Wochenschrift fur Astronomie,Meteorologie und Geographie 1882

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Side 387 - Secunde bewegt, so wäre diese Geschwindigkeit angezeigt durch eine Änderung der Brechbarkeit aller Linien. Wir finden aber, dass das nicht der Fall ist. Wir constatiren nicht blos verschiedene Bewegungen, die von verschiedenen Linien angezeigt sind, sondern beobachteten in dem Grade der Bewegung dieselben Umkehrungen, wie in der Breite der Linien. Diese Thatsache erklärt sich leicht, wenn wir Dissociation annehmen und ich kenne keine einfachere Art, sie zu deuten.
Side 387 - K 5210 Magnesium und verschiedene Calciumlinien nur sichtbar werden, wenn gewisse fremde Stoffe, im vorliegenden Falle Wasserstoff einerseits, Eisen andererseits gegenwärtig sind, dass somit das Fehlen gewisser Eisenlinien in den Spectren der Flecke oder Protuberanzen nicht auf eine Dissociation, sondern auf die Abwesenheit fremder Stoffe zurückzuführen sein dürfte, die eben das kräftige Auftreten jener Linien bedingen. Nun fusst aber Lockyer noch auf eine andere Thatsache, die durch Liveing...
Side 386 - H', der andere die Linie H" gebe und dass in gedachten Sternen sich nur der erste finde. Ich führte dagegen aus, dass der Wasserstoff ausser den vier bekannten leicht sichtbaren Linien noch eine ausgezeichnete, photographisch höchst intensiv wirkende Linie besitzt, die fast mit H' FRAUNHOFER zusammenfällt, und dass man die von HUGGINS beobachtete angebliche Calciumlinie um so mehr für die fünfte Wasserstofflinie zu halten berechtigt sei, als die bekannten Wasserstofflinien in den Spectren jener...
Side 386 - Lockyer ging u. A. davon aus, dass in den von Huggins photographirten Spectren der sogenannten weissen Sterne von den beiden Calciumlinien H' und H" nur die erste vorhanden ist und stellte demnach die. Theorie auf, dass Calcium in hoher Temperatur in zwei Körper zerfalle, X und Y, von denen der erste die Linie H', der andere die Linie H" gebe und dass in gedachten Sternen sich nur der erste finde.
Side 388 - Sonnenfl«cke keineswegs immer als Bewegung der absorbirenden Gase in der Richtung der Beobachtungslinie gedeutet werden dürfen, sondern nur dann, wenn alle Linien eines Stoffes an der Krümmung theilnehmen. Dass auch helle Linien leuchtender Gase unter ähnlichen Umständen „durch Beimischung eines anderen nicht leuchtenden oder ein continuirlicb.es Spectrum gebenden Dampfes" eine Verrückung erleiden können, hat Kund t bereits angedeutet (aa O.
Side 388 - Annahme zulässig, dass, in gleicher Weise wie bei Flüssigkeiten, beigemengte Medien auf die Stellung der Absorptionsstreifen auch bei Gasen wirken, und dass hier wie dort Verschiebungen einzelner Streifen eintreten können, während die Lage anderer ungeändert bleibt. Wenn demnach in Sonnenflecken einzelne Eisenlinien eine Verschiebung erleiden, andere an derselben Stelle nicht, so ist nicht Bewegung der Grund, sondern die Beimischung eines fremden stark dispergirenden Gases, welches auf die verschobenen...
Side 388 - Es bleibt nur fraglich, ob, wenn man z. B. untersalpetersaures Gas mit verschiedenen anderen durchsichtigen Gasen mischt, die Verschiebungen der Absorptionsstreifen so beträchtlich sind, dass sie bemerkt werden können.
Side 388 - Roth hin rücken.1) Hierbei tritt nun nicht selten der merkwürdige Fall ein. dass gewisse Absorptionsstreifen mit der Zunahme der Dispersion des Lösungsmittels verschoben werden, andere wieder nicht. Schon Hagenbach beobachtete, dass z. B. die Chlorophyllstreifen I, III und IV in alkoholischer Lösung mehr nach Roth hin liegen, als in ätherischer, während der Streifen II in beiden Lösungen genau die gleiche Lage zeigt (aa O.). Aehnliche Fälle beobachtete ich bei...
Side 388 - Absorptions-Spectralanalyse deuten zu können, ohne zu der Hypothese der Dissociation meine Zuflucht nehmen zu müssen. Es ist bekannt, dass die Lage der Absorptionsstreifen eines Körpers sehr wesentlich von der Dispersion des Mediums abhängt, in dem er gelöst oder incorporirt ist. Oft bemerkt man, dass in stärker dispergirenden Medien die Absorptionsstreifen eines Körpers mehr nach dem Roth hin rücken.1) Hierbei tritt nun nicht selten der merkwürdige Fall ein.
Side 387 - Spectrum der Flecke, dass dagegen in diesen wieder unter Umständen Eisenlinien fehlen, die jene enthalten, und er sagt darauf hin: »Somit giebt es kein Eisen in der Sonne, sondern nur seine Bestandteile.

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