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ersteren befinden sich die beiden prächtigen Vasen mit Malereien nad Zwei Shränke des Mittelschiffes find den Bronzen gewidmet, die Kaulbach. In der zweiten Loge reben wir einen mächtigen Spiegel ebenfalls eine der Haupt-Industrieen von Paris ausmachen. Der eine aus der neuen Manufaftur in Aachen, Kronleuchter von Heckert in Sorant enthält die Kunstbronzen von Barbebienne. Man fiebt bier Berlin und die Kifice Amazonengruppe in Bronze und in verkleiner. Die berühmtesten Statuen, Vasen und Randelaber des Alterthums in tem Maßstabe. Die dritte loge enthält die Erzeugnisse aus Thon son verkleinertem Maßstabe nach Collabscher Manier; wir nennen besonders Villeroy und Boch in Nettlach. Die vierte (badische) Loge enthält die Venus von Milo, die Diana von Gabiä, eine Amazone, eine StaPorzellanwaaren und Thonwaaren aus Mannheim; die fünfte (fäch. tue der Polyhymnia, die Gladiatoren, verschiedene Kandelaber, dann firde) endlich Haarstidereien aus Leipzig. Wat die leßteren anbelangt, von neueren Kunstwerfen die Grazien von Germain Pilon, die Kleo. fo bätte man doch wünschen können, ohne diesen Produkten ihren Werth patra von Ducommun, einen Schenktisch aus Nußbaumholz mit Bronzeabzusprechen, daß fie anderswo aufgestellt worden wären, da sie für Ornamenten, vor allen Dingen aber die berühmten Ghibertisden Thüjenen Ehrenplaß nicht bedeutend genug sind. Nächstdem ist nun auch ren der Tauffapelle zu Florenz, in halber Größe des Driginals. Der eine Anzahl von Gegenständen in der Mitte des Saales aufgestellt, andere Scrant mit Bronzen enthält die zum Mobiliar dienenden nämlich folgende: Ein maurisder Blumengarten, aus Kandelabern und Bronze-Artifel. In diesem Industriezweige ist die Fabrif von Denière Vasen bestehend, in Zinfguß emaidirt und im Style der Alhambra, fils in Paris die erste. Wir bemerken hier namentlich den prächtigen von Herrn v. Diebitsch in Berliu; ein Altar, in Eichenholz geschnißt, Tafel - Aufsaß, Styl Louis XVI., welcher von Herrn von Kisseleff vor von Prang in Münster. Vor allem zieht aber die überaus kunstvoll Ausbruch des Krieges bestellt wurde und der nicht weniger als sechziggearbeitete Statue Friedrich Wilhelm’s III., aus dem Gewerbe-Jufti- tausend Francs kostet; ferner einen lustre-jardinière, Styl Louis XV., tute zu Berlin, die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Man hat und eine Unzahl von kleineren Kandelabern, Pendulen u. s. w. dieselbe febr passend unter einer Art Ehrenbogen aufgestellt, welcher Neben den Bronzen feben wir die Arbeiten aus Steinpappe aus indessen nidit dazu gehört. lepterer besteht nämlich aus zwei rothen der Fabrik von Huber, darunter einen monumentalen Raminsims mit Marmorsäulen aus der Marmorschleiferei von Bunzel & Comp. in der Büfte des Kaisers. Daneben befindet fich die Trophäe der musiRecklinghausen; ein bronzener und vergoldeter Adler frönt das Ganze. falisden Instrumente, wo wir Pleyel, Erard, Debain, Sar, und wie Auf einer mächtigen, breiten und mit rothem Sammet drapirten Unter. sie sonst heißen, die oft so kriegerischen Nebenbuhler, friedlich neben lage reben wir eine Reihe von herrlichen Baustüden, die der Dom- einander, unter einem wirklichen Himmel von Baßgeigen, ruben sehen. baumeister Zwirner in Köln aus der Dombütte hierher gesandt; e$ In dem der Buchdruckerkunst gewidmeteu Schranke sehen wir, außer befinden sich darunter Nischen, Rosetten, Thurmknöpfe und eine Sta- versdiedenen typographischen Erzeugnissen, mehrere Modelle von Prestue des südlichen Portals. Bermuthlich in Berücksichtigung der Lands- sen aus der Druđerei von Plon; eine besondere vieredige Tribüne ist mannschaft lehnt fich an die Rüdseite des Kölner Domes die Eau de den Erzeugnissen ber kaiserlichen Druckerei eingeräumt worden. Einer Cologne-Fontaine des echten (!) 3. M. Farina in Köln an, ist aber der Pariser Buddruder bat seltsamerweise, ftatt seiner Erzeugnisse, bis ießt noch sehr träge im Sprudeln. Noch leben wir im Mitteln das Erzeugniß eines Mechanikerd ausgestellt

, nämlich das Modell seischiffe, aus Preußen, Zink-Abgüsse aus den Fabrifen von Devaranne ner Buchdruderwerkstatt, ein artiges, interessantes Spielwert, das aber und Geiß in Berlin, endlich einen ,, Meleager“ von Windelmann eben eigentlich im Mittelschiffe nicht an seinem Plaße ift. Vergessen wir baselbst.

auch nicht die Artillerie-Trophäe, zu welcher das faiserliche Arsenal Wenden wir uns nun, auf der Südseite, weiter nach Dften zu, seine stattlichsten Säbel, Helme, Panzer, Kanonen, Gewehre u. s. w. so gelangen wir zur österreichischen Ausstellung. Wir seben hier geliefert hat. bauptsächlich Glas- und Porzellanwaaren aus den berühmtesten böb Zn ganz meisterliger Weise ift die franzöfische Glas- und Pormischen Hütten. In der Mitte des Saales erhebt sich eine hohe zellan-Fabrication im Mittelsdiffe vertreten. Wir sprechen hier noch Säule, um welche herum, auf Etageren, verschiedene Gegenftände aus nicht von den Erzeugnissen der Fabrik zu Sèvres, welche in die nod terra cotta gruppirt sind. Ferner stehen hier ein Mosaiktisch aus Ver im Bau begriffene Rotunde zu stehen fommen, sondern lediglich nedig, eine prachtvolle vierfache Pfeilertoilette mit Tisch aus weißem von den Privat-Etablissements. Auch hier müffen wir, so schwer es Marmor, verschiedene Kunftgegenstände aus Ebenholz und ausgelegtauch dem Nationalgefühle fallen mag, gestehen, daß Böhmen von endlich das Modell des Dampfschiffes Franz Joseph" aus der Wert. den Franzosen entschieden überholt ift. Unter den zahlreichen Porzel. ftatt der Donau - Dampfschifffahrts-Gesellschaft.

lan-Artifeln nennen wir hier nur zwei riesige Kandelabervasen, welche So gelangen wir, immer in östlider Richtung, nach Belgien, chinesisden Fabrikaten täuschend ähnlich nachgebildet sind und mehrere dessen Ausstellung im Mittelschiffe, wenn wir einen Schrank mit Tuden Figuren in Biskuit, darunter eine Büfte des Kaisers. Was die Glas. und den Staatswagen des Königs der Belgier ausnehmen, einen rein waaren anbelangt, so glänzen hier besonders die Fabrifen zu Baccarat, kirchlichen Charakter hat. So sehen wir in einem mächtigen hohen Clidy und St. Louis. Die erstgenannte Fabrit hat zwei Kandelaber Spiegelschranke eine vollständige Auswahl von Kirchengewändern für aus Kryftall von sechzehn Fuß Höhe und mit neunzig Armen, zwei Prälaten jeden Ranges, vom Papst bis zum Domkapitular berab; der Vasen aus weißem Agatglase mit grünen Verzierungen und eine riePapst fniet auf einem Betsdemel, und Chriftus überreicht ihm die fige Glasschale ausgestellt; aus den beiden anderen Fabrifen seben wir Solüssel, welche die Kraft zu binden und zu lösen haben. Sämmte verschiedene Vasen und Schalen in überaus reinem Style. lide Figuren sind in Lebensgröße und aus Wad. Nächstdem seben Die Lyoner Fabrifanten haben ebenfalls ihren Trophäensdrank, wir ebenfalls aus Belgien verschiedene herrlich geschnißte Holzáltäre in welchem wir Shawls, Seidenstoffe aller Art und Spißen sehen, die und Kirchenkanzeln. Dann folgt England mit Porzellanwaaren, Bron. uns allerdings mehr Meisterstüde kunstvoller Arbeit, als geschmadvoller zen, Schiffstrophäen, einem mächtigen Kandelaber von Krystall aus Zeichnung zu sein scheinen. Neben dem Lurus sehen wir die Bedürfe Birmingham, Kaminftüden aus Sheffield, Baumwollenzeugen aus Not- niffe des täglichen Lebens; die Trophäe des Aderbaues ist sehr fünfttingham, zwei Leuchtthurm-laternen und dem Modelle des großen Mes lid aus allen möglichen Geräthsaften, Getraide - Arten, Lehren zuridiankreises in Greenwic.

sammengesest, ja fogar ein Modell eines Pachthofes ift dabei, und das Die ganze nördlige längenwand des Mittelfdiffes und der Seis Ganze front der antife Bienenforb. Der Aderbau hat zum Nachbarn tergalerieen gehört Frankreich an. Man hat hier die vorzüglichften die in drei Ländern residirende Gesellschaft „Vieille-Montagne“ mit ihren Erzeugnisse der französischen Induftrie zu Trophäen vereinigt. Alle zahlreichen Erzeugnissen aus Zink. Die leßte französische Trophäe ends National-Eitelkeit bei Seite geseßt: England und Deutschland liefern lich ist der Eisen-Industrie gewidmet; man sieht hier das Modell eines viel treffliche Erzeugnisse, ia, theilweise auch solche, welche fic in Ben Eisenbüttenwerfes, Modelle von Maschinen aller Art, Brüden, Tun. zug auf guten Geschmad dreist mit den französischen messen dürfen, neló u. f. w. Noch eine Menge von Gegenständen hätten wir zu nenallein die französischen Luxus-Artifel tragen im Judustrie- Palafte den nen, welche die Mitte des Saales füllen: so namentlid zwei riesige Preis bavon.) Hierher gehören nun vor allen Dingen zwei Soränke Spiegel, darunter der aus St. Gobain von sechzehn Fuß Höhe und mit Shmudfachen und Mode - Artikeln, Industriezweige, in welchen eilf Fuß Breite; eine Unzahl von Gruppen aus Bronze und Zint; AlParis längst als Königin anerkannt ist. Sobann sehen wir Tahan's täre von Marmor, Holz und Zint; den großen französischen Leuchtvielbefannte Kunsttisdler-Arbeiten; wir bemerken unter ihnen einen thurm nad Fresnelsdem Linsenglassystem; ein Telesfop mit Uhrwerk vielleicht etwas zu sebr ornamentirten Bücherschrank und einen Bete von Sécrétan in Paris; mehrere Fontainen, von denen zu wünschen wäre, fdemel aus Eigenholz; aus derselben Fabrik ift auch das in der Mitte daß fie endlid begonnen, Rühlung zu verbreiten. (Sdluß folgt.) des Saales stehende kunstvolle Vogelhaus. Der folgende Sorant zeigt uns Möbel aus der Fabrik von Jeanselme, darunter einen Jagdsdrant

England. aus Eichenholz, ein Buffet aus Ebenholz mit Bronze-Verzierungen,

Michelsen's Geschichte der Iesuiten im 19. Jahrhundert.*) einen Sorant aus Nußbaumholz im Renaissancestyle, mit Marmor ausgelegt, namentlich aber ein Canapé, einen Lehnstuhl und einen ge Der in der neuesten englischen Literatur durch mehrere nicht unwöhnlichen Stuhl, welche Meifterstüde in ihrer Art sind.

verdienstliche historische Gelegenheitssdriften bekannte Dr. Eduard

*) Modern Jesuitism; or, the Movements and Vicissitudes of the *) Es war dies auch in London der Fall, troß der Reichthümer, welche Jesuits in the Nineteenth Century, in Russia, England, Belgium, France,

Michelsen - wenn wir nicht irren, ein geborener Deutsøer - hat einer einzigen Stunde habt Ihr Euc vou bescheidenen Bittstellern in por kurzem wieder ein recht interessantes Werk über den modernen ungestüme Forderer verwandelt, vor denen ich in meinem eigenen WaPesuitismus" er einen lassen, das sich der trefflider: ,,Histoire de la gen nicht sicher bin. 3d beschränke jeßt Euren Aufenthalt in War. chute du Jesuitisme au 18ième siècle" des verstorbenen Grafen Aleris schau auf vierzehn Tage."!!! Diesen Vorfall erzählte der Großfürft von St. Priest anschließt. Eigentlich Neues findet man in demselben felbft an den franzöfischen Minister, Herzog von Richelieu." zwar wenig, aber die vorhandenen Materialien sind mit vielem Ge

Ueber die Wühlereien der Gesuiten in der Schweiz, die auch dort schick verarbeitet und übersichtlich zusammengestellt worden, und wir zu ihrer Vertreibung führten, berichtet Herr Michelsen sehr umstände erhalten hierdurch fehr volftändige Data zur Kenntniß einer Religions- lich. Neu war uns ein von den Gegnern des Ordens ang licht ges gesellschaft, deren Tbätigkeit sich bis in unsere Tage hinein in ziem- brachter Katechiếmus, der in den Soul-Anftalten desselben eingeführt lich bedenklicher Weise fühlbar macht.

war und der noch jeßt auf Anordnung des Bischofs Laurent, apoftoBekanntlid fanden die Söhne Loyola's nach Aufhebung ihres lifchen Nuntius in Luxemburg, von den unter seiner Aufsicht befindDrdens duro Clemens XIV. eine Zufluct in Rußland, wo sie unterlichen Instituten benußt wird. Wir lassen einige Auszüge aus diesem der Bedingung zugelassen wurden, sich des Profelytismus zu enthalten. kuriosen Dokument folgen, die allerdings keinen sehr vortheilhaften BeSie versprachen natürlich alles, konnten aber troßdem der Versuchung griff von der theologischen literatur des Ordens geben. nicht widerstehen, ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzuhängen, und tries , Frage. An welchem Drt wird ein Jeder am jüngsten Tage ben atmälig ihre Kühnheit so weit, daß sie sogar am faiserlichen Hofe auferstehen? — Antwort. Ein Jeder wird an dem Orte auferstehen, Propaganda machten. Eine Zeitlang ließ man sie gewähren, da sie wo sich der größte Theil feines Körpers befindet. – F. In welcher in der nächsten Umgebung Alerander's I. eifrige Fürspre er hatten, Form wird man auferstehen? – A. Von mittler Statur, mit wohlwozu namentlich der berühmte Graf Joseph de Maiftre gehörte; aber proportionirten Gliedmaßen, und von demselben Gefblecht, zu welchem endlid brachten fie es dahin, daß fie erst aus St. Petersburg und man bei seiner Lebzeit gehörte. – F. In welchem Alter werden wir dann aus ganz Rußland verwiesen wurden. „Es waren besonders zwei alle vom Tode auferstehen? – A. Im nämlichen Alter wie Christus, Umstände, welche diese Katastrophe im politisden Drania des Ordens als ob wir uns im dreiunddreißigften Jahre befänden. - F. Wird beschleunigten. Fürst Alerander Galizyn, ein Neffe des Kultusministers, die Welt von neuem bewohnt werden? – A. Nach Einigen wird fie welcher zwei Jabre das Kollegium der frommen Väter in St. Peterd. von ungetauften Kindern bewohnt werden, aber von Niemand anders, burg besucht hatte, trat 1814 öffentlich zur römisch-katholischen Kirche nicht einmal von den Thieren. – F. Ist es eine Sünde, feine über – ein Ereigniß, das um so größeres Aufseben erregte, als er Zehnten zu entrichten? – A. Ja, es ist eine große Sünde. – ... F. bis dahin durch seine fanatische Anhänglichkeit an die herrschende Kirche Wo ist die Hölle? — A. Die Hölle ist im Janeren der Erde. F. Ift feines Vaterlandes befannt war. Obwohl er sogleich aus dem Rolle die Hölle fehr groß! – A. Nicht sehr, weil die Verdammten dicht zugium entfernt und unter die Pagen des faiserlioen Hofes aufgenom- fammengepadt, einer auf dem anderen, liegen, wie Ziegelsteine in einer men wurde, hielt er doch mit allem Eifer eines orthodoren Ratholifen Ziegelbrennerei!" an seinem neuen Glauben feft, und man sah ihn sogar in der Kleidung eines Büßenben, mit seltsamen Amuleten um den Hals und einem Geißelriemen um den Leib. Es dauerte lange, ebe der Erzbisoof Phi

Orient. lareth ihn zur Religion seiner Familie zurüdführen konnte. Während

Kirche und Politik. obiges Ereigniß noch das Stadtgespräch von St. Petersburg war, verfeßte eine andere Intrigue von ähnlichem Charakter eines der ersten Dr. Sander in Wittenberg geht in einer neulichen Schrift") von Adelsgesdhlechter des Reiches in die tiefste Trauer. Eine reizende, junge · der Behauptung aus, daß auch die Kirche ein Regt habe, in der großen Prinzessin hatte von ihren Seltern einen Jünger Loyola's zum Lebrer Tagesfrage unserer Zeit, wie überhaupt in der Politif, mitzusprechen. erhalten, der, um sie zu seinem Glauben zu befehren, ihr fortwährend in Es ist sein Buch die weitere und gedrudte Ausführung seiner im den glühendsten Farben die Martern schilderte, die fie als Reßerin jen. 3. 1854 in Leipzig gehaltenen Miffionspredigt. Und er hat Redit. seits des Grabes werde erdulden müssen. Das arme Mädchen, die es Mag aus die Kirche feit den Tagen. Konstantin's des Großen einerseits nicht über sich bringen fonnte, ihre Aeltern durch Abschwö. und während des Mittelalters entseßlich viel auf ihrem politisden rung ihres Glaubens zu betrüber, und fich andererseits noch während Gewiffen haben (Albigenser, Cempelherren, Pariser Bluthochzeit), so ift ihres Lebens an die Feuerqual zu gewöhnen wünschte, die ihr nach dem doch andererseits unleugbar, daß ihre Mahnungen, Drohungen, schiedsTode bevorstand, suchte sich dagegen abzuhärten, indem sie mehrere rigterlichen Aussprüche inmitten aller hierardisben Bestrebungen und Mal täglich ihren Körper mit einer heißen Kupferplatte fengte, bis Uebergriffe unzählige Male das Schwert in der Sheide gehalten, die der grausame Somerz fie endlich auf ein Krankenlager warf, von dem wildentbrannte-Leidenschaft gedämpft, dem Blutvergießen Einhalt gee fie nicht wieder erstand."

than haben. Perß ist nicht der Erste und Ateinige, der (in f. 3taDer Utas, der die Aufhebung des Ordens verfügte, wurde im liänischen Reife, Hannover, 1824) ihr segensreiches Wirfen für die InJahre 1816 erlassen. Die Jesuiten mußten ihre Anstalten schließen tereffen der Menschheit, der Civilisation, des Weltfriedens, anerkennend und sich aus Rußland entfernen. Unterdessen hatte Papst Pius VII., hervorhebt. Wer auch hätte mehr, als sie, die heiligste Verpflichtung, der in ihnen eine Hauptstüße der römischen Hierarchie und einen Damm diesen Interessen das Wort zu führen! Daß sie, die Kirche, bei ihren gegen den revolutionairen Geift des Jahrhunderts fab, bie Wieders Bestrebungen jederzeit fich selbft am wenigsten vergessen und verleugherstellung des Ordens beschlossen, und es ftand ihnen daher frei, fich net hat, und wie das „in majorem dei gloriam“ erfahrungsgemäß so nach Italien zu begeben; doch wollten sie vorher noch einen Versuch gern von ihr gedeutet wird, lassen wir jeßt dahingestellt oder Teßen machen, fich in Polen festzuseßen. Bei dieser Gelegenheit erzählt der es auf Rechnung der dämonisden Natur unseres Geschlechts, die des Berfasser folgende Anekdote:

sunt certi denique fines so felten eingedent bleibt. So lassen wir ,,Bald nach der Verbannung der Jesuiten aus den beiden Haupts auch die Motive unerörtert, die bermalen die lauteften Drgane des städten Rußlands famen zwei von den würdigen Vätern in Warschau Rotholizismus: Univers, Volfshatle, Tablet u. bergl., und ihre Politit an, um von dem Großfürften Konftantin die Erlaubniß auszuwirken, ein zu so vehementen Auslassungen gegen das vom nationalen StandKollegiumin der polnischen Hauptstadt zu gründen. Da sie indeß nicht wag. punkte aus ohnehin sattsam verdächtigte Russenthum veranlaffen und ten, ein so fühnes Gesud unmittelbar nach ihrer Ausweisung aus Ruß- treiben. Genug, die katholische Kirche arbeitet fort und fort in der land anzubringen, so begannen sie damit, den Großfürften um eine Politik. Soll nun, während fie dräut und agitirt, bie protestantische Audienz zu bitten, angeblich nur zu dem Zwede, daß er ihnen und Kirche ftumm bleiben, der ecclesia militans gegenüber sich als ecclesia einigen ihrer Brüber gestatten möge, während der falten Jahreszeit pressa geriren, sich als unberufen zu Rampf und Politit bekennen? in Warsgau zu bleiben. Die Bereitwilligkeit, mit ber ihnen Roastan. Mit nichten! Dr. Sander vindizirt aud ihr ein volles Maaß des tin die Audienz bewilligte und ihr billiges Gesuch entgegennahm, er. Rechts zum Mitsprechen, und, wie gesagt, er hat Recht. Er spriot es muthigte die Väter, fich ausführlich über die erlittenen Drangsale in der Vorrede energisch aus. Diese Vorrede enthält überhaupt mandes zu verbreiten, und da der Großfürft fie mit Theilnahme und Sym- markige Wort, und der es spricht, fennzeichnet sich als ein deutscher pathie anzuhören sdien, so hatten sie die Unvorsichtigkeit oder vielmehr Patriot, dem das Wälsche wie das Moskowitische von Herzen zuwider die Unverschämtheit, fid Stühle zu holen und ganz ungenirt neben ist

. Darum", sagt er z. B., wift es nicht recht, fich den großen 3nKonstantin Plaß zu nehmen. In der Hige ihres Bortrags näherten teressen seines Volts entschlagen, auf seine Studirftube, in feine Fafie sich dem Großfürsten allmälig so sehr, daß sie ihn oft an den Arm milie fich zurüdzieben; es ift nicht recht, in seinem Amt und Werk, fließen, bis er endlich, durch eine solche Bertraulichkeit verleßt, fich fei's in der Rirde, Sáule, im Staate, fico lo abspannen, daß man erhob und nach seiner Equipage rief. Aber weit entfernt, diesen Wink Darüber die gliedliche Gemeinschaft mit dem großen Ganzen versäumt.“ zu verstehen, folgten ihm die beiden Patres bis zum Critt des Wagens Wir wünsoten, daß das Buch felbft in dieser ternigen, gebrungenen und waren im Begriff, nad Ronstantin hineinzusteigen, als der Große Weise gehalten wäre. fürst, alle Geduld verlierend, zu ihnen fagte: Nun habe ich genug; Shr habt mir eben gezeigt, meine guten Väter, wie Euer Drden ge

*) Die Katastrophe im Orient und ihre Rüdwirkung auf den Occidente wohnt ist, die geringste ihm erwiesene Gunft zu mißbraußen. In Berlin, bei m. Souiße. 1855.

Darin wird zuerst den Rufsen, Briten und Franzosen ihr langes of German Conversation" zum Gebrauche für Engländer, die sich in Sündenregister vorgehalten. Den Nufsen, quantum satis. Herr San. der deutschen Umgangssprache üben wollen, herausgegeben, hat mit der ist also kein Verbündeter der Zaaren-Politit, aber eben so wenig seinem englischen Kollegen, Herrn Henry Stelton, in dem vorliegenden ein Westmächtler. England hätte er gerechter Maßen etwas schärfer Buche ein für den Gebrauch der Deutschen, die nach England reifen, and augenfälliger bedenken, bätte ihm zurufen dürfen, wie beim Pro. oder die sich für die Unterhaltung mit gebildeten Engländern vorberei. pheten Bejaia Kap. 23, V. 8-10 geschrieben steht: „Wer bätte das ten, sehr praktisches Werk geliefert. In zwei Theile zerfallend, deren gemeint, daß es Tyro, der Krone, so gehen sollte? So doc ihre Rauf- erfter alle Anwendungen der in der Conversation am meisten vorfomTeute Fürften find, und ihre Krämer die herrlichsten im Lande. Der menden Zeitwörter in ihrer verschiedenartigen, oft sehr fein nuancirten Herr Zebaoth hat's also gedacht, auf daß er schwächte alle Pracht der Bedeutung umfaßt, führt und der zweite Abschnitt in die Unterhaltung luftigen Stadt und verächtlich machte alle Herrligkeit im fande. Fahre über wiffenschaftlice, politische, höhere Gesellschafts- und Touristenbin durch dein Land, wie ein Strom, bu Tochter des Meeres, da ift Stoffe ein. Wir machen in dieser Beziehung auf die Rubrifen ,, Mufit tein Gurt mehr." Seine volle Zornsdale gießt dagegen der Ver. und Gesang", ,, Universität“, „Wissenschaft, Literatur und Kunst", faffer über den gallifden Hahn und sein Rräben in alten und neuen ,, Religion und Kirche", ,, Rechtspflege", ,, Handel und Gewerbe", Zeiten aus, und wer möchte ihm, als Preußen zumal, solches verargen? ,,Staat, Heer und Marine" aufmerksam, die in ihren gegliederten Daß Herrn Sander die türfenfreundliche Presse fammt ihren Zbiosyn. Säßen und in ihren Wörterverzeichnissen eine erschöpfende, sprachliche krafieen von odmanisher Civilisation und Emancipation der Rajah Belehrung über Ades enthalten, was den Gebildeten, der über diese unter den Fittichen des Islam ein Gräuel ist und er die Türfen Gegenstände zu sprechen wünscht, interessiren fann. je eber je lieber von dannen getrieben fäbe, ift bei dem driftlichen Theologen sehr natürlich, und wir sind auch hierin mit ihm ein

Eine Venus von Zuder. Die Industrie-Ausstellung in verstanden. Sein Urtheil jedoch über die weithistorische Person Mu. Paris hat einen merkwürdigen Artifel aus Valenciennes erhalten; es hammed's, den Thomas Carlyle, und wahrscheinlich dieser nicht allein, ist ein Zuderhut, den der Meißel eines Künstlers zu der schönsten den beroes der Weltgeschichte beizählt, ist befangen, unstichhaltig, weiblichen Büfte verarbeitet hat. Jeder Zusdauer hält das Gebilde geschichtswidrig, nicht einmal edit theologisch.

für den reinften Alabaster und begreift nicht, warum es nicht in der Bis hierher nun scheint Herr Dr. Sander, ohne daß er es fum- Abtheilung für die schönen Künste aufgestellt ift. Die Venus Anadyomarisd ausspricht, folgende drei Punkte als Ertrag und Löfung der mene, die nicht aus Meeressdaum, fondern aus Runkelrüben entftanden orientalischen Frage unserer Zit zu betrachten: Vertreibung der Dom ift, macht unter den steifen Zuderhüten einen tragikomisden Eindruck. manen aus Europa, Beschränkung des ruffisden Uebergewichts im europäischen Often, Mactentfaltung Deutsølands ebendafelbft; nicht

Thomas Price Carn-buanawc, der wallifide Geaber nur Rußland, sondern aus den westlichen Kriegsmächten gegen- didtoforider.) Der fürzlich verstorbene Thomas Price war den über. Ein Viertes: was mit den dem Jólam abgefämpften Provinzen Freunden der wallisis den literatur durch den Umfang und die Gründund ihrer christlichen Bevölkerung zu thun, läßt auch er, wie billig, lidfeit seines Wissens ein wohlbekannter Mann. Im Jahre 1788 geals offenbleibende Frage dahingestellt. Schwerlich ist jedoch zu before boren, legte er sich schon früh auf das Studium seiner Muttersprache gen, daß dieser mächtige Länderfomplex, theilweise oder ganz, in usum und gewann bei verschiedenen Anlässen ausgeseßte Preise für Auffäße Delphini aufgehoben sei, wozu fich an gewisser Stelle fein geringes in Profa und Versen. Als Alterthumsforscher begnügte er sich nicht Gelüsten manifeftirt, seitdem namentlich das hochfahrende Albion fic mit den trođenen Hülsen winziger Thatfachen und Angaben, welche so wenig als Gegengewicht und Daumschraube erwiesen. So weit ist Viele als das ud und Eins ihrer Untersuchungen ansaben; für ihn nun auch Herr Sander im Einklang mit dem politischen Glauben des umfaßte das Studium der Vorzeit einen weit größeren Kreis; intelligentesten und deutsdestdenkenden Theils seiner und unserer deut- namentlich wollte er sich und Anderen zum möglichst sicheren Bewußt. fchen Landsleute. Er aber geht in seiner Offensivbewegung über Tür- fein bringen, daß und welderlei Civilisation unter seinen Landsleuten fen und Ruffen, Franzosen und Briten hinaus; er sucht Feinde da, in den fernliegenden Seiten eriftirt, und welchen Einfluß fie auf die wo keine find. Auch dem Hause Desterreich geht oder will er zu Leibe, folgende Generationen bis auf die unserige berab geübt hat. Und das und thut dieses von S. 114 an in aller Ausführlichkeit

. Da behauptet ist nach unserem Dafürhalten, das einzig richtige Ziel, auf das die er, die Politik des Hauses Habsburg sei, wie jedem Historifer bekannt, Alterthumsforfdung steuern muß, wenn sie sich von dem Vorwurf der feit Jahrhunderten sehr darauf bedacht gewesen, die Interessen der Kleinigkeitsfrämerei frei halten will. Herr Price war aber fein blos Dynastie vor denen des deutschen Reichs zu begünstigen. Nun, diese walifíder Gelehrter und Alterthümler; er war ein vielseitig gebildeter retrospektiven Vorwürfe sind wir keinesweges gemeint, in Abrede zu Mann. Er besaß eine ausgezeichnete klaffische Bildung, zeichnete vorstellen oder zu bemänteln. Der Verfasser behauptet ferner, Desterreich trefflic, war ein guter Musiker und Botanifer, und um dieses reiche habe in diesen teßten Jahren das übrige Deutschland, insonderheit Wissen und Können zu frönen, war er höchft liebenswürdig im UmPreußen, nicht eben sehr an den Gedanken gewöhnt, österreichisches gang und stets bereit, den Reichthum seiner Kenntnisse Aden zur Ver. und deutsches Intereffe sei in seiner Politik etwas Identisches. In fügung zu ftellen, die sie benußen wollten. Wir begrüßen also mit der trüben Erinnerung an Shleswig-Holftein, Kurhessen und einiges Freuden die Veröffentlichung seines Naglasses nicht blos als ein nūßAndere wollen wir auch hier nicht widersprechen; nur bidligen wir nicht, liches Wert, sondern als einen gerechten und seinem Gedächtnisse gewenn um diefer Antecedentien willen ein gravamen de futuro erhobenbührenden Zou. und neuer Samen zu Verdächtigungen ausgestreut wird. Denn wenn Price's Hauptwert ist ,,Haves Cymru", oder die Geschichte von Herr Dr. Sander der gegenwärtigen Politit Defterreichs, also seiner Wales, ein Buch von verdientem Ruf; er hat darin sechs Jahre bin. Politik in der orientalischen Frage, bundeswidrige oder vielmehr bun-burd von 1836-42 alle Schäße seines vergangenen Lebens, Ades, desfeindliche Abfichten beimißt, so möchten wir ihn dod bitten, eine was er wußte, dachte, fühlte mit sorgfältigem Fleiß niedergelegt. so schwere Beschuldigung nicht ohne nähere Beweise in das ohnehin Er frieb ferner: Versuche über die geographischen Fortschritte der genug geloderte deutsche Bundeslager hineinzusgleudern.

Herrschaft der Civlisation". Der gegenwärtige Band enthält: ,, Reife Wir hatten es bisher mit der Sache zu thun. 3n Betreff der buro Britannien im Sommer 18294. „Versuch, die Ueberreste alter Form müssen wir bemerken, daß die Publizistif unserer Tage uns an Literatur in der wallisischen, irischen und gälischen Sprache vergleichend eine Logik gewöhnt hat, die in geschloffenen Gliedern, in scharffantigen zusammenzustellen und ihren Werth für die Beleuchtung der alten Ge. Säßen, in detailkundiger, weit umschauender, in keinem Standes- oder [dichte der geistigen Bildung der Briten, Fren und Gälen zu würdiStaatsvorurtheil befangener Beweisführung vorfchreitet. So ver

So ver. gen". - Ueber den Einfluß der wallifisden Traditionen auf die euro. wöhnte Lefer dürfte die etwas breite, zerfloffene, mehr zum Plänfeln päische Literatur, ein Versud", – ,,Gedichte der Sprache und Lite geeignete, oft in müßigen polemischen Beiworten fich ergebende Argu ratur von Wales aus den Jahren 1080 - 1294, ein fritischer Vermentation des Herrn Dr. Sander nicht sehr befriedigen. Haben wir such". — ,,Geschichtliche Darftellung der Statuta Wallide, oder der der Kirche das Recht, ja, die Verpflichtung zuerkannt, in Sachen der Statuten von Rhuddlan, durc welde Wales dem britischen Reiche Politik ihre Stimme zu erheben, so wünschen wir auc, daß diese Stimme einverleibt wurde. Alle diese Schriften sind reich an Interesse, nicht ein zweifoneidigeš, nicht aber ein stumpfes Schwert sei. E. -. blos für die spezielle Geschichte der walifisden Literatur, fondern für

die Renntniß der Natur und den Umfang der celtischen Civilisation Mannigfaltiges.

im Allgemeinen. Der zweite Band, der hoffentlich nicht lange auf ficis — Bush's und Stelton's englisde Umgangssprache. ) wird warten lassen, verspricht uns eine Auswahl seiner Korrespondenz Herr Oscar Busch, der auch bei Brodhaus in Leipzig ein , Manual und Auszüge aus seinen zerstreut gedructen Sachen. (L. G.)

*) Handbuch der englischen Umgangssprache. Nach einem neuen, vereins *) The Literary Remains of the Rev. Thomas Price-Carn-buanawc: fachten Plane bearbeitet von Oscar Busch und Henry Šfelton. Leipzig, Brock Vicar of Cumdû, Breconsbire, and Rural Dean. Volume I. Llandowery, hans, 1855.

Rees. London: Longmans.

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England.

Die Baileysden Erperimente haben nun bas vor allen anderen

früheren Erbwiegungo-Versuden voraus, daß mit allen von der WifBailey's Erdwiegung und deren Ergebniß.

senschaft und Kunst verfügbar und erdenkbar gewordenen Mitteln die Unter den mannigfachen Versuchen, die Gewichtemasse und Dich: Wage selbst die empfindlichste und gesdüßtefte war und alle störenden tigkeit der Erde wissenschaftlich zu ermitteln, sind die von Bailey, frü. Einflüsse entweder genau mit berechnet oder überhaupt abgehalten wur. berem Präsidenten der astronomischen Gesellschaft zu London, für den. Um einen lichtstrahl, den Athemzug eines auf den Zehen Here erftere und des Professor Airy für leştere die neuesten und vollfom- annabenden, den Haus der nod fernen warmen Hand, den leiseften mensten. Leßteres Experiment kennen die leser schon. Ersteres, alo Temperaturwechsel draußen u. f. w. entweder unschädlich zu machen, das abgeschlossenfte und eines der großartigsten, dat je in der Natur. oder genau zu messen, wie viel fold eine Störung betrage, und sie wissenschaft durchgeführt ward, verdient eine nicht minder genaue Auf- demgemäß in das ungeheuere Conto mit einzutragen, hatte Bailey mertsamkeit. Eine Jahre lang Tag für Tag fortgefeßte, an sich trost. Mittel ersonnen und angebracht, die den tiefsten, feinsten Scharfsinn, und lichtlose, minutiöse, ungemein empfindliche, von einem Hauch, von eine große Genialität und eine Hingebung, eine Ausdauer, einen tau. dem leisesten Wärmestrahl gestörte Beobachtung und Arbeit durch alle fendfach bewaffneten Blid, einen wissensdaftlichen Heroismus verrathen, Gefahren und Frrungen siegreich hindurch zu führen, das ist ein Hes wie dies nur der Mann von Fach verstehen und würdigen faun. roismus der Wissenschaft, der die Helden der Politik und der Shlachten Die graphisce und ausführliche Schilderung, welche Bailey von mit ihren Mitteln und Zweden fühn berausfordern fann.

seiner Arbeit in den ,,Transactions of the Astronomical - Society" Da die Erde nicht wie eine Seifenkugel auf der Krämerwage giebt, seßt und in den Stand, der geheimnißvollen, dunkeln Zaubergewogen werden kann und auch der Hebelpunkt, von dem aus Ardi- fammer, in der er Jahre lang wog, einen Besuch abzustatten und uns medes sie aus ihrer Bahn schleudern wollte, noch nicht erreicht ist, wird eine Vorstellung von seinen wissenschaftlichen Mysterien zu verschaffen. es zunächst interessant sein, sich die Mittel, womit man diese ungeheure Sein Haus lag nicht weit von dem hinteren Eingange zum Britisøen Last wirklich wog, näher anzufeben.

Museum, zurückgezogen von dem Geräusd der Straße, von einem Man wiegt entweder absolut oder komparativ. Ersteren Prozeß ftillen Garten umgeben, einstödig, altmodisch und solide. Das Erdkennt Jedermann aus dem Raufmannsladen. Der fomparative Wie wiege-laboratorium war ein 17 F. langer, 14. F. breiter und 9 F. hoher gungsprozeß nimmt mannigfache Formen an und besteht wesentlich in Raum mit einem Eingange und einem nordwärts gerichteten, doppelt Ermittelung des Verhältnisses, das Körper von verschiedener Shwere geschlossenen Fenster (um plößliche Temperaturänderungen abzuhalten; auf einen elastischen Körper, etwa auf eine Feder, einen Faden, einen für die chemischen und aumäligen war anderweitig gesorgt). Ueber die Draht ausüben. Den Untersdied der Dehnung oder Biegung des inneren Scheiben war dides Papier geklebt, um licht- und Wärme. elastischen Körpers, hervorgebracht durch die daran befestigten Körper, strahlen zu brechen. Anderes Licht fand eben so wenig Zutritt, als giebt das Gewichts- oder Sowereverhältniß der beiden leßteren. etwa Frembe. Der Mann arbeitete hier vier Jahre lang im Dunkeln

Gewicht oder Schwere ist, wie Newton zuerst aussprach und es allein, Tag für Tag, und ließ nur für Geschäfts- und Wissenschaftsseitdem als allgemeines Naturgeseß gilt, nichts als Anziehungskraft der zweđe zuweilen Jemand herein. Am Fenster ist nur ein schmales Körper gegen einander. Jedes Atom eines Körpers zieht jedes Atom Streifchen unbededt gelassen, welches die Divisiond-Stala beleuchtet, des anderen Körpers an, und zwar desto stärker, je näher sich die Kör- auf der sich mittheilt, was an den Instrumenten vorgeht. In einem per kommen. Die Anziehungsfraft wächst im umgekehrten Verhältniß Winkel sølägt eine kostbare Uhr von Molyneur fehr laut Sekunden. zu dem Quadrat der Entfernung. Außerdem versteht es sich, daß, ie Ein anderer Winkel wird durch eine dide Barre, auf der Telestope mehr Atome sich in einem Körper zusammendrängen, er desto mehr befestigt sind, ausgefüllt. Hinter ihnen steht der Beobachter, innerhalb Anziehungskraft ausübt oder schwerer ist. Zu gleicher Zeit ist es durch des Bereiche von Schnüren-Endchen, mit denen er Instrumente ziehen sich felbft klar, daß zwei Körper, in der Nachbarschaft eines Dritten, und richten fann, ohne seinen Standpunft zu verlassen. Hinter ihm diesen Dritten je nach ihrem Schwer- und Dichtigkeitsverhältniß an. hängen kostbare Meisterwerke von Baro., Thermo- und Hygrometern. zieben. Man fieht daraus leicht, wie mannigfad man diese Natur. . Die Wage selbft befindet sich in der Mitte des Zimmers. Von gefeße anwenden kann, um die Schwere verschiedener Körper zu er. außen fieht sie wie eine große achtedige Rifte aus, 8 Fuß lang und mitteln. Man bente sich eine große Rugel in der Luft aufgehangen, 4 Fuß hoch. Freilich hat sie auf den ersten Anblic etwas Mysteriöses, darunter einen ganz kleinen Körper, und unter beiden die Erdkugel. Geisterhaftes. Sie ist mannigfadhi durdlöchert und jede Deffnung Offenbar wird nun die kleine Kugel zwischen beiden von beiden an- luftdicht mit Spiegelglasscheibchen geschlossen. Drum herum hängen gezogen, berabwärts von der Erde, aufwärts von der darüber Hängen. in verschiedenen glißernden Gestalten Goldpapiere mit Thermos, Hygros den Kugel. läßt sich nun die allerdings faum faßliche und sichtbare und Barometern. Aus der Mitte des Rastens erhebt sich eine Säule Anziehungskraft der oberen Kugel im Vergleich zu der pieltausendmil. wie ein Schornstein bis in die Dede hinauf, ringdum mit Goldpapier lionenmal größeren der Erde meffen und ermitteln, so ist das schon beklebt, alles, um Licht- und Wärmestrahlungen abzuhalten oder genau der Reim zur Erdwage. In der That ist sie an fid faum so fünftlich, zu messen und zu buchen. Das ist der äußerliche Mantel der Wage. als eine Wage, auf der uns ein Pfund Kaffee zugewogen wird. Eine Innerhalb bemerfen wir zunächst von der Basis auf eine solide, dide düune, hölzerne Ruthe an einem zarten Faden wagerecht wie einen Holzfäule, die auf eisernen Ringen und Spindeln drehbar ist, ohne Wageballen aufgehangen, und die Wage ist fertig. Ist die Ruthe im Geringsten von mathematisch genau vorgeschriebenen Linien abzu. ziemlich lang und an dem möglichst feinen Seidenfaden aufgehangen, weichen. Auf der Säule liegt ein 8 Fuß langes, dides Brett, mit wird sie so empfindlich, daß fie durch die herannabende Wärme der versøiedenen Mitteln versehen, die jede geringste Abweichung von seis Þand beunruhigt wird, daß sie den leisesten Zug einer Schwerkraft in ner lage verhüten, wenn es große Laften zu tragen betömmt. Die ihrer Nähe empfindet und zeigt, so vieltausendbillionenfach größer auch laften, ungebeure Rugeln, für deren mathematische Genauigkeit die die Anziehungskraft der Erde ist, welde sie zwingt, ruhig da zu häne besten technischen Kräfte und die minutiösesten Prüfungen garantiren gen, so lange jeder andere Einfluß von ihr fern gehalten wird. Das müssen, werden in Höhlungen, die auf beiden Endpunkten des Brettes Schwierige und Delitate besteht nun darin, alle Einflüsse, die nicht angebracht sind, gelegt und für Erperimente den Endpunkten der Wage von der Attraction der Erde berrühren, fern zu halten oder die nicht so genähert, daß ihre Entfernung bis auf die kleinsten Theile einer zu vermeidenden mathematisch genau zu ermitteln und mit in Redio linie gemessen und durch Telesfope abgelesen werden kann. Die Bea nung zu seßen, die Körper aber, welde ihr Attractionsverhältniß zu wegung dieses ganzen Apparates hat der Beobachter von seinem Winkel dem der Erde zeigen sollen, bis auf den tausendsten Theil eines Haares aus durch Schnüre und Drähte vollkommen in seiner Gewalt. Die genau zu fennen, um die verbältnismäßig unendlich kleine Kraft der Kugeln, weldje als Attractionsförper im Vergleich zur Erd-Attraction Anziehung bestimmen zu können und so Faktoren zu bekommen, aus verwendet werden, sind von Blei und wiegen jede 380 Pfund. Sie denen mathematisch und arithmetijd genau die quadrillionenmal größere sind von dem berühmten Bramah verfertigt worden und gelten als Erdanziehung herausgezogen werden fönne.

die mathematisch genauesten Kugelformen, die cristiren. Die mifru.

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stopischen Untersuchungen, denen man ihre Oberflächen unterwarf, bil- seidenen Zelten, Pavillons, Kiosks, deren rosaleidene Vorhänge das den allein eine der delitatesten naturwissenschaftlichen Arbeiten. Der licht dämpfen und uns die Welt des Orients vorführen mit ihren Aft ihrer Wiegung in der „Bullion - Office“ der Bank von England, golds und silberdurchwirkten Shawls, Teppichen, Turbanen, ihren Mö. auf einer Wage, welche den Kupfergehalt in einem Goldstüde bis auf bein aus Sandel- und Ebenholz, ihren zahllosen Gegenständen aus ein Atom angiebt, war ebenfalls eine feierliche Arbeit der berühm.. Gold, Silber, Elfenbein, ihren leichten Binsenmatten, ihren Waffen, teften Autoritäten.

Wohlgerühen, Schmudsachen, kurz, das Reich der Hindu. Die bisherigen Beftandtheile des Wiege- Apparats gingen vom An der Ditfeite der oberen Galerie, Dftindien zunächst, erhebt sich Boden unten aus. Die übrigen famen von Oben aus zum Theil bes ein Pavillon im maurischen Style für die türkischen Produkte, die aber trächtlichen Entfernungen. An der Dede ist ein Balfen mit allen bis jeßt noch fehlen. Demnäcft folgt Toskana mit schönen Marmormöglichen Mitteln, die geringste Vibration zu verhüten, angebracht. Arbeiten, Möbeln und Strobflechtwaaren, dann Sardinien und der Rir. Bon diesem Balfen durch die Dede führt die schornsteinartige Röhre denstaat, mit Seidenwaaren, Mosaif- und Marmor-Arbeiten. So gelanmitten in den Wiege-Apparat hinein. Sie dient bloß dazu, den zarten gen wir zu der nördlichen Galerie, die, gleich der unteren, ausschließlich Faden, dessen Drehungen das Maß der Attraction der dem Wage. von Frankreich eingenommen ist, und zwar von den Fabritaten aus Lyon, balten nahe gebrachten Kugeln angeben sollten, zu schüßen. Diese Mühlhausen, Rouen und anderen Manufakturstädten. Die Westseite Fäden waren für verschiedene Erperimente von Kupfer, Eisen oder der oberen Galerie gehört den nordisden Staaten Soweden, Norwe Seide, doppelt, einfach und von verschiedenen Graden der Feinbeit. gen, Dänemark und Holland. Die Kopenhagener Industrie ist durch Dben bingen die Fäden in einer Schraube, die vom Beobachtungs- mehrere sehr hübsche Kunstmöbel vertreten, Holland duro Schiffsplaße aus bewegt werden fonnte. Unten freuzen sie den Wageballen, modelle und sonstige Marinegegenstände. Vergessen wir endlich nicht die Theil. (deal - rod) oder Drehruthe (torsion-rod), ein ungemein die fechs Treppenhäuser, die in dem ganzen Gebäude allein einer mofeines, genau balancirtes Stäbchen Holz, fünf Unzen schwer. Die numentalen Charakter haben. Man hat in den Treppenhäusern vor beiden Enden der Drehruthe trugen an den feinsten Fäden kleine Ku. den Fenstern die Glasmalereien, ferner auf den Treppenwangen vergeln für verschiedene Erperimente von Elfenbein, Glas, Zink, dem schiedene Gruppen in Bronze und Zint aufgestellt, in dem füdwestlichleichtesten, und Platina, dem schwerften Metall, aber alle so empfind- ften Treppenhause befinden sich unter anderen auch die reichhaltigen lich, daß fie den leiseften Uthemzug in ihrer Nähe angeben. Sie Erzeugnisse der Berliner Wachstapetenfabrifen. bingen mit ihren Centren horizontal - parallel den großen bleiernen Durch die große Mittelthür an der Südseite des Gebäudes treten Kugeln, aber an entgegengeseßten Seiten, so daß das ftarke Brett, wir in den Verbindungeflügel, welcher die Rotunde des ehemaligen welches leßtere trug, und die Drehruthe in der Position eines X waren, Panorama in fich foließt; der Bau ist in der Art aufgeführt, daß die worin der ftarfe Strich die Torsions, oder Drehruthe, der dünne das Rotunde in der Mitte einer achtzig Fuß breiten Galerie liegt, welche Kugeln tragende Brett repräsentirt. Die Torsionsruthe war noch bes im Innern ganz im Style des Industrie-Palastes aus einem Mittelsonders durch einen Holz- und Glaskasten gesớüßt, jedoch so, daß der schiff und zwei Seitenschiffen besteht. Um die Rotunde herum führt Beobachter fie von seinem Plaße aus duro Teleskope in ihrer ganzen eine konzentrische Galerie. Hier sind die Pariser Möbel, die Mufit. Ausdehnung und in ihren leiseften Vibrationen sehen und diese Be. Znftrumente und die Fußteppiche aufgestellt. In der Rotunde felbft wegungen meffen und buchen konnte.

kommen die Erzeugnisse der Gobelin-Manufaftur, der Teppich fabriken Bon den wissensaftlichen Waffen, Truppen und Polizeibehörden, von la Savonnerie und Beauvais, der Porzellan-Manufaktur zu Sèvres, womit die Apparate und der Beobachter umgeben waren, um Irrthü- endlid in der Mitte die Krondiamanten zu stehen. Außerhalb der Ros mer und geseßwidrige Handlungen eines der Apparate, oder Fremde, tunde befindet sich ein halboffener Rundgang, in welchem die großen die ohne Paß eindrangen und sonstige Feinde abzufaffen, abzuhalten, Buffets eingerichtet werden. Alle diese Baulichkeiten werden aber erft zu arretiren, zu Protokoll zu nehmen und den angerichteten Scaben in den nächsten Tagen vollendet sein. in Abzug zu bringen, von Spiegeln, die als geheime Polizei in das Der Verbindungsflügel des Panorama fonnte nicht zu ebener Erde Telestop des Beobacters hineindenunzirten, von linien, welche die bis zur großen Maschinen-Galerie herangeführt werden, weil man großen Bleifugeln ,küßten, so lange fie in ihrer vorgeschriebenen sonst die vom Plaß de la Concorde nace Chaillot und Paffy führende Stellung blieben, von Mitrostopen, die ihre Abweichung vom Pfade Straße Cours la Reine dem Verkehr hätte entziehen müssen. Man des Gefeßes bis auf ein Tausendstel linie der Behörde anzeigten, von hat sich deshalb entschließen müssen, jenen Flügel bis zur genannten Drähten, obdachlose Elektrizität auszuweisen, Thermos, Baro-, Hygros Straße zu führen und von da ab die Verbindung mit dem Langbau und anderen Metern, welde fortwährend allseitig Gefeß und Ordnung an der Seine durch eine Brüde zu bewerfftelligen, unter welder die bielten, das leisefte Unrecht korrigirten oder wenigstens als solches zu Straße durdführt. Die Brüde ist mit Glas gebedt und in zwei Ab. Protokoll gaben, damit ein fünftiger Wiegemeister mit schärferen Be- theilungen getheilt, eine für die aus dem Industrie-Palafte und eine idwörungsformeln sie vermeiden könne, um vielleicht bis aufs Viertel für die aus dem Langbau Kommenden. Wir geleiten auf dieser Brüde pfund herauszurechnen, wie fchwer die Erde sei, von diesen Behörden den Leser in die Maschinen-Galerie, die bis jeßt dem größeren Puwollen wir hier nicht weiter sprechen, genug, daß wir wissen, fie haben blifum noch unzugänglich ist. Beim ersten Anblid dieser Galerie wird ihre Schuldigkeit gethan, um der großen, erhabenen Zahl zu ihrem man sehr überrasót von der fast unabsehbaren Perspektive, die sich uns ersten Dasein zu verhelfen.

(Schluß folgt.) eröffnet, denn nicht weniger als 3600 Fuß mißt dieses sogenannte Er

gänzungsgebäude. Hat man sich aber gesammelt, dann treten die Feh. Frankreich.

*ler hervor, welche dem Baue mit Recht vorgeworfen werden. Er ist

wie das Hauptgebäude viel zu niedrig. Es ist unglaublich, daß man, Briefe über die Universal-Ausstellung von Paris. mit den vorhandenen Geldmitteln und nach den in London gemachten

Erfahrungen, nicht einen wirkliden Rryftall-Palaft hat errichten fön(Soluß.)

nen. Man führt als Entschuldigung an, daß man ein dauerndes GeWir begnügen uns für heute mit dieser sehr flüchtigen Rundschau, bäude habe aufführen und somit zu den Quabersteinen seine Zuflucht da wir auf Einzelnes zurüdzukommen Gelegenheit haben werden, und habe nehmen müssen. Diese Entschuldigung ist schon darum nicht ganz begeben uns auf die oberen Galerieen. Wenn wir dort mit der füb. ftichhaltig, weil der Palaft zu Sydenham befanntlich ebenfalls aus westlichen Ede beginnen, so finden wir zunächst die Ausstellungen der Glas und Eisen errichtet ist. Die Maschinen-Galerie fot übrigens Hansestädte, darunter Hamburg mit vielen Korbwaaren und Musik- doch nur für die Dauer der Ausstellung erbaut sein und später eins Instrumenten. Darauf folgen mehrere kleine Zollvereinsstaaten, ferner geriffen werden. Warum bat man bieser denn nicht wenigstens jenen Bayern und Sadfen, die nicht eben glänzend vertreten zu sein leichten graziöfen Charakter gegeben, den alle Welt an dem Krystalldeinen; bann Preußen mit feinen Seiden., Baumwollen- und Wol. Palaft von Hyde-Park und Sydenham bewundert? Es sieht gerade lenwaaren. Darauf erblichen wir Defterreich, welches hier seine aus, als hätten die franzöfisden Architekten etwas darin gesucht, jenen Teppiche und Seidenftoffe ausgebreitet hat. Demnächft folgt Bel. bewährten Styl nicht zur Anwendung zu bringen und in der breit gegien, wo wir ebenfalls höne Teppiche, namentlich aber die große tretenen Bahn des Veralteten zu bleiben. Uhr von Collins bemerken, welche die Normal-Uhr des Industrie-Pa Doch diese Betrachtungen sind insofern müßig, als das Gebäude lastes ift. Die volle Hälfte der oberen südlichen Galerie gehört Eng

oberen südlichen Galerie gehört Eng. fertig ba fteht und wir es so anzunehmen haben, wie es einmal ist. land, bas hier den ganzen Reichthum feines Kunstfleißes ausgebreitet In Bezug auf die darin zur Aufstellung kommenden Industrie-Erzeughat. Raum wiffen wir, was zuerst nennen, ob seine Sammet-Teppiche niffe zerfällt die Galerie in drei ziemlich gleich große Theile. In dem oder seine Tüllwaaren und Spigen, oder feine optischen und mathe- öftlichen, dem Plaß de la Concorde zunächst gelegenen Theile sind, matisden Instrumente, oder seine Gold- und Silberwaaren. lektere wie im Hauptgebäude, obere Galerien errichtet, so daß der untere Raum find in folder erstaunlichen Fülle, in so unbeschreiblich gediegenen in ein Mittelschiff und zwei Seiten-Galerieen zerfällt. Hier befinden Prachtstüden vorhanden, daß man damit die Tafeln aller Potentaten sich die ftiuftehenden Maschinen und Apparate, Rohprodukte aller Art, , Europa's schmücken könnte. Wenn wir, von allem diesem Glanze ge- Bergwerks-Erzeugnisse, auf den oberen Galerieen die Erzeugnisse aus blendet, und abwenden und weiter schreiten, fo gelangen wir in eine den überfeeisden englischen Kolonieen, aus Australien, Kanada, ferner ganz neue fremdartige Welt. Wir befinden uns plöblid inmitten von die algierischen Produkte. Noch ist hier wenig oder nichts in dem Chaos

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