ladn Bulwer) auf dem Ball war; da fommt eine Dhnmact mittelmäßiges Bud úber die Franzófifden Zustande gedrieben

vor, ein urm, der durch die Rohheit des Mannes verrenet wird, hat, sondern Herr Lyrton Bulwer, der Verfasser von Pelham, ein gelóstes Mieder, ein Sopha, eine Nacht auf dem Adriatischen Eugen Aram, Clifford und den Pilgern am Rhein, der berühmte

Meer, Lord Chevelen in der Nahe; furg, wir haben hier eine Romanschreiber des gegenwärtigen Englande, der Vertheidiger Scene, welche die unzweideutigste im ganzen Roman ist und fid der Schriftstellerredte im Parlament, hat vor einem Jahre drei

mit den Vorschriften des Ehegejebes am wenigsten vertragt. Bande, betireli Malıravers, erscheinen lassen, die einiges Aufs

Wenn wir nicht irren, ist Ladn Bulwer Peine Engländerin sehen machen. Der Novellist geißelte seine Feinde, someichelie

von Geburt, sondern eine Belgierin. Darum ist es ihr gud so seinen Freunden, sprad von seinen Maitressen, lieblojte seinen rdwer geworden, sich an das Joc der Englijden Etilette zu ges eigenen Ruhm und mache fich ein anständiges Piedestal, vor

wohnen. Der armen Königin Charlotte ging's nicht besser, als welchem seine Feinde besiegt niederfielen. Der Präfrige, leichte fie aus ihrem sentimentalen, für die Shwachen garter Herzen ro Stil, eine Menge glüdlicher, feiner Bemerkungen, ein treffender, nachsidrigen Deutschland nach Carlton House fam. Ladn Bulmer rasder Blic und die Beredsamfeit des Egoismus in Verbindung siehe nidi bloß über ihren Abtrünnigen her, sondern über die mit dem Talent des Schrifistellers, verídhafften dem Werl Ers

ganze Welt; sie giebt Karrifaturen vom alien wie vom neuen folg; man riß fich darum, ex erschienen eine Menge Kommens

Adel, von Sulmer's Bruder (den, sie unter dem Diplomaten tare darüber; man wollte miffen, wer Lumlen Ferrers, der conftis Henrn meint), von den Wahlen und den Wahlern, von der Pros tutionnelle Machiavellist, lev, und Castruccio Cesarini, das vers

ving, von den Lowen und to winnen *), von den Oberften, den tannie Genie. Man jeßie Namen unter die Portraits; besonders

Gelehrten und den politischen Männern. Man harre da eine sehr aber fiel es auf, daß Bulwer gar nicht von seiner Frau sprac pifante Satire, wenn die Uusführung dem Wifen entsprache und und das Hauprinteresse seines Romans in die Person einer jungen

sie das Viertel von dem Talent hare, das ihre Malice brauchen Maitresie, einer naiven Bduerin, Alice Lee, gelegt hat. Die konnte. Aber die Zerrissenheit und die bittere Stimmung, verdirbt Englische Gesellidaft, die jo průde und neugierig zugleich ist, fast das ganze Buch. Dieses samlos aufgedette hauslide batie Peine Ruhe, big fie seine Alice Zee entdecte. Es roheint,

Leben, diese groben Schilderungen der Wirelidleit sind weder daß Butmer, der Dandy, von dem so viel gesprochen worden, schön, noch interessiren fie. Es fehlt überall die Hand des Künfts sich selbst ein junges Mdodhen aus dem Volt erzogen, das, wie lers; Peine von den handelnden Personen Adßt uns Udtung ein, seine Feinde behaupteten, von ihm verlassen worden, oder, wie

und der fortwährenden Antlagen, die das Buch füllen, wird selbst seine Freunde lagren, ihn zuerst verlassen hatte. Die Eroberuns die Neugier múde. Was interesfirt es uns, daß Lord Clifford gen und Sünden des Baronets beidrantien sich nicht darauf; (oder Herr Bulwer) ein finsterer Ehemann war, oder das sein man nannte noch andere Weltdamen: es war etwas Aehnliches, Bruder eine untergeordnete Rolle in der Familie gespielt, und wie die berichtigre Lifte Don Juan's. Herzoginnen figurirten daß die Gouvernanie der Miß Bulwer dem Vater ihres Mandels neben Bürgerinnen; es war eine ganze Sdaar von Dpfern.

sehr gefallen habe? Vom Eridhler, wie vom Mater, verlangen Die parlamentarische Partei, an deren Spiße Bulwer stand, wir, daß er uns gefalle und uns festele. Lady Bulwer hat fild sebre indeß ihre Angriffe gegen die Regierung fort. Als Reprdiens. foredlid zu ráden geglaubt; id fürchte, daß die Waffe in ihren tant der Presse und der Literatur, nahm er eine in seinem Lande Handen zerbrochen ist, und daß fie fid selbst bei diesem Ehegant ganz neue Siellung ein, eine Stellung, die sehr fallo, aber sehr am meisten verlebt hat. Man wußte, daß ihr Mann don viel geldidt, deinbar fühn, dod in der Wirllió Peit leide ift. Ér geliebt; man hielt den teinesweges für ein vollfommen reines erfannte die gegenwertige Entwidelung seines Vaterlandes, er Wesen, der an allen Kampfen und Taurdungen in der Politit so sah, daß es sich die Aristokratie des Talents gernt gefallen lasse, lebhaft Theil genommen, der in dem Studei der Presse und der und indem er den Raditalismus zur Mauer, das Salent zur polemischen Literatur fo tapfer mitgearbeitet. Das Buch dieser Waffe brauchte, souf er fich seine Stellung. Wer hatte es nun

ungufriedenen Dame dedt ung nidis Verborgenes auf, gerstórt gewage, seine Sitten anzugreifen und Klage über ihn zu führen,

Peine Maste. Was erfahren wir duro Rie? Daß fie die Englijde selbst in diesem Vaterlande der Prúderie und der strengen Sittei Gefellidhaft verachtet, daß es in derselben eine Menge närrischer Er disponiri über mehrere Journale, fteht an der Spiße einiger

Pratenfionen, verdorbene Standesmitwen, fdwadlopfige Dandies literarisder Zeitschriften, hat Einfluß fast auf die ganze Presse

und leichtgldubige Bürger giebt. Doch was haben wir davon, und fließt sich einer Partei des Unterhauses an, melde durch

wenn wir das wiffen? Das Geldhlecht der Narren ist unsterblid, ihre Popularitat bedeutend ist. Wer wird das Hallali gegen dies unerschöpflido

, fruchtbar; jedes Land hat die reinigenwenn man sen Sönig des Waldes anstimmen? Wer wird ihn verfolgen?

der Welt weiter nichts geben tann, 'verlohnt es nicht, die feder Kein Anderer, als die häusliche Person, welche die fühnfte und in die Hand zu nehmen. Die Ausländer freilich ergdben sich sehr zugleid die unbequemste ist, seine eigene Frau. Madame Bulwer, an den satirischen Sbilderungen der Verfasserin, aber die Englans

der lönnen nur Malice ohne Anmuth und Gemeinpldse ohne *). Bal. Nr. 50 und 64. unter „Mannigfaltiges". Mir thelten dieses

Geschmad darin sehen. D'Israëli der Jüngere, Grairan der tirtheit des betannten Französisdien Krititers, der mit der Engiifdien Litera: Jüngere, Theodor Hool, Gali, Bulwer selbst, haben diese Sonds tur refyr vertraut ist, unseren Lerern darum mit, weil es mit vieler Sacha tinninta geschrieben ist und uns einen tiefen Einblick tbun läßt in die Ents Arhung des Romans, in rein Verhältnis zu Bulwer reibst und überhaupt in eine Menge geiftiger und literarfsder Verhältnisse in England.

Lions heißen in England bekanntlich die Personen, die gerade in der Modé sind und bewundert und begafft werden, tpic Afrikanisde föwen.

Cicero de divisatione.

den der Englischen Gesellschaft viel beffer beschrieben; in ihren - wohnt auch der Provingial derselben, ein Mann von großen Vers Odilderungen ist mehr Wahrheit und weniger Bitterfeit; fie find diensten, der außer feinen Pflideren als Superior noch das Amt nicht in die Uebertreibung verfallen, die ich Ladn Bulmer erlaubt. eines Professors der Theologie bekleider. Das Slofter von Cas

Dodo es ist ein eigener Reis in der Galle, in die fie ihre ftagnavina, welches bis jebt der Welt fast ganz unbelannt war, Farben taucht. Sie ist in ihren Declamationen bitterer, als eine ist nun von gedichtlicher Bedeutung, denn am 11. November geborene Engländerin es jenn tönnte, und der schlecore Stil ihres 1836 wurden dort die fterbliden Ueberreste des Königs von Franka Pamphlets, der bald Franzófidh, bald Italianisd und Ausdditis reid, Sari's X., beigelegt. radebridt, giebt ihren Bildern ein eigentbůmlides Leben.

Gerade unter dem Aitar der heiligen Jungfrau vom Berge (Soluß folgr.)

Sarmel beigejebe, idldft dieser Koni der fters eine besondere Bibliographie.

Verehrung für die Beidigerin Frantreids begte, unter ihrer The lion, a tale of the coteries. - 3 Bde. 1 Pfd. 111 66.

Dbhut den Solaf der Geredten. Auf dem Stein, welcher seinen
Bon V. Allan.. 7 Sh.

Sarg dedt, ist mit goldenen Budstaben folgende Inídrift einges
Tegg's handbook for emigrants. 4 Sh.
Inaugural addresses by Lords Rectors of Glasgow. Bon 3. B. San.

graben: 1, Hier wurde am 11. November 1836 Beigejeßt der 15 Sh.

sehr erhabene, mådlige und erlaudie Fúrst, seines Namens Sarl. Leila or the island. Bon Ann Zytter. 5 Sb.

der Zehnte, duro Gottes Gnade König von Frantreid und von

Navarra, gestorben zu Górz am 6. November 1836, im Alter r a n tre i ch.

von 79 Jahren und 28 Tagen."

Du id erfahren hatte, daß man alle Morgen eine Melle für Des Vicomte von Larochefoucauld Pilgerfahrt nach Görz. Cheil siehmen konnte, uno madre

neun Cage hindurch diese mir Eine Pleine Stadt von 10,000 Seelen, ie, von Dürren To theuer und heilig geroordene Wanderung. Nad der Mester Hügeln umgeben, fast am Ende der Welt zu liegen ideint, welde in Gegenwart einiger Personen in einer Pleinen, aber eine faft durchgengig haßliche und idmubige Bevotřerung, abs freundlichen Kirche gelesen wurde, begab ich mich in die Satristei fdeulide Hauser, ldledt gepflarerte Straßen, die mie Sdlans und verlangte in das Gewölbe hinabzusteigen, welches das Ko: gen fich um fic jelbst winden, teine Verbindungswege, ein nigliche Grab in fich faßte. Ein Kapuziner führte mið um dwieriger Zugang, gar keine Hilfominel, furz eine ünieisens Prior, dem ich meinen Namen nannte, und der darauf die Ges grube mitten in den Bergen, das ist Gorg! Vergebeng sucht falligkeit hatte, mich felbft dahin zu begleiten. Wir gingen durch man bei der Ankunft ein Soloß oder doch wenigstens eine ans. den Garten, und von dem guten Prior geführt, der eine Laterne standige Wohnung; auf einem Hügel liegt ein trauriges Hauss trug, stieg id gebúdt in die enge, duftere Gruf hinunter, die chen, das hóduftens eine Bürgerfamilie zu beherbergen scheint, legie Zufluchisftatre, welche die Erde demjenigen bewilligte, der und doch ist es die Behausung, in welcher die Dynastie der einst ein so herrliches Königreich befaß. Als ich mich rechts wens Bourbonen weilt.

dere, erblicfie ich den idwarzen Stein, auf welchem die oben Unter Desterreichischer Derridaft stehend, gehört Górz zu angeführte Inschrift eingegraben ist; bei diesem Anblid ich woll dem Illyrischen Skústenstriche. Diese Provinz besteht aus zwei mir das Herz, meine Kniee gitterten, und ich fann versidern, Kreisen oder Distritten, deren Haupiori Triest ist, wo der Statis daß mir ait' der Glang, mit dem ich Karl X. bei seiner Kronung halter seinen SiB har. Defterreidwird in Gorg durch einen in Rheims umgeben (ah, nicht eine größere Verehrung einfloßie, KreisHaupimann, einen verdienstvollen Beamten, vertreteni. als ich jebe bei Erblicung seiner Ruheståtre empfand. 30 muß der Wahrheit die Ehre geben und eingestehen, daß die Vielleicht ist es fúr Manchen von Intereffe, fich eine Vors Pånder, welche ido duroreisté, meit davon entfernt waren, mit stellung von dem Hause machen zu können, welches der Fürsten ihren Regierungen ungufrieden zu senn. Eine der Ursachen, familie als Zuflucistátte dient, die einst in großmuthiger Unvors. welchen ich die Ruhe gujdreibe, deren vid die Einwohneridafren richtigfeit so viel für die Kúnste, für die Nöthleidenden und für erfreuen, besteht darin, daß jeder, selbst der geringste Bewohner Frantreich gethan hat, daß sie am Tage des Unglüds arm und der Illyrijden Provinzen, sich nach Wien, dem Siß der Defters entbloßt dastand, es aber vorzog, dem Wohlleben mit der Krone reisijden Regierung, begeben kann, sobald er irgend einen zu entjagen, als Verbindlichkeiten gegen das Ausland oder gegen Grund zur Bejowerde zu haben glaubt, und daß er dort mit diejenigen einzugehen, von denen pie nur mit Errdhen etwas Sicherheit auf einen schnellen und gerechien Spruch hoffen darf. hátte annehmen Pónnen. Diese úeberzeugung, welche fest in allen Gemúihern hafier, muß Am dußersten Ende der Pleinen Stade Górz befindet fido uns der Regierung, die überdies eben so weise als váterlid ist, eine terhalb der Feftung ein trauriger, schlecht gepflasterter Plas, von. unendliche Kraft verleihen.

elenden Bogengången und schlechien ndujern mit erbärmliden In Gdry giebt es teine Dopofition, Peinen einflußreichen Thüren umgeben, miten unter denen fich lints ein Thorweg, mit udel; man beidhäftige sich hier wenig mit politisden Angelegens groei Shiloioaden zur Seite, erhebt; das ist die Königliche Wohs beiten, und die Sachen gehen von selbst so gut, daß das Eins nung, der man den hochtonenden Namen ,,Hotel Strassoldo“ ges chreiten der Behörden eben so unmerflich wie unnöthig ist. 31 geben hat. Eine einzige Etage von funfzehn Fenster Front ents Odr; erlitt der General Junot die ersten Anfälle jener Geistess hält die Gemåder der Königlichen Familie, so wie die der Dies gerrättung, die später seinen Tod herbeiführte. Auch wohnte der ner, welche derselben in ihrem Unglúd treu blieben. Dbgleida General Bertrand in dieser Stadi, welche jete der Zufluchtsort ein Portier da ist, tritt man doch, ohne gefragt zu werden, qui einer ganzen Generation von Königen geworden ist. Was für wem man wolle, in einen absouffig gelegenen Vorhof ein, über Erinnerungen haften an dieser beidheidenen Stadı! Und wie den man in eine Halle gelange, in welder fich die Treppe befins sollte man ihre Einwohner nicht lieb gewinnen, die ich bes der. Im ersten Siodwert lines gewahrt man eine Pleine Thür, mühen, durch ihre Ehrfurchtsbezeugungen die zu ersehen, welche welche zur Bicomtesse d'Agouft und zu Mademoiselle führt. Der so viele Franzosen gern ihrer angestammten Konigsfamilie dars Treppe gegenúber gelangi man duro eine Flügelthúr in einen brachten? Wie rollie man nicht gerührt werden von dem Ems gerdumigen Saal, der zu gleider Zeit das Vors und Speisezims pfange, der hier allen Reisenden zu Theil wird, welde ihre mer der Königlichen Familie ift. Rechts von diesem Saale liegen hohen Gäste zu besuchen tommen! Sonnten die Beweise der die Gemdder des Herzogs von Bordeaur, die aus einem Studiens aufridrigsten Verehrung unsere Fúrften fúr die Schmerzen und saale und einem Sclafzimmer bestehen, welches an das des die Entbehrungen der Verbannung entidadigen, so waren fie Grafen von Montbel anstößt. In der Verlängerung dieser Front glüdlid; denn unmöglid fann man fich gegen dieselben adtungos des Gebaudes liegen die Zimmer von Mademoiselle, welche wie voller als die guten Górzer benehmen. Es leben in dieser Slade die ihres Bruders eingeiheilt find und mit dem Sdlafgemad viele berabgekommene Adelige, und man wurde die Sympathieen der Frau von Nicolai zusammenhangen. begreifen, die von dieser Seite herrührten; aber aud die niedes Nidis ist einfacher, als das Gerath dieser verschiedenen ren Bollollasjen begen gleiche Gefühle, und so groß sind die Zimmer. Im Schlafgemad. von Mademoiselle fiehe man nur Rúffidren für unsere Fürsten, daß man ihnen bereitwillig auf eine eiserne aus Paris hergesandte Beurstelle, gwei große Ges dem Bürgersteige Plas madhe, wenn man fie auf einem Spagiers matde, eines den Herzog von Bordeaur, das andere die Herzogin gange oder auf dem Wege zur Kirche antrifft.

von Berrn vorstellend, einen Pleinen Arbeitsrisd und einige Sefel. In der Nähe von Odri, gu Castagnaviisa, auf dem Gipfel Mabel, mit den einfachften Stoffen überzogen, ein Büchersdrant, eines Hügels, von dem man eine weite Fläche übersieht, fteht einige Statuetten, unter welden fich ein Ecce Homo auszeichnet, das Kloster der Kapuziner von der Verlendigung

Marid. Es einige Gemdide und einige bunifarbige Böhmide Gldrer auf wurde 1650 auf Kosten des Grafen Mathias von Thurn für die einem Spiegeltijd den machen den gangen

Somud ihres Salons Starmeliter erbaut, die auch dort bis 1784 vermeilten, wo der aus; doo Yo groß sind der natürlide Keiz und die Anmuth, Kaiser Joseph II. diese Stlostergemeinde aufbob. Damals wurde welche Mademoiselle allen ihren Umgebungen mitzutheilen weiß, das Selofter feilgeboten, aber durd die Vermittelung der frommen daß dem Drie, wo sie weilt, auch nidt 048 Geringste zu fehlen Einwohner von Góry und die Verwendung eines Nachlommen fdeint. des Grafen Thurn unterblieb der Verlauf. Zwölf Jahre nach Noch einfader ist die Wohnung des Herzogs von Bordeaur ber wurde die húbide Skapelle wieder eröffnet und der Dienft eingeridret. In dem Gemache, welches ihm zum Salon und darin von Philipp de Poli versehen, der von der Regierung die zum Studiensaal dient, sieht man als einzigen Somud nur groei Erlaubniß erhalten hatte, mehreren durde die Revolution aus idone Vasen, die ihm aus Paris von dankbaren Handwertern ihrem Vaterlande vertriebenen Franzdisden Geistlichen hier eine zugesoidt wurden. Ein Rahmen, in welchem fic unter Glas Busluge zu gevodhren.

die idónen Haare seiner Mutter befinden, das Reiter s Portrait Als der Marschall von Ragusa 1811 Starthalter der 3lloris reines Vaters, ein großer MahagonisCiso, an welchem der Pring den Provinsen war, ridtere er in Caftagnavizja eine Frangisk arbeitet, ein Büchersdrant, eine Staffelei und einige Seffei bile Paner:Gemeinde ein, deren ehemals in Gdro gelegene Abrei von den das ganze Gerath dieses Saales, der auf einen breiten Bals Foseph II. aufgehoben worden war; und seit 1822 ir Caftagnas ton hinausgeht. Das solafzimmer des Pringen ist mit einigen bissa das Seminar von 12 anderen Gemeinden, welche die soges theils von ihm, theils von seiner Sowester gemalten Bildern nannte Frangislaner, Proving zum heiligen Freuz bilden. Dort geld můdt; nirgends erblickt man Vergoldungen, Marmorsiers

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rathen, noch jene Bequemlidkeiten, welche Seele und Körper stand bezieht, und gedenkt Frankreichs nur in seinen Unterhaltungen dwachen. In den Körperlichen uebungen, in denen

er Meister mit Gott. Der alte Kardinal von Latil, der in der Stadt lebt, ist, sterke der Herzog von Bordeaux feine Krafte; die Waffen steht bei der Königsfamilie in dem Unsehen, welches seinem Chas und die Kleinodien, die er allen anderen vorzieht, und auf seinem rakter und dem Purpur, mit dem er bekleidet ist, gebührt; dodo Pferde ruht er von den geistigen Anstrengungen aus. Selbst in ist er der Politie des Hersoge von Angouleme gånglid fremo, den Augen der Personenfür welche die Sošnheit nur in der und sein Einfluß überschreitet nicht den Kreis feiner Priester vollkommenen Regelmäßigkeit der Gesichtszüge und in der genauen pflichten. Der Beichtiger des Herzogs von Angouleme ist ein Uebereinstimmung aller Gliedmaßen des Körpers besteht, mußte Geistlicher, den man niemals sieht. Herr d'D'Hegerin, ehemas der Herzog von Bordeaur für schon gelten, denn unmöglig liger Stallmeister Karl's X., versieht trop seines hohen Alters fönnen feinere Züge mit einem edleren Ausdrud, mit einer aus: noch diefelbe Stelle bei dem Herzoge von Bordeaur, mit einem gezeichneteren Haltung des Kopfes und einer angenehmeren und Eifer, der aus dem Herzen kommt; auch macht er die Honneurs fraftigeren Gestalt verbunden senn. Nicht weniger als ihr Bru: bei der Königlichen Tafel. Herr und Frau von St. Aubin und der ijt aud Mademoiselle von der Natur begúnstigi. 3hr Blid ihre Familie find dem Herzog von Angouleme und seinem Neffen dit geistreich, ihr Ladeln fein und ihre gange Gestalt hódost, ans eben so ergeben, wie dem verstorbenen Könige; der Doftor Bougon, muihig; sie ist sehr unterrichtet und von sanftem, liebenswürdis dessen einfidtsvoller Sorgfale der Prinz wenigstens einen Cheil gem Charakter. An ihrem Bruder hangi fie mit der innigsten seiner vortrefflichen Gesundheit verdankt, wohnt mit seiner Frau Žårtlichkeit und beweist ihren Königlichen Verwandten die größte und Tochter ebenfalls in Görg. Ehrfurdt und Zuneigung.

Der Herzog und die Herzogin von Angouleme behandeln

ihre Dieneridaft mit ausgezeichneter Gúte, und obgleid fie fu deaux in den Speisesaal gurúdlehrt, 19. bemerkt man, der Ein großen Einschránkungen fich sehen, wollten sie doc nie gangsthår gegenüber, noch eine Flügelthår, die zu den Zimmern darein willigen, die Anzahl dieser Diener zu verringern, um der Herzogin von Angouleme führt, welche ebenfalls nur aus nicht undanbar gegen deren Treue zu seyn. einem Salon und einem Salafgemach bestehen. Am anderen Fúgt man zu den genannten Personen noch die beiden Söhne Ende des Speisesaals befindet sich eine Thür, die bestandig offen des Herzogs von Blacas, den jungen Herrn von Forefta, die den fteht und in ein kleines Zimmer führt, in welchem stets ein Herzog von Bordeaux oft auf feinen Spaziergangen begleiten, Diener sich aufhalt, der beauftragt ist, die Personen zum Herzeg und Mademoiselle Athenais Coronini, eine junge Dame, die son Angouleme einzuführen, die zur Audien; vorgelassen werden. wegen ihrer vortrefflichen Erziehung, ihres Verstandes und In demselben Salon, in welchem der Herzog Vormittags Audienz ihrer Anhänglich leit an Mademoiselle, dieser Prinzessin beigegeben ertheilt, versammelt fich Abends die Königliche Familie, und wurde, so lennt man die vorzüglidsten Tijdgenossen des Schlofjes, dort werden alle Personen empfangen, welchen die Ehre des Zu: und man wird zugeben, daß ihre Pleine Anzahl, welche um vieles rites in ihren engeren Kreis zu Cheil wird. Weiterhin ist das bedeutender senn würde, wenn die Verbannten allen ihren Anhans Kabinet des Herzogs von Angouleme.

gern eine Zuflucht hatten gewähren können, durch die Ueberzeus Man fann fid unmöglich etwas Einfacheres, Belørdneteres gung ausgeglichen wird, daß diese Hofleute des Unglücks nur vorstellen, als das Innere dieser Wohnung. Bedenkt man, daß die den Personen, nicht dem Glück ihre Dienste widmeten. hohen Gäste ehemals von dem Lurus und der Größe von zwanzig Königlichen Schlossern umgeben waren, die durd Erbidaft ihnen als Eigenthum zugehörten, bevor die Revolution fie ihnen zum

M a n nigfaltig e g. Nießbrauch zurůdgab, lo modre man fie beslagen, wenn man - Heilkraft der Mufit. Man weiß, auf wie poetische nicht wußte, daß fie in den Familienfreuden, in der unveränder: Weise Shakespeare, dem Beine Fiber der menschlichen Natur vets liden Anhänglichreit ihrer Freunde und vorzüglich in der Religion borgen blieb, in seinen Dramen oft die Musik als lindernden den Trost gefunden haben, der so großes Mißgeschid zu mildern Balsam für erante Gemüther benußt, wie er bei Lear's Wahnsinn im Stande ift.

diese Kunst dem Heilmittel der sårtlichsten Kindesliebe machtig Frůh um sieben uhr stehen der Herzog und die Herzogin von zu Hülfe Pommen laßt, und wie er ihr andererseits die groete Angouleme auf und begeben sich sogleich, fast immer zu Fuß und Wirkung auch auf den verwildereften Chier : Menschen zuschreibt. ohne Gefolge, zur Mesie nach der Kathedrale, um 10 uhr vers ein Fall, der fich kürzlich in dem Hospital von Bicetre za einigt das Frühstúc alle Mitglieder der Koniglichen Families Paris zugetragen hat, mag denen, die an der Wahrheit dieses um 11 uhr fehrt jeder in seine Gemacher an sein Tagesgeschäft Dichtergedankens etwa zweifelten, als neuer Beweis von der zurůd, welches für Marie Therese in Nadelarbeiten für unsere Tiefe des Shafespearschen Genius dienen. Seit langer Zeit fotterieen besteht, denn die edle Frau findet noch immer Mittel beherbergte jenes Parijer Hospital einen Blodsinnigen, Namens zur Unterstügung der Französischen Armen; in Audienzen, welche Ricard, der in thierischer Dumpfheit sein Leben hinbradte. fie Fremden oder ihren Freunden eriheilt, und im Lejen anded: Eine niedergedrůdte Stirn, apopleftische Gesichtsfarbe, qusbrudes tiger Gebete, die sie an Gott für das Wohl ihrer Familie und lose, träge und ungeschickte Bewegungen, dies Átles jeugte ihres Vaterlandes richtet. Während dieser Zeit empfängt der von seinem gångliden Stumpfsinn. Weder durch Worte, nod Herzog von Angouleme auch seinerseits die Personen, die er zu durch Zeichen konnte man den geringsten Aufschluß über seine fprechen wünsdt; alle seine Chaten, wie alle seine irdischen Familie und über sein früheres Leben von diesem Kaliban erlangen, Gedanken, haben nur die Zukunft seines Neffen und das Wohl als man ihn auf der Straße fand und nach Bicetre bringen ließ. Franfreichs zum Gegenstand. Ein Spaziergang, zu dem Marie Er konnte weder spreden, nody denken, noch irgend etwas vers

Therese und der Herzog Niemand zulassen, beschließt gewöhnlid richten. Selbst der Hunger vermodte ihm feinen stammelnden den Vormittag.

Laut, fein Ausstreden der Hand nad Nahrungsmitteln abzuges Punft rechs Uhr vereinigt ein gutes, aber mäßiges Mahl, winnen. Auf einem Lehnstuhl fibend, oder in einem Winket hodend, bei dem man vergebens die ausgesuchten Lederbiffen und das pflegte er sid taltartig hin und her zu schaukeln und diese Bewegung prachtige Tafelgeschirr der Großen suchen würde, zum zweitens mit einem leisen Brummen zu begleiten. Der Zufall, daß ein Mus anal die Königliche Familie und die dazu Eingeladenen; eine fiter der Oper, der durch unregelmäßigen Lebenswandel um feinen Gunst, die um ford&gbarer ist, weil sie sich nie auf mehr als gefunden Verstand gekommen war, ebenfalls nach Bicetre gebracht drei oder vier Personen mit einemmal erstredt. Gegen 7 Uhr wurde, wo er allmålig wieder zur Besinnung gelangte, erwedte begiebt man fich in den Salon, um halb 8 werden einige Bes in dem Doftor Ferus den Gedanken, ob nicht durd Mufie auf wohner von Gbry, die Franzosen und Fremden, welche ein Recht jenen Biddsinnigen einzuwirken fenn mådte. Um also zugleic auf diese Auszeichnung haben, gur Cour bei den Verbannten den Mufifer núblid) zu beschäftigen, forderte er denselben auf, zugelassen; um 9 erheben sich der Herzog und die Herzogin von Ricard in seiner Kunst zu unterrichten. Der Erfolg übertráf die Angouleme, ihre jungen Verwandten ziehen fich zurůd, und Erwartungen des Arztes. Kaum hatte der Mufiler. angefangen, Marie Therese folgt denfelben, nachdem fie Jedem der Anwesenden die Arie: Vive Henri quatre auf dem Waldhorn zu blafen, so ein freundliches Wort gesagt hat.

horchte Ricard auf und geigte zum erstenmal in seinem Leben Der Hofstaat

der Herzogin besteht aus Frau von Nicolai, eine Spur von Erregung, feiner Sinne. Bald griff er nach dem deren Geist und Sorgfalt Mademoiselle zu einer volllommenen Instrument und gab noch durch andere Bewegungen seine Aufs Prinzessin ausbildeten, und aus der Vicomtefie d'Agoust, welche merksamkeit zu erkennen. Von dem Arzt ermuntert; repte der auch im Exil die ganze Wärme eines treu ergebenen Herzens zu Mufiler seine Bemühungen mit großer Ausdauer fort; nad bewahren wußte. In der Nähe des Herzogs fand ich den Grafen einigen Monaten hatte er es dahin gebracht, daß Ricard soon Montbel und Herrn von Bouillé, der mehrere Jahre sich mit der den ersten Sab jener Vollsmelodie ganz richtig, wenn auch mit Erziehung des Herzogs von Bordeaur beschäftigte. Durch die roher, trallernder Stimme, nachsang, und endlich lernte dieser lange fdmerzhafte Krantheit des Herzogs von Blacas ist das ganze kied. Alles staunte úber die Fortschritte, die der Blods eine Lüde unter den Königlichen Freunden eingetreten; der Hers finnige zugleich in seinen abrigen geistigen Functionen machte, gog von Angouleme sucht sie dadurch auszufüllen, daß er einen und wenn er auch immer noch ein bedauernswerthes Geldopf Tag um den anderen diesen alten Freund besucht, dessen bes ist, so hat er doch jegt einigermaßen ein menschliches Ansehen währte Ergebenheit wohl dies ehrende Zeichen von Anhänglich bekommen. Wenn er Hunger fühlt, verlangt er nun zu essen, teit verdient.

wenn ihn durstet, zu trinken; er bleibt nicht mehr auf demselben Der Abbé Trebuquet, Sdůler und Freund des Bischofs von Fleck liegen oder sigen, ohne daß man ihn wegtrágt, sondern be Hermopolis, ist der Beichtiger des jungen Pringen und der Prinz giebt fid felbft auf sein Lager; er Pennt seine Warter, er erwies sessin; man hátte Peine bessere Wahl treffen können, denn mit der dert einen an ihn gerichteten Gruß, und er richtet sogar Pleine gründlichsten Gelehrsamkeit verbindet er die mildeste und aufges Aufträge im Innern des Hospitales aus. Solche Macht hat Plårteste FrðmmigPeit. Er lebt an diesem Pleinen Hofe ganz unbes allein die Musik über ihn ausgeübt, nachdem vorher jede Müher merft, vermeidet jedes Gespräch, das sich nicht auf seinen Priesters die man sich mit ihm gegeben hatte, fructlos gewesen war.

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pierteljährlich, 3. Thlr, får das ganze Jahr, obne er: boyung, in allen Theilen der Preußischen Mongrdie.

Erpedition (Friedrich-Straße Nr. 72); in der Provinz lo wie im Auslande bei den

Wobdobl Poft - Aemtern.

für die

Literatur des Ausland e 8.

N 95.

Berlin, Freitag den 9. August

1839.

gtali e n.

hunderte lang gerungen, um die barbarisden Staats-Einrichtuna

gen, welde Gothen, Longobarden und Franten ihnen aufgebärdet, Dante's Leben, von Sefare Balbo.*)

los su werden; sie hatten aus der finsterniß jener Zeiten ein

Lidt bervordimmern sehen, nad bürgerliden Freiheiten fidges Die Gottlide somödie hat, gleich der Bliade, in jedem sehnt und den Besig derselben duro eiserne Ausdauer erworben. Zeitalter ihre Spoliaften und Ausleger gefunden, von denen Diese noch junge Wohlfahrt Korte aber gar bald ein unseliger Einige ihren ditheriiden Werth, Andere ihre gedichtliden Data Geist der Zwietrade und der Factionen ein Geist, der selbst und wieder Andere die verborgenerė Tendeng des Digters ju Leute, die an Einem Heerde saßen, entzweire: es gab unaufhörs beleuchten fucten. Die neuesten unter den besten Auslegern lide Wehllagen, einen endlosen Strieg, raflose gegenseitige Bers waren: Arrivabene, der Dante in seinen Beziehungen zu dem folgungen der Weißen, Sowarzen, Guelfen uno Ghibellinen, Beitalter, in weldem er (ebre, betradrete, und u go Foscolo, der Papiften und Staiserlich, Gesinnten. Dante wünschie, wie er der mit der ganzen Madt feines eigenen Geiftes den gemaligften in seinem Bude úber die Monardie selbst ertlart, eine endlide Didier Italiens erfidrie. Debt ist ein neues Wert über Dante Beilegung dieser bejammernswerthen Zwietradt, er wünste und feine Zeit erfdienen, deren Berfasser idon literarisden Ruf den einstimmigen Willen einer Gesammtheit, damit die Bürger genug besibe, um ein gånfiger Borurtheil für feine Leistung au im Frieden ihr Glid fanden; daher wurde er Guelfe. dis aber erweden und den Verbagi ju entfernen, daß unsere Čiteratur die Florentinisden Guelfen ihre Vaterstadt einem Philipp von mit einem bloßen obsturen sommentare oder einer langweiligen Valois preisgaben – als man Dante's Borídlag, dem Unfuge und trodenen Biographie bereidert werden dürfte. Herr Cesare der Trifti ju steuern, mit Landesverweisung beantwortete als Balbo bestet neben seiner vielseitigen Bildung und seinem übers - er auf seiner Fludi jedes Land serrůcret und von Privats Hall dauenden longentrisden Blide eine glühende Liebe zu dem gerfleijdt sah da pflangte er den Saiserliden adier auf; er Didier und seinem Vaterlande, einen gelduterten Sinn får das Fahlte, baß dieser allein mit seiner unwiderstehliden Made folde Oddne und die Gabe mufterhafter filisis der Eintleidung. Wer Uebel heilen tónnte, und blieb von der Zeit an entsdiedener Ghi: diese beiden Bande aufmertsam durdließt, der wird den Dichter belline. Jeßt wurde er als Feind des Vaterlandes ins Elend ges und sein Jahrhundert verstehen. Wir begnügen uns hier mit didt und rein Vermogen in Berdlag genommen. Während einer Darlegung der Gedanten, welche die Lektüre des Wertes (eine Familie von Unterstúßungen ihrer Verwandten leben mußte, in uns geweđt hat.

irrte der Dichter unftát umher, von einer ihm selbst unertlårbaren Der Blúthens Monat des Jahres 1275 versammelte im Hause Sehnsucht getrieben. Baló lah man ihn an fürftlichen Kofen, folco Portinari's eine Gesellschaft zu fröhlicher Begehung des in den Solofern der Gewaltigen dieser Erde, doch immer finster Frühlinge Festes. Unter den Damen von Florens, welde das und roßig bald unter den Kreuzgången des Klosters Montes Feft veridónerten, befand sich eine Donna degli ulighieri, corvo, deflen Bewohnern er auf ihre Frage, was sein Begehr. die ihren neunjährigen Sohn mitgebradt hatte, einen donen ren, jur Andrort gab: 130 will den Frieden!" Balo bråtete geiftvollen Knaben, dem sie aus Bärtlichkeit den Namen Dante er dumpf vor fid hin bald madre er feinem Unwillen mit gegeben. Auch ein junges Mdoden, eben so alt wie Dante, in Worten Luft; aber nie ließ er fich zum Gemeinen und Niedrigen einfachem Flammenrothem Kleide, war zugegen. Sobald der berab. Während dieses Herumwanderns ohne Rast und Ruh, Knabe dieses Kind erblidte, fåhlie er fid im Innerften bewegt wobei gerechte Erbitterung in seinem Innersten tochte, wurden und berdies schon in diesem garien Alter, wie machtig die Liebe seine Gedanken zu Riesen, und die reine Leidenschaft für Beatrice ift. Bon jenem Augenblid an erwachten in dem jungen Dalite vermählte sich mit den furchtbaren Leidensdafren, die sein Unglüd ungeahnte Neigungen; unaussprechliche Sehnsuche ergriff ihn;' in ihm heraufberdwor; er fprad, und seine Stimme glid dem Beatrice's Bild tam nicht mehr aus seinen Gedanken,

Rollen eines fernen Donners. er traumte, fie im Soobe des. Liebesgoties zu sehen, der ihr Unter den Leiden und Beschwerden der Verbannung fand fein (Dante's) Şers als Nahrung anbot. Bald versuchte er, aud Danie's Geist Peinen Ruhepunkt, bis ein unverhoffter Ums diese findliche Vision in die Sprache der Troubadours ju lleiden fand ihn wieder ins poetilde Geleis brachte. Er war in Lunis und die herrliden Eigensdaften des tleinen Engels zu feiern. giana bei Morello Malaspina eingelehrt und hatte bei diesem Seine Phantasie wagte den Flug des Pindar, ohne Pindaris edlen Freunde auch gegen die Stürme reines Innern ein Áinl Flügel zu borgen, idon als Snabe war Dante ein Schöpfer. gefunden. Eines Tages zeigte ihm sein Wirth ein Bündel Pa.

Bum jungen Manne heranreifend, bemeisterte sich Dante piere und fragie, ob diese Papiere ihm angehörien. Dante aller Soße des Wissens, die sein Zeitalter bieten konnte; sein ftaunte; denn er erfannte seine eigene Handidrift: es waren die Geist umfaßte die Dinge und ihre Grundursachen, und was er ersten sieben Gesänge eines Gedicres, an dem er noch im Vaters ftudirte, das vertörperte sich innig mit seiner höheren Natur lande gearbeitet hatte. Morello erzählte ihm nun, seine Gatrin es wurde in ihm eine Schöpfung. Aber die' lachenden Bilder habe dieses Manuskript glüdlich gerettet, und Jeder, der es ges seiner Jugend sollten bald verdaftert werden: jene edle Seele, lesen, ren davon entzúďt geworden. Er ermahnte ihn lebhaft die er als ein Wunder auf Erden besungen, died im 25sten das begonnene Wert gu vollenden. Lebensjahr aus ihrer irdisden Hille, und ihr Verlust wirlie mic Der glúdliche Fund des Manuskriptes und das wadere zeer so fürchterlicher Gewalt auf den Didter, daß er lange Zeit in reden seines Freundes Malaspina wedren Dante's Dicter:Geninis einer Ürt von Betdubung vor fich binlebte und allen menido aus seinem lechargiiden Schlafe, und gereift in fo vielen Stúrs liden Umgang floh. Aber fein Geist war mitten im namenlosen men; ftrebre ein neuer Riese empor; im 35ften Jahre legte der Schmers (hopferisch thårig; Beatrice's Undenten gab allen feinen Didhter Hand an ein Wert, das ihm ein Gefährte duros gange Gedanten eine neue Richtung: er schrieb in dem ,, Neuen Leben" Leben und ein Mittel der Unterhaltung mit Mensden senn sollte, die Geschidte seiner Neigung und im ,,Convitio die Berrados von denen er getrennt lebte. Allein er wollte seinen enifernt les tungen nieder, die sie ihm eingefloße hatte.

benden Freunden und Feinden Peine erheiternde und angenehm Mitten in seinen Studien und Erinnerungen übte fio Dante gerstreuende Leftúre in die Hand geben, sondern einen Spiegel in den Waffen und lämpfte heldenmuthig bei Compaldino; er des Zeitalters, in dem sie lebten, ihnen vorhalten und die Welt magte sich mit den Intereffen des Staates vertraut, übernahm besdämen oder bessern. Damit aber seine Lehren verständlid Gefandtschaften, bekleidete obrigleitliche Demter und ftieg zu würden, that er zuerst den fühnen Shritt, von ernsten und erhas höheren Graden in der Signoria. Auf den Rath seiner Freunde, benen Gegenstanden in der Sprache des Voltes zu reden, einer. die ihm vorstellten, daß es Pricht eines guten Bärgers ren, im Sprache, die bis dahin Italiens Didern nur als Organ verlies Waterlande eine Familie zu bilden, verheirathete er Rid, jeugte-, ter Eingebungen gedient hatte. Dieses Streben nad Voltsthums viele Söhne und bewies, daß er ein trefflicher Garte, Vater lichkeit bestimmte ihn audi, seine Simbolit dem Geschmade und und Staatsmann renn fonnte, ohne dem treuen Andenken an den den Meinungen des Zeitalters anzupaffen. Gegenstand seiner Jugendgluth zu entsagen.

Die Visionen der Propheten und die Verzůdung der Evans Aber Dante tebie in einer Zeit der Parteientampfe; mit gelisten auf Pathmos wurden damals sehr fleißig fitoire

. Die unermüdlidem Eifer batten die Jialidnisden Siddie zwei Jahrs Erydhlung von Matthäus Paris, einem Manne, der in der Chars

woche mit den Dodien Unterhaltung pflegte die Abenteuer 2 Vita di Dante, scritta da Cesaro Balbo. 2 Bde. Turin, 1839. Guerino's, der über die Grangen der Erde hinauswanderte

- ja,

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