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ner Sdópfungen. Jenes gottlide Weib, mit der jugendlichen er die Entfernung seiner Geliebten und fiderte ihr in seinem Gestalt, das auf einer Muldel, don Gottern und Tritonen ums Teftamente ein anstendiges Austommen für die Zukunft. Sein ringt, sich auf den Wellen cautelt; es ist weder Thetis, nodo Tob wurde allgemein betrauert, und selbst der Papst Leo X. bes Amphitrite, es ist Galathea, welder Fornarina ihre schlanten weinte den Berlust des Malers der „logen." herrlichen Körperformen und ihre Findlichen Züge lieb, auf der Die Lebensgeldichte der meisten großen Geister, deren Haupt nen ein leidrer Haus der Wollust rowebt. Wer die unbegrængte (don in der Bluthe der Jugend die Glorie des Ruhmes umstrahlte, Glaubensbegeisterung, die glühendte Andadot roauen will, deren hinterldßt einen traurigen Eindrud. Sie blenden die Wete ourda das weibliche Herz nur immer fahig ist, der betrachte die Trans ihren ploolid, auflodernden Glanz, wie jene Meteore, die von figuration Sene im Vordergrund knieende frauengefalt, Zeit zu Zeit über die Erde dahineilen; aber dieser furze Glang welche einem Kinde das Wunder zeigt, das fich vor ihnen zus verloscht nur zu bald auf ewig. Wenn man auf die Annalen trägt, diese Frau ist Fornarina. Ueber den Altaren, wie in den der Mufit, dieser Sdwefter der Malerei, einen Blid wirft, Paldften seiner påpfliden oder fürstlichen Belager, überali fofieht man Mogart und Weber aufleuchten und sterben mie malte Raphael das Bild seiner heißgeliebten Fornarina.' In dem Kaphael. Und wie viel berühmte Männer, die einem traurigen Gartens Pavillon de Palaftes Borghese fiebt man das Frestos Geidid jum Opfer fielen, trifft man nicht in der Geldidre der Portrait der Fornarina, und in der Gemdides Galerie desselben Palaftes wird nod ein anderes von ihr aufbewahrt; doch das führen, der mit fó madrigen Fdhigleiten begabt war, daß er getreueste und echteste Abbild der Geliebten Raphael's fieht man wie der Julius: Stern des Römischen Didrers micat inter im Palak Barbarini; es ist in halber Figur und in einem etwas omnes Julium sidus alle neben ihm auftaudende Seister vers seltsamen Style gemalt. Bis zum Gürtel nadt, verhüllt Fornas dunlelte. Die regen Gedanken, die gewaltigen Schöpfungen, rina ihren Busen mit einem leidoten durchsichtigen Schleier; die Arbeiten eines schaffenden, glühenden Geistes, welde ein mitten unter Blumen fit fie in einem Gebüsc; um ihr Haupi langes Leben zu erfordern deinen, füllen laum den Raum einis ist eine Art Lurban geid lungen; am linken Arme tragé sie eine ger, gwar ruhmvoller, dodo fieberhaft aufgeregter, verzehrender Spange, auf welder ,Raphael Urbino" geschrieben fteht. Die Jahre. Der gu feurige Geist eridópft fic i nell zum Nachtheil Raje ist ein wenig breit, und die Augen groß und lebhaft; ihre Feiner Körperkraft. Das unerlaßliche Gleichgewicht zwischen ben Haare waren hellbraun, find aber etwas ausgeblaßt und mehr phnfilden und geistigen Fähigleiten ist auf immer zerstört, und goldgelb geworden. Es icheint, als waren die Italianischen das Leben erlischt plöblich mitten in der erhabensten Charigleit; Meister dem Gejomad ihrer Vorgänger, der Stalidnisden Dios solche Menschen leben zu viel, um lange leben zu können. ter, treu geblieben, die eine große Vorliebe für das goldene Haar So erlosch mander große Genius, so starb aud Raphael. geigten. Horaj, Doid, Proper3, Catull, die in ihren unsterblichen Wenn man seinen Tod anderen Ursachen, als den eben angeführs Bersen die Soonheit einer Lesbia, Porrha, Sagana und Canidia ten, zuschreiben will, so sollte man doch wenigstens das Andenten besingen, preisen fters die idóne Haarfarbe, flavam comam, ibrer seiner vielgeliebten Fornarina nidi idmahen und sie nicht einzig Geliebten. Auf der Tribune der Galerie zu Florenz befindet sich und allein mit der Schuld feines frühen Dahinideidens belaften. noch ein anderes Portrait von Raphael, welches ebenfalls die Empfindet auch der strenge Sittenridhter feine Simpathie für Fornarina vorstellen soll.

die Geliebte Raphael's, so sollte er dody wenigstens aus Adhtung Bon der Gedichte der Fornarina ist uns nur wenig duro für den Mann, der sie so leidenschaftlich geliebt und mit seinem Sagen, die noch ießt im Munde des Römischen Volles leben, Rubme umftrahlt hat, ihrem Namen nicht fluchen; und wenn er aufbeballen worden. Ihr eigentlicher Name ist ganz unbekannt, ein Abbild ihrer Reije in irgend einer reinen, Peuschen Madonna denn Fornarina ist nur ein Diminutiv von Fornaja (Baderin); des Meisters fieht, To follte er ihr mit der wohlwollenden Gefins. dod heißt noch jeßt ein kleines, altes Haus, in dem fich ein nung des Dichters verzeihen, der von ihr sagte: Båderladen befindet, und das an einer Brücke nahe am Eins

magst immer Mängel an ihr finden, gange der Straße Balbi liegt Casa Fornarina. Auf einer kleinen

Scau (hr in$ Untlig, und fie [winden. Rarmortafel in der Mauer des Hauschens sind diese beiden Stalids

Mit dem Tode Raphael's verschwindet jede historisde oder niiden Worte eingegraben und sollen Zeugniß davon geben, daß es einft von der Geliebten Raphael's erbaut wurde. Dieses Haus steht

traditionelle Spur vom Geschic der Fornarina. Einer in Rom in einer oden, abgelegenen Straße, in einem der wenig besuchten

verbreiteten Sage nado, roll fie später bei Giulio Romano, dem Viertel von Rom. Selten verirren sich Reisende, welche die Dents

Lieblingsschüler Kaphael's, gelebt haben; wahrscheinlic hat die maler und Alterthümer der ewigen Stadt besuchen, bis hierher zu

Aehnlichkeit, die zwischen den weiblichen Figuren des Meisters dieser Ruine, von deren Dajenn man kaum etwas weiß, und nur gus

und Schülers vorwaltet, diese Vermuthung veranlaßt. Doo weilen begegnet man daselbst irgend einem ernsten, naddenlliden

findet man diese Aehnliditeit nicht bloß in den Werfen des ges Deutiden Wanderer, der diesen Ort aus Ehrfurdt vor dem ans

nannten Künstlers, sondern bei allen, die zur Soule Raphael's denten des großen Römisden Meisters aufsucht. Hier erblicte

gehören, was also nur den Einfluß beweist, den das Vorbild Raphael Sanzio di Urbino im Jahre 1508, als er sich nach dem

des Meisters auf seine Sdůler übre. Und dieser Einfluß ist ein Palafte des reichen Banquiers Ögostini Chigi begab, dessen Fas

durchaus natürlicher, der den Ruhm dieser Sdåler durchaus nicht miliens Kapelle er mit Gemdiden ausschmúdre, zuerst seine Fors

berkleinert. Man muß ihn nur nicht mit jener sllavisden Rad: narina, die im Laden ihres Vaters Pleine Brobre verfaufte. Da

ahmung verwechseln, die freilich nichts als ein Plagiat ifti er vergaß er, troß aller freundlichen Erinnerungen seines Gonners,

leitete nur alle auf denselben, einmal als vorzüglid anerkannten feine angefangenen Fresten und entworfenen Gemälde; Reine

Weg, und daher sehen wir in mehreren Galerieen so viele weibs Morgenbesuche im. Båderladen waren so häufig und dauerten

liche Portraits, die alle für die der Fornarina gehalten werden. so lange, daß fie dem Fortschreiten seines später unter dem Na:

So wurde durch die Liebe eines großen Künstlers die Scbus men der Raphaelischen Stangen so berúhinten Werfes sehr nachs

heit eines einfaden Modens unsterblid; seltsame faune des theilig wurden. Da nun aber der alte reiche Banquier gern die

Soidials, die mit dem Abbild einer namenlosen, aus der niedes herrlidhen Entwürfe des jungen Súnglers vollendet reben wollte,

ren Dottslianie stammenden Frau die Mauern der Paläfte und To entro lob er fid, die done Bederstochter in seinen Palat

Kirden somúdte und daraus eine Augenweide der Fürsten und

Papper, die Freude und den Stols der Stúnftler madre. Wie einzuladen, um dadurch den Flüchtling zu seinen verlaffenen Werten zurúd zuführen. Sie folgte dieser Einladung, und der

mande bochgeborene Sdnheit mag das glángende loop der junge verliebte Meister arbeitete nun wieder ununterbroden an von allen fommenden Geschlechtern bemundert wurde.

armen Fornarina beneiden, die von einem Maphael gemalt und seinen Gemälden. Von dieser Zeit an blieb Fornarina bis zu Kaphael's Code

(New Monthly Magazine.) seine, ungertrennliche Gefährtin; er fonnte ohne seine Geltebre gar nicht mehr leben, und als er die berühmten Barifanisden

Engla

no.
Logen malte, nahm er fie selbst mit in den päpstliden Palaft.
Dem Papste mar die bestandige Anwesenheit der Geliebten Ma: Bibliographie.
phael's ein Vergerniß, denn jedes Mal, wenn er den Stúnfiler
besudte, um seine neuen Entwürfe und die Fortschritte seiner

The African Slave Trade. - Bon 2. S. Burton. 46 6h.
Alfred Marcland, the would-be Traveller.

51 Sh. Arbiten zu betrachten, fand er du seinem Verdrusse die schöne America and the American Church. Bon dem Geiflichen 6. Cadwell. Fornarina bei ihm. Wer ist eigentlich dieses Mädchen, das ich hier bestandig febe?" fragte Seine Deiligteit ein mit unberftells

The Book of the Grand Junction Railway. - Bor E. Rostok.

The Bight Watcher. - Bon 3. Bruce. ser übler Laune und Bitterteit. ,,Ew. Heiligteit werden entsoul Essays on some of the Dangers to Christian Faith. Con 3. Whately.' digen, sie ist mein Uugapfel", antwortete der liebeerfüllte Raphael

. Geometrical Theorems and Analytical Formulae. Bon Dr. W. Wallace.

Lectures agaipet Owcaisni. Von J. Beard. Mit Unredt Audit die Welt dem Andenten Fornarina's und mißt

Lives of Scottish Writers. - Bon Dr. D. Irving. 2 Bde. ihr allein die Schuld des Unglúčes bei, das Raphael in der Oatlincs of Military Surgery. von Dr. Sir S. Ballingal. Zweite Kufi. Blúrbe des Lebens und der Sunf dem Grabe suführte. Die übers Principia Saxonica. - Bon 2. Langler. mäßigen Ausschweifungen, denen fich der Stúnfler hingegeben,

Town and Cobutry Practice of the Court for relief of Insolvent Debtors,

DOA R. alten. folen, so sagt man, seine Krafie aufgerieben und die Welt aller Treative on Probabilities, Bon L. Galloway (froun Boogelopedia Bri. der berrlidhen Kunstwerte beraubt haben, die ma nod von dem tauaica). Urbinischen Maler gu erwarten beredrigt war, der som im Frübs ling seines Lebens lo Polze und große Hoffnungen für die Zukunft ermedie. Eines Tages fam er ganz erschöpft nach Hause und

Das mit der heutigen Nummer zu Ende gehende Abonnes wurde von einem hefrigen Fieber, desier Ursade er perbars, er:

ment wird Denjenigen in Erinnerung gebracht, die in dem griffen; man ließ ihm zu Ader, dod peridolimmette id fein Bu regelmäßigen Empfange Dieser Blätterteine Unterbrechung Hand immer mehr. Als er sein Ende berannahen fühlte, wünsdore erleiden wollen.

pirrteljährlich, 3 Thlr. für das ganze Jabr, ohne er: Donung, in allen Thrilen

der Preußisden Monarchie.

Expedition (Friedrichs-Strafe
Nr. 72); in der Proving in
mie im Suélande bei den

Wobdobl. Pell - Kemitern.

für die

Literatur

des Auslanbe s.

N 39.

Berlin, Dienstag den 2. April

1839.

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Sch to eo e n.

Er läße die Edda's und Saga's ohne vernünftigen Grund im

vierzehnten Jahrhundert entstehen, Ratt im zwólfren, und behaups
Laing's Reise durch Schweden. *)

cet am Ende gar (wie einige Stoc: Philologen vom Sanskrit
angenommen),

die Zelandijoe Sprade sen eine inoderne Erfindung. Wer Herrn Laing's (aud in diesen Blättern früher erwodhute) Von der Scenerie auf dem MálarıSee, der ießt mir Dampf Norwegische fieise gelesen hat, dem wird es schwer werden, in befahren wird, giebt Herr Laing folgende Beschreibung: ,, Die dem vorliegenden verte über Sdweden denselben Verfasser zu Umgebungen dieses Sces haben einen lieblid, malerischen Chos erfennen. Man vermißt hier gang jene herzlide Sympathie mit rafier. Soon bewaldete Landipisen freugen einander sdón der Natur und den Sitien des Nordens, welde den Zauber der bewaldete Eilande steigen hinter einander empor. Die Baumc erstgenannten Reisebeldreibung ausmacht. J^ Norwegen vers stehen dem Wasser jo nahe, daß der Uferrand veridhwindet; und weilte der Berfajter einige Monate; er bejudse geleilige Zirfil dreje Biune filled midi chivu dijiere, dlijenarny juin nummer und mischte fidj unter das Boll, dessen Freimuthigkeit und haus! hinanstarrende Tannen, wie an den Seen Norwegens, fondern badener Verstand ihm sehr zujagien." Das Präftige Freiheitsgefühl wohlgerundete, in úppigem Laubwerf prangende Buchen, Mas. der Norweger fand in seinem Herzen vollen Antlang; aber audy holder und Birnbdume. Zehn Stunden lang glaubst Du, zivisden ihre nacionale Antipathie gegen Sweden ideint Herrn Laing bezauberren Inseln dahin gu gleiten, und endlid (andert Du angesteckt zu haben, und zwar in viel höherem Grade, als dies in der Comfortlosesten, projaijoten quirflid Peit, in Stockholm! mii dem Seifte ruhiger Beabadiung vertraglich ist. Herr Laing Hier giebt es weder große noch Pleine Gasthöfe, meder Laftorager reift wie im Fluge durd das Ichigenannte Land er fiebr von nod Lohnfutider, die auf dem Stai des Fremden warten, ihre den meiften Dingen nur die Dberilade, bringt die Eindrúde des Sarten in seine Hand drücfen und ihn auf den ersten Wint nad dem Augenblids, ohne fernere Prüfung, gu Papier und schreibe so gewodhlten Logis fördern. Der Reisende muß sich selbst um eine ein Budo susammen, das eine Menge voreiliger, auf Nidots bes Radtherberge und um alle Bequemlichleiten des Lebens bemühen." gründeter Urtheile enthalt. Deñenungeachtet ist Herr Laing ein Diese komfortlose Stade befißt nad Herrn laing nur ein geistreider Schriftsteller, immer scarf blidend und oft lebendig wahrhaft schones Gebäude. Das Königlige Schloß lit der erste ausmalend. Er hat sehr gefunde, treffende Anfidten von den und zugleic legte Gegenstand, welder das Auge des Fremden Zweden und Gegenständen politischer Einrichtungen und aus fesselt. Die edle Einfalt seines Baues, der nicht mit innlosen diefer Ursade mag man es ihm zu Gute halten, daß neun Zehns Sonorfeleien überladen ist, die Großartigieit seiner Dimensionen theile feines Buches mit Politil angefälle find.

und der Eindruck, den er auf jeden Zusdauer von geldutertem Ais Herr Laing um die Mitte des Mai in' Norwegen antam, Sinn für das Schöne hervorbring, fidern diesem Palafte einen war der Boden noch mit Sdnee bedect. Im Anfang des Juni ehrenvollen Rang unter den trefflichten ardjitefronischen Kunsts betrat er Schweden, wo ihm alsbald neben der größeren Fruchts werten der neueren Zeit. Er hat den ungemisdren Charakter des barkeit des Erdreidos größere Permlidfeit der Bewohner und einfach Erhabenen." Verwahrlosung an allen Efen auffiel. Soomeden ist im Bers Die spauptstadt Shwedens if Peinesweges eine reiche Stadt; gleiche mit Norwegen ein durchaus ebenes Land; aber seine fast alle Privathäuser verlúnden, daß ihre Befiger nur in mittels Hacosten Streden erhalten durch die Ueberreste phyficher Revolus maßigen Glüdsumfianden sind. Das idilidie ansehen der Hauser iionen, welche man daselbk vorfindet, einen eigenthámlidhen Reiz. und der Mangel an Equipagen in den Straßen stehen mit den

Das Mertro ärdigste in diesen Gegenden sind die sabllojen vielen wohlgeileideten Personen, denen man auf den Straßen Bidde von Granit, Gneis und anderem Urgestein, mit welchen begegnet, in lebhaftem Sontrare. Man sieht hier", sagt der die Dberflade bededt ist

. Auch auf der ganzen Dánischen Halb: Derf., y den Einfluß des Hofes in einer treinen Stadi. Wohls infel und in einem Cheile des nördlichen Deutidlands findet man babend deinen if ihre Lebensregel." Die große Sterblio leit soide erratilde Biode, wie die Geologen fie nennen. Es ist in Stocholm ist bereits von Forsell besprochen worden, einem idroer zu sagen, woher diese Steinmassen gekommen find und ich Apbaren Sdriftsteller, dem Herr Laing Vieles verdanti. Allcin weldes gens ihnen den Impuls gur Wanderung gegeben hat. **) der Lebtere verweilte in Swedens Hauptstade zu kurze Zeit, als Die im Norden des Wener befindlichen Biode haben abgerunderé daß er jene verborgenen Ursachen der åbnahme ihrer Bevöifes Formen, als waren fie einer bedeutenden Friction ausgelegt ges rung, welche sogar den einheimischen Stariftifern entgangen find, wesen, wogegen man an denen, welche

gmisden dem Wener und hatte erforden konnen. Stocholm ir får eine Beoštferung von Sielmare liegen, (dharfe Santen wahrnimmt. Die lebteren muffen 80,000 Seelen sehr gerdumig gebaut und außerdern eine reinlich also von dem nagenden Einfluffe der Gewafer mehr verídont gehaltene und gut mit Wafler versorgte Stadt. Herr Laing bes geblieben seyn. Dieje daratteriftifche Verschiedenheit wird immer hauptet, auf diese Thaisaden geflüßi, daß jene große Sterblics mertlider, je weiter man nad Diten vorradt."

teit nur moralische oder politische Ursaden haben Pónne. Er ist „Von der Orange aus ist das ganze Land jo flach, wie die im Allgemeinen auf ganz gutem Wege; allein der von Forjeit mittleren Grafídaften Englands. Rar sanfte, mellenartige Ans angefährte Umstand, daß die Sterblid leit Stodholms im Márs höhen begrängen den fernen Horizont. Die erratischen Bidde am großen und im September am Pleinsten in, hatte ihm eins find hier nidhi, wie hoher im Norden, regellos über die Ebene leudiend maden sollen, daß jene Ursachen in jedem Falle mit verstreut; fie gruppiren fido mie Kiestorner, die ein Sind auf der Lebensweise der Bevölkerung während der Winter: Monate in einem Tische zusammenfegt, und bilden långliche, schmale Reihen, Berbindung stehen und also zur Sommers Zeit, in welche Herrn wie FelsensEilande in der grünen Ebene. Selten ragen sie mehr Laing's Belud falle, nicht wohl ermittelt werden können. Gleich als 30 bis 40 Fuß iber den Boden empor; aber die Straße mit Winters Unfang beginnt man in Stocholm, gu walzen, und windet sich doch, um sie herum, wie um Gebirge, da es nicht man walzt so lange, bis aller Sonee verschwunden ist. Dabei wers möglich ist, darüber hinweg zu lommen."

den die Fenster luftdicht gemacht, um die Kálie abzuwehren; und so Herr Laing befpórtett mit Unredet die in Schweden herrs athmen die Bewohner mehrere Monate lang in wohlbevditerien idende Subt, Inidriften in Runen Charafteren abzufaffen und Stuben eine angestedte und verdorbene Atmosphäre. Ungezügels an der Landstraße aufzupflanzen. Nationale Liebhabereien ers ter Hang zum Annlichen Lebensgenuß ist ohne Zweifel eine der Ideinen dem Fremden sehr leicht seltsam und liderlid ; wenn aber vornehmsten Urfaden, warum der numerische Werth des Lebens irgend eine derselben vorzugsweise Nachficht verdient, so ist es in Stocholm um ein gutes Theil tiefer fintt, als in London ; gewiß diejenige, welde einen warmen Sinn für die ueberreste aber ohne Zweifel ist auch die unsinnige Gewohnheit, alle frijde einer alten Literatur befundet. Viel tadelnswerther nody, als sein Luft aus den Gemodern entfernt zu halten, eine wesentliche Sport über die Runen, ist rein absprechendes Urtheil über Joland phyriide Ingredieng, die dem moralischen Gifie fide beigesellt. Sprade und Literatur, die ihm beide ein fremdes Gebiet find. Der Verfaffer philofophirt mit besonderer Ausführlichkeit

über die merkwürdige, jeden Statistiter verwirrende Tharjade, *) A Tour la Sweden ete. (Wanderung in Sdiweden im Jahre 1838.

daß die Soweden, obgleich von dem übrigen Europa abgeidies Onthaltend Beobachtungen über den moraliden, politischen und dłonomischen den, größtentheils Landbau und Viehzudi treibend, im Befise Bufand der Sdiwedisden Nation.) Bon Santuet Laing. London, 1839. *) Neueren Beobaditungen zufolge, die man in Finnland gemadt, rdieint

wohl organisirter und wohl vertheilter Schulen und einer soliden es das Els gereren zu seyn, das diere vereinzelten Steinblödfé in Bewegung

Sirdenverfassung, in welche rein Settirer oder Schismatiser vers geregt und nad entfernten Gegenden getragen hat.

derblide Eingriffe ihut, nidrodestoroeniger moraliid entarteter

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und ciii grofer Theil des Landvolles lebt oon der gróbften Kost giốien Prinzips, auf einer Reform" des Christendonitafter

find, als jede andere Nation Europens, entarteter, als irgend ein risden Verfaftung oder alle gumal. Derr Laing hat aber gerade der Bevöiterung Swedens entsprechender Theil des didt ges den Zusammenhang der Offentliden Noh mit dem fittlichen Vers drängten, fabrittreibenden Britijden Volles. Es ergiebt fich derben unbegreifilder Weise übersehen; er vergißt, daß Meniden, aus itaristijden Tabellen, daß im Jahre 1835 auf 140 Bewohner die an jedem phokidhen Comfort Mangel leiden, niche eben einen Swedens durdichnittlich ein Verbrecher fam. In England besonderen 3mpuls zu fitrlider Veredelung haben. Die erste und und Wales stellte sich das Verhältniß der überführten Verbreder wesentlichte Bedingung gesellschaftlider Tugend in jedem Staate, nad dem lebten befannt gewordenen Census (1831), wie I ju gleichviel, nad meichen Prinzipien er regiert wird, ist die burgers 1005, und in Irland (1834) wie I zu 723 der übrigen Bevólfes liche Wohlfahrt der niederen Stande." rung. Welch ein Unterichied!

Ein Dampficiff, das von Stockholm aug nordwärts nach Herr Daumont, der im Jahre 1831 Schweden bereiste, dem Botnisden Meerbusen fuhr, lodie Serrn Laing glúdlicher spridi 'von dem langen Lebensalter der Bewohner und machi, Weise von dem Sbauplaße seiner dústeren Betradytungen ab. angeblich auf die Autoridt der Forsell’ichen Tabellen gestúbi, 3. wenigen Tagen erreichie er Umeå, ein Siddiden der Proving hinfidtlid der dortigen Sterblidhleit Berechnungen, die mit Fors Lap pmarlen, unter 63° 50' N. Breite, welches im Sommer eine sell's Angaben gang unvereinbar find. Auch giebt er uns ein Menge Bejuder aus der Hauptstadt angiebt, die jámmtlid nad sehr verdådliges Zeugniß 31 Gunsten der Sdwedischen Morali: einem etwas nördlicher belegenen Berge cilen, von defien Gipfel. iar. Er sage unter anderem: ,,Solche Verbreden, welde die man im Sommer Solstis die Sonne um Mitternaci åber dem Gesellschaft ersdreden und ihre Eristenz bedroben, find hier beis Horizonte fehen fann. Von Umeå spricht unser Reisender in fols nahe unbekannt. Kaum findet man ein Beispiel von Räuberei genden Ausdrúden sameichelhafter Vergleidung: oder Word auf den Landstraßen." Ganz anders urheilt Herr ,, Dieses Siddichen, wie überhaupt alle Siddie, bei denen id Laing, dem die namliden Tabellen vorliegen; dieser summirt die vorbeigekommen, har mit unseren Küstenstadien große Aehnlics in Sweden begangenen Mordrhaten und Käubereien, und sein Peit. Die Einwohner leben hier, wie dort, von Fildereien, Ergebniß lautet, dus die Swedisde Nation an Sittenlosigkeit Soiffbau und Waareni Spedition. Die Tracht der Bauern ist alle Europaische Nationen úbertreffe. Der Französische Reisende ungefähr wie die des Scottijden Landvollă. Der Unterschied war in seinen Untersudungen idwerlich genau, wogegen Herr gmisden den Städten an der Sowedisden und denen an der Laing die numerijden Details der Sdwedisden Grufuel mit der Briusden Stufte neige fich, meines Bedúntens, gu Gunsten der Scharfe und Sirenge eines Rhadamanthus darlegt. Man lann ersteren. Diese sind offener und luftiger gebaut, die Straßen ibin zwar einwenden, daß die Verschiedenheiten der polizeilidhen reinlider gehalten und besser gepflasteri, die Hauser gerdumiger Systeme, der Sprache des Kriminals Gefeßbuches und der Classis und zierlider. An jedem Hause bemerlı man Fenftergardinen, fication der Berbreden eine moralisde Vergleichung mehrerer und jedes Fenster ist mit Blumentopfen geidmücft. Die Gafts bürgerlicher Gesellidaften, die unter verschiedenen Geichen leben, háujer find vorzüglicher. 3befinde inic hier in einem Hotel, ichir cridwcren múisen; uver djejer Einwurf ist doch zu allge: wie es suwerlich eine der licincren Stúdie Nord: Scotlands, inciner Natur, als das er die Ergebnisse des Herrn Laing von Inverneß etwa ausgenommen, aufweisen dürfte. Umeå, dessen Grund aus erschümern pönnte.

Einwohnerzahl nur 1100 Individuen und desien Entfernung von Forsell erlíart die moralisde Entartung des Somedijden Stocholm 470 (Engl.) Meilen beträgt, hat zwei Buchhandlungen, Volles aus seinem leidenschaftlichen Hange gu berauidenden Ges in denen man eine sodne Auswahl neuerer Büder vorfindei. tránlen; wogegen Herr Laing behauptet, daß die Quantiıdt der Alle Bequemlichlich leiten und selbst alle Luruss Artifel find hier in Soweden fonsumirten Branntwein:Sorren nidi unverhältnißs eben so reichlid zu haben, wie in unferen Pleinen Stadten, und viele maßig groß und alio nidt geeignet sen, ein solches Problem ju leidt audy den niederen Slassen zugänglicer, da die taglide les lósen. Er båtte jedod bedenten follen, das die Zunahme der bensweise hier weniger tortipietig ift. Weber das dußere Anst Comsumtion berauidender Gerrante in Sweden unverbáltniß: sehen, nod die Sitten des Voltes vertúnben Robheit, Unwissens müßig groß ist, wenn man dies aud niďr von der ganzen Ruans heit oder Sittenverderben. Nidors erinnert an Lappland als erwa trát jagen Pann. Die Quantitat Branntwein, welche auf jedes die Nahrungsmittel." Individuum fomint, ist heutzutage um das Doppelle größer, als Herr Laing ideint die raide Zunahme der Bevditerung im ne vor funfzig Jahren gewesen. Hören wir nun Herrn kuing's nördliden Shweden wenig beachtet zu haben, und doch ist es cigene Motivirung des Jittliden Ruing der einst io fréfrigen, faftijd, daß in Lappmarfen, in der Ndhe des Polarkreises, die Schweden, die, troß ihrer numerischen Unbedeutendheit, den Bevólferung um das Fünffache mehr anwadhit, als in dem Europdiiden Stontinent zwei Mal in Soreden gelebt haben. Distrikte von Upsala. Zum Theil bat dies seinen Grund in den

13ch für meinen Theil argwöhne, daß die bürgerliche Vers beständigen Wanderungen nad Norden. Warum aber, so fann fariung des Landes ein tief wurzelndes Uebel in ihrem Shoße man fragen, warum wandert der Sdwedisde Bauer nad fapps birge. Die offentliche Meinung zu Gunsten der Moralidt wird land? Sind die weiten Ebenen des jüdtiden Sowedeng weniger von dem allzu furcbaren Uebergewiche privilegirier Klassen fruchtbar, oder haben sie ein rauberes Klima als die Walder und folder Perfonen, die jeden ihrer Wunsche und Lebensjadede durch Einóden am Botnijden Meerbusen? Nein – wir müssen es mit gang, andere Minel, als offentlide. Udtung, die auf fiulidhen Somers sagen - das Schwedische Voll verlaßt den weit früher Werth gegründet ijt, erreiden - niebergeðrúdt und vernidret. Pultivirten Theil feines Vaterlandes und Aieht in minder wirths 3u oon erwähnten Siasien

gehören aber nicht bloß der erblide lice Gegenden, um nur außer den Bereide einer Aristotratie : Adel, das Militair und die Gelehrten, sondern aud der Schneider, zu senn, die das Vole in Armuth stärzt und es durch ihr Beis der Shuster, der Sdmied, der Material: Handler – Pury, jedes ipiel zur grobten Sittenloftgteit verführt. Dies ist ein Punft, Individuum, das ein Gewerbe treibt, im weitesten Sinne des den Herr Zaing nur oberflddad berábri. In feinem Eifer, die Wories. Alle höhere und mittlere Stande bilden eine privile: verborgeneren ouríaden des Sittenverderbens der Nation ang girie Klasse oder Körperidaft, von der jedes Mitglied in seinem Lidt zu bringen, übersieht er diejenigen, welche bell am Tage Bereiche auf geselliden Souß reconen Pann, wenn fremde Eins liegen. Seine Nachrichten von der kleinen Insel Gothland find inijung seine Erwerbs: Mirtel gefährder. Es ist in Soweden nicht obue. Interesie; und in seinen Betrachtungen über das side wie bei uns, wo das idgliche Brod des Geldhaftsmannes wahrideinlide Sdicial der in Soweden regierenden Donaftie und die Werihidágung des Individuums, gleiddiet, weldem seigt sich uns wieder der táhne und selbftftandige politisøe Denfer. Rang es angehöre, nur auf seine Tháigfeit und Geschidlid Peit, Wir können aber in die Schilderung der Gesinnungen einer Nas seinen Charakter and moralischen Werth sid gründen; diese Vors, tioti, welde von der Hand eines eilfertigen Reisenden entivorfen. iheile erwachsen bei den niedcren und mittleren Klassen in Sdywe: . ist, fein unbedingtes Vertrauen repen. Unzufriedenheit und aufs der schon aus den Rechten und Privilegien der Körperidafri rührerischer Sinn des großen Haufens haben immer ein Heer und bei den böheren bedarf es nur der Geburt und der Gunft Fleinlicher Interessen im Hintergrunde, während diejenigen, denen: des Hofes oder der Regierung, um sie ungestört zu genießen. Glúc und Wohlfahrt eines Staates wahrhaft am Herzen liegt, Die offentlide Meinung von seinein Charutier und seinem Bes gern in Rube bleiben, und war es auch zum Nachtheil threr pers nehmen in den mannigfachen Verhältnissen des Lebens ist selbst Tónliden Interesien.

(Athenaeuan.) für den Handarbeiter Pein nothwendiges Element zu seinem Ge: deihen und Forifommen. Sehr treffend find Herrn Laing's Bemerkungen über die

Nordis Ameril a. Biectmaßigkeit einer unbejolderen Magistratur, aus denen wir jugleich ersehen, in welchem Grade er den Geist einer Constitus Amerifa's Aussichten auf eine Rational - Literatur. rion ju deben weiß, welche mehr auf den wad)senden Einfluß der Offentliden Meinung und Gesittung zählt, als auf die Mógs

(Soluß.) lidkeit, das Gure und. Eidrige mit Geld zu erlaufen.

Dod die Institutionen allein reiden 11od nicht hin, eine Lis ,, Wenden wir uns nun zu der pbyfiiden lage des Schwe:

teratur zu erzeugen, wie sie Channing meint: die Institute tóns Diihen Volles. Herr faing versichert und auf die Autoritde nen wohl das Genie der Individuen bilden, aber nicht schaffen. eines sehr verständigen und in der Statistie seines Vaterlandes Ilm zu entstehen, braucit fie irgeno einen großen Impuls von wohlbewanderten Mannes, daß die Britischen Verbrecher und außen. Die' alieren Schwestern der Amerikanischen Literatur, Arinen besser leben, als eine gute Hälfte der Sowedischen Nas find aus Einfldfien hervorgegangen, welche fid jest erschöpft has rien. Ilmer Armuth versteht man in Soweden absoluten Mangel. ben und die, wenn sie auch einen Kest von Leben behalten hatten, Q!! Speise, Kleidung und Breuninaterial. Der Tagelohn der nicht jene safiigen Früchte liefern könnten, die der Moralist für arbeitenden Stlassen hat sich in den legten Jahren dergestalt vers rein Dole braucht. Von diesen also erwartet, er nichts: Teine ringeit, daß ihre ganze Lage um Bieles hlechter geworden ist; ganze muffnung beruht auf einer neuen Entwidelung des relis gegen

welche die ünger solchent !lmindel glauben wir unbedenllid), Daß die vererbt haben, bat ihre Aufgabe erfüllt. Alles, was unter ihrem gratirende Armuth der Schivedeil eine wirfiamere Irinde ihres Sduatreii wadjen Ponnie, hat sich ausgebildet. Sie hulle die Nas fintlichen Verfalles ist

, als irgend eines der Gebrecen ihrer polis tur Gottes und d46 Meniden in undurddringlide Schleier; fie

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überfader das Christenthum mir willförlichen Dogmen. Der Merit it. Wie diese doppelte Kelaffe von Lesern die Entstehung wahre Glaube ist don anderem Gehalt." Dieser höhere Glaube, einer ernften und originellen Literatur herbeiführen soll, tann ico Der eine neue Hera für die Literatur herbeiführen soll

, if durdos nicht finden. Der staat selbst muß den Saamen dazu ftreuen, aus ein rein geistiger, ein Glauben an die Realidt und unvers was Channing recht gut gefühlt hat,, indem er den offentliden anderliðleit unserer Seele, ein unbeschränktes Vertrauen auf die Unterricht seines Vaterlandes ungenügend nennt., Es músien edore Tugend, auf die Herrlisleit des Geistes als höchstes Gut, Universitaren gestiftet werden, wo die Jugend einen vielseitigen auf Gout, als die Quelle dieses hódten Guis, auf Jesus Christus," und grúndliden Unterricht empfangen wird; Bibliothelen múffen als den, der gelebe hat und gestorben ist, um dieses Gut in den sich bilden, wo der Geist Materialien zu bearbeiten und der Geist einzuprågen: ein Bertrauen auf die Macht dieses geistigen Forschungssinn Soabe gu graben finden wird. Die verídiedes Glaubens, auf seine Siege, seine Unsterblichicit, ein Vertrauen, nen Klaffen der Gesellschaft werden sich dann mit Menschen von das allen Wedseln, Hemmungen und leiden trobe oder vielmehr reichem Wiffen und gebildetem Geist füllen. So bildet sich ein fic zu Mitteln der Vervollkommnung inaor."

Publikum, wo bisher nur ein Dole 'war. Aus diesem Publikum Wie dieser geistige Glaube eine Revolution in der Literatur erheben sich die Hoherbegabten, die Dichier, die Historifer, die bemirten wird, ist aus den unbestimmten und enthufiaftijden Philosophen, die Kritifer, die Redner und Gelehrie aus allen Ge Allgemeinbeiten, in die fich der Reformator verliert, wer zu bieten des Wissens. Dieses neue Leben wird sich an seiner Quelle entdecken. Man fiebt wohl eine rein geistige Welt und in dieser immer aufs neue befrudren; so ist die National literatur gegründet. Welt ein neues soziales Leben, weldes durch das religiose Prins Nan fragt es fido, wird diese Literatur ihr besonderes Leben zip eine neue Straft befommt, und endlich als Refler dieses alls führen, wiro sie auf das öffentlide Leben wirfen, ohne fio mit gein einen höher entwidelten Geistes eine reinere und höhere Lis ihm zu versoomerzen, oder wird sie, mit der Politit zusammen ierarur; aber diese Welt ist nicht die unsere, diefer allgemeine gehend, manden Zug der Griechischen Republiken ins Leben rus Spiritualismus nicht das Leben unserer Mensdybeir.. Id leugne fen? Wird die Kunst den Dandel und die Industrie von den nicht die große und fruðrbare Gewalt des religiosen Geiftes, hopen Stellungen, die sie in der Gesellschaft einnehmen, vers aber seine hodite Straft lebe ich darin, daß er die vliter fitilid drången? Diese Fragen (djen, hieße, nodo viei tiefere und wichtis macht; die allgemeine Intelligens dagegen wird nur indirekt durdo gere für die Freistaaten von Norbs Amerika entideiden. Entwes ibn befördert. Einige unter uns, die herrlid begabt und durch der wird die Literatur durch und für sich leben, und dann wird die doppelte Schule der Studien und außerordentlicher Soidjale fide in der Nation eine Art Aristokratie bilden, die start genug gegangen find, werden immer jene llohen erreiden, wo der is, der reinen Wissenschaft einen Theil der Geister wiederzugeben, Geint des Menschen dem Himmel am nächsten ist. Aber die indem sie dieselben über die politischen Intereffen erhebt, die uns Wenge flebt am Boden, wie der Leibeigene an der Sbolle; der ter der Demokratie alle Geister beschdfrigten; oder aus der übers Wohn wuchender Leidenschaft mischi fich unter ihre besten Hes maßigen Zerstreuung der Gemalten werden der Nation Häupter gungen, und ihre reinsen Glaubenslehren sind ihr leider immer erwachsen, die fie durch Genuß beherrsden und in der Entwices varum ibeurer, weil sie die ihrigen, als weil fie schöner find. lung der Sünste die Mittel fuden werden, fie zu tauschen und

Der Dottor Channing mali fich cinen schonen Traum; seine zu unterwerfen.. Un diese lepiere Alternative glaube ich nidr. Phantasie befreit die Bernunft von den tausend Soleiern, die Die Umeritanisden Republiken werden vielleicht ihre Inrannen nur Tobiaden Soein zu ihr dringen lassen: er dentt fich den haben, aber feinen Perttles, wie die sdon jo oft angestellte Bers Meniden frei von lúgnerijden Tauschungen, frei von jener uns gleidung zwisden dem Álerthum und dem modernen Leben seligen Eitelteit, die ihn fortwahrend verleitet, sein Gold mit leidt ergiebt. einein jdledoren Gemisch gu berunreinigen. Auch ist sein Ges Die andere Alternative ist weniger unwahrideinlid, und danpe eben io sehr mit Tduidung behaftet, als zu unbestimmtídou die Kühnheit einiger aus der hier angezeigten Schrift bers und idejenlos. Die religiose Reform, die er erivarier, ist unmögs vorgehobenen Stellen ist ein merkwürdiges Simptomatte lid, wenigstens in dem Charakter und den Wirtungen, die er der Ameritanijde Dofror nide gefühlt, daß er id auf eine idon fidh davon perspridor; denn fie feßt den Menschen roon so vors mádrige Meinunge. Sympathie stige, so würde er es nidt ges aus, wie fie ihn erst maden sollte, fie verlaßt fid auf eine wagt haben, die Rational: Freiheit der Unfruchtbarkeit anguliagen, Straft der Vernunft, die ihm fehlt, auf die Mängel seines ges und man fann nerrur Channing ansehen als den auserwählten misdten, endliden Dasenne.

Sprecher der geistigen Ärifofratie lernes Landes, die in ihrem Diese verworrene Abstraction, welche mit Reche an der Sos

Herzen entschlossen ist, den edlen Eifer, den fie von der Literatur lidirás der Gedanken des Verfassers zweifeln láßt, findet sich idon verlangt, durdi Opfer zu erlaufen, damit das Vaterland dem in dem Abschnitt, wo Channing einen Blick auf den wirtliden doppelien Verderben des Egoismus und des Materialismus ents Anbau des Literaturfeldes wirft. Indem der Dottor für sein rinne. Ja, die Vereinigten Staaten werden eine National slites Lund eine ernste, geistige Literatur will, wehrt er sich gegen eine ratur haben, nur wird sie ihnen die allmalige Unterdrůdung der üblicou die man ihm vielleide untersdieben fóunte. &r lagi, er ausídließlich demokratischen Tendenzen fosten, die noch gegen wolle nide vin seinem Lande ein Geschlecht von Pedanten, von wärtig, an ihren Institutionen arbeiten. Ob dies ein Foriidrite Buderwärmern idaffen, die sich in Abhandlungen über einen oder ein Rúdidritt fenn wird, muß das neunzehnte Jahrhundert Griechischen Accent oder eine verroiteté Můnze eridopfen.“ (roon?) eniideiden. Aber wir find der Meinung, daß die Vereinigren Staaten dies Alles mirnehmen múffen, oder daß fic feine Literatur haben wers den; es ist dies eine von dem wisseni daftlichen Leben, das der

fran re i dh. Dottor erichne, ungertremlide Bedingung. Es giebt allerdings edlere Aufgaben für den Geist, als die Mungen zu entziffern oder

Nantes während der Schredenszeit. mit Ernst nad Kleinigleiten zu forschen; aber erstens Pónnen fich

III. nicht alle Geister zu den höhern Gebieten des Gedankens hinaufs roningen, und zweitens ist es gang natúrlid, daß, wenn die Als ich den Bürger Dufour verlassen hatte, begegnete id Seifter im Laufe ihrer Studien auf Dinge ftoßen, die ihren Ges Pinard und Gouillin, welche mich anredeten. Sie wollten beim omad besonders lebhaft interessiren, fich literarische Manier und Voltsreprdjenranten speisen und forderten mich auf, mitzugehen. Einseitigleiten ausbilden. Das einzige Mittel, diesen kleinen Ju lehnte es ab, aber sie drangen in mich. Ich bedadore, cob Krankheiten, die in Form und Weien mit der Zeit fid 'verdndern, is hier vielleidi Gelegenheit finden könnte, Benoist näßlid ju juvorzukommen, wäre dies, gar keine Literatur zu haben. Uebris werden, und das machte mich dwantend. ,,Stomm", sagte gens ist Peine Arbeit des Geistes init Beratung zu behans Gouillin; ,,wenn wir Dich vorstellen, wird man Did gut aufs dellt, so unbedeutend ihr Inhalt und Resultat fenn mag. Die nehmen, und Du wirst die Bürgerin Caron Pennen lernen." literarisdié Republil ist eine Stadt, die Menschen aus allen „Carrier's Maitresie?" ,,Ja, eine Sirene, der zu Liebe man Šianden záhlt: den niedrigen Handlanger, den Arbeiter jeder auf dem Kopfe tangen konnte.". Art, die Maurer neben den Baumeistern; Reide, die pradevolle 30 entschloß mich. Carrier wohnte damals am dußersten Paldste érridoren, Arme, welche den Marmor und die Seder dazu Ende von Ridebourg. Sein Haus wurde sorgfältig gehátet, und bereiten und etwas gelten, weil sie an der Arbeit geholfen haben. wir mußten uns zu erkennen geben, ehe uns die Schildwadhe Ein so gereinigter Literaturgeist, wie fide Channing ihn denkt, einließ. Wir fanden den Représentanten auf dem Treppenabraße wird auf das Bolt der Vereinigten Staaten nicht herabsteigen. init einem jungen Nadden, weldes in Chránen zu ihm fehie. Die Amerikanische Literatur wird eine menschliche renn, so gut ,,Du liebst die Åristokraten", sagte er, wid die húbiden midden; wie die Republifaner Nord-Amerila's Menschen find.

id habe Dir gesagt, unter welchen Bedingungen Dein Bruder . Wer Pónnte jene vorhersagen, was diese Literatur senn wird? die Freiheit erlangei lann; eine Gefdiligteit ist der anderen Man kann es nicht einmal nach dem vermuchen, was wir gegen: werth." Unter diesen Worten wollte er ihre Hände fapien; wertig von diesem Bolte wissen, denn der Besis einer Literatur das junge Madden bebte zurück. –...30 will nicht zu einem ist on das Resultat einer ungeheuren Umgestaltung des Nas Unglå ein zweites fügen", sagte sie mit edler Vergideiflung. tional Charakters: doch so viel läbi sich vorhersehen, daß sie auf „Dann scheere Dich zum Teufet, schrie Carrier; die Blondis awei Arten nidt entstehen kann. In den Vereinigten Staaten nen liebe ich überdies nicht." - Wir waren oben angelangt. lieft Alles, aber was? Der thdtige Theil dieses Volles von vers ,,Ah", rief Gouillin, das ist die kleine Brevet; will fie nod wegenen Dandelsleuten tieft politiide Zeitungen und Sammluns immer ihrem Bruder Brod bringen?" ,,Ad!" (dludzie sie, gen ,, núşlider" Chatsachen, die man får ihn alle Morgen gewahret mir wenig Reng diese Gnade.'' Das fonnten wir in den fleinsten Fleden des Bundes dru£t; die Meiden, die Muße wirklid thun", sagte Gouillin; da ihr Bruder gestern piel haben - und auch dies ist ein Prodilar, das ausidhließlid den getrunken, so wäre es nicht mehr als billig." - Das Mädchen Frauen gufommt - lesen, was die sogenannte elegante Welt in (thrie laut auf; Gouillin und Pinard wußten sich vor Lachen nicht ganz Europa liest: Romane, Fabriľskemoiren, die frivole Lile: zu lassen. Zit es wahr?" rief sie endlid; Richel, fie haben rarur der Revues, und, zur Abwedselung, den empfindsam res Did geroder?" ,,Dummes Madden", sagte Carrier, würde igiösen und eigentlich sehr profanen Jargon einer anderen Lites ich Dir sonst seine Begnadigung angeboten haben pul Sie rarar, die nichi weniger start bearbeitet, nicht weniger leer und drie laut auf und breitete die Arme aus, um eine Stube ju

suchen. 3d wollte sie halten, aber Carrier 'hielt mich zurüc. wahres Stadelswein. Wenn ich Carrier wäre, hätte id fie Man werfe diese Chránenlieje hinaus", sagte er, und die mir idon langit oom Halse geschafft

. Aber wo ist denn Earrier? Sdildwache foll einem Jeden, der mit einer Bitte kommt, das Gewiß bei der Bürgerin Caron, id wetle! - Sagre ich's nidir? Bajonnet durch den Leib rennen."

Da Mind fie Beide. Der Neprdjeniant eridien in der That Wir traten in den Saal. ,,Die Gesellsdaft war so ziemlid mit Angelika, welche er umidlungen hielt. Diese war mit einer dieselbe, die ich don im „Café du vrai Sans - Culotte" gesehen einfachen Lunita belleidet. In eine Arme hingegossen, soien harie. 30 wurde Carrier vorgestellt. 3 it es ein guter Pas fie reine Kúsie herauszufordern. Auf mid machie dieser Anblid trior?" fragre er, indem er seine důsteren Augen auf mir ruben einen elelhaften und befremdenden Eindrud. Ihre Sdönhen ließ; ,,Du weißt, daß wir hier Patrioten brauchen, welde, wie dien mir entweiht., Uls id lah, daß fie auf mich zufam, wich Gouillin sagt, ein Glas Blut trinken können." Pinard vers id sur Seite, um ihr Plas zu maden. Sie bemerlte es und birgte sich für meine Grundidbe. Dann möge er ju uns schs errdhete. Hierauf entivand sie sich den Armen ihres Liebhabers, len', iagte Carrier. Hierauf nahm er die beiden Mánner, welche der ein Sefprád mit Lamberty annúpfie, und drůdie mir im mich eingeführt hatten, zur Seite, um fich mit ihnen zu unters Borübergeben ein Papier in die Hand. Nehmen Sie", sagte balten. 36 benußte die Gelegenheit, ihn mir genauer anzusehen. fie, ,, aber er möge Nantes augenblidlid verlapen." Meine Er mochie fånfunddreißig Jahre ali lenn; er war groß, aber Anirvort wartete sie nicht ab. fbleche gemacien. Das idwarze Haar, weldes eng an den Als ich in meinen Gasthof zurüdtebrie, fagie man mir, daß Søldfen anlag, ftach gegen fein olivenfarbiges Gesicht ab; die mich jemand auf meinem Zimmer erwarte. Es war Madame Stirn war niedrig, die Augen rund und unruhig umheridweis Benoist

. Sie sagte mir, daß der Name ihres Mannes auf der fend, seine Nase gebogen, seine Lippen fast gar nicht zu sehen. Liste der Gefangenen ftande, welde noch heute Abend hingeridos Dbgleich er starf zu sein (dien, jo lag doch in seinem Gesicht tei werden sollien. Wir macien uns sogleich auf. Die Thür etwas Vorsichtiges und feig Lauerndes, welches durch die Rohs des Bouffai war mit Bewaffneten belegg, welde uns nicht durdo: heit feines Benehmens bindurdoidimmerte. Bon welder Seite lassen wollten. Alle unsere Bemühungen waren vergeblich. Soon man ihn auch ansah, fo 'Toien es immer das Profil zu feyn; in stiegen die Vordersten der Verurtheilten zwilden einer Doppel dem Henfer war noch der Advolat zu erfennen.

reihe von Soldaten die Treppe hernieder. Sie waren fast nade Man benadrichtigte uns, daß aufgetragen sen, und wir bes und jede Frau an einen Mann gebunden. Unter ihnen befanden gaben uns in das Nebenzimmer. Hier waren inehrere Frauen. fiche junge Mádden, welche das Gefühl der Stam nod bewahrt Pinard bezeichnete mir die beiden Begünstigten des Reprdjentang hatten; sie senften das Haupt. Alle (dritten langsam mit er ren, Madame le Normand und Angelita Earon. - Die febrere fiel stiften Seufäern oder Gebete murmelnd die große Treppe herab. mir auf. 36 hatte noch keine so schöne Frau gesehen, wenig: Die Faceli, welche zwischen den Piten und Bajonnetten bin ftens war mir keine lo verführerisch ersdienen. 311. ihrem Blick und Ger flacferten, erhellten das grauenvolle Sdauspiel. Måtter lag eine gierige Wollust, aber auch erwas Geisivoiles; 'ihre Bes erhoben ihre Sinder und riefen: Eine Mutter für mein armes wegungen waren weich und harmonisch, Sie hatte ihre Prioten Kind!" Zuweilen taudiennande zwischen den Bajonnetten aus den Augen gelebt, aber die Anmuth bewahrt. Zwischen ihr auf, und Mütter warfen ihre Kinder hin, ohne zu wissen, wem und den ibrigen weiblichen Wesen war ein Unterschied wie fie zujallen würden. zwischen einem gefallenen Engel und Kaliban. 30 weiß nicht, Åls der Zug vorůber war, stieß Madame Benoist einen ob sie die Bewunderung bemerkte, die ich ihr sollte, oder ob fie Freuvensdrei aus, denn ihr Mann befand sich nidt darunter. mid får minder roh hielt; genug, bei Dilde sabido an ihrer Wir traten in den Schauen, um nicht gesehen zu werden. Die Seite, und ihre Zuvorkommenheit vermittelte bald eine gewisse Bewaffneten schlugen den Weg nach der Loire ein, und man sab Vertraulichleií zwischen uns. Ihre Unterhaltung war lebendig, die Fackeln auf dem Flusje glanzen. Hierauf ertónien Areidláge, originell, beweglich. Diese wurde von uns Beiden halblaut ges danir ein romerzlicher Aufidrei, und alles war wieder rubig.. führt, und inmitten der wủshenden Declamationen und Gottes Die Gefängnißtreppe war frei geworden. Wir stúrzien hinaut, iafterungen mußte fie bald eine gewisse Innigleit annehmen. Das und id überreichte oem Kerlermeister das Papier. Der Bürger dåndliche Leben, welches Angelifa Caron führte, haite ihr nicht Benoist ist wahrscheinlich idon todt", sagte dieser, denn man Alles genommen, und was sie nicht verstand, wußte sie wenigstens hat ihn eben aufgerufen, ohne daß er sich gemeldet harce.'' zu würdigen. Sie sprach mit mir von ihrer Kindheit, von ihren Madame Benoist ließ sich indeß das Gefängniß öffnen und ers damaligen Neigungen und Träumereien. Zufallig spradfie den schien bald wieder mit ihrem Manne. Wir stürzten uns in die arme. Namen des Klosters aus, in welchem sie erzogen worden war. Nad Verlauf einer Stunde haren sie Nantes verlassen, und Uud Madame Benoist hatte dort ihre Erziehung erhalten. 3d aud id machte Ånstalten, mich zu entfernen. E. Souveftre. nannte Rose Boivin, und sie erinnerte sich derselben. Ich wollte von dieser Entdedung Nußen ziehen, als die Tafel aufgehoben Bibliographie. wurde. Glúdlicherweise jepten die Freunde Carrier's, welche

Madame la duchesse de Longueville (épisode de la Fronde). Bon F. de vom Wein erhikt waren, ihr Gesprád fort, obne auf uns zu Saint-Félix. 7. Fr. adten. 30 ließ fie in den Saal gehen und trac in ein Fenster. Origioe de la forme des caractères alphabétiques de toutes les nations, des Angelita ndherte fid mir.

clefs chinoises, des hiéroglyphes égyptiens ete. Bon Moreau de Dam:

martin. 4. 8 St. 1 Diese Gesprádye ermúden Sie", sagte sie, indem sie aufs Le sucre colonial et le sacre indigène. - Bon & Fournier. 21 Fr. börte, mich gu Dußen. 1,30 vermeide sie nicht immer", ants worrete id; ,, aber hier gilt es, flug senn." 1. Wir leben in einem Someijofen", fuhr fie fort; die Straft wird zum Wahns

Mannigfaltige 8. finn, der Unwille zur Wuth. Ihr wißt in Eurer Bretagne nicht, wie niederirachtig und grausam fid die Feinde der Nepublit ges Die staiserlronung in Mailand. Als ein Pompes zeigt haben. Ihr könnt ke nidt wie wir hafsen." - u3c haise tentes Zeugniß für den Werth der bei Creuzbauer in Karlsrube diejenigen, welde grausam und niedertrådrig gewesen find; aber erschienenen bildlichen Darstellungen der Mailander Stronung, ju es werden jeß! fo viele Unschuldige mit den Souldigen verwechs Denen Herr Aug. Bewald den Tert geliefere, darf wohl das felt." Die Pridten derer, die an der Spiße stehen, find Urtheil der Gazzetta di Milano gelten. Diese erklárt in ihrem hart." ,,Die Sirenge darf also nie nachlassen? Sie ist

Blatte vom 21. März, daß es feine vollftandigere und glängendere nöthig."

Dennod giebt es hier, wenn id dem Gerüchte Bejdreibung und leine aud in túnstlerijder Hinfidht vollendetere trauen darf, eine Stimme, die immer Verzeihung erhalt." Illustration geben könne, als die in Deutidland herausgekommene Angelika jah micy an und fragte: „Wen wollen Sie retten?" Darstellung jeuer Italianischen Ferte und Feierlid leiten. Wah

Einen etien Patrioten." ,,Unsere Freunde find es Alle'', rend die prachts und schonheitliebenden Mailander es den Frans sagte fie. ... Den Mann einer Ihrer Freundinnen, derjenigen, gojen gar nicht vergeben kennen, daß fie in der Lebten Zeit ro die ich vorher nannte." ,, Rore Boivin ein

- ,,Eben diele.' oberflachliche und lugenbafie Beridre úber das Thun und Treis ., Wie heißt er?" - ,,Der Bürger Benoist." Morgen

werde ben des nördlichen Italien verbreiteren, lassen sie Deutsdem Kunsts id mit Carrier davon iprechen", sagte sie lebhafi. ,, Morgen fleiße und Deutsder von Someidelei weit

entfernter Redlidleit ist es vielleicht zu spät." Sie dadie nach. Was fann ich der Auffassung ihre vollste Anerkennug zu Theil werden. thun?" begann sie wieder; wießt sind sie alle da, und meine Bitte wurde abgewiesen werden." Ich drang in fie, als Carrier

Die Julis Revolution. Eine vollständige Zusammena fie abrufen ließ. 36 merde es mir überlegen", sagte file, als

stellung alles deffen, was feit dem Jahre 1830 åber die Geldichte

der Frangofisden Zuli-Revolution geldrieben worden, liefert die jo fie mich verließ. go fürchtete, daß meine Abwesenheit auffallen módte, und

eben bei Dejenne in Paris erschienene ,,Geschichte von Frankreich begab mich wieder zu den Gästen. Die Zahl derselben hatte sido

während des lebten Jahres der Restauration, von einem ebemas vermehrt. Man rah Generale mit wollenen Epaulettes nad der

ligen ridorerliden Beamren."*) In der Vorrede führt der Vers damaligen Sitte, Mitglieder der Departementals Verwaltung in

faffer nicht weniger als 91 Werte an, die er bei seiner Dars Holzschuhen und Richter beim, revolutionnairen Geridishofe ohne unparieilidh feit dagegen das großere Verdienst, das das Bus

stellung benúßt har. Indessen ist Bollfandigteit das geringere, Beste und Halstuch. Die meisten raudten, fpielten oder tranfen. für lid in Ansprud nimmt. Wir werden vielleicht durd_Mits Einige liefen hinter den halbnadien Frauen her, welche ihnen lachend eriilolapften. Man hörte nidots als Glafergellirr, Flúche,

theilung eines Kapitels aus demselben unsere leser in den Stand

feßent, ein eigenes Urtbeit darúber zu fällen. idmußige Gesange und laut challende süsle. Nur eine hallide und mürrisch aussehende Frau saß allein in einer Ecke des Zims mers und stridte. 3d erlundigie mid uad ihrem Namen.

) Histoire de France, pendant la dernière année de la Restauration, par

un'ancien Magistrat. 2 vols. Ceipzig und Varis, bei Brodhaus und ,,Es ist die Gatrin des Représentanten", sagie Pinard, wein Avenarius.

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