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nur ungefähr 1200 Neger im Stande der Ehe. Die meisten Abwesenheit nicht zu erklären. Der Portier Jean, der selbst Bas Negereinder bleiben aus hließlid

unter der Obhut ihrer Mücter, ter gewesen war, wollte nicht die gute Mutter beunruhigen, und die ihnen gårtliche Anhänglichkeit beweisen, obschon man Alles so ging er in Johanor's Garten, um fie hier zu suchen. Er fand gerban bar, um sie moraliso zu entwürdigen. Man fdenft ihnen den G&rtner Blumenstrauße sammelnd und seine Lieblinge angits eine Prämie für jedes Kind, das sie zur Welt bringen, und dod lid, erwartend. Der Garten lag am will man das

Muttergefühl in ihrem Bufen ersticken; denn bald Hügel der Normandie und gewahrte die Ausfidot aber einen werden ihre Kinder von ihnen losgerissen und in ferne Gegenden Theil des Beges, der von Josephinen's Sütte zum benachbarten verlauft. Sollte aber die Mutter auch im Zustande der Freiheit Weiler führte. Der G&rtner erzählte, er habe bald nach Tages: ganz allein für ihre Kinder forgen? Sollte die neue Gesellschaft anbrud gesehen, wie die beiden Liebenden in diesem Thalgus ein Ebenbild der von Neu Seeland werden, wo der Mann ents jammentrafen und eine Purze Strece neben einander gingen, und weder soldft oder sich berauscht, während die Frau alle Arbeit wie dann Pierre mit der größten Eile über den nächsten Hügel

lief, so daß er geglaubt habe, die Flucht fen zam Sơera, ais
as (Shlus folgt.) -
pun mung 207 Oni su 2409) ste dag wurde er von Jojephine und seinem Hund Fibetle verfolgt und

391122123124 DR erwarte fie auf einem anderen Weg. Dies befriedigte Jean
yaddantud 191129 5 sio wus olor

nicht, welder feit überzeugt war, daß der Angstidrei, den er
urod in Ein Sonntag in der Normandie. med atentie des Nachts gehört, von Pierre herrühre. Der Alte erinnerre
not much

a 100 nada
Cena dohad (Soluß.) 1o post sulla bas junge Shafer mehr Stentniffe besige, als dazu gehört, folden

fich auch, wie ihm mehr als einmal vorgeformen, daß der
Matrer Françon war von zu forpulenter Geftalt, als daß Leuten den Kopf verrådt zu machen. Er pflegte aus seiner Flei:
fie fanell zu Fuß senn Ponnte, und ich trabte langfam hinter nen Hätte jtundenlang nad Den Sternen zu sehen und ficts
ihr her, begierig, das Shidal Pierre's und Josephinen's zu wunderliche Figuren auf Schiefertafeln zu seinen: dann hatte
erfahren. Die Sonitter rangten luftig voran, nicht ganz uns er auch zwei bis drei seltsame Bücher, worüber er stundenlang
bekümmert um die Gegenwart ihrer Aeltern, aber ohne die brütece dabei vernachläffigte er etwa nicht seine Sdaafe:
geringste Verlegenheit der Art, wie sie Leute ihres Standes in vielmehr war er wadiam genug auf fie und überhaupt freunds
England zeigen würden, - fe plauderten und lachten von Hers

Herslich gegen Thiere." zen, und es gelang mir leidt, Mutter Françon zur Erfüllung ,,Der Tag rúdte vor, die Hochzeitsgáfte Pamen zusammen, meiner Bitte zu bewegen. Viel Sentimentalitat ließ sich von und Alle, die das junge Paar Pannten, liefen umher, es zu suchen. ihr nicht erwarten. Sie hatte den Gang und die Stimme eines Das Gerücht war geidäftig wie immer; Einer jagte, er habe Mannes und etwas Absprechendes in der Bewegung von Kopf fie da, der Andere dort gesehen, und die arme Mutter Josephinen's und Armen, als sen fie es gewohnt, beide im Nothfall geltend stürzte gang walnsinnig von einem Ort zum anderen. Endlich au machen. Dod, die graudugige Mutter des Zungen, den fein fam ein pleiner Winzer, der seinen Weg dahin nahm, wo er ein Großvater im Triumph davon getragen, ging neben ihr und Fest erwartete, und berichtete dem alten Jean, er habe eine Frau chien entschlossen, die strengen over herben Bemerkungen ihrer gesehen, die fich über einen von den Abhängen neigte, als er das Großtanie gut zu machen... Pierre und Josephine", sagte fie, ufer verließ, er hátte aber solche Eil gehabt, das Dorf zu ers hatten sich beim Beginn der Verndte in Harfleur verlobi, um, reichen, daß er nicht zu ihr hinging." Lante", fiel die junge wie Jacques und Marie, nach dem Ende der Aerndre Hochzeit Frau ein, ,, Sie vergeifen, wie die Leute jagten, es lonne nicht zu machem Pierre war ein Schafer und Josephine, das húbjdefte Josephine seyn, da Pierre nicht bei ihr wäre." ,,Richtig", Mdodhen im Bezirk, pflegte zumeiten in ferde, doch gewöhnlid sagte Mutter Françon, ,, aber der alte Zohanot und ich dachten für ihre Kunst zu arbeiten. Sie hatte in der Nieder: Normandie anders, und ohne Zemanden erwas zu sagen, gingen wir fort, Spigen toppeln gelernt und war immer im Stande, den besten um zu versuchen, ob wir nicht in dieser Ridcung eine Spur von Preis fúr ihre Arbeit zu bekommen."

ihnen finden fónnten; es war ein Tag so scón, wie er jemals ,,She Sie die Schloß : Aflee betraten, Madame, haben Sie vom Französisden Himmel berabsdien, und wie wir so gingen, da nicht ein ódes, einsames Schäferhaus bemerkt, das unter den meinte nod der alte Gartner, ein folcher Tag, wo die Natur Bäumen steht es war ein folches, das auf

Rädern fid bewegt úber ihre Kinder jo viel Segen ausschütte, fonne unmöglich dies und Raum genug im Innern hat für das Bett und lidt, das jenigen hart treffen, die wir juchten; ja, ja, Madame, so sind Schäfer brauchen, und neben ihm fteht ein kleines Hausden, solche einfache Menschen, die nur unter Vögeln und Blumen les nach demselben Plan eingerichtet dies war

für den armen ben. 3d habe die herrlichsten Tage die greulichsten Handlungen Nidte ein. — ,,Gut, Pierre und Josephine waren verlobt und glauben. Wir gingen und gingen im beißen Sonnenschein, bis

, der Tag ihrer Trauung bestimmt. Pierre hatte zwei Sdaaf: wir den Abhang, den der Winger bezeichnet, evreifht hatten, und mütter und drei Lammer für sein Geld gekauft, und Josephine's da war auds richtig die Dirne, die wir suchten. Sie lag am Großmutter trat ihnen in ihrein Hause ein Zimmer ab, das so Rande des Abgrunds, den Hals ausgestrecft, wie ein wilder Sees hábích, als man fich's nur wünsben kann, ausgepußt ward. vogel; ihre Stellung war so gefährlich, daß wir fürchteten, ihr Drei Blumensträuße unter Glasbedeckung am Staminsims, ein nahe zu formen wir riefen und riefen, aber das Edo der Bert von der langsten und idónsten Wolle, ein Struzifir, jo nas Höhlen war unsere einzige Antwort. Da muß doch ein Grund cůrlid wie aus dem Leben, und sechs Strohstühle. 3d weiß nicht jenn, meinte Johanot, daß ein lebendiges Weib mit einein Rat mehr, was außerdem da war, aber ich erinnere mid), es war wie zur Marmorftatue wird. Krieche du dicht an fie heran und ziehe ein licines Paradies. Nod denke ich, als wär's erit gestern ges fie an den Kleidern von diesem gräßlichen Orte weg; ich will die wesen, wie wir in eben diesem Wáidden spagiren gingen, gang. Slippe hinuntersteigen und sehen, was es giebt. Ich náberte wie die armen Narren dort." – „Ad Tante", rief das junge mich vorsichtig dem Fled: wie ersdraf id beim Anblid ihres Weib unwillig, warum nennt Ihr sie Narren Jacques ist ein Gefichis: cs war so weiß wie Marmor. Ju fam immer dickster braver Junge und Marie ein trefflides Madden.'' ,,Alle beran, ohne daß fie's bemerfte, bis id endlich ihr Kleid face junge Leuter, erwiederte die Dame vornehm, „ind Narren, mit einer Hand zupfte und mich mit der anderen festhielt, uin mehr oder weniger, und Du, liebe Nichte, machst feine Ausnahme nach dem Strande unten zu sehen. Da lag der Körper des uns davon." Die Richte antwortete nicht, sondern jah mich an und glúdliden Pierre auf den Steinflippen mit dem Gefidt nach lächelte.

dem Himmel zu, und die Seevogel uiníchwarmten einen vers Sie spazirten in diesen Wattern", wiederholte die Frau, ftammelten Leidinam.Aud der Hund war da, der arme Fideste, ,,mit den Vögeln fingend, mit den Blättern tanzend und fich ges und vermischte von Zeit zu Zeit sein Geheut mit dem Geldrei berdend, als wäre das Leben nur ein langer Sommertag, ohne des wilden Wafervogels. Als Johanot die verstimmelten Kefte Sturm und Regen. Pierre fprad von seinem nahen Giúd fo des armen Schäfers aufhob, würde fic Zojephine berabgeftárst viel und so laut, daß ich selbst, obgleich ich damals eben erft haben, wenn ich ste nicht mit Leibeskráfen festgehalten hátre. init meinem ersten Mann verheirathet war und in den Lebens ,,Aber der Grund der Grand?" fragre id. Wer wedseln nicht viel Erfahrung hatte, nicht umhin konnte, ihm kann den Grand der Tollheit angeben ? erwiederte fie. ,,Éinige eine kleine Warnung zu geben und ihm bemerklich zu machen, meinten, Bücher _IR daß es nicht immer so gut gehen möchte. Darüber wurde er „Und Andere's, fágte die Nichre hinzu, gaben dem Mond bose, und dann funkelten feine Augen auf eine Weise, die mit die Schuld." nidot fehr gefiel. 3d sprach mit 3osephinen diese Nacht sehr ,,Er war also wirklich todt?"- ,, Allerdings. Wahrseits viel, und fie antwortete, wie Frauen immer vor ihrer Hodiseit lid har ihn der Wahnsinn des Nachrs befallen, und er wanderie zu sprechen pflegen, das Auge, welches Anderen Zorn funkle, dann an den Ort, den fie verabredet, wo er die arme Josephine würde sie nur mit Liebe ansehen. Ach, die Arme! Fie wußte nichts." traf, die, ersdredt und gengstigt, ibm nadging bis an den

,,Einige Leute um das Schloß herum horten einen tauten unglacflichen Flec, mo er kopfüber hinunterstürzte. - ,,Lebt fie Schrei und dann ein lang wiederholtes Geheul des armen Fir nocs ? fragte id 1. Nein, aber fie lebte noch lange nad jener delle - es war hódolt el&glich; aber Bean, der Portier, får dyrere Unglúd, ermiederte die Erzählerin Die, welche die Braut fich, das Thor des Nadste zu öffnen, und wartete also bis an den hátren begleiten sollen, folgten dem Brautigam zu Srabe. Josepbis Morgen. Als er das Thor aufmachte, sah er die Schaafe rings nen’s Verstand mar so gerrättet, daß ihre Freunde fie länger als umher in sonderbarer Unorðnung zerftreut,

und Pierre war nirs ein Jahr beobadyteten; ihre Mutter glich einem Gespent, and gends zu sehen. Der alte Portier wollte Josephine fragen, ob als fe ftarb, blieb Josephine ganz gleidgültig, wiewohl fe fie fe nichts von ihrem Geliebten wisse, und ging daher in die früher, bis sie den Berstand verloren, zártlich geliebt hatte. Endor Hütte ihrer Mutter, die idon zur Hochzeit ausgepugi war Josephine war nicht da. Ihre Mutter fagte, fie ware fehr frůh ihr bis zulegt treu blieb, war der arme Fideffe. Als man fler

ich wurden wir's múde, fie

zu beobadten, um der Ginzige, der die mit Pierre berabredet, mit ihm im Garten der Nadbars Fohas gefeben, todt fand, da veranstalteten wir ihr ein

, da auf , Geliebten Feide not zusammenzutreffen, der ihnen feine schönsten Blumen zu niß, und der alte Johanot (domádte ihr Grab einmal jabrlid ihrem feste versprochen hatte, und sie wüßte fich ihre langere mit den føónften Blumen, bis aut er heimging. Nun, hab' id

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bolen.

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nicht recht, junge Leute vor dem Soidjal dieser Liebenden su diese namhaft qui inaden und ohne su sagen, welche Diócesen warnen!' Ihre Liebe zu ihm machte sie wahnsinnig. Nork Du, er denselben unterordnete. In der Dangiger Ausgabe bezeichnet Nidte, Dort fingen fie im Thale, wir wollen die Cangenden eins er Gnesen als das eine und Stralau als das andere dieser Eras

bischấmer. Bogufal, Bisdof von Poren, ermahnt gar teines Und weg búpfte die Dame so munter und fröhlich, als hätte Erzbisthums, sondern dußert nur im allgemeinen, Boleslav pie nie Leiden erlebt oder nide eben das Sdical Pierre's und habe jedes Haupilirden gegründet, juer die Posener, dann die Josephinens erydble.

Gnesener, ferner die Majodifdhe und viertens die Kralauer. “)

Wortlid dasselbe bemerkt der anonyme Glofator Sadlubet. Ein Pole n.

ebenfalls anonnmer Chronitenschreiber des vierzehnten Jahrhuns

derts, im ersten Cheile der Sommersbergiden Sammlung, lagt Die erften Bischöfe in Polen.

nur, Boleslaw habe viele Kirden erbaut und Bildóre eingejebi,

er habe die Gnesener Metropole gegrundet und ihr viele Sufras Wie unter der Regierung des unglúdliden Johann Stasimir gane untergeordnet. (1648 — 1669) der Sojaten Strieg, die einfflle der Schweden und Wenn also auch die Meinungen unserer Chronitensdreiber anderer feindlicher Nachbarn die wissenschaftliche Bildung in etwas von einander abweiden, jo stirnmen fie doch alle darin Polen, die unter den Sigismunden (don eine hohe Stufe ers überein, daß Mieczyslaw I. lein Bisthum gegründet hat, was reicht hatte, wieder hemmen, so eridutterten früherhin nad aud Gallus befiátigt, der noch vor Kadlubet iebte. Dlugoso **) dem Tode Nieczyslaw's II. (f 1034), als sein Nachfolger Stafis ist der Erste, der eine von den Zeiten Mieczyslaw's I., das heißt mir fid in einem abgelegenen Kloster verbarg, Mord und von der Einführung des Christenthums in Polen berstammende Brandstiftung unicr dem fein Gelen achtenden Landvolle die firdlide Hierarchie annimmt, diejelbe in zwei Metropolen, die Grundlagen der eben erst aufblühenden Christuslehre. Zerstörte Gnesener und Strafauer, theilt und uns dies Mährden ohne alle Gotteshauser, hingewúrgie Geistliche, das waren natúrlidh jdledore Beweise auftigt, so wie vor ihm Bogufal von den drei Brås

ihlechte Stúden für den neuen Glauben; mit ihnen ging auch die fircos dern Lech, Ezech und Ruß fabelte. Einige unserer Historiker has lidhe Ueberlieferung, mit ihnen gingen die genaueren Nach: ben in Dlugois unbedingtes Vertrauen geiest, wie Miechowit und ridten über die Errichtung der ersten Bisthảmer in Polen vers Bielski, andere sind mit größerer Borsicht zu Werte gegangen, loren, und man nuß mühjam Ulles aufsuchen, was einiges Licht wie Kromer. Fast dieselben Historiker, welche Miecsyslam 1. daråber verbreiten kann.

nicht für den Begründer der Bisthúmer halten, dehnen das Leben Es ist eine fast allgemein angenommene Meinung, daß dieses Königs, obwohl irriger Weise, bis zum Jahre 999 aus. Mieczyslaw l. bei Einführung der dyristliden Religion in Po: Im darauf folgenden Jahre aber tam Kaiser Dtto ill. nad Gnes len neun Bisthúmer in den bedeutendsten Stadten seines Reids fen, um das Grab des heiligen Adalbert zu befuchen, und wurde gegründet habe, in Gnesen, Strafau, Posen, Kruid wig und To von dem Polniiden (Posener) Bidoof unger empfangen, ein weiter. Selbst in der neuesten Zeit find viele noch in diesem neuer Beweis, daß es außer dem Posener nod feine andere Irrthum befangen geblieben. Wenn nun auch so entfernte Jahrs Bisthảmer in Polen gab. Dieses Jahr Tausend nun kann man hunderte in tiefes Dunkel gehüllt sind und eine gang fidere Bes dreift als dasjenige anleben, in welchem die Polnijden Bisthús

sichere hauptung nicht gestatten, jo berechiigt doch eine ndhere Nacs mer ihren Anfang nahmen. Boleslaw Chrobrn war es, der dazu forschung in den historischen Quellen zu der Annahme, daß es ausersehen (dien, sein Reich von allen Deutschen Banden, selbst Pein Bisthum in Polen giebt, welches jenem Könige seinen Urs in geistlicher Hinsicht, loszulójen. Db den Kaiser ein mit Boless sprung zu verdanken báire. Miecznslaw 1. wurde, als er sich lan abgeschloffener Bertrag oder auch eine geheime Abneigung mit der Böhmischen Prinzessin Dombrowla vermahlte, Durch gegen Gieselherr, den Erzbischof von Magdeburg und zugleid) Ueberredung dieser Fúrftin, noch mehr aber durd die Bemühuns Necropoliten aller Slawischen Kirchen, dazu bewog, dessen Macht gen Jordan's, des Bildofs von Posen, welches Bisihum idon zu vertúrzen, oder ob Duo, was am wahridheinlichsten ist, fidy vor Mieczyslai von Kaiser Dito I. gegründet war, jum drifts dadurch bestimmen ließ, daß er die Christliche Religion in Polen liden Glauben befehrt. Mit dem neuen Lichre mußten natürlich idon weit verbreitet fah, genug er erhob die Gnesener Kirche aud Geistliche in das Land tommen, die das Voli belehrten und zur Metropolitane und erzbiscófiichen Wurde, ernannte den Ges die christliche Religion weiter verbreiteten; es mußten Stirchen fahrten des heiligen Adalbert, Radzyn oder Gaudentius, zum Erzs gebaut werden, wenngleich diese anfangs, wie früher in Deuild: bischof und stellie die vermuthlid aud damals neu gegründeten land, jo in dem später belehrten Slavenreiche, nur den Namen drei anderen Bischöfe, den Stolberger Struschwiser und Stras Propfteien (praepositurae) führren, bis sie nach und nach in den tauer, unter sein Regiment. Wie es scheint, fühlte der Bischof größeren Städten, mit den Fortschritten des Christenthums, in von Posen fid hierdurd beleidigt, denn erft (pdter unterwarf er Bisthümer verwandelt wurden. So sagen Ditmar und Andere fide der Gnelener Metropole.

(Przyiaciel ludu.) nach ihm, die úber jene Zeit geschrieben, wo Otto I. die Magdes burger Metropole' gründete und einige ichon vorhandene Kirchen mit ihr vereinigte, daß der Kaiser befohlen habe, Própste ju

Ma n nigfaltige 8. Bisthümern auszuwählen, und es werden als solche genannt: pastor ecclesiae Merseburgensis, provisor ecclesiae Misnensis, Deutides aus Frantreid. Die fünfte Lieferung custos Havelbergensis ecclesiae. Don solchen Propsteien finden des in diesen Bláttern bereits mehrfad errodhnten Panorama de fico audy in Polen Spuren; der Glofiator Sadlubet's, der unter l'Allemagne enthalt einen interessanten Artitel des Herrn St. Kasimir dem Großen (1333 — 1370) lebte, lagt in seinen Erlautes Marc Girardin über den Zustand des öffentlichen Unterridors in rungen zu jenem Geldidtsidreiber, daß Mieczyslaw 1. der Desterreich. Herr St. Marc Girardin hat belanntlich diejenigen Kirche in Kiralau den Bischof Jordan, damals noch nicht Poses Theile Deutsdlands, über deren Schulen nicht bereits Herr ner, sondern ganz allgemein Polnischer Bisdof genannt, vorges Cousin berichtet hatte, zum Gegenstande reiner Untersuchungen febi babe, damit dieser Oberbirt der erst vor Purjem gegründes gemacht. So hat er fråher bereits über die Schulen und uni: ten christlichen Heerde, da es nod an Geistlichen fehlte, einstweis versitaten Banerns berichtet und sich dabei so verbindlich besons ten unter dem Namen eines Propftes ihre Leitung führen sollte.) ders gegen Søelling gezeigt, daß dieser jeni ein im Journal des

Aus dem Gesagten geht hervor, daß in Polen schon lange Débats abgedructes langes Senoidhreiben úber den gegenwartigen Zeit Kirchen bestanden, ehe einige derselben in Bisthúmer vërs Standpunt der Glasmalerei in Munden an den Frangofischen wandelt wurden, und daß Jordan, als Polnischer Apostel, ans Professor und Zeitungs - Redacteur erlaffen hat. 3n Desterreich fangs das Oberhaupt der Geistlidlcit in gang Polen war und find es besonders die Bürgers,, Gewerbs und polytednijden daher nicht nach der Stadt Poren, wo er seinen SiB hatie, bes Soulen, deren praktisde Einrichtutigen und deren segenreichen nannt war, sondern den allgemeinen Titel eines Bischofs von Pos Einfluß auf das bürgerliche Leben Herr St. Marc Girardin als len führte, gleich wie der Bischof Christian von Sulm den Namen musterhaft und überall in den Kreifen der allgemeinen Erwerbs eines Bischofs von Preußen, ehe diejes Land in vier Diócesen, in Thätigkeit erkennbar darstellt. Ueber die Universitäten hat sich die von Suim, Ermeland, Pomerellen und Samland, getheilt derselbe in der Abhandlung, so weit sie uns vorliegt, noc nidt wurde. Wann aber diese Propsteien in Polen ju Bisthümern ers ausgesprodhen, und sind wir namentlich auf das begierig, was hoben wurden, ist ebenfalls schwer zu ermitteln. Die Stiftung er über die altesten Deutsden Hochschulen, Wien und Prag, fas . von Bisthúmern war damals ein Bemeis pon der höchsten, fous gen wird. Dieselbe Lieferung des Panorama enthale mit einem verainen Gewalt der Fürsten. Die Deutschen Kaiser nahmen húbiden Bilde von dem Main Duai, der wichönen Aussicht" diese Mader auch im Slavenreide, auf weldes fie fortwährend und der Sachsenhauser : Brúce von Frankfurt a. M. eine Sligge i Kechte geltend machten, für sich in Anspruch und vereinigten

die dieser freien Stadt aus der Feder des Dr. Beurmann, der jedoch neubelehrten Länder jenseits der Oder mit dem Magdeburger Erzs hier, unstreitig weil er für ein frangofides Publikum geidries bisihum. Mieczyslam I., den Ditmar von Merseburg persónlich ben, mit viel größerer Zurückhaltung und umschreibung auftritt

, lannte und von dem er sagt, er fer von solcher Shrerbietung als in seinen belangten ,,Sfisjen liber die Hansa-Siddie." Eine gegen Duro I. erfüllt gewesen, daß er fich selbst in Gegenwart Schilderung von Dürrenstein in Desterreich, dem Donau-Felsens der Staiserlichen Martgrafen nicht niederzusehen gewagt, múrde

dlofie, auf welchem Richard Löwenherz ein halbes Jahr feiner

in Gefängniffen hingebrachten Zeit verlebt hat, madot, nebit oließliches Recht der Kaiser galt. Und daß er dies nidr that, einer dazu gehörigen Abbildung, den Beschluß dieser Lieferung dafür spricht das Zeugniß unserer eigenen Historiker. Sadlubel, des Panorama de l'Allemagne. der älteste unter ihnen, nennt in der Leipziger Ausgabe Boleslaw Chrobrn (den Lapferen) als den Stifter gweier Erzbisthümer, ohne

*) Bogufal ist sväter als stadlubet ; fein Chronicon Poloniae reidht biß 1252.

**) Dieser Historiker, aud unter dem Lateinirden Namen Longinus bes *) Die Historia Polonica Kadlubet's; Birdhoff von Krakau, teidt bis 1204. kannt, hat 13 Büder Polnischer Geroidite gerdrieben, die bis 1480 geben.

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Beiblatt der Aug. Pr. Staats.
Zeitung in Berlin in der
Erpedition (Friedrichs-Straße
Nr. 72); in der Provinz le
wie im Auslande bei den

Wobllöbl. Peit: Aemtern.

für die

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literatur des Ausland e s.

.

1839.

Berlin, Montag den 7. Januar

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fr.a n re i ch.

von dieser Seite, und man meldete uns, ein Offigier der Leibs

garde, Herr von Savonnière, jen lower verwundet. Gleich Lafayette in Versailles.

darauf galloppirte der Graf von Estaing, von redts nad links Bom General Mathieu Dumas.*)

vor der Fronte der Leibgarde vorüber, verfolgt von einem Haufen

Männer und Weiber, die ihn zu erreichen trachteten; didt neben
Unter allen Berichten, welche über die Begebenheiten des uns ritt er duro die Grenadier's

Compagnie des Regiments Flans 3. und 6. Oktober 1789 von den Sdriftstellern beider Parteien dern und begab sich durch das Gitter der Kapelle in das Schloß. veröffentligt worden, ist mir immer der des Abbé's von Monts Die Leibgarde wurde zusammengezogen und stellte sich im großen gaillard als der wahrhafteste erschienen; ich meinerseits bringe Hofe innerhalb des Gitters auf. Das Regiment Flandern erhielt hier als Augenzeuge eine Erklärung zu Papier, wie ich sie auf Befehl, in seine Quartiere zurückzukehren, und ich verfügte mich Ehre und Gewissen vor Gericht abgelegt hatte, wenn ich dazu mit Herrn de la Tour-du-Pin und seinem Sohne in den Pavillon aufgefordert worden ware. Dieses Zeugniß ist weiter nichts, als des Kriegs s Ministers. die getreue Erzdhlung alles deffen, was ich selbst mit eigenen Auf dem Waffenplane stieg der Tumult von Minute zu Augen während der vierundzwanzig Stunden vom 3. zum 6. Droos Minute; Herr de la Tour du: Pin begab sich mit den übrigen ber jah, nichts weniger, nidors mehr.

Ministern zum Könige; id blieb im Deuilde: Boeuf zurůd, das Den Sten gegen eilf Uhr Morgens begab ich mich mit dem mit Hofleuren, Militairs und Deputirten angefüllt war. Auf Grafen von Gouvernet in die National Versammlung; die Sibung allen Gesichtern drúdte fich die lebhafteste Besorgniß aus, man war noch nicht eröffnet. Indem wir uns noch auf der um

das unterhielt sich nur flüsternd; endlich um eilf ühr wurde gemela Amphitheater laufenden Galerie mit einigen befreundeten Mits det, daß die Spise der Solonne der Pariser National-Garde schon gliedern unterhielten, trat Mirabeau ein und sagte im Vorúbers auf dem Waffenplaß angelangt sen. Der Konig befahl, Herrn gehen zu uns: ,,In Paris herrscht große Aufregung; sie wollen von Lafayette vorzulassen, id ging mit dem Grafen Gouvernet ůlie nach Versailles ziehen. Andere Mitglieder der Bersamms hinunter, ihm entgegen. Wir schritten durch den großen Minister: lung verbreiteten ebenfalls dieselbe Nachrichi. Man war darüber Hof, aus dem man die Leibgarde entfernt hatte, um sie, wie man sehr veridiedener Meinung. Herr von Gouvernet und id) eitten' uns jagte, auf den Terrasen an der Gartenfeite aufzustellen. zu seinem Vater, dem Kriegs : Minister, um ihn von den Vors Als wir bei dem noch verschlossenen Gitterthore anlangten, fas gången zu benachrichtigen; id begab mid aud zu dein Grafen hen wir Herrn von Lafayette von seinem Generalstabe und einer von St. Priest, der jedod idon von dem Tumulte wußte. Von großen Anzahl Grenadiere der National Garde umgeben, die Stunde zu Stunde langten beunruhigendere Nachrichten an. Schon sich alle seinem Eintritt in das Schloß widersebten, wofern es war ein

Haufen Weiber, von einem gewissen Maillard angeführt, ihnen nicht gestattet ren, ihn zu begleiten. Dieser Streit dauerte an den Schranken der Bersammlung erschienen. Die Unverschämts fast eine halbe Stunde; der General beruhigte seine Freunde, er heit dieses elenden Wahnwißigen und das Geschrei dieses Vortrabs fagte ihnen, es sen eine Ehrensache für die National Garde, dem der großen Emeute ließen die unglückseligsten Abfidten ahnen; der Könige hier ihre Ergebenheit und ihr Bertrauen zu beweisen; Haufen woll immer mehr auf der Straße von Paris an. Die National-Garde von Verjailles versammelte fich auf dem Waffens Sicherheit zu überbringen; er habe nur eingewilligt, fic in dies plage vor dem Schlosse; sie stellie sich in Sdladhtordnung auf, sem Falle an ihre Spiße zu hellen, in der festen Ueberzeugung, der linte Flügel lehnte an das Gitter, der redie breitere fich auf daß sie ihm vielmehr behúlftich jenn würden, alle seine Pflichten der Straße nad Sceaur aus.

als Bürger und treuer Untershan zu erfüllen, statt ihn irgend Gegen fünf Uhr börte man, der König ren von der Jago wie daran zu hindern. Undererseits unterstüßten Herr von Sous in den Waldungen von Meudon nach dem Solosie zurückgekehrt, vernet und besonders id,

der id den Meisten unter ihnen Fehr und die National Versammlung habe noch vor dem Schluß der wohl befannt war, die Bemühungen des Generals Durd die Sigung eine Deputation an Se. Majeftat abgesandt; das Gitter eifrigsten Versicherungen; endlich, nachdem Herr von Lafayette des Solosies war gu; Herr von Estaing, der die Versailler feine Gefährten überzeugt und ihr Wort empfangen hatte, wurde Nationals Garde befehligre, ließ es sffnen, um die Deputation das Thor geöffnet, und als es sogleich hinter ihm fid wieder einzulassen; der Sönig ließ auch einige von den Weibern vor, die uhloß, reichten ihm Alle nod duro das Gitter die Hände und Maillard in die Versammlung begleitet batten. 30 ging auf hielten die seinigen jo fest, daß wir ihn nur mit Mühe losreißen Dem großen Hofe umher und sah die Leibgarde antoinmen, die Ponnien. Er war von allen Anstrengungen fo eridópft, daß wir fic außerhalb des Gitters, der Straße nad Paris gegenúber, in ihn fast in die Königliden Gemdder tragen mußten; zwei von odladtordnung aufstellte; wenige Augenblide darauf

bildete das der Pariser Kommune zu Begleitern des Senerals erwahlte Soms Regiment Flandern, der Versailler Nationals Garde gegenüber, missarien wurden ebenfalls eingelassen, und der König gestattete eine Linie, der redite Flügel desselben lehnte an das Sitier, der ihnen den Zutritt bis in den Rathsjaal. linte breitete sich in der Richtung nad St. Cloud hin aus. Um Als wir durd das Deuil de Boeuf gingen, in dem ein feos uhr ließ sich der Kriegs Minister, nur von seinem Sohne düsteres Stillschweigen herrschte, und eben in das Lever Zimmer und mir begleitet, das Gitter öffnen und stellte fich an die Spise eintreten wollten, sagte ein hochstämmiger Ludwigsritter mit ers des Regiments Flandern. Der ganze Plaz war mit Menschen hobener Stimme: Da kommt Cromweit." Lafayette stand still, bedect, dodo fonnte man noch frei auf demselben umhergehen. fah dem Manne fest ins Auge und sprach mit ruhiger Würde: Alle Blicke waren auf die große Landstraße gerichtet, denn man Der würde nicht allein hier erscheinen. Wir begleiteten ihn hatte die baldige Ankunft des Herrn von Lafanette mit der Pariser bis an die Thür des Königlichen Kabinettes und warteten im National Garde gemeldet. Vor der Fronte des Regiments Fians Rathszimmer mit anderen zur ndheren Umgebung des Königs dern begegnete ich mehreren Mitgliedern der National Verjamms gehörigen Personen das Ende dieser denkwürdigen Audienz ab. lung, unter Anderen aud Mirabeau, der jedoch nur einen Augens Man weiß, und dies ist eine wichtige Chaijade, die fein blid verweilte. Gegen Anbruch der Nacht gewahrten wir einige gleichzeitiger Geschichtsschreiber gehörig hervorgehoben hat, daß Unordnung auf dem linken Flügel der Nationals Garde, der an die Bewachung des Schlosses dein General Lafayette nicht übers den rechten der Leibgarde anstieß; mehrere Flintenidújfe fielen tragen wurde, daß, weit entfernt, die Geselle einer leeren Etikette

dem Ernst der Umstände zu opfern und den Oberbefehl so wie Aus den Memoiren dieses vor einem Jahre verstorbenen Generals, die Bestimmung aller zu ergreifenden Maßregeln demjenigen dit na dystens zu Paris im Drud erscheinen werden, und die zwar keine volls ftändige, genaue Erzählung aller seit einem halben Jahrhundert in Frankreich

zu überlassen, der allein den Erfolg verbúrgen fonnte, man der und Europa vorgefallenen Ereigniffe liefern, aber ein, dem Un dein nad

National: Garde nur gestattete, die dußeren Posten nad der Stadt wahrhaftes und unparteiisches Zeugnig des Verfaffers, der rechzig Jahre hin, welche früher die Französischen Garden inne hatten, zu bes lang ununterbrochen eine Rolle bei vielen dieser Begebenheiten gespielt und wohl ein Urtheil darüber haben konnte. Mathieu Dumas war icon 1789

regen. Der Graf von Luremburg, dienstthuender Gardes Haupts ein bekannter Name; während der Revolution hatte er den Muth, mit Maßt:

mann, behielt den Oberbefehl im Innern des Sdloffes und an gung ju bandeln, unter dem Kaiserreich gehörte er ju den einsichtsvollsten der Hinterseite nad den Garten zu. und thatigften Dienern des mäditigen Herriders; im Jahre 1830 findet man ihn wieder neben Lafayette an der Spiße der Nationalgarde, und irodo im

Als Lafanette den König verlassen, fragte er in meiner Ges Jahre 1837 war er eines der geaditetsten Mitglieder des Staatsraths und der

genwart den Grafen von Luremburg, welde Vorsichtsmaßregeln Pairs-kammier.

man an der Gartenfeite getroffen habe; dieser antwortete, daß

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die Leibgarde befehligt wire, dort zu wachsen. Der General lich, darzuthun, daß jeder Mensch nur für sich allein betrachtet die wollie rich davon selbst úberzeugen, ich führte ihn daher auf die Húrgidaft seiner Fähigkeit geben kann. „Nur die persónlichen Gas Gallerie, von wo aus wir die ganze Malfe der Leibgarde, die ransieen", jo jagi er, „laisen weder Ungewißheit nod Sefahr auf dem grúnen Rasen sich gelageri hare, übersehen konnten. bestehen; sie allein sind zuverléifig. Eine Freilassung in Maße Beim Weggehen aus dem Schlosje beschäftigte sid Lafayette und an einem bestiinmten Tage ist mit perjónlider Garantie uns gleich nebit dem General Gouvion und den Offizieren seines vertraglich und bleibe ulio ein tollfühnes Verfahren, wie 18blid Generalstabes mit der Belegung der ihm anvertrauten Posten aud ihr zweck jen.“ Der Plan des Verfaffers besteht nun und begab sich dann in die National Bersammlung, wie alle bez darin, die Masse der Sllaven aufzuflaren und moralisch zu ers treffenden Berichte es aussagen.

heben; hinsichtlich der Individuen aber will er die geseblid er: Am 6. Oktober um drei Uhr Morgens begleitete ich den Ges laubten Freiheits-Mittel dergestalt bestimmen, daß nur Meni ben, neral gu dem Minister der auswärtigen Angelegenheiten, Herrn die zur Freiheit reif und derselben wurdig sind, sie erreiden von Montmorin, und erwartete ihn dann in seiner Wohnung im können. Hotel Noailles; er Ponnte in der That sein Quartier nicht ndher Eine der glüdlichsten Wirkungen, welche die Revolution vom am Schlosse nehmen, denn von diesem Hotel bis zum Gitter der Jahre 1830 auf die Kolonieen dußerte, war die vermehrte Zahl Stapelle find Paum hundert Šoritie. Zwischen vier und fünf der Freigelassenen; sie hat die ichåndliche Tare von 1000 bis 2000 lehrte Lafayette in sein kleines Gemac im zweiten Stod werte Franken, welche auf freiwilliger Emancipation stand, abgeschafft

, des Hotel Noailles jurid; Gouvion ftattete ihm über die Ius und innerhalb sieben Jahren sind 30,000 Sdwarze, úber ein spection der Posten, die er vorgenommen, Beridot ab; er sagte, Neuntheil der Bevölkerung, freigelassen worden. Biele von daß alle Zugånge des Salones bejeßt waren und Alles vollkoms ihnen leben schon in einem gewisien Wohlstande, viele zeigen men ruhig ren, daß die Horde von Weibern und Spigbuben, die große Geichicklido feit in fcdisden Gewerben, mehrere haben zum Theil vor und mit der Nationalgarde nad Berjailles ges aud Ländereien erworben; aber feiner ist Bauer geworden, Pommen war, gänzlich gerstreut sen und hier und da berumirre. Peiner arbeitet für einen Pflanger im Tagelohn. Jede gegen 3d trat in das Zimmer des Generals; er war ganz erscópft, sie ausgeübre Vormundidaft, jede anbefohlene Ürbeit würde das und man brachte ihm eine Sagor Suppe, wdhrend wir uns über Prinzip ihrer Freiheit verlegen und sie im Vereine mit den die Vorgänge dieses schrefliden Lages und über die Maßregeln Sklaven gegen die Weißen bewaffnen, während im Gegentheil die unterhielten, die er ergreifen wollte, um die Ordnung in der Klasse wahrhaft freier Freigelassenen ein glüdliches Mittelglied Stadt Bersailles zu erhalten. Herr von Lafayette dachte gar zwisden den von Anbeginn Freien und den Sllaven bildet. nicht daran, fido niederzulegen, sondern ließ sich sogleid lein Durdo Bande des Blutes mit den Lebieren, durch Gleichheit der Saar von seinem Sammerdiener ordnen; bei Tagesanbrud vers Rechie mit den Ersteren verknüpft, muß der Freigelasiene die tieß ich ihn, um einige Augenblide der Ruhe zu pflegen. Beim Harmonie der neuen Gesellschaft wirtjam fórdern. Hinausgehen aus dem Zimmer fand id den General Gouvion, Beideftigen wir uns zunddst mit der Masse", sagt Herr der fido quer vor die Thúr niedergelege batte, um, wie er sagre, von G. 1,3n der Reform, deren Gegenstand sie is, gebührt die gleich beim ersten Lárm bereit zu senn. 30 wohnte im tleinen erste Stelle von Redtswegen dem Religionsunterricht. Nies striegspalast in der Orangerieftraße; es war don ganz beller mand leugnet dies. 30 jebe hingu, daß die Religion nide bloß Tag, als ich über den Ministershof von einem Giner zum andes den ersten Plas einnehmen, sondern überall durgreifen sollte. ren ging; ich bemerlte den Soweizer des Krieges Ministeriums Wer fie in Tempelmauern einsperren will, der in ihr Feind; fie an der Chůr des Pavillons, ging auf ibn zu und fragte ihn, ob muß aus dem Heiligthum heraustreten und auf alle Handlungen er roisse, 1098 aus den Weibern geworden len, die man den dos des Lebens ihren Einfluß üben ...... Unsere Selonieen bedürfen rigen Abend in das Schloß gelafen und hinfidtlich derer fid der einer großen Anzahl túdtiger Seeljorger, die jede Negerhütte General Lafayette mit einiget Besorgniß gedußert hatte. ,30 tdglid besuchen sollten ... Der Besuco der Sculen muß dem will fie Ihnen zeigen", antwortete der Soweiger und öffnete Neger zu einer heiligen Pridt gemacht werden; es giebt deren die Thúr des an den Audiengsaal anstoßenden Ziminers, wo diese awar genug; aber bloße Einladungen, wie man sie an civilifirie elenden Gescópfe in grdulider Unordnung umherlagen. 36 Europaer richtet, sind unzulánglid, um den Neger aus seiner begab mich in meine Wohnung und hatte noc nidht die Kleider dumpfen Gleichgültigkeit zu weđen..... lury, wir müssen die gewechselt, als ich schon ein starkes Schießen hörte; sogleidh gos Neger vor Allem aus dem Sdlamme siehen, in den sie mos ich mich wieder an, eilte nach dem Solosse und der Zeuge des ralisch veriunten sind, und dann erst fie freilassen, nicht aber Auftrittes im Marmors Hofe. Bald sah ich auch auf dem Ballon umgekehrt." mitten unter der Kóniglichen Familie den General Lafayette, den

. ,,Aud ist es erforderlich, daß man den Stlaven jenes ich erst vor faum einer Stunde verlassen hatte. Seine Gegens Gefühl von fitlicher Würde und Verantwortlidfeit wiedergebe, wart und die Königlichen Worte, die er laut wiederholte, stilten das die barbarische Gejebgebung, unter der sie bis jege leben, die Wuth des Voltes; er vcrfindete den Entsdluß des Königs, erstickt hat. Diese Gejebgebung fann und soll von heute an mos noo denselben Tag nach Paris sur:idzulehren und die Tuiles difisirt werden. Man behalte dasjenige bei, was zur Ausübung rieen zu seiner Refidenz zu wahlen.

der Qerrenredole nochwendig ist, gestehe aber dem Neger andere Naddem id gegen Rittog der Abfahrt der Stóniglichen Fas Kedie zu, die mit den ersteren vertraglich lenen, und die ihn milie beigewohnt, welcher der ganze Širom der Eumultuanien allein zu der Unabhängigkeit, welche ihin eines Tages zugedade folgte, verließ id das ichon ganz veródere Versailles, fdlug den ist, würdig vorbereiten Pönnen." Weg über St. Cloud ein und langie noch einige Augenblicke vor ,,Er fann Sllave bleiben und eine geseblidhe Persönlichkeit der Ankunft des Sdnigs auf dem Stadthause an. Umgeben von erhalten; er tann Sllave bleiben und in bürgerliche Ehe treten, hundert Mitgliedern der National:Versammlung, die zum Geleit einen Familien s Hamen erhalten, der auf seine Kinder forierbi, des Sdnigs beordert waren, begab sich Ludwig XVI. in den die Geburt seines Sohnes und den Tod seines Vaters registriren großen Saal, der von den lebhaftesten und aufridrigsten Freuden: lassen; er fann endlist Sllave bleiben und dode ein gereklides bezeugungen wiederhallie. dis die Ruhe hergestelli" war, sagte Eigenthum haben, das nach seinem Tode nicht an seinen Herrn er mit fester Stimme zu Herrn Bailln: ,,Voll Vertrauen Behre zurückfüllt, sondern auf seine Nadlommen forterbt. Nur duro id in die Mitte meines Pariser Volles zurüd"; und als der folche Bewilligungen Pönnen die Ehen der Neger vermehre Maire diese Königlichen Worte laut wiederholte, erhob die Königin und ihre Sitten veredelt werden. Behandelt sie als Meniden, ihre Stimme und sagte: „Wiederholen Sie, mit Vertrauen, Herr wenn ihr wollt, daß fie sich als Menschen benehmen sollen. Vers Bailly." Gleid darauf 309 fidh die Königlide Familie in die gesiet nicht, daß die erste Wirkung des Geseges, weldes den fars Tuilerieen zurúd. (Schluf folgr.)

bigen Menschen burgerlide und politische Rechte gegeben, Vers mehrung der gesebliden Heirathen genvejen ist. Auf Antigua bat, als erste Wirkung der Emancipation, eine solde Menge von

Trauungen Ratigefunden, daß der Juwelier der Insel Dublos Die Sklaverei und der Sklavenhandel.

nen einschmelzen mußte, um eine hinreidende Zahl von Traus (Sslus.)

ringen gießen zu können. Laster und Dienstbarkeit vergefiet

es nie, mcine civilifirten Mitbürger - Laster und Dienstbarkeit Wie verabreuungswürdig das System der Sllaverei audy reichen einander die Hände, und man muß denen, von welden fenn möge, jo legt es den Herren wenigstens die Berpflitung man Tugenden verlange, aud Recote bewilligen.'' auf, ihre Stiaven su ernähren und für sie zu sorgen; das plogs ,, Religiose Prinzipien, unterweijung, eine Familie, búrgerliche lidé Áufhören dieser Verpflichtung, wenn Ãe duro nidrs erfest Personliditeit diese Vortheile sind es, was den Stiaven im wird, fann die Neger dem Hunger preisgeben oder jur Ems Gangen Noth thut; das Individuum aber soll seine Qualification pörung reizen. Es ergeht also an den Weißen, der seinen zur Freiheit unter allen Umftanden geltend machen dürfen. Man rowarzen Nitbruder herabgedrüde bat, die ernste Mahnung, tann ihm diese Befugniß durd zwei Mirtel fichern; das eine ihn wieder moralisch aufzurichien; nachdem das Gefeß die Stias wdre die immer größere Erleichterung der freiwilligen Emancis verei in Ländern privilegire, die sich für gebildet und brislid Pationen, welche die Fahigkeit und gute Aufführung der Stlas hielten, liegt es den Gelengebern ob, zu zeigen, daß fie endlich ven implicite beurkunden, das andere aber die Begründung einmal Sivilisation und Christenthum verstehen, daß Ře wieder

des gezwungenen Losfaufs, der dieselben Zharjaden explicite Menschen machen aus denen, die sie zu Thieren erniedrige bas beweist...." beu. Man spricht viel von Kirchen und Sculen zum Besten Einer der Vortheile des gezwungenen Loslaufs befteht der Neger; wir find weit entfernt, zu verlennen, daß es Pflicht darin, daß er den offentlichen Schan vieler den Eigenthúmern jen, fe für eine bessere Welt zu erziehen; es giebt aber Gegens zukommenden Eneidadigungen überhobe .... noch segensreiber ftande der Unterweisung, die noch dringender nothwendig sind: erídeint mir aber die Eigenschaft desselben, daß er freie Arbeit das Familien:Gefiihl und die Idee der irðisden Zulunft.

von Seiten des Silaven erheische und diese freie Arbcit vor Nadidem Herr G. die Gefahren der unmittelbaren Emancipas der Freilaliung nothwendig mache.... Semiß darf man tion gezeige und bewiesen hat, daß man den Neger fähig machen

einien Menschen, der lange Jähre hindurch freie Arbeit gerhang mijie, in der Freiheit zu leben, ehe man sie ihm idenle, bemühi er um seinen eigenen Wund zu realisiren, ohne Besorgnisse frei

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11 geben; wer, in folcher Art feinen Zweck verfolgt, der ist icon fållt dem Herrn zur Laft. Außerordentliche Arbeit kann man aud) kein Sklave mehr. Er war der That nach frei, ehe man ihn damit belohnen, daß man dem Sklaven ein Stúdden Land zum von Rechtswegen får frei erklárie, und das ideint mir viel zwed: Nießbrauch überlaßt. Am Sonntag ist jede Arbeit untersagt, und máßiger

, als wenn man Leute, die der That nach Sklaven blei: der Sonnabend bleibt den Silaven überlassen. Gegen die Bes ben müssen, dem Rechte nach für frei erklárt."

zahlung des Fünftheils ihres Total: Preises wird ihnen auch der Der Ausgangspunkt des gezwungenen Losfaufs sollte die Freitag geichenfi, und eben lo die übrigen vier Wochentage, unveränderliche Bestimmung des Preises der Sklaven senn; denn gegen die Rückerstattung anderer Fünfheile. Nad Bezahlung jede Unsicherheit in diesem Punfre würde den Neger entmuthigen. des legten Fúnftheils erhalt der Neger seine volle Freiheit. Stirbt Lepterer mußte an Sonnabenderr jeder Sklavenarbeit überhoben er, bevor er sich ganz losgekauft hat, so stellt der Herr seinen fenn, der Eigenthümer aber die Verbindlichkeit haben, außerors Erben das ganze erste Fünftheit, die Hälfte des zweiten, ein dentliche Arbeit seiner Silaven um einen gewissen Preis angus Drittheil des dritten und ein Viertheil des vierten zurüc. nehmen, damit diese ihre Freiheit gleichsam Stúd für Stüc er: Wir erlauben uns zu diejem Nesumé nur Eine Bemerkung. kaufein konnen. Diese gange, Drganisation der allmatigen Auss Herr von Gasparin bält es für gerecht, das der Besiber für den lösung ist den Spanijden Kolonieen in Cuba und Portorico ents Preis seines Sllaven vulle Entidadigung bekomme, und er stellt lehnt, wo sie einen sehr guten Erfolg gehabt har.

dicíen Preis sogar sehr hoch. Wir lassen die Entidadigung zu, Eine dem Herrn von Gasparin angehörende Idee, die uns weil wir das Gelingen der Operation erleidtert glauben, wenn als die wichtigste und fruchtbarste von allen erscheint, ist in den die Pflanger selbst Interesie daran nehmen und zwischen ihnen einfachen Worten enthalten, daß man dem Freigelassenen seine und den Negern ein gutes Vernehmen entsteht. Eben so eins Hütte und seinen Garten als Eigenthum zugestehen solle. Man leuchtend find uns die Bortheile eines Stonfrafies, der den Nes hat", so sagt er, „in den Britischen Kolonieen bemerkt, daß dies ger an freie Arbeit gewohnt, ehe er die Freiheit erlangt, weil jenigen Stiaven, denen der Pflanzer ihre Hütte und ihren Gars er auf diesem Wege mitten in der Sllaverei zur Vorsicht, Spars ten als Eigenthum überließ, an die Pflanzung fich gewohnten samkeit und Herrschaft über sich selbst erzogen wird. Allein wir und die Absicht außerten, aud nad abgelaufener Lehrgeit auf fónnen dem Berf. darin nicht beistimmen, daß die Herren der derselben zu bleiben. Viele verzichteten sogar auf eine augens Sklaven, wenn die Emancipation glüdlich von Statten geht, blidliche Freilassung, wenn sie mit dem Berluste ihrer Wohnstätte nur irgend ein Recht auf Entidadigung haben sollten. Die verbunden senn sollte, und wer die Versicherung empfing, feine Herren sind ourd den Quasi Kontrafe des Sklaventhums vers Hütte für immer behalten zu dürfen, der regie sie mit großer Pflichtet, ihre Sllaven zu erndhren, wogegen lettere fünf Wochens Sorgfalt in Stand und beurkundete also zur Genüge, daß er tage får fie arbeiten müssen. Um denjeiben Preis werden sie nicht die Absidt hatte, fie jemals wieder zu verlassen.

unter der Herrschaft der Freibeit an allen Wodjentagen auf den Durch Bewilligung der Hütte und des Gartens ist der erste Arm der Neger zahlen Pånnen. Wie aber die moralische Kraft große Scritt gedehen. Man fefsele den Neger an das Feld; des Menschen in jedem Geschäfte des Lebens weiter reicht und man bestimmt jeine Wahl zu Gunsten der landwirthschaftliden Großeres leistet, als seine Musfelfraft, so ist auch die Arbeit Betriebjamleit; man entferni die Veranlassungen zu einem vagas eines freien Tagelöhners, der mit frisdem Muthe ans Werl bundirenden Leben, zu Aufruhr und Meuterei. Der Neger ems geht und nicht bloß an den Augenblick denkt, wenigstens um das pfängt ein Grundeigenthum, ein Eigenthum, das er nicht im Doppelte mehr werth als die eines Leibeigenen. ersten Freiheitsraumet verprasjen kann, das ihn zur Arbeit ruft Man verstehe uns nicht so, als wollten wir jede Entschädis und nur durch Arbeit für ihn Werth erhalt. Sein Garten sichert gung abgejdhafft wissen – wir módren fie nur dem wirkliden ihm seinen Unterhalt in Zeiten, wo er draußen Peine Arbeit Weribe des Negers genau angepaßt haben. Auf Untoften eines findet; er duft ihn vor dem beklagenswerthen Loose gewöhns armen Leibeigenen großmüthig, oder verschwenderisd seyn, ist licher Tagelöhner, deren Eristeng immer von dem guten Willen nicht ehrenvoll, denn es bedarf jahrelanger sauerer Arbeit von Anderer abhángr.

seiner Seite, um die geringe Summe herbeizuschaffen, die wir Dies ist noch nicht Alles – durch die Schöpfung solch einer so leiche für ihn hingegeben. Ich glaube, daß die Entschädigung, Straffe sehr kleiner Grundbefiber wird ein endliches Aufhören welche England bezahlt, ganz billig ist, obsdon fie für jedes der gezwungenen Lage der Kolonieen vorbereitet. Die Neger, Individuum nur 600 Franken beträgt. Auch erschreckt mich die welche jeßt eine so bedeutende Fähigfeit zu mechanischen Künften Länge der Zeit, welche Herr Gasparin zur Auslösung des Nes zeigen, werden in der Landwirthidaft fein geringeres Talent gers ftaruiri bat: nach seiner Theorie wåren 134 Jahr erforders entwideln, wenn sie ihnen Gewinn verspricht; sie werden fich lid, vorausgelegt, daß der Sllave Peinen einzigen Tag verlore; den Weißen bald als Meier oder Pachter anbieten und an der er mußte fieben Jahre arbeiten, um nur den Freitag zu erfaufen. Ausbeutung ihres Eigenthums Theil nehmen. Ihre eigene Lands Die Vussicht auf Lohn und Hülfe muß dem Unglüdlichen naher wirthschaft erweitert sid, unmerflich durch Anfauf neuer Stüdchen gelegt werden, wenn man seine solafende Hoffnung wecken will. Landes. Das Land wird ihre beste Sparfasse, und der Pflanzer &in Neger, der innerhalb zweier Jahre Peinen seiner Tage vers von seiner Seite freut fich Ländereien, auf denen fein Zuckerliert und seinen Arbeitslohn zu ersparen weiß, zeigt sbou eine mehr gebaut wird, stückweise verkaufen zu können. Bald Pehrt fehr lobenswürdige Kraft des Willens. Sein ausdauernder Fleiß der Feldbau zu seiner wahren und ursprungligen Bestimmung und feine mannhafte Entsagung würden ihm in dieser Zeit nur zurůct; die Erzeugnisse des Bodens wandern nicht mehr in ents 78 Franken einbringen. Wenn er diese Summe gesammelt hat, fernte Zonen; sie dienen zur unmittelbaren Consumtion der Eins so wünschte ich, daß der offentliche Schat ihm zu Hülfe fáme wohner, für die Bedúrfnisie der Armen wird gejorgt, ehe man und das erste Fúnftheil dectie oder den Freitag für ihn eintaste. daran denkt, die Gelúste der Reichen zu befriedigen; eine zahls Hat es der Neger erst so weit gebradi, lo fühlt er, daß er fich reiche Bevólferung, gleichviel, ob weiß oder idwarz, tommt verbefferı; die Hoffnung findet von Stund' an in seinem Herzen durch ihren Fleiß und ihre Thátigreit in blühenden Wohlstand, Eingang und ist ihm ein hinreichender Antrieb zu fernerer Thas fie bestreitet mit ihrem Ueberfluß einen großen Theil der offent tigkeit. Seine Ordnungsliebe und sein wirthlicher Sinn werden lichen Kosten; und die Kolonieen werden endlich in den Stand sich befestigen, und die übrige Probezeit wird immer noch lang gelebt, den Sandel des Mutterlandes wahrhaft fördern zu können. genug senn, indem selbst der mufterhafteste Neger, wenn wir

Geben wir nun den Inbegriff des Emancipationssplanes des auch von dem Tarife des Verf. ein paar Jahre ftreichen - erst Herrn Gasparin, wie er selbit ihn darlegt:

nach fünf bis sechs Jahren den vollen Beiß seiner Freiheit er. 1) Man stifte in jeder unserer Kolonieen eine Sparkasse, die

langen fann, nur ausschließlich für Stlaven bestimmt sen.

Das lebte Stapitel des Werfes ift Betrachtungen über den 2) Man vermehre die UnterrichtssAnstalten und verpflichte die Sllavenhandel gewidmet, der troß aller nadodrůdlichen Neger zum unausgesepten Befuche derselben.

Berbore, tros der Franzófisden und Englischen Streuzfahrer nodo 3) Man sebe feft, daß einzelne Glieder einer legalen Sllavens immer mit einpórendem Eifer betrieben wird. Die Verordnung Familie nicht verkauft werden Pönnen. 3ft cines derselben freis vom 4. April 1833 hinsichtlich des Anfaufs neuer Sllaven von willig, losgekauft, so werde die Freilassung aller übrigen aus Seiten der Kolonisten ist ganz ungenügend. Herr von G. móchte dem offentligen Schabe bestritten.

folgende Bestimmungen hinzugefügt wissen: ,,l) Die Eigens 4) Man gebe den Sklaven eine bürgerliche Stellung; man thümer rollen gehalten seyn, in gewissen Terminen von den Ges lasie fie ihre Heirathen bürgerlich feiern. 3hr Eigenthum werde burten, Todesfällen und überhaupt allen Ereignissen, wodurch rechtskräftig anertannt und gehe auf ihre nächsten Erben über die Zahl ihrer Sklaven vermehrt oder vermindert worden ist, wenn fie eine legale Familie haben; im anderen Salle werde es Redeníchaft abzulegen. - 2) Es soll wenigstens ein Mal jábre

unter die Sklaven derselben Pflanzung vertheilt, und war nad lich ein Protoloit über die ganze Plantage aufgenommen wers Maßgabe ihrer Zuschuhe zur Sparlante. Endlich gebe man den den. – 3) Wenn die zu diesem Zwecke bestellten Commissaire Sllaven, die fið verheirathen, und den Freigelassenen bleibende einen Sllaven ermitteln, der auf dem Spezials Register der Plans Familiens Namen.

tage nicht verzeichnet ist, so foll dieser Sllave ohne Entschädis 3) Der Eigenthåmer des Stlaven erhalte eine Prämie, die gung seines Herrn für frei erllárt und der Herr nach der dem vierten Theil des Werthes feines freigelaffenen Stiaven Strenge des Gejeges bestraft werden. — 4) Wenn die protokols gleid sen, und bewillige ihm dafür seine Hütte und seinen Gars lirenden Commissaire einen Sllaven vermissen, der im Spezials ten als Eigenthum.

Register fteht, so soll die Entdeckung der Regierung angezeigt 6). Man regle den

gezwungenen Loslauf in folgender Weise. werden, auf daß, erforderlichen Falles, eine gerichtliche Unters Der Preis derjenigen Neger, die in dem Alter zwischen J8 und suchung stattfinden könne." 10 Jahren stehen, ist auf 1350 Franken festgelegt; für die anderen Herr von G. foließt fein Werf mit folgenden Worten, die jes Stiaven zahlt man 1081 Franfen. Mit der Freiheit erbált jeder der Menschenfreund und unbefangene Beurtheiler gern unterschreis Freigelassene den vollstendigen Besitz seiner Hütte und seines ben wird: ,,Mit Vertrauen übergebe id meine Gedanken dem Gariens. Die außerordentliche Arbeit cines Negers, der mehr Publifum, weil diese Gedanten ernster Art sind, und weit ich als 18 und weniger als 40 Jahre zahlt, wird ihm von seinem rie aus dem Studium der Thatsachen geschöpft habe. Mein Herrn mit 75 Centimes den Tag, die eines jüngeren oder alteren System ist ohne Zweifel vieter Verbesserungen fábig; altein es Negers mit 60 Centimes bezahlt. Die Unterhaltung der Sllaven ruht auf einer fidheren Grundlage."

(J. F.)

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