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nad alle Anwesenden, hierauf tüssen diese fich unter fich, und wer fich ihr gemeinhin zutraut. Herr de Sacy fagte unter Anderem: ,, Die nidt in der Kirde befindet, füßt fich zuhause. Sehr häufig kömmt moralische Herrschaft, welche Sie befißen, ohne sie gesucht zu haben — es vor, das sich bei dieser Gelegenheit Feinde wieder versöhnen. Man ich weiß sehr wohl, daß es leute giebt, die Ihnen dieselbe als eine nennt diefe Sitte den Friedens- oder Weihnachtsfuß. Haben sich usurpation vorwerfen. Doch, meine Herren, Sie haben Nichts usurAlle gefüßt, so geben sie die Rerzen dem Hausherrn, welcher sie in pirt. Alles rings um Sie hat sich verändert, nicht aber Sie selbft. eine Schüffel voll Rorn steckt. Dann fängt man an zu essen. Einige Sie sind das, was Sie immer waren; Sie streben nicht danach, mehr effen zuerst etwas Räse, Andere Braten, in Risan beginnt man mit zu sein ... Sie verlangen nichts weiter, als die Unabhängigkeit, die Lebern, damit alle Speisen eben so leicht seien, wie die Lebern. In Ihre Vorgänger unter Ludwig XIV. besaßen und die Rechte, mit welchen der Mitte der Mahlzeit trinkt man zu Gottes Preis. Dann zertheilt der Kardinal Richelieu die Afademie bei ihrer Gründung ausstattete. der Hausherr das Weihnachtsbrob, löscht die Lichter in der Schüssel Die Freiheit, deren Wahrung Ihnen anvertraut worden, ist die Freiaus, indem er sie mit Rorn bestreut, und begießt die glimmenden Dochte heit der Vernunft und des Gedantens, und wenn jemals, was Gott mit Wein. Dieses Korn giebt man später den Hühnern, damit sie verhüten wolle, diese Freiheit aus dem gesammten Frankreich verbannt gut legen. Auch die Klöße laßt man nicht vollkommen abbrennen, werden sollte - wo sollte sie dann anders wieder anzutreffen sein, sondern nimmt die Enden aus dem Feder, löscht fie aus und legt sie als in dem „Institut“, dieser permanenten Vertretung der Literatur auf die Bäume zwischen die Aeste, damit deren Wadsthum befördert der Wissenschaft und der Kunft?" – Der Redner nahm demnächst werde. Drei Tage lang bleibt der Tisd ununterbrochen gebedt, und Gelegenheit, eine in unserer Zeit viel geschmähte und unrichtig beurbis zum Neujahr grüßt fich Niemand mit den Worten: Guten Mor. theilte Macht, die des Journalismus, gegen ihre Angreifer in Schas gen, guten Abend, sondern man sagt: ,,Chriftus ift geboren!" unb zu nehmen. Durd und für das Journal sei er berufen, in dieser erantwortet: „In Wahrheit geboren!" Frh. v. Reinsberg. lauchten Versammlung zu fißen, und dieser Repräsentation hoffe er

ftets mit Ehren zu genügen. Herr o. Salvandy, beständiger Seo Mannigfaltiges.

fretair ber Afademie, antwortete bem Redner, wobei auch er es fich Bodenstedt's Bölfer des Raufasus. Von der neuen, zur Ehre anrechnete, dem Journalismus, welcher die Kraft besiße, die umgearbeiteten und vermehrten Auflage der , Völfer des Kaukasus", Wunden wieder zu heilen, die er geschlagen, einst angebört zu haben. von Friedrich Bodenstedt, ift fürzlich der zweite Band ausgegeben wor Beide Reben werden nächstens im Drud erscheinen. ben“). Dieser Band ift es, der erst die eigentlichen Isderfeffen, so wie die Geschichte der Rämpfe der Bölfer des öftlichen Raufasus

Sdiller's Maria Stuart auf der Pariser italiäni. gegen die Ruffen, zum Gegenstande bat. Bodenstedt's Darstellung nisden Bühne. Von der italiänischen Schauspieler. (nicht Opern-) ber Völfer- und Landesverhältniffe des Kaukasus hat vielen, nament Gesellschaft, die jeßt in Paris Gastvorstellungen giebt, wurde fürzlich lich französischen und englisden Sdilderungen dieser Gebirgsvölfer Schiller's „Maria Stuart(Maria Stuarda) nad A. Maffëi’s Ueberals Duele gebient, und aud wir haben im 3. 1853 (Nr. 144 u. ff.) feßung aufgeführt. Signora Riftori, eine vollendete Künstlerin, einen zum Theil nach der erften Auflage von Bodenstedt's Buch bes welche die Titelrolle gab, bat darin, wie in allen ihren übrigen Rollen, arbeiteten Artikel über den Kaukasus und die Tscherkefsen geliefert. außerordentlichen Beifall geärndtet. Lamartine, der dieser Vorstellung Es freut uns, daß der Verf. für die zweite Auflage eine im vorigen beiwohnte, war befonders von der Scene im dritten Akt zwischen Maria Fabre von uns nach ruffisden Quellen mitgetheilte Skizze über ,,Sca. Stuart und Elisabeth so ergriffen, daß er, um seine Rührung und seine myl und seine Mutter in seine Darstellung hat verweben fönnen. Thränen zu verbergen, seine Loge verlaffen mußte. Die Ristori spielt und Haben auch im gegenwärtigen Kriege Shamyl und die Tiderteffen spridt fo fünftlerisch und ergreifend, daß sie aud von denjenigen Zusdauern, bisher nicht die Rolle gespielt, deren Uebernahme alle Welt von ihnen denen das Italiänisce fremd ist, volkommen verstanden wird. Allers erwartete, fo bleibt doch dem Müriden und dessen Anhängern das un dings stehen die romanischen Sprachen einander so nahe, daß den beftrittene Verdienft, früher als irgend eine andere Macht Afiens und Franzosen die italiänischen Worte gewissermaßen transparent erscheinen. Europa's dem ruffisden Eroberungstriebe unüberwindliche Grängen gezogen zu haben. Jeßt, wo den Ruffen die pontische Basis ihrer - Buffaniere und Flibuftier. Ueber den Ursprung dieser Unternehmungen gegen das Tjcherteffenland unter den Füßen weg. Benennungen finden fic in Thornbury's neulich von unserem Londoner gezogen ift – Kertsch war das Haupt-Proviant-Depot und Anapa das Korrespondenten erwähnten „Monarchs of the Main“ folgende An . Haupt-Waffen-Depot der ruffisden Dperationen gegen den Raufafus gaben: ,,Soon in dem Jahre 1630 waren die Jäger, die den wilden

ießt möchte dieses Land mit seinen friegerischen Bewohnern ein Viebheerden in den Savannen Hispaniola's nachstellten, unter dem neues Intereffe für den Beobachter der Zeitereignisse bekommen, und Namen der Buffantere bekannt. Er rührte von boucan, einem alten kaum dürfte es für einen nach Belehrung ftrebenden Zeitungsleser ein indianischen Worte ber, mit welchem ihre unglüdlichen Vorgänger, die treueres Bild der gegenwärtigen, wie der biftorisden Zustände des Karaiben, die Hütte bezeichneten, in der ste das Fleisch der auf der kautafisden Völfer- Labyrinthes geben, als das vorliegende Bud Bo. Jagd getödteten Dúfen und mitunter auch die Gliedmaßen ihrer Verdenstedt'ø, der selbst unter den Bergvölfern geweilt und der eben so folger, der Spanier, zu räuchern pflegten. Die Armuth einer noch den darfen, ridtigen Blid, wie die mannigfachen Sprach- und ethno. unentwidelten Sprache ließ sie dieselbe Benennung auf das barbecue graphischen Kenntnisse besißt, die zur Entwirrung dieses Labyrinthes

Labyrinthes oder vieredige hölzerne Gerüst ausdehnen, auf dem das Fleisd ge. erforderlich find.

trodnet wurde. Im Laufe der Zeit warb die Speise, mit ber fica Aud die äußere Ausstattung dieses Buches verdient übrigens An- die Jäger auf ihren Erpeditionen versorgten, als viande boucanée be erkennung. Dasselbe zeichnet sich eben so durd Papier und Druc, fannt, und die Päger felbft famen allmälig dahin, sich den Namen wie durch geschmadvolle Kartonirung aus, in welcher Hinsicht über. Butfaniere beizulegen. 3hr zweiter Titel, Flibuftier, ist nichts weiter haupt die Erzeugnisse einiger deutschen Verleger ießt von den in als eine Corruption des deutschen Wortes Freibeuter, welches in neuerer Zeit auffallend gesømadlos werdenden Ausstattungen enge Folge der niederländisden Kriege unter der Regierung der Königint lischer und französischer Bücher zu ihrem Vortheile sich unterscheiden. Elisabeth nach England verpflanzt und dort freebooter ausgesprochen

wurde. Die ersten Buffaniere waren franzöfische Abenteurer, die auf Der Journalismus in der französischen Akademie dem von den Spaniern fast verlassenen Hispaniola (Hayti) landeten, Bei der vor einigen Tagen ftattgefundenen Aufnahme des Herrn dort eine Ansiedelung bildeten und den Ertrag ihrer Jagd an hollänSylv. de Saco (Sohn des berühmten Orientalisten und jeßiger bische Raufleute gegen Blei, Pulver und Branntwein vertauschten. Redakteur des Journal des Débats) in die französische Akademie war Faft gleichzeitig mit den Buffanieren oder Jägern entstanden die Fliin dem Actus-Saale derselben (der sogenannten „Lanterne" des Pa- bustier oder Seeräuber. Viele von den Leuten wurden nämlich des lais Mazarin) alles versammelt, was Paris in diesem Augenblicke an Jägerlebens balb müde und griffen zum Rorfarenhandwerk, indem sie literarischen Celebritäten befißt. Die Antrittsrede des Herrn de Sach zuerst ihre Waffen gegen alle Nationen, mit Ausnahme der eigenen, ift mit außerordentlichem Beifal aufgenommen worden. Er war der tehrten, später aber hauptsächlidy die Spanier angriffen, mit welchen Erfte, der seit dem Ersdeinen der berüchtigten Ordonnanz in Bezug Frankreich zu jener Zeit Krieg führte, weshalb diese Piraten sich oft auf die Einsöränkung der akademisden Freiheiten hier das Wort hatte. mit echten oder falsden Kaperbriefen von dem Gouverneur von St. DoMan hielt eine amtliche Unterbrechung seiner Rede für möglich mingo oder einer anderen franzöfifden Kolonie verfahen. So wurden aber sie erfolgte nicht. Die Regierung Napoleons III. bat doch mehr die Buffaniere und Flibustier beinahe identisch; es war dem größten Adtung vor den Rechten der Wissenschaft und des Geiftes, als man Theil der Ansiedler gleichgültig, ob sie auf die wilden Dosen Jagt

machten ober auf die Spanier, und zur See oder zu lande war die *) Die Völfer des Kaukasus und ihre Freiheitskämpfe gegen die Russen. Büd se des Jägers eine gleich töbtliche Waffe." Gin Beitrag zur neuesten Geschichte des Orients, von Fr. Bodenstedt. Zweite, gänzlich umgearbeitete und durch eine Abhandlung über die orientalische Frage permehrte Auflage. Zweiter Band. Berlin, Decker, 1855.

Hierbei Titel und Inhalt des 47, Bandes.

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Dhr, daß der Europäer mit seiner Literatur, mit seinen Künften weit Nord: Amerika.

voraus rei, sondern daß er aud nod eine wahrere, edlere Freiheit be

fiße, als die der mächtigen Republik der United States, die des Geiftes. New - Yorker Literatur: Berichte.

Bei seinen Lobederhebungen vergißt er dann gar, die schlecht erfannten Die Yankees und das europäiide Leben. Amerikaner auf der Pariser Universal - Auß.

Feffeln unserer Industrie, unseres Handel zu erwähnen. Und dies flellung. Franzosen im New.Yorfer Krystal Palaft. Die Reaction gegen den $um. ist nicht Alles, er hat dann einsehen gelernt, daß das Leben auch noch Barnum auf das Theater gebradt. Parteien und Austur. Conflikte.

andere Zwede in fich vereinige, als to make money, ben angeftammLiterarisches

ten Glaubenssaßungen nachzubeten und seine Spezies fortzupflanzen. Literatur-Berichte von New-York! Gar mander Leser wird es fich Anstatt wie andere neben seiner fanft im Sopha sólummernden Ebebei dieser Uebersdrift mit einem ironischen Lächeln auf seinem Sopha Hälfte den langen Winterabend mit geiftreichem Starren ins Raminbequem machen in der Erwartung von seinem altweltlichen hohen Stande feuer und sinnigem Schaukeln im Wippstuble, zeitweise nur unterpunkt aus die mühsamen Forsdungen auf dem Gebiete der ,,Erkenntniß", broden durch die Entleerung feines Mundes yon braunem Gildt, hin. denen spiritrappelige Köpfe und methodistische Zeloten obliegen, und die zumorben, reißt er fich wohl mitunter aus seiner dumpfen lethargie fie, in prachtvollen Einbänden, mit feinen Stahlstichen geziert

, dem nicht der Mußeftunden, aus seinem unheimlichen leblosen Haushalt und eilt lesenden Publikum zur Ausschmüdung ihrer Parlours barbieten, mit der in eine englische Tavern, wo er mit Begierde europäische Berichter ganzen Wucht seines Mitleids erbrücken zu müffen. Wahr ist es, daß nicht über Baumwolle, Stods und Consols, denn die find am Tage in der amerikanische Büchertisd nur wenig des Guten bietet, indeß diese der Office (chon verspeist und längst verbauet, sondern über Kunst und Wenige verdient gar wohl der Beachtung, und anstatt jene Maro. Wissenschaft durcstudirt, wie es eben geben will; oder er steigt wohl quinbände, die nicht nur mitunter des leeren Strobes voll, sondern gar in einen mit Tabaksqualm durdschwängerten deutschen Klub und auch von wirklich lasterbafter Dummheit ftroßen, als endgültige Zeu. sudt dem frohen Sherz und der munteren Unterhaltung der Deutschen gen der verschrobenen Civilisation der neuen Welt emporzuhalten, zu folgen. Welche eigenthümliche Falten kann dann eine folch der. möchte es zum besseren Verständniß der hiesigen Verhältnisse gereichen, trodnete Walstreet-Physiognomie werfen! Seine liebenswürdigkeit, , einen Einblick in das wirkliche Leben und Treiben der Janfees zu die sonst so selten über den Gefrierpunkt fich erhebt und so leicht tief werfen. Vielleicht möchte man dann davon absehen, blog die hier im unter denselben sinkt, versteigt sich dann gar so weit, daß er für die Druck ersbeinenden Ansichten als einzigen Maßstab für den Stande ganze Risøgesellsdaft, die mit unverboblenem Erstaunen ben aus der punkt der Kultur Nord-Amerika’s anzulegen, vielleicht möchte man dann Rolle Gefallenen betrachtet

Rolle Gefallenen betrachtet – die Zeche bezahlen will! Doch vereber geneigt sein, die geringe Empfänglichkeit des Schönen und Edlen, gefsen wir nicht, daß solche Phantome noch sehr, sehr felten find; es die der smarte" Amerifaner trop fortwährendem Umherstolpern über genüge nur, daß fie vorkommen können und der Yankee überhaupt Kiften und Ballen erlangt, gelten zu laffen. Freilid fällt es dem ge- nod troß seines verknöcherten Herzens und seiner eifersüchtigen Antibildeten Europäer idwer, bei seinem ersten Ueberblid über das to pathie gegen den foreigner” fidh an den helleren, wärmeren Strahlen sende Meer der Gefdäftswelt New Yorks mit dem sprißenden, weißen unseres Familien- und Gesellschaftslebens laben mag. — Allgemach Shaum, dem Humbug, der in unendlich mannigfaltigen Blasen plöße wird das Urtheil des Amerifaners demnach klarer und treffender, und lid erfteht und eben so schnell wieder zergeht, die wenigen Perlen, wenn uns auch beim Hämmern des underarbeiteten harten Metalls die die es ans Land spült, von den gleichzeitig ausgeworfenen Massen sprühenden Funken entgegenfliegen, so dürfen wir doch nicht vergessen, leerer werthloser Muschelschalen zu sondern, aber dennod sind diese daß jeder Hammerslag, der uns das Feuer und das Blut ins Ges Perlen da, und das beschwerliche Suchen darf uns nicht absdređen, ficht treibt, ein Fortschritt zur endlichen Vollendung des schwierigen wollen wir klar und unparteiisd urtheilen. Mancher Sudende wendet Werkes, der Harmonie der Ideen vom Wahren und Schönen ift. allerdings schon dem betäubenden Lärmen der Brandung mürriso den Unter uns Europäern berrsdt jeßt allgemein eine große BesorgRüden, und wieder andere erhoben, als sie mit zagendem Herzen sich niß wegen der Pariser Welt-Ausstellung. Ganze Schwärme edler in die stürmische Fluth hinauswagten, ob der sprühenden Salzwogen, Knownothings eilen jeßt dem „Reiche des Friedens" zu, um dort so die ihnen ins Angesicht sølugen, ein salziges, bitteres Geschrei und ganz insgeheim sich Aufklärungen über Gegenstände zu sammeln, die suchten mit Ingrimm den finkenden Nachen wieder in Sicherheit zu fie mit dem Munde und mit der Feder schon längst abgeurtheilt und bringen, aber troß allebem erzeugt der tobende Wirrwarr nod Gutes, verworfen haben. Möchte der Ausgang der Ausstellung nur ein glänund so wenig er auch in der Gegenwart für den Fortsdritt des mensch- zenber sein! Das wünschen wir nicht allein den guten Parisern, sonlichen Geistes bringen mag, seine Ausbeute wird mehr und mehr zu- bern noch mehr uns und den Yankees. Scon jeßt erheben die hienebmen.

sigen Journale ein helles Freudengeschrei über die nicht allzu glänzende Sollte denn der Verkehr der alten Welt mit der neuen un- Eröffnungsfeier und loden aus dem ihnen ganz sicher scheinenden klägaufhörlic fraftlos abprallen am Gebäude amerikanischer Einbildung lichen Verlauf der Sache die feltsame Shlußfolgerung, daß die Newund Eigendünfels? Unleugbar ist, daß die Einwanderer, und namente Yorker „Exhibition” an einem und demselben Uebel zugrundegegangen set, lich die deutschen, jenes Gebäude, dessen Steine mit Neid und Eigen- an dem Uebel, nicht die erste Weltausstellung gewesen zu sein. Hoffentlig finn gefittet, wenn möglich noch mehr befestigt haben mit ihrer , Un- finden die genialen Franzosen, troß des fie umgebenden Waffenlärms, smartneßer und der stillen Verachtung, die sie dem amerifanischen Vor- noch Muße und Ausdauer genug, den amerikanischen Gentlemen zu urtheil gezout; ja, die Erbitterung gegen die Einwanderer hat burd zeigen, welch ein erschredlich leerer Humbug ihre Seifen- und Kandisderen unbekümmertes Vorsdreiten in Wohlftand und Reichthum mit Ausstellung gewesen, und daß, wenn auch Europa nicht so unausgefeßt Hintanseßung amerifanischer 3deen gerade in der leßten Zeit, wenn und fortwährend auf neue Maschinen finnt, seine Industrie von nuß. auch sdon lange geahnte, doch nicht so fräftig erwartete Blüthen ger losem Quart frei und seine Runftwerfe schön und edel find. Mit trieben, unter anderem das Knownothingtbum, das gewaltsame Ent- welchem Grauen und Bangen und Neid die guten Leute hier die Pas ziehen des Stimmrechts naturalisirter Bürger, u. dgl. m., aber beffen- rifer beobachten, von denen sie eine arge Zurechtweisung für ihren ungeachtet wird der magische Einfluß, den Europa ausübt, ftärker und Crystal - Palace - Humbug befürchteten, mag schon der Umstand lehren, ftärfer, und zwar durch ein anderes Medium," durch das entgegen. daß Wortführer der freien Preffe New-Yorks lärmend einen Verdamgeseite, die Auswanderung der Nord-Amerikaner. Leute, die mit edtem mungespruch über den entfeßlichen Eigennuß der Franzosen donnerten, Yankeebochmuth den Ocean durcheilten und unserer Institutionen zu weit leptere den Minderbemittelten iþrer Mitbürger durch ein Einspotten gedachten, und sid ihrer smarten" Vorzüge im Gegensatz zu trittsgeld überhaupt den Zutritt zur Ausstellung erschweren. Zur Vollunserer Idlichten Handlungsweise glaubten erfreuen zu fönnen, kebren endung der Silhouette jener Menschenfreunde sei aber der sattsam entweder mit verbiffenem Grimm über ihre getäuschten Hoffnungen bekannte Umstand wiederholt, daß fie es ihren armen Mitbürgern und oder noch mehr mit ftiller Berehrung für die lichten Seiten unserer Arbeitern geradezu unmöglich machten, den Crystal-Palace zu besuchen; Kultur zurüd und raunen ihren Mitbürgern nicht nur beimlic in$ fie perføloffen ihn nicht nur durch ein hohes Eintrittsgeld (einen hal

ben Dollar) den Unbemittelten, sondern schoben einen nod festeren erzählen will, mit seiner Genealogie beschäftigt habe. Seine Züge Riegel vor; sie hielten am heiligen Sabbath, der nun einmal hier und seine Beleibtheit widersprachen der indianisden Abkunft. Oft galt ein Tag freudloser Stille und unnachahmlicher Langeweile sein fou, er für einen Europäer, sei es, daß das weiße Blut, das, wenn er ihren Palace geschlossen. – Sie meinen nun, ihre Ausstellung sei nur wirklich der Sohn der Madame Williams war, in einem Brudtheil Šade einiger Privaten gewesen, vergessen aber die jølimme Blöße, oder, wenn in der That von weißer Race und nur von einer indiani. die der Präsident fich und der Nation gegeben, indem er durch feiere sehen Mutter adoptirt, unvermischt in ihm vorherrschte. Gewiß ist, liche Eröffnung mit amtlichem Charakter, als Präsident der stolzen das Portrait an der Spiße des Buches des Herrn Hanson zeigt keine United States, die Ausstellung zur Nationalsache stempelte. Die Bla- Spur vom Typus der amerikanischen Urftämme. Eben so gewiß ist, mage, welche die in ihrem Eigenthumsrecht gefränkten Aussteller in daß es nicht die geringste Aehnlichkeit mit den Prinzen des Hauses öffentlichen Meetings hier, in England, in Frankreich der Direction Bourbon hat. Der Biograph versichert, daß er Ludwig dem Acto des Palace anthun, trifft doch gar zu sehr die Nation mit, daß man zehnten ähnlich Tebe; dann läge die Smuld an dem Zeichner, der die nun nicht eine Reinwasdung der Nationalebre versuchen möchte. Physiognomie seines Driginals slecht wiedergegeben. Die Aehnlich (Schluß folgt.)

keit vorausgeseßt, mochte sich schon darauf hin der Reverend Etwas

in den Ropf geseßt haben; denn selbst in einem republikanischen Lande Frankreich.

fühlt sich Einer geschmeichelt, etwas Königliches an sich zu haben. Der falsche Dauphin in Amerika.

War die Aehnlichkeit einmal zugegeben, so mußte es ihm, wie jedem

Findling in mäßigen Stunden, ein Leichtes sein, einen kleinen Roman (Sluß.)

zu dichten, an den er selbst glauben mochte; denn die chriftliche Liebe Danf dem Felsstück, das ihm so glüdlicherweise den Kopf geöffnet, und die mittelmäßige Meinung, die ich von seinem Verftande habe, der junge Eleasar fonnte sich nun auf die Wissenschaft legen. Er lernte machen mich geneigt, in Williams mehr einen Narren, als einen Be. das Englisde, das er, nach der Aussage seines Biographen, schlecht und trüger zu sehen. mit entschieden fremdem Accent spricht. Sein Lebrer war ein sehr Doch nun tommen wir zu dem großen Theatercoup. Im Jahre frommer Mann, der die seltsame Schrulle hatte, ein Tagebuch zu 1841 machte der Prinz von Joinville eine Reise durch die Vereinigten führen. An seinem Wohnorte, in der Umgebung des George- Sees, Staaten. Auf einer seiner Erkursionen stellte man ihm Williams als waren freilich die Ereignisse felten; er sørieb indeß auf, was ihm einen Mann vor, der ihm über indianisde Sitten und über die würdig dünfte, auf die Nachwelt zu kommen. 3. B. den 21. Jan. erften Niederlassungen der Franzosen in Kanada genaue Auskunft den Tabad ausgelesen. — Den 22. Dasselbe gethan. – Den geben könnte. Lange nach der Rüdreise des Prinzen erzählte der 27. Sonntag. Beim Gottesdienst gewesen. Herr Stow ge. Reverend, was hier folgt: predigt. Er hat Patty, Tochter der Martha Sull, getauft. „Der Kapitän des Dampfschiffes sagte mir, der Prinz wünsdte Seine Kürze ist zum Verzweifeln; zu welchen Vermuthungen giebt eine Zusammenfunft mit mir und würde fid glüdlich däßen, wenn es nicht Anlaß, daß er den Namen des Vaters von Patty Sul übergeht. ich ihn besuchte; noder wenn Sie das vorziehen“, sagte er, „will ich

Eleasar Williams wurde von dieser harmlosen Sucht seines Lebrero den Prinzen Ihnen vorstellen." ,130 ftebe ihm zu Befehl", sagte angestedt und schrieb tagtäglich einige unnüße Zeilen auf. Er führte ich, wund werde thun, was er wünscht." – Hierauf führte der Kapis geduldig sein Tagebuch viele Jahre lang, und Herrn Hanson verdan tän den Prinzen zu mir. Ich saß gerade auf einer Tonne. Als der ten wir zahlreiche Auszüge daraus. Eleafar bleibt hinter seinem Mei- Prinz mich erblickte, zitterte er unwidfürlich, und ich bemerkte eine fter nicht zurück: unbedeutendere, plattere Albernheiten sind niemals lebhafte Aufregung in seinen Zügen. Er erbleichte etwas, und feine aufgeschrieben oder gedruct worden. Drei Dinge sind darin überdies Lippen zucten. Das beobachtete ich in diesem Augenblic, und später, bemerklich: 1. der anhaltende Trübfinn und die Sowermuth Eleasars als ich diese flüchtige Verwirrung mit der Leichtigkeit und Ruhe in (der Stein muß nicht hart genug gewesen sein, um ihn von Grund seinem Benehmen verglic, fiel mir der Abftich erst recht auf. Dann aus zu heilen); 2. feine absonderliche Andächtelei; 3. die angenommene faßte er mich ernft und achtungsvoll bei der Hand, und die UnterGewohnheit, sich selbst zu beschauen, anstatt die Augen aufzuthun auf haltung begann. Ade Passagiere und die Personen seines Gefolges das, was um ihn vorgeht. Er reist, und fein Wort von dem, was zeigten Ueberrasdung bei den Aufmerksamkeiten, die er mir bewies. er gesehen; aber wohl zeichnet er sorgfältig auf, daß er sich den Magen Er lud mich zur Tafel und bot mir ben Ehrenplaß neben sich an. verdorben hat. Er hat einen Herrn Soundso besucht; er hat sich Versüchtert durch dieses Uebermaß von Höflichkeit, lehnte id diese amüsirt, womit? weswegen? Davon feine Sylbe. Ich brauche nicht Auszeichnung ab. Nach dem Diner drehte fich die Unterhaltung um zu sagen, daß die Lektüre dieses Tagebuchs zum Umkommen lang- die ersten Niederlassungen der Franzosen in Amerika, den Muth und weilig ift.

die Verwegenheit ihrer Abenteurer, den Verlust Kanada's, den der Und doch hätte er hin und wieder etwas Befferes zu sagen gehabt. Prinz lebhaft zu bedauern schien. Mitten in der Unterhaltung, ich Sein Leben war ein ziemlich bewegtes. Nachdem er seinen Katechis- erinnere mich nicht mehr, bei welchem Anlaß, äußerte er, er habe sein mus im Kopfe hatte, wurde er als protestantisch-chriftlicher, civilifirter Gefolge in Albany zurückgelassen und die erste Gelegenheit benußt, Wilder in die Welt eingeführt. Er sprach schlecht englisch und gut um an den George-See einen Ausflug zu machen. Er sprach leicht irofesijd. Das verschaffte ihm einigen Erfolg in der Gesellschaft; die und angenehm, drüdte fich, zu meiner Ueberrasdung, sehr gut im Frommen saten in dem gottseligen Jüngling ein würdiges Rüstzeug Englischen aus, das er mit etwas frembem Accent, wie ich, aber sehr als Glaubensbote bei den Indianern. Die Regierung verwendete ihn verständlich sprach. Wir saßen auf den Kajütenpolstern im Hinterded als Unterhändler in ihrem politischen Verkehr mit den irofefischen und plauderten bis tief in die Nacht binein. Wir schliefen dann neben Stämmen. Während des leßten Krieges zwischen England und der einander. Auch am folgenden Morgen dauerte die Unterhaltung unUnion leistete er den amerikanischen Generalen einige Dienste durch unterbrochen fort. Als ich mir diese später ins Gedächtniß zurüdrief, seinen Einfluß bei den Rothbäuten und den halbwilden Weißen, die mußte ich bemerken, wie mich der Prinz auf das Kommende ftufenweise an der kanadischen Grenze wohnen. Eleafar wurde damals Häuptling vorbereitet hatte, obgleich die mannigfaltigften Gegenstände berührt einer Bande, die man das Geheimcorps (the secret corps) nannte; wurden.".

wurden.'! - Wir übergeben eine Reihe von unbeschreiblich albernen einer Bande, die ein Ablömmling des heiligen Ludwig und Heinrics IV. politischen Leußerungen, die der Reverend seinem Interlokutor in den fowerlich gewählt hätte, um das Waffenhandwerk zu lernen; denn das Mund legt, und kommen zu dem Kernpunkt der Fabel. –

,,In GreenGeheimcorps beftand aus Leuten, die das Kriegsgeseß aufzuhängen Bay gelandet, drang der Prinz in mich, bei ihm in Astor-House zu ermächtigt, wenn man sie erwischt. Es war ein gewagter und vieleidt wohnen; ich entschuldigte mich damit, daß ich meinen Sdwiegervater nicht genug gewürdigter Dienst, der darin bestand, fich heimlich von besuchen müßte ... Als ich in das Hotel zurüdfebrte, fand ich den den Bewegungen und Plänen der Engländer Kunde zu verschaffen und Prinzen allein, fein Gefolge war in einem Gebäude daneben. Er fing fie den amerikanischen Offizieren zu hinterbringen. Einige Grobiane das Gespräch damit an, daß er mir eine Mittheilung zu machen habe, hießen die Soldaten des Geheimcorpe Spione; fie schlugen fich aber sehr ernft für ihn und von Hödster Wichtigkeit für mich; er müsse aber doch hin und wieder, zum Beweis dessen wurde ihr Häuptling in einem zuvor eine Bürgschaft für meine Verschwiegenheit fordern und verHandgemenge verwundet. Nach geschloffenem Frieden nahm Eleasar lange mein Wort, keinem Menschen zu entdeden, was er mir mitzuWilliams feinen früheren Beruf wieder auf, wurde ordinirt und trat theilen im Begriff fei. Nach einigem Zögern und unter der Bedindie Stelle eines Predigers bei einer indianischen Mission an. Er heis gung, daß das Geheimniß, das er mir offenbaren wollte, keinem Menratete, spekulirte wie viele amerikanische Geistliche, es bekam ihm aber igen nachtheilig sei, wiligte ich ein. Endlich unterzeidnete ich noch følecht. Er war arm; allein an das abgehärtete Leben der Indianer ein shriftliches Versprechen, und dann nahm der Prinz das Wort una gewöhnt, hatte er sich auch einen guten Theil ihrer Sorglosigkeit an- gefähr in folgender Weise: geeignet.

m., Sie, mein Herr, haben sich daran gewöhnt, sich als einen Einges Aus dem Buche Hansons ist nicht genau ersichtlich, um welche borenen dieses Landes anzusehen. So ift es nicht. Sie sind in Europa Zeit dem Reverend Williams einige Vermuthungen über seine erlauchte geboren, und, wie unglaublich auď Ihnen die Runde klingen mag, ich Herkunft in den Sinn kamen. 30 bin aber zu glauben geneigt, daß muß Ihnen fagen, Sie find der Sohn eines Könige. Es muß für er sich schon einige Zeit vor der romantischen Eutbedung, die ich bald Sie ein großer Trost sein, das zu erfahren. Sie haben viel gelitten,

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find sehr tief gesunken; Sie haben aber nichts Schlimmered gelitten, wie es sich versteht, auf Herrn Trognon'& Brief geantwortet und find nicht tiefer gedemüthigt worden, als mein Vater, der, arm und ver die Mittel gefunden, ihm einige völlig unbedeutende Ungenauigkeiten wiesen, in diesem Lande lange gelebt hat. Zwischen ihm und Ihnen darin aufzumußen. Er stellte darin aufs authentischfte feft, daß der ift der Unterschied: er fannte seine hohe Geburt, Sie hatten das Glüd, König Ludwig Philipp, dem Eleasar Williams, fic auf Prinz von mit der Zbrigen unbekannt zu sein." I

Joinville berufend, ich weiß nicht von welchem irotefischen Häuptling, „Man fann sich mein Erstaunen ob dieser Rebe denken. . . 30 einen Brief übersandt hatte, besagtem Häuptling durd Williams eine sagte ihm, seine Mittheilung fei von so außerordentlicher Beschaffen. Anzahl Ratedismen, von einem Briefe begleitet, hatte zustellen laffen. beit, daß er meine Ungläubigkeit entschuldigen müßte, und daß ich Der Brief ift verloren gegangen; der Schaden ist freilich nicht so wirklich zwischen zweien wäre (that I was between two). groß, wie das Verfdwinden des berühmten Pergaments. Dant ber

"...Zwischen welchen Zweien“, fragte der Prinz. - Er verftand Höflichkeit unserer heutigen Fürften, 3hr könnt ihnen fein so schlechtes natürlich eben so wenig, wie wir, diese irotefische Rebensart.

Buch jdiden, daß fie nicht den richtigen Empfang melden sollten, und es ,,Id antwortete, daß ich einerseits nur mit Mühe das glauben giebt Leute, selbst in Europa, die auf eine solche Zusdrift hin glauben, tönnte, was er mir gesagt, und andererseits fürchtete ich, er täusche fie fteben mit gefrönten Häuptern in Korrespondenz. Als ich in meifich in der Person. — 11.Es kömmt mir nicht in den Sinn, mit Ihren ner Jugend Secretair bei einem Minister war, erhielt ich von einem Gefühlen zu scherzen; ich habe nur die Wahrheit gesagt und habe die Duidam Besuch, der fich das Ehrenfreuz, das man ihm versprochen Mittel, Sie zu überzeugen." „Nun denn", bat ich, „vollenden Hätte, abholen kam! Zur Unterstüßung dieser seiner Behauptung 30g Sie Ihre Entdedung und lassen Sie mich das vollftändige Geheimniß er einen Brief hervor; was enthielt er? ,,Der Minister ..... bat das meiner Geburt erfahren." - "Bevor ic bao thuerin, erwiederte er, Gesud vom ... erhalten. Es wurde zurüdgestellt, um es ihm wieder ,,bedarf es einer gewiffen Förmlichkeit, um das Interesse gewiffer Per. vorzulegen, wenn eine Beförderung im Orden der Ehrenregion vor fich fönlichkeiten zu schonen, welche die Sache angebt. - Hierauf 30g geben wird." Und die Moral von der Geschichte? Schreibt nur er aus seinem Fetleisen ein Pergament und legte es auf den Tisch. Briefe an Eure Freunde ! worauf idon Søreibmaterialien bereit lagen. Er legte daneben das Staatssiegel Frankreichs, das, wenn ich nicht irre, unter der alten Mo

England. narchie im Gebrauch war. Es war von einem kostbaren Metall, ob

Arbeitende Frauen aus dem leßten halben Jahrhundert. aber von Gold, Silber oder vergoldetem Silber, fönnte ich nicht sagen. Wenn ich es genau überlege, möchte ich mich für das leßte entscheider; Ein unter diesem Titel erschienenes in einer deutschen Ueberich kann mich aber täuschen; denn ich war zu verwirrt, und Dinge, reßung) uns vorliegendes englisches Buch wird von der Verfasserin, die sonst einen lebhaften Eindrad auf mich gemacht hätten, zogen in Clara Lucas Balfour, als eine „bibliographische Nachlese" bezeichdem Augenblic faum meine Aufmerksamkeit auf fid. 39 will es net, welche zeigen fou, wie viel der Geist und der Charakter der Frau aber nur gestehen, daß, nachdem ich Ades erfahren hatte, der Anblic den geistigen und fittlichen Fortschritt dieses Jahrhunderts befördert dieses Siegels, mir von einem Prinzen aus dem Hause Drleans über- baben. Es werden in dem Buche nicht diejenigen Frauen Englands, reicht, meinen Unwillen erregte. Die Urkunde war in zwei Kolumnen, die in unserem Jahrhundert durch bedeutende Leistungen in der Litefranzösisd und englisch, sehr schön gesdrieben. So las fie zu wieder. ratur fica Ruhm erworben haben, sondern einige von folchen Frauen holten Malen mit der gespanntesten Aufmerksamkeit vier bis fünf Stun- geschildert, die vorzugsweise durch praktisches reformatorisches Wirfen den lang. Während dieser ganzen Zeit überließ mich der Prinz meis im Gebiete des sozialen Lebens fich den Dank der Mit- und Nachwelt nen Gedanken und blieb faft beständig im Zimmer, ging jedoch einige verdient haben. Die, wenn auch über das Haus und die Familie hinMal hinaus.

ausgebende, doch in den Schranken echter Beiblichkeit bleibende refora ,,Der Inhalt des Dokuments, das ich, wie gesagt, mehrere Mal matorisd sozialiftische Wirtsamkeit der Frauen, die uns hier vorgeführt durdlas, indem ich die beiden Texte Wort für Wort verglich, war werden, spricht für sich selbst. Mehr als die forcirte Manier, in der die eine feierliche Abdankung der französischen Krone zu Gunsten Ludwig f. 8.nemanzipirten Frauen" in Frankreich und in Deutsøland die Berecha Philipp's, von Seiten Karl Ludwig's, Sohnes Ludwig's XVI., den tigung der Frau, an der Reform des sozialen Lebens mitzuarbeiten, dar. man Ludwig XVII. mit allen in der alten Monarchie gebräuch- zuthun bersuchen, ist sie dazu geeignet, das faft überall noc herrschende lichen Namen und Ehrentiteln benannte, das Ganze begleitet Vorurtheil gründlich zu widerlegen, dem zufolge eine jede über die Soranvon einer Aufzählung im Kanzlei-Styl aller Beweggründe, Bedin. teu bes häuslichen und geselligen Lebens hinausgehende Wirksamkeit gungen und Borbehalte der Abbankung. Die Bedingungen, in Summa, von der Frau nur auf Rosten ihrer echten Weiblicfeit roll ausgeübt waren, daß man mir einen prinzlichen Hausstand hier im Lande oder werden fönnen. Der Umstand, daß bei allen diesen englischen Frauen, in Frankreich, nach meiner Wahl, zusicherte, und daß Ludwig Philipp die uns hier geschildert werden, ein nod ftreng biblisch-religiöser Glaube

sich verpflichtete, mir in Natur oder in Werth alles mir gehörige als der Beweggrund zu ihrem reformatorisch-sozialifischen Wirfen persönliche Eigenthum der königlichen Familie zurüđzuerstat- ersdeint, darf uns, die wir dem Geist der freien Forschung und der Wissenten, Alles, was während der Revolution dem Staatoídaß verfallen fhaft auch im Gebiete des Glaubens und religiösen Lebens sein Recht ober in andere Hände übergegangen war."

zuerkennen, nicht hindern, das vorliegende Buch auch unseren deutschen Der Reverend Eleasar war von der Mittheilung lo betäubt, daß Frauen als ein solches zu empfehlen, das auf die anschaulichste und er nicht daran bacte, von der Urkunde Absdrift zu nehmen. Wie ansprechendfte Weise darthut, wie die Frau aud im Gebiete des poschade! Es wäre doch interessant zu lesen gewesen, in welchem Kanz- litisch-sozialen lebens reformatorisch zu arbeiten und zu wirken berulei-Styl die Motive dieser Abdankung abgefaßt waren, und nach wel fen ist. den Gelegen und Herkommen Ludwig XVII., der natürlice Erben Um unseren Lesern eine Vorstellung von dem Umfange zu geben, in so nabem Grade befaß, ohne Umstände feine Krone einem fernen in welchem der reformatorisch-sozialistische Beruf der Frau in dem vorVerwandten übertrug. Dem sei indeß, wie ihm wolle, in den vier liegenden Bude aufgefaßt und dargestellt ist, wollen wir aus der Einoder fünf Stunden, die der Schwarzroď vor dem Pergament zubrachte, leitung, welche die Verfasserin den biogrophischen Mittheilungen vorwurde er fo ganz Prinz, daß er, wie sein Dheim, Ludwig XVIII., bei ausgehen läßt, Einiges mittheilen. ähnlicher Gelegenheit fagte: „Ich bin arm und geächtet; aber ich werde In der menschlichen Gesellschaft hat ein Jeder, auch die Frau, meine Ehre nicht preisgeben." - Als er so hoc griff, beobachtete den Beruf, zu arbeiten und zu diesem Zwede die Kraft der ,,SelbstPrinz von Joinville einige Minuten tiefes Schweigen in einer ebr. Hülfe" zu entwideln. Wie edel auc unleugbar, wenn sie ebel gelöft erbietigen Stellung. Dann trennten sie sich, und der Prinz - wird, die Aufgabe ift, die Literatur seiner Nation zu bereichern, so id meine den Prinzen von Joinville fied mit den Worten: „Id giebt es doch für die Frau einen weiteren Wirkungsfreis und ein hö. hoffe, wir werden Freunde bleiben."

heres Ziel. Wenn sie die Verpflichtung, die ihr obliegt, richtig zu Kein Franzose, fein Mensch des alten Europa hätte eine solche foaßen weiß, so wird sie zu der Ueberzeugung geführt, daß sie die Mähr erfinden können: auf den ersten Blid sieht man, daß sie aus Gesellschaft umgestalten muß. einigen flechten Romanen oder Melodramen alten Sdlages zusam Wenn es sich um den Fortsdritt der Nation handelt, so kömmt mengeflict ist; aus diesen mochte ein Zrofese, dem etwas Civilisations, die häusliche Seite nicht minder als die öffentliche in Betracht, und jene ftaub angeflogen, feine Kenntnisse des politisden Rechts und der Hofe ift es, mit der die Frau meistens zu thun hat. Der Unterdrüdung sitten schöpfen. Wie ungereimt aber auch die Erfindung der ganzen und ungerechten Behandlung, welche zahlreiche Frauenflaffen, die durd Fabel ist, glaubte doch Herr Auguft Trognon, Secretair des Prinzen eigene Thätigkeit fich ernähren müssen, zu erdulden haben, fann nur Joinville, fich gehalten, im Jahre 1853 in einer Zeitung, die sie in die Gerechtigkeit und das Mitgefühl ihrer Schwestern, welche günstiihre Spalten aufgenommen hatte, berichtigend auftreten zu müssen. ger gestellt sind, wirksam entgegentreten. Die Elenden, welche den Vielleicht war das in den Bereinigten Staaten nöthig. Unsere Leser Rünften des Verführers zum Opfer fallen, können dem Verderbeu würde ich zu beleidigen meinen, wenn ich die Versicherung von Seiten an Seele und Leib nur durch die Frau entrissen werden, die zu ihrer bes Fringen von Joinville für nöthig hielte, daß fein ganzer Verfehr Hülfe herbeieilt, nicht verächtlich vorübergeht oder heuchlerisd das Vora mit Herrn Williams sich auf eine Unterredung über die erften Niederlassungen der Franzosen in Kanada beschränkt hat. Herr Hanson hat, *) Berlin, 1855. Berlag bor Gustav Slawib.

bandensein solches Elends nicht zu kennen behauptet. Das auf den zu mildern. Persönlid am nächsten steht bemselben unser preußifder Straßen verstoßene Kind, bas in Elend und Verbrechen umbertappt, Landomann Dönniges (aus Frankfurt a. D. D.), der erft fürzlich sein zur Unwiffenheit verurheilt ist und doch wegen Unwifsenheit bestraft poetisches Meisterstück geliefert in seiner vortreffliden Uebersegung wirb, blidt vornehmlich auf die Frau um Hülfe.

schottischer Lieder. Er ist Jurist, Diplomat, Literat und Poet dazu. Selbft da, wo Verhältniffe ihr nicht gestatten, in diese reformas Nächfitdem hat Paul Heyse, ebenfalls ein Preuße, als Vorleser des torischen Arbeiten, die fo fehr ihre besondere Theilnahme erbeifchen, Rönigs ein beftimmtes Amt, das ihn um die Person desselben beschäfeinzugreifen, vermag fie doch in dem erhabenen Berufe als Lehrerin tigt. Emanuel Geibel und Bobenstedt find als Profefforen, der Jugend solche Grundfäße einzupflanzen, welche auf die Beseitigung Dingelstedt als Regisseur angestellt, gehören aber ebenfalls zu der aller dieser Hebel heilsam einwirken werden. Nie betrachte sie das Tafelrunde, an der namentlich Leşterer nach Anciennetät den erften Haus als einen engen Wirkungsfreis; dort beginnt ihr Einfluß; aber Plaß einnimmt. Er ist schon ein wenig verblüht; feine Muse bat fide nicht darauf besdränkt, breitet er fich in weite Fernen aus.

feit ihrem politischen Anfat nie wieder ganz erholen können, und es Treffend spricht sich die Verfasserin über die der Frau besonders hilft nichts, daß er denfelben jeßt vornehm zu ignoriren fucht. Der empfohlene Tugend der Demuth folgendermaßen aus:

Jugend gehört überhaupt die Gegenwart; es ist natürlid, daß die „Viele Febler, die sich noch immer durch die weibliche Erziehung hins frischen Blüthen des jungen Nachwuchses manches ältere Dich durchziehen und der Frau im reiferen Alter anhängen, entstehen aus terhaupt in Schatten stellen. Alle Namen der Münchener neuen wohlgemeinten, aber irrthümlichen Ansichten von der Tugend der Demuth. Dichterschule zu nennen, gestattet der Raum hier nicht, aber wir wollen Die Demuth, richtig aufgefaßt, gehört zu den lieblichften Vorzügen eines fpäter auf Einzelne zurüdkommen, deren Leistungen auch im Auslande Chriften. - Wer aber darum, weil doch nicht alles gethan wird, was bereits Anerkennung gefunden haben.

F. D. H. der Herzen prüfende Gott und die gewissenhafte Ueberzeugung von der Pflicht forbern, in seiner Arbeit ermattet, ihrer müde wird und seine Brewfter'd leben Newton's. Nachdem Sir David BrewVersuche aufgiebt, oder wer mit dem Hinblicken auf äußere Schwierig- fter bereits im Jahre 1831 für die Family Library eine auch ins feiten, anstatt gläubig der inneren Kraft zu vertrauen, sein Leben ver Deutsche (von Goldberg, Leipzig, 1833) überseßte Biographie News bringt ohne weisen Zweck und heilige Bestrebungen, von dem klingt ton's geschrieben, ist er nunmehr mit einem neuen, ausführlicheren es wahrlich wie Hohn, wenn er sagt: „ich habe keine Gaben“, oder: Wert über das Leben, die Schriften und Entdeđungen seines großen vich habe keinen Einfluß." Dies ist nicht Demuth - es ist Trägheit Landsmanns hervorgetreten.) Durch Benußung der in den Händen und Gleichgültigkeit."

des Grafen von Portsmouth, eines Verwandten der Newtonschen FaDem Einwurfe, daß der Frau ein fo fchwerer Beruf nicht auf- milie, befindlichen Manuskripte und Korrespondenz beffelben ist es ihm erlegt werden dürfe, da die Bibel fie ausdrücklich das dwächste Ge- möglich gewesen, manche Lüden in unserer Renntniß von dem öffentfäß“ nenne, begegnet die Verfasserin mit Hinweisung auf Thatfachen, lichen und Privatleben Newton's auszufüllen und ein treues und anwelche die Wahrheit des biblischen Wortes beweisen: ,,was schwach ist schauliches Bild seiner wiffenschaftlichen Leistungen zu liefern. So finvor der Welt, das hat Gott erwählet, daß er zu Scanden mache, was ben wir hier anziehende Details über seine Kinderzeit, seine Soul. start ist.“ Sie weist auf das hin, was Frauen, wie Elisabeth Fry, und Universitätsjahre und die ersten Beschäftigungen mit mechanischen Mary Carpenter, Caroline Chisholm, Lydia Child zur Beseitigung und mathematisden Studien, welche endlich zur Entdeđung jener wunmenschlichen Elends zu thun im Stande gewesen.

berbaren Kraft führten, die wir Gravitation nennen. Bei Gelegenheit Die Persönlichkeiten, mit deren, der Beseitigung des menschlichen des bekannten Streites mit Leibniz über die Erfindung des InfiniteElends und sozialer Uebelftände gewidmetem, Leben und Wirfen die fimalfalfülé erklärt fich Brewster entschieden gegen den deutschen Verfasserin uns genauer bekannt macht, sind:

Gelehrten, von dem er behauptet, daß er sich durch die LeibenMre. Trimmer, Mrs. Hannah More und ihre Sowestern, schaft zu sehr unbedachten Söritten hinreißen ließ. ,,Wenn Leib. Mrs. Barbauld, Elisabeth Smith, Charlotte Elisabeth, niz", sagt er, Newton des Plagiats beschuldigte und Andere bewog, Mrs. Sherman, Mrs. Mary lundie Duncan, Sarah Martin, diese Anflage zu verbreiten und zu bestätigen, so können wir dafür Mrs. Anna H. Judson und Anna Rilham. Wer die Biographieen einige Entschuldigung in der Aufregung finden, in welche ihn die gegen dieser Frauen gelesen, wird der Verfasserin Redt darin geben, das sie die Selbständigkeit seiner Entdedungen gemachten Jasinuationen ver. diese Frauen als ,,Repräsentatto-Frauen" bezeichnet, „,welche eine Epoche feßten, aber andere Punkte seines Benehmens laffen feine Milderung des Fortschritts bezeichnen, die Methoden von praktischem Nußen und zu. Als er die Philosophie Newton's in seinen Briefen an den Abbé Grundfäße der Pflicht aufgestellt

, welche eine weitverbreitete und allge- Conti angriff, gab er nur die kleinlichen Gefühle eines Nebenbuhlers meine und doch auch individuelle Anwendung zulaffen."

kund; als er es aber wagte, jenen großen und guten Mann in seiner

Korrespondenz mit der Prinzessin von Wales, die Newton achtete und Mannigfaltiges.

liebte, zu verleumden und seine Theorieen als wiffenschaftlich falsch

und der Religion gefährlich denunzirte, indem er diese Anklage auf König Mar und die neue Tafelrunde. Die „Blätter Stellen que den „Principia" und der ,,Dptif" gründete, die von aller für literar. Unterhaltung" (Nr. 21.) erwähnen eines englifßen Berichte Wärme echter Frömmigkeit durchdrungen sind, beftete er feinem Namen über Münchens literarische Notabilitäten, der allerdings von pifantem einen Fleden auf, den alle seine philosophischen Talente nicht werden Interesse ist, aber den englischen Lesern Mandes aufbindet

. Danad verwischen können."") Eigenthümlich ist es übrigens, daß Brewster soll der berühmten deutschen Dichterwelt einst eine Aufforderung des gerade die theologischen Phantasieen Newton's, die man sonst gewöhnKronprinzen von Bayern zugegangen sein, einen literarischen Bund zu lich als eine von den Shwächen zu betrachten pflegt, von denen selbft fóließen, um lauter Meisterwerke zu liefern, die vor Bayern Throne mit große Männer nicht frei bleiben, mit besonderem Eifer in Shuß nimmt goldenen Bechern und Lorbeerkronen belohnt werden sollten. Angeblich und seiner Erklärung der Prophezeiungen Daniel's und St. Johannis bätten die namhaftesten Poeten biese königlichen Anträge fonöde zurücge- ein eigenes Kapitel widmet, die er mit der Behauptung einleitet

, daß, wiesen, weil es nicht Zeit fei, daß die Dichter mit den Königen gingen. Mit wenn Newton nicht als Mathematiker und Physiker berühmt gewesen, den BI. f. lit. Unterh. einer deutschen Berichtigung dieser englischen Bes er fchon als Theolog einen hohen Ruf verdient hätte. hauptung entgegenfehend, wollen wir einen Blid auf den Didterfreis wer. fen, der fic ießt in München unter dem Schuße des geistreichen Königs - Turner in San Francisco. Die Alta California enthält versammelt hat. Die Kultur der Künste ist auf Bayerns Thron erb

einen intereffanten Bericht über das am 15. Mai ftattgefundene Jahlidh, und die junge Königin hat ebenfalls eine angeborene und aner

resfest des deutschen Turnvereins in San Francisco. Es nahmen zogene Vorliebe für dieselben mitgebracht. Geschmüdt mit den edelften zwischen 3000-4000 Personen daran Theil, und der amerikanische Erzeugnissen der Skulptur und Malerei, warb München (don lange Reporter kann sich nicht genug über die Geschiclidfeit der Turner mit Recht das neue Athen genannt; es ist eine echte Freiftätte für und die ,, Grazie und Behendigkeit“ wundern, mit der sie ihre gym. den Geift der Poesie, dessen beste Namen König Mar jeßt dort ver. nastischen Uebungen ausführten. Man habe nie einen kräftigeren und sammelt hat, der gelegentlich selbst eine lange einlegt bei den Wett- gesunderen Menschenfólag erblidt, als diese ,,Athleten", deren belle kämpfen seiner dichterischen Tafelrunde. Fürft Pudler, ein fabrender Gesichtsfarbe, blaue Augen und muskulöse Gestalten an die Gemälde Meistersänger, hat fürzlich eine Beschreibung seiner Aufnahme bei der alten deutschen und vlämischen Meister erinnerten. derselben in feiner befannten anmuthigen Weise geliefert, aber auch auf Privatwegen ift uns Kunde geworden von dem interessanten Dichter

*) Memoirs of the Life, Writings, and Discoveries of Sir Isaac New.

By Sir David Brewster. Edinburgh: Tho. Constable & Co. freise, in dem die Heiterfeit der Kunst neben dem ernsten Leben lächelt. 1855. Berlin, A. Asher & Co. 2 Bånde. Statt in Weihrauch wird sie zwar oft gemüthlich in Rauctabad ge **) Die Engländer waren in dem Leibniz: Newtonschen Prozesse über die hült, der jedoch hauptsächlich die gute Eigenschaft haben soll, für die

,,Flurionen“ und „, Differentiale" immer sehr parteiische Richter. Žebenfalls ift Tafelgenossen den Glanz des fürstlichen Nimbus ihres hohen Vorsißers ungerecht.

dieses Urtheil über eine briefliche Peußerung Liebnizens eben so hart als

D. R.

ton.

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