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für ihre eigenen Interessen. Der ehrliche Deutsche mit einem vorgeschlagenen Reformpläne bespricht. „Seit mehr als einem VierRopfe fann für feine der Kriegemachte wirklic Partei nehmett, will teljahrhundert“, heißt es, ,, haben Männer aller Parteien fid in dem er es aber doch privatim thun, um der vermeintlichen Schmad unb eifrigen Wunsche Vereinigt, den sozialen Fortschritt der unteren Klassen Lächerlichkeit der Neutralität wenigftens innerhalb seiner vier Pfähle zu befördern. In dieser Absicht find Schulen jeder Art errichtet, zu entgehen, so muß er erstens der Krieg überhaupt anerkennen und Sparbanken eingeführt, Mäßigkeitsvereine gebildet und Gelübde völlis dann die Macht vorzugsweise, die es mit diesem Kriege am ehrlidiften ger Enthaltsamkeit anempfohlen worden; man hat die verschiedenartigund ernsthaftesten meint. Das ist Privatsache. Gefdichtlich aber und ften Besserungspläne befürwortet, Gelb, fchweres Geld unterzeichals , moralische Kollektivperson“ nimmt der Deutsche nach feiner Seite net, Prämien ausgeseßt, Traktätsein vertheilt; Geiftliche aller Sekten, für oder wider Partei; er sieht den Friedensbrud auf beiden Seiten Diffenter, Katholifen und Episkopalen, haben fich der Sache angeund sucht deshalb im Dsten und Westen die Verwunft wieder herzu- nommen, Novelliften haben darüber geschrieben und populäre Redner fellet. Bil man Etwas glauben, so glaube man an den Sieg diefes dafür agitirt. Nach so vielen wohlgemeinten, jahrelang fortgeseßten Bersuche, dieser wahrhaft weltgeschichtlichen deutschen That; der Deutsche Bestrebungen, durch die Facel moderner Wiffenschaft erleuchtet und glaube an seine Betheiligung, vom Sadträger in Memel und Königs. durch die vom Alter geheiligten Lehren der Religion unterstüßt, ift berg, bis, durch alle deutsche Runft, Wiffensdaft

, literatur, Induftrie es betrübend, die von der Times veröffentlichten Berichte über die Hindurd, zum Friedens-Kongreß-Präsidenten herauf, der aber nicht der Trunksucht unserer Soldaten zu lesen und die sich überall aufdrängende Gade nada als an der Spiße dieser Miffion ftehend betrachtet wer Unmäßigkeit, Sittenlosigkeit und Rohbeit unserer ländlichen sowohl ben fou.

als ftädtischen Bevölkerung wahrzunehmen. Als Resultat atler BemüEs ift caratteristijd, daß die Nationalen und Rabifalen in Enge hungen scheint nur die Thatsache festzustehen, daß der Zustand des land fortwährend von dem zunehmenden Uebergewicht des Germanis- Bolkes fich eher verschlimmert, als verbessert hat; der Abgrund, der mushi als ruffischer Agentur in England, reden, während in Petersburg die gebildeteren Stände von den Massen trennt und den der Philanund besonders in Moskau die Menschifoffiften, die Altrufsen, die deutsche thropismus zu überbrüđen suchte, hat sich erweitert und vertieft; ,, die Partei am Hofe als vertappte Engländer zu denuaziren und aus Reichen find“, um die denkwürdigen Worte Gladstone's zu gebrauchen, ihrem feften Sattel zu werfen suchen. Noc find die Deutschen weberreicher und die Armen ärmer geworden“, und es fehlt nicht an Sympam Hofe Englands, nod Rußlands der wirkliche, echte, geschichtliche tomen, daß die getäuschten Hoffnungen der regierenden Klassen die Germanismus, in Petersburg sogar ganz besonders Direction der Ueberzeugung in ihnen hervorzurufen beginnen, es sei zur Heilung „boben" Polizei; aber an beiden Höfen ift Entwidelung, Zuftrömung der Gebrechen des Volfes, zur Beseitigung feiner Lafter und Hebung aus dem Stamm- und deutschen Vaterlande, das größer fein muß, feines Charakters ein System der Beschränkung und des Zwanges und - wat die Hauptsache ist - der wahrhaft miffionäre Germanis

der wahrhaft miffionäre Germanis- vonnöthen. mus beschränkt fich nicht auf die Höfe, fondern fällt wesentlid in das Diese Erscheinung ist um fo merkwürdiger und beklagenswerther, foziale, industrielle, wissensdaftliche Leben, in die ganze Breite der Rulo je mehr Umftände fich in der leßten Zeit vereinigt haben, die lage tur-Atmosphäre.

der arbeitenden Klaflen günstiger zu gestalten. Der Freihandel hat Einem englischen Literaturbriefe find darin besondere Soranten dem Arbeiter reichlichere Nahrungsmittel eröffnet und den Lohn seiner angewiesen. Seben wir uns innerhalb derfelben einmal etwas um. Thätigkeit erhöht. Die Gold-Entdeckungen und felbft die KartoffelLiterarisch tritt der Germanismus in England zunächst entschieden und Krankheit haben ähnliche Wirkungen hervorgebracht, nachdem die erimmer deutlicher ale Negation gegen das spezifische Englisothum auf, ften traurigen Folgen der letteren beseitigt waren. Die politische gegen das nationale, soziale, politische, diplomatische, eigenthümlic insu. Freiheit ist erweitert, die Literatur durch Entfernung der darauf lastenlirte undifolirte,,boredom", ben,,flunkeyism, snobishness" — Ausbrüde, den Steuer in den Bereid des Aermften gebracht worden, und es die sich erst neuerbingo formirt und geprägt haben, um dieses erkannte fehlt weder an Büchern, noch an Lefern. Die beschleunigten Verbinund verdammte, duro feinen bisherigen Ausdruck zu treffende, nicht dungsmittel haben dem Volfe gleichsam eine neue Welt erschloffen, zu überseßende, verrottete, in fauliger Gährung fic jerseßende und indem fie es in den Stand feßen, fic rasch von einem Punkt zum renommistisce Blasen werfende, spezifische Englischthum zu bezeidnen anderen zu bewegen und dort Arbeit zu suchen, wo die Arbeit gerade

Dieses spezifische England hat in England felbft feinen einzigen am dringendsten verlangt und am theuersten bezahlt wird. Und denFreund mehr. England in England? Ja, ich bitte, dies wohl zu be nocy, troß aller dieser Vorzüge, beren unser Bolt fich in höherem achten. Darauf fommt es gerade an. Das spezifische England ist ge Grade erfreut, als irgend ein anderes in Europa, fteht es durch seine rade dag, an welches man im Auslande glaubt, denn es ift das berr Bötlerei und andere Cafter den Franzosen und Deutschen gegenüber schende, das politische, das nationale, das respektable, welches fich von in dem unportheilhaftesten Licht und wird von Rationen verspottet, den Phrasen nährt, wie: „wir sind die anglo-fächfische Race" — freier, denen es in sonstiger Beziehung überlegen ist. Es ist natürlich, daß gebildeter, reicher, driftlicher, mädtiger, reinlicher (dies ift richtig), die Erklärung eines derartigen Phänomens den Scharfsinn unserer ftarfer, ftolzer, refpettabler, nobler u. 1. w., als jede andere Nation" kundigften Beobachter auf die Probe spannen mußte, und man hat der Erde, drei Franzosen, fünf Preußen, funfzehn Ruffen erft so viel

ffen erft so viel demnac die Behauptung aufgestellt - die, wenn begründet, die Sache wie ein gemeiner englisder Anglo-Sagse. Wir sind die Freiheit, das Hoffnungslos machen würde - daß diese foredlichen Lafter unserem Geld, die Macht über die Erde, Arndts ,wahres Christenthum“, die Volfsftamme angeboren und echt angelfächfisch sind, wie einige unserer eigentliche westliche Civilisation, alles jenseits des Ranalo Barbarei, gerühmten Tugenden. höchftens der Politif wegen Frankreich gerade unter Napoleou für die 1,3m Widerspruch mit dieser Ansicht ift jedoch zu bemerkert, daß Dauer der Allianz ausgenommen." - Das sind die Phrafen, in denett besagte angelfächfische Lafter fich nicht in denselben Individuen mit fein wahres Wort ftedt. Aber das übrige England hat lange daran den angelsächsischen Tugenden Vereinigt finden – daß die tapfersten geglaubt, ießt nicht mehr, Deutschland glaubt noch daran. Das übrige und geschidteften unserer landsleute nicht zugleich auch die größten England! Was an jenen Phrasen Wabres ift, fällt gerade in dieses Trunkenbolde und Uebelthäter sind, und ferner, daß diese eigenthüm. gübrige England", politisund sozial ben Bodenfaß, auf welchem das lichen angelfächfischen Lafter vor nicht gar langer Zeit auch unter den spezifische herumtrampelt, politiso und sozial reine Nul, in Production, Röberen und mittleren Klassen gewöhnlich waren und von ihnen abBezahlung, Plad und Qual – Alles. Es wählt nicht, wird niot gelegt wurden, ohne daß fie fich zugleich der angelfächfischen Tugengewählt. Unendlid Biele in diesem „übrigen England" haben das den entledigten. Eine solche Wandelung dürfte wohl zu dem GlauGeld zu politischen Rechten, aber fte enthalten sich mit peinlichfter Rein- ben berechtigen, daß diese Lafter keinesweges zu den nothwendigen Bes lichkeit und Privattagend jeder Einmischung in Wahl, Meetings. und ftandtheilen des angelfächsischen Charakters gehören und daß es auch Demonftrations-Angelegenheiten. Sie gehören zu dem Heere der „re dem Angelsachsen möglich fei, fich dieselben abzugewöhnen. tired 'gentlemen”, Rünftlern, Mechanitern, Kauf- und Handelsleuten, ,,Da nun aber die bisherigen Reformpläne jedenfalls mißlungen Gelehrten und der in England ganz eigenthümlichen, sehr zahlreichen find, lo bleibt die Frage zu beantworten, durch welche Mittel die Klaffe von Familien, die in ftillen, stets verscloffenen, respektablen Reform fich denn wirtlich erzielen Taffe! Sie liegt uns eben so sehr Häusern respektabler Stadttheile wohnen und nichts thun, als ihre am Herzen als den eifrigften Vertheidigern des Maine-liquor-Gefeßes Rechnungen bezahlen. Sie haben so and fo „much a year”, man weiß und den träftigften Beförberern von Shulen und Besserungs-Anftalnie genau, wie viel, nie genau, wober.

(Schluß folgt.) ten; wie aber die höheren Stände der Völlerei ohne förmliche Anwei

fungen und Ermahnungen, ohne Mäßigkeitsvereine und Enthaltsamkeits

gelübde, ohne Ausnahmsgeseße zur Bestrafung der Trunksucht und Betrachtungen über die fittlichen Zustände des englischen Volfs. zur Belohnung der Nüchternheit entsagt haben, einfach und allein

weil fie zu der Ueberzeugung gelangt waren, daß die Völlerei ein Der Londoner Economist enthält einen lesenswerthen Auffags über Uebel sei, daß sie die Gesundheit zerstöre und das häusliche Glück die fittliden Zustände Englands, der, an die traurigen Erscheinungen untergrabe, fo möchten wir beinahe vermuthen, daß auch die Massen, anknüpfend, welche sich in der britischen Armee im Orient dargeboten, wenn man sie nur sich selbst überließe, auf eine ähnliche Entdedung die ungeschwächte Eriftenz eines nur zu allgemein verbreiteten las gerathen und nach ähnlichen Beweggründen handeln würden. Sie fters unter dem Bolte fonstatirt und die von verschiedenen Seiten ftreben nach Reichthum, wie die höheren Stände; fie fleiden fich, rei

fen, geben ihrem Bergnügen nach, wie die höheren Stände; sie haben – Auswahl aus Washington Irving's Sdriften. Einen dieselbe Fähigkeit, Böses vom Guten zu unterscheiden, wie die hö- Ehrenplaß unter den Erzeugnissen der deutschen Presse nimmt eine beren Stände, und da ihre eigene Vernunft hinreicht, die meisten so eben bei F. 4. Brodhaus in Leipzig er dienene, mit 3lluftrationen ihrer Handlungen zu leiten, so könnte man ihnen auch getrost die bersebene Auswahl aus den Schriften Washington Irving's (english Áufgabe überlassen, ein Lafter zu beseitigen, dessen unglüdselige fol- und deutsd) ein, die in splendider Ausstattung mit den ersten typogen jedem Vernünftigen einleuchten müssen. Die Zeloten hingegen, graphisden Meisterwerfen Englande und Frankreichs rivalisirt und in welche die für die Menschen und die Natur berabwürdigende Theorie fünftlerischer Vollendung nicht wenige derselben übertrifft.“) Die dazu erdacht haben, daß die natürlichen Motive zur Nüchternheit nicht ge- gebörigen Zeichnungen sind theils von Henry Ritter, einem jungen nügen, und daß es fünftlicher Vorkehrungen und Zwangsmaßregeln Kanadier, der, in Düsseldorf unter den Augen Karl Sohn's gebildet, bedürfe, tragen durch ihren unbesonnenen Eifer eher dazu bei, das zu den glänzendften Hoffnungen berechtigte, aber leider zu früh der Unheil zu vergrößern, welches sie auszurotten suchen. In jedem Kunst entriffen wurde, theils von Wilhelm Camphausen, der auf den Fall war ihr Erfolg so gering, daß fie bei einigem Nachdenken selbst Wunsch des Sterbenden die fehlenden Skizzen hinzufügte. Mange an die Weisheit ihres Verfahrens zweifeln und die Möglichkeit zu von ihnen, z. B. die Scenen aus „Rip Van Winkle", „The Spectre geben müffen, daß sie nach einer fehlerhaften Theorie zu Werke gegangen Bridegroom” „Dolph Heyliger" 26. sind in der That fleine Meifter, sind. Ist dies möglich, so mögen sie ferner überlegen, daß der Trun- ftüde; fie enthalten eine Fülle von Humor, der sich in jedem Zuge kenbold nur fich selbst zu Grunde richtet, während diejenigen, welche ausspridt und ihnen daffelbe charakteristische Leben verleiht, welches die Trunkenheit durch eine falsche Theorie befördern, nicht allein Tau die geift- und gemüthvollen Gebilde durdbringt, zu deren Erläuterung sende zu Grunde richten, sondern auch den Charakter des Volfs be- sie bestimmt sind. Wir fönnen das Werf als eines der passendsten nachtheiligen. Die Moralität läßt sich einmal nicht erzwingen, bei Festgeschenke für gebildete Familienfreise empfehlen. dem Volfe eben so wenig als bei den regierenden Klassen, und je eher die legteren dies einsehen, desto besser ist es vielleicht für Beide.

Deutide Bücher und französisde kritiker. Das Athenaeum Français vom 1ften d. M., welches aus dem fo eben eridienenen

dritten Bande von Leopold Ranfe's Französische Geschichte, vornehms Mannigfaltiges.

lich im 16 ten und 17 ten Jahrhundert" Das Kapitel über Ridelieu poll.

ftändig mittheilt, bringt zugleich eine sehr anerkennende Kritif von Jllustrirter Kalender für 1856.") Dieser Kalender aller 4. Stahr’s „Torso", den das Journal als ein der Schule Windel. Kalender liegt nun in seinem eilften Jahrgange vor uns. Wenn irgend mann`s und Lessing's würdiges, funstwissenschaftlides Wert bezeichnet. ein Jahrbuch dieser Art es verdient, eine „vorwärts gefehrte Zeit- Es ist gewiß erfreulich, daß das französische ,,Athenäum“ den neueren ligeschichte zu beißen (wie man die Geschichte einen „rüdwärts gefehrten terarisden Erzeugnissen Deutschlands eine solche Uufmerksamfeit schenkt, Propheten" genannt bat), so ist es der, Juftrirte Kalender, der sich aber darum sollte es endlich auco fich und feine Mitarbeiter von dem zu allen anderen deutschen Spezialfalendern, mögen sie nuu elegant alten, längst widerlegten Vorurtheile emanzipiren, daß die Deutsden oder einfältig ausgestattet sein, wie eine Encyklopädie zu einer Fibele nar sesquipedalia verba und fein verständliches, geschmadoodles Buch Sammlung berhält. Was bringen uns nicht alles diese auf jeder zu schreiben verständen. Erst fürzlich wurde dies wieder einmal von Seite mit reichem Bildersdmude verzierten Tages- und Jahreshefte! Herrn Alfred Maury bei Gelegenheit einer Anzeige von H. Brugsch's Außer dem gewöhnlichen, aber ebenfalls mit Rubrifen, wie sie anderswo „Reiseberichten aus degypten“ ausgesprochen, welchem Buche zwar nicht gefunden werden, ausgestatteten aftronomischen, chronologisden, ein einfacher, deutlider und konziser Stil zuerfannt wurde, doch seien meteorologischen, Festtags- und Erinnerung$- Kalender, einen durch dies, meinte der Kritifer, ídriftstellerische Eigenschaften, an die man in zahlreiche 3duftrationen erläuterten Geschichts-, Hofs, Militaira, Ma. Deutsbland durchaus nicht gewöhnt sei. Urtheile folder Art muß man rine-, Landwirtschafts., Handels., Gewerbe., Kirchen- und Sdul, oft von französisden Kritifern über deutsche Bücher hören. Aber wir Gelehrten-, Rechts-, Heilwissenschafts-, literatur., Kunst- und Künstler- glauben, es gebe diesen Kritifern wie jenem Bauern, der durch eine fest-, Haus- und Frauen - Kalender. Damit ist es aber noch nicht zu Bridle lefen fonnte; die deutschen Bücher würden diesen Herren immer Ende, denn nun folgt noch ein Jahrbuch der Statiftit aller vor- unperständlich fein, aud wenn sie noch so verständlich abgefaßt wären. genannten Zweige des öffentlichen Lebens, das so viele deutsche und außerdeutsche Namen enthält, daß kein leser sicher ist, nicht auch den Drudladen auf der Pariser Ausstellung. Unter den feinigen darin zu finden. Kaum irgend ein Leser, gleichviel welchem bereits mehrfach von uns erwähnten Drudwerfen der Pariser AusStande und Beruf er angehören möge, wird aber auch in diesem ftellung befanden sich auch die

stellung befanden sich auch die „, Atharva Veda Sanbita", heraus. Buche etwas von dem vermiffen, was er zur Aushülfe oder zur Er- gegeben von Rath und Whitney, und die „Grammaire démotique", innerung in einem Kalender sucht. Uns Literaten speziell interesfirt von Profeffor Brugsch. Die Ausstattung und insbesondere die Typen der Bericht über das, was in Deutschland im Jahre 1854 (auf welches diefer Drucwerfe baben unter den Sagfennern dieses Fades, bas Jahr sich alle historischen Rüdblide des Kalenders für 1856 beziehen) gerade in Paris besser als irgendwo vertreten ist, so vielen Beifall für das Recht des literarischen Eigenthums und das internationale gefunden, daß die Verlags-Buchhandlung Ferdinand Dümmler in Verlagsrecht gesehen, in welcher leßteren Beziehung der Vorftand des Berlin, welche eben nur diese beiden Werke zur Ausstellung gefandt (Leipziger) Börsenvereins der deutsgen Budbändler von der föniglich hatte, mit der filbernen Denkmünze prämiirt worden ift. fädfisden Regierung aufgefordert worden, Borldläge zu machen, die bei den an die Bundesversammlung in dieser Hinsicht zu richtenben

*) Washington Irving. Auswahl aus seinen Schriften. Selections from

the Works of Washington Irving. Illustrated by Henry Ritter and WilAnträgen als Grundlage benußt werben können.") Die Frauen werben helm Campbaused. Leipzig: F. A. Brockhaus. 1856. fich ganz besonders durch zwei Auffäße befriedigt finden: durch eine Uebersicht der Thätigkeit, welche die Frauenvereine Deutschlands zur Linderung der Noth ihrer leidenden Mitmenschen entwidelt haben, und

Literarischer Anzeiger. durch das Lebensbild der Frau von Bavier, welche in Berlin seit dem Jahre 1848 mit bewunderungswerther Aufopferung und Ausdauer eine Zufluchtsstätte für arme Kinder vom zarteften Alter gegründet und

herausgegeben von erhalten hat. Die Redaction dieses Kalenderd, der Jebem etwas zu

A. Anderssen und E. Kossack. bringen weiß, leiftet in der That Außerordentliches. Mag immerhin

Preis des Jahrgang $: Drei Thaler. Das Material, welches die Leipziger, 3duftrirte Zeitung" an Zeid.

Soad,freunde und Schachgesellschaften erlauben wir uns zeitig auf den nungen und Schilderungen allwöchentlich aufsammelt, eine sehr zur neu bevorstehenden Gilften Jahrgang aufmerksam zu machen, für welchen Hand liegende. Quelle sein, so bedarf es dod großer Aufmertfamkeit abermals reiche und wichtige Gaben von den bekannten

Mitarbeitern und Umsicht, um diese verschiedenartigften Stoffe für die Zwede bed

von don d. Laja, bon Jaenifo, Lange, von Oppen, den Heraus

gebern u. 1. w. zu erwarten find. Die erften Hefte bringen die Fortfühs Kalenders, nach einem einheitlichen Plane, und zwar immer durch eine rung und den Schluß des Werkes des berühmten Damiano, bearbeitet fachkundige Hand, berarbeiten zu lassen.

von v. 0. Lasa, und in Bezug auf seine so geistvollen Probleme durch zahla reiche Diagramme illustrirt; ferner die Auflösung und Preisvertheilung für

das Nathanfche Problem, zu welchem gegen hundert Lösungsversuche aus allen *) Leipzig, 3. 7. Weber. 1856. Pr. 1 Thlr.

Weltgegenden eingegangen sind. **) Der Börsenvorstand hat dieser Aufforderung gemäß, im Oktober d. I. Neu hinzutretenden Abonnenten liefern wir den im November und Dezemmit Sachverständigen, die aus allen Theilen Deutschlands eingeladen waren, ber d. J. bereits enthaltenen Anfang des Damianoschen Werkes gratis nach. eine Berathung gepflogen, als deren Resultat zunächst eine in vieler Beziehung Der Jahrgang 1855 enthält gegen hundertfunfzig gespielte Partieen, hun(namentlich wegen ihrer echt deutschen, aus einander gehenden Mannigfaltigfeit) dertzwanzig Aufgaben und zahlreiche theoretische (u. a. &vans Gambit von Anintereffante Zusammenstellung der in Deutschland geltenden, gefeßlichen Bes derssen), historische und die Gegenwart betreffende Mittheilungen. stimmungen über das Urheber- und Berlagsrecht, verglichen mit der französischen Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. und englischen Gesebgebung, zu betrachten ist.

D. N.
Berlin, Ende November 1855.

Veit & Comp.

Berliner Schachzeitung,

4. A.

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ihrem Weichbilde anssendet, um andere Pläße des Landes zu bevöl. Nord: Amerita.

fern. Die Arbeit der Farmer ist von der härtesten Art. ,,Da führen

fie den Pflug auf den Halben der fteilen, felfigen Hügel bin, der Horace Greeley, Redacteur der Tribune in New York. *)

Pflug fnarrt, die Ochsen ftöhnen, der Treiber, ein kleiner Bube, springt

von Scholle zu Scholle, der Mann lenft den Pflug um die Felsen Vor etwa fünfundzwanzig Jahren trollte ein langgewachsener, herum, Mann und Bube rufen jede Minute mit schriftendem Sorei linkischer, weißtöpfiger, verhungert aussehender Bursde durch New. den fräftigen Thieren ein Halt zu, wenn der Pflug auf einen ver. Yorfs Straßen mit einem Bündel an einem Stabe über der rechten borgenen Stein gefto fen, der zu groß ist, um ihn wenden zu können; Sdulter; feine Toilette bielt mit dem urzuständlichen Feigenblatt- und die feierliche Langsamfeit, womit der dröhnende, feufzende Zag fich Kostüm einen ziemlichen Vergleich aus; der Ausbrud feines Gesichteo dahinwindet, giebt dem fchlaffen Städter, der zufällig vorübergeht, bot eine feltsame Mischung von Staunen und Apathie bar; furz, einen neuen Begriff von hartem Schaffen und ein neues Gefühl des seine ganze Erscheinung machte den Eindruck eines dem Meister ent- eigenen behaglichen Looses." laufenen Lebriungen, der in Berzweiflung fic nach einem anderen Die Aeltern Greeley’s gehörten zu ben schlichten, hartschaffenden Unterkommen umsieht. Frisch auf den Wäldern Neu-Englands war Farmern dieses rauhen Landstriches. Seine Mutter, die erste Lehrerin er nach der großen Metropole gekommen, sein Glück zu suchen, mit ded wißbegierigen Kindes, wardas merkwürdigste Mufter eines neuenglänkaum zehn Dollar in der Tafde. Unbekannt mit der Welt und den dischen Weibes. Mit männlicher Stärke verband fie ein fanftes, liebs gesellschaftlichen Manieren, fam er den gepußten Leuten in der City reiches Gemüth; unermüdlich Fleißig, feinen Augenblid müßig, scheute wie ein Pilger aus dem Monde vor. Seine ungeldlachten Bewegun- fie feine Arbeit als zu schwer oder widerwärtig. Durch ihre muntere gen hatten etwas so Groteskes, daß die Leute auf den Straßen stehen Laune perbreitete fie ununterbrochene Heiterfeit um fic ber. Rinder blieben und ihn anstarrten. Bei näherer Anschauung jedoch fanden sie waren gern um sie, während ihre Gutherzigkeit und ihr natürlicher auf dem Gesichte dieses seltsamen Bursden eine eigenthümliche Schön. Wiß fie zum Liebling jedes Alters machten. Ein unerschöpflicher heit leuchten. Hinter den umwölften Zügen bligte eine ungewöhnliche Vorrath alter Balladen, hübscher Märchen, ländlicher Lieder und GeIntelligenz hervor. Eine hobe, flare, symmetrisch gerundete Stirnschichten belebten ihre Unterhaltung und zogen Jung und Alt in ihre sdien zum Wohnsiß tiefen Denfens geschaffen. Seine festen, wohl. Gesellschaft. gesonittenen Lippen, auf denen fich ,,Stärfe und Milde harmonisch Der Knabe' Horace, den Geschichten der Mutter lauschend, wenn paarten", berriethen das Arbeiten eines thätigen, kraftvollen Geiftes, fie mit gleicher Rüftigkeit Spindel und Zunge in Bewegung regte kurz, wer ihn genauer ins Auge faßte, fah, daß dieser Serumftreicher und den Faden des Flachses und der Erzählung zu gleicher länge tein gemeiner Kert“ war.

fortspann, fog foon früh von ihren Lippen Hang zum Lernen. Er So war Horace Greeley bei seinem Eintritt in eine Bahn, 'die lernte lesen, bevor er nod; recht sprechen konnte. Das faum dreijährige ihn zu einer gewissen Höhe unter den Tagesberühmtheiten führte. Kind kauerte über der ehrwürdigen Familienbibel, die zu seiner UnterUnd reich an Interesse und Belehrung ift diese Laufbahn: fie wirft haltung auf dem Boden aufgeschlagen lag, gudte mit anhaltender Neuein starkes Licht auf den Geist unserer Zeit und auf den Charakter gierde in die Zeitungsblätter, die man ihm zu spielen gab, gleidsam der amerikanischen 3nftitutionen; sie wäre faft unmöglich in einem an als Vorzeichen seines fünftigen Berufs. Im vierten Jahre konnte deren Lande oder in einer früheren Zeit. Er war, wie es deint, ge er jedes beliebige Buch fertig lesen. Er begnügte sich aber nicht, die rade in einer Epoche zur Welt gekommen, die feine angeborenen Gaben Worte in ordentlicher Reihe zu lesen, sondern fand Bergnügen daran, braucht, und in einem Gesellschafts-Zustande, wo sie sofort nußbar zu das Buch verkehrt zu halten, und in allen Ridtungen von oben machen sind. Vom gemeinen Handwerker, der das knappe tägliche nach unten, von unten nach oben, von der Rechten zur Linken die Brod erarbeitete, jdwang er sich hinauf zur Stellung eines Leiters Uebung vorzunehmen. Psychologen dürften das Streben des Mannes der öffentlichen Meinung. Mit der Kraft und Gedrängtheit seines nach adseitiger Betrachtung der Dinge in dem Spiele des Kindes vorStyle zwingt ber autodidaktische Druder aus dem Hinterwalde die gezeichnet finden. gebildetften Klaffen, feinen täglichen Worten zu laurden. Geboren in In der Distriktssdule, die er nun besuchte, galt er bald für ein der bunkelften Volfssdicht der neuengländischen Pächter, ohne höhere Wunder, besonders in der Buchstabirfunft. Bei den Buchftabirspielen, Shulbildung, ohne den blendenden Schimmer des Reichthums und Ran: die dazumal mit dem Eifer eines literarischen Turniers getrieben wurges, zu furchtlos und zu persönlich im Ausdruck seiner Meinungen, zu den, wählte man ihn stets als lieblingskämpen. Bis zu seinem zehnunabhängig in seiner Gesinnung und in seinem Benehmen, um nüßliche ten Jahre versäumte er die anderthalb engl. Meilen von seiner Heimat Freundschaften durch Schmeichelei zu gewinnen, bietet er' das deutliche entfernte Shule keinen Tag, wie oft er auch an Wintertagen in GeBeispiel, wie die auf fich felbft ruhende Kraft die Gewalt der Um- fahr gerieth, berschneit zu werden. Die Neigung zum Lesen wuchs ftände bewältigt.

in ihm mit den Jahren und wurde zur Leidenschaft. Groß war aber Sdon seine Geburtsstätte war ganz geeignet, mannhafte Kühn- die Schwierigkeit, die angemessene Nahrung zu finden, sie zu befrieheit, fräftige Anstrengung, festen Widerstand gegen die unfreundliche digen. Die Hausbibliothef enthielt wenig mehr, als die Bibel, das Wirklichkeit und, durch den Kontrast, Idealität und Begeisterung in presbyterianische Glaubensbekenntniß und etwa einige Dußend einder jungen Seele zu erzeugen und zu fördern. Seine Aeltern beo zelner Bände. Zum Glück fam wöchentlich eine Zeitung ins þaus, wohnten ein niedriges, einstödiges Haus, von einem weitläufigen Zaun und der Tag ihrer Anfunft war ein Fest für den Knaben. Mit Ungeduld umfriedet; über einem altfränkischen Ziehbrunnen schwebte ein bes zählte er die Tage bis zu ihrer Ankunft, und wenn die glüdliche mooster eichener Eimer hoch in der Luft, und die Umgebung starrte Stunde schlug, lief er bem Poftreiter auf der Straße entgegen, ris von einer fast ununterbrochenen Felsmasse. Felsen in dem alten

Felsen in dem alten ihm das koftbare Blatt aus den Händen, eilte damit an einen entObstgarten hinter dem Hause; Felfen gucken aus dem Grase auf den legenen Plaß, warf fich ins Gras und verschlang gierig den Inhalt. Weiden hervor; Felsen verbrämen den Fuhrweg; Felsen an den Halden; Auf die Länge jedoch wollte diese knappe Roft dem Heißhunger nicht Felsen auf dem Ramm der Hügel; Felsen überat, nichts als Felsen." vorhalten. Bücher waren für ihn eine Lebensbedingung; fie aufzuDer Stadt Amberft in New Hampshire, worin diese bescheidene Woh. treiben, ftreifte er meilenweit umber, und als die Sammlungen der nung lag, ist von der launisden Natur ein harter Boden und ein Nachbarn erschöpft waren, dehnte er seine Jagd bis auf die nächsten unfreundliches Klima beschieden worden. Die einzigen Rostbarkeiten, Städte aus. Bald gab es in der Umgegend fein Bao, das er nicht die sie aufzuweisen hat, sind die Schwärme von Jünglingen, die sie von gelesen hätte. Ohne Buch fah man ihn nie. „Jede Minute, die er

von der Sdul. und Hausarbeit abmüßigen konnte, verwendete er *) The Life of Horace Greeley, Editor of the New York Tribune. By J. Parton. New.York, 1855. Bgl. Nr. 87 des , Magazin" von D. 3., aufs Lefen, und war darein oft so vertieft, daß, wenn er von den wo ftatt des Namens Dinglet „Dwight" zu lesen ift.

Aeltern zu einer Dienftleiftung gerufen wurde, er wie aus einem tie

fen Solafe erwachte und fich erst auf das befinnen mußte, was er zu thun habe. Das Buch ließ er aber auch dann nidt aus der Hand:

England. lesend ging er in den Keller, in den Holzftau, in den Garten, zu Nachbarn, und hatte er seinen Auftrag bestellt, so 308 er das Buch

Englische Literatur: Briefe. aus der Tasche und feßte das unterbrochene Lesen fort." Fing e$ an,

3wölfter Monats-Bericht. 1855. dunkel zu werden, fo zündete er einen tüchtigen Fichtenknorren auf dem ungeheuren Heerde an, ftredte fich auf den Boden hin, das Gew

(Schluß.) ficht nach dem Feuer gewendet, und las ftill, regungslos, todt für die Alles biefes übrige England", in welchem man ben ,,wahren Umgebung, die ganzen geschlagenen Winterabende.

Gentleman", der nichts Unreinliches, nichts Unsittliches, nichts Ge. So verliefen rasd die ersten Tage der Knabenzeit. Es war das meines, nichts Heuchlerisches leiden kann, in welchem man allein die Leben der Seidenraupe, die von dem Maulbeerlaub Stoff zu fünfa Tugend und Schönheit Englands findet bis ganz hinunter in die Kreise, tigen koftbaren Erzeugniffen vorbereitet. Noch hatte sein Geift, ob. aus denen Didens fo oft Gold hervorgrub, hat einen größeren Abgleich mit Nahrung überfüllt, fein Zeichen von Selbftthätigkeit ges deu vor dem spezifischen, als ich jemals zu erkennen zu geben vergeben; noch hatte sich durch Nichts die Gegenwart des schaffenden Genies suot habe. Dieses übrige England im weitesten Sinne das verratben. Fu seinem eilften Jahre fiel ihm eine Abfchrift der ganze, mit Ausnahme der Spezifischen, liefert allerdings ftets eine Gedichte von Mrs. Hemans in die Hände; fie berührten eine neue Menge Wertzeuge und Narren für das spezifische, aber die Kluft wird Saite in seinem Herzen, erwecten die verborgenen Quellen der Be. immer größer und entschiedener, da eine mittlere Stellung zwischen geisterung und brachten ihn zum Bewußtsein der edleren Impulse beide immer unmöglider wird. Das wirklich übrige England" fann feiner Natur. 3d erinnere mich", sagt er irgendwo, als wenn es Niemand aufrichtiger lieben und achten, als ich, der ich es in manchen gestern wäre, wie unter dem Eindrud des Wahren, Sđönen, der lieben Personen und Familien immer näher kennen zu lernen Gelegentiefen Herzenstunde, welche die Gedichte der Mrs. Hemans charakterin beit habe. Aber dieses liebe, achtbare England bat durchaus gar nichts firen, meine unreife, Enospenartig eingebülte Seele fich allmählich zu thun mit dem spezifischen, an welches Deutschland glaubt

. Das entfaltet hat.“

übrige England“ fiebt, erfennt und verachtet in dem spezifischen den Benige Jahre nach dieser bedeutenden Wendung in seinem inne- ausgebildetften, faulften, „most infernal humbug". Es besteht aus In. ren Leben finden wir Horace als Lehrling in einer Druderei auf dem dividuen, Privatpersonen, deren Stolz eo ift, Privatperson zu sein und Lande; eine Stelle, die lange als Traum seine jugendliche Phan. nichts mit den öffentliden Angelegenheiten“ zu thun zu haben. So tafie beschäftigt hatte und jeßt das Maß feines Ehrgeizes füllte. haben sie nicht den geringsten Einfluß auf das England, welches den Hier wurde er in die politische Debatte eingeweiht. Bald galt er - deutschen Glaubens- Artifel bildet. Shafe und Böde sind streng für ein Drafel in dem Bunde der ländlichen Staatsmänner, die ihre geschieden. Deutsøland aber glaubt in den Böden an die Tugenden abweichenden Meinungen seiner Entscheidung unterwarfen. Der Rer der Schafe. Das ist ein kläglicher Jrrthum, kläglich, weil er aus dacteur der Dorfzeitung, bei dem Greelen in der Lehre war, ftand Mangel an Selbstvertrauen hervorgeht, kläglich, weil er diesen Man. oft verbugt vor den geldidten Fragen und Winten des embryonifden gel nährt, kläglid, weil ihn eine schwere Strafe erwartet, kläglich, weil Polemifers. In den wöchentlichen Meetings des ,,Lyceums" öffnete er nicht zu kuriren ist (bilde mir nicht ein, ich könnte was lebren"), fid unserem Horace ein passender Schauplaß zur Uebung feiner gla- kläglid, weil er als Irrthum so ungeheuer grob ift und sich gegen die diatorischen Talente, und er wurde bald ein leitended Mitglied der ganze Geschichte der englischen Politik und Diplomatie mit Brettern Gesellschaft. Hier irragte er als wahrer Riese hervor. Niớt rede vernagelt. Glaube, Liebe, Hoffnung könnten fich aus der Thatsache nerifdhe Anmuth zeichnete seinen Vortrag aus: aber er sprach fließend nähren, daß das „übrige England" gefund, gut, edel und ehrlich ift und fesselnd und wußte der Debatte eine unerwartete Wendung zu und wirklich die größte Majorität bildet, die früher oder später über geben, indem er die Hörer an irgend eine wohlbekannte, aber übersehene den herrschenden „inferualen Humbug“ Fiegen müsse. Das glaube ich Chatsache erinnerte, oder ein falsões Citat berichtigte, oder sich auf aus, aber es dauert jedenfalls länger, als der Krieg, juft weil fich die sogenannten Grundprinzipien berief. Er war ein furchtbarer Op. alle wirklichen Gentlemen von aller Politif, als etwas Unanständigem, ponent, aber selbft die besiegten Gegner liebten ihn wegen seiner fern halten, länger, als bis Palmerston feinen Freiheitstrant für DeutschOffenheit und seines Ernstes. Er verlor niemals seinen Gleiomuth." land in seinem Herenfefsel fertig machen kann. Befömmt er ihn früher

Seine Lebriabre gingen jeßt zu Ende. Er war der beste Arbei- fertig, verwende man ihn als Rattengift und dergleichen und entwidele ter in der Druderei, und auch bei der Redaction der Zeitung wurden fic in Deutsøland „von innen heraus“. Seht das nicht, dann lieber feine Dienfte gesucht. Im Alter von zwanzig Jahren died er vom gar nicht, was zwar etwas zu konservatio, aber immer noch besser wäre, Schauplaße seiner frühzeitigen Siege, und mit feftem Muth und prat. als die Entwicelung durd english-diplomatischen Brechweinstein. tischem Blid reichlidy, mit klingenden Mitteln aber spärlich ausgerüftet, Der Abscheu vor dem herrschenden englischen Humbug kann nicht trat er die Wanderung an, um sich nach einem weiteren Wirkungskreis größer sein, als im übrigen England" selbst. Das alte, germanische, umzusehen. Nachdem er in verschiedenen Landdrudereien sein Glüd ver

ehrliche Element Englands selbst und das wissenschaftlich und literafadt hatte, fledte er seinen mageren Sparpfennig zu fich, der obendrein riso aus Deutsøland importirte tritt mit einer Schärfe, Breite und durch die Unterstüßung seines verarmten Batere auf ein Geringftes zu- Entschiedenheit dagegen auf, daß man in Deutschland fich die Augen fammengeschrumpft war, taudte in die Wälder, die sich in der Richtung ausstechen oder gewaltsam glaubensblenden muß, um es nicht zu sehen. nach dem Erie.See hin debnen, und gelangte enblid nach New-York in lieft mar feine englische Zeitungen in Deutsdland? So anficer, dem oben besdriebenen Aufzuge. Bierzehn Monate arbeitete er in idwankend und diplomatiso diese aud leitartifeln, kann man es dodo Drudereien auf Tagelohn. Er eröffnete dann eine Drucerei auf eigene aus jeder Spalte feben. Lieft man feine englische Bücher, die doch fuderRednung; aber unaufhörlich schwebte feiner Phantasie der Redactions. weise überseßt werden? Lieft man die Thatfaden nicht zuweilen aus traum vor. Sein erfter glüdlicher Versuch war die Herausgabe des den verschwimmenden Zeitungs-Phrasen heraus? Man lese dann z. B. New-Yorfer. Es war ein neuer Schritt auf der Bahn des ameri- die englische Krimgesdichte im Zusammenhange, von Augenzeugen, vor tanischen Journalismus. Die erste Nummer erschien im Frühling 1834. verfchiedenen Standpunkten, auch dem der Vertheidigung, und wenn Das Blatt fdlich fich geräusQlos ins Dasein, ohne vorangegan dem Leser nicht selbst gus leßterem ein Licht aufgeht, muß seine geiftige genen Posaunensdau, und gewann dennoch allmählich einen ansehu. Amaurofis volftändig ausgebildet und unheilbar geworden sein. lichen Lesefreis. Da8 martirte Gepräge desselben zog bald die Auf Es liegen i e$t brei authentische Krimgeschichten vor: die bemerksamkeit des Publikums auf fico; es gefiel durch die Kraft und fannte, von dem Times-Korrespondenten Mr. Russell, eine zum Theil Schärfe der Leitartifel, durd die Volftändigkeit und Genauigkeit der vertheidigende, mehr militairische vom Oberft - Lieutenant Bruce HamNadridten, durch die Offenheit und den guten Geschmad der litera- ley („The Story of the Campaign of Sebastopol”) und eine vom rifden Befpredungen und durch die glüdliche Auswahl der vermisch- Korrespondenten des Morning Herald, Mr. Woods, die eben ersdieten Mittheilungen. Die Presse im Allgemeinen bewilfommnete es

nen ist, und welche ich noch nicht gesehen habe. Sie fol in einem freundlich, und der Redacteur wurde bald weit bekannt und geschäßt. Grade vertheidigend sein, daß er mit den Entsduldigungen die Schuld Mancherlei ungünstige Umstände wirkten aber zusammen gegen einen nur um so unges didter bervorkehrt. Der Deutsche könnte fidein pefuniären Erfolg des „New-Yorfer'', und nach einem siebenjährigen Berbienft erwerben, wenn er die Chatsachen aus allen kombinirte und fruchtlosen Antämpfen ging er in der Tribune unter, wovon die erste fie logijd verbände und beleuchtete. Manches Richtige und Treffende Nummer im April 1841 ausgegeben wurde. Was fie unter seinen fände er aud in den bis jeßt fünfunddreißig Traktätchen des Sir Händen geworden und was sie eben nur unter solchen Händen werden Arthur Hallam Elton, eines unabhängigen Baronets, über den jeßis tonnte, weiß Amerika. Sie ist ein treuer Spiegel seiner Prinzipien, gen Krieg und die innere Krisis (,, Tracts for the Present Criseiner Ueberzeugungen, feiner - benn ift der Redacteur nicht Menfcd ?- sis”. 1-XXXV.). Er ist ein Mann des Friedens, aber nicht wegen Pfo., Vorurtheile. Die meisten Original - Auffäße flossen und fließen aus Shil. und Pence, wie die Herren von Rattun und Manchefter, sondern, seiner Feber; fein Geift webt in jeder Zeile; in den Augen des Pa- ,weil feine Art von Ehre für England aus diesem Kriege Hervorgeht", blikums find bie Borstellungen Horace Greeley und Tribune identis“. wohl aber die Krifis, weloe Englands Befteben gefährde. Er fürch .

duction aus dem Geifte des Germanismus, aus der deutschen Lites

son seinem Standpunkte aus den Ruin ber feudalen Schichtung Eng. beißt es, Nichts in der Welt sei fo humoriftisd, wie diese „Noctes lands und der Privilegien der Dligarchie. Die, welche in diesem Ambrosianae", und der ,,Schöpfer derselben vereinige alle Schönheiten Untergange eine Auferstehung zeitgemäßer Reformen", b. 5. allerbes Sofrates, Shakespeare, Johnson und Burke in fich.“ Das klingt bisherigen Disposition nach, entschiedenere und offenere Ausbildung beinahe sehr fühn! Die Adiirten, Selden So und So, obne Oleiben der Mittelflassen-Herrschaft, der Plutofratie sehen, finden in dieser in der Geschichte der Menschheit, haben das Unmögliche gethan, mehr, Aussicht auch keinen Troft, wenn sie nicht gerade zu den Männern als die Titanen, die den Himmel stürmten; sie haben Sebaftopol ges ber Adminiftrativ-Reform-Association-Farce geboren.

nommen; aber was find fie alle gegen meinen Freund Jenkins ober 3d will die Kriegs- und Krisen-Literatur nicht weiter verfolgen Johnson, d. 5. Sulze oder Müller, welcher mit den göttlichen, unund möchte hier ein- für allemal die leser der Literatur-Briefe bitten, fterblichen Waffen seines Genius, feines Pinsels, nod viel tiefer und in den bisherigen Hinweisungen auf die faulen Flede des politischen, fester versGlossene Geheimnisse der Kunft in Farben und Lichtern of geltenden, spezifischen England wesentlich nichts als Versuche zu ers fenbarte! „Ehre den Helden auf der Kirim, aber mehr Ebre für den bliden, Deutschland mit seinem Glauben auf sich selbst zu verwei. Pinsel meines Freundes Sulze!" So spricht ein erster englisder sen, nicht auf das geographische Vaterland, sondern auf die welthifto. Freund. rische, kosmopolitische Misfion deutschen Wissens und Schaffens, durch Die weißen, mit rothen Bändern beseßten Zaden ber Damen welde andere Länder und Nationen bereichert, in der Kultur gefördert, in Abendgesellschaften find spezifisc englisch", eben so wie die „Cammit einander vermittelt und versöhnt werden; nichts als Versuche, bridge Essays", alle von Mitgliedern der Universität geschrieben und Deutschland mit dem Walde, ben es vor Bäumen nicht fieht, bekannt mit vollen Namen unterzeichnet. Man muß dabei nicht vergessen, daß zu machen, mit dem Walde von Thatfachen, daß es ftets mehr giebt, die „Fellows" der Universität zeitlebens Mitglieder der Universität als empfängt, daß es auch ganz wesentlich England befreien muß, bleiben, wo sie das Leben später auch hinverseßen mag. Die diesjäh. ftatt von ihm ,,bessere Zukunft" u. dgl. zu erhalten.

rigen ,, Cambridge Essays" bestehen aus neun Abhandlungen: ,,Ma. 3. habe schon früher auf die kontinentale, besonders deutscherine", ,,Tennyson", ,,Cooper" u. f. w.

rine", ,,Tennyson“, ,,Cooper" u. s. w. 3oh habe blos Galton's Richtung im englischen Leben, in Industrie, Wissenschaft, Kunst, Lite- Notizen über moderne Geographie" wissenschaftlich werthvoll und ratur hingewiesen und gemeint, den Vogel schon an den Federn zu weniger spezifisch englisch gefunden. In den anderen Effaye Flingt es kennen, 3. B. am Barte. Ja, ich sehe in dem faum sechs Monate immer, als wäre England mit seiner von flösterlichen Mauern und alten Schnurrbarte von Charles Dickens blos aufgegangene Saat eines Inftitutionen geschüßten Wiffenschaft (die also nicht , umzukehren'' neuen Frühlings, die alten Schollen und Sdrullen des spezifischen braucht) etwas ganz Auserwähltes vor Gott und Menschen. England durchbrechend. Vielleicht sieht man dies deutlicher aus den Nocy muß ich ein Stüd Rriegs-Literatur in Fraser's Magazine zwanzig Heften von „Little Dorrit", wovon das erste Heft erschien (November-Heft), „A Campaign with the Russian Army", von einem oder sich vielmehr in ganze Wulfte von Anzeigen verfroch. Aus deutschen Wundarzte, erwähnen. Er fungirte als russischer Wundarzt welder ursprünglichen Quelle fließt Thaderay's feine, donungslose, in Sebaftopol und dem russischen Lager während der Belagerung. Er absolute, satirisde Polemit gegen das spezifische England? Aus Deutsch. shildert malerisch und treffend. Man lieft aus jeder Zeile die Uleberland, aus Goethe, aus Weimar, wo er einen hübsden Theil seinerzeugung, daß er alles selbst sah und erlebte, daß er richtig fan und Sugend verlebte. Woher fommt die deutsche Sprache, die deutsche deshalb richtig urtheilen kann. Der Tumult und die Soreden in Literatur, die deutsche Erziehung in immer zahlreicheren, edlen Kreisen Sebaftopol vor dem Sturme, die Nacht vor der Schlacht an der Alma, Englands? Nun, wahrscheinlich weder vom Monde, noch aus Sibirien. die Solacht felbft sind großartige Gemälde friso aus dem Leben weg. Didens ftand nie in direkter Beziehung zu der deutschen Literatur. Aber Auch er bestätigt, daß nur die Franzosen Alma gewannen und nicht er selbft hat es wiederholt versichert, daß er Carlyle, bem wesentlich nur dies, sondern daß fie aud den Herzog von Cambridge aus einer deutschen Denker und Dichter, unendlich viel verbanke. Das spezifische Situation retteten, welche die Niederlage vielleict unvermeidlich geEngland erklärte ihn, Carlyle, zuweilen für verrüdt, aber seine Popularis macht hätte. tät hat dabei immer zugenommen. Lewes widmet ihm feine ,,Biographie Man wird dabei unwillkürlid wieder an Aftenstücke und ThatGoethe's", als dem edlen Manne, der England zuerft lehrte, Goethe fachen erinnert, aus denen hervorgeht, daß den Türken unter Omer. zu würbigen, dem ersten, gründlichen Lehrer des Germanismus in Eng. Paída, während die Adiirten in den Sümpfen hinter Varna aufge. land; Carlyle's Werfe, bisher der großen Menge ziemlich unzugäng. rieben wurden (vor denen Omer-Pasha erpreß gewarnt hatte) Niederlich, weil sie zu voluminös, zu theuer und zu tief waren, find jeßt in lagen und den Ruffen an der Alma Erfolg gewünscht ward (?), ebenso einer wohlfeilen , Anthologie“ („Passages selected from the Writings an die Jutriguen, durch welde Dmer - Pafcha während seiner ganzen of Thomas Carlyle. By Thomas Ballantyne". Chapman & Hall.) Krimzeit an allen entsdeidenden Thaten und unabhängigem Handeln erschienen. In Kritiken über dieses Buch wird er, der einst Berrüdte, behindert ward. -- Wir haben Sündfluthen von Geschichten der der finnlose Schwärmer u. s. w., ,, der wichtigste Særiftsteller Europa's" Krim-Erpedition, aber nod lange feine Geschichte derselben. Diese genannt, nach den Urtheilen von Thaderas, Dideng, Rustin, Tennys wird aber erst unter ganz anderen Personen und Zuftänden möglich fon u. 1. w. unübertrefflich in Größe und Tiefe des Gedankens, in sein, wenn die Sündfluth von Geschichten abgelaufen sein wird. Die Malerei und Humor, ein Shakespeare in Darstellung der französ Sündfluth von Geschichten! Diese find wahrhaft pyramidal und ragen fischen Revolution, gegen welche die von Lamartine ein schöngeistiges weit mehr als funfzehn Ellen über die höchften Berge, so daß keine Gewäso sei. Aud Macaulay's elegante, conventionelle Form und Rettung vor ihnen möglich ist. Ueberall, wohin man fieht, Kriegs . Geschichtschreibung verschwinde gegen Cariple's tiefe, historische, indis bilder, Kriegsgeschichten. Jedes Unterhaltungsblatt hat immerwährend : vidualifirende, stets ins Herz seiner Personen und Thatsachen drin. Kriegenovellen, jede Bilder - Zeitung wimmelt jeden Sonnabend frisos gende Darstellung zu oberflächlicher Rhetorit. In diesem Tone geht von in Holz geschnittenem Pulverdampf mit Bajonetten, Leichen und es fort. Es kömmt uns hier nicht darauf an, solde Kritik zu fritisiren, springenden Bomben dazwisden, Lagerscenen, Landungen, Abreisen, mag fie übertrieben sein. Richtig darin ist die begeisterte Anerken, Alles, auch das Unmöglidste, das Efelhafteste (3. B. das Verbrennen nung des produktivsten, reichsten und nobelsten Schriftstellers und ungezieferlicher Kleidungsstücke) wird in Holz gesonitten, oft groß wie Mensden, der das Wesen seines Verbienftes und seiner ganzen Pro. ein Sheunthorflügel und in großen bedructen Penny-Fahnen verkauft.

Kunst ratur fchöpfte und zu bescheiden ist, um seine eigene Genialität und geffenheit gekommen, Gerdmad und Bildungsrichtungen im Volfe bardicterische Fülle für Etwas an fich zu halten.

barisirt und verborben, zumal da die in Holz gesơnittenen und in Uebrigens fann man auf diese überschwängliche Anerkennung Car- Budbruderschwärze verwandelten Kriegsgeschichten in der Regel mit Igle's in der englifoen Kritif eben so wenig geben, als auf dessen einem Certe auftreten, welcher bie Barbarei der Kunft literarisd nod Unfdwarzung früber. Wenn er nicht sich und Autoritäten, wie die übertrifft. „Wir baber da und dort fo und so viel Ruffisches zerstört, genannten, für sich hätte, der Kritit selbft fönnte man nicht trauen. verbrannt oder versenkt, die Russen uns aber blos so und so viel ges Es ist ein allgemeiner, oft unnatürlich werdender Fehler der Englän- schadet, folglich haben wir so und so viel weniger Schaden, als die der unter fich, daß sie sich gegenseitig unaufhörlich und bis in die Russen." Beiläufig, ein großer Irrthum. Man hat bereits den meis gröbfte Schmeichelei hinauf belobqualmen. In jeder Gefellsdaft wer ften Siegen der Adiirten den Pyrrhussieg nachgewiesen, schon aus den fie alle nach der Reihe mit Toaften belobhudelt.

Reibe mit Toaften belobhubelt. Stundenlang dem Umftande, daß unter der englischen Mißverwaltung im Duro. fteht immer Einer nach dem Anderen auf, um, betoaftet und apotheofirt, idnitt jeder Soldat ein Pfund Sterling täglich kostet und dabei früher fich gegen einen Dritten zu revanchiren und in Hyperbeln das Unmöge wenigstens ganz direkt verhungerte und erfror. Das Bombardement liche zu leisten. Um mich in literarischer Sphäre zu halten, erinnere von Sweaborg fou den Engländern über eine Million Pfund Ster. ich nur an die neue Ausgabe der „Noctes Ambrosianae", vom Pro. ling mehr koften, als die Beschädigungen an den Festungswerken nefeffor Wilson in vier Bänden, von denen die beiden ersten erschienen gatives Kapital für Rußland gemacht haben. – „Wir haben 1815 so find. 3d weiß nicht, ob sie in Deutschland bekannt find. Ju Eng- und fo viel Kriegs-Ausgaben bestritten, ohne zu Grunde zu gehen, land hat sich der gute Kuf derselben erhalten, seitdem sie der Neibe folglich können wir ießt, reider und zahlreicher geworden, recht gut Nach in Blackwood's Magazine zuerft erfdienen. Launige, feine, fu- auf viele Jahre jābrlich achtzig bis hundert Millionen Pfund Ster. moriftisde Shilderungen und Betrachtungen. Aber in Kritifen jestling extra für den Krieg erübrigen. Also immer zu; aber nicht zu

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