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Tinten des nordischen Hirnmels mit der fluffigen Klarheit des Was hast Du gemacht?", fragt er den schrecklichen Gott, der orientalischen Horizonts, und man glaubt in einen Feentempel noch einen Blic auf sein Opfer wirft. – Eine Verwandlung" 34 treten, wenn man in die gewaltigen Bogengånge desselben antwortet Saturn. — Zephyr bringi den Todten nach der Insel eindringt. Der brausende Wind der mitternachtigen Zone grolle der Gludseligkeit, taucht ihn in die Quelle der Jugend, um das vor der Pforte des Tempels, die öden Steppen des hohen Nors Leben in ihm zurücgurufen, aber alle seine Anstrengungen sind Dens umschließen ihn mit ihren Schneegürteln, und die Welt der vergeblich. Felicia nimmt die Leiche des Heißgeliebten wahr und Wirklichkeit endlich, mit ihren dürren Ebenen, ihren höhlenreichen stoße einen Schrei des Schmerzes aus, der die Laubgewölbe durdus Klüften, sperrt den Sugang zu dieser idealen

Welt. Nun erst dringt, die sonst nur von Freudengesången und Liebesseufsern ers foließt das Reid der Phantañe fich auf, die Wúnichelruthe des rồnten. Die Góttin der Gludseligkeit, bleichen Angesichts, ges Dichters winkt, und der Sommernadtstraum beginnt. Auf Felis brochenen Hergens, fegt den Leichnam Aftolpho's in eine duntele ciens Zauberinjel singt die Nachtigall, und die Rose senkt lauschend Grotte bei und will mit ihin sterben. – Bis hierher ist Alles ihren Steld); der Zephyr mit seinen Silberfittigen eilt von Blume Trauer und Klage. Plohlich erhellt ein Purpurstrahl die Gegend, zu Blume und theilt hier ein Lächeln, dort einen Kuß aus; das die versunkene Natur erwacht, die Sterne stimmen einen Hymnus Laub der Bäume wiegt sich mit Liebes flústern; die Wasserquelle

, der Hoffnung an, das Kreuz strahle durd die Wolfen, und Felis die in eine Ernstallene Schale fáilt, verleiht Straft und Jugend, cia geht aus dem Dunfel der Gråber hervor, um dem Tage der und die sthöne Felicia, die Königin dieser sauberijden Gegend, Auferstehung entgegenzusehen. Dies ist der wesentlige Inhalt bringt unter Scherz und Freude ihr glüdliches Leben zu, dod) eines Gedichtes, deffen Schönheit feine Zergliederung, dessen mus unbekannt mit der größten Glüdjeligkeit, der, zu lieben, bis sikalischen Wohllaut teine ueberseßung anschaulid) machen kann. Aftolpho erscheint uns die Scene rich andere.

Es besteht aus fünf Abtheilungen, wie die fünf Afte eines Aftolpho ist ein junger König des Nordens,

der sich auf der Dramas, von Scenen und Dialogen unterbrochen, aber es gleicht Jagverirrt hat. Er udt bei einbrechender Nadt Schuß in mehr einer prachtigen Ode als einem Drama. Es ist nad dem einer Höhle. Es ist die Höhle der Winde; in ihr hausen die vier Ausipruche eines Schwedisden Stritifers ein Panorama splendidum Sturmwinde der Erde, die ihn umheulen und zwietrachtig unter lyricum. Nicander: de indole poëseos hodiernae dissert.) Bleibt einander stürmen. Aber Zephyr faßt Mitleid für ihn. Er reißt dies auch bis jeßt das Hauptwert Atterbom's, so ist seine Phans ihn feitwärts, verbirgt ihn unter feinen Flügeln und bringt ihn tasie doch noch immer reich und frisch genug, um neue Früchte am anderen Morgen nach der Insel der SludseligPeit

. Aftolpho seiner Muse zu zeitigen. Als ich zu üpsala den Professor in feis und Felicia haben von einander geträumt; es ist der Traum zweier ner Studirstube oder mitten in dem Kreise seiner Freunde jab, Syerzen, die von ihrer Sehnsucht in das Garn der Liebe gelodt seine junge Gartin an seiner Seite und die artigen Kleinen auf werden. Sich sehen und wiedererkennen, ist eins. Sorglos über seinen Knieen, lo blickte ich mich um, weil id Melpomene nicht lasjen sie sich ihren Herzensergießungen und laufen einander wie fern von ihm wähnte. zwei Wasserquellen entgegen, die von demselben Abhange fließen. Sie lieben sich, singen von ihrer Liebe, wiegen sich in dem durch: fichtigen Spiegel der Seen, schlafen unter dem balsamischen

Mannigfaltig e s. Dome des Himmels mit einander. Unter diesem Feentraume vergißt er das Reich, das er beherrschen soll, die Straße des -- Die Todesfälle in Ludwig's XIV. Familie. Als Ruhmes, die er wandeln will, die blonde Königstochter des Nors gegen das Ende einer langen fiegreichen und glanzenden Regies dens, die sanfee Svanhvite, seine Verlobte. Die Stunden fliehen rung der vierzehnte Ludwig, den die Franjojen ihren großen wie ein Traum, die Jahre wie Stunden. Einst fragt er Felicien, König nennen, plöblich vom Glüde verlassen sdien, als seine wie viele Woden er bei ihr wäre, und sie antwortet: ,,Dreihun Macht den Anstrengungen des gegen ihn verbündeten Europa's dert Jahre." - Ein Tromperenklang foll ihr Glück zerstören. Ein erlag, sollten seine leßien Lebensjahre ihm auch noch durch traus Kriegsmarsd dringt eines Tages an sein Ohr und ruft ihm alle rige Familiensdidjale verbittert werden. Er jah einen nach dem Hoffnungen seines vergangenen Lebens zurúd. Er will wieders anderen von den Erben seines Reiches vor fich dahinsterben, bis sehen das Land, das ihn geboren, die Siônigsburg, wo er seine zulegt die Zukunft der Monarchie auf dem Haupte eines fúnfidhs Jugend verlebt, will sich einen Seldennamen erfämpfen und dann rigen Sindes, des nad maligen Ludwig's XV., ruhte. Diese Dos kommen und seines Glückes würdig genießen. Umsonst ist Felis desfälle folgten fo rasch auf einander, daß der Argwohn im Volle mungen und sieht aus. Aber des Nachts verirrt er sich von der dieser Verdacht einen Grund hatte, darüber ist bis jeßt durch die

ens geraden Straße, und Zephyr bringt ihn am anderen Morgen wie: Geschidtsforscher nichts Sidheres ermittelt worden. Es war das der zurück. Von Feliciens Reizen aufs neue gefesselt, wirft er her ein brauchbarer Stoff für einen historischen Roman, und der sich ihr zu Füßen und schwört, fie nicht mehr zu verlassen. Aber schreiblustige Bibliophile Jacob, der die Lesewelt jährlid mit drei cip midtigerer Wille als der seinige har beschlossen, diesen bis vier solcher Werke zu beschenken pflegt, hat auch nicht vers Stunden des Rausches ein Ende zu machen, das Sdicial selbst fehlt, sich desselben zu bemachtigen. Ein neuer Roman dieses hat die Dauer seiner Bezauberung gemessen und will nun die Schriftstellers, „das Giftzimmer (la chambre aux poisons) bes Abreise. Felicia, die Königin der Glúcjeligkeit, die niemals ges titelt, folgt jenem Argwohn und läßt die Familie Ludwig's XIV. weint und gezagt hat, weint und sagt jeßt zum ersten Mal und durd Gift dezimiren, nur wälzt er die furchtbare Anllage von flebt die furchtbare Göttin um Mitleið an. Das Shidial bleibt dem ab, gegen welchen sie am lautesten sich erhob, von dem durch ihre Chränen, Bitten, ihren tödtlichen Schrecen ungebeugt. Herzoge Philipp von Orleans, der während der Minderjährig Zum legten Lebewohl drůdt der Prinz Felicien an sein Herz, und leit Ludwig's XV. Regent von Frankreich war. Die Haupthands das Edo der Feifen hallt wieder: Lebe wohl! wohl!

lung des Romans ist das Gewebe von Verleumdungen, welches Astorpho besteigt den Vogel Greif, fommt in seine Heimath jenen Fürsten umftridt, und dessen Faden von einer gewissen Leos wie ein Mensch, der nach dem Verluste seiner seligsten Soffnunsnore Pacheco, einer ebenfalls historijden Person, geleitet werden. gen in das aufgegebene Paradies seiner Jugend zurúdlehrt. Diese junge Spanierin bringt der Bibliophile in ein Liebesvers Aber alles, was er geliebt, ist längst abgetreten, seine Freunde hältniß mit Philipp von Orleans und macht sie zur Urheberin find todt, seine Familie ist ausgestorben, das Solos feiner Bors der angeblichen Vergiftungen, die sie dann aus Rade får die fahren zerfallen. Das Vore, dem das Gedächtniß im Herzen ihr widerfahrene Zurüdsekung auf den Herzog watzt. Für die sigt, bewahrt úber ihn eine dunfele Kunde, und die Gelehrten Wahrheit ist natürlich durch diese Darstellung niots gewonnen, mit ihrer Pritischen Scharfsichtigkeit leugnen seine Eristenz und doch wird dem Buche, als einem interefjanten Beitrage zur Sits verwandeln ihn in einen Mnthus. Es handelt sich nur um eine tengeschichte des damaligen Frankreichs, ein gewisser historisder definitive Entscheidung, ob es ein astronomischer oder physischer Werth nicht abgesprochen. Mothus sen. Schmerzvoll wandelt Aftolpho unter den verfalles nen Denimálern, den flüchtigen Erinnerungen der Vergangens

Bibliothekonomie. Unter diesem Titel hat Hr. L. A. heit. Er tritt in die Kirche, wirft sich auf das Grab Svanhvis Constantin in Paris eine Anleitung herausgegeben, wie man tens und sucht mit seinen Urmen den geliebten Körper zu erwar: Privats und öffentliche Bibliotheken aufstellen, fonserviren und men. Die gange Erzählung seiner Reise durch sein Geburts: bereichern soll.“) Der Verfasser hat, wie er sagt, die Erfahrung land, der Täuschungen des Mannes, der sich in seine einstigen gemacht, daß die meisten Besiger von Bibliotheken, aus Mangel Genüsse zu versehen, einer Todten das Leben wiederzugeben,

an einer solchen Anteitung, ihre Sammlungen vernachlaffigen unter der Alche der Gråber einen Funken himmlischen Feuers, und diese täglich mehr zu einem bloßen Bücherhaufen, der ihnen das ihn ehemals belebte, hervorzuwählen fudst, das ganze Ges Peine Freude macht, anwachsen laffen. Nicht beffer soll es mit máide so viel wahren Somerzes, jo vieler Verluste, die jeden mandher öffentlichen Bibliothee in der Franzöfiiden Proving be: Sterblichen betreffen, gehören zu den angiehenditen Partieen stellt senn. In derselben Weise also, wie Edhel, Mionnet, Heis des ganzen Gedidos. Sie scheint mir nur entstellt durch die neden, Huber, Blumenbad, u. 4. Anweisungen zur Claffification Besdireibung der republikanischen Verfassung, die Aftolpho in

und Aufstellung von MängsStabinetten, Kupferftio Sammlungen, seinen Staaten antrifft, eine unichidliche Digression bei einem naturgeschichtlichen Museen 2c. gegeben, dentt Hr. Constantin so ideal gehaltenen Stoffe.

durch seine Ansidren aber das Material, den Mechanismus und Nad dem fruchtlosen Bernúhen, die Träume seiner Jugend die Verwaltung der Bibliotheken nicht bloß der gelehrten Welt, wiederzufinden, und voll Trauer bei dem Anblic alles Jammers sondern allen Bücherfreunden überhaupt einen Dienft zu erweis in der Welt, beídließt Aftolpho, nach der Insel der Gludseligssen. Da wir das Buch selbst noch nicht gesehen haben, so lone feit surůdulehren. Aber er hat den Ealisman verloren, den nen wir aud nicht beurtheilen, ob der Berfaffer das hält, was Felicia ihm gegeben hat. Die Zeit ist mädtiger als er, fie

er verspricht. swingt ihn, von seinem Greifen zu steigen und das Leben zu iaffen. Zephyr findet ihn todt hingestredt auf der Heerstraße. 1 Paris, chez J. Teebener. Un vol. in-12., aree sis planeben. -- PL. A FAS

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'vierteljährlich, 3 Thlr. für das ganze Jahr, ohne er: böhung, in allen Thuilen der Preußischen Monarchie.

Espedition (Friedricho-Straße Nr. 72); in der Provinj so wie im Auslande bei den

Wohlöbl. Pert: Aemiern.

für die

literatur

des Ausland e s.

N 44.

Berlin, Freitag den 12. April

1839.

. Wenn

& r a n I re i dh.

2) Die räumliche Phantasiz.

Wie zur Reproduction der Tóne eine mufifalische Einbils Neußerungsweisen der Phantasie.

dungstrafi hinzutriti, lo steht auch der Reproduction der Formen Bom Professor Adolph Garnier. “)

eine formidaffende Thérigéeit der Einbildungsfrafe zur Seite.

Wie die Singvögel den Con loon vor der Ausführung bilden, 1) Die musikalische Phantasie.

so deinen auch die werlihårigen Thiere die Linien und Umriße, Das Wort Phantasie ist eines der weitschichtigsten und wird welde fie in ihren Bauten ausführen, schon vorher entworfen in den verschiedensten Bedeutungen gebraucht. dis soll es die

zu haben. Wie würde die Biene Wadysstúde quadratförmig bils Fähigteit bedeuten, Gegenstände, die uns weder die Erfahrung den und sie 3!! einem Heragon aufid idren, wenn diese Kaums gegeben, noch das Geddduiß reproduziri bar, vorzustellen. Eine figurationen nicht idon vorher in ihrem Janern vorhanden ges folde felbfti dpferisce Chátigleit muß aud in Bezug auf die

wesen wären? Wie würde die Spinne ihre Fäden strahlenförmig Mufit angenommen werden. Die Sensualisten, welche den

und in konzentrijden Streisen ausspannen, wie würde der Vogel Mensden zu einer Maschine und einem Echo der außeren Natur die Halbfugel seines Neftes bauen, wie der Biber seine Hütte maden wollten, lehrten freilid, daß die Menschen die ersten

aufrichten und sie in Zellen und Gänge abtheilen, wenn alle Gesange dem Murmeln der Sache, dem Rauschen des Windes

diese Thiere nicht eine formbildende ursprüngliche Anlage bes' in den Baumen und den Melodieen der geflügelten Sänger ads

såßen? Und der Mensch sollte feine solche formbildende Anlage gelauft hatten. Warum sollte aber der Menso allein der haben? Wie könnte er anders die rohen Formen der Natur pers is opferischen Kraft und der unmittelbaren Eingebung entbehren? beffern? Wober hat er das Muster der geraden Linie, des gleich: Es heißt, auch die Dogel wdren nur Nadahmer in ihren Ges dentligen Dreie&s, des Kreises genommen? Hatte er fich erwa sángen, und die Nadtigallen wurden in der Kunst des Gesanges

bei der Biene, der Spinne oder bei dem Biber in die Lehre ges von ihren Ueltern unterwiesen. Wäre diese Thatfade begründet, geben oder dare die Regelmäßigkeit, mit welcher er Figuren so werde der Trieb der Nadahmung allerdings madriger als

ausführt, die den Thieren nur unvollkommen gelingen, nicht ein der Trieb der Phantasie senn, aber die Essung der Aufgabe wurde

Beweis, daß eine vorgängige Wirkung der Einbildungskraft ans nur hinausgerückt und nidi erledige werden, und man würde

genommen werden muß? Die Entwerfung der architettonischen immer fragen, wie der erste Vogel zu feinen Gesangen getoms

Grundlinien deint das Resultat einer besonderen Thátigkeit der men sen? Uebrigens wird auch die hier mitgetheilte Behaups Einbildungskraft zu senn. Bei den Thieren ist die Bildung der tung durch eine Beobachtung Spurgheim's widerlege.

Raumfiguren von einem besonderen Instinkte geleitet, welder man", sagt derselbe, die Eier eines Singvogels nimmt und

ihnen ohne Beihülfe der Erfahrung die geeigneten Materialien sie durch einen nidt singenden Vogel ausbrúten idbe, die Jungen zuführt: dann in der Einsambeit aufzieht, so fingen die Mannchen, Tos

Die Umrisse, welde der Mensd in seiner Phantafte vorbits bald Rie ausgewadsen find, wie alle andere Mannden ihrer

det und den roben Figuren der unorganijden Natur anpaßt, Gattung.'

åbertrágt er aud auf die beiden anderen Naturreiche. In feinen Vielleicht wird man sagen, die Vogel haben tein Bewußtsenn Zeichnunger berichtigt er die Formen der Pflanzen, lebo hingu über das, was fie fingen; es ist hier leine Intelligens vorhanden, und laßt weg, bereinigt oder trennt die einzelnen Partieen einer sondern eine blinde bewegende Kraft, welche auf die Musleln der Landidaft. Indem er den Hals des Schwans bewundert, wünscht Bruft und der Sehle einwirlt; es sind Orgeln, deren Belge der

er die unteren Ertremitaten dieses Vogels hinweg und würde fie Sodpfer in Bewegung rebe. Darauf kann man antworten, daß, weglaffen, wenn es von ihm abhinge, die Gestalt desselben zu da die Menschen nicht fingen, ohne vorher die Note, welde fie auss

bestimmen. Der Natur entnimmt der Künstler nicht die Formen führen, gefaßt zu haben, die Wahrsdeintid leit dafür spricht, daß es

seiner Venus oder feines Apollo, denn hier findet er immer Ents mir den Wögeln dieselbe Bewandiniß habe, und das die Chdtigteit ftellungen und Mängel, und die Linie, welche er wahle, hale des Kehilopfes, allem Anschein nach dem Gebote der Intelligenz feinesweges bloß die Mitte zwisden den nad beiden Seiten hin folgt. Der erste menschliche Sånger hat Teinesmeget den Ges auseinanderlaufenden Formen der Wirflidheit, dem Zuviel und fang der Vogel na gebildet, denn bet mufitalijden Bollern

dem Zuwenig. Doch bören wir Kapbael; dieser sagt in einem treffen wir noc jellt die Erscheinung, daf Bauern, Ziegenhirten Briefe an Balthazar Castiglione: ,,36 weiß fehr wohl, das, um u. 1. tv., denen jede mufitalise Bildung abgeht, Gefange erfins

die Soonheit zu malen, 'ido mehrer 3deale sehen mußte, unter den, welde mit denen der Bogel durchaus nichts gemein haben.

der Bedingung, daß Ihr mir zur Seite ståndet, am meine Wahl In Bezug auf musikalisde Erfindungstraft gehen die Stalidner

ju leiten. In Ermangelung guter Muster und lundiger Führer, allen anderen Béltern voran. Bei ibnen haben weder die uns

folge id dem Zuge der Begeisterung, welde über mich fommt. betannien Dorf. Komponisten, nod die berühmten Meister der

Trifft fie das Wahre ? 30 weiß es nicht, obgleid id demselben großen Stadte nöthig, in Gedanten alle Roten, welde fie con

nadstrebe." gehört haben, durcijugehen, um mühsam die gefdlligste Reihens

Der Komponist begnügt fido nidt, eine Reihenfolge anges Folge zu finden. In ihrer Phantasie ruft eine Note die andere

nehmer Töne zu erfinden; eben so wenig ist der Maler mit einer hervor, nidt in der Stufenfolge, wie fie dieselbe früher gefaßt

bloß architettonifden oder geometrisden Regelmäßigteit zufrieden. haben, sondern in einer ganz neuen Ordnung, und das begrüns

Beide müssen noch den Ausdruď, das Leben hinzuthun; der det wesentlid die musikalische Einbildungstraft. Die Deutiden Bildhauer verleiht dem Marmor Leidenschaft und Bewegung, finden beim Anhören eines Gesanges, alsobald harmonische Idne

und aus den Tönen der Mufit muß uns ein gerisies Seelenleben und fallen tiefer oder höher ein, ie nadidem ex fid ididt, entgegentonen. Die Deutungsfdhigleit hat die Aufgabe, die Bes wdhrend ihre úberrheinisden Nachbarn dieses Vorzuges gang

deutung der Zeiden, welde in der Erfahrung gegeben sind, der entbehren.

Physiognomie, der Geften, des Accents zu erlennen; sollte sie bei Zu der Vorbildung der Done muß nog die der Rbothmen

dem sanftler nicht mit einer entsprechenden Chátigleit der Eins gerednet werden. Wie sollte es dem ersten Sänger möglich ges

bildungskraft verbunden fenn, welche das Zeiden vorbildet oder wesen fenn, feine Idne beim Singen abzumesien, wenn er dies

es vervollfommnet, wenn es in der Natur nice in seiner gangen nidt (don Dorber im Geifte gerban bitte? Sollte es ftatthaft

Reinheit oder Deutlich leit ausgeprägt ist? Bestande nicht gerade fegn, mit mehreren Dichtern anzunehmen, daß das Schwanten

hierin das Geheimniß des großen Schauspielers, wie überhaupt der Wellen oder irgend eine andere regelmatig wiedertehrende jedes wahrhafien Künstlers ?

Natureri deinung auf den Gedanten gefåhrt habe, die Idne abs jumeslen! Die Taubftummen, welchen das Gehör nicht zu Hülfe

3) Die Phantasie der Farben. tommen kann, idroenten fick nach dem Latie; fle fallen also Eben fo wie bei der Anhörung eines Gefanges manche einen Rhythmus oder eine Abtheilung in gleide Zeitabídnitte, Meniden zu einem gegebenen Cone die entsprechende Confolge die fie nici dußerlid wahrgenommen haben.

finden, fo haben andere die Gabe, zu einer Farbe die passende

ju wdhlen. Wenn ein geldidter Koloriß nur in seinem Gebådt 9 kus einem Werte desselben, das so gben unter dem Eitel „La Pagco

nife die Farben musterte, welde er don gesehen und sie nur in logie et la Pbrinologie comparóer" in Paris errobienen IR.

der Ordnung musterte, in der er fle gesehen, bis er zu einer ges

gebenen Farbe die passende gefunden hatte, so lånnte man nur dere Grade einer und derselben Thátigkeit sind und nidt son sagen, daß er ein Farbengedådtniß habe; wenn er dagegen zu demselben Organe ausgehen, so ist es die Aufgabe der Schadeli einer gegebenen Farbe, ohne Hülfe des Gedichtnisses uno obne lehre, zu erforschen, welcher Theil des Drgans der Tóne 3. B. lange umherzusuchen, die passende findet, so ist er im Besige einer der Wahrnehmung und welcher andere der Einbildungskraft zur Fabigleit, welche der muffälischen Phantasie entspricht. Spurgs gewiesen ist. heim eridhte von gewissen Mosaitlånstlern, welche su gwei Es fragt sich nun, durch welche Gegenstände eine Thätigleit Steinen, die jedem Beobachter gleichfarbig zu senn dienen, noch der Einbildungskraft, die nicht bloß eine Reproduction der Wahrs 'einen mittleren Farbenton fanden.

nehmung oder des Gedächtnisses sen, hervorgerufen werde. In Also die muflalische Phantasie, die räumlide Phantasie, die dem Spurzheim die Einbildungskraft als den dritten Grad aller farbenerfindende Phantasie find Fähigleiten, welche außerhalb intellektuellen Fähigkeiten hinstellt, nimmt er eine Einbildungskraft der Bereides des Gedichtnisses liegen. Alle andere Dhårigleicen, des Gefühls, des Gesomads, des Geruchs, des Gehörs, des Ges welche mit dem Namen der Einbildungskraft bezeichnet werden, siďts, der Individualitat, der Räumlid leit, der Ausdehnung, der sind durch das Gedadiniß und die Induction gebildete Combinas Schwere, der Farbe, der Berechnung, der Ordnung, der Evens tionen. Eine Sirene oder ein Centaur ist die Combination eines tualitát, der Zeit, der Cône, der Sprache, der Vergleidung und Frauenkopfes und eines Fildleibes, oder eines Menidenrumpfes der Saufalitat an. Diese verfdiedenen Abtheilungen dürften ins und eines Pferdetórpers. Der Physiler, welder in einem Körs deß auf die räumliche Einbildungskraft, die Farbener findende, die per die Eigenthúmlichleiten eines anderen wiederzufinden glaubt, melodisde oder die der Zeit und die der Zeichen oder der Sprache wendet die Induction an, und als im 16ten Jahrhundert ein Arzt zu besdranken fenn. Was bedeutet die Einbildungskraft des Ges fic einbildere, der menschliche Körper sen nad dem Muster des hồrs, des Gesichts und des Gefühls anderes, als die der Melodie, Planeten Systems gebaut, folgte er einer falfden Induction. der Farben und der Räumlichfeit? Alle anderen von Spurzheim Die Leidenschaft leiter unsere Induction irre und laßt uns in dem angenommenen Arten der Einbildungskraft múffen wir aber vers geliebten oder gefürdreten Gegenstande Keize oder Gefahren ents werfen. Dder hatte sich wohl icon 3emand in der Einbildungss

Der unteridies mitchen per Induction und føópferischen hätte, einen Serud, den er nicht boorher eingearhmer, einen des Einbildungskraft besteht darin, daß die erstere die Elemente ihrer iomad, den er nicht vorher gesómedt, ein Gewicht, das er nicht Combinationen in der Erfahrung vorfindet und sie nur anders schon getragen hatte? perfeßt, wdhrend diese einen Gegenstand oder eine Reihe von Die 3rren glauben freilid allerlei Dinge wahrzunehmen, Gegenftanden ohue Beihúlfe der Erfahrung schafft.

die fie nicht wirklic wahrnehmen, aber sie erhalten doch diese Wenn es indeß eine schöpferische Einbilbangskraft in der Wahrnehmung duro eine vorhergehende Erfahrung. 3hre Eins Musil, im Zeichnen, in der Malerei giebt, so ist damit nod nidtbildungen sind wesentlich von denen des Künstlers verschieden, geiagi, daß diejeibe immer hervortreren inússe; und meistentheil fie finð eine Folge der Wahrnehmung, und man fönnte fie als begnůgen fich diejenigen, welche fich mit den rodnen Stúnften bes eine Krantheir des Gedächtnisses betrachten. Dem Künstler das sodfrigen, mic Combinationen der Erfahrung und der Induction. gegen scheint der Gegenstand, den feine Phantasie verarbeitet,

Was die Poéfe und die Beredamkeit betrifft, so beruhen nist wirklich gegenwärtig zu senn. Die Phrenologen fdeinen diese nicht auf einer besonderen Chitigteit der Einbildungstraft. der Linie, welde die Einbildungsfraft der Geiftesverwirrten von Zu der Beredjamleit ist die Erfindung nur eine Auswahl von der Des gesunden Mensden trennt, noch nicht die gehörige Bes Bemeifen, und diese Beweise find Deductionen oder Inductionen. Achtung gedenkt au haben. Die zu rege Individualitat", sagt Wenn es uns vergönnt ist, Edne, Linien, Farben ohne borbers Spurzheim, personifizirt alle Erscheinungen, wie 8. B. die Bes gehende Wahrnehmung darzustellen oder ke in einer anderen wegung, das Leben, das Fieber, die Rarrheit u. 1. w. Der Drdnung als der der Wahrnehmungen darzuftellen, fo is es uns Irrthum, vermoge dessen wir das Leben, das Fieber u. 1. m. andererseits nicht möglich, eine einzige originelle mensolide personifisiren, fließt aus der gemeinsamen Quelle aller 3rrthümer, Handlung zu erfinden, und wir verfahren hierbei ganz nach dem aus der Gabe der Induction oder dem Schließen nad Analogie. Gejen der Joeens Affociationen, d. 6. wir ftellen fie in der Ords Was die Induction von der Einbildungskraft scheidet, ist, daß die nung unserer Wahrnehmungen zusammen. Um sie zu kombiniren, erftere ihre Etemente der Erfahrung entnimmt und ihnen nur múffen wir in dem Schafe unserer Erinnerungen umhersuchen. einen anderen Plaß anweist, während diese einen Gegenftand Was den wunderbaren Theil der poetischen Fabel betrifft, so bies oder eine Reihe von Gegenfianden auffaßt, die ihr nicht duro iet uns dieser entweder leblose Gegenstande, welche der Dichter das Gedächtniß gegeben werden. init Willenstraft, Verstand und Leidenschaften ausgeftattet hat, oder unsidtbare Gouheiten, wie die Gótier der Griechen oder die Zauberer und Feen der Áraber; beide Vorstellungsweisen find eine falsche Anwendung der Induction oder des Soließeno nado Die Französische Literatur des 17ten und des 18ten Analogie.

Jahrhunderts. ungeadtet der Unfdhigteit des Wortes, die Umriffe des Grifs feld, die Farbenabstufungen des Pinsels, die Modulationen det,

(Fortseßung.) Stimme darzustellen, kann der Dichter dod in seinen Schöpfuns Die Literaten und Didter endlich, die von Franz I. bis gen durosợimmern lassen, daß er die Formen einer voltoms Ludwig XIV., wie man damals fagte, meist domestiques eines menen Schönheit, einen prachtigen Tempel oder eine bezaubernde Prinzen oder großen Herrn und von den übermüthigen Launen Mufit in fich aufgenommen hat. Dann verbindet er mit der derer abhängig waren, von denen sie Wohlthaten und Gunstbes poetischen Phantasie die des Didiers, Architekten und Musifers; zeugungen erwarteten, brauchten die Poesie nur als Werkzeug die Lesteren führen ihn über den Vorstellungstreis der Erfahrung der Berführung und Someid elei. Wenigstens macht ihnen Res hinaus, aber als Dichter bleibt er innerhalb der Grängen des gerai *) diesen Vorwurf, der übrigens selbst ein Sleptiker war. Gedächtnisses und der Induction.

1.Es hat zu allen Seiten'!, sagt Labrupère, folde Shongeifter 4) Phantasie, Wahrnehmung und Gedächtniß in

und Belletristen gegeben, welche die Freigeisterei der Großen ans ibren unterschieden.

nahmen und ihr Leben lang das Joch derselben trugen, ihren eiges

nen Einsichten und ihrem Gewiffen zum Trob. Solche Menschen Wir wollen jebe sehen, was die Schädellehre, zu der id opfes lebten eigentlich nur Anderen zu Gefallen, die sie als ihren legten rifden Einbildungskraft sagt.

Endzwedł betrachtet zu haben scheinen. Sie so dmten fide, fic Gall war der Meinung, daß die Einbildungstraft, wie wir vor ihren Augen zu retten und so zu deinen, wie sie vielleicht fie definire haben, den dritten Orad jeder Thårigleit bilde. im Herzen waren; fie find aus Mißtrauen oder Schwache au Spurzheim madte mit Recht darauf aufmerljam, daß die rezeps Grunde gegangen, Sind nun die Großen und Mädtigen der tiven Fähigkeiten niøt die Kraft haben, etwas einzubilden, weil Erde groß und machtig genug, um uns bewegen zu können, daß fie erst durch die intellektuellen Fähigteiten angeregt werden wir glauben, was sie wollen, und leben nad ihrem Geschmad, müssen. Auf die letteren beldrántte er die gdhigkeit, einzubilden. und daß wir die Gefälligkeit so weit treiben, nicht so zu sterben, Die drei Grade der Ehdiigleit oder Heußerungsweisen der intets wie es uns am ficersten bedúnkt, sondern so, wie es ihnen am lettuellen Fähigkeiten And: die Wahrnehmung, das Gedichtniß besten gefall!!! Solde Menschen waren noch weniger als uns und die Einbildungstraft.

núbe Flótenspieler, wie Malherbe die Did ter seiner Zeit bezeichnet. Es ist schon gezeigt worden, daß das Gedichiniß niør bloß

Der Hof und das Beispiel Frang des Ersten, die Züge nad ein höherer Grad der Wahrnehmung oder die Einbildungstraft Italien und die Religiouslriege, das sind die ursaden, durch bloß ein höherer Grad des Gedacinifles ren. Spursheim lege welche jener tapfere Französisde Adel so entsittligt worden, dessen hierauf ein großes Gewide; er sagt: Das Gehør bringe nid Wiedergeburt herbeizuführen Ludwig's XIV. Aufgabe war, wdhs den Gefang der Vogel herbor; biete Wiget hören, ohne zu fins rend er ihn nur an Ånstand der Ranieren und der Sprache zu gen. Die Weibchen der Singvögel haben ein eben fo gutes Gei gewöhnen wußte. In der That, fo ichón auch die Erinnerungen hör als die Männden, und dennoch fehlt ihnen die Sabe des žind, die sich an das Jahrhundert Ludwigs XIV. anknüpfen, so Gejanges. Die mannchen wiederholen aus nidot Gefdnge, die Pann man dod nigt umhin, zuzugeben, daß der große Konig sie schon gehört hatten." Wenn Vogel fingen, ohne einen Ser seine Misfion verfehlt hat; er hat fie weder dem Umfang nach, sang, gehört zu haben und ohne im Besige eines mufitalischen noch in Betreff der Mittel, durd welde fie zu erfüllen war, Gebedornifies zu fenn, wie will man dann behaupten, daß die begriffen. Einbildungstraft ein höherer Grad der Wahrnehmung oder des Er hätte vor allem seine Macht dazu gebrauden fo{len, die Gedidinises len? Wenn die Wahrnehmung und das Gedachts frivolen und liederlichen Sitten des Adele su bessern; aber gerade niß ohne die Einbildungsfraft bestehen, und die Einbildungstrafe diese Sitten behaglen seiner Politit: er wollte die Edelleute zu ohne das Gedichtniß und die Wahrnehmung, so muß man dod Peinen ernsten Geschdften brauchen, außer dem Strieg: übrigens unsrichiedene natürliche Fähigkeiten anerkennen und nidi bloß hatte er selbst mit gutein Beispiel vorangehen müssen, und dazu quantitative Versihiedenheiten. Wenn alio die Bahrnehmung,

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war er su fahwach. Er begnügte fich, zur Partei der ftrengen zu serreißen? Und was bewirte fie, als daß die Bälter weder Grundfdge überzugehen, was er aber auch erst sehr spåt that, frei, nod unterworfen leben, und daß, wie sie die Monarchie ans Als der Zauber des Rahme zur Hälfte erblidhen war. So leicht greifen, die Monardie sie wiederum angreift und mißhandelt, bessert man die Menschen nicht. ,,So lange der König mit seis fe enewaffnet und beraube und alle Streitirdfie und Finanzen an nen Liebesabenteuern beschaftigt war,

fagi Duclos, war aud filch sieht, um das Blut und die Kraft der Rebellion ohnmddig
der Hof ritterlich, Paum hatte sich der Beichtvater seiner bemados zu maden? Dod id berufe mid nur auf das, was Sie, mein
tigt, so ward auch der Hof trübe und deinheilig. Hatte man Herr, in dieser Stadt Paris gesehen haben, als die Unruhen in
fidh bisher zu den Feften und Schauspielen gedrange, so lief man ihr witheten; da empfand man redi, daß die Freiheit, nad
jest zur Stapelle; aber der Gott des neuen Kultus war immer welder man im Volt fireble, tausendmal ldlimmer war als das
der König. Er hatte es leidt bemerken Pånnen. Eines Tages, Ministerium (Magarin), mit dem man bei dem Glang der Sonigs
da der Bonard zur Abenbandacht Pommen sollte, waren die lidhen Waffen und der inneren Nube des Staate teine Urjade.
travées voll von frommen Hoflingen und Hofdamen. Brissac, hatte unzufrieden zu senn, und unter dem man fid jebe viel
Major der Leibwache, fommt in die Stapelle, sagt den Garden beffer befindet, als in jenem unnatürlichen Zustand, wo man wes
gang laut, der König würde nicht kommen, und läßt fie abziehen. der auf dem Lande node in der Stadt lebte, weder einer höheren
Sofort leeren sich die travées; nur die Marquise v. Drageau Gemalt zu geborden hatte, nog die gemeinsanıen Redte der
und drei oder vier andere Frauen bleiben zurúd. Eine Viertels Nasurfreiheit genoß.“ (Soluß folgt.)
ftunde später erscheint Brissac wieder mit den Garden. Als der
König kommt, erstaunt er über diese ungewöhnliche Leere. Brissac

Someo e n.
nannte ihm den Srund, der König lachte, und vielleicht verzieh
er die Gleichgültigfeit gegen die übenbandadt um der Adrung
und Ehrfurdt willen, die man seiner Person bezeugte." Umsonst

Schwedens neuere Dichterschule.
fühlen Lurembourg und Catinat, weil sie Peine Religion haben,

IV. Stagnelius. bie Ungnade des Könige, der sich immer mehr von der Maintes non leiten läßt; mit dieser ungerechten Strenge babet er fic In den Reihen der jungen Soule, deren Standarte Atters und dem Staat, ohne dem Glauben, den er dadurch in Ansehen bom erhoben hatte, fahman nach und nach mehrere geschabte zu bringen glaubt, eine einzige Seele zu gerpinnen.

Dioter bervortreten. Einer der vorzüglichsten war Stagnes Die idonen religidsen Charattere der Zeit, die Beauvilliers lius.") Stein Sowede war mehr mit den Eigenschaften eines und die Chevreuse, find nicht aus Ludwig's XIV. Einfluß bervors Dichters ausgestattet, als er. Ueberfluß an Gedanken, Keidthum gegangen: fie gehorten einer anderen Šphare an, als der des

an Bildern, Wohllaut des Stils, Alles vereinigte sich in ihm, Hofes: es waren die Sdiler jener genialen Pralaten, welche was den großen Schriftsteller bildet, aber er entweihte diese die ervige Zierde dieser Regierung bilden, Bossuet's, Fénélon's, glänzenden Eigenschaften und befleckte in dem Somuße des Les besonders des Legieren, der am besten erkannte, was der Zeit bens die Flamme feiner Phantasie. Von Jugend auf mit einer Roth that, und zum Dant für seinen tiefen Blid und seine Bes loweren phyfisden Krankheit behaftet, 30g er fic nod eine mühungen mit undant und Erit belohnt wurde. Viele folder i merere moralische zu. Er verfiel in eine Art von Misanthros Manner hatte der Franzófifoe Klerus nicht, dog hatte dieser pie, und das Mittel, zu dem er seine Zuflucht nahm, um die Stand viel Gutes gemitit, wenn man ihn mit Weisheit unters finfteren Gedanfen zu versenden, wurde får ihn ein neues Küßt hatte. Was eigentlich den Adel lo entnervte, war das Les Gift. Wie Ewald, wie kidner, fuchte er in der Betäubung fets ben, das er fast zu fahren gegwungen war, aus Mangel an ner Sinne die Berdubung seiner Schmerzen, er wurde ein Saus Carriere und paflender Beschaftigung. Steine Predigt, feine fer und verfärzte fein Leben durd (afterhafte Sewohnheiten. Sdrift fonnte dieses Grundábel heilen. Das Boll, das zur Seine ersten Gedichie, besonders die Lilien von Saron (lit.

Familienleben verurtheilt war, blieb moralisd; jorna i Saron) bereďrigten zu großen Erwartungen; er war aber was sollte linge werden, die Peine andere Schule, feinen anderen Schauplab fomachete hin und ftarb 30 Jahre alt. Armer Sterblicher! hatten, als Hof und Armee? fenélon hatte das Uebel und das er konnte die ganze Tonleiter der Poesie durchlaufen und wählte Mittel erkannt: er wollte eine politisde Reform, die von einem nur den Laut der Klage; seine Seele glid einer Harfe, die eins frommen Manne geleitet würde; auf dieses Ziel ridtete er alle jam in dem dúfteren Schatten eines Waldes hångt, fein Sonnens Gedanken des ihm anvertrauten Königlichen Böglings. Ob die strahl erhellte die filbernen Saiten, Lein Freudengejang entquoll Regierung des Herzogs von Bourgogne Alles

gehalten hatte, ihr, nur der Abendwind entlockte ihr Seufaer. was er versprach? Das láßt fid nicht behaupten; aber so viel Mitten unter den Sinnlichkeiten seines Lebens fouf er fic if gewiß, daß Ludwig's XIV. Syftem nicht im Stande war, eine übersinnliche Philofophie und suchte Blumenduft in verdorrs diejenigen seiner Unteribanen zu befiern, die seinen Hof bildeten tem Graje, Goldferner im Sande, eine GeifterHerrfdaft in und deren Beispiel immer mehr auf die Stadt zurüdwirfen mußte. einer verwahrlosten Körper : Herrschaft. Angezogen von dem

Der Franzöfische Adel war es vorzüglid, burd welden die System der Gnostiker, felfte er fich die Mengen als Wesen Philosophie des 18ten Jahrhunderts so große Verbreitung und eines höheren Ursprungs vor, betrogen von

dem Demiurgos, dem Madi gewann. Er hat fie aufgenommen, gepflegt und an alle Damon des Bösen, losgeriffen von der Welt der Geister, ges Hofe Europa’s verpflangt; die Boffer find erft durch sein Beis fesselt an die Bande des Leibes und seufzend nach der Rüdlehr spiel verführt worden. Dieser Punkt hat die Scwade des Res in die lidtregionen. Auf diesem Grunde führte er feine Schöpfuns gierungs- Šnstems Ludwig's redt ans Lidt gestellt, das ist nicht gen auf; alle Charaftere, alle Handlungen, die er schildert, gehen ju leugnen, daß diese Regierung die zerstörende Bewegung des davon aus. - Er hatte zu viel Subjeftivitat, um wahrhaft 16ten Jahrhunderts aufgehalten hat; aber die Reaction ist nicht epifcher und dramatischer Didier zu seyn; er verstand es nicht, in die Sitten eingedrungen, und die Freigeisterei behielt bei dem seine Persönlid Peit vor der ju idildernden zurúdtreten zu lassen, Abel einen glimmeuben Heerd, der später einen Brand erzeugte. und in den Darstellungen aus der Gedichte, in den Wesen seis

Uebrigens ist die Bewegung des 17ten Jahrhunderts nicht ner Einbildung, in den Sagen seines Voltes, überall matte er durd Ludwig XIV. allein unterdrückt worden; durch die Rothfidh felbft, erydhlte er seine eigenen Gedanten. Wladimir, Blanda, und die Kämpfe der Zeit haben ihre religiosen und policisden Maria, Sigurd Ring, Wisbur find nad gleichem Enpus gebits Theorieen am meisten gelitten. Montaigne ícrieb schon 1870 det. Allen Fehlt es nicht an herrliden Gedanfen, glanzenden an feine Frau: lassen wir fie reden; ich halte mid an die Schilderungen und den Borzugen seiner Schreibart. Aber seine einfade Weise der alten Zeit .... und in der That Poftet das Gem&tbe leiden an Unbestimmtheit und Zerflossenheit, seine Pers Neue bis zu dieser Stunde dem armen Staat so viel, daß ich spektive versdwimmen in eine dunfele, nebelige Ferne, seinen fis mich überall gang davon abwende. Dieses Gefühl der Ermús guren fehlt der feste Umriß. Wollte er in seine Schöpfungen dung ward immer allgemeiner, daher der Spott, der endlio die mehr Plastik bringen, fo verfiel er in das Gegentheil. So hat fronde traf, das lebte Auffladern des revolutionnairen Geistes er eine Tragédie der Ritterthurm (Riddariornet) geldries der Beit.

ben, die in der Seele des Lesers nur Empfindungen des Åbideus Die wenig man im Laufe des 17ten Jahrhunderts auf erweckt. Man findet hier eine Mutter, die zwanzig Jahre im Ideen gab, zeigen Richelieu und Mazarin, indem sie die Revolus Serter schmachtet, weil fie ihren Gemahl betrogen, einen Dies tionen in Schottland, Katalonien, Portugal, Neapel und Ungarn ner, der die Tortur erleidet, weil er mit dieser Frau Mitleid ges durd ihre Intriguen und Subfidien beförderten, ohne zu furcs babt, einen Vater, der in seine Tochter verliebt ist, und eine ten, daß fie Frantreid dadurd Waffen gegen ihre eigene Wadt Todter, die, um ihre Mutter zu retten, der ungůdtigen Leidens in die Hand gaben. Diese großen Minister mußten wohl, was schaft ibres Vaters nad giebt und fich dann 18dtet, um der Schande fie thaten: der Parorysmus, der das Land erschüttert hatte, mar zu entgehen. Man findet keine Entwicelung der Charaktere, fons poriber, und alles vereinigte fid zur Befestigung der absoluten dern nur grausenerregende Auftritte, die das Parterre der Saité Gewalt, deren Theorie bald von Hobbes in eine Formel gebracht in Erstaunen feben würden. **) wurde. Man fah in den fremden Revolutionen nur die Vermirs zwei andere Tragödien von Stagnelius verdienen mehr Lob. rungen, die fie nad fich zogen, und da man so eben erft aus Das Sujet war in diebereinstimmung mit der beständigen Rio ähnlichen Kampfen hervorgegangen war, fo fühlte man fich nidt tung feines Denkens gewahlt; die Entwidetung geht leicht von zur Rachahmung versucht uit die Kriege', farieb ein Zeitger Statten, und der ganze Duft einer holden Poefte ift daraber aus noffe, die unser Europa verheert haben, und all' das Eteno, das gegossen. ,,Die artyrer heiße die eine und ift die Gefdichte der Webermuth der Soldaten und der Gei; der Parteigånger mits des Polneuftes nach der Bearbeitung Corneille's; aber Stagnes bringt, ist es nicht eine Folge des Widerstandes gegen die höchfte lius Were har weniger Handlung und dramatischen Effelt, als Geralt! Das Haupt Kmielnisti's, Radziwil's, des Vices Stanzlers und fünf oder fedis Anderer, hatte es nicht das Leben von hunderts Geboren zu Calmar 1793. Sein Vater war Prediger, mäter Birdsof. tausend Menschen gerettet, welde durch die Landung des Somes Stagnelinis audirte su upsala und Kund; 1915 erhielt er eine kleine Stette disden Stonigs in Polen umgefommen find? Jene angebliche Freiheit der Staaten, wozu anders har fle gedient, als das Land

** Der Ritterturm" wird von Sinderen für das vollendetíte seiner Dramen gehalten.

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das des Französischen Didters. Es ist, wenn man will, nicht fadelnde Wind unterhalt ihn von den verlorenen Freuden einer sowohl ein Drama als ein Dithyrambus, aber ein gewaltiger, anderen Welt. Er hört in des Abends Stille einen harmonischen religiöser Dithyrambus, der die Seele wie das Brausen der Gesang wie Sternenmufil, der ihm die Dornenbahn, wohin er Orgel in einer Kathedrale ergreift und dwebend erhalt bei den fic verirrt, zu verlassen und in die Regionen des Lichtes fid ju feierlichen Klagen und Afforden, die durch die Tiefen des Schiffs dwingen einladet; da erhebt er sich zu Gott und feiert mit Ins und die Wölbungen des Chores hallen. - Die andere ist im brunst die heilige Jungfrau, Christus, die Kirche und die ewige Grunde die erste nach einer der mystisden Ideen Swedenborg's Seligkeit. Seine Lyrik ist mystiso wie die von Novalis, mit geføriebene Tragédie. Sie führt den Titel: Die Liebe nad dem dem Unterschiede, daß die des Deutsden sich auf Natur grúns Code"! (Startefen efter DOO). In einer der Regionen der det, die des Stagnelius einem iuftigen Wolfenbilde gleicht. Die anderen Welt, in einer Art von Mittelregion zwischen der Erde Sammlung feiner religiøsen Oden, die den Titel , lilien von und den himmlischen Spharen, fibt ein junges Mädchen unter Saron" führt, wie die meisten seiner anderen Inrisden Coms einer Enpresse und dentt an den Geliebten, den fie auf Erden positionen, sind ein großartiger Wiedersdein dieses idealen zurücgelassen hat. Der eisige Hauch des Codes hat die brennende Traumes, der nur die Erde berührt, um mit neuer Sawungs Liebe, die sie während ihres Lebens zu ihm trug, in ihr nicht fraft den himmlisden Sphären zuzufliegen. Aber fie haben den tilgen Pönnen, und abseits gelagert, fühlt sie nur einen Shmerz, Fehler, daß immer dieselbe Saite ertont, derselbe Gedante in fieht sie nur ein Bild, lispelt sie nur einen Namen. Ein Engel verschiedenen Formen immer wiederkehrt, das mufifalische Thema naht und fordert sie auf, des Himmels, dessen fie theilhaftig ges in seinem Grunde unveränderlich ist und nur in seinen Variationen worden, nicht zu vergessen, fid) ihrem Gotte, der fie gerettet, ihrem wedselt

. Die Zugvögel" (Finitvoglarne), welche wir hier himmlifden Brautigam, der ihrer harre, zuzuwenden. Sie ants mittheilen, mögen als ein Beleg feidhrerer Art zu dem Gesagten wortet: 3d habe alles vergessen, was ich auf Erden gesehen, dienen.

DATE in meiner Kindheit gekannt habe, nur Eines habe ich nicht vers gessen können, den Kuß meines Albert, den Kasensib, auf dem

Die Zugvögel.Cur ,

ចំណង៖ ៦៨។ wir unter dem Schatten des Ahorns ruhten.' Komm',

Der Vögel Chor sieht rasoen Fluges spricht der Engel, wlomm mit mir in den Himmel. 3f6

Jeßt fort von rauhen, kalten Nord, Albert dort?" fragt das liebentbrannte Madden.

123313 ... Nein, er

Kein Riegel hemnit

den Strom des Zuges,

Nidt unbekannter Meere Port. ist noch auf Erden." - ,,Nun denn, so giebt es für mid leinen

Dod seufzen fie: Mein Gott, wohin? Himmel; id will Albert hier nahe bei der Chránenquelle erwars

Was ist des Sdweifend Ziel und Sinu? uşmuth ten." Ein Chor von Engeln léßt fich in den Lüften vernehmen,

Wir (dseiden bang von Schwedens Muert, 10510035 besingt die Freuden Gottes, die Wonnen des ewigen Lebens. Er

Der Jugend Land, der Heimat Grundriss fordert Julien auf die Erinnerungen der Erde und das Bild

20 Nefter wir auf Linden bauen,

Umspielt von Zephyrs lauem u11d. aus einer verganglichen Welt fahren zu lassen. Zu gleider Zeit

SV 100

Was ziehn und fliehn wir ängstlid fort, 0213 wird ein anderer Chor an ihrer Seite sichtbar, es ist der Chor

Was drängt und treibt uns von dem Drt? der Dämonen. Er fingt die Wollúste der Erde, das Geheimniß: volle, die Trundenheit einer Liebesnacht, und Julie hori's, ihr

Da, wo die Nacht mit Hellem Glanje te ho

Jm siden Segensdooß uns räugt, sort Herz idlágt, ihr Blid wird feurig. - ,,Erinnerst Du Did,

Im Silberschmuck, im Blüthenkranze 120 fangen die bosen Genien, der Sommernacht, der buldreiden

Bon Blumenduft und Mond erzeugt?

15 Es floh der Schlaf, die Matennacht

ESH Haide, des frystallenen Wassers, bei welchem Du mit Albert

Ward durdigekoft, in Bieb' durdwacht. faßeft? Die Wollen breiteten einen Schleier åber die lidhte Sheibe des Mondes, und es fiel nur ein blasser Schein auf die

Rund streckten fidh des Baumes Zweige, Schatten des Thales. Albert drůdte Did an sein Herz, Deine

E8 troff die Blüth, es troff das Krauto

Bon Chaues Pert'Nun ist die Eidheit Stimme zitterte unter seinen heißen Kåfjen, von seinen Armen

Entlaubt, der Rore Keld, ergraut, umschlungen, faneft Du unter dem Schweigen der Gegend auf

Der Frühling todt. Bald plerat im Schnee

Des Wald's der Jäger auf das Reh. den Rasen, die Sterne blidten lachelnd auf Did nieder, und

SI Nachtigallen sangen Dein Hodzeitslied.'' D, ihr Lauen

Zeit ift8, daß wir den Rücken Fehren uit de Sommernachte, ruft Julie aus, 1. Gefang der Vögel, Duft der

Dem Land', deß Sonne täglid) bleidit,

Wo Niemand unser Lied mag hören, Veilchen, rieselnde Quellen im Mondenglanze, Blumenteppiche,

19 Des Grabes Stille alles gleidit. wo die Lauben girrten, wo ich in Albert's Armen rubre, adh,

Gott lehrt, wozu die Flügel gut, konnte ich euch nur noch einmal wiedersehen! - Julie erhalt

Gegrüßt, willkommen, stürm (die Fluth! 496

de 295 von den Engeln die Vergünstigung, auf die Erde zurůczukehren, 315 So ward gezogen, ward gesungen; um den wiederzusehen, den sie nicht vergessen lann. Während deß tódtet fid Albert aus Lebensüberdruš, Julie sieht ihn ihr

Da hält die ulm die Reb umrdlungen, die

Durdströmit Krostatt den Myrthenwald entgegeneilen in dem Enpressen, Thale; die begleitenden Engel

Erfüllt und würzt die heitre Luft 12372 01 zeigen ihr den Himmel, Albert die Hölle. Sie drůdt ihren Ses on Nur Waldgefang und Tropenduft. 001400 liebten an ihr Herz und stürzt sich mit ihm in den Abgrund.

Like Sout. Erdenfreude Dir entschwinden, Ein Swedisder Kritifer hat gesagt, daß, wenn Stagnelius

Der Herbstwind reufsen Durd das Laub, . am Leben geblieben wäre, er die dramatische Kunst in Soweden

as De finden. hatte gründen können. Nach meiner Ansicht wurde er zwar eine

Der Bogel schüttelt ab den Staub,

Erreicht der Wünsche Land. Drum sage nicht, Gattung des Drama's geschaffen haben, die nod nicht eristire,

Jenseits der Gräber strahlt das ew'ge Eidit.se nämlich das ideale Drama; aber das wahre Drama, den Spies gel des menschlichen Lebens, wie Shalespeare, Góthe, Schiller es uns enthüllt haben, würde er nie erreicht haben. Stagnelius'

M a nnigfaltig e . Genie ist ein rein (nrisches, die schönsten Stellen seiner Tragödien haben einen (yrischen Schwung, und seine verbreitetsten und bes Zur geographischen Kenntniß der Türlei. Der liebtesten Dichtungen gehören der Enrit an. Der Rhythmus ist gegenwärtige Aufenthalt Preußisøer Offisiere in der Europäischen mannigfaltig, der Stil biegsam und geschidt behandelt, der Verss und Afiatijden Cúrlei dürfte besonders aud für die geographisde bau wohlflingend. Seine Elegieen, die er geschrieben, erinnern Wissenschaft von wesentlichem Nuben fenn. Es ist faum glaubs zuweilen an Gothe’s Römische Etegieen; seine Sorinette haben lich, wie sehr in diesen Gegenden, die doch in den frühesten auf eine strengere Form und mehr Korrektheit als die Schlegelschen. uns gekommenen Urkunden schon erwähnt werden und zum Theil Aber der Grund feiner Seele ift difter, feine Oden, seine legieen der Schauplag der ersten Menschenbildung waren, alle Karten und Sonnette find mit einem Trauerschleier åberkleidet. Er finge und alle Darstellungen irre führen. Berge werden nac Ebenen nicht, er reufat und weint nur; Alles, was er fieht, ermedt in verseke und Flüffe angegeben, die entweder gar nicht eristiren oder ader, fo beneidet er das Glüd derer, die in den Gräbern iclas ihren früheren Aufenthalt im Ballan Gebirge und in den Festuns fen; dentt er an seine Liebe, so ruft er aus: „Meine langgehege gen des Schwarzen Meeres au interessanten Starten: Beidnungen

, ;" den Thränen und der Trauer geweiht; Du wirst, Geliebte, für lien die ficherften wissenschaftlichen Auffdlüffe versprechen, haben mich ewig den hohen Sternen gleich seyn, die mir lächeln, die Privat-Nadridten, die von dem Freiherrn von Moltke aus Mas ich aber nicht berühren kann." Allenthalben, wohin er seinen latia und von Herrn von Vinde aus dem alten Angora einges Blid auf die ihn umgebende Natur wirft, sucht er ein Aini, wie gangen find, dhnliche Untersudungen in Bezug auf Šlein Afien ein dem Schiffbruc entronnener Matrose nach dem Hafen fpaht. in Aussicht gestellt. Namentlich hat Herr v. B. eine Sarte des Dann geht er weit weg von den Menschen und ruft aus: 3d fúdostlichen Klein: Afiens entworfen, welche das Land zwischen bin allein! Der Genius des Schmerzes mit seiner bleichen Stirn, Mossul, Siwas, Konieh, den Cilicifden passen, Maríd und Urfa feinem thranenbeneßten Angesicht begleitet midy in die Einsam umfaßt. Sie wird daher eine Lüde ausfüllen zwisden der Arbeit feit und in die Dämmerungen des Abends; die Schwäne der des Englischen Konsuls zu Erzerum, Herrn Brand, und den bon Erinnerung erheben ihre Stimme auf dem Dcean der Zeit. - dem Britischen Oberft Chesnen geleiteten Aufnahmen der Euphrats Zuweilen gefällt er fide dann in feinen Somerzen, regner die Erpedition. Herr Hauptmann Fischer hat seinerseits eine Starte qudlenden Wünsche, die ihn verfolgen, und die Chránen, die er bon Karamanien und Silchgli entworfen, welche durch die Reise vergießt. Aber seine Düfterkeit, von der ihn nichts gerstreut, des Herrn Hauptmann von Vinde wahrscheinlich noch nördlich bringt ihn fast beständig zu seinem mystischen Glauben gured. ausgedehnt werden wird, so daß dann in Verbindung mit der Die Seele ist ihm eine Königstochter des Himmels, die auf diese Guilleminor'iden Starte von West-KleinsAfien dag Material vors jammerbelastete Erde verbannt worden; der rieselnde Strom, der handen fenn wird zu der ersten richtigen Karte von KleinsAften.

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