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one Wodentlich erscheinen drei Nummern. Pränumerations. Preiß 221 Sgr. ( Thlr.) vierteljährlich, 3 Thlr.' ftir das ganze Jahe nônung, in quen Theilen der Preußischen Monarchic,

Nr. 72); in der Provinz so wie im Auslande bei der

Wobdobl. Peft. Aemtern.

für die

literatur des Auslande s.

N 65.

Berlin, Freitag den 31. Mai

1839.

Lonjumeau in die Höhe gebracht? Wer kauft die Uhren mit den S r a n I re i d).

Mameluten, die ihr Nos beweinen? Wer ernennt die gefährs

lidosten Deputirten der Opposition, und wer unterstüße die frafs Der Pariser Gewürzfrämer (L'Epicier).

tigen Maßregelt der Regierung gegen die Unruhestifter?

Der Gewürzeramer, der Gewürzfrámer und nochmals der Ger Bon Balzac. *)

würzfrámer. Die Undankbaren gehen leichtsinnig, und ohne etwas dabei, Ihr findet ihn gerüstet an der Schwelle aller Nothwendig, zu denten vor dem Laden des Gewurztrámers vorüber. Davor Peiten, selbst der widersprechendsten, wie er am Eingange reiner bervahre der Himmel einen Zeden! Mag der Diener nocy lo ladenihår fteht, ohne gerade immer das zu begreifen, was vors schmierig und seine Stappe nod so abgegriffen senn, mag der Herr geht, aber doch bereit, Ulles durch seine Arbeit, sein Geld, seine No ro munter und heiter Iddeind aussehen, so betrachte ich sie inbeweglidfeit zu unterstützen. Daß wir nicht Wilde, Spanier doch immer mit ehrfurchtsvoller Sdeu und rede sie mit der oder Saint Simonisten geworden sind, verdanten wir einzig und Hochadtung an, die der „Constitutionnel” ihnen bezeigt. Wenn allein den Gewürzfrámern. Sie haben die gesellidaftliche Orde ein Codier vorübergetragen wird, so acte ich nicht darauf, aber nung aufrecht erhalten. Wenn sie es nicht gethan hátten, mit cinen Gewürzfrámer jebe id nie mit Gleidigúltigkeit an. In wema follien sie dann aber aud) handeln? Der Gewürzfrámer meinen Augen ist der Gewürzfrámer, dessen állmacht noch nicht giebt den Dusídlag, je nachdem er an den Tagen einer großen dlter als ein Jabrhundert ist, der Reprajenigne und treuste Magrisis hervortritt oder sich zurudzieht, spricht oder idweigt. Wie druck der modernen Gejellschaft. Sieht er nicht eben so hoch sollte man nidt die Aufridrigkeit bewundeon, mit der er side durd, seine Resignation wie durch seine Núblidofeit, und ist er allen Abgeldmagtheiten hingiebt, die gang und gebe find! Wer nidt eine nie versiegende Quelle der Süßigkeiten, des Lidites wollte ihn abhalten, zum Gemdide der Jane Gran zu wallfahrs und der freundlichsten Gaben? 3ft er nicht mit einem Worte der ten, für die Kinder des Generals fon zu follektiren, fúr' das Minifter Afrifa's, der Geldhaftetrager 3ndiens und Amerita's ? Champs d'Afile zu subskribiren, sich auf den Asphalt zu werfen, Sicherlid, der Gewürzfrámer ist das Ailes; und er ist es, ohne die Uebersiedelung der Aide Napoleon's zu fordern, seine Stinder die geringste Ahnung davon zu haben. Der Obelisk weiß ja auch als Polnisde Lanciers oder als Artilleristen der Nationals Garde nichi, daß er ein Denkmal ist.

auszuftaffiren, je nachdem die Umstånde es erfordern? Du vers 0, 3hr rondden Sporter, rend Ihr je in den Laden eines judit es vergeblid, prahlerischer Journalismus, der du vor ihm Gemúrskramers getreten, der Euch nicht buldvoll gugeláchelt und die Feder neigft, ihm zuladelft und ihm die Falle des Abonnes die Stappe demüthig abgezogen hatte, während Ihr Euren ut inents ftellft. auf dem Kopfe behieltei? Der Sohleder ist ein roher Geselle, Dar man aber auch idon die Widrigkeit dieses nothwendigen der Bader bleich und inúrrisch; aber der Gewürzfrámer ist immer Leims der Gesellschaft, den die Alten vielleicht vergótrert hatten, verbindlid, jeigt immer cin freundliches Gesicht. Zu welder hinlänglid gewürdigt? Der Spekulant baut ein Stadiviertel Klasse der Gesellschaft daher auch ein verlegener Fußgänger ges oder ein Dorf; er errichret so und so viel Hauser, führt eine hört, er wendet sich nie an die griebgrámige Wissenschaft des Kirche auf, bringt Einwohner zusammen, treibt einen Paoagogen ührmachers, noch au das mit blutenden Fleildstúden verschanzte auf, hofft auf eine Vermehrung der Bevölkerung und hat mit Comtoir des Soldchiers, noch an das mißtrauische Gitter des einem Worte etwas zu Stande gebracht, was einen Anstrid von Baders; nein, von allen offenen Laden wahli er den des Ges Civilisation bati es sind Champignons, Håhuerteulen, Strebe da, würztramers, wenn er hundert Sous wechseln oder eine Straße Adjunfte, Feldroadter und Steuerpflichtige; aber dennoch würde erfragen will; er weiß ja, daß dieser Mann, der christlichste von Alles Peinen Bestand haben, würde Alles aus einander gehen, allen Handeltreibenden, wenn er auch bis an den Hals in Ger wenn dieser Milrofosmus nicht durch das ftdrffte gesellidaftliche schuften ftedt, dennedy Allen gehört, denn die Zeit, die er Andes Band, durch den Gewürztramer, zusammengehalten würde. Auf ren cenft, stiehlt er sich selbst ab. Wenn Ihr auch eintretet, dem Sirchthurme ist das Streuz aufgepflange; wenn fich aber an um ihn zu stören, um ihn gu brandschaben,

so wird er Eud der Ede der Hauptstraße nidt ein Gewürztrámer ansiedelt, so ift doch begrafen, wird Euch fogar Intereffe seigen, wenn das alle Mahe vergeblich. Brod, Fleisd, der Soneider, Schuhe, Gejprád über eine bloße Frage hinausgeht und eine vertrauliche die Regierung, das Bauhols fommen auf der Post und zu Wagen Wendung nimmt. Es ist leider, eine haßliche Frau als einen an; aber der Gewürzliámer muß da senn, da bleiben, zuerst aufs unhöflichen Gewürzfrámer zu finden. Haltet an dieser Grunds stehen, fic gulegt niederlegen, seinen Laden zu jeder Tageszeit wahrheit fest, wiederhole ido, um allen mißgúnftigen Nachreden für die Kunden geoffnet halten. Dhne ihn feiner der Genuse, ju begegnen.

welche die moderne Gesellidaft vor der antifen voraus hat, ohne Bom Gipfel ihrer eitlen Große, ihrer Palten Bildung oder ihn weder Branntwein, nodo Tabad, noch Thee. ihrer Punftreich beschnittenen Barre berab haben einige Leute, ges in seinem Laden findet jedes Bedürfniß eine dreifadye Bes wagi, dem Gewürztramer: Rakka! juzuschreien. Sie haben aus friedigung. Hier ist Thee, Kaffee, Chokolade, als Sdluß jedes seinem Namen ein Wort, eine Meinung, eine Sade, ein System, ordentliden Frühstúde; hier Calglidare, Del, Wadslide, als eine Europäisde und encyllopdoische Figur gemadt. Man foreit: Quellen alles Lidies; hier Salz, Pfeffer, Mustatnuß, die rhetos w3hr Gewürzfrdmer!“ um eine Menge Beschimpfungen zusams rijden Verzierungen der Küche; sodann Reis, Bohnen, Maccaroni, mengufassen. Was hat man denn am Gemúrstråmer auszuleben? die Grundlagen jeder foliden Mahlzeit ; Zuder, Syrup, konfituren, Seine mehr oder weniger braunrochen, grünen oder hololaden: die Süßigkeiten des Lebens; Sedie, Psaumen, trođene Sredte, farbigen Beintleider, seine blauen Strumpfe, seine Kappe von durch welche, nad Brillat-Savarin, der Nachtijd erft feine eigents unediem fifchotterfell, welche mit einem fibernen oder goldenen tiche Phyfiognomie erhalt. Müfren wir aber nicht die lifte after Streife bejes ift, oder seine nad der Brust ju in drei Spigen auss unserer Bediefnisse geben, wenn wir die dreigespaltenen Einheir laufende Schurze? Wie will aber eine Gesellschaft ohne Arifto ten, welche das Geldoft des Gewürzfrdmers umfaßt, ersdopfen fratie, welche mit den Ameisen an Ehátigteit wetteifert, das mollten? Den er úr trámer selbft tann man als eine Trilogie (dodbenswerthe Symbol der Ürbeit radeln? Glaubt man viels ansehen: er ist Wahler, National: Gardist, Geldworener. Id leidt, das ein Gemuestramer ganz und gar nicht dente, fich nicht weiß nidt, ob die Spotter einen Stein unter der Linten Brust um die Sünfte, die Literatur und die Politil befúmmeres Wer tragen; aber mir ist es unmöglich, über ihn zu dersen, wenn bat dann aber die Ausgaben Boltaire's und Rousseau's verfdlung idh an die Marmorfågelden in seinem hölzernen saften dente, gen? Wer die Erinnerungen und Klagen von Dubufe gekauft mit denen wir in unserer Stindheit spielten. Welden Plas nimmi Wer hat den Kupferstid des Soldaten als Landmann, des Leichens er im Herzen der Spinder ein, denen er den Bindfaden zum zugs. Des Armen, des Ungriffe auf, die Barrière, von Clidy in Dreden und das Zuderwert verkauft! Dieser Maniit, der die seinem Zimmer aufgehängtWer engint in den Melodrament Kergen, jus supferem Begrdbnik in feinem Behatini har und bei Wer giebt etwas auf die Ehrenlegione Ber läuft bemandernd in das Museum von Versailles? Wer hat den Postillon von

unseresu Begrábniß uns cine Ohrdrie weiht, geleitet uns im gangou. Bertaufe unseres Lebens Dem Didier verkauft er feder

und Dinierides Muler Farben, Allen Seim. ) aus einer ro eben unter dem Titel bes Français" errohienenen Cha: ratterschilderung der Franzosen, von verschiedenen Verfassern.

(Sluß folgt.)

nen.

g tali e n.

die einzelnen Charakterisire werden. Man muß erfahren,, du

welchen Anforderungen man berechtigt ist. In den vielbesuchten Handbücher für Reisende in Italien.

Stadten fann man aberall chambres garnies finden, welche den

Gasthöfen gewöhnlich vorzuziehen sind, Ø. B. in Mailand, in (Soluß.)

Rom überall, auf der Piazza d'Espagna, Dia Condotti, auf Für die wichtigsten Städte, wie Benedig, Florena, Rom, Monte Caprino u. 1. m. in Neapel, besonders reigend in S. Lucia, Neapel u. f. m., wird der Reisende, der dieselben genaner will Chiatamone, Chiaja. In einigen dieser Hduser pflegen vorzugs Pennen lernen, mit seinem Handbuche nicht ausreichen tónnen, weise Engländer oder Franzosen, in anderen mehr die Deuischen auch wenn dessen Einrichtung möglichst vollkommen ware. Die zu wohnen. Die Aussicht, die Bequemlichkeiten, die Preise sind Guides fúr die einzelnen Stáðre find zwar in der Regel idledht, verschieden. So wandelbar dergleichen Dinge find, fo geht doch aber unter diesen fann der unbelehrte Reisende leicht an den gewöhnlid ein gewisses Gefeß hindurch. Man kann solde Privats dlechtesten gerathen. Daher wäre es Pricht des allgemeinen Wohnungen, wenn man sie zu finden weiß, unmittelbar beziehen. Handbuds, ihm die brauchbaren Bücher für die einzelnen Städte Es giebi úber diese Verhältnisse unter den Reisenden eine Menge zu empfehlen und nachzuweisen, wo an Drt und Sielle dieselben von múndlichen Ueberlieferungen; sie sollten im Handbude fich zu haben sind. In dieser Beziehung bringt allerdings jedes Jahr gesammelt finden, denn nicht jeder ist so glüdlid, gur rechten viel Neues. Aber es wird immer gerathen senn, das Erprobie Zeit die Stunde zu erlangen. anzuführen. Auch beim Anlauf eines Stadt: Plans wünscht der Ferner sind Mittheilungen über das geregelte Fuhrwert in Reisende berathen zu senn. Die Plane Rom's 3. B. find sámmt den Stadten nothwendig. Neapels Omnibus, welde vom Largo lich zwar nach dem alten großen Plan von Nolln gemacht, aber del Castello bis zum Seraglio gehen, die Römischen Omnibus doch von sehr verschiedenem Werth. Die brauchbarste Bearbeis nach S. Paolo find gar bequeme Einrid tungen, von deren Das tung ist seit 1830 und bisher die von Snapp und Stier (zu haben seyn der Reisende nicht immer sogleich die Entdedung madt. im Institut fúr ardy dologische Korrespondenz. Monte Capino Fúr die Erkursionen in die Umgegend der Stadte sind detaillirte No. 132)., Får Neapel mochte der Plan von Jorio zu empfehlen Mittheilungen ein großes Bedürfnis. Es begegnet dem fremden jenn. Aehnlide Notizen sollte das Handbuch für alle wichtige 8. B. in Neapel leicht, daß er die Barfen nach Sorrent oder Siddte geben.

Capri im Hafen nicht auffinden Pann, und es halt oft ídwer, Durch die Nachweisung eines Guide wird es der eigenen auf der Straße genigende Zuredweisung zu erlangen. Steht Beschreibung der Stadte nicht überhoben renn. Denn theils wird aber im Handbud, daß z. B. die Barten von Sorrent bei der rein beschränkterer Raum doch ausreichen, um jolde Reisende, Immacolatella liegen, so Pann man fidh zu diesem Offentlichen welche nur einen furgen Aufenthalt machen wollen, zurecht zu Gebdude von jedem Knaben hinführen lassen. Gerade für Neapel, weisen, theils wird es feine Nachweisungen so einrichten fónnen, wo der Verlehr mit der Umgegend meist rehr ftatig und regels dat die gewöhnlid nidt sehr praltijden Beschreibungen der maßig ist, lassen fich außerordentlich viele Notizen für alle Stadte dem Reisenden erst núßlich werden. Zu diesem Ende Pantie geben, müssen 0:2 Merlmürdigleiten einer Stadt Purz aufgezahlt und Aud wúnícht der Reisende Belehrungen über die Preise gwełmdßig gruppirt renn. Dieselben nach Basis Ärt auf ges seiner Bedürfnisse. In dieser Beziehung giebt es fo viel Feftes, wisse Tagereifen su vertheilen, ist unnúß. Aber der Reisende daß fich zahlreiche Čabellen mit volleommener Sicherheit auf will aus seinem Handbuche lernen, was fich bequem zusammen, stellen lassen. Dadurch wird dem fremden nicht nur viel Geld, fassen und in einem Wege abthun laßi. Unerldflid ist ferner sondern aud) viel Zeit und Perger erspart. Der graliáner ist die Angabe, zu welchen Zeiten die Mujeen, die Kirchen, die Pas alsbald zufrieden, wenn er merft, daß sein Stunde Beidheid weiß. låste u. f. w. am besten oder vielleicht allein besucht werden Pons Wo ich in Reisebeschreibungen und Handbúchcrn hin und wieder

Die bedarf es besonderer Erlaubnißfarten, wie 8. B. in Preise angegeben finde, ist die Angabe gewöhnlich viel zu hoch, Rom für das Museum Gregorianum. Der Keijende muß unters wie natürlich, weil der Verfasser nichts als seine eigenen Erfahs richtet werden, wo dieselben zu haben find. In manchen Museen rungen feil hat. Nur Valern giebi richtige Notizen in dieser giebt es reservirte Sabinets oder einzelne merkwürdige Gegens Beziehung. Hier einige wenige Beispiele für die Möglichkeit stande, welche nur auf besonderes Verlangen vorgewiesen werden. genauer Tabellen. Das Fuhrwert in Neapel hat durdgångig Hierauf muß das Handbuch an den betreffenden Stellen aufs Feste Preise.

Feste Preise. Die Eselmiethe hat so ziemlich feste Preise, ges merliam maden.

wöhnlich 3 Carol. für eine Tour von mehreren Stunden, 3. B. In Bezug auf die einzelnen Kunstwerte muß ein gutes auf den Vesuv, eigentlich aber noch weniger. Für einen Plan Handbuch das Bedeutende durchaus an seinem Orte bezeichnen, in den Barlen von Sorrent zahlt man nur 1 Carol., nach Capri auch die versprengten und weniger bekannten Monumente in ein: höchstens l_ Carol. Daß man im Museo Borbonico jedem bon zelnen Palásten, Villen, Stirchen nadweisen, damit der „Literat', den vielen Aufsehern und jedesmal 1 Carol. Trinkgeld geben dem billig selbst überlassen wird, wofür er fid interessiren will, musse, ist eine bloße Einbildung. Die Leute sind nicht berechtigt, wenigstens erfahre, was er sehen kann.

irgend Etwas zu fordern. Für besondere Dienste fann man sie Die gewöhnlich in der Einleitung der Handbücher voraus! nad Belieben belohnen. Wer das Museum nur einmal besucht, geididten Notizen über Vesturine u. dgl. sind von sehr beschránts wird abrigens gern ihnen ein Trintgeld geben, denn sie sollen tem Nuben. És músjen für die einzelnen Orte besondere NachPårglid besoldei lenn, wobei vielleicht auf die Freigebigkeit der weisungen gegeben werden. @wischen vielen nahe an einander Freinden gerechnet ist. In Rom giebt man beim Besuch einer gelegenen und auch entfernteren Orien giebt es stehende Fuhr: Villa u. 1. mr. gewöhnlich 2 Paoli in Allem, man sey nun allein, gelegenheiten, zu bestimmten Zeiten und zu feften Preisen. Solde oder mit Anderen in. Gesellschaft. Es ist hier nicht der Ort, Berhålınisse pflegen lange ungeändert zu bleiben, und wurden fle diese Norigen zu vermehren. Nur so viel, daß Herrn R.'s Anga geändert, so hatte man wenigstens an den Nachweisungen des ben durogehends falsch find; 4 Scudi dein Vetturin für einen Handbuches einen Maßitab und Anhalt. Am leichtesten ist die Tag zu geben, ist liderlich; man rechnet, mit Einschluß des Nachweisung da, wo bestimmte Bereaus, wie das Parecerde, Abendessens und Quartiers, 2 oder Paum 2 Scudi. Eine gelata für Floreng, Rom und Neapel etablirt sind. Für diese Bureaus in Neapel Postet niemals 12 bis 16 Grani, sondern nur 5 bis tann man sogar dreist, da die Besiber ihre eigenen Häuser zu 10 Grani, und ein Glas limonata an einer LimonadensBude nur haben pflegen, die genauen Adressen mittheilen. Ferner ist über einen einzigen Gran, nicht 3 bis 4 (S. 388). Die Preis Courante die Dampfschiffe, deren Kurse, Preise, Åbgangszeiten gar viel ůber ganz unbestimmbare Martt - Artifel, nad Madame Starts nüblicher Rath zu geben, ungeachtet Vieles hierin wandelbar ist. Manier, auszudehnen, ist freilidh fo fecherlich und lustig, als die Die Nadtquartiere der Verrurine werden gemeiniglich an bes Romer in zahllosen Karrikaturen zu erlennen geben. Aber einers stimmten Stationen genommen. Bisweilen lassen sich diese auf feits muß das Handbuch Maß halten, und andererseits muß der besonderes Berlangen der Reisenden åndern. 8. B. die Tour Benuger mit Verstand und nicht mit Englischer Gewiffenhafs gwischen Rom und Neapel erfordert in der Regel drei Tage; tigteit und Caprice die Anwendung davon machen. durd Verlegung der Nachtquartiere laßt fie fich auf vier Tage Uebrigens ift es nicht genug, die Gasthofe aufzuführen. Man ausdehnen, wobei man den Vortheil hat, etwa die Ruinen des muß auch Trattorien nachweisen; denn fobald der Fremde in alten Capua besuchen, auch über Caserta fahren zu Pönnen. einem Privathause Wohnung gefunden, ist er für seine Mahls Dasselbe und noch mehr la ßt fich in fürgerer Zeit erreichen, wenn zeiten an das Speisehaus

gewiesen. Hier giebt es nun mandhers Mehrere gemeinschaftlich einen Wagen von Anglisani nehmen. lei fleine Vortheile und Regeln, um Ihnelle und sorgfaltige Bes Auf der Fahrt von Florenz nad Rom Pann man den Betturin dienung zu erlangen. Vor allem aber will ich wagen, einen verpflichten, von Viterbo aus über Capraruola zu fahren. Er von vielen Reisenden gedußerten Wunsch hier als ein bisher thut es, wenn man den Sandel

versteht, für eine geringe Zulage vollig vernachlaffigies Erforderniß eines brauchbaren Handbuds an Fuhrtohn oder Trintgeld. Nachrichten solcher Are lassen fics geltend zu machen. Dies ift: eine mit den vornehmsten Urciteln für alle Orte in Menge geben und werden ja wohl dem Reisens ausgestattete und ordentlid

raisonirte Speisekarte für die vers den willlommen regn.

chiedenen Drte. In vielen Trattorien find zwar gedructe Speis Vorzüglich sind genaue und auf ordentliche Nachforschungen retarten ausgelegt (I. B. in Neapel im Ercole, im Giglio d'oro bei den Central Behörden gestüßte Angaben über die Douanens U. T. 10., in Rom in der Lepre (Herrn R.'s einzige Ressource), Berhältniffe wünschenswerth. Die Unters Beamten erlauben fich in der Scalinata (am Spanischen Plas), im Fiano (am Corso eine Menge von Wiltürlich leiten und Brandsdaßungen, vor hinter dem Caffe delle belle arti), oder auch geschriebene Tages denen der Reisende durch Kenntniß der effettiven Vorschriften zettel, wie in der sogenannten Selliris

Trattorie (Banco di St. geldhúßt wdre.

Spirito, unweit der Engelsbrude). Aber auf den gedructen 3d muß mid hier auf diese wenigen Andeutungen beforans Starten findet man circa 600 Artitel unter oft sehr wunderlichen ten, kann aber nidr umhin, die Rúdfidet auf das Comfort des Benennungen. Und von welchem Fremden ist zu erwarten, daß Reisenden noch dringend zu empfehlen. Bor Allem muß derselbe er auch die gewöhnlicheren Namen, wie sie auf den geidries gut logirt werden. Herr R. 3&hlt zwar überall einige Gasthöfe benen Zetteln vorlommen, genugsam Penne, um nicht auf das auf und empfiehlt oder radelt denienigen, in welchem er gewohne unangenehme Ausprobiren reduzirt zu senn, da ia nich jeder

gen der alltäglichsten Nahrungsmittel weichen an versciedenen troß der Mildheit und Sanftmuth der Nation, fo wild sind, daß Orten von einander ab. Rindfleisch heißt in den Trattorien bald der Horer måhe bar, fid ju überzeugen, daß sie von Frauen alesso, bald bullito (für bollito), bald manzo; Kalbfleisc abs kommen. Nichtsdestoweniger sind die Melodieen der Kleinruffis wedselnd vitello und mongana, Sdyweinefleisch porco, majale, fchen Volfsgefange ungemein reizend. Das so fúb melancholische cinghiale. Nun gar die mannigfaltigen Bezeichnungen für Ges ,,Schöne Minta", das auch bei uns allgemein bekannt ist, ist fottenes, Gebratenes, Gebadenes und die verschiedenen Arten auf Kleinrusfisden Flaren geboren und hier in jeder alten Baba der Zubereitung von Gemüsen,

Fischen, Eierspeisen, Pasteten (alten Weibes) Munde. Es fångf im Rufnchen an: „Jächal Kosak u. f. 1. Diejenige Trattoria in Rom, weide die angelegentlichte sa Dunai, ska Jaw döwitschy proschtschai.” (Es ritt ein Kosak Empfehlung verdient, ist der Fallone auf Piazza St. Eustachio. über die Donau, naddem er seinem Madchen Lebewohl gesagt.) Dort wird gar feine Speisekarte ausgelegt, vielmehr rezimirt der Auch kommen die besten musikalischen Talente Rußlands meistens Cameriere auf Verlangen die ganze Liste des Vorräthigen, und der aus der Ukraine, dem Pottawichen, Kiewichen u. 1. w. Unfundige ist also noch weit übler daran. Der Cameriere vers Bei aller ihrer Liebe zum Gefange ist es doch auffallend, gißt aud gewöhnlich, Vieles herzusagen, was dem Fremden daß bei den Ruffen eminente Sångertalente weil feltener sind vielleicht gerade willpommen wäre und wonac er fragen lønnte, als bei uns. Was man in der vornehmeren Ruffiihen Gesells wenn er es zu benennen wußte. Herr R. giebt seinen Reisenden saft an ausgezeichneten Sängerinnen trifft, ist im Ganzen sehr den weisen Rath, vorher Italianisch zu lernen; er handelte viel unbedeutend und, wenn wohlgefällig, mehr nur angenehm und weifer, wenn er ihm für die noch wendigsten Wörter und Phra: niedlich, als hinreißend und icon. Alles, was in den

höheren fen des Verfehrs durch Verzeichnisse zu Hülfe fame. Ein geüb: Zirkeln das Öhr ergobt, find meistens nur Deutsche Stimmen. ter Reisender, der fich ein kleines Wörterbuch für den dringendsten Die Ruffiide Stimme ist bei weitem nicht so voll, rund, nach: Bedarf auf seinen Wanderungen anlegt, findet das Gebiet niơt haltig und metallreid, als die, welche Germanischen Organen gar so ausgedehnt, daß es von dem Handbuche ausgeschlossen entströmt, und eben so auch, ohne Zweifel, weil weniger ges, werden müšte. Diejenigen Dialelt : Abweichungen, welche den pflegt und ausgebildet, auch weniger umfangreich. Nichtsdestos Reisenden am häufigsten infommodiren, sollten angedeutet wer weniger ist die Stimme sehr biegsam und gewandt, und es Poms den, wie z. B. das minga (für non), das mo (für adesso), die men in ihren Gefangen eine Menge Kunststůdchen vor, die, dhns Gewohnheit der Rømer, das R zu verstellen u. dgl. m. Wer lich dem Jodeln der Tyroler, nadzuahmen Anderen sehr schwer. möchte in crappa und crapett' mit Leichtigkeit die Wörter capra wird. – Die Russen find dem Allen nach auch bessere Chors als und capretto (Ziegenfleisd) erfennen? In Oberitalien nennen sie Solosånger, und in der That hört man fie auch nur selten anders Lichter chiari, in Rom die Waschschiffet cunculina, die Båndhoigs als im Chore fingen. Bei den Kleinruffischen Weibern find chen prosperi (für fosfori), in Genua dagegen palanga u. m. dgl. diese Chöre, wie wir idon oben bemerften, durchweg nur eins

Was die ziveđmaßige Anordnung des Buchs betrifft, so hat stimmig; bei den Großrussen dagegen sind alle Chore durdweg man im Gangen die Want zivischen zwei Methoden, nämlids ent: mehrstimmig. Die Soldaten, die Agerbauer, die Handwerker weder die Beschreibung der einzelnen Ortschaften auf Reises find alle mit so gutem musikalischen Gehor begabt, daß sie fast Routen zu vertheilen, oder sie in alphabetischer Ordnung zu lies immer nur mehrstimmig fingen, und es laßt sich nicht genug das fern. Herr R. hat sich für die erstere Weise entschieden, die auch bei die Festigkeit im Takte und die Sicherheit im Tonhalten dies dem Hegemannsden Buche, aber in zwedmdßigerer und volls ser ungesd ulten Leute bewundern. standigerer Anwendung, zum

Grunde liegt. Dem Richterschen Die finnige Ruhe und die InnigPeit der Deutschen, die Hins Cicerone fehlt übrigens das Register, welches bei dieser Angebung und der Ernst, mit dem sie Ailes freiben, ist Urlade, daß, ordnung ganz unerlåblich ist. Diese Weise hat ferner den Nach wenn sie singen, sie weiter nichts treiben, als bloß Gefang. Der theit, daß manche Ortschaften, die interessant får einzelne Reisende Deutsche liegt daher, seine Laute schlagend, ruhig und ganz der sind und nid)t gerade an den gemeinüblichen Straßen durch gras Mufie hingegeben da. Sein ganzes Wesen idsint im Gefange lien liegen, nicht untergebracht werden können. Die andere aufgelöst und in Tönen hingeschmolzen, und nur sein Auge und Methode, welche mir den Vorzug zu verdienen scheint, macht seine Mienen allenfalls verrathen den erhShten, begeisterten und eine Uebersidyt der Reiserouten, wie Neigebaur sie auch seinem verplårten Zustand seiner Seele. Bei dem lebendigen, beweglis Werke vorangesdickt hat, erforderlich. Die Sehenswürdigkeiten den und immer schauspielernden Ruffen ist dies ganz anders. in den einzelnen Städten ordnet Herr R. bald nad Materien, Sein ganzes Wesen wird vom Gefange ergriffen, und er mag bald nach den Lokalitáten. Aus der Vermischung beider Mes Plagen oder jubeln, es spiegelt fidh der Inhalt seines Liedes in thoden entsteht eine unleidliche Stonfusion und Erschwerung des feinen Mienen und Bewegungen ab. Seiten singen die Nufsen, Gebrauchs. Am bequemsten möchte es gefunden werden, wenn ohne mit Mimit ihren Gejang zu begleiten, und es ist bei luftis eine forgfältige und Ponzise Aufzählung der Gegenstande nad bes gen Weins oder Striegsgelången in der That zuweilen ein solcher fitimmt festgestellter Claffification (Plage, Bråden, merkwürdige Shorfid einander Sendter idneidender Sånger, die fio bald Gebäude, Kirchen, Paláste, Museen, Billen, umgegend od. dgl.) drohen, bald gartlid püssen und umarmen, der drolligste Anblic jedes Mal voranginge, dem aber die Anweisung folgte, was ich von der Welt. Aus derselben Ursache ist daher auch sehr häufig bequem zusammenfassen und auf derselben Tour abihun lasie. der Ruffische Tanz mit Gesang verbunden. Die ,,Wesnantai

Die Frage ist nur, ob es ausführbar senn mödte, ein Hand: Ž. B., der Frühlingstang der Nuffischen Mädchen, den sie in lans buch mit den vorgeschlagenen Nadweisungen auszustatten. Allers gen Reihen trippelnd und mancherlei Figuren bildend um Pfings dings nicht, wenn man nur die Beobachtungen Aůdytiger Reisen: ften durd die Dörfer tanzen, ist immer mit Gesang begleitet. den benubt. Aber überall in Italien find viele Deutsche ansåffig, Nicht nur, wenn in einer Sonntagsgesells daft ein Paar Solo: Künstler, Handwerker, Kaufleute, welche genau Besdheid wissen tånzer auftreten, werden diese von den Zuschauern oft mit Gesang und mehrentheils bereitwillig. Belheid geben. Derjenige, wel: begleitet, sondern auch die Tänzer fingen fich oft selbst dazu. her ein gutes Handbuch zu liefern unternahme, mußte ausdrüc: Ja zuweilen gar verbindet der Tänzer mit dem Gefange und lid in der Absicht, bei den eingewohnten und lundigen Personen Tanje auch noch Musil, indem er seine Stimme und Beweguns ausführlide Nadrid ten einzuziehen, 3talien bereisen. Auch gen noch selber mit der Violine accompagnirt und so auf diese fónnte vielleicht ein Buchhandler Gelegenheit finden, sich mit Weise dann nicht selten Långer, Sånger, Schauspieler, Mufiler folchen Personen, insbesondere Staufleuten, in Korrespondenz zu alles in demselben Augenblid auf ein Mal ist, und außerdem aud) setzen. Sider ist immer dies, daß man persönlid nachfrage und noch der Dichter feines Liedes, der Compositeur feiner Melodie felber fehe und erprobe.

und der Verfertiger feiner Violine. – Auch in die höheren Es wäre sehr zu wünschen, daß jemand fich fande, der Stände der Ruffischen Gesellschaft ist die Sitte, Gelang mit dem ,,Italiens Proja", wie Herr R. die dortigen Plagen des Reisen Tanze zu verbindenübergegangen. Bei großen Festen und den nennt, zu binden Neigung und Geschid hätte und diejenige Bällen wird gewöhnlich die Mufié des ersten eröffnenden Tanges Stimmung bannte, in welcher man (mit Herrn R. zu reden) von einem Præftigen Sångerchore begleitet, was einen ungemein „die Urbilder zu Nicolais unstreitig interessanten Karrikaturen, prachtvollen Effekt macht. die in ihren Grund: Jdeen viel Wahres enthalten, begreift!! Die Rusien find nichts weniger als ein ideales Volf, biele Grund: Ideen von Karrikaturen und jede Art von ausbündiger mehr ein sehr finnliches. Die Musik ist daher auch bei ihnen Philistrositat rollen hier nicht in Schus genommen werden nicht diese vom Himmel stammende Göttin, wie sie es dem Italias Aber was dem Reisenden durch die einfachsten Mittel leicht ner ift. Der Ruffe hat nicht diese platonische Liebe für

sie, wie und bequem gemacht werden kann, das möge ihm leicht und bes der Deutsche. Sie ist ihm rein trautes Feintiebchen. Der finns quem gemacht werden!

Gustav Julius. lide Reizi der Ohrenlißel der harmonisch zusammenflingenden

Tone ift es, was ihn mit Entzücken erfüllt. Es ist wie die Freude Ruft an d.

an den Farben bei den Wilden und bei den Kindern und bei den

Rusjen felbst, die man insofern große Liebhaber der Malerei nens Gesänge und Gesangliebe der Russen.

nen könnte, als fie die in einander verflingenden Farben des Re: (Schluß.)

genbogens zum Bewundern den finden und immer an ihren

Kleidern und ihren Zimmern Buntes und Farbiges lieben. Ein Die Kleinruffischen Weiber haben eine ganz eigenthümlide, Nusle fann den ganzen Tag auf seiner Balalaita einige deforbe horft frappante und für jeden, der sie gehört hat, unvergess hin und her greifen und daran das innigste Behagen finden. dabei gewöhnlich aus vollem Halfe und halten ihre Stimmen Siche; obgleich nicht besdireibbare Gefangsweise. Sie

schreien Daher kommt es auch, daß die gemeinen Russen so großes Wohls immer in so unglaublich hohen Tônen, daß es Plingt wie ein

gefallen an den Mund - Harmonifen haben und nichts schoner

finden, als die Aeolos Harfe, und daß die Gebildeten uns um fein Chor von lauter Pickelpfeifen. Die zweite und dritie Stimme 3nstrument mehr beneiden, als um unsere Orgel, die teider ihre fehlen ganz in diesen Chorgefangen, während die Großruffen Religion nidst in die Kirde einzuführen gestattet. Spieldosen, nie anders als mehrstimmig fingen,

und alle hohe Distants Sdránke und Bureaus mit Drgeln haben daber ihren besten Abs ftimmen freien unisono ein und dasselbe. Sie bilden in dieser gang nad Rusland. In allen Kaffeehaufern Moskau's findet

man Spieluhren, die ihre Lieber nicht häufig genug ableiern Lettisden Frauen, deren Gefänge geivöhnlid fo tief und dabei, Pönnen zur Freude der Rufflichen Gäfte. Daher auch endlido

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Irlanos Sinidriften

das Parlas

diese fo eigenthümlide Qornmufil, von der man and nod von bar. Man fana fide num denten, welde gigantisde Summen vielen anderen Seiten geigen konnte, eine wie edyr Ruffisde und rief aus dem Wesen der Nation hervorgegangene Erfindung fie Fallen, alle möglide múbegeben, alle Rauheiten und gespennilde fen. Man tónnie versucht fenn, die Rullen mehr vollig vers Tiefen des Organe recht auszubilden und zu Tage zu legen." liebte Liebhaber von Tönen, von harmonisen Slangen, als Die kuifiden Journale gaben vor einiger Zeit eine Uebers Freunde der Musil zu nennen. Ihre Mufie hat nidis Raphaeli. sidor der vornehmsten Babstimmen dieser Art im Kulfiden Reide. des, nidors, lo zu sagen, Plafisches, wie die Stalianische Mus Bei jeder war der Umfang der Stimme angegeben. An der fil. Es ist Alles bunte Malerei, als wenn man in ein Salejdos Kalanideri Kirde in Petersburg war der tiefste und startste Bab. stop blickte.

In Mostau an der Stirche des Erzengels Midael der zweite. In Besonders deurlio tritt dies in der übrigens in ihrer Art io Nijdnen. Nowgorod und Chartoff der dritte und vierte u. f. n. zauberischen Rulfiden Kirchenmuse hervor, von der wir hier Die besten Sängerchóre findet man natürlich in den Kashes durdaus noch ein paar Worte reden müssen, da sie ein so wichs dralen der Hauptstadte. Jeder Metropolit und Erzbis of hátt tiger, ja wohl der entwiceliste Zweig der ganzen Rusniden Ges viel darauf, eine ausgezeichnete Sapelle zu haben. Die unúbers sang Mufit ift. Glüdlicherweisë verbannt die Griedisde Kirche trefflichte von allen ist natürlich die der Kaiserlichen Sologs die Instrumental Musie aus den Gotteshausern und verfalle das Kirde in Petersburg. Allein auch selbst in den Pleineren und her nicht in den Irrihum der fatholischen Violinen, Trommeln kleinsten Provingfiddien findet man fast immer gang húbichen und Trompeten, die zuweilen mit der weltlichsten Mufil von der Kircengejang. Und es ist mir ausgemacht, daß ich hundert Mal Welt alle Frömmigkeit zum Tempel hinausiagen. Freilich hat fie lieber die wenigstens durch nidis beleidigenden und immer har: dabei leider aus nicht die erhabene Orgel aufgenommen, die monijden Gesange eines Russischen Diatons und Diatichots ans für das Lob Gottes das idónfte aller Instrumente ist, da ihm hören will, die einen Bettler beerdigen, als das Geplárre eines nur Pialmen wohl anstehen und ein Abirren zu Spielereien fant Deuisden protestantischen Kusters, der den Dsterfonntag feiert. unmöglich ist. Allein die strenge Griechische Kirchenordnung laßt In Petersburg ist ein eigenes großes Institut erriøret, um keine Äusnahmen zu, und nach ihren Vorschriften varf die menída: die Sänger für die Kaiserliche Siapelle zu bilden. Der frühere

lime Stimme allein mit harmonischen Klängen zur Ehre Gottes Direktor desselben soll ein ausgezeichneter Komponist gewesen mertonen, und alle Vermittelung der Ton Ergießung ist verpont. sein und die trefflicten Compositionen für die Kaiserliche Kas

Es ist fern von uns, die Russisch Griedisde Kirchenmusik der pelle geliefert haben. Er wird als Gründer der neueren Kuffis Italienisch-katholischen an die Seite regen oder auch nur vergleis idhen Širdenmujie betrachtet. Ju jenem Institut werden etwa dhen zu wollen. Beide haben zu wenig Vergleichepunkie, um 100 junge Leute von 6 bis 18 Jahren unterrichtet, die den Abs sich gegen einander absodben zu lassen, und jede behält ihren gang aus der Kaiserlichen Kapelle ersegen, der sehr bedeutend cigenthúmlichen Werth. Der Kuffischen Kirchenmusie ist natúrs jenn soll, zum Theil, weil die Ruifiiden Mannerstimmen fich lid nie der Grad der Bollkommenheit und Ausbildung gegeben, sehr schnell abnußen, zum Theil, weil man mit den Stimmen den die Stalidnijde erreichte. Und wenn man sich auf der einen felir Delifat und wählerisch ist und, sobald ein Baß mit dem Seite in Rußland von den absurden musilalisden Fragen, Alier nur ein wenig verliert, ihn sogleich verabschiedet und pens in einem Gotteshause er deinen sie wenigstens als solche fionirt. Man fann während des Winters alle Sonnabend in dem mit denen man hier und da in Patholisoen Kirchen erschüttert Stonzert: Saale jenes Instituts den herrlichen Vortragen beiwohs und betdubt wird, fern hieit, so erhob man sich auc nie zu der 11e11. Es ist eigentlich nur die Probe von dem, was sie am ans Stufe von Erhabenheit und Begeisterung, mit denen Deutsche deren Tage in der Staijerliden Kapelle fingen werden. Gewohns und Komisde Pialmen den Schöpfer preisen. Keine Verschiedens lidh wird aber noch sonst etwas Schönes hinzugefügt und ein artigkeit der Gesange, leine Steigerung der Begeisterung, alles vollstendiges Konzert daraus gemacht, das stets ein gablreiches ein lieblid fich dwingendes harmonisches Gemurmel. Eine Publifum findet, da es leicht ist, fid Billette dazu zu verschaffen: „Schöpfung", ein ,,Weiigeriati Ponnte wohl nie aus dem Geiste És find indeß nicht nur die jungen Zöglinge des Instituto, jon: der Russischen Kirchenmusie geboren werden. Wie fónnte cin dern auch alle die diteren Männer der Kaiserlichen Kapelle dabei freundliches Kind so erhabene Gedanken geboren!

thårig. Die Ertreine des Ulters find 7 bis 40 Jahre. Viele vers Wenn man viel Ruffide Kirchenmusie gehört hat und sich Fichern, sie gebeu kom mit jammt der Sirrinischen Stapelle um nadher wieder daran erinnert, so foinmt es einem vor, als habe den Genuß dieser Petersburgischen Konzerte. Und in der That, sich das Ganze eigentlich nur um ein Paar Tone gedreht. Es so lange die Seele im Bereiche jener himmlischen Klange ist, ist, als wenn man das Geplátscher eines Baches in Nuñl gesent vente man nicht daran, ob es noo etwas Soóueres gåbe. Ges hitte. Nur müßte noch etwas Melancholijdes, etwas Leidendes wiß banie Silbermann Peine Drgel, die je etwas Aehnlides leis hinzugelegt werden. Der beste Vergleid were gewiß mit der stete, wie jene hundertmannrige, und zwijden Polen, Dcean und Aeolos Harfe, wenn man bei ihr diese langgezogenen Tône nur Mittelmeer ist sider fein Saal zu finden, der den Geist noch in lauter furze gertröpfeln lassen könnte. Denn es ist ein ewiges wunderbarer mit Tónenanhauch begaubern könnte, als der der Gefdwinge, Gesitter oder Gerrippel mit der Stimme dabei, wie Saiserlid Nuffischen Stapelle in Petersburg. das Trippeln und Sowingen bei ihrem Lange.

Nie wurde mir das deutlicher, als im Stloster St. Simon in Rostau, wo die Mönche seit langen Zeiten wegen ihrer idónen

mannigfaltige $. Gesänge berahmt sind, die fie an gewissen Fefttagen vortragen. Als wir in die Kirde eintraten, dien es uns, als wenn der

Das Sdidfal. Diesen Titel, und zwar mit den beiden gange Kirchenraum mit harmonisch Adtenden und {uminenden

Deursden Worten, fåhrt ein unlängst in London erschienener Kos Stimmen erfüllt ware. Und wir konnten, da die Sänger gar

man von Moriarty *). Lebte Müllner noch, oder waren feine nicht recht deutlich mit ihren Stimmen hervortraten, lange nicht

Shidials: Iragódien noch im Sdwunge, fo würden wir glauben, den Dre finden, wo sie eigentlid postire waren. Endlid ended

das Buch solle eine Satire auf den Dichter oder seině Stoffe ten wir sie hinter einem Pfeiler. Sie spißten und runderen den

seyn. Eine Englische Witwe nämlich, Mistreß Mersey, hat bes Mund ein wenig beim Singen, woher wenn eben die Flåtentone Jagd. Dieser vierte ist ein Deutider, der Fürst von Grúffens

reits drei Männer begraben und macht nunmehr auf den vierten hin Roffen. Wenn die latholische Xirdenmufit oft mit Feuerwerk hausen, der mit größerer Entschiedenheit, als irgend ein Túrte, und Rafeten zum Himmel aufdufteigen ideint, so war dieser Ges

an Fatum und Prádestination glaubt. Diejen Sficiale glauben fang der Simonomichen Monde wie das Lichtergeflimmer eines udt nun die blaue Wirme, die dabei mit zwei anderen Niva: illuminirten Weihnadtsbaumes.

linnen zu kämpfen hat, fiir fich auszubeuten, und die Intriguen, Die Frauenstimmen mijdben fich auf keine Weise in den

Zigeuners uiid Sput: Geschidten, welche von allen Seiten pros Ruffisden Kirdengesang. Die Frauen, deint, e8, Reben nicht

pozirt werden, bilden die etwas triviale und an idledtem Humor hoch genug in der Achtung der Kussen, als daß sie vor der Ger

leidende Grundlage des Romans, der, obwohl mit Deutschen meinde Gottes Lob befingen lønnten. Sie werden durch Kinder

Worten folettirend, in Deutschland schwerlid sein Publikum und Knaben erlebt. Viel halt man darauf in den Ruffischen Kirs

finden dürfte. den, wenigstens eine oder ein Paar túdrige Babstimmen zu bas Irlandische Bulle. Ein Theater: Direktor in Irland ben. Und man treibt damit sogar eine Art von Eurus, indem man ließ fúrslid, um dem Publitum den Erfolg oojuseigen, den ein die guten Baffisten überall aufsucht, Rare befoldet und sorgsam Luftspiel bei der ersten Aufführung gehabt, auf den Komödien: perpflegt. Diese auserlesenen und durchdringenden Babstimmen zettel dructen: ,,Das Haus war so voll, 126 die Zusbauer sich find nicht sowobl fiir die Chöre nothig, als für gewisse halbrecis gendthigt sahen, perpendiculair zu lachen, weil es ihnen uns tacivisde SolosPartieen, die hier und da beim Gottesdienste vorí möglich war, den Mund in horizontaler Midtung au ffnen.“ kommen und die immer so fordert es, dgs Geles oder die - Ein Irlandischer Zeitungsschreiber fündigie an, daß, nachdem Gewohnbeit der Kirche von erstaunlich tiefen und starten Báffen vorgetragen werden múffen. Zu folden recitasipilden ment in Bezug auf die Buffande des Landes hatten gelangen Solos Partieen gehören z. B. die EroFnungsworte des Goitesse lassen, nunmehr aud die Siadt Clonafiltn zu einer solchen fid dienstes, das Gebet für den Kaiser und Stadt, die Hinausweis entschlossen habe. Eitet und Inhalt dieser Bittsdrift wurden in fung der Unglaubigen u. l. moms In den gemohnlichen Kirden nasitehender Weise angegeben, Adresse an. Dag hobe Parla. kann man natúrlid dabei weniger auf den Wohlelang und die ment, die Abschaffung der alten Weiber beiderlei Geldledt6 ganze Vollfommenheit der Stimme sehen, als auf ihre durchaus

betreffend.

Dieler Bull ist unstreitig treffender und wisiger, nothige Starte, und man finder in ihnen daber zumeilen Pratos als man ihn in der Regel von Irlandern zu erwarten pflegt. ren Stimmen, vor benen man eridređen fonnte. Die Kuljen haben oboedies fdon ein febr. rauhes ung tiefen. Drgan, das nur

'? The Hoshand Hontor (Die Männer-Jägerin) or Das Sehickşal. By bei den Gebildeteren einen etwas verfeinerten und gemilderien Tou

Denois Igbaths Moriarty, London, 1899.

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vierteljährlich, 3 Thir, für das ganze Jahr, ohne Ers böhung, in allen Theilen der Preußischen Monarchie.

Espedition (Friedricho-Straße Nr. 72); in der Provinz ro' wie im Auslande bei den

Wobdabl. Poft- Aemtern.

für die

Literatur des Auslande s.

N 66.

Berlin, Montag den 3. Juni

1839.

fra intre i dh.

Pfarrer zu werden. Uber er trennte seine eigenen Triumphe

nicht von denen der Stirche; unwillfurlio bat er Gott am Fuß Zwei Soireen im 17ten Jahrhundert. )

des Altars um den Muth und die Straft, sein Jahrhundert zu

beherrsden; er wollte, wie der heilige Bernhard in dem seinigen, (Már; 16 4 4.)

das Dralel der Kirde und das Licht des Papstthums werden. Ein junger Abbé, von dem man große Erwartungen hegte, Der tiefste Glaube beseelte ihn, indem er sein Genie dem Dienst war vom Marquis de Feuquières im Dorel de Rambouiller vors des Katholizismus weilte. Nur machte er die Sache der Kirche gestellt worden. Man forderte ihn auf, iber einen Tert, den dus ein wenig zu sehr zur eigenen und maß sich im Boraus einen Loos bestimmen sollte, eine Predigt zu improvisiren; er erklarte bedeutenden Antheil an den Siegen zu, die er ihr zu erfampfen fich bereit, dod da es an diesem Abend schon zu spát war, so hoffte. Man fann fich also von seiner Aufregung und Angst in versdob man die Sache auf den folgenden Tag.

der Lage, in der wir ihn eben geschildert, eine Vorstellung Eine Stunde später war der junge Mensch wieder im Collége machen; es war eine Gelegenheit für ihn da, in einer Stunde de Navarre, wo er mit großen Sdritten in seiner Zelle auf und vielleide mehr. Lorbeern zu sammeln, als in zehn Jahren auf ab ging.

Eine halb erlosdene Lampe beleudtere didach drei dem Seminar! Stühle, ein Bere und einen Tisd), Alles voll von Büdern und Mitternacht schlug, als ein Windstoß seine Lampe vollends Papieren. Ein eisiger Wind blies durch den Stamin und das austoidis. Die Dunkelheit wedie ihn aus seinem Sinnen: er Fenster; die Äsche des Heerdes flog im Zimmer umher; die Pas bemerlie, daß ihm falt sen, und als hätte sein Körper nur die piere bewegten fich, und ein unsichbarer Finger schien in den Erlaubniß des Geistes abgewartet, um der Natur zu erliegen, offenen Büchern zu bláttern. Doch er dachte nicht daran, das fingen seine Beine an ju jittern, seine Zähne zu flappern; das Fenster zu schließen oder sein Feuer angufachen. Es giebe Augens Fenster widerstand lange feinen erstarrten Händen. Er legie fid blide, wo der leibliche Mensch nicht eristiri, wo der Geist die ins Bett. Mit Paltem Leib und erhigiem Kopf sucre er lange ,,enge Nahr", die Seele und Körper bindet, zerreißt und diesem den Salaf und fand nur einen Fieberhaften Salummer, der tragen Kertermeister seinen gangen Sowung, seine Freiheit und noc grausamer war, als Schlaflosigkeir. Seltjame Tóne bewegs Unverwundbarleit mittheilei.

ten sich durch sein Ohr: bald hérie er das Geflüster im Salon ,,D, wenn dod don morgen wäre!" rief er endlich nach Rambouillet, bald eine endlose Reihe barbarisder Syllogismen, langem soweigen, mit dem Fuß stampfend; nodzwangig die der traurige Nadgeschmad der Lectionen Meister Čorner's foredliche Stunden? Die Thoren! És wird ipát, jagten fie; waren, bald die Orgel von Notre-Dame; dann war er in der mir einen solchen Triumph zu nehmen ...." Er biß sich in Louvres Stapelle, vor dem König, dem Hof, auf der vielersehnten die Lippen und drehte sich haftig um, als wolle er sehen, ob ihn Stangel, und sollte eben eine Predigt halten, von der er lein Wort Niemand hören fónne; dann fuhr er mit seijer Siimme fort : mehr wußte; Dann war er wieder in Notre Dame, um ihn herum ,,Nun, ja.... Triumph .... warum nicht? Bin ich nicht meiner geheimnisvolle Gefange, Weihrauch wollen, eine große bildhofs ficher in der ersten Begeisterung? Hab' ich das nicht zwanzig liche Messe . ... und der arme Abbé sah sich selbst zur Rechten Mal bewiesen?' Ich hätte einen glänzenden Erfolg gehabt... des Altars, die Mirra auf dem Baupe und das Kreuz in der Alles ware zu Ende .... Aber morgen .... morgen! Bis Hand, unter dein farmoisinfarbenen Thronhimmel der Ergs morgen habe ich Zeit, die Gefahr zu messe!; morgen werde id) bisdodje. zwei seiner Freunde waren zu ihm gekommen; fie zittern, morgen werde ich stammeln ...." und seine Phantasie hatten seine Bewegungen gehört und glaubien ihn frant. Sie fúbrie ihm alle Scenen des Abends vor, jenen Salon mit den weckten ihn, nicht ohne Mühe, auf. Etwas verwirrt beruhigte tausend Stergen, jene Menge edler Damen, großer Herren, idóner er sie und dantre ihnen für ihre Aufmerksamkeit: „Es war nur Geister: alle diese Augen sah er auf sich geheftet, alle diese Ges ein bóser Traum" jagre er mit erzwungenem lácheln; dodo das fichier beim geringsten Fehler von seiner Seite zu einem malitiójen, mit diese Scene fid nicht wiederhole, stand er auf und las einige unbarmherzigen fadeln gerüstet, alle diese Schriftsteller bereit, Kapitel der heiligen Schrift. Aber diefe erhabenen Blatter, die ihn zu Pririsiren, wenn er gut spráde, ihn zu vernichten, wenn sonst so machtig sind gegen die Sorgen des Lebens, Ponnten seine es schlecht ginge. Umsonst suchte er sich zu vergegenwartigen, eigenen in diesem Augenblic nur steigern: in jedem Vers las er mit weldoem Wohlwollen man ihn aufgenommen, mit weldjer den Teri, den er morgen für seine Predigt zu bekommen glaubte, Wárme inan von seinen Lalenten gesprochen; vergebens fudste und er dachte darüber nady, nicht wie ein Christ, der Erbauung er in seinem Gedichiniß die eben so aufrichrigen als nach richtigen sucht, sondern wie ein Prediger, der nach Haupts und linters Komplimense, die so viele hohe Personen an ihn gerichtet haten, Abtheilungen fudot. Daher idloß er auch bald das Buch und namentlich der Prinz von Condé, so wie Herr von Montausier, bat Pnieend den Herrn der Herzen, dem seinigen mehr Ruhe der fünfrige Schwiegersohn der Madame von Rambouillet und und Demuth zu senden. Aber vergebens beinůhle er sich, weiter der Dirigent jener Soireen, deren Scele seine bóne Julie war; nichts zu bitten; ein anderer Wunsch erfüllte seine Seele, ein ans er fand in seinem Innern immer nur zwei Dinge, die gleich deres Wort bewegie sich auf feinen Lippen, und nachdem er eg sehr gemacht waren, ihn zu' peinigen: die Furcht vor einem lange unterdredi, rief er hefrig: „Mein Gott! mein Gott! laß ichlechten Debåt, und die fiedende Begeisterung, die er immer mis mit Ehren bestehen! mehr abnehmen fühlte.

Bersegen wir uns jeßt in das Sabinet Monseigneur Pierre Es war in ihm von jeher ein unauslöschlider Durm nad de Gondi's, Erzbischofs von Paris. Der Greis laß an einem Lob und Ruhm; eine Menge kleiner Triumphe hatte seine ersten guten Feuer und unterhielt rich mit einem feiner Secretaire. Studien bezeichnet: im Colége von Dijon, seiner Meintat, waren Upropos'', jagie er nach einer Pause, ,, hat man diesem jungen alle Promien nur für ihn da; im Collége de Navarre in Paris Abbé sagen lasen, daß er zu mir Pommen solle?" - u3a, Mons hatte er so eben in seinem fiebzehnten Jahre eine philosophischs seigneur, er wird bald hier feyn." ,,Gut. 3d wúniore Theologische Thesis vertheidige, von der die gange Siadt ges schon lange, mich durch eigene Prüfung zu überzeugen, ob er sprochen hatte;, der berühmre Doltor Nicolas Cornet 'war stolz, wirklich alles das ist, was man von ihin jagt; dod wartete id ihn feinen Schüler gu nennen, und hatte ihn dies vielleicht nur eine ichidliche Gelegenheit ab, denn font håtre er glauben zu sehr merken lassen. Seine Trdume von Kuhm und Glúd fónnen, ich ließe ihn rufen, um ihn gu sehen. Man ragt, es idmebien ihm daher bei allen Arbeiten vor, ja selbst bei den fehle ihm mehr an Demuth als an Aufmunterung. Wir werden unbedeutendsten Dingen des Lebens.

lehen. Sagi den Leuten, daß man ihn zu mir führe, sobald er da Doch man glaube nicht, daß der Kultus des Ruhms jeine im." Der Secretair ging hingus, und der Erzbisdof nahm von einzige Religion war, daß er beim Eintreten in den geistlichen einem Fach seiner Bibliothel drei bis vier große Bäder herab Stano, wie so viele Andere, nur an die Würden und Einfünfre und bldtrerte darin. Aus dem Staub, mit dem fte bededt waren, der Kirde gedacht habe. Er war fromm," sehr fromm, und bei tonnte man ichließen, daß

Nonseigneur feit langen Jahren ihre allen seinen Trgumen vom Bisthum, dem Römischen Purpur, Ruhe nicht gestört habe. Als man die Thür Offnete, Rellie er fie ja vielleicht gar der Tiara, ftrebre er dod ernsttid, ein guter hastig an ihren Plaß und nahm seinen eigenen in dem großen

Lehnjesiel wieder ein. *) Dierer Auffas gehört zu einer größeren Reibe historischer Arbeiten über

Wie unfer bbé den Befehl des Erzbischofs empfing, ahnre die widtigsten literarischen Personen des 17ten Jahrhunderts.

er sogleid, daß es fido um seine beabfidtigte Improvijation

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