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die Steiner Dersdwórungen gegen den Kandidaten untersagte, seinen Fehler hatte: da waren teine fdarf getrennten Abtheiluns der einigen seiner Radbarn Certe bitcirte, aus

denen der geldia's gen, feine Spisfindigteiten, teine Syllogismen, teine unheilige tefte Rhetor boostens eine Predigt von vier Seiten maden Retaphern, rein Bers aus Horas oder Birgit .... Das seugte lonnte. Als er dann zu hören gezwungen und wie alle anderen offenbar von einer Armuth, die man nur bemiteiden fonnte. ergriffen war, lämpfte er mit id felbft, um nur fein Zeiden Zwar mußte man geftehen, daß der Kebner die Geifter ergriffen, seiner Rährung bliden zu lassen, und taum war das leßte Wort die Herzen gerührt und alle Hindernisie überwunden habe; bod der Predigt ausgesprochen, als er fide raído entfernte, nidoisdeptos das genügte nidt: Ratt ju doließen, daß die Methode gue in, weniger aber im Borzimmer die Fluth von lobspråden hören da fie den Zwed fo gut erfüllt hat, ertlárt man, daß fie nides mußte, die wir oben zu beschreiben versucht haben. Dieser arme taugt, weil sie ihn nidor innerhalb der hertómmlichen Formen eps Abbé war unser Socin.

fällie. Dies war bald die Ansiot der ganzen Gesellsdaft. Drei Der Abbé Cotin war im Grunde fein bbser Mensch; fúgen Personen, nur drei, fpraden fid in einem anderen Sinne aus, wir hingu - und das ist das Geringste, was wir thun Pónnen, freilid drei Personen, die mehr werth waren,

als drei andere: che wir uns auf

feine Soften belustigen - daß man ihn auf die Herren de Montaufier, de Turenne und der Prinz von Condé, eine übertriebene Weise liderlid gemacht hat. Als Poet madote denen sich Herr von Feuquières, der Protektor Bossuetis, und ein er sehr artige Berse, die artigften vielleidr in jener Zeit, wo gewisler Didter, Namens Corneille, anidoloffen, der im Hotel man noch so wenig gute Verje madre; als Prediger war er, de Rambouillet nichr sehr gern gesehen war. Dod was den Less was aus der Verfasser der Satiren sagen mag, der besuchtefte teren betraf, so war es zum Gefeß geworden, ihn nidot anzuhos in der Hauptstadt; als Gelehrter endlich (was die ganze Welt ren; den Anderen identie man zwar aus Ehrfurcht einige Minus nidot weiß, oder nicht wiffen will) las er Bebraild und Syriso ten Aufmertíamleit, dann aber febrie man wieder zu den Grup und verstand Griechild, wie es damals wenige Leute verstanden pen gurúd, wo Corin das Wort führte. haben. Aber die Üebersabung feiner Freunde, die Nadfidot

(Soluß folgt.) des Publifums und die Lobfprúde eines Geldledhte, auf das er, tros Feiner Soutane, die Augen nur zu oft ridiete, alles batte dazu beigetragen, fein Urtheil und sein Herz du verderben. Seit

mannigfaltige s. Boiture's Tod theilte er mit Chapelain die souveraine Autoritat; im Hotel de Rambouillet bildere er den Mittelpunft jener

Pusohlin's legte Stunden. Unter dieser Uebersdrift mosdusduftenden Literatur, der das große Jahrhundert bald den befindet lich ein interessanter Aufsaß in dem lebten wiederum sehr Garaus machen sollte und die mit so viel Standal als möglich reid ausgestatteten Hefte des Freihafens" (April

, 1839). Shus ihr furges Leben zu Ende führte. Åls ein verzogenes sind der Powoli, der Freund des Verftorbenen und sein würdigher Rival, höchsten Pariser Gesellsdaft war es lein Wunder, daß er fich giebt darin eine an den Vater Purdlin’s geridtere Soilderung fúr ein Genie hielt. Jedes Interesse und jedes Lob, daß ein Äns des ergreifenden Absdiedes, den der Didier von der Welt und derer belam, war ein Raub, den man an ihm beging.

seinen Freunden genommen, so wie der heroisden Standhaftigleit, Er entfernte ich also, den Tod im Herzen: Die Palme, die er

mit welcher er, beim llarften Bewußtsenn, seine lebten Leiden er's in Händen su haben glaubte, und die er vielleicht auch wirflich er:

trug. Wie es zuweilen wohl beim Tode reidbegabter Menschen obert, war ihm von einem fiebzehnjährigen Prediger entrissen. vorkommt, hatie sich auch bei Purdlin unmittelbar nach seinem Dodo' eine Eifersudt, wo man wenigstens den Troft hat, fid mit Verscheiden der ganze Adel seiner Seele,, frei von aller irdischen Kecht oder unrecht zu sagen, daß das Urtheil ungerede war, daß der Nebenbuhler seinen Triumph dem Irrthum oder der Intrigue Pomosti giebi uns davon nachstehende schöne Darstellung: ;, Wir

Beimischung, in den verllárren Gefichtszügen ausgeprägt. Shas zu verdanken hat, ist ertraglid. über wenn man sido gestehen muß, standen Alle im Schweigen versunten am ihn ber. Rad ein daß man mit Recht und vollfommen besiege ist, wenn man etwas zu paar Minuten fragte ich: „Wie ist es mit ihm ?'' - ,,Er hat tadeln (udt und nur Stoff zur Bewunderung findet, das ist dređ: geendet", antwortete Dahl. (Drei Biertel auf drei, Nachmittags lid! und diese Eifersucht, die grausamste von allen, war gerade die den 29. Januar 1837.) So ftill, so ruhig died reine Seele. unseres Cotin. Er hätte zwanzig von seinen Keden hingegeben, um Wir standen lange soweigend und unbeweglid um ihn, ohne zu in der eben gehörten einen Fehler von einiger Bedeutung zu ent: wagen, das Mnperium zu ftoren, das der Tod vor unseren dagen deden; aber er serbrad fid den Kopf vergebens, er fand lauter

in feiner ganzen rührenden Heiligkeit vollbrachte. Als Alle done, untadelhafte Stellen; es war, als ob sie ein bójer Damon

hinausgegangen waren, reste id mid vor ihn hin und fah, vor seinem Dhr wiederholte. Und doch gab er nicht nac: der ichlechte Geschmad und die

allein, ihm lange ins Antlig. Nie hatte ich auf diesem Untlig schlechte Gesinnung trugen den Sieg davon. Was man leiden:

erras gesehen, das dem geglichen hatte, was fid in dieser ersten

Minute nach dem Tode darauf ausdrúctie. Sein Kopf neigre dafilid winíci, glaubt man audy guleßt; Cotin wollte die fich etwas; die vor wenigen minuten frampfhaft bewegten Hande Rede idler finden: es gelang, ihm. Auf welche Weise, ist nicht lagen ausgestreďt, als ruhten sie von einer dimeren Arbeit aus. belannt; genug, die Nacht dar nod nicht vorüber, und unser

Was aber sein Gesicht ausdrůdkre, tann ich mit Peinen Worten Abbé hátte fid gwei Dinge tar gemacht, erstens, daß die Rede weiter nichts als eine Soulerarbeit ren, mit allen Vorzügen,

beschreiben. Es war mir so neu und doch zugleidy so belannt.

Das war weder Traum noch Ruhe; es war nicht der geistige aber auc mit allen Mängeln derselben, und zweitens, daš man

Ausdruck, der sonst diesem Antlig so eigenthümlich ivar; es war aus Ridficht auf die Jugend des Redners ihm Beifall geschenkt auch fein poetis ber; sondern irgend ein erhabener, großer Ges und ihn damit im Grunde nur ermuthigen wollte. Ueber dieses dante drůtte ich in demselben aus, ein Schauen, eine Ges Resultar rieb er sich vor Freuden die Hände und dadie nicht någe, ein tief befriedigres Wiffen. Indem ich ihn so betrachtete, mehr an die vier oder fünf Stunden der Pein und Schlaflosigs war mir, als ob ich ihn fragen mußte: ,,Was fiehit Du, feit, die es ihm gefofter.

Freund?''

Und was würde er mir geantwortet haben, hatte Das Schwerste war gethan. Nachdem er erst selbst von dem er auf eine Minute gurúdfehren tønnen? Das sind Augenblide geringen Werth dieser' erbärmlichen Nede überzeugt war, Pannte in unserem Leben, die in vollem Maße würdig find, groß ges er seinen Einfluß zu gut, um zu fürchten, daß das Hotel de Rams

nannt zu werden. In diesem Augenblid tann ich sagen, das id bouillet anders denten werde, als er. Dod hútete er fidh wohl, das Antlik des Codes selbst fah, das göttlich geheimnisvolle, das fchon am folgenden Abend einem noch so frischen Eindruc feind: Antlitz des Todes ohne Schleier: Weldes Siegel hat er ihm lich gegenüberzutreten. Er hörte idweigend zu, indem er seinen aufgedrådt! Und wie erhaben drücfte er auf diesem Gesichte des Beifall durch ein unmertliches lddeln, feinen Tadel durch eine

Berstorbenen sein eigenes Geheimniß aus! 3d versichere Dir, eifige Ruhe zu erkennen gab, Alles natürlich in einer Weise, daß ich auf seinem Geficht nie einen so riefen, erhabenen, feiers welde errathen ließ, daß er sich gar Mandes dabei dente. Am

lidhen Gedanken ausgedrückt sah. Gewiß wohnte dieser Gedante dritten Tage beobachtete er dieselbe Zurúdhaltung, aber man be: aud früher in seinem Geist und war seiner hohen Natur eigen: merkte, daß zwei oder drei seiner besten Freunde auf einmal einen

thúmlidh; in dieser Reinheit trat er aber erst dann hervor, als, ganz anderen Lon angenommen. Der Éine stellte den allgemei: bei der Berührung des Todes, alles Irdische von ihm wido. nen Saß auf, daß eine wahrhaft gute Rede nicht bloß im Gans Soldes war das Ende unseres Puschfin!" zen und Großen gefallen músie, der Andere griff diese Bemerkung auf und meinte, ehe man die Predigt dieses jungen Soliuer Italianides Theater. In derselben Weise, wie das fo febr lobe, wäre es dod gut, fitë einer genaueren Analtie zu bekannte „Répertoire du Théâtre Français à Berlin", er deint unterwerfen. Nun war nicht einer aus der Koterie, der nicht ießt auch in der Sülefingerfchen Budhandlung ein Teatro Itaetwas zu fagen hatte. Hier hieß es: ,,Von alten diesen Ideen liano. Die einzeln herausgekommenen feds Theaterftúče liegen über die Hinfälligteit des Mensden

fenn ich nicht vier, die nich jest vereinigt zu einem Bande vor uns, welcher and mit einigen wortlich im Seneta Rehen." - ,,Ullerdings", rebie ein Anderer biographischen Notisen über die Didier, deren Werte uns hier hinzu, v und ich erinnere mich einer langen Tirade, die aus Eis gegeben werden, ausgestattet ist. Da namentlich Alberto Nora cero úberfest ichien." ,, Und wer weiß“, nahm ein Dritter durch Deutsche Bearbeitungen auf unseren Bühnen heimisd ges das Wort, wer weiß, ob er uns nidhı Ülle zum Besten hatte? noorden ist,' io dürften die Driginale um so willkommener fenn. Sehen Sie einmal, wie leidt ihm Alles geworden ist nicht ein Wir finden von ihm in dieser Sammlung drei Luftspiele: 1) 11 ungeidhichtes Wort, nicht eine matte Phrase war in der Nede.... progettista, 2) La pace domestica und 3) La lusinghiera. Poa Das war offenbar auswendig gelernt, meine Herren ... Zei: Goldoni ift ein Lustspiel : Un curioso accidente, ferner ein Trauers gen Sie mir einen Prediger, der nicht eine Rede über den Tod spiel von Silvio Pellico, Francesca di Rimini, und endlich ein im Kopfe hat! 3d sage Shnen, es war auswendig gelernt...." Trauerspiel von Niccolini, Giovanni da Procida, mitgetheilt. Die Idee dien vortrefflid. Ueberdies muß man wissen, daß Der ganze Band ist für den fehr mäßigen Preis von einem nad den rhetorisden Theorieen der Zeit diese Rede mehr als Thaler zu haben.

vierteljährlich, 3 Thlr. für das ganze Jahr, obne er: Döhungi in allen Theilen der Preußischen Monarchie.

Eppedition (Friedricht-Straße Nr. 72); in der Provinz so wie im Auslande bei den

Wohllöbl. Poft- Aemtern.

für die

Literatur

des Au s 1 a 11 de 5.

M 69.

Berlin, Montag den 10. Juni

1839.

Rußland.

in Pleineren Partieen in Kaulafischen Provingen, in Polen, in

nordijden Gouvernements (8. B. bei Petersburg) gerstreut. 3m Die Deutschen in Rußland.

inneren Stern Rußlands, im eigenilidhen Part bevótferten Moss

Powiter : Lande, giebt es gar Peine Deutschen dieser Klasse. Von 3. G. Sohi.

Von den 50,000, welche wir als in den versdiedenen Russis 31 Peinem Lande Europa's erfreuen sich die Deutiden eines schen Staaten zerstreut annehmen, hat natürlid Mostau die bes größeren Ansehens, in feinem finden sie ein leichteres Forrkommen deutendste Angabi, nahe an 6000. Uebrigens hat aud jede und gelangen sie zu so bedeutenden Stellungen im Siaate und Ruffisde Stadi, bis an die Chinefisde Grange und Samoschatta in der Gesellsdafi, als in Rußland. 3hr Einfluß dacirt hier hin, ihr Anhangsel von Deutschen Kolonieen su 400, 500,

wenn wir von dem absehen, was icon in uralten Zeiten 600 Seelen u. r. w. *) Wardgiid Germanische Stamme und später hanseatide Kaufs Die Deutiden find wohl ohne Zweifel dasjenige Europdiide leure thaten von den Regierungen der Iwan Waifiliewitide, Voll, das fid der allgemeinsten Bildung erfreut, und das, ohne die nicht nur viele Deuilde aus Sievland ins Innere von Rußs fich einer Ridtung des menschliden Strebens entschieden hingus land versepten, sondern auch idon die Einwanderungen aus geben, in allen Zweigen des Könnens und Wissens tidige Deurídlano felbft begünstigten. Seit diesen Zeiten gab es in Renner

, liefern kann. Us Aderbauer übertreffen fie vielleicht Mosfau ein eigenes für die Njembi (die Słummen io nennen alle übrige Nationen, als Künstler, Handwerfer und Fabrilanten uns die Russen, weil sie unsere Sprache nicht verstehen ) bes find fie Fleißig und erfindungsreich, als Gelehrte und Staaiss stimmtes Stadiquartier, die Deutide Slobode, unter dem ges manner sind vie ausgezeichnei, zum Kriegsdienst haben sie ents meinen Russischen Voll aud ,,Gulgul" genannt, weil, wenn ein schiedene Neigung und als Kaufleute erfreuen sie sich des solis langbárriger

Rufe durd die Hauserreihen der Deutschen hindurch deften Kredits. Wührend daher andere Nationen in dem alles dritt, die Madden, ans Fenster trerend, immer ,,Gud! gud!" Fremde fich leidt afsimilirenden Rußland nur vorzugsweise in idrieen. Auch in den anderen bedeutenderen Siadien des gewissen Branden mensdlicher Thårigfeit gefunden werden, Landes bildeten rid bald dhnliche Stolonieen fleißiger und Punst: Englander in der Marine und unter den Staufleuten und Fabri: reider Deuilden. Je mehr sich das Reich der Mosfowiter nad fanien des Nordens, Grieden in der Marine und der Kauf: Außen verbreitete und nach Innen entwiceite, desto mehr Deuilde manni haft des Südens, Franzosen in dem Landheere und im Elemente nahm es in sich aufi es verband endlich ganze von Corps der Hofmeister und Erzieher, Spanier im Landheere, Deutschen bevollerte Provingen mit seinem Gebiete, bevóllerie Jialidner unter den Künstlern u. l. w., ist fast Peine Privat wufte Landstride mit Deutsden Kolonieen und berief Deutsche Berdafrigung und fein offentlider Dienst ju nennen, in welchem als Lehrer, Feldherren und Staatsmanner. Ja, man kann sagen, nidt Deuide thatig waren und eine bedeutende Rolle spielten. daß, troß vielfaden Gegenstrebens der Alt Kuiviiden Partei gegen Sie fúgen sich in Alles, fie (diden sich zu Ullem, verídmdhen den Einfluß der Niemki und trot mancher dann und wann von Nidte und find jedermann willfommen. der gesebgebenden Gewalt versucren Beldrankungen dieses Eins Wollen wir diese von unseren lieben Stammesgenossen in flusses, derselbe doch bis in die allerneueste Zeit immer mehr ges jenem großen Reiche gespielte Rolle etwas náher in Erwägung stiegen ist.

jiehen, so wird es daher passend renn, dabei die verschiedenen Es mogen fich jebe nahe an 400,000 Deutide in Rußland Branchen der Beschäftigungen einigermaßen zu fondern, und befinden, die aus den verschiedensten Sidmmen und Standen der wir werden daher gunahit i) die Deutiden im Rusliid en Deutichen zusammengelegt sind, großrentheils aber ihren Ursprung Staatsdienste, alsdann 2) die Deutschen als Kaufleute, aus Nord-Deutschland, aus Preußen, Sadien, den Hanseftodien, Handwerter und Kún ftier, 3) als Gelehrte, Lehrer, Westphalen u. [. .. herleiten. Von diesen 400,000 mogen etwa Aerzte u. r. w. und 4) als u derbauer, Arbeiter u. s. r. 100,000 auf die Dilee: Provingen fallen, 250,000 auf die in beiradren. Rußland gerstreuten Deutschen acerbautreibenden Kolonieen und 50,000 auf die in allen Ruijiden Stádien ansdingen Deutschen

1) Die Deutid en in Ruifiiden Staatsdienste. Stůnstler, Handwerfer u. : m. Betradren wir diese Zahlen Man fann sagen, dub Nußlands Entwickelung als Euro. und ihre Vertheilung etwas ndher, jo mogen sich die 100,000 in pisder Staat, wie dieselbe feit Peter's des Großen Zeit fortges den Ditjees Provinzen etwa so vertheilen:

scritten ist, sich eigentlich hauptsachlich von Deutschland aus und Kurland gdhit 20,000 Deutsche, wovon 2000 dem Adel ans unter Deutschen Auspicien gemacht habe. Die Drganisirung des gehören, die úbrigen der Kaufmannschaft und Bürgerschaft der Ruifiiden Heeres, die Ausbildung der Gejebgebung, die Rolls Siddie.

und Steuer: Einrichtung, die Rangordnung der Stande, ia die lievland zahlt 35,000 Deuilde, wovon 4000 Adelige, die Regeln fúr die Hof- Erifette, dies Alles wurde aus Deuildland ibrigen Prediger, Gelehrte, Staufleute, Kúnstler.

übertragen, oder es wurden Deutide Verhältnisse dabei zu Mustern Efthiano hat 15,000 Deutide, wovon 1500 zum Adel zu genommen. Die Ruffischen Herrider reisten häufig nach Deutsch redoneni.

land, um die Institutionen seiner Staaten an Øre und Stelle 3ngermanland, Starelien (das jebige Gouvernement tennen zu lernen. Deutide Fúrften sogar bestiegen den Ruijijden Petersburg) sdhlt etwa 30,000 Deutide, von denen die meisten Chron und seit hundert Jahren vermahlten ild alle Prinzen des in der Stadt Petersburg, leben.

Ruffisden Staiserhauses nur mit Deutschen Pringeifinnen, die in Alts Finnland **), d. h. das Gouvernement Wiburg und ihren weiten Wirkungsfreisen vielfach einen schonen Deutschen St. Midel, bat etwa 8000 Deuilde, die ebenfalls hier, wie in Geist walien ließen. – So geidah es, daß im Militairs wie im Lievland und Kurland, als Herren des Bodens, als Prediger und Civils Dienste Deutsche die an der Spige stehenden Reformatoren Stddrebewohner leben.

und Leiter wurden und noch in diesem Augenblick es find. Der ganze für Rußland ro dußerst merfrürdige und so uns Nad dem Petersburger Stagio: Kalender vom Jahre 1837 gemein einflußreide Adel der Ditjees Provingen bildet demnado befinden sich unter den 600 hódften Chargen des Reichs, von den nur eine fleine Bevollerung von etwa 8000 Seelen.

Ministern und Feldmarschallen an, nicht weniger als 130 Deutsche Von den 250,000 Deuilden Kolonisten Mennoniten (aus Namen **), ro daß also hier das Deutide zum Russischen Eles Preußen), Schwaben, Elíasser, Rheinlander, Hefien u. I m. mente in einem Verhältnisse von 1:4; steht. Es geben mithin fibt die Haupimane, Åber 100,000, an der mittleren Wolga im jene 400,000 in Rußland lebenden Deutschen, wenn man die Bes Saratoffichen. Eine sweite bedeutende Partie, über 80,000, ist in Neu Rußland, Bessarabien und der Krim. Die abrigen find

*) Genau lassen sich diere Zahlen gar nicht angeben, weil die Ruffisden

Gouvernements : Beridite alle Rusliide unterthanen als Rusien aufführen, *) Sonderbar ist es.,, daß von allen den verschiedenen Nationen, mit ohne auf ihre Nationalität Ridfidit zu nehmen, und die Zahlungen der benen die Rufien in Berührung kamen, gerade 6105 bei den Deutschen dieser Deutsdien irden nur ihre Pfarrlinder

jn Anítilag bringen, ohne die vielen

Die Unser Baterland heigt ,,Njemeskaja Semlia" (das Land der Stummen) oder Stammende Stummen", reibt aud, bet den Moldauern und Bulgaren. find natürlich nur runde Zahlenwie die uns hier nöthig waren.

Gründe, warum wir sie etwas höher iteiten, als sie in den Ruffisden Be: aud Germaniia.

richten ersdeinen, fönnten wir nöthigenfalls näher auseinanderseben. * Man nennt dieren Theil von Finnland, der Tchon seit längerer Zeit, d. 1. früher als das weitliche Finnland, Ruflisch ist, aud ,,Deutsch-Sinnland".

**) Unter den übrigen 470 find nur wenige Engländer, Franzosen, Sta: Itäner und Spanier.

volferung des gangen Staats zu 62 Millionen redonet, dem

aus .... Da begegnen seine Augen denen des Peingen von Staate eben so viele hodite Beamie, als 14 Millionen nichts Condé; er fieht, wie fica derselbe an seiner Verlegenheit weidet, Deusde. Im Senate saßen in demselben Jahre 10 Deutsche. und dieser stumme Triumph bewirft, daß er die beiden Stufen Unter 300 bei Hofe als Staatsdamen, Hoffrdulein u. 1. w. anges seiner tieinen Stangel auf einmal überspringe. stellten Damen fanden sid 40 Deuilde Familien - Namen.

Das Dralel follte fid hören lassen. Jede Unterhaltung, jedes Unter den Damen war 'allo das Verhältnis für die Deutiden Serduso soweigt. In einem Augenblid ist die Versammlung etwas ungünstiger wie 1:7. Keinem Zweige des Staatsdienstes bereit, zu hören oder vielmehr zu applaudiren, denn diese beiden geben die Deuisden mehr hervorstedende Talente, als dem Mis Worte waren Synonyma, sobald es sich um Corin handelte; und iitair, und fast die Hälfte aller ausgezeichneten höheren Ruffijden wenig, fehlte, daß die

Beifallsbezeugungen schon anfingen, als er Generale find Deutsche. Wären die Deutschen nicht so biegsam, mit seiner süßlichen Stimme die Worte seines Tertes las: ,,30 ware es ihnen nicht so leicht, ihre National - Jnreressen zu vers bin Euer Vater, sagt der Ewige." ,,Éin habiches Thema! ein gefsen, sich ihrer Nationalitát zu entfleiden und, das Wesen der darmantes Thema!" Alåsterten leise die Danren. fremden Nation fich aneignend, in dem Geiste dieser zu vers Dafür war aud der Abbé Corin ein darmanter Mann! Er fahren, so könnte man lagen, Deutsche gouvernirien das Land. hatte beinahe 40 Jahre, aber man håtte ihm laum dreißig zuges Wie wäre es, wenn jene 130 vornehmsten Beamten Englander traut. Man mußte ihn sehen mit den langen, lodigen Haaren, wdren?

dem lleinen Schnurrbart, um den ihn die elegantesten Herren Steine der Deutschen Provingen Rußlands giebt dem Staate des Hofes beneideten, und den blauen Augen, die ihm von der mehr ausgezeichnete Diener, insbesondere Militairs, als Esthland. Königin Mutter. ein Kompliment eingebracht hatten; daju tam Der Udel dieses Ländchens ist arm, dabei sind, wie man behaups noch ein Kanonifat von Baneur, tausend Thaler Pension aus tet, seine Familien immer sehr groß und finderreich. Die Schne der Chatoulle des Kardinals und eine Menge anderer Vortheile, widmen lid daher meistens dem Staatsdienste. Die Nähe der welche die Geschidie nicht aufbewahrt hat. Außerdem hatte er Hauptstadt mag, auch das Ihre dazu beitrageil.

eine Stimme, die, obwohl ohne alle Kraft und Würde, wenigstens Sturland geidnet sich in dieser Hinsicht am wenigsten aus. nidhi grazidjer renn fonnte. 3d habe ein schlechtes Sonneit ges Es ist eine der jungiten Acquisitionen Rußlands, erst seit 45 Jahs sehen, das ihn lobt und wo der Verfasser fich nidi idheut, von ren mit ihm vereinigt. Dabei herrscht noch viel Wohlhabenheit ihm zu sagen, wie Homer vom alten Neftor: unter seinem Adel und ein gewisser damit verbundener unabs

Et votre voix, plus douce que le miel, hängiger Sinn, der die Kuriander vom Staatsdienst fern halt

Coule en flots purs, etc. und sie das freie ungebundene Leben auf ihren Gårern im Kreise Hei allem dem mußte er doch etwas zu sagen haben, und ihrer Familien vorziehen läßt.

das war gar nicht der Fall. Das Thema, das er zu behandeln (Fortiefung folgt.)

hatte, gehörte zu denen, die fruchtbar ich einen und es aud

wirklich sind, denen aber nur durch Arbeit oder durch Genie beis F r a n fre i ch.

zukommen ist: man glaubt im Anfang, man werde nie damit

ferrig werden; man spricht fünf Minuten .... und es findet Zivei Soireen im 17ten Jahrhundert.

fid, daß man alles gesagt hat. Dies begegnete auch unserem

Redner. (Soluß.)

Sein Anfang war nicht schlecht. Er zeigre' recht hübid, Condé hacie bald die Geduld verloren: mit dem ganzen uns wie viel Troftendes und Edles dieser duro Natur und Religion gestum des Siegers von Rocron eilt er auf Sorin zu, mathi fidi jugleich ausgesprochene Gedanke hat, daß Gott der Vater aller Bahn durch die doppelte Keihe der ihn umgebenden Anhänger Wesen ist. Die Ideen, die Worie idienen ihm reichlich zugus und ergreift ihn beim Arm: ,,Herr Abbé, ich möďte einmal strómen; das Ave Maria ward mit Enthusiasmus hergesagt. auch von Ihnen eine Predigt" hören.

,,Aber, Mons

1, Nun, mein Herr“, sagte eine Dame zu einem ihrer Nadbarn, seigneur ..... Sonntag .. im Louvre", fagle Couin, der übris der an dem Erfolg zu zweifeln schien, , 1098 fagen Sie dazu?" gens wohl verstanden, was der Prilig wollte. ,,Nein, nein", ,,Was id, dazu sage, Madame? Ich meine bloß, daß man entgegnete dieser lebhaft; ,,ich meine eine Predigt... Sie vers nicht mit mehr Grajie fein Korn vor dem Dresden essen fann." stehen mid) .... wie die erste, iber einen durds loos bestimms ,,Was wollen Sie damit sagen?"" — ,,Sie werden mid bald ten Gegenstand. In der Kapelle des Stónigs habe ich Sie oft verstehen." gehört, sehr oft, Herr Ubbé." Es war Plar, daß dieses sehr oft Und in der That; der Redner hatte in seinem Anfang Alles fo viel war wie zu oft. Cotin verbeugte sich: „Morgen, wenn gesagt, Alles verbraucht. Er hatte entweder an die Fortsegung Monseigneur befehlen...." „He, meine Herren!'' rief der nichi gedacht, oder er hatte feinen anderen Ausweg geroußt, Prinz mit der Siimine eines Waffenherolds, imorgen will uns genug, er merkte bald, daß er ferrig war, ehe er angefangen, der Herr Abbé Corin eine improvifirte Predigt zum Besten geben." Oaß er rein Erordium nur wiederhole, daß er fich in einem Zirtel

Der Abbé war nicht etwa ein Neuling in der schweren Kunst drehe, mit einem Wort, daß er nahe daran ren, steden zu bleibeni der Improvisation. Er hatte Wib, viel Wib, und wenn der Wig Steden bleiben! Fragt den Advofaten, den Prediger, Jeden Pein Genie ist, so fann er dod noch am besten seine Stelle eins der einmal offentlich sprada, ob es eine großere Pein giebt, als nehmen. Corin hatte ihni oft genug erprobt, und wenn ihm etwas die, nicht mehr zu wissen, was man fagen soll, sein Gehirn unter fehlte, so war es wenigstens nicht das Selbstvertrauen. Trosdem die Presse zu bringen, ohne daß man etwas herausbekomme. war er nicht ohne Besorgniß; eine duntele Ahnung sagle ihm, Nein; oer Soldar, der seine lebre Parrone verschossen hat und daß der Vergleich nicht zu seinem Vortheil ausfallen wurde. sich noch giangig Feinde auf den Fersen fleht, ist nicht übler Sein junger Nebenbubler harie mit Stolz und Freude die Idee daran, als der Redner, der seinen legien Gedanken verbraucht einer so rihmlichen Prüfung aufgenommen, während er sich laum bat: er nimmt ihn noch einmal vor, er streidelt ihn, er überladet fassen Ponnte. Bossuet aber hatte, indem er sich auf den schredlis ihn mit Synonnmen .... aber auch Das hat ein Ende! er weiß shen Abend vorbereitete, von Stunde ju Stunde seine Angst steis es, er fühlt es .. das ist die Situation des Archidiatonus gen fehen, während der Andere, von Bewunderern umgeben und Frollo, wie er mit gerrifiener Soutane an der Kinne hango im Voraus betomplimentirt, sich bald beruhigie; und als die welche unter seiner Last nachgiebt und ihn dem Abgrund guwirft. Stunde fam, stand er gang heirer da mit aufgerichtetem Kopf und Das Schweigen verdoppelte sid; Aller Augen richteten fich strahlendem Gesicht und versicherte, daß er erst um neun ühr ers auf Cotin mit einer Angst, die von Theilnahme geugt, aber nur wacht sen, um zu zeigen, wie wenig er sich geangstigo habe, um ro peinlicher ist. Bald hörte man ihn Paum, und bald scrie worauf nodi der Vicomte de Eurenuě init einem ungifubigen er mit einer dunnernden Stimme, wie die furchtsamen, welche Ladeln bemertre, daß es noch so dner gewesen wäre, wenn er fingen, um ihre Furcht zu verstecken .... Boffuet! Bossuet! Du bis zum Abend geidlafen hatte und, wie Alerander, erst im warst schon hinlänglid ger&cht. Moment der Schlacht erwadi wdre.

Gott weiß, wie das abgelaufen indre, wenn ihm nicht eine Das Loog wurde wieder gezogen; nur war es diesmal eine Dame, die ihm sehr gewogen war, den ungeheuren Dienst ers Dame, die junge und icone Grafin von Lafayette, welde dem wiesen, einen Nervenanfall ju belommen. in einem Moment Redner den Zeuel Aberreichte. Corin war icon nidr mehr so ging Alles drunter und drüber: der Redner sprang von der Sans ruhig, nidrsbestoweniger glaubte er fidh verpflichtet, der Grafin gel herab, die er beinahe umgekürzt, um der Frau von

su ein Kompliment zu machen, und sagte ihr mit dem größten Gleichs Hülfe zu kommen. Er fpielte seine Rolle fo gut, und überdies muth: Madame, wenn eine Dame' von Zhrem Werth ihrem waren so viele Personen bei seiner Sade verheiligt, daß man Ritter einen Degen überreicht, so hält er sich für undberwindlich; das Glüdliche, das diefer Zufall für ihn hatte, nicht bemerken aber ich glaube nicht, daß es sich mit dem Schwerte des göttlis wollte.

feine intimsten Freunde den Woris eben so verhalte, lo idón aud die hand ist, die mich und Freundinnen, wie Schade, dal tiefe Unterbredung einges fu eben damit bewaffnet hat...." Ein ledter Anfang teren ift! ,,Er blieb fed'en', lagre der Prinz von Condé Herr Abbé", fagre eine Frenge Stimme; bringen wir nicht leije. 1,30 hab es wohl gemerte", fagte Turenne. -2 Wir Sort und den Eeufel zusammen." Cotin izincerte und sowieg; wollen einmal sehen, wte er den Saden wieder antnupfen wird." das war die Stimme des Herrn von Montauper, und der arme Man muß ihm eine Viertelstunde Zeit Caffen." Ubbé war nicht fehr bégterig, mit einem Mann, dessen gerader er muß den Keld Ber Strafe für feine bofe Bunge auf die Netge Berfand ihn mehr als einmal zum Soweigen gebrache, fio in teeren." - vei, Caffen Sie uns liebreidher fenn afo er." Und

als der Nebner zurüdtam, rief man von allen Seiten, daß es seine Siderheit dwinden. Eine Vierretfunde nicht mehr als billig ware, ihn Athem dópfen zu faffen. Sorin mar ihm Zeit gétalien, feine Gedanten tu famifeft, und das Iteß floy nidt bitten; Frau von Rambouillet Offnere ibm ihr Stas that ihm sehr noch, aber wenn er diese Sungt annahm, fellte binet, und aus den funfzehn Rinaten, die man ihm bewilligt er fich von vorn berent unter den, der fie vetfdynashr hame. Wa's warben fin vierpig. Der Zroirthenatt dauerte etwas lange, aber tun? Die Augen fefe auf Fen Betre! geheftet, aber er fio mom titere Fit, dies tu bererten, uno Sorin fand fein Uutis langsamt der Chir, bleibt gehen, fommt wieder surud) wird ab torium fó aufmerliam for wohlwollend wieder, als er es sers

... Rein;

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Somad, jugezogen und den er nun nicht mehr zu brauchen thums entbehrt hat, so weidet er sich jest Genusse des Reichs

Dieses Mal brachte er einen plan mit, einen Plan, der nach gu werden. 3d weiß nicht, ob die Regellofigkeit feiner Impros alien

den Regeln Quintilian's und Aristoteles ausgearbeitet war, was vifirungen, die unzufammenhängende Anhdufung so vieler beteror freilid nicht immer nach den Regeln der Beredsamleit heißt, gener Saße, das wunderliche Gemifd all dieser Gebanten und Seine Rede war in drei Kapitel abgetheilt; jedes Kapitet hatte Cône ein Erzeugniß der Stunft ist; aber von allen Rednern ist er drei Unterabtheilungen, jede Unterabtheilung zwei parallele Ideen, derjenige, der am leichtesten zu widerlegen, wenn man ihn liest, Alles genau auf einem Pleinen Zettel notirt, den er im termel und am schwersten, wenn man ihn hört. Er ist der unterhals mitbrachte und geschidt vor fich binlegre. Aber bei der ersten tendste unserer politischen Laugenidtfe, der idarfflnnigste unserer

Gesticulation, die er machte, flog der unglückliche Zettel weg und Sophisten, der gewandteste und blendendfte unserer Gauller. 36

fiel zu den Füßen einer Dame, die aus Güte oder Malice ihn Thiers liebt den Befit der Gewalt, nicht um der Gewalt aufhob und ihm wiedergab. Cotin erftidre vor Verdruß; er hatte felbst, fondern um des Wohlstandes willen, den sie gewahrt. ihn in tausend Stüde zerreißen, er hatte ihn zwisden den Zähnen Guizot findet seinen Stolz, Thiers sein Behagen darin. Da er germalmen mogen, diesen unseligen Zertel, der ihm eine solche zwei Drittheile feines Lebens hindurch die

daran mit der Gier ago wagte. seinen ?

und 3d sucht eines Nimmersatt. Thiers ist ein geistreicher Dås Tree

fchweigt die Chronil; was wir wissen, ist, daß er ohne neues mon. Der Geist sigt ihm, modte man sagen, in allen Winkeln Hinderniß das Ziel feines Laufs erreichte, der freilich nicht sehr des Mundes und bis in die Nagelfpißen hinauf. In seinem Wes lange dauerte; denn in weniger als zwanzig Minuten hatte er sen hat er viel Aehnlides mit Voltaire, gebredolid, nerv88, flüchs sein legtes Amen gesprochen. Daher sahen auch feine besten tig, für jeden Eindrud empfänglich. Er ist eigensinnig und

Freunde ziemlich verlegen aus. Man drådte ihm die Hand, sorrijd wie ein Kind und will doc gravicdtijd fenn wie ein ill

ohne ein Wort zu sagen, und dieses stumme Kompliment hatte Philosoph. Mehr Literat, als Staatsmann, und wiederum mehr viel Aehnligleit mit einer Beileidsbezeugung. Es Ponnte Peine Stunftfreund als Literat, enthusiasmirt er sich gewaltig für ein Unterhaltung zu Stande fommen: Einige fürchteren, laut aufs Etrurisches Gefäß, wenig für die Freiheit. Seine ehemalige guladhen; Andere, und das war die bei weitem großere Zahl, Begeisterung får unsere großen Revolutionsmänner war nur die hatten eher Luft, zu weinen; Alle fühlten dieselbe iinbehaglidys Aufwallung des Sunglings und Smålers, worin fich, ihm unbes Peit, denselben Wunsch, eine fo traurige Soiree enden zu sehen. wußt, der Aerger, damals noch nichts zu fenn, mit dem unbes Der Pring war einer der Ersten, die sich entfernten: gut und stimmten Drange, eine bedeutende Person zu werden, durch eins großmüthig, wie immer, wollte er die Demüthigung Corin's ander misdte. Aber der Mißbraud, der Genüsse, welde die nicht weiter treiben. Bald ward die Flucht allgemein: vor acht Monarchie bietet, verweidlichte bald fein Blut; er stieg in Abs Uhr waren Peine zwölf Perfonen im Salon mehr.

fågen von vier zu vier Stufen die Treppe von der Dachstube Und Cotin? fragt Ihr. Cotin brachte wahrscheinlich eine zum Salon hinab und wiegte sich auf den schönen, golddurdywirts sehr schlechte Nacht 3!1; aber der Pennt den Geist jener Zeit ten Sophas, als hátte er nie anders geseffen; ein großer Herr dledt, der da glaubt, daß diese Niederlage seinem Ruf sehr aus Instinkt, wie Andere es durch Geburt und Gewohnheit sind. idadete. Zwei Tage hatten genug, die siefiten Eindrůde der Žus Leichtsinn ein Zweifler in der Moral, in der Religion, Berediamkeit im Hotel de Rambouillet zu vermischen, und zwei in der Politie, in der Literatur und fast in Allem, wird er durch Tage genügten, um Cotin wieder zu heben. Der Eine blieb in feine Wahrheit tief ergriffen und lacht über jede aufrichtige, grúnds Feinem College, und der Andere nahm wieder ohne Opposicion liche Hingebung an die Sade des Volls. Er gleicht einem Wans das Scepter des Geldmads und der Mode in die Hand. Aber delstof, der an der Sonne in allen Farben ichillert, ohne daß einige Jahre später war Cotin noch immer der Abbé Corin, eine einzige ihm eigen ist

, und dessen loderes Gewebe ihn duro: während Bossuet fid) sdon Monseigneur, der Bischof von Cons fichtig macht. Man frage ihn nicht nach seinen Ueberzeugungen; dom" nennen ließ, bis er später der Bischof oder, wie gem Shnser zweifelt an Allem; man verlange nicht Proben der Mannhafs lich gesagt wird, der ,, Adler von Meaur" ward.

tigleit von ihm; fein Temperainent straubt fid dagegen. Ihr (Biblioth. Univ.)

wollt nicht, daß er spaße; aber wenn ihm nun Alies fpaßhaft fdeine! Jhr wollt nicht, daß er über Euch spotte; aber spottet

er doch aber sich selbst! Man vertraue ihm, wenn man will, 7 Thiers, nach Cormenin's Schilderung.

die Marine an, oder den Krieg, das Innere, die Justig, die

Diplomatie; nur lasie man Peine Millionen zu feiner Verfügung, Kein vornehmes Kinie fchaufelte Herrn Chiers in seiner Kinds und besonders feine Hunderte von Millionen, denn sie würden heit. Arm geboren, bedurfie er des Glüds; in Dunkelheit zur wie Waffer durch seine Finger rinnen. Mit der leichtfertigkeit Welt gekommen, bedurfte er eines Namens. Von Begierden vers im Geldausgeben verbindet er eine eigene Art, darüber Rechens zehrt, wie alle lebhafi Empfindenden, verdant er den Anfang schaft abzulegen, die nicht får Jeden ist; er nennt dies fehr artig seiner Wohlhabenheit dem Herrn Laffitte, seinen Ruf aber seinem die Kunst, die Ziffern zu gruppiren. eigenen Talert. Indeß ohne die Revolution von 1830 wurde Bei alledem habe id ihn gern, diefen natürlichen, lebhaften, Herr Thiers nod heute weder Wahler, noch wählbar, weder ungegrungenen Plauderer.&r spricht mit mir, aber predigt Deputirter, noch Minister fenn, ja nicht einmal ufademiper; er nidt, es ist nicht ewig derselbe salbungsreiche Eon, wie bei den ware in der Achtung einer literarischen Sorerie ergraut.

Brüdern der Doktrin. Auf die Länge betdabt er mich allerdings Es fehlt Herrn Thiers an Figur, an Schnitt, an Eleganz. auch durch sein Gefd was, aber gegen die oratorische Eintönigs Seine ndjelnde Stimme zerreißt das Dhr. Der Marmor der Reds Peit, diese unaufhörliche Langeweile, die größte aller Qualen nerbühne reicht ihm bis zur Sculter und verbirgt ihn fast vor für einen Zuhörer, für einen parlamentarisden Marinrer, der sle den Zuhörern. Dazu kommt, daß Niemand an ihn glaubt, er von Mittag bis sechs Uhr Abends zu erdulden hat, ist sein Ges selbst nicht einmal, und seine sprůchwortlich gewordene Durchs zwitscher immer noch eine Art von Erleichterung. triebenheit müßte das Bisden moralische Taurdung vollends vers Thiers denft, ohne fich anzustrengen, er produzirt, ohne sich nichten, wovon man sich einnehmen lassen fonnte, wenn man ihn zu erf dópfen, er schreitet vorwärts, ohne zu ermüden, und er ist hårt. Stiefmütterlich von der Natur behandelt, von Feinden und der schnellste Reisende im Reiche der Gedanken, den ich fenne. Freunden mit Mißtrauen betrachtet, hat er alles gegen fich, und Die Zeiten fliegen an ihm vorüber in ihrer Reihefolge und nach doch, wenn dieser Pleine Mann sich der Rednerbihné bemadrig, ihrer verschiedenen Gestalt, und die Natur, die fich von Anderen ist er dort so zu Hause und entivicfelt so viel Geist, daß man aufsuchen laßt, fømmt ihm entgegen, ohne daß er fie ruft, mit fich, in Ermangelung eines anderen Eindrudo, bloß daran ers allem Glange ihrer Herrlich leit und mit aller Anmuth ihres gobt, ihn zu hören. Nicht daß er sich in folagenden Wißworten Lächelns. Habt 3hr auf den Dampfboten, die unsere Strome erginge, wie Dupin, nicht daß er den gewichtigen Ausdrud Ddis durchsurdhen, das Glas gejehen, in welchem die Ufer fich abs lon Barrots, oder Mauguin's scharfen Spott, oder Sauget's spiegeln? Pfeilschnell fieht es die zurüdgestrahlten Dörfer, Kirs sanft wallende Beredfamkeit, oder Guizor's hohe, logisde Dents den, grúnenden Wiesen, waldigen Gebirge, schdumenden Segel, Praft beidbe; nein, er ist ein Talent für sich, das weder von nah” die gelben Wehren der ruhigen Fluren, die Heerden des Thals, noch von fern irgend Zemanden gleidt. Seine Vortrage find das Gemble des Himmels, die Thiere und Menschen an sid Feine Reden, es ift ein bloßes Plaudern, aber lebhaft, glắnzend, vorüberfliegen. auch leidt, beweglich, voll Feuer, mit geldichtlichen Erinnerungen, Spiegel, der die Leidenschaften der Anderen zurückstrahlt und mit Anekdoten und feinen Betrachtungen durchwebt, und das felbst Peine hat, der weint und Peine Thrane im Auge fühlt, der Alles wird mit einer unvergleichlichen Sprachgemandiheit vorges sich mit Doldftiden durchbohrt und keinen Tropfen Blutes vers tragen, abgebrochen, verbunden, aufgelöst und wieder angelnüpft. liert. Alles eine bloße Komödie, aber weld ein Schauspiel Der Gedante entspringe in diesem Kopfe fo lanell, daß man und weider Schauspieler! Weldes Naturell! Welche Gefdmeis glauben follte, er fer con geboren, ehe er nad empfangen wors digleir! Welche Nachahmungskraft! Welch' unerwartete Tons den. Die ungeheuren Lungen eines Riesen wurden nicht ausreis biegungen! Weldi durdjichtiger, glangenber Styl! Weldreigende chen,

die Worte dieses geistreichen Zwerges von fich zu geben. Nadlüffigkeit der Rede! Du idufest mich, Sauspieler, und és ideint, die Natur, fters mitleidsvoll auf Entsdådigung bes willt mid tdufchen; Du fpielft Deine Rolle herrlich, dod ifte dacht, wollte bei ihm die ganze Straft der Mannheit in das zarte nur eine Rolle; ich weiß das alles, und dennoch lasse ich midi Drgan der Luftröhre zusammendrángen. Sein Wort fliegt mit von Deiner Verführung hinreifen, ich kann nicht anders; fo einer Leichtigkeit dahin, wie der Flügel des Kolibri, und dringe lange

Du fpridit,

bin ich wie bezaubert, und id høre den 3ers so rafeh ing Mart, daß man sich verwundet fühlt, ehe man nod rhum aus Deinem Munde lieber, als die Wahrheit aus dem weiß, woher der Streid tommt. Zuweiten hat er plåglid inne, Munde eines Anderen. um auf Unterbrechungen zu antworten, und dann fgießt er feine Oft ift mir Chiers vorgekommen wie eine gebildete, geifts Entgegnung mit verbiüffender Sicherheit ab. Bieter

eine Cheorie reiche

Frau, die auf der Rednerbühne Fibend, nidit ftebent, iber mehrere Gefidtspunkte dar, falsche und ridtige, lo gruppirt er tausenderlei Dinge sterlich hin und her id waste, mit leichter file, mischt fie unter einander und laßt fie mit fo geldichter Hand Anmuth von einem Gegenstande zum anderen åberspringend, Zeit habt, im schnellen Vorübergaufeln den Sophismus gewahr wegung bleibenden Lippen gewahr würde. er is elaftificher als

die feinste Sprungfeder. Mit seinem Thema dehnt er fide aus und daß, alles in allem genommen, die beste Regierung diejes oder ziehi fio zusammen, idet sich herab oder schwingt fich empor. nige ist, welche am wenigsten Pofter. Guigot und seine Schule Wie eine Spirale windet er fid um jeglide frage, von der haben unsere Seelen ausgetrodnet, Thiers und seine Scule niedrigsten bis zur hooften. Er steigt hinan, herunter, wieder würden unsere Daiden leeren. Der Eine würde uns das Biss hinaut, llammert fidh an die Aefte, vertriede fide im did resten den Lugend, der Undere das Bischen Geld, weldes uns ges Laubert, Pomme zum Vorfdein, veríd wintet und madt caus blieben, noch vollende rauben. send Gaullersprünge mit der behenden Leidrigteit eines Eichs

(Etudes sur les orateurs parlementaires.) in berndens.

3d weiß es zwar nicht, aber ich möchte es behaupten, daß Herr Thiers, wenn man ihm nur nad Tisde eine Pleine Weile

Mannigfaltige 8. zur Vorbereitung gonnt, sehr wohl im Stande ist, drei Stunden hintereinander über Baulunst, Poesie, Rechtswesen, Marine Grihe und Soiller Zwischen beiden Didrern sieht und Strategie zu sprechen, obgleich er weder Baumeister, noch ein Frangdfiider Sunftridier, Henri Blaje, in einem langeren Didier, noch Rechisgelehrter, nod) Seemann, noch Krieger ift. Artikel über den gweiten Theil des „Faust", den die Revue des Er hat seine altesten Bureaus Chefs in Erstaunen gereßt, wenn

deux mondes mittheilt, folgende Parallele: „G8the ist vielleicht er mit ihnen über Verwaltungssachen dislurirre. Io übertreibe der einzige große Didrer, den die Phantasie nicht willúrlid nicht; welches Thema man auch behandeln mag, nie wird man fortgerissen hat; in Góthe liegt eine Straft, welche die Phantafie ihn in Verlegenheit sehen. Soone Kunst, Kandle, Landstraßen, bemeistert, mag man fie nun reine Vernunft, Selbstsucht, geluns Finangen, Handel, Geschichte, Presie, Transcendentals Policie, der Menschenverstand oder anders nennen, vorhanden ist sie iedens Straßens Angelegenheiten, Theater, Krieg, Literatur, Religion, falls. Die unsterblide Fee muß über fide ein' menídliches Geles Stadtewesen, Sitten, Vergnügungen, große und kleine Dinge, anerkennen, welches ihren Flug máßigt und sie lenkt. Hier ist Alles ist ihm gleich. Er ist auf Alles vorbereitet, weil er es auf es, wo wir Frangosen mit Red den Antheil an Gorhe's Genius, Nidrs ist. Er spricht nicht wie die anderen Kedner, denn er der uns gebührt, in Anspruch nehmen Pónnen. Es wäre zu viel spricht wie jedermann. Die Redner bereiten sich mehr oder wes gesagt, wenn man behaupten wollte, Franfreich habe einen eben niger vor, er aber spricht aus dem Stegreif. Die anderen Red: so großen Einfluß wie Deutídland auf die Bildung dieses außers ner dellamiren, er aber plaudert, und wie soll man auf der Hut ordentlichen Geistes geübt, und ohne uns würde dieser glänzende fenn vor Einem, der wie wir spricht und besser als wir und irgend Name der Welt nicht geschenkt worden seyn; aber wenn man Iemand! Die anderen Redner lassen immer ein Stitchen Stos sieht, daß Góthe wahrend seines ganzen Lebens einen vertrauten thurn hinter der Coulisse zurúd, und im Spiegel sieht man die Umgang mit den Geistern des 17ten Jahrhunderts unterhalt, Federn ihres Helmbuíches flattern. Zu Herrn Thiers aber Pann welche die an ihm gerühmte Gabe in einem so hohen Grade bes man kommen, wenn er eben aus dem Bett springt, und zu ihm saßen, wie nie wieder seit den Zeiten des Alterıbums, jo darf fagen: ,,Machen Sie nell, der Saal fällt fid, das Publikum man wohl annehmen, daß Frantreich auf die Entwicelung dieses wird ungeduldig und wartet auf Sie; nehmen Sie Ihre Masle ungeheuren Geistes eingewirkt habe, und für unser Vaterland und spielen Sie, was Ihnen beliebt, den Minister, den General, einen Theil dieser Ruhmfúlle ansprechen. Góthe hat den Frans den Künstler, den Puritaner, nur spielen Sie." Er wird sich nicht sojen entlehnt, was, wie er wohl wußie, ihm Deutschland nicht so viel Zeit lassen, fid die Stirn zu trodnen und ein Glas Wasser geben konnte. Gothe’s Poesie in ihrer imponirenden Harmonie zu trinken; er bringt nicht einmal seinen Anzug in Ordnung; er geht aus dem Verein des ruhigen und nidrernen Verstandes, betritt die Bühne, kleidet sich an, schminkt oder mastiri fich vor den wir im höchsten Grade bessen, und aus einem angeborenen den Zusdauern, er improvisire die Charaktere, spinnt den Dialog Gefühl der Farbe, des Bildes, der Form, die aus einer unftills an, Toft die Knoten und lernt seine Rolle im Spielen; oft giebt baren Sehnsuche nach dem Idealen und Göttlichen, die uns er auch zwei Rollen zugleich, wendet sich um, wirft seine Masle immer fremd geblieben ist, hervor. Schiller dagegen ist eine fort und greift nach einer anderen; und stets derselbe, ist er dod duroweg Deuridere Natur; ein reid begabter Geist, allen stets ein Underer, fiets in einer Rolle, steis ein vollendeter Schau: edlen und großen Empfindungen offenstehend, den die Gefühle spieler.

fortreißen, ohne daß er ihnen Widerstand zu leisten vermoore. Herr Thiers ist im Stande, vierzehn Stunden hinter einans Sdiller singi eine endlose Anmne, während welcher alle seine der ununterbrochen zu arbeiten, und dann fann man wieder Empfindungen Form annehmen, ohne daß er fich der Arbeit des einen Monat lang seiner Bequemlichkeit auch nicht einmal eine Gestaltens bewußt werde.' Thella, Piccolimini, Wilhelm Tell, Unterzeichnung abgewinnen. Er mag ein guter Minister für das Don Carlos, die Jungfrau von Drleans verförpern seine Sehn's Parlament renn, für die Verwaltung aber ist er es nicht. Selten sucht nach Liebe, Freiheit und Ruhm; es find Sdiller's Thránen, find solde Mundhelden auc große Staatsmanner. Dit begegnet die auf Thella's Augenliede ergittern, Sdiller’s Stimme, welche es ihnen, daß fie etwas sagen, was sie nicht hatten sagen sollen, aus der Brust der begeisterten Jungfrau oder des liebenden Cars oder umgekehrt. Sie sind gewöhnlich eitel, unbesonnen, vorionell 108 hervortont. Durch den vorherridenden, lyrischen Charatter und hochfahreno. Treibt man sie zum Sprechen, was sie nie abs geht die Wahrheit verloren, und alle Gestalten Schiller's sind lehnen, so gerathen sie in die Solingen der Indiscretion. Får nach seinem Bilde gemacht. Betrachtet man sie, lo ideinen Rie Staatsmanner ist großere Zurudhaltung erforderlich.

immer eine Aehnlid teit mit seinem melancholischen, sanften Ges Jede Regierungsform hat ihre Mängel

. Unter einer Reprás fichie, seinen blonden Haaren zu haben. Die Liebe Rrómt aus sentativ: Regierung werden die Majoritaten nur von den Rednern seinem Herzen wie aus einem übervollen Gefdge; ein unaufhörs geleitet, und duro die Majoritaten allein werden die Minister liches Bedürfniß, sein Inneres auszurdhütten, beherrscht und geldaffen. Jeder einflußreiche Minister muß reden Pönnen, aber beseelt ihn. 'Er ist wie der junge Adler, der die Sonne mit nicht jeder beredte Minister fann auch zugleich Staatsmann reyn. dem Sdlage seiner Flügel begrüßt. Alles Hohe und keine Colbert und Sulln waren Peine Redner, fie hatten in unserer sieht ihn an, und er folgt so sehr dem Zuge eines edlen Hers Zeit nicht Minister senn fónnen. 3. 3. Rousseau vermochte vor gens, daß er zuweilen ju fürchten ideini, die nachfolgende Kes einer Verjaminlung nicht zwei Sdhe ordentlich zu Stande zu ferion möchte die Reinheit seiner Begeisterung trúben; er in der bringen. Dallenrand were in Berlegenheit gewesen, hatte er edle Mensch in seiner idealften Gestalt. In Schiller tritt in der länger als eine Viertelstunde in den Stammern sprechen sollen. That der Künstler gegen den Menschen zurüc. Gothe dagegen Shareaubriand ftourert, und Montesquieu würde es in der Debatte lágt seinen Kopf über die unergründliden Tiefen des Gefühls gewiß mit dem untersten Advokateni chreiber nicht haben aufnehsgebieten. Schiller giebt nichts von seiner Menidheit auf; er lebt men Pönnen. Dupin giebt doch einen tuchtigen Präsidenten ab als Gatte, Dichter, Bürger; bald im Himmel der Ideen, bald’ und versteht es prachtig, das Wort zu führen und zu raisonniren; auf der Erde weilend, von rondner Zuneigung und glüdlider aber um den grünen Ninisterieppich würde er nicht

, zwei zusams Wirtlichkeit umgeben, hat er nicht, wie der Weimaríde Jupiter, menhangende Gedanken vorzubringen wissen, er wurde in fünfs seinen Fuß auf einen Granitblock geseßt. Er liebt, er fingi, er undvierzig Minuten fünfundvierzigmal anderer Meinung, senn. beret, er begeistert. fid leidt, und im Fieber der Begeisterung Thiers hat mehr Haltung; er ist nicht so schwanlend, nicht so hört er oft auf, Künstler zu seyn, seinem Werte gegenüber, um Fauftisch, nicht so Wetterwendijd. Er wird nicht Epigramme Menich zu renn, der Gesellidhaft gegenüber. Unter den Charals aus reinen Marimen machen. Er wird seine Kollegen nicht mit teren seiner Umgebung neige et fich nur denen zu, deren begeix einem Wißwort toden. Befißt er aber den får die Leitung der sterter und offener Charakter seinem eigenen entspridt. Daraus Staatsangelegenheiten so nothwendigen Sinn får organiiden enespringt bei Søiller ein beständiger Enthusiasmus der ihn Zusammenhang, für Ordnung, Ausdauer und Weisheit? Würde über die Pfade der ruhigen Beobachtung binausreißt eine Urt er nicht gar zu leicht der Herrschaft eines Systems, der Grille Subjeftivirdt, welche ihn bestandig persönlichen Einflussen unters einer 3dee weichen? Würde er nicht bald zu unentschlossen, su wirft. Góthe zieht sich auf den Gipfel seines Genius jurůd, um wankend, bald zu ungefüm und su entschieden renn? Ueberflügelt von hier aus die Menschheit zu beobadten; Schiller wohnt das feine Hiße nidt sein Urtheil? Würde er fid nidi eher durd die gegen unter den Menschen. Welde Sympathie man aud für Große der Dinge anziehen lassen, als durch ihren Nußen, durch das den berühmten Didoter des Wallenstein und der Jungfrau empfins Abenteuerliche mehr als duro das mögliche? Er glaubt nicht an den mag, so muß man dod der unbestreitbaren ueberlegenheit die Hingebung der Dugend, nicht an die Wunderwerte der Ehre; Gothe’s

huldigen. Der Eine unterliegt den Gefeßen seines Ges sein Glaube beschränkt sich auf die Macht des Goldes; dies Gold genstandes, der Andere beherrsdt ihn; der Eine verridelt fich bergeudet er tonnenweise, wenn es gilt, irgend einen Triumphs in den Faden seines Gewebes, der Ändere, auf seinem ehernen bogen zu bauen oder irgend eine therichte Eroberung zu machen. Soemet sigend, ordnet fle nad Bequemlid leit mit seinen machs Er weiß nicht, daß ein voller Sdaß der Lebensaft und das tigen Fingern. Bon Schiller Pann man sagen, daß er im Blut des Volles ist, daß dieses Postbare Blut geschont werden Werle befangen ist, von Göthe, daß er außer und über dem muß, daß die Sparsamteit die erste der Fentlichen Tugenden selben Reht.

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