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Meph. Fluch über Did, Du Affengehirn, da hålt er seinen unwürdig ist. Nehme Euch gusammen, ich bite Eud; Offnet die Hur får die Leier! Nun mogen fide die hier ein Bieden Papbals Augen und laße Euch den Kaih.nidi verdrießen, den id Eudo gen. (Er zieht sich in den Hintergrund zurid.)

ju Eurem Besten ertbeile, vernidtet sie. Maler (immer auf vollem Salse lachend). D reht nur, sehr! Weldi Striciter. Das ist auch mein nach. ein theatralisder Sang! Welde Gliederverrenlungen! Die flies Meph. (bcijeit). Nur ju! fullt Euch in die Haare! genden Haare, der im Wind flatternde Mantel, der Hut, den er Maler (joruig). Ei, 3hr möchtet wohl gern, daß id das wie Drpheus Harfe im Ärme balt! Prachtig, prádrig! Eine vors thate. Lieben Freunde, ich Penne Eudy. 3hr habe mich so oft treffliche Starrilatur!

verrathen, daß ich nur zu gut weiß, was id von Eurem Rath Sapellm. 3hr lad darüber! aber er ist wahrhaftig toll! zu balten habe. Ihr armseligen. Plagiare Feht mit Verzweifung Er hat einen hitigen Fieberanfall.

fremdes talent auffeimen; jede Ueberlegenheit germalmt Eudo, Maler. Pah! nidts als ein Anfall wahnsinniger Eitelkeit. und gewohut, Inedorid nadzuahmen, dreit Ihr über Abges Un diese Krankheit ist er gewohnt, daran stirbt er nidor.

somadiheit und Uebertreibung, wenn Ihr in der Nachbildung Kapellm. Aber er ireibt verkehrtes Zeug! Sebt nur, wie eines Kunstwerts das Driginal von dem Genius 048 Stúnstlers er um fid herum grüße und regnet, als lage eine Menschenmaffe übertroffen findet. Da wohl habc 3hr Recht! meine beiden zu seinen Faben! da Reigt er auf ein Drangeriegefaß und fleht Sirenen gleichen nicht denen der fyra, eben so wenig wie Eure da, wie eine Statue auf einem Fußgestell.

Werte denen gleiden, die Ihr nadgeahmt; nur mit dem Unter: Striciter. Als Apollo! Pridrig! Wie idón der Hut die idiebe, daß 3hr Alles grob verunftaltet, was 3hr berührt, wabs Stelle der Lyra vertritt. Am Ende halt er nod den Zopf feiner rend id dem Abbild einer ziemlid minelmebigen Darstellung den Perride für den Schweif eines Stometen.

Stempel der Erhabenheit aufdrúcie. Die Sirenen dieser Inra Sapellm. 3d finde das gar nicht so láderlich. Diese find zwei hübsche - Madchen, die meinigen sind zwei Gótinnen, Lnra ist bezaubere.

und Euer Bemahen ist vergeblid: die Welt wird darüber urtheis Wer Mißbrauch an mir übt,

len und Eure idmmerliche Eifersucht oder fumpfe Verblendung Dem haudi' id Wahnsinn ein.

junidhte maden. (Er läuft daron, fein album mitnehmend.) Da ware idon der eine Ausspruch erfüllt.

Sapellm. Das wird immer seltsamer. Uud er ist durd Kritiler. Dazu gehört nicht viel Zauberei, um vorhers

das bloße Anschauen dieser Lyra vom Schwindel ergriffen und ragen zu tönnen, daß ein Narr Narrheiten begehen wird, denn toll geworden! Ja, die Weifsagung wird erfüllt; der Wahnwiß id versidere Euch, daß alle Sünfte der Rolle nicht im Stande der Eirelteit tómme über die mittelmaligen Dalente, die den Las wdren, die ueberspanntheit eines jo selbftzufriedenen Meniden, lisman befleden. D sauberische Lyra! ich erlenne die übernatürs wie er, nod ju fteigern.

lide Madt, die in dir wobnt, und da du dem, der Wohllaut Maler. Laßt es gut renn! 3d muß sdnell die Stisse vols dir entlodt, Weisheit und Glüd verspridoft, so nabe ich mich dir lenden; der verwunsdié Narr mit seiner Störung!

mit ehrerbietigem Vertrauen und hoffe, dir ro berrlide harmos Kapellm. 30 hätte wohl Luft, während der Jude nicht nieen zu entloden, daß alle Mächte des Himmels oder der Rolle, aufpaßt, die Saiten der Lyra abzuspannen, um den inneren die bei deinem Bau Beistand leisteten, sich mir unterordnien und Mechanismus lennen zu lernen, dann hätte id nicht nöthig, fie mir gehorchen werden, wie

einst dem großen Adelsfreit. ju taufen.

Šritiler. Send auf Eurer But; was fid hier unter unses tep 6. (beiselt). Ja, ja, nad Deinem Gefallen! Das ift es ren Augen zuträgt, ist wirtlid bodoft munderbar und lann Eud eben, was id wünsce.

jur Warnung dienen.

Kapelim. Wte, Ihr zweifelt an meiner Madet? (Der Kapellmeifter wil die Lyra nehmen.)

Sritiler. Ei freilid, id zweifle start daran, mit Eurer Maler. 4d, id bitte, nod einen Augenblid!.... Erlaubnis. Jo habe Eudo oft genug vor aller Welt gepries Kapellm. Über liebster Maler, was treibt ihr

denn da für fen, Eud Gefälligteiten in Menge erzeigt, darum lönnt Ihr • Sturzweil? Verliert doch nicht die Zeit mit anderen Dingen. wohl einiges Vertrauen in mid reßen. Begnigt Euch mit den

Maler. Was soll das heißen? Seht Ihr denn nicht meine Lorbeern, die mein Wohlwollen Eudy guerkannte; send zufrieden beiden Sirenen? Mir deint, ich hatte das Ganze redyt mit Ges mit dem Rufe, den meine Feder Eud verschaffte. Die Mensden fühl aufgefaßt.

babt Ihr geiduldi, wagt es nicht mit den Geistern einer ande: Sriiiter. Sehr artig! Eure beiden Satyre find nicht übel; ren Ordnung.. aber ich siehe die Sirenen vor. Was sollten aud Satyre auf Sapelim. 3 verstehe Eud nidt und fürchte, daß auch einem foldem Instrumente bedeuten?

Ihr den Verstand verloren, weil 3hr mit unheiliger hand die Maler. Das ist so die echte Art des Striuilers. Man Enra berührtet. Meinen Ruf verdante id nur meinen Meisters (didt ihm ein Heldengedide zur Beurtheilung, und wenn er das werten, die vergiftete Feder eines Journalstriblers fonnte mir mie nidi juredi kommen tann, spist er seine

Feder und schreibt: teine korbeern zuerkennen. Das Genie front sich selbst, es vfått ,,Pas das Gedigt anbetrifft, so enthalt es gewiß einige Soons feine Lorbeern mit eigener Hand und veradotet die unreinen Kath. heiten; wenn wir es aber von dem Gesichtspunft der Geometrie dlage der Sameichler, die eb, nur um fidh selbst zu heben, an und der Naturwissensdaften betrachten, wie wir es eigentlich bes feiner Straft irre zu machen suchen. trachten sollten und auch wollen, so sehen wir uns gendthigi, es Srititer (ihm die Lyra reichend). Ihr wollt es! Wohlan, moge noch unter das Mittelmäßigste zu ftellen, was uns bis jeßt in der Eure unsinnige Kühnheit ihren Lohn drndten ' und Euer Geschid Art vorgelommen, u. f. w. u. T. 10." (Bum Kapellm.) Nicht wahr, fide erfútlen. habe id nide Recer?

Kapelim. Nieder aufs Stnie, Sllave!
Stapelim. Bovon (predoc 3hr, von der Stritil oder von Meph. Glúd zu! Leier, jest bist du verloren.
Eurer Zeichnung?
Maler. Åd, laßt die Stritil, id spotte ihrer.

Meine Bibliographie.

(Fortseßung folgt.) Sirenen, ha!....

.

L'homme de trente ans. - Roman von E. Bergouniour. 2 Bde. 15 Sr. Stapell m. Eure Satyre? ....

Les trois soufflets. – Von Frau von Cubières.. 71. Sr. Maler. Ihr aud? Wohl! Much gefaßt! Was ist daran Traité élémentaire de Conchyliologie. Von G. P. Deshayes. Erscheint gelegen? Sie find volllommen.

in 12 Lieferungen. Pr. jeder Lig. 5 Fr. Sritiler. Es gefiel Eud, ftatt der Sirenen Saimre gu

Le Siege de Rome. - Bon 2. Dinocourt. 2 Bde. 15 Fr.

Traité pratique du pied-bot. Bon B. Duval. 7 Fr. zeichnen; man muß nie mit der Phantafie des Malers rechten; Un jeune homme charmant. - Bon Paul de Coc. 2 Bde. 15 Fr. weshalb aber betrachtet Ihr diese Enra, als wenn Ihr fie topirs

La tour de Biaritz. - Bon Elisa von Mirbel. 74 Sr. tec? Nidi einmal die Stellung ist nadogeahmt.

La Marqoise de Vivoone. Bon Frau von Montaran. 2 Bde. 15 Fr. Stapellm. Allerdings. State dieser beiden lieblichen, mit so viel-Anmuth gegen einander geneigten Gestalten, dredselt Ihr

England. zwei grotesle, ruflings gebogene Leiber bin und gebt ihnen eine dem Plan des Vorbildes gerade entgegengefeßie Stellung. Das Das Sprachgenie eines Wälischen Holzsägers. mag originell fenn, aber es hat Adelfreit's Lyra. at durdaus feine Beziehung zu

(Solub.) etto Dealer. Cheuerfer Maestro, 3hr send zum Wißeln viel zu Obgleich Kidard viele Sprachen gelernt und eine große Ans fdwerfällig; begnügt Eud damit, die großen Meisler gu plündern gahl alier und neuer Sdriftsteller gelesen hal, so würde es doch und fomdhliden Diebfahl, idledt verstedt unter geldmadlosem wer jenn, die Ausdehnung seiner Kenntnifie genau anguges Zierrath, für die Inspiration Eurer Muse auszugeben; úberlaßt ben. Dan éonnte sogar glauben, daß er úber der Beidhaftigung die leichte Gronie diesem Herrn hier, der sich derselben so gut zu mit anderen Sprachen seine Muttersprache vergessen hat, und bedienen weiß, wie Jedermann befanne ist, und dessen Ánatheme aud das Englisde spricht und ihreibt er in Bergleid mit andes fúr Meinesgleiden Anweisungen auf Unsterblid

leit find. (Zum ren Sprachen nur auf eine sehr unvoll?ommene Weise. Es ist Krititer.) 3a, Herr, id peradie Euch und troße Eud; 3hr wißt Toon bemerkt worden, daß Richard seine gange Aufmerksamkeit es sehr wohl. Da 3hr feht, daß diese einfache Stipse den Stems nur auf den grammatitalisden

Bau der Såbe ridtet, den Inhalt pel einer Eud unerreichbaren Große trågt, fo erblaßt 3hr vor des Gelesenen aber auf Peine Weise zu fassen im Stande ist. Der Buth, und da Ihr weder die Schönheit nod die Anmuth bes folgende Zug mag als Beleg dazu dienen. Einer der Freunde greifen tönnt, To thut Shr, als waren diese reizenden Sinnbilder Richards, welcher einen Besuch von einem der ausgezeichnetften der Berführung nichts als ungeschlachte störper ...,

Mitglieder der Universitár erhielt, glaubte, daß diesem ein Strititer (jum Kapellmeister). Sinnbilder der Werführung! zwei solches Phänomen im höchften Grade intereffiren muffe, und lud haßlide Samre, von Wein berauscht, und mit obscènem Grinsen deshalb Ricard zu fidh ein. Nachdem das erste Erstaunen über fid umbiegend. Kapellm. (jum Maler). Ehrlich gesagt, lieber Meister, Euer

seine wunderliche Erscheinung vorüber war, riotere man mehrere

Fragen in Frangofischer und Stalidnijder Sprache an ihn, welche Sinn ist getrübt oder Euer Geist auf Serwegen. Diese beiden er mir gewohnter Schnelligkeit und Einfadheit beantwortere. Gestalten mit Bodefüßen sind eine Composition, die Eurer gang Hierauf bat man ihn, eine Stelle aus dem Homer zu erflaren.

Richard griff nun in seine Beinfleider und wühlie darin umher, für das Erlernen von Sprachen und die bemértenswerthen Forts bis er zu der Stelle gelangte, welde den großen Dichter behers fritte, die er in einem so abftratten Studium madáte, auf eine bergte. Hierauf sog er das Budy hervor und reichte es dem Ges befriedigende Weise zu erftáren, wenn man seine ganzliche Uns tehrten, damit dieser ihm eine Stelle bezeichne. Dieser verspürte brauchbarkeit für alle andere Dinge bedenkt. War es eine ure natürlic Peine große Euft, das Bud in die Hand zu nehmen, sprunglide Anlage, ein Geldent der Natur oder das Resultac und überließ es Richard, fich eine Stelle auszuivahlen. Nun las einer 30een : Association, welde fich in seiner Sindheit gebildet derselbe mit vieler Genauigkeit und Sorgfalt einige Verse der hatte und deren Spuren verloren gegangen find? Sein merkwúts Ilias und begleitete pe mit sehr darfsinnigen Pritisden Bemer: digîtes Vorbild ist Magliabecchi, der Bibliothefar des Großhers fungen. Hierauf versucre er eine Englische Ueberfeßung zu ges 3098

goge von Florenzi, welcher mit einem erstaunlichen Gedachtniile ben, was zwar nicht ohne einige Unbeholfenheit gedah, woraus und einem niďt zu befriedigenden Wissensdurste eine ausgebreis man aber doch erfal, daß er den Sinn vollkommen gefaßt hatte. tete Kenntniß der alten und neuen Sprachen verband. Sein Ges

Sehr gut, Ridard," sagte der Fremde; ,,Sie haben das Stüd oddytniß war so außerordentlid, daß er fid nicht nur alles Geles ganz richtig überseßt. Haben Sie die Ilias gelesen?" - 1.3a, fenen erinnerte, sondern aus den Sdriftsteller, das Sud und id habe sie gelesen." Was halten sie vom Charakter der Ans die Seite citiren Sonnte. Und dennoch har er nidrs hinterlassen, dromade? ,,Andromade?or fagte er nach einer langen Pause. als einige Briefe und einen Statalog der Orientalischen Manus „Ja, was halten Sie vom Charafter der Andromadega

,,Das

(tripre in der Bibliothel zu Floreng. Wenn Magliabeoci und iß ein Männerfampf." n Schon, das ist die Einmologie des Jones fic in ihren Neigungen und Bestrebungen ndhern, To fins Namens; aber was halten Sie von Andromade, der Gattint des der ein ungeheurer Abstand zwisden ihrer außeren Lage Fatt. Hettori ,,Die Penne id nidi."

Der Eine forrespondirie mit Gelehrren, ging mit den Vornehmen Richard ist sehr bereitwillig, feine Kenntniffe mitzutheilen, um, der andere muß alle reine literarisden Sodbe mit ride und glaubt sich verpflichtet, feine Dienste einem Zeden anzubieten, berumtragen und die Barmherzigleit in Anspruch nehmeri. Ars der davon Gebräud maden konnte. Die Nichtadhtung und die mer Gelehrter!

(R. B.) Gleichgültigkeit, auf die er überall post, geben ihm reidlichen Antas zu Stlagen, und er glaubt sich wegen seiner Bemühungen, die Wahrheit und die Wiffenichaft zu verbreiten, verfannt und

Ma nnigfaltige s. verfolgt. Zuweilen wähnt er sich aus einer religiösen Verfols gung ausgesebe...3 freue mich', rage er, ,,daß ich würdig Ausländische literatur in England. Zu den Engs erachter würdé, für die geredyte Sadje zu leiden, welcher ich gern lischen Zeitsdriften, die sich bereits ausschließlich oder zum Theil mein Leben opfern möchte, sollte ich auch verbrannt werden oder mit der Literatur des Auslandes beschäftigen, ist jege noch eine die graufamften Qualen zu bestehen haben." - Wenn es schon neue gefommen, die in monatlichen Heften erscheint und den nide zu verwundern ifty daß Richard wenig Personen findet, Titel führt: ,,Foreign Monthly Review and Continental Literary welche Griechisch oder Hebrdisch lernen wollen, so ist es wohl Journal”. Das uns vorliegende erste Heft (Mai, 1839) wiro noch natürlidier, daß fid Niemand seiner Anleitung dabei bedies dem Publikum ohne irgend ein einleitendes Wort dbergeben, 248 nen will. Seine Unitenntniß der Weltfitte, die unglüdlide welchem man auf die Manner, denen die Redaccion anvertraut Schwache seiner Augen, die ungemeine Sdwierigkeiten, feine ist

, und von diesen auf die fünftige Ridung der neuen Zeitsdrift Gedanken zu fassen, find nicht die geringsten Hindernisse, welche einen Schluß siehen konnte. Der Inhalt giebt sich jedoch sogleich seinem Erfolge als Lehrer im Wege stehen. Bringt iman dann als sehr mannigfader Art, fern von aller einseitigen erflusiven noch die Unreinlichkeit seiner Person und seiner Kleider in Ans Auffassung, wie man sie sonst wohl von. Englendern und Frans rohlag, so wird man einsehen, daß er wenig zu hoffen hat. sosen auf den Gebieten ausländischer Literatur gewohnt war, und

Alles, was Richard zur Beförderung des Sprachftudiums als ganz besonders vertraut mit den literarischen Zustanden unseres thun Pann, erfüllt er redlid, indem er unausgefeße an der Volls Deutiden Vaterlandes zu erkennen. Bon sechzehn Pritisden An: endung mehrerer ausgedehnter Werte arbeitet. Únter diesen bes geigen, die dieses erste Hefe enthalt, beidhaftigen sich nicht weniger finden sich ein Griechisch Engliides Wörterbuch und eine Samms als ad mit Deursden Werfen, lieben find Franzofiiden Büchern lang Hebräischer Stellen, welche er mit einem Hebraiso Engli: gewidmet und eine endlich einem Stalidnischen. Die Eröffnung den Wörterbuch und einer Lateinischen Abhandlung über die des Ganzen bildet der Deutsche Musen:Almanad für das Jahr Hebraisde Mufie und Prosodie versehen hat. Noch widriger ist 1839'', der dem Keviewer Gelegenheit giebt, einige Worte der ein Hebraisch Griechisch Englisches Wörterbud, das soon weit Anerkennung über Adelbert von Chamisso und der Trauer über vorgerückt ist. Ferner schrieb er eine Hebraische Grammatik mit den frühen Tod des Dichiers gu fagen. Nord-Amerika's firefide Anwendung der Volaljeiden, deren Gebrauch im Alterthum er Zuftånde" von Dri Julius, Bottiger's Literarische Zuftunde und aus Schrifistellern vor dem Talmud bewiesen hat. Seiner Ans Zeitgenossen", Raumer's Historisches Taschenbuch Friedr. ficht nach sind diefelben nicht nur für die musikalische Betonung, Förfiers Friedrich August 11.", kappenberg's ,,Gefoichte von sondern auch für das volle Verfténdniß der Sprache unbedingt England", Franz Paladin's literarische Reise nach Zralien" erforderlich.

und Simrod's ,, Salomon und Moroif" werden demnaor bes zu einer Zeit zeigte Richard große Neigung für die Mafif; fproden und geben zu mehr oder weniger umfassenden Ausjugen er genügte derselben zuerst, indem er eine Zinte blies, und er Änlaß. Daß bei vielen dieser Minheitungen Deutide Bearbeitet gab diefes Ur Instrument nicht eher anf, als bis er ein Walds

bie antenni trimite to

Spiele gehabt, módsten mit unbedingt vorauss horn erhielt, mit weldem er die Plage der Nachbarschaft wurde. Spater schendie ihm ein Freund eine alte Walifdhe Sarfe, welche Lotals und PersonenPenniniß, als hier meistens gezeigt wird. Wir er selbst bespannte und zu deréu Tonen er die Hebraisden Psalme werden wohl jurveilen Gelegenheit haben, auf dieses Journal in der Ursprade fang.

jurúdjutommen, weshalb wir es für jebe bei diefer kurzen Uns Es dürfte dier renn, die so entschiedene Neigung, Ricard's jeige bewenden laffen.

Belgie Ni

Syaupt - Ueberficht der: Berheirathungen, Geburten, Ehescheidungen und Todesfälle in Belgien, während des Jahres 1837 di altadas a

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(Aus dem Annuaire de l'observatoire de Bruxelles

atman pour l'an 1839.). nuk

vierteljährlid), 3 Thir, fair das ganze Jahr, ohne Er: Möhung, in allen Theilen der Preußischen Monarchie.

Expedition (Friedrichs-Straße Nr. 72); in der Provinz lo tie ini Auslande bei den

Woblebl. Poft Aemtern,

für die

Literatur des Ausl a 11 de s.

N 63.

Berlin, Montag den 27. Mai

1839.

vorzüglich gefiel und Senes nidt gefallen fonnte. Zum Beispiel, g tali e n.

daß er im Pantheon einigemale Kaben über die Altare spazieren

fab, das fonnte ihm nicht gefallen. (S. 177.),,Ueber die vielen Sandbücher für Reisende in Italien.

Eidedjen aber muß er sideinmal verwundern, und ein andermal

erstaunt er úber die gar allgemeine Schànheit des Frauenzims Die Klage Deutider Reisenden in Italien über die Ungus mers an Gesicht und Wuchse."! (S. 228,) Wegen des Štmis langlichfeit der vorhandenen Reisehandbücher ist ganz allgemein. bittet der Verfasser selbst um Nachficht; ,,er babe geliefete", sagt Die meisten pflegen, nachdem sie von Neigebaur fich vielfältig er, was er vermochten, und das merlt man dem Buche in der verleitet oder verlassen gefunden, zu dem Mailándischen Itinéraire That úberall an. Der Verfafier ist ein Biedermann von Hauss ihre Zufludt zu nehmen. Mit beiden Búdern neben einander, verstand und geradem Gefühl, zum Búderschreiben freilich nicht versiderten mir Piele, ziemlich gut ausgelommen zu seyn. Wem poliri genug und init jeltjam beralteten Formen behaftet. Den mit einem Französiden Bude nidt gedient ist, dem ist rower Anforderungen, welche wir an ein Reisehandbud ju Rellen ges zu helfen. Sonst möchten Valery's Reisen, wie bisher, auch sonnen find, entspricht rein Buch nicht sehr. Wir werden aber Ferner noch viel Gunst und Dant erwerben. Dies Buch ist aller: fte auszusprechen mehr Gelegenheit finden bei der Beurtheilung vings sehr französisch und von allerhand Leichtfertig leit nicht freis ves anderen ganz neuen Buches. gusprechen. Doo ift es reidhaltig, gewahri jugleid eine ans

(Fortiebung folgt.) ziehende Lettüre und liefert eine Menge von prattijden Notizen. 3. Penne fast teine Deutide Reisebei dreibung, die in gleidem Sinne zu empfehlen ware. Die im Bereiche der materiellen

f r a n t r e ich. Bedürfnisse gemachten Erfahrungen mitzutheilen, ift insonderheit von den Meifen verídmaht worden. Einige unbedeutende Nádos

Mozart's erste Reise nach Paris. weisungen giebt Wolfgang Mengel. Sie find zu dürftig, um någlid zu Tenn. Was gelten überhaupt die Erfahrungen eines

Bon Fetis. Golden, der Stalien einmal durd fliegi? Die Erfahrungen Ers Im November 1763 flopfte eines Morgens an die Thür eines fahrener sind zu Ratbe su siehen, damit man erfahren werde. lleinen Hauses der Straße St. Honoré ein nod junger Mann in Und wenn irgendwo fo ist in Italien ohne langen Aufenthalt Begleitung zweier Kinder und verlangte Herrn Grimm zu sprechen, und viel Gewandtheit in allen wesentlichen Dingen Nichts zu an den er einen Brief zu eigenen Händen abzugeben habe. Dem erfahren. Um dem Reisenden Zeit, Kosten, unnúße Mühe und unmodischen Sonitt seiner Kleider nado, mußte er ein Fremder Derdruß zu ersparen, um ihm bas Reisen, den Aufenthalt in den renn, und an der harten Aussprache erfannte man bald den Sidoten und die Auffindung der Mertwürdigkeiten leidt und bes Deuisden. Nach einigen im Vorzimmer zugebrachten Minuten quem gu maden, find die Beschreibungen einzelner Reisen natúrs wurde er zu Ferrn Grimm geführt, der im Lehnstuhl vor einem tid nur fümmertide Nothbehelfe, und es bedarf der eigens für breiten Samine faß, an den die Kinder des Fremden, ohne erst folde Zwecke ausgearbeiteten allgemeinen Handbåder. In dieser auf eine Einladung zu warten, sogleich hintraten, um fid ihre Beziehung bat Neigebanr um die Deutjøen, welche Italien bes erstarrten Håndchen zu warmen. Der berühmte Kritifer war reisen, fico jedenfalls außerordentlid verdient gemacht. Doo find mit der Durdlidt der Tragödie Warwic von La Harpe befchefs die Klagen über die große Mangelhaftigkeit seines Handbuchs, tigt, die man vor einigen Tagen mit Erfolg auf dem Cheatre wie es bis jent ift, volltommen gerecht. Dem Berfasser foll sogar français gegeben hatte, und überdachte das Referat, welches er die eigene Ansdauung des Landes, durd weldes er uns zu leiten feinen Norrspondenten darüber zusdicen wollte. Er nahm den unternahm, gefehlt haben. Er hat demselben aber in diesem ihm von dem fremden überreichten Brief, fah nad der Chiffre Jahre wirklich seinen persönlichen Besud abgestattet, freilidh turz des Siegels, um daraus den absender zu erfennen, und sagte genug, vielleicht aber für einen so wohl vorbereiteten Mann, als nad Durdlejung desselben zum Ueberbringer: er es reon muß, dennod gewinnreid, besonders wenn er zroeds Sie find Herr Mozart aus Salzburg und dies Ihre beiden mdßige Verbindungen im tande selbst gesucht und angeindpft Sinder ?" 3a, mein Herr." ,,lind Sie kommen nach haben sollte. Mochte denn die neue Auflage des Handbuds, Paris, um diese jungen Kúnstler hören zu lassen? 3. befúrdre, welche bevorsteht, den dringendsten Anforderungen, die der Reis 098 Ihnen nicht der Erfolg, auf den Sie hoffen und den id fende an ein foldes Were macht, gründlicher entsprechen, ale Ihnen wünsde, su Theil werden wird. Die Franzosen, die fich bisher der Fall gewesen. Es wird nicht überflüssig renn, diese zwar einbilden, große Mufiffenner zu fenn, urtheilen doch meistens Anforderungen bestimmter zur Sprade zu bringen. Doo find

Dod find theils darüber wie Taube. Sie ziehen das Gefdrei ihrer Sdaus zugleid ein Paar neuere Búder ju můrdigen, ndmlid zuerst: spieler dem Gejang der Stalidnischen Buffi vor, und man gefällt Reise durch Italien und Sicilien vom Jahre 1828 bis 1830,

ihnen mehr durd Larm als durch wirfliche Harmonie. Sie haben von 9. B. Hegemann. Münfter, in Kommission bei

Herrn Rousseau beinahe gesteinigt, weil er sie auf ihren rdleds

ten Geldemad aufmerksam machte. Das einzige Mittel, wodurch Deiter's, 1835.8. XVIII und 477 Seiten.

Sie fid einigen Erfolg in Paris fichern Pönnen, ift, die offents Der Verfaffer hat sein Budo o núblid als möglid ju mas lide Neugierde durd die Antändigung der frühzeitigen Anlagen den gesucht und ihm neben der Mittheilung feiner eigenen Reis Shrer Kinder zu reizen; das wirft vielleidt madriger, als die ididíale aud eine folche Einrichtung gegeben, daß es, wie er Radt eines idon ausgebildeten Talentes. Wir wollen wenigs auf dem Litel hinzufügt, als ein richtiges und ins Einzelne stens einen Veriud damit machen. Die Herridaften vom Hope führendes Handbuch. dienen tonne. Der Verfaffer ist der ger geben hier den Lon für die ganze übrige Gesellsoaft an; ihre wiffenhaftefte und umftandlichste Mann, den

man fid müniden Aussprüde in Bezug auf die Mode werden ohne Widerspruch tann, so gewissenhaft, daß er niemals unterlaßt, irgend eine hins von allen denen angenommen, die zur feinen Welt gehören wollen; geworfene Bemerkung,

die er von einem

Reisegefährten zufdlig man muß fie also für fid einzunehmen suchen. Id werde mid aufgenommen, ausbruclid als fremdes Eigenthum gu martiren, bemühen, Alle, die mir bekannt sind, su Ihren Gunften zu flims fo umfåndlid, daß er fido unaufhörlich zu verwahren,, zu ents men, und alle meine Freunde zur Mitwirkung auffordern; viel:

duldigen, zu bedanken, pormdris und rúdrarts su beziehen leidt gelingt es uns. Kommen Sie nach einigen Tagen wieder, nöthig finder. . Die mitgetheilten Charafterzüge", sagt er, fols und faffen Sie Muth." gerte id aus dem furgen Umgange mit dem Bolfe und aus seinem Leopold Mozart, weiter Stapellmeister des Fürft Bisdofs Benehmen gegen mich, woraus man wohl nidt aufs Allgemeine von Salzburg, war Wolfgang Mozart's Bater, und eines der foließen könnte." Der Verfaffer dersdont uns mit Båderges Kinder, welche sich an Grimm's Stamin warmten, sollte einst der lehrsamkeit. Seine Mittheilungen beruhen. auf Erkundigungen, berühmte Shopfer des Don Juan werden. Doch bliden wir die er an Drt und Stelle eingesogen hat, oder auf Belehrungen, um einige Jahre surůd. welche er den in den verschiedenen Stadien felbft erschienenen In der freundliden Stadt Salzburg Reht an dem Ufer der Guides verdankt

. Die Art der Ergdhlung if potitommen naiv. Salja ein Haus, dessen Mauern an der einen Seite fid in den Der Verfasser erstaunt por den Augen des Lesers einmal über Wellen baden, während an der anderen fid ein Pleiner Garten das Andere und gesteht in aller Offenbersigleit, daß ihm Dieses ausbreitet, der ihm ein frisdes, heiteres Ansehen giebt. Es

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deint, wie durch feltene Bevorzugung, allen Zerstörungen eines berühmt waren, und das rege leben, das überall wogte, feste Klima's widerstanden zu haben, das den Denkmälern im Auges diese guten, an die Stille der kleinen Stadre Deutschlands ges meinen so ungúnstig; es ist sehr wohl erhalten, und die Sonne moshnten Bürgersleute in Erstaunen; nur Wolfgang Mozare har den Steinen eine goldene Fårbung verliehen, dem feinen machte seine Sowester von Zeit zu Zeit auf die unreinen Stims blauen Saude der Herbstfrúdte zu vergleiden. Dieses Haus men und følechten Instrumente der herumziehenden Mufitanten hat nur ein Stodmert; eine hölzerne Sitterthúr führt auf eine aufmerksam. Ein ganz unerwarteter Umstand stórte sie jedoch in ftille Straße hinaus, die so wenig betreten wird, daß Gras ihren Betrachtungen gleich bei den ersten Ausflügen, die fie durd imischen dem Pflaster emporsprießt. In diesem Hause hat eine die Stadt unternahmen. Seit kurzem war auf dem neuen Auserwählte unter den Frauen am 27. Januar 1756 Johann Plage, den die Stadt Paris Ludwig XV. gu Ehren hatte eins Chrnjoftomus Wolfgang Gottlieb Mozart geboren; hier verlebte ridien lassen, die von Bouchardon angefertigte Keiterftatue dies das Kind seine ersten Jahre, hier spielte es auf dem Grasplaß ses Monarchen aufgestellt worden; als die Mozartide Familie des Gartens, hier ward es eingeluli von dem eintönigen Wellens diesen Plas betrat, der zwischen dem Hofe und dem Garten der flag der Salga. Die ersten Gesange, die sein Öhr trafen, Tuilerieen gelegen ist, traf sie eine sehr unruhige Menschenmasse waren die Lieder der Schiffer, deren Barfen den Fluß auf und auf demselben an, und so eben hatte man auf dem Fußgestell des ab fuhren. Wenn er, noch gang Plein, auf dem Snie seiner Monumentes einen Zettel mit den Worten: ,,Statua statuae" ents Mutter meinte, nahm diese ihn in ihre Arme, öffnete das Fenster dedt. Dadurch wurde eine große Menge von Gaffern herbeiges und zeigte ihm das reiche Shal, in welchem das idone blaue gogen, die Polizei mischte sich darunter und verhaftete die uns Gemáffer des Fluffes dahinstromte; dies Sbauspiel wirfte madrig ruhigsten. Beinahe ware Leopold Mozart, der, ohne zu wissen, auf das Kind, beruhigre es, und ganze Stunden blieb es in diesen was sich eigentlich zutrug, immer vorwärts drángte, als einer Anblid versenfr.

der Unruhestifter verhaftet worden; glüdlicherweise jedod bes Wolfgang Mozart sdhlte faum drei Jahr, da hórte er zu, merlte man, daß er sehr für seine Kinder besorgt war und fie wie feiner um vier Jahr dlteren Schwester der erste Slaviers vor dem Drángen der Menge ju jdúben fuchte, und man ers unterridar ertheilt wurde, und plöblid, wie duro eine innere Pannte nun, daß er ein friedlider, nur etwas neugieriger Búrs Umwdlzung, ermadre der Mufiffinn in ihm; fo oft er zu einem ger sen. Man kann sich denken, daß er der an ihn ergehenden offenen Klavier gelangte, war es ihm ein Bergnügen, seine Aufforderung, fid fortzubegeben, nicht widersprad; eiligit ents Eleinen Hände auf die Lasten zu legen, und seiten dlug er fernte er fich, ohne auch nur die Ursache des Tumultes entråths Allorde an, die den Gelegen, der harmonie entgegen waren. eln zu können, nahm fich aber vor, in Zukunft jedem Dolfeges Die Mufil war für ihn gleichsam eine Sprade, die er ftammelnd bránge aus dem Wege zu gehen. Uebrigens wartete ihrer im begann und von der er teglich eine neue Wendung faßte. Diese Gafthofe zu den drei Lürken, wo fie abgestiegen waren, und Sprache wurde ihm bald vertrauter als die der Worte, und er wohin fie zum Mittagessen zurüdlehrten, eine angenehme Ents wußte icon, was eine Tery, was eine Ditave ren, ehe er diere soddigung, denn fie fanden dort Biflets gur Oper vor, die Herr Intervalle zu benennen verstand. Wir wollen ihm in diesen Grimm får sie gefandt hatte. Es stand zu erwarten, daß die Studien nicht weiter folgen; nur so viel en gesagt, daß er bes gweite Vorstellung in dem neuen Saale der Tuiterieen eine große reits vor seinem fünfren Jahre fleine Mufientúde improvifirte, die Menschenmenge herbeiziehen würde, daher ordneten die guten sein Vater aufschrieb. Diese. Compofitionen waren amar nicht Salzburger schnell ihren Anzug, aßen fich nur halb fate und fehlerfrei, aber man fand darin doch nichts, was für das Dhr langten am Theater Eingange zwei Stunden vor Eröffnung verleßend gewesen wdre.

desselben an. Sie hatten nod hinreichend Zeit, um durd die Da Leopold Mozart von seinem Amte nicht so viel Einnahs Ergdhlungen eines gefalligen Nachbars zu erfahren, durd men hatte, um seine Familie davon erhalten zu können, so lana welden Umstand die Oper in den Tuilerieen Saal verlegt wors er auf den Gedanken, die frühzeitigen Fahigfeiten des jungen den fen: Wolfgang auszubeuten; er sollte an Deutden und ausländisoen Wahrend der Nachbar Leopold Mozart's ihm dies ers Höfen sein Lalent produziren. Als die Borbereitungen zur Reise zahlte, wuchs die Menge immer mehr an und ward unruhig, beendigi waren, verschloß man Thüren und Fenster des Hauses, weil man die Thüren des Theaters nicht Offnete, obgleich die und die Familie, aus Vater, Mutter und sweien Kindern bestes große Uhr der Tuilerieen schon vier geschlagen hatte; man drängte hend, machte sich voll der sconften Hoffnungen auf den Weg. heftig gegen die Barrièren an, welche die Vorderften gurudhals Rúnchen war die erfte Stadt, die sie besuchte, und die Aufnahme, ten sollten, und schon geriethen unsere ehrlichen Deutschen bedeu: welde fie bei dem Kurfürsten fand, sehr ermunterno. Von tend in die Klemme, als man glödlicherweise die Chüren öffnete. München bega6 fie sich nach Wien, wo den beiden Kindern vers Sie famen zuerst binein und nahmen im Paradiese Plaß, wels stattet warb, fich vor dem Kaiser hören zu lassen. Nach einem des nebst dem Parterre der schaulustigen Menge allein offen stand, gewinnreichen Aufenthalt in mehreren Stadten Pehrte die Familie weil die beiden Logenreihen von den Standespersonen besetzt was nad Salzburg durúd, und Wolfgang, durch diesen ersten Erfolg ren. Der junge Mozart wurde von all dem Neuen, was ihm angefeuert, gab sich mit desto mehr Eifer feiner Vorliebe zum ein folder Unblid Darbot, lebhaft ergriffen. Seiner der Schaus Mufilstudium hin. Endlid, im Monat Juli 1763, als Wolfgang spielsale, die er bis jebt gesehen, war von so großartigen Vers Mozart Meben Jahr alt war, unternahm seine Familie eine Keise hättnissen; nirgends hatte er eine solce Vradt in der Auss ing Vusland; Tie

wandre fich nad Paris und nahm ihren Weg somúdung und so viel schöne reich gekleidete Damen erblidt. Ihn über Augsburg, Mannheim, Frantfuri, Koblenz und Bröffel. 3n langweilte keinesweges das Warten auf den Anfang des Studes, allen diesen Siddten verweilie sie, um Konzerte zu geben, und denn er hatte ia im Saale fo Mannigfaltiges zu beobachten. so kam sie erst zu Anfange November's am Drt ihrer Beftims Endlich ertönten die ersten Alforde der Ouverture. mung an.

Wolfgang Mozart, dies geniereide Stind, dem die Mufit In Paris, wo Leopold Mozart fich ohne Gönner, ohne nicht durch Šrlernen, fondern durch göttliche Eingebung zugeFreunde lab, ließ er einen Augenblid den Much sinten, um ro floffen war, urtheilte über diese Knnst mit richtigerem Gefühl, als mehr, als er von der Sprache, die er um fich herum reden hérie, seine ganze Umgebung, und doch adhlte er erst acht Jahre! Das taum einige Phrasen verftand und nods weniger fic darin augs Drchefer der Oper, welches in ganz Europa gelobt wurde, wels gudrůden wußte. Doch er erinnerte sich eines Empfehlungo den Ruhm ihm freilich nur die Frangosen selbst verschafft hatten, dreiben, welches sein Kollege, der Secretair des Erzbisdofs, entsprach Peinesweges feinen Erwartungen. Es idien ihm mit ihm an einen seit mehreren Jahren in Paris anidifigen Landes feinem der in Deutschland gehörten auf gleicher Stufe zu stehen, mann mitgegeben hatte. Seine erste Sorge war, diesen Brief ja, er gab in seinem Innern vielleicht selbst der von seinem Vater abzugeben, sobald es ihm gelang, die Adresse und Wohnung des geleiteten Kapelle des Fürst Bischofs von Salzburg den Borzug, Herrn Grimm auszufundidhaften, får einen Bervohner von denn das Orchester der Oper spielte rauschend, ohne Einklang, Salzburg, den das Schidial qum erstenmale in das. Gerofe einer ohne Ausdrud, ia oft fogar unrichtig; der Dirigent gab zwar großen Hauptstadt geführt Batte, gewiß Reine Kleinigkeit. Wir jede Caftart mit seinem Stabe an, fümmerte fich aber gar nicht haben oben gesehen, was das Ergebniß dieses Besucher war; um die vorkommenden Fehler, und so war denn die Ausführung wenngleich dadurch seine Hoffnungen auf einen gidnzenden Ers der Duvertüre eine wahre Marter für Wolfgang. Endlich wurde folg nicht gefteigert wurden, so hatte der Spånstler dod wenigs der Vorhang gufgezogen, doch nicht unter dem feierligen Schweis itens einen Beloüber gefunden, und das war bei seiner gångs gen, das man jebt dabei beobachtet; vielmehr herrsdite im Saal lidhen Unbelannischaft in Paris von großem Werth für ihn; nur ein solcher Bdrm, das die Sdauspieler fid lange Zeit binduro tonnte er nicht recht begreifen, wie dieser Gonner, den man ihm nicht verstandlich machen konnten. Ganz laut warf man dem als einen Selebren bezeichnet hatte, gu dem Wesen und den Baumeister Soufflot die ungdhligen Mangel des neuen Saales Umgebungen eines reichen Mannes tam. Statt der kleinen, vor; man meinte, es hatte fich mir der Múbe verlohnt, acht zwar reinliden, aber doch sehr einfachen Stube feines Freundes Monate Zeit und 400,000 Livres aufzuwenden, um das Theater Boebmer, welcher ibi an Grimm empfohlen und der ebenfalls dafür sálechter als das alte heruftellen. Das Parterre fen im Gelehrter und Geheimdreiber einer Emineng war, fat er hier Berhältnis zur Bühne viel zu hoch, die erste Logenreihe springe einen prachtig verzierten Saal, in den ihn ein Bedienter in gu weit vor, während die gweite zu sehr in den Hintergrund Livree führte. Wenn es schon so bei den Schriftřellern ausfiebt, trete; das Paradies fen viel zu entfernt und zu sehr erhöht, so Dadre der gute Mann bei fich, wie mögen da ert die Umger Bal man nur mit größter Mühe reben Penne, was auf dem bungen der Dornehmen renn? Doch batte er spåterhin oft genug Theater vorgebe. Gelegenheit, zu bemerken, daß nicht alle Søriftsteller so ladne Der Mozartschen Familie war feiner der Schauspieler bes Wohnungen besaßen, wie Herr Grimm, der Korrespondent der kannt; glüdlicherweise aber saß der gefällige Nachbar, der ihnen Súrten.

vor der Thür alle Nebenum Rande der Feuersbrunst und des Wies Alles, was er in Paris erblidte, war neu für unseren F&rftsberaufbaues der Oper mitgetheilt hatte, wieder neben ihnen und bischofliden Kapellmeister, und seine Familie, die ihn auf seinen gab ihnen über jeden auftretenden Schauspieler die vollständigste Spaziergangen begleitere, theilte seine Bewunderung. Die Auskunft. ,,Sie mügen gestehen, Sophie Arnould ist eine gang Schönheit der Gebäude, der Reidihum der Equipagen, der ausgezeichnete Künstlerin, und nie bewegte man fich mit mehr

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