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Preis des Jahrganges drei Thaler zehn Silbergroschen.
Durch alle Buchhandlungen und Postämter auch viertel- und halbjährlich zu beziehen.

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Inhalts-Verzeichniß.

Juli: Noch Etwas über den „Todtentanz“. 80. – Fortschritte und Gränzen der Civilisation, nach M. v. Prittwitz. 87.

August: Stummer's geschichtliche Tableaus der Kaiser-Ferdinands-Nordbahn. 9f. – Dr. Karl Neumanns Hellenen im Skythenlande. 104.

Oktober: Die Geschichte der Poesie, nach Karl Rosenkranz. 118. – Chemie und Leben. Gegen die Materialisten in der Naturwissenschaft. 123.

110vember: Die Natur-Gedanken des Menschen. Der Scharfblick. 133. – Der hebräische Buchhandel in Deutschland. 139.

Dezember: Ein neuer Band der Werke Friedrichs des Großen. 144. – Die Schwarzwalder Dorfgeschichten im Auslande. 147. - Schriften über weibliche Erziehung. 154.

Portugal.

Uovember: Sechzig portugiesische Sonette, in oberschwäbischer Ueberjetzung, von Jovialis. 138.

Dezember: Die portugiesische Armee. 145.

Frankreich.

Juli: Briefe über die Universal-Ausstellung von Paris. Fehlgriffe, die anfangs gemacht wurden. Die Actien-Gesellschaft und die kaiserliche Kommisfion. "Das Mittelschiff mit seinen Trophäen. Die preußischen Legen. Ein Blick auf Oesterreich, Belgien und England. Französische Lurus-Industrie. Pariser Kunst- und Mode-Arbeiten. Musterung der Galerieen. Die Treppenhäuser. Der Verbindungsflügel und die Rotunde. Die Brücke über den Cours la Reine. Der Langbau und seine Fehler. Die Maschinen-Ausstellung. Das Pariser Publikum und der Fremdenbesuch. 79. – Der falsche Dauphin in Amerika. 81. – Aufzeichnungen des Herrn Dupin. 83. – Typographie und Kriegskunst auf der Pariser Universal-Ausstellung. 85. – Industrie und Materialismus. Ein Wort zur Zeit, bei Gelegenheit der Universal-Ausstellung. 88. – Das Kaffeehaus der „Trois Frères Provençaux" in Paris. 89. – Aus dem Tagebuch eines Bürgers von Paris unter Franz I. 90.

August: Briefe des Marschalls von Saint-Arnaud. I. 93. – II. 94. – Ein Schreiben der Frau von Staël an die Prinzessin Louise von Preußen. 94. – Nichtpolitische Briefe aus Paris. Von Dr. Bamberg. Paris nach mehrmonatlicher Abwesenheit. Allgemeine Physiognomie der Stadt. Die Neubauten Napoleon's III. Das Modewaaren-Magazin „zum Louvre“ und Montre-Restauration. Neu bevorstehende Demolierungen. Die letzten Tage meines Wohnhauses. Projektierte unterirdische Eisenbahn. Die Rundeisenbahn, der RiesenOmnibus nach Pajy und die neue Omnibus-Berbindung. GasbeleuchtungsSpeculationen. Elsner's Gas-Apparate. 95. – Geschichte des sechzehnten und fiebzehnten Jahrhunderts in Frankreich. 95. – Nichtpolitische Briefe aus Paris. Literarische Erscheinungen: Nettement's neuere Literaturgeschichte. Das heutige Spanien, von Charles de Mazade. Lamartine und George Sand. 99. – Ethnographische Uebersicht der Universal-Ausstellung. 100. – Neue Ausgabe der „Abenteuer des Barons von Fänefte“. 103.

September: Die großen Männer im Hauskleid. Heinrich IV. 105. – Das Eisenbahnwesen auf der Pariser Universal-Ausstellung. 105. – Die Buchdruckerkunst auf der Pariser Ausstellung. 106. – Jean Reynaud's „Himmel und Erde“. 109. – L. A. Martin's „Moralischer Geist des neunzehnten Jahrhunderts. 114. – Die menschliche Lebensdauer. 115. – Die chemischen Erzeugniffe auf der Pariser Ausstellung. 116. – Der französische Buchhandel. 117.

Oktober: Der erste Pariser Adreß-Kalender. 119. – Jules Simon's philosophisch-ethischer Standpunkt. Nach seinem Buche über die Pflicht. 121. – Laboulaye’s politische Geschichte der Vereinigten Staaten. 122. - Philosophie und Christenthum. 124. – Zur Geschichte der Spiegel-Fabrication. 125. – Französische Memoiren-Literatur. 127. – Die Memoiren des Lieutenants Bellot. 130. – Etwas über die der Typographie förderlichen Industriezweige auf der Pariser Ausstellung. 130.

Movember: Nichtpolitische Briefe aus Paris. Von Dr. Bamberg. Rückblick auf die Geschichte der Industrie-Ausstellung. Der statistische Kongreß und die Gesellschaft zur Herstellung der Einheit des Maßes, des Gewichtes und der Münze. Der Streit um die goldenen Medaillen. Die Berliner königliche Porzellan-Manufaktur. Rauch, Cornelius und Kaulbach. Deutsche Kunst und französische Kritik. Die Ausstellung der deutschen Bücher: der Verlag von Brockhaus, Perthes, Weigel, Hirzel, Hinrichs, Keller, Ernst & Korn, Riegel, Reimer und Alexander Duncker. 131. – Die Photographie auf der Pariser Ausstellung. 139. – Einfluß der Wärme auf das Wachsthum der Pflanzen. 140. – Zur Wiffenschaft der Meteorologie. 141.

Dezember: Geschichte der Merowingischen Zeiten, nach Augustin Thierry. 144. – Zur Theurungsfrage. 146. – Ueber die öffentliche Ernährung, die Cerealien und das Brod. 148. – Vorlesungen des Herrn Philarète Chasles in Berlin. 149. – Theologie und Philosophie. 153. – Uebersetzte Romane. 155. – Zur Kenntniß französischer Dialekte. 156.

Belgien.

Juli: Belgische Forschungen über die Komponisten des „God save the King" und der „Marseillaise“. 86.

Holland. Mugust: Mittheilungen aus dem Gebiete der Kunst und Literatur. 96.

Oktober: Die Entwässerungswerke in Holland und die Trockenlegung des Harlemer Meeres. 129.

Italien.

Juli: Leibnitz und Muratori. 88. – Literatur-Berichte aus Italien. Ein neues Journal von Vieuffeur. Die Temi von Florenz. Preisschrift über die Wichtigkeit ländlicher Colonisation. Die traurigen Einflüsse des Mazzinismus. Ein politisches Lustspiel von Brofferio. 91.

August: Literatur-Berichte aus Italien. Pistoja und die toskanische Eisenbahn. Die Dogen von Venedig. Der favoyisch-französische Krieg von 1691. Saluzzo und seine Markgrafen. Flora von Tyrol. Italiänische Zustände, von Luigi Torelli. Pratis „Satan und die Grazien“. Graf Cavour"s gesammelte Schriften. Italiänische Forschungen in der Provence. Eine Vermählungsschrift. Ritter von Heufler. Deutsche Sprachstudien. Dall' Ongaro's Novellen. 98. – A. v. Reumont's Beiträge zur italiänischen Geschichte. 101.

September: Ein Besuch bei den Waldensern. 106. – Literatur-Berichte aus Italien. Der Madiaische Prozeß und die religiöse Bewegung in Italien: Toleranz in Sardinien. Neue reformatorische Schriften. Dante-Literatur. Graf Sanvitale über das Tischrücken. Der Areopag von Genua. Geschichte der Genueser-Herrschaft in der Krim. Der Jude von Verona. Massimo d'Azeglio's Schrift gegen die römische Kurie. Lebende italiänische Dichter. 111. – Die Katakomben des Kapuzinerklosters bei Palermo. 114.

Oktober: Literatur-Berichte aus Italien. Professor Amari's und Fürst Butera's ' Geschichtswerke. Die Ermordung des Grafen Rossi. Phyfiologische Beobachtungen in Bezug auf die Hinrichtung. Topographisches Lerikon von Sardinien. Farina über die Klöster in Sardinien. Ricotti's Vorlesungen über die Geschichte Europas. Taffo's Briefe. Ein Lehrgedicht über Opernterte. Graf Cesare Saluzzo. Der Improvisator Rigaldi. 126.

Movember: Mailand im Jahre 1796. 132. – Literatur-Berichte aus Italien. Neuere Nachrichten über die evangelische Bewegung in Turin. 140.

Dezember: Literatur-Berichte ans Italien. Gallardi's und andere Dichtungen. Europäische Rechtspflege in Konstantinopel. Hypothekenwesen in Italien. Consoni über den '' Magnetismus. 145. – Literatur-Berichte aus Italien. Zur Geschichte des Littorale. Jahrbücher der Statistik. Der Magnetismus als Heilmittel. Architektur in Italien. Der Philosoph Rosmini. Kirche und Staat. Aegyptische Alterthümer in Turin. 150.

Schweiz.

Juli: Der Genfer Chronist Antoine Fromment. 86. – Kiltabend-Geschichten aus dem Jura-Gebiet. 90.

September: Das Erdbeben im Wisp-Thale. 111.

Oktober: Jean de Charpentier. 121. – Noch Einiges zur kteristi Charpentier’s. 128. ch ges zur Charakteristik

England.

Juli: Michelsen's Geschichte der Jesuiten im 19ten Jahrhundert. 79. Bailey's Erdwiegung und deren Ergebniß. 80. – Arbeitende Frauen aus dem letzten halben Jahrhundert. 82. – Literatur-Briefe aus England. 1855. Siebenter Monats-Bericht. Die neue, wohlfeile Tagespreffe in Folge des aufgehobenen Stempelzwanges. Die Times und die anderen Zeitungen. Geständniß eines ehemaligen Zeitungsschreibers über die Tagespreffe. Tait's Ma. gazine: „Wie verschafft man sich Offizierstellen?“ Wie fieht es unter den gemeinen Soldaten aus? F. S. Buckingham's Selbstbiographie. Die „neun schwänzige Katze“ in der Flotte. Die Knutenstrafe, der Weg zur Barbarei. Der Berliner Zeitungs-Salomo und England. Der Parlamentarismus und die Sontags-Bill Lord Grosvenor's. Die Reform-Affoeiation, Layard und Dickens. as alte lustige Sachenthum in der Literatur. Ein Memoire über Sydney Smith von zwei Damen. Damen-Romane. Sydney Smithscher HuNOT. Rawlinson in London. Verjüngung der Linnean-Society. Die Routine der alten Wissenschafts-Gesellschaften. Charles Dickens und der „Royal Liteält 85. – Ueber die Authentizität der älteren römischen Ge10.12, H 1.

Musuf: Aus Buckingham's Autobiographie. 92. – Literarische Kuriosität, ten Englands. I. Das ä in Einem '' Literatur-Briefe aus England. Achter Monats-Bericht. 1855. Erlebte Litertur. „Eine Ainsworthsche Novelle in Leben und ein Speckvolksfest übersetzt. Die Bewerbung zärtlicher Ehepaare um den „Dummow-Speck-Fletsch“. Entstehung, Charakter und Schilderung des Dummow-Festes. Ainsworth's Magazine. Die August-Hefte der Monats-Magazine. Der deutsche und der englische Student. Englische Warnung vor gewissen Erfindungen Berlins. Privatleben des Königs von Dude in Ostindien mit seinem englischen Barbier und Premier-Minister, jetzt Omnibus-Conducteur in London. Admee-Kanawallah, das menschenfressende Pferd. „Die alte Hofvorstadt“ Londons, von Leigh Hunt. Biographien der Königinnen von England aus dem Hause Hannover, von Dr. Doran. Reise-Abenteuer aus den Hinterwäldern Amerikas, von Beste. Verfälschungs-Literatur. Verfälschte Handels- und Staatsleute. "Die fünfundzwan

Rußland.

Juli: Die Weinkultur im südlichen Rußland. 88.

August: Züge aus dem Leben des Kaisers Nikolaus. Von einem Ame-
rikaner gesammelt. 93. – Memoiren, Korrespondenz und literarische Werke des
Grafen Rastoptschin. 94. – Ein Drama der Kaiserin Katharina II. 98.

September: Die alterthümliche Stadt Bolgary und die Bulgaren. 107. –
Die Weisheit des Orients. Erste Probe. 109. – Zweite Probe. 112. – Ho-
mer und der tollgewordene Panflavismns. 112.

Oktober: Statistische Nachrichten über die Steppe der sibirischen Kir-
hisen. 118. – Aus dem Tagebuche eines Verbannten im Kaukasus. I. Vom
#" nach Stawropol. 125.

Dezember: Aus dem Tagebuche eines Verbannten im Kaukasus. II. Von
Stawropol nach dem Gebirge. 145. – Die russischen Hausierer. 146.

Uovember: Das böhmische Marienbad in seiner Beziehung zur evange-

lischen Gottesverehrung. 136. – Joseph Wenzig und die böhmische Litera-

tur. 137. – Aus des Herrn Smil von Pardubic Sprüchen. 139.

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August: Aus den Memoiren einer aus Frankreich vertriebenen Hugenotten-Familie. 100. – George Washington's Abstammung. 101. – Washington und die Gründung der Vereinigten Staaten. 103.

September: Ein Gottesdienst bei den „hartschaligen“ Taufgesinnten in Georgia. 105. – Amerikanische Monats-Berichte. Neue tät Erscheinungen. Putnam und die amerikanischen Monatsschriften. Uebersetzungen aus dem Deutschen. Theater-Unwesen in New-York. Das Gesangfest der deutschamerikanischen Sänger-Vereine. Das Liquor-Gesetz. Feier des 4. Juli. Der transatlantische Telegraph. 107. – Was wird aus den Mormonen? 113. – alanis ibel. 115. – Die neuesten englischen Werke über AmeTIMI. e

Oktober: Amerikanisches Urtheil über die europäischen Heere. 120. – Amerikanische Monats-Berichte. Amerikanische Pöbel-Politik. Die Natives und die Deutschen. Die Sünden Einzelner allen Deutschen aufgebürdet. Der wiffenschaftliche Kongreß in Providence und der Frauen-Emancipations-Konvent in Saratoga. Agafiz über die Systematisierung in der Zoologie. Prof. Peirce über die '' der organisierten Formen. Eine Affociation für Beförderung des Unterrichts und eine Union für freie Liebe. Literarische Erscheinungen. 124. – Chinesische Schauspieler unter den Yankees. 126.

Movember: Literatur und Buchhandel in den Vereinigten Staaten. Das Bankett der Verleger. Affociation im New-Yorker Krystall-Palast. 131. – Der Ocean und sein Leben. 133. – Der moderne Spiritualismus in Amerika und Europa. 136. – Dr. Kane's Bericht über seine Entdeckungen in der Polar-Region. 138.

Dezember: Die Begründung des nordamerikanischen Bundesstaats 151. – Horace Greeley, Redacteur der Tribune in New-York. 153. – Aus dem Tagebuche einer Engländerin, als Gast unter den Mormonen. 155. Kalifornien. September: Noch Etwas über die in San Francisco erscheinende chinefisch-englische Zeitung. 108. Mexiko.

Movember: Mexiko vor der spanischen Eroberung. 132.

Mittel-Wilmerika. September: Der König der Moskitos und seine Großen. 116. Movember: Chinesische Martyrologie. 135.

Süd- Wlmerika. Movember: Ein Besuch bei den Araukanern. 141.

Braflien. Oktober: Brasilien und feine Industrie im Jahre 1855. 122.

WAustralien. November: Erlebnisse eines musikalischen Misfionärs bei den Antipoden. 134.

Polynesien. September: Der jetzige politische Zustand der Gesellschafts-Inseln. 113. Oktober: Die Chinesen auf den Sandwich-Inseln. 119.

Mannigfaltiges.

Juli: Busch's und Skelton's englische Umgangssprache. 79. – Eine Vemus von Zucker. 79. – Thomas Price-Carn-huanawe, der walisische Geschichts': 79. – Dr. Petermann's geographische Mittheilungen. 80. – Richard alor Sheil. 80. – Gemästete Kinder. 80. – Zur Theurungsfrage. 80. – Bodenstedt's Völker des Kaukasus. 81. – Der Journalismus in der französischen Akademie. 81. – Schillers „Maria Stuart“ auf der Pariser italiänischen Bühne. 81. – Bukaniere und Flibustier. 81. – König Mar und die neue Tafelrunde. 82. – Brewster's Leben Newton's. 82. – Turner in San-Francisco. 82. – Delphine Gay-Girardin. 83. – Das Erdbeben eine elektrische Erscheinung. 83. – Präsidenten und Maschinen bei der Universal-Ausstellung von Paris. 84 Ein Veteran der englischen Preffe. 84. – Lackiertes Fleisch.85. – Das Bad Nauheim unter französischem Protektorat. 86. – Kiepert's Hand-Atlas über alle Theile der Erde. 86.– Englische Erziehungsschriften. 87. – Uebersetzung der Jugendschriften Ferd. Schmidt's. 87. – Der Pontische Krieg im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert. 88. – Barker's Geschichte der Krim. 88. – Eine Apologie der Know-Nothings. 89. – Meteorstein in Belgien. 89. – Der Krieg und seine Gegner. 90. – Krimsche Todtenliste. 90. –

Tschudi's Thierleben der Alpenwelt. 91. – Ein ägyptischer Gelehrter über den jüdischen Kalender. 91.

August: Die Brüder Schlagintweit in Ostindien. 92. – Belgische Preisfragen. 92. – Die Dresdner Schillerstiftung. 93. – Holzuhren-Fabriken in NeuEngland. 93. – Sargent's Geschichte der Erpedition nach Fort Duquesne. 93. – Stein über Hardenberg's angebliche Memoiren. 94. – Die sechs Schöpfungstage. 94. – Die Schriften der Prinzen von Orleans. 95. – Villemain’s akademische Reden und Schriften. 95. – Verlust von archäologischen Denkmälern. 96. – Der asiatische Kriegsschauplatz. 97. – Deutscher Sprachwart. 97. – Tagebuch des Lieutenants Bellot. 98. – Frankreich und das Völkerrecht während der Revolution. 98. – Neues Universallerikon der Tonkunst. 99. – Baden Powell über die Maffe und die Bewohner des Jupiter. 99. – M. L. Philipp's über die Möglichkeit von Mondbewohnern. 99. – Minutoli über Portugal. 100. – Amerikanische Celebritäten. 100. – Brockhaus" Reise-Bibliothek. 101. – Lorck's Eisenbahn-Bücher. 101. – Altphönizische Sprache. 102. – Schin oder Schang-te. 102. – Maitre Pierre Patélin. 103. – ' # Fowell Burton. 103. – Eine Frau, welche Geschichte machen Will. s

September: Die neue Zeit. 105. – Eine Holzpapier-Mühle. 105. – Ruffische Gefangene im Kaukasus. 105. – Materialien zur Geschichte Louifiana's. 106. – Asiatische Gesellschaft in China. 107. – Korrespondenz Henry Clay’s. 107. – Nachkommen Luther's in Amerika. 107. – Stoff, Unglaube und Moral. 108. – Der Komponist von „Rule Britannia". 108. – Der frühere Brahmine Rama Ayen. 109. – Etymologie des Wortes Bojar. 109. – Schillers Gedichte russisch. 109. – L. Schückings „Westfalen“. 110. – Die Nützlichkeit der Vögel. 110. – Dr. H. Barth's Ankunft in Europa. 111. – Der orientalische Charakter Wiens. 111. – Die Resultate der Reifen Barth's in Afrika. 112. – Copernicus als Arzt und Staatsmann. 113. – Kiepert's Karte der Nordpolar-Entdeckungen. 114. – Der historische Atlas der Schweiz. 114. – Eine neu begründete Staats- und Rechtsphilosophie. 115. – Libanon, von L. A. Frankl. 115. – Französische Touristen am Rhein. 116. – Der Tschadda. 116. – Abbott Lawrence. 117. – Zeitungs-Annoncen in England. 117. – Jedem das Seine. 117.

Oktober: Die europäischen Arbeiter. 118. – Russische Eisenbahn-Bibliothek. 118. – Wigand’s Pocket-Miscellany. 118. – Lorck's historisches Jahrbuch. 119. – Maurerische Literatur in Amerika. 119. – Die Berühmtheiten auf dem Kirchhofe des Pater Lachaise. 119. – Der Uebergang vom Koran zum Christenthume. 120. – Miß Aguilar. 120. – Die angeblichen Nachkommen Luther's in Amerika.120. – Berichtigung zum Conversations-Lerikon. 120. – Die Gebietsgränzen der Naturwissenschaften. 121. – Olshausen's Geographie und Statistik der Vereinigten Staaten. 121. – Französische Gesetzgebung über das literarische und künstlerische Eigenthum. 122. - Deutsche Musik in Frankreich. 122. – „Was heiraten die Leute?“ 122. – Henry Colburn. 123. – Die Senioren des Generalats. 123. – Sittlichkeits-Statistik in Amerika. 124.– Die Reise der Brüder Schlagintweit. 125. – Arbeiter in Brasilien. 125. – #" als Luftreiniger. 125. – Ein neuer Roman von Mrs. Trollope. 126. – eizen-Aerndte in Amerika. 126. – Neues Eisenbahn-Bauwerk in England. 126. – Kalifornisch-russische Kriegs-Bulletins. 127. – Amerikanische Journalistik. 127. – Dr. Barth in der Berliner Gesellschaft für Erdkunde. 128. – Die Mehrheit der Welten. 128. – Das neue Zeitungsgesetz in England. 128. – Eine Roman-Lücke. 129. – Geschichte von Bearn. 129. – Das Banquierhaus Strahan. 129. – Wie man im Haag die Noth lindert. 129. – Moredun. 130. – Die Kaiserliche Bibliothek in Paris. 130. – Baumwollen-Gewebe zum Gebrauche der Armee. 130.

Movember: Englische Roman-Literatur. 131. – Neumann's „Hellenen im Skythenlande“. 132. – Eine neue Uebersetzung der „Sakuntala“. 132. – Friedrichs-Literatur. 132. – Rofini und Ferdinand Hiller. 133. – Deutsche Druckschriften im Auslande. 133. – Kiepert's Karte der Türkei. 134. – Herr Professor Philarète Chasles in Berlin. 135. – Unchristliches '' 135. Amerikanische Moralitäts-Skala. 135. – Weber's illustrirte Reise-Bibliothek. 136. – Anglo-Amerikanische Flibustier in Meriko und Central-Amerika. 136. – Magyarische Sprachkunde. 137. – Die Trikolore und die weiße Fahne. 137. – Dr. Gnüge's Gesetze der französischen Sprache. 138. – Ein deutsches Heilmittel, von Rußland aus empfohlen. 139. – G. H. Lewes über das Leben und die Werke Goethe's. 140. – Grillparzer's Sappho Englisch. 140. – Deutsche Kunst in Italien. 141. – Ein belgischer Protest. 141. – Kalifornien als Heimat. 141. – Das dreihundertjährige evangelische Gymnasium in Liffa. 142. – Die Waldenser-Kirche Piemonts. 142. – The Literary Churchman. 142. – Verwandtschaft der westmächtlichen Dynastieen. 142. – Der Unterricht in Deutschland, von Franzosen beurtheilt. 143. – Eine neue Biographie Hamann's. 143.

Dezember: Heinrich IV. als Schriftsteller. 144. – Die Presse in Indien. 144. – Weber's illustrirte Reisebücher. 144. – Eine neue Vierteljahrschrift. 145. – Antiwestmächtliche Politik in Amerika. 145. – Dr. Vogel's Reise in Afrika. 146. – Dr. Kane's Nordpol-Expedition. 146. – Nikolaus Iwanowitsch Gretsch. 147. – Fünfmal hunderttausend Francs Rente. 147. – Die englische Gesellschaft. 148.– Klein-Dorrit. 149. – Whewell's Uebersetzungen aus dem Deutschen. 149. – Eine verwandelte Stadt. 150. – Deutsche Monatshefte von New-York. 150. – Schladebach's Universallexikon der Tonkunst. 151. – Entvölkerung der Sandwich-Inseln. 151. – Illustrirter Kalender für 1856. 152. – Auswahl aus Washington Irvings Schriften. 152. – Deutsche Bücher und französische Kritiker. 152. – Drucksachen auf der Pariser Ausstellung. 152. – Shakespeare in Amerika und in Deutschland. 153. – Forster's Leben Goldsmith's. 153. – Herr von Fonton. 154. – Samuel Rogers. 154. – Ein russisches Gedicht. 154. – Karl Johann’s Politik im Jahre 1812. 155. – Ein Amerikaner über H. Heine. 155. – Der Zwickauer Volksschriften-Verein. 156. – Die von Otto Müller herausgegebene „Bibliothek deutscher Original-Romane“. 156. – Fr. Chr. Schloffer's Dante. 156. – Geschichte des Weibes. 156.

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Frankreich. Briefe über die universal-Ausstellung von Paris.

Fehlgriffe, die Anfangs gemacht wurden. – Die Actien-Gesellschaft und die kaiserliche Kommission. – Das Mittelschiff mit feinen Trophäen. – Die preußischen Logen. – Ein Blick auf Oesterreich, Belgien und England. – Französische Lurus-Industrie. – Pariser Kunst- und Mode-Arbeiten. – Musterung der Galerieen. – Die Treppenhäuser. – Der Verbindungsflügel und die Rotunde. – Die Brücke über den Cours la Reine. – Der Langbau und feine Fehler. – Die Maschinen-Ausstellung. – Das Pariser Publikum und der Fremdenbesuch.

Paris, im Juni.

Es wäre unnütz es zu verheimlichen, da alle Welt es weiß: die Pariser Ausstellung hat Anfangs den Erwartungen nicht entsprochen, welche man mit Recht an ein Unternehmen stellen konnte, das dem vor vier Jahren in so großartiger und glänzender Weise in London ins Leben gerufenen folgen sollte. Nicht, daß die in Paris ausgestellten Produkte weniger prachtvoll, zahlreich und bedeutend wären – im Gegentheil, in dieser Beziehung dürfte die hiesige Ausstellung wohl die Londoner übertreffen. Allein Hauptsache bei einem folchen industriellen Völkerkongreffe ist, daß am Tage des großen friedlichen Wettkampfes auch Jedermann bereit fei. Ist dies nicht der Fall, so stellen fich Mißvergnügen und Eifersucht ein, man wird der Sache schnell überdrüssig, bedauert die gebrachten Opfer und geht unzufrieden nachhause. Der Leser wird natürlich die Frage stellen, wem denn die Schuld dieser Uebelstände zuzuschreiben ist? Auch wir haben uns diese Frage vorgelegt und dabei namentlich in Betracht gezogen, daß den Franzofen doch fonst ein bedeutendes Organisations-Talent eigen ist, daß somit also die Grundbedingung zu einem Unternehmen, wie dem vorliegenden wirklich vorhanden war. Um so merkwürdiger ist es, daß die Unternehmer von jener Nationaleigenschaft wenig gezeigt haben. In der Grund-Organisation der Ausstellung ist gefehlt worden, und dieser Fehler hat fast alle übrigen erzeugt.

Gewöhnlich kömmt in Frankreich ohne Zuthun der Regierung nichts Großes zu Stande. Die gegenwärtige Regierumg hat wahrscheinlich geglaubt, daß sie in einem Falle, wo die Privat-Intereffen so stark im Spiele find, der Klugheit und Voraussicht der Privat-Speculation vertrauen könne. In London war ja der Kryfall-Palast lediglich durch die Bemühungen von Privatleuten zu Stande gekommen, warum sollte nicht daffelbe Unternehmen in Frankreich gelingen? So geschah es denn, daß man die Errichtung des Industrie-Palastes Privat-Unternehmern überließ, welche nichts weiter vor Augen zu haben schienen als ihren eigenen Vortheil. Wie es nun oft zu gehen pflegt, daß der Mensch im Hafchen nach übermäßigem Gewinn den eigentlichen Nutzen fahren läßt, so ging es auch hier. Die Actien-Gesellschaft des Industrie-Palastes beging, indem sie ihren Intereffen zu dienen glaubte, eine Reihe von folgenschweren Fehlern. Wir wollen hier nur die wichtigsten erwähnen. Zunächst erbaute fiel ein Gebäude, welches für eine Ausstellung aller Nationen viel zu klein war. Kaum war das Haus aus den Fundamenten erstanden, als sich schon die Nothwendigkeit ergab, einen Ergänzungsflügel zu bauen. Auch dieser zeigte sich bald als ungenügend, und man unternahm einen neuen Verbindungsflügel. Endlich fehlte es auch dann noch an dem nöthigen Platze und es trat eine dritte Galerie hinzu. Die Folge von dem war, daß einmal das Ganze Stückwerk wurde, was namentlich die Uebersichtlichkeit der Ausstellung stark beeinträchtigt. Sodann aber, und das ist viel wichtiger, entstanden aus diesen nach und nach ohne Plan und Idee unternommenen Bauten der Gesellschaft bei weitem größere Kosten, als wenn sie von vorn herein ein genügend geräumiges Gebäude errichtet hätte. Dieser, das Publikum scheinbar geringer berührende Umstand ist als die Quelle alles fpäteren Uebels zu betrachten. Die Actien-Gesellschaft nämlich, welche ihr Ausgabebudget in fo entsetzlicher Weise anwachsen fah, fuchte sich natürlich in der Festsetzung der künftigen Einnahmen, zuletzt auch durch die Beschränkung ihrer Arbeitskräfte zu entschädigen. Daher entstanden neue lange Unterhandlungen und Streitigkeiten mit der Regierung und folgerecht auch Verzögerungen im Bau und an der Einrichtung

Berlin, Dienstag den 3. Juli

1855.

Der Termin zur Einlieferung der Produkte fand vor der Thür, und das Gebäude war noch nicht fertig. Die Kisten und Ballen wurden ohne Ordnung und System aufeinandergeschichtet, von einem Gebäude ins andere gebracht, hin- und hergeworfen, ehe sie den ihnen zugewiefenen Platz erreichten. Wie konnte bei solchem Verfahren aus dem Chaos schnell eine Ordnung hervorgehen? In der That fehen wir denn auch in diesem Augenblick noch eine Menge von Gegenständen in der Maschinengalerie liegen, deren Platz im Hauptgebäude ist. Nur mühfam wird etwas Definitives geschafft, tagtäglich sehen wir Veränderungen und Umgestaltungen in der Anordnung und Aufstellung. Daß den Franzosen diesmal wirklich das Organisations-Talent ausgegangen ist, fehen wir noch aus dem Umstande, daß alle übrigen Nationen mit ihren Ausstellungs-Arbeiten weiter vorgeschritten sind, als fie, und doch find fiel in ihrem eigenen Lande, haben sich auf Alles besser einrichten und vorbereiten können. Sollen wir glauben, was behauptet wird, daß die Franzosen die Ausstellungen der anderen Völker zuvor fehen wollten, um die ihrige demgemäß ergänzen und glänzender gestalten zu können? Es ist dies ficherlich, wenigstens in so allgemeiner Form, eine übertriebene Behauptung; doch mag es wohl wahr sein, daß Einzelne aus dem genannten Grunde fich mit der Einsendung ihrer Produkte nicht beeilt haben. Der Hauptgrund der Verzögerung liegt in der unpraktischen Leitung und demnächst, wie schon erwähnt, darin, daß der Raum fich stets zu klein erwies. Da fand sich bald diese, bald jene Industrie beeinträchtigt; bald wollte dieser, bald jener seine Produkte nicht fenden, und über alles dieses verging die kostbare Zeit, der Eröffnungstag rückte heran, und man fah fast nichts als leere Schränke. Man hat sich im Publikum vielfach darüber gewundert, daß die Regierung unter folchen Umständen fich überhaupt zur Eröffnung der Ausstellung verstanden habe. Es wird in dieser Beziehung gesagt, daß die Unternehmer des Industrie-Palastes dem Kaiser haben vorstellen laffen, daß ihre Actien im Werthe finken würden, wenn die Ausstellung nicht eröffnet würde. Verhält fich dies wirklich so, so zeigt dies von neuem den Mangel an Scharfblick jener Herren, denn gerade seit Eröffnung der Ausstellung find die ' Unternehmer fortwährend gefallen. Für die Regierung wurde es endlich Pflicht, diesem Zustande der Dinge ein Ende zu machen, und man muß anerkennen, daß ohne die Energie, welche die kaiserliche Kommission der Actien-Gesellschaft gegenüber entwickelt hat, die Arbeiten auch jetzt noch nicht viel weiter vorgerückt fein würden. Im Mittelschiff blieben, als wir dieses schrieben, nur noch die beiden Fontainen zu vollenden, welche den Besuchern die fo fehr nothwendige Kühlung zu spenden bestimmt find; ferner ward dort noch an den Schränken gearbeitet, welche an der Stelle stehen, wo fich am Tage der Eröffnung der kaiserliche Thron erhob. Alles dies verursachte noch viel Staub und Störung, fo daß mehrere Aussteller ihre nicht unter Glas befindlichen Gegenstände verhüllten. Natürlich war dies kein sehr anziehender Anblick für die Besucher, die sich denn auch noch fehr spärlich einfanden. Was die Seitengalerieen betrifft, so bleibt dort noch Vieles zu fchaffen; namentlich die Franzosen find, wie schon erwähnt, weit im Rückstande. Von den übrigen Nationen find am weitesten vorgeschritten England, Belgien und Preußen. Was insbesondere die preußische Ausstellung anbelangt, so ist dieselbe beinahe gänzlich vollendet, so daß der technische Kommiffarius, Baurath Stein, Paris auf einige Zeit verlaffen konnte. Das Arrangement und die Ausschmückung der preußischen Ausstellung finden allgemeinen Beifall. Man hat die dem Mittelschiffe zunächst liegenden Etageren logenförmig dekoriert und dieselben durch Ornamente oben verbunden, so daß das Ganze sofort dem Beschauer in die Augen fällt. Baden und Sachsen haben fich diesem Arrangement angefchloffen, während Württemberg und Bayern in ihrer Isoliertheit bis zu Ende verharren wollten, woher es denn auch gekommen ist, daß ihre Ausstellungen ein ziemlich ärmliches Aussehen haben. Ohne für heute in Einzelnheiten einzugehen, wollen wir doch im Fluge eine Rundschau über das Mittelschiff halten, an defen füdwestlichem Ende wir die erwähnten preußischen Logen fehen. Die erste Loge enthält die Erzeugniffe der königl. Porzellan-Manufaktur in Berlin und Kronleuchter von Spinn & Comp. in Berlin; unter

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