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,,Worum

Lehrers Paesiello nicht verderben, um Ihre Allerhodiste Caprice idmucken Leibe, die schon einen hübsden Handelsfonds abgeben zu befriedigen."

fónnen .... Im Jahre 1790 reiste Ferrari nach London, wo er eben so Hel. Veridonet mich mit Euren S Herzen, Herr, ich bitte viel Geld und Beifall drndiere, wie in Paris. Er komponirte Euch. Ich bin nicht heiter gestimmt. Romangen und Appoggiatura's, und seine Taschen waren bald Meph. Worüber erzúrnet Ihr Euch? Da Jhr so hübrd mit Englischen Guineen gefüllt

. Von England aus besucre rend, kann sich ja eine gute vortheilhafie Heirath für Euch finden. Ferrari auds einmal seine Heimat, das Italienische Tyrol, und Dod laßt uns zur Sache Pommen; außer Eurer Sdönheit und brachte allerlei Purzweilige Anekdoten mit, von denen die folgende Euren siebzehn Jahren, besigt Ihr nod) die Adelsfreitsche Eyra; als Probe dienen mag. ,,An einem Palten Dezember: Abende es ist ein Postbares Instrument, obgleid) es sich in einem sehr legie sich ein Tyroler Bauer fast naft an, seine weitgeðffneten Tolechten Zustande befindet. Id mache mid anheischig, sie nach Fenster. ,,Wos choffit dann, Peter ?" rief ihm ein vorübergehens einigen Uusbesjerungen für 6000 Zwanziger zu verlaufen. Ueber: der Nachbar ju. I will mi heijder moche!"

laßt sie mir, id) serreiße dann den Schuldschein Eures Vaters dann, bisch verruci? 11. Neh, Jörg, i duh das, weil i und zahle Euch noch 1000 Zwanziger für Eure Toiletten Ausgas a’morge Baß plárre will in der Meß!111

ben, mit denen es sehr schlecht bestellt zu renn scheint. Ferrari's tegie Speculation waren zwei Pleine Bende voll Hel. Die Lnra! Die Lnra verkaufen! Nein, das ist uns Anekdoten, die er in seinem Gedichtniß aufgespeichert hatte. Die möglid! Mein Vater adtere sie höher als sein Leben. Sie ist meisten Musiker und Dilettanten der lebten vierzig Jahre spielen das Einzige, was mir von ihm blieb. Ihr wise nicht, welde in diesen Bändchen eine Rolle; und gewiß hat der harmlosges ganz besondere Gedanken er åber dieses Instrument hegte. Er můthliche Verfasser die musikalische Welt von Rom, Neapel und hielt es für einen Talisman und glaube, daß es ihm Glück London treffender darafterisirt, als mancher gelehrte pedantisde

bradte. Sunft: Stritifer in seinen musikalisden Differtationen.

Meph. Und doch ridotete er sich zu Grunde und starb vor Kummer darüber.

Hel. Mehr denn tausend Mal befahl er mir an, mich von 8 r a n f r e i dh.

der Lyra nicht zu trennen, was auch immer geschehen moge.

Meph. Er hielt so große Stúde darauf, daß er jedesmal, Die sieben Saiten der Lyra.

wenn Ihr sie berühren wolltet, in den foredlichsten Zorn gerieth. Dramatif des Gedicht von George Sand.

ņel. So war es.

Seph. Aber eines Tages siegte die Neugier dod über den (Fortsefung.)

Gehorsam, und Ihr wagtet es, sie zu berühren.
Sedite Scene.

el. 30 sant sogleich ohnmådrig nieder und verfiel in

eine lange und, wie man sagt, sehr gefabrliche Krankheit. Mephistopheles (in Gestalt eines alten Juden), Helene.

Meph. Freilid, Ihr waret wahnsinnig. Mephiftopheles (leist). Nun fonell, id muß Sorge tras hel. Wahnfinnig! D, Oort! Was spredt 3hr da aus? gen, sie zu gerfreuen, denn sobald sie die Leier berührt, ist sie für Wahnsinnig! Das ist ja entseglid. Man hat mir niemals ges uns verloren. (Laut.) Um Verzeihung, roones Fraulein, daß id) fagt, daß ich wahnsinnig gewesen sen! so ohne Eure Erlaubniß eintrete; id glaubie Meister Albertus Meph.' 36' bitte meiner geringen HoRidleit wegen um hier zu finden.

Verzeihung; aber man kann sich gar nicht wundern, daß Ihr Helene (beiseit). Was für ein abideulicher alter Mann! wahnsinnig wurdet, da Euer Herr Vater ein Narr war. (Laut). Was steht zu Euren Diensten, mein Herr? Meister Alber: Hel. Das lügt Ihr, Ihr send ein Bösewidt und ein Bes tus hale feine Borlesung.

trüger. Meph. Erinnert Ihr Euch meiner nicht mehr, mein rodnes Meph. Fragt nur Meister Albertus, oder Wilhelm, den Fraulein? Als Ihr noch ganz klein waret, hatte id oft die Ehre, Ihr zu eheliden verschmähtet, oder Hans, der Eud den Hof Euc, zu sehen; ich stano in genauer Verbindung mit Eurem macht, oder Karl, der Euch vielleicht nicht mißfalli

. werthen Serrn Vatcr. Hörtet Ihr ihn nicht zuweilen von Jonas Hel. Ihr send ein unverschämter. thas Taer sprechen?

Meph. Wir wollen uns nicht erzúrnen. Euer Vater war Hel. D freilich, mein Herr. Er machte viel Geschäfte mit mit einer Firen Idee behaftet, das ist Alles. Im Uebrigen gang Eud. Ihr send Stunsthandler, nicht wahr?

verstandig, schwarmte er nur rúdfiftlich reines Großvaters Adele Meph. Ganz recht. Id rehe, Ihr habt ein eben so gutes freit, den er für einen Herenmeister, und rücksichtlich seiner Leier, Gedächtniß, wie Ihr schön und anmuthig rend.

die er für bezaubert hielt. Als er Eud nun eines Tages dabei Hel. Schmeicheleien sind mir zuwider, lieber Herr, und ertappte, wie Ihr auf den Saiten des Instrumentes Plimperter, ich versichere Euch, daß ich um meines Gedichtnisses willen gar jagie er Euch eine solche Furde ein, daß Ihr in ein Gehirnfieber Peine verdiene.

verfielet. Es liegt in der Natur solcher Strankheiten, daß fie ims Meph. Und doch erinnert Ihr Euch fider noch des lebien mer wieder aus denselben Ursachen sich wiederholen, die ihrer Klaviers, das ich Eurem Vater verschaffte.

ersten Entstehung zum Grunde lagen. Deshalb har Eud Meister Hel. Ja, leider, lieber Herr! I fing an zu spielen, aber Albertus verboten, die Leier zu berühren. Wenn er gescheider idon nad drei Tagen wurde ich frant; mein Vater ließ es ware, fo würde er sie verfteden; denn sobald es Euch noch eins aus meinem Zimmer forttragen und verabsdiedere meinen Mufil: mal einfiele, fie wieder zu berühren, würdet Ihr von neuem wahns lehrer.

finnig, und zwar für Euer ganzes Leben. Das wäre sehr traurig Meph. Er that daran sehr wohl. Bei Eurer garten Körper: für ihn, weil Ihr Euc alsdann nicht verheirathen konntet und beschaffenheit wurde Euch die Musie gerddtet haben. Doch erlaubt ihm folglich zur laßt fielet. Der gute Mann ist nicht reich. Eben mir, Áud den Grund meines heutigen Besuchs vorzutragen. 30 Po sehr aus Seldmangel, wie aus Liebe zur Philosophie, findet möchte einen Handel mit Eud idyließen.

er sich genöthigt, folche abgeidabte Kleider zu tragen, und feine Hel. Mit mir, lieber Herr? Kommt gefälligst nad Meister Soft ist so mager, wie seine ganze Person. Albertus' Vorlesung wieder, er ist mein Vormund.

þei. (fich mit Entfeßen von der Pyra entfernend). Ad, ja! Meis Meph. Id ziehe es vor, mit Euch darüber zu sprechen, ster Albertus lebt eingeschrankt, und mir fehlt es an nid:18. Das weil die Sade nur Euch betrifft

. 3d will Euch Eure Erbidhaft ist freilid wahr. Wie habe ich nur niemals an die Äusgaben ablaufen.

denken pönnen, die ich ihm verursache! Ich denke aber audy an Hel. Ihr scherzt, lieber Herr. 30h besitze Peine Erbschaft. nichts! Id will gern den Ersten heirathen, den man mir vors Mein armer Vater starb gang verarmt. Atle seine Schulden idlágt, damit er nicht mehr für mich ou sorgen braucht

. wurden bezahlt, und mir blieb auch nicht das Geringste übrig.

i eph. 3d würde Eud rathen, Karl zu wählen. Er ist Meph. Das ist sehr traurig!

der Lufgewedteste, der Reichste und am wenigsten Pedant bon Hel. D! ich versichere Euch, daß es mir ganz gleich ist. Allen. Doch Ihr werdet sagen, das geht mich nichrs an. Uebri;

Meph. Das kann ich nicht sagen; ich bin bei diesem Bante: gens liebt Euch auch Euer Vormunð so zdrtlich, daß er Euch rott fehr schlimm davongekommen.

selbst heirathen möchte, obgleich er dem åtter nad Euer Vater Hel. Es war fein Banferort; der Nachlaß meines Vaters fenn fónnte. Freilich mußte er betteln gehen, wenn er Kinder 'reichte zur Dedung seiner SGulden aus.

erhalten sollte ... aber wenn man liebt, so ist Alles Glůď und Meph. Wenn das ist, so ersuche ich Euren Vormund, Poesie... nicht wahr? dodh eine Pleine Sduld von 5000 Zwanzigern abzumachen, wors Kel. Alles, was Ihr spredt, ist bitter wie Galle. 30 ůber id den Stein bei mir trage“ und die mir nicht ausgezahlt würdé lieber selbst betrein gehen, als die Last meines würdigen wurde.

Freundes noch vermehren. Hel. Gerechter Gott! Was ist da zu machen? Mir blieb Meph. Er wird sich aber doch wohl noch ein wenig mehr nichts übrig! Laßt mir Zeit, lieber Herr, ich will arbeiten. einsdranten múffen, denn id brauche mein Geld. Morgen reife

Meph. Ihr arbeiten! Und was versteht Ihr denn, mein idh nach Venedig, und noch diesen Abend muß ich alle meine schones Sind ?

Gelder einParfiren. Ihr wollt mir also nicht die Lyra verkaufen? Hel. Leider, nichts! Uber id, will etwas lernen, ich werde Helene. Gott! Gott! all meinen Muth sammeln. D, ießt sehe ich den Werth einer Meph. Sie ist Eud werth, Ihr habt ganz Recht. De legt guten Erziehung ein!

Euch durchaus feinen Zwang auf, hier giebt es noch allerhand, Mep h. (spöttelnd). Ihr wollt Philosophie erlernen .... nicht? um mid bezahlt zu maden. Die Möbel sind noch so ziemlich Wife 3hr, was die Philosophie einbringt? Augenweh und Gidi. anstandig Hel. Ihr send sehr grausam, mein Herr!

Het. Mir gehört ja aber hier nichts, Ihr habt nicht das Meph. Nicht so sehr, als es Euch scheint, mein liebes Redt, das Mobiliar meines Vormundes an Eud) zu reißen. Kind; denn ich will Euch, wie ich vorhin erwähnte, ein Ges Meph. Aber id Pann Eud ins Gefängniß regen lassen, und chaft vorschlagen. She send im Besitz einer Erbschaft, was da Euer Vormund das nicht zugeben wird und doch fein Geld Ihr auch dagegen faget; außer Euren idónen Augen und Eurem besigt, so muß er wohl seine Möbel und Sachen verkaufen lassen.

Aha! da hangt ja noch ein guter Mantel an der Wand; das ist Erst im neunten Jahre fonnte Richard die Bibel in seiner ohnehin ein überflüssiger Lufus für einen Philosophen; ein Phis Muttersprache, dem Wälijden, lesen; dann fing er an, das Engs lofoph muß die Katte nicht scheuen. Und sein Beit; er ist wahr. hide su lernen, aber er stieß hier auf große Sowierigkeiten haftig ein Wollustling, ein Soifer muß mit cinem Strohrad vors und bracle es in dieser Sprache nie zu einer so großen Fertig lieb nchmen.

feit wie in anderen. Im funfzehnten Jahre magie sich Richard Hel. (auf den Knieen). D! berauber ihn nidyr, verursacht ihm mit Hülfe eines Kindes, welches die Gemeinde Schule besuchte, Peinen Somerg. Er ist nicht mehr jung, er ist oft recht leidend, an das Lateinische. Da er die Schule nicht zugleid, mit den und er legt sich selbst schon Entbehrungen genug auf. Führt midi anderen Kindern besuchen konnte, lo schlid er vid nad Beendis ins Gefängniß! Er braucht nidis davon zu wissen!..

gung des Unterrichis in die Soule ein, las die Bücher und M ép h. Was hatte ich davon, wenn Ihr im Gefängniß madte, wenn wir der Angabe einer Person, die ihn damals fåbet? Der einzige Vortheil ware der, daß Euer Vormund mich fannte, glauben dürfen, größere Fortschritte in einem Monate, dann bezahlte .. Raid ans Wert! id will sogleich den Ges als die anderen Kinder in einem Jahre. In derselben Zeit er: ridhisdiener hersdicen, id, habe so keinen Augenblick zu verlieren; fand er eine Schriftart, welche auf alle Sprachen anwendbar ist. id muß heute noch wenigstens zehn solcher Geschafte abmachen. Im neunzehnten Jahre laufte er eine Griechische Grammatit

Hel. Wartet dodo, Herr, bis Meister Albertus gurúdlehrt; von einem Walischen Barden, und ohne Beihülfe eines anderen id werde ihm zureden, Euch die Lyra zu verlaufen.

Buches gelang es ihm, ein ziemlides Verstandniß der Sprache Meph. Das thut er nicht. Meister Meinbacher vertraute sie des Demosthenes zu erlangen. Später brachte er es sogar sehr ihm als ein theures Pfand; sie ist Euer, einziges Besikthum. Er weit darin und las viele Griechische Schriftsteller. Indeb war wurde lieber sein Beit verlaufen; ich würde an seiner Start eben es weit weniger der Inhalt dieser Werke, der ihn anjog, als die ro handeln. Wenn man ein so hübsches Múndei bat...

Form und der Bau der Sabe. Sein Wissen war rein gramma. Hel. (lich erhebend). Soweigi, unglådlider, und nehmet die tisch, und wenn er ein Buch gelesen hatte, wußte er eben so Enra. Sie ist Euer, gebt mir den Stein.

wenig von dem, was darin stand, als vorher. Meph. Geduld! 30 mag die Leier nicht selbst nehmen, Åls er im folgenden Jahre einen Auszug aus Burtorf's Ihr Pónntet sonst glauben, id wolle Dabei gewinnen.

Hebrdisder Grammatit fand, fing er an, das Hebraisde ju ņel. Das gilt mir gleidy, jiehet so viel Vortheil davon, studiren, und den Eifer, mit dem er dieses Studium betrieb, mag als ghr könnt; da ich mich doch einmal von ihr trennen muß, so man aus folgender Anekdote erlennen. ,,Dhne meine üble Lager, tragt fie nur sogleid fort.

ldpreibt er, würde id die Hebräijde Mafit studiren. Kurze Meph. (beiseit). Versucht ren der Zauber! Id darf sie nicht Zeit, bevor id das Hebraische zu lernen anfing, hatte ich einen selbst anrühren; ich muß fie von Narren, die ich anführen will, Traum, und in diesem Traum sah ich Jehan Burtorfius, wie er fortiragen laffen. (Laut.) Nein, fdones Fräulein, so made id auf der Harfe Hebräische Pialmen abspielte: videlicet, während meine Geschäfte nicht ab. Es handelt sich um meine Ehre. Id er die Psalmen sang, schlug er die Saiten und sang mit seiner habe die Lyra įdon feil geboten, aber der Handel roll unter Stimme. Er ftand auf einer Anhöhe, dem Hause meines Vaters Euren Augen geschlossen werden. Die Personen, die sie zu kaufen gegenüber. Als ihn ein Freund fragte, wie er die Sprache, in wünschen, find ganz in der Nähe, ich werde fie sogleich herbeis welder Burtorf gesungen, zu erkennen vermocht, da er damals holen. Tróftet Eud; falls Ihr noch etwas herausbekommt, Pónne das Hebraisde nod nidi verstand, antwortete er, er habe das Ihr ja das Elend des Meifter Albertus damit erleichtern. (Er mals ichon etwas gewußt, und die Person, die ihm eridienen, geht hinaus.)

habe ein Hebrais des Bude und eine Wálisde Harfe gehabi. Hel. (allein). Er hat Recht. Wie geht es nur zu, daß ein Dieselbe habe übrigens den giddlften Psalm gesungen, den er lo hablúdriger, roher Menso noch eine Spur von Gefühl zu aus dem Gedddtniß hersagte. haben eini?... Wahnsinnig!... 30 bin wahnsinnig gewes Richard hatte seine vielen Kenntnisse unter Umstanden ers sen!... 30 bin es vielleicht noch jeb?!... Ja, ficher! deshalb worben, welche aud den fraftigsten Geist entmuthigt haben tann ich auch nichis lernen und bin einfaltig und beschrántt wie wurden. In der Zeit, die er seinen Studien (dentte, hatte er ein sind. Deshalb liebe ich auch Niemand und fann mich zu Hola sagen, das Feld bauen, fischen müssen; seine Ungerdi&lidos keiner Heirath enthließen. Da ich aber nun einmal wahnsinnig l'eit und seine Lernbegierde zogen daher auch den Born reines bin, so ist es redt, wenn ich feinem Mann zur Last falle.' Unð Baters auf fich, der sich nicht immer mit bloßen Verweisen Mutter darf ich auch nicht werden, denn der Wahnsinn ist erb: begnügte. Ricard hatte eine Behandlung auszustehen, welche lid .... Aber soll id; denn bestandig dem Meister Albertus zur nur mit der grångenlosen Noth seiner Familie und ihrer gångs Last fallen!.... Was für Qual verursache ich ihm!.... D. lidhen Unfähigkeit, die Beschaffenheit seiner Chatigfeit zu würs zu großmůchiger Freund! Ad, wie unglüdlich bin ich!.... 3d digen, entschuldigt werden konnte. wili mein Leben enden!.... es muß fenn.... Ach! der abs Im Jahre 1804 begleitete Richard seinen Bater auf einer ideuliche Jude hat mid åber mein ganzes Unglück aufgeklärt. Reije nad Liverpool. In dieser Stadt hatte er nichts Ängele: (Fortsefung folgt.) gentlideres zu thun, als zu einem Buchhandler zu laufen,

wo fein sonderbarer Aufzug allgemeine Berwunderung erregte. Man England.

erkundigte sich nach seiner tage und reichte ihm eine Unierstufung

an Geld und Büchern. Indeß war die Freude niot von langer Das Sprachgenie eines Wälischen Holzsägers.

Dauer; bei seiner Rüdfehr schlug die Pleine Barfe um, und

feine Bücher gingen verloren. 3hm standen noch größere WiderDie höhere geistige Sraft, welche ein Mensch vor dem an: wärtigleiten bevor. Je mehr seine Lernbegierde wuchs, desto deren voraus hat, wird meistens einer ungewöhnlichen Naturs ftrenger wurde die Behandlung seines Vaters, und Ricard wurde befähigung zugeschrieben, die fich weder durch Studium, nod endlich gezwungen, seine Heimath gu verlassen. Er sammelte die durd Anstrengungen erlangen laßt

. Wenn nun eine solche unges Reste seiner Pleinen Bibliothek und verließ mit ihr das väterliche w shnliche Begabung, im hösten Grade das Genie, von den Haus, um nach Caernarvon-gu wandern. Da er feinen Heller Einen für eine universelle Befähigung gehalten wird, so daß die Geld bei fich hatte, jo jah er sich genöthigt, sich einiger seiner begünstigten Geister mit gleider Frafi fich auf die verschiedensten Büder zu entledigen. Je weiter er fam, desto Pleiner wurde die Gebiete werfen konnten und

es nur vom Zufall abhinge, ob sie fast, und er kam endlich fast ganz entblößt an seinem Beftims hierhin oder dorthin gelenkt wurden, so sind Andere wieder der mungsorte an. Meinung, daß in gewissen Individuen eine gewisse Fähigleit vor: Nachdem er zu Caernarvon einen anderen Theil seiner Bücher zugsweise ausgebildet sen, und daß Dieser zum Künstler, gener verkauft, so daß ihm nur einzelne Fragmente eines Lateinischs zum Musifer, Philosophen oder Mathematiker gleidojam prás Griechischen und Wáliíd Lateinischen Wörterbuchs übrig blieben, destinirt sen. Vielleicht kann die Geschichte des merkwürdigen welche er, wie er sagte, für die höchste Noth aufiparie, begab Meniden, dessen Lebenslauf hier folgi, ohne die Frage zu ents er sich nach Bangor. Hier hatte er das Glúd, die Aufmerksams scheiden, einen Beleg mehr, zu der Unfidit liefern, welche an feit des Bischofs Cleaver auf sich zu ziehen, der ihm anstandige eine ganz besondere, spegiftide Befähigung für dieses oder jenes Stleider und werthvolle Bücher, wie s. B. das Griechische Restas Gebiet glaubt.

ment von Stephanus und das Lerifon von Sdprevelius, geben Richard Robert Jones wurde im Jahre 1780 zu Abers lieb. Derselbe nahm ihn aud in seine Dienste und brauchte ihn daron, einem kleinen Seehafen in dem wildesten Theile von zum Felds und Gartenbau; aber ren es nun, daß Richard diese Wales, geboren. Sein Vater, ein Tischler, nahm aus der Nähe Arbeiten für unvereinbar mit seinen Studien hielt, sen es, daß des Meeres Unlaß, auch noch das Gewerbe eines Fischers zu er andere Gründe zur Ungufriedenheit hatte, nady zwei Monaten ůben. Dbgleid die schwache Körperbeschaffenheit unseres Helden, verließ er das Haus des Bischofs und benußte eine Einladung besonders seine schlechten Augen, ihn zu jeder groben Arbeit John William's, zu ihm nach Angleren zu kommen. Als ihn untauglich machten, so erlaubte doch die bedrångie Lage seiner der Bischof hier auf einer Rundreise fanó, verbot er ihm, wieder Aeltern nicht, daß er mäßig blieb, und sein Vater unternahm es, nach Bangor ju fommen. Dieser Umstand dheint einen uns ihn mit seinem Handwerte bekannt zu machen. Er wurde jedoch günstigen Einfluß auf die Zukunft Richard's geübt zu haben. bald gewahr, daß er sich von seinem Sohne Peine große unters Xud seinen neuen gastfreundlichen Aufenthalt verließ er nad ftübung, werde versprechen dürfen, denn

Richard offenbarte schon redes Monaten, wie er vorgab, wegen der idlechten Behandlung, sehr früh eine unerklärliche Neigung zum Sprachstudium. Diese die ihm von Seiten der Dienstboten zu Theil wurde, doch find Neigung war gewiß in dem Sohne eines Handwerkers als ein die wahren Beweggrunde unbekannt. Während feines Aufents freiwilliges Geschen der Natur zu erachten. Eben so ungweis halts zu Anglesen madhe Richard die Belanntidaft einiger Frans deutig, wie sid diefes Calent in ihm

aussprad, das ihn unter 3fiider Emigranten, von denen er die Franzofliche Sprache er: günstigeren Umstanden zum Range eines Burtorf oder Lipsius hétre érheben können, eben so enisdieden war auch seine Unges

lernte. Spårer lernte er aud das Italianische, weldes er, wie schidlich Peit in allen anderen Dingen, und es fehlte ihm durch

das Französische, mit vieler Gewandtheit spracy. aus die Gabe, von seinen seltenen Kenntnissen irgend' eine Ans

Er verließ Treffos und kehrte nach Liverpool gurúd, wo er

von denen, die ihn früher unterstüßt hatten, wieder mit Wohls wendung zu maden.

wollen aufgenommen wurde. Sein Aeußeres war damals hódost

sonderbar. Un einen ungeheuren Haarwald von schwarzer Farbe nicht werth." – Für das licherliche, welches-seiner Person oder thloß fich ein dichter Bartwuchs an; seine Kleider waren grobe seiner Bekleidung antlebt, zeigt er sich ganz unempfindlich. Eins Lumpen, deren Lüden durch über einander gelegte Bücher auss mal lam er auf den Gedanken, feine Haare mit einem grünen gefüllt wurden, so daß man ihn für eine wandernde Bibliothel Bande zu schmúden, was ihm ein, höchst lacherliches Ansehen halten Ponnte. Jedes Bud) hatte einen bestimmten Plaz, das gab. Einer seiner Freunde schenkte ihm eine blaue mit Silber eine oben, das andere unten. Trat er in ein Zimmer, lo sdien gestidie Kavallerie: Weste, die er lange Zeit trug, und die ihm er für nichts, was in seiner Umgebung vorging, Sinn zu haben, eine große Aehnlicleit mit den Jüdijden Kriegern verlieh, wie und wenn er fich entfernte, Ponnte er die Chúr nidyr finden. man dieselben auf alten Kupferstic eu erblickt. Jeßt fiebt er einem Bestandig hatte er ein Buch in der Hand, in weldes er oft Rembrandtschen Bettler áhnlid), doch ist seine Figur nicht ohne blidte, berzeugt, daß alle seine Neigungen theilen mußten. einen Ausdrud von Würde. Sein Gesicht war blode, feine Stimme rauh, feine Person im Richard ist maßig, enthaltsam und kümmere fid wenig um höchsten Grade burlest; indeß erregte er durch den Schein von seine Nahrung; er trinke nur Waffer oder zuweilen Mild und Intelligenz, der zuweilen sein

Gefichi úberstrahlte, und durch sein hat immer einige Shillinge in seinem Vermogen, deren er fid einfades Betragen ein gewisses Wohlwollen.

nie ensäußert, jelbst wenn er gezwungen ist, Bücher zu vertaus Bald nad seiner Ankunft in Liverpool ließ man ihn, in Ers fen. Etwas Bestimmtes über seine religiösen Ansichten zu sagen, wartung von etwas Besserem, Bretter idoneiden, was er zu vers würde idwer halten; er antwortet niemals, wenn man in dieser stehen vorgab. Richard" wurde also in eine Grube gestellt (die Beziehung in ihn dringt; aber aus gewissen Hebraiden Sprüchen, gewöhnliche Weise in England) und fing seine Arbeii råstig an. welche er wiederholt, und aus anderen Griechischen Anfahrungen, Allmålig nahmen indeß seine Strafre ab, und endlid fiel er mit welche map in seinen Bůdyern und seinem Dentbuche verzeich's dem Gesicht auf die Erde, laut um Hülje rdreiend. Man rids net findet, scheint hervorzugehen, daß er an ein hodites Wesen tete ihn auf, befragte ihn und erfuhr, daß er so weit ges&gt glaubt. Eine Zeit lang hielt er sich zu den Juden und besucre habe, wie seine Arme reichen fonnten, daß er aber nicht den ihre Synagogen, um sich im Hebraidhen ju vervollkommnen; Šoluß gemacht habe, daß sein übriger Kórper der Bewegung aber er entzweite fidh mit diesen, indem er sich spóttische Bemers der Arme habe folgen müssen. Man fand keine Beschaftigung fungen über ihre religiösen Gebrauche erlaubre." Sein Charakter für ihn, welche ihin die Mittel zu seiner Erifteng hätte liefern ist sanft, sein Betragen einfach, und er zeichnet sich durch seine Pönnen, und ließ ihn daher seine Studien verfolgen, nachdem Wahrheitsliebe und die Regelmáßigkeit seines Lebens aus. Das man ihn in eine lage versekt hatte, welche ihm gestattete, feiner bei ist er im höchsten Grade freigebig und immer bereit, selbst Neigung ganz zu folgen. Die Person, welcher man ihn úber: das zu verschenken, was für ihn den meisten Werth har, Peine geben hatte, versprach, fúr ihn zu forgen und besonders, ihn zur Bücher und seine Manuskripte. Keinlidkeit zu gewöhnen; aber Paum waren fechs Monate vers

(Schluß folge.) flossen, als er nach Hause zurüdtguPehren wünschte. Man gab

Bibliographie. ihm einiges Geld, und er verließ Liverpool wieder mit dem Thesaurus linguae sanctae, der Granımatica Arabica von Espos Anatomical Plates of the Nerves. Fol. nius, der Lyra prophetica und einigen anderen philologischen

The Animal Creation , its Claims on our Humanity. -- Bon Dr. Styles. Werfen. So beladen lehrte er zu seinem Vater gurúd, der wes Association, or the Progress of Feeling. Vom Prediger George Gariod). niger grimmig war, wenn ihm sein Sohn Geld geben konnte, Catalogue of the Library at Abottsford. 4. als wenn derselbe mit leeren Händen studirte. Indeß war sein Church of Rome. Vom Bischof Hopkins, mit einer Einleitung von

Melvill. Pleiner Scab bald erschöpft, und er wurde wieder angehalten,

Claims of Japan and Malaysia on Christendom. 2 Bde. Holz zu sagen. Seine Liebe zum Studium fegte ihn von neuem der barbarijden Behandlung seines Vaters aus. Nachdem er

Conversations on vegetable Physiology, - Pon Mrs. Marcet. einige Zeit einen Zufluchtsort bei einem diffidentiden Prediger

Debate on the Evidences etc., of Christianity, between Owen and Campbell.

Essays on Anger. - Von Dr. J. Faucett. gefunden, lehrte er wieder nach Liverpool jurúc, wo, wie er fid ausdrůdt, sein Ehrgeiß ihm zahts und endlosen Summer

Life and Correspondence of Malcolm G. Lewis. 2 Bde.

Mabon's Civil Engineering, Herausgegeben vom Professor Barlow. guzog, indem er gendthigi wurde, eine Hebraice Bibel, editio

Medical Notes and Reflections. Variorum, zu verlaufen; dies ging ihm 'ro nahe, daß er eine

Bon Dr. H. Holland.

Modern Art and Living Artists. Reise nad London unternahm, um hier das Chaldáujde und Sns

The Phantom Ship. - Bon Cap. Marrvatt. 3 Bde. rische zu lernen.

Pictorial French Dictionary. Im Sommer 1807 trat er diese Reise an, ein Bündel auf

Popular Treatise on the Kidney, - Bon G. Corfe. dem Rüden und einen Stab in der Hand, um welchen eine

Practical Sermons. Bom Prediger Woodhouse. Reise:Charte gewidelt war; den Nest seiner Bibliothel hatte er

Trials of Strength, Moral and Physical. - Von Mrs. Barwell. in seinen verschiedenen Kleidungsstúden untergebradt. Da diese

Two Lectures on Physical and Fossil Geology. - Von 3. F. Francis. Reise erfolglos blieb, so rid teie er seine Schritte nach Dover,

Yorkshire Tales and Poems. - Bon S. Roberts. wahrscheinlich in der Absicht, nach dem Kontinent überzuseßen; aber hier erhielt sein Geschick eine andere Wendung; man ges brauchte ihn in den Königlichen Werften zum Sieben der Aide,

Ma nnigfaltige 8. und er erhielt, außer einem Kasten für seine Bücher und einem Frühstück, einen täglichen Lohn von zwei Schilling, welche nicht Ein Roman von Hauff, ing Englis de úberseßt. nur zur Bestreitung seiner Bedarfnifie genügten, sondern ihn auch

James Morier, der Verfasser des Hadsdi Baba" und anderer in den Stand rebien, den Unterricht des berühmten Rabbiners orientalischer Darstellungen, hat sich jebt den Bescúbern Deutider Nathan zu bezahlen und die nöthigen Bücher zu laufen. So

Literatur in England angeschlossen und einen Roman von Hauff, verlebre er drei Jahre, die einzig glúdliden feines Lebens. Als

der so eben ins Englijde úberseßt worden, durch eine Vorrede er im Jahre 1810 nach London zurüdlehrte, wurde er der Ges eingeleitet und herausgegeben *). Der Deutsche Verfaffer wird Fellidafe zur Belehrung der Juden vorgestellt; die Mitglieder von Herrn Morier als einer der glúdlid sten Nadahmer Walter derselben bezeigten ihm viele Theilnahme, aber wenn man ihm Scott's und seine Weise der Darstellung und Erzdhlung als abs glauben darf, wurden fie bald seine grausamsten Feinde. Er bes

weichend von dem gewöhnlichen Solendrian bezeicnet. Die plagt fico, duro sie in die außerste Noth verseke worden zu fenn, Einführung eines unbekannten Schriftstellers durch einen befanns so daß er sogar seine Bücher habe verlaufen músien. Man muß

ten, wie fie in Deutsdland roon vielfach mit Erfolg vorgetoms jedod bemerken, daß unser armer Gelehrter den mindesten zwang,

ivir erinnern nur an Sean Paul's Borrede zu Hoffs den ihm feine Feinde auferlegten, für eine berechnete Verfolgung mann's Phamtafiestúden, an Tied's Introduzirung des anmuthis hält, und daß seine Unsichten über die Verknüpfung von Urjade gen Ergahiers Frang Berthold - ideint in England auffallend und Wirkung so wunderbar sind, daß er die Erzählung eines

gefunden zu werden; wenigstens wird von einigen Rezensenten Traumes, in welchem er Herodes die Allobroger beldampfen ges

die Bemerkung gemacht, es wäre dies eine Art vorgreifender reben hatte, mit den Worten schloß: „Also eniidwand mein

Stritil, die das Bedenken des Publikums erregen múffe: denn ren Giúd ju Treffos."

das Buch gut, so würde es auch ohne den protegrirender Hers Die Gesellschaft der Walifden Barden gab ihm die Mittel,

ausgeber seinen Weg zu finden wissen, fen es aber schledor, lo in sein Vaterland zurüdgulehren, wo er in Richard David einen durfte aud Herrn Rorier's ,,3mprimatur" im nidis helfen. neuen Beldhúßer fand. Bei diesem blieb er sechs Monate und topirte für ihn alle Hebraisde Wörter in dem Lateinischen Wórs - Brougham und die Junius. Briefe. Die Stingen terbuche von Littleton. Die großmuthige Unterftigung dieses Britisder Staatsmanner aus der Zeit Georg's III., die ford neuen Freundes lebte ihn in den Stand, nad Liverpool jurúdjus Brougham guerst in der Form einer Rezension anderer Lebenss. Pehren, wo er fid wieder an seine alten Belannten wendete. beschreibungen in der Edinburgh-Review abdruden ließ, find jest Diese glaubten, da er ziemlid forreft schrieb, ihn in einer gesammelt eridienen *) und bilden einen interessanten Beitrag Dru&erei beschäftigen zu können; indeß genügte einé Probe von sur Geididre des adorsehnten Jahrhunderts in England. Unter einigen Wochen, um seine ganzliche Unféhigkeit zu einer solchen Anderem werden darin über den Verfaffer der Junius - Briefe Arbeit zu erweisen. Nun begann für ihn wieder eine Reihe von neue und hódít belehrende Aufidolusie gegeben. Diese bisher Widerwertigkeiten, auf deren Schilderung wir uns nicht einlaffen hoogcftellien scontrovers: Episteln werden dadurd bedeutend in wollen. Seit trifft man ihn oft in den Straßen von Liverpool, ihrem historijshen und literarijden Werth herabgesebi. wo er mit einem Buche in tiefer Versenkung, umherwandert, aber immer in der Sprache, in welde man ihn anredet, ants

') The Banished; a Swabian historical tale. Edited by James Morier wortet. Gelb nimmt er nur mit einiger Verlegenheit an; aud

*) Historical Sketches of Statesmen, who flourished in the time of fordert er nie etwas und fügt immer hingu: ,,300 bin dessen George III. First Series.' By Henry Lord Brougbam.

men

Esq:

3 vols.

Ma g &' in

Literatur des Ausland e s.

11!:

unter dem Siegel eines neurbrüchliden Stillfdweigens zu erudb Wöchentlich erscheinen drei

Man pränumerirt auf dieset Nummern. Prinumerations:

Beiblatt der Alig. Þe. Staató. Preiš 224 Sgr. (# Thlr.)

Zeitung in Berlin in der vierteljährlich, 3 Thlr. für

Erpedition (Friedrich-Straße das ganze Jahr, ohne Er:

Nr. 72); in der Provinz ro höhung, in allen Theilen

Ipie im Auslande bei den der Preußischen Monarchie.

für die

Wobdobl. Poft. Aemterni. N 62. Berlin, freitag den 24. mai

1839. gtali e n.

Tugendlehren und des Glaubens, welder' der Welt lidt war und ist, ausgegangen senen.

6) Eine Reihe von Bemerkungen deffelben Aurors åber Wissenschaftliches aus Rom. !

das neu erschienene Wert von Sismondi: Gedichte des Uns Das 23ste Heft der Annali delle Scienze Religiose (für März terganges des Römischen Reichs“, zeigt die Unzuverläffigkeit dies

Ant. worden. Das Diario di Roma (Nr. 23) giebt über den Inhalt Månner der Kirche angeht. Derr Sismondi fugit die alten Eins desselben folgenden daratteristischen Beridt:

wendungen Dodwell's und Gibbon's gegen die Anzahl der alten T 1) enthält dies Heft eine sehr wichtige Widerlegung der vom Märtyrer wieder hervor und beduldigi viele heilige Bischöfe Dr. Strauß in seinem schåndlichen (infame) Buch: Leben und andere tiroliche Personen ungeredter Weise der Grausams geju", vorgebrachten Gotteslästerungen. Seit langem hat die feit in Verfolgung der Gopendiener. Pater Pianciani erweist Deutsche Presse fein Wert hervorgehen lassen, das legerischer aufs augensdeinlidite die Falldheit und ungered rigleit solcher wäre als diefes, nidt jowohl, weil Strauß gegen die Gottheit Behauptungen.

Christi neue und noch nicht widerlegre Einwürfe machte, vielmehr Den Beidluß machen: das leßte Defret der heit. Congregas weil er mit böser List seine Täuschungen verhüllt und unter philos rion des Inder (der verbotenen Bücher), ein Nefrolog des logischen Unterjudjungen, verbrieflider Gegeneinanderhaltung Soweizerisden Predigers Cuttae und die bibliographiiden Nos von Stellen aus den verschiedenen biblischen Büchern und tizen über neue in gralien, Frankreid, Deutschland, England, fophistischer Deutung Hebräischer oder sonst orientalischer Wör: Belgien und Nord-Amerila erschienene Búder religiosen 3nhalte. ter versteckt; daher denn gefchieht, daß nur wenige Lejer den Sig des Betruges zu entdecken vermogen. Der Protestantismus, langst nidots weiter als ein reiner Deismus des Verstandes, hat

Frant reich. in Deutsdland die Gemüther für so anftobige Lehren empfang lich gemacht. Daher haben die Schaaren der Unglaubigen und

Die sieben Saiten der Cyra. Freigeister alsbald begonnen, das Werf ihres Idamtosen Banners Dramatii des Gedicat von George Sand. tragers zum Himmel zu erheben. Und deshalb haben anderer:

(Fortsegung.) seits mehr denn zwanzig Søriftsteller fich zu deljen Belämpfung erhoben, und ein norddeutscher Fürst hat genehm gefunden, auf

Siebente scene. die beste Widerlegung einen anfehnlichen Preis zu sehen. Unsere Stalidnischen Leser werden nun don abnehmen können, wie

Mephistopheles, der sta pellmeister, der Did ter, der dies Bud nur durch Lüge und Charlatanismus eine Wichtigkeit,

te hos Maler, der Stritifer, Helene. die es nicht verdient, erlangen Ponnte, und die wahren Gläubis Meph. (beiseit im Şereintreten). Nun, meine Búrsdchen, wenn gen werden fich freuen, wieder zu erfahren, daß die Feinde des Ihr nicht die Leier zerbrechet, verstummelt und in den Koth tres Christenthums dod immer nur diefelben abgeftumpften Waffen tet, so verstehe id mid nicht mehr auf Raubgesindet und Bans von neuem führen. Die Angriffe des Straußschen Buches, dalen. (Laut, indem er fidz tief vor ihnen verbeugt.) Tretet näher, edle welche der gedare Artikel gurudweist, ridten fich gegen die

Herren! Hier herein, berühmte Meister! Möchten doch Em. Ongs Geschichte der Verkündigung und Geburt des D&users Johannes, den einen gutigen Blich auf dieses Wanderwerf der Sunft wers die scheinbaren Widerspruche zivischen den Evangelien des fen, ohne deshalb (auf Setenen zeigend und mit leiserer Stimme) dieses Matthäus und Lucas u. 1. w. Der Artikel ist von einem unges Meisterwerf der Natur zu übersehen. namten, aber in der orientalifden Philosophie fehr gelehrien Hel. Welche unangenehme Personen! In ihre Hände foll Engtånder verfaßt und vom Wbbare de Luca aus einem Engs

also der Spaß meines Baters übergehen. 3d mag dem Ganz tijden Journal übersebe.

del nicht beiwohnen. Es wurde mid zu sehr schmerzen ! (the 2) Der Ehrw. Pater Drivieri vom Predigerorden giebt die geht hinaus.) Fortfeßung feiner gelehrten Untersuchungen über des Englanders

Der . Vor Dingen will dieses Tilftone Bele neues System der biblischen Geographie, wels

unvergleidlide Inftrument versudsen. ez pole einen gang noun dem unter anderen Paradoren fio aud die Behauptung findet, derbaren Ton haben. 30 gedenke es in der Stapelle Sr. Majeftat daß das Aegypten der Profangefiðte feineswegs das Land fen, einzuführen, und id babe schon ein besonderes Solo dafür in in welchem das Voce Gottes von den Pharaonen beðrúdt wurde.

meiner D dur. Symphonie angebradt. 3) Ein in Frantreid eridienenes dones Bud des Herrn Mater. 3. befürchte sehr, daß mail Euch in dieser Hins Abbé frére über die Philosophie der Seidiole wird angegeige. fict gerduscht hat. So viel ich weiß, bat nod Niemand den Nad Entwicelung der versbiedenen Snsteme von Sanr, Con Ton dieser Lora gehört, weil der Eigenthümer fie von seinem dorcet, Leffing, Michetet, Herber und Hegel wird deren únhalts berühren ließ; aber mein Freund Cottenwald hat mir von den barkeit erwiesen und von den großen Verdiensten St. Augustin's elfenbeinernen Figürchen erzahlt,

womit das Instrument verziert und Boffuet's, welde die wahren Sdpfer dieser erhabenen sen und welche die herrliosten Sireneu Statuetten seyn sollen, Wissenschaft find, gehandelt. Sodann erhalten audy de Maitre die man irgendwo fehen kann. und fr. Schlegel, als welche der driftlichen Theorie einer Philos Der Didier. Lortenwald versteht sich darauf! Was mid Fophie der Gedichte die weitere Ausbitoung gegeben, ihr vers betrifft, id gedenle die phantaftisde Legende, die sich an Adels dientes Lob. Zulebt wird das System Frère's ūberfitlid, dar: freie's Eyra Endpft, poetií zu behandeln. Méifter Jonathas, 3hr gestellt und gezeigt, daß diesem der Rahm gebührt, alle Cheile sollt alleint, wie id, hõre, den wahren Hergang der Sade Pennen, dieser grandiosen Doktrin zu einem wohi disponirten Gangen zus

Es folt eine sehr merfrürdige Sage fenn, die der verstorbene sammengeordnet zu haben.

Meinbacher nur seinen besten Freunden unter dem Siegel der tiefs A) Ein langer und sehr gelehrter Lateinischer Brief des ten Veríd wiegenheit erzdhtte. 3d wähnte, als morbirer, bing Herrn Abbate Brunati an Ambr. Firmin Didot in Bezug auf reichenden Anspruch an seine Werthsddgung zu haben, um daß zugeben. Der : nie senwert nothwendig, anzuwendende Methode und giebt beispiels

,

alsdann Publifum weise eine synoptische Labelle für die Vertheilung des Certes und der A3 Versionen.

len gedachtet.... 3 würde weniger von ihm verlangt haben. 5) Eine Rede des Ehrm. Parer Giov. Batt. Pianciani von 30 hätte nur gervånfót, die Pleinen Figurent du Popiren, um die der Gesellschaft geju, über die der Stadt Romt durch die heilt: Rahmen

der Saiferlichen Familien Portrairs damit zu versteren. gen Martorer zu Cheil gewordene Herrlich leit (glória), gehalten Seine Majeftat warden dieser Erfindung Beifall gegolt haben; am voridhrigen Geburtstage der Stadt. Es wird gesagt, wie Sie lieben vorzüglid die Nahmen der Gemáide; man mbdare die Kraft und Standhaftigkeit der brifliden Heroen jene der Fait ragen, Sie gerubten,

diese den Gemdiden fetö't vorzuziehen. alten Welteroberer überrage, da diese nur dem Antriebe ihrer Daber berücksidlige id diese aud

ganz besonders bei den Kauf maßlosen Ehrsucht gefolgt, jene aber auf Bertheidigung der der Bilder, die idi für Hodstihre Galerie auswahle.

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defien, plan, eine neue Polyglotte der Heiligen Sdrift heraus er mir die

wunderbare Begebenheir mittheitė, doch wolte er fico

Se apellmeister. Versdont uns doch mit Euren slechten fache, 'eine Begleitung zu der Declamation, ein Mittel, die Spaßen; was ist daran gelegen, ob Seine Majestat fich auf die Stimme gleichmäßig gu erhalten und die Verse nadi einem Kúnste verstehen, wenn Sie dieselben nur beschůgen.

gewissen Calimaße abzutheilen ... Zum Beispiel auf diese Meph. (auf die Lyra zeigend). Dort steht das bewunderungs: Weise... würdige Instrument, meine Herren. Man hat Euch nicht gerauidu Stapellm. (lächelnd). Ah soon! jebt werdet Ihr die Lyra wie Ihr seht, denn seines gleichen findet man auf der Welt nicht spielen. mehr.

Didier. Und warum nicht? Es fommt nur darauf an, Kapelim. Das wäre sie? Ich erwartete etwas Anderes. die Tonleiter auf den Seiten zu lernen und dem poetisden

Maler. Jo bitte tausendmal um Verzeihung, Herr Jona: Rhythmus zu folgenl. So höret denn! thas, aber ich verstehe mich ein wenig auf Instrumente, das ist Meph. (beiseit). Nun, Leier, jest naht Dein Ende! ficher kein Adelsfreit.

(Der Dichter deklamirt Verse und berührt die Saiten der Lyra, die aber Meph. Ihr zweifelt, mein Herr; werfet nur einen Blick auf den Refonnanzboden, da fönnt Ihr in allerhand Buchstaben

ftumm bleibt.) den Namen des berühmten Verfertigers, das Datum, das authens

Meph. (beiseit). Der Tod úber Dido, Du widerspenstiger tische Datum und feinen Todestag lesen.

Geift, der nicht sprechen will! Maler. und die Devise, von der man mir sagte?

Stritifer (leife zum Maler). Das sind die Tohlechtesten, die er Meph. Da steht sie auch, in Silber ausgelegt, auf dem je gemacht hat. Ebenholge des Rejonnanzbodens.

Didter. Nun, was sagt 3hr dazu? Kapellm. Das sind ja unlesbare Zeichen.

Kapellm. Die Verse find sehr schön. Stritifer. Ei, herrlich! 3d werde fie sogleich entziffern; Didter. Und die Begleitung! nicht wahr, Ihr trautet mir id habe wahre Luchsaugen. Hort! Hört!

so etwas nicht zu?
Wer unberührt mich läßt 23 ne the

Kapellm. Was, die Begleitung?
Des Theil
wird Reichthum feyn;

Maler. Ihr bewegtet mit vieler Anmuth die Finger !
Dem ftrahit der Weisheit Schein;

Lapelim. (zum Kritiker). Habt Ihr was von Begleitung Wer mißbrauch an mir übt,ESELE

gehört? Dem haud' id Wahnsinn ein;

Sritiler. Der Herr begleitete fidmit anmuthigen Gebers

muthigen und wer mid gar zerbricht,

den, edlen Stellungen und wirflid merkwürdigem Minenspiel. Den trifft des Todes Pein!

Didter. Vergebens bemüht Ihr Euch, mein Herr, mich Dider. Pah! Das ist nichts Besonderes.

låderlich zu machen. 3o bin Pein Musiker, ich weihte mich einer Maler. Ha! Ha! Es ist kopalwig in den Versen. Aber höheren Sunst. Wenn id dieser Lyra harmonische tone entlodte, offenherzig gesagt, wie gefallen Euch die erhabenen Figuren? fo gebührt die Ehre dafür allein dem geschidten Werfertiger Didyter. Bewunderungswürdig! göttlich!

derselben. Kapellm. Und die Verzierungen? Weld' herrlicher Ges Stapellm. Aber, lieber Freund, im Gegentheil, 3hr send fomad! Welche Zartheit in diesen Blumengewinden! Welch' es, der sich über uns luftig macht! Auf Ehre und Gemisien, jauberes Laubwere? Welche geschnörkelten und doch freien Aras Ihr lieber auch nicht den geringsten Ton auf der Lyra hören. besten! Es ist ein wahres Kleinod.

Dichter. In der That, id finde Eude febr brotlig! Ein Maler. Hm! ich bedaure, Eure Entzudungen nicht theilen tauber Stapellmeister! Das giebt uns Aufschluß über Eure zu können. Das Alles ist stůmperhaft, geziert und geschmadlos; Symphonieen! es ist volliges Rokoko! Heutzutage verfertigen wir ganz andere Kritifer (jum Kapellmeister). Widerspreder doch dem Herrn Dinge.

nicht; es ist ja eines der schönsten Borrechte der Dichtkunft, im štrititer. Das bezweifle ich. Was jeßt gemacht wird, ist Dunkeln zu sehen und beim tiefsten Stillfdweigen zu hören. werthlos, dies hier aber ist ein Meisterstud.

Maler (immer zeichnend). Was mich betrifft, ich war derges Maier. So etwas bewundert Ihr gern. Auf die Todten ftalt in die Verse des Herrn vertieft, daß id die Begleitung ist Niemand eifersüchtig,

nicht recht hörte. Dichter. Liebster Freund, man kann nicht in Ahrede stellen, Dicter. Ich mache feinen Anspruch auf Lobeserhebungen; daß Eure Kunst ihrem Verfalle habe ist ...

ich möchte Eud) nur die Schönheit der Edne fühlbar maden, Maler. Wahrhaftig, seit zehn Jahren las ich keine Strophe, welche ich dieser Lyra entlockte. Giebt es wohl etwas Reineres die so gut wie diese war..

und Mächtigeres, als diesen Dreiflang? (Er berührt die Lyra, die Stapellm. Die Strophe ist in der That nicht übel; ich ftumm bleibt.) werde fie in Mufil feben, aber mich wohl húten, fie von einem S apellm. Nun? Instrumente dieser Art begleiten zu lassen. Sein Bau ist abs Maler. Hortet Ihr etwas? íbeulis, und die heutige Musik ist zu gelehrt, zu ausgearbeitet, Stritiker. Nicht das Geringste. zu vollstimmig, um fie auf solchen Steifeln spielen zu können. Dichter. Geht, Ihr wollt midh zum Besten haben! Wie

Kritifer. Die Musie, die Malerei und die Dichtkunst, Pann ich nur so thåricht seyn, darauf zu achten. Ich werde für meine theuren Freunde, ruhen neben einander in demselben Sarge. mid allein spielen. (Er spielt und spricht.) Welcher Klang! Mas Es giebt nur noc Eine Macht, die Kritif.

für ein himmlischer Wohllaut! — Aber was ist das! felejam fürs Maler. Und wozu

hilft fie? Was beherrscht denn diese wahr! die Tore entstehen von selbst und erklingen unter meinen Macht? Wenn es keine Kunst mehr giebt, so ist auch nichts mehr Fingern wie durch ein Wunder! Håret! wie rein ist mein Spiel

, zu fritisiren da, und die Kritit mag fich auf unser Grab hins welche Leichtigkeit in den Laufen, welche Kraft in diesen göttlis ftreden, wie ein Hund auf die Beute seines Herrn. Ganz offen en Afforden! O Poesie, Königin des Weltalls, du begabtest mid; gesprochen, wozu núßt sie denn?

mit einem Calente, von dem ich bis jeßt nichts wußte, das id Stritifer. Grabídriften abzufafien.

für untergeordnet hielt, und das nur durch die Madyt meines Ger Maler. 3hr treibt also das Handwerk der Todtenbestatter. nius fich zum Himmel erhebt! Ihr stehet stumm da, Ihr Anderen, Mid fúmmert's wenig, theuerster Freund. Streuet immerhin erstaunt, festgebannt, niedergeschmettert bon meinem Spiel! She nad Belieben Blumen auf mein Grab; id hörte immer, daß die elenden Stumper, Ihr quátt Euch zehn Jahre lang, um nur mit Todesurtheile der Kritif den Künstlern Glúd brachten. Indessen mittelmäßiger Fertigkeit eine Scalmen spielen zu können; wdhs erzeigt mir död den Gefallen, mir die Lyra ein wenig zu bals rend ich, ohne die Mufil erlernt zu haben, ohne die Regeln der ten .... fo ungefähr ... schön! 3d will schnell die Figuren tos Kunst, noch

den Mechanismus irgend

eines Instrumentes

zu fens piren, während Ihr mit Meister Jonathas Euch über den Preis nen, hier ohne Anstrengung, ohne Mühe, ohne Nachdenken die einiget; denn was mich anbelangt, ich laufe nichts,

Shabe meiner Seele entfalte. Fast ohne meinen Willen entraux Kritifer. Ihr wollt also doch diese elenden Dinger fopis fchen wie Strome die Wogen der Harmonie den Seiten; Alles ren? Es ist wahrhaftig sehr gnädig von den Neueren, daß fie um mid her belebt fidh; die Säulen ďwanfen, die Freslen bez den Atten noch etwas entlehnen, obgleich sie über diese Stümpes wegen fid), die Wölbung thut fidh auf, um den Lobhymnus, der reien, über dies Rokoko fo weit erhaben find!

mir entstromt, zum Himmelsdom emporsteigen zu lassen!... Mep h. (beiseit). Ich werde mich nicht beeilen, mit ihnen (Die Lyra ift beständig frumm geblieben.) Handels eins zu werden; es ist recht gut, wenn sie bei ihrer Uns Kapellm. Wie Schade! unser armer Freund hat den Vers terhaltung etwas in Hiße gerathen. Bevor zehn Minuten ver: stand verloren! Wer wird mir nun meine Zertbücher (chreiben. gangen sind, werden me fich ganfen; möchten fie dod, die Leier Stritiler (ironisch). 30 finde den Herrn nicht narriger als gerbrechen, ehe sie von hier gehen, das wäre das Kürzeste und gewöhnlich. Siderste.

Maler (lacht laut und wirst fic in seinen Stuhl zurüđ). 36 sterbe, Maler. Haltet still ... ein wenig mehr rechts; schon.. ich erstide; nod nie sah ich fo Belustigendes. nun habe ich es.

Did ter.

es, Kritiler. Dieser Masenkopf, der am oberen Ende fich bes Endlid jeigt sich mir élar Eure Eifersucht; in dem Augenblide, Findet, und zu dem die Sirenen fid fo-anmuthig hinneigen, könnte wo mein Genius in seinem vollem Glange strahlt, vermogt zhr füglich aus dem Alterthum herstammen.

Euren Haß nicht länger mehr zu bändigen. Sters waret Ihr Sapellm. Das ist entweder Polnhymnia oder die heilige meine Feinde, ich weiß es, fort aus meinen Aagen! Wenn ich Cecilie.

Eure Schmeicheleien mit Geduld anhörte; fo geschah das nur, Diorer. Es ist Erato. Die Lyra ist mehr das Sinnbild weil meine Verachtung Euch vor meinem Unwillen bewahrte. der Poesie als der Musik,

Doch es ist Zeit, daß ich mich aus dieser unreinen Atmosphäre Kapellm. Welche feltfame Behauptung! Versucht es eins rette; ich verlasse Eud; die Welt will ic mit meinem Ruhme mal,

das Instrumene durd Hersagen von Bersen ertlingen su erfüllen, und wie der gördliche Orpheus, werde ich unter dem lassen! Keinem Brummeisen würder 3hr, theuerster Freund, mit Menschengeschlecht die zohlthaten der Civilisation in der geheis all Euren Sonnetten einen Ton entloden.

ligten Sprache verbreiten, deren Geheimniß ich den Göttern

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