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vierteljährlich, 3 Thlr. für das ganze Jahr, ohne Er: höhung, in allen Ibeilen der Preußischen Monarchie.

Erpedition (Friedrich-Straße Nr. 72); in der Proving so wie im Auslande bei den

Boblöbl. Poft: Aemtern.

für die

Literatur

des Auslande 8.

N 55.

Berlin, Mittwoch den 8. Mai'

1839.

S ů o fri I a.

das Sykem der freien Arbeit ihn mit den blåhendsten Nationen

der Erde, auf gleide Stufe ftellte. Der Kolonial. Pflanger trieb Zur Geschichte der Holländischen Bauern in Süds reine Heerden ursprunglid in eine Gegend, wo das Vieb sahls 'frika.)

reiderHottentotten - Sidmme grafte und wo das Hollandisde fort

der Kapstadt ihm feinen Sdus gewahren fonnte. Er lag Capitain Harris, der neuefte Reifende in Súd-Afrika ), in bestandigem Striege mit den Eingebornen, die er durch die widmet die lebten Kapitel seines interessanten und lehrreiden Ueberlegenheit seiner Waffen allmdlig aufrieb. Jeßt ist nur noch Budhes einer Geididre der lebten Auswanderung der Hollans ein sowades Hauflein dieser urs Einwohner des Landes übrig, dijden Bauern (Boers, 1. Buhrs) aus der Kap Kolonie. und dieses Hauflein wird duro Gejeb und Autoritd im Zügel

Wir sind mit dem Verfasser darin einverstanden, daß die gehalten; war es also nicht sonderbar, wenn der Pfanget nun Auswanderung von beiläufig 7000 Holländischen Bauern seit ersi anfinge, an seiner Sicherheit zu zweifeln, und deshalb neue Beendigung des Stafferns Strieges (1835) ein sehr merkwürdiges und Wohnplane aufiudle, wo er viel weiter aus dem Bereiche des wichtiges Ereigniß ist; allein wir können ihm durchaus nicht Gelebes ist und wo ihm von Seiten Afrikanischer Sramme, die beipflichten, wenn er behauptet, dieses Ereigniß habe „in der nod frei und ungerowacht find, wirkliche Gefahren drohen? Gerdichte der Kolonial: Besibungen gar niche reines gleichen." Die bedeutendsten Emigrationen der Boers find von der Nords Sit die gange Geidhichte der Stap-Kolonie etwas anderes, als grange, besonders von den Schneebergen ausgegangen, welche eine fast ununterbrochene Reihe von Auswanderungen? Als die Gegend dem Shauplas der Staffern ueberfálle Tehr fern Itege Holländische Regierung an den Küsten der Tafels Bai eine Kolos uno, obichon weit gefährlicheren Feinden ausgesebi, immer in nie gründete, fam es ihr allerdings nicht in den Sinn, ein Terris fróhlidem Gedeihen war. Die Ueberfalle der wilden Nadbarn torium damit zu verbinden, das ich fünf bis sechshundert (Engl.) hatten sich in der lebten Zeit sehr vermindert, und nie genoß die Meilen von dem Siße der Regierung ins Binnenland erftre&t Nordgrange so ungestörter Ruhe, wie eben in der Periode, als und zum Theil von Wusten durchzogen wird. Allein die PAans das Fieber der Auswanderung ihre Bewohner ergriff. Damit ger wanderien mit ihren großen Viehbeerden bestandig úber die aber unsere Leier besier in den Stand gelegt werden, den Zustand Grängen, um neue Weideplage, zu suchen, und das Kolonials der Kolonial: Gránge und den Charatter der Leute, die unser Gouvernement sah sich bald genothigi, ihnen nachzuruden. So Reisender über gefáhrdete Sicherheit sic beloweren labt, zu bes wurden die Grangmarken unmerllid erweitert. Die Gründung, urtheilen, so wollen wir hier in einige die Verhdltnisse der der Kap: Kolonie fällt ins Jahr 1651, aber erst 1672 wurde das' Hollandisden Bauern zu den angrenzenden Stammen beleuch, Gebiet, weldes der Stap Distrite heißt, von den Eingebornen anstende Details eingehen. (Forijeßung folgt.) getauft. Mit dem Systeme der Grunds Besignahme begann auch das der Ujurpation, und faum ein Jahrhundere spater (1780)

8 r a n pre i dh. batte der Kap: Distrißt die ungeheure Ausdehnung bis zum Großen fild Fluß und den Soneebergen erhalten. Wenn demnad die

Zur Geschichte des Théâtre - Français. Kolonial : Regierung, den Fußstapfen der Boers immer folgend, ihre Grangen beutiges Tages 300 Engl. Meilen weiter bis Port Ludwig XIV. errichtete das frangofische Theater", welches Natal und bis zum Waals

Flusie rúdie, so wurde fie nichts An, diesen Namen, als das Theater par excellence, nod heutiges deres thun, als der Methode ihrer Vorganger treu bleiben. Aber Lages führt, aus den Gefellidhaftss Trúmmern des Hotel de Politit und Humanirdt find einem folden Snsteme gleichmäßig Bourgogne und denen des Hotel d’ürgens und des Palais Ronal, entgegen. Die Bauern haben, während fie die Grenzen der welche sich don ju der Theaters

Gesellschaft in der Straße Mas Solonie erweiter:en, auf einem Areal von 80,000 (Engl.) Quas garin vereinigt hatten. Die Entstehung des „Théâtre - Français" dratmeilen die eingeborene Bevollerung fast ganz ausgerottet Falle ins Jahr 1680. Zwei Jahre später erhielt diese Gesellsdaft, denn das gemijdie Dott, weldes ieß! Hottentotten heißt, ist bis welde aus dmmtlichen dramatisden Elementen der damaligen auf ein Behntheil der ursprånglichen Bevolterung eingesamolgen. Zeit gebildet war, eine Soenlung von 12,000 Livres jährlich, Daß aber der Wohlstand und die Starle der Kolonie mit ihrer die auf die Privats Kafie des Königs angewiesen wurden; jedem foonellen räumlichen Vergrößerung niemals gleichen Sdritt hiels Mitgliede wurde zugleich eine Pension von 1000 Livres aus der ren, ist eine erwiesene und nidt mehr zu bezweifelnde Wahrheit. Cheaters Kaffe bewilligt. In derselben Zeit unterwarf fide die Das nomadisde Leben der Kolonisten macie fie für alle Bors Gesellschaft einer Constitution, deren Grundlagen Ludwig Xiv. theile der Industrie, der Civilisation, des Zusammenwirkens der selbst bestimmt hatte. geistigen Krafte unempfindlich, und sie lebten mit ihren Heerden, An ihrem ersten Aufenthaltsorte gelangte die Gefellschaft zu deren möglichste Bermehrung das vornehmste Ziel ihres Stres leiner besonderen Blúthe. Es wurde ihr nicht die Zeit dazu ges bens war, gedankenlos and ihierisd in den Tag binein.

laffen. Soon im Jahre 1687 wurde sie durc die Niederlassung Capitain Harris,, dem die Geschichte der Kaps Kolonie ziems des Collège des Quatre - Nations in ihrer Rábe gezwungen, fio lido unbekannt geblieben renn muß, motivirt die neueste Auss einen anderen Zufluchtsort zu suchen. Sie roehlie den Ballsaal wanderung der Boers in folgender Arı: ,,Suerst dringt rid uns in der rue des Fossés Saint-Germain-des-Prés. Indeß gelang die Frage auf, was für ürjaden diese außerordentliche Emigras es ihr nur nach manchen Stúrmen, fich hier festzusehen. Die

tiòn herbeigeführt haben mögen? Ohne Zweifel waren es fols Professoren der Sorbonne hatten sie aus der Straße Magarin "gende: der Schaden, den die Emancipation ihrer Sllaven den vertrieben; der Pfarrer von St. Germain (durerrois wollte fie Boers gebrade - der Mangel an Gefeßen, die sie gegen berums nidt im Hotel de Sourdis dulden, das sie guerst erwählt hatte. ziehende Abenteurer fdúben konnten; vor Allem aber der unsichere Der Balliaal der Etoile, deffen Eigenthum fie erwarb, loftete Buftand der Alicben Grange und die halben Maßregeln, welche ihr nicht weniger als 200,816 Livres 16 Sous 6 Deniers, eine die Britische Regierung gegen die immer unruhigen Staffern. får die damaligen Zeiten sehr bedeutende Summe. Dieses Kas ergriff, die auf ihren rdubertiden Ueberfallen das icónfte anges pital, welchem ein imaginairer Werth von 302,007 Livres beige: baute Land in eine Wüste verwandelten und viele hundert Grangs legt wurde, theilte man in 23 gleiche Theile von 13,130 Livres Solonisten um ihre ganze Babe bradten.“

15 Sous. Was Junador die Nachtheile der Sllaven:Emancipation bes François d'Orban, ein berühmter Bautúnstler dieser Zeit, trifft, so bemerten wir in dieser Beziehung nur, daß, wenn die ging sogleido ans Wert. Die Erdffnung

des neuen Saals, der Stiaven der Boers, wie Capitain Harris bemertt, einen farten zuerst mit einiger Pradot ausgeftattet war, fand am Montage Sang zu Scurtenfreichen hatten, der Bauer fid gladlich lodgen den 18. April 1689 statt; er wurde mit Racine's Phádra" und lonnte, wenn es ihm nider mehr oblag, fie zu ernähren, und wenn mit Molière's „Médecin malgré lui" eingeweiht. Die Einnahme * Wir geben nadiitehende Darstellung nadi dem Londoner „Athenäum",

betrug 1889 Livres. Am 30. April 1693 erging an die Sdaus welches etwas parteitich gegen die Holländischen Auswanderer ift. Capitain

spieler des Königs, auf Lully's Ansumen, der Befehl, die Bahl Harris, dessen Bud diefer Darstellung zum Grunde liegt, läßt den Boers der Sånger, welche fide auf redes belief, auf zwei, und die der (Bubes) mehr Seredtigteit ju Theil werden, die fie aud), nad anderen Bes ridhten, voltommen verdienen, indem fie ntot bloß von den Kaffern, fondern

Violinen, die gwolf beirug, auf sedos berabzufeßen. Am 1. Mai aud von den Engländern vielfad feinbild behandelt worden.

1699 wurde den Armen ein Antheil, und zwar der recorte Theil ") Bil. Nr. 8 des magasins.

der Einnahme, bewilligt. Der Preis des Parterre wurde das

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mals von 15 auf 18 Sous erhöht; die übrigen Eintrittspreise in Theil der Netto · Einnahme. Die dreialtigen und einaltigen ers demselben Verhältnisse. Am 10. Februar 1716 erlitt der Eintrittss hielten nur den adrzehnten Theil. preis des Parterre einen neuen Aufídlag von Š Sous. Die Das Reglement von 1766 war fast nach denselben Grunds Sige auf der Bühne und im Ordefter kosteten damals 4 Livres, fågen entworfen. Nur wurde der Antheil der dreialtigen Stúde das Amphitheater und die zweiten Plaße 2 Livres; es gab nur auf den gwolften Theil erhöht. Damals wurde aud die Ans drei verschiedene Preise.

nahme der Stúde mit Veränderungen eingeführt. Die einfache Am 16. Dezember 1716 ertheilte der Regent dem „Théâtre. Annahme wurde durch eine weiße sugel, die Verwerfung durdy Français" die Erlaubniß, Bälle zu veranstalten; aber die Konigs eine schwarze, die bedingie Annahme durch eine geflecte bezeichs lidhe 'Alademie der Mufit bemirite die Zurúdnahme dieser Ers net. Nach dem neuen Reglement wurden die Stúde Eigeninum laubnit. 3m Dtrober erhielten Mademoiselle Quinault, Quinaults des Theaters, wenn die zwei oder drei ersten Vorstellungen Dufrène und Duchemin eine Gratification von 3000 Livres. Im 1200 Liores im Winter und 800 Livres im Sommer einbradien, Jahre 1743 wurden der Gesellschaft aus der Privat Stanle des altere Stude, wenn sie einmal eine Einnahme von 1200 Livres Königs 60,000 Livres, im folgenden Jahre 10,000, im Jahre 1745 im Winter und von 800 Livres im Sommer gewährten. Dasselbe 2000 und im Jahre 1748 9000 Livres bewilligt. Um 15. April Reglement raumie den Verfassern bis zum Verfall ihrer Stúde 1753 beschenfte sie die Freigebigkeit des Königs wiederum mit secs, vier oder zwei Plage im Amphitheater ein, je nach der einer Summe von 20,000 Livres. In demselben Jahre wollte Zahl der Atte. Dasjenige Mitglied, welches die Woche hatte, der König das Ballet abgeldaffe wissen, aber da das Theater durfte ihnen selbst für ihre Rechnung nice mehr als zwanzig wohl einfah, wie sehr das Wegfallen desselben der Abweselung Parterre:Billets ablassen. Die Entreen ins Theater wurden auf der Schauspiele schaden wurde, so bot és Alles auf, das Ballet drei, zwei und ein Jahr, je nach der Zahl der Akte, bewilligt. zu bewahren, und es gelang.

Ein neues Reglement wurde von den Mitgliedern am 18. Eine Verordnung vom 17. Juni 1758 in vierzig, Artikeln, November 1791 unterzeichnet. Dieses stellte die bedingte Ans welde am 22. August 1761 bestätigt und am 7. September dessels nahme, welche in Vergessenheit gerathen war, wieder her und ben Jahres vom Parlament einregistrirt wurde, ánderte die Vers forderte von jedem Mitgliede des Lere: Aussouffes, der aus dreis faffung des „Théâtre - Français". Diese Verordnung unterwarf zehn Personen bestand, ein motivirtes Urtheil. Für die Schrifts das ,,Théâtre - Français" in Allem, was die Verwaltung betraf, fteller, die nur ein Siúd eingereicht hatten, blieb die Berechtis der Stammer des Königs und regte jeden der dreiundzioanzig gung zum freien Entree wie früher. Zwei Stúde in fünf Atten, GesellschaftssAntheile von 13,130 Livres 14 Sous auf 8730 Livres drei in dreien, vier in einem erwarben dies Recht auf Lebenszeit. 15 Sous 6 Deniers herab, indem sie einem jeden Mitgliede unter Am Tage der Aufführung jeines Stücs wurden dem Verfasser dem Namen einer Belohnung 4400 Livres, die bei dem jedes: vier, drei oder zwei Pidge in den Logen des ersten Ranges, je maligen Abgange eines Mitgliedes ausgezahlt werden sollten, nad der Zahl der utie, zur Verfügung gestellt. Für die drei anrechnete. Dieselbe Berordnung hob die Entsoddigung auf, ersten Vorstellungen fonnte er vierzig Parterre: Billets, für die

welche jedes abgehende Mitglied, zufolge der Ablunft vom Jahre folgenden zwanzig laufen. Von 1697 bis 1791 oder vielmehr · 1735, erhielt. Diese Entschädigung belief fide auf 1200 livres bis 1802, in welchem Jahre das „Théâtre. Français" eine neue

und hieß Entschädigung für Unterhaltungstoften der Decorationen. Drganisation erhielt, erfuhr der Antheil der Verfasser am Ers Die Pensionen blieben auf 1000 Livres festgelegt und fielen eben folge des Stúds nur wenige Veränderungen. Der berühmte so wohl der Gesellschaft zur Last wie die Auszahlung des Gesells Streit zwischen Beaumarchais und dem , Théâtre - Français" ichafts- Antheils, den jedes Mitglied bei seinem Eintritt durd hatte nicht die Feftstellung seiner Rechte zum Gegenftand, sondern Zurüchaltung von jährlid 1000 Livres, bis die Summe von den Betrag der Summe, die ihm nad den bestehenden Regles 8730 Livres is Sous & Deniers gedeci war , fubrachte. Die ments gutam. Er griff auch nicht das Reglement an, sondern Unterstüßung, welche die Privats kasie des Königs der Gesells die Mittel, welde man anwendete, um dasselbe zu umgehen; daft gewahrte, Iberstieg aud damals nicht die Summe von er forderte nur die Ausführung desselben. 12,000 Livres; dieselbe wurde an die Mitglieder je nad dem Die Vorstellung am 23. Mai 1759 zeigte eine große Neues Gesellschafie Antheil eines jeden vertheilt. Die Gesellschaft rung: die Scene war zum ersten Male frei von Marquis und mußte sich übrigens den Abzug des neunten Theils der Brutto: Chevaliers. Der Graf von Lauragnais bezeigte seine Freude dar: Einnahme zum Besten des großen Hospitals und des sehnten über durch eine Gratification, welche er den Schauspielern bes Theils zum Besten des Hotel:Dieu nach Abzug der Tagesloften, willigie. Am 30. März 1778 wurde das „Théâtre - Français” welche ungefähr auf 300 Livres angeschlagen wurden, gefallen lapien. der Schauplaß eines in ihren Annalen einzig dastehenden

Die Verordnung vom Jahre 1758 enthält eine uebersicht des Triumphes: Voltaire's Båste wurde während der rechten Vors Vermogenszustandes der Gesellschaft. Das Kapital belief sich am stellung seiner Jrene in Gegenwart des Dichters betränzt. Es 1. April dieses Jahres auf 302,007 Livres 5 Sous. Die Mits war damals das achte Jahr, seitdem die Königlichen Schauspieler glieder hatten aber nur 276,023 livres fi Sous 5 Deniers ein: in dem von Servandoni erbauten Saal der Tuilerieen spielten. geschoffen und blieben demnach der Gesellschaft nodo mit 31,849 Dort erwarteten sie die Vollendung des neuen Saals, den der Livres 2 Sous 1 Denier verpflichtet. Diese rouldere indeß wieder Graf von Provence an der Stelle des früheren Condésden Pas den Mitgliedern und Beamten eine Summe von 486,930 Livres. lastes auf seine Kosten erbauen ließ. Jeht steht dort das Odéon. Der König verpflichtete fid, aus seiner Kasse den Gesammts Das „Théâtre-Français" bezog diesen prádrigen Saal im Jahre Betrag der Einsdůsle, welche die verschiedenen Mitglieder ges 1782. Also zwanzig Jahre, nachdem Ludwig XV. für dasselbe leistet hatten, zu bezahlen, und so wurden durch die Freigebigs die Summe von 200,000 Livres bezahlt hatte, nahm es diesen keit des Königs die Soulden der Gesellschaft, welche das Saal in Besit, den es ebenfalls der Freigebigleit eines Prinzen Doppelte sammtlicher Einsdůsle berrugen, das Doppelte der verdantte. In der Zwisdenzeit glanzien Voltaire, Crébillon, Summe, welche die neu eintretenden Mitglieder zu erlegen Destouches, Régnard und Marivaur! harren, um die alten Mitglieder zu entschdõigen, wieder ges Nun brach die Revolution herein, und mit dieser begann tilgt. Die Rechnungs : Ablegung ergab jeßt nur noch eine eine Reihe von Wechselfällen. Die Zwietracht drang in das Schuld von 179,057 Çivres und ein Stapital von 200,807 Livres Heiligthum des Théâtre - Français”. Es entstand ein Shisma. 16 Sous 6 Deniers, welches in dem Hotel, den Kostümen und Sejdukt durch das Geseb der National Versammlung, welches Decorationen angelegt war. Das von den Herzogen von Aumont, die Freiheit der Theater proflamirt hatte, trennten fid Dugazon, Fleurn, Duras und Richelieu unterzeichnete Berwaltungs-Regles Grandménil, Talma und die Damen Veftris, lange und Dess ment erschien erst am 1. Juli 1766. Es blieb lange das Gelebs gircins von der Gesellschaft. Dorfeuille und Guillard, die Diret: buch des „Théâtre - Français". Dieses Reglement, in welches toren einer im PalaissKonal errichteten Bühne, wußten dieselben alle widrige Bestimmungen der früheren aufgenommen waren, für sich zu gewinnen. Hier konnte sich Talma frei entwideln; ordnete eine wöchentliche General: Versammlung an, Entscheidung aber das Theater in der rue Richelieu repte ganz die Kunst aus nad Mehrheit der Stimmen und gemeinidaftliche Entwerfung den Augen, um nur noch das Theater der Republiť zu senn. Im des Repertoires. Dem Verwaltunge Ausschuß, welcher aus sechs August 1793 gab die Vorstellung der Pamela den Vorwand Mitgliedern bestand, wurde die Leitung der disziplinarisden, zur Proscription der Schauspieler des Théâtre - Français” im sceniiden und Finanziellen Angelegenheiten überlassen.. Fråher Faubourg St. Germain ab, welches ungeachtet seines Namens hatten drei Mitglieder abwechselnd die Woche gehabt. Diese eines National Theaters feine Auffahrungen während der Zahl wurde auf mei beschränkt, welche die Verridrungen der Soredenszeit einstellte. So tofte fid in Folge der politisden jebigen Regisseurs úbernahmen.

Stúrme die erste Gesellschaft des „Théâtre Français" nach einem Das Reglement enthieit auch Bestimmungen über die Des mehr als hundertidhrigen Bestehen auf. Die Namen der damas búts und die Annahme der Stúde. Die Zulassung zu Debuts ligen Mitglieder sind folgende: Molé, Dazincourt, Derefsarts, wurde von der Entscheidung eines Aussdufles abhängig gemadt; Fleury, Bellemont, Banhove, Dunant, Larochelle, Champville, ein anderer prøfte die Stúde und berdloß deren Annahme. Dupont und die Damen Ladaffaigne, Suin, Raucourt, Contat, Früher wurden, in Gemasheit des Reglements von 1697, die Emilie Contat, Perrin, Thénard, Šoln, Devienne, Fleury, Petit. Štúce in einer General-Versammlung vorgelesen, und nachdem Ein Ballet von dreiunddreißig Personen war damals mit dem der Verfasser fic enifernt, legte jedes Mitglied eine schwarze oder Théâtre Français” verbunden. eine weiße Stugel in eine zu diesem Zwede bestimmte Urne. Die Einige Trůmmer der Gesellschaft flüchteten fich in die rue de Mehrheit entschied. Die neuen Stude, welche in der Zeit vom la Loi, wo Mademoiselle Montansier Opern, Ballets, tomilde Allerheiligenfeite bis Ostern aufgeführt wurden, hårten auf, das Opern, Tragödien und stomédien aufführte. Aber das Unternchs Eigenthum des Verfassers zu fenn, wenn zwei auf einander fols men war von einem Bestande. Am 16. Juli 1794 zogen die Kunsts gende Einnahmen nicht mehr als 550 Livres einbrachren. Später ler wieder in das; Theater des Faubourg St. Germain ein. Zus fonnte ein solches Stück wieder hervorgesucht werden, aber der gleich wurde eine tomische Oper errichtet, welche den Ertrag mit Verfafier hatte feine Ansprůdhe mehr an die Einnahme. Dasselbe den Schauspielern theilte. Balb braden indef Zwistigkeiten

aus, Schifjal traf die neuen Stücke, welche in zwei auf einander und das Schauspiel wanderie aus. Diesmal flüdreten sie in die folgenden Vorstellungen weniger als 350 livres einbrachten. rue Feydeau und spielten unter Sagaret's Direction modentlid

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In der rue de Louvois eröffnete Mademoiselle Raucourt am beworben. Über die Kunst der Darstellung war immer gestiegen. 27. Dezember 1796 der Komödie und Tragödie einen dritten Zus Le sain, Molé, Préville, Mademoiselle Clairon, Madame Duches fluchisort. Am 10. September 1797_befahl ein Berdluß des min, Mademoiselle Raucourt, Mademoiselle Contat, Mademoiselle Direttoriumg die Soließung dieses Theaters. Um 18. Januar Duchesnois glänzten in dieser Periode. Mademoiselle Mars war lieben fid, die Trümmer dieser Gesellschaft im Saal des Faubourg schon aufgetreten. Neben diesen Talenten erhoben fich faride, St. Germain nieder, welcher damals schon das Odéon genannt Monvel, Saints Phal, Saint, Prir, Lafont, Wideloi, Joannn, wurde, aber dieser Versuch scheiterte an der Lauheit des Publis Monrose und Firmin. Nad dem Code Talma's, welcher eine Pums. In demselben Jahre wurde das Theater der Republil ges Revolution herbeiführte, wurde das „, Théâtre · Français" der fohloffen und sendete seine Mitglieder nach der rue Feydeau. Åm Stampfplaß, auf welchem fid, die Plaffische und romantische Schule 5. September wurden' die Vorstellungen unter Segarei's Direction heiße Solaren lieferten. Jest hat derselbe so ziemlich ausges eröffnet, der mit seiner Truppe beide Såle, sowohl den in der rue tobt, und es steht zu erwarten, daß aus demselben eine nationale, Richelieu als den des Ddéons, inne hatte. Åber auch dieser Bers freie und ausdrucsvolle Sdauspielerschule hervorgehen wird. fud nahm fein glückliches Ende. Das Theater der Republik Aber die Menge nimmt wenig Antheil an den Entpidelungen wurde am 24. Januar 1799 wieder geschlossen. Das National: der Literatur; sie hat nur Sinn für das Ferrige, Bollendete und Theater sepie seine Vorstellungen unier Picard's Direction fort. will nicht das Stammeln einer fich heranbildenden Poesie hören. Das Ddéon nahm gum Drama seine Zuflucht, als es mit der Das „Théâtre Français" wurde verlassen und hatte nad der Res Tragödie und Komódie nicht gehen wollte. Aber nun brad eine volution von 1830, als sich das elegante und gebildete Publikum Feuersbrunft aus. Das Konsulat stellte die Ordnung wieder her gurúc 309, eine harte Prüfung zu bestehen. und bildete den Uebergang zum Staiserreiche. Das ,,Théâtre. Das Julis Königthum Pam dieser alten dramatisden Gesells Français” organisirte fich wieder auf seiner ersten Grundlage, und schaft, der einzigen, welche die Stürme der Zeit åberbauert hatte, das Theater in der rue Richelieu wurde der Sdauplaß der im Jahre 1833 zu Hülfe und bradote fie wieder in die Höhe su wieder zusammengetretenen Gesellidafr. Dies war das dritte einer Zeit, wo man soon an eine allgemeine Liquidation dachte. Mal, daß eine andere Vertheilung der Bevöllerung eine Vers Seitdem hat die Sunfi eines jungen Waddens ihr wieder zur febung des Theaters nothwendig machte. Die Theater können Gunst des Publikums verholfen, aber nod seige fid feine Plare ja nur da gedeihen, wo der Mitielpunft des Lebens ist.

Ausfide in die Ferne. Die Renge Krómt aus Neugierde hers Die Gesellsdaft des „Théâtre-Français” refonftituirte sich auf bei; man betritt das Theater ohne Interesse für die Kunst und eine großartige Weise. Sie zdhlte Damals zu Mitgliedern: Moté, verlaßt es ohne Begeisterung, denn man will ja nur seine Zeit Mondel, Dugagon, Dazincourt, Fleurn, Bellemont, Vanhove, tódren. Das „Théâtre - Francais” ist zwar jebe den monatlichen Florence, Saint: Phal, Carocelle, Champville, Talma, Dupont, Sowankungen zwischen einer guten und idledten Einnahme Duval, Caumont, Michor, Grandmenil, Damas, die beiden

Bas enthoben, aber es hat dod nod in feiner Weise seine Aufgabe tiste, Armand und die Damen fadhallaigne, Veftris, Suin, gelost

: Áud hier ist die Entsdeidung nur vertagt. Und doc ift Raucourt,

die beiden Contat, Thénard, Devienne, Banbove, vielleicht das ganze Soidlat des franzöfisden Drama's dem Fleury, Mézeran, Mars und Desbrosses. Ein Defret dom ,,Théâtre - Français" übergeben. Umédée de Cerena. Žahre 1812 fegte die Gesellsdaft unter den Préfetien des pas lastes, übermies ihr 100,000 francs Rente, melde in das große Buch der Staatsíduld eingetragen wurden, und sicherte jedem Die diesjährige Pariser Kunft-Ausstellung. Mitgliede eine Pension von 4000 Francs. Die Hälfte derselben war auf die 100,000 francs angewiesen; der Rest wurde von der

(Swiss) jährlichen Einnahme des Theaters jurudbehalten. Deßt beigt Die frühere Bildung ignorirte eine Reihe von Bedürfniffen: Das „Théâtre-Français" außer dieser bedeutenden Renie noch ein und 3deen, melde erst in der gegenwärtigen Geftaltung unserer Grundard auf den Champs : Elnjées im Betrage ron 400,000 Gesedíóaft Anertennung gefunden haben, und die demnad aud France. 3hr bewegliches Vermogen hat einen Werth von erft von der Kunst der Gegenwart jur finnlichen Darstellung ges. 300,000 francs. Eine ganze Pension belduft. fid jebi nad bracht werden fonnten. Die Griechen, welde fich die Schönheit jmanzig Dienstjahren auf 5000 Francs, nach dreißig Jahren auf als lebres und hódítes Ziel vorstedten, die dorisliche Malerei, 7500 Francs. Die Pension eines Generals Cieutenants und Pras welche die Freuden des Paradieses schildern wollte, schlossen eine felten Reigt nie höher als auf 6000 Francs. Der Eins@uß jedes Menge von Gegenstanden aus, welche jeße Eingang in das Ges „sociétaire", der ihm bei seinem Abgange ausgezahlt wird, bes biet der Kunst gefunden haben. Der Begriff des 3deals ift in tråge 30,000 francs.

unserer Zeit erweitert, die Gránzen der Kunft weiter hinausge: Ein neues Defret vom August 1805 gab dem „Théâtre. rúdt worden. Die Schule der Koloristen, deren natürlicher, ob Français” eine definitive Drganisation und dehnte die Bollmad gleich unabhängiger Führer Delacroir ist, hat wesentlich mit des Prafetten des Palastes weiter aus; derselbe wurde bei dem zu dieser Revolution beigetragen. Im ersten Stadium Teines Theater durch einen Komunissarius vertreten. Der erste Práfeft, Sünstlerlebens, als er das ,,Blurbad auf Chiog" und , Dante in dem diese Auflicht übergeben wurde, war Rémusai, der erste der Unterwelt" souf, ftellie er mit einer Gewalt, die Kubens' Kommissarius Mahérauli

. Die Generals Intendang der großen würdig war, einen Gesammtzustand heftiger und Pühner Empfins Theater" wurde erst am 1. November 1807 eingeführt. Dem dungen dar, die Alles an Ausdrud übertrafen, was die moderne Redite nad gebührte sie einem der Offiziere des Saiserlichen Sunft hervorgebracht hatte. Da er indeß zu sehr Künstler ist, Hofplaates. Durch dies Defret erlitt die Einrichtung des „Théâtre um sich mit der Darstellung der aufwallenden Sinnlichkeit im Français” teine wesentlide Veränderung. Das Badtgebiet des Şampfe gegen Tod und Soređen zu begnügen, so beint er Dber : Intendanten und des Kaiserlichen Kommissarius wurde jest nad einem ruhigeren und gemaßigreren Ausdruđe zu suchen.. durch das Defrer vom 13. Oktober 1812 nod weiter ausgedehnt. Eine solde Krisis, deren Produkt die herrlichen Fresten in der Auf den rauchenden Trümmern Mostau's, am Vorabend seines Deputirren stammer find, ist indeß mit manchen Gefahren bers Falles, bejahdftigte sido Napoleon mit den pleinsten Derails des bunden, und feine beiden Bilder auf der diesjdhrigen Ausstellung:

Théâtre Français". Die Oberaufsicht, die Berwaltung, die Pos ,,Stleopatra" und Hamlet", scheinen dafür zu sprechen, daß er lizei, die Disziplin, die Debuts der Künstler, die Penfionen und noch nicht den angemessenen Ausdruck für seine neue Richtung die Benefiz:Vorstellungen waren der Gegenstand seiner Vorsorge; gefunden hat. Sein ,,Hamlet", in der Codrengraberscene, hac nichts eniging, ihm, und er ordnete, Alles nach seinem unums eine etwas theatralische Haltung. Drei andere Gemälde von forantren Willen.

Delacroir: „Daffo im Narrenhause", „Maroffanische Maulthier: Dieser Entwurf ist, mit Ausnahme einiger unbedeutenden treiber und ein Arabisdes Grabmal", waren vom Ausiduß Abanderungen, das Gefeßbuch des „Théâtre-Français" geblieben, gurudgewiesen worden. weldes in seiner jeßigen Lage aud idt füglich andere Statuten Devéria und Johannot mogen bloß als Beweis der und andere Gefeße annehmen Pónnte. Einer der Artikel, der Wandelbarteit der Gunst des Publikums erwähnt werden. Hers aud mährend der Restauration in Kraft blieb, verbietet den vorgegangen aus dem steprischen und manierirten Geiste der Res Mitgliedern, ihre Statuten ohne Einwilligung des Ober: Inters ftauration, der sie eine Zeit lang trug, find fie auch mit diesem danten zu andern. Die Gewalt der Dinge hat aber auch die außer Kredit gelommen. Ch. Wuiter ist ein Prdfrig aufstres Obers Intendanten und Edelleute weggerissen, und an ihre Stelle bendes Talent. Sein ,,Marinrer" auf der vorjáhrigen Ausstels if der Minister des Innern getreten. Der Minister des Innern lung seigte von vieler Gewandtheit, Leichtigkeit der Zeidnung. har nun in diese Venderung der inneren Verwaltung gewilligt. und fester und lühner Pinselfahrung. In seinen späteren Werten Weiter aber auch nichts, und man hat vergessen, die Statuten findet man dieselben Borzuge. Sein bedeutendstes Wert ist die mit dieser form in uebereinstimmung zu bringen. Das Defret Ermordung Arthur's, Herzogs von Bretagne". - Ziegler, der von Mostau bervilligte den Verfafjern dramatischer Werte in aus Ingres' Shule zu den Soloriften übergegangen ist, hat dies: fünf oder vier Alten den adten Theil von zwei Drittheilen der mal einen „heiligen Lulas, der das Bild der Madonna malt", Brutto: Einnahme; den Berfassern zweis oder dretattiger Stúde geliefert. Die Madonna erscheint nidt in heiterer, anmuthiget ein Zwolftheil und denen einaftiger Stüde ein Sedozehntheil. Haltung, wie bei den späteren Italianischen Malern, fondern Nad demselben Defret sollten die neuen Stufe vor einem Áus: ernst, würdevoll, göttlid. Außer diesem schönen Bilde bat Ziegler fouß von neun Gesellschafts: Mitgliedern vorgelesen werden. nur noch eine Studie geliefert; er ist indeß roon seit mehreren

Wdhrend dieser Zeit behauptete sich das Theater in der rue Jahren mit den großen Freslen in der Wagdalenen Stirde berods de Richelieu lange in einem blühenden Zustande, somoht unter tigi. Riesener hatte diesmal zwei Gemalde aufgestellt: ,,eine dem Kaiserthum wie unter der Restauration. Oft belief fido fos junge Megnptierin" und eine heilige Satharina". Riesener ist gar der jährliche Miethss Ertrag der Logen auf 300,000 Fr. als einer der vorzüglichsten Fleischmaler belannı; das Sammet:

Die Sunft des Dichters war in der Zeit von 1680 bis 1828 weiche der Haut, die durchlimmernden Adern, den rosenfarbes immer mehr gesunken. Voltaire hatte an Corneille's Stelle das nen Anhauch des Fleisd es weiß Niemand besser als er zu malen. Theater beherridr; Régnarb, Deftouches, Marivaur waren auf Riesener hat in seinem Atelier noch eine hinreißend done ,,leda" Molière gefolgt. Delavigne wurde der Erbe von Ducis, und und eine „derlassene Angelita", die er gar nicht eingereidt selbst um das Scepter von Beaumarchais hatte fid Niemand hatte, weil er von der moralisden Befangenheit des Ausidufies

abgewiesen zu werden fårotete. - Chafferian, ein junges Tas

Chafferian, ein junges Tas hältnißmaßig war in diesem Jahre fogar' redi Bedeutendes ges lent, das erst ießt festen Fuß zu fassen beginnt, bracie mehrere leistet worden. David eridien nach einer langen Abwesenheit Bilder: i, eine Susanna im Bade" und reine aus dem Meere wieder. Dieser Stúnstler repräsentirt die moderne Ridrung der aufsteigende Venus!", die sich durd Eleganz und Einfachheit auss Kunst; er sucht sich so viel wie möglich der Naturwahrheit zu jeichneten. Brune hatte eine allegorische Figur, ,,die Göttin nähern, ohne die Sdönheit aufzugeben. David hatte mehrere des Neideg'', die einzige ganz nadte Figur von den zweitausend Bústen geliefert, die von einem außerordentlichen Studium jeigs ausgestellten Bildern, gemahlt. Er ist indeß nicht der gewöhnlis ten, und in denen die größte Sorgfalt und Genauigkeit der Aufs den Tradition gefolgt und hat lein mageres, abgesehries Scheus faliung' fid mit einer idealen Auffassung der Personlicleit vers fal, sondern eine große, frdfiige weibliche Gestalt, welche sich die einigre. Sein kleiner republikanisder Tambour" ist ein auss Haare mit beiden Händen ausrauft und von einer Solange in gezeichnetes Were voll tiefer Gefühlsinnigteit, das man einem die Seite gebiffen wird, gewählt. - „Die Quelle der Lugend" Gedidre Lord Byron's vergleichen fann. Die Formen sind aber don U. Boulanger leidet an unfertigteit, doch hat der Künstler etwas mager, und die trifolore Stofarde, welche das sterbende wenigstens Gelomad genug gebabt, um das hinzustromende Älter Sind an das Herz drůdt, macht einen etwas wunderlichen Eins in den Hintergrund zu brángen.

drud. Die ,,Beleda" von Maindron geidnet fich durch die Wir gehen jeßt zu einer anderen Klasse von Künstlern über, Fúlle der Formen aus. Die Gewandung ist geldici geordnet

, zu denjenigen, die noch entfernter von einer idealen Kunstauffars die Stellung poetild, besonders die Haltung und die Verzierung (ung sind und fidh mit der Nachahmung der Natur begnügen. des Kopfes glüdlid getroffen, aber das Wert ist noch weiter Hier ist H. Dernet obenan zu stellen. Die Französiden Kunsts dom idealen Ausdrude entfernt. In dem „jungen Midden, ridhter behandeln denselben ziemlich streng, aber offenbar nict welches seine Geheimnisse der Venus andertraut' , von Joufs gang mit Recht; sie werfen ihm seine Leidrigkeit oder gar Flúdos fron tritt dieser Widerstreit zwischen dem Ideal und der rigleit vor und sagen, er habe

ein fertiges Shema für alle seine Wirklichkeit weniger hervor. Freilid beseitigte der Künstler Soladienbilder, hier ein Bataillon Infanterie, dort eine Kas die meisten Sowierigkeiten dadurch, daß er seinen Stoff valleriesAbtheilung, Stanonen, Pulverdampf und das Solactens dem Alterthum entnahm, aber dennoch ist die Anmuth und die bild ist fertig, oder so gut wie fertig, und er braucht nur nodi Schönheit der Formen zu bewundern. Die weiche und üppige die Uniformen blau, die Beintleider roth zu Poloriren und hoch Formenfälle, welche wir g. B. bei Canova finden, ist hier ftens hier und da noch einen Sonurrbart zuzustuben. Und dod auf das glüdlichste vermieden. Auch Pradier hat in dem find alle reine Darstellungen voller Leben und Bewegung, die ,, Grafen von Beaujolais" einen Beweis seines erfolgreichen Gruppen gut geordnet, die Gesichter voll friegerischen Ausdrucks. Studiums der Antite gegeben und die Schwierigkeiten, welche 5. Berner arbeitet auf den Effelt hin, aber er erreicht ihn auch. ihm sein Stoff und die moderne Betleidung entgegenjesien, übers uebrigens ist es wahr, daß er ein großeres Zeichner- und Com wunden. ,,Sain und seine Familie" von Eter ist ein grandioses positions. als Maler:Talent hat; und er genügt daher auch wenis Wert. Der Stúnstler hat, nach Canova's Vorgange, jeinem Werte ger den Leuten von Fac als der Menge, die sich mehr an die durd einen Anstrich von Eisenornd einen weicheren Ausdrud zu Form halt und sich mit dem poetisden usdrud begnügt. Seine geben versucht. Alle einzelne Figuren Kain in iigender Stels drei legten Schlachtengemalde, zu denen ihm die Einnahme von lung, den Kopf auf die Brust gejent; die Frau liegend, das Konstantine den Stoff geliefert batte, gefielen weniger, als die Haupt in den aufgelösten Haaren verborgen, sich dem Fludos früheren. Außer diesen drei großen Bildern brachte K. Bernet getroffenen, zuneigend; der Sáugling, welcher die Brust der nod mehrere Pleine: eines, dessen Stoff ebenfalls der Einnahme Mutter sucht; auf einer anderen Seite der ältere Sohn, welcher Konstantine's entnommen ist, die Vertreibung Hagar's'' und trauernd auf seinen Vater hinblidt find gelungen; aber der die' Lowenjago."die bis in die Pleinsten Details mit großer Tadel müßte die Anordnung der Gruppe treffen, welche nice Sorgfalt ausgeführt ist; aud die Gruppirung ist fdon, aber das frei und fühn genug ist. Der Neapolitanische 3mprovisator" Kolorit ist H. Vernet's chwade Seite; die Löwen und Tiger von Durei ist, wie alle frühere Arbeiten dieses Künstlers, ein find glatt gelegt und förmlid abgemalden. Auf dem kleinen elegantes und zierliches Wert, aber vielleicht eine zu gewissens Gemdide Hagar" erscheinen einzelne Parrieen in einer herrliden hafte Nadabmung der Natur, welche in der Slulptur noch Beleuchtung. Winterhalter hat nichis als mehrere Portraits weniger anzurathen ist als in der Malerei. Deban und Dess der Königlichen Familie gemalt. - Champmartin eine ., Cha: preg geigen in ihren Büsten dasselbe Streben. Dantan bat ritas", Steuben eine ,,Esmeralda", welche oben eine Grisette, eine Buste der Schauspielerin Radel" gemacht. Das wäre unten eine vornehme Dame zu seyn scheint. — Gigour hat sich so ziemlich das Bedeutendste, wenn wir noch eines Basreliefs diesmal an biblische Stoffe gemade und einen ,,Christus auf dem von Préault: die Anbetung der Magier", gedachten." Delberge" und eine Magdalena in der Wüste" geliefert. Auf dem ersteren Gemälde ist der Christuslopf von großer Schönheit,

Mannigfaltige 8. die übrigen Partieen aber schwader.

Der Uebergang zur Genremalerei ist nicht schwer. Die diess Neue Nachrichten über Shalespeare. Diese bas jährige Ausstellung hatte mandes Sosne auf diesem Gebiete finden sich in einem Bude, eben nach einem in der Bis der Niederlander an die Seite gestellt werden kann, ist der Manuftripte publizirt worden ist, und wenn sie auch nur gang Englische Doktor" von Meissonnier, ein Lebensbild voller unerhebliche Gegenfande betreffen, so haben doch die wenigen Wahrheit. Biard's i, Aufbruch von einem Mastenballe" vers Zeilen, die auf Ghalespeare Bezug haben, dem ganzen Bude sammelte fortwahrend viele Zuidauer, wdhrend seine ,,einges ein folches Relief gegeben, daß dasselbe mit großer Begierde frorenen Seeleuté" nicht denselben Beifall zu finden rdienen. gekauft und gelesen worden ist. Das Bud ist ein Diarium, ges Solastengemalde batten Beaume, Bellangé, Lecomte ges führt von dem Magifter John Ward, der in Stratford am Avon, liefert. Unter den Portraitmalern zeichneten sich Boulanger, der Vaterstadt des Dichters, die Aemter eines geistliden Bitars, der in seinem , Petrus Berel" an Murillo erinnert, Charpens eines Apothefers und eines Wundarztes zugleich belleidete *). Sein tier, léon Viardot, Eter, Duburse und Lépaulle aus. Tagebuch beginnt im Jahre 1648, also etwa 32 Jahre nad Shate:

In der Landschaftsmalerei macht fich natürlich wieder dies speare's Too und reicht bis zum Jahre 1679. Ade Stadigedigren felbe Bersdiedenheit der Auffassung und des Style wie in der des tleinen Stratford werden darin mit Gewiffenhafrigkeit bes Historienmalerei geltend. Sialien und Holland haben auch hier .ridtet, wobei denn viel Uninteressantes vorkommt, aber aud wieder den Anstoß gegeben. In der idealen Landschaftsmalerei Mandes zur Kenntniß der damaligen Zeit und insbesondere des ist ein junger Künstler, Paul Flandrin, mit vielem Glúde Standpunktes, den die Araneitunde in England im 17ten Jahrhuns aufgetreten und hat in seinen Darstellungen ein tiefes Verstands dert einnahm. Die Stelle über Shalespeare lautet folgendermaßen: niß der Natur dokumentict. In manden Beziehungen scheint er Shatespeare hatte nur zwei Tocier, von welchen eine mit Herrn side Pouffin gum Mufter genommen zu haben. Alignn hatte in Hall, dem Arzt, verheirathet wurde, der von ihr eine bereits seinen drei Landschaften, besonders in seiner Ansicht der Römis verheirathete Dodrer hat, nämlich die Ladn Bernard von Abbing

ben Campagne, herrliche Liteffekte angebracht. Marilhat don. Jd habe gehört, der Shalespeare fen ein Naturdichter ges, hat zu sehr nach Effelt gehardt uud ist dadurch in Uebertreibung wesen, ohne die mindeste Sunst. In seinen jängeren 3ahren war verfallen. Bertin leistete wieder Ausgezeichnetes. Unter dens er piel auf dem Theater, spåter aber lebte er in Straiford, wo er jenigen, die den Niederldndisden Meistern folgen, nimmt Catame in jedem Jahre gidei Stúde für die Bühne lieferte und dafür so einen der ersten Plage ein; er hatte eine Soomeijerlandschaft von gut bezahlt wurde, daß er, wie ich gehört habe, idhrlid tausend dußerst geschidter Behandlung eingefandi. Neben ihm fehen Pfund ausgab. Shatespeare, Dranton und Ben Jonson hatten Thuillier, Girour, Tanneur, Coignet, Mercen. Eine eine luftige Gesellsdaft und iranten, wie es scheint, etwas zu eigenthümliche Stellung nimmt 3. Dupré, der zwar der Nies starf, denn Shafespeare starb an einem Fieber, das er sich dabei derlandischen Schule durd Sorgfalt und Genauigkeit der Auss gugezogen. Ich will nicht vergessen, die Stüde von Shakespeare führung so wie duro Auffarung der Dinge von ihrer wirklichen du lesen und mid redt vertraue damit zu machen, damit id Seite angehört, aber sich doch wieder den Italianern durch seinen nicht unwissend in dieser Sache erdeine. D6 Dr. Henlin wohl Farbenglanz und einen geriffen Schwung der Phantasie nahert. recht thut, wenn er bei der Aufadhlung der dramatisden Difter, unter den Seemalern haben Tanneur, fiaben, Gudin, die in England berühmt waren, den Shalespeare auslabe! 30

Woreligatio, lepoitevin, Coubelen mehr oder minder schrieb an meinen Bruder, daß er Miftreß Dueenn besuchen Bedeutendes geleistet.

moge." Miftreb Queenn soll, nad einer ünmerkung des Hers Sollen wir noch von der Stulptur spredoen? Es witfen hier ausgebers, Shalespeare's Tochter Judith gewesen senn. dieselben Ursaden, welche diese Kunftgattung audy an anderen Drien verhindern, fild zu einer dhnliden Blåthe wie die Males

Diary of the Rev. Jobo Ward, A. M., Vicar of Stratford-upon-Avon. rei zu entfalten. Un Catenten fehlt es aud hier nicht, und ver: Arranged by Charles Severn M. D. London, 1835.

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vierteljährlid), 3 Thlr. für das ganze Jahr, ohne Er: $0 hung, in allen Shailen der Preußischen Monarmie.

Expedition (Friedrichs-Straße Nr. 72); in der Provinz ro wie im Auslande bei den

Wobuebl. Pojt: Aemtern.

für die

Literatur

des Ausland e s.

N' 56.

Berlin, Freitag den 10. Mai

1839.

8 r a n ! re i dh.

vili úben fonne? Wir haben ihnen die Freundschaft bewahrt,

selbst wenn sie reich, selbst wenn sie mädrige Männer wurden, Rüdblide, von I. Janin.)

am so mehr, wenn sie unglücklid oder arm waren. Wir haben

uns ihren Besorgnissen, wir haben uns ihren ehrgeizigen Bestres An Théodore Burette.

bungen zugeselli, wir, die wir den Ehrgeis dod felbft nicht Da sind nun wieder sechs Bündchen, weldie zu sehr unges Pannteni. Wie oft haben wir nicht bei der Prüfung des Einen, legener Zeit Pommen dürften, inmirien groeier Emeuten, oder bei der Preisbewerbung des Anderen gezitteri! Scien es nide vielleich gar zweier Revolutionen! - 30 stelle fie, mein Freund, oft, ich wolle Doltor werden, oder Du frebreft nach der Ehre, unter den Su Deiner Freundichaft und Deines Namens. Je in der Kedoroidule der Stollege von Demanie oder Ducaurron náber wir den bójen Tagen rufen, desto mehr fühle ich das zu werden! Endlich unsere abgeschiedenen Freunde, der im Duett Bedårfniß, mich anf Deine Strafe und Deinen Muih gu ftüßen. gerodiet, Jener in fid seibst untergegangen, ein anderer von Standest Du nicht iminer an meiner Seite, strahlend vor Freude, Liebesgram verzehrt, haben uns immer an ihren Stiffen gefunden, wenn Du Gelegenheit zu "loben findest, so betrübt, wenn Du um ihnen die Augen zu schließen. Erinnerit Du Did nod des tadelft, wie sollte ich dann etwas thun, wie etwas sagen? Du idonen gånglings, bon dem idir alle Tage spreden, unseres bist mein alier Freund, Du mein fast immer beachreter Kaths Stolzes und unseres Ruhmes, der, obgleich jünger an Jahren, geber, Du mein Vertheidiger aus Ueberzeugung; Du bist mein wie ein Adoptiv: Vater uns mit seinem Rathe beistand, uns mić treuer wider, und in Deiner Nähe fühle ich mid immer fart. feinem Beispiele voranging! Erinnerst Du Dich noch an Boitard, Findest Du eine 3dee, so giebst Du sie mir; entdeckt Du etidas die Hoffnung der Sdule, der pldplice eines Sonntags dahins šhones, so theilit Du es mir mir. Sit es nöthig, einem vers farb, als wir aus dem Gehölz von Vincennes zurúdlehrren, Pannren Genius su Hilfe zu Pommen, lo faßt Du meine Hand ohne eine Ahnung von dem unerjeblidhen Verlust zu haben, der und führst mich zu ihm. Ist es an der Zeit, eine der glänzenden uns bedrohre? Berühmtheiten, welche nur die Sunft des Zerstêrens tennen, mit So hat, theurer Theodosius, im Laufe von funfzehn Jahren aufgezogenem Bifir anzugreifen, so sagst Du ,,Borwarts!" ju das Geldick, die Verbannung, der Ehrgeiz, der Coo uns vont mir unb id lege die Lanze ein. Wie oft aud) haben wir, ohne unseren Theuersten Freunden getrennt; allmålig ist unser heiserer uns ein Wort zu sagen, dasselbe Gefühl der Bewunderung, dasselbe Freundesbund gelidret worden. Sie find Einer nad dem Ander Gefühl der Abneigung empfunden! An einem solchen Tage bin ren hinweggegangen, diese Feuerseelen, diese edlen Herzen, diese id sehr glúdlid, sehr folg!

jungen Enthufiaften, diese fünfundzwanzigidhrigen Gelehrten, Die rechs Bandden, welde ich jeßt unter den Schuß Deiner diese jungen Ehoren, welche Alles, selbst

ihren mauerfarbigen wohlwollenden und aufmerksamen Freundschaft feße, hast Du Maniel, verpfändet hatten. Rufa is auf Martinique, und icon idon Seite vor Seite, wie sie aus meiner Feber hervorgingen, Pennen die Sllaven, den Namen des guien Dofrors. Der junge, gelesen und mehr als einmal hast Du zu einem der abgerissenen liebenswürdige Scholcher wurde in seinem zwanzigsten Jahre ers Kapitel gesagt: 1,3ch bin zufrieden!" Mit Ausnahme des ersten dosien. Uno so viele Andere find weit weg. Dieser ist in seine Stapitels, welches die Zeit unserer ersten Jugend schildert, als Hauslichkeit gebannt, gener vom Ehrgeiz verzehrt oder gar, der wir io glúdlid und so arm waren, als Dů nod der reidste unglücklice! den politischen Leidenschaften verfallen. Wir Beide dieses Schwarms von Singvögeln warft, ist alles Uebrige får find allein von allen diesen geloften Freundesbündnissen übrig ges das Bedürfniß des Tages feit der Juli s Revolution geschrieben. blieben, um als Zeugen so vieler iconen, hingeschwundenen 34 habe dies erfte Kapitel darum wieder abdruden lassen, weil Stunden zu dienen. 3n diesem Augenblice find wir fast ganj es mid gladlid madte, mide in die Zeit zurådguverfeßen, welche allein, Einer beim Anderen, ohne uns einen Tag aus den Augen so reid war an offnungen, an unsduldigen Freuden, ungefudas zu verlieren, gleidsam ein gemeinschaftlides Leben führend, dies ten Vergnügungen und poetijden Entzudungen, welde aber bes felben Büder lesend, frei von denselben ehrgeizigen Befres fonders to gang von unserer Freundschaft ausgefüllt wurde, denn bungen, mit wenigem zufrieden, immer zufrieden. Unser Slúc unsere Generation hat das zum Boraus gebabi, dan alle gute bat fid geändert; es ift weniger fürmifd geworden, unsere junge Leute, ohne die mindeste Uffectation waren; wir haben nit Hoffnungen find erstorben. 31 je weitere Ferne aber die alten mit Byronder Lebensberatung und düsterer Somermuth ges Freundiðaften gerúdt find, derto, enger haben wir unseren Bund spielt, wir haben nie gefürchtet, unsere munteren und lebensfroben geldloffen, und wir begreifen jebi gar nicht mehr, wie Einet Gefichter zu zeigen, nie von Revolutionen und Stúrmen geträumt, ohne den anderen leben tönnte. fondern ganz einfach som blúthenreiden Frühling, von sonnens Von uns Beiden warst Du indeß doch der Weiferte, weil erhellten Pandidaften und Spaziergangen im schönen Chale von der Beldeidenfte. Du fürdrerest das belle Tageslide und wähltest Montmorency. Du und id, wir iðnnen uns Beide die Gerechos den Wahlsprud : ,, Berbirg Dein Leben" zur Riciranur Deines tigteit widerfahren lassen, daß wir allen unseren Jugendfreunds Berragens. Du haft mit der größten Sorgfalt Deinen Geist und daften treu geblieben sind, welchen Weg aud unsere Freunde Dein Calent und diesen Sawung der Seele, um welchen Did eingeschlagen haben. Wenn fie nad fernen Ländern reißen, ges die Berühmtesten beneiden rürden, verheimlicht. Du haft weder leiteten wir sie zum offenen Meere und riefen ihnen: ,,Lebewohl?" Aufsehen noch Ruf gefudor, ia, id glaube, Du würdest sogar den Bu, indem wir die Stunde der Rücklehr herbeisehnien; wenn Ruhm verídymáht haben., Mid wurde es nicht wundern, wenn fie ihre erste Meffe lajen, fanden fie uns am Fuße des Altars Du Did ganz in den Schatten stellteft, um mir Plaß zu maden Inieend. Wir sagen unter der Kanzel und hordhren auf ihre und mir den Weg su bahnen. Du dreibst besser als id und erfte Predigt, und mit welder Bewegung und Theilnahme folg. haft mich freiben lassen. Dein Geschmack ift ficherer, geúbrer, ten wir nicht ihrer ersten Bertheidigungsrede zu Gunsten irgend aufgeklärter als der meinige, und Du hast mid die Anderen bes eines (drecliden Riubers, der ihnen den ersten Anlaß gab, ihre urtheilen lassen. Du hast Dich niedrig und flein gemadt und Beredsamfeit zu úben, 3n der Deputirten stammer folgren mir selbst mir die tiefen gedichtlichen Forfdungen verborgen ges ihnen bis zur Nednerbühne und verloren und in der Menge, mit halien, aus denen so interessante Bider hervorgegangen sind. dem Wunde, ihnen die dónverídlungenen Perioden Cicero's, die Du bist so ein gelehrter Geschichtsschreiber geworden, ohne es uns noch aus der Schule in Geddditniffe waren, zuflüstern zu mir zu sagen; Du ftandest Morgens frühe auf, um in den alten tonnen.

Wer von uns in den Stand der Ehe irat, der wcihlte Chroniken umherzuwähleil, und id folief noch, wenn Du soon uns zu Zeugen, und -wir entfalteten immer den Ernst, den eine Deine Aufgabe beendet hatteft

. Dann fah id Dich fominert, folche Feierliche Handlung erfordert. In furgem wirst Du der so frisd), als ob Du nod nichts gethan háttest, und wenn Du Pathe bes dritten Kindes unseres Königlichen Profuratorg jenn, mich dann bei der Arbeit fander, lagret Du, Heuchler! ju mir: und ich werde die erste Tochter unseres Notarius zu Dillerss „Du arbeitest zu viel!" Wir spraten hierauf von den Dingen, Corterers über die Laufe halten. Wenn einer von uns den die mid intereflirten und an denen Du nur meinetwegen Theil Doktorgrad erhielt, haben wir es dann jemals unserlaflen, ihn rahmeft. Wir sprachen von den Meisterwerlen des Tages ohne zu unserem Leibarzte zu machen, damit er seine Kunst in anima Leidenidaft, aber aud chne Liebe. Wir gestanden uns, daß die ) Dizie Widmung an Théodore Burette, Projefior der Geschichte an der

ber:ihrten Männer der Gegenwari, welde mit aller Gewale lo Pariser universitat, bildet die Vorrede zu den eben erscheinenden geranimet:

viel produziren, fehr Inredor hatren, und wir betrdelten oft die ren Sritifen und Feuilletou : Artifeln 3. Janin's.

Fruchibarfois unjerer Zeitgenoljen, wenn ivir bedachten, daß Ho:

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