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und lebhaften Bewegungen begleitete Wahnsinn gerade nicht am Deutschland Wurzel gefaßt hatte, auch in Sweden Eingang. sowierigsten zu heilen ist; bei dem schlaffen und trágen 3rrsinn Bereits im Jahre 1803 wurde Hamamrsfóid das Haupt einer will im Gegentheil gar Peine Sturmethode anfdlagen.

literarischen Verbindung, deren Zwed die Verbreitung umfassens Um den doppelien Einfluß der freien Luft und der Absondes derer Ideen in der Stritit war, als diejenigen, bei denen man rung auf den Zustand der in der Behandlung befindlichen Grren sich bieber hatte begnügen lassen. 1807 fifiete Atterbom gu Ups zu prüfen, hat man fårzlid auf einem der Höfe der Salpetrière fala die Gesellschaft Aurora, die für Sdweden im neunzehnten mehrere éteine von einander abgesonderte Hätten, die Schweizer: Jahrhundert ungefahr das wurde, was der Gottinger Hainbund Logen genannt, erbauen lassen. Doch deint es, als habe man für Deutschland in der zweiten Hälfte des achtzehnten. 1809 er: bis jebt durch diese Neuerung noch niches Wesentliches erzielt; langte das Land die Preßfreiheit wieder, deren es unter Gustav IV. die Behandlung und Bedienung der Jrren wird nur dadurch ers beraubt war, eine Erwerbung, die nicht wenig dazu beitrug, die ich wert, weil diese Hütten auf abgesonderten, ungepflasterten literarisde Revolution, deren Ausbrud fich nidst mehr ver Pennen Hofen liegen, auf welden bei Schnees und Regenwetter das ließ, zu beschleunigen. Nicht lange darauf gaben die Anhänger Hin und Hergehen sehr beschwerlich ist

. Die dort eingeschloffes Leopold's ihre Literatur: Zeitung" heraus, ein Tageblatt, nien Wahnsinnigen find übrigens in demselben Zustande geblieben, das Anekdoten, Sagen, Novellen und einige djthetisde Ábhands wie früher, wo sie noch die Schlafíále und gewöhnlichen Zellen Lungen von magerer Ausbeute enthielt. Hammarsfoid und Atters bewohnten.

bom warfen sich als Ritter der neuen Schule zu Gegnern dessela um den Grad von Entmenschung oder Wuth Pennen zu lers ben auf. Der Éine redigirte den, Polyphem", der andere den nen, in den ein von Geistesverwirrung befallenes Wesen gerathen, Phosphoros", der fich in Purzem eines jo glänzenden Ers Pann, muß man in eine dieser Zellen eintreten, und dod gehört folges erfreute, daß die Romantifer diesen Namen zu ihrem eine gewisse Kraft dazu, sich hinein zu wagen. Die balonadte Felogeschrei machten und sich Phosphoriften nannten. So Wahnsinnige liegt gewöhnlich auf einem an die Mauer befestigs war der Krieg eingeleitet und drohte, von Tage zu Lage heftiger ten Bett, das nur aus einem Strohrad besteht, auf weldem die und bitterer zu werden. Was Mann gegen Manu auszufedhten Krante sich umherwälzt und ab und zu ein Geheul, jo (dredlich hatte, wurde bald allgemeiner Parteifampf, und beißende Epis wie das eines wilden Thieres, ausstößt. Man schneider ihnen die gramme befeuerten den Streit der Theorieen. Aber in diesem Haare ab, und der Anblick des fid sträubenden Haares, der funs Streite war die Literatur s Zeitung nicht der StarPere. Die Pelnden Augen, des geöffneten Mundes und der verstorten Züge Phosphoriften fiegten eben sowohl durch ihren Eifer, des Gegs erinnert an die Vorstellungen der Alten vom Haupt der Gorgone. ners Bloben zu zeigen, als ourd ihr Talent, und das Publikum Unter den Wahnsinnigen der Salpetrière befinden sich mehrerefdien fich auf ihre Seite zu neigen. Sie wurden unterstüßt von

B&uerinnen, die ihre Klagen und Verwånsdungen in der Munds zwei der ausgezeidnetsten Stritifer, welche Schweden jemals hers art ihrer Gegend ausstoßen. Diese unverständlichen Laute erhöhen vorgebracht hat, Thorild und Ehrensvård, und von mehreren noch das Schauerlide der Scene; man wähnt, Verdammte zu jungen Dichtern, die mit einer frischen und lühnen Einbildungss hören, die sdon im Voraus die Sprache der Hölle reden. fraft glänzende Eigenschaften des Styls verbanden. Zu ihnen

Beim Anblic des Elendes, in das ein solches ungludseliges gehorie unter Anderen Elgftrøm, der in der Blåthe feiner Jahre Wefen verfallen, gedente man der glüdlichen Augenblice, der starb und einige schmelzende Elegieen hinterließ. heiteren Tage, die ihr einst in ihrer Jugend lidhelten; man 3m 3ahre 1811 fanden die Phosphoristen eine neue Stúße ichmúde diefes damonische Haupt mit dem lieblichen Strange der an der Gesellschaft Jouna, die Geijer, Tegnér, Afzelius und Ling Braut, der jungen Mutter, oder auch nur mit den trågerisden zu Stocholm gründeten. Die Aufmerksamkeit des Publikums Blumen des Vergnügens und der Lust, und man wird es sich auf die nur allzu lange vergessenen alten Denkmåler der Schwes verzei hen, daß man diese Zellen nur aus bloßer Neugierde bes dijden Literatur zurüđzuführen, war Hauptwed derselben. Sie trai; denn es ist unmöglid, daß der Gedanke nicht aus diesem gab eine Sammlung heraus, in der Geijer Poesieen von et traurigen Winte hinüber in die Welt fomeifen um die Ursachen waterkanbifi bem nepridge Bridtetes regnér die

die Schönheiten und

den Ruhm Schwedens besang, Afzelius eine Uebertragung der das frühere Leben der Wahnsinnigen und über die Ursadjen ihrer Edda bekannt machte. So lehnte fidh die romantische Sdule an Geiftesverwirrung unterrichten, lo erhátt man leider nur sehr die Ueberlieferungen der Vergangenheit und an die Ahnungen unbestimmte Belehrungen, die sich gewöhnlich nur auf gleichgüls der Zukunft. Zugleidfuchte fie sich durch ein gründliches Stutige Umstände beziehen. Unter den Wahnsinnigen der Satperriere dium des Plajiischen Alterthums zu befestigen, lieferte verstands befinden fich ungefahr gegen zwanzig Offentlide Dirnen; die lidhe und treue ueberseßungen Homer's und Virgil's, so wie Abs übrigen sollen durd Geldverluste, abermaßiges Effen und Trinten, handlungen über die Poetit der Alten, die durch ridtige Auf : durch häusliches Unglück, die größere Anzahl aber durd Herzenss fassung und Entwiđelung ihrer Grundlage fich allenthalben Eins Pummer in diesen Zustand verfallen fenn. Was find das für Leis gang verschafften. - Gegenwärtig ist der Krieg beendigt, die den, worin bestand dieser Summer? Davon weiß man nichts, Gahrung, die der Streit beider Schulen hervorbrachte, hat fich und man wird auch nie etwas darüber erfahren, denn wenn ein gelegt und der Beobachter, der über die Wahlstatt fdreitet, fann, Weib fo ganz von einem Leiden dieser Art rid beherrschen läßt, um die Heftigkeit des Stampfes zu ermessen, Trümmer von beis daß fie darüber den Verstand verliert, so verschließt sie auch den sammeln, wie man von einem Schlachtfelde die Langensplits meistentheils dieses Geheimniß aus Schamgefühl tief in sich und ter und goldenen Sporen der Ritter aufliest. laßt es fich nicht entreißen. 30 fie erst zu dem Grade von Der Redacteur des Plaffisden Journals, Herr Walmart, hat Wahnsinn gelangt, der eine besondere Einsperrung nothig macht, einige Gelegenheits:Brosdåren hinterlassen, deren Andenken aflein so ist es zu spät, sie zu befragen. Es besteht übrigens bei der die Mess Stataloge bewahren, und eine Schwedische Anthologie, Mehrzahl der Grren eine so große Versdiedenheit zwischen ihrem die ihm teine andere Mühe gekostet hat, als von hier und da iebigen und früheren Wesen, daß es sehr schwierig ist, aus ihren mit ziemlich ungesdicter and die Dichtungen verschiedener Worten und Handlungen im Hospital irgend einen richtigen Zeiträume aufzugreifen und sie ohne literarisde Notizen,

ohne Soluß zu ziehen. (Soluß folgt.)

Biographieen zusammen druden zu lassen. - Die beiden Haupts

Redacteure der Iduna, Geijer und Tegnér, sind heute zwei der Bibliographie.

großten Lidster Shwedens. Hammarfedid, der Redacteur des

Polyphem, hat unter vielen anderen zivei vortreffliche Sdriften Le chien de Jean de Nivelle. – Pon Fabre d'olivet. 2 Bde. 15 Fr.

verfaßt, die eine über das Studium der Philosophie", die aus De l'air comprimé employé comme moteur, ou de la Force obtenuo gratuite. dere ,, úber die Geschidhte der Sdywedisden Literatur."*), meut et mise en réserve. Von M. Andraud.

Ehrensvård und Thorild legten den Grund zu der neueren Stris Des diverses espèces de morve et de farcin, considérées comme des formes variées d'une même affection générale contagieuse. - Bon ul. Leblanc.

til, und Atterbom, das erklarte Haupt der Phosphoristen, hat Elémens de géologie pure et appliquée. Pon 4. Rivière. 12 Fr.

diesen Rang durch seine philosophischen Werte und Poesieen ges Le lys d'Israel. – Von Anna Marie. 2 Bde. 15 Sr.

rechtfertigt. **)
Maruzza ; roman de moeurs. - Nad Svindler. 2 Bde. 15 Fr.
Mignard et Rigaud. Bon P. de Musset. 2 Bde. 15 Fr.

Ruß l a nd.
Oeuvres complètes de Cbatterton. Ueberseßt von Javelin Pagnon. 2 Bde.

15 Sr.
Revue des romans. Recueil d'analyses raisonnées des productions des plus

Die Ruffischen Swvãtfi.
célebres romanciers français et étrangers, contenant 1100 analyses raison-
nées, faisant connaitre avec assez d'étendue pour en donner une idée

(Soluß.)
exacte, lo sojet, les personnages, l'intrigue et le dénouement de chaque
- Bon Eurebe g. 2 Bde. 15 Fr.

Uud der Drolnitsd und sein Schwager hatten thre Ringe
Traité sur la morte chronique des chevaux, considérée daris så vature, soa in die Schúfiel gerhan; sie wurden bei einem und demselben
stége, 'res causes spéciales dans Parmée, et son traitement. Pou M.
Sage. 11 Fr.

Liede herausgenommen:
Le rol des heures. Poésies, – Bon F. Dugué. 7! Fr.

Ich liße auf dem Trog ynd sehe nad Gewinn;
Jo ribe immer fort, id lebe immer fort:

unermüdet reb' ich – der Gewinn itt auf rent Hofe,
ch w é o é n.
.

Der Gewinn ist auf dem Hofe, hundert Rubel (iegen auf dem Tird)."

Da Beide i:: der Chat fehr gewinnsúdytig waren, fo gefiel ihnen Schwebens neuere Dichterfdule.

Hinorista ante o ningar !. andet philoloogilla Studium

i Sverige i vol. 1821. - Svenska Bitterbeter. 1 vol. 2te Auflage. 1. Hammarfford und die Phosphoriftet. 1833. Herr Marmier konnte aud nod das lebte umfassende Dert reines de

bens anführen: ,,Grundzüge der Geschichte der Philosophic." 4 Bände. 1825 Während leopold's Ansehen in der Schwedischen Literatur

- 27. H. ftirbt 1827. nog ungesd maleri herrschte und Frangen in der Zuriidgezogens **) Geboren ju to den 19 Januar 1700, ftudirte ju uprafa, reinte dret beit wirfte, ohne sich um die Gelege su fümmern, nach weldien

Jahre durdi Deutrdland, Italien und Daneniarf, wurde 1819 Porner der er fang, fand der Romantisismus, naddem er in England und

Deutsch n literatur bei den Kronprinsen, 1821 Privatdocent au der Hniver: fität ipfala, 828 Professor in der vhilosophicdan Fatultät,

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roman.

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ten.no

dieser Gefang fehr wohl, und fie lachten sogar laut auf, als der Der Drolnitíd und fein Sdowager hatten die Abfidet, fid Narr bei dieser Gelegenheit sich nicht enthalten konnte, auszurus gleich auf den Weg zu machen; aber der Hausherr iberredete fen: „Nu, nu, qud das Lied weiß idon, wie sie auf Geld jie, inoch einen Tag zu bleiben und sich von der Reise gu crhos verseffen sind; nur iininer nehmen, immer nehmen. Freigebig len, mit dem Versprechen, am nádsten Lage selbst mit seiner solli 3hr jenn? Ja, freigebig, um Anderen zu rohaden. Sollte Familie nach Mustau zu fahren. Sie blieben. Nach einem auch ich doch vorher fúr nichis und wieder nichts Prúgél erhals reichliden Mittagsmahi ruhren Alle ein Stündchen aus und fuhs

„Schon gut, don gut, Narr“, sagte lachend der Dfols ren dann spazieren. Nach ihrer Rüdfehr bis zur Anfunft neuer, nirso; ,,wenn Du mich deshalb für geizig balift, daß ich Dich wie am Abend vorher verfleiderer Gifte gaben die jungen Leute nicht genug geidlagen habe, und wenn Du, deshalb auf mich sich einander Rüthsel auf. Diese waren freilich nicht so fompli: zdrnest, so sen rubig, ein anderes Mal werde it Dich besser. girt wie jest, aber gerade deshalb vielleido um so it werer ju bedenken."

errathen. Zum Beispiel: Zwei Spißen, zwei Ringe, in der Wo aber ist Sophia’s Ring? Der vorlebie wird herausgenoms

Mitte cin Stift. Klein und rund bewahri es das ganze Haus. men, und immer ist es nicht der ihrige: dieser blieb zuleni nac;

Das erste ist eine Scheere und das zweite ein Solos. Es einen folden legten Ringe wird gewöhnlich etwas Widerwärtiges

gab aber auch schwerere R&threl. Eine von den anwesenden prophezeit, obwohl es Leute giebe, die das Gegentheil behaupten.

Frauen, die fich darüber drgerte, daß ihre Tochter unter funfaig Wie sollte dieser Zweifel nun entschieden werden? Die Nina

nicht eines errieth, wahren Sophia oft so glüdlich war, gab, wollte Sophia's King lonell herausnehmen, stieß zufállig an den um diese in Verlegenheit zu bringen, folgendes Rathiet auf Tisd, die Sdůfel fiel zu Boden und ging entzwei, das Wasser

„Was fliegt ohne Flugel, was Iduft ohne Füße, was brennt ohne strồmie auf die Diele, und Sophia's Ring rollte vor Aller Augen

Feuer, was thut weh ohne Verwundung ?" — Den Finger an ihre dahin. Dies war ein idlechtes Zeiden; einen Mann bekommt rosigen Lippen gelegt, ann Sophia etwas nad, und rief dann fie schon nicht, und Gott weiß, welches Unglúd ihr sonst noch bes

aus: ,30 hab's, ich hab's! – Ohne Flügel Riegt der Sturm, vorsteht! Alle waren ersdúrtert, am meisten aber die Nána.

ohne Feuer brennt die Sonne, ohne verwundet zu senn, leidet ,,So send doch ruhig', rief eine Frau aus; ,, wäre die Schüssel das Herz der Wahrsager." - Alles rief ihr Beifall zu; aud ganz geblieben und der Ning herausgefallen, fo würde es freilid

der Drolnitsd murmelte vor fich hin; „Wahrhaftig, das ist ein nicht gut gewesen seyn; 3hr seht ja aber, daß die Schüssel in

Wunder und fein Madden; fie verdieni Zaarin zu renn." Scherben daliege: dies vertúnde: unserer lieben Sophia" eine Doch genug von den ferneren Belustigungen dieses Tages; giangende Zufanft."

sie glichen den gestrigen. 3d wollte nur mit einigen Worten „Wie freue id mich, daß Du reich werden sollst", flüsterte

unsere ehemaligen Swatli dildern; wenn diese Schilderung eine Freundin ihr ins Ohr. – „Ach Liebe", antwortete Sophia, gefsilt, würde ich mid sehr freuen; id fúrdre nur, man fónnie Jan Reichthum denke ich am wenigsten, denn dabei ist man oft Tidy langweilen, wenn man es länger vor Augen behélt. Wir arm an Glúd."

wollen mit Wiewoloídly's nac MosPau und jegeni, 1048 dort Inzwischen war Mitternadit schon lange vorbei; die Gäste gedieht. hatten fich herrlich bclustigt. 31 Folge der eifrigen Bewirthung der Hausbesiger konnten der DPolnitid und sein Schwager nur mit dhe in ihre Schlafkammer gelangen. Sie legien fich zu

England. Bette und schliefen wie die Dodien.

Um nadsten Tage wachten fie gegen Mittag auf. „Nun, Bibliographie. Bruder, dagegen labi fich nichts sagen, wir sind gestern gut bes wirihet worden", fagie Trodanigroff zu seinem Gefährten, als

Bunyan's Pilgrim's Progress, with a Life, by R. Southey. er sich von seinem Lager erhob. ,, und die Todter, die Tochter,

The Englishnan's Greek Concordance. wie schon ist sie! Weißt Du wohl, Leonin', fuhr er mit leiserer

The Fergusons, or, Woman's Love and the World's Farour, - 2 Bde. Stimme fore, „daß es mich einigermaßen beunruhigt, daß fie so

The Greek Mission, or Sixteen Years in Malta, Greece and the lonian Isles.

Bom Prediger S. S. Wilson. überaus schön ist; Du bist ein gescheidier Mensch und hast wohl

Hours of Sadness, or lostruction and Comfort for the Mourner. gemerlt, daß unier Verwandter Ilja Miloslawski eine seiner

Illustrations of Mechanics. Bon H. Moreley. Códrer gern als Zaarin sehen würde; ihm wurde es gerviß nicht

Influence of the Corn Laws. Bom 3. Wilson. angenehm fenn, wenn wir mit einem so schönen Mcòchen, wie The Juvenile Naturalist. Von B. H. Draper. Sophia, erschienen." „Wahr ist es freilid)", antwortete der

An Old Tale and Often Told. Dloinitid; ,,von ganzer Seelé würde ich meinen Verwandten

Our Great High Priest. Bon R. Cor. beistehen, wenn ich fahe, daß mir meine Dienste später gehnfach

Popular Songs of Ireland. Bon L. Crofton Crofer. belohnt wurden; wir musien uns aber in Acht nehmen, daß wir Rudiments of Architecture. Von 3. Gwilt. uns nicht duschen. Wie Du weißt, find nicht mir allein zur

School Botany, or an Explanation of the Character and Differences of Plauta, Brautschau ausgesendet; es fommen vielleid)t bis 200 zusammen; for the use of Students. Boni Prof. Lindler. Mit 150 Holzschnitten. ivenn nun der Zaar eine andere als Miloslawli's Cochrer ers Treatise on Bridges, Vaults and Arches. Bon E. Crearo. Erste Abthels wahlı, so haben wir das Nachsehen. Gefállt ihm aber Sophia,

lung. Fol. so kommt es uns zu gut, daß wir sie auffanden. Oft Miloslawski damit unzufrieden, fo moge er seinen Verstand zusammennehmen und Tehen, wie er seine Cod;ter anbringt, während wir das uns

Mannigfaltige 8. srige für Sophia thun." ,, Du hast Redyt"ermiederte der Schwager; „wir wollen unserem Wirih den wahren Grund un: Brisildes stolonial. Neid. Nach Herrn Montgomern feres Herfommens mittheilen und ihm sagen, daß er mit seiner Marrin haben Englands überseeische Befibungen einen Flådens Tochter nad) Moolau reisen folle. Dod, id glaube, er Pommt Inhalt von 2,200,000 Engl. Quadratmeilen und eine Säftenlange zu uns, id höre feine Stimme."

von 20,000 See Meilen. Die Bevölkerung beträgt 105 Millionen 3n diesem Augenblid trat Wiewoloiden ins Bimmer, erluns Seelen, so daß erwa 50 Kópfe auf die Engl. Quadrarmeile tom. digte sich nad der Gesundheit seiner Gaste und wie sie die Nado men. Es befinden sich darunter 800,000 Lutheraner und Kalvinisten, zugebradi hårren? Nadıdem er eine befriedigende Untwort erhals 700,000 Disse:uters, l's Millionen Römisch-katholisde, Griechischs ten, ladere er sie ju fich ins Zimmer ein, um ein Becherchen Patholijde, Snrer ?c., 26 Millionen Muhammedaner und 75 Mils Sr&uterbrannuein zu leeren und dazu 3! ellen, was der Himmel lionen Hindus. Die Militairmader in den Solonieen berrági besdeert hairc. - Dane für Deine Güte, Ruf Wladimirowitídy, 56,000 Mann regulaire Europäische Trappen, 156,000 Mann rer anworteten die Gäste, „Dein Anerbieten dlagen wir nicht ab. gulaire colonial Truppen (Farbige) und 250,000 Mann Kolonial: Jindessen wollen wir Dir zuvor den eigentlidsen Zweck unseres Niliz (Weiße). Die Staats: Einnahmen und Ausgaben belaufen Hiersenns mittheilen: unser Vater, der Zaar, wünscht fich zu fid auf 23 Millionen Pfund Sterling; außerdem werden von verináhlen; wir sehen uns nach einer Braut um, die wir, ohne Großbritanien 225,000 Pfo. fúr Civil: und Gefängniß:Verwaltung zu erróthen, Zaarin nennen Pönnen. Vielleicht bestimmt der und 1,800,000 Pro. für die Armee verwendet. Steuern Pommen Himmel Deine Tochter dazu; eine idónere sahen wir nidt ungefähr 41 Schilling (1. Thaler) auf den Stopf. Das in den 2nd fordern Did, daher auf, mit ihr nach Mostau zu Pommen." Kolonieen umlaufende Metallgeld belaufi fido auf ungefähr 5 Mily Der gute Wrewoloidhin verlor fast die Besinnung, als er diese lionen und das Papiergeld auf 3 Millionen Pfund Sterling Neuigkeit hörte. Er liebte freilich seine Tochter über alles, und Der Seehandel der Solonieen belduft sich in den Ausfuhren auf für ihn war sie eine unübertrefflide Schönheit; iedod war es 30 und in den Einfuhren auf 25 Millionen Pfo. Sterl. Großs ihm nie in den Sinn gekommen, daß sie eine Zaarin werden britanien erhalt von seinen Kolonieen für 15 und fendet dahin fónne. Ohne mich iber die hierauf folgende linterhaltung weis nur für 10 Millionen Pfund Waaren. Die Gefammschifffahre. ter auszulassen, rage id nur, daß er bald forteilte, um seiner umfaßt einen Gehalt von 8 Millionen Tonnen, von welden allein Frau und Tochter diese Nadridt mitzutheilen. Sie waren midt 3 Millionen Donnen auf den Verlehr mit Großbritanien vers weniger erstaunt als er. Die liebenswürdige, anspruchslose wandt werden. Bon 1814 bis 1837 wurden in den Kolonieen Sophia glaubie anfánglich, man babe seinen Soery mit ihr; sie 8975 Schiffe mit einem Gehalte von 1,022,937 Lonnen erbaut. hielt pidi gar nicht für ro reizend, daß der zaar sie allen Die jährlich in den Kolonieen erzeugren Produkte werden auf Mädchen Rußlands vorziehen und zu seiner Gemahlin erwdhlen 400 Millionen Pfo. Sterl. gesdaßi, und der Gesammtwerth des Pönne. Ihre Mutter war vor Entzüden außer sich und die alle beweglichen, wie des unbeweglichen Eigenthums daselbit' foll Nana nabe daran, vor Freude den Verstand zu verlieren.

2300 Millionen Pfd. Steri. betragen.

vierteljährlich, 3 Thlr. für das ganze Jahr, obne E:: bönung, in allen Theilen der Preußischen Monarcie.

Erpedition (Friedricho-Straße Nr. 72); in der Provinz so wie im Auslande bei den

Wohllöti. Pest: Aemtern,

für die

Literatur des AusI and e s.

N 43.

Berlin, Mittwoch den 10. U pril

1839.

Wir haben viel daraus gelernt, hátten aber gern noch mehr ges f r a n f r e i ch.

lernt. Warum soll man nidi versuchen, auf die duntelen Pars

tieen eines so großen Bildes einiges Licht zu werfen? Herr Die Französische literatur des 17ten und des 18ten Villemain fonnte dies mit mehr Erfolg, als irgend Jemand. Jahrhunderts.

Wir haben nicht die Absichi, hier die Lúčen in der Arbeit

des berühmten Professors auszufüllen; doch können wir uns nicht Nadi Villemain': „Tableau du XVIII, siecle." ')

enthalten, in eine oder zwei von den großen Fragen, welche die Herr Billemain bemerle in der Vorrede seiner Literaturs Literargedichte des 18en Jahrhunderts betreffen, naber einzus Geschichte des 18ten Jahrhunderts, daß man diese Gedichte, geben. obwohl fic fdon jo oft behandelt worden, vor seinern Buch nicht

Es ist Herrn Villemain durchaus nicht entgangen, daß ju ganz ersdópft habe und auch nach demjelben nie dahin Pommen den auffallendsten Beziehungen, die der von ihm behandelte Stoff werde; man werde sie, meint er, immer wieder aufs neue ans jedem denfenden Geist darbietet, der wunderbare Kontrast gehört, fangen. Ludo wir sind diejer Meinung. Dod) Herr Villemain der das 18te Jahrhundert von der unmittelbar vorhergehenden glaubt einen viel unparteiisderen Standpunft einzunehmen, als Zeit trennt. Doch ist dieser Stontrast in seinen Darstellungen seine Vorgänger. Er erinnert daran, daß die meisten Schriften, hinreidend entwidelt? Wir zweifeln, ob viele Leser dies augs die das iste Jahrhundert zum Gegenstand haben, Streitschriften sprechen werden. In folgenden Worten ist Alles enthalten, was für oder gegen dasselbe sind. Die berühmten Namen dieser Herr Villemain über diesen Punft zu sagen hat: denkwurdigen Epoche", iagt er, ,, die man mad bestimmten ,,Der literarische Geist des 17ten Jahrhunderts hae fich unter Zweden erhob oder erniedrigte, sind zu Waffen in den Händen dem Einflusse dreier Elemente gebilder, der Religion, des Atter: der politisden Parteien geworden. Die Reaction madhie den thums, der Monarcie Ludwig'8 XIV. Aus diesen sehr verschies Irrthum wieder lebendig, und der wiederermachende Einfluß der denen Elementen und aus dem eigenen Aufidhrung einer jugends Jeluiten gab manchem mit Redit vergessenen Philosophen, wie lichen, fráfrigen Nation ist jene große Scule des Schönen und Helvetius oder Holbach, neues Unjehen. Doch die Wahrheit der Beredjamfeit hervorgegangen, die man nie úbertreffen wird. bleibt dieselbe, tros dieser verschiedenen Standpunfte, und es Die Momente dagegen, welche die Literatur des 18ten Jahrhuns mußte sich mit der Zeit ein unpariciisches Urtheil über den Chas deriz beherrichen, sind der Steprizismus, das Moderne und die rakter des leßten Jahrhunderts bilden. Der ásthetische und künft

: poliisde Reform. Nichts ist entgegengese ter und nidhis enger lerische Gesidespunte mußte sich von dem politischen trennen." verbunden, als diese beiden Epoden; die Größe und die Auss

Die lebren Worte bestimmen genau die Tendenz des Herrn artung der ersteren bradoren die zweite hervor." Villemain. Ihm ist es mehr um die literariide Würdigung des Allerdings bildete das 18te Jahrhundert eine Reaction gegen 18ten Jahrhunderts zu thun, als um dessen philosophiide und die Zeit Ludwig's XIV., dod es ist die Frage, worin die innere sociale Bedeutung. Doch dieser Gesichtspunft scheint uns etroas Strafi dieser Reaction besteht und weldes ihre Ausdehnung und beschränkt, und zum Belege desjen verweijen wir auf eine andere Dauer ist. Es ist hier nicht von einer Reaction dér Art die Stelle seiner Vorrede, wo Herr Billemain den neuen Charakter Rede, wie sie in Frankreich am Ende jeder Regierung eintritt andeutet, den die Französische Literatur annahm, win einem Jahrs und dem Lande zur Gewohnheit geworden ist; es handelt sich hundert, wo sie nicht mehr als die erste der Künfte, sondern als vielmehr um eine der riefften Revolutionen des menídlichen die hodite geistige Madhe anzusehen ist, da alle übrige damals Geistes, die nicht aus Mißvergnügen und bloßen Edusdungen, so gang ohne Kraft waren,

bedeutend diese aud renn mögen, zu erklären ist. Man fann sich nicht gut dazu verstehen, Werte, welche die Man sagt: das 18te Jahrhundert gehe aus dem 16ten hers hódíte geistige Macht der von ihnen bewegten Zeit bildeten, vor, das izie len nur ein Ruhepunkt zwisden beiden Epochen. unter einem blss literarisden Gefidispunft zu betrachten. Es Der erste Theil dieses Safes ist durdaus wahr; die Ideen, die giebt keine Literatur, die nicht einen tiefen geistigen Einfluß zu das 18ie Jahrhundert in Bewegung gefert hat, mit denen es ihrer Zeit ausgeübt, doch das heißt nod nidt, das hodite geistige gegen die alte Gefellidafe losgezogen iststammen allerdings Moment der Zeit reon und die ganze Gesellidaft beherrschen, aus dem 16!en Jahrhundert; aber das 17. Jahrhundert ist lein und dies Lebtere fand im 18ten Jahrhundert ftati, in einem Lande, Ruhepunft, vielmehr hat es dazu beigetragen, jene goeen in wo die ganze Ordnung der Dinge sich auf Doktrinen fúzte, die Frantreid so wunderbar machtig zu machen, durd seine vergebs von der höchsten Gewalt geldübi und jeder Distussion verídloffen liden Berjude, fie au belámpfen und zu unterdrüden. waren. Gewiß, dies ist eine außerordentlide Erscheinung, und Das Zeitalter Ludwig's XIV. blendet leidt; der große König eine Literatur, die im Widerspruch mit der Staatsgerdalt so war so lange Sieger, daß die späteren Niederlagen den Eindruct madrig wirten konnte, verdient gewiß im hodften Grade, studire jener Siege nicht vernichten können. Aber es ist gerade sehr und untersucht zu werden, doch muß dieses Studium nicht die widtig, ihn als Besiegien zu betrachten, denn seine Triumphe artistische und árhetijde Seite allein festhalten; denn Strafre waren von geringer Bedeutung im Vergleich mit seinen Nieders irgend welcher Art betraciet man auf eine ganz andere Weise, lagen. Und niot bloß in seinem Ruhm und Eroberungs:System man beschäftigt fich vor Allem mit dem, was ihre Kraft auss ist Ludwig XIV. besiegt worden, seine Politik und feine religiösen macht, mit den Wirkungen, die sie hervorbringen, und forlot Grundfåge zogen nicht weniger den Kúrgeren; ja, in dieser lentes nach den Ursaden. In dieser Hinsicht unterscheidet fich das Jahr: ren Beziehung ward er für

immer überwunden: die Provinzen, hundert Ludwig's XIỹ. durchaus von den Sorifeftellern des 18ten die er eroberi, sind dem Eroberer nidhr alle entrissen worden, Jahrhunderts. Wenn man Boltaire lieft, findet man nie jenen aber von den Prinzipien und religiosen Doktrinen, die er für reinen, erhabenen Genuß, jene ungemischte Freude am Sdónen, immer firirt zu haben glaubre, blieb bei seinem Tode fast nichts die Racine's Meisterstede gewodhren; man erkennt in dem Bers übrig. faffer der Henriade, selbst in den Werten, die nichts mit seinen Wenn man von dieser Regierung eine ganz treue und wegen Doktrinen zu thun haben, einen der Haupturheber einer unges ihrer Unvollftändigkeit dod iduídende Ansbauung Kaben will, heuren Revolution, und wo man eine solche Perspektive vor fide muß man das Leben jener Frondeurs ftudiren, die so unruhig, bat, da wird jede rein literaris de Betrachtung unmöglid. so ausschweifend in Ideen und Sitten sind, so lange Ludwig XIV.

Es ist also kein glüdlider Plan, die Literatur des 18ten noch ein Kind unter Vormundidaft ift; von 1661 ab werden sie Jahrhunderts so behandeln zu wollen, daß man von den großen ganz andere : fie dissipliniren fid fie laurden aufmerksam auf philofophifden und historischen Tendengen, die in ihr liegen, ab. die Parole des Souverains, die Hodstgestellten sind die Unters ftrahirt; man kann bei einer solchen Behandlung anziehend, ja thánigsten, und wie der große Condé, thun rie Alle weiter nichts, beredt fenn und Geldmad und mannigfaltige Kenntnisse an den als die Bidtter ihres früheren Lebens zerreißen. Lag legen, aber es bleiben dabei gange Streden mūst liegen, Man höre einen jener Helden aus der Zeit der Minderjáns wohin Žeder den Blid wendet, um sie beleudtet zu sehen. Einen rigteit: einige Zeilen einer naiven Erzdhlung werden uns über folchen Eindrud bat Herrn Dillemain's Buss auf uns gemadt. diese Berwandlung mehr Auftidrung geben, als lange Reflerionen.

Gaspar v. Chavagnac, ein Dffigier, der mit dem Prinzen von ') Bgl. gr. 123 des Magasind von 1838, wo toir bereitt sintge eintek

Condé in enger Verbindung stand, hatte eine somere Wande tende' Betradtungen über dieses Wert gegeben haben.

bei der Belagerung von Lerida davongetragen. Seine Freunde

halten ihn alle für verloren; man sagt ihm, daß er sich auf den darin gefáilt, dies gu erzáblen. Man vergleiche diesen Bericht Tod vorzubereiten habe. r Herr von Châtillon", sagt er, ,, der mit dem von Chavagnac, der vor Lerida ju fterben glaube und am Fuß meines Bettes saß, weinie, umarmte mich und war so übrigens noch so gutherzig ist, daß er an die Betrübniß seiner gerührt, daß er meine eigenen Somerzen verdoppelte. In dieser Aeltern denkt und seinen Unglauben dazu benußt, ihnen den Trost Gefahr' tamen einige von den Monden, in deren Kloster wir leichter zu machen. Aber welder leidtsinn fteckt in diesem from wohnten, um to zum Dode vorzubereiten und zu befehren; aber men Betrug! Diese Art Unglauben war damals beim udel an vergebens, ich wollte nichts von ihnen hören, und nachdem sie der Lagesordnung; er magie ein Spiel aus der Religion, aus forigegangen, ordnete ich meine Angelegenheiten, belohnte meine dem Leben, aus Ullem, nur nicht aus der Ehre. Und was war Leuie nad den Diensten, die sie mir geleistet, und befahl ihnen, an diesem Prinzip der Ehre? Es vertrug fich zur Noth mit den in die Auvergne zurúczulehren und meinem Bater zu sagen, daß allerniedrigiten Handlungen, mit Betrug im Spiel und anderen id als Hugonotte, meiner Mutter, daß ich als Starholiť gestors áhnliden Standalen. Man brauchte nichts als die Beobachtung ben. Id bediente mich dieser Lüge, um sie Beide über den Vers dieser Ehrengesebe, um fid Adtung und Ansehen zu erwerben; last eines Sohnes zu trösten, den sie so zártlich liebten und der dann war man ein honnête homme, und dies war das heilige an Nidhis glaubre; aber Gott, den ich dafür alle Tage meines Wort, der Titel, nach dem jeder junge Edelmann geiste. Lebens tausendmal um Verzeihung bitten werde, wollte mido Dieser Begriff des honnête homme, der sich unter Ludwig nidht verlassen, er gab mir Zeit, Reue zu fühlen, die Religion zu XIII. gebildet, wurde während der Minoritdi Ludwig's XIV. andern und meine Seele zu rerten, indem er mir durch ein außer's vervolliommnei und in den Salons der Ninon durd die Saints ordentliches Abenteuer das Leben erhielt zu einer Zeit, wo man Evremond, die Chapelle, die Badaumont, die Charleval, die nur meinen Tod erwartete."

Bernier und viele andere Sdüler Epilur's und Gassendi's mit Wie verídjieden find diese beiden Meniden, der, welder in einem philosophisden Firniß ausgestattet. Lerida dem Tode nabe war, von dem, der nach dem Nimweger

Il vit loin du scrupule et de l'impiété, Frieden reine Memoiren und Grundlage aufschreibt; der Eine res

Sans craindre ou inériter les éclats du tonnerre; prájentiri gang die erste Hälfte des 17ten Jahrhunderis, der Ans

Il mêle l'innocence avec la volupté dere die zweite, und diese beiden Hälften des Jahrhunderts find

Et regarde le ciel sans dédaigner la terre. scheinbar nicht weniger von einander verschieden, als die beiden So lautete damals die philosophische Formel des honnête Lebenshälften Chavagnac'é. Doch man muß fie nicht tauschen homine, den man aud den Weisen" nannte und von dem Las laflen, der Unteridie) ist lange nicht so groß, als er scheint. bruyère sagte: „In einem gewissen Stand und bei einer ges

Banle, welcher die geixige und philosophische Bewegung wifen Geistesbildung und Weltanschauung darf man nicht daran der Zeit von dem Wiederermachen der Wissenschaften an besons denken, ein und dasselbe mit den Gelehrten und dem Volt ju ders studirt hat, sagt: „Nie hat es vielleicht so viel unglaubige glauben.“ als im 16ten und 17ten Jahrhundert gegeben; ich meine die lins Man sieht aus dieser Stelle Labrunère's, wie aus dem gans glaubigen, die sich nidt damit begnügen, das Gebäude umzus zen Siapitel von den Esprits forts, daß unter Ludwig's XIV. lans stoßen, ohne den Grund zu gerstoren, sondern die Beides, Grund ger Regierung die steprische Frivolitát der vorigen Periode durd und Gebäude, gleid wenig anerkennen.")

die Predigt der Bourdaloue und Bossuet und die gelehrten Es fehlt nicht an Quellen, die Banle's Behauptung beftatis Echriften der Arnaud und Nicole nicht verdrängt worden. Ludi gen, und sie scheint uns für Ludwig's XIJI. Zeit noch viel wahs wig XIV. brachte viele scheinbare, wenig echte Reformen zu rer als für das 16te Jahrhundert. Seit dem Tode Heinrich's IV. Siande. Die Veränderung bestand nur darin, daß es nunmehr spielt der Unglaube eine Hauptrolle in den Sitten des Adels; gwei Selassen Libertins gab, stari einer: die offenen Libertins oder idon damals nahm er jenen frivolen und spottenden Charakter Unglaubigen, d. h. die, welche es zu feyn glauben", wie las an, der ipdier unter der Regents aft wieder ersdeint und den brunere lagt, und die Beudiler oder Schcinheiligen, d. 6. die, Voltaire und seine Anhänger durch ihre Einwürfe und Raisonnes welche nicht für Freigeister gehalten senn wollen." Damals fand ments fo geididt zu befördern mußten. Die Žrreligiofitde war es Bacauinont zweđmaßig, die Theorieen feiner Jugend etwas allerdings im 16ten Jahrhundert groß genug, und der treffliche fu modifiziren; in seinem Alter sagte er, ein honnetier Mensch Lanoue hebt sehr gut die Ursache derselben hervor, indem er sagt: músie an der Thúr der Kirde sein Leben zubringen und in der „Unsere Religionsfriege sind es, welche berdirfien, daß wir die Sufristei sterben. Für diejeninfonfequenten honnête homme Religion vergaßen.". Nichtsdestoweniger war der Glaube in Las (cheinen die Worre des Verfafiers der Caractères geschrieben. noue's Zeit noch sehr start, und wenn ihn die Bergerrungen der Man sollte sich sehr ernstlid prüfen, ehe man ein starter oder Heuchelei und die Erzesie des Fanatismus todieten, so waren doch freier Geist wird, damit man wenigfiens ro ende, wie man ges diese Ergeffe selbst ein Bercis seines Darenns. Daher findet er lebt hat, oder wenn man sich 'nidhi diese Ausdauer zutraut, jo fich auch selbst bei denen wieder, die dem Zweifel und seinen mußte man fido entschließen, fo zu leben, wie man sterben will." Stampfen am meisten preisgegeben waren. Folgende Worte eines Le Cogneur de Bachaumont war Pariser Parlamentsrath freien Denfers des 16ten Jahrhunderts an seinem Todbette und Chavagnac's Freund; diefes und das Beispiel des Raths beweisen diet. Etienne de la Boëtie, der Verfasser des Contré Desbarreaur und vieler Anderen beweist, daß die Sitten und un, spricht so zu seinem Freunde Miocl Montaigne: „Mein Grundjáße der Aristokratie des Degens zahlreiche Nachahmer in Bruder, mein Freund, ic versichere Dir, id babe in meinem der Ariftofratie der Robe gefunden harten. Was die geistliche Leben genug Dinge, wie mir í eint, mit eben so viel Mühe und Aristokratie betrifft, so bedarf es laum der Bemerkung, daß fie Leiden gethan, als ich dies jebe thue. Heißt das nicht genug gelebt, von denselben Ansichten angestedt war. Die Französische Bos: wenn man jo alt wird, als ich? 3d war im Begriffe in mein beit hat diese Beispiele nur noch besser aufbewahrt, als die ans dreißigstes Jahr su treten, Gott hat mir die Gnade angethan, deren, die Memoiren der Zeit sind voll davon. Saint Pavin daß ich bis zu dieser Stunde gesund und glúdlich war; bei der war übt von Livri; es ist bekannt, daß Boileau seine Belehrung Veranderlichkeit der menschliden Dinge konnte dies nicht länger für unmöglich hielt; gleidywohl betehrie er sich, und die Nachridt dauern. Bald hatte ich tausend unangenehme Dinge erleben davon erzählte der Spotter Gui Patin einem seiner Freunde in músien, d. B. die Schwache des Alters, von der id nunmehr folgenden Worten: ,,Hier ist vor einigen Tagen (1671) ein großer frei bin. Und dann ist es wahrideinlich, daß id bis zu dieser Diener Gottes gestorben, Namens Herr von Saints Pavin, inrimer Stunde chrlicher und besser gelebt habe, als dies vielleiche ges Freund Desbarreaur's, der auch ein sehr berühmter 3sraelit ist, schehen wäre, wenn mid Gort båtte To lange leben lassen, daß si credere fas est.” (Fortjeßung folgt.) mid die Sorge um Reidthum und Bequemlich leit beschäftigt hátte. 30 bin

überzeugt, daß ico von binnen zu Gott und in die Wohnung der Seligen kommen werde.'

Die Salpetriere. Man glaubt vielleicht, hierin nur einen Schüler des Solras tes zu sehen; man leje weiter: ,,Des Morgens beichtere er reis

(Søluß.) nem Priester; da aber der Priester nicht alles Ndihige miiges Was nun die veridhiedenen Arten von Irrsinn anbelangt, so bracht, fo' Connte er ihm nist die Mefie lesen. Dienstag frúb findet man in der Salperrière ebenfalls die gewöhnliden Wahns aber verlangte Herr de la Boëtie nad ihm, um, wie er sagte, finnsinpen, wie in allen ähnliden Anstalten. Hier, wie überall, mit seiner Hülfe das lebie crislide Gebet verrichten zu können. sieht man Herzoginnen, Marquisen, Stöniginnen, staiserinnen und So hörte er die Messe und nahm fein Abendmahl. Und als der Heilige in der Einbildung, so wie diejenigen ärten von Manie, Priester von ihm Abschied nahm, sagte er: „Mein geistlider welche sich nach den Individuen verändern: die Furcht vor Mord, Vater, id bitte Euc demůchigít, Eud und Alle, die unier Euren Vergiftung und Diebstahl, Wahnsinnige, welche sich vor der Sonne Befehlen leben, flehet zu Gott für mid, wenn es sein Wille ist, oder vor ihrem Scatten fürdten; die Eine, obgleid sie sich einbils daß ich zu dieser Stunde meine Tage endé, daß er Mitleid babe det, eine Millionairin zu renn, bittec dodi alle Vorübergehenden mit meiner Seele und mir meine Sünden verzeihe, die ohn' Ende um einen Sou gu Tabaf; die Andere (dreibt, dichtet und fertigt find, da es nicht möglich ist, daß eine so niedrige, idomade Bittsdriften an, um ihre Entlassung aus der Anstalt zu bewirten. Kreatur, als id, die Gebote eines To hohen, modligen Herrn volls Doch sind diese verschiedenen Geistesverwirrungen zu belannt, zogen habe; oder, wenn es ihm gefällt, daß ich noch hier unten um langer bei ihrer Aufzählung su verweilen; bewährt aber hat Bufe thue, und er mein Stúndlein nod hinaus diebe, jo bittet e8 fid, daß in Frankreich die Zahl der wahnsinnigen Frauen bes ihn, daß er bald meine Qualen endige und mir die Gnade ans Nandig die der Männer um ein Viertel übersteigt. Wenn man thue, meine Schritte von nun ab in die Fußrapfen seines Willens bedenkt, daß die Ursachen des Wahnsinns, wie Trunt, Glůdss zu leiten und mich befier zu madjen, als ich ipar.

wedsel, ehrgeizige Pláne, angestrengtes Studium und dergleiden Dazu fommt nodo, daß der Erzähler dieser Details der steps mehr, weit bäufiger bei den Männern als bei den Frauen vors tif de Montaigne iß, der selbst Zeuge davon war. Gemiß, es fommen, so muß man eigentlich erstaunen, daß es doch mehr war nod viel Religiositdt in einer Gesellschaft, wo ein Wann, geistesgestorte Frauen als ánner giebt, und man fühlt fich vers wie la Boëtie, so ftarb und ein Mann, wie Montaigne, fidanlaßt, dieses Mißverhältniß der Bestimmung der Frauen selbst

und der faliden und unglüdlichen Stellung suzujdreiben, die

Wenn man nun die dergie über die Zahl der Wahnsinnigen vor, und man blidt nicht mehr so gleichgültig auf mandes ephes befragt, die ganglich geheils aus der Salpetrière entlafen wers mere, verwilderte Dajenn, das glanzend aufiaucht und von dem den, lo erhält man sehr von einander abweichende Antworten, je Sdimmer und den Verführungen der Welt verlodt wird; man nach dem Charalter und der Aufridrigkeit des Befragten. Die denft an das Ziel, das reiner nur zu oft unvermeidlich harrt: Aerzte, welche von jeder Aufschneiderei fid fern balien und es eine Besserungsjelle in St. Lazarus oder cine Soweizer Zelle in vorziehen, lieber das Ungureidende ihrer Kunst in gewissen Fallen der Salpetrière. einzugeftehen, als der Wahrheit zu nahe zu treten, erflaren, daß die Mittelzahl aller erzielten Heilungen nie ein Drittel oder ein Viertel der Stranten übersteige. Die Heilungen sind oft nur

Schwe 0 e 11. fowanfend, ungewiß und erfordern die größte Schonung; man muß von der Gcnesenden mit großer Behutsamfeit alle Gegens

Schwedens neuere Dichterschule. ftande fern halten, die aud nur im entferntesten auf die Joeen

III. Atterbom. und Eindruđe ihres Wahnsinns Bezug haben. Die Heilmittel sind oft ganz einfach, oft sehr vervoidelt; die beruhigenden, lúbs Der poetisde Genius Atterbom's ist einer von denjenigen, Lenden Mittel dlagen zuweilen an, oft aber sind sie aud ganz die am wenigsten der Zergliederung fahig sind. Seine Werke erfolglos; die Sturzbåder werden hier nur als Strafe angewens gleiden einem Spiegel mit verschiedenen Facetten und Refleren, det. Dft bringen auch Zerftreuungen, Musil, Sdauspiel oder das beren wesentliche Nuancen anzugeben lower fällt. Der vors Landleben glückliche Veränderungen in den Ideen der Wahnsinnis herrschende Zug darin seint eine anmuthige, ideale und etwas gen hervor, doch giebt es durchaus feine bestimmte Regel in dies innstische Phantasie, wie sie in den Minne dngern Deutidlands er Beziehung. Vor einigen Jahren ließ man die Jrren in Chas hervortritt. Wie sie, stimmt er sich leidenschaftlich fúr einen renton einem Schauspiel beiwohnen, dod man überzeugte fid Traum oder ein Sinnbild, sieht wie sie in den Lüften eine Ges bald von der Nußlosigkeit dieses Versuches; die in der Sur bes ftalt foweben, die ihn verführt, hört Übends am Ufer der Ger findlichen Wahnfinnigen vermodren es nidit zu fassen, daß fie waffer, in dem Duntel des Waldes idweifende, flagende Cone, einem Schauspiele beiwohnten, und blieben unverändere in ihrem die ihn rühren, öffnet wie sie seine Gefühle allen Harmonieen gerdhnlichen 3deenPreis befangen. Die in der Befferung Bes der Natur, allen sanften Einflüferur:gen, die ihn in der Stille griffenen sagten aus, daß fie dabei eine Aufregung, eine innere einer Herbstnacht oder in den dwimmenden Duften eines Frühs Bewegung verspürt hatten, welche fie für die Vorboren eines lings: Norgens anhaugen, verfalle endlich wie sie zuweilen in Rüdfalles hielten. Uebrigens begreife man wohl, daß der Eins (pisfindige Betradiungen, in ein Uebermaß von Metaphern und fluß solcher Bergnügungen auf ein verwirrtes Gehirn nur sehr iird abftraft. Die Schwermuth, die feine Didrungen färbt, ist unvolltommen und rein zufallig renn fann, denn um Geldmad zart und durchsidrig, fie hat nichts Ermüdendes, nidors Strants und Sinn für die schönen Stúnfte zu haben, muß man ein sehr baftes; sie gleicht dem Wasser des friedlichen Sees, in welchem feines und gebildetes Gefühl beißen, und wenn nun das Gefühl die lichten Abendrorlfen durd die Dammerschatten ziehen, wo úberhaupt so getrübt ist, daß es fich feine fiare Vorstellung von der Gesang der ferdhe sid mit den Klageronen des Windes im irgend einem Gegenstande gu robaffen vermag, lo fann es auch Röhrid mischt. Die Traurigkeit, welde übrigens in den Wers unmöglich den ridrigen Gerichtspunft auffinden und von allem ten Atterbom's berridht, ist eine edle und heroisde; sie ist lein Anderen abstrahiren, um ein roones Wert der Malerei, der mus Erzeugniß persönlich erlebten Mißgeschids oder einer augenblics fil oder der Dighitunft recht zu genießen. Daher irren fic aud lidhen poetischen Cáusdung, sondern jener unbegrenzten Liebe diejenigen durdaus, melde in dem Wesen der Mufiler, der zum Wunderbaren, die den Dichter dem Leben entfremdet und Dichter, ja überhaupt aller großen Stúnstler und dem der Wahns mitten im Gewühl der Menschen zum Einsiedler macht. Eine Finnigen gewisse Annäherungspunkte entdeden wollen. Nichts nordische Sage ergdhit, daß, als ein Jüngling des Nachis, mit Ateht dem Wahnsinn ferner und erfordert eine traftigere und uns den Elfen getanzt hatte, er am anderen Morgen mit bleichem getrůbiere 3deens Verbindung als der Zustand eines Gehirns, in Gefiote uno traurigem Herzen zurůdgelehrt wodre. Der Dichter welchem große Begriffe und erhabene Vorstellungen sich erzeugen. hat seine and ausgebreitet nach diefen Feen der Einbildunges Freilid geschieht es oft, daß Súnstler in Wahnsinn perfallen, oder fraft, die ihn in ihre magische Welt hineingezogen haben; er hat man wird doch wenigstens zuweilen an ihnen unerúgliche Zeichen seine Seele in die liebenden Umarmungen einer dieser Sn(phiben von Seiftesverwirrung gewahr; dazu tragen aber weniger die hingegeben, die eben so schön und eben so leicht wie die Illusion geistigen Aufregungen als die Didifehler und die ungeregelte sind. Er hat aus dem begauberten Becher der Jugendırdume cbensweise bei, welche fic die

Mehrzahl folder Personen zu getrunken; dann, als dieser Becher, aus dem er wieder trinken Sdulden Poinmen laßi.

wollte, fich seinen Lippen entzogen hatte, die goldene Erscheinung Wenn man aud bei der Rüdlehr aus der Salpetrière nur enisdwunden war, die schimmernde Grotte, die ihn aufgenoms noch geringe Hoffnung für die Wiederherstellung der dort befinds 'men, fid hinter ihm geschlossen hatte, fand fich der Nachtwandler liden 3rren hegt, fo gedenkt man dod mit Befriedigung der allein in der Welt der Wirklichkeit, seine Stirn ist bleich, fein gefunden Lage des Hospitals, der schönen şofe, der bequemen Herz traurig geworden. Solatféle und aller der Sorgfalt nnd Aufmerksamkeit, womit Im verflossenen Jahre hat Atterbom reine Gedichte, die bis diefe armen Wesen behandelt werden, die leider nur noch für dahin in veridiedeuen Journalen und in den poetijden Alma: rein materiellen Beistand empfänglich sind. In der milden Bes nagen, welche er seit 1812 wdhrend mehrerer Jahre herausgab, handlungsweise, die jeßt den Wahnsinnigen der Salperrière zu gerftreut waren, zu sammeln angefangen. Es find bis jeßt zwei Theil wird, erkennt man den glüdliden Einfluß eines Mannes, Bande davon erfdienen. Die Dden und Elegieen, welche fie den man wohl mit Red den Wohlthater der Irren nennen Pann, enthalten, find mannigfaltig im Sthl und Runehmus, mie die denn der Dottor Pinnel war der Erste, der diese Unglüdlichen Erinnerungen der Kindheit, die Träume der Liebe, das Gefühl von den Stetten und Handídellen befreite, womit man sie ehemals der freude oder Wehmuth, die fie abwechselnd veranlaßt haben. belastete. Obgleid die ganze Şeilmethode der Geistesgerråttung Zuweilen schimmere fein bestimmter Grundgedante durd, es ist bis jeßt nur noch ein Problem ist, so versucht man doch gewiß mehr ein Phantasiren auf der Laute; dann gleichen seine Lieder mit Recht bei dieser Krankheit alle Külfsmittel der Arzneitunde. den Bariationen eines mufitalischen Themas; leicht und lieblich, Vielleicht kommt noch die Zeit, wo es der Arztlichen Sunft ges baben sie dennoch nichts Kongentrirtes. Zu den beadtungas lingt, der mensoliden Gesellschaft diese geistigen Parias gurúdt's wertheren Partieen dieser Sammlung gehört eine Reihe Pleiner gugeben, die Fadel der erlos denen Bernunft neu zu entzünden, Gedichte auf die Blumen. Die bedeutenderen von Floras Kins die Seelen mit ihren Empfindungen und Reigungen aus dem dern werden hier beschrieben, nidot mit der Pleinlichen Eroders ftarren Todesídlafe wieder zu erweden. Welch ein herrliches heit des Botanilers, sondern mit der Sympathie, die ihr Anblick Resultat der Anstrengungen und Forsdungen in der Arzneikunst! beim Didier wecft, oder nach der Sage, die sich an fie inúpft, Bon diesem Gesichtspunkte aus wäre der Beruf des Arstes ein oder in der fnmbolischen Bedeutung, die ihnen beigelegt ist. wahrhafi göttlider! Mit solchen Gedanken berdafrigt, vergiße Mande dieser Schilderungen, wic die der filie, des Náuses man, was jebi node mangelhaft, nodo unvollkommen und fehlers Shrdens (myosotis), haben die Frische und den Reiz einer zonller haft in der Behandlung der Geistestranten ist, und man fühlt andere, wie die Viole, find sdrtlid und melancolisch wie eine fich gedrungen, den Männern, welche alle Strafte ihres Geistes Elegie, noch andere, wie die Malve, haben einen dramatisden und ihren ganjen Eifer auf folde Suren verwenden, einen gang Charakter. Doch ift Mander mißlungen, verraih Manier und besonderen Tribut von Ehrens und Dantesbezeugungen darzus Anfrengung, ist mit philosophischen Gedanken und abstralien bringen.

Bildern überladen. - Es fehlen in dieser Sammlung Atterbom's Ein Besuch in der Salpetrière ist nicht bloß ein Att des mehrere werihoolle (orische Gedichte, seine Uebersegungen der Studiums und der Beobachtung, sondern auch ein Wert der Klaffter und die Nachahmungen der Bollslieder, die er in seis Barmherzigteit und der Wendenliebe. Die Zeit der religiosen nem poetischen Almanach unter der Aufidhrift ,, die nordische Pilgerfahrten ist vorüber, Niemand wallfahrtet mehr zur heiligen Harfe" mittheilte. Als erster Bersuch in dieser Gattung, war Senoveva von Nanterre, aber es giebt jeßt andere Wallfahrien, der Erfolg außerordentlid.' So wie er, war nod Niemand in die im Grunde genommen vielleicht noch besser dem Wesen der Res den Geist dieser Urgejänge eingedrungen oder hatte auf einer {igion enssprechen. Wäre es denn eine zu schwierige Aufgabe, mos modernen Leinwand ihre glänzenden Farben und naiven Bilder natlich ein oder zwei Mal geriffe Barmherzigleits:Anstalten und zu entwerfen verstanden. Hospitaler au besuchen? Nur wenn man in die Zufluchisftdtten. Endlid fehlt in dieser Sammlung eine neue Ausgabe reis des Elendes eindringi, lernt man die Wunden der Menschheit nes großen Gedictes, seines Lieblingswertes,, ,, die Insel tennen, dringt man zu ihren Quellen hinauf; nur wenn man der stådseligleit" (lndaligheiene.De). Es ist eine ihre traurigen Wirkungen beobadret, fühlt man sich gedrungen, Allegorie, aber eine Allegorie des gangen menídliden Lebens. zu ihrer Erleichterung

beizutragen. Wenn man das Hospital der In diesem Gedichte hai Auerbom mit vollen Händen die Salpetrière verlaßt, To betraciet man das Geidid der Frauen Schabe seiner reichen Phantasie, die entzúdenden Nuancen leis von einem anderen Gefichtspunkte, der freier von Selbftiude und nes farbenbellen Pinsels, alle Melodieen seines musikalischen Gleichgültigteit ist. Geist und Herz treten gereinige daraus hers Rhythmus ausgefreut. Hier berühren sich die melandelijden

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