Goethe's Schriften, Bind 6

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Bey Georg Joachim Göschen, 1790
 

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Side 220 - Zerbrochen ist das Steuer, und es kracht Das Schiff an allen Seiten. Berstend reißt Der Boden unter meinen Füßen auf! Ich fasse dich mit beiden Armen an! So klammert sich der Schiffer endlich noch Am Felsen fest, an dem er scheitern sollte.
Side 48 - Wie die Natur die innig reiche Brust Mit einem grünen, bunten Kleide deckt, So hüllt er alles, was den Menschen nur Ehrwürdig, liebenswürdig machen kann, Ins blühende Gewand der Fabel ein.
Side 21 - Es bildet ein Talent sich in der Stille, Sich ein Charakter in dem Strom der Welt.
Side 190 - Ruh und Glück, Willst du von ihm wohl Freude dir versprechen? ALFONS. Du hättest recht, Antonio, wenn in ihm Ich meinen nächsten Vorteil suchen wollte! Zwar ist es schon mein Vorteil, daß ich nicht Den Nutzen grad und unbedingt erwarte. Nicht alles dienet uns auf gleiche Weise; Wer vieles brauchen will, gebrauche jedes In seiner Art, so ist er wohl bedient. Das haben uns die Medicis gelehrt, Das haben uns die Päpste selbst gewiesen.
Side 65 - Und soll ich dir gestehen, wie ich denke : Die goldne Zeit, womit der Dichter uns Zu schmeicheln pflegt, die schöne Zeit, sie war, So scheint es mir, so wenig, als sie ist ; Und war sie je, so war sie nur gewiss, Wie sie uns immer wieder werden kann.
Side 58 - Wie den Bezauberten von Rausch und Wahn Der Gottheit Nähe leicht und willig heilt, So war auch ich von aller Phantasie, Von jeder Sucht, von jedem falschen Triebe Mit Einem Blick in deinen Blick geheilt.
Side 219 - O edler Mann! Du stehest fest und still, Ich scheine nur die sturmbewegte Welle. Allein bedenk und überhebe nicht Dich deiner Kraft! Die mächtige Natur, Die diesen Felsen gründete, hat auch Der Welle die Beweglichkeit gegeben: Sie sendet ihren Sturm, die Welle flieht Und schwankt und schwillt und beugt sich bäumend über.
Side 207 - Du sollst dich selbst uns freundlich überlassen. Wir wollen nichts von dir, was du nicht bist, Wenn du nur erst dir mit dir selbst gefällst. Du machst uns Freude, wenn du Freude hast, Und du betrübst uns nur, wenn du sie fliehst; Und wenn du uns auch ungeduldig machst, So ist es nnr, daß wir dir helfen möchten Und, leider!
Side 20 - Ein edler Mensch kann einem engen Kreise Nicht seine Bildung danken. Vaterland Und Welt muß auf ihn wirken. Ruhm und Tadel Muß er ertragen lernen. Sich und andre Wird er gezwungen recht zu kennen.
Side 80 - Es ist wohl angenehm, sich mit sich selbst Beschäftgen, wenn es nur so nützlich wäre. Inwendig lernt kein Mensch sein Innerstes , / Erkennen, denn er mißt nach eignem Maß Sich bald zu klein und leider oft zu groß. Der Mensch erkennt sich nur im Menschen, nur Das Leben lehret jedem, was er sei.

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