Atmosphären erleben: Philosophische Untersuchungen zur SinneswahrnehmungWiley, 27. jul. 1995 - 208 sider Überall spricht oder liest man von Atmosphäre oder Ambiente, und weil man darin eigene Erfahrungen wiedererkennt, versteht man problemlos, wovon die Rede ist. Schwierig wird es dann, wenn wir erklären sollen, was Atmosphären eigentlich sind, weil die Kategorien, mit denen wir gewohnt sind, unsere Beziehung zur Welt zu beschreiben, dafür ungeeignet sind. Als Wahrnehmender findet sich der Mensch nämlich immer schon in eine Welt affektiver Bedeutsamkeit getaucht, und erst auf diesem Grund wird so etwas wie Gegenstandserkenntnis überhaupt möglich. Nicht die Trennung, sondern die Verbindung zwischen Subjekt und Objekt in einer bedeutungsvollen Relation ist die grundlegende Wahrnehmungstatsache. Das wissenschaftliche Ideal einer völligen Unbeteiligtheit des Wahrnehmenden im Prozeß der Wahrnehmung zwecks Ablösung eines gleichsam subjekt- und erfahrungsfrei in den Blick kommenden Gegenstandes ignoriert die unaufhebbare Verlochtenheit von Gegenstands- und Icherfahrung und mündet in einer verfehlten Anthropologie auf der einen und reduktionistischen Naturphilosophie auf der anderen Seite. Beide haben einen nicht unerheblichen Anteil an der gegenwärtigen Krise des moralischen Bewußtseins. |
Indhold
Die alltagssprachliche Verwendung des Begriffs | 13 |
Der Atmosphärenbegriff bei Hubert Tellenbach | 15 |
Der Atmosphärenbegriff bei Hermann Schmitz | 21 |
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Almindelige termer og sætninger
affektive Betroffensein akustischen Anwesenheit Atmo Atmosphäre atmosphärischen Raum Aura auratisch Bedeutung Bedrohung Bedrückung Begriff beide Berührung bestimmten betroffen Bewegung bewußt Bewußtsein Beziehung Bild Blau Blick bloß Böhme Charakter deutlich Dinge Dunkelheit eigenen Eindruck Empfindungen Entgrenzung Erfahrung erfaßt erleben Ernst Jünger Erscheinung Erscheinungscharaktere erst Fall Farbe Farbhelligkeit Farbwahrnehmung Figur Film Form Gefühle Gegenstand Gelb Georg Anschütz gerade Geräusch Gernot Böhme Geruch Geruchssinn gibt Grün Grund heißt Helen Keller Helle Hermann Schmitz Höhe hören indem Intensität Johannes Itten Kandinsky könnte läßt Leib leiblichen leicht lich Ludwig Klages macht materiale Wirklichkeit Menschen menschlichen modale Modalitäten möglich Musik muß Natur Objekt objektiven optischen Personen phänomenal primär Qualitäten reinen Stimmungen riechen scheint schließlich Schmitz Schwarz Schwere sehen seien Sinne sinnlichen Situation Sprache stärker Stimme Subjekt subjektive Symbol Synästhesie synästhetische tatsächlich Tellenbach Töne umgekehrt unsere Unterschied ursprünglich verschiedenen vielmehr wahrgenommen Wahrnehmung Wahrnehmungsbild Wahrnehmungscharakter Wahrnehmungsraumes Wahrnehmungssituation Wahrnehmungssubjekt Weise Weiß Welt weniger Wirkung Wort Zeichen zugleich

