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vierteljährlid), 3 Ehlr. für dat ganje Jahr, obne Er: Hobung, in allen Theiten der Preußischen Monarchie.

Erpedition (Friedrich-Straße Nr. 72); in der Proving so wie im Auslande bei den

Wobüöbl. Poft- Aemtern.

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für die

Literatur des

des Auslande s.

N 84.

Berlin, Montag den 15. Juli

1839.

A é g y P t e n.

lamiah Sameele, Getraide, Søldude, Seile und Handwertzeug

Ju faufen. Musselamiah ist ein großes Dorf, drei Tagereisen Ferlini's Nachgrabungen in Nubien.

von Cartum landein modrrs, und es ist daselbft fede Woche Marft.

90 laufte auch einen berrechtlichen Vorrath von Fleisch, weldes Dr. Ferlini aus Bologna Pehrre nad 20 jährigem Aufenthalt idnad der Landesfitte in Streifen gerlege, an der Sonne dors in Griechenland und degypten nach Italien zurüd und brachte ren ließ. Sodann nahm ich 30 růstige junge Buríde um Bes eine reiche Sammlung von Alterthümern mit, welche in Rom fórtigung und 2 Spanische Thaler Monatslohn in Dienft. Nach durd ihren archäologiiden Werth, durch die Kostbarfeit des Mas 14 Tagen tam Stefani mit 27 Sameelen, dem Sforn und den terials und die Eigenthümlid Peit der Arbeit das Intereffe der Gerarhichaften gurúd. Am 10. August (1834) traf mein Nad: Senner und die Beipunderung des großeren Publifums, dem der folger, Herr Gaslina, ein, und gleid Lages darauf ließ is die Befiger sein stabinet bereitwillig ofnete, in Anspruch nahmen: Dieneridiaft mit den Kameelen und einigen Sllaven auf dem Goldener Halsschmud, bestehend aus an einander gereihten und Landwege abgeben, während ich init Stefani mid einibiffte. mannigfadh durd saten verbundenen Kindpfchen, Tropfen, Wir erreiden das Dorf Pods Benaga nad drei Tagen. Mein Figúrden von Mensen and Chieren, Glasperlen und emaillirten Gefährte ging nac Shendih, wo der Gouverneur reñidirie, um Augen in idónen Farben, Lorosblumen und Amulette von Jas: ihm die Erlaubniß des Parda vorzulegen. Der Gouverneur ers pis, Armbänder mit glänzender Emaillirung und zierlichen Gros ließ an alle Dorf: Vorsteher den Befehl, mit ungehindert graben testen in Gold, filberne und goldene Ringe, Starabden, Kameen, zu lassen, wo es mir beliebte, und bestimmre felbft den Tagelohn Vasen aus einer bronjeartigen Composition mit sdon gearbeiteten der Arbeitsleute, weil ein dhnlicher Fall noch in dieser Gegenb Henteln und Zierrathen, metallene Gerathschaften, Pleine Pfeile nicht vorgekommen war. Unsere Familien, die wir von Cartum und Nadeln, Thierfdpfe und Idole, aus edeln Steinen geschnitten, mitgebracht hatten, ließen wir in DodsBenaga, verfahen und mit Bildchen aus gebrannter Erde, hölzerne Bůdysen und Ümulette. Arbeitern, Lebensmitteln und Waffen und orangen in die Wüste Wie Herr Ferlini zu diesen Sohaben gelangt ist, beridret er selbst Gala : Volets Mamut oor, 8 Stunden vom Nil, woselbst ein sehr in einer geðructen Brosúre, aus welcher wir das Interessanteste jooner mit Hieroglyphen bedeckter Tempel steht. Der erste Tag Hier unseren Lesern mittheilen wollen. *)

ging damit hin, Verbaué son startem Dorn zum Souse por Nad dem Tode Ali Pasta's von Janina, in dessen Diensten den dort zahlreiden L8wen anzulegen. Am folgenden Tage bes Ferlini zwei Jahre gewesen, ging er nach Morea, wo der Aufs gannen wir, den Sand, welcher einen Theil des Tempels vers stand schon ausgebrochen war. Er begab sich deshalb nach Athen, gedte, mitrelst großer Körbe, die ich in Vod:Benaga aus Kindes um weiter nad Thessalien vorzudringen, fand aber Athen selbst baut hate madhen lassen, hinweg zu raumen. Unsere Bemühun: in volleommener Rahe, ließ fich als Arzt nieder und heirathete gen an der Ortseite des Tempels waren vergeblid; wir fanden eine Athenienserin. Nun trat er in Griechisde Dienste. Arhen Peine Chår. Aud der Versuch, von oben in das Geb&ude eingu. schiedenen Chefs. Im Jahre 1825 machte er eine Reise nach Arbeiten vor. úmfonft

. Inzwisden waren uns fünf stamcele Smyrna, Pam aber vor der Schlacht bei Navarin nach Griechens gefallen; die übrigen, eridópft von dem weiten Marsche langs land zurüd. Nachdem er auf Salamis feine Lebensgefährtin des Nil:Ufers, fonnten fidy Paum fortídhleppen; Lebensmitel und verloren, beschloß er 1828, in sein Vaterland heinzulehren. Wasser wurden ungesund; die Leute litten an der Solif, 'und ein Dod, in demselben Jahre noch trieb es ihn zum anderenmale Pleiner Neger, der Sohn einer Sllavin, welche uns die elenden nach Griechenland. Er wurde vom Präsidenten Capo d'Istrias Mahlzeiten zurichtete, war schon gestorben. Wir mußten daher dem General Churd empfohlen, der im östlichen Griechenland von unseren Verjuchen abstehen und gingen nach Volet : Affan, Pommandirte. Nach der Schlacht von Baverda, während das um dem Flusse ndher uns eine minder gefährlide Gegend su Land noch nirgends in Ruhe war, fam er wieder nad Poros wählen. Es gab dort wirtlich einen anderen Tempel, etwas und bemühte fid vergeblid, den seit 1829 rúdftandigen Sold zu Pleiner als der vorige, und wir errichteten unser Verhau. Nachts erhalten. Da gedadie er, sein Glück in Aegypten zu versuchen, hårten wir die hungrigen Löwen um unser Lager heulen. Wir ichiffre fich nad Alerandrien ein und ging von dort nach Kahira. arbeiteten drei Tage lang. Lebensmittel und Wasser verdarben Man gab ihm im nahgelegenen Hospital von Chura eine An: gånglich. Wir fonnten uns nicht långer halten und verloren nur stellung. Das Weitere moge er mit seinen eigenen Worten er: Núne und Geld. Es war der 3. September, als wir nach Bods jahlen:

Benaga zu den Unfrigen zurúdlehrten. Gleich nach unserer Ans „30 wurðe 1833 zum Sten Bataillon Pommandirt. Dasselbe lunft liefen viele Leute aus den umliegenden kleinen Dörfern zus lag in Cartum, einem am dußersten Ende der Halbinsel Sennaar fainmen und verlangten Arbeit. Wir bewilligren einem Jeden von den Lürfen nach Eroberung des Landes erbauten Ort, am iz Thaler. Ihre Saumihiere trugen und Wasser herbei, und Zusammenfluß des weißen und blauen Flusses, aus denen der unsere Stameele ließen wir in der Nähe des Nils weiden, damit Nii entsteht. Dort residirie Crusut Paida, der Gouverneur aller sie wieder zu Kraften auf dem Landstrid BelletSutan dem Vicefônig unterworfenen Bei Door Eenaga reben einige Säulen, ueberreste eines Kolonieen. 36 suchte die Gunst des Gouverneurs zu gewinnen. Lentipels, von sehr roher Arbeit 30 entdedie die alte Gråbers Nad Verlauf einiger Monate fand ich Gelegenheit, ihn um die Råtte und ließ dort na druchen. Wir tiefen unter der Erde auf Erlaubniß zu einigen Nachgrabungen unter den Monumenten des einen langen Stollen, den Gängen in den Römischen Katalomben Alterthums au bitien. Der Paída war erstaunt über mein Vors dhnlich. Es wurde aber Nidis gefunden als wohl verschloffene haben und stellte mir die Gefahren vor, denen ich mich aussebre. Burmen, thonerne Gefaße, wie die Solarzen ihrer fich nog 3d müßte die Arbeiter bezahlen, sagte er mir, und konnte in heatiges Tages zum Wassertragen bedienen. Meine Arbeiter ges Purzem die Früchte meiner vierjährigen Ersparungen verlieren; riethen bei diesem Funde in große Bewegung, denn sie vermuthes id sollte mich mit dem begnügen, was ich hatte, und mich durch ten 'Gold in den Strügen. Um sie zu enttäuschen, jerfolus id Gewinnsucht nicht einem gewissen Code preisgeben; denn wenn ich den einen. Er enthielt eine forhige Erde. Auch meine eigene Kostbarkeiten fande, so würden meine schwarzen Arbeiter, túdiích Hoflung, das etwa ein Umutett oder eine Starab&e darunter und hartherzig, wie sie wären, mich ermorden, und um mich zu steden módyte, war eitel. Nidt besser ging es mir mit den bejdůßen, reiche in den Wildnissen von Sabdarad seine Autoris. ibrigen Valen, melde idi entzweimarf. Am Ende des Ganges tát nicht hin, Ich ließ mich indessen nicht abschreden, und er fand ich beim Schein meiner Lampe in einer Vertiefung mehrere willigte endlich - in mein Verlangen. Sobald id erfuhr, daß Slelette, von denen das mittelfte unter einem Steine lag und mein

Stellvertreter im Dienste von Kahira abgereist fer, gewann neben sich ein 'Sowert auf der einen und Lange, Bogen und id für mein Unternehmen einen Freund, den urbanesen Anton Pfeite auf der anderen Seite hatte. Die Part orndirten Waffen Stefani, welcher im Lande 15 Jahre lang Handel getrieben hatte gerbrachen bei der Berührung, und ide bragte nur einige Pfeile, und überall herumgekommen war. 3d versprach ihm die Hälfte die wie mit Platina úberzogen waren, glüdlich davon. des Gewinnes und gab ihm vorläufig 400 Thaler, um zu Musie: Nach einigen Tagen vergeblider Arbeit befchloß id, in der

Drtidaft selbji, wo id veridbiedene Sdulens Tråmmer bemerft Cenno sugli scavi operati nella Nubia. Bologna, 1837. Dasselbe Frans

hatte, Naduchungen anzustellen. Bald entdecte id einen febr sofisd), vermehrt. Ront, 1838.

fobdnen viereckigen Pfeiler von rothem Granit, 18 Fuß hode und

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Es mag

Araber der Gegend, welche es als etwas unerhörtes ansaben,

Die Treppe, 3 Fuß breit, den ein Band von Hieroglyphen, ungefähr im wundern. Rom war für die Heiden das lebte Heiligthum des dritten Theile seiner Hobe, umgab. Da der Stein zu groß war, Paganisinus; hier widerstand er besser, als irgendwo, den Ges um ihn auf unseren Kameelen fortzuschaffen, so versuchte ich, seben der Saiser, die erst lange nach dem Zeitpunkt ihres Ers ihn zu gerídlagen, um wenigstens die Hieroglyphen mitzunebs deineng daselbst befolge wurden. men, mußte aber wegen der Härte des Granits davon abstehen. Theodofius hatie im Jahre 391 bei Todesstrafe die heids Ein Stúd, welches ich nad vieler Unftrengung (osbrado, wollte nisden Opfer verboten; andere Editie befahlen die Soließung ich unter Wasser gersoneiden lassen, aber die Sage madre nur der Tempel. Die lepie Maßregel besonders wurde nicht gleid eine sowade Rinne. 30 úbergab den Pfeiler daher dem Bor. in Rom zur Ausführung gebradt, denn Rom, das zwar keine steber von BodsBenaga zur Verwahrung. 30 babe spåter dem Offentlide Opfer mehr feierte, weil sie verboten waren, bewahrte Frangofischen Sonsut in Kahira, Herrn Wimaui, ein Geldent doch alle seine Tempel und seine Denkmåler; alle diese Trophäen damit gemacht.

des Heidenthums ftanden im Jahre 420 nod, und das treine Bei fortgesepten Nadgrabungen entdecten wir ein Pfafter Gedido des Rutilius würde icon von Widtigteit lenn, wenn es von rothen Ziegeln, auf weldem in der Mitte eine Sdule stand, auch weiter fein Verdienst als die Bestatigung dieser Thaisade vermuthlid Reste eines Aegnprisden Hauses, denn der enappe bejdße. Kom galt den Heiden als die heilige, die göttliche Stadt, Zuschnitt war gang so, wie man ihn noch an den heutigen Wohs und aus derselben Ursache war Rom für die Christen die verabs nungen bemerli. Gefunden wurde daselbst eine Maske qus foges beute Stadt, das Babylon, das Sodom, denn mit diesen Aludos nanntem Gagat und weiterhin abermals ein Pfeiler aus rochem beladenen Dertern vergleidi es der heilige Augustin, und wenn Granit, größer und besser gearbeitet, als der vorige, guleßt ein er noch einige Thránen für die Eroberung Roms durch Alaric verwüsteter Tempel mit sehr gertrúmmerten Ornamenten. Dies hatte, so dußern andere strengere Kirdenvater, wie der beilige Hies war die ganze mit großen Stoften erlaufte Frucht unserer Ans ronymus, Freude über dieses Mißgeschid. Rutilius vergdtrert Rom strengungen während eines an Entbehrungen und Mühjalen so in den meisten feiner Berse, die aud zugleich die merlmürdigs reichen Monats.

ften, die ausdrudsvollsten und so onften sind. Die Heiðen jubeln Wir verlieben Vod : Benaga und Pamen nad Begaraviah, darüber, daß ihre Tempel nod po glänzend sind, noch so von wo die großen Pyramiden sind. Niemand baite vor mir diese Gold stroßen; és giebt in Bezug hierauf ein Gedicht von Claus Gegend durchforscht, als Herr Belzoni, und mein Sinn stand dian, welches einige Jahre vor Alaridh's Einzug in Rom vers lange danad, unter den stummen Zeugen uralter Große nad faßt wurde; nun follie man meinen, daß fid in einer zweimal Dentmålern des dort untergegangenen Lebens zu suchen. burd, die Barbaren geplünderten Stade alles febr verandere

Wir schlugen unsere Zelie bei dem Dorfe Begaraviah auf haben músie, aber die Dichtung des Rutilius beftdtige noch dens und miecheten einige Negerhütten dazu. Ein Theil unserer Leute selben Glang, den die Verse des Claudian preisen. mußte aus Ochsenhduten große Stórbe anfertigen zum Fortschaffen immerhin etwas Uebertreibung in diesen Schilderungen herrschen, des Sandes; die Uebrigen wurden zum Huien der Stameele 'ges so viel bleibt indeß gewiß, daß Rom ju Rutilius Zeit noch in braucht. Die Pyramiden konnten wir etwa eine Stunde weit großer Herrlidkeit prangen mußte, denn in seinem Entzuden vom Dorfe sehr deutlid liegen sehen. Unterweges in der beis rufi er aus: ,,Dane dem Golde, das die Tempel bededı, übers nahe gang versandeten Stadt Meroe bemerkten wir nur einige trifft Roms Himmel jeden anderen an Glang; Kom daffe fid umgestúrgie und beschädigte Sphinre von schwarzem Granit. In felört seinen eigenen Tag, einen reineren Lag." der Nähe lagen die Pyramiden oft gruppenweise bei einander, Dies durch seine Denkmäler noc so prachtige Rom, dies meist alle sehr verfallen. Ein einziger Hügel trug ihrer 21 auf Rom, das Rutilius bewunderte, von welchem Symmacus, ebens seiner oberen Fladhe, von denen, nur eine unversehrt war. Abi falls ein eifriger Anhanger des Heidenrhums, ju derselben Zeit lleine, aber sehr gut erhaltene Pyramiden lagen auf dem oftlichen sagte, was nach ihm so viele Andere wiederholten, daß es lower Abhange, und mehrere andere, von denen nichts als der mit sen, sich daraus zu entfernen, sobald man einmal dahin gelommen, Hieroginphen bedecte Porritus gerettet war, am Fuße des Hügels. dies Rom mußte doch dem neuen Rom weichen, das der heilige Ich wollte dort die Arbeiten beginnen; Stefani aber rieb, guerst Prosper icon damals besang, dem Rom, welches die Welt duro an der Straße der Spbinre einen Versud zu maden.

die Religion sich zu eigen machte, wie einst das alte duro die Vier Tage nach unserer Ankunft sogen wir unser, ganges Gewalt der Waffen, und welches gleichfalls von sich sagen sollte: Lager zusammen und verlangten Arbeiter von dem Sdeit des Nur ich bin die ewige Stadi. Rutilius, seinerseits glaubte an Dorfes. Anfangs boten sich wenige Leute an, denn sie mißtraus die Ewigkeit des heidnisden Roms, und er liebte es, weil er es ten uns; da aber rudbar wurde, daß wir den lohn púnltlich noch so herrlid, lo glänzend sah; mit Chránen (died er davon, auszahlten, überliefen sie uns ro rehr, daß wir Viele abweisen wie von einer angebeteren Person, und rief ihm ein adrtliches mußten. Der Ort, an welchem wir zuerst nachsuchten, (dien Lebewohl pu: Ungáhlige Staffe drůdie ich auf die Chore, die eine von Menschenhand zerstörte Wohnung zu senn. Da fig id verlassen mußie, und wider Willen überschrite mein Fuß die nur ein paar werthloje Alterthümer aus Wasse und Serpentin heilige Swelle." fanden, jo úberließ id Stefani dort die Fortsegung der Nadis

Crebra relinquendis io figimus oscula portis, grabungen und begab mich mit 100 Leuten zu den großen Pyras.

laviti superaut limina sacra pedes. miden. Mein Freund entdecte nad einigen Tagen eine ameite, Nach diesem Abidiedsgruße befinge Rutilius in einer Hymne großere Behausung, in derselben aber nichts als ein Fleines den Ruhm der Königin des Weltalls; seine Begeisterung eilt Terrakotes Figurden. 3d hatte inzwischen die Trümmer einer jenem Worte Philipp's II. voraus: ,,Die Sonne gehi in meinen der kleinen Pyramiden am Fuße des Hügels hinwegraumen Staaten nicht unter. Dann preist er Rom, weil es Einheit in lassen; man stieß am Boden auf schwarze Steinplatten, welche die Welt, Einheit in die voller gebracht. Mehrere andere Heiden Pånflid bingelege dienen. Bei tieferem Eindringen mit der haben denselben Gedanken ausgesprochen, der nicht ohne Wahrs Pite tam eine Stufe zum Borldein, die erste von einer ing heit und geidhidiliche Tiefe ift. Die Chriften, nahmen diesen Siinere des Monumentes führenden Treppe. Es waren nod nicht Gedanken auf und stellten ihn als ein Werl der Vorsehung dar, alle Stufen bloß gelegt, als die Nacht einbrach. Am folgenden indem sie zeigten, wie die Hand Gottes alle Viller unier Rom's Lage ließ id Stefani mit seinen Leuten und den Arabern, welche 300 beugte, um aus dem ganzen Menschengeschlechte nur ein fid zu uns gesellt hatten, berbeitommen. Wir hatten nun 350 Ars einziges großes Voll zu bilden und um durch die Einheit der beiter beisanamen. Wir würden in geringerer Anzahl mit der Römischen Welt die Allgemeinheit der driftliden Kirche vorzus ou Stande gekommen senn. Die bereiten.

Nadh dem heiligen Hieronymus sprach Prudentius diesen daß wir jeden tag regelmatig auszahlren, beeiferten fido , ibre Gedanken in einer Homne und in seinen gegen Symmachus ges Zelten, die sie Bir nennen, gang in unsere Nähe zu verlegen. richteren Versen aus, und Drufius hatte schon gesagt: „Wohin

welche neun Stufen hatte, fåhrie in einen ich auch meine Søritte wende, id bin ein Rómer unter Römern, teinen Raum, deffen Boden mit den Sinochen von Kameelen und cin Christ unter Christen, ein Mensch unter Menschen. Dieser Pferden, auch Pleineren Thieren, wie mir schien Hunden, bededt große Gedanke, der von Heiden und Shriften, freilid in gang war. Ciefer hinein fand ich einen Stameels Padjattel und einen verídiedenem Sinne, gepriesen wurde, ist die nothwendige Grunds Pferdefattel und zulebt einige metallene Scheiben, auf welchen lage der historischen Einheit, welche die Philosophie der Geldichte Bügel und Górterbilder gravirt waren. Ein großer Stein im spåter in der Bestimmung des Menschengeld ledles-nadzuweisen Grunde der Grotte verschloß den Eingang zu einer anderen Kams strebte. Der Erfte unter den Neueren, der schon lange vor Vico mer. 30 ließ den Stein megnehmen und die Räumung der diese Einheit verfündere, war Dante. Dante, der diesen Gedans Kammer, welche gang voll von nasser Erde war, beginnen. Die in dem Feuden Raume eingeldlossene Hiße war to erstidend, sddpft haben kann, hai das Verdienst, ihn mit seltener Energie daß die an die hohe Temperatur des dortigen Selimas gewohnten ausgesprochen zu haben. In einigen Stellen seines Gedimies Araber nicht länger als etiva 5 Minuten darin ausdauern tonns deutet er sehr beredi darauf hin, unter anderen in dem herrlichen ten. 30 ließ die Leute abweseln, bis alle Erde hinweggeschafft. Abschnitte das Paradies" wo er die Gerdigte und die Reise war. Die Grotte enthielt nichts als große Haufen von menos des Kaiserlichen Udlers eradhtt; und in der Abhandlung über die liden Gebeinen, Pein Waffenftúd und tein erath irgend einer Ürt. Monarchie besprit er diesen Punkt mit einer gewissen dramas (Shluß folgr.)

tijden Feierlid leit, die einen lebhaften Eindrud auf die Phans

ta fie macht. Hier gesteht er ein, guerst rey er emport gewesen, f r a n t r é i dh.

als er gesehen, wie alle Potter nach einander als Dpfer des RSS

misden Ehrgeizes untergingen, und er habe den Welt: Bedrůdern Galliens leßter beidnischer Schriftfteller, Rutilius gerucht, als er aber die Saoe näher beleuchtet, habe er den Numatianus.

Grund ihrer Siege eingesehen, er babe begriffen, daß die Welt

ihnen von Gott aus weisen Absidien gegeben ren; und da habe (Soluß.) Po

er mit dem Pralmiften ausgerufen: „Warum toben die Heiden, Bei der Geistess und Gemüthsverfaffung, in der fido Rutilius und die Leute reden so vergeblich qo? Quare freinuerunt gentes

ten

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Diefer große Gedante der gesellschaftlichen Einheit, welche idwargrådigen Wonde mit der Gefr&bigleit der Elephanten, der Welt durch die Römer gegeben waro, blidt auch icon aus eine Vergleidung, die Gibbon zu Gunsten der Elephanten zurüds einigen Versen des lebren beiðniiden Soriftstellers in Gallien weißt; Eunapus ftelle fie mit den ferteln zusammen, Bofimus beroor: 18 Du die befiegten Bitter zur Theilnahme an wirft ihnen vor, daß fie su nidis in der mensdiligen Gerellidaft Deinen Kechten beriefeft, madtest Du aus der früheren Welt taugien. Rutilius endlid roleudert seine Sarlasmen

gegen die, eine Stadt."

welde er auf den fleinen Inseln des Tyrrhenisden Meeres, auf Cumque offers vletis popolis consortia juris,

Gorgone und Capri, antrifft. Von der erfteren lagi er: Diese Urbem fecisti quod prius orbis erat.

Insel iß von einem Mensdensdlage verpefter, der das Lichi Riebt, Rutilius' leidenscbaftlide Anhánglidhleit an Rom verleitete und den man mit einem Griedisden Wori Mónde benanne bat." ihn zu seltsamen uebertreibungen und Anacronismen. Er redet Voller Entrüstung erzdhlt er, daß ein junger reider Bürger seine es also an: „D Gorin! jeder Wintel der Römischen Welt feiert glangende auslicleit, seine Gattin und Familie verlassen habe, Did; Dein friedlides god ruht auf freien Acuptern.“ Nun um, der Leichigldubige, mit jenen Meniden fid in Höhlen ju gab es aber im Sien Jahrhundert sehr viele Wintel der Welt, verbannen. Rutilius mar zu sehr von seinen heidnisden Vorurs wo man Rom sehr wenig ehrte; das friedliche, auf freien theiten eingenommen, um zu begreifen, daß es Gefühle giebt, Hauptern rubende Joch ist ein relijamer Äusdruct für eine Zeit die im Stande sind, zur Flucht aus der Gesellschaft und zur Hins des Krieges und der Dienstbarkeit. Nirgends herride Friede gebung an ein einsames, berdaulides Leben zu bewegen. Wenn und Freiheit, und das 300 sollte bald geriråmmert werden. der Gallisde Schriftsteller åber die Unsauberfeit der Wonde und

Rom's materieller Glang, die große Zahl seiner Denkmåler, über ihre strengen Andachtsübungen spottet, die er für unnús bált,
seine Wasserleitungen, seine Springbrunnen, die Prach der Ges dann gleiden seine Wigeleien vollfommen denen unseres Voltaire,
baude begeistern. Rutilius zu dieser bodrónenden Beschreibung: welden sie um zehn Jahrhunderte voraneilten.
,,Deine Tempel verblenden das Auge, man mahni die Bohs So ier Rutilius, ein vollfommenes Bild jenes Theils der
nungen der Götter zu erblicen; was soll ich von den Strömen Rómiiden Gesellschaft, der, die Blide auf die Bergangenheit
sagen, die am luftigen Gewölbe in einer Höhe dweben, bis zu geridtet, weder die Gegenwart nod die Zukunft begrifi

;
welder 3ris faum ihren feudoten Bogen spannen würde....
Die Flüne, deren Du Did bemáchligi, find in Deine Mauern
eingeldlosen, Deine hohen Wasserbecken umfassen ganze Seen.

Charlotte Corday.
Gewaffer "rausden durch Deine Wohnungen, und aus Deinem
S dobe sprudeln murmelnde Duellen hervor.... Unter Deinem

(Aus der ,,Geschichte der Revolution", vom Vicomte von Conno.) Postbaren Tafelwere stehen immergrüne Wälder, in denen juhme Als das idmachvollstę 3och auf Frankreid (aftete, da to diete Vögel ihren Gefang errónen lasien."

ein Weib, begeistert durch eine hetdenmuthige Aufwalluug, das So sprac Rutilius in einer Zeit, wo Alarid idon eridies Ungeheuer, welches unaufhórlich wiederholte: „Wir máffen sweis nen war und Genserid bald kommen sollte. Dann rifret er hunderttausend Kopfe abiolagen! Am 11. Juli 1793 verbreitete einen prophetisden Zuruf an das personifizirte Rom und vers fixo ploßlich das Gerüchi, Marat habe den Todesstoß empfangen. spridrihm eine ruhmvolle Wiederauferstehung und eine ewige Ein Weib, Marie Anne Charlotte von Corday d'Urmans, Machi: ,,Richte Dein mit Lorbeern gefróntes Haupe empor; hatte seinen Lebensfaden geridnitten! Sie sdhlie laum 25 Jahre; verbirg das Alter Deines heiligen Sbeitels unter jugendlidem ihre Zuge strahlten die Hoheit ihrer Seele zurüd; sie war idón, Haaridmu; es mogen Deine goldenen Kronen auf den Zinnen aber einfach, und ihre ůníduld versoonerie fie nur noch mehr; Deiner Thürme glanzen; Dein goldenes Schild strahle in ewigem sie Pannie die Liebe nicht; diese stolje, Praftige Seele trug vielleiche Lidt, und die Rache verrilge die Schmad Deines Unglüds!" Sbeu vor einein Gefühl, das, weil es alle Empfindungen des

Der Dichier erinnert an Brennus, Pyrrhus, Hannibal, die Herzens steigert, den frauen idon so viel Unglúd bereitet; nie Alle nach kurzem Triumphe besiege wurden; er vergleidhi Koms strebte sie nach den verganglichen Huldigungen der großen Welt, Sohidjal mit einer Fadel, die, gur Erde geneige, in desto belles noch beherrschte sie der eile Wunsch, zu gefallen. Mit einer rem Glanze wieder auflobert; er verspricht ihm Unvergånglichs glühenden Seele begabt, empfand Charlotte Corban den Einfluß Peit: ,,Sen unbelimmert! Berrudie Vólfersdafren werden dir der neuen Jdeen; auch fie träumte von Freiheit. Wie ein Zauber alo Dpfer fallen! Zitternd werden die Gothen ihr treuloses Haupt stand die Revolution vor ihrer jungen Einbildungsfraft; den unter dein Jodh beugen!" So groß war die Verblendung dieses großen Erinnerungen, welche aus der Geschichte der alten Kes hinter seiner Zeit zurådgebliebenen Geistes, dieses Unbeweglichen, publiten bis auf uns herablamen, weihte die Jungfrau ihre Vers dieses Luftspringers der Römischen Große; er machie sich auch ehrung; in den Traumen ihrer Nächte stand fie an den Gråbern nidr die mindeste Sorge über Roms Ewigleit am Vorabend des des Fabricius, der Virginia, des Cato.. Begeisterung für das Tages, der Nom den Untergang bringen sollte! Er Plaramerre Vaterland war die einzige Leidenschaft ihrer Seele. Die Bes fidh an das Heidenthum, und das Heidenthum stürzte ins Nichts. dingungen der von ihr angebereten Freiheit waren der jungen

Ma: wird sich nicht wundern, daß derselbe Mann ungerecht Heldin nidor llar geworden, und ihre feurige Einbildungskraft gegen das Christenthum ist, daß er das einzig Ernste leichtsinnig verirrte sid. Mit Abideu sieht sie den Namen der Freiheit behandelt und mit Veradtung von dem spridt, was allein unter durch feige Tyrannen entwurdigi; fie beschließt, den verworfens so viel Trümmern stehen bleiben sollte. Die Stimme, welche ften, den wildesten von allen zu opfern: sie will Macat todien; die Bergangenheit durch Hymnen feierte, konnte gegen die Zus den Dolch auf Marat gúđend, glaubt sie die ganze auf Frants funft nur Epigramme fohleudern. Aber durd) Hymnen werden reich lastende Tyrannei mit diesem einzigen Stoße zu stürzen. die Todten nicht auferwecft, und duro Epigramme nicht gerodiet, Diesem Gedanken gang hingegeben, faßt Charlotie von Cordan was leben soll. Rutilius hat es eben so auf die Juden gemänge den Entjdluß, fich in den Saal des Konvenio zu begeben, auf wie auf die Christen. Juden und Christen wurden in dem na der Bane, wo Darat fint, Plaß zu nehmen und ihn mitten unter der heidnisden Welt oft mit einander vermisdi. Der ErsPráfelt seinen Gefährten, auf dem Gipfel des Berges, niederzustoßen ; von Rom geht gang politisd zu Werfe; er bezeichnei anfangs die aber die den Eingang der Höhle bewachenden Posten weisen das Christen nicht geradezu, sondern beginnt mit den Juden; aber junge Mdodhen gurúč; sie fragt nad Marat's Wohnung; man mehrere Geißeliorie, die er gegen die Regieren abidhießt, passen führt sie hin, aber sie Pann nicht bis zum Lager des Tigers drins eben so wohl auf die Ersteren ; und bald fann er fich auch nicht gen; das immer mißtrauische Verbrechen har Verdade gerddpft; mehr halten, sondern greift die Christen unter ihrem wahren Charlotte Cordan versuci ex, Marat zu betrügen, und dreibt Namen an. Seine Epigramme gegen die Juden werden ihm ihin folgendes Billet: durd einen Mann dieses Dolls eingegeben, den er auf seinem ,,Bürger, id lange so eben aus Caen an; 3hre Vaterlands Wege antrifft, einen Pächter der Fischerei auf einem dem Saiser liebe madi mid glauben, daß es Ihnen lieb senn wird, die uns gehổrenden See, denn schon damals, mie später im Mittelalter, glüdlichen Begebenheiten Pennen zu lernen, melde in diesem dbien die Juden das Handler:Gewerbe aus. Dieser Mann dilt Theile der Republie stattfanden. Gegen Eins werde ich mich mit 3uddider Heftigkeit auf Rutilius und deffen Freunde, daß Ihnen vorstellen; lassen Sie mich gúrigst vor, und gewahren Sie fie die Geburde am Ufer seines Sees gerinidt båtten, und beres mir eine kurze Unterredung. 30 werde Sie in den Stand der ihnen aus den Trunt Wasser, den sie daraus gescópft. Ueber leben, Frankreich einen großen Dienst zu erweisen." dies filzige Benehmen entráftet, laßt Rutilius feinen Zorn an Den nádhsten Tag begiebt fich Charlotte von Corban abers ihm und seinem Stamme aus, den er die Wurzel der Thorheit, mals zu Marat; eine Frau, welche das Ungeheuer seine Freundin radix stultitiae, nennt, eine Somdhung, die in dem Sinne des nennt, verwehrt ihr den Eintritt; Marai bat fie aber gehört und Uutors wohl über die Juden hinweg aud die Christen treffen befiehlt, fie einzulaffen; Marat befand fid im Bade; sein deußs foll. Rutilius spottet über den Sabbath der Juden, als einen der lider Körper war von einem Ausfah heimgesucht, der ihn gang Erdgheit gemidmeten Tag, an dem fie das Ausruhen ihres von mit elethafien Wunden bededre; seit langerer Zeit ging er der der Sodpfung der Welt ermüdeten Gottes feierten. Håtte dod Aufldjung entgegen, und die Würmer hatten Toon die Helfte der Himmel gewolle", so ruft er aus, daß Judla niemals den ihrer Beute verzehre. Marat fragte Charlotte von Cordan nad den Waffen des Pompejus und Titus erlegen wäre, denn die besiegte Namen der nach Caen geflüchteten Beridmorer: ,,Balo", prade Ration bedruckt ihre Sieger." Diese Bermúndung der befiegs er, follen fie ihre Strafe empfangen." - ,,Empfange Du die ien Nation, die ihre Sieger bedrůdr, scheint im Munde des uns Deinige", ruft Charlone, und init ficherer Hand Robi sie ihren verbesserliden Heiden nicht sowohl eine Slage gegen die Zuden Dold in Marat's Hers. ,,30 sterbe!" idrie das Ungeheuer. zu fenn, als gegen das Christenthum, welches das Reid bes Frauen Rärgen herbei und idomdhen die Deldin; Rie bleibt ruhig herrschte.

fteben und blidi mitleidig auf diese Elenden herab. Es kommen auch offenere Angriffe gegen die Chrißen in des Charlotte Cordan wird mit Stetten belastet; Wutheriche vers Nutitius Itinerarium vor: Sigeleien, deren Gegenstand die langen mit großem Geldrei ihren Kopf: file bleibt unbewegt, M8nce find. Findet man dod selbe bei den Kirdensdriftstellern ein Gemild von Stols und Heiterleie drůdt auf ihrem Anilis derselben Zeit Scherze dieser Art; um so weniger modren die erlierten Feinde des Christenthums fid ihrer enthalten, besonders

ihre Seelenrarte aus; man verhört pie, und hier jeigt fid ihr

Heldenmuth in seiner gangen Straft. die Rhetoren und Sophiften. Libanius vergleichr die Ebgier der „Alle diese Umftande find annab'', rief Charlotte aus; vid

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habe Marat gerddtet." ,,Wer hat Eud zu dieser Morbihat den: Cato, Aristides, Sokrates, Timoleon, Fabricius, Phocion, bewogen?", fragte der Präsident. Seine Verbreden." Euer Beitgenofje war ich nicht, aber id habe Marat get annt." 7,Was versteht 3hr unter seinen Verbrechen?" ,,Alles uns Es war damals eine Zeit der Schande, die Alles übertrifft, glad, dessen Ursache er seit der Revolution war, und das er was die Geschichte der Völfer Schmachvolles aufzuweisen hat. noch über Frankreich bringen wollte."' , »Wer verteirete Euc Altáre werden zu Marat's

Ehren errichtet; das Abbild des uns zu dieser Mordthat?". - Niemand affein habe den en geheuerse verunstenerelle phases over stonden befiehlt, daß in danten gefaßt; was man nicht felbst beschlossen hat, führt man allen Theilen Frankreich an den Versammlungsorten des Volfes Tohledt aus." Was war Eure Abfidr bei der Ermordung ein Berg errichtet werde; dorthin wird Marat's Båste gestellt; Marat's ? Den Unruhen Frankreichs ein Ende zu machen. Dort frånt man den mit Blumen, jollt dein Ehrenbezeugungen, Ich tödtete einen Einzigen, um Hunderttausende zu retten; einen der jeden Tag wiederholte: Man muß noch zweihunderttausend Verbrecher, um unschuldige zu fdagen; ein wildes Thier,

um stópfe abídlagen." Kinder führt man zu diesen Artáren; die meinem Lande die Nuhe wiederzugeben. — ,,Bilder Ihr Eud Mörder ihrer Båter geteiten fie dahin und reichen mit bluetrie: denn ein, alle Marai's getödtet zu haben?" Den Einen fenden Händen den Kindern ihrer Opfer die Blumen, welche fie wenigstens; die Underen fürchten sich nun vielleidat."

auf diese den Furien geweihren Attare ftreuen Pollen. Das Blurgericht verurtheilte Charlotte Cordan jum Tode; Aus gottesldftertidem Spott werden heitige Gefange fu mit Antheil borte fie die Worte Chauveau Lagarde's an, des Marat's Chren gesungen; sefte werben zu Ehren von Marar's Vertheidigers, welchen die HenferRichter wie zum Spott får Herzen gefeiert, und man hårt jenen Gesang antimmen:

,,Mas das junge Madden ernanni hatten; er sprach ungefähr fols raros smeri, du Jesus Herz", - der Ausdruct des hódften Srabes gendes:

von Wahnfinn und Gotteslästerung.
,,Die unerschütterliche Ruhe, diese gänzliche Selbstverleugs
nung im Angesicht des Codes, diefe von einem gewissen Ges

Ma nnigfaltige ø.
fichtspunkte aus erhabene Ruhe und Berleugnung find nicht ngs
türlich und können nur durch eine Ueberreizung der politischen

- Englisdes Urtheil über Lied'. Novellen. Diese
Schwärmerei erflärt werden, die ihr den Dold) in die Hand gab.
Den Geschworenen liegt es ob, zu beurtheilen, von welchem Ger Review,

Erjdhtungen, - fo fagi ein Kritiker in der Foreign Quarterly

wovon uns acht Bånde vorliegen (Tied's gesammelie Novellen, Breslau 1838), find großtentheils, wo nicht fämmtlich,

in der Abrist gefðrieben, irgend eine irrthämlide Zeits Tendeng Als sie ihre Verurtheilung ausspreden hørte, malte fich eine freudige Bewegung auf ihrem Gesicht; die Vertefung ihres du beilen, irgend einen Volkswahn in feinem wahren Lidhte dars Todesurtheils hörte sie wie eine Belobung mit an. Mit Wurbe duftellen, die Chorheit desselben dem Publikum mie in einem

Spiegel zu zeigen und es dadurd zur Vernanft gurad zubringen. blidte fie zu Chauveau Lagarde auf und redete ihn alfo an: 1,Sie haben mich so schôn vertheidigt, ich kann Ihnen nicht fobs übergehendes Interesse hätten. Es find Lehren, von denen alle

Doch darf man nicht glauben, daß fie ein bloß lolales und vors hen, was Sie für mich dhaten, weil all mein Vermögen einges Dolfer Nußen ziehen können. Nicht bei den Deutschen allein gogén ift; aber ich habe eine kleine

Sduld in meinem Gefäng finden wir Vorliebe für Abgefamadiheiten aller Art; aud wir niffe abzumaden, und voller Aditung für Sie, bitte ich Sie,

Engländer haben unsere Dilettanten in diesem Fad), die es dieselbe zu tilgen." In einem Briefe, den Charlotte von Cordan an einen ges in Anschlag bringt, zür größten Fruchtbarkeit gebracht haben,

darin, wenn man die Stalte und Unfreundlichkeit unseres Klima's achteren Deputirten geschrieben hatte, dußerte sie über ihren Lied's Novelle die Wunderjüdtigen", worin er den Magnetiss Proget: 135 bedarf eines Vertheidigers, so will es das Geseb; mus und die moderne

Bauberei in den wahrsten Farben (dildert, is wahtte dazu Gustav Doutcet von Pontécoulant vom Berge, Búrfte gerade jeßt aud) får uns sehr treffende Beziehungen haben. doch glaube ich, er wird diese Ehre ablehnen." Charlotte von Cors dan hatte Doulcet von Pontécoulant, als einen ihrer Landsleute, etaren und idonen Sint, so wie

durch ganzliche Untadelhaftigkeit

Ueberdies empfehlen sich Tied's Erzählungen durd ihren einfaden, ermählt

; er schlug es aus, und fie idrieb ihm folgendes Billet: ihres Charakters und ihrer Lendenz. Mag der Verfafier nun Doulcet von Pontécoulant ist ein Feigling, weil er meine Vertheis

fatholisde Bigotterie dildern, wie in seiner meisterhaften Er: digung ablehnte, die doch so leicht ist. Der, welcher sie über: nommen hat, that es mit aller nur möglichen Würde . Id bin adhlung der Werenfabbath“ oder puritaniide

Sdeinheiligteit

,

wie in der garten und schlidien Novelle die Verlobung", oder ihm dafür bis zu meinem lebten Athemzüge dankbar verpflidtet." Der Brief an ihren Vater lautete wie folgt: „Verzeilung,

wiloe Leidensaft und Folgen des Fanatismus, wie in Dichters

leben" und der Aufruhr in den Cevennen", oder die komischen mein theurer Bater, daß ich ohne Ihre Erlaubniß aber mein

Wunderlichkeiten des Deutschen Provinziallebens, wie in der treffs Leben verfågre. Id rachte schuldlose Opfer; id habe vielem lidhen Novelle ,,der Jahrmarle" , stets ist er leicht, naturlid Unheil vorgebeugt. Das Voll, wenn es von seinem Irrwahn

und zůdrig. Sein bedeutendster Fehler besteht darin, daß er zurücf&mmi, wird sich freuen, eines Tyrannen ledig, zu feyn. Als id Ihnen vorredete, daß ich nad England ginge, hoffte i Sinige seiner Erzdhlungen sind fast nur Gespräche und bieten, jo

du wenig nach Erregung strebt, ia, fie fogar emsig vermeidet. mein Infognito bewahren zu können, aber ich sah die Unmög: bemundernswerth sie auch geschrieben, dem Englischen Leser nicht lichkeit davon ein. Ich hoffe, daß man Sie nidit verfolgen wird.

den Stoff dar, den er in Werfen der Phantasie zu suchen ges In Caen finden Sie Vertheiðiger. Leben Sie wohl, theurer Part wohne ift

. Man muß Liect nur tesen, wenn man zum Nachden Ter; ich bitte Sie, mich zu vergessen oder vielmehr, fich über

Pen neigt; wer bloß Gedichten zur augenblicklichen Unterhaltung mein Schidial zu freuen. Sie pennen 3hre Tochter; ein tadelngs

verlangt, wer auf überrascende Begebenheiten oder romantische "Werther Beweggrund konnte sie nicht leiten. 9 umarme meine

Entwicelungen harrt, der wird sich hier getduscht finden; Died's Schwester, die ich von ganzem Herzen liebe, so wie aud alle meine Verwandte. Vergelfen Sie nicht den Vers des Corneille : sondern einer Belehrung, die der Leser selbst durch geistige Ans

Werle sind ein Quell der Belehrung, niďt der unmittelbaren, Nicht das Schaffor bringt Schande,

das Verbreden mur. ftrengung daraus gewinnen muß. Morgen um acht uhr werde ich gerichtet.''

üm fleben Uhr wurde Charlotte von Cordan zum Revolutions, - Franzöriide Musterung der Deutsden Kompos Plage geführt; die Furien der Guillotine, die September: Mårder, niften. Die Revue du XIX. siècle enthält einen Artikel über bedecten alle Straßen auf ihrem Durchzuge. Dürftend nach Deutsdlands musikalischen Genius, worin aber das Wesen deffels dem ihnen versprochenen Bluté, erfüllten sie die Luft mit wildem ben sehr furz mit der Bemerkung abgefertigt wird, daß die Geschrei. Charlotte bewahrte eine unverwüstlide Kaltblütigleit, großen Deutschen Condichter des achtzehnten und neunzehnten die Heiterfeit ihrer Zúge offenbarte die Ruhe ihrer Seele. Meh Jahrhunderts mit den berühmtesten Künstlern Italiens gewetteifert, vere Zuschauer grüßten ehrfurchtsvoll die Heldin, andere riefen dabei aber auch einen ihnen eigenthümlichen Charaéter bewahrt thr fast mit lauter Stimme Beifall 30. Es schien ihr, als sen und ihren Compositionen das Siegel jener Großartigleit, Erhas das ganze um sie versammelte Voll durch ihren Muth befreit; benheit, Schwermuth, myftijden Schwärmerei und religiösen Bes phue zu erblaffen, bestieg sie die Stufen des Schaffots. Nach dem "geisterung aufgedrückt hatten, wodurch die Deutsche Poesie einen Code wurde dem jungen Mädchen noch Schmad, zugefügt; die lo eigenen Reiz erhalie. Dann folgt eine ziemlich kunterbunte Henter verfekten ihr mehrere Backenstreiche. Doch dienten felbft Aufzählung Deutscher Komponisten mit einer sehr dürftigen Skizze die entwürdigten Wesen, welche das Schaffot umstanden, uns von ihrem Leben und ihren Werlen. Sie beginnt mit Heinrich willen darüber zu empfinden; fie lieben diese niedrige Rohheit Kraus und fließt mir Meyerbeer. Wie wenig dabei auf die bestrafen, welche sich mehrere Male auf dem Plan wiederholte, Entwidelung und Fortbildung der Tonkunft Rúdlidt genommen "wo Ludwig': XVI. Blut geflossen war.

lift, fann man allein daraus ersehen, daß von Handel und Glud Der Sonvent verkündigte, daß er dem Begräbnisse des ver erft lange nach Hand und Mozart die Rede ist, obgleid der ratherisch für die Sache der Freiheit hingemordeten Marat's in Aufsatz dod eine Art von historischer Uebersicht feyn roll, und corpore beiwohnen werde, und daß alle Schulden des Letteren obgleid jenen Beiden ein bedeutender Umschwung in der Musik auf Kosten der Republit bezahlt werden sollten. Marat's Aposugeschrieben wird. Von Emanuel Bad wird Einiges gesagt, theose wurde von der königsmörderischen Versammlung ausges aber der weit größere Meister dieser Familie, der tiefe Sebastian, rufen; der Gott des Blutes ward angebetet. David betritt die ist ganz übergangen. Von den Neueren werden, außer Beethoven, Rednerbühne und geige an, daß er Marat in der ehrfurchtgebie: nur c. M. v. Weber, Scubert und Menerbeer berührt, von tendsten Stellung angetroffen; er habe die eine Hand aus seiner welchem Lebteren die Franzosen fich durd aus einbilden, er habe Badewanne herausgestrect, als wolle er noch seine legten Gedans unter ihnen Glud's große Schule fortgesebt, eine Meinung, die

. : a wortet der Konvent auf David's Beridt, und diefer spricht darauf gleidem Rechte könnte man Victor Hugo får eine Fortfeßung jene Worte, die den dußersten Grad der Herabivůrdigung belums von Racine ansehen.

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pierteljährlich, 3 Thlr. für das ganze Jahr, ohne Er. hobung, in allen Theilen der Preußischen Monarchie.

Erpedition (Friedrichs-Straße Nr. 72); in der Provinz so wie im Auslande bet den

Dobubbl. Pert: Aemtern,

für die

Literatur des Auslande B.

M 85.

Berlin, Mittwoch den 17. Juli

1839.

Griechenland.

die Definition Sir Henry Wotton's anwenden: „Legatus est vir - bonus peregre missus ad inentienduin reipublicae causa.”

Die Die älteren Reisen in Griechenland.

Genauigkeit seiner Beobachtungen mögen unjere Lejer aus der

Thatjade ermesien, daß er das Parthenon ein ovales Gebduder Nad der Quarterly Review.

nenni, welches weiland dem unbelannten Gotte, dessen Altar Es ist eben fo befremdlid als bellagenswerth, daß die Neus Santi Paulus gesehen, errichtet gewesen sen!" Was 'Guillerière gier der Reisenden eine lange Periode hindurd nur dußerst felten betrifft, so war dieser hooft wahrideinlich eine rein erdidrere dem Griecisden Lande fich zugewendei hat, obidon diefes, noch Person. Seine „Voyage d'Athènes et de Candie" wurde 1675 abgesehen von seiner Natur und seinen Erinnerungen, immer in Paris gedrudt. Der

Herausgeber, ein gewisser Guillet, sage viel zugdnglider war, als eine Menge anderer fander. Die mit uns in der Vorrede, daß der Autor, sein Bruder, schon in Gleichgültigkeit gepaarte Unlenntniß des heutigen Zustandes' von jartem Alter Frantreid verlassen habe, nad einer Reihe von Hellas hat so lange fortgedauert, daß selbst in dem Riesenwerle Abenteuern auf dem Mittellandisden Meere duro gang Griechens Pinterton's, weldes zu Anfang dieses Jahrhunderts ersdien, der land gewandert und bis jest nod nicht heimgelehrt sen. Das gangen Halbinsel nur Eine Seite gewidmet ist und namentlich Bud enthiele abrigens nur einen Theil der Griedisden Reise Athen mit einer halben Zeile abgefertigt wird, aus der wir fol: des angebliden Guillerière, und erst im folgenden Jahre erschien gende widtige Thatjade erfahren: ,,Atini, das alte Athen, hat die Fortsegung unter dem Titel: Lacédémone Ancienne et Nou. eine geringe Bevölkerung.“

velle. Spon, der Athen im Jahre 1676 besucre, fagt in seiner Bis zum Jahre 1678 war Griechenland dem westlichen Europa Reise (Amsterdam 1679), die Berichte des Herrn Guillerière senen so fremd, wie Pompeji und Herfulanum. Allerdings hatte ein wein wenig Pranthaft und bedürften des Arztes"; auch inne Bürger von Antona, Namens Ciriaco de Pizzicolli, mehr als Dies Niemanden Wunder nehmen, da der Verfasser nur sieben zwei Jahrhunderte früher eine Reise dahin gemacht, um Griedisde Tage in Athen verweile habe. Diel weniger glimpflich lautet Inschriften zu suchen, auf die er in solchem Grade erpicht war, seine Replit auf eine Gegensdrift Guiller's, der die Wahrheites daß er, als ihm auf seiner Heimreise ein anderer Pasjagier von Liebe seines angeblichen Bruders in Souß vahm. Spon sagt in dem Dasenn eines antifen Stunstwerés erzählte, das er nod nicht jener Replit unumwunden, er halie Guillet für einen Beiruger, gesehen, sogleich das Schiff verließ und, nad der Griechisden und bestreiter die Eristens eines Guillerière, dessen vorgebliche Kafte gurúdgefehrt, achtzig Miglien weit ins Innere vorbrang, Reisen er als ein bloßes Flidwert von Erdichtungen und dürren um das Monument zu untersuchen. Aber sein Stinerarium, Belehrungen aus zweiter Hand darstellt. welches eine kurze Erzahlung seiner Reise in Griechenland und Tavernier, ein Landsmann und Zeitgenoffe Guiller's und anderen Gegenden 'enthielt, blieb dreihundert Jahre lang als zu seiner Zeit ein außerordentlider Reisender, der auf seinen Manusfript liegen und wurde erst 1742 in Florenz gedrudt. Aus Techs Reisen nach Persien und nad Drindien mehr als 60,000 dem gangen 16ren Jahrhundert haben wir eine Erzählung von Frangofisde Meilen duro wandert zu haben behauptet, giebt uns einer Reise in Sriedenland; und das einzige Dokument, welches auch einen Purgen Bericht über Athen (zuerst erschienen 1679), ung über den damaligen Zustand des Landes einige Nachricht worin er fast eben so viele Irrthümer als Thatfaden zusammens giebt, ist ein Buch unter dem Titel Turco-Graecia. Es eridien gedrángt hat. Die fiebzehn Sdulen des Jupiter: Tempels, von 1784 in Basel und enthalt eine Geschichte des bürgerlichen und denen jedzehn noch jeßt Rehen, sind nach ihm die ueberreste firchlichen Zustandes von Konstantinopel'im 1šten und 16ten Jahrs von dreihundert Sáulen, welche einst guin Palafte des Thereus, bundert, abgefaßt von Griedrijden Einwohnern der Stadt, nebst des ersten Königs von Athen, gehörten. Es dürfte dem Lejer einer Sammlung von Briefen, die mehrere daselbst wohnhafte wohl Belustigung gewähren, seine Berghreibung des Parthenon Griechisde Gelehrte an Martin Crusus, einen Schüler Mes zu lesen, in welcher Jirinos sein eigenes Geblude søwerlid landihon's und Professor der Griechischen und Lateinischen wierderefennen würde. Sprache in Tübingen, idrieben. Einer dieser Korrespondenten ,,Das Soloß enthalt einen sehr idónen und sehr geräumigen

ein Eingeborner von Nauplia - versidert dem Tübinger Pros Tempel, der von Oben bis Unten gang aus weißem Marmor ers feffor, alle Weisheit, Wissenschaft, Kunst und Tapferfeit senen baut ist und von sehr schönen Saulen aus so warzem Marmor aus Griechenland gewichen; ja, die Musen selbst hatten den und Porphyr gestüße wird .... Rings um den Tempel und

Parnaß und Helilon verlasjen. Er macht sich Vorwürfe darüber, auf dem Dache, das ebenfalls ganz aus, fehr gerdidi qusams daß solch ein Soutthaufen, wie Athen, ihn bewegen lønne, viele mengefågren Marmorplatten besteht, gewahrt man alle icone Worte zu verlieren. „Warum", so rufe er aus, warum vers Waffenthaten der alten Grieden in Basrelief, und jede Figur weile ich bei der Besdreibung dieses Ortes, der mit dem Fell ist ungefähr dritte halb Fuß hoch. (!) Eine rodné Galerie, eines længst vermoderten Thieres zu vergleichen ist!" Aus auf der vier Personen in einer Reihe geben können, umzieht seinen mundliden Unterhaltungen mit einem anderen Griechen den Tempel. Sie ruht auf rechzehn Marmorsáulen .... Bu jieht Crusius selber den Schluß, daß „in Hellas Pein Hellas diesem Tempel gesellt' fich (!) ein sehr schöner Palast aus und in Yihen tein Athen mehr eristire.' Die angeführte Stelle weißem Marmor, der aber jegt in Trúmmer serfilt." und noch viele andere Stellen des Buches, worin die Verfasser Allein Cavernier ist wenigstens von der Seite zu rühmen, den tiefen Verfall ihres Varerlandes innig bellagen, mußten, daß er leinen Ansprud auf arcáologiíde Kenntnisse madi, die wenn die „Turco-Graecia" zu ihrer Zeit wirklio Beachtung fand, er nicht befißt. Er war feiner von den Reisenden, zu welden jedes reiselustige Individuum von dem flaffisden Boden abs die Steine reden; ja, feine unwissenheir paarte sich öfter mit sdređen oder wenigstens seine Lust verfühlen.

profaner Geringsodbung. So bemerkt er in seiner Vorrede beis In dem Zeitraume von 1584. bis 1678 erschienen nur zwei läufig, er habe auch einmal einen kleinen Abflieder gemacht, um oder drei magere Notizen über Griechenland, und diese wimmeln die Ruinen von Troja zu sehen; und fest dann horrescimus so sehr von Erdichtungen und Abgeschmadtheiren', daß man mit referentes hinzu: „On n'y voit que des pierres, ce qui ne Recht annehmen darf, ihre Verfafier wurden nimmermehr ges vaut pas assurement la peine, d'aller jusque là.' wagt haben, so etwas zu schreiben, harte nicht die Unwissenheit Der Englander George wheter und sein Reisegefahrte ihrer Zeitgenossen, fie vor jeder Beschamung sicher gestellt. Die gal ob Spon aus Lyon, welche Beide im Jahre 1676 Athen folgende Notiz über die Afropolis von Athen (oer Archaeologia besuchten, haben uns die einzige genaue Schilderung von dem Attica, Drforo 1671, entlehnt) wurde von Mundhausen felbe Zuftande dieser Stadt vor der Venecianisen Eroberung (1688) schwerlich übertroffen werden. Sie lautet also: ,, Diese Citadelle geliefert. Spon war, wie er in seiner Dedication an den Pater ist jego die Zuflucht der barbarisden Athenienser, und zwar liegen la Chaise (Ludwig's XIV. Beidhrvater) selbst gesteht, ein jo ens an die siebenmalhunderttausend Janitscharen darin, wie thufiaftischer Freund des Alterthums, daß er für moderne Eitels Christophorus Angelo mir erzählt und versidyert."

feiten weder Augen nod Dhren hatte. Mit dieser leiden dafts Mit Ausnahme der an Crufius gerichteten Briefe, besiben wir Peine alteré Notizen über Athen, als die von Désha yes

lichen Sudi, in alien Ruinen herumzufrieden und verwitterie

Inschriften zu entziffern, hat er den Liebhabern frischer und anges und Guillerière. Der Erstere ging 1621 als Franzosischer Botschafter nach der Pforte ab; der Andere will Griechenland

nehm gerstreuender Leltáre, wie man sich leidt denken landi, einen

idlechien Dienst erwiesen. Aber selbst in seinem Lieblingstreiben im Jahre 1669 besucht haben. Auf Monsieur Deshanes liebe fic ift er, wie es allzu einseitigen Leuten gewöhnlich geht, oft ein

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