Atmosphären erleben: Philosophische Untersuchungen zur Sinneswahrnehmung

Forsideomslag
Wiley, 27. jul. 1995 - 208 sider
Überall spricht oder liest man von Atmosphäre oder Ambiente, und weil man darin eigene Erfahrungen wiedererkennt, versteht man problemlos, wovon die Rede ist. Schwierig wird es dann, wenn wir erklären sollen, was Atmosphären eigentlich sind, weil die Kategorien,
mit denen wir gewohnt sind, unsere Beziehung zur Welt zu beschreiben, dafür ungeeignet sind. Als Wahrnehmender findet sich der Mensch nämlich immer schon in eine Welt affektiver Bedeutsamkeit getaucht, und erst auf diesem Grund wird so etwas wie Gegenstandserkenntnis überhaupt möglich. Nicht die Trennung, sondern die Verbindung zwischen Subjekt und Objekt in einer bedeutungsvollen Relation ist die grundlegende Wahrnehmungstatsache. Das wissenschaftliche Ideal einer völligen Unbeteiligtheit des Wahrnehmenden im Prozeß der Wahrnehmung zwecks Ablösung eines gleichsam subjekt- und erfahrungsfrei in den Blick kommenden Gegenstandes ignoriert die unaufhebbare Verlochtenheit von Gegenstands- und Icherfahrung und mündet in einer verfehlten Anthropologie auf der einen und reduktionistischen Naturphilosophie auf der anderen Seite. Beide haben einen nicht unerheblichen Anteil an der gegenwärtigen Krise des moralischen Bewußtseins.

Fra bogen

Indhold

Die alltagssprachliche Verwendung des Begriffs
13
Der Atmosphärenbegriff bei Hubert Tellenbach
15
Der Atmosphärenbegriff bei Hermann Schmitz
21
Copyright

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Almindelige termer og sætninger

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Om forfatteren (1995)

Über den Autor: Michael Hauskeller, Lehrbeauftragter für Philosophie an der Technischen Hochschule Darmstadt. Veröffentlichungen u. a.: "Whitehead zur Einführung" Hamburg 1994; "Was das Schöne sei" (Hg.), München 1994

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