Billeder på siden
PDF
ePub

mer's Gedichte in einer Nußidyale Plaß fanden. Samen wir Herzen hat, der Tadel und lob austheilt, auf dessen Wort man aud einınal auf die Politit ju spreden, so begriffen wir nicht, acret, nadi deffen Urtheil man verlangt. Ein folcher Mann ist wie das geistreichste Volt der Erde bestandig die Poffe: ,,Viet eben jo fehr gesucht, wie derjenige, der über den Staas das ver: Lärm um nichts“ aufführen fonnte. Wir wußten bloß, daß die fügt, denn er vertheilt den Ruhm. Er ist von Feinden und Deputirten - Sammer ein Denkmal ist, welches die Bestimmung Schmeichlern umgeben, welche nicht weniger gefährlid sind, wie hat, dem Möbel : Magazin der Krone als Seitenstück zu dienen. die eines einflußreichen Mannes. Er verdient gewiß die Cheil: Wir überzeugten uns nur, daß der Palast des Lurembourg sehr nahme, denn wer fid) lange Gehör verschaffen will, der muß nůßlich durdi den schönen Garten ren, in welchem fo viel Flie; wenigstens etwas Sin, etwas Geist, viel Muth, viel Gewissens der blüht. Und was für schöne Spaziergänge würden wir nodi hafrigteit in feinen Urtheilen und eine außerordentliche Selbstvers unter diesen herrlidhen Bäumen machen, wenn uns nur die Hers leugnung haben. Er muß gerecht und wahr, aufrichtig und ehren: zogin von Decazes erlauben wollte, unsere Hunde frei umher: baft, nachfichtig in seinem Tabel, strenge in seinem Lobe feyn. laufen zu lassen. In unserer Jugendzeit unter Herrn von Seinons Mit ficherer Hand muß er die Waagidale halten zwischen zwei ville, diesem leutseligen Edelmanne, fonnten Azur und Phan sich gleiden Berühmtheiten, eifersüchtigen Ansprüchen und diesen ungehindert im Lurembourg ergehen. Wozu hat nun, frage ich, Schüßlingen des vorigen Tages, diesen Beidhúßern des folgenden die Julis Revolution gedient, da unsere Hunde diese wichtige Tages, diesen reizbaren Celebritaten, welche sich gegenseitig bes Freibeit eingebúft haben.

neiden und jedes Job, das ihnen nicht gespendet wird, für einen 3d fehe Did idon, wie Du, über meine Schultern gebeugt Raub halten. Dies ist das Leben des Kritifers, ein Leben voller und mit der Entzifferung dieser Zeilen beschaftigt, welde ich an Stampfe und Arbeiten, und wie viel Ruhm er auch vertheilen Dich richte, mich zwingen würdest, sie auszuftreichen, wenn id moge, für sich behalt er fast gar nichts übrig. Diejenigen, die fie nicht im Geheimen driebe. Du würdest mir sagen, daß das er tadelt, befehden ihn, und diejenigen, die er nicht genug lobt. nicht flug sen, und daß man mit mehr Zurückhaltung von der Wo giebt es aber einen Menschen in der Welt, den man jemals Deputirten Kammer, von der Pairs Kammer und der Zuli. Revo: genug loben könnte. Der unglückliche Kritifer!' Wie fern er sids lution spreden müsse; Du würdest hinzufügen, daß ich in Deiner von jedem Ehrgeize hält, er ist allen Verleumdungen und Ans Abwesenheit die Vorrede zum „Barnave” geschrieben habe. Du schwarzungen ausgeseßt. Sein Leben liegt offen da; er bewohne magst indeß sagen, was Du willst, id) kann meine Sympathieen ein Haus von Glas. Jeder kann hinterråds einen vergifteten mit dem elenden Zustande, in welchem wir leben, welder weder Pfeil

auf ihn abschieben, und unter jedem Lächeln ist für ihn Strieg nod Frieden, weder Freiheit noch Sllaverei, weder Kampf eine Verhöhnung, unter jedem Håndedruck ein Verrath verborgen. nod Ruhe ist, nicht in Uebereinstimmung bringen. 3d bin vor Er hat mehr als jeder Ändere die anonymen Briefe zu fürdien, allen Dingen der Mann der ruhigen Zeiten, in welden man und wie sollte er mit diesen fertig werden, wenn ein Kammers fich mit glatter Proja, iconen Verfen, edlen Seelenregungen, diener sie nicht lase. mit den glänzenden Ansprüchen des Geiftes, den idonen Künften, Du hast doch indeß Recht; die Stellung eines Kritikers hat, welde das Leben verschönern, mit den zártlichen Leidenschaften wie viet fid auch dagegen einwenden l&bt, immer viel für fid, des Herzens beschäftigen fann. Wie viel Mühe id mir auch und man Pann selbst in dieser von Haß und Neid geschwangerten gegeben habe, so habe ich doch dem rohen Drama der Gewalt Atmosphäre glüdlich, frei, geliebt senn. Die Freundschaft übers und der Unordnung nie regte Theilnahme abgewinnen können, windet alle diese Armseligleiten. Und übrigens kommen auch so und dod habe icd eine Revolution ausbrechen und ein Voll fid idône Tage, und die Strahlen der Sonne Durchbrecen von Zeit erheben sehen, habe gesehen, wie eine Monarchie zusammenstürzte, zu Zeit das Gemdll. Heute entdeckft Du ein unbelanntes Calent, und wie das Schiff, von dem Bossuet spridt, gleichsam erstaunt, ein Kind, welches fich in einem leeren Saale erfaltete, und dem Ach unter so verídiedenen Umstanden betreten zu sehen, sich in Du zurufft: „Muth! das ist die Tragédie!" Ein andermal trifft Cherbourg vor Anker gelegt hat zur Verfügung der abgehenden man einen verzweifelnden Didter, dem man auf die Schultern Kidnige. Wozu führen alle diese Veranderungen? sie verwirren flopft und zu dem man sagt: Gruß Dir, Dichter!" Dder man bloß den Sinn des Zusdauers, der, nach allen Richtungen umhers tobt aud auf ein unbelanntes Buch, dem man plôßlich, vermoge geschleudert, nicht mehr weiß, wohin er fich wenden soll, um seiner Pritischen Allmacht, die Menge und das Glück zuführt; die Wahrheit zu entdecken. Wie viel firm und welche Resul: oder das Parterre flatsdt einem dauerlidhen Melodrama aus tare! Meiner Treu, und desto schlimmer, wenn ich låstere! ich Leibestraften Beifall zu, und man erhebt fid, allein zur Vertheigebe alle wahnsinnige Declamationen und den ganzen Plunder, digung der Vernunft, der Sprache, der Hoheit der Bunst. Oder den man die Theorieen von 1789 nennt, får eine Scene von man fteht aud proglich eines Morgens Herrn von Chateaubriand ,,Athalie”, für die ersten Bücher der „Confessions”, oder für noch bei sich eintreten, der zu uns guten Morgen sagt, als wenn er weniger, für den „Candide”. Hört man das ichreckliche Stauders uns erst am vorigen Tage gesehen hatte. Dder Lamartine, der welsd), in welchem die Angelegenheiten des Landes abgehandelt so schon von Gott und der Liebe spricht, reßt fich an Deinen werden, sieht man den fdire&lidjen Sini, der jetzt an der Tagess Heerd, oder Menerbeer erzählt von den neuen Leidenschaften, mit ordnung ist, so könnte man, ich wenigstens, einen Tyrannen, wie weldien er die Künstler erfüllen wird, die nur durch ihn siegen. Ludwig XIV., mit den herrlidisten Meisterwerfen, welche je die Das sind die großen Feft- und Freuden Tage. Und weldes Giud, Frangofische Sprade oder der menschliche Geist hervorgebracht an die Hände zu denken, die man uns reicht, an die beredten hat, gurudwŭnschen. Damals wenigstens hatte man Zeit zum Stimmen, die uns vertheidigen, an die leser, deren Hoffnungen Schreiben. Der Styl war damals, wenn auch nicht der ganze und Wünsde wir fennen, nur nicht die Namen. Mensd), doch ein Theil des Menschen, oder mindestens etwas Ja, Du hast Recht, mein Freund, mich aufzumuntern; es ist Menschliches. Damals beschäftigte man fich eben so sehr init eine Tchône und edle Châtigkeit. Welcher Advolat, wie berühmt einer Leichenrede des Bischofs von Meaux, einem Kapitel des er auch seyn môge, hat eine so schone Aufgabe, spricht zu einem Herrn von Reb, oder einer Epistel Boileau's, oder einer Fabel folden Pnblifum und ist in dem Maße der Vertheidiger der La Fontaine's, oder einem Briefe der Frau von Sévigné, wie b8dbften gesellschaftlichen Interessen, des Sdönen, Guten, Núps mit der Schlacht bei Rocron.

liden? Welcher Königliche Prokurator ciriri vor seinen Gerichtes Damals war es eine Ehre, Gerdidossdreiber, Dichter, Kri: hof größere Verbreden? Welcher Philofoph lehrt in einer großes tifer, ja selbst Kritiker, zu renn; dennoch hatte die Kritik damals ren Schule? Welcher Soldat vertheidigt, mit dem Schwerte in noch nichi alle ihre Proben bestanden um eine Stellung eingus der Hand, einen weiteren Raum? Welcher Geldmann verbreitet nehmen, mußte sie zuvor durch das sprůbende Wißfeuer Voltaire's mehr Goldstücke, als der Stritifer ydeen? Aber wie foll dennod, hindurchgehen und mußte dieses sprühende Wißfeuer mit dem wenn jede Autorität gebrochen ist, die Siritif die ihrige bewahren? Muthe Fréron’s aushalten. Damals gewann sie ihre Sporen und Wie soll in dem unglücklichen Reiche, in dem keine Stimme mehr wurde eine von den anderen Machten unabhängige Macht. Ends beachtet wird, auf die der Kritil gehört werden? Wie soll ends lid, ist ihr sogar die Herrschaft zugefallen.

lidh, während man von nah und fern Wortmacher herbeizieht, Aus diesem Grunde hast Du, mein Kidter, mein Rathgeber, um úber die politijden Angelegenheiten zu sprechen, der Sdrifts candide judex, ungeachtet Deiner Besorgnisse, mir die freie und steller, der nur Sdriftsteller ist, mit der unaufmerksamen Menge unabhängige Ausübung dieser bei uns ganz neuen Gewalt gestats von Romanen und Geschichten, von Schauspielern und Sdaus det. Freilich ging es Dir etwas nahe, daß ich das, was Du spielen sprechen? Das ist das unglück derjenigen, welche fich mit meinen Sinl und mein Talent nannteft, so verschleudern sollte. der Literatur um der Literatur willen beschäftigen, welde feinen

Aber, sagtest Du zu Dir selbst: Alles wohlermogen, wels anderen Ergeiz tennen, als an dem Prag au bleiben, an den fie des Wert darf sich denn jeßt wohl eine Dauer von mehr als der Himmel gestellt hat; das war unser Unglůd, daß wir Schrifts vierundzwanzig Stunden versprechen? Leben wir nicht Átle in steller blieben, als alle unsere Genossen Staatsmanner wurden. einer Zeit der Improvisation? Der Roman, das Drama, die In der That, von dieser Phalang von jungen Talenten, welche Komodie, die politische Rede find die Schopfungen eines Tages. im Jahre 1830 taun die literarische Laufbahn betreten hatten, 3st die Julis Revolution, weil sie in drei Tagen improvisirt wurde, find sehr wenige an ihrem Plabe geblieben. Sie sind alle Pras barum weniger eine Revolution? Also hast Du mich nach reiflidem fetten, Gesandten, Capitaine, Staatsminister geworden. Der Nadidenten in den bodenlosen Abgrund der periodisden Literatur, Eine von ihnen besonders, der mådytigste von Ållen, eine Art in welchem sich der Geist eines jeden Tages verliert, untertauden Mirabeau, der seine Rolle don langst eingelernt hatte, er, der lassen. In diesen gähnenden Schlund, welcher noddas ganze ießt das Geschid des Landes in handen halt, gehörte zu uns, Jahrhundert verídlingen wird, hätte man Voltaire, Rousseau, war ein Schriftsteller wie wir. Das literarische soch har er Montesquieu werfen können, und das Ungeheuer würde ,, Mehr!á zerbrochen und legt nun Frankreich das politische auf. Wie sollen gebrüllt haben. Die gange encyklopädistische Schule würde nicht nach diesem glänzenden Vorgange die Schriftsteller lid innerhalb länger als einen Monat vorgehalten haben, und dennoch tröstetest ihrer natürlichen Grangen halten? Die Ehrsucht hat sie Alle erfaßt, Du Dich damit, daß Du fagreft: Zum Wenigften hat er eine und auf diejenigen, die bloße Schriftsteller geblieben sind, zeigt machtige und ftarte Stellung, um welche er beneidet wird. man mit dem Finger und sagt, indem man die Ahseln zudt: das Aber, ich bitte Dich, welche Stellung wäre nicht mit Muth und find bloße S diriftsteller. Dennoch sollte man mit mehr Schonung Ausdauer ju balren? Besonders die eines Mannes, der alle von ihneli sprechen und ware es auch nur aus Achtung für das Tas Tage der aufmerksamen Menge sagen tann, was er auf dem lent ihrer ehemaligen Senossen, die zur Politie übergetreten find.

[graphic]
[ocr errors]
[graphic]

Wührend uns also alle unsere Freunde verlassen haben, um besseren Erfolg gehabt haben, wenn die Regierung daran Theil ein befferes Geidyid zu suchen, während alle Lebene didjale in genommen hatre; aber auch ohne diesen obrigleitlichen Beistand unserer Umgebung fido geändert haben, finde ich mich Dir gegensfonnte man fid idone Früchte davon versprechen. Die Boere, über noch immer als õenselben wie vor funfzehn Jahren, nicht immer zur Auswanderung fertig, erfuhren, daß es um Natal anders, als wenn ich mein Leben fern vom Larm,

von den Leis fette Biehweiden, häufigen Regen und jahireiche Strome gabe; dendaften und der

Literatur des Tages zugebracht hatte. In und es bedurfte sehr geringer Ueberrebungskunst, um ihnen ben der That bin ich auf meinem Wege geblieben, während so Viele erforderlichen 3mpuls zu geben. einen anderen eingeldlagen haben, und Du bist zu mir treuges Die Auswanderung nad Natal erfolgte um die Mitte des finnter als je gurútgefehrt, weil wir eingesehen haben, daß es Jahres 1834, und gegen Ende desselben Jahres brad der Strieg nur ein Glúd in der Welt giebt, die Freundschaft, oder daß uns mit den Kaffern aus, dessen Details foon hinlänglich bekannt Paria's die heiligen Freuden der Familie versagt sind.

find. Nad Beslegung dieses lówenherzigen Feindes wurde sein Was willst Du? Wir haben unser Amt nicht bezahlt, tvir erobertes Land unter die Eroberer vertheilt. Man geidunete Spes haben kein anderes Privilegium, als das unserer Kunst; wir sind gials Karten der idónsten Ländereien, die in der Kapstadt zum Vogel, für die es nur einen Frühling, feinen Herbst, Peinen Verkaufe ausgeboten wurden. Auch die Boers, welche die Miliz Winter giebt.

des Landes bildeten, didten sich an, in der neuen Proving Wohns Die sechs Pleinen Bende, welche ich Dir idice, sind aus sige zu wählen, und ohne Zweifel hatten sie bereits im Anfang den Improvisationen jedes Tages hervorgegangen; natürlich wirst des Marides foldse Plåne gefaßt. Mitten im Siegestaumet er's Du in denselben viele Sachen finden, die nur mit einer nado's hielten sie einen Besuch von Mariß und seinen Genossen, die von fichtigen Beurtheilung bestehen können: - Stritifen, - Gedicha

Geschich der Erpedition nach Natal gurúdlehrten und in ihr Feldlager ten, Erzählungen, Novellen jeder Art, und besonders oft Pamen. Der muthwillige Abenteurer pries ihnen die Gegend um wiederkehrende Erinnerungen an die ewige Literatur des Alters Natal als ein ivahres irdisces Paradies; fie dhenften ihm unbes thums, der id, wie Du, treu geblieben bin. In meinen litera: dingten Glauben, und sogleich wurde eine große Emigration nach rischen Gebeten habe id unsere Gefährten, die edlen Geister, Natal verabredet. Der Plan reifte im Lager, unter den Augen welde abgesdieden find, nicht vergessen. Belde aber von allen des Statthalters, der unbedenflid seine Zustimmung gab. in diesem Buche gesammelten Erinnerungen meinem Herzen die Alles Vorstehende lehrt uns zur Genüge, daß der Stafferns theuerste ist, brauche ich wohl nicht erst zu sagen.

Strieg die Auswanderung der Hollandisden Bauern nicht verans 3. Janin. labte, und daß aud, Peine besondere Unzufriedenheit mit der Res

gierung, sondern lediglich die unbändige Wanderlust eines Vols Súd: afril a.

Pes, das seinen nomadisden Gewohnheiten nicht entfagen lann,

den Impuls dazu gab. Als aber die Zugeständnisse des Herrn Zur Geschichte der Holländischen Bauern in Süd-Afrika. D'Urban von dem Staats-Secretair annullirt wurden und ein hus (Fortsepung.)

manes Verfahren gegen die Urs Einwohner nach drúdlid einges

darft wurde, da entstand ein allgemeines Klagen und Murren 3m Jahre 1826 drang die Untersuchungsscommission am in der Kolonie. Der Statthalter hatte seine Politil ro fest auf Siap gum erfen Rale auf die Nothwendigteit, die Nordgrange das Interesse der Privats

Personen gegründet, daß ihre Annullis der Solonie genau zu bestimmen und alles Áuswandern über rung wie ein gewaltsamer Eingriff in Jemandes Eigenthum diefelbe du verbieten. Hiufidilid der Gefahren, denen die Nords wirfte. Daher die erbitterte und leidenschaftliche Sprache, welche grange bloegestelle ist, lagt Herr D'urban in einer Dereide vom die Anhanger des Starthalters in den Zeitschriften der Solonie 3ahre 1834 35 empfehle ihrer Beachtung, daß die ueberfille führten, einer Quelle, die Herr Harris etwas zu vertrauensvoll der Wilden an ersterer linie im Norben) und die an lebierer ausgebeutet haben mub; sonst würde wohl nicht folgendes Rais (in Nord:DR) immer einen wesentlid verschiedenen Charalter ges sonnement aus seiner Feder geflossen seyn: babt haben. Dort wurde geplündert und gemorder, wodhrend ,,Es muß wirklid jedes denfende Individuum in Staunen man hier mit Diehraub sich begnügte. Die an den Schneebers Tegen, daß man einen solchen Stand der Dinge (an der östlichen gen lebhaften Boers waren allo Bord und Plünderung ausges Grange) so lange geduldet hat. Wie ist es möglich, daß die Ges iebe, und doch fühlten sie nidi eher das Bedürfniß, audzumans sebgeber der Kolonie nicht idon långst auf die gebieterisde, von dern, bis ihre undersöhnlichen Feinde, die Griqua's, unier der Vernunft, Gerechtigkeit und Menschlichleit diftirte Maßregel ges Sontrolle der Missionaire standen. Ja, ihre persönliche Sider leitet worden sind, eine Race von Ungeheuern (die Kaffern), die beit machte ihnen so geringe Sorge, daß fie, den ausdrücklichen unversöhnlichen Feinde der döristlichen unterthanen Ihrer Majestát, Verboten der Regierung zum Trobe, über die Grange gingen, 'und welche jeden Anspruch auf Mitleid oder Schonung verwirft haben, Den rauberisden Griqua's Spießpulver verlauften. Ran leje nur von der Erde zu vertilgen? Vergebens auf Entsdådigung har: die folgende Stelle aus einer Depesche des Obersten Wade vom rend und ohne die zureichenden Mittel, das ihnen angethane Uns Sahre 1834: ,, Die steigende Verwegenheit der Náuber har man recht vergelten zu können, haben die Gráng s stoloniften endlid, gemiß vornehmlid dem alle Tage zunehmenden Handel mit das god ihrer Unterthanen Pflicht abgeworfen." Waffen und unition beizumefien. Es ist unbezweifelt, daß die: Wo folche Barbarei der Gesinnung fich fund giebt, da darf ser Handel nicht bloß von den eigentliden Staufleuten, welche man keine sehr genaue Darstellung der Thatfaden erwarten. Die Srange überschreiten dürfen, sondern auch von den anrassigen Wir von unserer Seite freuen uns, mit Gewißheit fagen zu Boers getrieben wird. Die Boers wandern, dem Gereke Hohn tonnen, daß die Britische Regierung niemals dem Vertilgungs: {predeno, in großeren oder Pleineren Trupps über die Grånze, Systeme ihre Zustimmung gegeben hat. Auch ist die Moralitat und versorgen die

Eingebornen mit Allem, was sie nöthig haben, und die Nothwendigkeit eines großmåthigen Benehmens gegen uns um der Kolonie Scaden zu thun; ja fle geben ihnen Yogar in civilifirte Våtfer nidt erst unter der jebigen Regierung gefühit gewissem Betrachte das Recht dazu in die Hande; es ist nämlid worden. Lord Aberdeen agte, als er den Vertrag mit den fatisch, daß der Boer auf folden Zügen alle frugibaren Dasen Griqua's guthieß: „Dieser Bertrag realifirt die Ansichten, welche in Berdlag nimmt, und frer an wehrlofen Eingebornen uns die Regierung des Königs von der einzigen Art von Politif hat, menschliche Grausamteiten begeht. Meines Dafürhaitens erheisst die wir hinsichtlid der Eingebornen mit Ehren festhalten können.“ feine Grángs Angelegenheit schnellere und entidiedenere Maßre: Das liberale System, wonad man jegt die Kaffern behandelt, geln, als diese. In der Gegend zwisden der Grängslinie nnd

verspricht einen vollfommenen Erfolg. Der gegenwärtige Statts dem oberen Orange River, uno, gwisden Lebterem und dem Cas balter der Kap Kolonie, Sir Napier, hat in einem Feiner neuesten ledon s River find gegenwärtig über hundert Familien angejeffen, Berichte gedubert: „Er fáhe feinen Grund, warum man irgend die ohne alle Rúdsid auf das Eigenthumsrecht der Eingebornen eine Störung der Ruhe an der östlichen Grange ju befúroten des Grundes und Bodens fide bemidrig! haben; und es darf ung brauchte, so lange die jest bestehenden Verträge mit den Staffern also nidi Wunder nehmen, wenn die Eingebotnen Wiedervergels. von Seiten der Kolonial Behörden gewissenhaft beobachtet wurs tung gebrauden."

den"; das heißt, so lange man die Eingebornen als Menschen Diese Depelde lehrt uns also nidt bloß, daß die Boers um

und nicht als Ungeheuer behandelte, ihre Siderheit unbekümmert waren, sondern auch, daß fie bestans

(Schluß folgt.) dig auswanderten und noch vor dem Kafferns Sriege in einem Distrilse jenseit der Grenze hundert Familien Kart Rid niederges lassen hatten. Es bedarf gar keiner Ferneren Charlachen mehr,

ů r t e i. um darzuthun, daß der Kolonials Bauer immer den Rang haite, peiter ju siehen, um reiðhaltige Quellen

und fette Weiden zu

Deffentliches und Privatleben in der Zürfei. suden; und daß er in seinem Verlehre mit den Eingeborenen

Bon Dr. B. Morpurgo. immer nur an diejenige Sicherheit dadie, die feine Waffen und pbofisde Ueberlegenheit ihm gewahren Ponnten.

1. Die große Feuersbrunft in Pera. um die Mitte des Jahres 1834 wurde eine von gewisen · Die merfwürdigften Erinnerungen meines Aufenthairs du Kaufleuten und anderen Bewohnern der Kapstadt ungerzeichnete Sonstantinopel Inupfen fich an die Feuersbrunst, welde am 3ten Adresse der Regierung übergeben, welche die Bine um Gruns August 1831 in Pera ausbrach. Bevor ich daher zu einer Schits dung einer Kolonie bei Pori Natal enthielt. Das Rede, diesen derung des öffenitiden und Privatlebens in der Dårlei übergehe, Dre zu besigen, gründete man Theils darauf, daß er 1689 durdo werde id die Thatrade ersdhlen, welde mir Gelegenheit gab, die Hollandische Regierung angetauft worden war, und anderen das orientalisdie Leben zu studiren. Theils auf angeblide Schentungen gemiffer Eheile des Territos Seit zwei Monaten waren unbestimmse Gerichte vom Hers riums, die der König der Amagulo's mehreren Individuen gemadt annahen und vom Husbruche der Cholera in Konstantinopel ver, haben sollte. Das Gesud wurde abgefólagen; aber die Privats breitet, und das Voll, weldes an die Verbeerungen der Pest gos Interesien, welche den Plan erzeuge halten, rasteten nicht, bis er wohnt war, sah dem Aufichútren so vieler Gråber auf den Kird. aur Ausführung eam. Die Anlegung einer Kolonie bei Port Natal Höfen mit Gleichgültigkeit zu. Bald ereiarte fich dieselbe indeb war eine Paufmännische Speculation, und wurde vielleicht noch auf eine ungweideutige Weise, ohne daß jedod die Lürfen aus

[graphic]

fest bestimmi. Muhammed hat den men und der Frauen

ihrer Fassung gebracht worden waren. Die Gesddfte wurden duferer Traurigleit, daß er meine Saden zwar in ein feinernes nicht eingestellt, und es fanden weder Ermordungen, noch Aus; Haus gebragt habe, daß aber auch dieses abgebrannt ien. 30 wanderungen, nod Aufftande statt. 3d wohnte damals in Pera. mußte seinen Worten glauben. Vier Monate später eröffnete Eines Morgens Pain ein junger Túrke zu mir, welder mid bai, indeß der junge Mann einen Laden mit einem Stapital" von ihm Thleunigit nach dem Landhause seines Herrn zu folgen, um 50,000 Piastern. Leider ist die Polizei jo ohlecht, daß man von meine Kunst an dessen Todter zu versuchen. Ich fam bald in ihr feine Hilfe erwarten darf. Dialchilar an, wo der Vater meiner Ankunft mit Ungeduld ents Als ich zu meiner Stranden zurücklehrte, erwarteic mid ihr gegensah und mich sogleid in das Harem einführte. Die Strante, Vater schon mit Ungeduld. Nachdem er von meinem Verlust in ein junges siebzehnjähriges Madchen, war unverid leiert. Id jab Kenntniß gefert worden war, drúdie er nicht in die Arme. bald, daß sie an der Brust litt, und befahl, ihr Blutegel angus ,,Mein Sohn“, sagte Hassans Effendi ju inir, ,, ergieb Dich in feseni. Aber das ging nicht so leicht, wie ich glaubie. Die den Willen Gottes; da id die uriace Deines Ungtids war, fo Familie gab viel auf die Astrologie, und bevor sie meiner Bers erlaube mir auch Dir zu Hülfe zu kommen. Wárít Du niche ordnung nachlam, isollte sie erst wissen, ob der Dienstag günstig in meinein Varem gewesen, fo hereft Du vielleicht Dein Bers zum Blurlaffen sen. Man widte daher zu einem Sbeid, uno mogen retten können. Nimm daher meine Gastfreundschaft an, id mußte die Anfunft desselben abwarten. Als der Bore nad bis Du Deine Angelegenheiten wieder gcorduet hast.". 30 ziemlid langer Zeit eine günstige Antwort zurücbracie, Ponnte lonnte einem jo herzliden Ånerbieren nicht widersehen. Hassan id) zum Werte dreiten. 34 war noc im Harem, als ich die gab mir ein Pleines Haus, welches an das seinige grångte. Hier Stimme des öffentlichen Ausrufers vernahm, der „Bay Oglu wohnte id gwei Monate lang mit meinem Dolmetider, and da yenghin var" (in Pera brenni's) orie. Da ich wußte, mit mein Gastfreund stickte mir Dorgens und abends meine Mabls welcher Schnelligieit die Feuersbrúnfte in Konstantinopel um sich seit aus seiner Küche. Nad drei Tagen tam hasiansEffendi am greifen, so entfernte ich mich raso. Die Feuersbrunst hatte, um Abend zu mir, um den Staffee bei mir einzunehmen. „Mein neun uhr Morgens begonnen; als ich in Pera anfam, war es Gast", Fagre er zu mir, „ich weiß, daß Ihr Europier nicht gut drei Uhr Nachmittags, und dennoch hatten sich die Flammen der Geseliidaft der Frauen entbehren konnt, und Du mobnft chon in einer Uusdehnung von mehr als einer Quadratmeile jebe so enifernt vom Quartier der Franfen, daß Du Dich nicht verbreitet. An diesem Tage wehte aber auch der Wind so fare, mehr gut dahin begeben fannst. Obgleid unsere Sitten den daß es unmöglich war, dem Feuer Einhalt zu thun. Man har Eintritt der Männer in die Harems verbieten, will ich dod Dir Nachher behauptet, die Türfen hatten, um sich für die Verbrens zu Liebe diesen Gebrauch übertreten, und ich fordere Did auf, nung ihrer Flotte bei Navarin zu rächen, den vom Feuer Bes Deine Abende in meiner Familie guzubringen. Man kann sich drohien Peine Hülfe geleistet; aber das ist ganzlich falsch. Auch leidt denken, daß ich dicsé Aufforderung, welche mir eine ro ers die Cúrfen gingen nicht leer aus. Das Lele, oder Kloster der wünsdie Gelegenheit bor, die Túrfischen Sitten zu Rudiren, mit sunzenden Derwilde, blieb nur deshalb verschont, weil der Wind der großen Bereitwilligleit annabin. Nichis ist in der Ihas fid ånderte; niftsdestoweniger brannte ein großer Palaft des twieriger, als eine solche Kenntniß zu erlangen, denn das Les Sultang, Galata: Serai, ganzlid ab.

ben der Túrten beschránii site rein auf das Innere des Hauses, Vergeblich suche ich mein Haus;, es war feine Spur mehr und an der Thúr des Harems erhebe Ad eine unüberschreitbare von demselben zu finden. Da ich für mich selbst nichts mehr Scheidewand. Ju der Familie Hassan Effendi's war es mir nun thun fonnte, fuchie id Anderen núblich zu werden. Nur der: endlid vergönnt, fichere Nagridien über das Privatleben der jenige, der schon eine Feuersbrunst in einer Túrkisden Stade ges Dürfen einzuziehen. Seine Familie bestand aus neun Personen: Fehen hai, fann sich eine Vorstellung von einer ähnliden. Vers er und seine Frau, gidei Tóchier, zwei Negerinnen, eine Eins wirrung, maden. Da håre man Geheul, Bermunidungen, Dro: Paffierin, welde in Hause erzogen worden war und welche am hungen in allen Sprachen. Ein Zeder handelt für sich, denn von Hochzeitstage der älteren Tochter ihre Freiheit und eine Mitgift Polizei oder einer geordneten Hålfsleistung ist Peine Rede. 30 erhalten sollte, ein junger Griechischer Sllave und die Mutter iverde nie diesen Idredliden Tag vergesien. Die Straßen waren Hasan Effendi's, welde niemals bei ihrem Namen, sondern nad mit Trümmern von Staften und werthvollen Gegenstanden be: der ehrfurdisvollen Sitte des Drienis bloß Falide Hanum (Frau dedi; die Choleras Kranten irrten wie Gespenster umher; die Valide) genanne murde. Eine Griecin, welde im Garten bei frånfften wurden indeß von den Verwandten getragen, bei denen dafrigt war, gehörte zwar nicht zur Familie, war aber die Vers die Stimme der Natur über die eigene Noth gesiegt hatte. Zer; iraute der alten Dame. Von dieser, die eine alte Sowagerin schlagen und gerstoßen, sog, ich mich nad dem fieinen Codiens war, erfuhr ich, daß man die done Cirlasfierin zu mir senden Gefilde, welches zwisden Pera und Staffim s Paída liegt, zurúd wolle, um meine Tugend auf die Probe zu Rellen. Ich ließ mir das und ließ mich dort unter einer Enpresse nieder. Das Feuer gesagi reon. Ihr Herr, dem man vorgeworfen hatte, daß er cinem breitere fich immer weiter aus und verwüftete Alles auf seinem Dibiaur ein zu großes Vertrauen gebenft habe, hatte lid, zu dies Zuge; nur ein kleines, niedlides Hauschen ichien wie durch ein sem Schritte enii dloffen, um den Vorwürfen seiner Nadbarn zu Wunder verfpont zu bleiben. Um mir

diese fonderbare Erscheis entgehen. Um folgenden Lage entfernte man in der That meinen nung zu ertiaren, trae ich ndher und sah nun, daß das Haus mit Dolmelder unter irgend einem Vorwande, und die junge Cirfaffies Leppichen behängt war, welde eine Frau, die auf dem Dache rin lam unverfdleiert und in einem sehr verführerischen Anzuge stand, unaufhörlich mit Wasser

begoß. Ein Parler

Mann ídopfte zu mir, wie sie fagte, um zu seben, ob id irgend etwas bedürfe. unausgefest Walfer aus der Eiferne des Hofes. Lange lámpftengd verabschiedere fie sehr wårdevoll. Als me fich unter lautem Me mit Muth, aber endlid ndhigie fie die Hiße und die Erslagen entfernt hatte, folgre id ihr, und sah ihren Herrn, der loopfung, absulassen. Als fie wieder ans Wert geben wollten, fie unten an der Treppe erwartete. Die Schlinge, die man inir umjingelten die Flammen roon ihre Wohnung, und nun warfen gerede bane, verdroß mio, und id (prad mio gegen meinen fie fico, bitterlido weinend, einander in die Arme. Ein Polizei, Wirth darüber aus, der mir sagte, daß er nur dem Rathe seiner Soldat entfernte fie mit Gewalt; es war aud die hódfie Zeit

, Nadbarn gefolgt jep. Seitdem verdoppelten fic feine Udrungs denn einen Augenblid spåter Rürzte das Haus zusammen. Einer beweife gegen mid, und id wurde felbit in seiner Abroesenheit der Zuschauer tannte den jungen Mann und erklärte uns die ins Harem eingelassen. Wenn id jebe das Staffeehaus besucie, so Urfade seines Somerses. Es war ein Griede aus Lesbos, der metteiferten die Wüselmanner, die son sehr gering von der Sites in Stonftantinopel bei einem Eischler in die Lehre gegangen war. liteit der Europäer denten, an Zuvorkommenheiten gegen mid. Hier verliebte er fid in die Tochter seines Lehrherrn. Dieser In eine so günstige Stellung gebradt, mußte ich bald wahrs bewilligie fie ihm auch unter der Bedingung, daß er so viel nehmen, wie ungerer die Borurtheile gegen die Muselmanner Geld zusammenbrachte, um ein Haus zu bauen. Nachdem der im Allgemeinen find. Alle unsere Anfichien áber den Charakter junge Mann von seiner Braur den Verlobungsring empfangen, der Türten, die Sllaverei der Frauen find ganz irrig, und das begab er fid nad Smyrna, wo er nad vierjdhrigen Anstrens Curtische Volt is nidis weniger als grausam oder wollárig. gungen und Entbehrungen ein Vermögen von 10,000 Piaftern Befonders sind über das Loos der Frauen in der Dúrfei die erspare hatte. Erst seit drei Monaten beidobnien die jungen Ehes fals beften Vorstellungen im Ilmlaufe, und dennod haben die Ges Leute das Haus, und nun hatte ein einziger Augenblič ihrem febgeber, weit entfernt, das schwade Gelflecht zu unterdrúden, Glúde ein Ende gemacht.

daselbe vielmehr unter ihren Sous genommen. Der Koran, Die Feuersbrurist wüthete noch mehrere Stunden; endlid welder die Vielmeiberei gestattet, ist darauf bedadı gewesen, legte fich gegen Abend der Wind, und man Ponnte die Ver's den glühenden Leidensbaften der Orientalen einen Zugel angules můRungen übersehen. Die Zahl der eingesicherten Näuser und gen. Er hat durd gebeiligte Formeln das Wedselocrhalenis der Buden wurde auf 15,000 angerdlagen. Während der Nacht Geschlechter geregelt und die Redte der fladerten die Flammen noch auf der ausgebrannten Slatte auf

ges und verbreiteten eine dúfere Helle. Mehr als 40,000 Personen Karter, aber jenen auch sugleid solche Verpflichtungen auferlege, jedes Geldlechts und jedes Alters waren auf den Kirchhofen daß die Zahl derer, welche die Begånftigung dieses Gefeßes ges bunt durch einander unter den Enpresien gelageri. Am folgenden nieken, Tehr gering ift. Er muß jeder Frau ein Witwengeld Lage ließ der Sultan den Armen 60,000 Piaster austheilen. Er Quslegen und ihr besondere Wohnung, Bedienung und alles, befahl, alle Obdadlosen in einer Kaserne unterzubringen, und ers was zur Lebensbehaglichfeit gehört, einraumer. Verstoßt er ge: erlaubte auch den Muselmannern, Christen aufzunehmen.

gen eines dieser Gebote, so kann die Frau auf Scheidung ans 3d hoffte, daß ein Theil meiner Effetten gerettet ivorden tragen, und der Mann muß nicht nur darauf eingeben, sondern ren. In meinen Diensten stand ein junger Griede 'von der Ins aud im Kontraft ftipulirte Summe auszahlen. man pönnte rei Dino, der mein Haus während meiner Abwesenheit bewachte, glauben, wenn die armere Selasse von der Poingamie augs. Hnd ich vermuthere, daß er wenigstens meine Manuftripte und geidloffen sen, fo würden jedenfalls die Meiden von dieser Vers Gegenftande von Werth gerettet haben würde. Am folgenden günstigung Nugen ziehen; aber dem ist nido io, und die Biels Tage traf ich ihn, und er erzahlte mir nun mit allen Zeiden weiberei bilder immer nur cine Yusnahme.

Literatur des

des Auslande s.

maler.

[ocr errors]
[ocr errors]

Wilh. Stets beißet: en. erti Dant Euren Bemühungen, WBôdhentlich erscheinen

in Berlin in der vierteljährlich, 3 Thir. für

Expedition (Friedrichs-Straße das ganze Jahr, ohne Er:

Nr. 72); in der Provinz 1o Döhung, in allen Theilen

wie im Auslande bei den der Preußischen Monarchie.

für die

Woblöbl. Poft: Aemtern, N 57. Berlin, Montag den 13. Mai

1839. r a n t re ich.

Wilh. Nun wohl! wie findet Ihr fie also?

Alb. Soon wie eine reine, vollkoinmene Harmonie. Wenn Die Fieben Saiten der Lyra.

mir die Farbe ihrer Augen nicht auffiel, wenn ich ihren Wuchs

nicht beadotete, so bin id deshalb nicht unfähig, die Sd8nheit Dramatii des Gedicht von George Sand. zu sehen und zu fassen; nein, ihre Shönheit ist so harmoniid,

ihr Charafier und ihre Gestalt find lo úbereinstimmend, in ihrem Personen: Meister Albertus. - Hans, Karl, witheim, Teine Schüler. Helene. In ephinooftle's - ein oid'tet. - Hein ganzen Wesen berríót folder Einklang, daß ich den Reiz ihrer

Ein & apelimeifter. Ein sritifer. - Der Geil der Gegenwart empfinde, ohne mir die Čigenschaften ihrer Person gora. - Die Himmelsgeister. Therese, Helenens Erzieherin. zu gergliedern. Erfter a ft.

Wilh. (etwas bestürzt). Wahrhaftig, ein Philofoph und eine solde Sdilderung! 3. batte Gud, nie

far jo empiánglid gebalien. Die Lyra.

416. Spotte nur über mich mein guter Wilhelm !. Ein Erite Scene.

Philosopb ist ein mifrathenes, linkides Wesen!

Wilh. D, theurer Meister, sprecht nicht so.... 3d aber Im Zimmer des Meister Albertus. Er foreibt. Wilhelm tritt Teile herein. TES ir Nacht. In der Serne hört man das Geräurde eines Seftes.

Eud spotten! o, mein Gott! Von allen großen und guten Mensden

send 3hr der Beste, der Erhabenste!... Aber ich bin doch recht Weifter Albertus, Wilhelm.

glúdlid darüber, daß 3hr die Frauen nicht liebt!.... Denn Utbercus cobne fich umzuwenden). Wer tømmt? Bist Du es, ollte einmal die Anmuth Helenens Euch mehr als sonst in die Helene?

Augen fallen, was würde dann aus mir, mir armen Sdüler Wilhelm (beffeit). Selene!! Alo Rite befut au gumeifen ohne Bart und Wiß, einem Mitbewerber von Eurem Verdienst das Zimmer des Philosophen am Mitternadi? (laut.) Meißer, gegenüber? id bin es, Wilhelm.

Alb. Mein lieber Sohn, ich werde niemals Dein, nod Alb. 30 glaubre Did auf dem Fest.

irgend Zemandes Nebenbuhler fenn. Nidot jo verblender bin id Wilh. 3d tomme eben von da. Dergebens bemühle id über mid; für mich ist langit die Zeit entflohen, wo man gefällt mid, lustig zu werden. Sonst brauðte ich nur die Luft von und wo man liebt. einem Feste zu achmen, da hüpfte mein Herz don vor Jugend Wilh. Nicht doch, mein theurer Meister! Ihr habt nods Baum und Glüd; jeßt ist das anders!

die Mittagshöhe des Lebens erreicht. Noc entstellt feine Furche Alb. Sollte man nicht meinen, das Alter hatte Dein Blut Eure hohe Stirn, und wenn das Feuer einer edlen Begeisterung junge Leute wollen jeßt blafire jenn: Wenn fie das Vergnügen

in Euren Augen aufblißt, dann jenten wir Jünglinge die unsrigen,

wie beim Anblid eines erhabeneren Wesens, wie beim Leuchten nod den Studien opferren! Uber berahre! 3hre Luft ii, fid eines himmlisden Strahles! traurig zu stimmen und fid unglüdlid ju wabnen. Fürmabr, alb. Sage das nicht, Wilhelm; Du betrůbst mid durd die Mode ist ein wunderlich Ding!

folde Reden. Anmuth und Reiz sind die ausschließlichen Zierden Wilh. Meister, id bewundere Euch, der Ihr nie traurig, der Jugend; die Schönheit des reiferen Alters ist eine Herbits nodi lyftig rend; immer allein und immer ruhig. Die allges frucht, die man an ihrem Zweige verderben láßt, weil die Früchte meine Eur zieht Eud nie in ihren Strudel; file läßt Eud aud des Sommers den Durst gestillt .... Und eigentlid, Wilhelm, die Langeweile Eurer Einfamteit nicht fühlen. 3hr borc die bat mir die Jugend nie geblüht; die berdorrte Frucht wird abs Serenade an Eud poråberblingen, febt die Façaden von Lidtern fallen, ohne jemals Auge oder Hand des Borübergehenden gereizt ergingen, 3hr überblidt sogar von hier den ländliden Bau mit Ju baben. seinen Bogen, mit seinen farbigen Giáfern und seinen jprabengen Wilh. So hat man mir ergdhlt, Meister, dod wollte id Raleten, die ihren Goldregen auf den grünen Dom der großen es nicht glauben. 3ft es wirklid wahr, habt Ihr die Liebe nie Sastanienblume berabídútien, und Ihr fibet hier und Kelli viels gelannt? leidt philofophiide Betradtungen darüber an weldes geistige Alb. Nur zu wahr, mein Freund. Dod jest ist jede Trauer Band zwisden Eurer friedliden Subiettivitat der taumelns darüber bergeblid und unnúg. den Objelcivitde all der Pleinen Füßden befeben mag, die da Wilh. 3hr liebtet nieinals! Armer Meister!... Dod unten auf dem Kafen herumtangen! Wie! jene, weißen Sewender, 3hr empfindet so viele andere erhabene Freuden, von denen wir die wie Schatten Purd die Geburde bin und her rolüpfen, fie Peine Ahnung haben! bringen Euer Blut nior in Wallung, und Eure Ecder Iduft über 276. Cungeduldig). Ja, gewiß, gewiß. -- Wilhelm! Du willfe das Papier, als wäre es dic Runde der Sdaarwade, die das also Selenen heirathen? Somcigen der Radt unterbride!

Wilh. Theurer Meister, she wist ja, das dies feit zwei 16. Was ich beim Anblid eines festes amofinder daran Jahren mein heißester Wunsc ift Lann Du wenig Antheil nemen. Doo Du selbf) Der Du Alb. Und Du willst Deine Studien gegen ein Handwerk meine Sleidgültigkeit mir vorwieff, wie Tommt es, das Du so bertauschen? Denn Du mußt für den Unterhalt einer Familie früh don juridtebrit?

forgen konnen, und die Philosophie ist eine broblose Wissenschaft

. With. Lieber Meister, is wir es bud nur gestehen: id langmeile mid überall, no to weis, dat is peene niste tretet tet. erinnertir het recht, was die Nothwendigkeit gebie

: (6. (erbebend). Du liebre file also immer noc mit gleider mit Helenen die Rede war, ihr Vater, der alte Instrumentensi Starte?

bauer Meinbacher, von mir verlangte, daß ich die Lehrbánke mit

Werkstattdas die Bernunft wieder erhalten, erdeint sie mir reizender qlo je. . mertsgeräib, die gedichtliden und metapbnfischen Schriften mit Shre vergangenen Leiden baben das Gepräge einer unausspredos den Handelsbüchern vertauschen solle. Der Sowiegersohn des lichen Sondrmerei auf ihrer Stirn zurüdgelassen, und ihre Mes guten Mannes sollte die Feile und den Hobel gleid dem ges lancholie, durch die Stari entmuthigt und selbst Hans aus der ringiten Arbeiter handhaben und seiner Fabrit wie er selbst vors Fassung gebracht wird. mad, fie fúr mid doppelt anziehend. ftehen fónnen. Nun wohl! id willigte in Alles; Nichts idien id, fie ist eine Zauberin! 9hr habt freilid leinen Sinn für mir zu schwer für den Besit seiner Tochter. Soon verfand ich so etwas, Meister Albertus! 3hr reht sie unter Euren Augen es, die schönste Harfe anzufertigen, die nur je aus seiner Werts aufmadsen und in Soonbein erblühen aber Ihr wift gar nidt, ftatt hervorgegangen und im Bau der Violinen fúrdrete ich das he idon eine Jungfrau in. Ihr immer ein Kino Peinen Nebenbuhler. Mit Gottes Beistand, mit meinem geringen in ihr; Ihr wißt taum, ob ple braun oder blond, groß oder Talent und dem måßigen Stapital, das id befiße, bin id noch tlein is.

iegt im Stande, alles Nöthige herbeizuidaffen und ein Pleines Alb. Ci, mir scheint, fie ist weder klein noch groß, weder Magazin musikalisder Instrumente anzulegen. braun nod blond.

A16. und ohne Schmerz, Wilhelm, entsagst Du der Auss Wilh. Ihr habt also doch genau beirachret?

bildung Deines Geiftes, der Erweiterung Deines Ideenkreises A 16. 30 Tah fie oft, obne fie deswegen gerade zu betradien. und dem Aufío wunge Deiner Seele zum 3deal?

[graphic]

Saiten sind gesprungen und verrostet, und selbst der größte fünfts me huld meiner Natur, die Sdwadheit meines Geistes die

Führten, wenn

Seeten wandeln Tone
Sohnich mit und Seele dafür , der dem Vers

Wilh. Drehet, Meister, ich liebe. Das beantwortet Alles. Allmachtiger Geist, Urquell alles Lichts und aller Vollloms Wenn mir Meinbacher zur Zeit seines Reid thums statt seiner lies menheit, Du, den zu ertennen, zu fühlen, zu dauen ich eifriger benswürdigen Lochter sein unermeslides Bermogen und damit strebte, als die anderen Sterbliden, der Du weißt, wie ich nies alle jene Shren angeboten hatte, die sonst nur den Fürsten aufbes dahingab, ja mein eigen Selbst mehr als alles Andere opferte, halten sind, fo würde ich nicht gesowantı haben; getreu dem um Dir naher zu treten durch meine Eduterung! Du allein Dienste der Wissenschaft, hätte ich alle jene irdischen Güter zurúds fennst die Grobe meiner Dpfer die Unermeßlich leit meiner Leis gestoßen, um mid sum Himmel aufzuidwingen. Aber Helene den; warum ftehst Du nicht fráfrigend mir zur Seite in den ist für mich das Joeal, der Himmel, oder vielmehr die Harmos Stunden der Angst? Warum verzehri fich mein Inneres, einer nie, welche die himmlischen Dinge ordnet. Ich bedarf der menids langsamen Codesqual zur Beute hingegeben, wie eine Lampe, lidhen Weisheit nicht mehr; ich brauche nur Helenen anzublicfen, deren Flamme noch einmal vor dem Erldựden hell auffladeri? um sogleidh alle die Wunder zu begreifen, welche mir das Woher kommt es, daß, ftast jener Weise, jener Sroïfer zu senn, mühseligste Studium und alle geistige Anstrengungen nur nach dessen heitere Ruhe Jeder beneidet und bewundert, ich der und nach enthüllt hatten. Ihr werdet das nicht fassen, mein fowankendste, der gerrissenste, der elendefte aller Menschen bin? theurer Meister! aber es ist ganz einfach. Durd die Liebe hoffe (Er tritt auf den Balkon.) id schneller zum

Glauben, zur Tugend, jur Gottheit zu gelangen, Emiger urgrund, Seele des Weltalls, o großer Geift, o als Ihr durch Studium und Enthaltsamkeit. Und selbst, wenn Gott! Du, dessen Glanz aus diesem erhabenen Firmamente wies id auch irrte, dod wdre ich entschlossen, den Verstand hinzuges derstrahlt, der Du in diesen zahllosen Sonnen und funkelnden ben, um allein durch das Herz zu leben.

Welten lebit, Du weißt, daß es nicht eitle Ruhmessucht, nicht 16. Vielleicht tauschest Du Dich selbst. Bielleicht beherrs Stolz auf das nichtige Wissen war, was auf diesen Pfad mic ichen Dido, Dir unbewußt, Deine Sinne und flüstern Dir jene führte und allem irdischen Genusse mich entsagen ließ. Du weißt, foontlingenden Sophismen zu, die ich nicht zu bestreiten wage, daß, wenn ich danach strebte, mida durd Tugend über meine aus Furot, ich möchte Dir zu sehr vom philosophischen Stolze Mitbrüder zu erheben, es nidi deswegen geschah, um dann mid beherrscht scheinen. Sen glücklich nach Deinen Begriffen, mein höher zu dáßen als sie, sondern nur um mid Dir zu ndhern, theurer Sohn, und gieb Dich den Entzudungen Deiner fürs Quell alles fiches und aller Volllommenheit! 30 jog die Freus mischen Jugend hin. Der Tag wird sicher lommen, wo Du rúd: den der Seele den Lüften des vergånglichen Leibes vor, und máris bliden und ersdređen wirst, daß Du Deinen Geist von Du, der Du in den Herzen liefeft, Du weißt, wie rein und aufs der Lust einschlafern ließest....

richtig, das meinige war! Warum ergreift mich diese ertddtende Wilh. Meister, auch der strenge Weise blidt nach einer den Sawdde! Warum serreißen mid dieje qualenden zweifel! it wissenschaftlichen Forschungen geweihten Laufbahn in die Bergans denn der Pfad der Weisheit so rauh, daß die Hindernisse und genheit zurück und ersdridt, daß er seine Leidenschaften in der Gefahren fido mehr und mehr häufen, ie weiter man darauf vors Entbalisamleit so ganz verldiden ließ.

dringt? Warum muß ido jeßt, wo idon die Hälfte meiner Laufs 16. Du spricht ein wahres Wort, Wilhelm! Bohl, bes bahn hinter mir, liegt, wo ich siegreid die ftúrmisden Jahre tradote diese Lyra; fennst Du, fie?

meiner Jugend überwunden, nod in meinem reiferen Alter so Wilh. Das ist die berühmte Lnra aus Elfenbein, die einst furchtbare Prüfungen bestehen 3 Soll ich nun, da es zu fpdt der würdige Vorfahr Helenens, der geschickte Instrumentenbauer ift

, das bedauern, was ich von mir frieb, als es noch Zeit zum Adelsfreit, erfand und verfertigte. Wie man lagi, vollendete er Befis war! 3R das Herz des Menschen fo gebildet, daß nur der fte erft an seinem Todestage, vor ungefábr hundert Jahren, und Stolz seine Straft aufrecht erhalt; und dermag es den Schmerz Der gute Meinbader bewahrte fie wie eine Reliquie und gestattete nicht zu ertragen, der ihm nicht aus eigenem Willen widerfábril nidr einmal der eigenen Todter, fie duro ihren Haud zu ents Hoomuth ist es, was man fets den Philosophen vorwirft? . heiligen. Es ift ein forbares Instrument, Meister, und nirgend Wenn es wahr wdre! wenn ich als der Goribeit wohlgefällige findet man seines gleichen. Die Verzierungen find vom ausges Opfer Entbehrungen betradret hatte, die fie verwirft oder auf suchtesten Geschmacke, und die Elfenbein: Figuren, die fie umges die fie als Zeichen unserer Sondiche und unserer Verblendung ben, von fo berwunderungsmúrdiger Arbeit, daß die Liebhaber uns mitleidig herabblict? Wenn mein Leben ohne Furcht und ohne geheure Summen dafür geboren haben. Aber obgleid Meinbader Berdienft dahinge dwunden ware? wenn ich vergebens gelitten gang zu Grunde geridter war, würde er dod lieber Hungers båtte? Barmherziger Himmel! so harınadige Leiden, so blus gestorben reon, ehe er sich von diesem unvergleidlichen Instrus tige Stampfe, fo dujtere Nádre, fo lange, lower zu übermins menre getrennt hatte.

Dende Cage! Nein, es ist unmöglid; Gott wäre nicht gütig, Alb. Und doch ist dies herrliche Instrument fumm. Es ist Gott ware niďt gerecht, wenn er jo große Pein mir nicht ans ein Erzeugniß der Geduld und ein Kunstwert ohne Nußen, dem rechnete!Wenn ich mich gerduscht habe, wenn ich von meiner man jeßt auch nicht den leisesten Ton zu entloden vermag. Seine Hraft einth fdlechten Gebrauc

madre, io trágt die unvollioms ler fann nicht

Wilh. Was wollt ihr damit sagen, Meister?
16.' Die Seele ist eine Enra, deren Saiten man berühren

muk mid freifprechen! :. Freispreden? Bas! Und nichts meis

ter? Mir dieselbe Verzeihung, die der Midter in seiner veradrens muß, bald alle zusammen, bald jede einzeln, je nach den Regeln den Langmuth dem Wollüfting und dem Selbftfüdtigen anges der Harmonie und der Melodie; ldßt man diese garten und zus deiben lábt!.... Steifpreden ? Bin ich ein Frommler, bin ich ein gleidh fo machtigen Saiten rosten oder springen, so bewahrt man Mystiler, um zu Ivahnen, die Gottheit náhme in ihren Stoß vergebens sorgfaltig die dußere Soonheit des Instrumentes, vers nur Unwissende und Seiftesarme auf? Bin ich ein Mónd, um gebens bleiben das Gold und das Elfenbein der Leier rein und an einen blinden Gebieter, einen Freund der Trägheit und des glanzend, die Stimme des Himmels wohnt nicht mehr darin, and Stumpffinns zu glauben? – Nein! die Gottheit, der ich diene, der seelenlose Körper ist nur ein unnúßer Hausrath.

if aud der Gott des Pythagoras und des Plato, nicht nur der Wilh.' Das Pann man auf Euch und auf mich beziehen, Gott, den gelus uns verländet! Nicht durd Demuth und Liebe mein theurer Meister. Ihr habt zu viel auf den goldenen Sais allein madot man fich ihr wohlgefdllig; man muß auch groß ten der nra gespielt, und mährend Ihr' Eut in Euer Lieblings: seyn und die erhabenen Kräfte seines Geistes ebenso wie die Thema vertiefret, sind die ehernen Saiten gesprungen. Bei mir sanften Regungen des Herzens pflegen, um mit dieser unendlichen findet das Gegentheil ftatt. 3d sprenge freudig die himmlischen Allmacht in Verbindung zu treten, welche der Inbegriff aller Saiten, die Ihr berührtet, um mit stürmisdem Entzuten die Volkommenheit ist, die durd Gute Alles erhale, aber mit Çes Saiten der Leidenschaft ertonen zu lassen, die Ihr so sehr verachtet. rechtigkeit Alles beherrscht .... Nad Deinem Beispiele, o grans

u ib. Und Beide find wir unges didt, ungulanglich und blind. Benlose Vollkommenheit, soll der Mensch gerecht fenn, aber ohne Wir müfren es verstehen, mit beiden Händen und in allen Tons Erkenntniß ist feine Gerechtigleit möglid! Wenn Du nun, arten zu spielen.

o meine elende Seele! nicht zu diefer Erfenntniß gelangt bist, wenn Wilh. (ohne darauf zu hören). Meister Albertus, 3ht befißt so viel Einfluß auf Syelenen! Wolli 3hr nicht meine Bitte ihr ers

dem , die neuern und sie bewegen, mich zum Gatten zu nehmen?

so bist Du verflucht, so bleibt Dir nidis 41b. Mein , werde Herz übrig, als Did der Langmuth Gottes hinzugeben, Bers th&tig fenn, denn ich bin überzeugt, daß

fie feine befiere Wahl breder verzeiht und die Berworfenen wieder aufrichtet.... 30 treffen Pann.

ein Berworfener! id ein Berbreder! id, vor deffen Tugend die with. Wie dan? id Euch dafür, und möge der Himmel adrolichen Bergen erbeben und die neidiiden Geister versmeis Eure Bemühungen mit Erfolg frånen! Schlaft wohl, mein theus feln.... Dochmüthiger! Hochmuthiger! Mir ist, als riefe von rer Meister. Verzeiht mir, daß ich ein io folder Philofoph jenen hohen Sternen eine donnernde Stimme mir zu: Du bist bin. Vergeßt den undankbaren Schüler, der Euc veridbt, aber niors als ein hochmüthiger Thor! gedenfet stets des aufrichtigen Freundes, der Eud für immer treu bleibt.

TORRENT ,

Genitore (Fortseßung folgt.) 273 metre scenes te PANTI

qui, spillet 2011

Súd: a fri I a. Albertus (allein). D erhabene Philosophie! so vereinsamen Deine Altdre! Mit folcher Leidhtigkeit giebt man Dich für die erste beste leiden daft Zur Geschichte der Holländischen Bauern in Süd-Afrifa. auf die fich der Sinne bemad ligi! So gering it also Deine

(Soluß.) Macht, so nichrig Dein Einfluß? adh, mit wie dwaden Banden feifelst Du uns, wenn nach Jahren voll Opfer, wenn nach der Die erste Saramane der wundernden Boers führee Louis Hälfte eines in heldenmuthigster Beharrlichkeit Dir geweihten Trecard, der 1835 mit dreizehn Familien aufbrad. Da er jes Lebens wir noch so bitter die sorçden der Einsamkeit und die doch mit dem Pab über die Berge unbelannt war, so verfehlte

[ocr errors]

an

alle

« ForrigeFortsæt »