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handle. Was fonnte Monseigneur wollen? erlauben oder vers Feuquières von der rühmlichen Prüfung, die fein Sdißling bes bieten? spornen oder mißbilligen? Der junge Mann erschöpfte stehen sollte, in Senntniß gereßt. Der Prinz von Condé Hatte fid in Bermuthungen. Er wußte aud selbst nicht einmal, was alle seine Freunde mitgebracht, und der Vicomte de Turenne mar, er wünschen oder was er fürchten solle? ' Bald ware es ihm lieb obgleią Protestant, einer der Ersten, die sich einstellien, naddem gewesen, wenn ein direkies Verbot reiner Angst auf ehrenvolle er gehört, daß keine Mefie reon wurde. Weise ein Ende gemacht, und bald sah er mit Schmerz und Die feine Gesellschaft jener Zeit ging leidt und ohne Stru: Verzweiflung ein solches Verbot voraus: „Man hátte mid nidit pel von den Freuden der Welt zu der Erfüllung religiöser Pflich rufen lassen", sagie er, rum mir eine Autorisation zu geben, ten über; man verstand es, dem Sprůchwort zum Trog, Gott . die ich nicht verlangte; dann wäre es ja genug gewesen, mir und der Welt zugleich zu dienen. Db Gott immer den besseren nichts in den Weg zu legen.". Mit Mühe hielt er einige heiße Theil hatte, ist sehr zweifelhaft; dod man ging immer erit jur Thränen zurúd. Als er dem Erzbisdof vorgestellt ward, athmete Messe, ehe man sich zum Hall antleidete; man nahm von einem er laum. ,,Senen Sie willkommen, mein Herr", jagte der Pra: Fest zum anderen den außeren Sdyein, eines Stlosterlebens an. lat, und er wintre ihm, daß er Plaß nehme. Dann fuhr er fort, Biele begnügten sich nidt einmal mit dem Schein, sondern was ohne ihn anzusehen, indem er bei jedem Theil seines Sater inne ren, wenn auch nur für eine oder gwei Stunden, echt und innig hielt: 113 habe gehöre, daß Sie heute bei Frau von Kambouillet fromm. Dod dieje Ktlasie von Menschen hatte in unserer Vers eine Predigt aus dem Siegreif halten sollen. gestehe, die Sache fammlung nicht die Majoritát. Man sprad) nicht so laut als ges fchien mir etwas seltsam.3d habe gerade nicht die übricht, es su wöhnlich, die Veränderungen am Mobiliar des Salons hacien verhindern. Aber dachten Sie auch wohl darüber nach, was Sie das Ihre dazu beigetragen, eine gewisse Gravitde in der Gesells thun wollen? Eine Predigt in einem Salon! Eine Predigt an schaft zu erhalten. Da Frau von Rambouillet die Sadie lo ernst der Stelle der Sonnette und Madrigale', die es alle Abend im nahm, so fürdtere man, ihr zu mißfallen. Aber die Gewohnheit Hotel de Nambouillet regner! Sie müssen befürdyten, den Einen trug den Sieg davon; man erinnerte fidh an das gewöhnliche ein Mergerniß zu geben und die Anderen auf Ihre Kosten und, Möbel, und diese Vergleichung, statt das Auditorium religiós zu was nody dylimmer ist, auf Kosten der Religion zu belustigen.“ stimmen, erregle nur die heimliche Heiterfeit aller jungen Leuie,

Monseigneur 1,Ja, id) verstehe, Sie wollen sagen, die anwesend wareni. Der Redner selbst sah diese fonderbaren daß Sie nidhi der Urheber dieser Idee find; aber sie ist Ihnen Zurüstungen nicht ohne Befremden und war nicht sehr damit zu: doch nicht unangenehm." Der junge Mann erröthere. Indeßt, frieden. Das war kein Salon mehr, aber noch weniger eine fuhr der Bildof fort, dies ist ein Punft, den Sie mit Ihren Kirche. Nie warb eine Predigt in so ungünstiger Stimmung Gewissen abzumaden haben. Ich wiederhole nur, was ich vors erivartet. hin gesagt: die Sache ist eine so ungem ihnliche, daß man Ihnen Herr von Montausier durdlief die Seihen mit einem Qut nie verzeihen wird, dergleichen versucht zu haben, sobald Sie in der Hand, in welden cuiva zwanzig Zerrel geworfen wurden. nicht mit Ehren bestehen. Man madt bei Frau von Rambouillet Das war wieder Stoff zum Lachen: es fah aus, ais wenn ein viele mittelmäßige Verse, die aber doch gut aufgenommen wer: Stirdendiener Almojen ammle, und der edle Sammler selbst den; bei Ihrer Predigt aber giebt es feine Mitte: entweder es der dies eben so gut merfie, wie die Anderen, batte Múhe, seis ist ein Triumph oder eine Niederlage. Haben Sie aud) dies inen Ernst ou bewahren. ,, Rúr die Urnen!" lagre er leise zu Alles bedacht?'' - ,,Vielleicht nicht genug, Monseigneur; jedoch einer Dame, der er den hut hinhielt. Für die Armen an Geist!"

:: wenn ic wagen darf, es zu sagen .... ich glaube nicht, fúgte ein schlechter Spaßmader hinzu, und ein halb ersticies la: daß diese Rücfidh mich abgesdrecft hätte. Jo habe nie die den durdlief dieje ganze Seite des Salons: Uebrigens verrie: Ehre gehabt, die Kanzel zu besteigen, und vor iedys oder sieben ther gewisse Slice, die man sich während der Sollefte zuwarf, Jahren kann ich daran nicht denten; aber ... idi habe mich viel daß man gegen den armen Redner eine Verschwörung gebildet, geübt...." ,,Und mit Erfolg, wie man sagt“, unterbrad daß man fid gegenseitig das Wort gegeben, ihn durch dunfele, Der Prälat.

so were Themata in Verlegenheit zu bringen. Daher die ges Der junge Mann hatte schon fast reine ganze Siderheit idujdie Hoffnung, die sich auf inehr als einem Gesicht bliden wiedergefunden; dieses kleine Lob gab sie ihm vollends zurüc. ließ, als eine Damne die joonen, einfachen Worte aus dem Pre: Allmålig ward die Unterhaltung immer lebendiger. Der Ergs diger Salomonis: „Eitelkeit der Eitelkeiten, Alles ist bijdjof fragte ihn über eine Menge Gegenstände aus; cs Pam Eirelteit", aus dem Hut zog. sogar zu einem kleinen Disput über eine Stelle des heiligen Der Redner war hinausgegangen; man rief ihn zurüd. Er Augustin. Nicht umsonst hatte Herr von Gondi in seinen aicen nahm den Zettel; feine Hand zitterte . Aber faum hatte er Buchern geblättert: er zitirte Stellen, mehr als nöthig war, um einen Blic darauf geworfen, als eine lebendige-Nöthe seine Wans zu dem Schluß zu berechtigen, daß er sich noch mii Theologie gen farbre und er die Augen halb zum Gimmel crhob. Die besdafrige, aber nicht genug, um seinen Gegner zu verwirren: Boshaftesten in der Gesellichaft unterließen nidhi, dies als ein denn po unvorbereitet dieser auch war, wußie er doch mit bes Beiden seiner Angst auszulegen; aber die ihm zuuadist Siehen: wundernswerther Kunst Sas mit Saß und Sdiriftsteller mit den fonnten in seinen eigen leidt einen Ausdruck der Freude Schriftsteller zu widerlegen. Bei jeder neuen Antwort mußte und der Hoffnung lejeni. Er döpfte Athem; eine ungeheure man die Scharfe seines Geistes und die Lebendigleit seiner Layt war von seiner Brust genommen. Von Furcht war Peine Phantasie bewundern: er fprad vom mensoliden Herzen wie Rede mehr: er war feiner sider. Er hatte im Nu den ganzen ein Greis, von der Beredsamleit wie ein vollendeter Redner, vom Reidthum feines Gegenstandes übersehen, er hatte, beredynet, Seelenhirtenamt wie ein in den geistlichen Functionen ergrauter welche Fülle von Lehren, Bildern und Gedanken jeder Art in den Priester. Herr von Gondi hatte bemerkt, ein wahrer Prediger furchtbaren und erhabenen Gegensazen zwisden Ruhm und Midts, músie weniger zu gefallen, als zu rúhren suben. ,,Senen Sie Uebermuth und Fall, den Lüften der Welt und den Schreden des unbesorgt, Monseigneur", erwiederte er; vienen Sie unbesorgt. Grabes lag. Dies Alles schidie er sido jest an; mit dem gangen Ich will diesen Abend daran denken. Goit gebe mir nur seinen Freimuth des Senies vor einem Publikum von Wollustlingen und Beistand, und es sollen in dem Salon der Frau von Rambouillet Reiden zu entwickeln. Er selbst hatte zu seinen Gunsten nidht Thranen fließen." Und fein Gesicht nahm bei diesen Worten besjer wählen können. Auch benußte er nicht die Viertelstunde, einen so würdigen und erhabenen Ausdruct an, daß der gute die man ihm zur Vorbereitung bewilligt, sondern idritt sofort Erzbiroof, der die Augen fest auf ihn gerichtet hatte, keine auf die Kanzel zu und stieg mit ficherem Tritt hinauf. Man fah Worte mehr fand. Der Abbé bemerkte dies und errothete noch sich schweigend an, das war schon mehr, als man erwartete: die mehr, als das erste Mal: ,,Verzeihen Sie mir“, sagte er, die Lader hórten auf, zu lachen, die anderen fühlten ihr Hera Plopfen. Augen niederschlagend; i,id vergeste, zu wem ich rede .. Sie

(Fortsetung folgr.) finden mid gemit sehr" Pähn .... Muth, mein Sohn; Much!": fagie Herr von Gondi; nich liebe dieses Feuer bei einem jungen Menschen. In nomine Demosthenis et Ciceronis

Der Pariser Gewürzkrämer (L'Epicier). ego' te absolvo!" Und bei diesen Worten machte er das Zeichen, womit die Priester die Übsolutionsformet zu begleiten pflegen.

(Sdlub.) Der junge Mensd beugte, ein Knie, tüßte ihm die Hand und Ein Spieler har Alles verloren und will seinem Leben ein 5:308 fid zurüd.

Sie waren Beide mit einander ganz zufrieden. Ende maden; er muß fich an den Gewurztrámer wenden, der Der Lefer verzeihe uns diese beiden Abschweifungen vom ihm Pulver, Stugeln, Årsenit verkauft; der Lafterhafte Menido Hotel de Rambouillet

. Sie waren nothwendig, um ein Bild will sein Glüc wiederum versuden, und der Gewürztrámer von dem Helden unserer Soiree ou geben.

lieferi ihm Statten. Es fommt eine Frau, Eure Frau, und Ihr · Madame de Rambouillet, eine Frau von echter, aber etwas könnt Ihr ohne Beihälfe des Gewurztramers Pein Frúhstüc vor: trupulofer Frömmigkeit, billigte nicht gang, was in ihrem Haufe Feben; macht fie fich einen Flec in das Kleid, so muß man ihn vorgehen sollte: wenig fehlte, daß sie einen Sfanda darin fab. wieder mit Seife und Pottaide ou núlfe rufen. Rufft Du in

Doo da fie es nicht wagte, fic dein fast einstimmigen Wunich einer schmerzbewegten Nacht nad Licht, foreidt Dir der Ge: der Gesellsdaft zu widerseben, so wollte fie wenigstens den wurzfrámer das rothe Bundel des wunderbaren, berühmten Fu?

Sbein retten. Es wurde bestimmt, daß die Damen fid einfad made, welches weder der Deutide Feuerstahl noch die Platinas Pleiden, daß die Violinen, die alle ubend da waren, abbestellt Maschinen verdrängen Polinen. Ohne ihn Pann man keinen Ball werden, und daß man den gangen übrigen Abend weder Verre bejuden, er verkauft die Maslen und der Idónften sálfte des noch Proía lefen folle. Man ließ aus der benadbarten Kirche mensliden Geldledts das eau, de Cologne. Bist Du Javas hundert Strohstühle bringen, und zwei Arbeiter zimmerten den lide, fo findest Du bei ihm den ewigen Labac, welcher aus der gangen Eag, an etwas, das einer Stangel nidt undhnlid war. Dore in die Nase, aus der Nase ins Larsentuch und aus dem Redis, erhob fide ein großes Srusifir, und in einem gur Sas Daichentuch in die Dore, úbergeht. : Die Nase, der Labad und Priftei benubren Kabinet erwartete den

Redner ein weißer Chorrol. die Dose des Invaliden sind ein Bild der Unendlichkeit, wie die Die Versammlung war früh vollftendig. Die Freunde des Solange, die fich in den Schwanz beißt. Der Gewurzfrámer Saules búteren fido, ein so neues Schauspiel zu versdumen, und

perlaufe

, die Subfangen, melde. Den Dod, und die, welde das

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bat

seine Seele an Satan vertauft; der ist das Alpha und Omega; uns der Saijer mußte fie ordentlig in Crab zu bringen. Was war

zu . kein Berbrechen oder keine guie Handlung begehen, kein Bert Paren. In der Weg lurz und spridoe der Gemúritrdmer nidi, der Sunft oder der Eitelleit vollenden. Er ist die Cipilijasioniam 1996 adet felten vorlommt, so erfennt man ihn an seiner Art Laden, die Gesellidaft in der Dute, die von Sopf, quofub bes nido

, ay fangaben, Er fabe einen Zipfel feines Easdentudes mit waffnete Nothwendigieit, eine wirklide Encntiopädie, oein in den Sippen, bebt es dann auf eine webende Weise in die hohe, Subidder, Fladen und Beutel abgerbeilieg Leben. Es ist uns greift würdevoll an seine Naie und trompetet dann auf eine grab: vorgelommen, daß der Sdub eines Gemúrgframers, dem eies slide Weije 10. maorigen Mannes vorgezogen wurde; der eine 'codier, der ans Ed Einige Leute, welche das Wesen aller Dinge ergründen dere verleiht das Leben. Man kann von der ganzen

Welt per: mwollen, meinen einen großen Fehler an dem Gewürztramer ents Lassen senn; bewahrt man die Freundidaft des Gewürzfrámers, sidede su haben. Sie sagen: er lebt sich zur Ruhe, und dann bat jo lebt man wie die Made im Kaje.

mer teinen Nugen mehr. Was thuc er dann? Was wird aus ihm? w Man mårde Tehr Unredt haben, wenn man sagen wollte, tiDie Bertheidiger diefer ehrensperrhen Klasse von Bürgern führen daß der Gemúrsfrámer nichts daffen fónne. Quinquet war ein irgewöhnlich an, daß der Sohn des Gewürztramers ineist Nota: Gewürztramer, und durch seine Erfindung ist sein Name in die srius oder udvolas, nie Maler oder Søriftfeller wird; dann Sprade úbergegangen.

fann er sagen: 130 habe dem Lande meine Spuld abgetragen." Wenn die Krámeridhaft pldßlid, aufhörte, Pairs und Depus in 30 madhe dem Gewárzerámer nur einen Vorwurf: er fins tirte zu liefern, wenn sie die Lámpden zu unseren Freudenfesten dee fide au báufig. Er muß selbst gefichen, daß er gemein ist. verweigerte, wenn fie die perirrten Fußgånger nicht mehr gucecht Einige Moralisten behaupten, alle seine Tugenden folügen au wieje, tein Geld wediselte und

der Dame, welche auf der Straße Fehlern aus, sobald er Eigenthümer würde. Dann erhale er von Uebelfeit befallen wird, nidt mehr ein Glas Wein reidare, einen leigten Anstrich von Wildheit, wird befehlshaberist und

o bien testirse, weldes un cilf Uhr erlijde, wenn er nicht mehr auf den nicht widerlegen, aber man betrachie die verschiedenen Mensden: „Constitutionnel” abonnirte oder Mann des Fortschritis würde, arten, ihre Seltfamleiten, und frage fich dann, was es in diesem wenn er sich gegen den Monthyon(den Tugendpreis ertlárie, nidt irdischen Jammerthale Vollfommenes giebr. 930 Balzac mehr Capitain seiner Compagnie werden wollte oder das Kreuz gid II.1.5 der Ehren-Legion verído máigte, wenn er die einzelnen Bláster der dobbe 77 En tan d. or the Büder ldje, die er zu seinem Gelddite verbraucht, wenn er dieses

Supe Symphonieen im Konservatorium anhörie, Géricauit bewunderte en Der Landsitz eines Englischen Edelmanns. sadece und Ballanche verstande, so wäre er ein entarietes Wejen, 1970 welches verdiente, die ewig herabgezogene, ewig wieder erhohre grans

: Sie werden dodnidit diesen Theil des Landes verlassen", Puppe zu seyn, welche die Wiße des hungernden Künstlers, des fagte ein Mitreisender, ohne Golfham Hall geichen zu haben." undanfbaren Schriftstellers, des verzweifeluiden Saint Simonisten ,,Und jenen Sie verfideri'', fügte çin Anderer hinzu,, ., Sie quin Zielpunkt wahlen. Aber man betrachte ihn doch nur auf: werden mit Ihrer Aufnahme zufrieden senii. Es giebt im gangen mertiam! Was ist er denn in der Thai? Ein kleiner bausb&diger, Königreid, Pein io gastfreundliches Haus. Fremde wie Befanne didbauchiger Mensch, ein guter Bater, ein guter Gane, ein gus werden gleich gut empfangen, und der Eigenthúmer ist ein arriger ter Herr. Halien wir hier einen Augenblick an...

alier Herr -- $3 Jahr alt und noch jo munter wie ein Funfsiger. Die Frau des Gewürzfrámers hat ihrem Mannc bis in die Vor dreizehn Jahrer: war er finderlos und heirathere eine nieun: Hölle des Französischen Spoties følgen müssen. Und warum ha: zehnjährige Dame.. Jest hat er fünf Kinder." man fic geopferi, sie zum zwieraden Sdladstopfer gemacht? Sámmliche Ländereien, mit Inbegrip von Gärten, Park, Es heißt, sie habe an den Hof gehen wollen. Aber welche in Wald, Wieseir und Kornfeldern, haben einen Umfang von gehn einem Comptoir eingesperrte frau empfindet nicht das Bedürfnib, Meilen, innerhalb defien ein fünstlicher See liegl, den Biele für dasselbe zu verlasien, und welchen besseren Plan konnte sic wah: den dónsten in England halten. Alleen uud Reitwege durch len, als die Umgebungen des Chrons? In diesen Haushaltungen idoneiden die Gegend nad jeder passenden Richtung. Vier fommt sieht man durch die Glasthúr des Bebáitnifies hindurch, das man unter einen Triumphbogen; vor Dir erhebi sich ein hoher gewöhnlid Ladenstube genannt wird, und wo die alten guten Obelisk; redis breiten sich fünfhundert Morgen Gerstenacer aus, Sitten aufrecht erhalten werden, die Gatten effen und trinfen. und auf einmal tritt man in lady Anne Cope's donen Blumens

Ein Gewürztramer nimmt nie das leidh fertige Wort: ,, meine garten, der nach Chantrey's Geldmac entworfen ist. Es find Frau" in den Mund; er jage immer: mmeine Gemahlin". In bier 2200 Schafe von der wahren füdlichen Zudt, dreihundert dem Worte Frau liegt eiwas Rohes, Ungebildetes, Untergeordnes Stück Hornvieh von der Devoner Race, dreißig Mildhlúhe in der tes; es verwandelt eine Gouheit in eine Sade. Die Wilden Soweigerei, funfzig Pferde in den Stallen; zweihundert Papier, haben Frauen, civilisirie Meniden Gemahlinnen, D.-6. junge die sich freuen, einen so trefflichen Grundherrn zu haben, und an Mädchen, welche sich gwijden cilf und givolf Uhr nad der Mairie zweitausend Arbeiter, die, wie man sagi, fortwährend von ihm begeben haben, geleitet von einer Menge von Freundinnen und ges beidhaftigt werden. úygefähr in der Mitte des Ganzen steht das {amúdt mit einem Morrthenfrange, welcher dann unter dem Ses Soloß Holtham ein prüchtiger Bau, den Graf und Grafin häuse, der Stubuhr niedergelegt wird. Wenn der Gewürzfrámer Leicester vor ungefähr adizig Jahren aufführen ließen. Es bes seine Frau durch die Stadt geleitet, so hat er in seinem Wefen steht aus einem großen Central: Gebăude mit vier Flugeln und etwas Stolzes und Prahlendes, was ihn dem Starrifaturengeidos hat eine (Engl.) Meile im Umfang. Das Haus ist zweimal ner in die Hände liefert. Er schmect das Glúd, seinen Laden wodentlich für das Publikum offen, und das mit Recht, denn es zu verlassen, so gang, seine Gemahlin macht ro selten Toilette, enthalt einen Sman von Tapisserieen, Skulpturen und Malereien, ihre Kleider sind 10 bauschig, daß ein Gewurzfrámer mit seiner die den Besucher für verwendere Zeit und Múhe reichlid ents Frau auf der Straße mehr Plaß einnimmt als jedes andere Paar. fdadigen. Hollham ist eines von den vielen Englisden Privat: Hat er scine Fischotterkappe abgelegt, so würde er einem anderen häusern, weldse Kunst: Sammlungen enthalten. Es giebe in Birger nicht undhnlich feben, wenn er sich nicht gleid durch die England fein Louvre; das Land it reid, an Kunstwerfen, aber Worie: ,, meine theure Freundin", die er häufig gebraucht, indem fie find gerstreut - hier ist ein Claude, dort ein Titian, und er feiner Gattin die Veränderungen von Paris zeigt, zu erkennen wieder hundert Meilen weiter unter modernen und antifen Skulp: gabe. Macht er einen Spaziergang aber Land, lo reke er ride turen ein Salvator Roja und ein Raphael. A gewiß an den Kaubigften Ort im Geholz von Romainville, Pins 3. Daher ist es kein Wunder, wenn unter allen Sehenswürdig: cennes oder Aureuil und bricht dann in Begeisterung aus über keiten in England die Staruen und Bilder dem Reisenden den die Reinheit der Luft. Hier wie überall erfennt man ihn aud) geringsten Genuß bieten. Man fann fid glúdlid dagen, wenn in seiner Verkleidung, an seiner Phraseologie und an seinen Meis man mit einem Besiger werthvoller Suniwerte belannt ist und

dadurch freien und Sfteren Zutritt zu seiner Sammlung erhält. *** Man fåhrt auf einem öffentlichen Wagen nach Meaur, Me: Muß man sich aber, wie tausend andere Neijende, mit einem

lun, Drleans und sie einem Manne gegenüber, der ung mit einzigen Besuch begnügen, dann bat man von diesem Besuch miftrauisden Blicken betrachtet. Man eri dopft sich in Bermuthun wenig Genus und noc weniger Belehrung. Gemáftete Diener gen über diesen anfangs schweigsamen Unbetannten. Ift es ein treiben Einen im Sturm ourd die Séle, und wenn man sie Adoptat! ein neuer Pair? ein Bureaumann? Eine leidende Frau veridbl, find, die Meisterstúde, die man gesehen, im Gedadeniß sage, daß sie noch nicht ganz von der Cholera hergestellt ist eben lo zerfreut, wie im Stónigreich. Blenheim House ist ein Die Unterhaltung kommt in Gang. Der unbekannte ergreift idlagender Beleg hierfúr; ngd árger aber ist es in Hampton das Wort: Mósieu damit ist álles gesagt und der Gewürgs Court. Kann ich das Vergnügen haben, die Raphaeliden Kars * trámer nicht mehr zu verkennen. Ein Gewürzerámer spridt tons zu sehen?" sagst Du freundlid ju einer jungen Pförtnerin, weder monsieur, was affettire, noch msien, was verächtlich deint die an der Thúr rigt. – „Bite, verzichen Sie nur einen Augens Er hat sein triumphirendes inôsieu gefunden, weldes mitten inne blicf", antwortet die Dame, die noch mehr Gesellschaft erwartet, 3wifden der Ehrfurcht und der Selbftachtung Reht. „Môsieu", um fid ihre Ciceronediente ro bod wie möglid belobnen su fage er, udhrend der Eholerazeit haben die drei größten Merrte, laffen. Sie nimmt einen Solifiel

mir, und sobald die Thür, ** Dupuniren, Brousiais und môsieu Magendie, ihre Stranten per: die in das eine Zimmer führt, offen it, wird das Zimmer, das sleden behandelt; es find beinahe alle geftorben. Sie haben man eben belehen, fest verídlorien. So muß man der unerbitt:

gar, nidot gewußt, was die Cholera ift, aber die Cholera ist eine lidhen Fährerin dicht auf den Ferien fenn, wahrend sie im Geben * Krankheit, an melder man stirbt. Die ich gesehen habe, befans raid berleiert: Das ist von Sir

Peter Leln, den fich sehr flecht. In dieser Zeit, môgieu, hat der Handel Solbein das ift ein Nubens, hier ist ein Weenir." Es ist viel gelitten."

de 13 Durdaus aller Regel guwider, surůd zubleiben, um ein einzelnes Seine Politit laßt fic in folgende Worte zusammenfaffen: Stüd zu bewundern, und so ist man gezwungen, mit der eilens ,,Môsieu, die Minister deinen nidt fu wissen, was sie wollen. den Dienerin und der fremden Gefelichaft mirzulaufen. Man Wie viel aud gewechselt wird, es bleibt immer dasselbe Nurs wundere fid endlid, daß man in weniger als zehn Minuten über

das ist von

funfzig Bilder berühmter Meister angesehen, und nimine fich vor, auf Pergament, 'in Golds und Silberdedeln aufbewahrt, mic wenigitens die Kartons Idnger zu genießen. Vergebens! Die bunten Steinen gegiert und reid illuminirt. Diese find über Gerellidaft, an, die man zufällig gebunden ist und die vielleicht 600 Jahr alt. Und dod wie foon und fein ist das Material, nad diesen Stiden weniger Verlangen trági, eitt, hinauszus wie deutlid die Hand! Uud fiel mir ein Miniaturmekbud aus lommen, und wer fónnte io unhöflich lenn, fie Alle gurúdhalten dem 15ten Jahrhundert auf, welches von dem geschidten Julio zu wollen, damit man seine eigene Privat - Neugier befriedigen Clovio fenn foll, und dessen Salligraphie mir die schönsten Leistuns pónne? So muß man kaphael mit fammt den Uebrigen vers gen der heutigen Presse zu übertreffen ichien. Dann zeigte man laffen und hat von dieser Wanderung durd fammllide Gemacer eine Kopie des Pentateuch, die 300 Jahr alt und auf einem gerade so viel gehabt, als Einer, der durch eine große Bibliothek großen Hirschautblatt von 106 Fuß Länge und 25 Zoll Breite paziert und die Búdertitel alle nennen hört. Doch freut man gesdyrieben ist. Es sind noch eine Menge áhnlider Werte in rich wenigstens, daß man weiß, was für Gemälde hier zu sehen dieser Bibliothel, die überdies sehr reid ist an Sriechischen find, obgleich man dies aus einem Katalog eben so gut erfahren Stirøenvatern und Lateinischen Sclaffitern. In diesem Hause sind Pönnte und nicht erst eine Reise von dreizehn Meilen von London nod zwei Bibliotheken, von denen die eine durdaus tiasilo nach Hampton Court zu machen braucht. Man könnte sich laum und die andere gemischter Natur ist. Der literariiche Theil des enthalien, wenn man beim Herausgehen das Trinfgeid in die Schlosjes ist in der That fürftlich eingerichtet und ganz anges offenen Hände der Dame legi, diese Methode des Herumführens messen der úbrigen Pracht, die ein ungeheures Einkommen seis für eine unwürdige Sdnurre zu erklären, wenn nicht das In: nem Eigenthümer gestattet. terefie für das höchst einnehmende Gesicht, das vor Einem steht, Dieser Eigenthümer ist, wie foon gesagt, 83 Jahr alt. Er für den Augenblid jedes Kunst:

Intereffe jurúddrángre. Jd bes empfangi jeden Fremden mit der größten Freundlichkeit und Zus greife nicht, warum man diese Zimmer nicht so lange offen láßt, vorfommenheit, als hätte er wer weiß was von seiner Freunds wie die des Borghese: Palastes in Rom, wo der Fremde nach daft zu erwarten. Aus jedem Wort deint Gastfreundidaft zu Belieben weilen und seine Kunstliebe befriedigen darf, so gut reden. Er entspricht vollkommen unserer Vorstellung von dem er fann.

alten Englisden Gentleman. Der Charakter des Grundherrn Der Fremde, der in Holfham House nur die Zimmer sehen fpiegele fich in seinen Umgebungen ab; Arrigleit und Gastfreund: will, triffe in der prachtigen Aegyptischen Halle eine startlide daft sind der Grundzug seiner zahlreichen Leute, die alle mit Dame mit aristokratischem Turban und weißen Handschuhen, die wahrem Enthusiasmus von ihm spreden. Unter den Bewohnern nicht mehr und nicht weniger ist, als die Person, welche der der fleinen Stadt Wells, die drei oder vier Meilen weiter liegt, Herrin des ganzen Schlosses am nächsten steht. Sie bar die ist nur Eine Stimme über die Güte und Leutseligfeit des ehrs wahre Ruhe der Englischen guten Erziehung, und wenn man würdigen Mannes. Jeder spride von der Halle" wie von bedenft, daß von den sechzig Dienern, die zur Halle gehören, einem gemeinschaftliden Mittelpunkt des Vergnügens. Steiner zwanzig weibliche nur unter ihrer Korrolle stehen, dann wird geht in der Nähe vorüber, ohne dem Portier die Hand gu ích úts man sich erfldren, woher das Gebieterische fommt, das sowohl feln und einen Blick in die stels offenen Schåbe der Speises in ihren Augen als in allen ihren Bewegungen liegt. Dod fammer zu thun. Wohlwollen und Gutmüthigleit ist Alt und Nichis geht über die

bezaubernde Hoflidleit, mit der sie Einen Jung gemein, und wenn der Eigenthümer durch die ausgedehns durch einunddreißig Zimmer führt, die entweder um ihrer Archi: ien Pandereien seines Guis feine Abendfahrt macht, sieht man teftur, Malerei, Skulptur oder Tapisserieen willen merfmürdig find! mir Vergnügen, wie die ladenden Kinder seiner Pachter dem Ich verweilte einige Zeit in den Zimmern, die einen Theil des Wagen voranlaufen und tvetteifernd fido bemühen, die verídies Fremdenflugels" bilden: da war das rothe und gelbe Solafs denen Ehore, durd die er fährt, ju öffnen. zimmer“, und das „blaue und gelbe Schlafzimmer, und das 30 habe nie zufriedenere Gefichier oder feistere Gestalten Stronídhlafzimmer", und an diese stießen ,,Anlleidezimmer', alle gesehen, als heute: besonders scheint es den Dienern des Schloßfes sehr fein möblire und mit vielen Bildern geidmüdi; im oberen sehr gut zu gehen - man fühlt sich ordentlich gestarkt, wenn stock waren viele dhnliche Zimmer, die zu gleichem Zwede be: man fie nur ansieht; aber von allen jovialen Gesidern fommt ftimme sind und zu welchen der bloße Besucher keinen Zutritt Peines dem des alten Kellners gleich. Es ist ein wahres Mufters hat. Dicier Zweck ist, wie der Name besagt, Fremde, die in bild von Behaglichfeit. Man fann es eigentlid nidi roth irgend einer Jahreszeit das gastfreundliche Holkham Hall be: nennen es ist mehr ein glanzendes Stupfer, das zusamme dem fuchen, und besonders die edler Privarfreunde feinés Besibers all' runden Bauch unten ein unter Stannen, Stragen und Flaschen beherbergen, welche im DProber und November aus vielen Ges verbrachtes Leben anfändigt. Es ist wirklid unwiderstehlid; genden dorthin zusammenströmen, um ihrem Lieblingsvergnügen man fühlt fich wie errodrmt in seiner Gegenwart und Pann sich nachzugehen. Das ,, braune Anlleidezimmer" ist merkwürdig nicht enthalten, jenes Ale zu bewundern, das so erstaunlide Res durch seine bedeutende Anzahl origineller Skizzen mit der Feder fultate hervorbringt. und in weißer, dwarzer und rother Streide von Michel Angelo, Als die Thürme von Hollham Hall mir zum lebten Male Raphael, Perugino, Carlo Maritti, den Caracci's, Lanfrance aus dem Gesicht schwanden, fiel mir ein, daß der würdige Bes und Anderen.

fiber deffelben aud bald verschwinden werde. Und weldh' ein Ich war zunächst Xußerst begierig nach der Statuen Galerie Abend ist dies für den Tag feines Lebens! – eines Lebens, das und ihrer Vorhalle. Dieje Galerie ist über hundert Fuß lang er lange dem Dienst seines Vaterlandes und dem schönen Stres und enthalt adiundzwanzig Antifen, unter welchen viele große ben gewidmet, in das Leben der ihm Untergebenen Saamen zu Statuen find. Mir gefiel besonders eine Diana, von der man streuen, deren Früchte ihre Zufriedenheit und unbegrængte ebe vermuthet, daß fie Cicero gehört habe. Sie wurde vom Grafen zu ihm sind.

(Bentley Miscell.) Leicester für einen großen Preis gefauft und heimlich aus Rom

ensis forrgeschidt. Der Graf ward deshalb arretire, aber auf die Vers wendung des Großherzogs von Toskana bald wieder freigelassen.

M a nnigfaltig e s. Sie ist von Parijdem Marmor, trefflid, erhalten und in jene herrliche Gewandung gehållt, wie sie nur der Griechische Meißel beth eiuf dem Grafen Elier gef denkt u'd der ihm als Talisman

- Der Elier:Ring. Der Ring, welchen Königin Elifas hervorbringen konnte. Auch ist hier ein sehr hübsches Kunkwerk von Chantren, dessen Modell ich in London gesehen. Sir

Francis,' wieder zu gewinnen, befinder fidjeße in den Händen des Britis

dienen sollte, die Gunft der Monardhin unter allen Umftanden von deffen Schißenthaten einige Fugel in der Nähe des Triumphs ichen Oberft Warner, dessen Familie da8. Kleinod als ein uns bogens den Namen Chantrey hills' belommen haben, traf eins mal mit einem Schuß zwei Schnepfen, die er zur Erinnerung Form eines Herzens verziert den Ring, der noch ein anderes

veräußerlidies Erbftu& betrachtet. Ein einzelner Edelstein in an diese That in Marmor verwandelte und Serrn Cofe denkte

. Historisdes Interesse dadurdy hat, daß er der Konigin Elisabeth Nichts geht über die Zartheit dieses Kunstwerfe; auch ist es so natúrlid: die Vögel sind nicht nach dem Leben dargestellt, sondern Jahre 1564 mit einigen Versen übersande wurde.

von Maria Stuart bei deren Vermáhlung mit Graf Darnlen im

Belanntlich wie sie im Tode find. Das Landschaftszimmer, wie es genannt wird, gewahrie mir

war es Laon Nottingham, welche den Ring unterídlug, nachdem vielen Senuß. Es enthalt unter anderen eine Landschaft von

er ihr von dem zum Tode verurtheilten Grafen Efter anvertraut Salvator Roja, eine andere von Domenichino, drei von Gaspar

worden war, um ihn der Königin vorzugeigen. Als Elisabeth Poussin und sieben von Claude Lorraine. Von diesem Lehreren !!

von der Lady Nottingham auf deren Codbeute den Zusammens find in Kolkham dreizehn Stúdt

, was für eine Privat:Sammlung hang der Geldichte erfuhr, erkrankte fie selbit und starb bald dars außerordentlich viel ist, und die meisten darunter sind sehr werths

auf. Der King lam nunmehr in den Besi Sönig Jatob's I., der voll. Nachdem wir diese Landidaften gehörig berundert und

ihn dem Capirain Warner, einem richtigen Seemanne, als Zeiden

feines besonderen Wohlmpollens identte. Die Aftenståde, die zum durch das Fenster die noch schonere Naturlandichaft draußen be: trachtet, gingen wir in die Bibliothef der Handschriften.

Beweise dieser Thaisaden dienen, werden von der Familie Warner Hier ist in Lebensgroße von dem berühmten Roscoe. Teit beinghe 250 Jahren auf das sorgfáltigste aufbewahrr. Dem Eifer hundert Bande Handschriften, welde diefe Bibliothel enthält, jekt auf dem Covent Garden Theater ein Drama unter dem Dis eine Menge trefflidher literarischer Noten und Angaben über ihr tel , Agnes Bernauerin oder das Behmgeride gegeben. Die Alter und ihren Werth. Diese Sammlung ist höchst interessant, schone Bader, Todorer ideint dort jedoch als Heloin eines ges und nie hatte ich eine solche im Benz eines Mannes vermuther, wöhnliden Melodrama't aufzutretenį, wenigstens erzählen die der, funfsig Jahre lang Parlaments - Mitglied, fic nie sehr mit Englischen Blatter bloß von der Pracht der Decorationen, von Literatur beschäftige har. Besonders merkwürdig und bewundernes Feuersbrånsten, Lurnieren, Bengalisden Erleuchtungen ?c., die ftripte. Es find hier Lateinische Kopieen der vier Evangelisten dramatischen Werthe desselben.

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vierteljährlich, 3 Thlr. für das ganze Jahr, ohne Erböhung, in allen Ebeiten der Preußischen Monarchie.

Erpedition (Friedrichs-Straße Nr. 72); in der Provinz ro wie im Auslande bei den

Woblöbl. Poft: Nemtern.

für die

literatur

des Ausland e s.

N 67.

Berlin, Mittwoch den 5. Juni

1839.

Rußland.

hervor, daß die Verbreitung der Staraïten immer mit der der

Muhammedanischen Völfer gleiden Schritt hielt. Mit diesen Die jüdische Sefte der Raraïten in Süd-Rußland. Pamen fie nad Afrila und Kleina fen; sie begleiteten fie bis nad Von 3. O. Sohl.

Spanien, waren mit ihnen zu Antiochia ; Edesia, Nicea, lebten

mit ihnen na Europa úber und hatten anfangs ihre Haupt: Das Semitische Wort „kara" bedeutet so viel als „in der Solonieen in Adrianopel und dann in Stonftantinopel, verzweigs Sdrift lesen". Davon ist das Wort „karaï" (Staraïi), so viel ten fide aber aud unter Túrlischer Hoheit in mehreren anderen als widrifigereu" gebildet, von weldem Singular wiederum Stadien von Europa. der Plural ,,karaïm" (Karaïien) lauter. *) Und jo nennen sich die Eben so famen nun auch die Staraïren mit der Turfo: Tata: Juden, welde die im Thalmud enthaltenen Zuidbe zu den las rijden Herridaft unter Baús Chan nad der Sirim. Das Aufs nonisden Büchern und Schriften der mojaijoen Religion vers fallendíte bei dieser Verbreitungs Geschichte der Saraïten ist, daß werfen und alle ihre religiösen und moralischen Lehriábe und alle diese Kolonicen in Asien und Afrika, die doch den Daten Doridriften allein und ausiließlich aus dem Gejebe Moses zufolge, nach denen man auf ihren Zustand foließen kann, im foópfen.

igien und 14ten Jahrhundert red blúbend gewesen senn músleri, „Wir sind“, sagte mir der gelehrte Rebbi Ufuff in der Sns in den meisten Sidoren dieser Erdtheile mii der Zeit wieder fait nagoge von Diduffut: Salé **), wo er mir und einigen anderen spurlos verschwunden sind. In den Sileinasiatijden und Syrisden Reisenden die Leußerlid leiten ihres Gottesdienstes seigte, wir Stádten giebt es faft gar Peine Karaïren mehr; eben so wenig find dasselbe,, was die Protestanten, die aus den Soder des in den Šidden der 'frilanisden Nordfifte, mit Ausnahme Canonisden Kömisden Redis nidt anertennen, in der Christenheite Sahira's und der südlichen Provingen Marollo's, in welden danielbe, was die S diïten, die gegen die Sunna protestiren, unter lebieren besonders viele Karaïtische Gemeinden vorhanden remu den Muhammedanern, und unsere Geschichte bietet dieselbe Ers müssen, da fast alle, selbst ipdtere Strimíde Manuskripte auf file Icheinung, die fidh am Ende in der Geschidie jeder Religion als auf einen Haupiss der Karaiten hinweisen. Dieses Ver offenbari. Die ersten donen und reinen Lehren des Religions: idwinden der štaraïrisden Kolonieen aus so vielen Afiatijden Stifters umgeben und verderben Eigennub, Herríojuchi und und Afrikanischen Studien erklärt man fick auf folgende Weise. Deutelei mit einer Menge von Auslegungen und Zuidben. Die Die Muhammedaner brachten eine Partie ihrer Reißigen und Meisten folgen dem weitersdreitenden und revolutionirenden ehrliden Staraïtischen Freunde mit und siedelten sie in den von Strome der Zeit. Nur wenige Feste, Treue und Redliche wagen ihnen eroberien Städten an. In diesen fand fic, nun aber ge es, im Namen des Religionsfifters das Banner zu erheben und noshnlid schon eine sehr Farte Kolonie thalmudisder Juden jeit gegen die Venderung zu protestiren. Beide Parieien, die Pros alten Zeiten anidijig vor, die sich nun in ihrer Eristenz durd, testirenden und die Stanonijden, gerathen mit einander in stampf neu antommende, abırünnige und ihnen verhafte Brüder bedrobe utid die gemeiniglich rowddere Pariei der Ersteren hat dabei saben, und daher sogleich init diesen einen Intriguens und gele' viele Verfolgungen von der anderen su dulden, auf deren Seite gentlich auch wohl einen Waffentampf auf Leben und Tod be: fich in der Regel die Machtigen und Gewalthaber befinden. gannen. In diesem Kampfe nun fiegien fast überall die ichlauen, So einfach und natürlich unsere Geschichie auf diese Weise im gelehrien und unermüdlichen Thalmudisten über die einfacheren Sangen ist, fo Dunkel und unbestimmt ist sie doch in Bezug auf und, als mit den Túrten verídwistert, minder gewandten die einzelnen Daten weten Jahreszahlen unserer Trennung und

Karaïren, die mit der Zeit fast überall weidhen mußten und

deren Solonieen daher durdweg verfümmerten, ja meistens veilig In Europa ift Weniges und nichts Bollständiges über die verdwanden.) Gerhidhte der Staraïten jur Publizitat gelommen, und aus bei Nur im rúdlichen Theil des Europäisden Rußlands erging ihnen selber eristire nod feine Gedichte der Selte. Die Quellen, es ihnen besser, und sie erhielten sich hier, vermuthlich weil teine aus denen man eine solde (dépfen Pannte, find, wie ihre Bater Thalmudisten am Hofe des Chan's fie belámpften. Batů Chair einst felber, im Oriente jerstreut. Viele interesante alte Búder soll nur 40 Staraïtiide Familien mitgebracht und hier auf einem befinden sich bei den Karaïtischen Familien in Odessa, in der Felsen in der Nähe des Standlagers (der Residenz) seines Krim und in Konstantinopel. Die Haupt:Sammlung" aber ist in Štrimiden Starthaliers angesiedelt baben. Die Niederlassung, Jerusalem, wo in den Händen, der dortigen Karaïten 17 große welche sie dajelbst gründeren, nannten sie daher aud ,,Kartimli, und Postbare Folianten historischer Schriften und Urlunden in d. 6. ,, die 40 Wirthschaften", melder Name fich aber spdterhin Arabischer Sprache vorhanden sind.

verlor, indem die Ansiedlung fich vergrößerie und zu einem Manche leben den Beginn der Losjagung der Saraïten von Stadioen anwuds, besonders als sich in jenem Tatariiden den ibrigen juder in das erste Jahrhundert vor Christi Geburt, Gouverneurs Standlager eines eigenen unabhángigen Chau's wo icon aud die thalmudisden Uuslegungen und Schriften Hauptstadt entwidelte. Die Tataren nannien dieie Stade beginnen. ***) Dod ist dabei wohl auf keinen Fall an den Be: Diduffutsalé", d. h. „Judenstadt", und dieser Rame ist aud) ginn einer Ausbildung ihres jebigen Zustandes und Namens su zu den Rußen uno in unsere geographiide Búder übergegangen i denten, so wahrscheinlich und natürlich es auch übrigens ist

, da hingegen die Karaïten, die nur die Thalmudiften Didhuffus daß alsbald mit dem Auftreten thalmudischer Zuidbe ich aud nennen, statt dessen bloß Stalé" (Stadi) lagen.' von diesem Widersprüche und Protestationen geltend machten. Die Geschichte Diouffut: Salé aus, weldes fie als ihre Metropole verehrer, ihrer jebigen Sitten und ihrer heutigen Verhältnisse beginnt ohne haben sich nun die Karaïten in allerneuester Zeit unter dem buio Zweifel erst mit Muhammed. An Muhammed idloffen sich die famen Schuß des Rulfiden Scepters wiederum auf eine hooft júdischen Protestanten sogleid, entschieden an, und dieser Ansolub, mertmürdige Weise frohlid aber viele Súd: Rufiiide Städte ver so wie das nachfolgende beständige Zusammenhalten der Karaïten breitet. mit den Muhammedanern, weldes fido úberall verfolgen faßt, Die iepigen numerisden Verhältnisse ihrer Kolonieen find drúdte ihnen ihr ganzes jebiges Gepräge auf, und gab ihnen folaende: Die gange Stårte des Voildens mag fide erma auf nicht nur ihre Sprache, Geridoiss und Geistesbildung, sondern 4000 Seelen belaufen, von denen sich in den obengenannten in auch ihre Kleidung, Speise und Lebensweije.

neuerer Zeit durch Auswanderung etwas geschwachien Metropole Die dltefte Schrift, welde die Karacten besigen, ist ein Pri: wohl kaum nod 1500 befinden. Nade Dichuffut:Kalé har Eupa: vilegium, weldes ihnen Suhammed selbst für die freie Ausübung toria oder forloff in der Krim die größte Stolonie, über 800 ihres Glaubens verliehen haben soll. Wenn man alsdann die Seelen, unter denen zugleich die wohlhabendften Männer des Jahreszahlen und die Dructs oder vielmchr Schreibs Drte der Srammes sich befinden; namentlich der jebige Srdíus der Aus ipdieren Karaïtischen Bücher verfolgi, so geht daraus deutlich raïten,.,.Sdima Bobowitíd", desien Namen weit und breit

unter ihnen verehrt ist und der daher fast als das Haupt u::0 :) Die Heilige Sdrift der Muhammedaner, der ,,Soran", hat von der: selben Semitischen Wurzel ihren Namen.

2. Mehrere Sdriften, die fide in den Handen des gelehrten Dr. St ..., *) Hauptfiß der Karaïten in der Krim.

Direktors der jüdischen Sdule in Odessa, befinden lajien keine andere Deus ***) Sdbou in der mirdnah, dem Grundterte des Chalmud, findet sich tung su. SO B. ein Budo, auf deflen Titel iu teren ist: ,,Gerdrieben im der Fame Karaïm" als Bereidnung einer streng an der Schrift haltenden Jahre der Schaffung der Welt ro und ro, in der armen von den Thalmudila

gedrücten Gemeinde der Karaïten su Warga.

ei.

der patriarcalisde Bertreter des Stammes angesehen wird. Augelegenheiten dem großen Gebanten der Emigteit unterguorbs Schima Bobowitid ließ die Lůrtif den Pferde antaufen, auf nen fino."

In diesem Anfang war nidas Glangendes, nidots, denen der Kaiser Mifolaus die Krimsden Gebirge bereifte, und was nad Effett zu halden rooien, und doch war etwas Ergreis ließ für iha toftbare Leppide und Pferdeges@irre aus Konfans fendes darin. Die Stimme des Predigers var rubig und majes tinopel und Smyrna lommen. Nad Eupatoria hat Doesia die ftatiid, seine Geberden selten, aber voller Würde. Dan fab ihm itdrffte Karaïtide Solonie mit 31 Familien und nahe an 200 an, daß das Ganze ihm mehr war als eine bloße Redeprobe: er Seelen. Sie haben ihre Buden, mit guten orientalisden Waas sprad aus dem Innerften seines Herzens, und war vom Herzen ren versehen, fast alle am Boulevard, der Reihe nads, eine bei kommt, verfehlt nie den Eindrud. Daber wandelte fide aud die der anderen. Zehn Familien wohnen in Theodofia, 25 Kópfe in Neugier der Zuhörer bald in Aufmertsamteit, und die Aufmerts S ditomir. Auch in Wilna und anderen Orten Fithauens rollen samteit in Interesse: Der Salon and seine Thorheiten waren einige lenn, so wie ebenfalls in Nitolajero, Taganrog, Cherson. (onell vergeffen. Unwiltúrlid glaubte man fid in eine Kirde Außer Rußland befinden sich im jüdlichen Galijien jwei Pleine berlebt, und das Ave Maria ward nicht weniger anoddstig Gemeinden, die sich des Schußes der Defterreidisden Regierung gesproden, als in Notre Dame: belanntlich id liebt das Ave erfreuen; in Konftantinopel 30 Familien; in Stabira über 200 Maria den Anfang jeder Patholisden Predigt. Der Redner ges Köpfe; in Jerusalem nur 1 Familien; in der Stadt Hit in Sms hórie vielteicht zu denen, deren Seele am wenigsten an diefem rien aber wiederum 250 Seelen. Im Jahre 1837 waren zwei Geber Theil nabm, nidhi aus dem Grunde, weil er nidr beten Karaïren nad London und zwei nad Petersburg gereift.

wollte, oder weil er nidt fühlte, wie sehr er Gott für einen To So viel von der Geschide und Statistit dieses fleinen glüdliden Anfang zu danten habe; vielmehr waren seine Gedans Bólfoens, defien Charafter und Sitten doch so eigenthümlich Pen ganz anderswo er fonnte sich nicht enthalten, auf fein Uudis und ehrenweroh sind, daß die Saraïten überall, wo sie erscheinen, torium einen darfen, freudigen Blid ju werfen, einen Blid, fidh eines Namens erfreuen, dessen Ruf mit ihrer geringen Ans den id nidt besser bedreiben fann, als wenn ich ihn mit dem zahl in gar keinem Verhältnisse fteht. Ihr ganzes deutere for des größten Feldherrn der neueren Zeit vergleider als derselbe wohl als auch ihr inneres Senn und Wesen ist eine Misdung mitieu in einer Suhlacht eines Reiner gigantijden Manóver ges. aus Tatarischem und Jüdischem. Und es ist aus dieser Mijdung, ingen sah und ausrief: „Sie gehören mir!". gegen die gewöhnliche Regel, etwas ganz Angenehmes und Er, Ja, jein Auditorium gehörie ihm wirflidh; er beherrschte es freuliches hervorgegangen. Mit Tårtisher Ruhe und Gesebtheit, mit jenem Scepter des Worte, welches das reinste und ichdnfte die ihren Brüdern, den Thalmudiften, mehr als irgend einem Vorrect des Genies ist; aber nicht bloß das Wort machte ihn so Volle abgeht, verbinden sie den júdijden Hardelegeist, und modrig, auch an dem Gegenstand hatte er einen furchtbaren Bun: während die daher durchweg nur Staufleute find und sich überall desgenossen: und das war der Tod. Dem Redner, der vom Code in die Welt hinauswagen, bersteigen sie sich dod mit ihren Pla: spricht, kommt die gange Sowade derjenigen, die ihn anhören, nen nie in schwindelnde Höhen, und es fehlt ihnen vollig jene entgegen: das ist ein Stúd, 10 Jeder mitspielt, wo seiner uns maßloje Speculationswuth eines großen Theiles der thalmudischen gerührt bleibt. Sprecht von Geis oder Sinnlidfeit; donnert ges Juden. Vielmehr drúdt fid in dem ganzen Benehmen und Vers gen Verleumdung, gegen Zorn, gegen Stolz, gegen was ihr halten der Karaïten ein fitriges Diabhalten aus, das ihre Retes molli: da werde ich entweder gar nicht zuhören, oder ich werbe und Handlungsweise inmer in den Schranken des Anstandes er: mir die Hände reiben und sagen: Das ist eine Lecrion für hátt. Sie treiben ihren Pleinen Handel mit orientalischen Ma: meinen Freund oder für meinen Nachbar N.!" So Ipie aber nufaftur: Waaren, Spezereien und Taback ohne Gerduidh, wie vom Lobe die Rede ist, da wird die Sache eine andere; da vor Alters ihre Bater. Sowohl auf der einen Seite der Schacher: heißt es: mea res agitur; da sebe id nicht mehr auf den Splits und Trödels, als auf der anderen der große Wechsels, Papiergeld: ter im Auge meines Bruders, denn hier in meinem eigenen ftedt und Edelstein: Handel der Thalmudisten ist den Staraïren unbe: ein ungeheurer Balken, den ich nimmermehr herausreißen fann, Pannt. Sie gelangen daher, fill ihr Kramergejdaft treibend, auf ein Ballen, der mich einft unfehlbar in die Grube hinabstoßen der einen Seite nicht zu der Stufe von großem Reichthum, Eins wird; da senle ich den Kopf, ich höre, io gittere. fluß und Gelehrsamkeit, den hier und da Jene erreichen, auf der Die Schilderung der Hoffnungen des Pensioen und seiner anderen Seite aber find fie auch weit davon entfernt, ju folder Größe bei Goti spurte der Redner für das Ende; erst wollte er Armuth und foldem Elend herabzufinfen, wie wir dies nament: in dem Menschengeidlech nur eine Heerde elender Wesen zeigen, lich bei den thalmudisden Juden-in Polen wahrnehmen. Wegen die, in die unermeßlich leit des Weltalls verloren, pom Tode, ihs ihrer geringen dußeren Bedeutsamleit werden sie meistens auch von rem bótlijden Hirten, unablaffig in das Grab hinabgezogen wer: den mit ihnen zusammenlebenden Thalmudisten veradret, von den. Dieses Gemälde ift feit jener Zeit tausend und aber tausend denen selbst der Inbedeutendste ihnen Mangel an Genialitat und Mal gezeidnet worden; die Prediger, Didter, Philofophen haben Geistestiefe vorwirft, indem er dabei auf die gelehrten Geseys fich um die Wette feiner bemagtigt, und es wäre heutzutage ausleger und die darfsinnigen Philosophen seines Stammes wohl lower, ihm eine so verjungie Gestalt zu geben, daß es hinweist

. Dagegen antworten aber die Altglaubigen wieder nicht ausfühe, ale habe man Gemeinplage gesammelt. Damals 1. Es fehlt uns gar nicht an sinnigem Verstande, und in allen aber war die sangelberedsamfeit in ihrer sindheit; der, den man unseren Pleinen Koloniren findet Ihr nicht einen einzigen Beetler mit Redt oder Unrecht für den Restaurator derfelben halt, Bours und nicht Eine schmußig verhållte Seele." Hierzu trags allers daloue, war ein Söüler von zwölf Jahren. Die Wahrheiten dings auch der gegenseitige Kredit bei, den bereitwillig ein fas der Religion waren bisher auf der driftlichen Kanzel von der ruït dem anderen gewahrt. Es betrachten sich die Saraïren als Pedanterie oder dem idledten Gejomad verhunzt worden; fie Eine Familie, wo Einer immer unbedingt dem Anderen hilft. erwarteten eine In den ungeheuren Ertremen, die sich in der rhalmudisden

noc vermißten, hörte man zum ersten Mal Gemeinde offenbaren, von steinreich

, und berrelarm, von traßuns im Salon de Kambouillet. wiffend und ábergelehrt", sagte mir ein Saraït, njeigt fich die Aber es genügte unserem Redner nicht, so viele rebellisde Unm&bigleit und leiden dafelidPeit ihres Geistes; wogegen darin, Geifter zur Aufmertsamfeit zu gwingen, so viel Zuhörer, wie der daß wir Alle unser anständiges Auskommen haben, Alle lesen Dichter sehr idón fagt, an feinem Munde hangen zu fehen; er und foreiben können, sich nur die Harmonie und Maßigteit, wollte die Seelen nicht bloß ergreifen, sondern sermalmen. Dem die Thalmudiften sagen Mittelmäßigleit, – unseres Geiftes zu angenehmen Eindrud, den die feiertige, ruhige Sprache des uns offenbaren heint."

fangs gemacht hatte, folgren bald in den Seelen der Buhörer Die Deusden und Ruffen in Odessa nennen aud die Stas Sdlag auf Schlag Unruhe, Angst, Schreden, je tiefer fle der raiten, indem fie dem Hebrairden Pluralis nod ihre eigene Plus Xebner in das Innere dieses großen Drama's bliden tiek. Was ral Endigung anhången, Saraïmen". Bei den ungebilderen ist if das Leben Anderes", rief er, als ein Reiler, holpriger Steg, dann sogar disjes Lippen - m in das lippen – 6 úbergegangen, deffen Ausgang ein Abgrund i was in der Renio Anderes, und es unterhielt mich daher einmal eine lange Zeit ein dortiger als ein unglådlider Wanderer, der auf diefen furdibaren Bege Kaufmann don den Karaiben Ddeffa's, von denen er mir allerlei einhergehtSo wie er ihn betritt, bort er, was er am Ende Wunderdinge erzdhite. Als ich ihn fragte, ob fie auch Menidens finden wird; er möchte gern zurü& unmöglid: er moote Fleisch- &ßen, lachte er mich darüber eben so herzlid aus, wie ice gern weniger schnell geben .... unmögtto. Rag er an das ihn aber seine Saraïben.

Biet der Reise Denten oder nicht, mag & folafen oder machen, (Schluß folgr.)

nag er weinen oder Blumen sammen, eine undberwinolide

Kraft treibt ihn vormdrts dem subgrund zu. Er tommi an den 8 r a n fi e i d.

Kand: er will fid fert daran antiammern, umsonst; er gleiçet, er fáilt, er fürzt, und alles muslom naogleren, fallen, füryen!

Und nicht zufrieden, ale Stadien diefer traurigen Reise ents Zwei Soireen im 17ten Jahrhundert.

widelt zu haben, sinete er den Abgrund felbft und folgte dem s! (forsebung.)

menidligen elend bis in seine tiefsten Diefen. Alle diese Gros Dodi war der Redner fo llug, fit nicht gleid im Anfang von

ken der Erde, alle dizie Unberer der Radt und des Buhms, mugs

ten mit ihm hthab in die Anfteren Höhlen, wo ihr Plaß bestimmt felvem Sonung fortreifen zu laffen: Feuer im Anfang i mar, und den Marmor von den Grdbern megnehmend, fuchte et Strobfeuer, fagie Beaumarcais ein Jahrhundert (pdter. Die in den edrgen, wat der Tod nad Verlauf einiger Lage bafelbR Buhører dienen noch gar

nicht die Erhabenheit

des Lertes gehörig durådldßt, jenes Emas, das in feiner Sprade einen Namen geivůrdigt zu haben, es wdre tollfühn gewesen, mit der char ing hat, so wahr ist es, daß beim Menschen aller Airbt, Ulles bis Haus zu fallen und ihnen eine solde 3dee ex abrupto in ihrer auf die grabliden Worte, womit man seine ungtüetlichen Koste gangen Nadiheit darzustellen. Er fing daher sehr einfad und bereidenece! Da mußte man alle diese Weldameu fehen,

wie ruhig in folgender Weife an: su tehren, daß Midis in diesem Leben

unsere Sorgen und Bes uit allen Bewegungen bicles jungen Unbelannten folgten, det en

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