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weis des unaufhaltsamen, unglädseligen fortsdritts eines uns Clotilde. – Von . Rarr. '2 Bde. 15 Fr. vermeidlichen Verfalles gedient. D Shr, die Ihr das Sistrum Description générale des phares, fapaus et remorques existant sur les places und die Lyra tönen lasset, ftudirt den Khothmus und ballet Eud

maritimes du globe, à l'usage de la navigation. Von M. Coulier. streng an den Styl. Der Styl ist die Hauptsache, die Erfindung

Bierte Aufl. 3 Fr. nidisbedeutend, denn es ist gar feine Erfindung mebr möglid.

Histoire de la Lithotritie, précédée de réflexions sur la dissolution des cal

culs urinaires. - Bon Cerov - D'Etiolles. 3} Fr. Maler. Das war eine herrliche Rede.

Histoire de la vie, des écrits et des doctrines de Martia Lutber, Von ,, Dod bitte, Pehrt Eud um, die Anwort soll nicht fehlen.“

M. B. Audin. 2 Bde. 15 Fr. Didier. Ihr, die Ihr niedriger Weise uns beidimpft, Histoire du droit frauçais. – Bon M. F. Lafferiere. Erster Theil. Shr, deren Systeme ohnmachtig sind, weil Ihr selbst von Natur Nouvelles mauipulations chimiques simplifiées, contenaut la description d'apes send, die Ihr uns nur deshalb Unfähigleit vorwerfet, damit

pareils entièrement nouveaux, d'une construction simple et facile, et suivies wir den Muth verlieren und so gu Euch herabsteigen rollen, seigt

d'au cours de chimie pratique à l'aide de ces iostrumens. Bon H.

Biotatte. 8 Fr. uns dod, daß Ihr die Fähigleit besibet, selbst etwas hervorzus Traité Général de botanique. Von A. N. Desvaur. Erster Theil. bringen, es mag renn, was es wolle. Madje auch nur einen 2 Bde. 12 Fr. einzigen ertraglichen Bere, um so zu beweisen, daß 3hr die Form Vie de Jésus, ou Examen critique de son histoire. Vom Dr. D. F. studirtet. Ich fordere Euch heraus.

Strauß. Uebersetzt von E. Ptrré. Erster Theil. 6 Fr.
Maler. Zeichnet mit diesem Bleistifte nur eine Linie.
Stapellm. Spielet nur einen Allorð auf dieser Enra; geigt

England. einmal hier Eure Stunft.

Sritiler. Der eitle Weihrauch des Ruhmes hat für mid Bibliographie. nichts Verlockendes. Auf den Hohen einer unwandelbaren Reds lidh leit thronend, gesättigt von hehren und dauernden Genuffen,

Account of the Foreign Orders of Kuighthood. - Bon J. Nidols. verachtete ich die eiilen Spielwerke, die Ihr Eure Scepter und

Arts and Artizaus at Home aud Abroad. – Bon J. C. Symons. Kronen nennt. Ihr mochtet sie aufheben. Hatte ich gewollt, so

Book of Boo Accord, or Guide to the City of Aberdeen, Vol. 1. würde aud ich mich eines vergångliden Ruhmes erfreut und

Chrysostomus in Matthaeum. – Herausgegeben von F. Field: Pr. 45 Sh.

Details of Elizabethau Architecture. durd trügerisden Sdimmer geglangt haben. 30 jog es vor,

- Von Þ. Shaw. Pr. 3 Pfo.

Eogineers' Common Place Book of Practical Refereuce. Bon W. Zem: Euer Rathgeber, Eure Stúße, Euer eller Lehrmeister zu feyn!

vieton. Mit Kufrn. Widerspenstige Schüler, rend auf Eurer Hut; wenn Ihr nicht

The Excerpta of Wit, or Railway Companion. auf meine Lehren achtei, so werde id, Eud enlarven und das

History of St. Elizabeth of Hungary. - ueberrekt aus dem Französisdien Jahrhundert nicht fernerhin durd Eud bethoren lassen.

des Grafen von Montalenibert von u. 8. Phillipps. Erster Band. 4. Maler. D, ich bitte sehr um eine kleine IInterweisung in

Mit Kupferstiden. 30 Sh. der Zeichnenkunst. Da ist mein Bleistift. Entwerfet mir eine

Key to Structural, Physiological and Systematic Botany. Bon John

Sindlers. Hano, einen Fuß, eine Nase, was Ihr wollt.

Laws of the Papacy. Dichter. Didret eine Strophe, ronel! damit wir sehen,

Vom Prediger J. M'Ghee.

Mind, and the Emotions in Relation to Health and Disease. = Von Dr. was Ihr (eiften fonnt.

W. Çooke. Kapellm. Rein, nein, laßt ihn die fyra spielen, und wenn

Prize Essay on Capital Punishment. Bon J. Pegg. fie tont, wollen wir ihm huldigen.

Residence (Six Years) in Algiers. - Von Mrs. Broughton.
Maler und Did ter. Wir sind es zufrieden. Frisdi ang The Seasons of Life. Bon Mary Ashdown.
Wert !

Spark; from the Wheel of Man wot Grinds. Sritiler (nimmt die Lyra). 30 willige ein, um Eud ju The Vegetable Cultivator; Modes of Cultivatiog and Cooking. Bon 3. zeigen, daß ic besser als Ihr die Kunste verstehe, mit denen Ihr Rogers. Eud beschaftiger. 3d werde Euch in Aleraudrinisden Verjen eine Abhandlung über die Malerei vorfingen und mich dazu mit der Lyra auf Jonische Weise begleiten.

Ma nnigfaltige 8.
Maler. Das wird herrlich renn und gang etwas Neues !
Laßt uns sehen!

- 3. M. Lappenberg's Englisde Geldidate. Die Die beiden Anderen. Wohl, beginnet!

„Gejdidte von England" von dem Archivar Dr. Sappenberg in M ep h. (beiseit). Frisch auf! Du bist der, auf den ido am Hamburg,, obgleid nod nidhr vollendet, wird doch bereits ins meisten zahlte.

Englische überlebt, und zwar von Herrn Benjamin Thorpe, der

fid bereits Durd die Herausgabe angelsúd nider Geschichtsdenes (Der Kritifer berührt die Lyra mit den Fingern und zieht diese mit schmerz:

mdler in seinem Vaterlande einen Namen erworben hat. An fid lichem Geldyrei zurüd.)

schon darf wohl eine solche Benupung Deutider Forschungen Die Anderen. Was if das? Was widerfahrt Eudo? auf einem Felde, das in England jelbft lo fleißig angebaut wird, Meph. Geist der Leier, Du filegt!

eine ausgezeichnete AnerPennung genannt werden. Noch idla: Srititer. Ihr Abidhutiden habt mir nicht gesagt, daß gender ißt jedogo, was ein Englider Kritiker in der so eben ers diese Saiten foarf find wie Doldsoneiden. Ich habe mid bis dienenen Foreign Monthly Review sagt, der, nachdem er alle auf die Sinoden verwundet. D weh! mein Blut Hießt in Siromen, belannte Englisde Geschidrsdreiber vergleichend neben einander und ein brennender Schmerz zudt mir durd alle Glieder. 3d gestellt, mit der Bemerkung Idließt, daß seiner ro den Fordes finle! fteht mir bei!

rungen entsprede, die man heutzutage an den Hiftorifer made, Sapelim. Er wird bleido, seine Wunde blutet foredlid. als eben der Deuilde, der Auslander, von dem man es vielleicht Das ist eine Strafe des Himmels.

in England am wenigsten erwartet habe.. ,,Das Werf des Didier. Er Kirbt. Endlich zeigt sich die goulide Gerechs Dr. Lappenberg", sagt unser Strisiter, der nicht erba ein maskir: tigleit und beftraft die Kade des Neiders.

ter Deutider ist, sondern duro reine ganze Dents und Ausdrucs Maler. Möchte die Quelle feines unreinen Blutes auf meije als ein National:Englander sich darstellt, das Wert zeigt zur ewig versiegen und nicht ein neues Polnpengeid lecht ins Leben Genüge, daß sein Verf. nicht bloß die vollständigste Kenntniß seines rufen!

Gegenstandes und Liebe zu erschöpfender foridung, sondern aud Striciter (wüthend). Nichtswurdige Unbolde! Das ist Bers jenen Geschmad in der Anordnung und jene stritit jur Ermittes råtherei. Ihr legtet mir die Falle, um mid los gu werden, lung der Wahrheit befißt, welche die nothwendigsten und wåns mid, Euren Ridier und Herrn. Aber nicht lange follt Ihr Euch idenswertheften Eigenschaften des Geschidtfreibers find. Mit Eures Triumphes erfreuen. Ehe id terbe, will id Eure Lyra Dankbarkeit nehmen wir von einem Vusländer entgegen, was geridmettern, und Niemand roll ich nach mir ihrer bedienen. leiner unserer Landsfeute zu leiften bisher unternommen hat. Er (Er ergreift die Lyra, um sie zu zertrümmern. Hans tritt schnell ein und bat nicht bloß alle Materialien benúßt, die durd neuere Forso uns entreißt fie ihm.)

gen an das Licht gebracht worden, sondern auch diejenigen Werte, Hans. Haltet ein! Ihr rend verrätherische Gifte und vers woelde unsere Record Stommifflon zwar foon gedrudt, aber nod dientet, von hier fortgejagt zo werden. Ihr wißt, weld unsågs nidir publizirt hat, find ihm mit einer liberalitat, welde die baren - Werth diefes Inftrument für Meister Albertus hat, und hoofte Anerkennung verdient, in den Aushängebogen mitgetheilt nidt genug, daß 3hr es ohne reine Erlaubniß berühret, wollt worden. Dr. Lappenberg ist mit England und den Engländern Ihr es auc nod vernidhren. Entfernet Eud, Elende, sonst auf das Innig te vertraut, und in seinem Bestreben, die wishes werdet Ihr die Rade des Meister Albertus und alter seiner gierde zu befriedigen, die das Deutsche Pablitum in Bezug auf Souler empfinden. Da kommen sie Alle. Entfernet Euch eiligit

, die Sejdidte, die Sitren und die Literatur unseres Landes hege, ich stehe für nichts. (Der Kritifer, der Kapellmeister, der Maler und der bat er ein Wert geliefert, das, fobald es nur in England mehr Dichter ziehen sich zurüc.)

gekannt renn wirð, ein unentbehrlides Befigthum jeder Biblio: Neph. (beiseit). Verdammter Søůler! Ich will Dir Deinen thel werden muß." Von den bisher erschienenen beiden Bån, Eifer lobnen! Huidh, fort, denn diese Solingel von Schülern den des auch in Deutsbland noo nicht genug gekannten und vers würden dem Juden Jonathas fein allzu freundliches Gesicht breiteten Werfes des Herrn Dr. Lappenberg umfaßt der erste die geigen. (Er fährt zum Fenster hinaus.)

Geschichte der Angelsad fen bis zur Schlacht bei Hastings und (Soluß folgt.)

der zweite die Gedichte Wilhelm's des Eroberers und seiner Bibliographie.

Normannisden Nabfolger. Wir wollen hoffen, daß der Vers

faffer, in der gidngenden Anerlennung, die ihm von England L'alchimiste. Drama von A. Dumas. 5 Fr. Archives dos découvertes et des inventions nouvelles faites dans l'année felbft ju Cheil wird, eine Aufmunterung mehr gur Beendigung 1837. -7 Fr.

seiner Arbeit Anden werde.

das ganze Jahr, obne Erböhung, in allen Theilen der Preußischen Monarchie.

Nr. 72); in der Proving ro wie im Auslande bei den

Moblöbl. Pert-Aemtern.

für die

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Ruß l an d.

und nach deren Beendigung erst er allenfalls einen Gesang an.

fitimint; dieser dagegen judi das Mühselige der Arbeit, das ihm Gesänge und Gesangliebe der Russen.

eben nicht sehr mundet, mit Gesang zu idmiden, und singe

gerade nie mehr, als wdhrend der Arbeit. Es ist ungemein Bon J. G. Kohi.

caratteristisch für den Ruffen, daß man gerade während der Bon allen schönen Kúnsten, welche die Mensden pflegen, Förderung ernster Gefdaftë die idónsten Lieder von ihm hórr. erfreut sich keine einer allgemeineren Verehrung über den ganzen Während beim Deutiden mehr als bei irgend einer anderen Erdboden, bei allen Bólfern, Standen und Klassen der menschs Nation der Bibelspruch: „Du sollst Dein Brod im Soweiße lichen Gesellschaft, als Musik und Gesang. Keine redet verstands Deines Angesichts" eljen", in Erfüllung geht, wofür ihn denn licher zu Menschen aller Farben und Bildungsstufen, und feine auch nach Gelingen der Arbeit ein Gefühl der Genugthuung zahlt einen großeren Kreis begeisterter Jünger. Das Volf, injos und Zufriedenheit belohnt, wie aud nur er es fennt, ideint auf fern wir darunter die ungebildeten Naturmenschen einer Nation den Russen, der willig und mit Leichtigkeit sich jeder Arbeit unters verstehen, übt die Sunft des Gefanges und der Lieder:Composition sieht und sie dann mit Gefang und spielend oberfladolid schaffend mit einer Meisterschaft aus, die selbst von den Eingeweihten der abmuche, jener Spruch gar keine Anwendung zu leiden. Stunst selten erreicht wird, und während bei Gemälden, Slalps Bon den Malern, die gemeinschaftlich den Plafond eines turen, dramatisden Darsteilungen u. f. w. nur von den Jungern Zimmers ausmalen, von den Madden, die sich zum Spinnen der Kunst das Hochste erreicht wird, scheint das Lied, das aus oder Nähen vereinigen, von den Schneidern und Schustern, die der Kehle dringi, jebem fühlenden Menschen zu gelingen. Daher zusammen in einer Stube fißen, bóre man häufig die reizendsten wir denn auch nie von Volls Malerei, Volls Architektur u. f. w. Chorgesänge von der Welt, die durch ihre wunderbaren Harmos reden, wohl aber von Volls : Poesie und Volls-Gesang.

nieen und Eintlánge wahrhaft bezaubern. Doch nicht nur diese Ég giebt Länder, in denen die Musie als Kunst und als leichteren und ohnedies durch die Art und Weise ihrer Betreis Wiffenichaft hoher steht, und Völker, die tiefere und erhabenere bung zu geselligen Mittheilungen reisenden, fondern

aud felbft Kunstwerfe und größere Meister in der Musif hervorgebradt die idowersten und lastigsten Urbeiten begleiter der Rufie mit haben Jialidner und Deutsche nehmen in dieser Hinsicht den Geídngen, die freilid eben so oft und Ofrer melancholisde Eles ersten Plaß in dem Tempel der Polnbymnia ein; schwerlich aber gieen als heitere Paanen sind, immer aber von dem poetiden giebt es ein Land, in welchem der Dilettantismus der Musie Gemúthe des Rusien geugen, dem es Bedürfniß ist, seinen verbreiteter, und dwerlich ein Voll, das mehr, so zu sagen, Somers wie seine Freude durch Gefang und Musif ertlingen su von Musik und Gesang durdurungen und durchaude wdre, 418 lassen. Die Ruffirden Fuhrleute fingen im Winter bei Sibirijder Rußland und die Rusien.

Kälte und Unwetter oft den ganzen Tag über, auf freiem Solits Die mufitalischen Instrumente, die auch bei uns einst in ren fibend, von ihren Pelzen laum verhüllt. Die Zimmerleute den Händen ihrer Erfinder, der gemeinen Leute des Volfes, beim Behauen der Baumftamme führen ihre Sdidge häufig waren, sind diesen nun durd, weitere Ausbildung fast völlig nach dem Latte ihrer eigenen Singemusil. Von den Rufirden entrungen, und ihre Verfertigung so wie ihr Gebrauch ist in die Mauern, namentlid, von denen der Kirchen und Klister, gilt Hande weniger Künstler übergegangen, aus denen sie nur spårs nod, was von Troja's Mauern erz&hlt wird, die unter dem lich dem Volle wieder zugestellt werden. Die Lyra, wie Merkur Flótenspiel Apollo's ride zusammengefügt haben sollen. Selten fie erfand, indem er über dem Schilderótengehäuse Saiten aus: tritt man in den Neubau einer Kirde oder eines Klosters, ohne spannte, die Flöte, die er sich aus dem Sdilfe schnitt, find längst daß Einem dort die liebliditen Chor s Gefdnge, die dann bei bei uns verschwunden und zu fünstlicheren Instrumenten veredelt. foloen heiligen Gebduden immer ernsten Inhalte und gewöhnlich Niemand bedient fich ihrer mehr, und felten versteht sie einer der schönen Kuiliden Kirchenmufie entnommen find, entgegens aus dem Volte zu verfertigen. Anders ist dies bei den dem Ur. Plangen. Die Soldaten, die es wahrlid auf ihren großen zuftande der Mensden nod naher stehenden Ruffen, bei denen Mariden nicht leicht haben, begleiten ihre múbreligen Dritte fast nod Jeder im Befig des Wissens und Könnens ift, das dem unaufhörlio mit Gejang, der sie, ihrer Lebendigleit und ihrem Menschen in allen Lebensverháltnissen dient. Wie der gemeine Mienenspiel zufolge, faft nod mehr anstrengen muß, als der Ruffe fein eigener Architett, fein eigener Tischler und Bierbrauer Marig. Gewöhnlich gehen ein Paar Mufiter mit der Erommel ift, so ist er au sein eigener Instrumentenbauer, fo wie sein oder mit einer Pidelpfeife voran, die von den Sångern ums eigener Mufillehrer. Die Balalaifa (Ruffisde Enther) aus Lindens drånge werden und die mit ihren rausdenden und idarfen Tenen holz zu fchnißen und mit Saiten zu beziehen, die Sfruibia den Strafepartieen des Gesanges die grellften fichier und duntels (Bioline) zu formen und zu stimmen, die Sibien, sowohl sten Schatten geben. 3a, sogar die Aderleute auf dem Felde Doppel Tibien als einfache, ju höhlen und einzuspielen bers singen nicht selten hinter dem Pfluge her oder in der heißesten stehen dort eine Menge der gemeinen Uferbauer, während ders Sommers Mittagssonne, wenn sie das Sorn mahen. Auch die gleiden bei uns bloß Sache der Leute vom Fad ift. Eben 10 Ruffisden Saufleute, sonst ein ziemlich prosaisdes Voilden, nun verhält es sich aud mit den Gesängen und Volksliedern und singen erstaunlid viel mehr, als unsere Kramer, und wenn fie in ihrer Composition. Während bei uns ihre Dichtung und ihr ihren Gostinnoi Droor's (Bajars) die Stópfe ausammensteden, so Portrag mehr Sache der Zunft und Soulé geworden sind, gehen bildet gemdhnlich, wenn es nidhi Geld oder Damenbrett tit, die fie bei den Rufsen nod Fortwährend aus der Masse des Polls Mufil das Thema ihrer Unterhaltungen, ein neuer Gesang, den hervor und entquellen noch tåglid unmittelbar dem fráftigen Zemand lobt, ein Sånger, der fich hören ließ und bekrittelt Urquell des Nationalgeiftes. Bauern, Soldaten, Offigiere, Ses wird, ein Chor, den sie am Abend fingen wollen u. f. w. lehrte, Künstler fingen und komponiren kieder und Gesänge, Die Boltsgefange und Boltsmeisen sind in ganz Rußland theilen sie sich unter einander mit und machen fie zu allgemein diefelben, und man hört von Kamtsdatta bis Petersburg gang gefannten Vollsweisen.

dieselben Verse und dieselben Melodieen; das heißt, so weit Wie selten sieht man im Gangen doch unsern Bauern einmal der Grofrufie, der Moskowite tritt, der eigentliche Herr im fingend durchs Feld schreiten; welche besondere Gelegenheit wird Lande. Der Kleinruffe, der nur in den Süds&uropdisden Steps dazu nicht immer erfordert, daß er den Mund zum Gesang fine, penldndern lebt, bat ganz andere Melodieen als jener. Er ist entweder eine Versammlung in der Kirde oder ein frohes Zus no möglich noc mufitalijcher und gesangliebender als der Großs sammensenn junger Buríde nach der Arbeit

. Daß der Deutsche rulle. Jedoch eristirt smissen beiden Sidmmen, die fid in so Handwerker bei seiner Arbeit finge oder gar der Fuhrmann vielen Sitten und Gebrauchen einander gegenüberstehen, der uns fingend hinter seinem fechsspánnigen Frachtwagen hergehe, ideint tersdied, daß bei den Großrussen entschieden die Männer die vors jogar fast unnatürlið und mit ihrem Wefen unvertraglich. Bei züglidorten Sånger find, bei den Kleinrosien gerade umgelehre ben Rufien ist dies anders. Zhre Liebe zum Gesang ist so groß vorzugsweise die Frauen des Gefanges pflegen. Diefer Unters mie die der Vogel, die bestandig zwitsern und pfeifen. Der died in lo auffallend, daß man anfangs bei den Großrussen alle Deutsche ist ernst, gründlich und mehr überlegend als poetisd; Frauen Planglos náhnt, so wie bei den Kleinruffen alle Männer Der Russe dagegen ist leicht, heiter und weniger nachdenkend als tumm, bis man denn (pdter einsieht, daß bet beider Stammen bestandig dichtend und poetisch daffend. Sener ist daher mit beide Seidledter fingen, nur bei jedem eines vorzüglid fleißig. Leib und Seele bei der Arbeit, die ihn angestrengt beddftige

(Soluß folgt.)

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g tali e n.

er, wenn es ihm Ernst war, dergleichen nur ,,anguregen", dies durd eine reiche Zusammenstellung der Chatja den follen zu bes

wirken suchen. Statt dessen behelligt er den Leser sogar mit Handbücher für Reisende in Italien.

allerlei felbst gemachtem Wib, 8. B., daß er die Efel eintheilt in (Fortseßung.)

profane und heilige, erstere mit Früdsten und Gemüsen, legtere Hesperien, ein Cicerone für Italien, vornehmlich für Rom

imit dreie&igem Hut, schwarzem Mantel, Schuhen und

Strümpfen, darin ein Priester steckt“ (S. 66), oder daß er sagt, und Neapel, von Franz Wilh. Richter. In der Ernstichen

,,Bologna habe durch dreizehn Thore fein reichliches Eins und Budhandlung, Quedlinburg und Leipzig, 1838. 8.' VIII

Auskommen (S. 104), und nady St. Luca in monte führe ein und 296 Seiten.

Gang mit 654 Arkaden und doppelt so viel Bettlern" (S. 110), Der Verfasser erklärt ausdrücklich, daß er feine bloße Bes und woologische Betrachtungen nahmen die Bologneser Hånd: (dreibung seiner eigenen Reije, sondern wirklich ein allgemeines chen in Anspruch, obwohl nicht sehr viel, da es noch dußerst wes und Pompendioses Handbuch habe liefern wollen. Ein allgemeis nig dort giebt" (S. 112), oder, wo der eigene Wiß nicht aus nes" sollte id eigentlich nicht sagen, denn man konnte glauben, reicht, werden auch allenfalls einige Einfälle Gaudn's unter den es ren für Reisende aller Art bestimmt und behandle Alles, was feinigen deplacirt. Diese verdrießlide Geidymadlosigkeit wird dem Keisenden zu wissen Noth ren. Steinesweges! Herr Richter noch låstiger, als sie don an sich ist, durch stylistische Unbe: erllárt, daß er nur für Solche foreibe, ,,die an den Brüften holfenheit. Ja, die Sprache spielt fogar dem Berfasser den ars des Elaffisden Alterthums aufgewadien (sic) und mit den gen Streich, daß sie ihn verleitet, eine Ersparung von Aerger MerknürdigPeiten Italiens im Ganzen idon hinlänglid befannt und Zeit durch Aufopferung von Zeit und Galle möglich zu fins find. Das Buch Tcheint demnach nur får studirte Leute geschries den. Denn er sagt (S. 50): Daß es dabei, wenn man nicht ben, ia Herr R. gehe gleid darauf so weit, dieselben Literaten unermeßlich viel Zeit, Gelb und Galle fonfumiren will, uners zu nennen, indem er sagt: er wolle nur solche Gegenstande bes meßlich viel Zant, Berlegenheit, Verzögerung und Verfúmmes handeln, die für Literaten von besonderem Interesse senn können.“ rung der Reije jest, tann man sich Bequemlichkeits halber von (S. VI.)

selbst denken. Von solchen Ausdrůden, wie: ,,der Kalenders Warum diese Beschränkungen gemacht werden, geht aus Papst Gregor'' und der Kaffee - Palast Ruspoli" Pönnte man dem Buche selbst nicht hervor. Es wird darin, wie aud sonst eine artige Sammlung machen. Ganz verleidet endlich wird in dergleichen Handbüchern, von der Landschaft, den Alterthús das Budi dem Leser durch die übel angebrachte und traurige mern, den Kunstwerten, dem Vollsleben gehandelt, Purz von Polemil gegen den Katholizismus. 3d mag die oft empörens allen jenen Dingen, die für jeden mißbegierigen Reisenden Ins den Wibeleien åber heiliggehaltene Gegenstande nicht abschreiben. teresse haben. Was ist es, wofür sich zu intereffiren er den Lites Aber das Buch wimmelt davon wie ein Raupen : Neft. (S. 29. raten verbietet? Von Verfassung und Einrichtung der Stade, 33. 149. 169. 253. 278. 304 u. s. w.) Diese seine Behandlungs von Handel und Gewerbe, von gegenwärtiger Literatur und Kunst weise ist aber das einzige Verdienst des Buches. Nichts ist heils handelt Herr R. wenig oder nidt, von der Religion und dem famer, als daß eine Verkehrtheit so auf die Spiße getrieben Sultus nur mit Cascivem Spott. Db diese die verpönten Artilet werde. Ihr entgegen ist als erste Bedingung eines guten Reise: find? Irgend einmal reint das Statistische und Geographische budes der Grundas aufzustellen, daß jede Einhållung der Gegens perhorrescirt zu werden, denn es wird gesagt (S. 172), ,,daß ftande in Phrafen und Urtheile des Privat-Geschmad's entschieden folche Notizen teine Stelle finden sollten, die idon in jedem ausgeschlossen werde. Auch nicht die Beschreibung und Schildes geographisden Handbuche ftehen, 3. B.: daß Kom unter 30° 8' £., rung der Gegenstande darf geduldet werden. Nur mit der Rads X1°°53' 54" Br. auf zwolf Hügeln liege und in 44 Sirdsprengel weisung derselben ist dem Reisenden gedient. Wer verlangt etwa und 14 Rivai gerfalle, ungefähr 150,000 Einw. und über 36,000 eine solche Insituation, wie Herr R. sie (S. 99) madt, daß auf Håuser, darunter etwa 500 Gotteshauser und 100 Paldste sáhle." Tizian's Grabs Monument nichts weiter als sein Name stehen Abgesehen davon, daß doc mancher Literat folde Notisen zur mußte, nicht aber die miserable Inschrift: ,,qui giace il gran Hand zu haben wüniden fånnte, würde man dieser Stelle selbst Tiziano di Vecelli emulator de' Zeusi e degli Apelli”? Was ansehen, daß fie nur der matten Figur der praeteritio ihre Ents frommt eine Bemerkung wie diese (S. 288): ,,Die Transfiguras stehung verdankt, wenn man eben auch nicht den entspredenden rion von Raphael ist so hinreißend schon, daß man nichts Anderes Notizen anderwärts im Buche ganz ungenirt begegnete, ga B.: ansehen möchte und die hier ebenfalls befindlichen Gemälde von daß Neapel so und so viel Hauser habe und unter so und ro Domenichino und Tizian faum beachtet."? Wer fragt Herrn R. pieltem Grade liege u. f. m. (S. 362). Nur so viel ergiebt danach, ob er sich an dem Hermaphroditen in Florenz ungestört sein Bud, daß er die Bedürfnisse des Publifums, får weiches dstethisch erbauen konnte oder nicht? (S. 122.). Von Midelangelo er dreibt, sich in Peiner Weise flar gemacht hat. Denn er hale sagt Herr R.: ,,Das hohe Kraftgenie konnte sich nicht zum Nach: für nothig, denen, „die an den Brüften des Alterthuins aufges ahmen (der Brunelleschilden Kuppel in Florenz), verstehen. wadsen find“, zu erzählen, daß an das Römische Forum sich Sooner machen konnte er die Feinige aud nicht, so wollte großartige Erinnerungen enüpfen (S. 187), ihnen anzurathen, er sie wenigstens großer machen." (S. 129.) Wenn aber daß fie fich mit den antiquaris den und artistischen Mertmürdig aud ftatt folder Ungereimtheiten gefunde und gründliche Urtheile feiten, so wie mit den historisd widtigen Orten, schon zu Hause gegeben würden, so ist doch das Reisehandbuch nicht der Ort möglichst genau bekannt machen möchten (S. 44), und ihnen zu ver: dafür. Damit ist natürlich nicht gemeint, daß der Verfasser fidern, daß sie mit gehörigen Sachs und Sprachkenntnissen aus die Scheidung des Vorzügliden von dem Unbedeutenden und gerüstet in Italien ,,Stoff zum Lernen und Genießen nicht leicht" Sdledten nicht vornehemen folle. Im Gegentheile wird diese vermissen würden. Er glaubt aud, den „,literaten" die Äns Anforderung aufs bestimmtefte an ihn gemacht. Die nöthigste idhaffung von Karten und Planen und die Führung eines Tages Anweisung zum historischen und artistijden Verständnisse der buche, um Alles gehörig llar und fest zu behalten, angelegentlid wichtigsten Monumente wird man ungern vermissen und beschei: empfehlen zu müssen. Obgleich nun der Verfasser seinen Reisen dene Anregung interessanter Erinnerung fich gern gefallen lassen. den nicht allzu viel zutraut, nicht einmal die Klugheit, fidh Das Material ist doppelter Art, nämlich einerseits die Gegens Empfehlungsbriefe mitzunehmen und gehörig zu benußen (S. 47), stande, welche das Interesse der Reifenden verdienen, und ande: oder auch nur vor der Reise schon über deren Zwe¢, die Mittel rerseits die Mittel, durch welche fich zu defien Befriedigung ges und die Zeit ernstlich mit sich zu Rathe zu gehen (S. 42), ro langen läßt. Das Interesse des Reisenden Pann man fid in der weiß er fich dod stets in ihre Neigungen und Stimmungen zu That sehr mannigfaltig vorstellen und dadurch, wie Herr R., fic verseßen und ihr Benehmen und Empfinden treffend vorherzusas bewogen finden, das Handbuch nur für eine gewisse Strasse einzu: gen. Er weiß 3.. B.. (S. 164), unter welchen Gedanken der richten. Dabei kann nur leider Nichts herauskommen, als daß Reisende nach Rimini tommt. Auf dem Wege zum Gardas man nach feinem eigenen Interesse dreibt und Steinen befries See madat denselben das lange Einerlei des Thales etwas uns digt. Wer von seinem Buche allen Qualm von Betrachtungen geduldig (S. 67); in Verona besinnt derselbe fich nicht lange, und Gefühlen ausschließt, wer der fdnoden Selbstgefälligkeit, die was er zuerst sehen soll (S. 71), und fann bald mit ruhigem Sachen breit zu beschreiben und gleich wie Abwesenden anschaus Geniffen in den Gasthof zurůdlehren. Wenn er aber zu den lich zu magen, entlagt, der hat nicht zu befürchten, daß ihm zu zarifühlenden Herzen gehört, hat er zuvor Romeo's und Juliens einer reichen und auf alle wesentliche Interessen der verfdiedens irogáhnlid en Sarg fich zeigen lassen (S. 73): 3n Kom artigen Reisenden berechneten Zusammenstellung des Materials nimmt er sich kaum Zeit, die Balustrade des Campidoglio eines der Raum fehlen dürfte. Wirklich find es durchaus dieselben Ge. Blids zu würdigen (S. 177), und beim Thore St. Lorenzo vers genstande, welche in ihrer Allgemeinheit mehr oder minder das fehlt er niør, fict fruchtlos zu bemühen, die unleserliche Inschrift Interesse jedes Reisenden in Italien ausmachen, sen er Weltmann, zu lesen (S. 246). Indem der Verfasser fidy dergeftalt mit seis Gelehrter, Künstler, oder auch Handwerker. Sein spezielles Ins nem Leser identifizirt, ist ganz natürlich, daß er gerathen findet, teresse wird Jeder, den ein foldes in das Land führt, don zu „interesante Erinnerungen, Betrachtungen und Gefühle rege zu bedienen wissen; wenigstens würde dagu fein allgemeines Hands machen" (S. VI.), die dod sonst rein an den Brüften Aufges buď taugen. Die Physiognomie des Landes und der Stadte, der wad sener wohl in fich selber zu produziren Lust haben konnte. fichtbare Verkehr ihrer Bewohner, die merlwürdigen Gebäude, Aber der Verfasser ist ein gütiger Mentor und mißbraucht seine die Öffentlichen Anstalten, die Kunstwerte und Alles, was man Autoric&t nidr. Er erlaubt š. B. Seite 211 dem Leser, den Anders als zu Hause und dem bereisten Lande eigenthümlich fins Caelius in Kom auch unbesucht zu lassen, und sagt ihm Seite 316, det, find die Dinge, welche jeder Reisende Pennen zu lernen bes daß er fich nunmehr auf der via felice und sistina nad Hause gehrt. Nur wo es auf die besondere Art der Darftellung und begeben darf“. Diese Kindereien würde ich mich damen hers: den Grad der Ausführlichkeit in Behandlung der Details ans vorzuheben, wenn nicht damit ein

weiterer sehr übler Fehler zus Pommt, wird Stand oder Bildungsstufe des Lesers für das Buch sammenhinge, mit welchem das Bud durch und durch behaftet bedingend. Das Handbuch aber foli ja Nichts darstellen, sondern in. Der Verfasser beldwert sich selbst in der Vorrede, daß die nur vorführen, und foll nicht in Details eingeber, denn es ist ein meisten Schriftfteller Aber Italien nur ihre peziellen Beobach. allgemeiner Wegweiser. Mag seyn, daß ein Künstler fich für

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Idßt, falls nicht auch Sunftmerte, die ihm wichtig find, daselbst (Beiseit.) D! auch id fühle mid verwirrt, id módote die Augen fich finden; mag regn, daß ein Gelehrter für die Kunstwerte sich abwenden von dieser Sibylle! nur beildufig interessirt, oder inwiefern sie seiner Gelehrsamfeit Helene (die Lyra mit der einen Sand haltend und die andere zum dienen; warum sollie das Handbud nicht für Beide sorgen lønnen? Şimmei erhebend). Sehet! Das Wunder gehe in Erfüllung! Das Die geographisden und ftatistisden Notizen aber, vor welden Leben ist fury, aber vollendet! Den Menschen gehört nur ein Herr *. einen so großen Absdeu hegt, daß er fie nur in einzels Tag, aber dieser Tag ist die Morgenrothe der Ewigkeit! (Dic nen Fällen liefert, vermuthlid alfo da, wo er sie gerade zur Hand Lyra giebt einen herrlichen Ton von sich.) hatte, gehören dod recht eigentlid in das allgemeine Sandbuch; Hans. Muse! Didone Begeisterte! denn der Reisende konnte fie leicht einmal nöthig haben, ohne Starl. Welche himmlide Melodie! Welder herrlider nyms daß er darum mit einem geographisden Handbuch fein Reises nus! Nie hörte ich etwas Aehnliches, und mir, der ich geroohns gepád vergrößern módre.

lid lo unempfindlich gegen Musie bin, mir treten Thrdnen ins (Schluß folgt.)

Auge, und mein Geist iowebt in unbekannten Regionen.

16. (mit feijer Stimme). Soweigt, oder sprecht wenigftens

leise. Beobachtet das Wunder. Hier ist viel zu lernen. Seher f r a n f reich.

3hr richt, daß ihre Hände gar nicht die fyra berühren? Ihr

linter Arm allein unterstüßt das an ihren Busen lehnende Instrus Die sieben Saiten der Lyra.

ment, und als wenn die Pulsídlåge ihres brennenden Herzens,

als wenn ein göttlicher Bauch, der von ihr ausströmt, allein hins Dramatildes Gedict von George Sand.

reichend waren, um die Saiten zu bewegen, so errónen aus der (Sdluß.)

Lyra nad unbekannten Weisen seltsame šlange, ganz ohne Beis

húlfe menídlider Sunst. Ate Scene.

Hans. D! ja ich sehe das Wunder! 3d wußte es wohl,

daß dieses Wesen einer höheren Welt angehore! Laßt mich, Meis Hans, Albertus, Helene, Karl, Wilhelm. ster, fie ist noch nicht zu Ende. Gott! welde Verzügung verklart Albertus. Warst Du es, Hans, der die Vorlesung durch ihr ganges Wesen! Dia, Meister, die Seele ist unsterblic, und folden Lärm unterbrado?

nad diesem Leben ersóließt sido uns die Unendlichkeit. Sans. Behúte Gott! Meine Dhren romerzen mid node

Chor der Geister der Harmonie (während die Lyra in Helenens Arm davon. Sarl. Selbst zur Farnachtszeit hörte id nicht so tollen

forttönt und Albertud fich von Zeit zu Zeit leise mit seinen Schülern unterhält). Börnerflang.

Deine Zeit ist gelommen, brüderlider Geist, den eine Zaus Wilheim. Nenne es lieber die Posaune des jüngsten bergewalt in diese Eyra bannte. Wir vernahmen Deine melos Geridres.

dilde Stimme und find gekommen und umích neben dein Ges U16. • Wer erlaubte fid aber bei mir diesen (dhlechten Spaß? fångniß, bis die Hand diefer Jungfrau den Bauber gelöst und Hat Adelfreit's Lyra folde Cóne von fich gegeben?

Dir die Freiheit gegeben hat. Soon ist Dein Soweigen gebros Helene. Die Lora ist mißbraucht worden, und die Eyra den, ein reiner Haud erwedre Did. Hoffe! Der Mensch fann hat fid gerdchr. Sie hat die Uebelthäter beftraft. Der erfte nicht auf emig binden, und was dem Himmel geraubt ward, muß Theil der Weifjagung meines Leltervaters Adelfreit ist in Ers dahin gurúdlehren. fållung gegangen. Die Zeit ir gelommen, und eine unwiders Der Geir der Eyra. D meine Brüder, vielgeliebte Geis Kehlice Madi treibt mit zum Abgrunde, in welchem id unters fter, nabet Eud, ldwebet zu mir herab. Reichet mir die Hand. gehen soll. (Sie entreißt Hans die Lyra.) Berühre fie niemals wieder, Erldset mid aus meinem Gefängniß, auf daß id mich mit Eud Hans. Sie ist mein Erbtheil

. Man nennt das Wahnsinn. im reinen Uether bade; hoo über der dürren Region, wo die 416. Mein Gott! Helene ist von neuem wahnsinnig ges

Menschen weilen. D meine Brüder, verlaffet mich nicht. 30 worden.

seufze, bebe, leide, höret meine Klagen, höret mein leises Weinen Helene (in Vergütung die Lyra haltend). Die Enra! seht die Lnra! und traget mid davon auf Eure feurigen Sdwingen! D Enra, wie liebe ich Dich!

Die Geister der Harmonie. Der Zauber band Dich mit Searl. Was (pride fie da? Seht nur, wie ihre Gefalt fich fieben metallenen Saiten. Eine reine Hand muß diese sieben verandert !

Saiten eine nach der anderen gerbreden, dann erst wirft Du Hans. Ihr Antlig wird bleid, wie das Gewole des Mors aus der fyra befreit; die Hand eines menschlichen Geidópfes gens, und aus ihren Augen ftrahlt das Glud des Himmels. muß dies vollziehen; wir fönnen nur Deinen Somerz durd

016. Was ist Dir, Jungfrau? Ein leudlender Heiligens unsere Gesange lindern und Deine Hoffnung durch unsere Ges schein umgiebt Dich!

Helene (zur Phra sprechend). D, wie lange sehnte ich mich Geift der fyra. D beklager mich, trøftet mido, fpreder zu danado, Didy so zu halten! Du weißt es, ich ehrte Dich wie mir; denn ich bin gefangen, id feufze, bebe, leide, tlage! eine heilige Softie, die zwischen dem Himmel und mir stand! Albertus. Schmerzliche Idne entwinden in der Enra, Síari. Was für seltsame Worte!

und ihr Gesang athmet tiefe Traurigkeit. D Helene! was geht Hans. Welche erhabene Sprache!

in Deiner Seele vor, daß Deine Berzůdung so herzzerreißend Å 16. Helene, Helene, sen auf Deiner Hut! Du hast Deinem wirft? Pterbenden Bater geldworen, diese Lyra, die er für bezaubert Wilh. So eben nod war der Rhythmus fraftvoller, die Töne hielt, niďt angurühren. Die Wunde der Sterbenden sollen heilig mächtiger, fiegreider die Begeisterung. Es war ein Komnus, gehalten werden, wie die Aussprüde der Weisheit. Fürchte, jeßt ist es ein Gebet. meine Tochter, die Wirkung der Töne auf Dein dwaches Starl. Ich begreife nichts davon, aber mir ist so weh, und doo Gehirn!

Pann ich mich von hier losreißen. Karl. Theure Helene, Du befindest Dich nicht wohl. 30 Die Geister d. Harm. Bruder, wir wollen mit Dir von weiß nicht, was das Ülles bedeutet, aber hdre auf Meister Alber: Deinem Vaterlande reden, und Du wirst Dich beruhigen. Wir tus; er ist ein weiser Mann und liebt Did.

do webten hernieder von der weißen Sonne, welche die Gefahr: Belene (zur Lyra sprechend). So habe Dich nicht entheilige, ten Deines Elendes, die Menschen, Wega nennen, und die sie der und meine Hande find rein, Du weißt es. Ich habe so innig Lyra weihten. Deine Sonne, jugendlicher Bruder, ist so rein, so mid gesehni, Did zu kennen und eins mit Dir zu werden! glanzend, so heiter wie der Cag, an welchem eine Zauberkraft Willst Du nicht zu mir sprechen? Bin ich nicht Dein Sind? Did von dort herab lodie, um bei den Menschen zu wohnen. (3u Albertus und Karl

, die ihr die Lora nehmen wollen.) Laßt mid, Jhr noch immer wird sie von demselben Ton beherrscht; noch immer Manner, id habe nichts mit Euch gemein. Ich gehöre dieser finge der weiße Strahl des unendlichen Prisma's das Leben dies Welt nicht mehr an. Zur Lyra.) Dein bin id. Wiuft Du mich jes Gestirns. endlid annehmen? Bang (su Albertus). D Meister! laßt fie gewahren, achtet

(Die duro den Bejang herbeigezogenen Nadbarn tommen in den Garten und ihre Berjudung. Sehr! wie ichón sie in dieser knieenden Stels

drängen sich an die Zimmerthür des Meister Albertus.) lung if! Sehi nur! Mit welcher Ånmuth sie die Lyra auf das Ein Dilettant. Ein ungebräuchliches Instrument, aber eine Stnie lehnt, und wie sie mit ihren Alabaster - Urmen fie lies von unvergleichlid idónem Ton; es ist gemiß ein Wert des Herrn bend umfangr!

Meinbader. 416. Şunger Schwarmer, Du weißt nicht, welcher Gefahr Ein anderer Dilettant. Wahrscheinlich. Aber erstaunt fie fic hingiebt! Súrdote für ihren Verstand, får ihr Leben, die Ihr nidot über das Calent seiner Tochter? Jo glaube nisi, daß sson einmal durd den Ton dieser Zyra gefährdet wurden. es auf der Welt noch eine Ahnliché Stúnflerin giebt. Und doch

Şans. Blidet hin, Meister! das grångt an Wunder: ihre that fie, als perftande sie nichts von der Mufit! Haarschleifen (osen fid und fallen gur Erde; ihr schones Haar Ein Bürger. Meine Herren, Ihr steht hinter uns. Shr robeint fich zu beleben, wie durch Zauberhauch wird es von reis Pónnt nicht ordentlid sehen. Tretet ein wenig ndher und erllás nen glångenden Banden befreit, eg theilt sich auf ihrer Stirn ret uns als Kenner, wie Jungfer Meinbacher dieses Instrument und fließt in goldenen Wellen auf ihre schneeweißen Schultern spielen kann, ohne die Saiten zu berühren. herab. Ja, es schmiege

Filc in idóne, freie Loden, wie bei einem Der Diréttant (lorgnettirnd). Ad! das ist seltsam, in der jungen Kinde, das im Korgenwinde spielt. Sie leuchten, fie That! das hatte ich nicht bemerfr. glángen, fie wogen über ihren idonen Körper herab, wie ein Eine Bürgerin. Das sieht wahrhaftig wie Hererei aus. von den Strahlen der Sonne bligender Wafierfall. • Helene, 3d möchte mid wirklich aus dem Staube machen. Žmmer habe wie schon Du bift! Horft Du mid nidote

ich den alten Sauertopf, den Meinbacher, im Verdade der Baus 416. Hans, mein Sohn, betrachte fie nicht zu viel. berei gehabt. Nie ging er in die Kirche und war so befreundet geschehen im menschlichen Leben Wunder, die wir nicht begreifen mit Meister Albertus, der selbst ein.... und von denen id noch vor einem Augenblid leine Ahnung hatte.

Der Dilettant. Beruhige Eud), Madame. To zu spielen

genwart beleben.

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ist Peine Hererei. Diese fyra ist eine Art Orgel, die wie eine Der Geist der fyra. Helene gehört Dir nidr.
ühr aufgezogen wird, und die so lange ohne Berührung spielt, Meph. Aber Albertus soll mein sena!
bis die stette abgelaufen ist.

Geift. Gou wird ihn bejdúben.
Ein junges med den. 30 versichere Eud, mein Herr,

(Soluß des criten 4118.) daß Helene mit ihren Augen spielt. Seht nur, fie erbleidt, fie ers róthet, ihr Auge glanzt oder erlischt, und die Mufil wird langs fam oder schnell, sanft oder raufend, nach ihrem Gefallen. 30

Mannigfaltige s. fúrchte sehr, daß die arme Helene behert ist.

Der andere Dilettant. Wie, mein Fräulein, Ihr seht nicht, daß dasjenige, was 3hr für Eure Freundin Helene baltet, die Vermuthung, daß irgend ein persönlicher Freund Sir Edward

- ford und taon Chevelen. Gånglid ungegründet ist nur ein ihr ähnliches Automat ift? Man sollte in der That glau: Lytton Bulwers, und zwar mit dessen Vorwissen, das fürzlich ben, daß es Helene wåre, aber es ist nichts als eine Maidine, die sogleid, still ftehen wird. Die Augen sind von Emaille und

erwähnte Sportgedicht , Ladn Chevelen oder die Frau von Ehre", bewegen fich vermittelft einer Feder. Der Athem wird duro gerichtet ist, verfaßt und herausgegeben habe. Bald nachdem

welches gegen Eadn Bulwer, die Verfasserin des ,,Chevelen', einen Blafebalg hervorgebracht, der fid im Körper der Puppe sie Antündigung jenes Gedictes erschien, richtete námtid der befindet ... Die Geister. Wir redeten genug zu Dir. 3eßt bejdåfrige Justigbevollmádrigte des Sir Lytton Bulwer nadstehendes Sdreis

, Didh mit Deiner Befreierin, gedente, daß nur sie allein den Zauber tõsen Pann Du must fie belehren und Dich ihr offenbas daß er mit großem Leidwesen die Ankündigung einer bei zhnen

von Sir Edward Entton Bulwer beauftragt, Ihnen anzuzeigen, ren, wenn ihr Geist fich bis zu Dir erheben soll.

Der eist der Lyra. Wie, meine Brüder, so bald! was soll aus mir in meinem Gefängniß von Elfenbein werden? Was

roheinenden Schrift gelesen hat. Weldes auch die Absichten und foll id) zu einer Tochter der Mensden sprechen? Sie versteht ihm nicht feindselig sind, geht aus den Worten der Ankundigung

Zwede des Verfassers senn mögen – und daß sie wahrsdeinlid meine Sprache nicht. Did bebe, leide, flage! Helene (unterbricht sich und erhebt sich mit Levhastigkeit). Du haft Kinder und in deren Namen genöthigt, die ernstlidste Protestation

bervor — so ist doch Sir Lytton Bulwer mit Kú&sicht auf seine gesprochen? Du sagtest: Jo leide, ids Plage? Wer bist Du? Das junge Madden (zum Dilettanten). Seht jeßt zu, ob

gegen jeden Versuch einzulegen, durch welchen die Verbreitung

einer anderen Schrift, die ihre eigene Beantwortung und Vers es ein Automai ist! Albertus. Helene, es genug; die' Lyra hat schon ge: urtheilung in fish selber eragi, noch mehr gefördert merden konnte.

William Loaden." - Herr Churton ist der Klang dieses Instrumenfes zu gewaltig, er verwirret die

antwortete darauf, daß er feinerseits mit Vergnügen bereit jen,

auf jeden Vortheil zu verzidien, der ihm aus der angekündigten Gebanfen und kann den Verstand zerstören. (Er nimmt ihr die

neuen Schrift erwachsen könne, daß jecoch der Verfafier, an Hel. Was beginnet Shr? Laßt fie, laßt sie mir! (Sie fällt

welden er fich gewandt, nicht zu bewegen ren, sein Wert zurücks in Ohnmacht.)

zunehmen. Hans. D, Meister! warum ihr die Lyra nehmen? Ihr tödtet fie, Meister; fie scheint wirklich todt zu senn.

) Die Mittheilung der folgenden vier Akte würde die Gränzen über: Alb. Fürchte Dich nicht, es ist nichts. Die elektrische Er.

fdyreiten, in denen fich dieses Blatt bewegt. Nadidem wir daher in Obigem

eine Probe von dem ersten dramatischen Berfuch der geistvollen Franzöfin schütterung der bebenden Lnra mußte diese Krisis herbeiführen. gegeben, müssen wir uns hinsiditlid) des weiteren Jubalts derselben auf einen Start, Wilhelm, tragt fie fort. Schnell! 'Plas gemadt!' Plas kurzen iteberblick berdränken. Das Ganze ist ein wunderlicheb, aber reizen

des Gemird von abstrakter Allegorie und Lebensfrischer Empfindung, welches gemacht! Bringt sie an die freie Luft!

für uns nod das besondere Interesse hat, zu sehen, wie ein Franzöfider Hel. (fimmt zu sich und fiöft Wilhelm zurüc). Rühre mich nicht Didétergentus fid) in die Region Deutrder Phantasie: uns Mythenwelt hin: an, Wilhelm; ich bin nicht Deine Verlobte. Ich werde nie die Deine, ich liebe Dich nicht. Får mich bist Du ein Fremdling. mödyte. Zur Strafe für seinen Frevel war ilm sein wund vom Himmel

Dod gegeben und von Gott erfleht, daß er feine Seele in diese Byra bannen Ich gehöre einer Welt an, zu der Du nidt gelangen Pannst, gewährt und dara? die Beftinimung geknüpft worden, er solle nidit cher aus ohne zu sterben oder Dich ins Verderben zu stürzen.

diesem Gefängnisi erlöst werden, als bis eine jungfräulide Hand, von atler With. O, mein Gott! was fagte fie? Sie liebt mich nicht! hellige Hände jertören zu laljen, auf das der eingeschlossene Seit und der Karl. Das hat Hans oft gesagt.

A 16. Mein Kind, Du weißt nicht, was Du spridst, morgen des Teufels. Diaddem ihm der Versuch, den er in dieser Abfidit sdson im wirst Du anders denken. Gieb mir Deinen Arm, id) werde Did

ersten Akte des Drama's madst, miflungen ist, ersieht er fich Albertus 34 set:

nem Werkzeug aus. Er bringt ihm aus Adelsfreit's Nachlaß eine Erklärung in Dein Zimmer führen.

über die geistigen Kräfte, die in den verschiedenen Saiten der Lyra ruhen, Hel. Nein, Meister Albertus, mit Eurer Erlaubnis werde un dessen Wisbegier zu reizen, und überredet ihrt,

diese Saiten eine nad ich nicht dahin gehen. 3h will ins Freie. 36 will den Mond

der anderen zu zerbrechen, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Die

beiden goldenen Saiten der fyra find die unendlichkeit und der Glaube; liber dem See aufgehen fehen.

durd sie offenbart fid, die Idee der ewigen Sdönheit und Herrlichkeit Gottes; Therese. 3hr spreot nicht mit der gebührenden Achtung haben uns überirdirds extönt der Wedselgefang des Seiftes der Ama he zu unserem Meister. Kommt zu Euc, Helene. Die ganze Stadt

Saiten noch auf dem Instrumente sind. Albertus will diefelben beruns

ternehmen, dreht aber die Wirbel verkehrt und zersprengt fie unter einem Sen sa hore unb fehet niemand. Für mids ist nichts mehr en da. Ich bin für immer allein.

die Eyra svielend, deren Geist jeßt in weidseren Melodieet die Sdjönheit der irdischen Natur lingt, denn die

beiden silbernen Satten der Syra find der Be 16. Wehe! Die Strisie war zu ftare! Ihr Verstand ist trachtung der Natur und der Vorsehung geweiht; Hoffnung und Bertrauen dahin! Helene,

die mit Sdhmerz die himmlisden Offenbarungen der goldenen Saiten ver: in Dein Zimmer.

mift. Albertus, deffen Zweifelsust immer mehr ertödtet wird, und der hel. 30 habe keinen Vater. 3 bin die Tochter der idon an die

übernatürliden Kräfte der Mulit zu glauben anfängt, während Lyra und Penne Euch nicht. Schon lange qudlt 3hr mich mit

fte ihn früher als ein bloßes Recen Erempel erschien, läßt fich von dem geistigen Arbeiten, die meiner Natur zuwider

find. Eure hoos bewegen, aud diese beiden Salten zu zerreißen, und ein Ortan begleitet sein

Drange nadı überzeugender Gewißheit und von den Anreizungen des Teufels tonenden Worte und Vernunftgründe sind får mig nicht gemacht

. Beginnen, Helene wielt jetzt auf den beiden fáblernen Saiten der Enta; fie Die Zeit ist gelommen, wo ich leben soll; ich bin ein freies

Platz genommen, der die Spitze des Chuuntes bildet. Bort dort herab ertönt Wesen und frei will ich leben; gehabt Euch wohl! (Sie entflieht auf der Syra der Preis des Menschengeistes und seiner Werte in nächtiger Durch den Garten.)

Klängen, wäbrend Helene dagegen nur von dem Jammer und Elend der X16. Hans, Wilhelm, folget Ihr und wacht über 3hr ses Menidbeit fingt und, nachdem

fre die fyra hinabgeschleudert, in Verzweiflung ben. (Zu den anderen Schülern.) Lieben Freunde, entsculdigi mid,

vom Thurm entflieht. In diesem Wed selgelange hat Albertus die Gewalt

der Musik (don eindringlider empfunden, und mevlistopheles , immer in dies unvorhergesehene Unglů& macht es mir unmöglich, die Vors Gestalt des Juden, der die Lyra unversehrt in die Wohnung des Philosophen lejung wiederaufzunehmen. (Afle ab.)

gebracht hat, weit diesen durch das Versprechen, daß der, welder die Teste

eherne Saite der Cyra berühre, das Geheimniß dieses Instruments und der Mephistopheles, die Lyra.

Mufit ergründen werde, aud mod zur Zeriprengung der beiden tählernen

Saiten zu reizen. Albertus tft unterden von immer glühenderer Liebe ju Hes Meph. Halsstarriger Geift, der Du von mir Freiheit und lenen entbrannt, und Mephistopheles Tomeidelt ihm aud mit der Hofnung, Leben im Augenblid erhalten Ponntest, so ertrage denn geduldig

daß er, auf der ehernert Saite der Lyra plesend, Helenens Gegenliebe ger

winnen werde. Aber so wie diesmal uues fill geblieben, als er die stähler: Deine Dual, wenn Du es vorziehit die sieben Prüfungen zu nen Saiten zerriffen, so bleibt die Lyra aud ftumm unter der Berührung beftehe:1 und, von menschlichem Willen abhängig, langsam aus seiner Finger, während Helene in ihrer fortdauernden Ertase thn keiner Auta Deinem Gefángniß erlöft zu werden. Ich habe Magt genug

merksamkeit würdigt und seine Leidenschaft zu ihr immer mächtiger wird.

Da läßt er muthlos die Lura finten, und Helene ergreift fie. Als sie die über Alles, was der Erde angehört, um Deine Schmerzen zu eherne Satte berührt, ertönt der Gefang des Geiftes der Bira ebenfaus in vermehren und Deine Pein zu verlängern. Du Berachtest meine irdischerer Liebesgluth und beschwört fie um Gegenliebe, aber Helene fehnt Hilfe. Statt mit mir die Regionen der Empörung und des

sich nur nach dem Ewigen und fingt nur die Ehre Gottes; the inbrünftiges

Gebet fleht zu Gott, daß er sein Leben ihr verleihen wolle; da jerspringt die Hasies bewohnen zu wollen, jene Régionen, denen zu nahen der eherne Saite mit furchtbareni Donner, Selene finet todt, Ulbertus ohnmacja Mensch zittert und die über ihn den Stelch der Leiden ausgießen, tig zu Boden. Der Geist der eura ift erlöst und fdywebt, vereint mit Hele:

mens seligem Gelfte und umgeben yon den himmitschen Heersdaaren, über

dem wiedererwadsenden Albertuš, über den der Teufel tiun Gewalt zu haben um der des Menschen überliefert. Nun, ich will Helenens Herz mit unter Helenens unbeflecter Sand zeriprungen, und so ist au Albertus ge: folchen Gedanken erfüllen, das es Dio gereuen soll, mich bers

rettet. Seine Seele", fo fingert die Himmelsgeister, folt fortan eine Byra

seyn, deren Saiten alle zugleid erklingen werden, und deren Gesang lidh idmaht za haben.

auf den Sdwingen der Hofnung und der Freude zu Gott erheben wird.

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