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jedoch unsere vereinten Bemühungen. Das Uebel ergriff auch unsere Nord-Amerika.

Hunde, von denen siebenundfunfzig daran zu Grunde gingen; meine

Shlitten-Organisation wurde dadurch volftändig aufgelöft.
Dr. Stane's

,,Die Erforschungs-Operationen wurden unter außerordentlichen Bericht über seine Entdedungen in der Polar - Region. *)

Strapazen und Entbehrungen ausgeführt. Bis zum 24. November Die legte der Erpeditionen zur Aufsuchung Sir John Franklin's arbeiteten wir mit unseren Shlitten und begannen im März unsere ist im vorigen Monat glüdlich zurüdgekehrt. Dr. Rane, der sie befehn Fahrten aufs neue. Viele dieser Fahrten wurden in der Dunkelheit ligte, hatte am 31. Mai 1853 auf der Brigs ,, Advance" mit einer flei und bei einer Temperatur von funfzig Grad unter Null gemacht. nen, aber auserwählten Mannschaft den Hafen von New-York verlassen. Die frühere Winterfahrt hatte ich persönlich geleitet, aber mit Hülfe Der offizielle Bericht, welden er dem amerikanischen Marine-Secres eines Gespannes von zwei Hunden und durch die eifrige Mitwirkung tair über das Ergebniß derselben übersdidte, lautet folgendermaßen:

meiner Dffiziere waren wir in den Stand gereßt, die einzelnen Par,,Unsere kleine Gesellschaft ist gesund und wobibehalten zurück. tieen abzulösen, wenn sie erschöpft waren. In dieser Weise wurde gekehrt. Wir erreichten die dänische Niederlassung Upernavit am die Durchsuchung der Gegend bis zum 12. Juli fortgefeßt. Man 6. Auguft nach einer beschwerlichen Reise von 1300 Meilen. Während glaubt, daß keine der früheren Erpeditionspartieen so lange im Felde dieser Reise, die wir abwechselnd in Böten auf dem Wasser und in war. Die Herren Brooks, M'Geary, Bonsall, Hayes und Morton Solitten über das Eis machten, ernährten wir uns ausshließlich von haben nach einander zu dem allgemeinen Resultat beigetragen. Die der Beute unserer Flinten. Wir brachten 84 Tage unter freiem Mannschaft arbeitete mit Ausdauer und Treue. Himmel zu, bevor wir den genannten Hafen erreichten.

„Ich gebe hiermit eine kurze Beschreibung der Erforschungen un3 habe die Ehre, Ihnen hiermit einen in der Eit entworfenen serer Gesellschaft. Umriß unserer Dperationen und der Ergebnisse derselben porzulegen, ,,Smith's Sund wurde seiner ganzen Länge nach untersucht und dem bald ausführlichere Mittheilungen folgen sollen. Meine früheren permessen. Er läuft gegen Norboften in einen Golf aus, dessen Depeschen meldeten dem Departement unsere Ankunft in den nörd. langer Durchmesser 110 Meilen ist. Die grönländische Küfte wurde lichen Niederlassungen von Grönland. Von da fteuerte ich quer durch bis an die nördliche Fronte verfolgt, die beinahe gerade von Dsten die Melville-Bai und erreichte am 5. August 1853 Smith - Sund nach Weften läuft (9. 17° N.). Bom weiteren Vordringen gegen das ohne den geringsten Unfall. Jo fand Rap Hatherton, wo ich ein Atlantische Meer hielt uns ein Gletscher ab, der jeder zukünftigen Er. Wahrzeichen zu errichten beabsichtigte, durch die weiter vorragende forschung eine unübersteigliche Schranke entgegenseßt. Diese staunens. Spiße der Littleton-Insel vom Sund ausgeschlossen, und wählte daher werthe Eismasse erhebt fich unter dem 60° westl. l. Er fällt in die den leßteren Ort für mein Cairn (ein fegelförmiger Steinhaufen), Richtung der Are der Halbinsel und ist wahrscheinlich das einzige auf den ich eine Flagge befestigte und Depeschen deponirte. Gegen Hinderniß der Lostrennung Grönlands vom Kontinent(?). Er erhebt Norden zeigte sich ein fówimmendes Eisfeld von der schwersten Art; ficoh 300 Fuß in fentrechter Front, und seine Basis wurde auf eine an einzelnen Stellen waren die Schollen zu 60 Fuß hohen Barrifaden Strede von 80 Meilen in einem einzigen ungebrochenen Abhange vera aufgethürmt. Meine Bersuche, durch dieses Feld zu bringen, blieben folgt. Dieser Gletscher erstreckt fid in fast gerader Richtung nach fruchtlod; ich wurde zurüdgetrieben und beinahe ganz vom Treibeis Norden und hält durch ein eisiges Band die fontinentalen Massen eingeschlossen. Ich entschloß mich daher, da mir fein anderer Aus von Grönland und Amerika zusammen. Das Borhandensein dieses weg zur Fortseßung der Aufsuchung blieb, die Küfte entlang, wo die Gled ders erklärt den Charakter des oberen Smith - Sundes, der beftarke Ebbe und Fluth (die hier 12 bis 16 Fuß steigt und fällt) einen ständig mit Eis bedeckt ist, das häufige Vorkommen von Eisbergen fdmalen eisfreien Kanal gebildet hatte, die Durchfahrt zu versuchen. daselbft und die Strenge bed dortigen Klimas. Das Schauspiel, Bevor ich diefen gewagten Schritt that, ließ ich an einer großen Bucht welches er darbietet, ist eines von der erhabensten Schönheit. Das unter 78° 26' nördi. Br. einen Vorrath von Lebensmitteln und ein land, in welches sich dieser Gletsder nach Norden zu verliert, wurde Rettungsboot sorgfältig verbergen.

„Washington" genannt, und der Bai, welche es von Grönland trennt, ,,Der außerordentlich starfe Bau der ,, Advance" machte es mög- habe ich den Namen des Herrn Peabody beigelegt. lid, diese gefahrvolle Fahrt zu überstehen. Dbschon das Fahrzeug zur ,,Ein großer Kanal, der an der westlichen Krümmung der PeaEbbezeit immer auf den Grund zu liegen kam und durch den starken body-Bai (80° 12' nördl. Br.) beginnt, bildet die interessanteste geoDrud des Eised von außen zweimal umschlug, kam es doch ohne ernft- graphische Entdeđung, die wir auf unserer Reise machten. Dieser liche Beschädigung davon. Nachdem wir uns einen Monat lang unauf- Kanal dehnt sich nordwärts in eine offene eisfreie Fläche aus, die einen Hörlich so fortgearbeitet hatten, jeden Tag durch einen kleinen Fortschritt bedeutenden Reichthum an animalischem Leben zeigt und alle Charakzu neuen Anstrengungen angefeuert, umsloß uns endlich das neue Eis tere eines offenen Polarmeeres trägt. Eine eisfreie Oberfläche von To fest, daß ein weiteres Vordringen zur Unmöglichkeit wurde. Mit 3000 Quadrat-Meilen mit einem gleichfalls freien nördlichen Horizont Schwierigkeit fanden wir am inneren Ende einer Bai, die sich unter wurde von verschiedenen Erhöhungen aus gesehen, und ein Nordwind 78° 54' nördl. Br. von der Küfte einbiegt, einen Zufluchtsort für den von 52 ftündiger Dauer brachte fein Treibeis in diese Wafferfläche. Winter. Am 10. September schleppten wir unsere bart mitgenommene ,,Mit schmerzlichen Gefühle melde ich dem Departement, daß ich kleine Brigg in diese Bai. Dieser Plas bildete den Mittelpunkt, von nicht im Stande war, diese Gewässer zu befahren. Eine 125 Meilen dem die Erforschungszüge meiner Gesellschaft ausgingen.

lange Eismafie, deren Oberflädje so uneben ist, daß man kein Boot Der Winter war von bisher unerhörter Strenge. Whisky ben darüber transportiren fann, trennt sie von der nächften südlichen Zufahrt. gann schon im November zu frieren, und das Quedsilber blieb beinahe Meine persönlichen Anstrengungen im April und Mai, eines der vier Monate lang feft. Nach den eilf Weingeift-Thermometern, beren kleinsten Kautschuf-Böte dem Kanal auf 90 Meilen in die Nähe zu brinwir uns bedienten, sant die Temperatur auf rechzig bis fünfundfiebzig gen, schlugen fehl. Meine Begleiter, fo wie ich selbst, waren erschöpft; Grad noch nicht reduzirt und die mittlere Jahrestemperatur vier derselben mußten fide die Zeben abnehmen laffen, die erfroren war 5,2 Grad Fahrenheit, die niedrigste, welche bis jegt aufgezeichnet waren; faft Alle litten am Skorbut, und die Jahreszeit war so weit wurde. Diefe außerordentliche Kälte und die hundertzwanzig Tage vorgerüdt, daß eine neue Reise unmöglich war. Nördlich vom 81° 17' lange Abwesenheit der Sonne erzeugte eine unbekannte, aber tödtliche wurden die Ufer des Kanals fteil und fo uneben, daß man sie auch Form von Starrkrampf (Tetanus). Dr. Hayes, der Chirurg der Er- mit dem Solitten nicht mehr passiren konnte. William Morton, der pedition, hatte durch seine Anstrengungen den Skorbut glüdlich be mit einem Eskimo und einem von Hunden gezogenen Schlitten diese kämpft; diese fürchterliche Neigung zu tonischen Krämpfen vereitelte Stelle erreicht hatte, drang zu Fuße weiter vor, bis ein mauerähnliches

Vorgebirge, das von einer heftigen Brandung bespült war, seinem *) Nach der „Neuen Zeit" von New - Yorf.

Fortschritte ein unübersteigliches Hinderniß darbot.

liches Hafen zeigten sich nur men

„An den westlichen Küften dieses Meeres hatte ich vorzüglich Spu- fährten mit bewunderungswürdigem Heldenmuth. 36 würbe ungeredt ren der waderen Märtyrer zu finden gehofft, deren Aufsuchung diese gegen sie sein, wenn ich unterließe, ihre Anhänglichkeit zu mir selbst Erpedition bezwedte. Die verdienstvollen Bemühungen Dr. Rae's — und ihr waderes Betragen in Zeiten der Entbehrung und Gefahr andie is erft jeßt erfuhr – würden der Fahrt einen rein geographi- guerkennen.

. schen Werth gegeben haben. Wenn ich den Zustand meiner Gesell ,,Die gegenwärtige Saison gilt für beinahe eben so ftreng als schaft genau überlege, so muß ich das Fehljólagen unserer Einsdiffung die vorhergehenden. Das Eis hat im Norden eine furchtbare Ausdehfür eine Fügung der Vorsehung halten.

nung, und es ist eine wunderbare Fügung, daß das neue Aufsuchungs„Das land, welches nördlid und westlich von diesem Meere be- geschwader dem Einfrieren entging. Das rasche Vorrüden des Win. spült wird, wurde bis 82° 30' nördl. Br. und 76° westl. l. aufge- ters hatte es schon mit einer Dede von neuem Eise umgeben, und ohne nommen. Es ist das nächste Land am Nordpol, das bis jeßt entdedt die Gewalt des Dampfers und die außerordentlichen Anstrengungen wurde, und trägt den Namen des Verehrten Herrn Grinnell. Capitain Hartstein's wäre es unvermeidlich festgefroren. Nicht allein

,,Als die Jahreszeit weiter vorrüdte, wurde es uns zur Gewiße der Smith, sondern auch der Jones- und Lancaster-Sund waren von beit, daß unsere Brigg nicht wieder frei werde. In unserem eigent- undurchdringlichen Eisfeldern gesperrt, allein troß dieser Hinderniffe und an den Sund dehnte fich eine ununterbrochene Eisfläche bin. Es Baffins-Bai ganz zu umschiffen und die dänischen Niederlafsungen zu war bereits zu spät, um in den Böten einen Ausweg zu suchen, es erreichen." gebrach uns an Brennmaterial, und unsere Lebensmittel waren wohl reichlids, aber nicht geeignet, uns vor dem Sforbut zu schüßen. Unter solchen Umständen machte ich mich mit fünf Freiwilligen auf den Weg, Der moderne Spiritualismus in Amerika und Europa. um, wo möglich, die Mündung des Lancaster Sunds zu erreichen, wo id mit den britischen Erpeditionen zusammenzutreffen und dann

(Soluß.) meinen Gefährten Unterstüßung bringen zu fönnen hoffte. Auf diesem G.H.). Soubert, welcher früher den Aussagen der Somnambulen Wege freuzten wir die nördlichste Route von William Baffin; da wir vertraute, bereut es, auf das Vogelgesdrei phantaftisher Visionen, auf aber fanden, daß fic von Jones-Sund bis zur Hakluyt-Insel eine die Drafelsprüche unserer modernen Pythien und Kafjandren mit aberfeftgeschlossene Eismasse erstreckte, kehrten wir wieder um und erreich. gläubiger Hingebung geachtet und die Gefahren nicht erkannt zu habent, ten mit großer Anstrengung unsere Brigg.

die unseren Forschungen im Nachtgebiete der magishen Zustände und Im zweiten Winter hatten wir außerordentlich schwere Prüfun- Erfbeinungen auf jedem Schritte begegnen. Er warnt vor der Stimme gen auszubalten. Wir waren genöthigt, das Leben der Eskimos zu des wahrsagenden Geistes, die, wie aus Merlin's Grabe, fich aus dem führen, uns unter Moosdeden zu vergraben, Lampen zu brennen und Holze des Tisches vernehmen läßt, und die nicht durch hörbare Worte, das robe Fleisch von Wallroffen und Bären zu essen. Einmal waren aber durch Schrift und Zeichen dem Fragenden Antwort ertheilt alle Mitglieder der Erpedition, Herrn Bonsall und mich selbst ausge Echt mittelalterlich ist es ihm, nicht das Echo der eigenen Seele, nommen, am Skorbut krank und nicht im Stande, von der Bant auf. welches die Drakelsprüche ertheilt, sondern ein fremder Geift, der mit zustehen. Unsere Rettung haben wir allein der fyftematisch organisirten dem Menschen sein Spiel treibt. Wären aber aud die Geister, die Jagd und den Hunden zu verbanfen, mit deren Hülfe wir uns von aus den Tisden sprechen, wahrhaftere Bezeugungs-Geifter, welche den Eskimos, deren nächste Niederlassung fiebzig Meilen von unserem wie die wahrsagende Magd zu Philippi dem Paulo, dem Menschen Hafen entfernt war, Wallroßfleisch verschafften. Mit diesen Eskimo allenthalben nachfolgten und entgegenträten, wo er mit den Kräften - einer höcft interessanten Race – folossen wir ein werthvolles seiner inneren Natur in ihr beimatliches Element hinaustritt; so müßte, Bündniß, theilten uns gegenseitig von unseren Vorräthen mit und hals meint er, uns dennoch ihr Zeugniß, wie dem Apostel, ein webethuenfen einander in jeder Beziehung freundlich aus. Man durfte ihnen des sein, denn es fäme aus einer Quelle, deren Wasser für unseren nie ganz trauen, aber durch ein aus Güte und Strenge gemischtes Bes Geist kein Waffer des Lebens, sondern vol betäubender, schädlicher nehmen verschafften wir uns von ihrer Seite sehr wesentliche Dienfte. Kräfte fei.

,,34 habe den Verlust von breien meiner Kameraben zu melden. So ist es mit dem Beweise des Ueberirdischen der Erscheinung Zwei dieser braven Leute, die in der Erfüllung ihrer Pflichten um aus dem Inhalte ihrer Mittheilungen fehr mißlid, unb jener Lug famen, der Zimmermann Christian Ohlsen und Jefferson Baker, ftar- und Trug, welcher die Wahrheit bei weitem überwiegt, wahrlich nicht ben am Starrkrampf, der Dritte, Peter Schubert, an einem Absceß, der geeignet, uns die Üeberzeugung aufzubringen, sie könnten nur einem durch die Amputation eines seiner Füße erzeugt wurde. Herr Dhlsen Reiche des Lichtes' ihre Entstehung verdanken. Es wurde auch von war mein persönlicher Freund und Rathgeber; er hatte während meiner den Geistern weder eine wichtige Entdeđung gemacht, noch ein NaturAbwesenheit auf den Shlittentouren den Befehl über die Brigg Gefeß verrathen, noch etwas tief Verborgenes erforscht, und als Luther

„In der Ueberzeugung, daß uns ein dritter Winter das Leben auf die Wartburg gebracht worden war und Katholifen und Lutheraner kosten würde und wir zu vollständig vom Eise eingeldlosten waren, gleich eifrig danac strebten, den Aufenthalts-Ort des räthselhaft als daß uns eine Erpedition vom Sunde aus noch diesen Sommer Verschwundenen zu erforsden, blieben, wie Lerdheimer erzählt, alle befreien könnte, gab ich die ,, Advance" am 7. Mai auf und begann gefragten Geifter ftumm, oder logen. Selbst die Fälle, wo die vereinen Zug nach Süden. Die Kranten — vier an der Zahl – wur. meintlichen Geister etwas verrathen haben sollen, was sie allein gee den von unserem Hundeschlitten gefahren. Jo mußte meine naturhisto- wußt, Thaten, die sie verrichtet, und wo die aufgefundenen Gegenftände rische Sammlung preisgeben, rettete aber die Dokumente der Expedition. den Beweis für die Wahrheit der Aussage liefern sollen, Gesdidten, Die Organisation bieses Zuges wurde reiflich überlegt und so einge die wir ebenfalls zweitausend Jahre zurück verfolgen können, haben richtet, daß wir auf dem Eife wie auf dem Wasser vorwärts kommen für die Eriftenz der Geifter fein Gewicht. Oft genug zeigte sich bei konnten. Die Transportmittel bestanden aus Böten, die wir auf ein näherer Nachforschung die ganze Aussage der Geifter als Trug, und Sólittengestell befestigten, und aus kleineren Schlitten, die bei sowie mir sind selbft zwei Geifterspuke der neuesten Zeit bekannt, wo in rigen Stellen aushelfen mußten. Mit Ausnahme verminderter Rationen beiden die von dem Geifte erzählte Geschichte fein wahres Wort entvon pulverisirtem Brod und Talg hatten wir keine Nahrung als die hielt. Aber auch da, wo die nach der Angabe des Geiftes aufgefundes Beute unserer Jagd. Eine kleine Reserve von Borden's Fleisch-Zwie nen Papiere oder Knoden den unumstößlidhen Beweis der Wahrheit bad wurde für außerordentliche Fälle aufbewahrt. Unsere Kleider bei der Geister-Aussage liefern sollten, führt und ein einfacher Weg auf ftanden aussgließlich aus Pelzwerk, und an den Füßen trugen wir Filz- eine natürliche psychologische Deutung des Problems. Wie im Shlafe dube.

ein unflarer Sinnenreiz eine ganze Reihe von Traumbildern hervor, Die größte Anstrengung kostete uns der Weg über den ausge- ruft, so werden auch die unklaren, nicht ins Bewußtsein gelangenben dehnten Eisgürtel, der zwischen der Brigs und dem nächsten füdlichen Reizungen des inneren Sinne die Veranlassung zur Schaffung einer Gewässer lag. Obfchon dieser Gürtel in gerader Linie nur einunde Reihe von Phantasie-Bildern, welche in gewissen Fällen eben so deutachtzig Meilen breit war, so war der Transport über die rauben Eis- lich außer und empfunden werden, wie im lebhaften Traume. Daß massen doch so schwierig, daß er uns einunddreißig Tage barter Arbeit aber z. B. pergrabene Knochen, leichname, auf gewisse Menschen einet und einen Weg von dreihundertsechzehn Meilen kostete. Vom Kap Eindrud machen, zeigt uns die bekannte Geschichte in Pfeffel's Garten Alexander an festen wir die Reise in den Böten fort, batten aber ges zu Colmar, der Versuche des Herrn $. Reichenbach nicht zu gedenken. legentlich am Fuße von Gletschern kurze Streden auf dem Eise zu über die Geister fagen es doch selbst, daß fie die Seelen Verrüđzulegen. Am Rap York errichtete ich ein ,,Cairn“ mit einem Wim- storbener seien, daß sie um uns herumschweben, von uns genöthigt ers pel und Depeschen zur Information von Fahrzeugen, welche die Melo fcheinen, uns als Soußgeister dienen. Das Zeugniß in der eigenen ville- Bai durchfreuzen, und schiffte mich dann, nachdem ich mein un- Sade will nun aber nicht viel bedeuten. So wenig es für uns ein benußtes Boot zum Verbrennen zertrümmert hatte, nach den nordgrön. Beweis für die wirkliche Eristenz Brahma's ift, daß Tausende von ländifchen Niederlaffungen ein. Am 6. August (wie schon oben bemerkt) Brahminen in ihren Verzüdungen Brahma gesehen haben, und er fich trafen wir ohne Unfall in bester Gesundheit und Stimmung in Uper. ihnen als solder offenbart bat; so wenig wir deshalb glauben, es napig ein. Während dieser ganzen Reife benahmen sich meine Geo existire Apoll, weil er jenem Römer aufträgt, eine Ode auf ihn zu

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und die modernen in weißen daß das in ; liefern. Det

dichten, und ihm selbst den Anfang diftirt, oder die Nymphe Egeria, sind es, sagen wir, diese Erscheinungen, welche man, da sie durch eine weil Numa Pompilius von ihr belehrt wird; so wenig wir deshalb physische Wirkung im Diefseits nicht erklärbar (dienen, seit Jahrtau. an die persönliche Eristenz des Teufels glauben, weil Luther mit ihm senden nur auf transscendentem Wege erklären zu können glaubte, oba mande Rämpfe bestanden, aus denen er mit sichtbaren Spuren an fchon es bei weitem weniger denkbar ist, daß immaterielle Geifter in seinem Leibe hervorgegangen, und Tausende von Menschen mit der fremder Materie Veränderungen hervorrufen, als das pfysische mit höllischen Majestät verkehrt: eben so wenig haben wir Grund, deshalb der Materie verbundene Kräfte auf andere Materie und ihre Kräfte an die Realität der Geister zu glauben, weil sie sich für solche aus. wirken follen. Es wäre dieses Klopfen und Pochen, dieses Werfen, geben. Räumt man einer Erscheinung Realität ein, so hat man keinen dieses Zersdlagen der Töpfe und Fensterscheiben, das Umwerfen you Grund, fie der anderen abzusprechen; sind unsere modernen Geister Tischen und Stühlen, das Lauten von Gloden, das Spielen musikas bie Seelen Verstorbenen, so ist auch der Teufel eine Wahrheit, so ift lischer Instrumente doch eine gar zu prosaische und lächerliche Art für auch die Blodsbergfarth, der Vampyrismus und die Lykanthropie ätherische Wesen, und wenn ein sehr geachteter amerikanischer Schrifte eine Wahrheit. Die Geister sind aber überall nur da, wo man an fteller meint, es geschehen jene Manifeftationen nur deshalb, um der sie glaubt. Zeugniß gegen Zeugniß! Meine Somnambulen haben Menschen den Beweis für die Wahrheit einer zweiten Eristenz zu lies mir ihre Erscheinungen von Geistern als Produkte ihres eigenen fern: so müssen wir gestehen, daß wir uns von einem Geifterreiche Seelenlebens bezeichnet, und bei meinen sehr gelungenen trapezoman- doch ganz anderer Mittheilungen versehen würden, wenn es darauf tisden Versuchen hat sich nie etwas Geisterhaftes eingemengt, so wenig anfäme, einen Beweis feiner Eriftenz zu liefern, als jene täppischen wie bei denen des Grafen Szapary. Hier bezeichnete fich der Spreder Nedereien. Wenn aber viele Bertreter erafter Wissenschaft die Wahrals Geist, dort als Naturfraft, am dritten Orte als Nervenfluidum, am beit der Erscheinung leugnen, weil fie ihren Naturgefeßen zu widervierten als Magnetismus, am fünften als Feuer.

sprechen scheint, so mögen sie doch bedenken, daß der Mensch, ihrer Die Geister sind ja aber auch gesehen worden, und jene Tau- eigenen Ansicht nach, die Combination aller telluren Kräfte ift, deren fende verbürgter Geldichten, wo Personen im Momente des Todes Resultat eben die Herstellung des fichtbaren Organismus und des mit ihren Angehörigen und Freunden, oft gleichzeitig mehreren, erschienen, ihm eng verbundenen selbftbewußten Geistes ift; bedenken, daß jede lafsen dod an der Eriftenz einer Geisterwelt keinen Zweifel! – Nichts Kraft daburo fich als solche dokumentirt, daß sie auf fremde Mateist im Gegentheil mehr geeignet, den Beweis zu liefern, daß alle Vis rie hinauswirft (Anziehung und Abstoßung) und daß, wenn zwei Kräfte flonen subjektive sind, als eben die Erscheinung Verstorbener. Bald kombinirt werden, jede die andere abändert (Schwere und Magnetiserscheint der Geist als Wölfchen, bald als Wolfe, bald dunkel, bald

Wolfe, bald dunkel, bald mus, Elektrizität und Magnetismus, Licht und Chemismus), ja, wenn hell, bald dicht, bald durchsichtig, meist bat er zierliche Toilette ge- zwei Kräfte (Materien) zusammen wirken, ein vollkommen Neues und macht, nad Zeitalter und Herfommen verschieden. Antite Geifter ers Drittes entfteht, was mit beiden Elementen nichts mehr gemein Hat fbeinen mit Waffen und Schmuck ihrer Zeit, die Geifter des Mittel- (chemischer Prozeß), endlid bedenken, baß der Menschengeift keine blog alters meift als Mönch oder Nonne, oder in der Tracht ihrer Zeit, ungreifbare Idealität, sondern eben die reale Kraft-Neußerung des OrgaJa, wenn Marsilius Ficinus, laut gemachtem Vertrage, dem Michael ruhend verhalten kann, daß er burd jede materielle Thätigkeit in MitMercatus in seiner Todesstunde erscheint und ihm zuruft: 0 Michael, leidenschaft verseßt wird, daß er, wie jede andere Kraft, polarisd thăMichael, vera sunt illa! so erregt es doch unser gerechtes Bedenken, tig sein muß: dann werden sie viele Anknüpfungspunkte für eine phydaß der Geift zu Pferde einhersprengt. Wie kömmt es, daß nicht ein fische Erklärung jener bisher unerklärten Phänomene erhalten. Wenn Geift aussieht wie der andere? Wäre das Bild unseres fterbenden wir dieselben aber auch nicht bis in ihre feinfte Regung verfolgen Freundes, wie es vor unser leiblihes Auge tritt, wirklich eine Realität, können, so wenig, als wir wissen, wie der Wille auf den Muskel woher die Kleidung, die Waffen, die Pferde? Wenn daher Enne- wirft, so ift bod die Möglidfeit für ihre naturgemäße Deutung gea moser alle Geifter - Erscheinungen für subjektive Gebilde hält, aber funden und der Weg für das Erperiment angebahat. meint: Wenn die Gestalt eines Abwesenden in wichtigen Momenten Die Geifter, welche heute mit uns aus den somnambulen Tischen einem Anderen leibhaft erscheint, und zwar in dem Zustande, worin reden, die Geister, welche sich klopfend vernehmen laffen und Zeichen fich jener eben befindet, wohin z. B. das nicht seltene Erscheinen von thun, sind keine anderen, als die sich früher aus den Drafeln und Sterbenden gehört, so hat das Phantasiebild objektive Wahrheit, so Sybillen, später aus den Verzügten und Besessenen hören ließen, heutist das eine arge Jafonsequenz. Wenn dagegen Lillpopp behauptet, zutage aus den Somnambulen und Clairvoyanten sprechen und leider

Formen thätige Gefühls-Vermögen den Ein auch zu ihrer Zeit Tausende unglüdlicher Dpfer zum Sdheiterhaufen druck von einem wirklichen Geifte objektivire und ihn unter der höchft führten; überall aber war es der eigene Geist, welcher aus seiner möglichen Form darstelle, und da dies die mensdliche Gestalt sei, so Tiefe Manches hervorholte, was einmal als Wahrheit erprobt, das erschienen auch Gott und die Engel uns in menschlicher Gestalt; fo andere Mal als nedender Trug verbannt wurde. Nie aber waren es muß ich entgegnen, daß ich zwar an eine Wechselwirkung mensdlicher Boten aus einem jenseitigen Geisterreiche, welde, munter dem Ansdeine Geifter im Erdenleben glaube und auch die Erscheinungen der Seelen des Ernstes und der anständigen Zucht ihren lägenhaften Scherz und im Momente des Todes dadurch erkläre, aber nirgends einen Beweis Trug mit den Seelen der Menschen treiben" und wiegt in fchmeichelndafür finden kann, daß jene geistige Wechselwirkung über das ,,Diese der, dönthuender Weise nicht mehr das äußerlich leiblice, sondern seits" hinausgehe. Selbst das gleichzeitige Schauen Mehrerer wird das geiftige Verberben des Menschen suchen.“ Wer dieser inneren uns kein Beweis für die Objektivität der Ersdeinung, da bei allen Stimme Glauben fdenft, der wird fich nur allzu oft täuschen, aber Elftasen eine Uebertragung gleicher Seelenftimmungen stattfindet. Man von Zaubereisünden" ist deshalb nicht die Rede, denn das Reid des hat weit mehr Ursache, fich darüber zu wundern, daß im Hause der Teufels und der Dämonen ist längst verschwunden, um nie wieder Frau Hauff unter Rerner's Leitung fich ein Menso den magischen zu erftehen; von dem aber, der dem Grunde dieser Erfbeinangen itt Einflüffen entziehen konnte, als daß einige der Geisterseberin Nahes der Tiefe des eigenen Geistes nachspürt, wird man mit Moses nicht ftebende mit anfingen, Geifter zu sehen.

sagen dürfen, daß er ,, dem Herrn ein Gräuel" sei, und unsere Mos Mehr als alles Andere foul aber jenes zauberische Einwirken auf dernen werden von ihm mit Unrecht behaupten, daß er ,, umnebelten frembe Materien den Beweis für ein ung umschwebendes Geifterreich Seiftes" fel. Denn der dämonische Scherz, welchen die Klopfgeister baren Anstoß, wie sie von je ber hier und da beobachtet wurden, wie reit zum Hervorbrechen, uns nahen, und daß dem Menschengeschlechte fie das Mittelalter bei seinen Befesienen und Heiligen, Kerner bei eine Nacht hereinzubrechen drobe, vin deren Dunkel ein Reich der seiner Frau Hauff wahrnahm und die amerikanischen Spiritualisten kräftigen Irrthümer, der falschen Wunder und der dämonischen Mädte in ihren Zirkeln fich oft wiederholen fahen; jene unheimlichen Töne," zur Erscheinung täme, deren Wert die Gräuel der Unsauberkeit, des bas Pogen, das seit Hiob als Geifterflopfen galt, das Werfen, Shlür- Menschenmordes und des atlgemeinen Elends fei'': nein! bie Klopffen, Beulen, Rasseln, das fich feit Arthemidorus bis in die neueste Beitarbeit ist die Arbeit des eigenen Geiftes, welche uns zu einer unin manchen Gebäuden wohl Hören, aber nicht ergründen ließ, welches geahnten Tiefe der eigenen inneren Natur hinführt und uns Kräfte Luther auf der Wartburg, den Pfarrherrn Stipß zu Torgau, den Archis ahnen läßt, mit denen wir unbewußt hinauswirken auf die uns umdiaconus Günther zu Naumburg, als er noch in Ungarn war, und die gebende Natur, Kräfte, deren nähere Renntniß uns Aufklärungen verHumboldtschen Aeltern in Tegel beunruhigte; jene sichtbaren Spuren, spricht über eine Reihe von Erfdheinungen, die man nicht hinwegbiswelche die Geifter an den Rörpern der von ihnen Gequälten hinter- putiren konnte und an die man doch nur feuen Blides berantrat, ließen, wie bei Luther und dem Profeffor Shuppert in Gießen; jene weil man fürchtete, fie mit einer vernünftigen Naturforsøung nicht Shriftproben, die, ohne sichtbare Hülfe auf das Papier bingeworfen, bewältigen zu fönnen. Jeßt sinken die Søranken, welche unseren Foran das mene mene tekel upharsin erinnern; jenes Schweben der Mena sdungen Grängen zu seßen fdienen, und während wir uns überzeugen, fohen über der Erde und ihr Erheben in die luft, wie es bei Heiligen, daß alles das, was man von je für , jenseitig" gehalten hat, eine Besessenen und Heren öfter vorfam, wie es Kerner beobachtete, und genügende Erklärung im Diefseits findet, verschwindet aller Aberglaube; wie es auch bei den amerikanisden Spiritualisten öfter gesehen wurde, und während die Ersseinung und die Prophetie Sache des Experiments diefer Prototyp alles Fliegend, aller Himmel- und Höllenfahrten; bawird, gestaltet fich die Theorie der , Geifterfunde"i zu einem Kapitel

der Psychologie um. In der alten Wildniß des Aberglaubens erblüht türlich dieses Zeichen für sich in Anspruch nimmt. Wollte aber die Nüanjeßt die Blume der unsterblichen Vernunft, und mit der Ergründung cirung angedeutet werden, so konnte, wie bas dumpfe o ganz richtig durch der pbyfischen Weltordnung tritt und auch die moralisde Weltordnung schwedische å ausgedrüdt wurde, ein entsprechendes Zeichen ė, wo o mit in ein neues Licht. Mit rasender Eil nähert sich die Welt einer einfließt, unde, wo a mit gehört wird, gewählt werden. Warum bas v Zeit des Ueberganges. Das Alte ist vergangen, und es ftrebt Adles burc f und das sch durch sh ausgedrüdt wurde, ist nicht klar. Das st, wie neu zu werden, aber in dem Strudel fid überstürzender Neuerungen in bist, hätte wohl, wie es der Swabe spricht, in scht verwandelt verliere der Mensch sich selbst nicht aus den Augen, denn nur dann, werden und dadurch die Aehnlichkeit der beiden Dialekte für das Dhr wenn er fein eigenstes 3$ zu ergründen ftrebt, fann er unbefangen Veranschaulicht werden können. Der Portugiese spricht nämlich st und und flaren Blides aus fid beraus dauen.

sp gerade fo breit scht und schp, wie der Schwabe, und zwar nicht Man hat den Spiritualismus fic felbft überlassen. Die Führer etwa nur in den niederen, fondern in den höchsten Ständen die der eraften Wiffenschaften, zu stolz, um zu prüfen, im Hochgefühle des von der Häßlichkeit der Sprache des Camoeng durchbrungen, mit Vorbereits Erkannten und Durchforschten, leugneten Erscheinungen, die sich liebe franzöfisch sprechen. Auch die Nasentöne õi (port. õe), äi, o im ersten Augenblice den physischen Gefeßen zu entziehen schienen (port. om), au (port. ão), ě (port. em) find beiden Dialekten gemein. und die sich etwas unbequem an sie berandrängten; Andere glaubten Aber darum klingt es doch nicht weniger abenteuerlich, wenn der Herr die Sache abgemacht, wenn sie von Sinnestäuschungen, Leichtgläubig- Ueberseßer ein zartes Sonett des Bocage also wiedergiebt: keit und Aberglauben sprachen; noch Andere scheuten sich vor der An

Sios ist dor morgo-gruos fom jungo summor, erkennung der Phänomene, welche zu Folgerungen zu führen schienen,

Süß ist der Morgengruß des jungen Sommers, die sie einzugestehen nicht wagten, und die Feigheit der Wissenschaft,

Wann sich im goldno dau od bluomo griosot, und fast diese allein, nöthigte das Bolt, nach dem Uebernatürlichen

Wenn fich im goldnen Than, die Blumen grüßen. zu greifen.

Wann mit gebletshor ibbord sand - benk fliosot Die ultima Thule menschlichen Wiffens ist noch nicht erreicht;

Wenn mit Geplätscher über die Sandbänke fließen die Kräfte, welche die Natur Wissenschaften bis jeßt erfennen, find

De woiche wello wi' im kindor-schlummor; nicht die einzigen, und der Mensch, welcher in seinem Drganismus

Die weichen Wellen wie im Kinderschlummer eine Wesenheit für fich bildet und noch manche Kräfte birgt, die außer.

Wann unter dousod feggol ist kôi stummor, halb der Eleftrizität und des chemischen Prozesses liegen, ist fich felbft

Wenn unter tansend Vögeln ist kein stummer, in seinem Wollen und Glauben, in seinem Empfinden und Wirfen

Ous dousod kello liodor sich orgiosot, noch ein Räthfel. Vergleichen wir aber die Fabeln der Vergangenheit

Aus tausend Kehlen Lieder sich ergießen, mit der Gegenwart, benußen wir die Ergebnisse der eraften Wiffen

Od lercbo flattrig ouf zom himmol shiosot, haften zu Analogieen auf verwandtem Gebiete; so ergiebt fid bas,

Die Lerchen flatternd auf zum Himmel schießen war früher für übernatürlich gehalten wurde, als eine nothwendige

Und 'drachtigal kund duot iorn liobos-kummor; Erscheinung in der Rette psychischen Wirkens. Und ist nicht das

Und die Nachtigall fund thut ihren Liebesfummer; innere Seelenleben des Forschens werth? verdient der, der sich mit

Sios ist, wann blå fom silber - falbo mâu redlichem Streben in diese Gebiete wagt, den Sohn und Spott,

Süß ist, wenn blau vom filberfalben Mond mit dem man ihn züchtigt? Wahrlich, es giebt noch Sachen,

Ståt mêr und himmol goistorhaft beluichtot, die den Menschen näher angehen, als der elektrische Telegraph

Steht Meer und Himmel geisterhaft beleuchtet, um die Erde und das große eiserne Dampfschiff, die Brüde

Där's iodom liobos-priostor a hot dau; über das Weltmeer, Sachen, die die ganze eine Hälfte seines Wesens,

Der es jedem Liebespriester angethan hat; feine Nachtseite, berühren, und zu diesen gehören auch jene Erschei.

Doch all dui herrlichkoit ist wunzig klõi, nungen, welche, fo weit die Geschichte reicht, sich bei allen Völfern,

Doch al die Herrlich feit ist winzig klein, bei allen Religionen, in allen Welttheilen wiederholen, auf die Ents

Denk î, wio sios sich ĝist ior aug gofuichtot. widelung der Menschheit den entschiedenften Einfluß übten, und die

Dent' ich, wie füb fich einft ihr aug' gefeuchtet, der moderne Spiritualismus als Beweise für feinen Glauben auch

Wő zeofach's lebbo mior lebendig shôi, neuerdings wieder auszubeuten bestrebt ift. Dr. Shindler.

Wo zehenfach das Leben mir lebendig schien.
Die Ueberseßung selbst ist sehr getreu, wie sich aus den drei fa-

talonisen Sonetten ergiebt, denen der Urtert beigebrudt ift.
Portugal.

Aber wenn die Mühe auch zu bewundern ist, womit sich der Herr Sechzig portugiesische Sonette, in oberschwäbischer Uebersegung, mand des Lächelns erwehren können, wenn er diese furiose Romanist

Ueberseßer dieser Grille gewidmet hat, so wird sich doch schwerlich Jes von Jovialis.

rung des Schwäbischen zu Gesichte befömmt. Es sieht in der That etwas wunderlich aus, Sonette im Dialett, Den Dialekt als Ueberseßungssprache in seine Ehre einzufeßen, eine strenge Kunstform im Bauernjargon vor sich zu sehen, einen por- mag verdienstlich sein, aber dann dürfte sein Plaß am Heerd, in der tugiesischen Kavalier in den Kittel eines Sdwarzwälders gesteckt! Ift Werkstätte des fremden Voltes und nicht auf dessen Throne sein. das zu etwas anderem, als einer lustigen Maskerade, erlaubt? Wenn der Herr Ueberfeßer nur wenigstens einem portugiesischen Bauern den

Mannigfaltiges. Rod des schwäbisden angezogen hätte, das wäre vielleicht nicht so übel gewesen; hat ja doch der Portugiese dasselbe Gesicht - will heißen den Dr. Gnüge's Gefeße der französischen Sprache. Der ähnlichen Jargon, wie der Schwabe! – Mit anderen Worten, zu einer lebhafte Verkehr, in welchem die civilisirten Nationen Europa’s unter Ueberseßung im Dialeft sollte ein passender Stoff gewählt, das Er- einander stehen, macht das Studium der betreffenden Sprachen für habene nicht mit der Zunge der Naivetät, das Feine nicht mit der der Viele zum Bedürfniß, und es ist deshalb fein Wunder, wenn bei der Derbheit verdolmetscht werden. Dieser Stoff fann entweder ein Dia. Menge von Sprachlehrern und Gelehrten eine verbältnismäßig große leftgedicht in der fremden Sprache, oder wenigftens ein der Dialekte Anzahl von Büchern fort und fort erscheinen, welche demselben abzu. sphäre verwandtes Gedicht sein. Beim Portugiesisden, welches felbft helfen mehr oder minder geeignet sind. Da sich die Speculation geals Dialekt des Spanischen gelten darf, obwohl die Portugiesen dies rade dieses Zweiges besonders bemächtigt hat, und es oft schwer ist, nicht zugeben wollen, war dann nur die Wahl eines passenden Then aus der Masse etwas Besseres hervorzuheben, so ist es erfreulich, mas geboten.

Werfen zu begegnen, die auf höhere Geltung Anspruch machen können. Daß man sich bei Anwendung des Dialekts, wie der Herr Ueber. Ein solches liegt uns vor: ,,Die Geseße der französischen feßer in der Vorrede sagt, aktiv und produktiv verhalten müsse, vere Sprache, nebst Uebungen zur Anwendung derselben, von fteht sich, es giebt ja feine Akademie des Dialekts. Wir haben auch Dr. C. F. Gnüge".") Wir können dasselbe als Frucht dreißigjähgegen die grammatifalische Behandlung nicht einzuwenden, wohl aber riger Erfahrung, wie uns der Verfasser im Vorworte belehrt, und als gegen die orthographisde, wogegen fich der Herr Ueberseßer freilich tiefgedachtes Werk eines denkenden Lehrers, namentlich als praktisches (chon in der Vorrede verwahrt. Allein eine solche Verwahrung fann Schulbuch, Allen empfehlen, denen es um eine mehr als oberflächliche bei einem so fühnen Umgehen mit den Vokalen nicht gelten. Das e Aneignung des Französischen zu thun ist. Sie werden eine Menge wird ohne Weiteres zu einem o gemacht und dadurch dem ebrlidhen neuer und feiner Beobachtungen, die in anderen Lehrbüchern gänzlich fchwarzwälder Dialekte wenigstens für das Auge ein ganz fremdartiges fehlen, namentlich aber einen so systematisden Lehrgang finden, daß südländisches Aussehen verlieben; während doch der Laut, der dadurch das Studium bedeutend erleichtert werden muß. bezeichnet werden soll, zwischen e, ä und o fdwebt, in weitaus den meisten Fällen sich aber auf die Seite des e neigt, also auch ganz na *) Erfurt, Kaysersche Buchhandlung, 1855.

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bärtige Foreigners wegen ihrer Gesichts-Urwälder verhöhut, sogar mißEngland.

handelt wurden. Nach der großen Ausstellung legte sich die Wuth,

es trat eine immer größere Coleranz in Sachen des Rafirmessers, der Literatur: Briefe aus England.

Batermörder und des Futes ein. Später verbreiteten sich dunkle Ge. Eilfter Monats - Bericht. 1855.

rüchte, daß ein jeder geborene Engländer im Scerze die Drohung fonton, Mittelpunft alles festen Landes und der Meere. Die Mauserung lon:

ausgesprochen, den Badenbart unten zusammenwachsen zu lassen. Toll. dons in Bartwuche, Phyfiognomie, Ropfbededung, Kopf, Kunst, Baustyl

, Lebend fühne Aerzte sprengten die Lehre aus, daß der Sønurrbart ein naund Anschauungsweise. – Revûe der neuesten Prachtbauten und Weltverkehrs- türlicher Respirator, der Kinnbart gut gegen Zahnschmerzen fei. Spä. Geschäftslofale. Das Reisen der Engländer. Reise-literatur. Russell ter erfuhr Punch, daß einige Engländer schon zuweilen vor dem FrühBartlett's Reise durch Teras, Neu - Merifo, Chihuahua u. f. w. C. Holden's stück vergäßen, die Oberlippen zu mähen. Er lämpfte mit Muth und Bud über die Natal - Kolonie. Rom und Neapel vom Capitain Chamier. Wie gegen die drohende Gefahr Monate lang, aber vergebens. Die Panama und die Sithmus-Eisenbahn. Die Mosfitofüfte und die legten Spu- Agitation für den Bart, quf Gesundheitsregeln, ästhetische Gründe, ren der Berliner Mosfito-Kolonie. Philosophische Literatur. Die Sinne und

auf Prinz Albert und Napoleon, auf das böse Beispiel von Juden, der Geift. Bain-Levi's Natur- und göttliches Recht. Prinzipien der Plys Polen und Franzosen, endlich auf den Mangel an Wasch- und warmem chologie von Herbert Spencer. Locke's Schriften. Die Engländer feine Phis losophen. Die praktische Philosophie der Engländer in den Naturwissenschaften. Rafirwasser in der Krim geftüßt

, erkämpfte einen schweren, aber entDic British Association in Dublin und ihre dreihundert naturwissenschaftlichen scheidenden Sieg. Die altkonservativen Backenbart- Anhänger wurden Vorträge. Elemente der psychologischen Medizin von Dr. Noble. Varley's als „whiskered slaves of money-making" gleichsam gebrandmarft. ,,elektro-telegraphischer Neberseßer". Wheatstone's Erperiment mit gleichzeitigen Erst die Künstler, besonders die Maler, dann auch Bildhauer, Muentgegengesegten Telegraphirungen. Die pflügende Windmühle von Grosley. fifer, Lithographen, Holzschneider, traten mit Haaren auf den Zähnen Molesworth's literarische Verdienste. Macaulay's neuer Band.

auf. Studenten mit ihren ,,Büddden", ihrem schwarzen Prieftermander Diplomatie von dem „Roving Englishman”. Die neue Lefehalle im tel, ohne welchen nie einer ausgehen darf, mit ihrer fcauderhaften Britischen Museum.

Kappe auf dem Ropfe, fotlen fogar in Cambridge eine Verschwörung

London, Anfangs November. gegen die Tonsur ber Oberlippe gestiftet haben. Aber da dort Adles London ist der Mittelpunkt der Erdoberfläche. Die physische Geo. herrscht, nur feine Studir- und Kleiderfreiheit, unterlagen fie. Ein graphie findet, wenn sie die Erdkugel in zwei Hälften fo zerschneidet, Schnurrbart zwischen Büchschen, Priestermantel und Möndskappe wäre daß die eine die möglichst größte Masse festen Landes enthält, im Mit- auch ein Gräuel gewesen. Aber in London war „Old-England” vertelpunkte dieser einen Hemisphäre gerade London. Das ist merkwürdig loren. Alles, was einigermaßen unabhängig ist, trägt Haare auf den genug. Noch merkwürdiger wird diese Lage, wenn man sich überzeugt, Zähnen. Sogar ladendiener und Laufburschen erscheinen zuweilen daß London auch der Mittelpunkt aller Meere geworden. Dies gilt mehrere Tage ohne geglättete Oberlippen, um zu probiren, ob sie bei freilich nicht sowohl geographisch, als fattisch und merkantil. London dem Brodherrn damit durchkommen. Um mit einem Male bas Unmit seinen Eisenbahn-Vorstädten (b. 1. Southampton, Liverpool, erhörteste mitzutheilen, brauche ich nur zu sagen, wie ich alte Betannte Plymouth, Portsmouth, Dover u. f. w.) ist die Central-Omnibus. neulio in der königlichen Mutter-Akademie der schönen Künfte, Marlstation für alle Häfen und Länder der Erde. Man fann fast jederzeit borough, House, wo feit Jahren Profeffor Semper's Schnurrbart die nach jedem Punkte der Welt absegeln oder dampfen. Rechnet man einzige Ausnahme gewesen war, zunächst als völlig Unbekannte wiederHinzu, daß London zugleich der Mittelpunkt des Groß- und Kleinhan- fand. Shon statt des bekannten Keepers fand ich einen Gesichts-Ur. dels im ganzen Königreiche ist, so hat man alle Gründe beisammen, wald, aus welchem nur Augen, Nase und Stirn hervorragten, wie Geo welche das ungeheure Leben, das allseitige Wachsthum, die fabelhafte birgsspißen mit Sonee bededt über die Vegetationslinie hinaus. Ich Größe und Zunahme der Groß- und Kleingeschäfte, das immerwährende fragte nach dem drawing-master. Das unbekannte Gesicht antwortete Zuftrömen von materiellen und ideetlen frisden Kräften erklären. Alle mir mit der befannten Stimme det alten Reepers und führte mich in das Gründe, aber den hauptsächlichften habe ich dod vergessen: das in geo. Zimmer des alten drawing - master, den ich zunäcoft auch nur an der metrischen Porportionen zunehmende Wachsthum des Welthandels in freundlichen Stimme wieder erfannte, so sehr war sein bekanntes und Ausdehnung, Masse und Geldwindigkeit. Dies kömmt London noch liebenswürdiges Gesicht im Barte verschwunden. Als ich mich näher ganz besonders von aller Welttheilen her, ohne deffen besonderes Zu- umsah, fand ich alles in ähnlicher Weise radifal reformirt. Herren, thun, zu Gute. Jedes große Geschäft, jedes mit dem Weltverkehr die Jahre lang vor mir mit unwandelbarem Badenbarte gewandelt, zusammenhängende Unternehmen, jede große praktische Erfindung muß traten wie Gestalten aus dem ersten Buch Mosis vor meinen erstaunfích nad london wenden, fich hier etabliren oder vertreten laffen, mag ten Blicken auf. Selbft viele Shüler trugen schon chwache Anmafundie Sache entstehen, wo sie wil! Deshalb geht auch london als Haupt- gen von Schnurrbart (einige mit doppelt so viel Widfe) zur Schau. ftabt eines bestimmten Landes immer sichtbarer zu Grunde, um den Die Herren wollten sich gar nicht wieder zufrieden geben vor lachen, neuen Adam des Central-Bureaus für alle Länder anzuziehen. In der als ich auf die foloffale Diana unter dem Säulengange aufmerksam großen Ausstellung von 1851 begrüßte es den ersten Tempel dieser machte, der man in ihrer fühn ausschreitenden Stellung ebenfalls ein neuen Miffion und bat fich feitdem immer durchgreifender in dieser Bärtchen angemalt hatte, um sie hinter dem neuen Zeitgeiste nicht zuRigtung entwidelt. 3d habe diesen Entwickelunggang Tag für Tag rüdzulaffen. ohne Ausnahme mit angesehen und bin seit dem Mai 1851 nicht vier 30 weiß es recht gut, diese Betrachtungsweise hat ihre gute undzwanzig Stunden lang aus deffen Bereiche berausgekommen, da Portion Trivialität. Aber solite gar nichts dahinter stecken? Man die kleinen Ausflüge von zwanzig, dreißig und vierzig Meilen nie dat- denke an die Wuth, mit der noch vor wenigen Jahren Zeber, der feia über hinaus lagen. Die magnetische Atmosphäre Londons reicht noch nen Scnurrbart nicht perpendifulär an ben Dhren herab trug, perviel weiter.

spottet ward. Und nun die ganze Königliche Akademie in einem ZuWo ist dieses english e london von 1851 gebliebenAllerdings ftande, als wäre unter allen Beamten und lehrern zusammen fein hat es noch feine Legionen von Straßen und Millionen von Leuten auf.. einziges Rafirmeffer! Der Bart wachft nicht bloß von außen, sondern zuweisen; aber hier ist eben Bieles nicht mehr, oder es bleibt, wie es ist, wurzelt in der Haut und Gesinnung. d.5.es verfömmt. Wo Leben ist, wo es wächst, wo es gedeiht, nimmt Alles Und der englische Hut! Früber gab es eine einzige Form von eine gescheidtere, schönere, bedeutungsvollere Physiognomie an und läßt Stulpstiefel auf das binten gescheitelte, mit Dhrlappen versehene fich innen und außen reformiren. Es war immer eine Art Schwäche Haar, und einzelne Sonderlinge mit einem Kopfe und einem Hute von mir, die Engländer, wegen der tornisterblonden Badenbart-Stla- für fico (3. B. Sir Joseph Parton mit einem weißen) wurden zum verei in ihrer Physiognomie, besonders gefdmadlos und ftodenglifo Sprüdworte. Jeißt giebt es in jedem Laden ganze aufgebaute Obe. zu finden. 30 baßte fie deshalb, nachdem ich gefeben, wie einzelne listen von gesameibigen, breitfrămpigen Filzhüten, die jede Form 10

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