Billeder på siden
PDF
ePub

Was ist ein Gentleman? Der Nordamerilamide focofoco.

Sainte Beuve's ficerarisde Portraite. Chinefiide Warnung vor dem Gebraude des Opiums. Deuilde Beitrage zu Sas vone's Panorama de l'Allemagne. Gdthe auf der Stralauer Fildzug und unter den Nordamerikanisden Wilden.

August: Abgerisiene Gedanken der Grafin Bleffington. Capitain Marrmat und die Nord : Ameripaner. Heitkraft der Musie. – Aehnlid Peit zwisden Deutidland und den Vereinigten Staaten. Savigny und Manfe in Frankreid. Haides Leben der Amerilaner. Literarisches aus London. Republifanische Courtoisie eines Theater Direktors. - Don Juan und die Zaubers Adie in der ersten Französischen Bearbeitung. Sowierigkeit der Ueberse31!!!g inusikalischer Terte. Merifanische Mumien. Die Hollandii de Literatur. Ein Ruijsder Winterabend. Die Parijer mujifalisdc Zeitung. - Ein zweiter Wilhelm Tell.

Dante und die Patholiidse Philosophie des dreizehnten Jahrhuns derts. Kunstdenfmale zu Ehren der Könige Mieczysław und Boleslaw. - Amerifantiche Betriebsamfeit. - Pialamide Gas idicisforidung. - Poinde fangetredner.

September: Delphine Oan Girardins Nene Wirdigung Gluck's in Franfreich. Flamándide Sprache und literatur. Hevosferung und Eintenfie Des Britijden Indien. -- Mailands literarische Ch&igfeit. - Portugiesische Gedichtsforidungen. Theologiide driften in Sanfreno). gides inicii üter die Deuiide Bicricija bridrifi. Perjide nejebeidhreibung von Europa. Bashingtons Siorresponderig. Deutide Ge's schichtswerte in gralien. Der erste Sdotrisde Komponist. Zur kirchlichen Stari tip von Franfreid. Die neue Relia. Veríud, einer Französin iber die Glülisinide literarur. Die (Geichichte der Chris.

Oktober: Der Pariser Buchindler. Demider Nads drud. -- Sydnen Smith und die Weisheit der Vorfahren. zur

Gefängniß: Statistil. Das wandernde Daguerreoimp. Deurs des Sprad : Element in Belgien. Aus Dänemarl. Unter: ride in Franfreich. – Angelídd fide Literatur. Sduler's Se: loidie in der Schweiz. Deutsder Wein und Sang in Nerds Amerifa. Geburis: und Sterbeliste der ganzen Erde. Lites tarifche Dede in Portugal. Cooper und seine Abstamınung.

Englisdes Urtheil über die fosmopolitische Witfiamfeit der Deursden. Friedrid Kúderi. Loewe Almquist. -- Lidis bilder und Konjefturen. : Spencer contra Jacobi. Stejter in England.

Lovember: Angeljádfiche literatur. - Romantische Sdlófier in Frankreid. Neue Theorie von Sonne, Mond und Erde. In Sachen des internationalen Nachdructs. Melanchon in Frantreich. - Gefelliges Leben in Deutschland. Italianide Conversations Lerifa. Ein Urtheil úber Fussiide Fabrifwaren.

Calderon und der Nachdruck. Strauß und der Hollandisde Buchhandel. – Der Kampf um die Sniphide. Zwei neue Engliide Sdauspiele. Komprimirter Torf. Das Leben einer vom Glücf begünstigten Frau. Wisenichaftliche Vereine in London. – Dramallide Duif in England. Die Sdule für 098 Studium ininteluiterlider Bandsdriften in Granficid.

Duis rel's Vólferredor.

2:30:ber: Der Stênis in Thuls. Dramatidic oipos nicen. – Ein Irlander iver Deutidiand. Die Bertanımlung. in Pija. Bühnen: Demoralijulion. Kuiliche Theater:encnfio: pfoie. Veridiederartiger Erfolg sweier Zeitunge:Arloncelli. SI. Marc Girardin und Gans. Phantastische Dramen. Wort ,,Cialistif". Benvenuto Cellini. Profeffor ferminer wird die Deltiden Zeitungen. Der Kusining der Gaglide sumor. Ungarn, jebi duv Land der Louritello - Duo Jahr 10. Siomprimirser Dorf. Hindustanische Literatur in Frants reich. Wissens@aft und 911?!stric. olan Cunningham

vierteljährlic), 3 Thlr. für das ganze Jahr, ohne Er: böhung, in allen Theilen der Preufijden Monarchie.

Espedition (Friedrichs-Straße Nr. 72); in der Provinz ro trie im Auslande bei den

Wobuöbl. Poft: Hemtern.

[ocr errors][merged small]

Literatur des Ausland e s.

No 78.

Berlin, Montag den 1. Juli

1839.

perbrederifd, die Wahlen als aufrührerisch, die Königliden & r a n t re i dh.

Geridishdre in effenbarer Revolution, die Magistrato: Personen

Als frondeurs. Es wurden solche Sdritte vom Ministerium nur Das Polignacsche Ministerium und die Kammern. ichwach desavouirt; man dentre ihnen in den vertraulichen Zirs

Peln der Minister Beifall, und seitdem glaubte man, mit Recht Nadder Histoire de la Révolution de 1830. )

Oder Inrecht, daß jene Dolorinen der Grundgedante des Kabinets In der ersten Zeit seiner Wirtsamfeit verrieth das Minifterium waren und, wenn es sie nicht realisirte, ihm noch nicht die redite nicht im Geringsten die üblidt, irgend einen Gewaltstreid auss Zeit gekommen zu renn fchiene. Die Opposition erblicte in dem juåben. Vielmehr seigle die Thdrigleit der veridiedenen Depars früheren Ministerium, dem Ministerium Martignac, das Prinzip tements eine Lendeng, Verbesserungen einzufShren. Eine Drdons der legalen Ordnung, unter der Leitung der offentlichen Kritif; in nang hatte ein neues Verzeichniß der Militairs Pensionen für die dem gegenwärtigen das Prinzip der Contrerevolution, die ihre Land sürmee festgestellt, nach welchem man fich seit langer Zeit Stúße in einer Faction finde, welche, seit vierzig Jahren besiegt, gelehnt hatte. Eine andere Ordonnanz, vereinigte die beiden das alte Regime zurüdführen wolle. Generals Conseils des Handels und der Manufafturen in ein eins Als das Minifterium fah, wohin die Sdriften feiner Uns aiges, gab den Privilegien dieses Conjeile eine großere Ausdeho hånger führten, trar die Regierung den Anschuldigungen der nung und ordnete jugleid den Wahl, Mcdus ihrer Mitglieder. Opposition offiziell mit absolutem Widerspruch entgegen; sie bes Und faum war Herr von Guernons Kanville Minister des öffent: Plagie sich darüber, daß man ihr strafbare Absichten unterlege, liden Unterrichis geworden, als er in allen Gemeinden des König: ohne ihr irgend eine şandlung naduweisen zu fonnen, welche zu reiches Elementari dulen einführte und Hülføquellen (duf, um folder verhaften Annahme bere tigre; Bte bezeichnete die Angriffe die Verbreitung des Unterrichts zu fördern. Gleichzeitig lieferte der Presje als einen ruchlosen Strieg, der selbst den Thron bes Herr von Chabrol eine Darstellung der finanziellen Lage Frant: drobe, die freie Ausübung der Königlichen Prarogarive in Frage reids, in welder er die finanzielle Verwaltung feit der Restaus stelle und die Ruhe und das Glúd des Landes gefährde. „Aber ration mit großer Stlarheit schilderte.

trop dieses aufrührerischen Gejdreis'', sagt die Regierung im In feinem Negierunge:Afie seigte sich ein unlauterer Zwed, Moniteur, ,werden die Minister nicht weiden von der Bahn, vielmehr war das Streben nad materiellen Verbesserungen des weldbe ihnen Ehre und Pflidi vorzeichnen; sie werden fich des Landes vorberridend; ia, das Ministerium ichien fich eifrig zu Fürften würdig zeigen, der sie erloren hat; fie Pennen reinen uns bemühen, durd Stonzessionen dem moralischen Tabel, welben erid Sterlideri Willen, die durch seinen erhabenen Bruder ges man ihm bei seiner Entstehung gemacht hatte, alle Geltung zu währten Justitutionen zu befestigen. Die Charte ist fúr Frank: nehmen. Alle Wahlen des Herrn von Polignac gu den Ums reich ein Pfand des Friedens, und für das Haus Bourbon ein bassaden waren in ziemlich liberalem Sinne. Herr von Lavals Denemal des Ruhms: die Minister werden die Freiheiten bez Montmorencn folgte ihm selbst am Londoner Hofe, Herr von festigen, weldie fie heiligt; sie werden den Kedien der Krone Ranneval ging nad Wien, und Herr von La Ferronang ipurde Abiung zu verídaffen wissen." Gejandter in Rom.

Daß man solden Worten leinen vollen Glauben rchentre, Worin lag mun der Grund jener Besorgnisse, die dieses daran waren besonders die ministeriellen Blätter selbst Schuld. Ministerium einflóbre? Frantreide fúrcylece die Namen reiner Wenn die liberale Opposition auf die Adresie der Deputirtens Mitglieder. Nach einer solopen Gel bichle, wie sie das Frangós Kammer hinwies, welche das Prinzip der Freiheit und Legitimitát fiide Vole durchlebe batte, gab es feinen alten Namen, dessen stúpen and Frankreichs Widerwillen gegen das gegenwärtige Stlang nicht an Ruhm oder Somach, an Desporismus oder Ministerium aussprechen würde, ro antworteten lene Blätter: Freiheit erinnerie. Der Nuine Polignac wecfte das Andenten ,,laßi fie nur fommen; 'der Stónig wird sie zur Seite legen, fich an so manches meriwirdige Wort, an lo manche Handlung, nicht um fie lammern; die Minister werden nichtsdesto weniger welche den conftitutionnellen Prinzipien entgegenstrebie. Nach ihre Bahn gehen; sie sind nicht die Leute, welche sido gurudziehen, solchen Erinnerungen erwarteie man ein annuiches Verfahren. sobald man sie darum gebeten haben wird." Eine solche Áncs Die Minister aber waren nad dieser Seite hin unthetig. wort fonnte nur reizen; fie war eine Antwort auf Alles, selbst

Diese uith&tigkeit unterdrúdie jedoch nicht die Gahrung in auf die feierlidifte Erllárung des Landes; fie enthielt den Sturz den Gemüthern. Man überredete fich, daß sie nur gewaltiame der Monardie. Entwürfe veridleiern sollte. Dus offentlide Mißerauen ward in Leider war hinsichtlich der Reprdjentativ - Berfassung der dieser Hinsich durch Schriften gesteigert, welche der Seóniglichen Konig Karl X. von dhnliden Ansichten durdydrungen. Er wollte Autoritat den weitesten umfang gaben, welche ein absolutes herriden. Als eines Tages ein Minister ihn von der Nothwens Sónigthum forderten. Im Falle eines Widerstandes gegen die digteit, eine Majoritat in der Stammer zu haben, überzeugen Plane der Sirone predigre man eine Ausdehnung des Talen Artifels wollte und ihm sagte: „Em. Majeftat müssen wissen, daß dies der Charte, welcher dem Stonige das Recht gab, die zur Voll: in England aud Praris ift, erwiederte" lebhaft der König: ziehung der Gelege und zur Sicherheit des Stuais nothigen Freilid), aber in England haben die Kammern den König ges Berfigungen und Verordnungen zu erlassen. Man fobob diesem madi, hier aber der Stånig die Kammern." Artikel die Bedeutung unser, daß 028 Stauts - Oberhaupt, die Unterdessen hatten in dem Zwischenraume der beiden Sammers Siderheit des Staates får gefährdet haltend, das Redi habe, Seifionen einzelne Wahlen stattgefunden. Unter mehreren zu wdhs zu illegalen Maßregeln feine Zufluche zu nehmen. Solchen lenden Deputirien hatten fünf ministerielle Kandidaten den Sieg Doftrinen buldigren vorziglich die „Quotidienne" und die „Ga davongetragen, zu Albi, Laval, Marseille, Nantes und Bilengeaur. zette de France”, welche beide für Drgane der ronalistisden zu den beiden lebten Siddien wurden zwei Drgane der ronas Meinung galsen, beide von der Nothwendigleit redeten, die liftijden Meinung gewahlt, Dudon und Berrner der Jüngere. Feinde des Königiðums zu schweben, beide die Mögliðleii auss Aber eine merlliche Niederlage erlitt die Regierung zu Bors praden, einen legitimen Staatsstreich auszuführen, um die Vers deaur, wo Bosc fic wählen ließ, als Ersak für Herrn Raves. faffung aufrecht zu erhalten. Außer diejen Blättern, denen sids. Bei dieser Gelegenheit fielen tumultuarisdie Auftritie vor. Kas nod, der „Universel” anidloß, traten damals mit derselben Tens ves, vor furzem zu Bordeaur noch po populair, erfuhr einige deng zwei Brojdüren ans Licht; die eine, von einem Herrn Corcu Mißhandlungen. Betroffen über eine so gewaltige Reaction, rief verfaßt, forderte, im Sinne des Fürsten Polignac, eine Umges er aus: ,,Das ist Peine Krise, sondern ein Brand in dem polis ftaltung der offentligen Angelegenheiten durch Ordonnanz, eine tisden Korper. Rúdtelir ju der Ponstituirenden Gewalt, welche, wie man sagte, zu den Elementen der offentlichen Aufregung fügte der dem Königshume anhafre. Die zweite Broshire, welche einen strenge Winter von 1830 noch das Elend der arbeitenden Klasse Herrn Radrolle als ihren Urheber nannte, griji mit aller Heftigs hinzu. Bei dieser Gelegenheit geichnete fid die Königliche Fas Peit 008 constitutionnelle Gebäude an, hilderte die Presse als milie durch ihre Wohlthårig leit aus, welde eine ihrer carattes'

ristiden Eigenden ist. Der erste Januar dieses Jahres sah dem *) S. Ni'. 45 des ,,Magazing", iro wir das erste Saviter dieses Werkes

Hofe viele pålidergemaße Glúdwanie darbringen, welche indeffen mitgetheilt biben. Gegenwarrige uussüge find nad, dem zweiten Kapitel

die Menge nichi mehr duschen. Unter diesen Gratulationen bearbeitet.

zeichnet fich besonders eine aus, sowohl durch den Charakter,

1

welchen der huldigende Redner seinen Worten leibt, als durch Ministeriums war, den neuen Kammern nur Gefeße von unber die Antwort śfari's X. Es war der Glidwunid, welden, an ftreitbarem Nußen vorzulegen und ihnen widtige Reductionen im der Spiße einer Deputation des Königlichen Geridhishofes, defien Budget vorzuídlagen. Freilid war aud fein Zweifel, daß man President, Herr Seguier, darbrachte. Nachdem dieser von den från

oder ipat eine Veranderung des leßten Preßgerebes, das die Derdiensten gesproden hat, welche die Vorfahren Karl's X. fio Senjur abgeschafft hatte, und den Vorídlag eines neuen Wahls um das Land erworben, führt er fort: ,,Ludwig XVIII. hat durd gerebes verjuden würde. Undere Pläne hatte außerdem Herr die Gewihrung der Charte das vollendetynas Ludwig XVI. ju von Polignac noc im Sinné. Er beabfidrigte, duro Aufhebung pollführen gedagte, was seine Vorfahren, nad den

Fortbritten des doppelten Votums der Webler und der Wahl der Deputirten der Menschen und der Zeiten, entworfen hatten. Ew. Majestát auf sieben Jahre ganz genau in die Søranfen der Charte gurúds miro dicle Wohlthat befestigen; wdre die Freiheit in Gefahr, fo gulehren, außerdem das Alter der Wahlbarleit auf das 25fte Les wúrde fie bei dem Ehron ein Line finden; die Freiheit in eine bensjahr zurüfzuführen. Diesen Plan theilte er mehreren Des Freundin der Drdnung und den Gefeßen unterthan; sie wird nidt putirten mit, namentlid dem Deputirien Ternaur. Durd diese durch die Gewalt der Regierung bedroht. Dieje allein duf Mittel hoffte er, im Stillen eine vollige Umgestaltung des jene Freiheit, fann allein vie nur leiten und aufrecht erhalten; Wahlgereges zu erwirken, aber auch eine hinreichende Majos ihre Feinde find die, welche fie irre führen; ihre Gefahren bes ritei in der Stammer zu erhalten, um ohne Veränderung das ruhen in ihrem Uebermaß. Der König, noch voll der Erinner Ende der Seifion erreiden zu können, eine Epode, in der das rung an die jüngst erfolgte Freisprechung des angeklagten Jour Zusammenwirken einer homogenen und ergebenen Verwaltung, nal des Débats, forderie in seiner Antwort die Magiftruispersonen Der Ruhm der Franzsfilden Waffen, den diese in Afrika davons auf, ihre wichingen PAidjien als Rider nie zu vergessen und tragen wurden, und vielleidt gelungene Veranderungen in der fid des Zutrauens würdig zu machen, welches ihnen ihr König Gefeßgebung ohne großen Nadiheil den låbnen Soriit zu neuen bewiesen hatte." Als diese Deputation aud der Dauphine Wahlen gestatten würden. ihre Huldigung darbringen will, zeigt diese ihre Ungeduld durch So die Pláne des Ministeriums. Ein Ereigniß, das die eine Bewegung ihres Fathers und begnügt sich, ju jagen: „Passez”. Gedichte dem Nachdenlen der Staatsmänner nicht genug ems Ein unvorsidriges Wort, an jene Beweise von unzufriedenheitpfehlen kann, gerstórte die Defonomie diejes Planas. erinnernd, welche die Fürsten der alteren Franzófilden Monardie Die neue Kammer trat fapt unter denselben Verhältnissen den Gerichtshofen zu erkennen gaben, die sich ihrem Willen nicht und mit denselben Ideen, wie die früheren, zusammen. Doch beugen wollten.

entdectie man in ihr einige Kapaziteten. An der Spige den juns Shon längst hatte das Publikum der Ordonnang im Moni. gen Berrner, ju Puy unter dem Schuße des Herrn von Polignac teur enigegengesehen, welde dus Zusammentreten der Kammern erwählt, ein glángendes Talent. Sohn eines ausgezeichneten und anzeigen wurde. Das Zögern diejer Anfúndigung wurde dem gea chieten Redeskundigen, hatte Berryer als Advofat nur glans Minijierium als Mangel an muth ausgelegt, vor die Kammern gende Erfolge gehabt und entdußerte ind auf der Rednerbühne zu treten, aus deren Dinoritat es hervorgegangen ware. Diese jener Formen, welche nur zu oft den ausgezeichneten Redner vor Zusammenberufung ren, sagte die Opposition, quo-Todesurtheil dem Ridterstuhle begleiten. Sein Eifer hatte sich vorgúglid in des Ministeriums, welches in der Gegenwart der Kammern der Vercheidigung verschiedener Individuen beurfundet, gegen alles das verlieren mußte, wodurch es sich bisher gehalten hátte: welde politische Anllagen erhoben waren, und in der Veriheidis sein Schweigen und seine Unthätigkeit; bier múßien die Minister gung der Freiheit der Presse. Eine ziemlich lebhafte Neigung ihre politischen Grundide ausipreden, die nur ihren Sturz herbeis jum Vergnügen hatte der Entwicelung eines reiben und hóber führen konnten. Wie die dreißig Tyrannten in Ather: durdo Inians strebenden Lalenies nidt geidadet. Seine ersten Worte auf der der's Hülfe emporgelommen jenen, jo auch die gegenwartigen Tribine, welde nach einem Ausdrufe von Roner - Collard Minister durch úlfe, cines fremden Lujander (Wellington). eine parlamentarische Macht erwedien, wurden mit lebhafiem Dieje hitten Franfreich aus cinem fünftigen Gebieter Europa's Beifalle aufgenommen. zu einem Lehnstaate von England gemacht. Der First Polignac Dudon hatte zu Nantes triumphirt; ein trauriger ministehabe aus den Hảnden Wellington's die Wahl des Herzoge yon rieller Sandidat, ein offenbarer Reprájentant der unglüdliden SadjenKoburg zum Sönige von Griechenland als eine schon Ridhrung der Regierung. bestimmte angepoinmen, obwohl Rußland die Wahl an Franf: Zugleich war Guigot durch das Kollegium zu Lisieur er: reich überlassen habe. Ja, das Journal des Débats geht so weit, wahit; der Professor hatie den Sieg über den Minister des offent: den Franzosen dasselbe zuzurufen, was Lysias den Uthenern sus liden Unterrichts errungen. Zuin ersten Male eridien er in der rief, als er die dreißig Tyrannen anllagte: ,,Bürger, ihr habt Kammer. Wenn man von einem Studium zu sehr eingenommen gesehen, ihr habt gehört, ihr habt gelitten, ihr rend Herren. ist, so erzeugt sich gar leidt eine gewisse Weise der Ansbauung ürtheilet. Denn die Minister wollen den König vom Volle und des Úrtheils über die Ereignisse, welches sie der Ansicht náheri, trennen, an die Stelle der Majoritat den König ieben: der Kos die man sich einmal gebildet bar. Das Sinnbild von 1688 trat nig ist die Majoritát. Daher derweigerı das Budget; dieje Ges fters entgegen; man suchte es überall, mitten in Ereignissen, gered rigleit fordern nicht die Frangojen, sondern die Politit.“ welde fich von dem Englischen unterscheiden, und bei einem

Volfe, Vor die Kammern gestelle", fuhr die Opposition fort, würde welches dasselbe wohl nie gewolle hat. Uebrigens wurde die fid das Ministerium mild und nachgiebig seigen, nur Worie des Wahl des Herrn Guizot von der doctrinairen Partei als ein Sieg Friedens und der Freiheit verlúnden, würde sich hüren, ein neues betrachtet; feine Bewerbung wurde durch den Temps und das Wahlgereß vorzuschlagen oder ein neues Geren, um der Presse Journal des Débats vorzugsweise unterstúpi. ihre Kraft zu benehmen; fle fürchtete, daß die Kammern nur bes So wuchs die Opposition, idloß sich enger an einander, bes rufen würden, um das Budget allein zu poriren."

sonders duró die Bande eines gemeinschaftlichen Zweces. Freis A18 endlich die erwariese Ordonnanz am 7. Januar im lid unteridied sich diese in ihren einzelnen Schattirungen. Die Moniteur eritien, welche aber erst auf den 2. Már; die foams Partei der Defection huldigte nicht denselben Prinzipien, wie mern berief, lo glaubte man jene Besorgnisse gered!fertigi, nas das linte Centrum, und dieses wiederum nicht denen seiner dußers mentlich, daß aus, Mangel an Zeit das Budget nidot gehörigsten redten Seite. Diese hatte das Ministerium geidusor, hatte disfucire werden inodore.

mit dem rechien Centrum unterhandlungen angelnúpft, das seine Das Ministerium modhte deshalb die Versammlung der Beistimmung ausjprad. Gleichwohl war hiervon ein kleiner Kammern To weit hinausgesdoben haben, um in der Zwijdens Kern ausgenommen, der fido um Herrn von Martignac sammelte. geit fide die Unterstúfung mander Mitglieder aus verifiedenen Die Pariei der Defection hatte auf jeden Vergleich verzichtet, Parteien zu gewinnen. Jenes sucre fid allen Parteien zu ndhern. weil ein solcher nur Verdruß über verlorene Stellungen erzeugte. Die feinen Manieren des Fürsten Polignac riefen in das Mis Das limpe Centrum bildete eine eben so fompatte Masle, mit nifterium des Auswertigen Deputirte von versdiedenen Parteien. Ausnahme von zwei bis drei Vereinigungen, welche duro teine Herr von Courvoisier erneuerte seine alten Beziehungen zu dem rühmliche Mittel erworben waren. ŭebrigens lojen Majoritdten linken Centrum, fand aber nur Weigerungen. Herr von Chabrol fid nido 10 leicht auf. Wenn eine Partei unter Männern von hatte ich gleichfalls an Mitglieder des rechten Centrums ges Fahigleit sich vollfommen ausbildet, fo modre eine dwade Res wandt, an Ron und Martignac, um die Verwaltung in größere gierung sie nicht auflosen Pennen. Hatte das Minifterium eine Harmonie mit der Krone zu bringen. Auch den Herren Delalot, Ähnung von diesen Sdactirungen gehabt, welche die Majoritat Pasquier, selbst Decages, wurden Vorschläge gemacht; aber alle heilten, so würde es aus eingesehen haben, das diese Nuancen diese Versuche ideiterien, weil es su spai war Die Restauration gwar begründet waren, aber auch diffelbe Bedürfniß fühlten, hatte sich in folche Gefahr begeben, daß Niemand mehr ihrem das Bedůrfniß, side einer Verwaltung zu entledigen, welche schwer Geschide fide and ließen wollte. Der größere Theil war so von auf dem Lande lastete. der Idee des Widerstandes durdydrungen, daß join Sieg nicht Bliden wir in das Innere des Ministeriums. Nicht alle lange zweifelhaft bleiben fonnie. Die Presje war aus der Ans Minister septen in das Glud des Fürsten Polignac daffelbe Vers klage des Ministeriums gegen ihre befrigen Angriffe fiegreid trauen. Der einfade gesunde Menidenversand belehrte fie, hervorgegangen; das Journal des Débats war in alle seine Rechie daß, in Ermangelung der Wajoritar in der Stammer,, sie zuges wieder eingeleßi. Was vermooten gegen seine energiiche Chatig: walijamen Soritten, su Staatsstreiden, würden gendthige senn. feit drei boer sechs Monate Gefångnißftrafe, mit der einige reis Guernons Ranville legie hiervon Redenícafe in einer Note ab, ner Mitarbeiter belegt wurden? ŭeberall erscoll derselbě Ruf. welche er am 1šten Dezember 1829 an den Fürsten Polignac Der Königliche Gerichtshof in Paris batte Durd sein Urtheil ein ridiete. „Am Vorabend, eines so ungleichen Stampfes zwischen großes Prinzip festgestellt, daß die Sieuern nicht anders erhoben dem Ministerium und den Stammern" idreibt Jener, ,,fórnen werden konnten, als wenn fie legaliter verwillige waren. Das mehrere Maßregeln ergriffen werden. Bedod die eine, welde nad Land nahm so seine Maßregeln; überall war man auf den Fall dem Glauben der Opposition in den Planen des Ministeriums einer pldplichen Aufidiung vorbereitet.

liegt, welche nad Geructen von der Ausführung eines Staates Sumitten dieses allgemeinen Widerstandes erwog die unglaubs Kreides gleichsam erwartet wird, welche endlich nach dem lebs liche Gurmuthigleit des Fürsten Polignac nid seine Lage; viels baften Wunde einiger unborsichtiger Monalisten von der Regie:

Auflösung der Sammer, einer Zusammenberufung einer neuen, mit der Bewahrung der joidfliden Formen; aber die Wahl der in der Umwandlung des Wahlgefepes auf dem Wege der Drdons Personen verstand man fic vollkommen. Die linte Seite, das nang, in der Aufhebung der Prebfreiheit und in der Wiederhere linte Centrum und die Partei der Defection waren über ihre ftellung der Cenfur bestehen. 3d weiß nicht, ob ein folder Kandidaten einig. Sdritt die Monardie retten würde, aber es wurde ein außerft Uebrigens ftellten die Chronrede und die ihr folgende Adresse gewaltsamer Staatsstreid jenn, eine offenbare Verlegung des nicht nur den personligen Kampf zweier feindlider Meinungen 35ften Artitels der Charte, eine Verlegung des Eides. Ein folder dar, sondern große Prinzipien in openbarer Feindseligkeit gegen Entroluß tann weder dem Kónige, nod)

, gewissenhaften Minifern einander. Auf der einen Seite die Scóniglide Souveraineidt, zusagen. Von einer anderen Seite wurde eine jolde Maßregel auf der anderen die parlamentarisde. Dieser Gefidtspuntt leibt nidi hinreidend motivirt fenn. Die liberalen Journale bedrohen der gegenwärtigen Diskussion ein besonderes Interesse einer Ges und zwar mit einer sehr feindlichen Opposition, aber diese Jours difte der Reprájentativ: Verfaffung. nale find nicht die anertannien Drgane der Stammern. Andere fordern uns zu diesem dußersten Mütel auf; die Revolution drobe Alles umzustürzen, wenn wir uns nicht beeilten, fie gu fesseln. Die Gefahr scheint mir jedod nicht so drohend; ich hege wenig

Peter der Große in Frankreich. Vertrauen zu Männern, die ohne Beruf den Staat lenten wollen. Vielleicht mödten einst die, weldie uns gegenwärtig zu so ges Shon unter Ludwig XIV. hatte Peter der Große gewünide, walifamen Scritten drången, sich unseren Feinden anídließen, Frantreid tennen zu lernen; aber der König war nicht sehr ges um von uns Rechenschaft zu fordern, wenn der Erfolg ihren Ers neigt, in seinen alien, sorgenvollen Tagen, wo sein Ruhm icon wartungen nicht entspreden sollte, módten uns vorwerfen, daß du erbleiden anfing, einen Souverain zu einpfangen, der weit wir so eitlem Schreden nachgegeben haben, anstatt zu erwars aus dem Norden herfam, um fid die Herrlicleiten, die man ten, Daß diese Sammer, welche sic jo feindselig anfúndige, durch ihm von dem Hofe des großen Königs erzählt, in der Nähe ans ihre Handlungen fic ausspreche."

zusehen. Im Jahre 1717 aber war Ludwig XIV. tode, Ludwig XV. Unmöglich Ponnte man glauben, daß die Herren Courvoisier war noch Kind, der Regent liebte den Glanz und die Reprajen: und Chabrol fich einem Systeme anschließen würden, welches das tation, und überdies hatte der Zaar einen seit Ludwig XIV. beir Land gerrůtren und die Offentlichen Freiheiten eridurrern würde. spiellojen Ruhm von einern Ende Europa's bis zu den fernsten Jedod die Thronrede sollte der Ausdrud dieser luwierigen Gränzen Asiens; diesmal sollte sein Wund in Erfüllung gehen. Page renn; in welchem Sinne sollte sie abgefaßt reyn? sollte sie Nachdem er Holland, Deutsbland und England besucht, fonnie Drohungen enthalten, um die Kammer gui idhreden? Das Mis seiner Reije nach Frankreid, dessen Vorrang unter den civilisirs nisterium neigie fid) zur Mäßigung: Aber außerhalb des Conseils ien Nationen damals unbestrittener war als jeft, fein ernstes leitete eine geheime Macht den König. Die fromme Umgebung Hinderniß mehr entgegenstehen. des Stönigs trieb ihn zu Gewaltstreichen. Der Dauphin, die zum ersten Male vielleide verließ cin Monardo reine fernen Dauphine und selbst der Herzog von Drleans, wie man erzählt, Staaten, nido um zu sehen und sich sehen zu lassen, sondern um bei den seltenen und geheimen Gelegenheiten, in welden Karl X. die Súnste zu lernen, die zur Beförderung des Handels und der mit ihm von Staats-Ungelegenheiten sprad), bewogen ihn, sich Shifffahrt nothwendig find, jener beiden großen, fegensreichen als König zu zeigen. ,,Das mabte mit der Revolution endigen", Leiderschaften, die den Grunder des Rufliichen Reichs erfüllten. rief diese Pleine Camarilla, welche den alten König umgab und Dunkirchen war der Hafen, wo Perer 1. am 21. Mai 1717, auf die der Papstliche Nuntius allmdlig Einfluß gewann. Man von seinem Gefolge begleitet, ans Land frieg. Um ihn würdig wollte, man duldere feinen Widerstand mehr. In diesem Sinne zu empfangen, hatte der Regent Bagage:Wagen, eine große Zahl hatte der König am ersten Januar den Königlichen Gerichishof von Karrossen, die reichten Equipagen des Königs, mit dem zur Pridt ermahnt, hatte die Dauphine das unvergebliche Wort: Befehl, dem Zaar wie dem Könige selbst zu dienen, zu seiner Passez gesprochen.

Disposition gestellt. Der Marquis von Neele tam in Ealais gu In diese Epoche fällt auch die Ernennung von sieben Pairs: ihm, um die Honneurs der Reise bis Beaumont zu machen; von feine Beförderung aus politischen Gründen, sondern eine Erfüls da aus sollie ihn der Maridall von Dessé nad Paris begleiten. lung alter Zusagen; allein da sie auch Männer traf von absolutistis Diese Beweise der Shrerbietung (dienen dem Zaar gang natúrs der Gesinnung, ro modre fie, namentlich lurz vor dem Zusams lid), und während eines ganzen Aufenthalts in der Hauptstadt mentreten der Sammern, nicht günstig auf die Gemüther wirken, zeigte er niemals Verwunderung über das strenge Ceremoniell, Beugnot hatte feit den frühesten Zeiten der Restauration Ansprud das man gegen ihn beobadytete. auf diese Würde, Ponnte sie jedoch unter Ludwig XVIII. nicht ers 1. Dieser Fúrfi", sagt ein historischer Bericht, der dem Zaar langen; für die Annahme der Präsidentschaft des Handelsbureau selbst gewidmet und von dem Verfasser des neuen Mercure belohnte man ihn gegenwärtig mit der Pairie. Man gab ihm François geidrieben ist, „,tam zwischen neun und zehn Uhr des diese Stellung, um das Wort zu führen; denn Niemand befaß Abends nach Paris, als der stönig ichon zu Beste war.

Er in einem höheren Grade dieses Talent, Aundherungen einzuleiten war überraschi, die Straßen Saints Denis und Saint Honoré und die Meinungen, welche durch Konzessionen getrennt waren, illuminirt und eine gahllose Menge an den Fenstern und auf den zu scharriren. Herr von Vitrolles, seit langer Zeit als ein erflårs Pragen zu sehen.“ ter Anhanger der anumidranften Koniglichen Gewalt belannt, Man haire ihm zwar im Louvre mit einem Aufwand, der harte ebenfalls das Stónigliche Wort für die Pairie. Bis dahin feines Ranges würdig war, Zimmer eingeridret, gleiówohl hielt war er durch Hrn. v. Villèle von jeder policisden und parlamens inan es für gut, das Hotel de lesdiguieres, das dem Marshall tarischen Stellung entfernt gehalten worden; der frühere Sonjeils von Villeron gehörte, fúr ihn bereit zu halten. Man glauble, Prasident batte ihn nach Florenz verbannt. Herr von Vitrolles der Zaar würde sich in einem Hotel, das er ganz allein be: war gleid falls ein geidhidier ůnterhåndler jwischen Menschen wobnie, behaglidher fühlen als im louvre.3n Gemdßheit der und Parieien.

getroffenen Anordnungen, begleitete der Maridall Cené den Uebrigens war diese Erhebung, um die Majoritat zu ges Staiser, den er in Beaumont empfangen hatte, nad Paris und winnen, nidt nöthig. Das Snstem des 8. August fand ohne führte ihn noch an demselben Abend um neun Uhr ins Louvre. blinde Zuneigung eifrige Anhänger in der Pairslammer, so daß Der Marmor, die reide Beleuchtung der Zimmer, die Arnstalls fie feinen drohenden Widerstand erheben konnte. Das Ministe: Girandolen, die Bergoldungen der Plafonds und Thüren, die rium fuchie die alte Pardinalistijde Partei an fich zu ziehen und Starmoisinfarbe der Tapeten, dies alles ermüdete ihn so sehr, übertrug, um fich ihrer gu fidhern, die valante sanglerwarde dem daß er sich auf der Sielle ins Hotel de Lesdiguières begeben Herrn von Pastoret, welchen fie vorlängst verheißen war. Herr wollte. ,,Als er in den Saul (einen Saal im Louvre) getreten von Pastorei war feine Verstárfung, aber er åbte einen gewissen war, wo er zwei Tische, jeden zu sechsig Couverts, fand, jah er Einfluß auf die neutralen Meinungen der Pairie.

fie an und verlangte ein Stück Brod und Salz, Poftere fünf bis Je nachdem die Sißung náher heranrúdte, muss die Straft seos Weinsorien, trant zwei Gldjer Bier aus, wovon er ein der Majorirat. Man glaubte sogar einmal, daß Herr Kon in großer Freund ist, und indem er die Augen auf die vielen Herren Gegenwart der Kammer mit der Bildung eines neuen Ministes und anderen Personen warf, von denen die Gemåder voll riums beauftragt ware; jedoch diesem war nicht so, und das Minis waren, bat er den Herrn Maridall von Tesié, ihn in das Hotel sterium entsdied fich, die Session abzuwarten. Zunadit mußte de Lesbiguières, habe am Zeugbaut, führen zu lassen." man sich mit der Thronrede beidhiftigen. Nach dem Gebrauche dies Hotel war seinem ftreng einfaden Geschmad nod zu reid verfaßte jeder Minifter den Theil, wvelder sein Ministerium ans geldinudt. Er véridmahre die reiden Möbel, die auf Befeb! ging, und eine schließliche Redaction übernahm Courvoisier, wels des Regenten hingestellt waren, besonders das Beit von Gold der mit einiger Gewandtheit drieb. Der legle Theil der Throns und Seide, das für ihn bestimmt wir, ließ sich vielmehr jein rede jedoch wurde nici durd die Minister verfaßt, sondern war eigenes Feldbett bringen und legie nicht darauf halb angefleider, gleid sam auf Befehi niedergejdrieben. Er kam von d’in Cos wie er bei der Armee zu thun pflegte. mité des Innern, welches ein wenig mehr, als die Minister Seine Person entjprad volilommen seinem Geist; Strenge regierte. Man wandre Peine andere Mittel all, als Drohung, und Genialitet sprafen sich in seiner Physiognomie und in seinen um den politischen Zorn der Stammer ju dämpfen; man rednete Handlungen aus. Groß, mager, mit divarjem Asiatisden Auge nicht nur auf die Worte der Thronrede, sondern auch auf den und rórhlichem Teint, hatte er zuweilen nervoje Anfälle, die auf festen und hellen Accent, mit welcher sie gesprochen wurde. Der Augenblice alle Wintél und Muskeln seines Geficis in Bewe. König ließ sie fidgwei Tage vor der Erdffnung der Stammern gung regien. geben, um fie mit lauter Stimme ju lejen und sie seinem Ges

Wenn er diese Zudungen bemerfie, unterdructie dadtnisse einguprágen.

er fic und verbarg fie unter einem erzwungenen, aber bódit

graziójen Ladeln. Die Deputirren ftramten nad Paris. Man fah wohl, das , 21 demselben Tage fuhr der Baar in einer nur mit zwei der Kampf entscheidend fenn wirde und alle nicht zu fern fehende Pferben bespannten Karoffe aus und begab sid nad dem Zeugs Parteien fich gendhert hatten, um ihn mit dem Minifterium durchs haus, nach der Place : Ronale, nach dem Viftorienplay, den er zufedhten, die einen mit Gewalt, die Anderen mit Vorsicht und abzeichnele und die Fujørifien darauj ias, und von da auf den

, . es

Plat Ludwig's des Großen, denen Reiter: Statue er bewunderte. gesprochen, einen Bedienten anbot, der mid durch das Labyrinth Er besuchte den Zimmermann des Königs, rab seinen Arbeitern der Straßen und Standle zurúť nad meinem Gasthof geteiten zu und arbeitere mit ihnen, indem er fich nach dem Namen und follte. 3d habe diese Chineslide Gastfreibeut, die den fremden dem Gebrauch der verschiedenen Wertzeuge erkundigte; er ging soon auf der Sowelle begrüßt, aber auc nidt weiter vordrins auch zu dem Tischler des Könige, wo er seine Bemerkungen gen ldbi, sehr zu, würdigen verstanden und mit patriotischem madre. Peter hatte den Tag vorher den Herzog von Antin ers Šlolde geantivoriet: ,,Unterthänigsten Dant; ein Pariser verliert sucht, ihn eine Beschreibung aller Mertwårdigkeiten von Paris fich nidt in einer jo Pleinen Stadt, wie Amsterdam." Dann bin zu besorgen: zwei Stunden darauf bradle ihm dieser Herr ein ich umgelehrt und habe, als ich etwa vierzig Sdritte weit vom fauber gebundenes Heft, weldes alle Seltenheiten dieser großen Hause war, ohne Umftande nach dem Wege gefragt. Wenn id Stadt enthielt; er nahm es, ohne es durchzusehen, aber als er Dir, geneigter Leser, jest melde, daß in diesen Paldften aus es öffnete, war er angenehm überrascht, es ins Slavische übers Ziegelsteinen, gepflastert mit flectenlosem weißen Marmor, mo jest zu sehen, und er rief," nur ein Franjose rey dieser Aufmerks Stumpen Goldes in Koffern ruhen und die Schmucktastchen uns famleit fahig."

id&gbare Juwelen beherbergen - Daß in diesen Palaften, fag ,,Der Herzog von Antin begleitete den Zaar nad der soos id, die Frau des Hauses treppauf, treppab iduft, den staffee, niglichen Malers und Bildhauer : Alademie, wo der berühmte den Thee, den Buđer, die Butter unter ihre Domestiter pers Müler Sonpel die Ehre hatte, ihm die verschiedenen Gegenstande, theile, die Pfefferkörner und Gewürze ihnen zuzählt und das die einige Aufmerkjameit verdienen, zu erfidren. Den 16en bes Sabsel der Maskatnuß oder des Korianders sorgfältig abriege gab fich der Saar in der Mittagsstunde nad dem Invalidens wenn id Ihnen ferner melde, daß diese Damen in Rufe Hause. Er grüßte jeden einzelnen Offigier und erwies ihnen die stehen, weder anmuthig, nod lebhaft und geistreid, nod nit Ehre, sie seine Kameraden zu nennen.

irgend einem anderen Vorzuge begabt zu seyn, der ihre Ehes Seine Sleidung ist bekannt: er trug eine Perrůde ohne berren, die, beildufig bemerls, ganz andere Zeitvertreibe suchen, Puder, einen dunkien 'Rock, teine Spigen und niemals Hand: an ihre Gefellfdaft fesseln Ponnie wenn ich alles dies offens duhe.

herzig iage und ein Verleumder gescholten werde: nun denn, fo Dieser Fürst, der es nicht veridhmdhte, ganze Tage mit walde id meine Hande in Unidulo. Thüren, die immer ver's Handwerfern guzubringen und ihre Arbeiten su theilen, der ges folossen bleiben, haben immer einiges Mißtrauen in mir gewedt; gen den Lurus und die Bequemlichkeiten unseres hauslichen Lebens und ich fann mid des Verdadies nicht erwehren, daß derjenige, lo gleichgültig war, zeigte in Hinsicht der Etilette eine Strenge der fic nie reben läßt, nidis Gutes und Schönes aufzuweisen und Empfindlichkeit, die fide bis auf das Kleinste erstredte. bat. Vielleicht ist es aber nur eine seltsame Grille, eine Queers

Man erstaunt, wie es der Regent über sich gewann, lid allen Popfigleit, die da vorausseßt, der Fremde ren nicht im Stande, Erniedrigungen einer Etikette zu Fügen, welche den Fürften, der durch die Sonderbarkeit der Form bis zu dem vernünftigen fid besuchen ließ, fast zum Lafaien des fremden Fürsten machte. Grunde dieses oder jenes Gebrauches zu dringen, und also spóts Der Zaar eretárie, er werde feinen Fuß über die Sowelle des tisde Anmerkungen befürdiet. Wie dem aber auc ren i Hotel de Lesdiguières reben, ehe er vom Herzog von Drleans får meinen Theil muß, in Ermangelung besserer Belehrung, die besucht worden, und der Herzog von Orleans beeilte fidh, dei gewöhnliche Anfide für wahr beinlid gelten lassen und unmaß: Zaar nachzugeben, der zwei Soritte entgegen geht, den Kúden geblich glauben, daß die Hollandisden Damen im Durdoidnitt dreht und zuerst in das Zimmer tritt, in welchem er fich obenan unerquiclide und langweilige Gescópfe find. rebt. In der Dper empfand der Zaar Durft, der Herzog steht Bon den Streifen der höheren Gefelii daft zurüdgerdeudt, auf, holt Bier und präsentirt ein Glas auf einem Kredenzteller; mußte ido gandoft an Gegenstande mid halten, die das Gemeins nachdem der Zaar getrunfen, nimmt er eine Serviette aus den gut Aller find: ich machte die Betanntidsaft des Straßenpflasters, Hånden des Herzoge und wischt sich den Mund ab. Der Zaar der £dden, Staffeehauser, Museen, Theater u. f. 10. Dann Plopfte Postere uns redhshundert Thaler tåglid, den Dienst des Herzog ic an die Thüren der niederen Gesellschaft; id falenderte in von Orleans mit eingerechnet.

die Sreuz und Queere, frei und unbehindert, das muß id ges „Den 30sten Mai lud der Herzog von Antin den Zaar zum Atehen, ohne polizeilide Berhöre und Pladereien, aber ungefähr Diner in Perit: Bourg ein; von da ging er nach Fontainebleau, in derselben Lage, wie der emige Jude, bis id endlid, Dane wo Alles zu seiner Aufnahme bereit und eine Wolfs, Hirío- und einer Borstellung des ersten Vaudeville's, das ich in Paris

aufs Eberjagd ihm zu Ehren angestellt ward."

führen lassen, so glücklid war, bei dem Theater Direktor Frang 1 Die Reisen der Staiser Start IV., Sigismund und Sarl V. van Groningen solide Mahlzeiten und bei den Studirenden reichs in Franfreich sind lange nicht so berühmt geworden als Peter's lide Erfrisungen zu finden. des Großen Aufenthalt daselbst. Jene Kaiser tamen nur aus pos Da ich nun einmal meine Camera obslura jeigen soll, so litischen Interessen nach Frankreid, und zu einer Zeit, wo die bleibt die Wahl und Aufeinanderfolge der Bilder meiner Laune Stúnste noch nicht verpoliommnet genug waren, um ihre Reise . überlaffen. Gehen wir denn Arm in Arm, geneigter Leser. Bu zu einem merkwürdigen Ereigniß zu machen; als aber Peter der unserer Linten lassen wir den Buttermarkt (Boter-markt) liegen, jene Große bei dem Herzog von Untin, im Palais Petit-Bourg, drei Reihe hölzerner Buden, die man nur um Mitternacht verschließt Meilen von Paris speiste, und er am Soluß des Mahls rein und dergleiden Du in zwanzig anderen Revieren der Stadt wies eben erst gemaltes Portrait im Saal erscheinen fah, da fühlte derfindeft. Diese Suden, deren Nintergemad vermittelft rother er, daß die Franzosen beffer als irgend ein Voll in der Welt es und weißer Vorhänge verschlossen wird, sind der Aufenthalt Fries verstanden, einen so würdigen Gast zu empfangen."

fiider Frauen und ndodhen, die den Borübergebendent Waffeln Weder Voltaire, den wir hier zitiren, noch Saint-Simon und und anderes Gebúd zuin Berlaufe darbieten. Šo lange piese Dangeau sprechen von dieser Reise des Zaaren jo ausführlich Ledereien guten Absaß finden, bleibt die Bude an ihrem Orte; und umftandlich, als der Mercure, obgleich alle Drei nad der wenn aber die Najder allmdlig Ueberbruß betommen, wenn die Atrengften chronologisden Ordnung in ihrer Erzählung ftreben. Butter schlecht wird und selbst das glatte Milds und Blut Ges Ueberhaupt ist der Mercure die beste Quelle, aus der man roops sicht der húbjden Friesin Peinen Neis der Neuheit mehr hat: da fen Pann, wenn man die

Geschichie der Zeit Ludwig's XIV., des legen die ehrsamen Spetulantinnen ihre Bretterhauschen zusam: Regenten und Ludwig's XV. Pennen will, obgleich der Stil Darin men, und flinte Kåbne rudern fie mit ihren Reizen und ihrem nicht sehr ausgezeichnet ist und das Urtheil nidi einmal an die Gebåde nad einer anderen Stadr. niedrige Stufe der damals gestatteten Gebantenfreiheit reidt. Als

(Schluß folgt.)
Vater des Journalismus ist der Mercure im Verhältniß zu seiner
Nachkommenschaft die Naiverdt selbst.
Leon Golan. (R. d. P.)

Mannigfaltige $.
Holla
Il a' n,d.

Homo opathie in Nordamerita. Die Bereinigten
Staaten scheinen dažu ausersehen zu seyn, die Kahnemannide

Lehre zu allgemeiner Anerkennung zu bringen. Wenigstens find Ein Bild des heutigen Amsterdam.

dort bereits Yo viele homöopathilde Uerzte, daß man fast in jeder Bon Aug. Arnould.

ansehnliden Stadt einen Verein oder eine Apotheke findet, die

von Ich habe Umsterdam besucht und fónnte dem Leser dreist Deurfde, die nach den Vereinigten Staaten ausgewandert, gum versichern, daß ich ganz Holland besucht habe; denn wer in dies Theil aber aus einheimische, von den homøopathischen Miffios fem Lande der Einförmigteit eine Straße gesehen, der hat alle nairen aus Deutschland belehrte Herzre, die jene Vereine bilden. Straßen einer Stadt gesehen, und wem eine Stadt bekannt ist

, Stürzlich hat der greise Hofrath Hahnemann, der belanntlich dem find alle Städte bepannt. Id muß aber der Wahrheit die lebt in Paris lebi, das Diplom - eines Ehren: Mitgliedes der Ehre geben und sagen, daß ich weder in Arnheim, nod in Zutphen, homöopathischen Alademie von Allentown erhalten. Das Diplom Zwolle oder Deventer gewesen bin. Dieses freimüthige Belennt ist in Deuilder Sprache abgefaßt und drådt in Purzgefaßten, niß, das mir Niemand zur Pflidt gemast, wird dem Leser, wie aber energifden Worten die Verehrung für die wissenschafts ich mir schmeidle, einen gewissen Grad von Vertrauen einfiofen. lichen Verdienste und die unermüdliche Meerbenfreundlichkeit des Viele Dinge kann ich aus Vutopsie beidreiben, und über viele Greises aus. Unterzeichnet ist das Diplom von Herrn Conftantin andere bin ich belehrt worden, ohne sie zu sehen. Mit Empfehs Heering, als Präfidenten der Stademie, ferner von den Dörtoren lungsschreiben in der Tasche, habe ich in angesehenen Häusern M. Weffelhoft, V. Romig, Eberhard Freitag und H. Detwiller, meine Aufwartung gemadt, wo man mir einen Stuhl zum als ,,Ritgliedern der Falultat", und endlich von Herrn Adolph Siben und, ehe ich noch einen Wunsch in dieser Beziehung auss Dårer, als Secretair.

« ForrigeFortsæt »