Billeder på siden
PDF
ePub
[merged small][ocr errors][ocr errors][merged small]
[ocr errors]
[ocr errors][ocr errors]

die er flere får fie gehabt habe. Dhne darauf die ehrfurchtsvollen ungeftum und blickt fidum; als er Herrn von Beausset wahr,
Einwendungen, welche die Kinder Josepbineng ihin entgegenzus nahm, sagte er lurz: ,,Stommen Sie, Beausset, und schließen Sie
reben versuchen, abzuwarten, verabsdiedet er fie auf eine wahrs die Chúr hinter sid ju." Bei seinem Eintritt sieht der Prás
haft väterliche Weise; aber Nachmittags láßt er die Königin von des
Holland allein rufen. Hortense", sagte er ihr, die Nation bat dem Eftrid, ausgestreckt und, eine Beute der foredlichsten Zuduns
so viel für mid) und Euch gethan, bab ich das Opfer, das sie gen, die Hände ringend und ftohuend: ,,Nein, ich úberlebe es
mir auferlegt, ihr glaube iduldig zu feyn Ihre Ruhe und ihre nicht und dabei id lug sie mit dem Stopfe rid an den Fuß des
Wohlfahrt erheijchen, das id gur Wahl einer neuen Garrin schreite. Lehnstuhls. Napoleon Iniete neben feiner Frau, umarmte sie und
Seit zwei Monaten lebt Eure Mutter in den Qualem der Unruhe, sudste fie zu beruhigen mit den zártlidsten Worten, die er an fie
Alles joll bald ein Ende nehmen. Horiense, Du befibeft ihr veridwendete. ,,Josephine, meine liebe Freundin", sagte er, indem
volles Bertrauen, sie liebt Did mit der adrelidisten Freundidaft, er sie an fich gog, ich bin es, høre mic nur und Fey vernünfs
willst Du fie auf ihr Sdidjal vorbereiten? Du wirst mein Herz rig, Du weißt, daß ich Did immer lieben werde. Beauffer,
von einer großen Last befreien.'' — Sire', erwiederte Nortenje sind Sie start genug, die Kaiserin fortzutragen?" fragte er leise
mit Thränen in den Augen neben weil meine unglückliche Mutter den Préfeften, der, von diesem Anblic aufs tiefste ergriffen,
mir ihr volles Vertrauen geschenkt hat, weil-id weiß, das nad dennoch ehrfurdisvoll in der Ferne stand und nichts zu fagen
Em. Majestát und dem Gefühl ihrer Pflichten ich und mein Brus wagte. Es ist ein nervdjer Zufall", segte Napoleon hinzu und
der diejenigen Gegenstande sind, welde sie am meisten auf der strengte sich vergeblidy an, seine Frau aufzuheben, ,,wir müssen
Welt liebt, ist es mir nicht möglich, mid dem Auftrage zu uns sie über die kleine Treppe auf ihr Zimmer bringen; dort wollen
terziehen. Erlauben Sie mir im Gegenheil, Ew. Majeftat jagen wir ihre Frauen rufen und ihr die Hülfe verfdjaffen, welche ihr
zu dúrfen, daß es mir weit passender deint, einem Manne den Bustand erfordert. Beausset, Seyen Sie ohne Furcht und helfen
Auftrag zu geben, der in einer minder garten Stellung, als die Sie mir; fehen Sie nid)t, daß die arme Frau stirbt?" Here
meinige ist, sich befindet, um der Kaiserin ein foldes Unglüd von Beaufset tritt endlich herzu, faßt die Staiserin um den Leib,
anzuzeigen. - Du fdlágít es mir alio ab, Horienje? - und fie mit seinem Arm umidlingend, wendet er sich gegen die
Sire, ich fann nie meine Einwilligung dazu

geben, den Dolch Saalthür, welche über einen Dunfein Gang und eine Fleine in das Herz meiner Mutter ju ftoßen.'' ,,Mein Gott, es hans Treppe in das Toilettenzimmer Josephinens fährt. Napoleon delt sich ja hier um feinen Dolch, wendete Napoleon ein, in hat ein Lidt ergriffen: Warten Sie, daß ich hnen Leute", dem er eine leichte Bewegung mit der Soulter machte; , daß sagte er mit leidyender Stimme, „,id werde vorausgehen." Als doch die Weiber Alles übertreiben.'' ,,Sire, erlauben Sie mir, fie an der Treppe angetangt waren, machte ihm Herr von Beaufset zu meiner Mutter zurúd zufehren", sagte die Königin und machte bemerktid, daß die Paijage zu eng wäre, um sie allein ohne Ger eine würdevolle Verbeugung. - Redot, redo fo, gehe", sagte fahr zurúdlegen zu fónnen..., Sire", sagte er , id ristire, mit Napoleon, ohne von einer so entschieden ausgedrüdren Weigerung der Kaiserin auf Ihro Majestát zu fallen." - Zum Henfer, beleidigt ju dheinen; fo erfordert es die Pilidt einer guten und hüren Sie fido, nur einen Augenblic noch werden Sie nicht aufridyligen Dochter, wie Du es von jeher gewesen bijt; und da måde." Mit diesen Worten rege Napoleon das Licht auf die erste dem alio ist", fügte er mit einem fdweren Seufzer hinzu, wie Stufe, geht zurück und sucht den Thürhüter, der Tag und Nadt ein Mensd, der einen (ditigen Enschluß zu fassen im Begriff ist, seineu Posten einnimmt, und indem er den mensdien am Arnt mlo will ich die Besorgung auf mich nehmen; lo fanell als faßt, sieht er ihn durch den Gang und sagt ihm, das Licht in möglich ist wohl das Beste; es giebt die man selbst zu die Hand gebend: ,,Steigt langsam und leuchtet uns." Während

dieser Diener maschinenmäßig gehorde, ohne selbst auf das An diesem Tage reßten fid, 33. MM. wie gewöhnlid um Sdjauspiel, das sich seinen Augen bietet, ansdeinend zu achten, sieben Uhr Abends zu Dijche; Sovephine hatte den ganzen Mors faßt Napoleon Josephinen an den Füßen, und alle drei steigen gen über geweint, und um die Spuren ihres Schmerges zu vers vorsichtig hinunter. Der Kaiser befindet sich in der Mitte, Herr bergen, batte sie einen weißen Crèpes Mut aufgereßt, der unter von Beausset hält nod immer die ohnmachtige Josephine in seis dem Kinn zusammengebunden war und an dem ein vorstehender nen Armen, die mit dem Rüden an seiner Brust ruht und deren Sdirm den oberen Theil des Gesides 8u sehen verhinderte. Stopf über seiner rechren Sdulter hängt. Sie waren an die Diejenigen, welche ihr gegenüber Faßen, bemerfien, daß fie vers Windung der Treppe gelangt, als der Degen, den der Präfekt weinte Augen und lebhafi gerðthere Wangen hatte. Während abzulegen vergesien hatte, ihm zwischen die Beine gerieth und der Curzen Zeit, welche die Tafel wdhrie - etwa zehn Minuten - ihn beinahe zum Straucheln brachte. Um einen Fall zu vermei. hielt Napoleon feine Augen bestandig auf den Teller gerichter den, der für alle drei die unangenehmsten Folgen haben mußte; und erhob fie nur zuweilen, um auf seine Frau einen verstohlenen ist Herr von Beausiet anzuhalten und an die Mauer fich zu leha. Blid zu werfen, in welchem sich die ichmerzlichen Gefühle mals nen gendthigt; er nimmt seine Strafte zusammen und umfaßt ten, die ihn bewegten. Die Hebrigen, lautlos wie die Bildsáulen, enger die fotbare Laft, die er trágt, aus Furdt, fie unversehens beobachteten mit angstlicher Neugierde diese stumme Scene. Diese enigleiten zu sehen. Wahrscheinlich hatre Josephine ihr Bewußts Grabes fille, welche während des nur zum Sdein aufgetragenen sena nicht ganz verloren; denn so wie sie den Drud Beausser's Mahles herrscie - weder Napoleon nod Josephine rubrien inne wurde, sagte sie, ohne fich zu rühren, leife: ,,Sie presien etwas an - wurde nur duro das Gerdusch der Teller und der mich sehr. Bei diesen Worten machte er eine haftige Bemex Speisen, welche man wechselte, unterbroden. Dazu fam das gung, die den Staiser gwang, zwei Stufen schneller zu steigen, Geflüster der aufs und abtragenden Diener und das Geflimper, als es feine Absict war, ,,Langiam, Beausset", sagte er halb das der Kaiser verursachte, der mit seinem Messer, welches er laut, fast hårten Sie uns einen über den Anderen geworfen.de leicht gwisden zwei Fingern hielt, den Taft auf den Tisd fchlug. Ohne Hinderniß gelangten ste darauf bis zuin Schlafzimmer Jos Endlid brach er das Soweigen, aber wie in die fiouliffen hins sephinens und legten sie fanft auf eine kleine Ditomane in der einredend, ohne fich an Jemand mit seiner Frage direkt zu rid). Nähe der Fensterbrüstung. Dann eilte Napoleon an den Stlingel ten: ,,Was ist die Uhr?“ Damit hob er den Lijd auf, indem jug, der mit der ersten šammerbame der Saiserin forrespondirte. er, wie man leicht denfen fann, Peine Antwort abwartete, und Diese war sogleid da. ;,Madame, sagte er lebhaft, 1, Elfig, warf die Serviette weit hinter fid. Josephine folgte ihm langs Salj, rufen Sie die anderen Frauen, und dnúren Sie die Sais fam in den Pleinen grünen Saal, mo er in der Regel den Staffee serin auf sie ist unpåßlich. Als diese Dame (ah), in welchem zu trinken pflegte. Gewöhnlich prájentirte ein Page der Kaijerin Zustand fid Josephine befand, war ihr Erstes, alle Stlingeln in auf einem bunten Staffeebrett, und diese goß das Geirant dem Bewegung zu sehen. In furzem war das Zimmer mit Frauen Kaiser in die Laffe. Dieses Mal ging Napoleon auf den Pagen gefüllt, die famen und gingen, Súnúre und Bänder aufschnitten, zu, bediente sid selbst, und ohne zu warten, bis icter hineinges um die Staijerin fo (dynell als möglich zu entfleiden. than ware verschluckte er den Kaffee mit einem Zuge. Da ders Herr von Beausset, über ihre Lage beruhigt, hatte fid in felbe ihm übermäßig heiß aufgetragen wurder fo verzog er das den kleinen Saal begeben, der an das Sdlafzimmer stieb. Nas Gesicht und fah feine vor ihm stehende Frau ftarr an. Als er poleon fam bald nach. Seit dem Beginn dieses Vorfalles war darauf die Tasse leer auf das Brett stellte, welches der Page der Präfekt nur um die Kaiserin besdafrigt, deren Lage ihm un noch immer hinhielt, fagte er ,,Guth, und indem er mit dem ruhe eingefloft hatte. Dett, wo er dem Staiser zum ersten Mal Sonupftuch leicht über die Lippen fuhr, gab er mit der anderer feine volle Aufmerksamkeit identie, wurde er die Große seiner Hand ein Zeichen, um anzudeuren, daß er nichts mehr nöthig Somerzen und Aufregung gewahr. Napoleon theilte ihm die hátte. Jedermann ging hingus poll banger Ahnungen und ich wes Beranlassung zu dem éreigniß mit: ,,Das Interesse Franfreichs rer Besorgniß über den Ausgang einer Scene, die sich iebt vor: hat meinem Herzen Gemalt angethan", sagte er, die Scheidung bereitete. Man blieb in dem Samle, wo 33. MM. gespeist ist nochwendig geworden, in der That eine grausame Pflicht für hatten, und sah maschinenmufig den Bepienten zu, welche die mids, und gosephinens Zustand erstreckt mich um fo mehr, da Lafel abdeckten,

fie feit mehreren Tagen bereits Sentimiß davon haben mußte, Ploblid drangen- Slagen und Stimmenwebfel aus dem wenigstens ist ihr durch Eugen und seine Schwester heute mors Nebenzimmer, wo der Kaiser fidh mit seiner Gemahlin befand. gen gewiß die nöthige Mittheilung gemadt worden. So habe Josephine frie in einem berazerreifenden Tone: . Nein, mein ihr mehr Charafıer und Seelenftárfe zugetraut; id gestehe, ich Freund, das wirst Du nicht thun, Du willst nicht, daß id ferbe, war auf einen folden Ausbruch ihres Šo merjes nidi gefaßt. ich beschwore Did : Seufzer erfolgten darauf und nein – Die Aufregung, in welcher der Kaiser unter dieser Rede fich Gerdusch wie von einem Mobelstúd, das heftig geworfen wird. befand, während er mit großen Shritten im Zimmer aufs und Der Huissier glaubte, daß der Kaiserin unwohl geworden mere abging, zwang ihn, zwisden jeder Phrase eine Pause zu maden. - was seit einigen Lagen öfters der Fall war und stürzte Die Worte en wanden och mit Mühe seiner Peidenden Brüft, nad der Thür,

um sie au oinen. Ein Kammerherr hielt ihn feine Stimme zitterte, die Chránen rollien ilm aus den Augen, auf. ,,Warten Sie", sagte er zu ihm leise, ,,es paßt fich nidit", er mußte, wie er es zu nennen pflegte, auber sich remn, um und made ihm bemerfiid, daß der Saiser ihn rufen würde, einem Diener seines Hauses, den er nie seines naberen Umgan, wenn er feiner bedürfte. Über in demselben Moment, mo der ges gewärdigt, ein foldes Zeichen des Vertrauens zu geben. Huijjier fidh von der Ehår enifernt, öffnet Napoleon felbst się

(Sdius folgr.)

[graphic]
[ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][merged small]

Po 1 e n.

welche dies Gedidot veursacht hatte, scrieb Strafisti seine ,, Antis Monachomacie", worin er jedoch unter dem Schein, als wollte

er seinen früheren Angriff gurufnehmen und die Rugen, denen Die berühmtesten Polnischen Schriftsteller des legten

er fich dadurch ausgelebt, beantworten, die Unwissenheit, Borurs Jahrhunderts.

theile und Trägheit der Mondsorden nod mehr ans lidt stellte. Nad Stanislaus Stoimian.

Da krasijli die besten Werte der episden Dichter des Auslandes 1. Ignaz Krasijfi.

fleißig studirt und sogar mehrere Stúde daraus übersebe batte, so

strebie sein Ehrgeiz danad, ebenfalls ein Nationalspos zu didten. Die allgemeine Stimme der Polen stelle den Bischof von Er sorieb daher ein Gedicht im zwolf Gefangen: Der Krieg Ermeland, Ignaz Strasisti, an die Spige ihrer Didier, und wenn von Chocim": 3ndeß wenngleid dies Wert einige Stellen von ihm auch die Vollgültigleit eines Anspruds auf diese Ehre bes großer Soonheit enthale, To ist es dod im Ganzen ein mißluns zweifelt werden könnte, so ist doch anzuerkennen, daß vielleicht gener Bersud, und Polen harrt noch eines literarisden Dents kein Polnischer Schriftsteller so viele und mannigfade Vorzuge mals der ärt, wie es Casio in Italien und Camoens in Portugal in fid vereinigt. Zu jeder Zeit und in jeder Literatur würden zum Ruhm ihres Vaterlandes errichtet haben. seine Werte duro Reinheit des Geschmads und flasfiide Form Dod nicht nur als Originalsdriftsteller, aud als ueberfeber einen bedeutenden Rang eingenommen haben; um wie viel mehr, zeichnete serasiali fic aus. Seine Uebertragung des Disian bes wenn man bedenkt, daß fie in Polen und unter so ungünstigen jeugt sein Latent in diesem Fach. Seine kleineren Dichtungen, Verhältnissen entstanden. Srafijli wurde im Jahre 1734 geboren poeci de Episteln und Reiseldilderungen, in denen Proja mit und stammte aus einer angesehenen adligen Familie. Er war Bersen abwedselt, find ebenfalls reid an Soonheiten. Minder von seinen Ueltern für den geistlichen Stand bestimmt, der das ausgezeichnet sind seine prosaisden Soriften. Zwei von seinen mals der Jugend die Aussidyt auf die höchsten Staatsdmter ers Erzählungen jedodo werden immer noch gelesen und beroundert, dffnete. Frúh icon geigte sid sein außerordentliches Talent; in nicht sowohl ivegen einer bedeutenden Erfindungstraft, als wegen der Schule waren poetische Wettlámpfe feine liebste Beddftigung, treuer und darf satirisder Sdilderung der National Grrthümer vielleicht, weil er der Palme fters sider war. Seine Bildung und Vorurtheile. Plutarc und Lucian deinen seine Lieblings vollendete er durch Reisen im Auslande, und als er uad Polen Schriftsteller gewesen zu senn. Dem Ersteren, den er lidt als jurúdlehrte, ward er der Liebling der höheren Streise in war dau, Muster auserlah, bat er zwar in seiner ... Biographie großer wegen seines Wißes, seiner vielfältigen Talente und einnehmens Manner" nidt diei Ehre gemacht; aber in seinen ,Todienges den Sitten. So viel treffliche Eigensdaften machten es ihm sprachen", worin er den Lepieren nachahmte, ist er wieder ganz leidt, am Hofe Sianislaus Auguft's Zutritt zu erhalten, und die er selbst, voll humor, Leichtigteit und Leben. Er førieb aud Vertraulidleit, welche sich zwilden dem Kónige und dem Dids Stomodien, war ich indeß ihres geringen Werthes so fehr bes ter fast in der ersten Stunde ihrer Betanniidafi entspann, dauerte wußt, daß er nie dazu vermoor werden konnte, fie unter seinem wahrend der gangen Zeit ihres ereignißreiden Lebens. Dem Namen berauszugeben. Neben manden anderen Arbeiten bes Einflusse Strasisti's ist der Sou guzuschreiben, den der lebte fchaftigte ihn die Herausgabe einer Encntlopddie und eine Uebers König von Polen der Wissenschaft und Literatur gewahrte, und feßung von Hesiod's , Werten und Tagen". Krafizli überlebte feine in wie hohem Werth er den Did ter hielt, das bewies er das Königliden Freunde beide. Er ftar

. durd, daß er ihm das Bisthum Ermeland perlich. Dbgleid Krasizli's politische Laufbahn Tehr turz war und ihm nur auf einem einzigen Reichstage zu erscheinen gestattete, ko ließ er dodo

Ma n nigfaltig e 8. als Senator feine Stimme laut genug ertonen und machte eines Tages den Vorsdlag, die Verhandlungen des Reichstages fo

Gothe auf dem Stralauer Fird zuge und unter lange auszuleben, bis Statharina's Armee das Königreid vers den Nordameritaniiden Wilden. Wenn der Verfasser der lassen haben wurde. Durd die erste Theilung Polens fam seine Phantasiestúde in Callots Manier den Kapellmeister Streisler, Diocese an Preußen. Da er nun teine politiide Rolle mehr unter welder Masle er belanntlid fich felbft fchildert, mit dem spielen konnte, po widmete er seine heiteren Mußestunden gang Ritter Glud im Berliner Thiergarten zusammentreffen ist und der Literatur und der Arbeit an jenen Werten, die ihm unter eine der Póstlisten Charakteristiten des großen Condidiers aus seinen Landsleuten einen ro berühmten Namen machen sollten. diesem Rencontre entspinnt, ro wird man gewiß wenig danad Die Cheilung bradie ihn mit Friedrich dem Großen in Berúhs fragen, ob der Soópfer der beiden Sphigenien und der Armide rung. Der Freund des ungleidlidsten Konigs des aditzehnten wirtlid jemals in Berlin gewesen und ob der viel jungere Jahrhunderts wurde der Liebling des glüdlichsten.

Kreisler Hoffmann ihn dort gesehen haben konnte. Die innere Krasizli's Werle sind zahlreich und umfassen vielerlei Gegens Wahrheit der Sdilderung entfernt jedes historische Bedenken. Rande. Sein hervorstehendster Charafterzug war Wiß, und er Anders aber ist es, wenn ein Schriftsteller fich gerdichtlicher leistete daher auch in Fabeln, Sariren und tragifomisden Ges Personen bedient, um eine fonst höchst triviale Erzdhlung camit dichten das Vorzüglichfte. Die Zahl seiner Fabeln belauft sich zu etwas Bedeurendem herauszuftaffiren, und wenn er sie in allein auf beinahe zweihunderı; sie sind in Polen im Munde Situationen verseße, die ihr Characterbild durchaus verzerren. jedes Kindes. Ai içárfften und madrigsten zeigt sich sein Wis Solch' literaris des Gautelspiel ist bei unseren transrhenanisden in den Sariren. Seine Robredner råhmen von ihm, er habe Nadbarn zwar nichts Neues, und so fann es uns nicht wuns darin die Zariheit und Munterfeit des Horaz mit der Kraft Jus Dern, daß fie fürzlich aus an Deutschlands grófrem Didier venal's vereinigt. Man könnte von ihm ganz das sagen, was in dieser Weise gefrevelt haben, indem sie ihn als „bleichen Blair von dem Römischen Didater rühmt: daß er mit lamelnder Bohlwangigen Werther“, ohne einen Funten von Göthesdem Miene Verweise giebt und, während er als Philosoph eine ges Geist, auf ihre Schaubühne gebrachi; aber auffallender ist funde Moral lehrt, zugleich die feine Bildung des Hofmanns es, aud unter den font lo historischen Englandern ein Beis verräth; oder um noch garter die Lieblid Peit, ünmuuh und Eles spiel von dynlider Entstellung zu finden. Miftreß Marrier ganz auszudrüđen, womit der Polnische Satirifer die Fehler nämlich hat eine Novelle unter dem Titel: „Eine wunderbare und Vorurtheile seiner Nation schildert, konnte auch jener andere Geschichte und ein berühmter Erzähler", geschrieben, worin fie Ausspruch über Horaz: albis dentibus ridet, auf ihn angewandt fich niqt damit begnügt, Góthe als Greis, mit mehreren Orden werden. Im Tragilomisden aber fand Strafizli's Humor seinen gesomůct, beim Stralauer Fisdizuge in Treptow erscheinen zu freisten Spielraum; drei von den vier Dichtungen dieser Art, lassen, wogegen nichts einzuwenden, da es mit der Möglichs die ihn zumn Autor haben, gelten für seine' treffliciten Werte. Peit nic! in Widerspruch steht, wenngleich Góthe nur als junger Das erste derselben ist die Polnisme Batradomnomachie Myszeis, Mann einmal auf kurze Zeit in Berlin gewesen, sondern ihn, der „Náuselrieg'', worin 098 Máhrchen von dem Könige, den den Dichtergreis, den entschiedensten Feind aller sentimentalen die Mduse verzehren, erzählt wird, = ein Vollsmáhrchen, welches Romantis, eine herzbrechende Indianers Geschide à la Cooper die Polen mit mehreren anderen Nationen theilen. Der Didiererydhlen laßt, die er auf reinen Jugendwanderungen in den spotter in dieser geistreiden Sbilderung des Krieges zwischen Wildnissen des großen Westen", in den Urwaldern Nordames : den Mausen und Ratten über die Zwietrache, welche damals in rita's, erlebt haben foll. Als er mit der Erzdhlung zu Ende ist, Polens Rathsversammlungen herridhte. - Ein anderes von Stras wildt er sich eine Thrane aus dem Auge, Rehi auf, nimmt figli's tragikomischen Gedichten hatte seinen Ursprung in dem idweigend Ubichied von der Frau des Hauses (einer Lady Gras Umstande, daß Friedrich ihm einst in Sanssouci ein Zimmer, in vensen, die auf einer Villa in Treptoro wohnt), drůdt ihr die welchem Boltaire eine Zeit lang gewohn't hatte, zum Aufenthalt Hand und gehe hinaus." Vielleicht hat die Verfasserin auch nur anmies und ihn dabei aufforderte, erwas in der sarlastischen im Namen sich geirrt und statt Gsthé etwa Chateaubriand foreis Weise des französischen Philosophen zu schreiben. Dieser Eins ben wollen, der eher in den Rahmen ihres Bildes hineinpassen ladung folgend, dicrete der Bildof feine ,, Monacomachie" oder würde. Beiläufig erfahren wir aus dieser Erzählung auch nocy, den Krieg der Mönche. Ein feineres Stompliment hatte er daß ,, die Preußischen Landleute ein wunderbares Talent zu hols einem protestantisden Könige nicht machen und nicht geschics gernen Stulptur:Urbeiten beslben, wie denn der große Strebs in ter in die Fußstapfen des Frangofisden Weijen treten können. Stralau so iduldend gearbeitet ren, daß viele der guten Berliner Das Erscheinen dieses Gedidis machte außerordentliches Aufsehen ihn für einen wirtlichen Strebe gehalten bauen, daß auf dem im ganzen Lande, da es das, Monchswesen und Pfaffenthum an Stralauer Fisdjuge am meisten das Spiel der alten Deutsden", der Wurzel angriff. Któnnie heutzutage ein solches Wert in namlid Wårfel, gespielt werde, und das die niedrige Bollsllaise

Spanien zu Tage gefördert werden, es wurde die geistige Emans Berlins Peinen vergnügten Eag ohne eine fleine Prügelei bes cipation dieses Landes mehr besøleunigen, als alle Maßregeln oließen konne. Diere und dhnlide feine Bemerkungen bilden seiner liberalen Regierung. Um die Gereiztheit zu beidwidrigen, die Duverture ju Göche's Debit in Treptow upd-Amerita!

vietteljährlido, 3 Ehlr. für das ganze Jaht, ohne Ers 08bung, in allen Theilen der Preußischen Monardie.

Erpedition (Friedrich-Straße Nr. 72); in der Proving so wie im Auslande bei den

Bobdobl. Poft. Aemtern.

für die

Literatur des Ausland e 8.

N92

Berlin, freitag den 2. August

1839.

[ocr errors]

# # $ l a n d.

Stadt ftehen immer mit einer Menge kleiner Rasnosdefdits in

Kontratt, denen sie ein gewisses Quantum Waaren trediciren. Petersburger Straßen-Ausruf.

Mit diesen beladet der kasnoj dridit feine einspannige Detege, Bon 3. 6. obl.

nagelt seine Heiligenbilder an und siehe dann damit geror in

alle belannte und unbetannte Welt. Gewöhnlid idließen find 3d weiß nidot, ift es das untuhige nomadisde Element, das die Rasnojolfdits unterweges an einander, und haufig sieht man allem Kuffisden Blute beigemisor ist und welches madt, daß in .fie in gangen Karawanen, lauter Pleine mit Waaren beladene, dem großen Russisden Reide Alles nide jo ftabil, fedentar ist, mit Heiligenbildern und Sieppentrđutern geschmådte Wagen, das wie in unserem foliden Deutídland, oder ist es der regsame Reid duroziehen. Sie futsdiren ans Šowarze Reer zu den petulative Geist der Rufiidhen krdmer und Handwerker, der fle Cataren, die freilid nicht viel brauchen,

traben über den Kautas überall umherzuspdhen und die beste Eelegenheit zum Verkauf fus ins tand der Grusnier, wo die Russischen Solitten und threr Waare afer Drien aufzusuchen fpornt. Genug, offenbar Pelge überflüssig sind. Sie wenden sich nad Sibirien und fpdben treiben fide, omnia sua secum portantes, im Rufiiden nach Geminnst am Fuße der Chinefiiden Mauer. Perfien if Reid weit mehr Srdmer und Handwerfer wandernd umher, als ihnen nicht zu heiß, Kamtidarka niot ju falt, wenn ihnen nur Irgendwo bei uns, und eine Menge von den Kleinhandlern, die die, welche Gluth und Kalte ertraglid maden, die Silberrubel, wir bei uns vermummi, in fido gelehrt und Rumm auf den in der Taide liimpern... Finden sie unter den Barbaren soledren Martten figen fehen, ruhig abwartend, bis es einem Vorúbers Absas, jo eilen sie über die Lena, den 3enisen und Db ang gehenden gefalle, bei ihnen anzuspreden, wandern, ihre Waaren andere Ende der Welt, ang Baltijde Meer zu dem Mittelpunte anpreisend, loreiend und Jedermann boflid ansprechend, in den der Bildung und des Lurus, cum prachtigen Petersburg. Bleibt Straßen der Ruffiiden Sidote umber Vielleidet ist das raube ihnen aud hier nod ein Theil ihrer Ladung, fo verídleppen fie Klima, das Bewegung verlangt und feine ruhige Müße gestattet, den Rest bei den ,,Sumpfleuten'' *) an den Seen und zwijden auc mit Sould varan. Uud die Weitlduftigteit der nurijden den felfen der Finnen und der kappen und fehren dann endlid Sidore mag ein foldes bestandiges Wandern der Kramer nöthig nad zwei oder drei Jabren nad Mostau gurúd, ihrem Kommits maden,

dä, wenn sie nicht zu ihren Adufern fámen, bei den tensen, der in der ganzen Zeit fein sterbendes Wörtchen von ihnen weiten Wegen sonst von diesen wohl Bieles ungelaufe bleiben und seinen Waaren hörte, das gewonnene Geld auszahlend und möchte. Die Behendigkeit und Gewandtheit der Kussen, die ich ihre eigenen Prozente davon einfreichend. - Man fonnie geneigt in Ålles ju ichiden wissen und mit Wenigem behelfen, macht in jenn, diese Schilderung übertrieben zu finden. Allein man bedente, vielen Fällen ihnen ein folches Hausiren leidt, wo es einem baß in Rußland, einem Staate von so eigenthümlicher Stellung Deutschen völlig unmöglich fenn würde. Um das zu begreifen, und Gestaltung, alltáglich Dinge pafsiren und, wenn das Ganze brandi man nur den wandernden Ruffisden Drechsler angus bestehen soll, paffiren müfsen, die in unserem anderen Euros fehen, den der Herr von Engelhardt im vierten Bande seiner påisden Westen gang und gar unerhört und unmöglich seyn würden. trefflichen Misjellen hat abbilden lassen, und der den ersten besten Wir West-Europaer Pleben zwisden engen Felfen und Bergen, das fungen elaftijden Birtenbaum also Triebfeder feiner Dredíels Kufflide Leben aber woge und pulfiri auf unermeßliden Ebenen bant benußt.

rund um den Globus berum. **) - Während wir Deutsdoen oft Die Ruffen nennen den mit seinen Waaren wandernden doon zwei Meilen von unserer Heimat fremd find, fühlt sich der Saufmann ,,Rasno dtídit" oder . Promuisolennit", vom Abs Ruffe in seinem ganzen großen Vaterland zu Hause und heimisda, ftrattum , promuischl", melches eben den Stromerei treibenden und es gilt ihm gleid, ob er unter der Parallele von Konstans Handel und Wandel dieser Leute begeionet. Jedem Russen ist tinopel oder an den Ufern des Polar: Meeres sein Brod findet. ein entschiedenes Calent für den Promuilchl angeboren, und Man würde daher sehr fehlen, wenn man Ulles, was man teinem Geschafte widmen fie rich lieber, als diesem. Peter der in den Straßen der Ruffisden Stddie sich herumtreiben sieht, får Große wußte dies sehr wohl, als er den Juden in Holland rieth, Sinder dieser Heimat und Gewadhfe dieses Bodens halten wollte. nid nad Rußland ju kommen, weil fie dort im Soadern ihre Gewöhnlid ist diese Straßenbevðiferung aus Siden und Rors Meister finden würden. Bei allen den hundert Nationen, die den des Reids zusammengelaufen, um sich wieder nad Often und Rußland beherrscht, ist der eigentliche Großrusse, ohne durch erwas Westen zu gerstreuen. Anderes als sein Calent privilegirt zu renn, der ausschließliche Don Peiner Stadt gilt dies mehr, als von Petersburg, auf reisende Kaufmann und Srdmer. *) Der Promuisol, die deffen Straßen fich alle Gouvernements representire finden, und Sramericaft, liegt den Kussen fo am Herzen und ist ein fo dem Stromer und Handwerter der verschiedensten Ari juftromen. großer Theil ihres Lebens und Wefens, daß die Interessen des Man kann daher auch hier am besten die Sitten und Weise Promuisthl's den Staat nici felten in Kriege verwickelien und dieser Menschentlaffe ftudiren und hat dabei den Vortheil, daß ju Vergrößerungen führten. Eben fo wie Frankreich durch seine man mit ihrer Darstellung auch das Straßenleben aller übrigen tiebe zu Waffenruhm und England durch seine großen zur See Russischen Stadte dargestellt hai. Denn auf dieselbe Weise, wie handelnden Kaufleute und die Interessen feines Welthandels zu der Sivas: Verfdufer in Petersburg oder Moslau sein Gerránt Eroberungen gebracht wurden, wie Ditindien durch Englisde umherschleppt, auf diefelbe Weise bietet er es aud im ganzen Se aufleute erworben wurde, so wurde es Sibirien duro Ruinide übrigen Rußland an, und dieselben Badwerte, die der wandernde framer. Nicht nur waren es Kaufleute, welche Rußland zuerst Båder jener Hauptstadre feil hat, gang dieselben findet man aud feften Fuß in Sibirien faffen ließen, sondern auch Promuisdhs bei dem in Arcangel und Doesía tenniti waren es, welche alle einzelne Theile dieser ungeheuren Sein Bedürfniß Rellt fich beim Mensden ro haufig ein und Lånder nad und nach entdedten, mit ihren unermådlichen Stromers feines hat einer so prompten Abhilfe nöthig, als das des Effens Speculationen austundschafteten und fo nicht nur die ersten Bande und Trinkens. Einen Imbiß für den Heißhunger, einen táblen anspannen, welche alle diese entlegenen Stride mit dem Staatss Erunt für die Hine, ein warmes Getränt gegen die Seite, wie körper vetenäpften, sondern auch, die Waffen zur Hand nehmend, viel gabe man dafür nicht zuweilen sur rechten Beit? Der Leuts ihm dieselben bénig einverleibten. - 3m Daten an der Perfliden den, welche in den Ruffisden Stadien auf unruhige Bühne und Gränge, im Südwoeften gegen die Moldau und Wallachei und im ledhjende Gaumen Jagd machen, find daher nicht wenige: 3m hohen Norden in den Lappmarten fpinnen die regsamen und weits Winter vor allen Dingen die Sbiten: und Thee Beridufer. ftrebenden Nuffichen Protuifolenniti in diesem Augenblide an Thee und der von etwas billigeren Srdutern abgezogene Sbiten abnliden Fdden. sta?

machen im Winter das Haupigetrant aller Russen, die so große Der Hauptste des ganzen Ruf den PromuidC's, wie denn fiebhaber davon find, daß fie es gewöhnlich unvermijdt, wie es überhaupt der Sentrals und Ausgangspunkt aller echt' Ruffischen aus dem Born des Kreffels quitle, genießen. Nur die Wohlhabens Bestrebungen, ift Mostau. Dieser Stadt ftrömen vom Lande den trinten beides mit Buđer und nur die Europdifirien aud stets eine Menge fpelulativer Kopfe au, die dann von dort, mit mir Milo. Un allen Sirabeneden haben die Cheeverfdufer ihre Aufträgen wohlhabender Saufleute versehen, sich wieder in alle Welt verstreuen. Die großen Fabrits und Handelsherren dieser • Suoma.leima nennen sich die Finnen. *) Nit Ausnahme der Polnischen Provinsen, wo der Jude mit dem

** Zwischen den Ruffirden Ameritanischen Befißungen und den Inrein

des Eismeers bleibt nur eine verhältnismäßig Pleine Lüde sum völligen Xos Wurfidhen Rasnordtrdit tonfurrirt.

rahluß des Zirtels.

Lifde aufgestellt, auf denen ein großes Pupfernes Sjamowar ) felbst außer der Fastenzeit den wenigsten dieser Tafeldeder fehlen, den ganzen Tag über tocht. Eine Menge Pleine und große Thees denn es ist die beliebteste Sauce des gemeinen Russen, besonders, teñel stehen ihrer Große nad rangirt auf dem Tisde, auß deren wenn es nicht vom feinsten Provencer, das befanntlid dann jedem man für einen Pfennig Thee mehr oder weniger ems von der besten Qnalitat ist, wenn es gar nicht schmedi, was pfångt. Citronenschnitroen, Zuder, Kaffee, Badwere sind in Fulle denn der Rufie nun wohl eben nicht für die vorzüglidoste Eigens umhergelegt, und in jedem Augenblic lann für eine Person, schaft beim Dele halten würde, da er an ihm ein wenig haut oder får zwei, oder für eine ganze Familie aufgewartet werden, gout liebt. - Vor allen Dingen haben die Grdí dnewitis Bider die sich auf den hölzernen Bánfen umber niederlassen. - Von des Dels nöthig, um ihrem trodenen Kuden etwas Würze zu ges diesen Dischen gehen nun aud, bestandig Herumträger aus, die ben. Diese Gráronewilis Båder sieht man besonders zur Fas auf den Martten und öffentlichen Plaßen den Dursenden zutras stenzeit in Menge auf den Straßen. Noch wie die Krebie – die gen. Sie wideln ihre Cheemaschine in dide Tücher, nehmen sie Rothe der Ruffichen Physiognomieen lebt sich nicht wie eine sies unter den Arm, und indem sie so das Getränk, felbst bei der strengs rende Sd attirung in die Rundung der Wange, wie bei den Gers sten Salte, stundenlang warm zu halten wissen, durchstreifen pie manen, fondern úberzieht das ganze Gesicht mit allgemeiner die entlegensteu Theile der Stadt, indem sie Alle, denen Půhl zu Gluth, als wdre es geschunden, Faufthandschuhe an den Fins Muthe renn Pónnte, mit dem Rufe aufmeréjam maden: „Kirpit! gern, von Lindenbast geflochtene Souhe an den Füßen, mit einem kirpit!" (Es podi! es Poche!). Die mit einem Reim:

kurzen Soafpels, der von Delfirniß glänzt, stushaarig und langs Kto chotschet pit,

bårtig, lo laufen die Grajdnemili Berlaufer selbst in dem eles Kirpit, kirpit.

ganten Petersburg umher: „gorätschija! gorätschija!” (warme! (Es singt, es ringt!

warme!) rufend. Die Groidnewili sind unsere Deutschen Beißs und Niemand trinkt?)

weg'', éleine, cylinderformige suchen, die warm gegessen werden Um den Leib haben sie ein ledernes Etui wie einen Gúrrel ges músien, und die daher immer mit dicken Lappen bededi und didt bunden, in dem die Tassen und Glaser steden. Am Arm hångt an einander in Reihe und Glied gestellt umhergetragen werden. ihnen ein Sad mit Badwert und Sitronen. Für ein Paar Beden Vorübergehenden ladet der Verlaufer zu seiner Wagre ein. Sopelen machen sie jedem Batiuídla (Vaterchen) die oonste So wie er einen Liebhaber gefunden hat, stellt er íonell seinen Tasse Thee zurechi, erfundigen sich höflich bei ihm, ob er den Dild auf, idoneidet geldici der bestimmten Angahl von Kuden Zuder in der Tafse liebt oder w' prikufsku (zum Zubiß), und den Leib auf, gießt ein paar Tropfen seines grünen Dels hinein, unterhalten ihn dabei noch auf das liebenswürdigsie, während - Pein Tropiden zuviel, streut Salz ein, Llappt Alles wieder jener seinen Erant ausschlůrft.

zu und padi's dem Kaufer in die Taide, den er das unverdaus Im Sommer verwandeln sich die Sbiten: und Chees Verf&us liche Gericht ,,mit Gott" und du seiner Gesundheit" zu genießen fer zum Theil in Eisbereiter und Stw ass S d enter. Der bittet. – Das beschriebene Verfahren ist in Jrlube dasselbe wie Swas ist ein sehr angenehmes, ¡duerliches Getrant, das in der in Smolenst und in Taganrog, wie in Archangel, als wenn Regel aus Honig, aber auch aus Himbeeren und anderen Fruchs die Båder in diesen tausend Meilen auseinanderliegenden Orten ten bereitet wird. Es erfrischt und löscht den Durst vortrefflich, alle Bürger desselben Krahwinkels waren. Bei uns pflegt man ohne wie unser Merh oder Bier zu berauschen, weil der Honig in jeder Stadt andere Bácereien und andere Bereitungsweisen beim Kwas nicht gáhrt. Es ist daher auch bei Vornehm und wahrzunehmen. (Soluß folgt.) Gering beliebt und in Rußland entschieden ein noch mehr vers breiteres Geirane, als Brunnenwasser. Es wird in jeder Hauss

f rantre i ch. haltung ohne Ausnahme bereitet. Sonderbar aber ist es dabei, daß sich bei diesem großen Bedürfniß nach Kwas noch nirgends

Josephinens Entsagung. großartige Fabrisen fur diesen Artikel etablirt haben, in der Art

(Solus.) unserer Bierbrauereien. Vielleicht Pann er nur gut gedeihen, wenn er in kleinen Portionen bereitet wird. „k was medowoi! Als der Kaiser sido etwas beruhigt hatte, smidte er nad Corvis kwas malinowoi!" (Honigmas! Himbeerenemas!) ist dem Allen jart, der Stónigin Hortense, Eugen und 'Cambacérès, aber noch ehe nach eines der gewöhnlidsten Besdreie auf den Ruifischen er in sein Zimmer zurücklehrte, wollte er sich selbst von Josephinens Straßen. Meistens sind es kleine rothrangige und blondhaarige Zustand überzeugen; er fand sie weit beruhigter und fast refigniri. Burschen, die dies ausschreien oder singen. Sie tragen den Kwas Nahdem er fie gdrilid umarmt hatte, ging er in sein

Stabinet nie anders, als in großen glasernen Strügen, deren Durchsichtigs gurúd, begleitet von Herrn von Beausset, dem er einen Wine ges. Peit gleich eine Beurtheilung der Gúte des Gerránts erlaubt. Dit geben hatte. Als er an der Stelle der Treppe anlangte, wo er ihr Krug verschenkt, so fúilen sie ihn schnell wieder aus den wenige Minuten vorher gestraudelt war, blieb er stehen: ..In Siwa8: Brunnen, die an jeder Straßens Ede stehen, und die den Wahrheit“, sagte er, auf die Enge des Durchgangs hinweisend,

Prinzipalen jener Burschen gehören. Es find dies große Bots. ideint es dod, beinahe unmöglid, hier eine ihrer Šinne beraubte tide mit Kwas, die sie mit einer Tischplatte verdeden und im Frau, eine Halbrodte durdyzubringen.“ Diese Bemerkung verurs Sommer oft nod zur Abfühlung in einen Kasten mit Eis stellen. achie Herrn von Beausset ein leichtes kádeln, das ihm wider

Wenn Einen der Boreas nicht so oft anbliere, fönnte man Willen antam, von Ehrfurcht aber sogleich unterdrušt wurde. in Rußland oft meinen, in Italien zu fenn, besonders wenn man In dem Kabinet des Kaisers angelangi, nahm er seinen Hut auf, dies viele Speisen und Handchieren unter freiem Himmel betrach den er auf den Boden geworfen hatte, um die Saiserin ungehins tet, das in Rußland_tro Kdlie und Schnee eben so häufig ist, derter tragen zu fönnen. ...Hatten Sie nicht auch zugleich ihren idie in Italien troß Sonne und Hiße. In den meisten Russischen Degen ablegen können?" sagre Napoleon; doch es ist wahr, Stadien giebt es Pidge, auf denen man das Volé unter freiem daß man in dergleichen Krisen nicht an Alles dent. Mein Gout, Himmel oft mitten im Sturm und Unwetter - an Disden ich werde davon noch frant werden.“ Und als der Präfelt fich und Bảnten banPetriren fieht. Der wandernden Garlo de ansdicte, den Kaiser zu verlassen, sagte dieser: ,, Nod ein Wort: find nicht weniger, als der hausirenden Mundidenten. Sie tras Sie wissen, wie geld wdrig und neugierig man hier bei Hofe gen alle Lieblingsspeisen des Volls in den Straßen umher und ist; um jede Art von Kommentar zu vermeiden, werden Sie vor deđen ihre Tafel in jedem Winkel, wo es verlangt wird. Das diesen Herren Pagen und Kammerdienern sagen, daß die Kaises Blatt ihrer ambulanten Cische nehmen sie mit den Speisen auf ein einen leichten Nervenzufall gehabe hat in Folge übler Vers den Kopf und das Fußgestell über die Sdulter und arrangiren dauungi fie ißt so raro, fügie er vor fid hinzu. Und dem leicht beides wieder, wo e8-nöthig ist. Wenn man bedenke, daß Herrn yon Beausset ein wohlwollendes Zeichen, daß er entlanen diese Leute gang auf dieselbe Weise, mit ganz derselben dubes ren, gebend, sagte er: „Alles bleibt unter uns, darum bitte id." ren Ersdeinung und mit denselben Speisen ubcrall, wo Russen Napoleon modre faum eine halbe Stunde in seinem Zimmer wohnen, fich seigen, daß ein ganzes großes Boll an dieser Ers semn, noch voll von den Eindrúden der eben erlebten Auftritte, fcheinung und diesen Speisen hangt, und daß die Form und Bes als man leise an seine Thür flopfte. Er rief 1, Herein!" ohne reitung der Waare, wie die Manier des Verlaufers, fide überall selbst ein Uuge aufzuheben. Auf die Einladung des Kaisers trat mit einer gerviffen Naturnothwendigfeit zu reproduziren deinen, Eugen ein, bleich und Schmerz in den Bågen. Er hatte eben so wird man es geriß nicht ganz überfluffig finden, diesen Leuten aus dem Munde seiner Mutter die Vorfalle des heurigen Abends eine ndhere Aufmerksamkeit zu widmen, besonders in unserer Zeit, erfahren. Gebeugt von dieser Mittheilung und den Worten der wo man endlió aud in der Ethnographie einmal anfängt, das Mutter beinahe nicht Glauben beimcssend, ludote er den Kaiser Mikroskop zu gebraudien und aus den Bettlern, den Lumpens auf, um von seinen Lippen die Bestätigung zu empfangen. Als fammlern, den Straßenbuben, den Pissicaruolis von Rom, den Napoleon ibn eintreten sah, reichte er ihm die Hand, und ohne Lazzaronis von Neapel, den Wurstbrarern von Wien, den Wassers sich von seinem Lehnstuhl zu erheben, begnügte er sich, durch bes trägern von Paris u. 1. n. eine genauere Aufmerksamfeit und eine jahendes Kopfniden auf die Fragen, welde rein Adoptivfohn an philosophische Betrachtung zu widmen, welche fonst von den Reis ihn ridiere, ou antworten. ,,Alsdann", sagte Eugen mit nieders senden als icmußige Dinge, wie die Mollusten, Eintagsfliegen, geschlagenen Augen, gestarten mir emo: Dajeftat, Sie von nun Entogoen und sonstige niedere Thiere, unbeacret gelassen wurden. an zu verlassen.'' ,,Was soll das heißen ?" fragte Napoleon

Eine besondere Vorliebe scheinen die Russen für alle Urren aufstehend. „Sire, der Sohn einer Frau, die nicht mehr Kais pon purées zu haben. Aus Erbsen, aus Kartoffeln, ang Himbees serin ist, lann nicht dnger Vicefônig renn. Es ist Pflicht für ihn, ren und anderen Beeren foden fie verschiedene Ponfiftente gemodhns feiner Mutter in diejenige Einsamkeit zu folgen, welche Sie ihr lido etwas fauerlide purées, die fle kissél nennen (kissel goro bestimmen werden." ,,Du, Eugen, drohest mir, mid zu vers chowoi, kissel malinowoi u. s. r.) Diese Sissel's werden zwei lassen?" ermiederte Napoleon mit gerührter Stimme; ,,tennft Zoll hoch, auf einem Brette wie ein Kuchenteig, ausgebreitet. Du nidt die Gewalt der Gründe, die mich zu einem solchen Ents Der Vertárfer sooneidet sierlich Scheiben davon ab, und prdjens slusse genöthige haben? Hat fie Deine Mutter Dir nicht mits sirt fie auf buntbemalten hölzernen Tellern mit einem ramadhafi getheilte Wenn ich auch den Sohn habe, den Gegenstand meis ten Deluberguß seinen Kunden. Heberhaupt darf ein Delfrüglein ner heißesten Wünsche, wer wird, wenn ich abwesend bin, meine

Stelle bei ihm vertreten? wer ihm Vater senn, ihn auferziehen, ? Ruffische Cheemaschine. et Zufall,

mit einem Worre, einen Mensoen aus ihm machen? Eugen,

male."

id gestehe es, id hatte auf Did gerechnet, naobem id Dir Gehorsam der Saiser den Gefeßen des Reides in den Handluns und Deiner Soweiter so lange Barer gewesen bin." - Weiter gen seines Privatlebens bewies. Die vielerlei Unterhandlungen tonnte Napoleon nicht sprechen, die Ihránen traien ihm in die batten betrachliche Koften sowohl für die Honorirung der Beis Augen und erstidten feine Stimme. Auch der Prinz fonnte seine ftande als auch für die Redre der Einregistrirung einer Menge Rührung nichi Idnger bergen, ergriff die Hand, welche der Sais nothwendig gewordener Afrenstúde verursacht; diefe Stoften wurs ser. ihm überließ, und drůdte fie mit der größten Innigleit an den nicht bloß jammtlich dem Fistus bezahlt, sondern von Nas feine Lippen. Napoleon jog ihn sanft an sich und umarmte ihn: poleon sogar aus seiner Privatschatulle berichtigt. Ein nidr mins 3a, wiederhole mir, daß Du mid verlassen willst', murmelte der dramatisder Umstand wie alle übrige in dieser Episode der er mit faum vernehmlider Stimme. 1. Niemals, Sire, nies Scheidung war der, daß Eugen, dessen findliche Zdriliditeit für

Und der Kaiser, der sein Haupt abgewandt hatte, um seine Mutter belannt ist, die Functionen eines Staarslanglers beim seine Chránen zu verbergen, gab Eugen ein Seiden mit der Senat erfüllte, d. h. daß er die Botschaft überbracie, in welder Hand, ihm begreiflid zu machen, daß er des Alleinsenns bedürfte. Napoleon dem ersten Staarstórper die Gründe auseinanderseßte,

Von dem Lage an, wo der Saiser Josephinen mit ihrer Zus die ihn zu diesem Soritt veranlaßten. ,,Die Chránen des Stais Punft belannt gemacht hatte, war sie mit feinem Fuß aus dem fers“, sagte dieser edle Jüngling bei jener Gelegenheit, ,, würden Palaste gewichen und nur selten in den Zirkeln der Tuilerieen allein hinreichen, den Ruhm meiner Mutter sicher zu stellen." erschienen; an ihrer Stelle hatte die Kaiserin Mutter die Kons und die ihrigen? Sie waren brennend, als die verhängnißs neurs bei Hofe übernommen. Indeß wünide Napoleon, daß volle Stunde schlug. Es war der 16. Dezember 1809. Soon die Saiserin dem Tedeum, das zwei Tage darauf, den 2. Des hatte fic die Saiserliche Familie wie alle Großmúrdenträger des gember, in der Kirche Notre Dame gesungen wurde, für die Reiches in der zu diesem Behufe eingerichteten Dianens Galerie Žahresfeier der Strönung, die Solast-bei Austerlig und den der Tuilerieen versammelt. Napoleon saß auf einem erhöhten Wiener Frieden, beiwohnen sollte. Josephine, umgeben von den Siß zur Rechten des Ergťanglers. Regungslos wie eine Bilds Mitgliedern der Kaiserliden Familie, erschien auf dem Chor, fdule hielt er die Hände übereinandergefreuzt und die Blide auf Napoleon aber begab sich allein in großer Feierlioleit nach der den Eingang nach den inneren Zimmern geridiet. Pidslid Kirche. Lages darauf mußte die Karjerin noch einem Fefte beis thuen sich beide Flügelhúren auf; zwei Pagen ordnen fid su wohnen, das die Stadt Paris bei dieser Gelegenheit gab. Der beiden Seiten, und der Huissier meldet mit lauter Stimme: Kaiser hatte gewünscht, daß dieses Fest früh begonne, um ,,oon in Ihre Majestát die Staiserin und Königin." Bei diesen Worten seinem Volt io vieli und uso wenig als möglich von Hofroben' entsteht im Saale eine Bewegung, der bald die tiefste Stille ju Gesidre ju belommen. ,,Deren sehe ich alle Tage genug", folge. Alle Blicke sind nach einer Seite hingewendet; der hatte er zu Herrn von Rémujat gesagt; ,, da die Stadi Paris mir Kaijer steht auf, Josephine erscheint. Ein bescheidenes Musselins das Feft giebt, so will ich auch haupijadolid die Einwohner von gewand umhilli ihre Glieder, ein Pleiner Stamm von Sdildfrds Paris auf meinen Wegen antreffen.“

tensdale veriritt die Stelle der gegadten Krone, welche gewohns Der Ball war prachtig; der Thronsaal unter Anderem ftrahlte lich ihr glángend dwarzes Haar einfafie, ihre gange Toilette von Blumen, Lichtern, Diamanten und Frauen, die einander an zeichnet sich duro Einfachheit aus, nicht ein Edelstein, nur ein Glanz überboten, es idien eine wahre Feenpradot. Josephine fleines Medaillon hangt an einer seidenen Schnur von ihrem traf zuerst ein; niemals war ihr Softům so blendend erschienen, Halse nieder; es ist das Portrait des Generals en chef der Stas niemals lag in ihrem zwar immer sanften, aber an diesem Lage tidnisden Armee. Siç ndhere fich langsam, gestúßt auf den von einer tiefen Schwermuth ummollien Gefiore ein so erhabes Arm der Königin von Holland, die eben so bleich ist als ihre ner Ausdrud von Resignation. Vorůber an den ersten Beamten Mutter. Eugen, an der Seite des Staisers, fieht starr vor fide hin und den Ungesehenften der Einwohner ihrer guten Stadt" nahm und empfindet ein heftiges Zirtern. Napoleon trite zu ihm beran, fie den Weg nach dem Chronsaal; langsam ging sie nach dem drůdt feine Sand zu wiederholten Malen mit Rührung: Seine Chrone, auf dem sie zum lebten Male üßen Follie, ihre Augen Somadhe, nur noch ein wenig Muth", sagte er leise. - Sire, folossen fich halb, ihre Kniee bebten, und um nicht zu finpen, ich hoffe, ihn zu haben.“ - Uber die Angst des Pringen nahm mußte fie auf den Ärm der Frau von Larochefoucault, ihrer gu, so daß man fürdretë, ihn sinfen zu sehen. Währenddeß hatte Ehrendame, fic ftúpen. 3d fühle, daß mir die Kraft fehlt, fic Josephine in dem Vordergrund an ein Dijd den gerege, über hier auszuhalten' sagte sie mit erloschender Stimme; ,,es ist das eine grüne Sammetdecke mit goldenen Frai.gen gelegt war, mir, als sollte ich sterben." ,,Ein wenig Muth, Madame, und Napoleon,, umberblidend, lud mit einem buldreiden Wint die alle Blicke sind auf Sie gerichtet", erwiederte diefe. ,,Ach, Grofmúrbentrager zum Siben ein. wie drůdt eine Krone!" lagre Josephine leise und versuchte, mit Darauf las der Kaiserliche Prokurator, Herr Regnaults des lebier Anstrengung ein Låtelt zu erzwingen; ;, der Saiser hat St. Jean D'Angéln, mit ziemlid unsicherer Stimme die Scheis gemeldet im Gefolge von Fieben

Honigen eridienser uno rebie eine hohe Leng Alichorei matie id auf allen Sefisien, Sofephine fich neben die Saijerin, nachdem er die meisten derer, die er allein schien ruhig zu seyn; ihr Arm lag nadlaffig auf

dem vor auf seinem Wege getroffen, angeredet hatte. Das Fest begann. ihr stehenden Tischden, ihr Sopf hing hernieder, und über ihre Napoleon, der sich liebenswürdig zeigen wollte, stand von seis Wangen rollten von Zeit zu Zeit große Chránen. Ihre Tochter, nem Siße bald auf, um die Runde zu machen, aber bevor hinter ihr stehend, mit dem Ellbogen auf der Lehne des Stuhles er von der Eftrade stieg, neigte er sich ju Josephinen und sagte rubend, barg ihren Kopf in den Händen und schluchste unaufs ihr einige Worte ins Ohr, wahrscheinlich sie zur Begleitung aufs hårlich. Der Kaiser ließ feine unfitaten Blide durd den Saat zufordern; denn fie stand augenblidlid auf.

schweifen und schien tausendmal mehr als die Kaiserin zu leiden. Herr von allenrand, welder in seiner Eigensdaft als Als die Urkunde verlesen war, Rand Josephine auf, trodnete die Kammerherr hinter dem Kaiser ftand, beeilte sich ihm zu fols Ihránen und sprach mit fester Stimme die Purzen Einwilligungos gen; aber er verwidelte fich in der Schleppe von Josephinens Worte, die im Voraus für Fie aufgelegt waren; darauf nahm sie Mantel und brachte fie und fich selbst beinahe zu Falle. Kaum die Feder, welche Cambacérès ihr reichie, und unterzeichnete die befreir, eilte er, Napoleon wieder zu erreichen, ohne ein Wort der Alte, welche Herr Regnault:des St.sd’Angéln por sie hingelegt Entschuldigung an Zosephinen ju richten. Es ist wohl angus hatte, und sogleich ihre Augen mit dem Dude bedeđend, jog šie nehmen, daß der Fürst von Benevent nicht die Abfidht hatte, fid rohweigend zurúc, von ihrer Todter unterküßt, ohne nur eins die Kaiserin zu beleidigen, aber ihm war teines von den Ges mal um fido ju bliden. heimnissen des großen Drama's, das vor seinen Augen gespielt Auf ein Zeichen Napoleon's war Eugen auf seine Mutter wurde, unbekannt, er mußte, daß der lebte Ait seiner Lösung zugegangen, aber die Krdfte verlieben ihn, und er fant ohne Bes enggegen ging, und dieser sonst so hoflide Mann hatte ein Jahr mubijenn zwischen die beiden Thüren der Galerie; der Huiffier früher anders gehandelt. Josephine ihrerseits blieb Rehen und und rein ihn begleitender Adjutant hoben ihn auf und trugen ihn jah ihn mit einem würdevollen iddeln an, wie über eine Art nad dem Dienftsaal, wo ihm alle seiner bedentliden Lage ges von ungeschidlichleit, die sie rich Beide hårren zu Shulden bührende Sorgfalt zu Theil wurde. Sambacérès und Callenrand tommen lassen; aber zu gleider Zeit füllten fich ihre Augen mit allein waren ohne Theilnahme geblieben die ganze Zeit, so lange Chránen, ihre Lippen wurden bleich und bebren vor Zorn. Am diese fo ergreifende und doch wurdevolle Familien Scene gewahrt Ende der großen Galerie angelangt, trennten fid II. MM; hatte. Gewiffe Leute, die Alles beobachten, madren die Bes Napoleon ging rechts ab, die Kaiserin links. Alles drdngre fid mertung, daß während dieser traurigen Ceremonie, gang gegen nun, fie zu sehen; denn sie war gleid angebetet 'von der Börs die Jahreszeit, ein foredlides Unwetter über Paris wuthete. gerschaft wie von den Şofdamen, die fe einstimmig als gut und Heftige Regengúffe und erforedlide Windstofe trugen Spreden nad fidtig råhmten. Xud ihre jebige Betrübniß machte einen in Utier Gemüther, und man håtte jagen mogen, daß der Himmel großen Eindrud auf die Menge; es war das lebre Mal, daß die feine Mißbilligung über eine Handlung an den Tag legen wollte, Saiserin im Publifum eridien.

melde das Glúd 3osephinens zerstörte. Nidot minder auffallend Sobald die religiøsen förmlidleiten, deren Beobachtung war es, daß dasselbe Phänomen an gleichem Tage, gu gleider der Papft verlangt batte, einmal erfüllt und das durch die Stunde in Mailand fido seigte. Gefeße der Kirde vorgeschriebene Verfahren beendigt war, Bon den mannigfaltigen Eindråden dieses grausamen Cages wurde die Senteng vom Großofficial des Erzbisthums Paris, eríd úttert, begab sich Napoleon frůh zu Beute. Er lag sdon, Herrn von Boislèvre, gefdult. Napoleon's Heirath wurde får als der Dienst babende Adjutant fich einstellte, um, wie man es aufgeldi erfidrt, und der Kaiser zu einer Buße von redos Frans nannte, die Drdre ou empfangen. Die Kammerdiener waren Len an die Urmen verurtheilt. alt er, diefem formellen Urtheile noch mit einigen Anordnungen in dem fomad erleuchteten Zims fid unterwerfend, noch an dem nämliden Lage 120,000 Frans mer berdaftigt, als die Thúr ploBlich aufging und eine weiße Pen an die Maires von Paris zur Bertheilung an die Bedürfs Geftalt wie ein Gespenst Rid zeigte. Es war die Kaiserin, allein, tigften ihrer Arondissements geldidt batte, wurde selbst jene die Haare in Unordnung, die Züge foredlid entfelli

. Napoleon, Verurtheilung aufgehoben. . In meiner Eigensaft als Saiser", emporgesdredi durch diesen Unblid, ridtete sich im Bette auf, fagte er munter, muß id dieses Mal mehr sablen als die Ans die Diener gogen fid in den Hintergrund des Zimmers gurúd. dereu.“ Uus diesem Falle kann man augleid ersehen, welden Wantenden Sorities ndherte fid Josephine, und als sie bis zum

« ForrigeFortsæt »